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29.11.2018 10:10    |    andyrx    |    Kommentare (93)

Die Kerzen bleiben aus —> zuviel Feinstaub und Stickoxide ??Die Kerzen bleiben aus —> zuviel Feinstaub und Stickoxide ??

Moin Motortalker ,

 

Unser Leben ist im Alltag so mancher Belastung oder Gefahr ausgesetzt und ich finde es rührend wie die Politik sich um uns sorgt....:o

 

Alllerlei Diskussionrn werden geführt um die Belastung der Luft in den Städten und nun ist es doch mal aufgefallen ....zuhause oder am Arbeitsplstz ist die Luft mitunter schlechter als draußen :p

 

Aber der Gesetzgeber ist nicht untätig —} https://www.t-online.de/.../...renze-fuer-innenraeume-verschaerft.html

Zitat:

 

 

Sind Stickstoffdioxide im Haus weniger gefährlich als draußen? Gegner von Diesel-Fahrverboten wundern sich, dass draußen strengere Werte gelten. Nun werden die Regeln für Innenräume angepasst.

 

In Deutschland werden künftig strengere Regeln für Stickstoffdioxid in Innenräumen gelten. In der kommenden Woche wird eine Gruppe von Experten aus Bund und Ländern eine Anpassung beschließen. Das bestätigte t-online.de Martin Kraft vom NRW-Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und Vorsitzender des Ausschusses für Innenraumrichtwerte (AIR). Wie sie verschärft werden, konnte Kraft vor der Sitzung noch nicht sagen.

 

Die bisher höheren Grenzwerte in Innenräumen und an Arbeitsplätzen im Vergleich zu Straßen führen Gegner von Fahrverboten immer wieder fassungslos an. Dazu tragen aber unterschiedliche Bezugsgrößen bei. Es gelten:

 

40 Mikrogramm NO? pro Kubikmeter im Jahresmittelwert als Grenzwert für Außenluft

60 Mikrogramm NO? im Wochenmittelwert als oberer Richtwert für Innenräume

950 Mikrogramm NO? für gesunde Arbeitende bei maximal 40 Stunden in der Woche als Grenzwert an Arbeitsplätzen

Fahrverbote drohen, wenn häufiger als 18 Mal in einem Jahr das Stundenmittel über 200 Mikrogramm liegt – oder der Durchschnittsgrenzwert von 40 Mikrogramm überschritten wird. Dieser Grenzwert und neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben nach Darstellung des Bundesumweltministeriums zur Überprüfung des Werts für Innenräume geführt.

Quelle sie Link oben .

 

 

Somit gibt es künftig wohl neue Grenzwerte für Innenräume nicht nur für Arbeitsplätze sondern auch für Zuhause .

 

Kerzen ,rauchen oder Räucherstäbchen sowie Kamine sind als Gefahrenquellen für Leib und Leben erkannt worden ....denn Zuhause ist es nunmal gefährlich :eek:

 

Sollten wir uns den Adventskranz Kneifen oder die Kerze besser aus lassen ??

 

Hier mal eine interessanter Artikel und Tabelle —> https://www.startup-report.de/.../

 

 

Ich finde diese Diskussionen zu Feinstaub und Stickoxiden langsam albern und grotesk....statt verärgert bin ich mittlerweile eher amüsiert .

 

Haben unsere Politiker keine anderen Sorgen bzw. Baustellen als unsinnige Vorschriften bzw. Gesetze und Grenzwerte aufzustellen ??

 

Wie seht ihr das ??

 

Grüße Andy

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29.11.2018 10:25    |    ToledoDriver82

Grenzwerte und Forschung das es besser wird ist ja nichts schlechtes....wenn es wenigstens auf realistische Werte bezogen ist. Nein,da wird irgend etwas hoch gerechnet,Werte genommen die nicht mal die "normale" Umwelt einhält und dann gibt es Aktionismus....deswegen sind wir da wo wir jetzt sind und wohl noch nicht am Ende dieses Schwachsinns.


29.11.2018 10:32    |    andyrx

Vorschriften und Grenzwerte vorzuschreiben die letztendlich ignoriert werden und auch nicht kontrolliert werden können sind albern und kosten den Gesetzgeber Glaubwürdigkeit.

 

Es scheint als ob man Anpassungsbedarf sieht ob der Tatsache das es unsinnig erscheint für draußen strengere Grenzwerte als drinnen zu haben .....also korrigiert man die Vorgaben für Innenräume nach unten dann passt es wieder:D

 

Für mich eine echte Hysterie und purer Aktionismus :p


29.11.2018 10:42    |    Timmihund

Hallo

 

Hier ein Link für die, die etwas unternehmen wollen.

 

https://www.openpetition.de/.../...keit-der-deutschen-umwelt-hilfe-duh

 

Ich habe unterschrieben. ;)

 

Grüße von Timmi


29.11.2018 11:30    |    andyrx

@Timmihund

 

 

Ich mag diese Umwelthilfe auch nicht.....aber letztendlich setzt die nur um was der Gesetzgeber und die EU verbockt haben ...einfach unsinnige und willkürlich wirkende Vorschriften .


29.11.2018 11:48    |    ToledoDriver82

Zitat:

@andyrx schrieb am 29. November 2018 um 11:30:33 Uhr:

@Timmihund

 

 

Ich mag diese Umwelthilfe auch nicht.....aber letztendlich setzt die nur um was der Gesetzgeber und die EU verbockt haben ...einfach unsinnige und willkürlich wirkende Vorschriften .

Können sie ja auch. Auch die können prüfen/prüfen lassen ob das realistisch ist und ob die Massnahmen die sie da durch drücken wollen etwas bringen. Danach kann man entscheiden. Und wenn man etwas mit der "Brechstange" durch drücken muss,dann wenigstens auch mit realen Lösungsvorschlägen wie es anders geht. Alles andere ist Müll und Verschwendung von Ressourcen.


29.11.2018 11:56    |    OpenAirFan

Zunächst einmal muß ich feststellen, dass die Menschen immer älter werden und heute vermehrt an neuro - degenerativen Erkrankungen (vulgo "Alzheimer") leiden und versterben. Diejenigen die an Lungenkarzinomen versterben sind oder waren noch immer mehrheitlich Raucher. Dass das Überschreiten irgendwelcher willkürlicher Grenzwerte, sei es im Innen- oder Außenbereich, Einfluß auf Morbidität und Mortalität hat ist auf Siginfikanz Niveau niemals nachgewiesen worden. Aber das Thema eignet sich gut um sich als Politiker zu profilieren und es eignet sich noch besser, von den wirklichen Problemen abzulenken: Weltweite Überbevölkerung, Klimawandel, Resourccenverteilung ... aber irgendwann begreift auch der Letzte, dass Feinstaub Grenzwerte in Deutschland für das Weltklima in etwa so relevant sind, wie der berühmte Sack Reis, der in China umfällt.

OpenAirFan


29.11.2018 13:23    |    slv rider

für das weltklima eher unrelevant. für die lokale gesundheit schon eher wirkend.


29.11.2018 15:20    |    OskarMazeratt

Ich zitiere aus einem Artikel der Zeit Nr.46 vom 8.11.2018 "Hysterie ums Falsche" über die Entstehung des Grenzwertes 40ug:

 

"Mangels brauchbarer Daten schätzten die Gutachter kurzerhand, dass ein Gasherd die mittlere jährliche NO2-Konzentration im Haushalt auf ungefähr 40ug erhöht, und schlugen diese Größe als Richtwert vor."

"Statt den Vorschlag der Gutachter zu prüfen, setzten die Brüsseler Bürokraten noch einen Fehler drauf: sie übernahmen den Vorschlag unmittelbar als gesetzlichen Grenzwert, der an keinem Messpunkt überschritten werden darf"


29.11.2018 18:22    |    LubbY-HST

Zitat:

@Timmihund schrieb am 29. November 2018 um 10:42:51 Uhr:

Hallo

 

Hier ein Link für die, die etwas unternehmen wollen.

 

https://www.openpetition.de/.../...keit-der-deutschen-umwelt-hilfe-duh

 

Ich habe unterschrieben. ;)

 

Grüße von Timmi

Darauf habe ich ja nur gewartet. Ich bin dabei :)


29.11.2018 20:15    |    slv rider

was habt ihr alle gegen die duh? wenn es nicht solche frontschweine gäbe würden uns politik und Wirtschaft noch mehr verarschen. Aber Egoismus zählt wohl mehr.


29.11.2018 20:49    |    andyrx

Es ist alles Legal was die DUH da macht....sie klagt halt Vorschriften und Gesetze ein die unfähige Politiker und Büokraten auf den Weg gebracht haben ....das macht mir diesen Verein trotzdem nicht sympathischer :p


29.11.2018 22:03    |    HunderterAudi

Man ist erstaunt was diesen Leuten so einfällt wenn sie den ganzen Tag im Büro sitzen! Nehmt ihnen die Messgeräte weg, und gebt ihnen einen Bleistiftspitzer! Wie wollen diese Herren den Grenzwert in den Wohnungen/Häusern überprüfen? Wird dann in den Räumlichkeiten eine "Alexa mit Schnüffelnase" installiert? Fragen über Fragen! Diese sogenannten Gesundheitsapostel werden von Tag zu Tag fragwürdiger, glauben die den, wenn man diese obig beschriebenen Werte drastisch senkt, das wir alle extrem lange leben? Dann könnten wir ja bis 70ig oder 80ig Jahre hackeln! Da kommt Freude auf. Bis zu einem gewissen Grad war es ja sehr amüsant, aber jetzt glauben die das auch noch, das das der richtige Weg ist seine Mitbürger zu pflanzen. Wieso muss man hier Grenzwerte einführen, besser wäre es man belässt es so und baut alternativ zu den Verbrennern die neuen Technologien! Die Herstellung der Verbrenner kann man dann zurückfahren, und der Markt reguliert sich von selbst! Das heißt dann, in naher Zukunft, werden keine Diesel und Benziner mehr hergestellt, und der Weg für neues ist da (Gas-, E- oder Wasserstoffauto?). Aber mit diesen unsinnigen Regulierungen und Vorschriften verärgert man nur die Bürger, die dann draufkommen könnten, das man in den Großstädten doch nicht gut leben kann! Sollte ein Fahrverbot für gewisse Fahrzeuge bei uns in Österreich in Städten kommen, würde ich sofort aufs Land ziehen.

 

LG Ossi


29.11.2018 23:08    |    Goify

Ich starte eine Petition gegen die Petition gegen die DUH. :D


30.11.2018 11:06    |    Abkueko

Oft wir die Art der Grenzwerte vergessen.

Schauen wir uns die mal an: Die 950 Mikrogramm betreffen bestimmte Arbeitsplätze in der Industrie. Das ist das maximal vertretbare. Unternehmen die diese Grenzwerte nutzen müssen hohe Auflagen erfüllen (regelmäßige Gesundheitschecks, Monitoring der Emissionen usw,). Das ist das Maximum für Bereiche in denen es nicht anders machbar ist. Eine Gesundheitsschädigung wird hier dennoch angenommen.

 

Die bislang geltenden 60Mikrogramm für Raumluft (am Arbeitsplatz!) kommen anders als die 40 Mikrogramm zustande. Hier geht es um gewöhnliche Büroarbeitsplätze die nur 40h/Woche genutzt werden. Die Herangehensweise an diesen Grenzwert ist anders als für die 40 Mikrogramm. Die 60 sind als Schadensgrenze definiert. Man könnte es formulieren mit "Ist man dauerhaft mehr als 60Mikrogramm ausgesetzt, ist langfristig mit einer Gesundheitsschädigung zu rechnen".

 

Die von der EU festgelegten 40 Mikrogramm sind für eine 24/7-Exponierung gedacht (es wohnen Menschen an besagten Messstellen). Hier geht man eher von einer Unbedenklichkeit aus. "Eine dauerhafte Exponierung von 40 Mikrogramm oder weniger dürfte keine Schäden verursachen".

 

 

Solche verschiedene Herangehensweisen gibt es oft. Geht um Emissionen die freigesetzt werden, ist oft die Unbedenklichkeit die Voraussetzung. Beim Arbeitsschutz ist die Grenze zum Schaden oft die Annahme. Ein Beispiel dafür die Strahlendosis. Die Grenzwerte für den Arbeitsschutz sind sehr hoch - werden die überschritten, ist mit einer Erkrankung zu rechnen. Allerdings gilt die erlaubte Strahlendosis bereits als schädlich - jedoch nur so sehr, dass dieses Risiko für spezielle Arbeitsplätze toleriert werden kann/muss. Wäre die gesamte Bevölkerung dieser erlaubten Dosis ausgesetzt, käme es zu vielen Toten.


30.11.2018 11:20    |    Goify

Abkueko, genau so ist es. Aber das wird oft nicht verstanden, wenn einfach nur die Zahlen miteinander verglichen werden. Lebe ich im NOx-Dunst, ist das auf Dauer gefährlich. Arbeite ich hingegen ein paar Stunden am Tag mit viel NOx, vertrage ich auch mehr, muss mich dann aber daheim bei einer geringeren Belastung wieder erholen können. Hätten wir nun 100 Mikrogramm als Höchstgrenze für die Umgebungsluft, könnten wir uns nicht mehr erholen und würden möglicherweise daran erkranken.

Bei Schadstoffen gilt eigentlich eh die Regel: so niedrig wie möglich, so hoch wie nötig. Daher könnte man sagen, die 40 Mikrogramm sind noch zu hoch, weil sie über 0 Mikrogramm liegen.


30.11.2018 12:47    |    R6-Machine

Dass die DUH auf Einhaltung der Grenzwerte, die viel zu niedrig angesetzt sind, pocht, ist ja noch legitim. Aber, dass die DUH dies zu einem Geschäftsmodell macht, alles und jeden abzumahnen, geht überhaupt nicht. So ein Mini-Verein darf nicht solche Möglichkeiten haben, die halbe Republik zu enteignen. Ich habe die Petition unterschrieben, obwohl ich einen Benziner fahre, weil mich das Verhalten und das Auftreten des Vielfliegers Resch einfach nur ankotzt. Wasser predigen und Wein trinken, dass beschreibt den ungebildeten Chef dieses Clans am besten. Herr R. soll mal nach China fliegen (hat ja genug Bonusmeilen gesammelt) und in einer Großstadt an einer 8-spurigen Straße langlaufen. Dann weiß er, was schlechte Luft ist. Ich frage mich immer noch, wie Menschen vor 40 Jahren ohne KAT und DPF überleben konnten. Dieses Getue von der DUH führt dazu, dass die Autohersteller, die ja absichtlich die Käufer betrogen haben, nun mehr neue Fahrzeuge verkaufen, welche bei der Herstellung natürlich auch mit hohen CO2-Emissionen verbunden sind. Wenige Jahre alte Autos, die noch Jahre fahren könnten, werden einfach verschrottet. Das ist doch völlig schwachsinnig.


30.11.2018 17:02    |    Abkueko

@R6-Machine

Die DUH sehe ich auch kritisch. Nicht wegen ihrer Klagen gegen die Kommunen. Hier muss empfinde ich die Empörung als unangemessen. Wir haben Gesetze die nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand gebildet wurden. Kommunen machten es sich jetzt 10 Jahre bequem und ignorierten die Gesetze einfach.

Dagegen kann kaum jemand etwas tun. Die öffentliche Hand könnte Klagen... aber warum sollte die Kommune gegen sich selbst Klage einreichen? Als Privatperson kannst du wiederum nicht klagen. Hier müsstest du nachweisen direkt geschädigt zu sein. Das ist bei den Grenzwerten kaum möglich. Damit bleibt nur die Verbandsklage. Würde die DUH nicht klagen würde nichts passieren.

Jede Fabrik muss die Grenzwerte einhalten. Auch jede Privatperson wird verklagt bei entdeckten Umweltdelikten. Warum sollte man die Kommunen verschonen?

 

Die DUH lehne ich ab, weil sie sich durch Abmahnungen finanzieren. Vornehmlich weil Autohäuser irgendwo eine Info fehlerhaft formuliert haben. Das ist einfach nur niederträchtig.

 

Zitat:

Ich frage mich immer noch, wie Menschen vor 40 Jahren ohne KAT und DPF überleben konnten.

Ggf. haben sie einfach nicht überlebt.

Es sagt ja niemand, dass alle sterben. Du könntest genauso fragen wie man ohne Sicherheitsgurt überlebt hat. Haben früher auch fast alle. Sind halt nur 30.000 Leute in den 70ern pro Jahr bei Verkehrsunfällen gestorben.

So ist es auch mit Umweltschäden. Natürlich überleben viele und nicht jeder hat unmittelbare Schäden. Dennoch geht es hier um mehrere Tausend Menschen die deshalb u.a. Atemwegserkrankungen entwickeln und früher versterben.


30.11.2018 17:16    |    R6-Machine

Dann muss man als erstes das Rauchen verbieten, wenn es um das Retten von Leben geht. Jedes Jahr über 100tsd Tote allein in Deutschland.


30.11.2018 17:22    |    andyrx

Kaminfeuer oder Kerzen sind dann tabu und Räucherstäbchen erst recht :mad:

 

Brauche keine unsinnige Bevormundung durch abstruse Vorschriften die letztendlich ohnehin keiner kontrollieren kann :p


30.11.2018 18:07    |    slv rider

mit rauchen schadet man sich dank nichtraucherschutz überwiegend nur noch selbst.

und kleinfeuerungsanlagen alias kamin, kachelofen etc. sind mittlerweile auch eine plage. lustigerweise eher in wohngegenden der besserverdiener. und da ist es dann wieder wie beim diesel. man selbst hat die vorteile und die lieben mitmenschen die nachteile....

 

https://www.umweltbundesamt.de/.../...aus-kleinfeuerungsanlagen-in?...


30.11.2018 18:11    |    ToledoDriver82

Nicht mal natürliche Luft ist 100% "Schadstoff" frei ....am besten wir ziehen alle in klinisch reine Wohnungen und arbeiten auch nur noch in klinisch reinen Räumen,raus geht es nur noch mit Atemmaske/Sauerstoffmaske:rolleyes::rolleyes::rolleyes:


30.11.2018 18:18    |    Goify

Ihr findet also Luftschadstoffe toll.

Und schreibt jetzt nicht, dass dies nicht der Fall ist, denn das wäre gelogen und Lügen mag ich gleich überhaupt nicht hier sehen.


30.11.2018 18:26    |    ToledoDriver82

Zitat:

@Goify schrieb am 30. November 2018 um 18:18:38 Uhr:

Ihr findet also Luftschadstoffe toll.

Und schreibt jetzt nicht, dass dies nicht der Fall ist, denn das wäre gelogen und Lügen mag ich gleich überhaupt nicht hier sehen.

Von toll finden war keine Rede ;) es ging mir lediglich darum,realistisch damit umzugehen und keine übertriebenen Schnellschüsse zumachen,das gesunde Mittel wäre wünschenswert. Und am besten nicht nur Verbote durchdrücken,koste es was es woll, sondern auch mal Lösungen bringen und am besten auch da realistische.


30.11.2018 18:28    |    Goify

Also findest du die Luftschadstoffe doch toll. Dann schreib das doch so.

Jetzt wäre es an der Zeit, dass auch ordentlich zu begründen, was du daran so toll findest.


30.11.2018 18:36    |    andyrx

Ein gewisses Lebensrisikos muss man sich bewusst sein ,dazu gehören auch Schadstoffe ob durch Kerzen Räucherstäbchen erc. man muss Schadstoffe nicht gut finden ....sie können einem auch egal sein bzw. nicht so wichtig sein....jemand der sich ständig einen Kopf drarum macht ob die brennende Kerze nun ein karzinom verursacht landet sonst irgendwann mit gesunder Lunge in der Psychatrie :D

 

Angststörungen sind ohnehin eine Volkskrankheit hierzulande und die muss man nicht noch durch übertriebene Angstmacherei schüren ;)


30.11.2018 18:36    |    ToledoDriver82

Noch mal,ich habe nicht gesagt das sie toll sind...ich stell mich aber auch nicht jeden früh vor den Spiegel und überlege was mir alles am Tag passieren könnte bzw frage ich mich nicht was mich heute "krank machen" könnte ;) man kann sich auch anders runter ziehen.

Wie ich schon eingangs schrieb,Grenzwerte und Forschung sind ja nichts schlechtes. Es geht mir eher darum,dass mit der Brechstange nichts bringt und solche Probleme realistisch angegangen werden müssten,aber sinnlose Schnellschüsse sind wohl beliebter,selbst wenn sie nicht den Erfolg bringen bzw das ganze Gegenteil...Hauptsache man hat erst mal was gemacht

 

Zitat:

Ein gewisses Lebensrisikos muss man sich bewusst sein ,dazu gehören auch Schadstoffe ob durch Kerzen Räucherstäbchen erc. man muss Schadstoffe nicht gut finden ....sie können einem auch egal sein bzw. nicht so wichtig sein....jemand der sich ständig einen Kopf drarum macht ob die brennende Kerze nun ein karzinom verursacht landet sonst irgendwann mit gesunder Lunge in der Psychatrie

 

 

 

Angststörungen sind ohnehin eine Volkskrankheit hierzulande und die muss man nicht noch durch übertriebene Angstmacherei schüren

Danke


30.11.2018 18:42    |    Goify

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 30. November 2018 um 18:36:37 Uhr:

ich stell mich aber auch nicht jeden früh vor den Spiegel und überlege was mir alles am Tag passieren könnte bzw frage ich mich nicht was mich heute "krank machen" könnte

Sei froh, dass das andere für dich machen und dann Grenzwerte festlegen. Du bist doch Spengler, könntest du dir vorstellen, die Schweiß- und Lötgase dauerhaft einzuatmen, wenn du eben nicht auf dem Dach, sondern in einem geschlossenen Raum ohne Abluftanlage arbeiten würdest?


30.11.2018 18:43    |    andyrx

Mir ist lieber ich habe ein erfülltes und unbeschwertes Leben und trete dafür eher ab .....muss gar nicht viel mehr als 70 sein.

 

Meine Mutter ist 89 und jetzt in eine Seniorenresidenz gezogen ....sue selbst ist gemessen am Alter eigentlich noch ganz gut davor und dennoch hat sie einfach keine Lust mehr weil alles so beschwerlich ist .

 

Da sehe ich noch ganz andere Menschen die mit Demenz oder körperlichen Gebrechen zu tun haben .....will ich alles gar nicht ,aber die alten fragt man gar nicht ....so lange die eine Pflegestufe haben bringen die ordentlich Geld und dann werden mitunter noch Operationen durch geführt wo man sich an den Kopf fasst :o


30.11.2018 18:46    |    ToledoDriver82

Zitat:

Sei froh, dass das andere für dich machen und dann Grenzwerte festlegen. Du bist doch Spengler, könntest du dir vorstellen, die Schweiß- und Lötgase dauerhaft einzuatmen, wenn du eben nicht auf dem Dach, sondern in einem geschlossenen Raum ohne Abluftanlage arbeiten würdest?

Du solltest vielleicht alles von meinem Text lesen ;) steht doch da,das ich Grenzwerte nicht ablehne:rolleyes:

 

 

Zitat:

Mir ist lieber ich habe ein erfülltes und unbeschwertes Leben und trete dafür eher ab .....muss gar nicht viel mehr als 70 sein.

 

 

 

Meine Mutter ist 89 und jetzt in eine Seniorenresidenz gezogen ....sue selbst ist gemessen am Alter eigentlich noch ganz gut davor und dennoch hat sie einfach keine Lust mehr weil alles so beschwerlich ist .

 

 

 

Da sehe ich noch ganz andere Menschen die mit Demenz oder körperlichen Gebrechen zu tun haben .....will ich alles gar nicht ,aber die alten fragt man gar nicht ....so lange die eine Pflegestufe haben bringen die ordentlich Geld und dann werden mitunter noch Operationen durch geführt wo man sich an den Kopf fasst

Gehört zwar nicht hier her aber ich weiß was du meinst ;) Ich war die Tage bei einer alten Frau wegen einer Reparatur am Dach. Die gute Frau ist 97!,so noch ganz gut beisammen und macht auch viel selber aber die restliche Zeit sitzt sie im Sessel neben dem Ofen...das wars...kein Fernsehn,kein Radio,kein Buch,keine Zeitschrift,ich war doch sehr überrascht. Ganz ehrlich,aus heutiger Sicht wäre das nicht mein Wunsch für die letzten Jahre und auch wenn ich sonst nicht dafür bin aber für sie wäre ein wohnen in einer Senioreneinrichtung wohl eher ein Gewinn,dann wäre sie wenigstens unter Menschen.


30.11.2018 19:15    |    Goify

Und was soll man tun, wenn der Grenzwert nicht eingehalten wird? Die Luft anhalten? Dann muss man zwar nicht überstürzt alle Autos und alle Öfen aussperren/ausschalten, aber man kann genau das tun, was die Kommunen machen: ÖPNV ausbauen, Ampelsteuerungen verbessern und als allerletzten Schritt die schmutzigsten Fahrzeuge aussperren.


30.11.2018 19:22    |    ToledoDriver82

Zitat:

ÖPNV ausbauen, Ampelsteuerungen verbessern und als allerletzten Schritt die schmutzigsten Fahrzeuge aussperren

Wäre ein Anfang ;) nur kommt es mir vor das man genau anders herum anfängt. Und selbst dieses aussperren ist eher so eine halbherzige Sache weil man eben nicht alle gleich behandelt bzw das Problem nur verschiebt.


30.11.2018 19:34    |    Goify

Wie es dir vorkommt und wie es wirklich ist, muss ja nicht zwangsläufig das Selbe sein. ;)

Wie meinst du das mit gleich behandeln? Meinst du, auch Neuwagenfahrer sollten ausgesperrt werden oder meinst du die vielen Ausnahmen, obwohl darunter dreckigere Diesel sind?


30.11.2018 19:37    |    andyrx

@Goify

 

Das ist derzeit einfach ein Schadstoff Hype der in keinem Verhältnis zum Nutzen steht .....kommt einem mitunter vor als hätte sich das verselbstständigt,das ist doch abstrus was hierzulande gerade passiert .

 

Habe kein Problem wenn sinnvolle nachvollziehbare Maßnahmen angeschoben werden .... nicht nur eine deutsche Schlüsselindustrie hat daran zu kauen ,auch die Bürger werden damit belastet denn ein großer Teil der Kosten für mobilität wird der Bürger tragen müssen und ungeliebte E-Fahrzeuge kaufen müssen ....und dann noch die Vorschriften im privaten Bereich ....merken die eigentlich noch was ??

 

Solange regenerative Energien nicht ausreichend vorhanden sind ist das alles irgendwie bescheuert und dem Bürger nicht zu vermitteln....schon gar nicht denen die etwas weniger Geld haben .

 

Grüße Andy


30.11.2018 19:49    |    ToledoDriver82

@Goify...sieh was andyrx schreibt

 

Zitat:

Wie es dir vorkommt und wie es wirklich ist, muss ja nicht zwangsläufig das Selbe sein.

 

Wie meinst du das mit gleich behandeln? Meinst du, auch Neuwagenfahrer sollten ausgesperrt werden oder meinst du die vielen Ausnahmen, obwohl darunter dreckigere Diesel sind?

Ich meine,das es nichts bringt 1 Straße für Diesel zu sperren,wenn die gar nicht für die Haupverschmutzung verantwortlich sind oder man durch Umleitungen das Problem nur an andere Stelle verlagert....nur als Beispiel.

Und wenn ich dann schon so ein Weg einschlage,dann sollte ich für Alternativen sorgen damit ALLE mit den Konsequenzen leben können.

 

Noch mal...ich habe nichts dagegen wenn man etwas besser machen will,die Art und Weise ist das was mich so oft dabei stört;)


30.11.2018 19:54    |    HunderterAudi

Zitat:

@Goify schrieb am 30. November 2018 um 18:18:38 Uhr:

Ihr findet also Luftschadstoffe toll.

Und schreibt jetzt nicht, dass dies nicht der Fall ist, denn das wäre gelogen und Lügen mag ich gleich überhaupt nicht hier sehen.

Nicht nur toll, wir verleiben sie uns auch ein. Man kann auch übertreiben mit den sogenannten Grenzwerten, weil keiner genau weiß ob das nur vom Diesel kommt, oder eine Mischung von mehreren Abgasen (Flugzeuge, Kohlekraftwerke?), die für schlechte Luft sorgen. Was bringt ein Wind oder Sturm an sogenannten Schadstoffen von irgendwo her? Der Feinstaub kommt alleine schon im Winter vom Abrieb der gestreuten Kieselsteine, vom getrockneten Streusalz auf den Strassen, vom Abrieb der Reifen und warum haben die Hersteller von Dieselfahrzeugen die ausgestoßenen Dieselpartikel, mit diversen Katgenerationen (Euro 2,3,4 usw.) immer wieder zerkleinert, weshalb wir möglicherweise jetzt die Probleme haben punkto Abgase beim Diesel? Sehr kleine Partikel kann man viel besser einatmen! Glaubt man jetzt wirklich das Euronorm 6d die Lösung ist? Man macht es sich in den Regierungen zu einfach indem man dem Bürger Fahrverbote aufbrummt, obwohl dieser gar nichts dafür kann! Am Schluss bleibt immer ein schaler Geschmack für immer blödsinnigere Vorschriften und Einschränkungen, und ohne das man sich auf den Kopf greift keiner mehr einhalten kann!

 

LG Ossi


30.11.2018 19:58    |    andyrx

@HunderterAudi

 

Sind die Politiker in Österreich ( ich meine du bist aus Österreich im Kopf zu haben ) genauso durchgedreht wie bei uns mit dem Schadstoff Hype oder ist das bei euch entspannter ??

 

Grüße Andy


30.11.2018 20:31    |    Goify

Dass der Bürger nichts dafür kann, glaube ich auch, aber wenn irgendwann nichts mehr hilft, kommt halt dann irgendwann das Fahrverbot (bis jetzt ja nur eine Straße in Hamburg).

In Stuttgart hat sich die Luftqualität von allein wieder so weit erholt, dass das winterliche Holzofenverbot wieder aufgehoben wurde. Also kann es dort nicht so schlimm gewesen sein und Fahrverbote sind dort recht unwahrscheinlich. Man diskutiert zwar allenthalben darüber, aber es wird wohl nichts oder fast nichts kommen.


30.11.2018 20:40    |    jenskri

sehr sinnvoll!


30.11.2018 21:13    |    HunderterAudi

Zitat:

@andyrx schrieb am 30. November 2018 um 19:58:47 Uhr:

@HunderterAudi

 

Sind die Politiker in Österreich ( ich meine du bist aus Österreich im Kopf zu haben ) genauso durchgedreht wie bei uns mit dem Schadstoff Hype oder ist das bei euch entspannter ??

 

Grüße Andy

Hallo Andy. Bei uns in Österreich sind sie (noch) nicht durchgedreht, soweit ich das beurteilen kann. Aber man weiß ja nie, weil bei euch heftige Diskussionen entbrannt sind, ob das (explosive) Thema vielleicht auch zu uns überschwappt? Ich bin sowieso im Lager der Gegner dieser Fahrverbote gegenüber diverser Euronormen bei Diesel! Das ist meiner Meinung ein Schwachsinn der besonderen Art. Man kann ja neue Technologien auf den Markt schmeißen, und danach den Diesel nicht mehr bauen, aber solange diese Fahrzeuge auf der Strasse sind bleiben sie auch dort, ohne Einschränkungen! Wenn neue Technologien auf dem Markt sind regelt sich das von selbst! Die nächste Generation kauft sowieso nur die neuen Technologien, nur müssen dafür die Rahmenbedingungen geschaffen werden, aber nicht auf dem Buckel von Dieselfahrer indem man ihnen das Messer ansetzt! Nicht nur E-Auto, sondern auch Gas-und (wenn Serienreif) Wasserstoffantrieb forcieren, dann haben wir in, schätze mal, 15/20 Jahren fast keine Dieselfahrzeuge mehr auf der Strasse! Dann hat man das erreicht was man mit den derzeitigen Fahrverboten auch nicht erreichen wird. Alles braucht seine Zeit! Die Bürger haben ja keine Fehler begangen, indem sie diese Fahrzeuge gekauft haben, und für das will man sie bestrafen? So was ist früher im Mittelalter aktuell gewesen, aber jetzt? Ich würde "Denen" empfehlen nicht mehr darüber zu diskutieren

sondern anfangen zu arbeiten an Dingen die viel wichtiger sind (z.B. Gurkenkrümmung).

 

LG Ossi


Deine Antwort auf "Neue Vorschriften für Stickoxide und Feinstaub....sinnvoll ??"

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