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andyrx

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21.11.2022 13:53    |    andyrx    |    Kommentare (17.414)

Klimakleber …..wie damit umgehen ??Klimakleber …..wie damit umgehen ??

Moin Motortalker ,

 

Derzeit ein heisses Thema sind die Aktivisten und Klimaschützer die sich allenthalben auf die Fahrbahn kleben und für viel Verdruss und Staus sorgen…..

 

https://www.t-online.de/.../...-in-berlin-a115-avus-voll-gesperrt.html

 

Speziell in Berlin vergeht kaum ein Tag wo es diesbezüglichen Stress gibt.

 

So ganz nebenbei werden gerne Kunstwerke als medienwirksam Objekte ins Visier genommen was zwar für Medienpräsenz sorgt aber weniger für Behinderungen im Alltag sichtbar wird.

 

Was denkt ihr über dieses Thema mit den „Klimaklebern“ oder seit ihr damit schon im Alltag konfrontiert worden ??

 

Wie sollten Gesellschaft und auch Politik mit diesem Thema umgehen ??

 

Bin gespannt auf euren Input

 

Grüße Andy

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02.12.2023 11:29    |    windelexpress

Hat er doch schon oft hier Kund getan.

Erst mal die anderen dazu verdonnern

02.12.2023 11:44    |    tartra

So wie es angedacht war ... und nicht wie jetzt das verwässerte Energiegebäudegesetz, das die Letzten Dullies irgendwann in 40 Jahren mal Gastherme abschaffen müssen ... innerhalb von 5-10 Jahren wär ich dafür gewesen ... aber das war für den German Angst Wutbürger .. Stichwort Heizungsverbot zu schnell...:rolleyes:

 

Übrigends meine Gastherme läuft nur noch aktuell .. in der Übergangszeit, nehme ich die Splitklima zum heizen und Brauchwarmwasser macht eine BWWP ..

 

Heizung sehe ich bei mir durchaus innerhalb der nächsten Jahre den Wechsel auf WP ganz von alleine..dann hat die Gastherme auch ihre 15-20 Jahre rum...und die Preise für Markengeräte liegen deutlich im niedrigen 4-stelligen bereich ... einfache LG, Daikin, Panasonic bekommt man für 3-5 TEURO...;)

02.12.2023 12:15    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@tartra schrieb am 2. Dezember 2023 um 11:44:55 Uhr:

So wie es angedacht war ... und nicht wie jetzt das verwässerte Energiegebäudegesetz, das die Letzten Dullies irgendwann in 40 Jahren mal Gastherme abschaffen müssen ...

Wenn du die Investition zahlst gerne :p

Aber bei Etagenheizungen im MFH, müssen im Gegensatz zu früher alle gleichzeitig einen Umbau zustimmen.

D.h. jeder der sich in guten Glauben eine effizientere Gasheizung zugelegt hat, darf diese Investition abschreiben und müsste gleichzeitig in den nächsten Riesenumbau investieren.

 

Wenn die Technik nicht nur theoretisch sondern auch bei den Herstellern der Anlagen und Heizungsbauern ganz praktisch Fuß gefasst hat können wir vielleicht mit vernünftigen Preise kalkulieren. Bis dahin ist es noch ein großes Loch gefüllt mit Wunschvorstellungen.

Kein tragbarer Weg für eine Energiewende die nicht ins Chaos führen soll.

02.12.2023 12:26    |    tartra

Das große Chaos ist doch erst wegen der Verwässerung gekommen ...

 

Jetzt haben Kommunen jahrelang Zeit bekommen, um Heizungskonzepte für ihre Regionen aufzustellen, daneben werden die Gasnetzbetreiber nach allen Kräften blockieren, schwebt doch die Gefahr im Raum das ihre Gasnetzte wertlos werden...

 

Und wehe eine Kommune entscheidet sich für ein Fernwärmenetz ... dann gibt es so eine kleine Besonderheit die sich Anschlusszwang nennt .. dann schaue alle in die Röhre die sich eine WP oder gastherme neu eingebaut haben, die können sie sich dann ins Wohnzimmer als Anschauungsobjekt stellen...:eek:

 

Und on Top hat man bei einem Fernwärmenetz praktisch keine Konkurenz, man ist dann seiner Kommune / Landkreis ausgeliefert..

 

Das haben alles die tollen Konservativen reingeschleust ... und der Pöbel hat Beifall geklascht .. weil günstige und einfache Fernwärmenetz wie in NL und DK ... wer in DE daran glaubt, das es hier einfach und günstig gibt ...

 

Kurz.. diese Verwässerung verhindert sogar auf Jahre, das sich Leute für eine neue Heizung entscheiden würden, wenn sie sich der Gefahr bewusst sind...

02.12.2023 12:28    |    5sitzer

Er bestellt doch billig aus China und frickelt alles selber dran.

Das Netz ist doch voll mit solchen „Influenzern“, deren Bleiben komplett in Eigenregie verschönert wurden und die anprangern warum das nicht jeder so mache.

Die Krönung ist dann der Solargrill im Garten :D

02.12.2023 12:31    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@tartra schrieb am 2. Dezember 2023 um 12:26:09 Uhr:

Das große Chaos ist doch erst wegen der Verwässerung gekommen...

Wie viele Milliarden bist du denn bereits zuzuschießen. ;)

 

Ich hab's dir schon mal erklärt, wenn man etwas übers Knie brechen will dann Gewinnen unterm Strich immer die Haie im Becken.

 

Du bist gerade einfach auf dem besten Wege dass sich die Bevölkerung bei der nächsten Wellenbewegung wieder pro Atomkraft entscheidet; das wäre ein fataler Ausweg ins verderben.

02.12.2023 12:38    |    5sitzer

An Atomkraft in Deutschland und Europa führt sowieso kein Weg vorbei.

 

Die Tagträumer glaubten wirklich die langen kalten Winter wären erledigt und vergaßen dass Strom, viel Strom 24/7/365 benötigt wird. Amüsant wird es wenn im neuen Jahr reguliert wird :D

02.12.2023 12:53    |    Schwarzwald4motion

Atomkraft wurde in dem Moment beerdigt als man keine Entscheidung für ein Endlager treffen konnte!

Und wurde final unterstrichen indem man Das Testlager Asse verrotten ließ.

 

Die ganze ScheiXe würde bloß wieder von vorne losgehen.

Und das Geilste ist, bis die Kraftwerke in Betrieb sind (von den exorbitanten Kosten ganz zu schweigen)

Wird die größte Engstelle der Energieerzeugung durch regenerative kompensiert worden sein.

 

Dazu kann man nur sagen, Ideologie frisst Hirn.

 

Ach übrigens: Bau von Kernkraftwerk aus Minireaktoren in den USA gescheitert

02.12.2023 13:02    |    Profi58

Zitat:

@tartra schrieb am 2. Dezember 2023 um 12:26:09 Uhr:

Das große Chaos ist doch erst wegen der Verwässerung gekommen ...

Nö.

 

Zitat:

Jetzt haben Kommunen jahrelang Zeit bekommen, um Heizungskonzepte für ihre Regionen aufzustellen, daneben werden die Gasnetzbetreiber nach allen Kräften blockieren, schwebt doch die Gefahr im Raum das ihre Gasnetzte wertlos werden...

Und das ist gut so. Erst planen, durchrechnen, testen und dann einsetzen. Immer besser als erst abschalten, dann neu bauen und zum Schluß mal schauen, ob es funktioniert. Wenn nicht - wir haben Turnhallen und Dieselheizaggregate...

Die Gasnetze sollen zu Wasserstoffnetzen umgewidmet werden, sofern mal ausreichend Wasserstoff zur Verfügung steht. Das geplante Wasserstoff-Forschungszentrum in Chemnitz ist natürlich nicht für den Anschluss an das Wasserstoffnetz vorgesehen. Ist auch nicht schlimm, denn der zweistellige Millionenbetrag, der für das Zentrum geplant war, fließt auch erst mal nicht.

Das alles erhöht natürlich das Vertrauen der Bevölkerung in die neuen Technologien und den tollen Plan der Bundesregierung.

 

Zitat:

Und wehe eine Kommune entscheidet sich für ein Fernwärmenetz ... dann gibt es so eine kleine Besonderheit die sich Anschlusszwang nennt .. dann schaue alle in die Röhre die sich eine WP oder gastherme neu eingebaut haben, die können sie sich dann ins Wohnzimmer als Anschauungsobjekt stellen...:eek:

Ist nicht anders als der erste Heizungsgesetzentwurf, der praktisch alles andere wertlos gemacht hat.

 

Zitat:

Und on Top hat man bei einem Fernwärmenetz praktisch keine Konkurenz, man ist dann seiner Kommune / Landkreis ausgeliefert..

Ich bin lieber dem Landkreis, der genau weiß, wie die Verhältnisse vor Ort sind und wie die Leute ticken, "ausgeliefert", als irgendwelchen grünen Traumtänzern im Wolkenkuckucksheim Berlin.

 

Zitat:

Das haben alles die tollen Konservativen reingeschleust ... und der Pöbel hat Beifall geklascht .. weil günstige und einfache Fernwärmenetz wie in NL und DK ... wer in DE daran glaubt, das es hier einfach und günstig gibt ...

Fernwärme in DK? Du schreibst doch immer, das ist das Land der Wärmepumpen? Ja was denn nun?

 

Fernwärme in D einfach und günstig? Fernwärme ist meist ein Abfallprodukt von Kohle- und Atomkraftwerken. Da es letztere nicht mehr gibt und erstere auch sterben sollen, wird es mit der Fernwärme nichts werden. Bleiben nur noch die Müllverbrennungsanlagen, aber da stößt wahrscheinlich eine mehr Schadstoffe aus als 10 moderne Kohlekraftwerke zusammen. E-Fuels für Verbrenner siehst du als aussichtslos an, aber vor (bald nicht mehr vorhandener) Fernwärme hast du Angst?

02.12.2023 14:14    |    tartra

Bitteschön .. Blick über den Tellerand

 

"Größte Wärmepumpe der Welt heizt 100.000 Dänen ein"

 

https://www.ingenieur.de/.../

 

Das funktioniert auch im kleineren Maßstab auch in betreffenden Ländern so das sich Dorf mit 20 Häusern eine WP inkl. "Fernwärmenetz" teilt...

 

Acu ein netter Ausschnit aus dem Link

 

"Während in Deutschland die Wärmewende gerade einmal wieder etwas nach hinten geschoben wurde, schaffen unsere nördlichen Nachbarn in Dänemark Fakten. ...

...Im Vergleich zu anderen Ländern liegt Deutschland noch weit zurück. Laut Angaben der europäischen Wärmepumpen-Vereinigung wurden bisher nur etwa sechs Wärmepumpen pro 1.000 Einwohner installiert"

 

Tja, der Begriff German Angst vor Wärmepumpe macht wohl schon seine Runden im Rest der Welt...:rolleyes:

02.12.2023 15:47    |    Profi58

Na prima, dann stellen wir diese Großanlagen auf und beheizen damit die Häuser. Ist bestimmt ökonomischer, als wenn jeder seine Minianlage aufbaut.

Ein Problem bleibt natürlich: Auch diese Großanlagen brauchen Strom, egal wie das Wetter gerade ist.

 

Und davon steht in dem Artikel nichts.

 

Zitat:

In Esbjerg, einer Stadt an der Westküste Dänemarks, wurde die größte CO2-basierte Meerwasser-Wärmepumpe der Welt errichtet. Ab Oktober wird diese Wärmepumpe rund 100.000 Menschen in der Region mit Wärme versorgen. Das bisherige Kohlekraftwerk, das diese Aufgabe übernommen hatte, wird dann stillgelegt.

Das Kohlekraftwerk hat Wärme und Strom produziert, Die WP produziert Wärme und braucht Strom.

02.12.2023 15:58    |    5sitzer

Die Anlagen kommen entlang unserer Küste unter die Windräder :D

02.12.2023 15:59    |    Profi58

Auch der Wind weht nicht ständig, nicht mal an der Küste.

02.12.2023 16:24    |    miko-edv

Zitat:

@5sitzer schrieb am 2. Dezember 2023 um 15:58:00 Uhr:

Die Anlagen kommen entlang unserer Küste unter die Windräder :D

und die Warmwasserleitungen werden dann 30 Kilometer bis zur nächsten größeren Stadt verbuddelt ...?

 

Ich kenne Fernwärme aus den Großstadten im Ruhrgebiet, die jede ihr eigenes Kohle- oder Gaskraftwerk hatten, so daß die angrenzenden Stadtteile mit genügend Bevölkerungsdichte diese Abwärme nutzen konnten. Leitungslänge nur einige Hundert Meter ... dennoch ausreichend für ein paar Tausend Haushalte.

Oder aus dem hiesigen Rheinischen Braunkohlerevier, wo 5 BkKW im Umkreis von 30 km ihre sonst unnutzbare Abwärme unter die umliegenden Dörfer verteilt haben. Da gibt es auch einige riesige Gewächshausanlagen direkt neben den Kraftwerken, die den sprichwörtlichen holländischen gut Konkurrenz machen können.

Hat den zusätzlichen Effekt, daß die Gemeinden Kosten für Schneeräumung einsparen können ... die Straßen über den Leitungen sind etwas wärmer als im Umland.

 

Mit der Stillegung dieser Kraftwerke in 6 Jahren (aktueller Plan der Politik, 2 sind nach >50 Jahren Betriebsdauer schon abgeschaltet, das neueste läuft erst seit gut 10 Jahren) werden die bisher FW-versorgten Häuser leider ziemlich wertlos ... da sie bis dahin erst mal eine neue Heizung brauchen werden, aber noch niemand genau sagen kann, welche Technologie denn verbaut werden darf. Oder ob sich die Bewohner dann zu einer Wärmepumpenbetreibergenossenschaft zusammenfinden wollen?

Und die Gemüsebauern überlegen, wie lange sie den Konkurs hinauszögern wollen, können oder dürfen ...

02.12.2023 16:33    |    tartra

versucht ihr jetzt ernsthaft zu erklären warum es in DK nicht funktionieren kann, weil es im Ruhrgebiet auch nur wenige hundert Meter ging??? Oder euch die Vorstellungkraft fehlt?

 

Da ist mehr Wahrheit dran als Gedacht ..

 

Der Schwurbler zählt ersteinmal auf was alles nicht geht, selbst wenn es schon längst wiederlegt ist ...:eek:

02.12.2023 17:57    |    windelexpress

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 15:59:31 Uhr:

Auch der Wind weht nicht ständig, nicht mal an der Küste.

Was nützt da der Wind?


02.12.2023 18:48    |    Profi58

Zitat:

@tartra schrieb am 2. Dezember 2023 um 16:33:59 Uhr:

versucht ihr jetzt ernsthaft zu erklären warum es in DK nicht funktionieren kann, weil es im Ruhrgebiet auch nur wenige hundert Meter ging??? Oder euch die Vorstellungkraft fehlt?

In deinem Artikel steht leider nicht, wie lang dort die Leitungen sind und wo die 100.000 Leute wohnen.

Und solange das nicht benannt wird, ist der Artikel Schwurbelei.

 

@miko-edv hat konkrete Beispiele gebracht (mehrere Kraftwerke, Gewächshäuser unmittelbar an den Kraftwerken, angrenzende Stadtteile). In deinem Artikel steht nichts davon. Selbst wenn theoretisch Wärme für 100.000 Leute erzeugt wird (mit wieviel Strom?), heißt das noch lange nicht, dass auch 100.000 Leute versorgt werden können.

02.12.2023 18:55    |    miko-edv

apropos "Gleichmäßigkeit der EE-Versorgung" ... unsere Garagendach-PV hat über die letzten 6 Wochen addiert ziemlich genauso viel Leistung geliefert wie in den ersten 6 Tagen im Juli ... trotz zwischenzeitlicher Optimierung der Panel-Positionierung

02.12.2023 20:14    |    reox

Erzählen einem die PV-Verkäufer in Deutschland wirklich, dass man damit seinen Haushalt 24/365 komplett mit Strom versorgen kann?

Lügen die ihre Kunden so frech an?

:confused:

 

edit: Korrektur Zeitraumangabe

02.12.2023 20:17    |    windelexpress

Die meisten Haushalte brauchen aber eine 24/7/365 Stromversorgung.

02.12.2023 20:33    |    reox

Zitat:

@windelexpress schrieb am 2. Dezember 2023 um 20:17:16 Uhr:

Die meisten Haushalte brauchen aber eine 24/7/365 Stromversorgung.

Und wo wird noch mal erzählt, dass PV die einzige EE ist, die in Deutschland zur Stromerzeugung genutzt werden kann?

 

Unten im Anhang der aktuelle Stand.

Zur Erinnerung, die Energiewende soll erst in 22!! Jahren vollendet sein.


02.12.2023 21:02    |    Profi58

Zitat:

@reox schrieb am 2. Dezember 2023 um 20:14:30 Uhr:

Erzählen einem die PV-Verkäufer in Deutschland wirklich, dass man damit seinen Haushalt 24/7/365 komplett mit Strom versorgen kann?

Ganz sicher nicht, denn die halten uns nicht für doof.

Allerdings gibt es sogenannte Ertragsprognosen, die zumindest im Winter für die Katz sind.

Solange auch nur ein paar Zentimeter Schnee auf den Paneelen liegen, was ja im Winter auch mal längere Zeit vorkommt, ist der Ertrag Null. Ich habe meine Ertragsprognose mal drangehängt. Die schönen gelben Säulen für Dezember, Januar und Februar kannst du vergessen, solange der Schnee liegenbleibt. Mein bester Ertrag im November lag bei 10 kWh, es ging aber auch runter (ohne Schnee) auf 0,5 kWh. Pro Tag natürlich.

 

Zitat:

dass PV die einzige EE ist, die in Deutschland zur Stromerzeugung genutzt werden kann

Und wer garantiert dir, dass der Wind immer schön kräftig weht, wenn Solar nichts bringen kann?

 

Die einzige wirklich planbar kontinuierliche EE-Stromerzeugung läuft über Gezeitenkraftwerke, evtl. noch über Tiefenbohrungen. Alles andere ist Glücksspiel und erfordert Backup-Kraftwerke.

 

Zitat:

die Energiewende soll erst in 22!! Jahren vollendet sein.

Meinst du, in 22 Jahren gibt es keinen Schnee mehr (wurde ja mehrmals angekündigt, sieht aber nicht so aus), die Sonne scheint in der Nacht und der Wind weht genau dann, wenn wir ihn brauchen?

Es ist egal, ob da 1 oder 100 Windmühlen stehen - wenn Flaute, dann Flaute.

Auf europäische, vielleicht sogar interkontinentale Stromnetze würde ich nicht spekulieren.


02.12.2023 21:48    |    reox

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 21:02:25 Uhr:

Zitat:

dass PV die einzige EE ist, die in Deutschland zur Stromerzeugung genutzt werden kann

Und wer garantiert dir, dass der Wind immer schön kräftig weht, wenn Solar nichts bringen kann?

 

Die einzige wirklich planbar kontinuierliche EE-Stromerzeugung läuft über Gezeitenkraftwerke, evtl. noch über Tiefenbohrungen. Alles andere ist Glücksspiel und erfordert Backup-Kraftwerke.

Und wer hat dir versichert, dass backup-Kraftwerke nicht gebaut werden dürfen?

 

Gleich 30 Gigawatt Strom will der Bundeswirtschaftsminister mit CO2-freien Wasserstoff-Kraftwerken erzeugen. Knapp neun Gigawatt sollen reine Wasserstoff-Kraftwerke liefern, 15 Gigawatt Hybrid-Anlagen, die erst noch mit Erdgas, ab 2035 dann mit Wasserstoff betrieben werden. Den Rest sollen Biomethan- und Biomassekraftwerke sowie Speicher liefern.

 

 

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 21:02:25 Uhr:

Zitat:

die Energiewende soll erst in 22!! Jahren vollendet sein.

Meinst du, in 22 Jahren gibt es keinen Schnee mehr (wurde ja mehrmals angekündigt, sieht aber nicht so aus), die Sonne scheint in der Nacht und der Wind weht genau dann, wenn wir ihn brauchen?

Es ist egal, ob da 1 oder 100 Windmühlen stehen - wenn Flaute, dann Flaute.

Verlinkt mal bitte die Quelle, die Schneefreiheit als Grundlage der Energiewende-Planungen voraus setzt.

 

Frage: Ist die Windenergie zuverlässig? Drohen Verbrauchern Stromausfälle, wenn der Wind mal nicht weht? Fakt: Offshore-Windkraftanlagen erzeugen an 363 von 365 Tagen* im Jahr Strom – darüber hinaus sorgt unser Energiemix dafür, dass es immer eine Backup-Option im Netz gibt.

 

Zitat:

Auf europäische, vielleicht sogar interkontinentale Stromnetze würde ich nicht spekulieren.

https://www.euractiv.de/.../

 

https://www.tennet.eu/.../...jekt-zwischen-deutschland-und-oesterreich

02.12.2023 22:08    |    cookie_dent

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 21:02:25 Uhr:

Meinst du, in 22 Jahren gibt es keinen Schnee mehr (wurde ja mehrmals angekündigt, sieht aber nicht so aus), die Sonne scheint in der Nacht und der Wind weht genau dann, wenn wir ihn brauchen?

Es ist egal, ob da 1 oder 100 Windmühlen stehen - wenn Flaute, dann Flaute.

Auf europäische, vielleicht sogar interkontinentale Stromnetze würde ich nicht spekulieren.

Dafür sind ja die Gas Backupkraftwerke, die noch nicht gebaut sind, die werden dann mit Wasserstoff betrieben, von dem noch niemand weis, woher der kommen soll.

All das wird dann mit nicht vorhandenem Geld bezahlt, es sei denn, man erfindet die nächste Notlage und beschafftes sich darüber.

Aber 22 Jahre sind eine lange Zeit, nur nichts überstürzen.

02.12.2023 22:10    |    5sitzer

Gut, die Legislaturperiode ist kurz genug, dass die kommende Bundesregierung Atom unterstützen wird.

 

https://www.dw.com/.../a-67615217

02.12.2023 22:31    |    reox

Zitat:

@5sitzer schrieb am 2. Dezember 2023 um 22:10:46 Uhr:

Gut, die Legislaturperiode ist kurz genug, dass die kommende Bundesregierung Atom unterstützen wird.

 

https://www.dw.com/.../a-67615217

Welche Regierung soll das sein?

Mach doch mal ein Bild von deiner Glaskugel.

 

https://dawum.de/Bundestag/INSA/2023-12-02/#Koalitionen

 

Grüne und SPD feiern Atomausstieg

02.12.2023 23:17    |    Profi58

Zitat:

@reox schrieb am 2. Dezember 2023 um 21:48:51 Uhr:

Und wer hat dir versichert, dass backup-Kraftwerke nicht gebaut werden dürfen?

Die Grünen.

Die wollen vollständig regenerative Energien.

Backup-Kraftwerke sind nur für die Übergangsphase gedacht.

 

Zitat:

Verlinkt mal bitte die Quelle, die Schneefreiheit als Grundlage der Energiewende-Planungen voraus setzt.

Hab ich doch schon - die Ertragsprognose meiner Anlage geht, wenn überhaupt, nur ohne Schnee auf. Und wenn meine Anlage entgegen der Prognose wegen Schnee trotz Sonne nichts produziert, tun das alle anderen verschneiten Anlagen auch nicht und stehen als Investruinen herum - egal ob Balkonkraftwerk oder 10 Hektar großes Solarfeld.

 

Zitat:

– darüber hinaus sorgt unser Energiemix dafür, dass es immer eine Backup-Option im Netz gibt.[/url]

Noch haben wir Kraftwerke, die wetterunabhängig Strom erzeugen. Aber genau die sollen ja abgeschaltet werden - oder habe ich da was falsch verstanden? Atom ist schon weg, jetzt steht Kohle an und dann Gas.

 

Zitat:

https://www.euractiv.de/.../...ssion-will-stromnetzausbau-vorantreiben

Auch da lehrt mich meine Anlage, wie es funktioniert:

Wenn überall viel Strom produziert wird, aber wenig Strom gebraucht wird, darf ich für 7 Cent einspeisen. Muß ich aber Strom dazukaufen, vor allem dann, wenn die Anlage nichts bringt und der Speicher leer ist, kostet mich der Strom das Fünffache, also 35 Cent die Kilowattstunde. Und wer garantiert, dass das nicht mal das Zehnfache wird?

Mal auf Länder hochgerechnet, werden die sich freuen, die wetterunabhängig Strom produzieren und exportieren können.

 

@cookie_dent

Genau so wird ´s werden, wenn das letzte deutsche Kohlekraftwerk vom Netz geht.

Aber vielleicht verstehen wir uns dann wieder mit Russland und bekommen über Nord Stream 3 preisgünstiges Erdgas für die Backup-Gas-Kraftwerke.

03.12.2023 00:11    |    reox

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 23:17:11 Uhr:

Zitat:

@reox schrieb am 2. Dezember 2023 um 21:48:51 Uhr:

Und wer hat dir versichert, dass backup-Kraftwerke nicht gebaut werden dürfen?

Die Grünen.

Die wollen vollständig regenerative Energien.

Die dann in der endgültigen Ausbaustufe CO2-freie Speicher füllen.

 

Zitat:

Backup-Kraftwerke sind nur für die Übergangsphase gedacht.

Mit grünen H2 können die auch länger laufen.

 

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 23:17:11 Uhr:

Zitat:

Verlinkt mal bitte die Quelle, die Schneefreiheit als Grundlage der Energiewende-Planungen voraus setzt.

Hab ich doch schon - die Ertragsprognose meiner Anlage geht, wenn überhaupt, nur ohne Schnee auf. Und wenn meine Anlage...

Warum glaubst du, dass (d)eine individuelle Ertragsprognose Einfluß auf den landesweiten langfristigen PV-Ertrag im deutschen Winter hat?

Die landesweiten Winter-Erträge der Vergangenheit sind bekannt. Die werden mit dem künftigen Zubau hoch gerechnet.

 

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 23:17:11 Uhr:

Zitat:

– darüber hinaus sorgt unser Energiemix dafür, dass es immer eine Backup-Option im Netz gibt.[/url]

Noch haben wir Kraftwerke, die wetterunabhängig Strom erzeugen. Aber genau die sollen ja abgeschaltet werden - oder habe ich da was falsch verstanden? Atom ist schon weg, jetzt steht Kohle an und dann Gas.

Das ist der Plan. Link siehe oben.

 

 

Zitat:

@Profi58 schrieb am 2. Dezember 2023 um 23:17:11 Uhr:

Zitat:

https://www.euractiv.de/.../...ssion-will-stromnetzausbau-vorantreiben

... also 35 Cent die Kilowattstunde. Und wer garantiert, dass das nicht mal das Zehnfache ist?

...

Ist das eine ernsthafte Frage?

03.12.2023 09:47    |    Profi58

Zitat:

@reox schrieb am 3. Dezember 2023 um 00:11:27 Uhr:

Die dann in der endgültigen Ausbaustufe CO2-freie Speicher füllen.

Wie sich der Speicher gerade füllt, sehe ich selbst.

Konkret: Er ist seit Tagen leer.

 

Zitat:

Mit grünen H2 können die auch länger laufen.

Woher soll der in ausreichenden Mengen kommen? Aus der Sahara? Die haben dort für Wasser wahrscheinlich eine bessere Verwendung, als es zu hydrolysieren.

 

Zitat:

Warum glaubst du, dass (d)eine individuelle Ertragsprognose Einfluß auf den landesweiten langfristigen PV-Ertrag im deutschen Winter hat?

Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen.

Wolkenbedeckter Himmel - kein Strom

Schnee auf den Paneelen - kein Strom

tiefer Sonnenstand - wenig Strom

 

Langfristiger Ertrag: Die Kuh ist im Teich ersoffen, obwohl der nur durchschnittlich 30 cm tief ist.

 

Zitat:

Ist das eine ernsthafte Frage?

Natürlich. Solche Strompreise hatten wir ja schon. Wenn 35 Cent (das Fünffache der Einspeisung) normal sind, ist es bis 70 Cent (das Zehnfache der Einspeisung) nicht weit. Nennt sich Angebot und Nachfrage. Jetzt kapiert?

Dich stört es vielleicht nicht, aber es haben ´s nicht alle so dicke wie du.

03.12.2023 10:16    |    tartra

@Profi58

stellst du dich dusselig an, oder bist du es tatsächlich?

 

Mit Speicher ist nicht deinen mickriger Hausakku gemeint, der dich in der PV Zeit Frühling- Herbst über die Nacht bringt, sondern z.B. die gigantischen Gasspeicher (Erdgas) die DE hat, wo Mengen gespeichert werden können, die DE monatelang autak die Gasnetz speisen können... Und die kann man in zukunft mit grüner Energie speisen ... Wasserstoff, Biogas, evtl. Methan aus verstromung .. weil wir haben in naher Zukunft einen gigantischen Überschuss an Energie, dank deiner PV Anlage und das kann dann verstrommt werden um es zu speichern ...

 

Da kann dann der Wirkungsgrad grottig sein, egal wenn eh genug zur Verfügung steht. ..

 

Brennstoffzelle hat zwar bei Verstromung oder H2 Produktion aktuell wohl einen Wirkungsgrad von 60%? das klingt nicht so toll, im Vergleich zu einem Verbrenner immer noch top ... locker mal doppelt so efficent, Verbrenner dümpeln bei +/- 30 % rum...

 

Und wir haben die PV Ausbauziele dieses Jahr schon deutlich übertroffen, es gab tatsächlich einen gewaltigen Ausbau dieses Jahr , aber ich sehe trotzdem noch sehr viel Potenzial ... Insbesondere auch bei Fassaden ... die bringen tatsächlich viel Ertrag im Winter da sie nicht von Schnee bedeckt werden können... Und auch für Dachanlagen sind abtau Lösungen in der Pipeline...und vereinzelt schon am Markt

03.12.2023 10:22    |    cookie_dent

Zitat:

@reox schrieb am 3. Dezember 2023 um 00:11:27 Uhr:

Die dann in der endgültigen Ausbaustufe CO2-freie Speicher füllen.

...

Mit grünen H2 können die auch länger laufen.

Mir fehlt hierzu leider die Fantasie, woher all dieser grüne Wasserstoff kommen soll.

Die Backupkraftwerke sollen mit grünem H2 betrieben werden, unsere Industrie soll mit H2 chemische Produkte und Stahl herstellen, neu einbaute Gasheizungen sollen mit grünem H2 betrieben werden.

Woher soll der kommen, haben wir schon in großem Umfang Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff?

Die benötigten Mengen sind sehr hoch und heute existieren lediglich Absichtserklärungen, dass der benötigte Wasserstoff irgendwie beschafft bzw. produziert werden soll.

Wollen wir den kompletten Weltmarkt an grünem H2 leerkaufen, Vorgespräche mit einigen afrikanischen Staaten gibt es ja bereits, aber auch diese Anlagen sind noch lange nicht gebaut.

Über den Umstand, dass wir uns in die nächste Abhängigkeit, teilweise politisch instabiler Staaten, katapultieren wird gnädig hinweggesehen.

Und wir wollen die noch nicht gebauten Backupkraftwerke bis 2035 mit H2 befeuern? Das wäre in nur 11 Jahren.

 

Die Anlagen sollen spätestens 2035 mit grünem - also mithilfe von erneuerbaren Energien hergestellten - Wasserstoff betrieben werden.

 

Darüber hinaus ist die Bereitschaft, Kraftwerke mit nur wenigen Volllaststunden (liegt ja in der Natur der Sache) zu bauen und zu betreiben relativ gering.

Zitat:

Da solche Kraftwerke zur Deckung der Stromnachfrage erst nach den erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen sollen, ist die Wirtschaftlichkeit für Investoren allerdings nur schwer abzuschätzen.

Und von den Dingern, die eigentlich keiner gerne betreiben will, benötigen wir jede Menge.

Jochem verweist so auf Szenarien, wonach eine Backup-Kapazität von 40 GW ausreichend sei. Diese zeichneten sich "insbesondere durch eine hohe nachfrageseitige Flexibilität und hohe Verfügbarkeit von Speichern sowie von flexibler nachhaltiger Stromerzeugung, wie beispielsweise Geothermie und Biogaskraftwerken aus". Nach anderen Untersuchungen würden aber Backup-Leistungen von bis zu 90 GW benötigt.

 

Und all das wollen wir mit "Deutschlandgeschwindigkeit" planen und bauen? Dann werden die 22 Jahre nicht reichen. Die Finanzierung? Wird sich schon finden, genauso wie Lindner die aktuell fehlenden 17 Mrd. irgendwo finden wird. Nur wird diese Party mehr als 17 Mrd. kosten.

Wir befinden uns aktuell, einmal mehr, im grünen Luftschloss Stadium.

03.12.2023 10:40    |    reox

Zitat:

@Profi58 schrieb am 3. Dezember 2023 um 09:47:11 Uhr:

Zitat:

@reox schrieb am 3. Dezember 2023 um 00:11:27 Uhr:

Die dann in der endgültigen Ausbaustufe CO2-freie Speicher füllen.

Wie sich der Speicher gerade füllt, sehe ich selbst.

Konkret: Er ist seit Tagen leer.

Nochmal. Wer hat dir erklärt, dass deine PV deinen Haushalt 24/365 versorgen kann? Und wo hast du gelesen, dass in 22 Jahren alle anderen EE abgebaut sind und durch PV ersetzt werden sollen?

 

 

Zitat:

@Profi58 schrieb am 3. Dezember 2023 um 09:47:11 Uhr:

Zitat:

Mit grünen H2 können die auch länger laufen.

Woher soll der in ausreichenden Mengen kommen? Aus der Sahara? Die haben dort für Wasser wahrscheinlich eine bessere Verwendung, als es zu hydrolysieren.

Geduld.

Dazu wird eine Wasserstoff-Importstrategie entwickelt. Diese erscheint voraussichtlich bis Ende 2023.

 

 

Zitat:

@Profi58 schrieb am 3. Dezember 2023 um 09:47:11 Uhr:

Zitat:

Warum glaubst du, dass (d)eine individuelle Ertragsprognose Einfluß auf den landesweiten langfristigen PV-Ertrag im deutschen Winter hat?

Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen.

Wolkenbedeckter Himmel - kein Strom

Schnee auf den Paneelen - kein Strom

tiefer Sonnenstand - wenig Strom

 

Langfristiger Ertrag: Die Kuh ist im Teich ersoffen, obwohl der nur durchschnittlich 30 cm tief ist.

Photovoltaik-Mythos #1: Solarpaneele produzieren nur an sonnigen Tagen Strom

 

 

Zitat:

@Profi58 schrieb am 3. Dezember 2023 um 09:47:11 Uhr:

Zitat:

Ist das eine ernsthafte Frage?

Natürlich. Solche Strompreise hatten wir ja schon. Wenn 35 Cent (das Fünffache der Einspeisung) normal sind, ist es bis 70 Cent (das Zehnfache der Einspeisung) nicht weit. Nennt sich Angebot und Nachfrage. Jetzt kapiert?

Dich stört es vielleicht nicht, aber es haben ´s nicht alle so dicke wie du.

Alles klar. Zu schnell gelesen. Ich dachte, die 35cent sollen sich verzehnfachen.

03.12.2023 10:47    |    windelexpress

Wenn es nicht traurig wäre,müsste man lachen.

 

Da hat jemand eine solche von den grünen als Allheilmittel gepriesene Anlage und schreibt hier seine Erfahrungen damit.

Da die mit der Träumerei unserer BlockGrünen mit Gastherme nicht übereinstimmt, wird er gleich mal als dusselig dargestellt. Genau die Argumentation,die die grünen Träumer auch in talkrunden von sich geben.

03.12.2023 10:50    |    cookie_dent

Zitat:

@tartra schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:16:34 Uhr:

... sondern z.B. die gigantischen Gasspeicher (Erdgas) die DE hat, wo Mengen gespeichert werden können, die DE monatelang autak die Gasnetz speisen können...

Und wo sind die gigantischen Anlagen, die diese gigantischen Speicher befüllen sollen?

Wo sind die Leitungen, die diese gigantischen Mengen H2 zu den Verbrauchern transportieren werden.

Und nur zur Info, das Gas in den gigantischen Gasspeichern ist nicht Deutschland allein und bringt uns noch nicht mal durch den Winter. Dazu kommt noch das H2, bezogen auf das Volumen, nicht die Energiedichte von Erdgas hat, man braucht also noch viel gigantischere Speicher.

 

Zitat:

@tartra schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:16:34 Uhr:

Und die kann man in zukunft mit grüner Energie speisen ...

Bleibt abzuwarten, wann diese Zukunft zur Realität wird, 2100?

 

Zitat:

@tartra schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:16:34 Uhr:

weil wir haben in naher Zukunft einen gigantischen Überschuss an Energie

Und noch viel gigantischer ist die technische, personelle und finanzielle Herausforderung, um das alles rund zu machen.

03.12.2023 10:51    |    reox

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:22:18 Uhr:

...

Wir befinden uns aktuell, einmal mehr, im grünen Luftschloss Stadium.

Für einige ist das Glas immer halb leer, für andere immer halb voll.

Daran lässt sich nichts ändern.

 

Die Entwicklung der EE in den letzten Jahre hatte ich schon verlinkt. Klar, die letzten Prozente werden die schwersten, aber mit Luftschlössern hat dieser Trend nun überhaupt nichts zu tun.

03.12.2023 10:59    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@tartra schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:16:34 Uhr:

...sondern z.B. die gigantischen Gasspeicher (Erdgas) die DE hat, wo Mengen gespeichert werden können, die DE monatelang autak die Gasnetz speisen können...

Ja die 24 Milliarden Kubikmeter reichen bei einem durchschnittlichen Winter mit Gas ~2,5 Monate :rolleyes:

Wie sieht das dann bei einem harten Winter aus :( Wahrscheinlich gerade mal 1,25 Monate :eek:

Danach würde rationiert erst Industrie und dann...

 

Ich sehe H2 als Speicher die nächsten 20-30 Jahre nur zu Testzwecken, dafür brauchen wir den viel zu dringend für Chemie Industrie Flugverkehr Hochöfen etc. PP, (und garantiert niemals Mobilität)!

 

BtW würde mich mal interessieren wie hoch die Verflüchtungrate bei den aktuellen Infrastruktur wäre; nein das Produkt müsste dann gleich nur zu infrastrukturbedingten Verwendungszweck umgewandelt werden was wiederum Energie kostet, dann doch lieber gleich verarbeiten in den Zustand mit dem er optimal verwendet wird.

03.12.2023 10:59    |    reox

Zitat:

@windelexpress schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:47:52 Uhr:

Wenn es nicht traurig wäre,müsste man lachen.

 

Da hat jemand eine solche von den grünen als Allheilmittel gepriesene Anlage und schreibt hier seine Erfahrungen damit.

Da die mit der Träumerei unserer BlockGrünen mit Gastherme nicht übereinstimmt, wird er gleich mal als dusselig dargestellt. Genau die Argumentation,die die grünen Träumer auch in talkrunden von sich geben.

Ja, vor nicht wenigen Jahren hat man von 60% EE-Anteil im November noch geträumt.

:o

03.12.2023 11:05    |    cookie_dent

Zitat:

@reox schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:51:36 Uhr:

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:22:18 Uhr:

...

Wir befinden uns aktuell, einmal mehr, im grünen Luftschloss Stadium.

Für einige ist das Glas immer halb leer, für andere immer halb voll.

Einstellungssache. Ich freue dann um so mehr, wenn mein halbleeres Glas plötzlich voll ist.

 

Zitat:

@reox schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:51:36 Uhr:

Die Entwicklung der EE in den letzten Jahre hatte ich schon verlinkt. Klar, die letzten Prozente werden die schwersten, aber mit Luftschlössern hat dieser Trend nun überhaupt nichts zu tun.

Die geplanten Zeitfenster sind Luftschlösser, nicht der Trend oder die Machbarkeit.

03.12.2023 11:24    |    cookie_dent

Zitat:

@reox schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:59:51 Uhr:

Ja, vor nicht wenigen Jahren hat man von 60% EE-Anteil im November[/url] noch geträumt.

Zweifellos.

Wogegen die letzten Tage ein schönes Szenario für unsere hypothetischen, mit grünem H2 betriebenen, Backupkraftwerken gewesen wären.

Irgendwie wollte der Wind nicht so richtig aus dem Quark kommen.


03.12.2023 11:47    |    Profi58

Zitat:

@tartra schrieb am 3. Dezember 2023 um 10:16:34 Uhr:

Mit Speicher ist nicht deinen mickriger Hausakku gemeint, der dich in der PV Zeit Frühling- Herbst über die Nacht bringt, sondern z.B. die gigantischen Gasspeicher (Erdgas) die DE hat, wo Mengen gespeichert werden können, die DE monatelang autak die Gasnetz speisen können...

Kannst du nicht lesen?

 

Es ging um die Speicherung von Strom und nicht von Gas.

Was interessieren mich da die Gasspeicher? Die brauche ich nur, weil es keine adäquaten Stromspeicher gibt und mit Gas die Backup-Kraftwerke betrieben werden müssen.

 

Davon abgesehen: In Deutschlands Erde liegt genug Gas, um uns Jahrzehnte zu versorgen. Es müßte nur per Fracking gefördert werden. Aber das ist hier verboten, der Kauf von US-amerikanischen Frackinggas aber nicht. Doppelmoral oder Machtwort des "Freundes" in Übersee?

 

Zitat:

Brennstoffzelle hat zwar bei Verstromung oder H2 Produktion aktuell wohl einen Wirkungsgrad von 60%? das klingt nicht so toll, im Vergleich zu einem Verbrenner immer noch top ... locker mal doppelt so efficent, Verbrenner dümpeln bei +/- 30 % rum...

Aber im Auto ist die Brennstoffzelle das reinste Teufelszeug, das unbedingt verhindert werden muß. Da zählt nur die Batterie.

Wäre ja noch schöner, wenn das E-Auto mit einer fünfminütigen Wasserstofffüllung locker 1000 km weit kommt und die Batterie-Monster samt Ladesäulennetz plötzlich Schrott sind.

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