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13.02.2018 12:55    |    andyrx    |    Kommentare (89)    |   Stichworte: Feuerwehr, Polizei, Rettungsgasse, Stau, Unfall

alle hängen fest,die Einsatzkräfte meist auch (Bildquelle-->http://valdarnopost.it/news/incidente-in-a1-vicino-al-casello-di-incisa-cinque-chilometri-di-coda)alle hängen fest,die Einsatzkräfte meist auch (Bildquelle-->http://valdarnopost.it/news/incidente-in-a1-vicino-al-casello-di-incisa-cinque-chilometri-di-coda)

Moin Motortalker,

 

Nach 40 Minuten im Stau hat man die Einsatzfahrt abgebrochen....ein Novum??

 

 

 

zum Thema Rettungsgasse hatte ich ja schon mal ausführlich geschrieben hier...besser ist es seitdem nicht geworden obwohl es mittlerweile durch die Medien geht wie nie.

 

aber dies hier ist der Gipfel und wohl auch ein Novum:

 

zum Glück handelte es sich ''nur'' um ein brennendes Fahrzeug:o

 

 

Zitat:

 

Feuerwehr bleibt auf Anfahrt zu brennendem Auto auf Autobahn stecken - Durchsagen und Durchlaufen, um beim Rangieren zu helfen, bringen nichts - Einsatzleiter bricht Anfahrt nach über 40 Minuten entnervt ab - Autofahrer stellen eigentlich schon gebildete Gasse wieder zu - Passanten zeigen im Gespräch mit gestrandeten Feuerwehrleuten Verständnis, wissen aber nicht, woran es liegt

Quelle und ganzer Artikel-->http://www.nonstopnews.de/meldung/27001

 

da macht sich schon Ratlosigkeit breit und auch Wut,Dummheit und Unvermögen aber auch Dreistigkeit und Egoismus scheinen die Mischung zu sein die zu solchen haarsträubenden Verhalten führt.

 

kann man den Einsatzkräften eigentlich nur empfehlen gegen die Fahrtrichtung von der anderen Seite anzufahren...??

:confused:

 

man stelle sich vor dies wäre bei dem Horrocrash am Stauende gestern auf der A5 passiert--> http://www.t-online.de/.../...-a5-hat-familie-in-den-tod-gerissen.html

 

wo es neben 4 Toten auch eine Überlebende gab...:eek:

 

Da ist scheinbar vielen nicht bewusst dass es auch sie treffen könnte....denen dann nicht geholfen werden kann:o

 

Es ist einfach unglaublich,aber es gibt wohl auch eine gewisse Ratlosigkeit wie man diesem Phänomen weiter begegnen kann...

 

Irgendwie schein das ein Verhalten der heutigen Zeit zu sein...denn in dieser Ausprägung hat man das früher nicht so wahrgenommen oder es wurde nicht publiziert....keine Ahnung.

 

Eure Meinung wie man dem Problem begegnen kann interessiert mich...

 

 

Dort wo eine Standspur existiert müsste man halt die im Notfall nutzen..??

 

was sind eure Erfahrungen im Ausland,ist das dort anders..??

 

Grüße Andy

 

Edit:

 

schön anschaulich ist das das in diesem Video wie man korrekt eine Rettungsgasse zufährt--> http://www.kleinezeitung.at/.../...se_Osttiroler-WutTrucker-hat-wieder

 

da fällt einem nix mehr zu ein :mad:

Hat Dir der Artikel gefallen? 8 von 8 fanden den Artikel lesenswert.

14.02.2018 08:26    |    Bleikugel

Ich glaube einige sollten hier zur Nachschulung:

 

https://www.mz-web.de/.../...-gilt-nicht-bei-autobahneinfahrt-28152730


14.02.2018 08:31    |    Dynamix

Und was spricht jetzt dagegen die Spur trotzdem völlig auszunutzen?


14.02.2018 08:32    |    Bleikugel

Es spricht dagegen, dass man es nicht muss. Man sollte eine Lücke nutzen und nicht stur die Spur ausnutzen, um sich am Ende irgendwo rein zu drücken.


14.02.2018 08:42    |    Blueshadow89

@Bleikugel: Ich gebe zu, dass ich mit dem Reisverschlussverfahren beim Auffahren auf die Autobahn falsch lag. Ich habe gelernt, dass es dort anzuwenden ist, bei Stau und Stop and go. Das Urteil ist ja auch noch recht neu. Das zeigt mal wieder, dass die Gerichte nicht Praxisgerecht entscheiden können. Wenn man im Stau den durchfliesenden Verkehr immer bedingungslos Vorrang gewähren würde, könnte ich mein Auto auf der Auffahrt ausmachen und ein paar Stunden warten bis der Stau vorbei ist. Auf das Gutdünken eines anderen, der mich vllt. rein lässt kann man ja nicht warten. Aber wenn es das Gesetzt so will werde ich das demnächst beherzigen - ich war einfach falsch informiert, da ich das noch vor 10 Jahren anders gelernt habe. Zum Glück kommt ja so ein richtiger Stau eher selten vor. Meist ist ja nur zäh fliesender Verkehr wo sich immer mal eine Lücke ergibt.


14.02.2018 09:04    |    bermuda.06

Wenn sich alle so früh einfädeln, dann bildet sich u.U. Ein Stau bis zur Hauptstraße, der AB Auffahrt. Am besten sind immer die Helden, die meinen sich sofort einfädeln zu müssen und hängen dann noch zu 3/4 auf dem Beschleunigungsstreifen weil sie nicht rein kommen. Und alle anderen hängen dann dahinter.

 

Ich fahre auf jeden Fall bis zum Ende damit der Verkehrsraum möglichst effizient genutzt werden kann. Natürlich fahre ich nicht Stur bis zum Schluss, sondern versuche auf dem Weg im hinteren Drittel eine Gelegenheit zu finden, wo man git rein passt.


14.02.2018 09:08    |    gato311

Reisverschluss ist übrigens auch nicht anzuwenden, wenn eine Spur blockiert ist.

Es ist wirklich nur für endende Fahrspuren gedacht.


14.02.2018 09:11    |    cz3power

Nach dem Lesen der Kommentare ist davon auszugehen, dass sich zumindest ihr euch alle vorbildlich im Verkehr verhaltet. Seid euch eurer Vorbildfunktion bewusst.

Emotionen oder gar Aggressionen haben im Verkehr nichts verloren.

Bei mir persönlich hat da in letzter Zeit auch ein Prozess des Umdenkens/Nachdenkens eingesetzt.

Ich fahre nicht mehr so rüpelhaft wie noch vor einiger Zeit, bestätigt mir auch meine Rennleitung auf dem Beifahrersitz :)

Kooperative Fahrweise und Nachsicht (mit dem Unvermögen der Anderen) walten lassen, und schon sinkt der Blutdruck massiv :)

Dass die Lernkurve äußerst flach ausfällt hat sich Anfang der Woche schon wieder auf der A5 zwischen Kronau und Walldorf/St. Leon-Rot gezeigt. Nach dem schweren Unfall vom Montag mit vier Toten hat es tatsächlich am Dienstag an genau derselben Stelle wieder gekracht, wieder waren LKWs in den Unfall verwickelt...

Fahrt vorsichtig!


14.02.2018 09:39    |    Blueshadow89

Meine Erfahrung ist auch, dass das Vorbild zu sein manchmal hilft. Ich fahre immer schon eher links oder rechts im zäh fließenden Verkehr und kurz bevor es richtig steht fahr ich dann richtig rüber. Zu beobachten ist, dass es tatsächlich einigen die vor und hinter einem fahren auch auffällt und sie das Verhalten wiederspiegeln. Leider ist die Wirkung nur sehr beschränkt da spätestens das dritte Auto hinter einem ein notorischer "mir egal was die anderen machen"-Fahrer ist und weiter in der Mitte seiner Spur bleibt, sodass Nachfolgende das gar nicht mehr sehen.

 

Aber leider ist es die breite Masse die nicht mal ansatzweise bei Stillstand rüber fährt. Die Meisten gehen halt davon aus, dass es eh nur verkehrsbedingt ist oder machen sich schlicht weg keine Gedanken darüber wie sie reagieren sollten. Aber die Rettungsgasse zumindest schon mal im Ansatz zu bilden tut nun wirklich keinen weh wenn man eh schon anhalten muss.

 

Was die Leute halt nicht verstehen - 'ne halbe Autobreite zur Seite zu fahren bedarf nur halb so viel Platz als ne ganze Autobreite rüber zu fahren wenn dann wirklich mal der Einsatzwagen kommt.


14.02.2018 09:46    |    pico24229

ich schließe mich gato311 an.

 

Vor allem oft ein Fehler im Stau nicht genügend Platz zum Vordermann zu lassen.


14.02.2018 13:07    |    Tamino

Neben dem Verlust des Rechtes auf Unversehrtheit des Fahrzeugs, könnte man jemanden an der Kolonne vorbeigehen lassen und jedem , der falsch steht den Führerschein entziehen (dafür eine Erlaubnis über 3 Stunden geben).

Führerscheinentzug, ggf. demoliertes Fahrzeug und hohe Strafen würden das Problem sicher lösen.

Und den Schaulustigen das Handy wegnehmen und vor Ort verschrotten (mit allen Daten)


14.02.2018 13:12    |    andyrx

die Einsatzfahrzeuge am besten mit einem massiven Bullfänger ausstatten damit sie das ein oder andere uneinsichtige A....loch beiseite schieben können:p


14.02.2018 13:26    |    TITANMANFRED

Den hier vorne weg schicken :-)


Bild

14.02.2018 14:31    |    TT-Eifel

Ja sehe ich auch so, das erste Einsatzfahrzeug sollte ein Räumschild haben.

Wer nicht Platz macht solle an die Seite gedrückt werden.

Den Gaffern die filmen sollte man direkt vor Ort das Handy einziehen und im beisein vernichten.

1000 gr am Stiel und einmal drauf.


14.02.2018 14:44    |    GuteLauneDrop

Ob es sich um Unfähigkeit oder um bösen Willen handelt ist bei dem Thema total egal. Sicherlich ist beides vertreten, man sollte nicht alle Leute über einen Kamm ziehen. Es gibt schließlich auch Fahrer, die mit dem Geradeausfahren überfordert sind...

 

Aber woran es auch immer liegt, das darf nicht sein! Meiner Meinung nach sollte es hier harte Strafen geben, schließlich geht das Ganze in Richtung unterlassene Hilfeleistung bzw. Behinderung der Hilfeleistung. Ob die Strafe jetzt 1000€ oder ein mehrmonatiges Fahrverbot sein sollte, sei mal dahingestellt. Aber mit simplen Verwarngeldern schreckt man ja Niemanden ab.

 

Selbe Sache mit den Gaffern bei Unfällen, Verwarngelder jucken doch kein Schwein. Um die 60€ ists dann zwar ärgerlich, aber das tolle Video von den brennenden LKW wars denen dann vermutlich wert.


14.02.2018 14:46    |    gato311

Auch wenn die Vorschläge sicher nicht ganz ernst gemeint sind, wird es mir doch etwas zu populistisch. Den Rechtsstaat sollte man wegen ein paar Problemen mit der Rettungsgasse nicht gleich abschaffen. Präventiv mal die Auto abräumen, wenn eine sinnvolle Abwägung der Rechtsgüter gar nicht stattfinden kann, halte ich für den falschen Weg. Das öffnet der Willkür von Polizei und Feuerwehr Tür und Tor und schürt ein Klima der Angst.

 

Das kann schnell nach hinten losgehen, wie sich schon oftmals gezeigt hat. Da ist der Weg dann nicht mehr weit, bis die nächsten nach dem Diktator mit "harter Hand" schreien, der mal "durchgreifen" soll.


14.02.2018 15:10    |    GuteLauneDrop

ganz deiner Meinung @gato311 . Dass die Feuerwehr Autos zur Seite schiebt ist unrealistisch und keine Lösung des Problems.

 

Höhere Geldstrafen oder Fahrverbote halte ich aber für realistisch und angemessen.


14.02.2018 15:44    |    Bleikugel

Und wie sollen die Strafen geahndet werden? Wenn keine Retter durchkommen, dann kommt auch keine Polizei durch. Und nur die letzten 10 Autofahrer bestrafen kann auch nicht Sinn der Sache sein.


14.02.2018 18:27    |    andyrx

klar das mit dem Räumschild ist ein wenig mit einem Augenzwinkern zu sehen...;)

 

anders ist es aber aus meiner Sicht bei so unverschämten Kandidaten die bockig sind und den Anweisungen nicht folgen....hier wäre es aus meiner Sicht legitim nicht lange zu diskutieren sondern tatsächlich zu handeln...kann mit Onboard Kamera oder Schulterkamera wasserdicht gemacht werden....wer nicht Platz macht trotz Aufforderung kann sich hinterher nicht beschweren;)

 

Grüße Andy


14.02.2018 19:44    |    gato311

Bei Feuerwehreinsätzen bei Wohnungsbränden, wo es sicher ist dass es um jede Sekunde geht und die Halter der geparkten Autos nicht auffindbar sind, wird das ja auch gemacht. Aber das kann man kaum auf den Fall übertragen, wo der Fahrer beim Fahrzeug ist und ansprechbar.


15.02.2018 07:08    |    romanusko

Ich bin ja auch Retter. Zum einen regen mich innerstädtisch Städteplaner auf, die an jede Pupskreuzung irgendwelche Verkehrsinselchen montieren, was jahrzehntelang auch ohne ging. Der verbleibende Verkehrsraum wird immer enger. Verkehrsteilnehmer können oft gar keinen Platz schaffen. Durch die Gegenfahrbahn kommt man besser und schneller durch. Vorteil, man kommt von vorn und die Fackeln sieht dann auch der blindeste uns taubste Autofahrer. Frontblitzer hat mittlerweile jedes Einsatzfahrzeug. Solange man zurückhaltend fährt, dass man das Einsatzfahrzeug zum stehen bringt, und es dann 1 Sekunde danach bumst, weil ein Dödel gepennt hat, und der Fahrtenschreiber das so registriert, hat man auch keine Probleme, die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Gefahr gebracht zu haben. Wer ein Einsatzfahrzeug mit Sinnen nicht mehr wahr nimmt, ist nicht mehr befähigt, ein Kraftfahrzeug zu steuern. MPU. Hierbei bedarf es noch etwas bessere Verkehrschulung, was man am Steuer darf und was nicht. Wie geschrieben, man darf alles, man darf lediglich die öffentliche Sicherheit und Ordnung in seiner Aktion nicht gefährden. Einmal Problem, stand ein Pferdegespann im Verkehr. Wie ich das in der Entfernung sah, habe ich die Trompeten abgestellt, um die Pferde nicht verrückt zu machen, und sie dem Kutscher durch gehen. Ein erfahrener Retter erkennt das aber.

 

Autobahn oder Kraftfahrstraßen ist immer ein Problem. Das liegt meiner Meinung nach nicht nur an Pkw, oft an Lkw, die eben einen 16m langen Sattelzug manövrieren, und der Auflieger lenkt nicht mit. So ein Gespann braucht mindestens die zweifache Länge Platz nach vorn, um die hintere Kante vom Auflieger aus der Bahn zu bekommen. Dieser Platz ist im Stau einfach nicht vorhanden. Ist einfach so. Oft ist es kein Böser Wille der Fahrer. Würden alle mit Entwicklung eines stockenden Verkehrs Platz schaffen, gäbe es das Problem nicht. Aber wer tut das? Das Problem wird es immer geben. Ein Dödel, und alles stockt.

 

Einzige Möglichkeit die ich sehe, Flächendeckend bei gemeldeten schweren Unfällen von der Leitstelle aus immer 2 FFW oder BF los zu schicken, eine fährt wie gewohnt von hinten ran, die anderen kommend vom Ort der nächsten Abfahrt fährt verkehrt zur Fahrtrichtung ein. Dann aber so, dass man kein Geisterfahrer ist, sondern langsam mit vollen Fackeln bis zum Ort vorfährt. Bei Unfällen ohne Vorbeifahrmöglichkeit und Blockade aller Spuren ohnehin kein Problem. Und wenn nicht, fährt der Einsatzleiter vor, sperrt, und dann können gefahrlos alle Kräfte nachrücken. Dauer 3min. Allemal besser als von hinten anfahren.

 

Zudem sollte die Politik endlich den Notbremsassistent verbindlich einführen und unabschaltbar für die Fahrer machen, maximal für 5 sek und dann mit einer Karenzzeit von 1min, dass ein Lkw- oder Busfahrer nicht in die Versuchung kommt, das Teil dauerhaft zu deaktivieren und diese Funktion in den Fahrteinschreiber aufgenommen und mit kontrolliert wird. Stress hin oder her. 5 m mehr Abstand zum vorausfahrenden bringt keine Zeitersparnis. Eher beruhigt man so den Verkehr und der gesamte Verkehr fliest schneller und stressloser. Die letzten beiden Lkw Unfälle mit 5 und mit 2 tödlich verunglückten Menschen, die schuldlos ihr Leben verloren sollten dringend das Bewusstsein sensibilisieren. Die Technik kann es, darum EUweit Pflicht. Am besten morgen. Meine Meinung.


15.02.2018 08:23    |    Bleikugel

Zitat:

Autobahn oder Kraftfahrstraßen ist immer ein Problem. Das liegt meiner Meinung nach nicht nur an Pkw, oft an Lkw, die eben einen 16m langen Sattelzug manövrieren, und der Auflieger lenkt nicht mit.

es braucht weder Platz, noch ist es ein Problem. Die Rettungsgasse ist SOFORT zu bilden und nicht erst dann, wenn alles steht. Und die LKW FAhrer müssen auch nicht alle 3(2) Spuren belegen.


15.02.2018 08:49    |    gato311

Ich denke beim Notbremsassistent ist das Problem bisher, dass der nicht immer korrekt ein mehr oder weniger gefahrlos durch den Sicherheitsabstand auf eine Abfahrt kreuzenden PKW als solchen erkennt. Da hakt er dann manchmal unkontrolliert in die Bremse und das führt wieder zur Verwirrungen dahinter. Deswegen kann ich verstehen, dass LKW-Fahrer derzeit das System abschalten.


15.02.2018 10:37    |    clafis

Stimmt, abfahrende Fahrzeuge können den Notbremsassi zu unnötigem Bremsen verleiten. Zwei weitere Gründe, warum die Fahrer das System abschalten: Das System hält (subjektiv gesehen) zu viel Abstand, so dass sich Autofahrer in die Lücke drängeln und dann eine Bremsung erfolgt. Und: Beim Überholen kann nicht Schwung geholt werden, weil sonst der Assi bremst.

 

Dauerhaftes Abschalten ist dennoch keine Lösung, erst heute Morgen gab es gleich zwei schwere LKW-Unfälle am Stauende auf der A3:

https://www.br.de/.../...zwei-lkw-unfaellen-komplett-gesperrt-100.html

 

Zum Thema Stauende/LKW-Notbremsassi gibt es übrigens auch einen eigenen Blog, dort ist dieses Thema besser aufgehoben:

https://www.motor-talk.de/.../stauende-toedliche-falle-t6153369.html

 

Und damit wieder zurück zum Thema Rettungsgasse! :)


15.02.2018 13:01    |    GLI

Zitat:

Mir ist eigentlich eh nicht klar warum in Baustellen mit hängen und würgen geschaut wird dass man mindestens noch eine (für heutige Fahrzeuge viel zu enge) zweite Fahrspur reingequetscht kriegt.

Weil sich sonst der Verkehr am Beginn der Baustelle von zwei (oder gar drei) Spuren auf eine Spur fädeln müsste. Das würde allerspätestens bei mittleren Verkehrsaufkommen unweigerlich zum Mega-Dauerstau führen. Zudem wäre ein Auffahren in der Baustelle dann quasi unmöglich.

 

Davon ab, die Autos sind heute zumindest außen bei Weitem viel zu groß. Das rafft nur leider niemand. Man muss ja den Nachbarn übertreffen...


15.02.2018 17:50    |    palettenhai12

Einfach zur MPU schicken und das solange bis man RETTUNGSGASSE lesen,schreiben und auch verstehen kann.


15.02.2018 18:00    |    palettenhai12

Wenn ich das hier lese frage ich mich wer hält denn keine Rettungsgasse ?


17.02.2018 01:39    |    Gerry08

Bin ja mal gespannt, wie das die autonomen Fahrzeuge (Level 5) so handhaben werden mit der Rettungsgasse und dem Einfädeln ;)


17.02.2018 09:28    |    gato311

Kann ich Dir sagen:

Das werden die brav machen und die paar verbleibenden manuellen Fahrzeuge fahren grinsend durch.

Irgendwann wird der Gesetzgeber dann das manuelle Fahren auf Autobahnen verbieten, so dass bei jeder Kleinigkeit von Sturm wie bei der Bahn (seit sie die an die Strecken angrenzenden Grundstücke verkauft hat) alles zum Erliegen kommt.

 

Schöne neue Welt...


17.02.2018 18:20    |    BigMäc

Rettungsgasse, Reißverschlußverfahren usw. ...überall das gleiche. In Foren, auf Facebook oder sonstwo sind da IMMER ALLE der gleichen Meinung ("die sind doch alle so blöd").

 

Wo sind die denn alle draußen auf der Straße im echten Leben? Da sind's ja anscheinend eher 95% die von alledem noch nie was gehört haben.


17.02.2018 18:54    |    mark29

Wie wäre es wenn man an alle Fahrzeughecks entsprechende Aufkleber mit dem Symbol für die Rettungsgasse klebt?

 

DEKRA und TÜV könnten diese bei der HU auf Wunsch kostenlos anbringen.... wenn irgendwann die Hälfte der Fahrzeuge den Aufkleber hat, bekommt das Thema vielleicht mehr Aufmerksamkeit....

 

Oder die Hersteller integrieren das in Ihre Navis- das bei erkannten Stau der Hinweis auf dem Display erscheint....

 

Wenn das eigene Hirn nicht so weit reicht.....


17.02.2018 18:58    |    Antriebswelle286

Die beiden Vorschläge sind garnicht so blöd. Bei Bussen hat so ein Aufklebber ja auch etwas genützt. Das man sie beim Anfahren vorlassen sollen.

Und das isn Navi ein zu blenden ist nur sinnvoll wenn es denn aktuell eingeblendet wird. Am besten mit Piepston.


17.02.2018 20:08    |    Naxel63

Zweifellos spielt hier einiges an gnadenloser Dämlichkeit eine entscheidende Rolle - aber sicher auch, wie ich selbst einmal erleben durfte, eine gewisse "Hemmschwelle" - so komisch das jetzt auch klingen mag!

 

Vor ca. einem Jahr fuhr ich mit einem Bekannten mit. Es kam zur klassischen Situation, in der eigentlich eine Rettungsgasse gebildet hätte werden sollen. HÄTTE WERDEN SOLLEN.

 

Alles wurde langsamer, Kollonnenbildung auf allen Fahrstreifen, zähflüssiger Verkehr, stop and go. Alles blieb, wo es war. Ich fragte den Fahrer, warum er nicht weiter rechts fährt, "in Sachen Rettungsgasse" - er darauf: "Ja, ich weiß, aber ich fang sicher nicht an!"

 

Was soll man DARAUF noch sagen?


17.02.2018 20:25    |    andyrx

Herdentrieb....wie die Lemminge:o

 

Grüße Andy


17.02.2018 20:31    |    Naxel63

Genau so isses...


18.02.2018 12:27    |    marko.conni

Aufkleber Rettungsgasse in BaWü kostenlos: https://www.adac.de/.../Rettungsgasse.aspx

 

Aufleber Rettungsgasse für den Rest Deutschlands: http://www.chip.de/.../...r-Aufkleber-kann-Leben-retten_118184975.html


18.02.2018 15:00    |    Antriebswelle286

gerde heute hab ich noch so einen Lemmingefekt erlebt: Jemand geht zu seinem Auto, schließt auf, läßt den Motor an und kratzt erst mal die Scheibe frei. Ich sag zu einer Bekannten die gerade neben mir steht: "Schau Dir den an, was soll das bringen? und im Übrigen ist es unnötige Lärm und Abgasbelastung und aus guten Grund verboten" was sagt sie zu mir? "Ja aber das machen doch Viele! Machst Du es Anders?" ich hab Ihr dann gesagt, das das nix ändert und es trotzdem Scheiße ist. Ich hab ne Tiefgarage da muß ich das nicht aber habs auch als ich die noch nicht hatte, nie gemacht, weils sinnlos ist

Da hat Sie mir dann zugestimmt. Alles Lemminge und Kindergartenverhalten...Aber der hat zuerst gehauen, jetzt nehm ich ihm das Schäufelchen ab!


18.02.2018 15:21    |    ToledoDriver82

Zitat:

gerde heute hab ich noch so einen Lemmingefekt erlebt: Jemand geht zu seinem Auto, schließt auf, läßt den Motor an und kratzt erst mal die Scheibe frei. Ich sag zu einer Bekannten die gerade neben mir steht: "Schau Dir den an, was soll das bringen? und im Übrigen ist es unnötige Lärm und Abgasbelastung und aus guten Grund verboten" was sagt sie zu mir? "Ja aber das machen doch Viele! Machst Du es Anders?" ich hab Ihr dann gesagt, das das nix ändert und es trotzdem Scheiße ist. Ich hab ne Tiefgarage da muß ich das nicht aber habs auch als ich die noch nicht hatte, nie gemacht, weils sinnlos ist

 

Da hat Sie mir dann zugestimmt. Alles Lemminge und Kindergartenverhalten...Aber der hat zuerst gehauen, jetzt nehm ich ihm das Schäufelchen ab!

Konnt ich jeden Winter beobachten....jeden früh das gleiche,5 bis 7 Mann/Frauen stehen da und kratzen bei laufendem Motor:rolleyes: das aller Beste,unsere Straße lag auf dem Weg den die Polizei nahm wenn sie zum Schichtwechsel gefahren ist,also jeden früh das selbe,einmal abkassieren :D:D:D


18.02.2018 15:38    |    gato311

Bei uns interessiert es die Polizei nicht und faktisch kann man sich ja auch leicht rausreden, da es ja nur verboten ist, wenn es technisch unnötig ist. Wenn man Leute drauf anspricht, fühlen die sich auch nur angegriffen, egal, wie nett man versucht, es beizubringen.

 

Bei unserem Stadtwagen (inkl. Standheizung) bin ich auch dazu übergangen, zum Kratzen den Motor laufen zu lassen. Die Fahrtstrecken sind so kurz, dass die Fahrzeit sonst nicht reicht, um die Batterie ausreichend zu laden, um am nächsten Morgen den Motorstart zu ermöglichen. Auch würde ich die Standheizung nicht nutzen können, wenn ich den Wagen nicht anlasse, da er sonst mit laufender Standheizung bei kalten Temps und entsprechend leerer Batterie nicht mehr starten würde.

 

Beim Langstreckenwagen starte ich natürlich erst nach dem Kratzen bzw. bei einem mit Standheizung erst, wenn er abgetaut ist.


18.02.2018 15:45    |    Antriebswelle286

das beste war bei dem Typ: Der hat die Fahrertür aufgelassen und hatte seinen Arm zwischen offener Tür und A-Säule durchgestreckt und kratzte in aller Seelenruhe.

 

gato311: Und mal ganz ehrlich: Glaubst Du wirklich die 5-10 Minuten Kratzen mit laufendem Motor würden den Ladezustand der Batterie nennenswert verbessern? Der Motor läuft im Leerlauf, da ist nicht viel mit aufladen.


18.02.2018 15:50    |    gato311

1.

5 Minuten braucht bei uns niemand zum Kratzen.

 

2. beträgt die Fahrzeit selten länger als 2-3 Minuten. Das macht den entscheidenden Unterschied, dass die Batterie zumindest so warm wird, dass sie Ladung annimmt.

Außerdem kann man beim Kratzen Lüftung und Licht auslassen, so dass die LiMa auch genug liefert...

Jedenfalls in kalten Wochen macht es bei uns den Unterschied zwischen Booster auspacken oder eben nicht...


Deine Antwort auf "Keine Rettungsgasse--> kein Durchkommen Einsatzfahrt abgebrochen!!"

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