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06.02.2015 18:54    |    andyrx    |    Kommentare (85)    |   Stichworte: Autobahn, Crash, LKW, PKW, Sicherheit, Unfall

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Img 2923

Moin Motortalker,

 

ein LKW Unfall hat oft eine ganz andere Wucht und Dramatik durch die bewegte Masse die da im Spiel....sind PKW involviert hat das insbesondere auf der Autobahn oft fatale Folgen.

 

Ein Abstandsradar könnte speziell bei LKW sehr sinnvoll sein--> http://www.motor-talk.de/.../...kw-sollte-pflicht-werden-t2700271.html

 

Ich habe diesen bangen Moment heute selbst erleben dürfen als ich mit meinem blauen BMW unterwegs war ....auf der Autobahn 1 Richtung Norden bei HH kurz vor der Ausfahrt Harburg.

 

Es hatte sich vorher wegen eines Unfalls zweier PKW auf der linken Spur gestaut..da gab es schon heikle Szenen am Stauende da noch keine Polizei vor Ort war....nun diese Unfallstelle passiert und es ging rund 3km weiter wo der dichte Verkehr wieder Fahrt aufnahm,und sich wieder ein Stau bildete.Ich befand mich auf der rechten Spur weil ich eine unweit gelegene Raststätte aufsuchen wollte und es nicht eilig hatte....vor mir ein großer LKW und hinter mir ein dicker Brummi....keine angenehme Situation.

 

als die Warnblinker angingen und alles bremste hielt ich Abstand zum Vordermann und sah mir im Rückspiegel an was hinter mir passieren könnte...und während ich darüber kurz sinniert was jetzt sein könnte,gab es einen ohrenbetäubenden Knall und sah wie der LKW hinter mir ruckte...im Reflex trat ich auf Gaspedal und fuhr auf die Standspur...und gleich ein Stück weiter um aus der Gefahrenzone zu kommen.

 

Ich stieg aus und lief nach hinten...ein 7,5 Tonner (glaube ich) war auf ein 40 Tonner Gliederzug aufgefahren...der hintere Fahrer kam nicht aus dem verklemmten Führerhaus und sass erstmal fest.

ES hielt ein weiterer PKW (Berliner Passat) und er kümmerte sich um den Fahrer während ich Warndreieck raussuchte und derweil mit der Polizei telefonierte...viele Fragen (Wo,Verletzte und wieviele,Gefahrgut etc.) gar nicht so einfach da den Überblick zu behalten.

 

Es wurde ein Polizeihubschrauber angefordert da durch den vorherigen Stau die Anfahrt der Rettungskräfte sich verzögerte und die Leitstelle wohl einen Überblick haben wollte wie die Situation ist.

 

dann kam die Autobahnpolizei sicherte die Unfallstelle und kurz darauf Feuerwehr mit 3 Fahrzeugen und diverse Krankenwagen mit Notarzt.Beide LKW Fahrer waren Verletzt und wurde im Krankenwagen behandelt.

 

Ich gab meine Daten als Zeuge und zum Glück nicht als Geschädigter zu Protokoll und konnte weiterfahren...meine Warnwesten die ich verliehen habe hab ich da gelassen.Gibt wichtigeres als in dem Moment die Dinger einzusammeln.

Mir wurde bewusst das es mein Glück war das der auffahrende LKW nur ein recht kleiner war und den 40 Tonner somit nicht mehr beschleunigen konnte...und ich damit ungeschoren aus der Situation kam.Ein vollbeladener 40 Tonner aus auffahrender LKW hätte da eine andere Wirkung haben können an die ich gar nicht denken möchte....denn vor mir stand ebenfalls ein LKW.

 

Da ist ein PKW wie mein BMW nur noch eine Faltschachtel die zusammengedrückt wird..eine Vorstellung die nicht sehr schön ist.

 

deshalb bleibe ich dabei....ein Abstandsradar für LKW macht hochgradig Sinn,denn die Unfallfolgen durch die hohen Massen sehr schwer sein können und für PKW sogar zur Todesfalle werden können.

 

So nun hab ich mal aufgeschrieben und hoffe das mir der Schreck (der mir zweifelsohne in die Glieder gefahren ist) so schnell nicht wieder passiert.

 

mfg Andy

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11.02.2015 10:08    |    andyrx

Zitat:

Wenn wenn man selbst den schlechten Tag erwischt, ist man doch auch froh, wenn jemand anderes aufgepasst hat und schlimmeres verhindert hat ;-)

ein ganz wichtiger Satz den man sich stets vor Augen halten sollte....denn--> nobody is perfect;)

 

mfg Andy


11.02.2015 10:34    |    Manfred Bonn

andryx, ich gebe Dir recht, aber ich habe dazu auch eine ganz klare Meinung:

Von einem BERUFSkraftfahrer erwarte ich dass er 100% seiner Aufmerksamkeit auf der Straße hat!

Wer einen solchen Unfall schuldhaft versursacht, sollte, insbesondere wenn Menschen zu Schaden kommen, nie mehr hinter dem Lenkrad eines Fahrzeuges sitzen dürfen.

 

Ja, es gibt auch unter den PKW Fahrern mehr als genug Vollpfosten für die das gleiche gilt, aber die Verantwortung mit einem LKW ist nochmal eine andere.

 

Druck und Lenkzeiten hin und her - diese rechtfertigen nicht einen Dauerabstand von 5m auf der Autobahn.

Wer so fährt, um den tut es mir beim Unfall nicht leid!

 

Ich selber darf und kann übrigens auch LKW fahren...


11.02.2015 11:26    |    Sprinter319

Wenn ich richtig informiert bin, werden Abstandswarner und Spurhalteassi zur Pflicht bei neuen LKW über 7,5t ab Oktober oder November 2015.


11.02.2015 13:55    |    Ti-Driver

Passiert ja leider täglich. M.E. dürfte kein Fahrzeug, insbesondere LKW oder Busse ab sofort mehr ohne Abstansdradar ausgeliefert werden. Besser als das ständige Geschwafel vom autonomen Fahren. Dafür sind Fördergelder da und es werden sogar spezielle Versuchsfahrstrecken eingerichtet.Die Technik ist vorhanden und der Gesetzgeber/Industrie ist gefordert. Was sind im Schnitt etwa 5.000,00 € Aufpreis gegen ein oder meist mehrere Menschenleben und die enormen Schadensummen. Als Anreiz könnte man die Versicherungsprämien für solche Fahrzeuge erheblich senken. Auch der Spediteur profitiert davon wenn sein Fahrer mit Fahrzeug trotz kleiner " Schlafpause " unbeschadet nach Hause kommt.


11.02.2015 19:18    |    jackknife

Ironie ist wenn ein Möbelspeditionslaster auf einen Umzugs-LKW auffährt... ich hoffe den beiden Fahrern ist nix ernstes passiert.

Krass, war hier direkt umme Ecke und ich habs nicht mitbekommen.

 

Edit: Argl, Bilder verwechselt, wie komm ich darauf dass Fenthols auch n Umzugsladen ist? ^^


13.02.2015 21:53    |    schrotti_999

Selbstverständlich wären die Abstandsdinger und Notbremsassistenden super und könnten manchen Auffahrunfall verhindern oder zumindest stark abschwächen. Aber was meint ihr wann ihr dieses Ding wieder abschaltet: Nach der 5. oder erst nach der 10. Falschbremsung eures Bocks durch einen zu kurz überholenden Pkw oder auch LKW?

Dass ein "Kollege" schnell wieder nach rechts rüber rückt ist ja verständlich, denn keiner will länger als nötig die linke Spur blockieren. Aber warum müssen viele PKW´s so knapp wieder einscheren?

 

Zitat:

| Manfred Bonn

 

andryx, ich gebe Dir recht, aber ich habe dazu auch eine ganz klare Meinung:

Von einem BERUFSkraftfahrer erwarte ich dass er 100% seiner Aufmerksamkeit auf der Straße hat!

Wer einen solchen Unfall schuldhaft versursacht, sollte, insbesondere wenn Menschen zu Schaden kommen, nie mehr hinter dem Lenkrad eines Fahrzeuges sitzen dürfen.

Auch (Berufs)kraftfahrer sind Menschen, von daher ist es nicht möglich, dass sie immer zu 100% "vorhanden" sind.

Menschen machen nun mal Fehler, auch wenn diese "Fehler" bis zu 40 Tonnen auf die Waage bringen.

 

 

Zitat:

Ich selber darf und kann übrigens auch LKW fahren...

Machst du aber nicht, sonst würdest du anders schreiben.


14.02.2015 17:20    |    karltod

Die LKWS fahren oft viel zu dicht auf, vor allen wenn noch Überholverbote herrscht. Sie gehen jedes Jahr zu einer ganztägigen Modulschulung, doch viele vergessen alles sofort wieder.Die Energie, die in 40 Tonnen Bewegung steckt wird immer unterschätzt, auch von PKW Fahrern, die die LKWs schneiden, um ja noch vor ihnen abzufahren.Wenn dann noch ein Autokran mit 65km die Kolonne anführt sind die Nerven der Trucker blank. Auf der A2 bei Portal Westfalica knallt es jeden Tag.Halte es auch für fragwürdig, wenn 7,5 Tonner von PKW FAHRERN gefahren werden dürfen? Ganz schlimm bewegen sich teilweise auch die Sprinterfahrer, da wird in engen Baustellen überholt und mit 3 Europaweiten im Nacken mit 170km/h über die Autobahn geheizt.Lenk- und Ruhezeiten werden auch sehr viel nicht eingehalten, da die Trucker bei Lade- und Entladevorgängen, die sie oft selbst durchführen müssen die Fahrekarte auf Pause stellen, obwohl sie arbeiten. LKW FAHRER ist ein harter Job mit oft 300 Monatsstunden, wenig Schlaf und laufenden Termindruck,da sich das deutsche Transportgewerbe nicht mehr rechnet. Vor 25 Jahren erhielt der Spediteur für eine Komplettladung von Düsseldorf nach München über 2000DM. Heute bekommst du nicht einmal die Hälfte,


15.02.2015 11:41    |    Monotor

Ein automatische Volbremsung, kann aber so richtig in die Hose gehen.

http://www.blick.ch/.../...he-automatische-vollbremsung-id3482018.html

Bitte auch die Leserbriefe lesen. Es gibt darin einige Lkw-Fahrer berichte, welche mit so ein System fahren.


16.02.2015 22:04    |    andyrx

das ist zwar ein tragischer Fall der sich da in der Schweiz zugetragen hat,aber dennoch überwiegen die Vorteile eines solchen Assistenzsystems;)

 

ist ähnlich wie beim Sicherheitsgurt,da gab es auch Diskussionen ob man bei einem Brand noch schnell genug aus dem Fahrzeug kommt.....und doch hat der Gurt viele Leben gerettet wo alleine der Aufprall tödlich gewesen wäre:o

 

mfg Andy


17.02.2015 08:24    |    Bibo1

Nebenbei bemerkt: Die automatische Vollbremsung ist völlige Spekulation der Blick.ch.

Aber es ist doch völlig egal warum der LKW eine Vollbremsung gemacht hat.

Der auffahrende hat nicht gegnügend Abstand gehalten bzw. nicht aufgepasst. Möglicherweise hatte er 'nen Herzinfakt. Werden wir vermutlich nie erfahren. Wenn Ihr einem hinten reinkracht könnt Ihr auch nicht damit rausreden "Der hat plötzlich gebremst" oder?


17.02.2015 08:27    |    NormanMuc

"Wenn Ihr einem hinten reinkracht könnt Ihr auch nicht damit rausreden "Der hat plötzlich gebremst" oder?"

Es gibt Ausnahmen: Amtsgericht - Wer grundlos bremst, zahlt 30 Prozent des Schadens


18.02.2015 11:06    |    andyrx

jeden Tag aufs neue-->http://www.nonstopnews.de/meldung/20138

 

es ist einfach unglaublich wie oft es diese Art von Auffahrunfällen mit LKW am Stauende gibt...


18.02.2015 17:41    |    Bibo1

Es gibt natürlich Ausnahmen. Nur wie will man sowas beweisen? Zumal man dann immer noch auf hohe Kosten sitzenbleibt.


20.02.2015 17:38    |    andyrx

Genau das Szenario welches ich im Kopf hatte als es knallte--> http://www.nonstopnews.de/meldung/20152

 

MfG Andy


28.02.2015 21:09    |    michy100

Es ist ein hartes Job. Ich mache das schon seit Jahren. Moderne LKW haben mehr Technik drinnen als manche PKW und trotzdem passieren laufend unfälle. Alles kann man ausschalten. Zu geringe abstand, ablenkung,müdigkeit führen sehr schnell in ein Desaster.


22.03.2015 23:18    |    haye88

In den neueren LKW Modellen im Bereich der großen LKW ist ein Abstandssystem meist immer mit in der Grundausstattung bzw lehnt es kaum ein Käufer ab, es nicht verbaut haben zu wollen.

 

Doch in den neueren Modellen der kleineren LKW ist ein Abstandssystem so gut wie nie verbaut.Wenn, dann ist es eine seltene Sonderausstattung.

 

So gut wie alle LKW der neueren Generation, die zu den im Volksmund sogenannten 40Tonnern gehören, wie zb bei Mercedes der Actros ist ein Abstandssystem nichts mehr außergewöhnliches.

 

Doch bei den kleineren LKW zb. bei einem 12 Tonner,meinetwegen von Mercedes der Atego(welcher mit Anhänger aber auch schnell mal zum 20-30Tonner werden kann) ist ein Abstandssystem immer noch etwas außergewöhnliches.

Meist sind 12 Tonner nur Stadt-/Verteiler LKW, die nicht weit fahren und oft anhalten müssen.

Doch auch diese LKW können in solche Situationen kommen.Fahren auch oft auf BAB. Nur irgendwie hat das noch keiner bemerkt.

 

Die Hersteller sollten diese Systeme in allen LKW zur Serien-/Grundausstattung machen und gut ist.Dann wirds zwar etwas teurer, aber um einiges sicherer.

 

Ich zb fahre einen Mercedes Atego 1224 mit Anhänger. Der LKW hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 11,90Tonnen und der Anhänger ein zul.GG von 18 Tonnen. Schwupps und schon fahre ich einen 30Tonner

 

Also ob großer oder kleiner LKW, macht vom Gewicht her nicht immer viel Unterschied. Also sollten die jeweiligen Hersteller bei der Sicherheit von großen und kleinen LKW auch keinen Unterschied machen.

 

Doch sie tun es noch.


23.03.2015 09:43    |    xy_freising

Einen passenden Link dazu hatte ich doch weiter vorne schon gepostet. Es kommt alles bzw. ist schon umgesetzt ...

 

http://www.deutsche-verkehrswacht.de/.../...systeme-nutzfahrzeuge.html

 

Übernommen aus obigem Link:

 

- In einem ersten Schritt wird der Einbau von elektronischen Fahrstabilitätsregelsystemen (EVSC), bekannt als ESP oder ESC, für alle neuen Fahrzeuge vorhandender Typen (Pkw, Omnibusse, Lkw und Anhänger) ab 1. November 2014 Pflicht. Für neue Fahrzeugtypen besteht die Ausstattungspflicht bereits seit 1. November 2011.

 

- In einem zweiten Schritt werden Spurverlassenswarner (LDWS, Lane Departure Warning Systems) sowie fortschrittliche Not­brems­­systeme (AEBS, Advanced Emergency Braking Systems) für neue Nutzkraftfahrzeuge über 3,5 t ab 1. November 2015, für entprechende neue Fahrzeugtypen ab 1. November 2013 Pflicht. Im Falle von AEBS betrifft dies zunächst Busse mit mehr als 9 Sitzplätzen und Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 8 t, Druckluftbremsanlage sowie luftgefederter/n Hinterachse/n. Jeweils drei Jahre später müssen alle Lkw und Busse über 3,5 t mit AEBS ausgerüstet sein. Details und Ausnahmen von dieser Vorschrift sowie die gesetzlichen Wirkanforderungen an AEBS und LDWS wurden Anfang 2012 in den EU-Durchführungsverordnungen 347/2012/EC und 351/2012/EC veröffentlicht.


24.03.2015 11:12    |    Sprinter319

Ich wüsste keinen Hersteller, der die Sicherheitssysteme wie ACC oder Lane Assist serienmäßig anbieten würde. Wäre ja auch Quatsch, da die Fahrzeuge dann von Haus aus teurer wären. Viele Kunden bestellen die Sicherheitssysteme nicht. Immerhin kostet ein Sicherheitspaket gut 3000 Euro pro Einheit. Drum werden jetzt nochmal fleißig LKW gekauft bevor sie (ab EZ November) unweigerlich teurer werden.

 

An die Sicherheit der Fahrer wird selten gedacht. Beispielsweise bietet der Nfz-Hersteller MAN noch nichtmal gegen Aufpreis einen Fahrerairbag an. Bei Daimler kostet dieser ca. 900 Euro für den Actros. Wird ebenfalls selten nachgefragt seitens der Spediteure.


28.03.2015 12:45    |    Bauwerx

@haye88: Ja gerade die mittelschweren LKW werden ja universell überall eingesetzt. Hinzu kommt ja, dass 7,5 Tonner etwa oft als Leih-LKW dienen und dann eben Leute am Steuer sitzen, die zwar einen 3er Führerschein haben aber wenig Erfahrung. GErade die Leihwagenfahrer fahren dann öfters viel zu dicht auf und zu hastig.

 

Das Leicht LKW Segment sollte also im Fokus der Hersteller sein was Sicherheit angeht.

Auch natürlich Abstandsradar.

 

Und es stimmt auch, dass jeder Fahrschüler mal ein paar LKW Stunden ableisten sollte. Heute ist der alte 3er Schein zwar abgeschafft, aber stattdessen könnte man einen sagen wir mal 6 Tonner mit Koffer nehmen, für Fahrschulzwecke auf 3,5 Tonnen ablasten und dann unbeladen für Fahrschüler nehmen.

MIttlerweile gibts ja auch Sprinter mit Koffer und 3,5 Tonnen. Für solche Fahrzeuge sollte jeder Fahrschüler auch vorbereitet werden.

 

Btw wäre ich eh dafür den alten 3er wieder einzuführen. Aber dann am besten mit LKW Stundenpflicht, aber dann auf einem 7,5 Tonner mit Druckluftbremse.


26.04.2015 23:28    |    andyrx

wie tragisch diese Art von Unfall ist hat man leider wieder am Freitag auf der A1 bei Wildeshausen gesehen-->http://www.nonstopnews.de/meldung/20478

 

3 Tote und 3 Schwerverletzte...:mad:

 

die PKW Insassen sind fast Chancenlos ihrem Schicksal ausgeliefert....deshalb halte ich stets Abstand zum Vordermann und achte auf das was hinter mir passiert um gegebenenfalls auf die Standspur zu flüchten:o

 

mfg Andy


27.04.2015 00:28    |    Rostlöser110

@andyrx Ich zähle mich zu den defensiv und vorrausschauenden Fahrern. Aber es gibt Situationen wo man versuchen kann was man will, man wird in "gefährliche" Situationen hineingezwungen.

 

Ich bin kein Raser aber auch kein Schleicher, fahre je nach Strecke, Wetter etc Richtgeschwindigkeit zwischen +5 und +15. Da der Tacho in meinem Golf ~5 km/h zu langsam anzeigt, bin ich also gut unterwegs.

 

Und trotzdem habe ich es immer wieder das mir Leute regelrecht im Kofferraum hängen. Wenn ich in so einem Fall eine Gefahrenbremsung machen muss, knallen mir diese Arschlöcher ungebremst in den Kofferraum.

 

Auf der Autobahn kein Problem, da geh ich einfach vom Gas und die überholen mich, auf der Landstraße hingegen hängen einem diese Spackos die ganze Zeit dahinter. Selbst wenn man dann 20+ fährt, also statt 80 Km/h, gleich mal 100 Km/h um den Abstand auf ein sicheres Maß zu vergrößern, ändert das nichts an dem Abstand zum Hintermann weil der einfach auch Gas gibt. Manchmal hab ich das Gefühl diese Leute sind unfähig auf freier Strecke allein zu fahren.

 

Das ist die einzige Situation wo ich beim Autofahren meine Ruhe und Gelassenheit in Gefahr sehe.

Dummerweise sind es dann noch meist Leute, die deutlich schwere Autos der gehobenen Mittelklasse fahren und im Falle eines Unfall weiß ich das mein Golf 4 schön von denen zerlegt wird.

 

Da wünscht man sich eine LED Laufschrift in der Heckscheibe die man auf Knopfdruck aktivieren kann :D

 

 

In ganz raren Moment wenn es Typen gibt die es wirklich übertreiben und ich nicht mal mehr die Motorhaube im Rückspiegel sehe, tippe ich die Bremse an. Dann leuchten die Rückleuchten kurz auf ohne das ich langsamer werde. Bei 80% dieser Idioten wirkt das, die restlichen 20% sind komplett Gehirn amputiert!


27.04.2015 11:18    |    andyrx

....bei so manchen muss das der Jagdtrieb sein :D:D

 

Aufschließen um zu überholen ist ja OK und durchaus angebracht um den überholvorgang zu verkürzen ,alles andere ist eher Testosteron gesteuert :p

 

 

MfG Andy


27.04.2015 21:30    |    NormanMuc

"Da wünscht man sich eine LED Laufschrift in der Heckscheibe die man auf Knopfdruck aktivieren kann"

Ich wünsche mir eher einen Laser, der den Sicherheitsabstand hinterm Fahrezug auf die Fahrbahn 'malt'.

Angenommen der Laser ist auf ca. 1,40 Höhe montiert und der Sicherheitsabstand wäre bei 100km/h 50m, dann würde der Laser bei extremer Unterschreitung des Abstands schön ins Gesicht des Dränglers blenden. Eine Aktivierung müsste aber ausgeschlossen sein, wenn man selbst irgenswo knapp ausschert.


28.04.2015 00:38    |    Rostlöser110

LED Laufschrift kombiniert mit Laser der den Abstand zum Hintermann misst.

Kommt er zu nah für die Geschwindigkeit, erscheint der Text samt Hinweis auf den richtigen Sicherheitsabstand.

Ändert sich nichts, kommt ein Hinweis Text das die Video Aufnahme gestartet wurde und die Polizei benachrichtigt ;)

 

Oder alternativ Nägel per Knopfdruck abwerfen... oder Paintball Gun mit einer Lafette im Kofferraum und Fernsteuerung.


28.04.2015 08:33    |    NormanMuc

Ja, so ein Display in der Heckscheibe wäre schon praktisch. Heutzutage sollte es realisierbar sein, dass man fast ohne Beeinträchtigung durchschauen kann, sofern nichts angezeigt wird.

 

Ich habe z.B. schon ein paar Mal erlebt, wenn ich rechts geblinkt habe, um am rechten Straßenrand einen Parkplatz zu suchen und kurz darauf eine Möglichkeit folgt, rechts abzubiegen, dass zu dicht aufgefahren wird.

Grade in der Innenstadt, wenn die nächste freie Lücke sehr weit entfernt sein könnte, kann das zu unnötigen Wartezeiten führen. Einmal stand ein Reisebus schon so dicht hinter mir, dass ich nicht in die Parklücke kam. Ich stand dann (gefühlt) eine Minuten mit eingelegtem Rückwartsgang und rechts Blinker rum, bis der Busfahrer es gecheckt hatte und eine Möglichkeit gefunden hat, um mich herum zu rangieren.

 

Ein kurzer Hinweis "Abstand halten - Parkplatzsuche" im Heckdisplay per Knopfdruck oder Sprachbefehl könnte den nachfolgenden Verkehr rechtzeitig informieren.


07.05.2015 19:29    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

LKW Unfallserie A 1 bei Wildeshausen....

 

[...] Gegen die Unfälle im Artikel oben war das was ich kürzlich erlebt hatte --> http://www.motor-talk.de/.../...ich-habe-es-heute-erlebt-t5200516.html

 

Ein harmloser Bagatellunfall war das weil der kleinere 7,5 Tonner den dicken 40 Tonner vor sich nicht [...]

 

Artikel lesen ...


12.05.2015 23:32    |    NormanMuc

02.03.2016 12:10    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

Rettungsgasse --> warum tun sich deutsche Autofahrer damit so schwer..??

 

[...] weitere Berichte dazu beschreiben dieses Phänomen.....die Autofahrer begreifen es einfach nicht.

 

Manchmal funktioniert das auch sehr gut wie bei dem Crash den ich hier beschrieben hatte--> http://www.motor-talk.de/.../...ich-habe-es-heute-erlebt-t5200516.html

 

...als ich die [...]

 

Artikel lesen ...


17.05.2016 21:42    |    andyrx

diese Familie hatte leider weniger Glück-->http://www.t-online.de/.../...ernberg-vier-tote-bei-unfall-auf-a6.html

 

4 Tote und sie hatten keine Chance:mad:

 

 

http://www.nonstopnews.de/meldung/22742

 

mfg Andy


19.05.2016 15:37    |    BigBugHmb

Ja, bei sowas bekomme ich auch immer einen Hals. Zumal es ja automatische Notbremssysteme für LKW längst gibt und diese sollten nicht nur verpflichtent bei den Zulassungen eingeführt werden, sondern es sollte ein generelles Fahrverbot für alle LKW ohne automatischem Notbremssystem, auf europäischen Straßen geben! Oder wieviel unschuldig getötete muss es wg. dieser Idioten noch geben? Damit wäre dann auch automatish dem zu dichtem Auffahren ein Ende bereitet, zwei fliegen mit einer Klappe!

 

Den Hinterbliebenen, an dieser Stelle, mein aufrichtiges Beileid.


19.05.2016 15:51    |    Achsmanschette15

Zitat:

Damit wäre dann auch automatish dem zu dichtem Auffahren ein Ende bereitet,

Dieser Aussage entnehme ich, dass du lediglich plump nachplapperst was die Medien dir suggerieren, ohne dich wirklich mal etwas näher mit dem Thema befasst zu haben... :rolleyes:


19.05.2016 16:35    |    Manfred Bonn

Er meint, dass der Fahrer nie mehr zu dicht auffahren wird...

Um die Personen im PKW tut es mir ebenfalls leid!


19.05.2016 16:44    |    BigBugHmb

Damit meine ich, das man mit einem solchen System gar nicht mehr zu dicht auffahren KANN, weil das System dich dann automatisch auf Abstand bremst.


19.05.2016 16:55    |    Achsmanschette15

Wie ich bereits schrieb....du solltest dich mal etwas näher mit dem Thema bzw. den Systemen befassen!

 

Was du denkst/meinst hat nämlich mit der Praxis wenig bis garnichts zu tun... ;)


19.05.2016 16:59    |    BigBugHmb

Ich denke, den Tipp geb ich mal besser an dich zurück oder wie intensiver kann man sich damit noch damit beschäftigen, als ein solches System bereits selbst zu fahren?


19.05.2016 17:17    |    Achsmanschette15

Beängstigend dass es LKW-Fahrer gibt, die nicht wissen wie die Technik die sie verbaut haben funktioniert bzw. bedient wird, sich aber offensichtlich blind darauf verlassen... :rolleyes:

Zitat:

...oder wie intensiver kann man sich damit noch damit beschäftigen, als ein solches System bereits selbst zu fahren?

Dann müsstest du doch eigentlich wissen, dass der Abstand zum Vordermann frei wähl/einstellbar ist...

 

...ggf. solltest du mal die Bedienungsanleitung lesen!


19.05.2016 18:18    |    BigBugHmb

Aber nicht unter einen bestimmten Mindestwert (bei mir IMHO min. 1/4 Tachowert für den Innerstädtischen Bereich, könnte man für den LKW aber auch verbieten) und dieser ist dann aber immer noch WESENTLICH höher, als die 2 Meter die man derzeit immer wieder auf der Autobahn sieht. Außerdem wird dann auch der autom. Bremseingriff deutlich beschleunigt, was dem fehlenden Reaktionsweg wieder entgegenwirkt!

 

Bin gestern erst von Ingolstadt nach Hamburg gefahren und war schockiert darüber, wie irrsinnig einige LKW fahren. Und natürlich gab es dann auch eine Umleitung wg. LKW Unfall...


19.05.2016 21:11    |    andyrx

..es passiert eigentlich jeden Tag das Gleiche-->http://www.nonstopnews.de/bild/698100#browse

 

Deutschland ist Transitland...es nutzt nur etwas wen alle LKW IN der EU damit ausgerüstet werden....siehe oben:o

 

mfg Andy


Deine Antwort auf "Davor hat PKW Fahrer Angst--> ich habe es heute erlebt..."

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