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andyrx

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06.02.2015 18:54    |    andyrx    |    Kommentare (85)    |   Stichworte: Autobahn, Crash, LKW, PKW, Sicherheit, Unfall

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Moin Motortalker,

 

ein LKW Unfall hat oft eine ganz andere Wucht und Dramatik durch die bewegte Masse die da im Spiel....sind PKW involviert hat das insbesondere auf der Autobahn oft fatale Folgen.

 

Ein Abstandsradar könnte speziell bei LKW sehr sinnvoll sein--> http://www.motor-talk.de/.../...kw-sollte-pflicht-werden-t2700271.html

 

Ich habe diesen bangen Moment heute selbst erleben dürfen als ich mit meinem blauen BMW unterwegs war ....auf der Autobahn 1 Richtung Norden bei HH kurz vor der Ausfahrt Harburg.

 

Es hatte sich vorher wegen eines Unfalls zweier PKW auf der linken Spur gestaut..da gab es schon heikle Szenen am Stauende da noch keine Polizei vor Ort war....nun diese Unfallstelle passiert und es ging rund 3km weiter wo der dichte Verkehr wieder Fahrt aufnahm,und sich wieder ein Stau bildete.Ich befand mich auf der rechten Spur weil ich eine unweit gelegene Raststätte aufsuchen wollte und es nicht eilig hatte....vor mir ein großer LKW und hinter mir ein dicker Brummi....keine angenehme Situation.

 

als die Warnblinker angingen und alles bremste hielt ich Abstand zum Vordermann und sah mir im Rückspiegel an was hinter mir passieren könnte...und während ich darüber kurz sinniert was jetzt sein könnte,gab es einen ohrenbetäubenden Knall und sah wie der LKW hinter mir ruckte...im Reflex trat ich auf Gaspedal und fuhr auf die Standspur...und gleich ein Stück weiter um aus der Gefahrenzone zu kommen.

 

Ich stieg aus und lief nach hinten...ein 7,5 Tonner (glaube ich) war auf ein 40 Tonner Gliederzug aufgefahren...der hintere Fahrer kam nicht aus dem verklemmten Führerhaus und sass erstmal fest.

ES hielt ein weiterer PKW (Berliner Passat) und er kümmerte sich um den Fahrer während ich Warndreieck raussuchte und derweil mit der Polizei telefonierte...viele Fragen (Wo,Verletzte und wieviele,Gefahrgut etc.) gar nicht so einfach da den Überblick zu behalten.

 

Es wurde ein Polizeihubschrauber angefordert da durch den vorherigen Stau die Anfahrt der Rettungskräfte sich verzögerte und die Leitstelle wohl einen Überblick haben wollte wie die Situation ist.

 

dann kam die Autobahnpolizei sicherte die Unfallstelle und kurz darauf Feuerwehr mit 3 Fahrzeugen und diverse Krankenwagen mit Notarzt.Beide LKW Fahrer waren Verletzt und wurde im Krankenwagen behandelt.

 

Ich gab meine Daten als Zeuge und zum Glück nicht als Geschädigter zu Protokoll und konnte weiterfahren...meine Warnwesten die ich verliehen habe hab ich da gelassen.Gibt wichtigeres als in dem Moment die Dinger einzusammeln.

Mir wurde bewusst das es mein Glück war das der auffahrende LKW nur ein recht kleiner war und den 40 Tonner somit nicht mehr beschleunigen konnte...und ich damit ungeschoren aus der Situation kam.Ein vollbeladener 40 Tonner aus auffahrender LKW hätte da eine andere Wirkung haben können an die ich gar nicht denken möchte....denn vor mir stand ebenfalls ein LKW.

 

Da ist ein PKW wie mein BMW nur noch eine Faltschachtel die zusammengedrückt wird..eine Vorstellung die nicht sehr schön ist.

 

deshalb bleibe ich dabei....ein Abstandsradar für LKW macht hochgradig Sinn,denn die Unfallfolgen durch die hohen Massen sehr schwer sein können und für PKW sogar zur Todesfalle werden können.

 

So nun hab ich mal aufgeschrieben und hoffe das mir der Schreck (der mir zweifelsohne in die Glieder gefahren ist) so schnell nicht wieder passiert.

 

mfg Andy

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06.02.2015 19:01    |    nick_rs

Nicht ohne... Schwein gehabt. Ich hab zwar auch schon viele LKW Unfälle in der Vollsperrung oder im Vorbeifahren beobachtet, bin aber zum Glück noch nie beteiligt gewesen. AMEN!


06.02.2015 19:15    |    andyrx

ja,zum Glück war das kein so großer LKW hab ich mir später gedacht aber im ersten Moment --> auch hoffentlich knallt das kein zweites mal und noch einer knallt drauf....dann wäre das für den 7,5 Tonner fatal geworden,aber es hätte natürlich auch den großen LKW nochmals beschleunigen können und doch auf mich schieben können,sind ja gewaltige Kräfte da im Spiel...deshalb mein Gedanke erst mal nur weg aus der Gefahrenzone und weit genug auf die Standspur vorgefahren und dann zurück gelaufen.

 

mfg Andy


06.02.2015 19:20    |    3L-auto-ja

armer andy, so ein mist.

Schoen das es dir gut geht, und ja LKW sind ein grosses problem, nicht nur wegen der physik, sondern auch wegen dem selbstverstaendnis.

 

willy


06.02.2015 19:21    |    3L-auto-ja

armer andy, so ein mist.

Schoen das es dir gut geht, und ja LKW sind ein grosses problem, nicht nur wegen der physik, sondern auch wegen dem selbstverstaendnis.

 

willy


06.02.2015 19:39    |    Renault_Trucks93

ich fahr jeden tag a3 und kann sicher sagen dass ein selbst bremsendes systhem bei schlagartiger abstandsverringerung viele probleme mit sich bringt da das nur einseitig funktioniert...jeden tag seh ich mehrmals wie bei vielbefahrenen abfahrten (hanauer krz, offenbacher krz,...) lkws von pkws geschnitten werden weil vielen nicht bewusst ist dass es sowas wie eine ansprechdauer in der pneumatischen bba gibt. einzige lösung...alle fahrschüler in einen lkw stecken, wenigstens zum mitfahren.


06.02.2015 19:42    |    Hutchison123

Autsch...gerade nochmal gut gegangen....


06.02.2015 19:53    |    Wimbowambo

Als PKW in einem Stau zwischen 2 LKW zu stehen ist für mich ein absolutes No-Go.

Ich bin ungerne das schwächste Glied in einer solchen Kette und fahre deshalb, sobald der Verkehr auf einer AB zu stocken beginnt, nur noch auf den linken Spuren !

 

Hast richtig Glück gehabt, die Spiegel sind halt eine Art Lebensversicherung :)


06.02.2015 21:27    |    Kipptransporteur

Notbremsassistenden werden mitte dieses Jahres Pflicht in lkw ....


06.02.2015 21:54    |    Dortmunder 65

Zitat:

einzige lösung...alle fahrschüler in einen lkw stecken, wenigstens zum mitfahren.

Eine LKW Std. sollte Pflicht sein wenn nicht sogar zwei. Da würde jeder eine andere Sicht bei vielen Dingen bekommen.


06.02.2015 23:18    |    VentusGL

So ein Unfall auf der AB ist immer schlimm, weil auch danach noch ein sehr großes Gefahrenpotential vorhanden ist! Ging ja noch einigermaßen glimpflich aus. Ein BMW F31 Touring wäre da sicher eine Faltschachtel dazwischen, nicht auszumalen was mit so einem Passat im 80er Format B2 passiert..

 

Gute Fahrt an alle.


06.02.2015 23:37    |    Harhir

Ich habe in den 80ern in Italien einmal einen Unfall gesehen wo zwischen zwei schweren LKWs noch ein PKW war. Das Auto hat man nicht mehr erkannt. Es war nur noch gepresster Schrott. Und ich glaube, dass es in dem PKW keinen Ueberlebenden gab.

Auch versuche in einem Stau nicht vor einem LKW zu sein und mich schon gar nicht vor einen Laster zu draengen. Bin frueher selber 40 Tonner gefahren als die Brummies noch keine Assistenten, ABS und andere Helferlein hatten. Wenn sich da ein PKW schlagartig reindraengelt und bremst kann es sehr schnell uebel ausgehen. Die Bremswege sind da doch etwas anders.

Und bei LKW auf LKW tun mir auch die Fahrer leid, da die Frontlenkerkabinen keine Knautschzone bieten. Hier in USA gilt die Laengenbeschraenkung nur fuer den Auflieger und die Zugmaschinen haben fast alle eine lange Schnautze.


06.02.2015 23:47    |    andyrx

Reingedrängelt hab ich da nicht....;)

 

Konnte aber auch keinen Spurwechsel mehr ausführen da die Mitte belegt und auch alle gebremst haben ....also abstand gehalten und nach hinten beobachtet.Als mein Hintermann stand dachte ich ok da passiert nix mehr,das jemand auf den hinter mir stehenden Laster knallt war nicht sichtbar im. Spiegel :cool:


06.02.2015 23:51    |    Dix01

Toitoitoi!

 

Gerade das reindrängeln ist ne gaaanz heiße Kiste!

Ich mach mir normalerweise nichts aus solchen Videos, doch dieses hat sich tatsächlich nachhaltig auf meine Fahrweise ausgewirkt. Auch hier ist gut zu sehen, wie stark die Differenz zwischen so einem kleinen PKW und den LKWs ist. Die Fahrerin soll es wohl überlebt haben.

Beeindruckend und erschreckend zugleich: https://www.youtube.com/watch?v=1pfenBDeD3c


07.02.2015 00:18    |    Go}][{esZorN

Vor allem sollte man als PKW-Fahrer auch genügend Abstand nach vorne halten. Das wird gerade im dichten Verkehr gerne vergessen. Moderne LKW haben einen genauso kurzen Bremsweg wie ein PKW, und zwar unabhängig davon, ob er leer oder beladen ist. Mit einem PKW zwischen zwei LKW hat man keine Chance, wenn einer pennt. Und am Stauende ist es sowieso wichtiger was hinten passiert. Was vorne los ist, weiß man ja schon.


07.02.2015 00:30    |    fundevil

Tod im Nebel:

https://www.youtube.com/watch?v=TtwM3iFXLqA&list=PLC9CE2F99C32A0A9C

 

Ein 40 Tonner rast ungebremst ins Stauende.


07.02.2015 00:51    |    __NEO__

Hmmmm.... hatte auch mal eine kritische Situation erlebt. Linke Spur, plötzliche Verkehrsstockung bei rel. hoher Geschwindigkeit. Ich ziemlich stark in die Eisen und beim instinktiven Blick in den Spiegel sehe ich hinter mir einen Sprinter anrauschen. Ich also wirklich ganz nach links an die Leitplanke und da rauscht der noch 2 Autolängen zwischen lunker und rechter Spur weiter, weil sein Bremsweg einfach zu lang war.... War auch ein Scheiss Gefühl. ..aauch wenn es nochmal gut ging...


07.02.2015 04:58    |    Harhir

@andyrx

Das mit dem reindraengeln war auch nicht auf Dich bezogen. Sondern allgemein. Entschuldigung wenn das falsch rueber kam.

 

Auch ich bin immer auf der Suche nach einem "Fluchtweg" falls es eng werden sollte. Das gute an den Highways hier in USA ist, dass es auch oft einen Pannenstreifen links gibt. Und wenn es einmal eng wird weiche ich schon einmal nach rechts oder links aus. Da wo gerade Platz ist. Ich habe es schon erlebt, dass "wir" auf einmal auf einem zweispurigen Highway zu viert nebeneinander standen. Wenn der Platz da ist dann nutze ich den auch. Im Notfall auch den Gruenstreifen.


07.02.2015 08:30    |    OJ65

Man kann sich selbst etwas schützen, wenn man am Stauende ausreichend Platz zum vorderen Fahrzeug hält, so wird die Gefahr "zerquetscht" zu werden minimiert.


07.02.2015 09:54    |    Diesel73

Viel Glück gehabt Andy :).

 

Ist immer ein Scheißgefühle, wenn man der Kleinste in so einer Situation ist. Nicht nur auf der AB (wobei der Crashfall dort in der Regel deutlich übler ausgeht).

 

Hatte so ein Gefühl mal im Stadtverkehr. In nem 10 Jahre alten Ford Ka. Vor mir ein Riesentrecker mit großem Anhänger. Hinter mir ein 40 Tonner Scania. Ampel rot. Ich direkt hinter dem Trecker. Der kann mich natürlich in seinen Spiegeln nicht sehen, sieht nur den großen Laster mit (oh Wunder) viel Abstand hinter sich. Er konnte nicht sehen, dass da noch der kleine Ka zwischen war.

Ampel ist rot, Trecker rollt rückwärts. Und rollt und rollt. Direkt auf mich zu. Keine Chance. Hinter mir der LKW, neben mir die linke Spur (war zweispurig) voll, rechts Leitplanke.

Ich habe um mein Leben gehubt! Den Gurt hatte ich schon los. Im Zweifelsfall wär ich rausgesprungen. Der Scania half mit beim Hupen. Da hat der Treckerfahrer endlich mal gemerkt, dass etwas schräg ist und gefühlt ca. 0,3 mm vor dem Ka gestanden. Boh, ging mir die Pumpe......


07.02.2015 11:41    |    i need nos

"Als PKW in einem Stau zwischen 2 LKW zu stehen ist für mich ein absolutes No-Go."

 

Solange man STEHT, iist man vermutlich nirgends so sicher wie zw. zwei LKW´s;)

 

Andy: Glück gehabt. Vor zwei Jahren konnte ich (als mittendrin befindlicher "Unbeteiligter") auch nur durch einen Reflex bewirken, dass rund um mich herum das Chaos losbrach, meinem Auto und mir aber rein gar nichts passiert ist. Leider gab es einen Toten in einem anderen Fahrzeug....


07.02.2015 12:03    |    58BULLI

Zitat:OJ65

Man kann sich selbst etwas schützen, wenn man am Stauende ausreichend Platz zum vorderen Fahrzeug hält, so wird die Gefahr "zerquetscht" zu werden minimiert.

 

 

Was soll der Abstand bringen?

Wenn man mehr als 5m Platz lässt;steht garantiert der nächste Egomane vor einem.

Der vergrößert Deine Knautschzone auch nicht wirklich.


07.02.2015 12:21    |    Rockport1911

Hab letztens auch wieder in Bayern einen grausigen LKW-Unfall gesehen. ein 7,5tonner war auf einenLKW aufgefahren der Armierungsstahl geladen hatte bei dem ein Teil über den Anhänger hinten hinaus schaute. Die auffahrende Fahrerkabine wurde regelrecht durchlöchert.

 

Gestern auf der Rückfahrt von Düsseldorf bin Ich auch an mehreren Massenauffahrunfällen vorbeigekommen, teilweise alle Autos ohne Licht, Unfallstelle nicht abgesichert und Personen komplett schwarz gekleidet auf der Fahrbahn....


07.02.2015 12:55    |    andyrx

Ja wenn man als Vielfahrer (50.000km. per Anno ) unterwegs ist....sieht man oder erlebt oft unschöne Dinge die leider auch zur allgemeinen betriebsgefahr beim Autofahren gehören.

 

Zum Glück lernt man was draus und es schärft die Sinne oder man kann es auch Erfahrung nennen....man antizipiert. Gefährliche Situationen oder Konstellationen früher oder hat mitunter auch einfach das richtige quentchen Glück ;)

 

MfG Andy


07.02.2015 14:34    |    Rostlöser110

Ich bin bei leibe kein Vielfahrer. Hab den Führerschein seit 13 Jahren, ein eigenes Auto erst seit 6 Jahren.

Bin in den 6 Jahren knapp 46.000km gefahren. Hab bisher selber noch keinen Unfall gehabt, nur genug Situationen wo ich durch meine eigene Reaktion schlimmeres verhindern konnte.

Ich selber zähle mich zu den ausgeglichenen Fahrern, fahre meist direkt Geschwindigkeitslimit bzw. 5 - 10km/h (außerorts) drüber. Bin somit eigentlich kein Hindernis für andere Fahrer.

 

Dennoch erlebe ich es ständig das mir irgendwelche Vollspaten im Kofferraum hängen, so dicht das ich nicht einmal die Lichter des Dränglers sehen kann.

Bei manchen wirkt das Antippen der Bremse wunder, manche sind aber selbst dagegen resistent.

 

Den Vogel abgeschossen hat der Fahrer eines BMW letztens hier auf der Landstraße von Konstanz nach Allensbach.

Der tägliche Berufsverkehr Stau, ich halte mich ganz rechts am Fahrbahnrand (Rettungsgasse) und es geht langsam bei 2 - 5 km/h voran.

Ein paar Sekunden später denk ich, ich guck nicht richtig, da steht ein BMW X5 neben mir der mich versucht zu überholen, was natürlich nicht geht. So stehen wir nebeneinander und um die Situation zu entschärfen, hab ich dann angehalten und den Vollidioten vorgelassen.

 

 

Es sind so viele dumme Menschen im Straßenverkehr unterwegs, die wieder besseren Wissen das Leben anderer und ihr eigenes fahrlässig riskieren, das ich echt froh bin, nicht oft mit dem Auto unterwegs sein zu müssen.


07.02.2015 14:54    |    ROYAL_TIGER

So sah es aus, als ein Betonmischer mit rund 50 km/h in meinen A5 und der dahinter sehende A3 fuhr!

Mittleres Fahrzeug = Totalschaden. Mein Audi hatte Rep-Kosten von ca. 9500 Euro und ich durfte wegen dem Nacken in die Physiotherapie. Der Nacken ist auch nach über zwei Jahren immer noch nicht ganz heile aber ich hoffe mal, dass das über die Jahre und mit viel Sport wieder ganz gut wird.

 

Gruss ROYAL_TIGER



07.02.2015 15:42    |    VS-Steffen

Zitat:

mit rund 50 km/h in meinen A5

Da haben keine (ungebremsten) 50 km/h eines LKW (Betonmischer) gewirkt - da wäre dein A5 Schrott gewesen!

So ein Schadenbild entsteht, wenn ein leichter PKW (statt eines LKW) Unfallverursacher ist (bei ungebremsten 50 km/h).

 

Du hattest Glück, dass der LKW-Fahrer im allerletzten Moment gebremst hat. Sei froh!


07.02.2015 15:51    |    enrgy

"und da rauscht der noch 2 Autolängen zwischen linker und rechter Spur weiter, weil sein Bremsweg einfach zu lang war.... "

 

er hat dich danach wohl hoffentlich wieder vor gelassen?! :cool:


07.02.2015 15:57    |    Steam24

Freut mich, dass dir nix passiert ist. :)

 

 

Ich hatte mal im Stadtverkehr ne vergleichbare Situation. Der LKW-Fahrer hinter mir hat irgendwie gepennt und nicht bemerkt, dass ich angehalten habe, um links abzubiegen und zuvor den Gegenverkehr passieren zu lassen.

 

Plötzlich höre ich kreischende Bremsen hinter mir. Blick in den Rückspiegel - auweia, der schaffts nicht mehr anzuhalten - lieber beschleunigen als angefahren werden - konnte so gerade noch den sich abzeichnenden Unfall verhindern. Abbiegemanöver musste verschoben werden, aber was soll man machen. ;)


07.02.2015 15:59    |    Steam24

Wenn man sich anschaut, wie dicht Trucks oft auffahren, dann sind Unfälle wie von andyrx beschrieben kein Wunder.

 

Und ja, Abstandsradar macht Sinn.


07.02.2015 16:16    |    audijan

Nicht ohne Grund warnen Fahrsicherheitstrainer immer wieder davor im Stau die rechte Spur zu nutzen. Insbesondere am Stauende sollte man sich niemals rechts einordnen!

 

Ich habe beim Fahrsicherheitstraining den Tipp bekommen am Stauende schon deutlich bevor man das Stauende erreicht hat bis auf Schrittgeschwindigkeit abzubremsen. So hat man immer noch die Möglichkeit Gas zu geben wenn hinter einem jemand pennt.


07.02.2015 17:45    |    ROYAL_TIGER

@VS-Steffen

 

Der Betonmischer fuhr wirklich ungebremst rein. Mein Glück war, dass ich dazwischen den Audi A3 hatte, welcher die meiste Energie verpuffen liess.

 

Gruss ROYAL_TIGER


07.02.2015 20:24    |    Starsilber157

Was jeder machen kann und besonders beim LKW wirkt:

Den Fuß aufs Bremspedal. Vier blockierte Räder vernichten Energie und das schnelle Beschleunigen durch den Aufprall wird verhindert.


08.02.2015 06:00    |    NormanMuc

" 06.02.2015 19:39 | Renault_Trucks93

 

mehrmals wie bei vielbefahrenen abfahrten (hanauer krz, offenbacher krz,...) lkws von pkws geschnitten werden ...

einzige lösung...alle fahrschüler in einen lkw stecken, wenigstens zum mitfahren."

 

Wie wärs mit einem Laser, der den Sicherheitsabstand vor dem Fahrzeug "ausleuchtet"?

 

Andererseits gibt es auch LKW-Fahrer, die vor einer Ausfahrt nicht blinken oder erst beim Wechsel auf den Verzögerungsstreifen und die man dann z.B. mehrere Kilometer auf einer Landstraße vor sich hat ohne Möglichkeit zum Überholen. Bei rechtzeitiger Anzeige des Verlassens der Autobahn hätte man aber noch bequem auf der Autobahn überholen können. Deshalb kann ich auch PKW-Fahrer verstehen, die kurz vor der Ausfahrt LKW überholen.


Bild

09.02.2015 14:41    |    karltod

LKW Abstandswarner gibt es serienmässig seit 15 Jahren. Hatte damals einen Mercedes Action der ersten Generation mit Fahrsicherheitssystemen testen können. Macht auf jeden Fall Sinn. Nur die Spediteure ordern diese nicht. Wir haben erst in diesem Jahr erreicht, dass alle künftigen LKW vom Werk aus damit ausgerüstet sind. Verstehe auch die Politik nicht, dies zur Pflicht zu machen, die insinnigen Reifendruckkontrollen für PKW wurden ja auch eingeführt.

Auch gehört die Fahrerlaubnisverordnung dringend überarbeitet. FÜR Führerschein B sollte generell bei 3,5 Tonnen Schluss sein, egal wie lange man den Führerschein besitzt.

Durch die Überholverbote auf viele Autobahnen für LKW, die durchaus Sinn machen am Tag, fahren die Trucker viel zu dicht auf und vergessen die Rraktionszeit, wenn sie plötzlich bremsen müssen ist halt alles zu spät. Dies würde mit Fahrsicherheitssystemen nicht mehr passieren, also Herr Dobrindt machen sie mal was für die Sicherheit und nicht nur für die Industrie!!!


09.02.2015 15:42    |    NormanMuc

"FÜR Führerschein B sollte generell bei 3,5 Tonnen Schluss sein, egal wie lange man den Führerschein besitzt. "

Das ist ja auch so! Alles andere ist Bestandsschutz:

die ehemaligen Klasse 3 Inhaber bekommen die C1 mit Beschränkung 171,

BE, C1E und CE mit Beschränkung 79.


09.02.2015 18:45    |    xy_freising

Zitat:

Wir haben erst in diesem Jahr erreicht, dass alle künftigen LKW vom Werk aus damit ausgerüstet sind. Verstehe auch die Politik nicht, dies zur Pflicht zu machen, die insinnigen Reifendruckkontrollen für PKW wurden ja auch eingeführt. Das ist einZitat

Wer bitte ist da jetzt "wir"?

 

Und außerdem: Abstandsregeltempotaten sind bereits seit 2013 für neu auf den Markt gebrachte LKW-Typen Pflicht und werden ab 1. November Pflicht für alle neu zugelassenen LKW - zunächst für alle ab 8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, jeweils 3 Jahre später für alle ab 3,5 Tonnen.

 

Nachzulesen z. B hier: http://www.deutsche-verkehrswacht.de/.../...ysteme-nutzfahrzeuge.html.


09.02.2015 21:29    |    karltod

Auch die kommeden gesetzlichen Systeme werden dìe LKW Undålle nicht minimieren, da die Fahrer qeiter untrr enormen Druck stehen. Ich kann nicht verstehen, dass win LKW Fahrer tåglich mit Bwreitschafzszeiten bis zu 15 Stunden arbwiten. Auxh werden die neuen Dysteme wenig helfen, wenn ein alter abgwlutschter Auflieger hinter der neuen Zugmaschine hängt. GEBT ALSO WEITERHIN ACHT, det hinter euch kommende LKW kann schon sehr lange unterwegs sein. Finde es gut mit Abstand und Schrittheschwimdigleit auf das Stauende uu gahren, dann bleibt noch die Flucht nach rechts!


10.02.2015 15:57    |    Bibo1

Das erinnert mich an den 7,5t Fahrer den ich mal hinter mir auf der Autobahn hatte als es Richtung Abfahrt ging. Der fuhr mir meinem Vento so dicht auf ich konnte noch nicht mal mehr seine Scheinwerfer sehen. Ich hab nur gedacht "gleich halt ich an und verprügel Dich". Was geht solchen Leuten in den Kopf? So gestresst kann man doch gar nicht sein daß man den Vorderman dermaßen auf die Pelle rücken muß.


11.02.2015 09:13    |    LJ_Skinny

Thema LKW und PKW gibt es einiges zu erzählen!

 

1. Situation: LKW, LKW, Sprinter und ich. Morgen 7 Uhr 3 spurige Autobahn ausnahmsweise mal nichts los. Linke Spur 230khm unterwegs gewesen. Dachte ich ist problemlos und sicher möglich. Dann taucht vor mir die Kombinations LKW, LKW und Sprinter auf. Auf 400m beginnt der 2. LKW zu blinken und fährt auf die mittlere Spur und Sprinter weiterhin rechts. 300m Sprinter blinkt links und fährt erst auf die mittlere und zieht dann 200m vor mir direkt auf die linke Spur. Vollbremsung (mir allen blinkenden Leds im Amaturenbrett) und wie im schlechten Aktionsfilm 4m hinterm Sprinter endlich gleiche Geschwindigkeit erreicht. Wahnsinn! Hatte mir schon mittig den Sprinter als Einschlagspunkt herausgesucht.

 

2. Vor Ausfahrten LKW, LKW, BUS. LKW überholt LKW was ja nicht schlimm ist. Doch die Fernreisebusse sehen sich über den LKW somit nutzt man dann auch die linke Spur mit. Somit sind dann alle 3 Spuren dicht. Vor Ausfahrten sammeln sich dann schon mal 3 LKW auf der mittleren Spur somit ist kaum noch fließender Spurwechsel möglich, da die langen LKWs erstmal "umfahren" werden müssen. Somit muss man dann seine Spur runterbremsen um sich hinter den LKW einordnen zu können. Somit bremst sich dann der ganze Verkehr an solchen stellen teilweise bis 60kmh runter.

 

Aber es gehören immer zwei dazu. Deshalb gegenseitige Rücksichtnahme, auch der andere kann mal einen schlechten Tag haben. Wenn wenn man selbst den schlechten Tag erwischt, ist man doch auch froh, wenn jemand anderes aufgepasst hat und schlimmeres verhindert hat ;-)


Deine Antwort auf "Davor hat PKW Fahrer Angst--> ich habe es heute erlebt..."

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