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BMW...aber nicht nur

Verschiedenes aus dem Alltag eines Autofans

08.03.2009 15:07    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Abwrackprämie, Fahrzeugkauf, Meinung, Politik, Wirtschaft

Vielleicht habt ihr es schon gehört/gelesen: Ab diesem Wochenende gelten für die Gewährung er staatlichen Umweltprämie verschärfte Regelungen.

Der originale Fahrzeugschein muss nun eingeschickt werden, anstatt wie bisher, lediglich eine Kopie.

Das soll den Weiterverkauf der zum Verschrotten bestimmten Fahrzeuge verhindern.

 

Eigentlich eine sinnvolle Sache, die Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Umweltprämie mit all ihren Vor- und Nachteilen bleibt aber bestehen.

 

Wie dem auch sei, was die Verkäufe im Kleinwagensektor angeht, scheint sie zu wirken, VW zumindest meldet ein Verkaufsrekord für den Monat Februar und andere Hersteller schließen sich an.

 

 

Aufgrund der anscheinend guten Resonanz wollt ich hier mal die Frage stellen, wer denn die Pämie schon genutzt hat und was ihr darüber denkt.

 

Dazu vielleicht ein kleiner Fragenkatalog zur Orientierung:

  • Welches Fahrzeug habt ihr verschrottet und welches habt ihr dafür dann neu gekauft?
  • Welchen Rabatt habt ihr vom Händler zusätzlich zur Prämie noch bekommen? (Machmal wird ja über mangelndes Entgegenkommen seitens der Händler gesprochen)
  • Wer plant bald einen Neukauf, um die Prämie noch zu nutzen?

Immerhin soll ja schon ein Drittel des Etats verbraucht sein und manche Modelle besitzen schon erstaunlich lange Lieferzeiten.

 

Wie schauts aus? Erzählt doch einfach mal, wenn ihr mögt:)

 

 

LG

BMW-Fan


06.03.2009 18:17    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: Bilder, Concept CS, Design, Faszination

Fast zwei Jahre ist es nun her, dass BMW auf der Automesse in Shanghai 2007 das Concept CS einem mehr als erstaunten Publikum präsentierte. Plötzlich war sie wieder da, die Präsenz BMWs unter den faszinierenden Sportwagen, ein Concept, dass sich viele sofort in die heimische Garage gestellt hätten.

 

Lange galt der CS deshalb, und auch wegen seiner scheinbaren Serienreife und der Informationen von BMW als Nachfolger des nicht allzu ruhmreich zu Ende gegangenen 8ers, bis die Finanzkrise über Deutschland und die Welt walzte und der CS, zumindest offiziell, auf Eis gelegt wurde (*heul*):(.

 

Letztlich folgte sogar die Meldung, dass die Entwicklung komplett eingestellt worden sei, aber da kann man nur im Namen aller BMW-Fans hoffen, dass dies nicht der Fall ist, sondern die Fertigentwicklung lediglich ausgesetzt wurde, um sich vorerst auf die Entwicklung der Kernmodelle zu konzentrieren.

Jedenfalls erscheint es mir wenig plausibel, dass BMW als Grund für die offizielle Streichung des CS einen zu hohen Kostenaufwand in den Vordergrund schiebt, immerhin könnte der F01 in Bereichen wie Fahrwerk, Bodengruppe, Motoren etc. als großzügiger Teilespender herhalten.

 

Wie dem auch sei, es wär zu schade um das wunderschöne Design und die Aussicht auf ein wirkliches Automobil-Highlight.

Um die Emotionen nochmal in Erinnerung zu rufen hab ich deshalb in obiger Bildergalerie nochmal die schönsten Impressionen des CS zusammengestelt:)

 

 

So, wer jetzt mag kann sich bei mir ausheulen oder sich den Frust von der Seele schreiben. Ich stehe gerne zur Verfügung;)

 

 

LG

BMW-Fan


02.03.2009 22:42    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Führerschein, Kommentar, Video

Leider ist es traurige Realität: Zu viele junge Menschen sterben jährlich im Strassenverkehr, aufgrund von Übermut, Unwissenheit, falscher Selbsteinschätzung oder aus anderen Gründen.

 

Die Idee mit Schockvideos als Unfallprävention war deshalb schnell geboren.

Aber leisten Schockvideos wie das oben gezeigte wirklich einen nennenswerten Beitrag zur Verbesserung der Unfallbilanz oder wirken sie nur im ersten Moment abschreckend, sind dann aber schnell wieder vergessen?

 

Da ich persönlich noch recht vertraut mit der Materie Führerschein und Fahrschule bin, mache ich mir über dieses Thema vielleicht mehr Gedanken als manch anderer, aber ich persönlich denke einfach, dass solche Schockvideos nachhaltig keinen Effekt, keine bedeutende Wirkung zu verbuchen haben.

 

Dafür sind sie einfach zu unpersönlich, zu gespielt. Klar sie machen einen schon nachdenklich und im ersten Augenblick fand ich auch, dass solch ein Filmchen Eindruck hinterlässt.

Aber dann?

Hab ich mich beim nächsten Einsteigen ins Auto daran erinnert? Hab ich in der Stadt daran gedacht, dass ich immer schön auf die Geschwindigkeit achten muss, weil ich sonst jemanden überfahre wie im Video?

 

Definitiv Nein!

 

Und das wirft ja einmal mehr die Sinnfrage auf, denn nicht nur mir geht es so.

Lernprozesse, ohne jetzt in die pädagogische Ecke abzudriften;) sind viel intensiver, viel effektiver, wenn etwas mit persönlichem Kontakt erfahren, erlebt wird, in allen Bereichen, in allen Phasen des Lebens.

 

Wär es denn nicht genau deshalb viel sinnvoller, ein praktisches Training in die Führerscheinzeit einzubauen, ein verpflichtendes Fahrsicherheitstraining sozusagen, um das Auto im Grenzbereich zu "erfahren" und ein Gefühl für die unglaublich und häufig unterschätzten Massenkräfte eines Autos schon bei Tempo 50 zu vermitteln?

 

Einfach ein Lehrgang, der durch persönlichen Kontakt mit kritischen Situation die Kompetenzen vermittelt, die im normalen Fahren, im Alltag nie vermittelt werden (können).

Ein Lehrgang, der ohne den Schülern Angst einzujagen, beibringt, sich und das Fahrzeug richtig einzuschätzen und somit effektiv und spürbar dazu beiträgt, die Anzahl der grausigen Unfälle, besonders unter jungen Fahrern, mit schweren oder sogar tödlichen Folgen für die Beteiligten zu verringern.

 

Meiner Ansicht nach wär das ein geeigneter und mit großer Sicherheit auch ein erfolgreicher Weg, denn der andere Weg, die Schockvideos, wirken einfach zu oberflächlich und dringen nicht tief genug ins Bewusstsein ein, um die jungen Fahrer für die Risiken im Strassenverkehr zu sensibilisieren. Zu guter Letzt könnte dann vielleicht auch die Leichtsinnigkeit junger Fahrer im Umgang mit Alkohol am Steuer verringert werden, indem sie bei solchen direkt erfahrbaren Grenzbereichssituationen zu spüren bekommen, dass Fahrern nicht so leicht ist, wie viele nach bestandenem Führerschein fatalerweise annehmen.

Zwar arbeitet die Polizei schon lange mit solchen Bildern und Warnungen, aber da ist man dann wieder bei meiner Aussage von oben angekommen: Aufgenommen und rasch vergessen.

 

Liebe Blogleser, wie seht ihr denn die Problematik, bringen Schockvideos etwas, was haltet ihr von meinem Vorschlag und habt ihr vielleicht noch andere Ideen zu diesem Thema?

Lasst euch nicht davon abhalten, die Kommentarfunktion zu verwenden;)

 

 

Ansonsten noch einen schönen Abend und liebe Grüße,

BMW-Fan


28.02.2009 18:55    |    car_checka    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Technik

N'Abend liebe Blogleser,

aus dem aktuellen Anlass heraus folgt ein kurzer Bericht zu dem Flottenverbrauch der BMW Group.

 

Laut dem Kraftfahrtbundesamt ist die BMW Group (BMW und Mini) die mit Abstand effizienteste Premiummarke in Deutschland! Diese Erkenntnis bezieht sich auf die Neuzulassungen im Geschäftsjahr 2008. Alle Fahrzeuge zusammen gerechnet wiesen nur einen CO2-Ausstoß von 158 Gramm pro Kilometer auf, was einem Kraftstoffverbrauch von nur 5,9 Litern auf 100 Kilometern entspricht. Diese Werte liegen zu dem unter dem Durchschnitt aller im Jahr 2008 zugelassenen Fahrzeuge, welche insgesamt 165 Gramm CO2 emmitierten.

Allein durch die EfficientDynamics-Maßnahmen konnte BMW seinen Flottenverbrauch, in den letzten zwei Jahren, um 16% senken. Auf der markenebene betrachtet unterbietet der Hersteller BMW mit einem CO2-Ausstoß von 160 Gramm direkte Mitbewerber im Premiunsegment um 16 Gramm CO2. Sekundären Mitbewerber gegenüber ist BMW bereits 28 Gramm CO2 pro Kilometer voraus.

Das Ergebnis der BMW Group wird auch im großen Maße durch die Marke Mini positiv beeinflusst. Der Hersteller Mini konnte im gleichen Zeitraum, zwischen dem Jahr 2006 bis 2008, ebenfalls seine CO2-Emissionen um satte 20% reduzieren, was einem Wert von 139 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht.

Auch in anderen Länder, wie Großbritanien zum Beipspiel, konnte BMW seinen Flottenverbrauch gar auf 158 Gramm CO2 pro Kilometer senken. In den letzten 13 Jahren konnte die BMW Group, auf der EU-Ebene betrachtet, seine Kraftstoffverbräuche um mehr als 25% reduzieren.

Auch zukünftig will BMW durch EfficientDynamics die Normen der Europäischen Union erfüllen, um Strafzahlngen aus dem Weg zu gehen.

 

Mit freundlichen Grüßen, car_checka.


27.02.2009 20:56    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Audi, Sound, Test, Video

Guten Abend,

 

ich hab grad eben noch ein tolles Video über den neuen Audi R8 V10 gefunden.

Landschaftlich ausgesprochen schön anzusehen...;)

 

Mittendrin ein rasanter Supersportwagen und ein Moderator, der sich mal wieder selbst übertroffen hat.

Dazu noch ein paar spektakuläre Drifteinlagen und ein Sound der für Gänsehaut sorgt.

Perfekt!

 

Nicht so ein Geschwafel a la Auto-mobil mit ihren "Hobbytestern". Ich muss wirklich sagen, dass das ehemals wirklich sehenswerte Format zu einer reinen Zeitschinderei verkommen ist, mit inkompetenten Testern und einem Gestaltungsweise, die stärker als jede Schlaftablette wirkt:(

 

Wahrscheinlich kann der Moderator Peter Stützer ja da nichts für, aber auch er scheint ein bisschen abgebaut zu haben, schade.

 

Die einzigen Formate, die man sich noch amüsiert anschauen kann, sind, wie ich finde, DSF Motor und Grip und D-Motor auf DMAX.

Aber das soll jetzt hier ja keine Reich Ranicki gleiche Kritik an der Medienlandschaft sein, es ist nur so, dass es traurig mit anzusehen ist, wie die Motorkompetenz im TV dünner und dünner wird.

 

 

Ein Grund mehr sich das Filmchen von Grip anzuschauen:)

 

 

Und ganz nebenbei: Was haltet ihr vom R8 mit zehn Zylindern, war das eine lohnenswerte Aufstockung der Zylinderzahl oder angesichts der eh schon guten Leistung des 4.2 FSI eigentlich unnötig? Ich bin gespannt auf eure Resonanz.

 

 

Einen schönen Freitagabend und viel Spass beim Gucken wünscht euch

BMW-Fan


27.02.2009 18:11    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Aston Martin, Bentley, Faszination, Neuvorstellung

Wirtschaftskrise hin oder her, England rüstet zum Duell unter den Sport- bzw. Supersportwagen.

In den nächsten Monaten feiern viele faszinierende neue Modelle Premiere, im Teil 1 meiner Modell-Preview möchte ich einmal das vorstellen, was uns unter dem Namen Aston Martin und Bentley in der Kategorie der geschlossenen Sportwagen in diesem Jahr alles erwartet.

 

Neben dem viertürigen Coupé namens Aston Martin Rapide, das auf der um 30cm verlängerten Basis des DBS steht und Ende des Jahres offiziell enthüllt wird müssen auch noch drei andere Modelle beweisen, dass überragendes Design und anspruchsvolle Technik auch in schlechteren Zeiten die Menschen schwach werden und für automobile Leidenschaft begeistern können.

 

 

Den Anfang macht in diesem Jahr der Aston Martin V12 Vantage, der nach dem V8 auf vielfachen Kundenwunsch hin das V12-Herz des DBS verpasst bekommen hat, um im Revier des Porsche Turbo und Lamborghini Gallardo zu wildern.

Mit viel Abstimmungsaufwand wurde das Aggregat unter die Motorhaube gezwängt und das Gewicht mit größzügig verteiltem Carbon gesenkt.

Geblockt mit einem sehr kurz ausgelegten Sechsgang-Handschaltgetriebe sollen diese Maßnahmen gut sein für 4,2s von 0-100km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 305km/h.

Eine Auflage von maximal 1000 Stück wird den V12 Vantage nicht nur schnell sondern auch selten machen.

Man darf jedenfalls gespannt sein, wie er sich zukünftig gegen seine neuen Konkurrenten schlägt.

 

 

Nun zu einem ganz anderen Kaliber. In diesem Frühjahr wird zeitgleich mit dem Vantage auch das Conceptcar Aston Martin One-77 enthüllt, mit schier unglaublichen Eckdaten: V12, 7,3l Hubraum, 700PS!

Viel mehr ist von dem Rekordboliden nicht bekannt, das hingegen schon: Die für die Astons typische, wunderschöne Formgebung wird hier auf die Spitze getrieben mit einer Linienführung und Proportionierung, die man so im Automobilbereich nur selten antrifft.

(Ihr merkt schon, ganz objektiv gehe ich an die Sache nicht heran;))

Leider hat das auch seinen Preis. Die im Namen versteckte Maximalauflage von 77 Stück lässt ihn auf unglaubliche 1,4 Millionen Eur steigen, ohne Steuern soweit ich gehört hab, aber ein Aston Martin war schließlich noch nie zu Schleuderpreisen zu erstehen.

 

 

Zu guter Letzt noch ein Sondermodell der Marke Bentley, der Continental Supersports. Auf Basis des nicht gerade ärmlichen GT Speed haben sich die Ingenieure nochmals ans Werk gemacht.

Ergebnis: 630PS und 800Nm Drehmoment wuchtet der bewährte W12 Biturbomotor nach einer Überarbeitung des Ansaugtraktes auf die Kurbelwelle, 329 km/h beträgt die Höchstgeschwindigkeit, von 0-100km/h geht es in nur 3,9s. Zweifel sollten da nicht mehr aufkommen.

Eher die Frage nach dem Wie.

 

Interessant ist hier, dass Bentley durch geziehlte Gewichtsreduktion 110 Kilogramm Gewicht gegenüber dem Speed einsparen konnte und dass der Supersports als erstes Fahrzeug der Modellpalette serienmäßig mit Bio-Ethanol (E85) betrieben werden kann, wodurch sich die Emissionen um 70% verringern und die Leistung um nochmals 10% erhöhen soll.

Zu Kaufen sein wird der Supersports ab Herbst 2009 genauso wie er auf der Messe in Genf zu sehen ist, also auch mit dem Richtung Sport noch einmal aufgepeppten Innenraum.

 

 

Im nächsten Teil der Modell-Vorstellung englischer Sportwagen die offenen Varianten von Aston Martin und Bentley und das Rolls-Royce Conceptcar 200EX als Vorgeschmack auf die Serienversion des neuen "Baby-Rolls".

 

Liebe Grüße,

euer BMW-Fan


22.02.2009 21:09    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Neuvorstellung, Technik

Nabend liebe Blogleser,

 

nachdem es in den letzten Wochen in meinem Blog ein wenig ruhiger geworden war, jetzt nun wieder etwas Neues aus dem Bereich der Antriebstechnik.

 

Heute möchte ich gern über etwas schreiben, was für zumindest für mich, aber vielleicht auch für andere ein wenig überraschend kam, da von der doch eher konservativ einzuordnenden Firma Mercedes, in letzter Zeit unter der Bevölkerung ein wenig in Verruf geraten, wegen mangelnder Innovationsfreudigkeit und fehlenden Bemühungen um das derzeit heiß diskutierte Thema Umweltschutz.

 

Anfang des Jahres auf der Automobilmesse in Detroit überraschte Mercedes mit dem Blue Zero E-Cell auf Basis der B-Klasse.

Erstaunlich allein schon deshalb, weil erstmals unter deutschen Premiumherstellern ein reines Elekrokonzept wirklich Form annimmt und nicht als konturloses Planungsobjekt in der Phantasie der Ingenieure umhergeistert.

Gerade, wo unter deutschen Herstellern (Ausnahme VW mit der New Small Family) doch eher der Zukunftstrend Hybrid auszumachen war, platziert sich Mercedes prompt an der Spitze.

 

Zudem hab ich persönlich das erste Mal das Gefühl, dass man konkret mit etwas rechnen kann, dass man nicht wie schon so oft in den letzten Jahren mit beiläufig erwähnten und angekündigten Innovationen über das tatsächliche Fehlen eben solcher von den Strategen hinweggetröstet werden soll.

 

 

Konkret heißt in diesem speziellen Fall 2010, wenn Mercedes auf Basis der Sandwich-Plattform der aktuellen A- und B-Klasse erstmals ein vollwertiges und vor allem voll alltagstaugliches Elekto-Mobil auf den Markt bringen will.

Geplant sind drei verschiedene Antriebskonzepte, zum Einen der E-Cell, ein reines Elektoauto, der F-Cell mit Brennstoffzelle und dann eine dritte Version mit einem zusätzlich installierten Range extender in Form eines Smart 1l-Turbo Dreizylinders.

 

 

Antriebskonzepte im VergleichAntriebskonzepte im Vergleich200km Reichweite allein schon bei der E-Cell Ausführung mit 15,3 KWh Li-Io-Akku, 400km mit installierter Brennstoffzelle und 600km mit separatem "Notstromaggregat", sind beachtlich. Umso mehr noch, wenn man sich die Tagesfahrleistung des "Durchschnittarbeitnehmers" vor Augen führt. Mehr als 100km werden außer bei fleißigen Vertretern und Urlaubsfahrern selten abgefragt werden und zumindest für den Stadtverkehr ist so ein Auto optimal, mal abgesehen vom Preis, über den allerdings noch nichts bekannt ist.

Aber auch hier gilt: Nachfrage und Angebot regeln den Preis, was im Bezug auf den Eletroantrieb so viel heißt wie, dass die finanziellen Aufwendungen mit jeder produzierten Einheit weiter sinken und damit auch massenverträglicher werden würden.

 

Sandwichboden der alten A-KlasseSandwichboden der alten A-Klasse

Zur praktischen Seite heißt es bei Mercedes, dass das Blue Zero Konzept durch die Unterbringung der Li-Io-Akkus in dem Zwischenraum des Sandwichbodens einen Kofferaum von 500l besitzt und gleichzeitig die Passagiere durch diese Konfiguration mit dem doppelten Boden keinerlei Einschränkungen beim Platzangebot hinnehmen müssen.

 

Jetzt werden wieder viele sagen, ja aber die Ladezeiten der Akkus...

Beim E-Cell beträgt sie 3-4 Stunden, wobei innerhalb von 30min schon wieder der Saft für die nächsten 50km gepeichert werden kann.

Dies ist zwar noch weit entfernt vom Komfort des normalen Betankens aber ein guter erster Schritt, zumal der Verwendungszweck solcher Fahrzeuge eh vorsieht, dass sie über Nacht geladen werden.

Und mal ehrlich, mit ein wenig Erfindergeist und gutem Willen könnten bald zumindest die größeren Städte Elektor-kompatibel ausgerüstet sein, beispielsweise mit Lademöglichkeiten in Parkhäusern.

 

Zurück zum Konzept. Bei einer Bordspannung von 250 bis 400 Volt verrichtet im Blue Zero ein 100kw und 320Nm starker E-Motor an der Vorderachse seinen Dienst.

Von 0-100km geht es in 11 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt abgeregelte 150km/h. Mehr als ausreichend für den Alltag, ja man möchte beinahe sagen: Geht doch, warum ist auf die Idee mit dem Elektroantrieb nicht schon eher jemand gekommen?

 

Wenige werden es wissen, aber schon 1860 nach der Erfindung des Blei-Akkumulators war das Elektromobil ein gut bekanntes Möglichkeit des Vorankommens. Selbst nach der Erfindung der Motorkutsche durch Karl Benz war das E-Auto das schnellere und leisere Fahrzeug, der Knackpunkt waren wie heute die Akkus. Sie neigten zu Explosionen und waren schwer und wenig ergiebig, was dazu führte, dass wie so oft die Bequemlichkeit der Menschen siegte und das einfach zu gewinnende und vor allem einfach zu lagernde Öl dem Strom vorgezogen wurde.

Wer weiß, wie die Welt heute Aussehen würde, wäre die Entwicklung damals einen Schritt weiter gewesen.

 

Fest steht jedenfalls, dass vor allem die Varianten mit reinem E-Motor und Range extender eine Zukunft haben werden; über den Wasserstoff mag ich an dieser Stelle nicht spekulieren, zu schwierig ist es ihn in großen Mengen zu gewinnen und zu transportieren.

200km bzw. 600km werden für viele wie schon beschrieben ausreichend sein.

Wenn nun noch der Preis stimmt, dürfte der Serienfertigung dieses überaus schön gestalteten Mercedes Concept eigentlich nichts mehr im Wege stehen und er gleichzeitig den Weg in die Zukunft beschreiben, einen Weg den hoffentlich auch einige andere Hersteller in naher Zukunft wählen werden: Für die Mobilität von morgen.

 

 

Was sagt ihr eigentlich zum Elektoantrieb allgemein? Wie empfindet ihr die Stärken und Schwächen, käme ein E-Fahrzeug bei euch in die engere Wahl bei einem Neuwagenkauf?

Über eine ausgeprägte Resonanz wäre ich sehr dankbar.

 

In diesem Sinne noch einen schönen Abend und liebe Grüße,

euer BMW-Fan


17.02.2009 23:23    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Test

Guten Abend liebe Blogleser,

 

zu später Stunde noch eine kleine Video-Sammlung mit ein paar schönen, unterhaltsam gemachten Filmchen, ursprünglich gesendet in verschiedenen Autosendungen.

Ich hab einmal bewusst Wert auf Videos mit einer faszinierenden Betonung des Sounds gelegt, ich konnte schlichtweg nicht widerstehen:)

 

In den ersten beiden Ausgaben seht ihr Matthias Malmedie von Grip in der neuen, gelifteten Corvette C6, in dem anderen Jumbo Schreiner von DSF-Motor im Ferrari 599 GTB und zu guter Letzt Tim Schrick, meiner Meinung nach einer der besten Tester und Testfahrer überhaupt, bei einem wirklich sehenswerten Test, Hauptdarsteller sind die Viper SRT-10 und nochmal die Corvette, dieses Mal aber als "scharfe" Z06-Version.

 

Nun aber genug der Worte, schaut selbst und viel Spass.

 

P.S: Entschuldigt die zurzeit etwas spärlichere "Berichterstattung";).

Ich habe im Moment ziemlich viel um die Ohren, aber bald gibt es wieder ein bisschen mehr von meinem Co-Autor und mir.

 

Bis dann und liebe Grüße,

euer BMW-Fan


08.02.2009 18:46    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (29)

Hallo liebe Blogleser,

 

ich glaube es ist heute Abend mal wieder Zeit für einen weiteren technischen Bericht. Also möchte ich euch die Erläuterung des Doppelkupplungsgetriebes nicht vorenthalten.

Dieses ist ja bei VW (bekannt als DSG oder Direktschaltgetriebe) schon seit längerer Zeit ein überaus beliebtes Extra und mit über 1 Million verkauften Exemplaren definitv mehr als eine exotische Randerscheinung. Verbaut in allen möglichen Modellen von der Familienkutsche bis zum Sportwagen ist das Doppelkupplungsgetriebe eine ernsthafte und vor allem interessante Alternative zum klassischen Handschaltgetriebe und zur mitunter trägen Wandlerautomatik.

 

Basis für den folgenden Bericht sei an dieser Stelle allerdings das M-Doppelkupplungsgetriebe von BMW.

Vereinfacht kann man sagen, dass ein Doppelkupplungsgetriebe aus zwei Teilgetrieben, eines für die geraden und eines für die ungeraden Gänge, besteht und jeweils mit einer separaten Kupplung gekoppelt ist.

 

Ein Schaltvorgang beim DKG kann man sich in etwa so vorstellen: Man fährt im dritten Gang in der Stadt, bummelt mit 50 km/h dahin und plötzlich kommt das Ortsausgangsschild und man beschleunigt langsam aber stetig Richtung 80 km/h, so dass das Getriebe nicht runterschalten braucht.

Nun erkennt die Elektronik, dass man sich in einer beschleunigten Bewegung befindet und legt in weiser Vorraussicht schon mal den vierten Gang ein, die Kupplung zum Teilgetriebe mit den geraden Gängen ist aber noch geöffnet.

Jetzt wird es Zeit für den Schaltvorgang: Dank der zwei Kupplungen kann der Kraftfluss nun fließend und ohne Zugkraftunterbrechung vom dritten auf den vierten Gang übertragen werden.

Dies geschieht zwar mit schleifender Kupplung, sorgt aber nicht, wie einige vielleicht denken mögen, dafür, dass das Verbindungsbauteil alle 10.000km gewechselt werden muss, denn im Gegensatz zum normalen Handschaltgetriebe arbeitet hier, bei BMW, eine nasse, im Ölbad laufende Lamellenkupplung.

Beim Herunterschalten läuft es ähnlich ab, halt nur so, dass schon der nächst niedrigere Gang vorgewählt ist. So werden dann je nach Bedarf alle 7 Vorwärtsgange des DKG aktiviert, vorgewählt und auch wieder ausgekuppelt.

 

Soweit zur Funktion nun folgt der von jedem Fahrer verschieden bewertete, aber immer für den Fahrspass entscheidende subjektive Eindruck, den das DKG beim Fahren hinterlässt bzw. hinterlassen soll.

So wär ja, und wir reden hier ja schließlich vom M-DKG, der Schaltvorgang eher langweilig, da die Gänge fließend ineinander übergehen und die Schaltvorgänge nur am auf und ab des Drehzahlmessers zu spüren wären.

 

Dazu hat man sich bei BMW Gedanken gemacht: So wird jeder Schaltvorgang, angepasst an das jeweils aktivierte Schaltprogramm (fünf automatisierte und sechs manuelle stehen zur Wahl) mit einem mehr oder weniger intensiven, simulierten Schalt- oder Kraftruck begleitet, der das Gefühl vermitteln soll, direkt mit der Maschine verbunden zu sein.

 

Insgesamt ist das Doppelkupplungsgetriebe eine lohnenswerte Alternative zu den beiden kassischen Getriebearten, da leicht, mechanisch recht einfach aufgebaut und mit vielen Vorteilen für den Fahralltag gesegnet.

So kann das Getriebe bei Bedarf den Komforautomaten mimen, mit subjektiv weich greifender Kupplung und schnellem, komfortbetontem Hochschalten (60 km/h im siebten Gang) verwöhnen oder auf Anfrage den Charakter wecheln, die Gänge bis 8400 U/min ausdrehen, mit sportlichem Ruck die Gänge nachlegen und mit schnell schließender Kupplung beim Anfahren einen sportlich versierten Fahrer simulieren, der sich dann gerne an den Schalt-LEDs erfreut und die Gänge an den Schaltwippen von Hand wechselt.

 

Interessant ist in jedem Fall immer die unglaublich schnelle Reaktionszeit des Getriebes, die vor allem Fahrer älterer Automaten Bauklötze staunen lässt und ein Stück weit Formel1 Felling erzeugt. Dabei ist eine spezielle und höchst aufwendige Steuerungselektonik immer hellwach, das Doppelkupplungsgetriebe durch spezielle Kühlung vor dem Hitzetod gesichert und mit einem Aufpreis von 3.800 EUR noch im akzeptablen Bereich.

 

Bleibt also abzuwarten, was die Zukunft an Evolutionsstufen bringt und wie die (Verkaufs-) Entwicklung des Doppelkupplungsgetriebe weiter geht. Man darf gespannt sein.

 

Liebe Grüße und noch einen schönen Abend

euer BMW-Fan

 

 

Ergänzung zum Artikel:

 

Um jedoch die Vorteile dieser Getriebevariante besser verdeutlichen zu können, möchte ich noch den Artikel um die folgenden zwei Links ergänzen.

 

Zunächst einmal folgt eine perfekte Animation zum Vergleich der verschiedenen Getriebearten, in dem sich der BMW M3 selber gegenüber steht.

 

BMW M3 Cabrio - M DKG Drivelogic

 

 

Um diesen Eindruck der Animation auch real erfahrbar zu machen, dient der folgende Vergleichstest der Autobild dazu. In diesem steht sich wieder mal der BMW M3 gegenüber, jedoch einmal in der Handschalterausführung und einmal in der Direktschaltgetriebeversion.

 

Test BMW M3 Handschalter gegen DKG

 

 

Mit freundlichen Grüßen, car_checka.


06.02.2009 16:00    |    car_checka    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Kurioses

Welchen der beiden Werbespots findet ihr besser?

Was Werbung nie sein darf, ist langweilig und spießig zu wirken. Werbung soll den Menschen bewegen und Anreize für mehr schaffen. Das man dies jedoch auf besondere Art und Weise verkörpern und umsetzen kann, zeigen die folgenden zwei "Werbespots" der Hersteller BMW und Mercedes. Denn in diesen nehmen sich die Fans der Autohersteller gegenseitig auf die Schippe. Vor rund einem halben Jahr wurde der erste Spot seitens der BMW-Fans ins Internet gestellt. Schnell zog dieser die Aufmerksamkeit auf sich und fand viele begeisternde Besucher. Nun folgt darauf die Revanche der Mercedes-Fans und lässt die BMW-Werbung in nichts nachstehen. Damit geht der Wettstreit in die nächste Runde und es bleibt abzuwarten, wie sich der amüsante und sehr interessante Fanaustasch weiterhin gestalten wird.

 

Mit freundlichen Grüßen, car_checka.


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 16.06.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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