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andyrx

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27.06.2012 17:59    |    andyrx    |    Kommentare (49)    |   Stichworte: Audi, Automatik, Citroen, Getriebe, Komfort, Mazda, Rover, Schaltung, Übersetzung, Verbrauch

passen die Gänge zum Auto/Motor??passen die Gänge zum Auto/Motor??

Moin Motortalker,

 

die Koppelung Motor und Antrieb erfolgt durch das Getriebe....das kann sehr unterschiedlich ausgelegt werden und je nachdem wie der Achsantrieb ausgelegt ist eine große/lange Übersetzung mit sich bringen oder eher sportlich kurz geraten;)

 

bei meinem Audi 2,0 TTDI z.B. ist das 6-Gang Getriebe im letzten Gang ellenlang ausgelegt und der Motor bleibt weit unter der Nenndrehzahl die kleinen Gänge hingegen habe eine geringe Reichweite (der Diesel mag halt nicht so hoch drehen)....bei unserem Citroen C4 Coupe 1,6 VTI hingegen ist die 5 Gang Box eher kurz ausgelegt und der Motor dreht auf gerader Strecke bis zur Drehzahlgrenze....da könnte ein 6. Gang obendrauf schon mal den Komfort erhöhen bzw. den Verbrauch reduzieren....allerdings zieht der kleine Motor schön spritzig durch,man kann halt nicht alles haben;)

 

wie sieht das bei auch aus....gute Gangreichweiten und Abstufung des Getriebes..??

 

Dreht euer Auto bei Vmax aus oder ist das eher ein Schongang...??

 

gespannte Grüße Andy


28.06.2012 01:27    |    meehster

Och, cruisen kann man auch schon mit den Cuores. Ein Liter Hubraum, 70 PS und 1500/min bei Tempo 60 - reicht doch :) Klar: Besonders viel Durchzugskraft hat man dann nicht mehr ;)


28.06.2012 02:08    |    Kawa_Harlekin

Ja, das glaube ich auch, dass im Getriebe und vor allem in dessen Abstufung sehr viele Geheimnisse des Autoantriebs stecken. Beim Motorrad ist man ja vom Leistungsüberschuss verwöhnt, und man kann fast den ganzen normalerweise genutzten Geschwindigkeitsbereich von Schritttempo bis 200km/h in praktisch jedem Gang vom 2. bis zum 6. abdecken und fahren.

Aber beim schweren Auto ist das natürlich nicht so, und mein Gefühl ist, dass sich da extrem viel in der Getriebe-Entwicklung getan hat in den letzten Jahren, viel mehr als in der Motorenentwicklung. Und für mein Bauchgefühl ist ein Getriebe ohnehin etwas viel komplizierteres als der Motor selbst. Ich habe z.B. im Bekanntenkreis den direkten Vergleich zwischen meinem alten Jaguar mit einem 4 Liter Hubraum Motor, der bei voller Pulle eigentlich kaum höher dreht als ein Diesel, als etwa 5000 rpm, dann einem relativ neuen ähnlich schweren 2,5Liter Auto der oberen Mittelklasse mit 6.Gang Automatik (aber noch mit Wandler, nicht mit Doppelkupplungsgetriebe), beide mit gut über 200PS und einem mittleren Kleinwagen der Golfklasse mit 1,8Liter und 140PS.

Und die jeweiligen Getriebe holen wirklich erstaunliches aus den Kisten heraus. Der Jaguar schafft einen erstaunlich niedrigen Verbrauch im Economy-Modus von unter 10 Litern/100km (bei 110km/h Autobahn-Schleichfahrt habe ich schonmal etwa 8 Liter/100km geschafft, aber mir schliefen natürlich die Füße dabei ein ...:D) und ist für seine fast 2 Tonnen recht spritzig im Sportmodus, obwohl es ja nur eine alte 4-Gang Automatik ist, allerdings mit Wandlerüberbrückung im Economy-Modus, also eigentlich sowas wie 4,01 Gänge. Und der fährt im Schongang bei 2000 rpm exakt 100km/h. Witziger Weise tut das die neue 2,5 Liter gehobene Mittelklasselimousine mit 6 Gang Automatik exakt genauso, also 100km/h bei 2000 rpm, obwohl der bei Vollgas viel höher dreht, ca. 6800rpm und ja obendrein 6 Gänge hat und nicht nur 4. Der Golfklassenkleinwagen läuft genauso ca. 100km/h bei 2000 rpm im Economy-Modus, obwohl bei dem viel kleineren Motor ebenfalls mit 6 Gang Automatik eigentlich alles völig anders sein sollte. Aber wenn man dieses Dingerle in den Sportmodus schaltet, dreht der die Gänge extrem viel höher aus, und geht richtig heftig los, fast wie ein Motorrad, man hat förmlich das Gefühl als würden wie beim Ferrari oder beim M5 plötzlich 2 extra Zylinder dazugeschaltet .... ohne Witz, das holt alles die nur Getriebeabstufung aus der Kiste raus, aber es ist und bleibt ja ein mittelmäßig motorisierter Kleinwagen (140 PS ist ja nicht schlecht, aber den gleichen gibt's ja auch mit weit über 200PS).

 

Also ich bin auch der Meinung, dass mit einer optimierten Getriebeabstufung, vor allem bei Automatikgetrieben, auch noch weiter sehr viel mehr herauszuholen ist, sei es in optimierter Ausnützung der gegeben Motorleistung in Bezug auf die sportlichen Fahrleistungen aber auch in Bezug auf den sparsamen Verbrauch im Economy-Modus (daher muss es auch kommen, dass alle diese völlig unterschiedlichen Autos im Economy-Modus alle exakt 100km/h bei ca. 2000rpm fahren.

 

Vor langer Zeit hatte ich mal einen 3er BMW mit einem damals innovativen 5-Gang Sport-Schaltgetriebe, und bei der ersten längeren Autobahnfahrt hätte ich ihn beinahe überdreht, weil mir irgendwer die Schote vm Pferd erzählt hatte, dass der wie viele Audis damals tatsächlich, die Vmax nur im 4. Gang erreichen würden, wohingegen der 5. Gang ein lang übersetzter Economy-Gang sei. Dem war aber nicht so bei diesem BMW. Und diese Economy-Gänge und Overdrives (also Wandlerüberbrückungen mit höherer Übersetzung bzw. niedrigerer Untersetzung) gibt es meines Wissens kaum noch wohl zugunsten einer besser optimierbaren Getriebeabstufung bei 5, 6 oder gar 7 Gängen heutzutage. Nur bei schweren Minivans und Trucks gibt's das vielleicht noch wegen des Spritverbrauchs.

 

Gruß


28.06.2012 09:49    |    andis hp

Hallo,

 

bei mir ist die Getriebeabstufung fast perfekt. Ich habe ein 6-Gang-Getriebe. Der 6. ist als Fahrgang drin.

Der gleiche Motor im Punto (und im 500) ist eine lahme Krücke. Da ist nur eine 5-Gang-Box eingebaut.

Im Grunde genommen ist der 1,4l-Sauger von Fiat zu schwach.

Das wird beim HP kompensiert durch die gute Abstufung des Getriebes.

Wenn man aber auf der AB von Tempo 160 auf 100 abbremst und dann wieder beschleunigen will, wird die Schwäche des Motors eklatant. Dann passiert überhaupt nix. Da muss man bis in den 3 herunterschalten und dann marschiert er wieder. Die Maschine braucht Drehzahlen um vorwärts zu kommen, ab ca. 3.500 U/min fängt er an zu rennen. Darunter ist absolut tote Hose.

 

Mfg

Andi


28.06.2012 12:36    |    Rockport1911

Im Polo 6n 1.4 : Kurz, Kurz kurz!

 

Der erste Gang ist sehr kurz, meist gebe Ich zum Anfahren überhaupt kein Gas. Wenns eben oder leicht bergab geht dann schubs Ich den Kleinen im Ersten auf 20km/h dann kommt gleich der Dritte. Der wird dann bis etwa 50km/h "ausgefahren" und dann kommt meist schon der fünfte Gang.

Im Fünften hab Ich dann bei 100km/h allerdings schon fast 3000U/min. Ist halt ein Kleinwagen.

 

Die restlichen Gänge werden nur gebraucht wenns bergauf geht oder mal schneller gehen soll. Der Zweite bietet sich immer zum Abbiegen an. Für den Vierten hab Ich selten Verwendung :).

Der Rückwärtsgang ist mir manchmal zu lang.

 

Ich kann die neuen Autos mit ihren ellenlangen Getriebeabstimmungen gar nicht leiden. Wenn dann noch ein Motor mit Anfahrschwäche und eine "kurze" Kupplung dazu könnte Ich immer gleich wieder aussteigen...


28.06.2012 17:40    |    Hannes1971

Im Audi passen die 6 Gänge recht gut, beim Golf ist die Spreizung der 5 Gänge (vor allem von 3 nach 4 und 4 nach 5) zu groß, hier hätte ein 6. Gang recht gut getan.


29.06.2012 10:38    |    ricco68

Ich achte beim Autokauf immer darauf, dass ich im Stadtverkehr ab 40km/h im höchsten Gang problemlos mit dem Verkehr mitschwimmen kann. Ohne Gebrumme. Da spar ich mir viel Schaltarbeit und Sprit.

 

Ob das Auto dann dafür ab 150 Sachen zu kurz übersetzt ist, ist mir wiederum ziemlich Wurst. Fahr ich eh sehr selten und ab 130 Sachen ist das Fahren eh unwirtschaftlich - dann werd ich schon nicht dazu verleitet.

Im Ausland stellt sich die Frage wegen des Tempolimits ja sowieso nicht.


29.06.2012 10:52    |    meehster

Wie gesagt: ich habe ja bei meinem Mazda 323 F ein Getriebe mit einer längeren Übersetzung einbauen lassen. Daß ich jetzt erst ab Tempo 40 den 5. und letzten Gang voll nutzen kann, stört mich nicht weiter, schließlich werde ich jetzt nicht bei z.B. Tempo 120 mit fast 4000/min oder bei Tempo 200 mit über 6500/min angebrüllt.


02.07.2012 10:23    |    Diabolomk

Ich hab auch nen 2l TDI mit überlangem 6. Gang, finde es perfekt. Aber auch die unteren Gänge sind eher länger, mit großen Spreizungen, so dass ich den Diesel dort bis weiter über 4500rpm drehen kann/muss.

Zudem beim 6. Gang die Vmax dank Leistungsplateau nur 2-3km/h niedriger liegt der Verbrauch aber deutlich drunter.

Nen Sauger hat ja leider nicht die Kraft, dass es sich lohnt viel länger zu übersetzen.


04.07.2012 10:50    |    Rowdy_ffm

A4 8E B7 3.0 TDI mit Tiptronic:

Da bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Dei TT schaltet butterweich und bei Vollast läuft der Motor trotz Chip nicht in den Begrenzer.

 

A4 8E B6 1.9 TDI:

das Getriebe ist im ersten und zweiten Gang ein wenig kurz übersetzt. Man muss beim Anfahren ruckzuck in den zweiten schalten, wenn man den davon eilenden Kleinwagen hinterher hetzen möchte. Die Kleinen sind leicht und haben mit Benzinmotoren einen relativ langen ersten Gang und die sind bei einem normalen Ampelstart erstmal weg.

Die restlichen Gänge sind soweit ok, nur der 6te ist zu kurz. Selbst ohne Chip drehen viele gut gehende Modelle schon deutlich über 4000 U/min, obwohl ab 4200 U/min die Leistungskurve steil abfällt. 4000 U/min bedeuten ziemlich genau 200 km/h. Die 1.9 TDI sind mit 206 - 210 angegeben, je nachdem ob Schaltung/Automatic und Limo/Avant.

Baut man einen Chip von 130 auf ca. 160 PS rein erhöht sich die Endgeschwindigkeit nur unwesentlich um ca. 5-10 km/h, weil man einfach schon die 4200 U/min erreicht hat, wo die PD-Elemente an ihre Leistungsgrenze kommen.

Ein Seat Ibiza oder ein Golf IV mit dem gleichen 1.9 TDI 130 PS Motor sind im 6ten deutlich länger übersetzt und drehen bei 200 km/h mal gerade 3600-3700 U/min. Im Normalzustand, also ungechipt, muss man da an steilen Steigungen schon mal in den 5ten zurückschalten, wenn man flott unterwegs sein will. Mit Chip mutiert der 6te Gang aber vom Schongang zum Fahrgang. Kein Zurückschalten mehr. Und im Gegensatz zum A4 mit 220 km/h kann bei Seat oder Golf auch schon mal 230-235 erreicht werden mit ein bisschen Heimweh und Sonne auf dem Tank. Hätte ich mir für meinen A4 damals auch gewünscht.

Gruß

Rainer


07.07.2012 13:33    |    Antriebswelle238

Die VMax wird im 6. erreicht, auch wenn deutlich vor dem roten Bereich die Puste ausgeht.

Ich finde die Abstufung bei meiner Suzi recht gut. Für ein Sehr gut fehlt ne Mauseschwanzspitzenbreite.

30 im 3. geht gerade noch so eben. In der Stadt abbiegen geschieht zu über 90% im 3. Kurz die Kupplung treten, wenn nötig, und weiter gehts.

50 im 5. geht gerade so eben nicht mehr. 1100 Touren sind etwas arg knapp. Munter wird der Motor erst bei 1200 bis 1300. Optimal wäre also ein City-Limit von 55, besser 60. :D

Ab 70 kann man im 6. rollen, sofern keine nennenswerte Steigung.

Bei niedriger Drehzahl ist der Diesel etwas brummelig, zieht sich bei höherer Geschwindigkeit auf der AB aber dezent hinter das Windgeräusch zurück. :D

Habe noch keine AB-Steigung gefunden, die mich zum runterschalten aufgefordert hat. Der 6. ist also durchaus praxisgerecht.


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