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23.10.2012 17:12    |    andyrx    |    Kommentare (81)    |   Stichworte: Biltzer, Bussgeld, Flensburg, Punkte, Sicherheit, Verkehr

Aktionstag der ''Blitzer'' 24.10.2012Aktionstag der ''Blitzer'' 24.10.2012

Moin Motortalker,

 

morgen am Mittwoch den 24.10.2012 ist der Tag der Biltzer...in einer konzertierten Aktion wollen mehrere Bundesländer einen Tag der Geschwindigkeitskontrollen ausrufen bzw. umsetzen...

 

Zitat:

Mehrere Bundesländer greifen in Kürze zu drastischen Mitteln, um gegen Raser vorzugehen. Wer zu schnell fährt, dürfte es am Mittwoch schwer haben und einigen Ärger bekommen.

Tausende Polizisten werden am Mittwoch erstmals länderübergreifende Tempokontrollen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden vornehmen. Ab 6 Uhr wird 24 Stunden lang an insgesamt 4000 Kontrollstellen geblitzt, wie das NRW-Innenministerium mitteilte.

fragwürdig erscheint aber das Argument:

 

Zitat:

"Rasen hört nicht an Ländergrenzen auf. Überall ist zu hohe Geschwindigkeit der Killer Nummer eins", erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) in Münster. Niedersachsens Innenressortchef Uwe Schünemann (CDU) lobte die Zusammenarbeit als "exzellentes Beispiel und übertragbar auf viele andere Handlungsfelder".

Quelle und ganzer Artikel--> http://www.n-tv.de/.../...rn-geht-es-an-den-Kragen-article7536216.html

 

 

denn für die Opferzahlen bei den Unfällen muss man differenziert betrachten....Fussgänger oder Radfahrer Unfälle haben oft ganz eigene Gründe oder auch Trunkenheit/Alkoholfahrten oder Geisterfahrer,oder LKW Unfälle am Stauende,haben nunmal nichts mit der Missachtung der Speedlimits zu tun:o

 

was haltet ihr von der Aktion und den Argumenten der Politiker zu dem Thema..??

 

mfg Andy


23.10.2012 17:23    |    M0tti

Um Jeremy Clarkson zu zitieren:"Speed has never killed anyone. Suddenly becoming stationary, that's what gets you." - Frei übersetzt "Geschwindigkeit hat noch nie jemanden umgebracht. Plötzlich stehen zu bleiben - das tötet einen"

 

Ich stimme dir zu, dass Geschwindigkeit nicht DER Todesgrund ist.

Denke mal Trunkenheit ist da um einiges schlimmer.

 

Meist ist es auch die Verbindung von Geschwindigkeit, z.B. auf einer unbeschränkten Autobahn, und einem Deppen der plötzlich, gerne auch ohne Blinken, auf die Spur zieht.

Hatte das in meinem letzten Blog bei einer Fahrt nach Hannover und dann weiter nach Hamburg wieder gemerkt (siehe: hier *klick*)

 

Dank dir für die Info, dann weiß ich da bescheid :)

 

Grüße,

Motti


23.10.2012 17:28    |    andyrx

...oder eben dies hier--> Klick

 

muss auch nicht zwingend etwas mit der Geschwindigkeit zu tun haben...da spielen dann auch oft Übermüdung oder Wildwechsel eine Rolle....Geschwindigkeit alleine als ''Killer'' zu bezeichnen ist billiger Populismus und politische Dampfplauderei;)

 

mfg Andy


23.10.2012 17:41    |    Felix525

Ich hielt das immer für eine gute Aktion. Bis sie mich vor zwei Monaten selbst heftigst erwischt haben. Seitdem finde ich das lächerlich. Sollen die mal beweisen, dass sie damit zur Verkehrssicherheit beitragen.

 

Gruß

Felix


23.10.2012 18:08    |    Faltenbalg30803

Zitat:

Um Jeremy Clarkson zu zitieren:"Speed has never killed anyone. Suddenly becoming stationary, that's what gets you." - Frei übersetzt "Geschwindigkeit hat noch nie jemanden umgebracht. Plötzlich stehen zu bleiben - das tötet einen"

Auch wenn ich Top Gear mag: Clarkson ist nicht unbedingt der intelligenteste...denn die Härte des "becoming stationary" ist ganz klar von der Geschwindigkeit vorher abhängig. Wenn man langsamer fährt, dann ist das "becoming stationary" auch weniger tödlich...:rolleyes:

 

Imho sollten sie es unangekündigt machen. So fährt halt jeder einen Tag mal etwas langsamer, nur um dann wieder am nächsten Tag aus Gas zu treten.


23.10.2012 18:24    |    Arnimon

Bin mal gespannt was ich morgen so sehe...

Ich fahre dann nämlich Richtung Hannover.


23.10.2012 18:43    |    emil2267

23.10.2012 18:58    |    Romiman

Wenn sie richtig Fuchs wären, würden sie am Donnerstag danach nochmal im großen Stil blitzen. Unangekündigt! Dann würden sie nämlich sauber die "Jetzt-wieder-Gas-Geber" rausfischen...

 

Über Tempolimits und Radarkontrollen kann man ja sehr kontrovers diskutieren (siehe die ganzen Pro/ Contra Tempolimit Threads). Aber gänzlich ohne Überwachung der Einhaltung erübrigen sich jegliche Tempolimits.


23.10.2012 19:25    |    meehster

Ich habe mir eh angewühnt, mich an die meisten Tempolimits zu halten, denn die meisten sind aus einem der folgenden zwei Gründe da:

 

1. weil es wirklich gefährlich ist, dort deutlich schneller zu fahren oder

2. um dort abzukassieren.


23.10.2012 19:28    |    andyrx

....oft hat man das Gefühl Punkt 2 trifft eher zu;)

 

MfG Andy


23.10.2012 19:37    |    meehster

Ja, oft.


23.10.2012 19:49    |    Faltenbalg30803

Das liegt aber daran, daß man in den wenigsten Fällen den Grund für das Tempolimit kennt. Meistens werden die nicht einfach so aufgestellt. Der bauernschlaue Deutsche, der keine Ahnung von nichts hat aber alles besser weiß, flucht dann natürlich schnell rum. ;)


23.10.2012 20:01    |    meehster

Da ging es nur um das Gefühl.

 

Ich weiß auch von einigen Limits, die wirklich einen guten Grund haben.


23.10.2012 21:52    |    mr. mountain

Hat jemand Informationen, dass die Trachtenkapelle morgen auch in Hessen die Rennleitung gibt?


23.10.2012 22:17    |    GaryK

Als ob du irgendwo im hessischen Berufsverkehr wie z.B. um Frankfurt deutlich zu schnell fahren könntest...

 

Was das Thema "Wenn man langsamer fährt, dann ist das "becoming stationary" auch weniger tödlich..." angeht: Ab ca 60 km/h ist ein Hindernis wie ein baum ein ganz hässliches Problem, ab 80 sehr sicher tödlich.

 

Wer mag kann sich vom DESTATIS die 2011er Unfallstatistik runterziehen. Fachserie 8 Reihe 7.

 

So sind z.B. an 55% aller Unfälle mit getöteten Fußgänger beteiligt. Auf der Autobahn ein erfreulich seltener Anblick und dort wird so gerne gemessen.


23.10.2012 22:34    |    Spurverbreiterung35992

Das Zitat ist bullshit. Und zwar deswegen, weil es nur dann zutrifft, wenn sich alle im selben Geschwindigkeitsbereich bewegen, was aber nicht zutrifft. Weil es immer Leute gibt, die aus irgendwelchen Gründen schneller sein wollen als andere. Selbst dann, wenn schon der Langsamere schneller ist, als eigentlich zulässig.

 

Ich kann nicht nachvollziehen, wieso der Themenstarter den Versuch unternimmt, eine geeignete Maßnahme gegen den Unfallverursacher Nummer 1 hierzulande - überhöhte Geschwindigkeit (statistisch nachweisbar und damit glaubwürdiger als das "Denken" von Leuten, die den Versuch unternehmen, ihr eigenes Fehlverhalten damit schön zu reden) - durch Verweis auf andere Unfallursachen zu relativieren. Es wird ja der Anschein erweckt, als täte man nichts, um Geisterfahrer zu mehr Orientierung zu verhelfen, Lkw-Fahrer und ihre Fracht nicht kontrolliert würden und Alkoholkontrollen aus Langeweile stattfänden. Dass die Motorleistung der Pkw steigt und steigt, ist kein Geheimnis. Dass sie zunehmend genutzt wird, um egoistisches Vorwärtskommen selbst dann zu ermöglichen, wenn es mit einem hohen Risiko für Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer verbunden ist (oft sogar dann erst recht), traurige Wahrheit. Die von der zunehmenden Zahl von Rasern vermittelte Botschaft lautet heute: Wer sich an die Regeln hält, ist selbst schuld. Folge ist, dass die, die sich an Regeln halten, nicht ausschließlich aus Angst oder Unfähigkeit, sondern aus Einsicht, immer öfter den Eindruck haben, Behinderungsfaktor zu sein, obwohl sie nichts anderes tun, als die Weisung zu befolgen. Einer Weisung, die nicht immer und überall sinnvoll nachvollziehbar ist, zugegeben, aber im Regelfall aus Schutzgründen entstand. Schutz aller Verkehrsteilnehmer. Nicht nur der Möchtegernrennfahrer und an Selbstüberschätzung leidenden Egozentriker, die glauben, Vorrechte zu genießen, weil sie den oder den Wagen fahren und wichtiger sind als andere. Schutzgründe, die viele, zu viele, nicht die Bohne interessieren.

 

Von mir aus könnten solche Kontrollen wie die morgige jede Woche stattfinden. An unterschiedlichen Tagen. Erst der Griff ans Portmonee oder der Entzug der Fahrerlaubnis schafft nachhaltigen Eindruck bei jenen, die sich um die Sicherheit anderer nicht kümmern, anderer, die auch nichts weiter wollen, als ankommen. Am besten stressfrei und heil.


23.10.2012 22:45    |    benzfriends

also...

...ich wohne in einer sinnvollen 30-zone mit schulbushaltestellen, ausfahrten, traktorverkehr - einfach mit allem, was ein tempolimit rechtfertigt.

einen blitzer habe ich in all den jahren dort NIE gesehen!

...dafür hätte ich auf einem topfebenen, schnurgeraden autobahnteilstück beinahe meinen führerschein verloren, weil ich 3 km (!) vor dem autobahnende mit tempomatgeregelten 100 km/h in die 60er-zone gerauscht bin.

klar haben sie mich auch schon öfter z.b. mit 56 in der stadt erwischt - da zahlt man halt und trägt es mit fassung - aber an WIRKLICHEN gefahrenpunkten konnte ich noch nie einen blitzer endecken


23.10.2012 22:54    |    meehster

Ich zitiere mich mal selbst:

 

Zitat:

Ich habe mir eh angewöhnt, mich an die meisten Tempolimits zu halten, denn die meisten sind aus einem der folgenden zwei Gründe da:

 

1. weil es wirklich gefährlich ist, dort deutlich schneller zu fahren oder

2. um dort abzukassieren.

Eigentlich nicht nur die meisten, sondern eigentlich alle. Wobei zum 1. Grund auch die Abschnitte gehören, wo es nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist.


24.10.2012 00:09    |    Spurverbreiterung16950

Moin,

 

da fast alle, nur noch vernünftig fahren, sollte es kein Problem geben :rolleyes:

 

Für mich bleibt es, ist es, nur Abzogge :D

 

schönen Gruß


24.10.2012 00:26    |    Reifenfüller13930

Dem Kommentar von Chevynaut ist nichts hinzuzufügen: er hat es auf den Punkt gebracht.

 

Das oft an Stellen geblitzt wird, wo man sich fragt, weshalb hier? - Keine Frage. Ebenso, dass an kritischen Punkten zu wenig bis garnicht geblitzt wird.

 

Ungeachtet dessen: wer sich an die Limits hält, hat keine Probleme und kommt meistens genauso schnell und dabei entspannter voran. Kein Termin ist so wichtig, dass man andere dafür in Gefahr bringt. Man kann heute mehr oder minder von überall anrufen und mitteilen, dass man sich verspätet. Ansonsten muss man sich eben besser organisieren und etwas früher losfahren.


24.10.2012 01:06    |    Speedy1st

Wow, dass sich selbst in Autoforen so verdammt viele Oberlehrer tummeln.

 

Wie so oft in Deutschland, wird nur in eine Richtung geprügelt. Es sind natürlich nur "Raser" unterwegs, die den kriechenden Spazierfahrer bedrängeln, nur weil jemand bei 70 wieder 65kmh fährt. Immer diese Eile und Aggressivität in Deutschland.

Die Medien arbeiten aber auch hart an dieser Sichtweise, offenbar mit Erfolg.

 

 

Klar, wenn ich selbst immer das wandelnde Verkehrshindernis bin, kann ich prima über alle andren meckern.

 

 

Ausgebremst werde ich oft, bedrängt äußerst(!) selten. Durch blitzen wird das nich besser. Derjenige, der anderen Leuten die Vorfahrt nimmt oder sich anders rücksichtslos verhält, wird mal wieder nicht beachtet. Leider ist es aber genau das, was im Straßenverkehr so gefährlich ist.

Der Leitsatz der Gutmenschen "Wer nicht zu schnell fährt, wird auch nich geblitzt" o.ä. ist leider ziemlich dumm und hat eher was von einem Bekannten Spruch, ... "Millionen von Fliegen können nicht irren" (dürfte jeder kennen).

 

Solch ein Blitzertag ist nichts anderes anderes wie das normale, tägliche blitzen. Nur wird die Abzocke noch mit Aktionismus gepaart.

 

 

Die Statistik ist leider nicht zu gebrauchen und vermittelt einen falschen Eindruck (ob Zufall oder nicht, sei dahingestellt). Das viele Unfälle angeblich wegen überhöhter Geschwindigkeit passieren sollen, liegt in der Natur der Sache.

 

 

 

Zitat:

Auch wenn ich Top Gear mag: Clarkson ist nicht unbedingt der intelligenteste...denn die Härte des "becoming stationary" ist ganz klar von der Geschwindigkeit vorher abhängig. Wenn man langsamer fährt, dann ist das "becoming stationary" auch weniger tödlich...:rolleyes:

Leider hast du den Satz nicht verstanden und bist also leider wohl hier selbst "nicht unbedingt der intelligenteste"(ungeachtet der Großschreibung von Nomen, wenn man sowas schreibt) Das passt aber nur ins Bild, denn du befürwortest ja auch diesen Blitzmarathon bzw. blitzen ansich.


24.10.2012 01:09    |    Faltenbalg30803

Zitat:

Ausgebremst werde ich oft, bedrängt äußerst(!) selten.

Tja, und ich fast täglich. Autobahn, erlaubt 100km/h, ich überhole mit 120km/h LKW und es dauert keine 10 Sekunden, bis der erste drängelnde/lichthupende Vertreterkombi auf 5-10m dicht auffährt und sich beschwert, wenn man die Lücken < 30m zwischen den LKW nicht zum Platzmachen benutzt. Aber stimmt, wenn ich mit 20km/h über dem Tempolimit daher"schleiche" bin ich es natürlich selber schuld. :rolleyes:

 

Zitat:

Leider hast du den Satz nicht verstanden und bist also leider wohl hier selbst "nicht unbedingt der intelligenteste" Das passt aber nur ins Bild, denn du befürwortest ja auch diesen Blitzmarathon bzw. blitzen ansich.

Na dann klär mich mal auf, wie der Satz gemeint ist. Ich bin äußerst gespannt.


24.10.2012 01:14    |    Speedy1st

Manche Autofahrer scheinen Magneten am Kofferraum zu haben. Oder überdurchschnittlich viel Pech.

 

Ziemlich merkwürdig das ganze. Vielleicht fahren die Leute im Ruhrgebiet und bis nach Köln einfach überdurchschnittlich gesittet.

 

Nicht, dass es nie passieren würde. Aber so selten, dass es nicht der Rede wert ist. Geschnitten oder ausgebremst, egal wie, aber am laufenden Band. Und dies hängt nicht von der Geschwindigkeit ab, da kann man noch soviel blitzen - wenn man denn überhaupt was dagegen tun wollen würde.


24.10.2012 01:27    |    Shibi_

Einerseits halte ich Geschwindigkeitskontrollen für wichtig, aber ich würde die Polizisten teilweise gerne mal fragen warum genau sie hier blitzen. Teilweise werden Blitzer nicht an Unfallschwerpunkten sondern lieber an lukrativeren Stellen aufgebaut. In solchen Fällen sehe ich den Sinn nicht, außer die Staatskasse zu füllen. Gibt teilweise wirklich gemeine Stellen, wenn man sich z.B. in eine Geshcwindigkeitsbegrenzung reinrollen lässt und 200m nach dem Schild steht ein Blitzer obwohl hier absolut kein Unfallschwerpunkt ist.

Wobei man allgemein sagen muss, wer geblitzt wird ist selber Schuld. Man hat nun mal nicht zu schnell zu fahren. Und zu schnell fahren in einem "moderaten" Bereich (+10-20km/h) bringt Zeitlich fast gar nichts. Und wenn man noch schneller fährt steigt dann doch merklich das Unfallrisiko weil die anderen nicht erwarten, dass man mit 150km/h über die Landstraße brettert und auch Kurven die mit 100 oder auch 120km/h kein Problem sind werden bei 140 oder 150km/h doch irgendwann recht eng und auf einmal kommen die Bäume immer näher.

 

Was mir vorhin über den Weg gelaufen ist zum Thema zu schnell fahren:

http://www.youtube.com/watch?v=IzWMitxLy-o

Ein bisschen Krank... ^^

Wobei es mich mal interresieren würde was der da für einen Motor drin hat und mit wieviel PS. Geht ja doch ganz gut vorwärts der Hobel. :D

 

 

Edit:

Wieso werden manche Leute so oft auf der Autobahn ausgebremst und andere so oft bedrängt? Manchmal habe ich das Gefühl hier fahren einige sehr kurzsichtig und leben in ihrer eigenen Welt. Wer ein bisschen vorrausschauend fährt der wird nicht sehr oft geschnitten. Ich fahre auch gerne schnell wenn es kein Tempolimit gibt, teilweise sogar sehr schnell, durchaus auch mal über 250km/h. Und mir passiert es so gut wie nie, dass einer knapp vor mich zieht. Eine Vollbremsung weil einer auf meine Spur gewechselt hat musste ich erst 2 mal in meinem Leben machen und ich habe inzwischen schon einige Kilometer auf der Autobahn zurückgelegt als ehemaliger Wochenendpendler. Das ist immer schon lange Zeit vorhersehbar, wenn ein Auto mit 150km/h auf einen LKW aufläuft wird es die Spur wechseln. Das ist ganz normal. Also kann ich schon mal vom Gas gehen und nicht weiter mit 250km/h draufhalten in der Hoffnung, dass der andere Verkehrsteilnehmer für mich eine Vollbremsung macht nur damit ich nicht kurz vom Gas gehen muss. Ich sehe solches Verhalten immer wieder, die Leute bremsen erst im allerletzten Moment, in der Hoffnung, dass der andere doch nicht die Spur wechselt obwohl es schon längst offensichtlich ist, dass er es tun wird. Und dann beklagen sie sich, dass der andere völlig überraschend auf ihre Spur gewechselt hat und sie nach weiteren 5 Sekunden, in denen sie hoffen, dass das nur eine optische Täuschung war, eine Vollbremsung hinlegen mussten.

 

Andersherum das gleiche Problem: Viele Leute fühlen sich vom bösen Raser bedrängt weil sie seit 5 Minuten auf der Linken Spur fahren obwohl rechts weit und breit kein Auto ist. Warum schaut der denn so böse? Warum macht der denn Lichthupe? Da ist doch schon wieder ein LKW am Horizont, da kann ich doch nicht für 5 Sekunden auf die rechte Spur wechseln damit er an mir vorbeiziehen kann. Immer diese bösen Raser...


24.10.2012 01:42    |    Faltenbalg30803

Zitat:

Ziemlich merkwürdig das ganze. Vielleicht fahren die Leute im Ruhrgebiet und bis nach Köln einfach überdurchschnittlich gesittet.

Nö, denn zwischen Ruhrgebiet, Köln und Rhein-Main Raum bin ich auch andauernd unterwegs...und gerade dort geht es alles andere als gesittet zu.

 

PS: Du muss mir noch den Satz erklären, ich bin doch so gespannt drauf....


24.10.2012 10:30    |    Spiralschlauch47859

Hallo liebe Gemeinde . . . , dieser Tag der Blitzer ist in meinen Augen nur reine Abzocke, hier wird groß Kasse gemacht und sonst nichts. Das ist die eine Seite. Ich bin mitnichten ein Schleicher, fahre auch sehr gerne Motorrad . Ich bin mit meinen 44 Jahren jetzt wohl in einem gemässigten Alter und sehe alles wohl aus einer ruhigeren Position:);) . Lebe in Hamburg und muß immer wieder feststellen das die Ampelraser ich an der nächsten selben immer wieder neben mir habe , egal wie oft sie die Spur wechseln oder sonst wie versuchen schneller voran zu kommen. War auch mal jung und bin gerne schnell gefahren aber.......es bringt nichts. Nachts auf der BAB vielleicht ja wobei das Risiko einens schweren Wildunfalls nicht zu verachten ist. Fahrt lieber alle Umsichtig, rechnet mit Fehlern anderer.

 

Die Argumentation der drängelt oder nötigt mich, der hat mich ausgebremst usw, kann es nicht mehr hören . . . . , haltet euch einfach an die Tempolimits im Groben und Ganzen und alles ist gut.

 

Wer das nicht versteht sollte mal nach Skandinavien fahren oder Holland. Dort gelten Tempolimits auf den Autobahnen und alle fahren herrlich entspannt. Sicher, der eine oder andere fährt auch etwas schneller aber nicht so wie bei uns hier. Kein schneiden, keine Lichthupe und kein drängeln gibt es dort.

 

In diesem Sinne, behaltet eure Scheine, es kann nur besser werden . . . .


24.10.2012 10:44    |    Goify

Ich kann nicht nachvollziehen, was an einer Geschwindigkeitskontrolle Abzocke sein soll. Es steht doch ganz klar auf dem runden Schild auf der rechten Seite, wie schnell man fahren darf. Da jeder weiß, dass eine Übertretung strafbar ist, kann das doch keine Abzocke sein.

 

Abzocke wäre es, wenn sie bei erlaubten 70 schon bei 60 blitzen und dir ne Rechnung wegen der 10 km/h Differenz schicken.


24.10.2012 12:34    |    Fordlover1975

Populistischer Aktionismus, nichts weiter........


24.10.2012 15:09    |    Spannungsprüfer45620

Ich hoffe dass es ein sehr erfolgreiches tag wird.


24.10.2012 15:17    |    CoolRockingDaddy

Die, die am meisten erwischt wurden, reissen hier am weitesten den Mund auf... :D:D:D

 

Jaaaa, Blitzer sind Abzocke, sicher... Wieso denn?

Sind es 1/2 Jahr Haft auch, "nur" weil ich etwas aus dem Laden zum 1. Mal geklaut habe? Ich bin halt im Unrecht, habe mich rechtswidrig verhalten und muss halt eine Strafe zahlen oder eben andere Konsequenzen tragen. Und das wusste ich eben auch vorher und bin dann auch noch so dämlich und fahre trotzdem zu schnell, etc.... :rolleyes::rolleyes::rolleyes:


24.10.2012 16:12    |    3,2 l sexzylinder

.....den 24.10.12 ankündigen....und am 25.10.12 blitzen, das wäre doch mal was..:D:D:D:D


24.10.2012 17:10    |    stef 320i

Wenn ich allerdings Dinge sehe wie

 

- ein Tempolimit wird erlassen, nachdem ein Unfall geschah (einer in 15 Jahren, so lang gibts die Kreuzung schon)

- oder Tempolimit wegen "neuem Fahrbahnbelag" und das schon seit mehr als nem halben Jahr

 

Dann muss ich mir schon über Sinn und Unsinn Gedanken machen....

 

Und wenn ich dann noch sehe, wo bei uns geblitzt wird, nämlich auf Ausfallstraßen wo keine alte Sau gefährdet ist, dann frag ich mich noch mehr...


24.10.2012 18:09    |    GaryK

"Die Argumentation der drängelt oder nötigt mich, der hat mich ausgebremst usw, kann es nicht mehr hören . . . . , haltet euch einfach an die Tempolimits im Groben und Ganzen und alles ist gut."

 

Dumm nur, dass jemand bei "im Großen und Ganzen" zulässiger Geschwindigkeit trotzdem abkassiert werden wird. Gerade auf Autobahnen, wo wir die niedrigste Unfallquote aller Straßenvarianten haben. NRW macht auf der A3 richtig Freude. Der gleich sch**** Belag zwischen Frankfurt und Köln, aber alle Nase lang ein neues Limit. Und je dichter es auf Köln zugeht, desto weniger korreliert es mit dem Straßenzustand, Sichtweite oder sonstigen Kenngrößen. Von "vergessenen" Limits längst vergangener Baustellen ganz zu schweigen.

 

Abstand und Aufmerksamkeit sind weit wichtiger wie 10 km/h mehr oder weniger. Leute, die ohne Schulterblick die Spur wechseln sollten sofort zu 4 Wochen Bahnfahren verdonnert werden.


24.10.2012 18:12    |    Faltenbalg30803

Zitat:

Ich kann nicht nachvollziehen, was an einer Geschwindigkeitskontrolle Abzocke sein soll. Es steht doch ganz klar auf dem runden Schild auf der rechten Seite, wie schnell man fahren darf. Da jeder weiß, dass eine Übertretung strafbar ist, kann das doch keine Abzocke sein.

Vor allem sehe ich nicht die Abzocke, wenn die Aktion groß angekündigt wird und im Internet sogar steht, an welchen Straßen geblizt wird. Wer dann noch erwischt wird ist selber Schuld.


24.10.2012 18:14    |    Fensterheber40744

Zu dem Thema fällt mir ein Zitat eines ehemaligen Stadtkämmerer ein: "Wenn die Einnahmen aus Verkehrsverstößen mal unter unseren Erwartungen lagen, wurden halt die Daumenschrauben etwas angezogen. Ja, wo kämen wir denn da hin wenn sich alle an die Regeln halten würden."

 

Diese Einnahmen sind feste Grössen in den Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden.


24.10.2012 18:26    |    Roland0815

Zitat:

Diese Einnahmen sind feste Grössen in den Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden.

Warum auch nicht. Solange eine konstant signfikante Anzahl von Verkehrsteilnehmern dumm genug ist, sich über die geltenden Regeln hinwegzusetzten, wäre die Gemeinden ja schön blöd, das nicht auszunutzen.


24.10.2012 18:54    |    Fensterheber40744

....und damit die Anzahl der dummen Verkehrsteilnehmer auch immer konstant bleibt passt man halt die Regeln dementsprechend an :rolleyes:


24.10.2012 19:39    |    pinkisworld

Aber war doch eh heute wieder nur heiße Luft!

Seit Monaten wird bei dem wenigem Personal garnicht mehr kontrolliert. Siehe Laser.

 

ABER: Vorsicht bei den Fahrzeugen der Kommunen und es Polizeibehörde (Ordnungsamt) , denn diese haben aufgestockt.


24.10.2012 19:44    |    andyrx

Ich finde die banale und populistisch wirkende Erklärung der Politiker von wegen Geschwndigkeit sei der " Killler Nr.1 " im Straßenverkehr ätzend und hat nichts mit dem realen Geschehen auf der Strasse und den tatsächlichen Unfallzahlen zu tun:rolleyes:

 

MfG Andy


24.10.2012 20:03    |    Faltenbalg30803

Dann liefere doch bitte statistische Gegenbeweise. :)


Deine Antwort auf "Mittwoch 24.10.2012 --> der Tag der Biltzer..."

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