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andyrx

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25.06.2012 12:44    |    andyrx    |    Kommentare (67)    |   Stichworte: Deutschland, Finanzen, Geld, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft

in Deutschland leben ist nicht so teuerin Deutschland leben ist nicht so teuer

Moin Motortalker,

 

wir Deutschen sind es ja ein wenig gewohnt zu jammern und schnell zu klagen wie schlecht doch das Leben und die Welt ganz besonders zu uns ist...;)

 

Ist aber schon ein wenig besser geworden mit uns:p:cool:

 

Eines der Hauptthemen für Frust sind laufende Kosten und Einkommen....und da schneiden wird gar nicht so schlecht ab;)

 

Zitat:

 

Verbraucher in Deutschland bekommen mehr für ihr Geld mehr als die Menschen in den meisten Nachbarländern. Lediglich in Polen und Tschechien seien die Lebenshaltungskosten niedriger als hierzulande, berichtete das Statistische Bundesamt. Insgesamt lag das Preisniveau in Deutschland im vergangenen Jahr aber um 3,4 Prozent über dem Durchschnitt der 27 Länder der Europäischen Union.

 

In Österreich kosten Waren und Dienstleistungen allerdings 6,7 Prozent mehr als im EU-Schnitt, in den Niederlanden 8,0 Prozent, in Frankreich 10,7 Prozent und in Belgien 11,8 Prozent. Die teuersten EU-Länder sind Luxemburg und Dänemark, wo Verbraucher für den Kauf eines repräsentativen Warenkorbs 21,9 beziehungsweise 42,2 Prozent mehr bezahlen mussten als im EU-Durchschnitt.

Quelle und ganzer Artikel-->http://www.n-tv.de/.../...ds-Nachbarn-leben-teurer-article6577656.html

 

sieht doch gar nicht so schlecht aus bei uns:p

 

nun gut da steht nix drin von Steuern und Abgaben....aber da dürften einige Länder noch ganz anders hinlagen;)

 

so schlecht lebt sich das doch gar nicht hierzulande....oder wie seht ihr das??

 

mfg Andy


26.06.2012 13:32    |    meehster

OK, leben in Deutschland und die Kosten dafür.

 

Das Teure sind die Energiekosten, ob nun für Heizung oder Strom oder der Sprit für die Fahrzeuge.

Etwas ungesundes zu essen bekommt man tatsächlich für sehr wenig Geld. Sobald man aber etwas gesundes will, wird auch das teuer.


27.06.2012 00:04    |    christoph_e36

Durchschnittlich ist das Leben in Deutschland teuer, laut statistischem Bundesamt, lag 2011 das durchschnittliche Bruttoeinkommen bei 3264€, was in SK I ca. 2016€ netto entspricht. Davon kann man sicherlich leben, viel ist es trotzdem nicht. Gerade als Single.

 

Zum Thema Küche: Über die Jahre gerechnet ist die Küche nicht sooo teuer, wenn du Geld sparen willst, baue sie selber auf. So kann man auch den Urlaub sinnvoll nutzen. ;)


27.06.2012 10:17    |    där kapitän

Meine Frau wäre geschwommen, wenn die Mauer noch da wäre.

Gott sei Dank musste sie das und viele Andere auch nicht.

Bedankt Euch beim Bärtigen und allen, die ihm heute noch hinterherlaufen.

Und nicht bei denen, die genauso wenig dazu konnten und können wie Ihr.

Ich kann nur sagen, dass in Portugal die Milch auch 90 Cent kostet, der Sprit das Gleiche wie hier, die Leute haben aber def. weniger in der Tasche als wir.

Und leben trotzdem.

Da würden hier manche Leute nen Ausraster kriegen, was woanders eben nicht so wichtig ist.

Bevor einer mit dem Kopf unterm Arm rumrennt, wird ihm auch geholfen.

Als ich kein Wasser hatte, kamen auch Bombeiros und haben mir die Zisterne vollgemacht.

Dafür wird halt ein krummes Schild halt die Woche drauf repariert.

Der gemeine VT geht halt mit Hirn durch die Welt und braucht kein Schild, um sich den Hintern abzuwischen.

 

Also... auch wenn wir uns mal über den Sprit ärgern, so bin ich dankbar dafür, wo ich leben darf. Da gibts Seelen, die hat es viel schlimmer getroffen.

 

Viele machen auch einen riesen Fehler, sie vergleichen sich ständig, vor allem mit dem Nachbarn, der ja angeblich so viel mehr hat als man selbst.

Sieht man genauer hin, so zahlen wir alle einen Preis, egal an welcher Stelle.

 

Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe und habe Zuversicht, bei hoffentlich bester Gesundheit für die Zukunft.

Ein Familienmitglied ist schwer erkrankt, Daher nutze ich meine Zeit, mittlerweile ärgere ich mich nicht mehr über Kleinkram und ... ja einfach bewusster leben. Wir haben schon einen guten Flecken auf der Erde erwischt.

 

cheerio


01.07.2012 19:19    |    Kamazfreak

Interessant finde ich trotzdem wie wenig wir uns in Deutschland leisten können gerade im Verkehrssektor sehe ich unsere Osteuropäischen Kollegen mit deutlich besseren und neueren Fahrzeugen als hier. Auch ebenfalls wieviel dort gebaut wird das kann sich hier keiner leisten!


01.07.2012 20:09    |    oli

Na ja, wieviel wurde bei uns nach der Wende gebaut? Im Osten hat das einfach länger gedauert - nichts, was ich mir für den Osten Deutschlands gewünscht hätte. Da hat der Solidarpakt Wunder geleistet.

 

Lieb Gruss

Oli


09.07.2012 12:46    |    onkel-howdy

@rockport

Zitat:

Und ja, Autofahren ist in D relativ teuer. Aber die Ammis können sich ihre V8 auch nur durch Subventionen, Schulden und Kriege um Ölvorkommen leisten

sorry aber diese aussage is kompletter quatsch! das es in den staaten günstig ist zu tanken...ohne zweifel. aber wen man es im durchschnitt sieht dann is autofahren in deutschland günstig.

 

beispiele?

türkei -> importiertes auto kostet 100% strafzoll. liter sprit 2,50€ bei einem bruchteil des deutschen verdienstes.

 

singapore -> importiertes auto kostet strafzoll, um ein auto fahren zu dürfen brauchst eine lizens vom staate. diese werden VERSTEIGERT. kostet ca 50.000€ und gilt nur 10 jahre! sprit 2€.

 

skandinavien: liter sprit das doppelte von hier.

 

in nahezu jedem land kost der sprit mehr als in deutschland. und in nahezu allen ländern verdienen die leute WENIGER!

 

es is eben auch typisch deutsch sich über die "teuren" spritpreise aufzuregen. und auch der vergleich mit den staaten hinkt. wen man das in der relation sieht wie der sprit in den usa gestiegen ist dann ist das so wie wen bei uns der liter 7€ kostet....also auch diese aussage ist falsch.


11.07.2012 20:31    |    volvocrasher

Zitat:

skandinavien: liter sprit das doppelte von hier.

Schnittfestes Milchprodukt mit Löchern drin!

 

Sprit kostet z.B. in Schweden und Dänemark ca. 10 - 15% mehr, liegt u.a. auch an der höheren MwSt. von 25%. E85 liegt im Mittelwert in SE bei 9,50 Kronen. Die Kraftfahrzeugsteuer ist nicht viel höher als in DE, alte Wagen werden nach Gewicht nach Kraftstoffsorte besteuert, Wagen ab ODBII/Umweltklasse 2005 werden in Schweden nach CO2-Ausstoß besteuert. Durch diese zwei Regelungen sind gewichtsbesteuerte Benziner um ca. 60% günstiger als gew. Diesel. Ein 2003er 1,9D V40 kostet ca. 450 Euro Steuer im Jahr, (hier 330 Euro). Bei ausstoßbesteuerten Wagen ist es umgekehrt, aber auch nicht viel anders als in DE.

 

Mieten sind in Schweden und Dänemark jedoch ca. 20% höher, dafür viele Wohnungen gut ausgestattet. Einbauküche, Waschküche oder WaMa und Trocker in der Wohnung, Kühlschrank, Gefrierschrank stellen die Vermieter. Mietkautionen sind (in Schweden) ebenfalls unüblich. Rechnet man die Anschaffung von Haushaltsgeräten gegen, schrumpft die Differenz schnell.

 

In schweden kann man im städtischen Raum jedoch schnell Kotzkrämpfe ob der Mafiamethoden der privaten Parküberwachungsdienste kriegen. Ein überzogenes oder nicht gezogenes Parkticket kostet fix mal 60 Euro Knöllchen.

 

Zu Norwegen fehlen mir empirische Werte.


30.07.2012 17:45    |    micci1

Bei einer Mietwagenreise in den USA kann man für 400-500 Euro einen Ford Mustang mit 400 PS mieten und kann dann zwei Wochen ohne Km-Begrenzung rumgondeln. Das ist billig. :D


06.08.2012 18:29    |    Incoming

Also die Preise sind in Deutschland niedrig, vor allem für Wohnen und Lebensmittel. Allerdings sind die Löhne im Vergleich auch eher niedrig und die Steuern/Abgaben europaweit mit am höchsten (wenn man die Durchschnittsverdiener sich anschaut mit 40k EUR brutto p.a.). Wenn man eh schon wenig verdient und davon noch die Hälfte abgeben muß, reicht der Rest halt zum Leben und nicht für viel mehr.


06.08.2012 18:47    |    oli

Das koennen wir jetzt ewig diskutieren, glaube ich. :D Solange man in Deutschland nicht auf einen 400€-Job angewiesen ist, liegt man im europaeischen und weltweiten Vergleich definitiv auf der gemuetlichen Seite.

 

Sprit und Kosten Norwegen: Autounterhalt kostet etwa doppelt soviel, aber die Norweger verdienen auch noch mehr als die Deutschen. Spritpreise ca 10% teurer (mehr jetzt mit dem schwachen Euro und der starken Krone natuerlich) und auch hier enden Worte, die Parkplatzwaechter umschreiben, oft auf -nazi.

 

Lieb Gruss

Oli


06.08.2012 20:39    |    Kamazfreak

Wer verdient im Jahr 40k brutto? Der normalverdiener sicher nicht!


06.08.2012 20:50    |    meehster

Wir sind ein Akademikerehepaar, wir kommen zusammen nicht auf 40 k€ brutto.


06.08.2012 21:27    |    Sir Donald

Dann macht ihr was falsch, das wären zusammen nicht mal gute 3300€ Brutto.

 

Ich würde mir was besser Bezahltes suchen wenn ich keine 40000 Brutto mehr hätte.

:D Liegt aber vielleicht daran das ich was anständiges gelernt habe das man auf dem Arbeitsmarkt braucht statt irgendwas zu studieren das niemandem was wert ist.

Übrigens sind 40000 Brutto auch nur auf dem Papier eine eindrucksvolle Zahl, so besonders gro0e Sprünge macht man damit zumindest mit Familie auch nicht.


23.08.2012 12:51    |    Bert1956

Tja als Sozialpädagoge oder irgend so einen Ramsch kommt man natürlich nicht sehr weit.

Ich bin Dipl.-Ing. und für 40k€ pa würde ich mir nicht den Wecker stellen.


23.08.2012 12:53    |    oli

Na, da haben sich die drei Wochen warten für der Weisheit letzten Schluss doch echt gelohnt. Welche Berufsgruppen sind denn noch "Ramsch", garstiger alter Mann?


23.08.2012 12:57    |    Bert1956

Alle, die niemand so richtig braucht und deshalb auch nicht gut bezahlt werden.

Aber manche stehen eben auf Ramsch:D


23.08.2012 15:09    |    oli

Sozialpädagogen als "unbrauchbar" zu bezeichnen, zeugt eigentlich nur von mangelnder Lebenserfahrung. Viel mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen, und melde mich dann hier mal ab. ;)

 

Lieb Gruss

Oli


09.09.2012 01:36    |    Incoming

Der durchschnittliche Vollerwerbstätige verdient etwa 40k EUR brutto im Jahr (ich hatte etwas mehr verdient). Find den Artikel aber grad nicht mehr.

Lt. Nettolohn bleiben davon 24,5k im Jahr über, was auch realistisch ist (klar, ein paar Dinge kann man immer absetzen).

 

Den größten Posten, die Steuern und Abgaben, hat man davon dann aber glücklicherweise schon bezahlt. Von den 24,5k müssen dann erstmal Wohnung und Auto finanziert werden, wer das günstig hält, hat auch in Deutschland noch ein paar Stutz über. U.a. deshalb hab ich auch in nem kleinen Apartment gelebt und bin Aygo gefahren. Dafür konnte ich aber auch mehrmals im Jahr in Urlaub fahren, und am Wochenende durch halb Deutschland fahren um meine Freunde zu sehen, und auch das Fernstudium will finanziert werden.

 

Hier in der Schweiz sehen die Verhältnisse natürlich ganz anders aus. Man darf sich nicht davon beirren lassen daß einige Dinge viel teurer sind (z.B. Fleisch kostet teils ein Vielfaches - aber wieviele Kühe ißt man am Tag?), mit Ausnahme der Wohnung gibts nichts was betragsmäßig wirklich reinhaut.


09.09.2012 02:00    |    Reachstacker

Ramsch oder Unbrauchbar wahr wohl eine Unglueckliche Wortwahl des werten Mitglieds. :)

 

Fakt ist aber das verschiedene Berufe verschieden bezahlen. Selbst verschiedene Industrien bezahlen nicht das gleiche fuer den selben Beruf/Taetigkeit.

 

Die Gruende warum sind nicht immer klar. Nachfrage, Kompliziertheit, Lernzeit und Kosten, usw...

 

Es ist auch egal ob Seiltaenzer viel verdienen weil nicht jeder Seiltaenzer werden kann. Wir brauchen ja auch Baecker, Rohrleger und Tapezierer.

 

Was ich interessant finde ist das der Schlosser in fast allen Gesellschaften der Welt etwa auf der gleichen Sprosse der Leiter steht (Sprosse 3 von 10). Wobei es vollkommen egal ist ob in Blaubeeren, Erdnuessen, Dollar, Rubel, Yen, DM, Euro oder Sonstwas bezahlt wird.

 

Fuer mich als Dollar Tourist ist die Eurozone, besonders West und Nordeuropa teuer. "Zuhause" gehts mir aber gut weil ich meinen Zahltag nicht zur Wechselstube trage.

 

Hier sind 41'600 Dollar im Jahr kein schlechtes Geld, wir rechnen 2080 bezahlte Stunden im Jahr (einschliesslich Urlaub und Feiertage), so kommt das auf 20 Dollar/hr raus. Das ist kein schlechtes Geld, dvon kann man leben. Das ich etwas mehr verdiene ist nebensaechlich.

 

Was mir in Europa, besonders Deutschland, auffaellt sind die hohen Steuern. Einzelne Preise lassen sich zwar vergleichen sind aber bedeutungslos.

 

Was man im Preisvergleich nicht sieht sind Verguenstigungen: Kindergeld, Mietzuschuss, kurzer Weg zur Arbeit, billige Krankenversicherung, usw.

 

Mautfreiheit: in New Jersey kostet das Benzin weniger als in Weimar aber alle Autobahnen kosten Maut. Ein Besuch bei unsern Freund in Maryland und zurueck kostet mich 36 Dollar in Maut!

 

USA im allgemeinen ist wohl etwas billiger als Deutschland, aber von schlecht gehen kann in Deutschland wirklich keine Rede sein.

 

Arme sind ueberall und zu jeder Zeit arm. Den armen Deutschen ging es in 1960 auch nicht besser als den Armen in 2012...

 

Bliebe nur die Frage: Haben wir heute mehr oder weniger Arme? Und wie definiert man das???

 

PS: Auch Amis jammern auf hohen Niveau. :eek: :D :D

 

 

Gruss, Pete


09.09.2012 03:04    |    Kaserotty

Die Frage ist wohl weniger Wo, Wer und Wieviele sondern Wann trifft es einen selbst unter die Grenze zu rutschen, die Lasten nicht mehr selbst tragen zu können.

So lange es einen noch subjektiv gut geht, wird es ihm gut gehen und er wird keine/wenig Zweifel oder groß fragen stellen, er bleibt zufrieden.

 

Zweifel die immer mehr Leute innerlich bekommen und das unverständnis wie man das verstehen soll, durchwandert stetig mehr Menschen. (Haushaltsbuch oft Zweifelauslöser oder der Blick in andere Länder)

 

Egal mit welcher W-Frage, Handeln, Triebfeder, Rückschlüsse etc., wir beziehen es vorwiegend auf das Geld.

Da das Geld heute mehr den je beschäftigt, sollte man so etwas selbstverständliches dann auch mal näher wieder anschauen, hinterfragen und verstehen.

 

In der Vergangenheit wurden schon so manche Situationen laut, doch deren Ausmaß wurde damals noch nicht verstanden.

Da wir die Zukunft nicht konkret mit gewissheit beurteilen können, sollte man sich eben den Weg vom Anfang der Moderne bis heute Ansehen.

 

Zitat:

Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.

Henry Ford, 1863-1947

Wenn ein Mensch der so verwoben war in der Wirtschaft so etwas Aussagt, müsste die Frage gestattet sein wieso er so etwas sagt.

 

Lokal und gestützt durch offizielle Broschüren etwas näher erläutert ua. hier:

Geldsystemerklärung - Anhand Bundesbank - Broschüre

 

Zum Thema Euro, kann sich noch wer an diesen Flyer gab es auch in zig anderen Formen.

Zitat:

In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik: Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

André Malraux

Den Rest darf jeder für sich entscheiden, man ist ja Frei im Willen.

 

Edit: Bevor immer die Pesimistenpeitsche ausgepackt wird, Alternativen gibt es genug im einzelnen oft extrem aber teile davon heute realisierbar wenn man sie denn in Betracht ziehen würde, statt Stumpf abzulehnen.

Zudem ist ein Land mit Volk an noch keinem fehlerhaften vergangenen System von der Planeten radiert worden, lediglich mit folgesystemen vorangeschritten. Aufklärung ist und war schon immer der erste und beste weg nach einem Zerfall.


09.09.2012 09:30    |    Incoming

Ich denke nicht daß das Problem die Armut ist. Dagegen ist man in Deutschland recht gut abgesichert, wer z.B. am Hartz4 Programm teilnimmt, bekommt mehr als die meisten Studenten obwohl er viel weniger Geld braucht.

 

Das Problem ist, wenn man hart arbeitet, die Lasten tragen kann, aber am Ende des Monats einfach recht wenig übrig bleibt. Von Januar bis Juli arbeitet man für den Staat, danach bezahlt man erstmal die Wohnung, Versicherung, Essen die man sowieso bezahlt bekommen würde, würde man nicht arbeiten. Bei vielen Menschen sind es vielleicht noch 1 bis 2 Monate im Jahr, die sie arbeiten "dürfen" um ihre eigenen Hobbies etc. zu finanzieren, und das ist halt einfach zu wenig, zumal der Euro stetig an Wert verliert (außer gegenüber dem Dollar, der noch schwächer ist) und die Importpreise steigen. Diese sind aber wichtig für Dinge wie Konsumgüter oder Urlaub, da wir ja in Deutschland kaum etwas selber herstellen.

 

Pete, nur wer hier genug verdient, darf sich günstig krankenversichern. Der oben erwähnte Durchschnittsverdiener mit 40k ist unter der Pflichtversicherungsgrenze, d.h. er muß die teure gesetzliche Versicherung nehmen. Die kostet mal eben über 500 EUR Prämie im Monat, auch wenn man jung und gesund ist (wobei die Hälfte immerhin steuerfrei ist). Billig ist was anderes.

Auch Kindergeld bekommt man nicht automatisch (und nur über die eigenen Eltern bis mittlerweile nur noch zum 25. Lebensjahr), Mietzuschüsse bekommt fast niemand.


09.09.2012 12:24    |    Reachstacker

@ Incoming

 

Der grosse Unterschied liegt vermutlich in den Steuern.

 

Tag der Steuerfreiheit Deutschland : Juli 8.

Tag der Steuerfreiheit USA : April 15.

in 1900 war es am Januar 22. !!!

 

Quelle mit Weltstatistik (english text)

 

 

Gruss, Pete


10.09.2012 13:38    |    Bert1956

Was nützt es dir, wenn du ein rumänischer Arbeiter bist und ab 30.3. steuerfrei verdienst?

Willst du tauschen?

wichtig ist doch, wie du hier lebst. Und da ist es ein Fakt, daß die Deutschen noch nie in einem solchen Wohlstand gelebt haben wie jetzt.

Also:

Leben in Deutschland-->ein Vergnügen!

 

Wer ein Land kennt, in dem er besser lebt, sollte dorthin gehen.


10.09.2012 13:49    |    Kaserotty

Im Augenblicksdenken sicher ein Vergnügen, Supermärkte voll, Häuser, Auto´s, Sozialversicherungen....

 

Wenn man die Schuldenlast ansieht die parallele dazu wächst und in Zukunft theoretisch irgendwann diese Schuld beglichen werden soll, sieht die Sache nicht mehr so rosig aus.

 

Handelt man dann zu der Zeit wo es einem "Gut" geht oder erst wenn der "erarbeitete" Wohlstand zu bröckeln droht?

Diese Schulden trägt ja nicht irgendwer, sondern das Volk des Landes das darin Arbeitet und Lebt.


10.09.2012 14:13    |    Bert1956

Nein, die Schulden werden nie abgetragen.


10.09.2012 15:04    |    Kaserotty

Da sehe ich dann ein Problem, bisher aufgebaute Schuldlast wird nicht reduziert aber diese Schulden sind verzinst sie bleiben von daher nicht gleich sondern Wachsen.

 

Und um diese Zinsen zu bedienen muss das ein Land erwirtschaften und die letzten im System sind dort das arbeitende Volk.

Das Umschuldungsspielchen wird nicht ewig klappen und gewisse momente in diesen das offensichtlich wurde war ua. 2008/2009.

 

Die ersten die Auswirkungen zu spüren bekommen durch die verteilten Lasten (Steuern) sind die, die am wenigsten verdienen.

Wenn diese nicht mehr können triffts denn höheren im System, Pyramidenspielchen im großen Stil.

 

Am Ende muss das Volk nach dem Wachstumsdenken noch mehr Arbeiten, Geld bekommen sie aber nicht mehr deswegen.

Erklären wird das einem bis zum letzten Punkt im System keiner, man fragt sich wieso. ;)


10.09.2012 15:13    |    Bert1956

Nochmal:

Nein, die Schulden werden nie abgetragen.

Wenn es zu viele werden, gibts ein Haircut und gut ist.

Anleger verlieren einen Teil ihres Geldes, aber das ist nicht der Weltuntergang.


10.09.2012 15:32    |    Kaserotty

Ok, du wolltest auf den haircut hinaus, das war mir nicht klar.

Das wär definitiv eine sinnvolle Bremse, da geb ich dir Recht.

 

Allerdings müssten für die Zukunft halt auch die Ursachen während und kurz nach dem Haircut angegangen bzw. überhaupt mal transparent und offen besprochen werden.

 

Den das was momentan und in der jungen Vergangenheit lief, war schlichtweg Verzögerung und auch Verschleiernd.

Gesicherter Wohlstand und dann auch für alle sieht anders aus, wenn Grundfeste wanken.


Deine Antwort auf "Leben in Deutschland-->ein teures Vergnügen..??"

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