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andyrx

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23.11.2009 09:53    |    andyrx    |    Kommentare (42)    |   Stichworte: Diesel, Downsizing, Hybrid, Öko, TDI, TSI, Umfrage

Ökoautos find ich gut....??

noch ein weiter Weg...
Noch ein weiter Weg...

Moin Motortalker

 

allenthalben schiessen die Öko und Spar Modelle aus dem Boden und werden beworben....ich kann diesen Hype bald nicht mehr sehen bzw. fühle mich da wenig angesprochen:o

 

schaue ich mich auf der Strasse um,sehe ich aber so gut wie nie diese gepushten Modelle bzw. spiegelt sich dieser Trend kaum wieder....einzig das VW Konzept mit den TSI Modellen scheint aufzugehen bzw. sieht man dieses Logo sehr oft.....mir scheint ohne die Komponente Fahrspass wird dieses Downsizing oder diese Eco Modell Flut im Sande verlaufen.

 

hatte am Freitag in Hamburg eine S-Klasse Hybrid gesehen mit armdicken eckigen Auspuffrohren ala AMG,das sieht irgendwie bescheuert aus:p

 

wie seht ihr dieses...??

 

 

mfg Andy


23.11.2009 10:47    |    Kleinheribert

Ich kann mich dir da nur anschließen ;)

 

Sehen tu ich nur "3,0L TDI" und aufwärts, manchmal noch nen "kleinen" 2,5er TDI..und die Kleinwägen.

Der Kleinwagen braucht zwar richtig wenig (6 Liter), dafür du dahinter umso mehr, bis die Kiste ma von der Straße geschoben ist.

 

Zum Thema TSI:

 

Die sieht man auch sehr oft, in der Werkstatt ;)

 

Warum kann ich nicht mein altes Auto einfach weiterfahren, bis es nichtmehr fährt? Dann kann ich mir nen 1,9er TDI kaufen, der ist einigermaßen sauber, mit seinen 130ps nicht überzüchtet und reicht, um im Verkehr zu FAHREN. Mir kommt es schon sehr spanisch vor, aber wieso braucht ein Vertreter-A6 unbedingt einen 3,0l TDI ?

 

Und nochwas zum Thema ÖKO:

 

Mal die Verdummungsprämie aussen vor. Ein Hochgezüchteter Öko Motor braucht auch nicht viel weniger Sprit als ein völlig normaler. Denn wenn ich die Leistung brauche, dann säuft der genauso. Nur dass er dann laut wird, und nicht lange hält. Irgendwann ist einfach schluss mit Spritsparen, denn Kraft kommt nunmal von Kraftstoff.:)


23.11.2009 10:48    |    Dr Seltsam

Richtig intressant wirds eh erst 2010/11 wenn die ersten Reinelektromobil rauskommen. Das was bisher da ist, ist mehr Makulatur als wirklich Öko. Mit ungeheurem technischem Aufwand der dann entsprechend teuer ist vielleicht n halben Liter oder einen sparen und wenn der Fahrer dann aufs Gas steigt ist der Effekt eh hinüber. Deswegen wird das wohl kaum einer kaufen zumal mittlerweile bekannt ist das die Hersteller eh die Verbrauchszahlen mit entsprechenden Tricks schönen und wer gibt da noch n Tausender mehr aus wenn er sich nicht sicher ist ob er dann wirklich spart?!


23.11.2009 10:53    |    BenutznameSchonVergeben

Natürlich wird sich Downsizing durchsetzen, das Motoren immer effizienter werden ist kein neuer Trend sondern war schon immer so, wird halt in letzter Zeit durch die vermehrte Aufladung verstärkt.

 

Ich mach keine Prognosen, schon garnicht für die ganze Welt, aber für Deutschland kann man wohl erwarten das der Turbo bald zum Motor gehört wie die Lichtmaschine oder Wasserpumpe....

 

Edit: Warum fährt man Autos mit großen Motoren? Weil man es kann!

Wär ich Vertreter würd ich auch die 1,2l Mehrverbrauch liebend gern in Kauf nehmen wenn ich dafür das beruhigende Brummen eines Sechsender hätte. Vllt mit Ausnahme des 23d-Motors, ich hab einfach noch keinen geileren Vierzylinder gefahren!


23.11.2009 10:53    |    maxl 909

Ich weiß nicht was die Leute immer mit Sprit sparen haben...

 

mein 1,6er Astra von 94 benötigt 6,7Liter... Die Anlage läuft aber ständig und auch das Licht hab ich eig immer an.

Also kann hier nichts verstehen warum man sich heute freut wenn man 6 Liter schafft...

Gut die Autos haben mehr Leistung... Aber sind auch bei weitem schwerer...

 

Ich für mich bin zufrieden mit 6,7 L

Golf 2 mit Digifant Einspritzanlage haben wir sogar schon mit 3,4 Liter auf 100 km bewegt.... der war BJ 87 :)

 

Gut mein Audi ist das absolute gegen Beispiel 12 Liter sprechen für sich :) aber was solls...


23.11.2009 11:51    |    metronaut

Also, ich kenne mich eigentlich aus mit Vögeln, aber so einen "Daunenzeisig" habe ich noch nie gesehen.

 

Gibt es da Bilder von?

 

So, und jetzt die ernsthafte Antwort:

 

Ich finde den Grundgedanken gut, für die meisten Einsatzzwecke ist so ein "runtergegrößter" Motor ausgezeichnet geeignet und erfreulich genügsam.


23.11.2009 12:44    |    Sir Firekahn

Ich war der Sache auch lange Abgeneigt und Downsizing finde ich noch immer nicht für mich ansprechend, aber die Resultate sprechen für sich:

 

Den aktuellen BMW 320d in der Efficient Dynamics Edition kann man mit ca 4,5 Litern auf 100 km fahren. Einen 163 PS BMW der auf Bedarf schneller als 200 rennt und in den Fahrleistungen auch nicht gerade ohne ist...

 

Ich finde es gut, wenn man das Bestehende verbessert, aber einen 1.8T als Ersatz für einen 2.5 V6 akzeptiere ich z.B. nur schwer.

 

Generell sind die meisten Fahrzeuge in den letzten 10 Jahren wieder deutlich sparsamer geworden, in der aktuellen AMS steht auch mal wieder was drin.


23.11.2009 15:24    |    kutjub

Klar setzt sich das durch. Vor 80 Jahren haben die Autos auch schon mal 10 Liter Hubraum gehabt.

Die Zeit fürschnelles fahren ist eh fast vorbei.

Mein Onkel erzählt noch immer, als er sein Mercedes Ende der 60er (damals mit exorbitanten 200 PS)

OHNE Geschwindigkeitsbegrnzung auf der LANDSTRASSE LEGAL bewegen durfte.

 

Die Motoren werden nun einmal kleiner und effizienter.

 

Ist doch egal. Hauptsache man kommt von A nach B.

 

Und ja, ich liebe dumpf bollernde V8 aus den Staaten. Hört sich toll an. Ist nur nicht mehr zeitgemäß

 

Grüße


23.11.2009 16:07    |    SpEeDjUnKiE1987

ich hab mir heute eine zeitschrift gekauft in der getestet wird was die "spar" modelle taugen und ob man lieber einen tsi oder einen diesel kaufen sollte!

also beim neuen golf lohnt sich ab 8000km ein diesel ;)!

der mercedes benz hybrid lohnt sich nie stand in der zeitschrift! weiß im moment leider nicht mehr welche es war ich glaub auto motor oder so!

 

und vom downsizing halt ich nichts! ich brauch zwar fast nie die voll leistung von meinen 2.5tdi aber es ist doch schön zu wissen das man kann wenn es drauf ankommt ;)

und der nächste soll noch mehr hub(t)raum haben!

 

@kutjub DEUTSCHE V8 klingen auch gut und kann man mit 11-12 liter fahren! das finde ich nun nicht unbedingt so schlecht! wenn ich da an unseren 2.5 dci im nissan denke der braucht genauso viel hat aber nicht halb zuviel leistung!

lg


23.11.2009 16:12    |    Rippa

WTF ein Bambus Taxi, sowas hab ich auch noch nicht gesehen :D

 

Also ich bin als Fahrer eines TSI bisweilen vollkommen überzeugt davon, ich hab aber auch erst 6400 km auf der Uhr. Ich hab da bestimmt keine grüne VW Brille auf, wenn das Auto mal Probleme macht werd ich meine Meinung entsprechend ändern, bisher bin ich aber sehr zufrieden.

 

Der Motor "fühlt" sich auch nicht so an, als wärs ein aufgeblasener Zwerg, der jeden Moment explodiert, falls dem so ist, dann haben sie es doch gut versteckt bekommen. :-)


23.11.2009 16:30    |    andyrx

die einfachste und preiswerteste Form des Downsizing ist in meinen Augen das nächst kleinere Modell zu wählen...braucht man nicht unbedingt den Platz eines Passat nimmt man den Golf oder andersrum statt dem Golf den Polo;)

 

Ich denke downsizing ohne Spassfaktor wird bei den Autofahrern auch keine Chance haben,die Kunden haben auch wenig Lust sich mit offenkundig als Ökomodell geouteten Varianten und Modellen einen grünen Anstrich zu geben,was in Kalifornien unter Schauspieler en vogue ist,scheint hier kein Thema zu sein....

 

mfg Andy


23.11.2009 19:17    |    meehster

Für mich geht kein Weg am Saugmotor vorbei. Mit Turbos habe ich eher die Erfahrung gemacht, daß sie saufen und ich mit dem Sauger sparsamer unterwegs bin. Zudem ist am Sauger weniger dran, was kaputtgehen kann.


23.11.2009 20:17    |    andyrx

ja wer viel Autobahn fährt ist beim Benziner mit dem Sauger besser bedient;)

 

Turbo beim Diesel auch auf Langstrecken ist OK beim Benziner jedoch besser nicht:D:D

 

mfg Andy


23.11.2009 22:56    |    Michael Gehrt

Kommt auf die Umsetzung an. Die TSI sind diesbezueglich sehr gut, andere Konzepte spassarm ohne signifikante Vorteile.

 

Insbesondere sind die real fortschrittlichen Techniken, wie zum Beispiel Elektro- und Wasserstoffantrieb derzeit noch weit von einer Serienreife bzw. Alltagstauglichkeit entfernt.


23.11.2009 23:02    |    meehster

Elektroantrieb ist schon serienreif, ebenso wie die Stromproduktion ohne Uran, Kohle, Öl Gas usw.. Es ist nur politisch nicht gewollt.


23.11.2009 23:02    |    der_deppen_daemel

@Kutjob

 

Richtig! Wenn V8, dann muss es ein US V8 sein. Die deutschen V8 Motoren laufen zu unrund... Das soll nicht sein! Es muss ungleichmäßig zünden und VIEL Hubraum haben (nicht nur 4l) :D


23.11.2009 23:14    |    124er-Power

^^Der V8 aus dem C63 AMG ist doch ein Gedicht vom Sound her!

 

Andy du wirst es kaum glauben, aber ich hatte ein ähnlichen Beitrag geplant. Vielleicht werd ich den auch noch einstellen, aber mit einer komplett anderen Umfrage.:)


23.11.2009 23:19    |    der_deppen_daemel

Neh... Wenn es nach Sound geht, dann kommt an dem hier (http://www.youtube.com/watch?v=G4Tj-MdGfvY) KEIN anderer Motor ran. Egal ob Diesel, Turbo, V12, V16, W8, R3, B4, B6 usw. Der Motor klingt unangestrengt und selbst im leicht erhöhten Leerlauf (Anfahren) wie ein V8 klingen soll... Und das ist der Standard Sound! :D


23.11.2009 23:20    |    andyrx

schaue ich mir an wie sparsam sich mein BMW 325i Cabrio mit Automatik und 192PS im zarten Alter von 17 Jahren am Wochenende bewegen lies-->KLick bleibt schon die Frage ob es denn wirklich,mal abgesehen von den sparsamen Dieseln,bei den Benzinern den ganzen Aufwand lohnt;)

 

mfg Andy


23.11.2009 23:43    |    124er-Power

Ihr mit euren Ami V8 immer :D

 

Kann mir vielleicht jemand erklären, was der Unterschied zwischen small- und bigblock ist?

 

Bis jetzt konnte mir das noch keiner erklären.


23.11.2009 23:45    |    andyrx

guckst Du hier-->Klick

 

mfg Andy


23.11.2009 23:48    |    124er-Power

Danke Andy


23.11.2009 23:53    |    Honkie2

Ich sage nur 21l/100km! Das ist schon sparsam für einen 1,4l TSI... :D Naja, heute hatte ich wieder mal 5,5l/100km. :o

Ich mag aber kein Downsizing und will 130i fahren - unzwar auch in 5 Jahren OHNE Turbo und mit 6 Töpfen in einer Reihe.

Ich hoffe, dass der Trend schnell ein Ende findet... glauben tue ich aber nicht daran.

 

Mfg

 

Honkie2


23.11.2009 23:57    |    der_deppen_daemel

@ 124er-Power

 

Die "Terminologie" gibt es m.E. auch nur bei Chevy... Ford hat keine Bigblocks oder so, da wurde es, soweit ich weiß, nach den Farben getrennt. Der Lincoln in dem Video oben hat halt nen blauen V8. Andere haben nen Roten (wenn ich mich nich irre). Aber trotzdem: V8 = USA und nichts andere :D

 

@ Honkie

 

Du hattest doch den 1.4l TSI? Ich finde es eigentlich "putzig" - Sportflitzer + Rasenmähermotor :D Fehlt nur noch Trecker Sound á la Diesel :D


24.11.2009 00:06    |    Honkie2

@der_deppen_daemel

Ich habe weiterhin den Sportflitzer mit "Rasenmähermotor" und wenn ich nur Super tanke, dann hört er sich bei Kaltstart 5min lang an wie ein Diesel. :( Daher greif ich zum Super Plus, um mir diese Schmach zu ersparen. Der Sound könnte natürlich besser sein, aber der Durchzug ist echt ordentlich. :D

 

Mfg

 

Honkie2


24.11.2009 00:15    |    PW2704

leider hat man bald nicht mehr die Wahl ob man nen Turbo kauft oder nicht - auch beim Benziner.

Wenn VW in absehbarer Zeit die bewährten 1,4l und 1,6l Motoren aus dem Programm nimmt bekommt man z.B. keinen Golf mehr mit Saugbenziner.

Also fahre ich meinen Golf V 1,6l bis er nicht mehr fährt.


24.11.2009 00:15    |    Michael Gehrt

Elektroauto und serienreif? Bei Reichweiten von 200 km und 8 Stunden Ladedauer? Sorry, aber lach mal laut. Ganz Abtesehen von der erhoehten

Gefahr aufgrund der leisen Antriebe. Und jedes Zusatzaggregat egal ob Licht, Radio, Klima, Scheibenwischer, Heizung oder auch Soundgeneratoren reduzieren die Reichweite.


24.11.2009 00:51    |    meehster

@ Michael Gehrt: Weiterdenken!

 

Wenn es politisch in den letzten 5 Jahren denn gewollt nicht unerwünscht wäre, könnte man heute schon an einem Tag elektrisch mit dem eigenen Auto von Flensburg bis Garmisch kommen und dann direkt den Rückweg antreten. Es empfehlen sich dann aber Fahrerwechsel, so lange sollte niemand am Steuer sitzen.

 

Die Ladedauer kann dem Endkunden nun wirklich egal sein, den muß sie ja nicht im betreffen.

 

Aber so lange Lobbyisten und rückständige Politiker in diesem Land das Sagen haben, funktioniert das natürlich nicht.


24.11.2009 02:02    |    124er-Power

Mit einem Starkstromanschluss dauert das Laden auch nicht mehr solange.

 

Wie meehster schon sagte: Wäre es gewollt, wären die Elektroautos von der Entwicklung schon viel weiter!


24.11.2009 02:33    |    andyrx

das meiste Sparpotential hat immer noch der Autofahrer im Gaspedal/Fuss,und solange nicht bewusst ökonomisch gefahren wird nutzen auch die die Spareinrichtungen nicht viel;)

 

mfg Andy


24.11.2009 04:10    |    meehster

Zitat:

Original geschrieben von 124er-Power

 

Mit einem Starkstromanschluss dauert das Laden auch nicht mehr solange.

Nicht einmal den braucht es für den Privatkunden. Ich dachte da eher an das System, das in Israel gerade forciert wird und viele Lagerarbeiter bei Stehstaplern oder Ameisen kennen. Wenn die Batterie fast leer ist, fährt man an eine bestimmte Stelle (im Lager ein Raum, beim E-Auto kann man dafür die Tankstellen weiterbenutzen.) und innerhalb von weniger als 2 Minuten ist man wieder mit voller Batterie unterwegs - indem man sie einfach austauscht. An der Tankstelle bezahlt man da quasi nur den Strom, der drin ist.

 

Aber von wegen grünes Auto: Ich habe da ein ehemaliges Alltagsauto von mir, dessen Abgase (außer auf dem ersten Kilometer) locker sauber genug für Euro 6 waren und der auch bei heutigen Spritpreisen deutlich unter 5 € /100 km brauchte - ohne Verzicht auf 6500/min und mehr. Und: Das Auto war sogar in Grün lackiert ;)


Bild

24.11.2009 10:00    |    Michael Gehrt

Oh shit. Das Mazda-Ei??? Der Wagen für Frauen und Leute vom anderen Ufer ??? :D Sorry aber als Mann würde ich diese Kiste nicht freiwillig fahren wollen, geschweige denn kaufen.... Es gibt genügend andere Autos mit vergleichbaren Abgaswerten/Verbräuchen.

 

PS: Bei den aktuellen Stand der E-Cars würde ich bei meiner Fahrweise vermutlich mindestens aller 50 km zum Batteriewechsel kommen müssen. Und das Problem mit den leisen Antrieben ist auch nicht geklärt. Pflicht wäre wohl ein Soundgenerator zum auf sich aufmerksam machen. Quasi die konträre Entwicklung zu der in den letzten Jahren mit den sinkenden dB-Zahlen. Klingt irgendwie leicht pervers. :D

 

Das lustige ist doch auch der Audi-Etron. Trotz der kastrierten Fahrleistungen (ab 200 km/h ist dank überproportionalem Stromverbrauch Schicht im Schacht) nur eine (sehr optimistische) Reichweitenangabe von 200 km. Rechnen wir nun noch die Verbräuche der Nebenaggregate mit ein (Licht bei Nachtfahrt, Scheibenwischer, Radio, Navi, Heizung/Klima) kann man sich die 200 km aufs Butterbrot schmieren. Da tippe ich mal wenns wirklich hoch kommt auf 100 km Reichweite.

 

Wenn das der Technologieträger sein soll, dann gute Nacht. Dann hat die Entwicklung der Elektroantriebe in den letzten 100 Jahren (seit dem Lohner-Porsche mit Elektro-Radnabenmotor) in großen Etappen wirklich Tiefschlaf gehalten.


24.11.2009 10:04    |    meehster

Mein Ei war nur ein Beispiel. Mit LPG bekommt man natürlich auch andere auf das Niveau.


24.11.2009 10:22    |    Michael Gehrt

Dazu braucht man kein LPG, sondern nur einen einigermaßen gesunden Menschenverstand. Zum Beispiel braucht man nur Fahrzeuge wie einen Lupo, Corsa oder Polo herzunehmen oder einen Golf III TDI oder oder.

 

Und selbst relativ leistungsstarke Autos lassen sich für die Motorleistungen, die sie bieten ziemlich sparsam fahren. Beim 997 II sind auch 7 l drin. Und meinen 968 kann ich auch mit 8-9 l bewegen. Daß dies natürlich nicht dem entsprechenden Fahrprofil der Fahrzeuge entspricht ist klar. ;)

 

Ich halte auch nichts von der strikten Doktrin die Verbräuche alle unter 5 l zu drücken. Imho sollte es eine faire Klassenstaffelung geben.

 

Es ist quatsch und unrealistisch, von einem Sportwagen oder einer Luxuslimousine realistisch 4 l Verbrauch zu erwarten. Bei einem Kleinwagen wie einem Corsa, Polo und Co sehe ich hier eine Bringepflicht. Aber auch insgesamt von der Autoindustrie, die Verbräuche über die Klassen hinweg zu senken. Nur sollte es eine faire Klassenstaffelung bei den Anforderungsprofilen der Verbräuche geben, bei der jede Klasse ambitionierte Ziele erfüllen muß. Aber wenn dann bitte realistische und nicht verlangen, daß ein Lamborghini Murcielago oder Ferrari California 100-120g C02 emittieren muß. So kann man die Emotion die diese Autohersteller ausmacht abtöten bzw. diejenigen Marken zum Tode verurteilen.

 

Mal abgesehen davon: Was ist schlimmer ? Ein Kleinwagen der 40.000 km/Jahr abreißt oder ein Wochenend-Spaßauto mit dreifachem Verbrauch, der aber nur für 3000 km/Jahr die Garage verläßt ??


24.11.2009 11:13    |    meehster

Einen wichtigen Unterschied soltest aber bedenken: Man bezahlt nicht mit Litern, sondern hierzulande mit € und sorry, keiner der genannten kann bei meinem 121-Fahrprofil ohne LPG oder CNG mit unter 5 €/100 km bewegt werden. Bedenke: Mein Fahrprofil beinhaltete regelmäßiges Ausdrehen der Gänge 2 und 3 bis weit über 6000/min (oft über 6500/min), auf der Autobahn wurde mit Vollgas gefahren, wo es erlaubt war und und und. Mit spritsparender Fahrweise wäre ich bestimmt mit 3,50 oder 4 €/100 km hingekommen.

 

Letztendlich soll es aber nicht um mein Ei gehen, das mir gut 52000 schöne km beschert hat, sondern um die automobile Zukunft. Die könnte bei entsprechendem politischen Willen schon heute komplett elektrisch sein - und zwar aus regenerativen Energiequellen.


21.12.2009 20:20    |    Trackback

Kommentiert auf: MOTOR-TALK Magazin:

 

Klimakonferenz in Kopenhagen: Was sagt Ihr als Autofahrer?

 

[...] auf diese Art,die grün gefärbten Sparmodelle hingegen werden nach wie vor verschmäht....warum wohl:p

 

Umfrage Öko Autos

 

 

mfg Andy

[...]

 

Artikel lesen ...


16.06.2010 11:22    |    Zephyroth

Nun greift der Öko-Wahnsinn immer weiter um sich. Inzwischen ist er bei Volvo und dem Flaggschiff S80 angekommen. Die neueste Kreation heißt drivE und soll Sprit sparen.

 

Der S80 (immerhin von der Größe zwischen A6 und A8) wird mit einem 1.6l-Turbodiesel mit 109PS ausgestattet. Der Verbrauch ist natürlich sensationell (ca. 4.5-5l/100km), die Beschleunigung (0-100 12.4s) allerdings auch.

 

Auch wenn ich das Ansinnen, ökologische Fahrzeuge unter die Leute zu bringen gutheiße, so frage ich mich wer sich (wenn man schon eine Oberklassenlimousine kauft) für einen 1.6l-Turbodiesel entscheidet. Es gibt daneben noch den attraktiven D3-Motor (2.5l mit 163PS) der unwesentlich mehr braucht, 5-Zylinder bietet und anständige Fahrleistungen bringt.

 

Grüße,

Zeph


16.06.2010 11:27    |    carcraxx

Nun ja, diese Downzising-Varianten haben ja weniger etwas mit den wirklichen Verkaufszahlen und der Nachfrage als mit der Ökobilanz und dem Flottenverbrauch zu tun ... sicherlich wird dieser Motor nicht der präferierte für den S80 sein - was auch nur logisch ist, solange man auch mal auf der Autobahn unterwegs ist oder etwas mehr transportieren will.

 

Gerade bei modernen Vier-, Fünf- und Sechszylinder Dieselmotoren ist der Verbrauch sowieso schon relativ gering ... jetzt noch mit einem ordentlichen Elektroantrieb kombiniert könnte man solche Verbräuche auch ohne Probleme erreichen und müsste falls notwendig nicht auf Leistung verzichten.


03.01.2011 20:10    |    lex-golf

Das ist mal ein Fred der mich richtig anspricht und vor allen DIngen aus der Seele spricht.

 

Vorab:

Downsizing - nein Danke !

 

Als Vielfahrer der Gelegentlich mal mit Alternativen konfrontiert wird wenn der eigene Fuhrpark zum Service ist oder mal wieder ein Mietwagen ansteht emfinde ich es einfach nur erstaunlich was die Industrie da einem so anbietet. Auf dem Paiper ähnliche PS Leistung, aber wehe man will mal auf der Autobahn zwischenbechleunigen oder bei leicht steigender Strasse überholen. Schon mal versucht mit so eniem TSI Motörchen auf der A61, oder bei Kassel oder zwischen Münschen und Nürnberg an den Steigungen zügig auf der Bahn zu bleiben? Lächerlich das Ergebnis.

 

Alles was da so unter 'downsizing' Motoren kreucht und keucht geht da die Luft merklich aus oder man hat das Gefühlt dem Motor fehlt der Saft. Ganz schlimm wird es wenn dann auch noch ein lang übersetztes Getriebe dazukommt. 6 Gänge aber im 5. oder 6. auf der Bahn fehlt jeder Anzug. Da sind die Automatikwagen in der Regel besser aufgestellt als die Schalter.

 

Toll finde ich hingegen - Leistung und E-Unterstüzzung. Ein leistungsstarker EMotor in einem Hybrid ist ein Segen bei oben genannten Fahrsituationen. Mal bei 180km/h Gas geben und dann weiss man den Vorteil einens E-Motores mit entsprechendem Drehmoment zu schätzen. Und zwar als Ergänzung nicht als Ersatz.

 

Und ja - Wer sich ernsthaft über Spritverbrauch und die damit einhergehenden Kosten Gedanken macht fährt meiner Meinung nach den falschen Wagen für seinen Geldbeutel. Und unter Umweltgesichtpunkten lach ich mich über Kleinwagen mit Diesel schepps. Die haben selten hohe Fahrleistungen aber tolle NOX Werte.... Ich wette wir werden in den nächsten 3 Generationen eh eine Abkehr vom Diesel sehen. Die Technik die Dinger auf EURO6 zu bekommen ist dermassen teuer, dass das wirschaftlich eigentlich nicht mehr zu vertreten sein wird. Und wer will beim tanke immer wieder 'Harnstoff' nachkippen? Das ist ja wie früher beim 2 Taktermopped.

 

Bin mal gespannt wies weitergeht. Bei mir jedenfalls kommt privat keine 'downsize' Maschine auf den Hof solange ich Spass am fahren haben will.


04.01.2011 08:22    |    Michael Gehrt

Ich sag mal ein cleveres Konzept mit zwar niedrigem Hubraum aber Kompensierung per Turbo-/Kompressoraufladung ist doch nicht schlecht.

 

Das dumme daran ist, daß der Downsizinggedanke dann aber nur bei Teillast funktioniert. Fährt man etwas straffer über die Bahn schluckt mein Golf VI z.B. nicht deutlich weniger als z.B. ein effizienter 6-Zylinder ohne Downsizing. So bis zu 14-15 l können es dann bei Vollast um die 180-200 km/h durchaus auch sein.

 

Nimmt man aber ein gemischtes Profil und beläßt es bei einer Reisegeschwindigkeit bis maximal 140-150 km/h sind auf Langstrecken auch 6-7 l drin.

 

Was die Elektroautos betrifft: Diese sind imho von einer 100%igen Alltagstauglichkeit noch Aeonen entfernt:

 

1. Dauerhafte Versorgung der Grundstoffe für die Akkuproduktion ist nicht gewährleistet (seltene Erden etc.)

2. Reichweite oft mangelhaft (erst recht im Winter oder bei extremen Temperaturen im Sommer, erst recht bei Nutzung von Nebenaggregaten wie Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage)

3. Die Lebensdauer der Akkus ist noch nicht bekannt. Ebenso nicht die Entwicklung der Reichweite bei Akkualterung

4. Die Ladedauer ist zu lange, bei Schnelladung ist es noch nicht schnell genug, aber die Akkualterung ist ein vakanter Punkt

5. Die Versorgung mit 100% regenerativen Energien ist noch nicht wirklich gewährleistet (so steht der Auspuff halt nur an anderer Stelle)

6. Die Umweltbelastung bei Akkuproduktion und -entsorgung ist ziemlich hoch

 

Was hoffentlich irgendwann einmal sinnvoll und effizient umsetzbar ist wäre der Wasserstoffantrieb

 

1. rein elektrisch

2. Auftankvorgang in überschaubarem Zeitfenster

 

Zu klären wäre noch die Effizienz des Herstellungs- und Lagerungsprocederes und natürlich die Schaffung einer Infrastruktur zur Versorgung der Fahrzeuge.


Deine Antwort auf "Downsizing und grüne Autos-->ein Trend der sich auf Dauer durchsetzt ..??"

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