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andyrx

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02.02.2018 19:49    |    andyrx    |    Kommentare (48)

die digitale Welt von Menschen für Menschen gemacht ??die digitale Welt von Menschen für Menschen gemacht ??

Moin Motortalker ,

 

Überall geistert das Wort ***Digitalisierung*** durch die Medien und für den einen ist das spannend und für den anderen ein Schreckgespenst ....wie immer hat die Medaille meist zwei Seiten.

 

Für mich ist das als Jahrgang 1960 sicherlich nicht mehr kriegsentscheidend was dies beruflich und im Alltag für Änderungen mit sich bringt ....jüngere Menschen hingegen müssen sich damit Auseinandersetzen weil es künftig wohl bestimmte Berufsbilder gar nicht mehr geben wird :eek:

 

Siehe dazu auch mal diesen Artikel —>http://www.t-online.de/.../...t-ueber-drei-millionen-weitere-jobs.html

 

Wenn Algorithmen und künstlicher Intelligenz mehr vertraut wird als gesundem Menschenverstand wird es natürlich schon seltsam :cool:

 

Bleibt die Frage was kann ersetzt werden bzw. wird künftig nicht mehr gebraucht...??

 

Autonomes fahren fällt da sicherlich auch mit rein ....hat sicherlich seine Vorteile wenn man sich während der Fahrt mit Kreuzworträtsel beschäftigen kann,braucht man dann künftig eigentlich noch einen Führerschein ??

 

Ich bin da momentan eher auf einem anderen Trip ....nicht alles was technisch möglich ist muss auch erstrebenswert sein.

 

Das einfache Leben in der Natur in der ungarischen Puszta erscheint eher wie die Reise in eine vergangene Welt und ist um Jahrzehnte vom modernen urbanen Leben deutscher Metropolen entfernt....ich mag das ;)

 

Andere haben halt Spaß daran via App für alles und jedes Problem eine Lösung zu haben ...das fängt bei der Steuerung von Heizung oder Rollläden aus der Ferne an und geht dann via Alexa oder Sprachsteuerung von elektrischen Helferlen in eine fast völlig automatisierte und organisierte Welt über—> die so manchen total fasziniert und als Zukunft betrachtet wird ....;)

 

 

Andererseits muss ich gerade in Deutschland auch darüber schmunzeln dass es noch genug Regionen ohne schnelles Internet gibt....ohnehin hat man mittlerweile oft das Gefühl das die Bewohner der großen Metropolen in einer ganz anderen Welt leben als die Menschen auf dem Lande :o

 

Eure Meinung zu den künftigen Aussichten einer digitalisierten Um und Arbeitswelt interessiert mich ...wie seht ihr das bzw. Was bedeutet dies an Veränderungen ??

 

Gespannte Grüße

 

Andy

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02.02.2018 20:29    |    Goify

Ich halte das so, so viel Digitalisierung wie nötig und so wenig wie möglich. Beruflich muss man voll mit der Zeit gehen und ich habe auch kein Faxgerät. Aber es wird erwartet, dass man mit den modernen Gerätschaften umgehen kann, was ich auch gerne tue.

In meinem Privatbereich ist das anders, da nutze ich am liebsten analoge Technik, so weit dies möglich ist. Mein Licht mache ich per Hand an und aus, das Radio ist noch zu großen Teilen analog, die Heizungssteuerung ist zwar digital, aber nicht vernetzt und ansonsten versuche ich möglichst Produkte zu kaufen, die ohne LAN-Anschluss voll funktionstüchtig sind.

Ich sehe für mich keinen besonders großen Vorteil, wenn alles digital und vernetzt ist. Trotzdem teile ich nicht die Sorge, dass man zukünftig kein Menschen mehr braucht, weil alles die Computer für uns übernehmen werden, weil ja irgend wer Geld verdienen und ausgeben muss. Das geht nur mit Menschen, die arbeiten und nur dann läuft das System weiter. Mit Arbeitslosen in großem Maße bricht die Weltwirtschaft ganz schnell zusammen und wird daher verhindert.


02.02.2018 21:08    |    andyrx

Die Kluft zwischen den Industrieländern und der dritten Welt wird noch weit größer werden und Flüchtlingsströme noch erheblich zunehmen ,einfache Arbeitsplätze aber zunehmend rar werden ....der politische Druck und die Probleme einer Integration zunehmen .

 

Wie das künftig gehen soll oder zu lösen sein wird dürfte eine sehr knifflige frage werden....:o


02.02.2018 21:44    |    Multimeter77

Verkehr:

Jeden Morgen rege ich mich über ungleichmäßig fahrende Autofahrer und die verursachten Staus und Unfälle auf. Oft wird ja über die Geschwindigkeit geschumpfen, aber wenn alle gleichmäßig und aufeinander synchronisiert 400km/h fahren würden, wäre die Autobahn der sicherste Ort der Welt. Da macht autonomes Fahren Sinn und ist technisch beherrschbar. 10km vor der Abfahrt sollte der Fahrer mit einem penetranten Signal dazu genötigt werden das Steuer zu übernehmen. In der Stadt hat automomes Fahren aus meiner Sich nichts verloren und wird - so lange es menschlich gesteuerte Fußgänger, Radfahrer und andere Fahrzeuge gibt - nur mit Kollateralschaden zu realisieren sein.

 

Arbeit:

Die Digitalisierung ist die Antwort der "alten" Industrienationen auf Chinas Masterplan 2050. Man muss sich nichts vormachen, wir haben schon lange keinen überragenden Automobilbau mehr und den weltklasse Maschinenbau kaufen die Chinesen gerade auf. Den Unternehmen, die weiter machen bleibt nur Effizienzsteigerung. Wie geht das? Z.B. in dem Maschinen mit entsprechender Sensorik ihr eigenes Verhalten erfassen, Rechner diese Daten verarbeiten und minutengenau vorhersagen, wann ein Lager verschleißt, der Fräskopf stumpf wird oder die Turbine revidiert werden muss. Turnusmäßige Prüfungen durch Menschen bei Produktionsstillständen entfallen ebenso wie außerplanmäßige Ausfälle. Maschinen bestellen ihre Rohmaterialien bei ihren Zulieferern oder benachrichtigen Servicetechniker automatisch.

 

Negatives: Durch diese Digitalisierung entfallen eben auch Jobs. Nicht wie viele denken im niedrig qualifizierten Sektor, sondern hauptschlich bei Facharbeitern. Niemand webt mehr Stoffe von Hand in Deutschland. Der Automatisierungsgrad in der Industrie ist bereits extrem hoch und wird durch die Digitalisierung wenig beeinflusst. Digitalisierung ersetzt auf kurze Sicht die Facharbeiter in der Instandhaltung, Wartung, Prüfung und sie ersetzt Sachbearbeiter/Angestellte/Kaufleuleute die Bestellungen, Belege, Rchnungen, SAP bearbeiten.

Langfristig erwartet man, dass die KI auch so weit ist sich selbst weiter zu entwickeln und macht damit auch Programmierer, Ingenieure und Techniker überflüssig. Bis dahin bin ich dann auch schon so weit wie Andyrx.


02.02.2018 21:50    |    Goify

Es hieß ja mal, wenn die Industrialisierung kommt, müssen wir viel weniger arbeiten, was wohl auch geklappt hat, da es keine 60-h-Woche mehr gibt.

Nur jetzt mit der Digitalisierung will man uns das gleiche versprechen. Aber wer arbeitet denn nun nur noch 30 h und bekommt ein volles Gehalt?


02.02.2018 22:02    |    Multimeter77

Zitat:

Nur jetzt mit der Digitalisierung will man uns das gleiche versprechen. Aber wer arbeitet denn nun nur noch 30 h und bekommt ein volles Gehalt?

Ich würde das Angebot - wenn auch widerstrebend - annehmen.

Aber im Ernst: Über die Berufswahl meiner Kinder mache ich mir schon Gedanken. Meine Eltern wollten damals unbedingt, dass ich einen technischen Beruf lerne, weil damals eben alles was mit Computern und Maschinen zu tun hatte als "zukunftsfest" galt. Bei meinen Kindern wäre mir lieber, sie würden etwas universelleres wie Arzt, Jurist, Musiker o.ä lernen. Das dürften so ziemlich die letzten Jobs sein die erstzt werden und man braucht keine Industrie um seinen Beruf auszuüben.


02.02.2018 22:32    |    St. Abilus

Wird alles nicht so heiß gegessen wie gekocht.;) Ich sehe das eher mit rheinischer Gelassenheit. Möglicherweise springt in Zukunft ein gescheiter Pflegeroboter für mich raus.:D


02.02.2018 23:06    |    Turboschlumpf6

Gaaanz schwieriges Thema! :) Ich bin in einem größeren Konzern tätig und beschäftige mich unter anderem mit genau diesen Fragen. Ich befürchte, die Universalantwort gibt es dazu nicht. :)


03.02.2018 08:45    |    HerrLehmann

Im Bereich der Bildung halte ich das Ungetüm "Digitalisierung" für hohles Geschwätz.

Wir haben in dem Bereich noch nicht mal die Basics drauf, wie Genügend Personal und Tragbare Gebäudeausstattung und die Politik Omas und Opas schwafeln von Digitalisierung.

 

PS: bei meiner Waschmaschine funktioniert die Digitalisierung grade nicht... ;-)


03.02.2018 08:49    |    Goify

Eine digitalisierte Waschmaschine oder so ein Herd hat auch keine Vorteile. Mag ja lustig sein, da irgendwelche rot leuchtenden Ziffern oder gar ein kleines Touchpad zu haben - bringt nur keinem was, außer, dass es irgendwann mal kaputt geht und dann nur Ärger macht.


03.02.2018 12:13    |    andyrx

Digitale Spiekzeuge oder Bedienungshilfen an Haushaltsgeräten sind das eine ....Gimmicks für fortschrittsgläubige Fans.

 

Das kann man sich antun oder lassen....schwieriger wird es im beruflichen Umfeld denn da muss man sich positionieren und aufpassen nicht den Anschluss zu verlieren ,Fortschritt und Rationalisierungen hat es immer gegeben ,das Tempo mit dem dies derzeit geschieht ist allerdings weit höher als früher ;)


03.02.2018 12:20    |    Goify

Bei mir steht gerade BIM ganz oben auf der Agenda, sich da mal einzuarbeiten.


03.02.2018 12:27    |    andyrx

Was ist BIM ??


03.02.2018 12:46    |    meehster

Bei meinem Job als Pädagogin mache ich mir etwas weniger Sorgen.

Was gebraucht wird (jetzt schon gesucht, in Zukunft wohl nicht weniger), sind viele Handwerkerberufe oder auch Lehrer oder wir Pädagogen. Ärzte, Jursten und eigentlich alles, wo auch unkonventionelle Ideen gebraucht werden und/oder wirklich Unvorhersehbares geschieht, wird nicht ersetzt werden können.

 

Wegen Internetversorgung: Zumindest hier im Bereich Friesland/Ostfriesland kann eigentlich jeder ne Leitung it 50Mbit oder mehr haben. Ich habe mich seinerzeit für die kleinere Leitung mit 35 Mbit entschieden, weil das für uns locker reicht, mein Bruder in Zetel muß schon die 50Mbit nehmen, weniger geht da nicht. Aber dafür für die Nerds auch 100 Mbit.


03.02.2018 13:47    |    SAP-Fuzzi

Ich könnte hier meine Meinung schreiben, aber Goify hat es eigentlich schon für mich getan, da stimme ich in jedem Detail zu.

Am weitesten "digitalsiert" bin ich wohl beim TV. Aber dazu bin ich gezwungen, weil im Fernsehen nur noch Schrott kommt (ich sehe in Summe < 10 Stunden fern pro Jahr), ich aber gleichzeitig gerne aktuelle Serien in hoher Qualität gucke. Da komme ich mit ein wenig Blick auf "Zukunftssicherheit" an 4K bei NEUgerätekauf nicht vorbei. Und für 4K Streamen braucht man wieder einer ordentliche Internetleitung.

Alexa und Co. lassen mich zwar nicht völlig kalt als IT'ler, aber ich finde, dass ist alles noch zu teuer, zu unsicher (Datenschutz), es kann zu wenig und lässt sich derzeit für kaum mehr als Spielerei einsetzen (Mit Ausnahmen wie intelligenter Heizungssteuerung und Rolladen etc.)

Meine Hausgeräte müssen jedenfalls nicht mir meinem Handy quatschen, das rappelt so schon genug.

Hehe, jetzt habe ich doch meine Meinung geschrieben :D


03.02.2018 14:25    |    Turboschlumpf6

Als SAP-Fuzzi ist man doch permanent "mit dem Ohr auf der Schiene", was diese Themen angeht.


04.02.2018 09:57    |    hpeterw

Ich fand das Thema Digitalisierung früher mal ganz toll, habe meine Meinung aber inzwischen zum größten Teil revidiert. Man muß da höllisch aufpassen, denn alle Dinge, die als "Komfortsteigerung" oder "Effizienzgewinn" angepriesen und dann auch begehrt werden sind zweischneidig.

Das Thema ist sehr vielschichtig, z.B. Auswirkungen des Mikrowellenfunks auf die Natur, Überwachung, Bevormundung, Kontrollverlust..., warum werden gewisse Trends gesetzt und was ergibt sich, wenn man die einzelnen Themen verbindet, wo endet das - das ist mehr als abendfüllend.

Meiner Meinung nach muß man sich grundsätzlich die Frage stellen, ob man selbst entscheidet und handelt, oder sich zum Objekt, an dem gehandelt wird degradiert. Wer das im eigenen Sinn entscheidet hat eine klare Vorstellung was er mitmacht oder nicht.


04.02.2018 10:11    |    andyrx

....Algorithmen ist das Zauberwort und aus meiner Sicht durch permanente Analyse und Abgleich von Gewohnheiten und daraus abgeleiteten Vorhersagen für künftige Trends oder Verhalten ganz gefährlich ist .

 

Man dreht sich da ganz schnell im Kreis und alles wird Transparent gemacht ....Analyse vor Kreativität könnte man da auch ableiten ....ist ja heute schon in vielen Unternehmen oder im Job so....:o

 

Kreativen Köpfen die innovativ denken oder auch mal unkonventionelle Ideen haben bekommen kaum noch Entfaltungsmöglichkeiten .....weil erst nüchterne Analyse und ein übervorsichtiges Controlling so manches unmöglich machen ....alles muss in einem Prozess umsetzbar und darstellbar sein.


04.02.2018 20:10    |    SAP-Fuzzi

Das Problem heißt streng genommen nicht "Digitalisierung", es heisst "(unkontrollierte) Vernetzung".

Jeder mag die CD - aber die "telefoniert" auch nicht sonstwohin.


05.02.2018 10:04    |    Nightfly1957

Hallo,

habe Informatik und Physik studiert. Es kommt auf den Einsatzbereich der Digitalisierung an.Waschmaschine, Kaffemaschine, Funkscanner müssen nicht digital sein.Man nimmt aber lieber digitale Bauteile als z. B. zwei Transistoren, obwohl man den Chip z.B. nur zu 10% nutzt.

Bei modernen Autos hat das digitale Zeitalter zwei Seiten:

Angefangen hat es mit dem Hauptsteuergerät, welches für Kraftstoffgemisch, Gas Pedal Stellung etc. zuständig ist. Leider werden heutzutage für fast jeden Schalter Steuergeräte gebaut. So weit ich weiß hat der aktuelle 1 er BMW je nach Ausstattung bis zu 16 Steuergeräte.Die Frage ist. Muss es denn sein ?Nun, gehen wir mal von 16 Steuergeräten aus, so müssen sich die aufeinander einspielen. Man kann schon von einem "Peer to Peer" Netzwerk reden oder einem Netzwerk, wo das Hauptsteuergerät der Server ist. Die Anderen sind dort angeschlossen.Ein großer Vorteil ist die Tatsache, dass Alles über den CAN - Bus läuft. Das spart jede Menge Kabel und viel Gewicht.

Ein einfaches Beispiel: Sieht man sich eine mittlere Modelleisenbahn an. Analog hat sie mindestens 4 Trafos, da man ja mehrere elektrisch getrennte Stromkreise anlegt und so bis zu 3 Loks unabhängig laufen lassen zu können. Für Beleuchtung, Weichen, Signale etc. benötigt man dann den letzten Trafo. Also Kabel bis zum Abwinken.

Meine Moba ist ein Mischbetrieb. Loks fahre ich digital, bedeutet der gepulste Gleichstrom wird nur mit den Gleisen verbunden. Da diese einen relativ hohen Eigenwiderstand haben, habe ich noch zwei Einspeisungen gemacht. Einfach vom Querschnitt her betrachtet recht dicke Kupferleitung 2 x eingespeist. Die Rückleitung geht über die Schiene. Dann habe ich doch noch einen Booster ( Verstärker der gepulsten Gleichspannung, falsch oft als Digitalstrom bezeichnet ) gebraucht, da eine Stelle schwierig zu erreichen war. Machte dann noch ein Kabel.

Das Problem ob digital oder analog ist beim PKW ein Anderes.Wenn ein Defekt am Hauptsteuergerät vorliegt, dann geht der Motor noch in den Notlauf.Ferner ist dieses Gerät gut zugänglich.Sehr problematisch wird aber ein Defekt de Kurbelwellensensors. Wenn der ausfällt, dann geht leider nichts mehr am Motor.

Viel mehr als dieses Steuergerät brauche ich nicht. Es muss nicht sein, dass man den Motor durch Druck auf den Start Knopf anpringen lässt. Es muss auch nicht sein, dass die Scheibenwischer den Takt vorgegeben bekommen.

Beim VW Käfer in den frühen Jahren nach dem Krieg nutzte man ein Poti. Das ist ein Drehwiderstand.Je mehr man ihn aufdreht, um so mehr Strom kann fließen. Dreht man in die andere Richtung, dann laufen die Scheibenwischer langsamer. Das ist im Intervallbetrieb leider digital gelöst. Persönlich kann ich sogar auf die elektrischen Fensterheber verzichten.Die Spiegel kann ich manuell einstellen.

Unter dem Strich ist es eine Art Glaubensfrage: Je mehr digitale Elemente in PKW,s verbaut sind, um so mehr kann defekt gehen. Es kann durchaus sein, dass ein Gerät -wegen eines Defektes- eine starke Spannungspitze an die nächste Einheit sendet und schon ist auch diese defekt.

Subjektiv benötige ich eine Klimaautomatik, welche wesentlich leichter ansteuerbar ist als wenn ich es mit Sensoren, die analog über Transistoren oder Mini Relais geschaltet werden, je erreichen könnte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Obwohl das Thema recht kurz von mir behandelt wird, so müßte man sich einen Auto Typen auf einem Schaltplan ansehen. Und ich denke, dass da viel digitale Technik überflüssig ist. Möchte auch keinen VW Käfer mehr fahren, der nur analog läuft. Wenn aber ein EMS käme, dann würde der Käfer fahren als ob nichts gewesen sei. 99% der Autos wären nicht startbar, da die Chips keinem EMS stand halten würden. Sie müssten sehr stark abgeschirmt sein. Das wäre viel zu teuer.

Viele Grüße und Allen eine gute und unfallfreie Fahrt

Norbert


05.02.2018 10:42    |    Nightfly1957

@ hpeterw: Du hast da eine ganz üble Tatsache mit ins Spiel gebracht. Die Erde hat ein elektromagnetisches Feld. Die Menschen begannen zu verstehen wie diese Felder entstehen. So entstanden die ersten Radios. Diese sendeten auf langen Wellen, meine nicht die Langwelle, sondern Frequenzen bis etwa 100 MHZ.

Und nun sind wir leider so weit, dass wir gepulste Wellen bis zu 5,3 GHZ nutzen können. Denke hier unter Anderem an das WLAN. Es sendet im Bereich um die 2,1 GHZ und zwar mit 100 mW. Dieses Band ist über belegt. Also weicht man auf das 5,3 GHZ Band aus, was aber z. B. für mich nicht möglich ist. Habe hier auch einige Notebooks rumstehen, die nicht für 5,3 GHZ ausgelegt sind.In diesem Bereich ist die Sendeleistung auch zu erhöhen, da die Wellen nicht so weit reichen wie die im 2,1 GHZ Bereich . Ferner ist die Wohnung zu groß für einen kleinen Router. Das ist kein Problem. Habe noch die alte FritzBox hier liegen und als Repeater konfiguriert. Teilweise etwas frickelig, aber es geht.

Bitte - Finger weg von den Geräten, die Euer WLAN über die Stromleitungen weiter senden. Dann kommt das nächste Gerät und Ihr steckt es in eine Steckdose neben dem PC. Es entstehen extrem hohe und gefährliche Spannungspitzen mit stark intensiven gepulsten Wellen. Dazu kommen noch die Oberwellen. Für Menschen, die z. B. einen Herzschrittmacher oder einen Defibrillator haben, kann es lebensgefährlich sein sich in der Nähe einer solchen Leitung aufzuhalten. Auch gesunde Menschen sind betroffen. Die Mitochondrien in den einzelnen Zellen stellen die Arbeit ein und sterben ab. Die DNA rollt sich quasi auf. Das sind Ursachen für Krebs, die Zunahme von Depressionen, Angst und stationären Aufenthalten in den Kliniken.Aber nein, es kommt Alles vom Rauchen.Natürlich ist Rauchen sehr schädlich, aber der Level ist in etwa gleich

Dann haben wir noch die Handy Umsetzer. Habe 6 Jahre am Fuße des Teutoburger Waldes in der Nähe des Hermann Denkmals gelebt. Man baute einen sehr großen Umsetzer, damit auch die letzte Ecke der Gegend voller gefährlichen Strahlen per Handy zu erreichen war.Dann regnete es tagelang. Als der Regen aufhörte, sah man wie die Nadeln der Bäume braun wurden.Grund: diese extrem kurzen Wellen wurden von den Nadeln optimal aufgenommen. Warum ? Die Größe der Nadeln passten exakt als eine Dipolantenne. Dazu kam das Wasser, welches etwas leitet. Schon fielen die Nadeln in einer trockenen Periode ab. Müssen wir denn Alle überall erreichbar sein ? Das Telefon genügt scheinbar auch nicht. Auch das geht über Funk. Hier muss man aber differenzieren: Es ist eine modulierte analoge Wechselspannung, die auch nicht in diesem hohem Frequenzbereich arbeitet. Also kurz gesagt unter dem Strich: Vermeidet es zig Smartphones und WLAN,s zu nutzen. Der PC, vor dem ich sitze, sozusagen mein Haupt PC, da er auch als Linux Server arbeitet, geht natürlich über Kabel in das Web.

In diesem Sinne wünsche ich Allen eine unfallfreie Fahrt

Norbert


05.02.2018 13:05    |    Batterietester48

Lest mal diesen verlinkten Artikel dazu.

 

Damit man auch mal auf andere Gedanken bei der Diskussion kommt als die ewige Diskussion um Glasfaserkabel und anderen technischen Quatsch.

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=40498

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=40534


05.02.2018 15:17    |    andi_sco

Ich sehe da einige Probleme auf uns zukommen, wenn ich schon höre, man muss unbedingt die Babys mit Kamera und Doppler Radar überwachen, damit man weiß, ob es Ihnen gut geht. Mit solchen Menschen kann man leider auch nicht diskutieren :(

 

Auf Fotoaufnahmen fällt es dann auch extrem auf, wer alles oder wie viele mit dem Smartphone vor den Augen durch die Stadt laufen. Wahrscheinlich findet man den Weg nicht mehr oder man muss die Heizung zu hause hochfahren :rolleyes:


05.02.2018 16:01    |    Batterietester48

Man hat das Gefühl die Menschen werden langsam total verrückt.

 

Permanent hat man das Smartphone in der Pratze und es wird wie toll darauf rumgekratzt.

Sprichst man mit so jemandem hört er gar nicht mehr richtig zu.

Im Verkehr laufen sie in die Autos vor lauter Gestarre auf die Dinger.

Abgesehen davon daß manche den ganzen Tag auch noch Kopfhörer tragen .

 

Kommt man in einen Elektromarkt wird man nicht nur blödgedudelt und getrommelt sonder überall stehen auch neuerdings die Bluetooth-Krachkisten herum. Damit man möglichst überall keine Ruhe mehr hat.

In jedem Supermarkt ist das ähnlich.

 

Zuhause natürlich Dauerfernsehkonsum mit Flatrate, daneben noch Ballerspiele vom Brutalsten.

 

So sieht Digitalisierung im Privatbereich aus.

Alles andere beschreiben die genannten Artikel treffend.

 

Ein Volk wird freiwillig blöde. Da werden mal unsere Konkurrenten auf dem Weltmarkt lachen.


05.02.2018 17:32    |    longueval

das kapital finanziert die automatisierung, um arbeitskosten einzusparen, die das kapital über den konsum finanzieren.

finde den fehler ...


05.02.2018 17:50    |    Batterietester48

Ja, das ist die berühmte neoliberale Ökonomenthese .

Heißt :

" Mache die Produktion von Kartoffeln immer billiger. Dann werden immer mehr gekauft. "

 

Nur - Kartoffel kaufen keine Kartoffel.

Wenn diejenigen welche Kartoffel nachfragen weniger Geld haben kaufen sie weniger Kartoffel statt mehr. Dann nützen die billigen Kartoffel auch nichts. Sie bleiben übrig .

 

Ist es so richtig ?


05.02.2018 18:10    |    Goify

Ja Ugolf, das kann man so stehen lassen. Wenn nicht bald gegengelenkt wird, bricht das gesamte System eh zusammen, weil es nur auf Vertrauen basiert. Würde jeder hinter die Fassade schauen, gäbe es wohl morgen keinen Finanzsektor mehr.


05.02.2018 18:14    |    Batterietester48

Zitat:

Ja Ugolf, das kann man so stehen lassen.

Ja, ich bin ja auch in die Flassbeck 'schen online - Vorlesungen gegangen ;)

 

https://makroskop.eu/

https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=9bDWhBCi_AY

 

Kennst Du vielleicht auch als ökonomisch aufgeklärter Mensch ;)


05.02.2018 19:32    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von andi_sco

Ich sehe da einige Probleme auf uns zukommen, wenn ich schon höre, man muss unbedingt die Babys mit Kamera und Doppler Radar überwachen, damit man weiß, ob es Ihnen gut geht.

Ich habe gerade ein Baby, meine Kleine ist jetzt ein gutes Vierteljahr alt. Die Kleine braucht solchen Quatsch auch nicht, sondern die Nähe der Eltern, vor allem meine als Mama.

 

Den Ausführungen von Ugolf stimme ich auch zu.

 

Und zu der Ursprungsfrage: Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung sind verschiedene Paar Schuhe. Haben zwar im weitesten Sinne was miteinander zu tun, aber sind auch nicht gleichzusetzen. Wie vieles im Leben haben auch diese Bereiche Vor- und Nachteile und sind Fluch und Segen zugleich.


06.02.2018 08:05    |    Goify

Ugolf, kannte ich nicht, aber werde ich mir mal nach Feierabend reinziehen. Ich bin eher so der Horst-Lüning- und Wissensmanufaktur-Mensch. Manchmal tut auch ein Prof. Sinn ganz gut.


06.02.2018 08:28    |    Batterietester48

Zitat:

Manchmal tut auch ein Prof. Sinn ganz gut.

Wie man es sieht . Prof. Sinn vertritt die neoliberale Denkrichtung.

 

Prof. Flassbeck ist ein Ökonom welcher eher gegen den ökonmisch-wissenschaftlichen Mainstream argumentiert.

Dessen Sichtweise ist auch aufklärend.

Vor allem hinsichtlich der Argumenation unserer " Meinungsbildungsmedien " . Denn wir bekommen nur noch Einheitsbrei verabreicht.

Jedenfalls ist das Thema Ökonomie auch für Nichtökonomen ein interessantes Gebiet. Wenn man natürlich Interesse hat.


06.02.2018 08:32    |    Goify

Daher höre ich mir verschiedene Sichtweisen an, da die Wahrheit niemals bei nur einem liegt, sondern meist irgendwie in der Mitte.


06.02.2018 08:36    |    Batterietester48

So kann man das auch nicht sagen.

Das ist die Sichtweise des oft " faulen " Kompromisses unserer Konsensgesellschaft nur um alle irgendwie zufriedenzustellen.

 

2 + 2 ist nun mal 4 - und nicht irgendwie dazwischen nur weil einer nicht rechnen kann oder will.

 

Soll heißen daß manche Dinge auch mal schwarz oder weiß sein müssen .


06.02.2018 15:52    |    HTC

Die Digitalisierung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, daß wir es nicht mehr abschaffen können ohne erhebliche Einschnitte einzustecken.

 

Mir persönlich fällt als analoges Gerät nur noch die Bildröhre ein, und die ist zu 99% abgeschafft....

 

Ob nun eine Gefahr von der Digitalisierung ausgeht? Keinesfalls, es ist lediglich eine Technik wie jede andere, die halt vergleichsweise effizient und billig ist (und leichter berechenbar für den Entwickler), bringt aber durch die komplexen Möglichkeiten auch immer mehr Fehlerquellen mit sich, Fehler, für deren Behebung uns allerdings das qualifizierte Personal fehlt (Kenne zB kaum noch Jemand, der Elektronik repariert, die meisten tauschen nur noch).

 

Aber nicht falsch verstehen, würde ich ein heutiges modern ausgestattetes Auto mit analoger Technik ausstatten müssen und die gleichen Gimmiks realisieren wollen, würde ich bei einigen scheitern (weil es nicht oder nur sehr umständlich realisierbar wäre) und der Rest wäre mehrfach fehleranfälliger als die jetzigen Digitalsysteme. Allerdings wäre die Fehlerursache eventuell einfacher und man bräuchte auch keine Spezialisten um die Fehler zu lokalisieren...

 

HTC


06.02.2018 16:58    |    mark29

Digitalisierung haben ich im Privat- und Berufsalltag seit mehr als 20 Jahren- anfangs war es eine Schreibmaschine wo man eine Zeile vor dem Schreiben speichern und korrigieren konnte...

 

Ich verstehe technische Neuerungen, egal ob sie digital oder analog funktionieren ganz allein als Werkzeug an- läßt sich damit ein besseres Ergebnis, anhand der gegebenen Kriterien gemessen, erzielen, nutze ich es - wenn nicht dann nicht.

 

Besorgnis erregend finde ich die Plan- und Ziellose Vernetzung- im Berufsumfeld befürchte ich Diebstahl von KnowHow. darum muss sich aber mein Arbeitgeber kümmern, der die Arbeitsmittel stellt.

 

Im privaten Umfeld fürchte ich einen Eingriff in meine Privat- und Intimsphäre- daher nutze ich nahezu keine Vernetzungen, keine sozialen Netzwerke (klassische Foren wie MT ausgenommen) und mach vieles über Torrents...

 

Eines meiner Hobbys ist Elektronik, auch digitale... ich bin mir der Hürde ein vernetztes Gerät zu konstruieren/programmieren bewußt und habe da ein sehr hohes Mistrauen...

 

Zum Glück ist die reale Welt noch überwiegend analog- es hat einfach zu viele Vorteile "fließende" Werte nutzen zu können, statt in Treppen zu denken... Digitale Geräte haben daher ja auch immer Schnittstellen, die möglichst analoge Größe erfassen und ausgeben können- hohes Ziel ist es immer die Auflösung so hoch wie möglich zu machen, um analoges Verhalten zu simulieren. Der einfachere und genauere Weg ist daher oft der analoge.


06.02.2018 17:52    |    Batterietester48

mark29 - Du hast es richtig erkannt. Das meiste im Leben ist " analog " und wird es bleiben.

 

Zumal Analogtechnik oft viel " verzeihender " oder " toleranter " bei vielen technischen Funktionen ist.

Es funktioniert auch noch wenn nicht alle Voraussetzungen 100 % stimmen.

Digitaltechnik macht das nicht.,

 

Ein Techniker weiß das.

 

... und ein Glas Bier kann ich mir je nach gusto auch noch ein Drittel, zur Hälfte oder ganz einschenken.

Dazu brauche ich keine Digitalisierung.

Glücklicherweise ...

 

" Digitalisierung " - eine neue alte Sau welche durch das Land getrieben wird. Die sie treiben wissen oft gar nicht wie eine Sau aussieht ...


07.02.2018 18:37    |    skalore

Digitalisierung hin oder her.

Mit jeder Software bzw. auch Software gesteuerten Elektronik bietet man teils offene Türen für Hacker/Kriminelle/Regierungen etc. an.

Der gläserne extern gesteuerte Verbraucher/Konsument macht mir derweil mehr Angst.

Irgendwann ist es nichtmehr die Parkkralle oder dergleichen, dann reicht von Behörden/Versicherungen/Hacker etc. nurnoch ein Klick und dein Auto/Besitz gehorcht nicht mehr auf deine Wünsche.

 

Für mich ist Digitalisierung eher ein Fluch. Bestes Beispiel für mich das Smartphone.

Mittlerweile werden Sprachnachrichten verschickt, an Menschen die ein Raum weiter sitzen.

Oder 7 Leute sitzen an einem Tisch, davon 6 mit Smartphone in der Hand und man könnte da dann Stundenlang so sitzen, ohne das ein Wort untereinander gesprochen wird.

 

Oder Amazon`s Alexa. Ist den Leuten eigentlich bewusst das da ein Mikrofon drin ist?

Das nicht nie nimmer ausgestellt wird, da Alexa immer jederzeit auf Befehle wartet?


07.02.2018 20:19    |    andyrx

Alexa ist für mich so ein Paradebeispiel...nettes Spielzeug aber auch der Weg in die totale Abhängigkeit und jede Gewohnheit wird transparent und für künftige Werbung genutzt....man wird aufpassen müssen das man nicht den Algorithmen gehorcht statt umgekehrt:p

 

Grüße Andy


07.02.2018 21:14    |    Turboschlumpf6

Wer von Euch hat denn Orwells 1984 gelesen?


Deine Antwort auf "Digitalisierung /digitale Welt—> Fluch oder Segen ??"

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