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andyrx

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15.07.2019 17:08    |    andyrx    |    Kommentare (121)    |   Stichworte: Dacia, Duster, LPG, Outback, SD, Subaru, SUV

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Moin Motortalker ,

 

 

Ich habe ja nun gerade den Subaru Outback 2,5 mit LPG verkauft und ersetzt durch einen Dacia Duster 4x4 DCI aus BJ 2014 ....also Diesel vs. LPG bietet sich ja mal als Konzeptvergleich an;)

 

Die Fahrzeuge kann msn sicherlich nur begrenzt vergleichen ....der Subaru mit 156PS und Automatik aus Bj 2002 ist eher ein geländegängiger Kombi ala Audi Allroad während der Duster eher ein kompakter SUV ist ....was der Outback länger ist ( 40cm ) hat der Duster an Höhe ....der Platz ist ähnlich bei beiden .

 

Auf dem Papier sind die Fahrleistungen des Outback besser .....jedoch versandet viel davon in der antiken 4 Gang Automatik in der Praxis fährt man auf Strecke mit beiden eher gemütliche 130km/h mit Tempomat .

 

Der Subaru brauchte immer so um die 12,5-13 Liter LPG auf Kurzstrecke auch mehr .....bei 60cent für den Liter LPG trotzdem günstig zu fahren ,denn der Dacia Duster braucht ( heute 400km Autobahn gefahren ) im Mittel 6,2 Liter Diesel ....in Summe ist das ein Patt bei den Kosten,mit beiden fährt man recht günstig ....;)

 

Hab ja noch das BMW 328i Cabrio mit LPG ,das wird aber anders gefahren und auch mal sportlich über die Landstraßen gescheucht ....und liegt ähnlich wie der Subaru Outback ;)

 

Bei LPG hab ich natürlich weniger fixe Kosten bei Steuer und Versicherung ....allerdings ist die Reichweite durch das geringe Volumen des Tanks in der Reserveradmulde auf ca. 300km begrenzt ....bei Fernreisen muss man dann schon mal an überteuerter Raststätte tanken oder mit Benzin weiterfahren ;)

 

 

 

Hat also immer doch ein für und wieder .....günstig in den Kosten sind beide Varianten aber auf jeden Fall .

 

Das BMW e93 Cabrio mit Automatik als 325d liegt im übrigen bei ruhiger Fahrweise im Verbrauch auf dem Level des Dacia Duster und erst wenn man die Leistung auch gerne ausnutzt deutlich drüber ....dennoch erstaunlich wie effizient sich so ein 3 Liter Diesel fahren lässt und sich dabei sehr souverän anfühlt .

 

Auf Langstrecke muss ich sagen ist mir Diesel einfach lieber ....muss nicht alle 300km nach Tankstelle schauen und das souveräne Drehmoment lädt zum Cruisen ein .

 

Natürlich darf man nicht vergessen das moderne Benziner mit LPG wahrscheinlich auch weniger verbrauchen als der etwas ältere Subaru Outback ....aber an dem Patt bei den Kosten wird das nicht soviel ändern.

 

Gibt den Duster ja auch mit LPG ( glaube aber nicht als 4x4) das könnte auch ein spannender Vergleich sein ....im Vergleich fühlt sich der Diesel aber kraftvoller und souveräner an was irgendwie zu einem SUV besser passt .

 

 

Ist halt auch immer ein Problem wenn man eine Gasanlage in einem gebrauchten KFZ mit einkauft und man keinen Betrieb in der Nähe hat der die auch mal warten oder nachsehen kann ....im Idealfall bei LPG ist derjenige der sie verbaut hat auch der Händler der sich um einen kümmert wenn die Gasanlage mal etwas Zuwendung braucht.

 

Das mal als erste Einschätzung fürs erste ....

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17.07.2019 21:48    |    notting

Man kriegt auch eher Fahrzeuge die auf Diesel gut laufen als (meist umgerüstete oder untermotorisierte oder unpassende) Fahrzeuge mit LPG. Hatte mir das auch überlegt. Aber am Motor hätte einiges geändert werden müssen. Und ich hätte die großzügige Kulanzleistung von Renault nicht bekommen als ich mal ein gravierendes Motorproblem hatte.

Außerdem habe ich keine LPG-Tankstelle mehr auf dem Heimweg (nach bescheuerten Umbauten an wichtigen Straßen hier -> Routenwechsel und später noch Jobwechsel meinerseits).

 

notting


18.07.2019 06:56    |    Blubba1986

@ Saab900S

Ich hatte den A4 B6 3.0L V6 Sauger (ASN) von 2001 mit der Multitronic. Es war ein Euro-4 Saugbenziner, den viele Leute wohl auch im A6 gleichen Baujahres haben umrüsten lassen. Das hatte mich damals bestärkt, dass die Umrüstung schon klappen würde ohne Probleme.

Evtl. hätte es mit einer Verdampferanlage besser funktioniert, ich hatte auch die direkt einspritzende Vialle LPI. An einen Direkteinspritzer hätte ich mich damals nicht ran getraut mit einer Gasanlage, da die zu dem Zeitpunkt mehr oder weniger gerade erst existierten und die Reaktionen mir zu negativ schienen.

 

 

Zu den Kosten würde ich mal sagen, dass jemand, der ein bisschen Geld in der Hinterhand hält, oder einen bekannten Wagen, der gut eingestellt ist kauft, mit LPG sicherlich immernoch sparsam unterwegs sein kann, aber bei mir persönlich sieht es z.B. eher so aus, dass ich finanziell momentan nicht solche Reserven habe, oder Jene aufbauen kann. Deshalb würde ich eher zum Diesel, oder wahrscheinlich sogar Benziner, greifen, da die Fahrzeuge so konzipiert wurden und man nicht vorher weis, wie zuverlässig die Nachrüstungen laufen.

Wie mein Opa immer gesagt hat: "Wer Geld sparen will, muss in manchen Fällen erst mal Geld haben!" :D

 

MfG

 

Blubba


19.07.2019 10:43    |    KUMXC

Es macht eigentlich keinen Sinn kleine Diesel mit kleinen LPG-lern zu vergleichen. Da gibt es wohl kaum große Preisunterschiede im Unterhalt und auch der Platz für LPG Tanks ist begrenzt. Einzig die Entscheidung für dann 4-Zylinder-Treckermotoren (Diesel) ist für mich unverständlich, da bei kleineren Wagen auch die Dämmung nicht so doll ist. Wenn ich dann in der Betrachtung noch sehe, das die kleinen LPG Benziner dann häufig auch noch hoch drehen müssen, um auf der Bahn Leistung zu zeigen, dann resultieren da dann auch die vielen Schäden, die das Vorurteil vom blöden LPG stützen.

LPG macht Sinn auf Langstrecken bei größeren Benzinern/ Spritschluckern. Die brauchen dann den Diesel-Vergleich nicht zu scheuen und rechnen sich auch deutlich.

Beispiel mein Volvo XC70:

3l 305PS 6-Zyl.Benziner/Allrad, braucht auf Benzin zwischen 10-16l , im Schnitt da viel Stadtverkehr und Autobahn so 14. Das sind ca. 20,-€ auf 100km. Bei Gas komme ich auf nen Schnitt von Max. 16l , also deutlich unter 10,- je nach Gaspreis. Volvo hat keinen 3l 6-Zylinder Diesel, aber mit dem 2,4l 5-Zylinder des Vorgängers/Allrad brauchte ich so um die 9..... Das rechnet sich dann nicht nur, der Benziner fährt auch deutlich entspannter, ruhiger, hat 30% mehr Leistung und da der 70l Tank des Benziners ja voll zur Verfügung steht, hab ich sogar ne bessere Reichweite (ohne Sparwahn ;))

Ansonsten ist es kein Problem, so alle 350km( Tank in Reserveradmulde ohne Einschränkung des Kofferraumes) ne LPG Tankstelle auf der Strecke zu finden, ohne einen Umweg zu fahren...ich bleibe doch nicht liegen...dann fahre ich eben mal 20km auf Benzin. Selbst in Norwegen mit sehr geringer LPG Dichte bin ich auf ner 2800km Rundtour, nur 90km auf Benzin gefahren, ohne jeden Umweg und spezielle Planung. Allerdings war da die LPG Reichweite bei 470km....man fährt halt vernünftiger. :p

Und zum Schluss.....mit LPG kann ich in alle Großstädte ohne den Angstschweiss mal irgendwann ein Dieselfahrverbot zu kassieren..

KUM


21.07.2019 12:44    |    Uli

Letzteres stimmt leider nicht - meinen 94er Renault Espace mit LPG (und 82l-Tank unter dem Auto, Reichweite auf LPG > 700 km) habe ich letztes Jahr nicht mehr repariert, da das vorgesehene Fahrverbot für Frankfurt auch Euro-2-Benziner umfassen sollte. Und Euro 3 ist mit dem Auto nicht erreichbar. Dieses Auto war unser zweites LPG-Fahrzeug (erstes war ein Espace V6 von 1991, umgerüstet 2009) - aber nicht unser letztes. Derzeit haben wir wieder/immer noch zwei Autos mit LPG laufen - der jüngste davon übrigens ein Duster mit Werks-LPG.

 

Probleme? Naja... einer von den vieren hat Probleme nach Warmstarts bei höheren Temperaturen (kann auftreten ab ca. 25°C, tritt sicher auf bei >30° C Außentemperatur). Die anderen drei liefen/laufen einwandfrei. Die beiden nicht mehr existierenden wurden bei 180.000 km bzw. 230.000 km umgerüstet und bei 320.000 bzw. 340.000 km "außer Dienst gestellt". Bei beiden hat sich die Umrüstung mehr als gelohnt.

Bei den Betriebskosten liegt LPG in der Tat etwa gleichauf mit einem Diesel. Der Diesel hat den Vorteil des höheren Drehmoments - unbestritten.

 

Aber 2009 brauchte ich für meinen Weg zur Arbeit schon eine grüne Plakette - die bekam ich mit dem 15 Jahre alten Benziner (Kaufpreis 1000 EUR) problemlos, dazu kam die Umrüstung (incl. Eintragung) für knapp 1.500 EUR. Für einen Diesel mit grüner Plakette hätte ich weit mehr als 2.500 EUR investieren müssen!

 

Heute sieht die Sache ähnlich aus: Um Fahrverbote SICHER zu vermeiden brauche ich einen Benziner mit EURO 3 oder einen Diesel mit EURO 6. Da hole ich einen gut erhaltenen Benziner für 1.000 EUR, zahle die Gasanlage mit einem Lächeln und freue mich, dass beides zusammen dann noch weit weniger gekostet hat als ein runtergerockter Vielfahrer-Euro6-Diesel.

 

Und da liegt der wahre Vorteil von LPG: Es ist ein relativ sauberer Energieträger. Gerade der zuletzt heiß diskutierte NOx-Ausstoss beträgt nach den von mir gefunden Angaben nur ca. 10% im Vergleich zu einem Benziner. In Vergleich zu einem Diesel bewegt man sich also eher im Promillebereich....


22.07.2019 17:54    |    HerrLehmann

Da bin ich froh mit einem aktuellen Diesel ohne Anstrengungen 1110km mit einer Tankfüllung zu kommen.

Alle 250 km tanken würde für mich im Job heißen täglich tanken zu müssen. Wie nervig!

 

Ein Bekannter ist gerade mit seinem auf Gas umgerüsteten SUV in Österreich und kotzt über die praktisch nicht vorhanden LPG Zapfstellen...


22.07.2019 18:06    |    mozartschwarz

Dienstwagen sind eh unint. Selbst zahlen und mitreden..;)

 

Hab mir jetzt mal so einen Euro5 Stinker zugelegt. Astra j 1.7 CDTI. Mal schauen ob der auch nur ansatzweise so günstig wird wie der Omega A auf LPG war. Muß der bei gleichem Fahrprofil aber unter 5L/100km laufen.


22.07.2019 18:17    |    Fensterheber7782

Naja. Der J ist ein Panzer und der 1.7 nicht gerate taufrisch (ist eine ISUZU-Konstruktion aus den Achtzigern).

 

Ich kann meinen 1.6 CDTI relativ leicht unter 5 Liter bewegen; bin halt nicht auf Dauer auf der Überholspur (ich weiß, für viele ist es eine Bedrohung der Existenz auch mal runter von der Ü-Spur zu fahren).


22.07.2019 20:42    |    mozartschwarz

@dugi117 Dann passt der ja bestens. Der Omega ist auch kein Kleinwagen und eine Konstruktion aus den 80ern...


23.07.2019 07:42    |    NL-Seitenwagen

Hallo, hier die Punkte aus Holland.

Diesel 2 Punkte. Benzin 5 Punkte und LPG 10 Punkte !!

 

Ich habe die letzten 50 Jahre viele Auto's gefahren, selten Diesel, meist Benziner, aber auch 5 auf LPG.

Nie Probleme und super billig in Tanken. Nachteil, öfter tanken, weiniger Tankstellen (sicher ins Ausland also für mich auch in Deutschland). Da sollte die EU mal ein Gesetz machen, eine Tankstelle, soll, muss auch eine LPG stelle (zum tanken) haben.

 

Aber die Politik ....... in Holland. Klima Klima Klima, aber die Brandstoff die weitaus am saubersten ist, wird sehr hoch besteuert in den Strassensteuer (glaube in Dld KFZsteuer genannt).

 

Ein Toyota Aygo, kleines Auto, kostet in Holland auf Benzin 30 euro an Strassensteuer ... pro Monat !!

Wäre es ein Diesel oder ein LPG dan wären das 60-70 euro .... pro Monat.

 

Also wenn wir von Benzin ausgehen, dann wird das Auto das schmutziger ist in den Niederlande viel schwerer besteuert, und das Auto das Auto das viel sauberer ist, .... auch. Ungefähr gleich schwer.

 

Logik :confused::confused::confused:

 

 

Noch eine Bemerkung, Man hat noch immer den Benzin tank bei LPG, also im Notfall kann man umschalten auf das teuerere Benzin.


23.07.2019 08:35    |    mozartschwarz

Liegt doch nur dran das gesicherte Steuereinnahmen da sind. LPG und Diesel sind Vielfahrertreibstoffe. Versteuert man die einfach höher und senkt dafür die Straßensteuer, könnte am Ende ja weniger gefahren werden ;) und das Kartenhaus der Steuereinnahmen bricht ein.


23.07.2019 09:05    |    ToledoDriver82

Sollst du nicht aber weniger fahren für den Umweltschutz ;)


23.07.2019 09:26    |    mozartschwarz

Ja ne erstmal müssen die Einnahmen stimmen und auf dem Papier muß es nach Umweltschutz klingen.


23.07.2019 09:30    |    ToledoDriver82

:D


23.07.2019 09:39    |    NL-Seitenwagen

Ja, hier in NL machen die Behörde es sich leicht. Was die nicht gerne sehen machen sie extrem teuer. Gut für ihnen und selber können die das bezahlen von ihren feste Monatliche Kosten vergütung van 4000 Euro.

Ich nenne mal was ...... Kraftstoff für Auto Lastwagen und Flugzeug.

Strom, oder für das in Hollandsehr sehr beliebte Gas für Heizung und kochen, wollen sie Gas nicht mehr aus dem Boden holen. Lösung .. extrem teuer machen. Auch Zigaretten, Alkohol, ..... und grosse Auto's. Bleiben wir beim Thema Auto, ihr kent die BPM steuer von Holland? Lass mich mal erklären .....

 

Grundpreis Auto 100.000 euro. Einfach rechnen darum nehme ich 100.000

 

Deutschland 100.000 plus Mehr Wert Steuer (meine 19 % in Dld) dan sind das 119.000 euro.

Holland 100.000 dann die BPM steuer 33 % macht 133.000. Aber warte, wir haben in Holland auch M. W. St. die ist 21 % und musst du auch bezahlen über diese BPM Steuer also..... 133.000 plus 21 % von 133.000 macht 161.000

 

Die Praxis, Toyota Verso Executive vor 15 jahre ohne Abgabe eines anderes Auto, full option, mir 2 Angebote gehollt. Eine in NL kostet das Auto 36.000 euro. Meine Partnerinn ist Deutsche und lebt in Dld, also auch beim Deutschen dealer informiert, das Auto kosteten 26.000 also exact 10.000 euro billiger auf ein doch nicht echt extremes Auto.

 

Was hat das mit Diesel und LPG zu tun?

Okay. Ein Diesel Auto ist teuerer. Also die Steuer darauf sind auch höher. Also beim Diesel ist der Unterschied grösser.

 

Für Umbau auf LPG würde ich euch raten mal bei uns in NL zu kucken wenn ihr euer Auto nachrrüsten wollt. Erstens tun wir das öfter also könnte mir vorstellen vielleicht Preiswerter, aber auch in Holland gibt es oft gebrauchte Anlagen. Nur wenige Teile sind speziell für ein bestimtes Auto und die nimmt man dann neu aber zb einen LPG tank gebraucht der in dein Auto gut passt (damit du auch noch was Kofferraum übrig hällst) oder sogar einen Unterbau kannst du dich Geld sparen. So hatte ich schon einen Opel Rekord umbau auf LPG für 1000 statt 1600 (damals) Gulden.


23.07.2019 20:54    |    legan710

Ich habe für meine Pendelstrecke (100km pro Strecke) auch mit LPG geliebäugelt, unterm Strich hat es sich für mich nicht gelohnt.

 

Interessant ist LPG natürlich wegen den Treibstoffkosten und nachgelagert auch den günstigeren Fixkosten eines Benziners. Ob grüne Gedanken eine Rolle spielen bezweifel ich, eher noch die Flucht vor Fahrverboten.

 

Problematisch war für mich folgendes: Verfügbarkeit. Nicht vom Treibstoff, den gibt es an jeder Tankstelle, aber vom Fahrzeugen.

Ab Werk gab es kein PKW, der mich wirklich angesprochen hat. Gerbaucht gab es zwar interesante Angebote, aber letztlich haben die (alten) PKW schlicht nicht meinen Vorstellungen entsprochen (Z.B. hinsichtlich der Automatik und einigen Komfortausstattungen).

Die Umrüstung auf eine Fast ist für mich wenig rentabel, da die passenden Diesel schon mit 6L x 1,35€ = 8,10€/100km auskommen. bei aktuellen Preisen sogar nur 7,20€. Der Umrüstaufwand und die offene Garantiefragen sind mir das nicht wert. Was letztlich auch ein größeres Argument war als ich mir zunächst eingestehen wollte: Reichweite. mit meinem 66L Tank Diesel reichtein Tankstopp pro Woche.


27.07.2019 14:06    |    ChezHeinz

Gebrauchte LPG Teile braucht niemand einbauen, das reine Material ist nicht teuer. Mittlerweile ist es in D dank ECE R115 vorgeschrieben, welche Komponenten in welches Auto verbaut werden müssen. Die Zeit, als man sich sein Kram zusammengesucht hat, sind (fast) vorbei. Bei Re-Importierten Autos mit genullter Typklasse darf man (noch?) selber die Anlage zusammenstellen.

 

Da Diesel und Benzin Direkteinspritzer grundsätzlich nicht in Frage kommen, fällt die Wahl also leicht: Ein "alter" Saugrohreinspritzer wird selber auf LPG umgebaut. Genullte Autos sind automatisch Re-Importe aus Japan, da schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Gut erhaltene Gebrauchtwagen mit günstigem Treibstoff. Bei einer Tankgröße von 70 bis 80 Liter entfällt auch das Tankstoppargument, bei mehr als 6000 (?) LPG Tankstellen in D eh ein wenig konstruiert.


28.07.2019 14:28    |    Uli

Jepp... und wenn man (warum auch immer) über 1000 km am Stück fahren MUSS, dann wird der Anlass auch so wichtig sein, dass es keine Rolle spielt, wenn die letzten 300 km auf Benzin gehen....

 

Mein 94er Espace mit 82L LPG-Tank (unterm Auto) und 76L Benzintank (ebenfalls unterm Auto) hatte eine Gesamtreichweite >1.500 km ohne Tankstop. Bei 3.000L Stauraum auf 4,43m Außenlänge und (incl. Gasanlage) gemessenem Leergewicht von knapp unter 1,5 t und einer Anhängelast vom 1800 kg.

 

Es wäre schön wenn dieses gestern heute wieder ein morgen hätte... oder wie was das?


28.07.2019 18:58    |    andyrx

Nun diese großen Tankbehälter sind sicherlich eher die Ausnahme ( wobei das betanken dieser großen Tanks ewig dauert ) zumeist haben die Fahrzeuge den Tank in der Reserveradmulde und damit um die 30-40 Liter Kapazität ....da ist dann meist doch bei 300-400km tanken angesagt ...


28.07.2019 19:16    |    ChezHeinz

73 Liter im R129, ähnllich groß im W124. Tanken dauert etwa doppelt so lange wie bei Benzin. Dafür stinken danach nicht die Hände und Anstellen wie bei den Benzinsäulen ist eher eine Ausnahme. Ob nun 3 oder 5 Minuten tanken, das kann doch nicht den Ausschlag geben?


28.07.2019 19:44    |    andyrx

Gibt nicht den Ausschlag ....keine Frage, wollte es bei pro und contra aber erwähnt haben ;)

 

Kommt hinzu das man die ganze Zeit den Knopf halten muss damit das Gas weiterläuft .....zwischendurch pinkeln gehen oder Scheiben putzen ist nicht :o


29.07.2019 09:01    |    158PY

Außer, man behilft sich mit einem selbstgebauten Adapter, der den Totmanntaster drückt, und kann zwischendurch die Scheibe putzen oder was auch immer. Habe ich mal bei einem Lieferwagen gesehen, der einen 120 Liter Tank hatte.... ;)


29.07.2019 22:17    |    Uli

In der Tat... der größte Nachteil des LPG-Fahrens, dieser Totmanntaster.

Nach 120L Tanken ist man bei manchen dieser Taster (die teilweise richtig Druck erfordern) vermutlich hinterher tot...

So ein Adapter ist natürlich böse und wird wohl auch nicht bei jeder Säule funktionieren... aber eine reizvolle Idee. ;-)

 

Ach ja: Der größte Witz, der mir in Sachen LPG je begegnet ist, war ein Hummer, der neben mir an der LPG-Säule hielt. Auf meinen Kommentar hin, dass so ein Auto einem ohne LPG wohl schnell das Konto leersaufen würde lächelte der Fahrer milde und meinte, die LPG-Anlage sei eher ein Feigenblatt: Er hatte einen 18l-Tank und kam auf LPG nie über 100 km weit, mit etwas Schmackes war der Gastank schon nach weniger als 50 km leer! (Wo ist der Smiley zum "Vogel-zeigen"?)

 

Aber klar, der Duster mit dem Ab-Werk-Tank hat in der Tat unter 40l Volumen, was sehr lästig ist. Sollte der irgendwann von meiner Frau auf mich übergehen, dann werde ich mich nach einem Zusatztank erkundigen, weil... so schön LPG ist: Alle 3 Tage an die Tanke wäre schon lästig!


29.07.2019 22:22    |    mozartschwarz

Gibt viele "Inovationen" für den Totmannschalter...

 

Saugnäpfe mit entsprechender Drückschraube oder große Zwingen...

https://www.google.com/search?...


30.07.2019 09:00    |    Fensterheber7782

Wenn man ein größeres Volumen will, lässt man sich einen Vierloch-Tank verbauen und nicht die kleinen die alles über das Multiventil schaffen müssen. Ein guter Umrüster würde auch nie eine Multiventil-Lösung für Volumen jenseits 60-70 Liter anbieten. Wenn ja, dann hat er von seiner Arbeit wohl weniger Ahnung.

 

Die Betankung beim Vierloch ist signifikant schneller.


30.07.2019 10:34    |    ChezHeinz

Damit erhält man etwa 5 Liter mehr Tankinhalt, dafür muss aber auch der Platz ausreichen, da der Anschlußbereich außerhalb der Tanksilhuette liegt. Und so ein Tank nach ECE 115 für genau diesen Fahrzeugtyp zugelassen ist.

 

Multiventile gibt es immer auch als "super" Variante mit 8mm Anschlussleitung statt 6mm, das nimmt sich mit den 4-Lochtanks also nichts. Vor 10 Jahren war das noch anders, aber zwischenzeitlich ist einiges passiert. Umrüster mit Ahnung kennen das ;)


30.07.2019 12:09    |    Fensterheber7782

Kenne ich anders und meine Kenntnisse der Materie sind nicht 10 Jahre oder mehr alt. Auch mit 8mm Anschluss ist immer noch das Multiventil das Bottleneck beim Befüllen. Kenne zwei oder drei gute Umrüster, die lachen dich aus bei einem Vorschlag einer Multiventillösung für z.B. einen V8.

 

Wegen Platzverhältnisse ist natürlich Ein Donut-Tank mit Multiventil mittig super für den Einbau in die Reserveradmulde. Dann ist ohne Ladebodenerhöhung aber spätestens bei 55-60 Liter Schluss.

 

Der ECE R115 nach kann man froh sein dass man überhaupt eine passende Anlage findet, da müssen wir über einen Tank erst gar nicht diskutieren. Die Regelung ist heute wohl das LPG Ko-Kriterium Nummer 1.

 

Umrüster mit Ahnung - die Realität ist, auf einen der es drauf hat kommen 9 Pfuscher. Leider.


30.07.2019 13:01    |    ChezHeinz

Deshalb rüstet man sowas wenn möglich besser selber um. Mein(e) 1-Lochtanks haben 73 Liter brutto und einen 8mm Befüllanschluß am Multiventil. Ein 4-Lochtank hätte dort nicht hineingepasst. Sowas hatte ich im W124, gefühlt ging das Tanken dort nicht noch schneller (gemessen habe ich es aber nie, auf die Schnappsidee wäre ich nie gekommen).

 

Den Ladeboden habe ich um etwa 2 bis 3 cm erhöht, ist kein Weltuntergang. Es gibt beim Multiventil keinen Flaschenhals, der Anschluß am 4-Lochtank ist nicht grösser, wie denn auch, es passt ja maximal ein 8mm Schlauch an an den Befüllanschluss.Verallgemeinern lässt sich die Tankgrösse eh nicht, die Autos dieser Welt sind schon unterschiedlich gebaut.

 

Im G habe ich einen 80 Liter Zylindertank mit 8mm Multiventil und bin beim Tanken noch nie vor Langeweile eingeschlafen.


Bild

30.07.2019 13:06    |    ChezHeinz

Nebenbei: Wenn die beim V8 und 1-Lochtank schon lachen, was machen denn die Profis erst bei einem V12? Ihre Lizenz zurückgeben?


Bilder

30.07.2019 13:44    |    Fensterheber7782

Professionell umrüsten, würde ich mal tippen. :rolleyes:

 

Und, bei wieviel Umdrehungen schaltet der zurück auf Benzin?

 

Btw.: der Umbau sieht nach einer Bastellösung aus. Nichts für Ungut. Injektore gehen noch, der rest ist... naja. Eine fix verbaute Gasleitung über den, was ist das, der Öleinfüllstützen?

 

Und der Gastank? Tiefer als der tiefste Punkt des Fahrwerkes - welcher TÜV hat denn sowas abgesegnet?


30.07.2019 16:38    |    ChezHeinz

Die Anlagen schalten nicht um auf Benzin, wobei das mit der Befüllleitung nichts zu tun hat. Die Gasleitung ist flexibel und behindert den Zugang zum Öleinfüllstutzen nicht. Ganz im Gegenteil zu den "Profis", von denen gleich zwei die Gasleitungen oberhalb des Ölfilters (bei andern Maschinen) verbaut hatten.

 

Der Gastank ist nicht der tiefste Punkt, das ist der Perspektive und meiner Faulheit, mich nicht für ein Foto bäuchlings auf die Erde zu werfen geschuldet. Nebenbei, nirgends steht geschrieben, dass ein Tank nicht die tiefste Stelle an einem Auto sein darf. Wohl aber Mindestabstände des tiefsten Teils zur Fahrbahn.

 

Gehe einfach mal davon aus, dass so gut wie kein "Profi" auch nur annähernd so eine Arbeit abliefern könnte. Ich kenne ganz genau eine Firma, die hochwertige Arbeiten abliefert, keinesfalls gehören da die in den entsprechenden Foren vertretenen üblichen Verdächtigen dazu.


Bild

31.07.2019 09:33    |    Fensterheber7782

Das Umschalten auf Benzin hat nix mit der Befüllung zu tun - weiß ich. War nur eine Testfrage, weil die meisten "Spezialisten" es nicht schaffen solche Hubraummonster so umzurüsten dass bei Volllast die Gasversorgung nicht in die Knie geht. Dann wird ab xx Umdrehungen als "motorschützende Maßnahme" auf Benzin umgeschaltet. Sowas kennst aber bestimmt.

 

Die Gasleitung ist flexibel, da könnte man die auch anders verlegen, sogar ohne die Ausschnitte in der Abdeckung vorne. Bei meinem Peugeot damals hat der freundliche bis zum Ende gedacht ich fahre einen mit einer Anlage ab Werk. Da war einfach nichts zu sehen, das Steuergerät war an der Spritzwand mit einer custom Konsole angebracht, komplett außer Sicht, die Kabel im Flexrohr wurden entlang des Original-Kabelbaumes geführt, die Injektoren haben wir in die Kurve der Ansaugbrücke auf eine spezialangefertigte Alu-Halterung montiert...…

 

Was solche Sachen angeht bin ich ein Perfektionist.

 

Zum Tank: der ist durch das Radhaus seht gut sichtbar; wurde der gegen Witterung ordentlich mit Schutzwachs eingesprüht? Kesselstahl ist nun mal Kesselstahl.


31.07.2019 10:53    |    ChezHeinz

Der Tank wurde mehrfach lackiert und wie der Rest vom Auto mit Mike Sanders behandelt. Der G war so eine Art Machbarkeitstest, ich wollte ausprobieren, wo meine Grenzen sind. Jetzt kenne ich sie ;)

 

Der Motorumbau ist bei den kleinen V6 / V8 sehr einfach, aber der Tankumbau war schon speziell. Am teuersten war das Stück Papier mit der Zulassung des neu angefertigten Benzintanks, das Original musste ja weichen.

 

Die Gasleitung vom V12 kann man m.M.n. nicht sinnvoll anders verlegen, ich habe mir da schon ein paar Tage gegönnt. Die Einblasdüsen beider Motorbänke sind jeweils im Ring angeschlossen, werden also von beiden Enden mit Gas versorgt um Druckabfall so weit wie möglich zu vermeiden. Das ist der Grund, weshalb die Gasleitung "vorne" oberhalb des Öleinfülldeckels verläuft. Käme es auf die Optik an, hätte man dort aufhören müssen und wie üblich nur an einem Ende die Gasversorgung realisiert.

 

Die Steuergeräte sind im Innenraum am Ort des ehemaligen CD-Wechslers untergebracht. Bei einem anderen V12 ohne Kindersitzbank habe ich sie in der Fondablage installiert. Den Standard Kabelbaum habe ich komplett umgebaut und alle Längen angepasst sowie mit Gewebeband neu gewickelt. Dieses geschlitze Wellrohr wird bei Wärme schnell hart und brüchig, sowas baue ich erst garnicht ein.

 

Es führt auch kein Kabel unter dem Fahrzeugboden entlang und die Gasleitung befindet sich in den originalen Halterungen der Hydraulik. Es soll ja "Profis" geben, die schnell mal ein paar Löcher für Schellen in den Unterboden bohren, natürlich ohne ein Tropfen Farbe für Korrosionsschutz zu verschwenden. Und ja, das Saugrohr war nicht nur runter, auch die Nippel der Einblasdüsen sind auf der Innenseite bündig gefräst. Ich Bastel halt ganz gerne. Die elektrische Einbindung der Gasdüsen kann sich eigentlich auch sehen lassen, wenn man denn davon etwas sieht.



31.07.2019 11:11    |    ChezHeinz

Bei Maschinen, die man der Optik wegen besser mit einer Abdeckung verbirgt, lässt sich so eine Gasanlage natürlich gut "unsichtbar" verbauen. Das Gas-Steuergerät befindet sich im Steuergerätekasten und der Verdampfer im Innenkotflügel. Die Kabelbäume sind gewickelt, im Innenraum verlegt und die Längen angepasst. Alle "Profis" verneigen sich.... JETZT ;)

 

Wenn es denn so wichtig ist. Spätestens bei geschlossener Motorhaube sieht man ganz genau gar nichts mehr von den zusätzlichen Einbauten.


Bild

31.07.2019 11:22    |    mozartschwarz

Aber Mercedes selbst hat angeblich keinen großen Add-blue Tank untergekriegt und musste bescheissen...:D

 

Saubere Sache.

 

Meine Frau träumt immer von einem G. Selbst einen zu mieten ist preislich heftig...

Die wäre glaube schon mit einer Dieselmillitärversion glücklich...


31.07.2019 11:45    |    Fensterheber7782

Eine Alu Ansaugbrücke muss ja runter.... Sonst kann es böse enden.

 

Gibt's aber Spezialisten, die auf eingefettete Bohrstücke schwören..... :eek:

 

Sonst nice! Anscheinend mit sehr viel Aufwand umgerüstet. Machst du auch 08/15 Kisten oder nur solche Ultra-Protz-PS-Bomber?


31.07.2019 13:16    |    ChezHeinz

Der Benzintank vom G fasst 15 Liter und ist damit gerade klein genug, dass er als Monovalentes Fahrzeug zugelassen werden konnte. Einer von zwei in Deutschland. Der Andere gehört meiner besseren Hälfte ;)

 

Es ist wirklich sehr schwer, im G Platz für zusätzliche Tanks zu finden, neben dem Verteilergetriebe wäre noch etwas Raum. Moderne Diesel werden eh überbewertet, das, was sie über die Jahre sparen, frisst die erste Reparatur komplett auf.

 

Ich rüste nur unsere eigenen Autos um. Protzige Neuwagen mag ich mir nicht leisten, die V12 sind 22 Jahre alte Uraltautos, es lebe die Nachhaltigkeit. Anfangs habe ich noch die "Profis" rangelassen, bis ich gemerkt hatte, dass die ihr Geld schlicht nicht wert sind. Man kann sie mit Geld bewerfen, trotzdem liefern sie einfach keine vernünftige Arbeit ab. Der letzte Wagen war ein R230 von meinem Sohn, da hätte ich im Nachhinein tatsächlich einen 4-Lochtank nehmen sollen. Der Raum ist begrenzt und der Anschlusskasten hätte gerade so eben knapp hineingepasst. Trotzdem habe ich noch keine Beschwerden gehört, er muss zufrieden sein.


Bild

04.08.2019 22:32    |    XF-Coupe

....


13.08.2019 22:22    |    unpaved

@mozartschwarz

Mach dir mal den Spass und setze deine Frau in einen GRJ71 oder GRJ76 von Toyota. Danach will die keinen G mehr und den Toyota gibt es auch mit LPG Umrüstung.

https://www.extremfahrzeuge.com/toyota-land-cruiser-j7/grj71/

Die alten G Militärdiesel sind nicht nur teuer wenn man sie kauft, sondern auch bei der Steuer, solange sie noch kein H Kennzeichen haben.


Deine Antwort auf "Diesel versus LPG ( Autogas)"

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