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andyrx

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15.04.2009 02:03    |    andyrx    |    Kommentare (69)    |   Stichworte: Diesel, Pendler, TDI, Trend

tdi-logo
Tdi logo

Hallo

 

aktuell geistern wieder mal so ein paar Analysen und Trends des selbsternannten Autoexperten Herr Dudenhöfer durch die Gazetten und Medien--->TDI &Co auf dem Rückzug

 

ja der Marktanteil des Diesel ist geschrumpft (März 09 ca. 28%) und dies ist auch leicht zu erklären,anstatt da einen Abgesang und düstere Aussichten zu malen sollte man schon genau hinsehen was da aktuell passiert...:rolleyes:

 

-Diesel haben traditionell einen hohen Anteil an Firmenwagen und die profitieren nicht von der Abwrackprämie

-Diesel haben erst ab der Kompaktklasse einen nennenswerten Anteil der Zulassungen

-es werden aktuell vermehrt Kleinwagen gekauft-->Abwrackprämie sei dank oder auch nicht

-der Text ''die Deutschen fahren vermehrt Kurzstrecken'' ist falsch,denn auch in Zukunft wird man Job bedingt weitere Entfernungen in Kauf nehmen,Mobilität ist für den richtigen Job wichtig....der Pendler wird auch weiterhin den Diesel bevorzugen.

-Diesel sind auch nach wie vor sparsamer als Benziner,solange Hybrid bei Cityfahrern und auf Kurzstrecken immer noch geächtet bleiben wird sich daran nichts ändern.

-Diesel machen vielen Autofahrern Spass durch ihre bullige Drehmomentwelle (auch wenn sie nicht schneller sind als Vergleichbare Benziner:D) bei moderaten Verbrauch.

 

Das Problem für den Diesel hierzulande ist aber primär die Verunsicherung der privaten Verbraucher durch die unsinnigen Feinstaubverordnungen der EU....die gewerblichen Käufer die aktuell aufgrund der Finanzkrise etwas zurückhaltender sind,stört dies hingegen viel weniger;)

 

dennoch viel Blödsinn der da zusammengetragen wurde....:o

 

oder seht ihr das ganz anders??

 

mfg Andy


15.04.2009 03:52    |    3L-auto-ja

Andy,

du hast, wie immer, vollkommen recht.

 

Dennoch ein paar weitere gedanken.

Der guenstige dieselpreis beruht (zumindest auch) auf unterschiedlicher besteuerung von diesel und benzin. (bei gleichzeit anderer pkw steuer)

Das sorgt jetzt dafuer, dass vielfahrer sich fuer diesel entscheiden "muessen". Das ist aber nicht gottgegeben, sondern kann sich aendern.

 

Weiterhin geht es jetzt schon den grossen PKW diesel an den kragen. Phaeton hat den grossen diesel nicht mehr, BMW seit der einfuehrung des F01 auch nicht mehr. Bei daimler wird es wohl auch so sein in der neuen s-klasse. Gibt es den 8 zylinder diesel noch in der neuen e-klasse? Ich weiss es grade nicht, aber ich tippe nein.

 

Die grossen diesel sind gewissermassen globalisierungsverlierer.

Am beispiel von BMW kann man es am besten sehen. Der V8 diesel wurde nur im 7ner verbaut. Der 7ner hat gegenueber 3er/5fer/6er und was es alles so gibt bei den bayern sicher eine kleinere stueckzahl. Der anteil der diesel ist weltweit nochmal ein bruchteil dessen und auch davon waren dann die wenigsten 8-zylinder diesel. Die hat man mehr oder weniger fuer den deutschen markt gebaut. Global gedacht lohnt das nicht und so verfuegt der neue 7ner auch nurnoch ueber den kleinen diesel.

 

Ich persoenlich finde es schade, ich mag die diesel.

Deren zukunft aber etwas kleiner ausfallenwird als bisher.

 

3L


15.04.2009 07:12    |    g-ForceOnlan

ich denke das die diesel evtl. auf nen langen zeitraum aussterben werden, die benziner werden immer kleiner im hubraum und haben immer mehr leistung bei weniger verbrauch. zb 1.2 TSI (daten weiß ich jetzt nicht genau :D)


15.04.2009 07:51    |    Simius

Hallo!

 

Das Problem ist bei fast allen Autos dass der Diesel sooo viel mehr kostet als die Benziner-Version.

 

Da zumindest die Wägen aus dem VW-Konzern Turbomotoren im Benzinerbereich haben fällt der Diesel schon fast irgendwie (für mich) flach. Obwohl sich auch ein guter Saugermotor schön fahren lässt. Gibt ja nix schöneres als wenn noch von 4-6000 Umdrehungen Leistung kommt. Vom Sound her und vom nutzbaren Drehzahlband gefällt mir fast jeder Benziner besser...

 

Irgendwie fährt man den Verbrauchsvorteil des Diesel nie mehr herein! Ich bin mal den 140 PS TSI in einem Golf gefahren, einen Verbrauch mit einem "6er" vorne zu erreichen is nicht wirklich schwer... Wenn ich den Diesel jetzt in der gleichen Art und Weise fahre mag er vl etwas weniger brauchen, aufs Jahr gerrechnet fahr ich aber so den zu hohen Diesel Aufpreis nicht mehr herrein.


15.04.2009 08:23    |    Flanders80

Ich kenne Leute, die sich in der Vergangenheit mit eine Laufleistung von weniger als 10tkm im Jahr einen Diesel geholt haben. 1,5 km am morgen zur Arbeit und am Abend zurück. Vielleicht mal in den Urlaub mit dem Auto. Meistens nimmt man aber doch den Flieger. Und dann irgendwann auf den Hersteller schimpfen, weil der Filter verstopft ist.

 

Vielfahrer werden auch künftig mit einem Diesel besser fahren.


15.04.2009 09:09    |    laurooon

Ich werde wohl weiterhin Diesel fahren. Ich fahre täglich 80km hin und zurück zur Arbeit. Da lohnt ein Benziner nicht, trotz Steuer und Versicherung.

 

Was ich noch ergänzen will, ist das Diesel oftmals einen höheren Fahrkomfort haben. Zumindest die Common-Rails. Ich bin mit meinem 2-Liter-Diesel bei 140km/h bei gerade mal 2.200 Umdrehungen (Toyota) und der Wagen ist flüsterleise und verrichtet tadellos seinen Dienst. Ein Benziner wäre wahrscheinlich bei 4000+ Umdrehungen. Ein beherzter Druck aufs Gaspedal und der Wagen hat auch dort noch genug Leistung um mich problemlos auf 200 zu schieben. Auch 220 sind mit Anlauf drin. Ich wüßte nicht, warum ich einen "noch schnelleren Benziner" brauchen sollte. Wann fahr ich mal 200? ....Selten!

 

Also Thema Reisekomfort und Betriebslautstärke.... da greif ich weiterhin zum Diesel und zahl auch dafür meinentwegen gern ein paar Euro mehr im Jahr.

 

Wer sich einen Diesel aber für Kurzstrecken kauft und nur Drehmoment haben will, hat den Schuss nicht gehört. Das ist selbst ohne DPF nicht gut für den Motor. :rolleyes:


15.04.2009 09:39    |    pinkisworld

Interressant für mich ist Diesel nur mit Partikelfilter.

Da mein alte Golf 4 TDI nicht gerade wenig Probleme hatte, bis zum Austauschmotor, würde ich nur bedingt wieder Diesel haben wollen. Zudem ein eher magere Leistung im Verhältniss Turbo Benziner.

 

Wenn man nun ein Zweitwagen, z.b. Polo, hat finde ich nen TDI garnicht mal so schlecht, meist leider dann für Kurzstrecke. Vorteil hier, wo meist "schwache" Benziner oder teuere Spezialmodelle (GTi ect. ) angeboten werden ist der Diesel eine gute Wahl. z.b. Polo Fun TDI 100PS. Genung Leistung für das kleine Auto und Sparsam als Zweitwagen. Daher bin ich auch die neuen Common Rails in der VW Palette gespannt die hofentlich 2010 im Polo kommen.

 

Aber für Urlaub oder Altägliches Pendeln zwischen Familien Wohnorten nutze ich schon jetzt kaum den Zweitwagen, daher sollte es da eher etwas stärker sein, Verbrauch stellt da eher selten eine Frage dar.

 

In der Stadt finde ich die nagelnden Diesel nicht besonderns Befriedigend. Man sollte hier eine Geräuschgrenze einführen. Und endlich DPF auf die Plichtliste setzen und alternative Varianten für Privat zulassen, z.b. Gasanlage im Diesel (derzeit nicht möglich durch Mischsprit) und Blue Tec.


15.04.2009 10:02    |    Simius

Polo Fun TDI? Was kostet der? 20.000€? Hört sich da nicht schon wieder das sparen auf?


15.04.2009 10:25    |    andyrx

Hallo

 

ich sag es mal so,wer überwiegend Kurzstrecke fährt davon aber viel,wird sicher dennoch mit dem Diesel besser fahren.....es kommt halt auf die gesamte Jahresfahrleistung an;)

 

mfg Andy


15.04.2009 10:28    |    meehster

Diesel haben einfach einen erheblichen Kostennachteil gegenüber Ottos.

Es fängt damit an, daß Dieselmotoren in der Anschaffung idR teurer sind als vergleichbare Ottos.

Nächster Punkt sind die (zu Recht) höheren Kfz-Steuern und Versicherungskosten.

Dann kommt noch ein Nachteil bei den Spritkosten (gegenüber CNG oder LPG) dazu.

 

Ein Diesel lohnt sich finanziell nur, wenn man den Wagen geschenkt bekommt und nie regulär anmeldet. Ansonsten ist er teurer.

 

Oder wie mal jemand aus meinem Bekanntenkreis sagte:

Zitat:

Ich kann mir keinen Diesel leisten, dafür fahre ich zu viel./quote]


15.04.2009 10:48    |    Simius

Hm warum Diesel für Kurzstrecken? Braucht der da nicht noch mehr als ein (Saug-)benziner?


15.04.2009 10:52    |    andyrx

nein der Diesel ist auch in der Stadt wesentlich sparsamer als ein Benziner;)

 

die Taxis z.B. zeigen dieses ja;)

 

 

mfg Andy

 

BTW: ich bin kein ausgemachter Dieselfan,denn meine hochdrehenden Benziner und Wankelmotoren machen mir mehr Spass,aber im ''daily use'' und auf schnellen Langstrecken ist ein guter Diesel schon was feines...da schnell und dennoch sparsam;)


15.04.2009 10:58    |    Simius

Na ich mein jetzt für solche Kurzstrecken wo der Motor nicht warm wird... Braucht da der Turbodiesel nicht so gar mehr? Aber in Sachen Belastung für den Motor dürfte es wohl für den Diesel schlechter aussehen... Partikelfilter und Turbolader?


15.04.2009 10:59    |    Electican3

Momentan bin ich noch mit nem Diesel unterwegs (cdi) werde aber beim nächsten wieder zu Benzin gehen. Erstens wegen der Umrüstbarkeit auf Gas und weil im Bekanntenkreis einfach zuviel angefallen ist (Meist bei BMW, einmal nen 3er von ´99 und jetzt ein aktueller 1er). Das Turbogedöns ist mMn einfach nichtmehr so haltbar wie es die alten Saugdiesel waren, was auch wieder gegen einen Diesel spricht. Die Zeiten in denen 500tkm und mehr normal waren werden in absehbarer Zeit nimmer so einfach erreicht werden.

Hauptsächlich aber werde ich dann weniger km fahren, da lohnt der Diesel nichmehr, bis jetzt hat sich der Diesel gelohnt (trotz Steuer&Versicherung)

Benziner wird dann wohl auch kein Turbo (bzw. Kompressor, dem Stern will ich treu bleiben) werden sondern ein 6-Zylinder mit ohne Zwangsbeatmung. (u.a. auch wegen Autogas)

 

Der Spareffekt auf Kurzstrecken mit dem Diesel ist auch eher gering, meiner braucht allein (im Winter) ca. 20km, bis dahin säuft er auch nicht grad wenig... Daher versteh ich die Leute nicht die sich für die Stadt nen Diesel holen... Aber jedem das seine..

 

Grüße

 

Edit: @andy: die Taxen werden aber auch nieee kalt ;) daher auch auf "kurzstrecke" vermeindlich verbrauchsärmer


15.04.2009 11:01    |    laurooon

@ andyrx

 

Ein Diesel ist für Kurzstrecken überhaupt nicht gut, da er warm werden muss (warmes Kühlwasserzeigerchen ist niciht warmes Auto!). Auf einer 5km Fahrt durch die Stadt wird der Diesel nicht warm, was deutlich auf die Lebenszeit geht. Ein Benziner ist da etwas genügsamer, wobei auch dieser lieber warm werden würde. Aber ein Diesel verzeiht sowas auf Dauer nur sehr selten.

 

Gruß

Laurooon


15.04.2009 11:04    |    andyrx

Hi

 

mit Kurzstrecke meine ich primär Cityverkehr;)

 

wer viel in der City unterwegs ist aber dennoch auf Kilometer kommt fährt mit dem Diesel besser...wer nur kurze Strecken und dazu auch wenig fährt wird wenig Freude haben;)

 

mfg Andy


15.04.2009 11:09    |    laurooon

@Andyrx

 

Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, braucht mein Diesel bei 2200rpm und 140km/h ca. 15-20 Autobahnkilometer, bis er "wirklich warm" ist... Da muss man aber in der Stadt ganz schön lange rumfahren, um das Auto warm zu bekommen.... ;)


15.04.2009 11:17    |    andyrx

Hi

 

also mein Audi 2,5TDI ist auch in der Stadt wesentlich sparsamer als mein auf Langstrecke sehr sparsames BMW Cabrio welches ich dort mit 8,5 Liter fahren kann-->Klick

 

 

denn in der Stadt braucht der BMW rund 12-14 Liter,während ich im Audi mit 8-9 Liter auskomme;)

 

 

mfg Andy


15.04.2009 11:37    |    laurooon

Klar Andy,

 

Diesel SIND sparsamer, das hab ich nie bestritten. Ich wollte nur anmerken, dass sie auf jeden Fall warm werden müssen und das ist der Stadt meist nicht so einfach. Da musst du schon 20-25 Minuten rumfahren. Seh ich beim Bekannten, der hat einen M3. Dieser BMW hat eine separate Anzeige für die Öltemperatur und die ist SEHR träge. Kühlwasser ist schon nach 5 Minuten warm, aber das Öl (und hierauf kommt es an) braucht seine Zeit.

 

Gruß

Laurooon


15.04.2009 12:47    |    Stefan Payne

Zitat:

-Diesel sind auch nach wie vor sparsamer als Benziner,

Öhm, nein, eigentlich nicht bzw kaum.

Zumindest wenn man nicht den Kraftstoffbedarf sondern Energiebedarf betrachtet, hier unterscheiden sich beide kaum noch.

 

Dabei muss aber auch gesagt werden, das ein Liter Diesel schon 'nen Stückerl mehr Energie hat als ein Liter Diesel (war 1:1.25 oder gar 1:1.5, weiß ich gerad nicht genau)

 

Zitat:

-Diesel machen vielen Autofahrern Spass durch ihre bullige Drehmomentwelle

Dieser Satz ist mit verlaub falsch.

Denn die 'Diesel Pur' sind einfach nur verdammt lahme Krücken, die keinen Hering vom Teller reißen können.

Erst der Turbo macht den Unterschied, nur den kann man auch an einen Benziner bauen, womit man dann den gleichen Effekt hätte - allerdings auf Kosten der Haltbarkeit/Lebensdauer des Motors.

 

Mein langhubiger 3l R6 mit Turbo dran hat z.B. nicht mehr den ersten Turbo, auch hat der Motor einige Probleme, die auf den Turbo zurückzuführen sind, die NA Version hat diese Probleme dementsprechend nicht.

 

 

Andy, du machst den Fehler, das du den Diesel nur recht oberflächlich und emotional betrachtest, die Finanzielle Seite betrachtest du nur Teilweise.

Du darfst die Anschaffungskosten nicht unterschlagen, ebenso auch nicht die Wartungskosten, was bei Volkswagen/Audi hin und wieder mal 600-1200€ (+ Arbeit??) für 'nen neuen Rußpartikelfilter bedeutet.

Aber auch hin und wieder, unter Umständen weitere Werkstattaufenthalte aufgrund zugesetztem Rußpartikelfilter (Herstellerübergreifend) oder aufgrund von verkokten Einspritzdüsen (Herstellerübergreifend)...

 

Die Wahrheit ist, das der Diesel nur im Langstrecken Betrieb, über die Autobahn, wirklich zu gebrauchen ist, im Stadtverkehr sollte man ihn meiden, insbesondere mit einem normalen Schaltgetriebe!

Hier ist der Verschleiß des Materials (Kupplung) einfach zu groß, so dass man hier durchaus den einen oder anderen Schaden erwarten kann, wie es bei unserem ehemaligen Toyota Avensis der Fall war...

 

Manch ein Hersteller reduziert aus diesem Grunde auch die Leistung in den ersten beiden Gängen.

Dabei hat dieser Hersteller auch noch einen gewissen 'Premium Anspruch'...

 

Die Probleme der aktuellen Generation sind nicht von der Hand zu weisen, Otto Normal Fahrer wird sie früher oder später bekommen, der typische Vertreter, der 200km am Stück über die AB fährt, bleibt in der Regel davon verschont...


15.04.2009 13:06    |    andyrx

@Stefan Payne

 

nun emotional betrachtet reisst der Diesel bei mir keine Bäume aus,da schlägt mein Herz ja ganz anders,aber das weisst Du ja;)

 

dennoch kann der Diesel rein sachlich auch ein paar Vorzüge verbuchen und die sind für Vielfahrer oder Pendler nicht von der Hand zu weisen;)

 

auch der emotionale Effekt an der Tanke eben auch nur einen kleineren Betrag zu zahlen hat für viele Kunden seinen Reiz;)

 

die Drehmomentwelle hat ein Diesel schon,es kommt halt auch drauf an welcher Gang gerade eingelegt ist....und somit wieviel Raddrehmoment man gerade wählt;)

 

für manchen macht dieses schon eine Menge an Spass aus,auch wenn der Spuk meist nur bis 4000RPM reicht....als Pendler oder Vielfahrer ist so ein Diesel schon noch eine wichtige Option,lass mal nur wieder die Spritpreise anziehen und es wird spürbar;)

 

Das ein Diesel ohne Turbo völlig daneben ist liegt auf der Hand,der Diesel hat aber einen Trend vorweg genommen der scheinbar nun auch bei den Benzinern Einzug hält;)

 

Ob ein Hochleistungsdiesel heute noch 500tkm hält spielt in der Regel kaum noch einen Rolle,denn alles drumherum wird vorher auch schon den Weg alles irdischen gehen sprich verschleissen....entsprechende Steuergesetze und Vorschriften sorgen meist dafür das nach 10-15 Jahren ohnehin wirtschaftlich Ende ist;)

 

 

 

 

mfg Andy


15.04.2009 13:36    |    meehster

Gerade in Sachen Spritkosten ist der Diesel eben eindeutig im Nachteil gegenüber dem Otto - was aber vor allem an den Steuern liegt. Diesel kostet derzeit "nur" ca. das Anderthalbfache von LPG pro Liter. Letztes Jahr war es auch mal mehr als das Doppelte.

 

Aber auch zu gemächlicheren Zeiten war es schon so, daß mein LPG-Mazda 121 DB in puncto Spritkosten den VW Lupo 3L eines Bekannten deutlich unterbot - und der Lupo hatte vieles von dem Luxuskram nicht, den mein Mazda hatte. Zudem hatte der Mazda auch noch mehr Leistung, 185er Reifen und einen schlechteren Luftwiderstand.


15.04.2009 13:40    |    Steeli1

Mit meinem Golf3 TDI bin ich 380 000 km gefahren, die letzten 7 Jahre 3km zur Arbeit ein Weg. Als ich den Wagen verkauft habe lief der Motor noch 1A. So viel mehr wie einem Benziner tut einem Diesel Kurzstrecke auch nicht mehr weh, wenn man ihn ordentlich behandelt.

 

Mein neuer gebrauchter Diesel war im Verleich zu gleichwertig ausgestatten Benzinern 2000-3000€ günstiger weil jetzt alle wieder Benziner haben wollen.

 

Gasumbau kostet auch erst mal 3000€ für 6 Zylinder.

 

Einfach mal aurechnen: http://www.amortisationsrechner.de

für "mich" ist da der Diesel auf 5-6 jahre nicht teurer als ein Gasumbau, meine Gebrauchtwagenersparniss gar nicht eingerechnet.

 

Muss jeder für sich selber ausrechnen, aber pauschal hier in den Raum werfen das oder das ist billiger geht nicht...


15.04.2009 13:46    |    kamikaze schumi

Sehe für mich keinen Vorteil in einem Benziner. Ich kann mit meinem TDI schnell fahren auf Autobahnen und trotzdem noch mit 6,x Litern bewegen, ich kann schnell viel Drehmoment abrufen was das Überholen sehr angenehm gestaltet, ich zahl weniger für meinen Sprit und würde in der Versicherung kaum etwas sparen. Der Diesel wird nicht verschwinden, ich denke es wird auch hier technische Neuheiten geben mit der Zeit.


15.04.2009 13:47    |    andyrx

Hi Meehster,

 

klar ist Autogas oder LPG eine Option;)

 

 

aber genauso ist der Diesel für Sparfüchse nach wie vor eine Option wenn man vorher natürlich rechnet ob es sich lohnt;)

 

denn sparsamer ist er nach wie vor und je nach Berechnung und Nutzerprofil auch nach wie vor sinnvoll;)

 

das ich einem gut gemachten (gleichwertigen) Benziner aus emotionaler Sicht eher mein Herz schenke dürfte bekannt sein...aber solche Tripps wie hier oder hier beschrieben lassen sich mit einem Diesel preiswert,sehr zügig und komfortabel bewerkstelligen;)

 

 

 

mfg Andy


15.04.2009 14:00    |    meehster

Na ja, Andy, es hat schon seinen Grund, warum die Taxen hierzulande mit LPG unterwegs sind ;)

 

Diesel hat nur den Vorteil der höheren Reichweite mit gleichem Tankvolumen.


15.04.2009 14:01    |    Stefan Payne

Naja, das Problem ist doch, das der Diesel eben nicht günstiger ist bzw es nur so scheint.

 

Das er an der Tanke günstiger ist, als ein 'normaler' Benziner ist zwar richtig, aber das wars dann auch schon.

 

Dafür stehen deutlich höhere Steuern (noch), besonders wenn man mal Hubraum stärkere Modelle, wie z.B. meinen R6 Turbo gegen einen V6 TDI stellt...

Allein schon über 500€ Steuern/Jahr kostete der 3B mit V6 TDI, mein uralter Benziner mit nur EU2 kostet nur 220€/Jahr.

Dann noch Versicherung, die bei Dieseln idR auch deutlich höher ist und mehr/empfindlichere Bauteile...

 

Gut, beim Verbrauch hab ich jetzt kaum Daten von Fetters V6 TDI...


15.04.2009 14:37    |    Steeli1

Zitat:

Gut, beim Verbrauch hab ich jetzt kaum Daten von Fetters V6 TDI...

Ich fahr mein 2,5TDI momentan mit 7,5 Liter.... und wie schon gesagt jetzt nur pauschal die Steuern zu vergleichen ist absolut quatsch genauso wie das ein Diesel mehr epmfindliche Bauteile als ein Turbobenziner hat...

 

Ich fahr 20-25 tkm pro Jahr und da ist der Diesel für mich die billigere Variante...


15.04.2009 14:49    |    stef 320i

Tja Meehster, aber warum setzt Du die ganze Zeit Benzin und LPG gleich? Du mußt das Auto auch erst mal für nen bestimmten Obulus umrüsten lassen.

 

Dann bedenke: Kauf Dir ein neues Auto oder nen Jahreswagen, rüste auf Gas um und hab dann mal nen Motorschaden. Na viel Spaß bei Kulanz/Garantie.

 

Die Eckdaten für meinen 2.0 TDI mit 170 PS:

 

- Jahreswagen, Kaufpreis ~25k, vergleichbare Benziner waren nicht billiger/teurer

- 306€ Steuern (grob gerechnet 180 € mehr (?) als für vergleichbare Benzin-Motoren)

- Bisher 1. Inspektion (60.000er): 300€ + 30€ Öl. (nehmen wir mal an ein Benziner ist um 50€ günstiger, was wohl schon viel gerechnet ist)

- Verbrauch ~7 Liter/100km, angenommen 1.8T bei gleicher Fahrweise ~10 Liter (ich bin meist sehr flott unterwegs)

- am 1.4.08 mit 25tkm gekauft, Stand jetzt 70tkm -> 45tkm gefahren

 

Nun kannst Du mir vorrechnen was billiger ist und wieviel ein LPG-Umbau sparen würde. Selber bin ich bei dem Wetter zu faul ;)

 

Na gut ich rechne selbst, bei dem schönen Wetter hab ich eh nix zu tun :p

 

- Diesel:

306€ (Steuer) + 1200€ (Versicherung, Allianz24.de) + 330€ (Inspektion) + 3150 Liter Sprit zu je im Mittel 1,10€ macht 3465€ = 5301€ / Jahr

 

- Benziner auf LPG umgebaut:

120€ Steuer + 1100€ (Versicherung, Allianz24.de) + 250€ Inspektion + Sprit (10 Liter 1,8t, Mehrverbrauch durch Gas 10%, 0,7€/L Gas) 3150€ = 4620€ / Jahr.

 

Ok, gesparte 700€/Jahr. Nicht mit berechnet sind Umbaukosten. Dazu kommen die Nachteile mit der Garantie usw usw. Bei 2100€ Umbaukosten müßte ich 3 Jahre fahren bis ich den Preis wieder drin hab und zu sparen beginne. Ne, das ist mir der Spaß absolut nicht wert.


15.04.2009 15:04    |    g-ForceOnlan

nur mal so nebenbei, ABER WO BLEIBT DER VOTE???("was schätzt ihr" oder so... :D)

 

 

mfg günni


15.04.2009 16:00    |    kamikaze schumi

Zitat:

Naja, das Problem ist doch, das der Diesel eben nicht günstiger ist bzw es nur so scheint.

Dann kannst du nicht rechnen. Er mag bei 10 tkm im jahr teurer sein, aber für leute wie mich die über 20 tkm fahren wäre es Geldverschwendung einen Benziner zu kaufen.


15.04.2009 18:22    |    andyrx

Zitat:

nur mal so nebenbei, ABER WO BLEIBT DER VOTE???("was schätzt ihr" oder so... )

 

 

mfg günni

stimmt das hätte sich gerade hier angeboten...eine Umfrage wäre sicherlich nicht uninteressant gewesen;)

 

naja dann mach ich das beim nächsten mal;)

 

mfg Andy


15.04.2009 18:33    |    SeatArosa1.7SDI

Ich habe mir keinen Diesel mehr gekauft wegen der störanfälligen technischen Krücke "Partikelfilter". Das Auto regelmäßig Gassi fahren (oder besser: heizen) um den Korken im Auspuff freizubrennen - ohne mich!


16.04.2009 08:04    |    laurooon

@ SeatArosa1.7SDI

 

Stimmt schon. Ein DPF muss sich freibrennen. Wenn nicht, steigt zuerst der Spritverbrauch an und als zweites kannst du Schäden bekommen.

 

Daher sind DPF-Diesel meiner Meinung nach auch nur was für die Autobahn. ;) Ich fahre meinen fast ausschließlich Autobahn zwischen 130 und 140. Da kommt nix an den DPF. Im Sommer heize ich auch schonmal mit Tempomat und 170 daher... ganz unproblematisch.

 

:)


16.04.2009 08:34    |    Simius

Weils grad hier reinpasst... Ist schon mal jemand von euch ein wirkliches Sparmodell gefahren? Also z.B.: den Seat Ibiza Ecomotive?

 

Durchschnittsverbrauch laut Werk: 3.7 L

Überland: 3L

Stadt: 4.9L

 

Solch ein Verbrauch lässt sich sicherlich nur bei optimaler Strecke erzielen.

 

Aber was mich interessiert is wo sich die Modelle so von anderen abheben. Wie es technisch zustande kommt weiß ich eh... (andere Reifen, Gewichtsersparung etc.)... Darum gehts mir ja nicht...

 

Mir gehts um die Praxis...

 

Brauchen die beim Gasgeben so viel weniger?

Überland 3L Verbrauch... Dann muss ja der Momentanverbrauch bei 100 KM/H sehr niedrig sein?

 

Habt ihr Erfahrungswerte?


16.04.2009 09:26    |    stef 320i

Bei meinem DPF fehlt auch nix. 45tkm gefahren und absolut null Probleme. Und das obwohl ich ja das absolute DPF-Sorgenkind des Forums hier fahre (2.0TDI 125kW).


16.04.2009 09:57    |    meehster

@ Simius:

 

1.: Ich hatte mal genannten VW Lupo 3L in der Hand. Realverbrauch bei mir knapp 5 Liter Diesel - und das Getriebe hat mich (nach dem Smart) entgültig davon überzeugt, daß ich niemals ein automatisiertes Schaltgetriebe haben will - aber das ist eine andere Geschichte.

 

2.: Ich hatte auch mal für ein Wochenende die erste Generation Honda Insight. Am Ende war ich bei 4,4 Litern Super/100 km :)

 

Beide unter den gleichen Bedingungen, unter denen sich mein damaliger Nissan Micra (BJ 1985, 55 Vergaser-PS aus 981 cm³ Hubraum) etwa 7 Liter SuperPlus nahm, nämlich viel Autobahn.

 

Der absolute Reinfall und eine Bestätigung für "Turbo läuft, Turbo säuft" was ein 55-PS-Smart&passion, der sich unter den Bedingungen 11 Liter Super nahm.


16.04.2009 10:05    |    Simius

Ja gut ein 3L Lupo ist schon 10 Jahre alt wenn man bedenkt. Wobei 5 L ja auch nicht weltbewegend sind, zumindest einiges über der Werksangabe. Ich denk mal dass er auf der Autobahn dafür gesoffen hat oder?

 

Mich würden ja wirkliche Angaben vom Seat Ibiza Ecomotive oder Polo Bluemotion interessieren. Ich frag mich ja echt wie man auf 3.7L kommt.

 

Schade, dass bei den Verbrauchsangaben der Momentanverbrauch nicht angegeben wird. Das würd - wie ich finde - sehr viel helfen. Also wie viel Verbrauch bei 100 im 5. Gang und so. Da muss ja der Seat echt wenig brauchen wenn er Überland so wenig Sprit nimmt.

 

Wenn du schon von Nissan redest, fahr oft das Auto von meiner Freundin, Nissan Micra K12 BJ. 2003 oder so. 65 Benziner PS. Braucht so 6L. 7L hab ich noch nie geschafft, nur auf der Autobahn. Wir hatten auch mal einen K11 BJ 96 mit 55 Ps, der hat auch nie mehr als 7L gebraucht.


16.04.2009 10:42    |    laurooon

Ich habe mal einen Golf V Blue Motion gefahren.

 

Sollte zwischen 3,8-4,5 Liter verbrauchen. Auf diese Werte kann man kommen, wenn man viel Überland fährt bei ca. 90-100km/h. Auf der Autobahn mit 130km/h zieht der 1,9TDI allerdings gerne 5,2-5,5 Liter durch...

 

Da kann ich auch direkt nen 320d fahren, der genehmigt sich bei "Reisegeschwindikeiten" genausoviel.

 

Gruß

Laurooon


16.04.2009 10:46    |    Simius

Unter 6L bei 130 ist aber eh nicht viel oder? Gibts da Autos die noch weniger brauchen?


Deine Antwort auf "Diesel oder Benziner-->wer macht auch in Zukunft das Rennen...??"

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