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andyrx

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03.03.2010 01:36    |    andyrx    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: A1, Audi, E-Antrieb, E-Motor, e-tron, Hybrid, Wankel, Wankelmotor

der Audi A1 ist der kleinste Audi
Der Audi A1 ist der kleinste Audi

Hallo Motortalker,

 

meine letzten Artikel haben zuletzt das Thema Wankelmotor in den älteren Autos und anderen Fahrzeugen gehabt;)

 

Heute freue ich mich umso mehr das der kommende und in Genf auf dem Autosaloon präsentierte Audi A1 etron auch wieder dieses Motor haben wird:eek:

 

Angetrieben wird der Audi A1 e-tron von einem Elektromotor mit einer Maximalleistung von 75 KW/102 PS und 240 Nm maximalem Drehmoment. Im Dauerbetrieb reduziert sich die Leistung auf 45 KW/61 PS. Den Spurt von null auf 100 km/h soll das Citymobil in 10,2 Sekunden schaffen; die Höchstgeschwindigkeit liegt jedoch bei 130 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt mit einem einstufigen Getriebe. Die A1-Reichweite im reinen Elektrobetrieb: 50 Kilometer. Ist der vor der Hinterachse positionierte Lithium-Ionen-Akku leer, bewegt sich der kleinste Audi ähnlich wie Opel Ampera oder Chevrolet Volt mit einem kleinen Verbrennungsmotor. Der sogenannte Range-Extender lädt den Akku während der Fahrt wieder auf und schraubt so die Reichweite auf ein praktikables Maß hoch.

 

Der Wankel kommt zurück!!

 

Überraschung: Das Mini-Triebwerk ist dabei kein konventioneller Verbrenner oder ein Dieseltriebwerk mit Turboaufladung, sondern ein Einscheiben-Wankelmotor mit einer Leistung von 15 Kilowatt, der unterhalb des Kofferraums untergebracht ist. Durch den so aufgeladenen Akku erhöht sich die Reichweite um weitere 200 Kilometer. Der mittlere Verbrauch des A1 e-tron würde bei knapp unter zwei Liter Super auf 100 Kilometern liegen. Der Tank für den Wankelmotor fasst zwölf Liter Kraftstoff. Der Akku lässt sich per Plug-in-Anschluss an einem 380-Volt-Netz in drei Stunden wieder komplett laden. Hinter den Ringen im Singleframe des Audi A1 e-tron liegt die Buchse für den Einheitsladestecker. Ein Display zeigt den aktuellen Ladezustand und die Restladezeit.

 

Der Lithium-Ionen-Akku ist in der Bodengruppe vor der Hinterachse angeordnet, um die Gewichtsverteilung und den Schwerpunkt des 1,2 Tonnen schweren A1 e-tron zu verbessern. Die Batterie-Einheit in Form eines „T“ füllt den hinteren Teil des Mitteltunnels und den Bereich vor der Hinterachse, der sonst dem Kraftstofftank gehört. Der 150 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akku hat einen Energieinhalt von zwölf Kilowattstunden.

 

Quelle--> http://www.focus.de/.../audi-a1-e-tron-e-tron-iii-_aid_485675.html

 

Das was ich schon lange so gesehen habe wird nun durchaus greifbare Realität,denn gerade bei den kleinen E-Autos wo die Batterie und der elektrische Antrieb Platz und Gewicht kosten,kommt die geringe Größe und die hohe Leistung des Wankels sowie seine phänomenale Laufruhe voll zum tragen....hinzu kommt der geringe Wartungsaufwand da weder Ventile,Zahnriemen,Nockenwellen vorhanden sind,der turbinenartige Lauf des Triebwerks kommt einem E-Motor durchaus näher als ein Hubkolbenmotor;)

 

und nicht nur Audi sieht dieses Konzept vorne-->http://www.heise.de/.../...ren-bringen-Elektroautos-weiter-448779.html

 

http://www.aixro.de/wp/allgemein/range-extender/

 

http://auto.pege.org/2009-muenchen/wankelmotor.htm

 

 

was meint ihr zu dem Thema..??

 

Ist diese Kombination gerade bei den kleinen Autos zukunftsfähig..??

 

 

mfg Andy


03.03.2010 01:52    |    meehster

Ich kann es mir durchaus vorstellen. Aber ich glaube nicht, daß Audi mit weniger als 15 Jahren Rückstand auf den Großserienhybridzug aufspringt. Das wird eher noch länger dauern ;)


03.03.2010 02:10    |    SSR50Fahrer

Also das wird ja ein ganz schicker Audi, aber irgendwie erinnert mich das Ding an einen Fiat 500(mit der farbig abgesetzten und formgebungsmäßigen Dachlinie)

www.fiat500.de/default.htm  ;)

 

Aber kommen wir zu der eher interssanten, technischen Seite. Der hier erwähnte reine Elektroantrieb macht durchaus Sinn. Denn ein Hybrid ( was der A1 mit seinem Wankelmotor wäre) gibt es bei Audi bis jetzt nicht. Das die Wahl dabei auf einen Wankelmotor fällt finde ich nicht nur aus historischer Sicht gut ( NSU RO 80). Wankelmotoren haben eine sehr hohe Laufruhe und wenn richtig warmgefahren auch einen geringeren Verschleiß und Ölverbrauch gegebüber herkömmlichen Hulbkolbenmotoren mit vergleichbarer Leistung. Wankelmotoren haben auch einen guten Wirkungsgrad, wodurch sie auch durchaus zum reinen erzeugen von Strom taugen.

In meinen Augen also ein richtiger Schrit in Richtung " Sinnvolles Cityauto " auch mit einem Wink in Richtung Vergangenheit.


03.03.2010 05:35    |    7406

Zitat:

Wankelmotoren haben auch einen guten Wirkungsgrad, wodurch sie auch durchaus zum reinen erzeugen von Strom taugen.

was ja nicht so wirklich stimmt, aber mit Schichtladung kann man den Wirkungsgrad halbwegs an den eines Sauger-HKMs ranführen.


03.03.2010 07:31    |    Adonis01

Ich finde es immer super wenn man von zwei Liter Sprit spricht, tolles Argument und was ist mit Strom !??!?!?!?!

 

Wo kann ich das Ding an einer normalen Steckdose laden oder woher bekomme ich 380V. Was kostet Strom momentan? Was wird er kosten?

Die Hersteller rennen getrieben von der Regierung in ein Loch aus dem sie nicht mehr so einfach

rauskommen !


03.03.2010 07:33    |    AUDI-Driver

Hallo,

den A1 find ich wirklich schick... wenn sie es dann noch hinkriegen den für nen Cityauto-Preis auf den markt zu bringen dann könnt ich mir direkt vorstellen so einen zu bestellen...

 

Aber dass ein Wankel weniger öl verbrauchen soll als ein vergleichbarer Hubkolbenmotor halte ich für ein gerücht...

 

Ein kumpel von mir hat den Mazda RX8 mit 240ps und ca 50tkm der schüttet alle 3000km 1liter öl nach... ich hab nen Audi TT 1,8Turbo mit 225PS und 150tkm und schütte alle 5000km 1liter öl nach... soviel dazu.

 

aus diesem grund halte ich den Wankel als weniger geeignet zum reinen stromerzeugen, denn ich bin der meinung dass dieser Stromerzeuger nahezu wartungsfrei sein müsste und hier ist ein hubkolbenmotor wohl die bessere wahl... von der laufruhe und von der baugröße her kann er natürlich mit dem wankel nicht mithalten... wobei so ein kleiner einzylinder wohl auch nicht so viel lärm und vibrationen machen wird.

 

Dass sich ein wankel eher wie ein elektromotor fahren könnte als ein Hubkolbenmotor tut hier nichts zur sache, denn dieser zusatzmotor wird mit sicherheit auf einer konstanten drehzahl laufen (sinngemäß mit der drehzahl auf der der motor seinen bessten wirkungsgrad hat),

und dabei nichts anderes tun als einen generator zu betreiben der den akku auflädt... also dieser zusatzmotor wird nicht direkt eine achse antreiben, dazu wäre er ja viel zu schwach mit 15kw, somit fährt man immer elektrisch... nur der strom wird halt vom motor erzeugt.

 

Diese riesengroßen Muldenkipper in den großen Minen fahren übrigens mit dem selben prinzip... ein motor erzeugt mit konstanter drehzahl strom und treibt Elektromotoren an die wiederum die achsen antreiben. Zumindest ist es bei dem Weltgrößten Muldenkipper, dem Liebherr T282B so.

 

gruß Roland


03.03.2010 08:07    |    murxer666

Auf einmal bekommt der A1 einen Reiz.

Hielt dem am Anfang nur für noch einen schicki Micki, ich bin teuer, kann nix aber seh gut aus Mini Verschnitt.

Aber so, excellentes Konzept.

 

Mal sehen, b er so auf den Markt kommt, wie das in der Realität funktioniert, ob der 12l Range Extender Tank ausreichend ist und vor allem was der Spass dann kostet.

 

Murxer


03.03.2010 08:31    |    Drahkke

Der Preis dürfte wie beim A2 wieder das entscheidende Kriterium für den Markterfolg werden.


03.03.2010 09:01    |    C@rnage

Zitat:

...erhöht sich die Reichweite um weitere 200 Kilometer. Der mittlere Verbrauch des A1 e-tron würde bei knapp unter zwei Liter Super auf 100 Kilometern liegen. Der Tank für den Wankelmotor fasst zwölf Liter...

Die Zahlen finde ich widersprüchlich oder habe ich einen Denkfehler? :confused:

 

Der A1 schafft 50 km elektrisch + 200 km aus dem Wankelmotor. Wenn er 2 l/100 km verbraucht und einen 12 l Tank hat würde das doch bedeuten, er schafft 50 km elektrisch + 600 km aus dem Wankelmotor! Wie hoch ist denn nun seine Reichweite?


03.03.2010 09:16    |    Linier von Limors

Ganz einfach: Im Betrieb mit Benzin verbraucht der Kleine 6l/100km. Das ist natürlich nicht besser als ein vergleichbarer Benziner, und die Polo-Benziner liegen auch darunter. Noch zwei Vergleichswerte: Ein Toyota Prius braucht 3,9l/100km und der Audi A2 1.6 FSI brauchte 5,9l/100km. Wer mit dem A1 umweltschonend unterwegs sein möchte, der sollte also Langstrecken unbedingt vermeiden.


03.03.2010 09:59    |    andyrx

@Audi-Driver

 

Du hast teilweise recht und teilweise auch nicht;)

 

Recht hast Du beim Ölverbrauch,denn Prinzip bedingt braucht der Wankel immer etwas Öl durch die Zusatzöleinspritzung (ist also nichts defekt) so wie Du es beschrieben hast;)

 

Richtig ist aber auch dass der Wankel wartungsärmer ist als sämtliche Hubkolbenmotoren denn er hat weniger bewegte Teile und keinerlei Ventiltrieb und weder Ventile,noch Nockenwellen oder Zahnriemen die hier für Wartungsaufwand sorgen.

 

Das Einbaumass eines Wankel ist geradezu winzig und bei hohem Leistungsvermögen,und gerade dies macht ihn für das E-tron Konzept so interessant;)

 

mfg Andy


03.03.2010 10:15    |    murxer666

Zitat:

Der A1 schafft 50 km elektrisch + 200 km aus dem Wankelmotor. Wenn er 2 l/100 km verbraucht und einen 12 l Tank hat würde das doch bedeuten, er schafft 50 km elektrisch + 600 km aus dem Wankelmotor! Wie hoch ist denn nun seine Reichweite?

Ich denke, aus den gegebenen Daten lassen sich keine Rückschlüsse auf den wirklichen Verbrauch ziehen.

Startet man mit leerem Akku? Vollem Akku? Ab wann schaltet der Wankel zu?

 

Zitat:

Ist der vor der Hinterachse positionierte Lithium-Ionen-Akku leer, bewegt sich der kleinste Audi ähnlich wie Opel Ampera oder Chevrolet Volt mit einem kleinen Verbrennungsmotor.

Schlampig ausgedrückt! Lädt der Wankel nun bei optimaler Drehzahl den Akku wie ein Generator oder treibt er den A1 direkt an, mit Kupplung, Getriebe und allem pi pa po?

 

Ich werd mir mal ne Audi Pressemappe zu dem Teil suchen, oder ne sonstige verlässliche / eindeutige Quelle.

 

Murxer


03.03.2010 10:15    |    tino27

Ein 1-Zylinder Hubkolben soll nicht viel mehr Vibrationen verursachen? :D

 

Also rein aus der Logik würd ich sagen, dass da viel Massenausgleich notwendig ist, da kein anderer Zylinder dem einen entgegenwirkt.

 

Der Wankel ist grad bei einem Zylinder/Brennkammer im Vorteil, wie Andy es schon alles erwähnte.

 

Ich denk, man kann mal was neues probieren. Wie bei Additiven für die PDF könnte man ein Motormanagment anschließen und 5l Öl oder so vorhalten, welche bei Bedarf automatische zugeführt werden. - Warum ist da noch keiner drauf gekommen? :confused::D

 

Warum hast du nicht den Artikel von heise für den A1 genommen - die haben meist die besten Artikel.

 

http://www.heise.de/.../...l-Range-Extender-Audi-A1-e-tron-943765.html

 

Da gibts auch Infos über den Motor - oder hab ich die übersehen?! "Als so genannter "Reichweiten-Verlängerer" dient ein Einscheiben-Wankelmotor mit 254 Kubikzentimeter Kammervolumen, der im Heck untergebracht ist. Er läuft konstant mit 5000 Umdrehungen pro Minute."


03.03.2010 10:25    |    alexander-barth

Hab gestern die ersten "Fahr-Bilder" dazu im TV gesehen und fand den A1 richtig schick. Ok, hatte S-Line In+Ex und schöne große Felgen, aber wenn schon dann auch richtig! Denke das könnte ein Erfolg werden.


03.03.2010 10:47    |    Käfer1500

Das e-tron Konzept sagt leider noch nicht, wie lange die Akkus halten und was die im Ersatz kosten. Damit steht und fällt die Wirtschaftlichkeit eines E-Autos.


03.03.2010 10:54    |    andyrx

Moin,

 

beim Toyota Prius ist durchaus erkennbar das dies nicht das Problem ist,denn dort halten die Akkus auch lange und machten bisher keine Probleme....im Gegenteil (auch wenn ich den Prius nicht mag) ist er eines der zuverlässigsten Autos am Markt schlechthin;)

 

mfg Andy


03.03.2010 11:13    |    Byanic

Mal ne ziemlich doofe Frage, die eigentlich off Topic is:

 

 

Wenn in Zukunft nur noch Elektroautos fahren sollen, woher bekommt der Staat dann das Geld, das sonst durch die Benzinbesteuerung herkam? Es geht ja dabei um 100e Milliarden durch die Benziensteuer oder nicht?

 

Ich könnte mir vorstellen, daß dann der Strom besteuert wird? Aber wie wird die Trennung zwischen Autostrom und Haushaltsstrom erfolgen? Bekommt dann jedes Auto einen Zähler, mit dem der "getankte" Strom gezählt wird?

 

Es gibt nichts über ein Benzinauto, lediglich Gefährte wie der "Racebug" unter eBay zu finden finde ich gut. Ansonsten ist der Elektroantrieb für ein Auto schwachsinn...

 

Achso, was mir auch noch einfällt zu den Akku Kosten:

 

Diese kosten ja bei reinen Elektro Autos um die 10 000 € richtig?

 

Jetzt rechne ich mal, wie viel Benzin man um 10 000 € kaufen kann: 10 000 € : 1,70 € (denk mal teuer wird er in Zukunft nicht) = ca. 5800 Liter Benzin.

 

Sagen wir mal das Auto verbraucht gute 10 Liter / 100 km dann würde man mit dieser Menge Benzin ca. 58 000 km kommen

 

Ich gehe davon aus, das so eine Batterie nicht mehr als 20 000 km hält oder ihre Leistung nachlässt.

Zudem ist man bei der Reichweite sehr eingeschränkt.

 

Wo ist da der Nutzen, bei so einem Auto? Elektroautos sind doch für kurze Strecken ausgelegt, und haben dann Akkus um 10 000 €.

Wenn ich eh nur kurze Strecken fahre, dann kann ich lange fahren bis ich mal 58 000 km weit gekommen bin.

 

Zusätzlicher Nachteil von Batterien / Akkus ist, das sie mit der Zeit altern, ein Benzinauto kann ich noch nach Jahren Stillstand fahren.

Man denke auch an Gebrauchtwagenhändler, die die Batterien pflegen müssen in Zukunft, und diese altern ja solange keiner das Auto kauft.

 

Wer hat daran schon mal gedacht?


03.03.2010 11:14    |    andyrx

sei Dir sicher,dem Staat wird schon was einfallen wie er davon etwas abschöpfen kann;)

 

 

ich mag die E-Autos auch nicht,denn sie berühren mein Herz nicht....in den chronisch verstopften Metroploen zur Rush Hour sehe ich aber einen Sinn bei den kleinen City Hoppern;)

 

Auf Langstrecke oder im Sportwagen aber ist das für mich kein Thema;)

 

mfg Andy


03.03.2010 11:25    |    Brunolp12

Hybrid scheint dann sinnvoller zu werden, wenn man konsequent auf Schaltgetriebe und Kupplung verzichtet und den Antrieb immer elektrisch macht. Gibts bei Lokomotiven ja schon ewig. Kommt jetzt scheinbar mehr und mehr, als "serieller Hybrid"?!

 

Der Verbrenner kann dann kleiner dimensioniert sein, weil er bloß mehr oder weniger konstant läuft (möglichst im verbrauchsgünstigsten Bereich) und keine Spitzen abfangen muß.

 

Ich zweifle an dem Konzept wegen der Batterien und des zusätzlichen Gewichts der übrigen Technik.

Ob ein wirklich ausgereizter, konventioneller Antrieb wirklich so viel mehr braucht?


03.03.2010 11:26    |    Byanic

Tja, aber dann müssen auch die Zahlen, die kein Auto besitzen... ;)

 

Oder der Staat verlangt eine pauschale von 1000 € pro Jahr für jedes E-Auto, das soll dann die entfallenen Steuern von Benzin ausgleichen.

 

Ich kann aber eins gewiss behaupten, und zwar das E-Auto fahren teuer werden wird für alle Beteiligten, als es beim Benziner der Fall war.

 

Welche Gründe sollte der Umstieg von Benzin auf E-Auto sonst haben, als finanzielle?

 

In Sicherheitsmaßnahmen z.B. um Öltanker sicherer zu machen investiert keiner, alles geschieht schön unter dem Deckmäntelchen das Klimaschutzes... aber keiner denkt an die Umwelt, die eigentlich geschädigt wird.


03.03.2010 11:54    |    andyrx

Zitat:

 

Wo ist da der Nutzen, bei so einem Auto? Elektroautos sind doch für kurze Strecken ausgelegt, und haben dann Akkus um 10 000 €.

Wenn ich eh nur kurze Strecken fahre, dann kann ich lange fahren bis ich mal 58 000 km weit gekommen bin

@Byanic

 

glaub mir die Accus halten lange und es gibt ja durch den Toyota Prius (auch im Berliner Taxibetrieb) Fahrzeuge die 300.000km mit einem Satz Accus gehalten haben....der Tausch der Accus kostet bei dem Modell rund 2500.- Euro:o

 

warum sollte es Audi nicht gelingen dies auch so standfest zu konstruieren wie beim Prius...:confused:

 

Problem ist halt immer noch eher die Größe und das Gewicht der Accus und des E-Antriebs,deshalb ist der Wankelmotor für die Hersteller so reizvoll als Ergänzung;)

 

mfg Andy


03.03.2010 12:12    |    Byanic

Was? Die Batterien / Akkus halten so lange?

 

Ich dachte die Zukunft liegt bei Supercaps, Ultracaps, GreenCaps usw... aber wenn Akkus darartige Leitungen und Ausdauer bringen, dann ist das wohl die Zukunft, in der elektrischen Energie Speicherung.

 

Ich lag mit meinem aktuellen Wissensstand wohl daneben, und beziehe mich noch auf Lithium Akkus, die im Modellbau eingesetzt werden.

 

Wenn diese Akkus so lange halten, dann werde ich selbige in Zukunft in meinem Racebug verbauen :D

 

Und bis elektro endgültig kommt, werde ich mich mit meinem A5 und meinem Motorrad vergnügen.

 

Elektro ist wirklich nur für Leute, die von A nach B kommen wollen, der Fahrspaß bleibt auf der Strecke...

 

 

NACHTRAG:

 

Mir ist aufgefallen, das Elektroautos mit 2 oder 3 poligem Stecker geladen werden.

 

Wie ist das mit der Reihenschaltung der Akkus? Die Batteriepacks haben ja viele einzelne Zellen, und die werden alle in Reihe geladen?

 

Normal ist es doch schädlich, diese in Reihe zu laden, da manche schwächer sein könnten, und eventuell überladen werden.

Genauso bei der Stromentnahme, wenn schwache Zellen tief entladen werden?

 

Hat das Auto also einen eingebauten Balancer?


03.03.2010 12:16    |    andyrx

Zitat:

Elektro ist wirklich nur für Leute, die von A nach B kommen wollen, der Fahrspaß bleibt auf der Strecke...

ja er ist vernünftig und hat Zukunft bei Menschen wo das Fahrprofil passt,warum muss Mutti im dicken SUV zum Kindergarten fahren wo der Bock noch nicht mal richtig warm wird hier könnte ein Umdenken stattfinden,ja;)

 

aber bei Langstrecken Autos ist eine andere Effizienz gefragt und da machen die Batteriepacks sich nur als Ballast bemerkbar und bringen keine Einsparungen....ein guter Powerdiesel ist bei Langstrecken nicht zu schlagen....

 

Bei sportlichen Autos oder gar Sportwagen will ich Sound und Feeling auch da ist mir der E-Motor ein Graus;)

 

mfg Andy


03.03.2010 13:17    |    Brunolp12

Zitat:

andyrx

Elektro ist wirklich nur für Leute, die von A nach B kommen wollen, der Fahrspaß bleibt auf der Strecke...

(...)

Bei sportlichen Autos oder gar Sportwagen will ich Sound und Feeling auch da ist mir der E-Motor ein Graus;)

Das könnte teilweise kompensiert werden, weil kraftvolle E-Motoren sich sensationell (angeblich - probiert hab ichs nicht) anfühlen.

Die haben ein beachtliches Drehmoment, das über ein riesiges Drehzahlband praktisch ab 1 U/Min bis zur Höchstdrehzahl abgegeben wird.

Ich glaube, der Antrieb per EMotor kann echt lustig sein. Das Problem ist eher, woher der Strom kommt - da steckt eher die "Spaßbremse" :p


03.03.2010 13:28    |    andyrx

ich mag aber keine Windows basierten Autos:D:D

 

und der lineare Vortrieb von E-Motoren reizt mich nicht,das hört sich an nach Strassenbahn oder Elektrorollstuhl und mag sehr vernünftig sein,ein gut gemachter echter Verbrennungsmotor lebt,atmet und klingt und löst da andere Emotionen aus;)

 

mfg Andy


03.03.2010 13:35    |    gurusmi

Ich habe gestern über die neueste Studie des Porsche 918 Spyder in Genf geschrieben.

 

http://www.motor-talk.de/.../...918-spyder-steht-in-genf-t2593729.html

 

In diesem wird ein sehr ähnliches Konzept genutzt. Zusammen ergeben sich eine Systemleistung von über 700PS. Mit Sicherheit ein interessantes Konzept, um die Energie des Kraftstoffes besser auszunutzen.


03.03.2010 13:36    |    Philibk

Mich würde die Auswirkung von niedrigen Temperaturen zb. über Nacht interessieren.

 

Legt man ein Handy über Nacht bei -30Grad in den Garten, kann man sicher sein, dass am nächsten Tag die Standby zeit überdurchschnittlich zurückgegangen ist, und bei Leistungsforderung (zb. Telefonieren), der Akku sehr schnell einbricht. Kennt man auch aus dem Modellsport...

 

Kann doch nicht sein, dass ich mein Auto in der warmen Garage stehen haben muss, um am nächsten Tag überhaupt fahren zu können. (gehen wir mal davon aus, dass ich nicht laden will/kann über Nacht). Außerdem parkt ein auto ja nicht immer daheim, sondern auch mal auswärts.

 

Ich finde gerade in solchen Sachen muss ein Eauto dem jetztigen überlegen oder zumindest ebenbürtig sein, sonst ist das ein Rückschritt.

 

Gibt es Erfahrungen mit WIRKLICH winterlichen Temperaturen in Verbindung mit EAutos?


03.03.2010 13:41    |    Byanic

Zitat:

03.03.2010 13:36 | Philibk Philibk

 

 

Gibt es Erfahrungen mit WIRKLICH winterlichen Temperaturen in Verbindung mit EAutos?

So ist es, meistens werden die Elektroautos in Ländern gefahren, in denen es nicht so extrem kalt wird.

Wie sieht es mit kalten Ländern aus? Machen die Stromer da schlapp?

 

Was ich auf jeden Fall sinnvoll finden würde, wäre die Rückgewinnung der Bremsenergie, wenn man da rechnet was das für ne Energie von 100 auf 0 km/h sind, könnte man Zuhause bestimmt eine Wohnung beleuchten für 1 Stunde (Beispiel)

 

Und die Energie sollte auch zum anfahren bis 20 km/h genutzt werden und ab da dann wieder der Benziner mithelfen...


03.03.2010 13:41    |    gurusmi

Dafür ist ja der Benzin Motor viorhanden. Fahren und Aufladen während der Fahrt. ;)

 

Zumal die meinsten E-Autos für den Abgaszyklus gebaut werden.


03.03.2010 13:46    |    andyrx

auch das ist alles im Prius erprobt und funktioniert einwandfrei,auch bei Kälte...oder ähnlichen Umständen;)

 

Der Audi hat dem Toyota Prius halt die schicke Optik und das feine Interieur voraus und wird deshalb sicherlich seine Kunden finden;)

 

mfg Andy


03.03.2010 14:23    |    Brunolp12

Zitat:

andyrx

Der Audi hat dem Toyota Prius halt die schicke Optik und das feine Interieur voraus und wird deshalb sicherlich seine Kunden finden

nein, wenn ichs recht verstehe, hat im Audi der Benzinmotor keinen direkten Kontakt zum Antriebsstrang. Ein sog. "serieller Hybrid"?!

Der Toyota hat einfach 2 Antriebe und braucht daher auch Kupplung/Getriebe, denk ich!?


03.03.2010 14:31    |    tobistenzel

Zitat:

Der Toyota hat einfach 2 Antriebe und braucht daher auch Kupplung/Getriebe, denk ich!?

Der Prius ist zum Teil ein serieller Hybrid. Der hat 2 E-Motoren, die über einen Planetenradsatz mit dem Benzinmotor verbunden sind. Damit kann man die Drehzahl schon stufenlos ziemlich unabhängig von der Geschwindigkeit einstellen. Daher braucht man da auch keine Kupplung und kein zusätzliches Getriebe mehr.

 

Zitat:

glaub mir die Accus halten lange und es gibt ja durch den Toyota Prius (auch im Berliner Taxibetrieb) Fahrzeuge die 300.000km mit einem Satz Accus gehalten haben....der Tausch der Accus kostet bei dem Modell rund 2500.- Euro:o

Bei einem Hybriden, den man nicht von außen aufladen kann spart man sich die ganzen Probleme, die man sonst mit Akkus hat.

Bei einem E-Auto oder einem Hybriden, der viel elektrisch fährt und aufgeladen kann sieht das wieder anders aus.

 

Das sind vor allem die vom Alter abhängige elektrische Reichweite, der Preis (für den im Audi würde ich momentan mal mit dem sechsfachen Preis rechnen im Vergleich zum Prius) und die Haltbarkeit (Li-Ionen-Akkus altern auch zeitlich, das Problem hat man bei NiMH weniger). Die Belastung ist einfach auch viel höher und die Ladezyklen größer, das führt zu einer deutlich schnelleren Alterung. Kann man schlecht sagen, ob man das für den Autoeinsatz wirklich schon im Griff hat oder nicht.


03.03.2010 16:29    |    knurps

Wie schaut es eigentlich mit dem Energiebedarf von Innenraumheizung, Front-/Heckscheibenheizung, Sitzheizung, Klimaanlage, Fahrlicht, Waschdüsenheizung, Scheibenwischern usw. aus? Der verkürzt die Reichweite bei Schlechtwetter oder Hitze doch sicher enorm, oder?

 

Ansonsten hat das Konzept des seriellen Hybrids durchaus Charme, da eine Menge schwerer Mechanikkomponenten (Kupplung, Getriebe, Antriebe, ...) im Antriebsstrang entfallen können.

 

Zum Aufladen eignet sich auch normaler Einphasenwechselstrom, das dauert dann gegebenenfalls etwas länger. Drehstrom kann man übrigens in den Unterverteilungen fast jeder Mietwohnung abgreifen, das kann jeder Elektrikus für relativ kleines Geld installieren. In Wohnungen hängt nämlich auch nicht alles an einer Phase (unsanierte Uraltbauten mal ausgenommen). Die im Fahrzeug eingebaute Ladeelektronik ist mit Sicherheit mit einer Zellenüberwachung ausgestattet, um lebensdauerschädliche Unsymmetrien beim Lade-/Entladevorgang zu vermeiden.

 

Was gewöhnungsbedürftig wäre, ist die "Tankrechnung" am Jahresende geballt vom EVU zu bekommen. Da wäre mir ein Abrechnungsmodell mit zeitnaher Zahlung (ähnlich wie an der Tankstelle) wichtig, um die gewohnte Kostenkontrolle (bis hin zur eventuellen monatlichen Reisespesenabrechnung) weiterhin zu haben.

 

Ich bin jedenfalls gespannt auf mehr...


04.03.2010 01:08    |    bmwf650

Zu dem Energieverhalten von Akkus bei Kälte hab ich noch ne graphik iwo hier rumfliegen (aussem Chemie-LK;))

ich scan se morgen mal ein, kein Bock die heut noch rauszusuchen;)

gruß Lukas


04.03.2010 01:19    |    tino27

Morgen oder heute? ;) Guck nochmal auf die Uhr.


04.03.2010 09:31    |    Byanic

Zitat:

03.03.2010 16:29 | knurps knurps

 

Wie schaut es eigentlich mit dem Energiebedarf von Innenraumheizung, Front-/Heckscheibenheizung, Sitzheizung, Klimaanlage, Fahrlicht, Waschdüsenheizung, Scheibenwischern usw. aus? Der verkürzt die Reichweite bei Schlechtwetter oder Hitze doch sicher enorm, oder?

Ja, die Verbraucher werden selbstverständlich nie mit eingerechnet bei der maximalen Reichweite von Elektro-Autos.

 

Man kann dann ungefähr von 50 - 60 % (behaupte ich mal) weniger Reichweite ausgehen, wenn alle Verbraucher wie Radio, Heizung, Scheibenwischer, Sitzheizung, Licht usw. laufen.

 

Vor allem die Heizung zehrt am Energiehaushalt der Batterien, sonst kommt sie ja von der Abwärme des Motors und so muss sie Elektrisch produziert werden.

 

 

 

Zitat:

03.03.2010 14:31 | tobistenzel tobistenzel

Bin mal gespannt, was die zukünftigen Elektro Fahrer sagen werden:

 

1. Zu der tatsächlichen Reichweite, eventuell lustig, wenn man mal größere Ausflüge plant.

2. Zu den Folgekosten, Unterhaltskosten für so ein Elektroauto.

3. Zum Verhalten im kalten Winter

 

Habe gelesen, das etwas mit Leih-Batterien im Gespräch war, und diese Kostet alleine nur das leihen im Monat mehr, als ich an Benzin tanke. Wo ist da also der Sinn?


04.03.2010 09:57    |    murxer666

Zitat:

Zitat:

 

Der A1 schafft 50 km elektrisch + 200 km aus dem Wankelmotor. Wenn er 2 l/100 km verbraucht und einen 12 l Tank hat würde das doch bedeuten, er schafft 50 km elektrisch + 600 km aus dem Wankelmotor! Wie hoch ist denn nun seine Reichweite?

Ich ahb jetzt mal so die verschiedenen Pressemeldungen der grossen Zeitungen gelesen und denke, mit dem Wankel schafft der Wagen wirklich nur 200km. Einschränkung ist hier sicher nicht das Tankvolumen.

Der Wagen läuft ja elektrisch mit 75KW max Leitsung und 49KW Normalleistung wenn ichs richtig im Kopf hab.

Jetzt kommt ein Wankel mit 15KW dazu, der den Akku lädt.

Selbst wenn utopischerweise die 15kW verlustfrei im Akku ankommen würden, werden ja immernoch 49kW oder mehr abgerufen.

 

Der Wankel verzögert also nur den Entladeprozess, aber wenn der Akku leer ist is er leer. Lässt man dan seinen Kofferaumwankel 3 STunden im Stand tuckern bis wieder "Saft auf dem Akku" ist, oder lässt man sich gleich vom ADAC zur nÄchsten Steckdose schleppen?

 

Schade.

Ich such eigentlich einen Stadtkleinwagen für den alltäglichen Berufsverkehr, für am Wochenende aufs Land oder die 300km ans Meer zu fahren, mit dem ich dann aber auch einmal im Jahr 1000km am Stück in Urlaub fahren kann und wieder zurück. Sonst ist das ein zu teurer Spass, wenn ich für alles, was über die Stadt hinausgeht mir nen Mietwagen nehmen muss...

 

Murxer


04.03.2010 10:33    |    yooman

Mich wundert die Aussage zu wartungsarmen Wankelmotoren. Mein, zugegeben recht alter, Kenntnisstand ist, das die Abdichtung der Kreis- bzw. Drehkolben sehr verschleissanfaellig ist. Um hier einen Austausch vorzunehmen muss der Motor komplett demontiert und zerlegt werden.

 

Hat man das jetzt im Griff ?


04.03.2010 11:02    |    andyrx

dein Kenntnisstand ist scheinbar wirklich alt und stammt wohl noch aus NSU Ro80 Zeiten;)

 

der Wankelmotor ist sehr zuverlässig und die anfänglichen Abdichtungsprobleme längst Geschichte,Mazda hat über 2 Millionen Wankelmotoren gebaut und die damit bestückten Autos in den USA hervorragend verkauft...Rotary Motoren haben dort einen guten Ruf,in Deutschland wo der Motor erfunden wurde,ist selbst nach bald 50 Jahren scheinbar immer noch ein Trauma vorhanden welches ich nicht nachvollziehen kann.

 

Ich selbst fahre diverse Wankelfahrzeuge und die Motoren sind das robusteste an diesen Fahrzeug--> Klick

 

eines ist aber richtig,bei einem Defekt an den Dichtleisten (was selten vorkommt) muss der Motor zerlegt werden....wenn man es kann ist das aber kein Hexenwerk,der Zahnriemenwechsel bei meinem Audi 2,5 TDI war aber deutlich aufwendiger:p

 

mfg Andy


04.03.2010 11:04    |    bmwf650

Also ich bin jetzt dazu gekommen mein Chemieblatt einzuscannen @tino27 sogar noch heute^^

Es gilt eig. für ne "normale" Autobatterie als Pb/Pb2+ im Elektrolyt PbSo4 aber ich denke das sich andere Akkus sehr ähnlich verhalten, da bei ihnen ebenfalls die Ionenbewegung sinkt und die Reaktion verlangsamt wird und der Innenwiderstand zunimmt. Steht auch alles unten rechts in dem Absatz drin.

Sorry das die Datei bissl groß geworden is.

Gruß Lukas


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