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Sat Jun 11 14:32:27 CEST 2022    |    jennss    |    Kommentare (1127)

Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?

In der EU steht die Vorgabe, dass neue Fahrzeuge ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen (ausgenommen Herstellung), kurz vor dem Beschluss. Damit werden die Hersteller wohl fast komplett auf E-Autos umstellen. Brennstoffzellenantriebe sind weiterhin möglich, aber bislang sehr selten. Die Fahrzeuge sind teuer, die Infrastruktur ebenfalls und bisher recht schlecht (in Deutschland immerhin vergleichsweise gut mit 91 H2-Tankstellen, ansonsten in Europa dagegen fast nichts).

eFuels sind insofern auch nicht mehr möglich, weil Kohlenstoff verbrannt wird und dabei CO2 freigesetzt wird. eFuels sind nur dann klimaneutral, wenn sie mit 100% grünem Strom erzeugt wurden und das erscheint der EU wohl zu schwierig vorzugeben. (?) So fragt sich jetzt, was aus Porsches Investition zur eFuel-Produktion in Chile wird. Damit würde man CO2 in Chile binden und in Europa wieder freisetzen, was global gesehen kein Problem für das Klima wäre. Auch der Methanol-Range-Extender im Gumpert Nathalie wird ab 2035 nicht mehr zulassungsfähig sein, wenn dieser Beschluss in der EU durch ist. Wasserstoff-Verbrenner (nicht zu verwechseln mit Brennstoffzellen) wären immer noch möglich, doch bisher hat kein Hersteller ein Serienfahrzeug damit auf den Markt gebracht. Alte Verbrenner dürfen auch nach 2035 immer zugelassen werden, nur keine neuen mehr.

Dieser zeitliche Druck auf Hersteller und Kunden gefällt nicht jedem. Einerseits ist es eine klare Aussage und Richtungsvorgabe, so dass man sich auf den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur und die Entwicklung von E-Autos konzentrieren und somit Kosten bündeln kann. Manche bemängeln aber die Einschränkungen der Technologie. Gerne wird noch Technologieoffenheit gefordert, weil man davon ausgeht, dass andere Technologien als E-Autos noch immer Karriere machen könnten. Es wäre möglich, dass noch neue Technologien irgendwann entwickelt werden und dann aber nicht mehr zulassungsfähig sind bzw. politisch abgewürgt werden.

Es gibt auch Stimmen, dass 2035 zu spät ist, z.B. von der Deutschen Umwelthilfe.

Zitat von Tagesschau.de zur Meinung von Greenpeace:

Zitat:

Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup erklärte hingegen: "Das EU-Parlament hat den Verbrennungsmotor heute offiziell beerdigt. Es ist gut, dass nun auch utopische Hoffnungen beendet wurden, synthetische Kraftstoffe könnten sein Siechtum verlängern."

Was haltet ihr von dem bevorstehenden EU-Beschluss zum "Verbrenner-Verbot"?
j.

PS: Den Boxster GTS 4.0 PDK im Bild bin ich letzte Woche Probe gefahren. Tolles Auto, aber es hat mir auch gezeigt, dass ich E-Motoren doch lieber fahre.

boxster-tankeboxster-tanke
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Fri Aug 12 14:49:31 CEST 2022    |    Rhinorider

Zitat:

@notting schrieb am 12. August 2022 um 14:17:33 Uhr:



Zitat:

@Rhinorider schrieb am 12. August 2022 um 14:15:43 Uhr:


Ich hatte auch schon an ein gebrauchtes Model S mit Free Supercharger gedacht, allerdings ist der nächste SC 20km entfernt und damit macht das für mich keinen Sinn. Zwei Kollegen haben jedoch einen in Wurfdistanz, die meinen sie sind noch nie günstiger Auto gefahren.

Meine da gab's auch schon was in den Medien, dass über häufig SC-Nutzung kommerzielle Nutzung wie z. B. Taaxi erkannt bzw. unterstellt wurde.

notting

Die nutzen die Wagen privat. Von Problemen habe ich noch nicht gehört. Hätte ich ein Model S mit dem freien Laden, würde ich es auch ausnutzen. Man hat es ja bezahlt 😁.

Fri Aug 12 14:54:07 CEST 2022    |    pcAndre

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. August 2022 um 14:01:00 Uhr:



Zitat:

@pcAndre schrieb am 12. August 2022 um 12:42:33 Uhr:


...
Bei uns im Ort (Industriegebiet) gibt's ne Servicestelle eines Netztbetreibers. Der hat zwei kostenfreie Ladesäulen am Kundenparkplatz. Die Servicestelle ist bis 16 Uhr besetzt. Ich behindere da keine eigenen Mitarbeiter und stöpsle mich frühstens ab 18 Uhr dran. 11 kWh Ladeleistung, dass bei zwei Fahrzeugen noch aufgeteilt wird, ist nicht für jedermann akzeptabel. 😉
Zu Fuß ca 10 Minuten von mir aus zu erreichen...ich klopf auf Holz, dass es noch lange so bleibt. 😉

MfG André


Ich setze einfach mal voraus, dass dies nicht nur ein Versehen des Besitzers ist, der die Säulen weder mit Zugangssicherung, Zahlungsmöglichkeit, oder Abschaltung außerhalb der Öffnungszeiten ausgestattet hat, und dass das Bestehen einer unbeschränkten, kostenlosen Lademöglichkeit für jedermann dort genau so beabsichtigt ist. 😉

Nur mal so nachgefragt... ist das nicht die exakte Beschreibung für "Schnorren" ... Kommen, wenn keiner mehr da ist, gehen, bevor wer da ist?

Ich stell mir gerade vor: das Kabel bei mir daheim hängt auch frei zugänglich, klar, um es zu benutzen muss man auf meinen privaten Stellplatz fahren, aber hey, die Nachbarschaft weiß ja, dass ich mindestens von 8 bis 8 nicht da bin, also nicht behindert werden würde. Rein theoretisch könnte sich dort auch jeder Nachbar, dessen Auto einen Typ2 Anschluss hat, ganze 12 Stunden unbehelligt hinstellen, und kostenlos laden ... wäre doch ok, oder?

Morgen...!

Kein Problem, ich kann damit leben. 😉

Ich glaube, die Ladestation wurde von Eon o.ä. aufgebaut und wird auch von diesem Betrieben. Um laden zu können benötigt man halt eine Ladekarte bzw. App zum Starten und "abrechnen".

Es ist jetzt nicht so, dass 24/7 die Leute Schlange stehen, um zu laden. Meistens sind die Säulen von 22 Uhr bis 6 Uhr frei.

Eine interessante moralische Frage. 😉 trifft es einen einzelnen, den man vielleicht noch kennt, ein großes Unternehmen das Gewinn erwirtschaftet oder den Staat, sprich uns alle?!?😉

MfG André

Fri Aug 12 14:55:57 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@pcAndre schrieb am 12. August 2022 um 12:42:33 Uhr:


Bei uns im Ort (Industriegebiet) gibt's ne Servicestelle eines Netztbetreibers. Der hat zwei kostenfreie Ladesäulen am Kundenparkplatz. Die Servicestelle ist bis 16 Uhr besetzt. Ich behindere da keine eigenen Mitarbeiter und stöpsle mich frühstens ab 18 Uhr dran. 11 kWh Ladeleistung, dass bei zwei Fahrzeugen noch aufgeteilt wird, ist nicht für jedermann akzeptabel. 😉
Zu Fuß ca 10 Minuten von mir aus zu erreichen...ich klopf auf Holz, dass es noch lange so bleibt. 😉

MfG André

War beim Arbeitskollegen im Ort so ähnlich seit über 10 Jahren, 4 kostenlose 22kW Ladesäulen.
Seit diesem Jahr wurde das kostenlose Laden eingestellt, was aktuell bezahlt werden muss kann ich nicht sagen.

Fri Aug 12 15:03:41 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pcAndre schrieb am 12. August 2022 um 14:54:07 Uhr:



...
Morgen...!
Kein Problem, ich kann damit leben. 😉
Ich glaube, die Ladestation wurde von Eon o.ä. aufgebaut und wird auch von diesem Betrieben. Um laden zu können benötigt man halt eine Ladekarte bzw. App zum Starten und "abrechnen".

Hattest du nicht gesagt, dass du da kostenlos lädst? Jetzt brauchts ne App zum abrechnen ... was soll denn da abgerechnet werden ... 15€ für 26.000 km? 😉

Zitat:

Eine interessante moralische Frage. 😉 trifft es einen einzelnen, den man vielleicht noch kennt, ein großes Unternehmen das Gewinn erwirtschaftet oder den Staat, sprich uns alle?!?😉

MfG André

Für mich stellt sich das nicht als Unterschied dar, ob das nun das Kabel einer Privatperson, oder einer juristischen Person ist: Fakt bleibt: "Ist nicht meins, geh ich nicht ran, wenn es nicht explizit erlaubt wird"

Fri Aug 12 15:44:25 CEST 2022    |    Adi2901

@BaldAuchPrius
Bei solchen Ladesäulen wird Ladekarte/Ladeapp für die Authentifizierung benötigt, denn sonst gibt es kein Saft. Zum Teil könnenfremde/unangemeldete Personen nur kostenpflichtig laden.

Fri Aug 12 17:06:53 CEST 2022    |    pcAndre

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. August 2022 um 15:03:41 Uhr:



Zitat:

@pcAndre schrieb am 12. August 2022 um 14:54:07 Uhr:


...
Morgen...!
Kein Problem, ich kann damit leben. 😉
Ich glaube, die Ladestation wurde von Eon o.ä. aufgebaut und wird auch von diesem Betrieben. Um laden zu können benötigt man halt eine Ladekarte bzw. App zum Starten und "abrechnen".

Hattest du nicht gesagt, dass du da kostenlos lädst? Jetzt brauchts ne App zum abrechnen ... was soll denn da abgerechnet werden ... 15€ für 26.000 km? 😉

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. August 2022 um 15:03:41 Uhr:



Zitat:

Eine interessante moralische Frage. 😉 trifft es einen einzelnen, den man vielleicht noch kennt, ein großes Unternehmen das Gewinn erwirtschaftet oder den Staat, sprich uns alle?!?😉

MfG André


Für mich stellt sich das nicht als Unterschied dar, ob das nun das Kabel einer Privatperson, oder einer juristischen Person ist: Fakt bleibt: "Ist nicht meins, geh ich nicht ran, wenn es nicht explizit erlaubt wird"

Morgen...!

Du musst die Ladesäule ja freischalten. Das geschieht bei mir via EnBw App. Mit dem Nachteil der Blockiergebühr. 😉 Sprich, nach 240 Minuten fällt diese Gebühr an. Das ist mir auch schon mal passiert. 😉 Die Abrechnung siehst du im Bild. Die Monatsabrechung schaut ähnlich aus. X kWh geladen zu 0 EUR pro kWh.

Es ist ja auch nicht explizit verboten. 😉 An der Ladesäule steht auch nix dran, das dieses oder jenes verboten ist. 😉 Ich hatte auch noch kein Zettel am Auto...

Das kurioseste ist jedoch, dass neben der kostenlosen noch eine kostenpflichtige Ladesäule (1x Anschluss) vom Anbieter Wirelane hängt...jungfräulich...Wer dort zum ersten Mal ist, wird, wenn er nicht auf die Kosten der kWh schaut, keinen Unterschied feststellen.

MfG André


Fri Aug 12 17:26:40 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Faszinierend.

aber erinner dich, ich habe grundsätzlich unterstellt, dass du nichts Unrechtes tust 😉

Fri Aug 12 17:49:35 CEST 2022    |    pcAndre

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. August 2022 um 17:26:40 Uhr:


Faszinierend.

aber erinner dich, ich habe grundsätzlich unterstellt, dass du nichts Unrechtes tust 😉

Morgen...!

Ich weiß, dass war auch nur eine weitere Ansicht auf deinen letzten Absatz😉

Für mich stellt sich das nicht als Unterschied dar, ob das nun das Kabel einer Privatperson, oder einer juristischen Person ist: Fakt bleibt: "Ist nicht meins, geh ich nicht ran, wenn es nicht explizit erlaubt wird"

Von daher alles im grünen Bereich...

MfG André

Sat Aug 13 16:37:31 CEST 2022    |    Gravitar

Es stellt sich dennoch die Frage, wer diesen von dir genutzten Strom womit bezahlt. Es dürfte völlig klar sein, dass er nicht umsonst produziert und vermarktet wurde..... Ich freue mich auch immer über kostenlosen Sprit, die Quellen sind sehr rar geworden....

Gruß

Gravitar

Sat Aug 13 16:46:21 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@Gravitar schrieb am 13. August 2022 um 16:37:31 Uhr:


Es stellt sich dennoch die Frage, wer diesen von dir genutzten Strom womit bezahlt. Es dürfte völlig klar sein, dass er nicht umsonst produziert und vermarktet wurde..... Ich freue mich auch immer über kostenlosen Sprit, die Quellen sind sehr rar geworden....

Gruß

Gravitar

Die Konstellation ist eigentlich gar kein Problem.

Viel mehr der Offshore oder PV Strom-Überschuss, der produziert wir und nicht verbraucht werden kann weil die Transportmöglichkeiten noch nicht gebaut worden sind, dann noch bezahlt werden muss damit dieser ins Ausland verkauft werden kann. 😉

PS.
Bei mir werden bereits täglich bei der aktuellen Wetterlage, mit einer relativ kleinen 10kWp PV-Anlage rund 65-70kWh täglich erzeugt.

Sat Aug 13 17:15:39 CEST 2022    |    Old Faithful

Zitat:

@Gravitar schrieb am 13. August 2022 um 16:37:31 Uhr:


Es stellt sich dennoch die Frage, wer diesen von dir genutzten Strom womit bezahlt. Es dürfte völlig klar sein, dass er nicht umsonst produziert und vermarktet wurde..... Ich freue mich auch immer über kostenlosen Sprit, die Quellen sind sehr rar geworden....

Gruß

Gravitar

Großverbraucher, das sind auch schon große Supermärkte, haben keinen Zähler wie unsereins, der die Strommenge (die „elektrische Arbeit“) in kWh erfasst und berechnet, sondern einen Leistungszähler. Der schaut nur darauf, ob du mehr als die zuvor vereinbarten z.B. 500 kW ziehst. Falls Du mehr ziehst, zahlst du deftig drauf. Solange du unter, wie in diesem Beispiel, 500 kW bleibst, wird die vereinbarte Gebühr bezahlt. Häufig ist da noch Luft für einige 22 kW-Lader. Deren Betrieb kostet dann für den Vertragskunden nichts. Da muss niemand ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn er den nutzt und nichts dafür zahlt. Derjenige, der den kostenlosen Lader anbietet, zahlt auch nichts.

Sat Aug 13 17:22:01 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 13. August 2022 um 17:15:39 Uhr:


Großverbraucher, das sind auch schon große Supermärkte, haben keinen Zähler wie unsereins, der die Strommenge (die „elektrische Arbeit“) in kWh erfasst und berechnet, sondern einen Leistungszähler. Der schaut nur darauf, ob du mehr als die zuvor vereinbarten z.B. 500 kW ziehst. Falls Du mehr ziehst, zahlst du deftig drauf. Solange du unter, wie in diesem Beispiel, 500 kW bleibst, wird die vereinbarte Gebühr bezahlt. Häufig ist da noch Luft für einige 22 kW-Lader. Deren Betrieb kostet dann für den Vertragskunden nichts. Da muss niemand ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn er den nutzt und nichts dafür zahlt. Derjenige, der den kostenlosen Lader anbietet, zahlt auch nichts.

Das stimmt AFAIK nicht.

https://www.eha.net/blog/details/rlm-zaehler-slp-zaehler.htmlhttps://www.eon.de/de/gk/energiewissen/rlm-zaehler.html

Zitat:

Ob die Pflicht für einen RLM-Zähler besteht, hängt jeweils vom Strom- und Gasverbrauch Ihres Betriebes ab. Die Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV) verpflichtet zur Registrierenden Leistungsmessung ab einem jährlichen Verbrauch von 100.000 Kilowattstunden.
[...]
Die StromNZV definiert keine vergleichbare Leistungsspitze. Für viele Netzbetreiber ist aber eine gemessene Leistung von 30 kW ein wichtiges Kriterium für den Einbau eines RLM-Zählers.
[...]
RLM-Zähler messen und übertragen also die abgenommene Leistung. Der Netzbetreiber errechnet daraus den Verbrauch in Kilowattstunden und erstellt jeden Monat eine „scharfe“ Abrechnung über den genauen Strom- oder Gasverbrauch.

notting

Sat Aug 13 18:57:31 CEST 2022    |    pcAndre

Zitat:

@Gravitar schrieb am 13. August 2022 um 16:37:31 Uhr:


Es stellt sich dennoch die Frage, wer diesen von dir genutzten Strom womit bezahlt. Es dürfte völlig klar sein, dass er nicht umsonst produziert und vermarktet wurde....

Gruß

Gravitar

Morgen...!

Das ist eine wirklich sehr gute Frage. 😉

Ein Teil der Kosten kann bei öffentlich zugänglichen Ladesäulen durch die THG-Quote gedeckt werden. Sprich, für jede abgegebene kWh können ca 15 Cent durch selbige "verdient" werden. Somit werden diese Kosten durch die Mineralölkonzerne bzw. die bösen Verbrennerfahrer gezahlt. 😉 Der Einkaufspreis von Großkunden liegt darüber hinaus deutlich unterhalb von denen der Normalbevölkerung.

Die Erzeugung von Strom kann vielfältig erfolgen. Einige wurden durch die EEG Umlage subventioniert. Damit wurde auch die Erzeugung unterstützt.

Von daher unterstütze ich sogar den Anbieter der kostenlosen Ladesäule, wenn ich bei ihm lade. Nur dadurch kann er diese via THG-Quote anrechnen lassen...bin ich nicht NETT?!?😉

MfG André

Sat Aug 13 19:42:36 CEST 2022    |    Gravitar

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 13. August 2022 um 17:15:39 Uhr:


Großverbraucher, das sind auch schon große Supermärkte, haben keinen Zähler wie unsereins, der die Strommenge (die „elektrische Arbeit“) in kWh erfasst und berechnet, sondern einen Leistungszähler. Der schaut nur darauf, ob du mehr als die zuvor vereinbarten z.B. 500 kW ziehst. Falls Du mehr ziehst, zahlst du deftig drauf. Solange du unter, wie in diesem Beispiel, 500 kW bleibst, wird die vereinbarte Gebühr bezahlt. Häufig ist da noch Luft für einige 22 kW-Lader. Deren Betrieb kostet dann für den Vertragskunden nichts. Da muss niemand ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn er den nutzt und nichts dafür zahlt. Derjenige, der den kostenlosen Lader anbietet, zahlt auch nichts.

Das mag sein. Eigentlich zahlt niemand gar nichts für Strom, ich bekomme trotzdem eine Rechnung, merkwürdig.... Achso, ich sollte ein zweites Gewerbe anmelden und mir einen 500kw Zähler einbauen lassen, nichts bezahlen oder einen günstigen All in Tarif, wenn ich drunter bleibe, fünf Wallboxen am Grundstücksrand aufstellen und die ganzen Nachbarn für 10Cent/kwh laden lassen. Dann wäre mein Ruhestand gesichert....

Gruß

Gravitar

Sat Sep 24 08:36:39 CEST 2022    |    Swallow

Ich habe da mal eine Frage an die Elektrokundigen:

Was zieht beim betrieb mehr Strom aus dem Netz, ein Heizlüfter (2000 Watt) oder eine Wallbox mit 11kw?

Weil die Bundesnetzagentur ja jüngst vor dem massenhaften Gebrauch von Heizlüftern - man spricht von ca. 650 000 Geräten - im Winter gewarnt hat: könnte da eine Warnung vor dem massenhaften aufladen von E-Autos (in Zukunft ja wohl von ein paar Millionen) des Nachts im Bereich des möglichen liegen?

https://www.spiegel.de/.../...r-a-b69f2557-44af-49db-bcf6-394c1b3f2b2e

Sat Sep 24 08:45:03 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Schauen wir mal was das Gas den Endkunden kostet, es müsste schon mindestens Faktor sechs zu Den Vergleich Beträgen von letztem Jahr sein damit man besser mit Strom heizt; punktuell mag die Rechnung anders aussehen.

Aber aber in Anbetracht der Haushalte im Verhältnis zum E-Auto Bestand Ist das sicherlich nicht zu vernachlässigen.

Ein E Auto nuggelt vielleicht seine 20 kWh über die Nacht Verteilt sich also etwas, Der Heizlüfter wird eher abends für ne halben Stunde angeschmissen im Bad oder Wohnzimmer wäre nach Adam Ries 1ne kWh.

Sat Sep 24 08:46:56 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@Swallow schrieb am 24. September 2022 um 08:36:39 Uhr:


Ich habe da mal eine Frage an die Elektrokundigen:

Was zieht mehr Strom aus dem Netz, ein Heizlüfter (2000 Watt) oder eine Wallbox mit 11kw?

Weil die Bundesnetzagentur ja jüngst vor dem massenhaften (ein paar Hunderttausend Geräte) Gebrauch von Heizlüftern im Winter gewarnt hat: [...]

Kommt drauf an wie groß die Wohnung ist und wie warm man's will.
Ein recht großer E-Auto-Akku dürfte inkl. Verlusten vllt. 100kWh für 0->100% brauchen. Viele Akkus sind deutl. kleiner bzw. 200km/Tag bei 25kWh/100km = 50kWh/Tag.
100kWh/Tag entspricht z. B. 3x 2kW-Heizlüfter (z. B. Bad, Kinderzimmer, Esszimmer), die ca. 17h/Tag laufen. Also mit Heizlüftern dürfte man schnell auf das doppelte kommen, was ein E-Auto braucht. Vor allem kommen die Heizlüfter viel schlagartiger dazu als E-Autos.
Außerdem haben wohl ein paar schon Wallboxen, die der Netzbetreiber drosseln kann. Geht mit Heizlüfter nicht.

notting

Sat Sep 24 09:52:33 CEST 2022    |    Batterietester133119

Wenn jetzt mehr und mehr 1kWh 75 Cent kostet … ist Stromtanken nicht mehr so günstig zu haben:
https://www.autobild.de/.../...-kosten-preis-schnelllader-6028561.html

Gefragt werden hier dann eher kleine leichte Stromer werden, die auch weniger verbrauchen, weil das Auto auch viel leichter ist.

Wenn der Strompreis sich dann nochmals drastisch erhöht, lassen Viele das eAuto stehen und fahren wieder kleine Benziner, die zwischen 3,5 bis 6,5 Liter e10 Benzin verbrauchen. Wenn Strom Superluxus wird, können sich nur noch Wenige das eAutofahren leisten.

Bei Shell Recharge kostet es in Kürze bis zu 81 Cent je kWh:
https://shellrecharge.com/.../preisstruktur-beim-offentlichen-laden

Es bleibt leider weiter … spannend.

Wenn es so weiter geht, kaufen sich etliche Kunden bis 2035 weiter verbrauchsarme Verbrenner/Hybride.
Die eAuto Welle wird dann ersteinmal … schlafen … gelegt.

Sat Sep 24 10:05:01 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Na dann rechnen wir mal Auf 100 km gerechnet:
Strom 46 ct x 20 kWh = 9,2€
Diesel 6,5 l x2,00€ = 13,0€
Benziner 8,0 l x1,90€ = 15,2€

13€ / 20 kWh = 0,65 ct 😮

Und da man in der Regel AC lädt.. 😛

Sat Sep 24 10:08:43 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@merianson1 schrieb am 24. September 2022 um 09:52:33 Uhr:


Wenn jetzt mehr und mehr 1kWh 75 Cent kostet … [...]

Du redest von den Preisen für registrierte Gelegenheits- oder gar Adhoc-Nutzer (=unregistriert). In der Praxis kann man AFAIK alle Ladesäulen die du angesprochen hast, außer Tesla, mit EnBW und Maingau nutzen. Heißt wenn's keine Ionity-Ladesäule ist max. 0,55 bzw. 0,59EUR/kWh für registrierte Gelegenheitsnutzer. Bei EnBW und Tesla gibt's einen Vielnutzertarif, wo man gegen Grundgebühr günstigere kWh-Preise bekommt (die Grundgebühr für diese beiden Tarife ist z. T. quasi beim Fahrzeugkauf zumindest für ein paar Jahre enthalten).
Und wenn man daheim laden kann, dürfte die erste und letzte Akkuladung bei einer Fernstrecke daheim zu Haushaltsstrom-Tarifen gemacht worden sein. Wobei die inzw. oft auch bei >0,50EUR/kWh ist und insb. öffentl. AC-Ladesäulen günstiger sein können...

D.h. die praktische Auswirkungen sind vor allem wenn man nur selten auf der Fernstrecke unterwegs ist nicht so wahnsinnig krass, zumal z. T. neben einigen Superchargern auch normale HPC-Ladesäulen stehen, die man mit EnBW und Maingau nutzen kann.

Ich gebe zu, eine Preiserhöhung bei EnBW ist eigentlich überfällig, ist schon viel länger her als die letzte Preiserhöhung von Maingau. Bin gespannt wie sich das entwickelt.
Und hab auch schon einen Blog-Artikel über die Energie-Kosten für 100km bei Verbrenner vs. BEV geschrieben und festgestellt, dass der Unterschied garnicht mehr so groß ist trotz viel teurerer BEV.

notting

Sat Sep 24 13:37:33 CEST 2022    |    Diabolomk

Ich zahl weiterhin 25c/kWh.
Da ist hat schade kein E-Auto zu haben.
Ich bin mal Probe gefahren, 12,x kWh pro 100km ggü. 4,5l E10 war das Ergebnis. Und das E Auto kann was, macht echt Spaß. ID.3 mit 200 PS ggü. meinem Golf 130PS. Also locker halbe Kosten bei meinen 80km pro Tag. Aber die Anschaffung rentiert sich nicht.

Sat Sep 24 16:44:31 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@merianson1 schrieb am 24. September 2022 um 09:52:33 Uhr:


...
Wenn es so weiter geht, kaufen sich etliche Kunden bis 2035 weiter verbrauchsarme Verbrenner/Hybride.
Die eAuto Welle wird dann ersteinmal … schlafen … gelegt.

Wenn man die Abgas-Thematik nicht berücksichtigt.

Sat Sep 24 16:55:52 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Der Klimawandel hat ja nicht aufgehört, und ein Auto Leben ist nicht nur fünf Jahre es will dazu noch weiterverkauft werden.
Aber der Mensch ist halt nun mal ein Gewohnheitstier, und was der Bauer nicht kennt…😛

Sat Sep 24 17:04:41 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 24. September 2022 um 13:37:33 Uhr:


Ich zahl weiterhin 25c/kWh.
Da ist hat schade kein E-Auto zu haben.
Ich bin mal Probe gefahren, 12,x kWh pro 100km ggü. 4,5l E10 war das Ergebnis. Und das E Auto kann was, macht echt Spaß. ID.3 mit 200 PS ggü. meinem Golf 130PS. Also locker halbe Kosten bei meinen 80km pro Tag. Aber die Anschaffung rentiert sich nicht.

Wer gibt unnötig Geld fürs Auto. 😉

Ich würde mit dem Verbrenner mehr Geld für Sprit ausgeben als für die komplette Leasingrate ( all Incl.) monatlich für ein E-Auto.
Deswegen fahre ich auch seit 1,5 Jahren im Alltag elektrisch und bin sehr zufrieden.
Vor 6 Jahren habe ich schon auch alles drauf hin eingerichtet: PV-Anlage mit Speicher, vor 2 Jahren WB die auch nur den Sonnenübeschuss laden kann.

Sun Sep 25 08:25:43 CEST 2022    |    25plus

Die höheren Stromkosten werden den meisten noch sehr viel mehr wehtun, als wenn das Benzin sich mal nach Jahrzehnten bei einem der Inflation entsprechenden Preis einpendelt. Das werden die aber schon noch früh genug merken. In den USA wurden Besitzer von Elektroautos schon mehrfach dazu aufgerufen, nur noch zu bestimmten Zeiten zu laden. Dort stehen die Autos aber eher in Konkurrenz zu Klimaanlagen 😉. Da der durchschnittliche Autofahrer kaum 50 km am Tag fährt, macht das um die 10 kWh Energieverbrauch, also unter 500 W/h, die durchschnittlich geladen werden müssen.

Außerdem kann man das Auto auch sparsamer bewegen, 20-30 % Ersparnis sind locker möglich. Macht nur keiner. Also geht es den Autofahrern offenbar noch viel zu gut. 50 km auf der Autobahn mit 90 km/h dauern etwas über 33 Minuten, mit 130 km/h knapp über 23 Minuten. Seltenst sieht man jemanden mit den LKWs mitschwimmen, dabei fahren viele wahrscheinlich kaum schneller als 110 km/h im Durchschnitt. Oft gibt es noch Baustellen, witterungsbedingte Begrenzungen oder der Verkehr ist so dicht, dass sich die Drängler gegenseitig auf den linken Spuren ausbremsen, ständig Gas geben und Bremsen müssen. Selbst wer - wenn es geht - 130 nach Tacho fährt, wird also oft nicht mehr als 110 km/h im Durchschnitt schaffen. Für 5 Minuten Zeitersparnis 50 % mehr Kraftstoff verbrauchen - was für ein totaler Irrsinn (4,5 l/100 km gegenüber 3 l/100 km beim Suzuki Swace).

Gilt übrigens auch für andere Autos mit Verbrenner, insbesondere Diesel, die im Teillastbereich sparsam fahren. Aber das würde man erst merken, wenn man es wirklich mal ernsthaft ausprobiert hätte, wie z.B. auch der Test von Autobild, bei dem mit dem 730d ein Wert um 4 l/100 km ermittelt wurde. Oder die Sparfahrten von Mercedes mit dem EQXX. Man muss nicht 1000 oder 1500 km am Stück fahren. Der niedrige Verbrauch stellt sich schon nach 50 km ein. Probiert es aus, ihr werdet überrascht sein.

Man muss es ja nicht so machen, wie der Fahrer eines Citigo e iV, den ich neulich gesehen habe. Tempomat auf 85 km/h auf der rechten Spur. Der Tanklaster hat drei Anläufe zum Überholen gebraucht. Entweder mit genug Abstand mitschwimmen, oder es gleich bleiben lassen. Und weil natürlich immer wieder schnellere LKWs kommen, geht man eben kurz vom Gas, damit die zügig überholen können.

Aktuell liege ich bei 6-7 €./100 km mit meinem Benziner für Super E5.

Sun Sep 25 08:34:58 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@25plus schrieb am 25. September 2022 um 08:25:43 Uhr:


Die höheren Stromkosten werden den meisten noch sehr viel mehr wehtun, als wenn das Benzin sich mal nach Jahrzehnten..

glaubst du wirklich dass E-Fuel günstiger wäre 😛

Die braucht man eh für Flugzeuge Notstromaggregat und die ganzen Altlasten.

Zitat:

..In den USA wurden Besitzer von Elektroautos schon mehrfach dazu aufgerufen, nur noch zu bestimmten Zeiten zu laden.

Temporäre Probleme, kann man viel besser durch vernünftiges Preis Management regeln

Zitat:

..Außerdem kann man das Auto auch sparsamer bewegen, 20-30 % Ersparnis sind locker möglich…

Du meinst im Verhältnis zum Faktor ~2,5 ( 250%) zu E-Autos 😛

Sun Sep 25 09:00:26 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. September 2022 um 08:34:58 Uhr:



Zitat:

..In den USA wurden Besitzer von Elektroautos schon mehrfach dazu aufgerufen, nur noch zu bestimmten Zeiten zu laden.

Temporäre Probleme, kann man viel besser durch vernünftiges Preis Management regeln

Mit anderen Worten: Gerade für Pendler, die weiter fahren müssen oder nicht jeden Tag laden können wird's teuer.

notting

Sun Sep 25 09:28:03 CEST 2022    |    25plus

Die 20-30 % Ersparnis gelten doch genauso für Elektroautos. Selbst beim Rekuperieren wird ordentlich Energie verschwendet und beim Elektroauto liegt die Geschwindigkeit mit dem niedrigsten Verbrauch noch sehr viel niedriger als beim Verbrenner, bei dem sich der niedrigste Verbrauch bei etwa 50-80 km/h einstellt.

Ich verbrauche und zahle im Moment etwa halb so viel an/für Kraftstoff wie der durchschnittliche Fahrer eines Verbrenners mit ähnlichen inneren Qualitäten. Wo sich der Preis für Fahrstrom einpendeln wird, kann niemand sagen. Von mir aus sollen fossiles Benzin und Diesel verboten werden und E-Fuels 5 € je Liter kosten. Ich werde es mir leisten können, bei 3,5 l/100 km. Günstiger als der aktuelle Kilometerpreis für einen Fahrer eines 500 PS Elektro-SUVs, das bei Tempomat 140 km/h knapp 30 kWh verbraucht, die jetzt schon 69 ct an der Schnellladesäule kosten.

Man muss es sich eben leisten können und wollen. Die Sportmodelle der teuren Verbrenner verkaufen sich prächtig. Dann stehen an den Zapfsäulen in Zukunft eben nur noch Porsche und Toyota Prius. Und wenn die nur noch am Sonntag öffnen, auch kein Problem, ich habe mehr als 1000 km Reichweite.

Sun Sep 25 10:28:07 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@25plus schrieb am 25. September 2022 um 09:28:03 Uhr:


Die 20-30 % Ersparnis gelten doch genauso für Elektroautos…

Ich meine die Ersparnis des Energieeinsatzes im Gegensatz zu Verbrenner = ~60%.

Sun Sep 25 10:32:30 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 25. September 2022 um 09:00:26 Uhr:



Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. September 2022 um 08:34:58 Uhr:


Temporäre Probleme, kann man viel besser durch vernünftiges Preis Management regeln

Mit anderen Worten..

Wären nicht meine Worte, Sondern deine Unterstellung.

Andere Worte würden vielleicht heißen:

Falls es wirklich Personen Gruppen gibt die sich ihre Energiegewinnung nicht einteilen können Müssen hierfür detaillierte Lösungen gefunden werden, im übrigen wäre das kein temporäres Problem, Energiespeicherung wird nach wie vor sehr viel Geld verschlingen und sollte nach Möglichkeit immer vermieden werden.

Sun Sep 25 10:42:30 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@25plus schrieb am 25. September 2022 um 09:28:03 Uhr:


.....
Ich verbrauche und zahle im Moment etwa halb so viel an/für Kraftstoff wie der durchschnittliche Fahrer eines Verbrenners mit ähnlichen inneren Qualitäten. Wo sich der Preis für Fahrstrom einpendeln wird, kann niemand sagen. Von mir aus sollen fossiles Benzin und Diesel verboten werden und E-Fuels 5 € je Liter kosten. ....

Auf fossile Kraftstoffe kann man Steuern setzen.
Oder eine CO2 Gebühr.

Auf E-Fuel macht das weniger Sinn.
Bei E-Fuel muss sich die Anlage rentieren und der Strom bezahlt werden. Die sind quasi automatisch teurer als Strom.
Es sei denn der Staat greift über steuern und Abgaben ein.

Man könnte im Gegenteil sogar fossile Treibstoffe am Preis von E-Fuel koppeln. Mit entsprechenden Offset wie zum Beispiel Faktor 1,3.

In Luxemburg gibt der Staat den Benzin und Diesel Preis vor.
Weil sich sonst Deutschland und Frankreich wegen der Preisdifferenz zu sehr beschweren. Da sollte auch eine Preisdifferenz fossiler Treibstoff zu e-Fuel möglich sein.

Sun Sep 25 10:51:39 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. September 2022 um 10:32:30 Uhr:



Zitat:

@notting schrieb am 25. September 2022 um 09:00:26 Uhr:



Mit anderen Worten..

Wären nicht meine Worte, Sondern deine Unterstellung.

Andere Worte würden vielleicht heißen:

Falls es wirklich Personen Gruppen gibt die sich ihre Energiegewinnung nicht einteilen können Müssen hierfür detaillierte Lösungen gefunden werden, im übrigen wäre das kein temporäres Problem in Energiespeicherung wird nach wie vor sehr viel Geld verschlingen und sollte nach Möglichkeit immer vermieden werden.

Und die Energiespeicherung macht die Sache auch teurer. Sind halt die üblichen Auswirkungen, wenn man solche Mechnismen einführt. Da brauche ich nichts zu unterstellen, da es allg. mehr als genug Erfahrung mit dem Thema gibt.

notting

PS: Falls deiner Meinung nach dieses Posting nicht so zu deinem passt, liegt es wohl an dem langen Satz, wo ein paar Satzzeichen fehlen.

Sun Sep 25 11:03:03 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@25plus schrieb am 25. September 2022 um 08:25:43 Uhr:


Die höheren Stromkosten werden den meisten noch sehr viel mehr wehtun, als wenn das Benzin sich mal nach Jahrzehnten bei einem der Inflation entsprechenden Preis einpendelt.

Das glaube ich kaum, der PV-Überschuss ist für 20 Jahre festgelegt und ändert sich nicht. 😉
Bei mir liegt dieser bei rund 10ct./kWh.

Der Verbrennerzug ist zumindest im Alltag abgefahren und freiwillig steige ich hier auch nicht um.
100km kosten mich 1,60,- (direkt an der Steckdose aktuell 4,30,-) von daher passt das und den Zirkus an den Tanksäulen kann ich mir ersparen.
Bei 25tkm/Jahr nur mit dem E-Auto macht der E-Umstieg auf jeden Fall, zumindest für mich auch finanziell Sinn.

Beim übrig verbliebenem Verbrenner wird lieber LPG getankt als Benzin oder Diesel.
Der Umstieg hier auf was grösseres ist geplant und wird aber weiter mit LPG betrieben, sparsamer sowie flexibler im Innenraum nutzbar sein als der aktuell alte x5.

Sun Sep 25 11:12:20 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@Adi2901 schrieb am 25. September 2022 um 11:03:03 Uhr:



Zitat:

@25plus schrieb am 25. September 2022 um 08:25:43 Uhr:


Die höheren Stromkosten werden den meisten noch sehr viel mehr wehtun, als wenn das Benzin sich mal nach Jahrzehnten bei einem der Inflation entsprechenden Preis einpendelt.

Das glaube ich kaum, der PV-Überschuss ist für 20 Jahre festgelegt und ändert sich nicht. 😉
Bei mir liegt dieser bei rund 10ct./kWh.

Die Besteuerung ändert sich aber immer wieder massiv:
- Z. B. bei der Einkommenssteuer steigt der Steuersatz je mehr Einnahmen du in der Summe hast bzw. umso weniger du absetzen kann.
- Änderungen bei der Einkommenssteuer generell.
- Änderungen bei der Solar-Besteuerung, inkl. Gewerbesteuer, z. B. auf die eingenommene Einspeisevergütung oder Eigenverbrauch. Die geht aktuell tendenziell runter, könnte aber innerhalb von 20 Jahren auch mal wieder hochgehen, weil z. B. Steuereinnahmen durch Sprit fehlen.

notting

Sun Sep 25 11:17:13 CEST 2022    |    Adi2901

Was die Zukunft mit sich bringen wird, das werden wir sehen und alles andere ist Spekulation.
Aktuell kann ich im Alltag nicht günstiger unterwegs sein und im meinem Fall durch die Fahrgemeinschaft wird sogar Geld verdient. 😉

Die Art der Fortbewegung kann natürlich im Endeffekt auch jeder selbst wählen. 😉

Sun Sep 25 12:24:58 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@notting schrieb am 25. September 2022 um 10:51:39 Uhr:


....
Und die Energiespeicherung macht die Sache auch teurer. Sind halt die üblichen Auswirkungen, wenn man solche Mechnismen einführt. Da brauche ich nichts zu unterstellen, da es allg. mehr als genug Erfahrung mit dem Thema gibt.
....

Natürlich kostet Energiespeicher.
Aber zumindest Strom zu Methan kann man Erdgasspeicher bzw. alte Erdgasinfrastruktur und Verbraucher problemlos weiter verwenden. Bei H2 bin ich da noch nicht ganz überzeugt. Hier fällt also nur die Erzeugung von Methan an. Und hier wegen den relativ günstigen PV und Windkraftstrom (der bei Überproduktion auch noch besonders günstig werden sollte) fällt hier vor allem der Bau der Anlagen an.

Akkus und (zusätzliche?) Speicher für Biogas sind sehr gute Regelkraftwerke. Die Frage ist wie viel Regelleistung benötigt wird. Im Falle einer Dunkelflaute bevor Gas verstromt werden muss.
Pumpspeicher gab es früher schon als Regelkraftwerke und sind in Deutschland sowieso nur begrenzt möglich.
Allerdings sind auch andere Schwerkraftspeicher möglich indem Gewichte hochgezogen und wieder abgelassen werden.
Trägheitskraftwerken mit rotierenden Massen gebe ich aktuell eher geringe Chancen. Zu hohe Verluste pro Zeiteinheit.
Allerdings sind das Verluste wie sie alle Kraftwerke mit Turbinen auch immer haben wenn diese laufen.
Klar, Gasturbinen laufen nicht den ganzen Tag.
Aber die Turbinen in Kohle und Kernkraftwerken die oft 24/7 laufen.

Speicher sind unterm Strich nicht so teuer.
Man muss die nur bauen.

Sun Sep 25 12:35:29 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 25. September 2022 um 10:51:39 Uhr:


Und die Energiespeicherung macht die Sache auch teurer. Sind halt die üblichen Auswirkungen..

Deine „Mechnismen“ wurden nun mal verschlafen und Krieg macht in der Regel die Sache auch nicht günstiger. Meine Eltern sind mit viel Kartoffel und Sauerkraut erwachsen geworden, Fleisch gab’s wenn überhaupt mal in kleinsten Mengen am Wochenende.

So viel zu den „unerträglichen Auswirkungen“ des Prekariats 🙁.

Wie gesagt solche Mehrkosten für Pendler kann man angehen, wo wenn nicht in einer Demokratie besteht die Möglichkeit solch kleinteiliger Ausnivellierungsstrukturen.

Es gibt nun mal keine Alternative in unserem Rohstoff Armen Deutschland.

Mon Sep 26 16:42:20 CEST 2022    |    Gravitar

Das teuerste am Auto ist eh der Wertverlust oder die Leasingrate. Eins von beiden mal auf 20 Jahre addieren und in Konkurrenz zu einem Fahrzeug setzen, welches man kauft und nutzt. Unser Golf4 Hat so z.B. 9.000 Euro Wertverlust und 3.500 Euro Wartung/Reparatur gekostet für 360.000km Mobilität und 18 Jahre Funktionalität. Soll mir erst mal jemand auf Strom nachmachen, wären so knapp 60Euro im Monat mit Wartung/Reparatur....

Gruß

Gravitar

Mon Sep 26 16:48:10 CEST 2022    |    flyer32

Für 360000km wären es bei 6l/100km und 1,30€/Liter mal eben 28080€ Benzinkosten.
Also nochmal 117€/Monat obendrauf
Solche Kleinigkeiten werden dann gerne mal vergessen 🙂

Mon Sep 26 17:02:56 CEST 2022    |    pcAndre

Zitat:

@Gravitar schrieb am 26. September 2022 um 16:42:20 Uhr:


Das teuerste am Auto ist eh der Wertverlust oder die Leasingrate. Eins von beiden mal auf 20 Jahre addieren und in Konkurrenz zu einem Fahrzeug setzen, welches man kauft und nutzt. Unser Golf4 Hat so z.B. 9.000 Euro Wertverlust und 3.500 Euro Wartung/Reparatur gekostet für 360.000km Mobilität und 18 Jahre Funktionalität. Soll mir erst mal jemand auf Strom nachmachen, wären so knapp 60Euro im Monat mit Wartung/Reparatur....

Gruß

Gravitar

Morgen...!

Ich geb mir Mühe!😉 Die ersten zwei Jahre bzw fast 30.000 km habe ich bereits überstanden.

Bei den von dir genannten 60 EUR pro Monat ist bei mir aber "aktuell"

alles

inkludiert. 🙂

MfG André

Deine Antwort auf "Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?"

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