Sat Jun 11 14:32:27 CEST 2022
|
jennss
|
Kommentare (1127)
Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?In der EU steht die Vorgabe, dass neue Fahrzeuge ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen (ausgenommen Herstellung), kurz vor dem Beschluss. Damit werden die Hersteller wohl fast komplett auf E-Autos umstellen. Brennstoffzellenantriebe sind weiterhin möglich, aber bislang sehr selten. Die Fahrzeuge sind teuer, die Infrastruktur ebenfalls und bisher recht schlecht (in Deutschland immerhin vergleichsweise gut mit 91 H2-Tankstellen, ansonsten in Europa dagegen fast nichts). eFuels sind insofern auch nicht mehr möglich, weil Kohlenstoff verbrannt wird und dabei CO2 freigesetzt wird. eFuels sind nur dann klimaneutral, wenn sie mit 100% grünem Strom erzeugt wurden und das erscheint der EU wohl zu schwierig vorzugeben. (?) So fragt sich jetzt, was aus Porsches Investition zur eFuel-Produktion in Chile wird. Damit würde man CO2 in Chile binden und in Europa wieder freisetzen, was global gesehen kein Problem für das Klima wäre. Auch der Methanol-Range-Extender im Gumpert Nathalie wird ab 2035 nicht mehr zulassungsfähig sein, wenn dieser Beschluss in der EU durch ist. Wasserstoff-Verbrenner (nicht zu verwechseln mit Brennstoffzellen) wären immer noch möglich, doch bisher hat kein Hersteller ein Serienfahrzeug damit auf den Markt gebracht. Alte Verbrenner dürfen auch nach 2035 immer zugelassen werden, nur keine neuen mehr. Dieser zeitliche Druck auf Hersteller und Kunden gefällt nicht jedem. Einerseits ist es eine klare Aussage und Richtungsvorgabe, so dass man sich auf den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur und die Entwicklung von E-Autos konzentrieren und somit Kosten bündeln kann. Manche bemängeln aber die Einschränkungen der Technologie. Gerne wird noch Technologieoffenheit gefordert, weil man davon ausgeht, dass andere Technologien als E-Autos noch immer Karriere machen könnten. Es wäre möglich, dass noch neue Technologien irgendwann entwickelt werden und dann aber nicht mehr zulassungsfähig sind bzw. politisch abgewürgt werden. Es gibt auch Stimmen, dass 2035 zu spät ist, z.B. von der Deutschen Umwelthilfe. Zitat von Tagesschau.de zur Meinung von Greenpeace:
Was haltet ihr von dem bevorstehenden EU-Beschluss zum "Verbrenner-Verbot"? PS: Den Boxster GTS 4.0 PDK im Bild bin ich letzte Woche Probe gefahren. Tolles Auto, aber es hat mir auch gezeigt, dass ich E-Motoren doch lieber fahre. ![]() |
Fri Jul 22 15:59:21 CEST 2022 |
Swallow
Nein, eigentlich nicht, fast noch leichter als zitieren bei Motor Talk. 😉
Ich habe schon bewusst geschrieben, dass sich der CO2 Anteil in der Atmosphäre um 0,01% erhöht, wenn der Anteil von 0,03% um 33,333% steigt. Ist das nun richtig oder falsch?
Aber wenn die Aussage, dass sich der CO2 Gehalt um 0,01 Prozentpunkte erhöht hätte richtiger gewesen wäre, bitteschön.
Ich gehe stark davon aus, dass Kaliumcyanid kein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers ist, und wenn dann vermutlich in so gerigen Maße, dass die Zufuhr von 0,00029 Prozentpunkten Kaliumcyanid (ist das so richtig formuliert?) einem Anstieg von mehreren 100% entsprechen dürfte.
Als vermuteter Biologe bist du da sicher besser informiert.
Treffen beide Vermutungen zu?
Ich hatte mich ja schwer für die zugrundeliegenden Modelle interessiert, nach denen die Auswirkungen von 0,01 Prozentpunkten mehr CO2 in der Atmosphäre so exakt berechnet werden können, dass wir alles allein darauf ausrichten.
Du als studierter Naturwissenschaftler, wie ist deine Meinung in Bezug auf die Verlässlichkeit extrem komplexer Prognosemodelle, wenn schon kleine Unsicherheiten bei den Eingangsparametern extrem volatile Ergebnisse erwarten lassen - würdest du das eher als eine ganz grobe Schätzung oder als exakte Wissenschaft bezeichnen?
Wer in Sachen Prozentrechnung Recht hat, muss auch mit Applaus aus der falschen Ecke leben. 😉
Wo wir gerade beim zitieren von Einstein waren: "Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit".
Und ich habe gegoogelt, zum einen was Autoritätsdusel wohl bedeuten mag - kritiklose Autoritätshörigkeit - und ob das Zitat auch von Einstein himself stammt. Das tut es wohl ...
Fri Jul 22 16:46:11 CEST 2022 |
Swallow
Bleib' ich, und du bleibst als Autor weiter bei den eher schlichten Beiträgen hier im Forum.
Fri Jul 22 18:30:47 CEST 2022 |
Standspurpirat133916
Wir können doch zusammenfassen wie es ist und das ist kein Vorwurf an dich:
Du lebst die für dich perfekte, komfortable und günstige Individualmobilität unter Ausnutzung eines Steuerschlupflochs.
Dein Wald wird schon nicht 50 km entfernt sein und der Maschinenring liefert Holz sicherlich halbwegs günstig, wenn´s nicht der Bauer oder ein Jungbauer für ein paar € macht.
Für einen Autotrailer oder Wohnwagen könnte man sich ein Zugfahrzeug mieten oder im Falle des Wohnwagens ein Wohnmobil bevorzugen.
Erfordert alles etwas Abstimmung und ja, wenn du mit LPG fährst, nur selbst einen Ölwechsel machst und die billigste Haftpflicht für dein Zugpferd hast, dann ist das sogar die allerbilligste Methode, alles andere wäre teurer.
Du bist doch aber mit deinem Profil schon die absolute Minderheit. Natürlich bediene ich mich jetzt eines Vorurteils, aber das Jaguar SUV, das eben an der Tankstelle vor mir stand wird niemals einen Hänger ziehen, genau wie 95 % der anderen SUVs und mit ein wenig Abstimmung könnte man selbst von den verbleibenden 5 % noch die Hälfte einsparen.
Edit: Verleihst du dein SUV und den Hänger ab und an oder fährst für deine Bekannten? Wenn ja, ist doch prima! 🙂
Auf dem Land fahre ich aktuell Tacho 60 bis 75 bzw. sogar ganze 80 auf der Bundesstraße, wenn jemand hinter mir fährt. Auf der Autobahn allerdings so schnell wie der LKW vor mir, in 50 m Abstand.
Was andere davon halten ist mir völlig egal. Wenn mich einer mit seinem 2,5 Tonnen SUV im Kleinwagen von der Straße räumt, aussteigt und sich den Nacken verspannt hat, während ich elendig in meiner Schuhschachtel verrecke, fragt mich auch keiner.
Von daher, Egoismus ist immer schön, am schönsten, wenn man ihn lebt. 😎🙂
Fri Jul 22 22:16:42 CEST 2022 |
Swissbob
Herbert Diess tritt ab.
Sat Jul 23 11:59:19 CEST 2022 |
pelowski
Vergleiche hinken immer, das macht nichts, wenn sie grundsätzlich in die richtige Richtung gehen.
Dieser allerdings ist absoluter Blödsinn, denn dann müsste es einen unteren Grenzwert für Kaliumcyanid geben, ohne den du stirbst. Bei 0,0% CO2 in der Atmosphäre sind wir aber alle in 2 oder 3 Jahren tot.
Hier noch eine schöne Prophezeiung 😁
In seiner „Saturday Summary“ vom 17.7.2022 erinnert der amerikanische Senior-Meteorologe Joe Bastardi an die nicht eingetroffenen Prophezeiungen der Klima-Lügenbarone John Kerry und Al Gore im Jahr 2009, die Arktis sei im Sommer 2014 eisfrei, wenn die Treibhausemissionen nicht drastisch eingedämmt würden. Er weist dabei auf den kräftigen Zuwachs der Eismassen auf Grönland und die überdurchschnittlichen Meereisflächen der Arktis Mitte Juli 2022 hin. Der CO2-Gehalt der globalen Erdatmosphäre ist von ca. 380 ppm 2009 bis 2022 auf über 420ppm jährlich stetig gestiegen, was zur weiteren Ergrünung der Erde geführt hat. Quelle: Joe Bastardi
Sat Jul 23 13:30:38 CEST 2022 |
emv_tester
Das unterstütze ich auch. Wenn Du keine Ahnung hast, solltest Du nicht schreiben.
Wichtig ist aber Deine Einsicht. Dann bilde Dich erst und schreib dann.
Sat Jul 23 13:54:24 CEST 2022 |
Alexander67
Bring doch einmal eine Quelle bei wo wie diese "Klima-Lügenbarone John Kerry und Al Gore im Jahr 2009" so etwas gesagt haben sollen.
Irgendwie habe ich den Eindruck das hätte jemand verfälscht.
Oh.
"Zuwachs der Eismassen auf Grönland"?
Auch da wäre eine Quelle gut.
Sat Jul 23 16:02:27 CEST 2022 |
Swallow
Die Aussage von Al Gore ist wohl tatsächlich so oder so ähnlich gefallen.
Bei der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen, soll er unter Berufung auf "Klimaforscher" erklärt haben, dass es eine 75-prozentige Chance dafür gäbe, dass die gesamte Nordpol-Eiskappe während einiger Sommermonate innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre vollständig eisfrei sein könnte.
Ein Video ist offenbar inzwischen nicht mehr verfügbar.
Quelle:
https://www.reuters.com/article/factcheck-climate-change-idUSL1N2RV0K6
Auszüge aus dem Link (der sich ganz zu lesen lohnt):
Aber spielt das überhaupt eine Rolle, ob der diese Prognose aufgrund eigener Klimaforschungen (LOL) gemacht hat, oder ob er "Experten" zitiert?
Von Greta glaubt doch wohl hoffentlich auch niemand, dass ihre Weltuntergangsprognosen einem Jungend forscht Projekt zugrunde liegen.
PS
Bei Al Gore glaube ich, dass wir von ihm nicht als Klima-Apokalyptiker hören würden, wenn er die Präsidentschaftswahlen damals gewonnen hätte.
PPS
Von John Kerry gibt es ein Video.
Auch hier werden scheinbar Prognosen der "Experten" wiedergegeben.
Inwieweit das Video Fake ist, von wann es stammt und ob die Aussage zu sehr aus dem Kontext gerissen wurde, kann ich nicht sagen.
https://www.youtube.com/watch?v=8jneVGxGEtY
Und noch eine Ergänzung:
Googelt man nach Arktis und eisfrei, findet man prompt eine aktuelle Prognose des WWF:
Ähm wie jetzt?
2009 gingen die pessimistischen Prognosen von 2014 aus, später aber von 2050 und im Jahr 2020 nach unten korrigiert nun von 2035.
Das kommt wahrscheinlich nur den Expertengläubigen nicht komisch vor.
Sat Jul 23 16:39:54 CEST 2022 |
Alexander67
Um das wesentliche noch einmal heraus zu ziehen
Es ist ein klären Unterschied zw. einer 75% Chance in mehreren Jahren und ab einen bestimmten Jahr vorazssuchtlich jedes Jahr.
Übrigens wäre schön ein Jahr ziemlich katastrophal für einige Robben und die Eisbären.
Sat Jul 23 17:33:24 CEST 2022 |
Old Faithful
Kannst du mir diesen Satz erklären: "... denn dann müsste es einen unteren Grenzwert für Kaliumcyanid geben, ohne den du stirbst." ohne den du stirbst ???
Ich verstehe ihn nämlich nicht.
Die tödliche Dosis für Kaliumcyanid (Zyankali) liegt bei 230 mg beim Menschen (80 kg). Schau mal unter Wikipedia: Kaliumcyanid.
Ich wollte damit - offenbar vergeblich - deutlich machen, dass man nicht dem Irrglauben erliegen sollte: So wenig macht doch nichts. Auch scheinbar geringste Mengen können viel bewirken, in diesem Beispiel den Tod herbeiführen. Das war nur ein Beispiel. Hormone sind zum Beispiel auch im Milligramm-Bereich unterwegs und bewirken doch eine Menge. Und ein Anstieg der CO2-Konzentration um rund 35 % bewirkt auch etwas in der Reflexion der Wärmestrahlung der Erde ins All.
Mit ist bekannt, dass CO2 für Pflanzen unentbehrlich ist. Nennt sich CO2-Assimiliation oder Photosynthese. Und auch, dass Pflanzen im allgemeinen vom CO2-Anstieg profitieren.
Das Fazit: 280 ppm oder 420 ppm CO2 in der Atmosphäre machen schon einen großen Unterschied. Vor allem in so kurzer Zeit.
Sat Jul 23 18:02:09 CEST 2022 |
Old Faithful
Es ging mir nicht um einen Anstieg einer stofflichen Konzentration im Körper (hier: Kaliumcyanid = Zyankali) sondern um eine geringe Menge, die dennoch Heftiges bewirken wird. Wenig kann dennoch viel bewirken.
Ich habe mich nie mit klimatologischen Modellen beschäftigt. Grundsätzlich gilt: Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen (Vermutlich Karl Valentin). Aber ernsthaft: Früher musste man sich bei Prognosen auf erfahrene Experten verlassen, die etwas grübelten und dann sich äußerten. Seit mehreren Jahrzehnten gibt es Computer und es gibt immer besser werdende Prognose-Modelle. Dass die mit hundertprozentiger Sicherheit so eintreffen, kann niemand behaupten, deshalb werden sie ständig verbessert, z.B. mit belastbareren Daten gefüttert. Daraus nun den Schluss zu ziehen, es wird vermutlich das Gegenteil von dem eintreffen, was die Modelle prognostizieren, ist allerdings schon abenteuerlich.
Gelegentlich meinen ja Leute, das behaupten die Meteorologen nur, damit sie weiter forschen zu dürfen und die stecken da alle unter einer Decke. Da kommt man schon mit dem einfachen, gesunden Menschenverstand weiter. Ist es vorstellbar, dass tausende hoch-qualifizierter Klimaforscher auf der ganzen Welt, unterschiedlicher Herkunft, Sprache, Region, Kultur, politischer Systeme sich alle versprochen haben, wir hauen die blöde Mehrheit über's Ohr und alle halten viele Jahre lang dicht und niemand plaudert das aus?
Ich habe einige wenige persönlich kennen gelernt. Sie machen einen ganz normalen Eindruck, wie Menschen eben. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die sich alle gegen uns verschworen haben.
Allmählich wird's besser mit dem Zitieren ;-)
Sun Jul 24 22:01:55 CEST 2022 |
flyer32
Wer soll eigentlich große, mächtige Profiteur vom Wandel zu mehr bzw viel mehr Energie aus regenerativen Quellen sein?
Die mächtigsten Konzerne stecken im Mineralölgeschäft und verdienen sich dort unter grober Missachtung von Umwelt und Menschen seit fast einhundert Jahren eine goldene Nase.
Man schaue sich mal die Liste bedeutender Ölunfälle an.
Deep Water Horizon läuft da nur unter ferner liefen.
Und auch bei der Kohlebergbau führt (wie die Ölförderung auch) auf dauer zu großflächigen Geländesenkungen, die zum Großteil wieder durch die Allgemeinheit getragen werden. Auch wenn diese Ewigkeitskosten z.b. von Innogy übernommen werden sollen, ausreichen werden die zur Verfügung gestellten Geldmittel dazu nicht.
Mon Jul 25 11:10:55 CEST 2022 |
pelowski
Damit wollte ich klarmachen, dass dieser Vergleich unsinnig ist, weil man ohne CO2 nicht leben kann, ohne Kaliumcyanid aber sehr wohl.
Und mal mal ganz grundsätzlich: Sämtliche Prognosen für ein zukünftiges Erdklima (das es per Definition gar nicht gibt) sind für die Tonne.
Denn solange die Experten mit ihren Computerspielen (Modellen) nicht die Klimageschichte mit massenhaft vorhandenen Proxydaten (deren Fehler man einigermaßen abschätzen kann) nicht modellieren können, gilt oben gesagtes.
Aber vielleicht kennt jemand wissenschaftliche Arbeiten, die die Ursachen für die Römische, die Mittelalterliche Warmzeiten... und auch für das hier: Vor 330 Jahren...
plausibel erklären?
Mon Jul 25 17:44:29 CEST 2022 |
Swallow
Stimmt, so können bereits kleinste Ungenauigkeiten in den Prognosemodellen enorme Unterschiede bei den Ergebnis einer Klimasimulation zur Folge haben.
Andererseits heißt das nicht, dass Wenig grundsätzlich viel bewirkt.
Also zitieren kann ich auch:
Die Fähigkeit vorauszusehen, daß gewisse Dinge nicht voraussehbar sind,
ist von entscheidender Bedeutung.
(Jean Jaques Rousseau)
😉
Du legst mir Sachen in den Mund, die ich so nie gesagt habe.
Der Schluss den ich ziehe ist vielmehr der, dass man nicht alles auf eine Karte setzen sollte, wenn eine Prognose mit derartig viel Unsicherheit behaftet ist.
Wir versuchen gerade mit der Brechstange unsere Energieversorgung von solide nach gefährdet zu transformieren. Ebenso soll die Mobilitätswende mit planwirtschaftlichen Methoden gelingen.
(bisher haben sich diese Methoden als wenig nachhaltig erwiesen)
Das alles ist mehr Ideologie als Vernuft.
Wenn dir jemand glaubhaft versichern würde, dass er mit seinem Supercomputer jede Spielbank knacken oder zuverlässig die Börsenkurse vorhersagen könnte, er bräuchte nur jemanden, der den Einsatz vorstreckt, würdest du ihm da Geld anvertrauen?
Und wenn ja, wäre die Summe so hoch, dass du bei Mißerfolg in ernste Schieflage geraten würdest? Wohl kaum.
Der Krieg in der Ukraine hat im Zeitraffer deutlich gemacht, wie abhängig wir im Energiesektor sind. Gut, hier ist es das russische Gas, am anderen Ende sind es die "Erneuerbaren" die, das weiß jeder, noch wesentlich unzuverlässiger als Putin Energie liefern.
Ein Land arm an Rohstoffen muss einen Großteil der Energie importieren und auf dem Energiesektor autark zu werden, wäre natürlich wünschenswert, das wird aber mit Windmühlen und Solarzellen kaum gelingen. auch wenn Traumtänzer das anderes sehen ...
Hier noch eine Weisheit, ich weis nur nicht vom wem sie stammt:
Wohlstand hat eine Währung, und diese Währung ist Energie.
Ich befürchte, dass wir mit dem ganzen Firlefanz unseren Wohlstand aufs Spiel setzen.
Aber auch hier nur eine mit Unsicherheiten behaftete Prognose, dieses mal von mir.
Wenn man sich nur zwei Möglichkeiten ausmalen kann.
Die menschliche Psyche bietet aber durchaus noch andere Erklärungsmuster.
Dei Nick deutet auf ein etwas fortgeschrittenes Lebensalter und vielleicht warst du ja 1998/99 dabei, als die sonst eher risikoaversen Deutschen das Börsenfieber gepackt hatte.
Anfangs noch zögerlich überrannten Ende 1999 die Privatanleger ihre Bankberater mit dem Wunsch, ihr Erspartes doch bitteschön in Aktien anzulegen. (grundsätzlich eine gute Idee), dass diese kaum noch nachksamen.
Und was sollte schon schiefgehen? Schließlich waren sich alle Experten einig, dass die Kurse noch wesentlich weiter steigen würden.
Dummerweise war die Party im Marz 2000 schlagartig zuende, und von den Experten, die eben noch Akientipps verbreiten (sogar die Bild machte munter mit) hörte man nicht mehr viel.
Wie nur konnten diese Experten derat irren? Oder war es kein Irrtum sondern ein abgekartetes Spiel, eine Verschwörung etwa?
Die Ursache düfte eher in der menschlichen Psyche zu finden sein. Die meisten Menschen streben nach sozialer Anerkennung und da ist es wenig hiflreich, aus den Meinungskonses auszuscheren und das Risiko einzugehen am Ende als Depp dazustehen.
So orietiert sich jeder an den Prognosen der Anderen.
Hand aufs Herz, wenn man nicht sicher besser weiß oder zu wissen glaubt, dann gehört viel dazu, sich gegen anerkanntes Wissen zu stellen und gegenteiliges zu postulieren.
Wozu auch? Gerade in Klima- oder Coronafragen kann das schnell zum Nachteil gereichen.
Und wenn man so sein Auskommen hat ...
Zumal hier die Mehrheit ja auch Recht haben könnte.
Tue Jul 26 10:23:01 CEST 2022 |
Gravitar
Gibt ja gar keinen like-Button hier.....
Gruß
Gravitar
Tue Jul 26 10:25:35 CEST 2022 |
Alexander67
Ja, den habe ich auch schon oft vermisst.
Tue Jul 26 16:32:59 CEST 2022 |
carchecker75
Laberst ganz schön Müll und davon viel zu viel.
Thu Jul 28 09:26:18 CEST 2022 |
jennss
Mercedes will Planungssicherheit:
https://ecomento.de/.../
Aktuell teilen sich die Fördergelder auf in Ladesäulen und Wasserstofftankstellen.
j.
Thu Jul 28 09:28:50 CEST 2022 |
jennss
Leider nicht bei Blogs.
j.
Thu Jul 28 10:37:20 CEST 2022 |
Alexander67
Naja, Mercedes jammert aber in die andere Richtung.
Und das ist Unsinn.
Entwicklung in Richtung E-Mobilität ist keinesfalls ein Fehler.
Was haben BEV, Plugin und (unter anderem Wasserstoff) Brennstoffzellen gemeinsam?
Akkus und E-Motoren.
Ich finde langfristig sollten selbst Brennstoffzellen-Fahrzeuge Plugin haben. Die Brennstoffzelle nur auf Langstrecke.
Dann haben alle auch Ladeelektronik an Bord. Was immer das im Detail bedeuten kann.
Damit ist alles was ein zukünftiges Fahrzeug auf jeden Fall benötigt alles was man für BEV benötigt.
BEV entwickeln ist also kein Fehler.
Mehr benötigt der Anwender also nur in Spezialfällen.
Wer nicht regelmäßig laden kann.
Wer auf Langstrecke nicht laden kann.
Wer am Einsatzort nicht laden kann.
Usw.
Welche alternativen Lösungen gibt es?
Plug In Hybrid.
Egal ob parallel und/oder seriell Hybrid.
"Alte" Verbrenner Technik mit etwas neuem kombiniert.
Positiv. Kann aus Kanistern betankt werden.
Das macht diesen Antrieb ideal für Katastrophen.
Speziell als Diesel Hybrid.
Der läuft dann mit Diesel/Heizöl und auch mit Pflanzenölen.
Aber auch "Benziner" die man mit Benzin und Alkohol betanken kann.
Ich sehe Feuerwehr und THW mit solchen Plugin Hybriden.
Mit seriell Hybrid Modus können die im stationären Betrieb auch anderen lange Zeit Strom zu Verfügung stellen.
Nur hinter Brennstoffzellen sehe ich mehrere Fragezeichen.
Wird sich Wasserstoff durchsetzen?
Oder wären andere Energieträger besser?
Methan oder Alkohol oder Paste oder...?
Aber ist das wirklich das Problem der Fahrzeughersteller?
Hier geht es nur um Tank und ein wenig Chemie.
Ein Fahrzeug besteht aus deutlich mehr.
Übrigens ist die Alkohol-Brennstoffzelle auch aus einem Kanister betankbar.
Thu Jul 28 10:51:36 CEST 2022 |
jennss
PlugIn und E-Autos sind schon sehr unterschiedlich. Die Motoren sind beim E-Auto größer und stärker, der Akku ist viel größer und klimatisiert. Ein E-Auto kann aus einer BEV-Plattform Vorteile ziehen. Beim PlugIn ist die nicht geeignet. Die Software braucht beim PlugIn keine Ladestrategie. Die ganze Elektronik ist beim BEV stärker. Es gibt Überschneidungsbereiche, aber die Unterschiede für die Entwicklung sind noch beträchtlich.
j.
Thu Jul 28 10:59:16 CEST 2022 |
Alexander67
Die Unterschiede sind zw. Smart und S-Klasse auch beträchtlich.
Das ist eben alles Auslegungssache.
Soll die EU jetzt um es Daimler einfacher zu machen Smart und/oder S-Klasse verbieten?
Sat Jul 30 11:01:08 CEST 2022 |
jennss
Bitte sachlich bleiben!
j.
Sat Jul 30 20:34:42 CEST 2022 |
cookie_dent
Daimler wartet wohl auf eine verbindliche Aussage wie:
"Es werden in in Zukunft nur noch reine Elekroantriebe erlaubt bleiben, alles andere wird verboten".
Damit hält man Entwicklungskosten klein und Gewinne hoch, blos nicht zu viel machen.
Sun Jul 31 10:10:31 CEST 2022 |
25plus
Hatte mir gestern einen kurzen Fahrbericht zum Hummer EV durchgelesen. Batterie mit mehr als 200 kWh, 1000 PS, 0-100 km/h in 3,5 Sekunden, als Pickup. Ein solches Elektroauto mit einem Eigengewicht von 4,3 Tonnen ist ein gewaltiges Statement zur Reduzierung des Verbrauchs an fossilen Rohstoffen, schließlich ersetzt so ein Fahrzeug ein anderes, das gute 10-15 l/100 km bei Schleichfahrt verbraucht. Da muss ich mich schon fast für meinen neuen Verbrenner schämen. Nichtmal eine Anhängerkupplung ist verbaut, dabei geht der Trend doch klar zum SUV aufgrund seines überlegenen Nutzwerts. Billige Ausreden, die mich zum Kauf bewogen haben. Bloß weil die nächste Steckdose 30 m von der Garage entfernt ist und ich mir ein Auto in der Größe eines Golf Variant mit weniger als 1500 kg Leergewicht kaufen wollte, das auch problemlos 1000 km am Stück fährt.
Mon Aug 01 07:21:47 CEST 2022 |
Rhinorider
Endlich einer der es verstanden hat! 😁
Mon Aug 01 09:26:03 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Nix hat er verstanden. Denn einen Verbrenner Hummer gibts auch nicht mit seinen Daten, das ist auch ein riesiges, überschweres Monstrum mit gewaltigem Durst.
Ihr vergleicht immer das 1 Raum Wohnklo im Keller mit der Luxusvilla im Park.
Mon Aug 01 09:26:12 CEST 2022 |
Adi2901
@25plus
In USA herrschen andere Gepflogenheiten was persönliche Mobilität angeht.
Die meisten Pkws haben gar keine Ahks und es wird meistens nur mit Pickups gezogen und auch viel gefahren.
Die Autoindustrie dort baut das was sich gut verkaufen lässt und gut Gewinn abwirft.
Einen Cuore kannst du dort eventuell Kindern als Spielzeug anbieten, ein durchschnittlich übergewichtiger Ami passt dort kaum hinein.
Was mich angeht, da wir auf 2 Autos angewiesen sind, fahre ich vorerst den x5 weiter.
Sich was passendes bei uns im Taunus zu mieten ist viel zu aufwendig und zu teuer, erst recht, wenn wie angemerkt der Wagen auch im Alltag angebunden ist.
Reparaturen und Wartung erledigen ich selbst, was Versicherung angeht ist der Wagen Vollkasko versichert, denn bei SF28 spielt das ggü. HP was Kosten angeht kaum eine Rolle.
Aktuell steht die Option des Umstiegs auf R. Grand Espace, der kann auch wenigstens 2t. ziehen und ist aber was den Innenraum angeht deutlich flexibler.
Leider in dem Segment irgendwas gescheites zu finden ist recht schwierig, schaue schon seit rund 3-4 Monaten ergebnislos danach.
.
Mon Aug 01 09:42:06 CEST 2022 |
Alexander67
Eigentlich baut die Industrie überall das von dem sie GLAUBT es gut verkaufen zu können.
Die tatsächlichen Verkaufszahlen bestätigen oder widerlegen diese These dann ganz schnell und wenn es ein Treffer war dann ziehen alle mit.
Und nochmals: Das gilt zumindest (fast) überall auf der Erde.
Selbst der Trabbi ging in der DDR so gut dass es riesige Wartezeiten gab. OK, da gab es auch kaum Alternativen.
Mon Aug 01 11:28:12 CEST 2022 |
Adi2901
Seit Jahren in USA unangefochten an der Spitze: Ford F-Serie Pickup.
Das sagt alles aus was in den Staaten gut läuft. 😉
Mon Aug 01 11:50:07 CEST 2022 |
Old Faithful
Ich verstehe gar nichts. Liegt vielleicht an einer Überdosis Ironie? Oder gar keine Ironie?
Jedenfalls, einen Golf IV Variant TDI hat ich auch mal. Kam meine Idealauto schon sehr nahe. Würde ich auch heute, etwas modernisiert, gern kaufen. Gibt es leider nicht elektrisch.
Ich bin doch nicht blöd und kauf mir heute noch einen neuen Verbrenner. Die Notwendigkeit, "1000 km am Stück" fahren zu können, hatte ich noch nie, und mein Bedauern ist all denen sicher, die glauben, das machen zu müssen.
Mon Aug 01 14:40:59 CEST 2022 |
Schwarzwald4motion
Hummer 2: 40kWh/100km vs. 17l /100km
Verbrenner Golf so um die 7l/100km= Energiegehalt 59,5 kWh.
Solange man die Teile nicht Verbieten kann..
Mon Aug 01 16:08:28 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Perfektes Beispiel.
Als der Trabant 601 in Belgien auf einer Messe Anfang der 1960er Jahre vorgestellt wurde, wurde er gegenüber 2CV oder Käfer durchaus gelobt, aber auf diesem Stand ist der dann stehen geblieben.
Was viele nicht wissen: auch der Wartburg wurde recht lange umgelabelt in den Westen verkauft ... bis dort Zweitakter endgültig out wurden.
Mon Aug 01 18:09:08 CEST 2022 |
Swallow
Schade dass die in Wolfsburg aber auch noch nicht auf dis Idee gekommen sind, einen rein elektrisch betriebenen TDI anzubieten.
Mon Aug 01 18:56:06 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Ich denke, er meinte eher die Abmessungen und Fahrleistungen. Ich les das so, dass ihm ein 8er golf inzwischen zu fett geworden ist (oder der ID.3 als e. Pendant), und er sich einen kleineren Kombi mit um die 100 bis 150 elektrischen PS und einem möglichst dicken Akku vorstellen würde, den er dann mit 130 geschmeidig über die Bah zeihen lassen kann, ohne dass der Akku schwitzt, der auch was Nennenswertes anhängen darf, und der ihm eben so viel Platz und Ausstattung wie ein G4 bieten kann.
Thu Aug 04 06:37:14 CEST 2022 |
Batterietester133119
@BaldAuchPrius: PS-Zahlen sind bei eAutos keine Probleme; ein sehr großer starker Akku schon eher. Autohersteller wollen es bei einem Art GOLF nicht. Sie packen daher solche Dinge eher in Autos zwischen 45.000 bis 60.000 Euro.
Hier sind auch immer mehr Neuerscheinungen zu beobachten. Autohersteller drängt es in die höheren Klassen mit größerer Rendite.
Ausgedünnt werden dagegen, auch bei Verbrennern, die kleineren & günstigeren Autos. Gerade hier können aber auch eAutos wirklich günstiger sein. Das Fahrzeuggewicht schrumpft, die Batterie ist kleiner und leichter und die Parkplatzsuche gestaltet sich einfacher. Natürlich schrumpft auch die Reichweite auf 200 km.
Thu Aug 04 06:41:35 CEST 2022 |
Rhinorider
Gerade als Zweitwagen und den brauchen viele Familien, ist so ein elektrischer Kleinwagen sehr praktisch. Dieser wird dann auch mehr dem Umweltgedanken gerecht, als ein 2,5t SUV.
Thu Aug 04 08:59:03 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Es war schon immer so, dass die neue Technik von "oben" durch die Klassen eingeführt wurde, eben weil sie so am schnellsten die Entwicklungskosten wieder einspielt, und den großen Klassen die Rechtfertigung für deren Preise liefert.
Ich fahr ja so was "Kleines". Ich nutz den auch für lange Strecken, und da merkst halt doch, dass eben der kleine Akku auch die Ladegeschwindigkeit runterzieht.
Damit bleibt eben der Abstand im Nutzwert, wenn du dir einen (nur um Namen zu nennen) zwischen einem UP! und einem E UP! bestehen. Als Verbrennervariante ist er zwar nicht bequemer, aber er hat auhc so seine 500 bis 600 km im Tank, und kann die in 10 Minuten nachfüllen, während das E Pendent keine 200 km im Akku hat, und die auch erste in 30+ Minuten nachfüllen kann.
Damit scheidet da die E Variante für alle die aus, die heute schon einen Kleinwagen als Verbrenner als einziges Auto haben. (oder nimm ZOE und Clio, wobei 50 kWh in der ZOE schon ordentlich sind, nur die 50 kW Ladeleistung sind suboptimal)
Fri Aug 05 07:59:14 CEST 2022 |
25plus
Wer meine bisherigen Beiträge hier gelesen hat, sollte doch wissen, dass ich seit kurzem einen Suzuki Swace fahre. Größe und Nutzwert entsprechen für mich denen eines aktuellen Golf Variant (nur langsamer und mit weniger Zuladung, für mich aber mehr als ausreichend). Damit rolle ich aktuell die 70 km mit 3 l/100 km in die Arbeit mit etwa 65 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit inklusive etwas Stadtverkehr (auf der Autobahn 80-90 km/h). Die erste komplette Tankfüllung wird so für mehr als 1100 km reichen, dann wird für 75 € wieder vollgetankt. Finde ich völlig in Ordnung so.
Der letzte Beitrag zum Hummer war natürlich pure Ironie. Aber hier sind doch viele der Meinung, nur Elektroautos wären noch tragbar. Ich habe es hier nachgerechnet, die nächsten 10-15 Jahre werde ich mit dem Swace wohl weniger CO2 verursachen als mit einem Elektroauto der Kompaktklasse, das nicht überwiegend mit regenerativer Energie geladen wird. Und aktuell liege ich noch mehrere Tonnen vorne, die mit dem Elektroauto schon in der Atmosphäre wären.
Jetzt könnt ihr meine Aussagen wieder zerlegen... wie kann er nur einen Benziner fahren, der weniger als 3,5 l/100 km verbraucht bei entsprechender Fahrweise... so ein Umweltzerstörer.
Fri Aug 05 09:03:54 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Nichts lieg mir ferner, kenne ja das System, das in deinem Auto arbeitet.
Und dazu sollte man eben schon anerkennend erwähnen:
- selbst im Winter setzt die Abgasreinigung nach spätestens 1 bis 2 Minuten ein
- selbst auf dem Abgasprüfstand mit Sonde im Rohr (selbst beim TÜV erlebt) liegen die tatsächlichen Werte für NOx, HC und Ruß unterhalb der Messschwelle des Prüfstandes. (Es war kein Unterschied in den Anzeigen des Prüfstandes, ob die Sonde nun im Rohr war, oder nicht)
Also, in der Beziehung hast du mit der Auswahl deines Gefährts schon einmal verdammt viel Gutes getan (vor allem den Menschen, an denen du so vorbei fährst).
Was den "Rucksack" angeht ... ruhig noch einmal aktuellere Ermittlungen betrachten (gibts nicht nur von BEV Liebhabern), selbst nach Herstellerangaben (Über die Emissionen beim Bau), soweit verfügbar, is der Rucksack bei Weitem nicht mehr so groß, wie noch in besagter und betagter (und inzwischen von den eigenen Autoren korrigierten) "Schwedenstudie". Als Faustformel über viele Modelle kannst du den CO2 Rucksack der Produktion (immer in Relation zum vergleichbaren, oder gar gleichen Modell mit Verbrenner) auch mit dem europäischen Strommix in 25.000 bis 40.000 km wieder reinfahren. (Es wird halt gern sowas wie ein kleiner HSD verglichen mit sowas wie dem Taycan)
Die 3,1 Liter sind ein super Ergebnis, das auch aussagt, dass du dich auf die Technik einlässt, aber über den Winter wirst du diesen Wert nicht halten können. Wenn du weiterhin so diszipliniert fährst, wie du es beschrieben hast, wirst im Jahresschnitt wohl bei 3,6 bis 3,8 Litern landen ... immer noch sehr gut, nicht als Meckern verstehen. Wenn du aber dann doch das ein oder andere Mal "normaler" (auch nicht negativ gemeint) fährst, also auf der Landstraße auch bis zu den erlaubten 100 mitschwimmst, und auf der Autobahn dann doch 120 bis 130 fährst, wirst im Jahresschnitt eher an die 4,5 Liter kommen.
(auch nur eigene Erfahrung: Meine Frau hat ja seit über 6 Jahren den Prius 4 ... im ersten Sommer hat sie die Werksangabe von 3,3 Litern unterboten, hatte ja auch schon Erfahrungen mit meinem alten P2, aber schon im zweiten Jahr hat sie sich von der extrem sparsamen Fahrweise verabschiedet, war einfach auf Dauer zu stressig mit den "mobilen Kofferrauminspektoren", und pendelt nun zwischen 3,6 und 4,5 Litern, und ist im Jahresschnitt bei rund 4,0)
Doch selbst sie, die ihren Prius regelrecht liebt, steigt auf Grund der Spritpreisentwicklung nun auf einen Vollelektriker um, weil selbst die wirklich niedrigen Verbräuche sich deutlich im Geldbeutel bemerkbar machen.
Ein weiteres Argument contra sparsamer Verbrenner: egal, wie wenig er konsumiert, es ist Öl, das hinterher einfach weg ist, und auch der geringe Verbrauch trägt sein Schärflein dazu bei, dass wir als Land abhängig bleiben von, sagen wir mal vorsichtig, politisch nicht so ganz genehmen Ländern.
Deine Antwort auf "Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?"