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Sat Jun 11 14:32:27 CEST 2022    |    jennss    |    Kommentare (1127)

Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?

In der EU steht die Vorgabe, dass neue Fahrzeuge ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen (ausgenommen Herstellung), kurz vor dem Beschluss. Damit werden die Hersteller wohl fast komplett auf E-Autos umstellen. Brennstoffzellenantriebe sind weiterhin möglich, aber bislang sehr selten. Die Fahrzeuge sind teuer, die Infrastruktur ebenfalls und bisher recht schlecht (in Deutschland immerhin vergleichsweise gut mit 91 H2-Tankstellen, ansonsten in Europa dagegen fast nichts).

eFuels sind insofern auch nicht mehr möglich, weil Kohlenstoff verbrannt wird und dabei CO2 freigesetzt wird. eFuels sind nur dann klimaneutral, wenn sie mit 100% grünem Strom erzeugt wurden und das erscheint der EU wohl zu schwierig vorzugeben. (?) So fragt sich jetzt, was aus Porsches Investition zur eFuel-Produktion in Chile wird. Damit würde man CO2 in Chile binden und in Europa wieder freisetzen, was global gesehen kein Problem für das Klima wäre. Auch der Methanol-Range-Extender im Gumpert Nathalie wird ab 2035 nicht mehr zulassungsfähig sein, wenn dieser Beschluss in der EU durch ist. Wasserstoff-Verbrenner (nicht zu verwechseln mit Brennstoffzellen) wären immer noch möglich, doch bisher hat kein Hersteller ein Serienfahrzeug damit auf den Markt gebracht. Alte Verbrenner dürfen auch nach 2035 immer zugelassen werden, nur keine neuen mehr.

Dieser zeitliche Druck auf Hersteller und Kunden gefällt nicht jedem. Einerseits ist es eine klare Aussage und Richtungsvorgabe, so dass man sich auf den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur und die Entwicklung von E-Autos konzentrieren und somit Kosten bündeln kann. Manche bemängeln aber die Einschränkungen der Technologie. Gerne wird noch Technologieoffenheit gefordert, weil man davon ausgeht, dass andere Technologien als E-Autos noch immer Karriere machen könnten. Es wäre möglich, dass noch neue Technologien irgendwann entwickelt werden und dann aber nicht mehr zulassungsfähig sind bzw. politisch abgewürgt werden.

Es gibt auch Stimmen, dass 2035 zu spät ist, z.B. von der Deutschen Umwelthilfe.

Zitat von Tagesschau.de zur Meinung von Greenpeace:

Zitat:

Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup erklärte hingegen: "Das EU-Parlament hat den Verbrennungsmotor heute offiziell beerdigt. Es ist gut, dass nun auch utopische Hoffnungen beendet wurden, synthetische Kraftstoffe könnten sein Siechtum verlängern."

Was haltet ihr von dem bevorstehenden EU-Beschluss zum "Verbrenner-Verbot"?
j.

PS: Den Boxster GTS 4.0 PDK im Bild bin ich letzte Woche Probe gefahren. Tolles Auto, aber es hat mir auch gezeigt, dass ich E-Motoren doch lieber fahre.

boxster-tankeboxster-tanke
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Thu Jul 21 10:52:10 CEST 2022    |    Gravitar

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 10:22:07 Uhr:



Komisch.
Das selbe dachte ich hier.

Es bleibt aber die Frage.

Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?

Die Erde kann auf Grund physikalischer und chemischer Rahmenbedingungen nicht zu heiß werden, wohl aber wärmer als in den letzten 1.000 Jahren. Für Basiswissen empfehle ich dir den WIKI Bildungsserver. Allerdings sollte man Chemie und Physik nicht in der 6.Klasse abgewählt haben.....

https://wiki.bildungsserver.de/.../Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

Traust du dir mehr zu, nutze die Querverweise li daneben, ist dir das nicht genug, kann ich dir wissenschaftlich präzisere und physikalisch korrekte Daten zusätzlich liefern.....

Gruß

Gravitar

Thu Jul 21 11:04:32 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 10:07:19 Uhr:



Die Erde wäre schon vor erreichen der 400 Grad unbewohnbar. Es gibt auch andere Treibgase als CO2.

Und nein, keine irrsinnig hohen Temperaturen wenn wir nichts tun. Irrsinnig hohe Temperaturen wenn wir das falsche machen.

Klar, die Erde bekommt pro qm ca. doppelt so viel Sonnenlicht ab.
Als ganz ganz grobe Überschlagsrechnung:
Die Venus hat 272+465= 747 Kelvin.
Die Hälfte davon wären 373,5 Kelvin
Also ca 100 Grad Celsius.

Diese Durchschnittstemperatur dürfe reichen um die Erde für viele unbewohnbar zu machen.

Schon 50 wäre extrem im Vergleich zu heute.
Wir haben das Potenzial die Erde so weit zu erhitzen dass es für uns global sehr ungünstig wird.
Das steht außer Frage.

Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?
...

50 Grad, 100 Grad, 465 Grad, gehen da vielleicht ein wenig die Gäule mit dir durch?

Laut Wissenschaft wären über 1,5 Grad ja bereits eine Katastrophe.
Für dich wahrscheinlich außer Frage, für mich nicht.

Der religöse Wahn, der dem Klimaalarmimus innewohnt ist nicht zu übersehen.
Da zitieren absolute Laien angebliche Experten, um ihre Meinung zu bestätigen.

Ein Konsens innerhalb der Wissenschaft wird als Beleg für die Richtigkeit der momentanen Mehrheitsmeinung gesehen, wobei gerade in der Wissenschaft ein Konsens rein gar nichts zählt.
Denn gerade die ständige Neuorientierung und das in Frage stellen des vermeintlich sicheren, ist das Wesen der Wissenschaft. Wäre dem nicht so, gäbe es in der Wissenschaft niemals neue Erkenntnisse.

In diesem Sinne gehe ich ganz stark davon aus, dass sich auch in der Klimaforschung langfristig viele Annahmen und daraus resultierende Prognosen als nicht haltbar erweisen werden.

Ab wann es mir zu heiß wird, wolltest du wissen, nun die knapp 40 Grad von gestern waren mir deutlich zu viel. Gott sei dank, erwarte ich keine 40 Grad Durchschnittstemperatur auf der Erde. Du wahrscheinlich schon.
Da muss man natürlich alle Hebel in Bewegung setzen, um das zu verhindern.

Dazu nur meine Meinung: mit schlechtem!! Beispiel voran zu gehen, und der Welt da draußen zu zeigen, wie schnell man sich durch unsinnigen Aktivismus von einer führenden Industrienation zu einer frierenden hin zurückentwickeln kann, dürfte sich bei global gewollter CO2 Reduktionen als eher kontraproduktiv erweisen.

Andereseits, wenn sich irgendwann in der Wissenschaft die Meinung durchsetzen sollte, dass das anthropogene CO2 doch nur marginalen Einfluss auf das Erdenklima hat, wären zumindest die weltweiten Folgen eines nichtfolgens (dem deutschen Beispiel) überschaubar.

Es besteht also ein minimaler Grund zu Hoffnung, dass die negativen Auswirkungen der Klimakrise auf Deutschland bzw. Europa beschränkt bleiben. Wobei die wirklichen Folgen hier dann ganz andere wären, als die, vor denen bis vor kurzem ausschließlich gewarnt wurde.

Thu Jul 21 12:07:48 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Juli 2022 um 10:47:38 Uhr:


...
Ja, lass uns wieder zum Agrarland werden, und die Welt ist gerettet ... ups, geht ja auch nicht, den Bauern macht man die Arbeit ja auch gerade unmöglich, von wegen Düngeverbot und Flächensperrung. Naja, dann machen wir halt alle aufs neue Bürgergeld, und singen im Chor "Wir rammeln durch die Felder, wir trampeln durch die Saat, hurra, oh wir verblöden, für uns bezahlt der Staat" oder wie?

Nö.
Lasst uns die Energiewende richtig angehen.
Was da gebremst wird ist viel zu extrem.

Das jetzt in einigen Monaten aufzuholen wird schwierig.
OK, ist unmöglich. Was in diesem Winter zu Problemen führt.
Die Frage ist nur wie groß diese Probleme werden.

Thu Jul 21 12:12:57 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 11:04:32 Uhr:


[....

Andereseits, wenn sich irgendwann in der Wissenschaft die Meinung durchsetzen sollte, dass das anthropogene CO2 doch nur marginalen Einfluss auf das Erdenklima hat, wären zumindest die weltweiten Folgen eines nichtfolgens (dem deutschen Beispiel) überschaubar.

Wird nicht.
Wir kennen die Formeln die das beschreiben ausreichend gut.

Zitat:

Es besteht also ein minimaler Grund zu Hoffnung, dass die negativen Auswirkungen der Klimakrise auf Deutschland bzw. Europa beschränkt bleiben. Wobei die wirklichen Folgen hier dann ganz andere wären, als die, vor denen bis vor kurzem ausschließlich gewarnt wurde.

Europa wird sogar relativ gut da heraus kommen.
Golfstrom wird schwächer und es wird evtl. sogar kühler.
Also vermutlich.

Evtl. ändern sich aber auch die Luftströmungen nachhaltig und wir bekommen zukünftig im Sommer mehr 50 Grad Sahara Luft.

Thu Jul 21 12:15:34 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 12:07:48 Uhr:


...

Nö.
Lasst uns die Energiewende richtig angehen.
Was da gebremst wird ist viel zu extrem.

100% Zustimmung.

Zitat:

Das jetzt in einigen Monaten aufzuholen wird schwierig.
OK, ist unmöglich.

Was im Umkehrschluss bedeutet, dass man vorerst noch fossile Energien nutzen muss, um überhaupt in der Lage zu sein, den Umbau stemmen zu können. Da helfen halt keinerlei Betrachtungen darüber, was wohl in 50 Jahren sein könnte.

Interessant ist erst einmal, was in 5 bis 10 Jahren sein wird, also, physisch vorhanden.

Die Zeiten des ewigen Gackerns ist vorbei, entweder sinnvoll handeln, oder Schnute halten.

Zitat:

Was in diesem Winter zu Problemen führt.
Die Frage ist nur wie groß diese Probleme werden.

Das hängt eigentlich nur von 2 Faktoren ab.

Faktor 1: Wie geht die oberste Führung in naher Zukunft mit Russland um
Faktor 2: Wie geduldig ist Putin wirklich.

Thu Jul 21 12:27:47 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 12:12:57 Uhr:



Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 11:04:32 Uhr:


[....

Andereseits, wenn sich irgendwann in der Wissenschaft die Meinung durchsetzen sollte, dass das anthropogene CO2 doch nur marginalen Einfluss auf das Erdenklima hat, wären zumindest die weltweiten Folgen eines nichtfolgens (dem deutschen Beispiel) überschaubar.

Wird nicht.
Wir kennen die Formeln die das beschreiben ausreichend gut.

...

Nur zum Nachdenken: Die Formeln, die das angeblich ausreichend gut beschreiben, und die wir kennen, wurden in den letzten 20 Jahren mindestens 5 Mal angepasst, weil sie die tatsächliche Entwicklung eben doch zu deutlich nicht abbildeten.
Interessant an der Sache: Die aktuellen Formeln kommen für heute und die nächsten Jahre der Realität verdammt nahe. Wendet man sie aber für einen Zeitraum innerhalb der letzten 50 bis 100 Jahre an, um vom bekannten Ausgangszustand zum aktuellen bekannten Status zu kommen, dann liegen diese angepassten Formeln auf einmal wieder meilenweit neben der Realität.

Mein bescheidener Schluss aus dieser Tatsache:
Die Formeln stimmen eben doch nicht. Und warum kann eine Formel nicht stimmen?
1) weil wichtige Faktoren nicht berücksichtigt wurden ... aber dann müssten sie bei jeder Aktualisierung die Vergangenheit immer präziser abbilden, und genau das tun sie nicht.
2) eine der vielen Grundannahmen, die zu den einzelnen Faktoren der Formel führen, ist falsch. Solange man diese eine falsche Grundannahme nicht eliminiert, wird man immer wieder Korrekturfaktoren einfügen müssen. Vergleich das mit der Zeitmessung. Man definiert das Jahr als einen Umlauf um die Sonne. Und man definiert das Jahr als 365 Tage. Über 1 oder 2 oder 3 Jahrzehnte könnte man so verfahren, und die "Formel" würde noch passen. Aber nach 40 Jahren würde man feststellen, dass sich der Kalender um 4 Tage verschoben hat, und die Wintersonnenwende nicht mehr am 21.12. stattfindet, sondern laut Kalender schon am 17.12. Das ist den schlauen Menschen auch aufgefallen, und man führte den Korrekturfaktor "Schaltjahr" ein... und siehe da... jetzt schien die Formel richtig zu sein ... naja, nach wenigen 100 Jahre stellte man wieder eine bemerkbare Abweichung zwischen Kalender und Sonnenwenden fest, und erweiterte das Kalendersystem um den Korrekturfaktor "jedes volle Jahrhundert ist ein Schaltjahr" nun passts recht gut. Die falsche Grundannahme, dass das Jahr 365 Tage lang sei, ist aber immer noch nicht korrigiert, und wird über kurz oder lang wieder zu Abweichungen führen, weil eine Korrektur um ganze 24 Stunden eben zu grob ist.

Thu Jul 21 12:28:56 CEST 2022    |    Gravitar

Die Risiken, absehbar durch einen atomaren Holocaust die Bewohnbarkeit dieses Planeten zu gefährden ist um mehrere Potenzen höher als alle Klimaveränderungen es je sein können. Unser einzig wirklich bedrohendes Szenario sind wir selbst.

Wir kümmern uns um 0,2% Risiken und Gefahren und die 50-80% reden oder denken wir klein, so ist unser Denken derzeit. Die Geschichtsbücher lehren uns unzweifelhaft, das nahezu alle erdachten Waffen irgendwann einmal in einem Konflikt zum Einsatz gekommen sind, wenn irgendwer irgendeinen Vorteil daraus ziehen kann. Für mich ist ein atomarer Zusammenbruch unserer Gesellschaft unendlich viel wahrscheinlicher als irgendeine CO2-Belastung. Wir werden das Leben auf diesem Planeten wahrscheinlich zerstören und es wird nichts mit dem Klima zu tun haben und es wird wohl auch keine 1.000 Jahre mehr dauern, was in klimatischen Betrachtungen kurz ist. Wartet es ab und wundert euch....

Gruß

Gravitar

PS: Nur meine persönliche Sichtweise der Dinge....

Thu Jul 21 12:29:04 CEST 2022    |    Old Faithful

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Juli 2022 um 19:44:40 Uhr:

Der Planet wird nicht unbewohnbar, wer behauptet so einen Mist? Wir haben den CO2-Anteil der Atmosphäre anthropologisch um 10-15% erhöht, das ist nix! Es gab Leben auf dieser Welt mit dem doppelten und dem sechsfachen der gegenwärtigen Konzentration, da sind 0,15fach mehr zwar zuviel, aber kein Beinbruch. Wer das behauptet, hat in der Schule nicht aufgepasst oder einen persönlichen oder/und politischen Vorteil.....

Gruß

Gravitar

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist seit 1958 bis heute von ca. 312 ppm auf über 420 ppm gestiegen. Das sind knapp 35 % und nicht 10-15 %. Nein, das waren nicht Vulkane oder andere natürlichen Quellen, das waren anthropogene Ursachen: Verbrennung fossiler Brennstoffe und Änderung der Landnutzung (Trockenlegung von Mooren).
https://upload.wikimedia.org/.../...thly_mean_concentration_DE.svg.png

Es gibt eine Menge Leute, die von Atmosphärenphysik mehr verstehen als wir beide zusammen. Und es gibt einen Konsens in dieser Angelegenheit. Wenn du meinen solltest, es gäbe "Experten" die anderes behaupten, kann ich dir nur sagen, es gibt auch "Experten", die behaupten, die Erde sei eine Scheibe. Gar nicht so wenige, vor allem in den USA.
Jedenfalls: Wenn es schon bei der Prozentrechnung hapert, vertraue ich eher denen, die das studiert haben.

Ja, es gab Leben früher bei deutlich höheren CO2-Konzentrationen auf der Erde. Dieses Leben und diese CO2-Konzentration wäre aber mit dem, wie sich die menschliche Zivilisation auf der Erde eingerichtet hat, nicht vereinbar. Ich nenne nur die Tatsache, dass über 640 Millionen Menschen weltweit an Küsten wohnen, weniger als 10 Meter über dem Meeresspiegel. Während der letzten Eiszeit lag der Meeresspiegel bis zu 130 tiefer als er heute liegt. Auch damals gab es Menschen auf der Erde. Aber es gab nicht diese gewaltige Infrastruktur der heutigen Küstenstädte wie z.B. in New York und nicht so viele Menschen wie z.B. in Bangladesh. Oder eine Mischung aus beiden wie die norddeutsche Tiefebene in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein, Bremen oder Hamburg. Von den Niederlanden ganz zu schweigen.
Allein das Abschmelzen des grönländischen Inlandeises lässt das Meer (weltweit!) um 7 Meter ansteigen. Nein, Deiche kann man nicht so hoch bauen, dass sie dagegen helfen könnten.

| BaldAuchPrius
Zitat:
@Old Faithful schrieb am 20. Juli 2022 um 18:53:12 Uhr:
...

Scheint das wirklich das wahre Stimmungsbild wiederzugeben oder ist das deine Wunschvorstellung? Bezeichnenderweise steigen BILD und AFD gern auf diesen Alarmismus ein und versuchen ihn zu schüren. Da sollte man aufpassen, in wessen Gesellschaft man sich begibt.
Danke für den Framingversuch. War weder die Bild, noch eine Afd Zeitung, die das veröffentlicht hat.

Ich habe, offenbar im Gegensatz zu dir, den von dir verlinkten Artikel gelesen. Empfehle ich dir auch. Am Ende des ersten Absatzes steht: Das berichtete die BILD-Zeitung.
Wer sich auf die BILD-Zeitung stützt, muss wissen, dass er sich auf Pudding stützt.

Zitat "Dass die Bürger vernünftig agieren, stand doch außer Frage."
Du hattest gesagt, dass 50 % der Bürger auf die Barrikaden gehen, nicht ich.


Thu Jul 21 12:50:24 CEST 2022    |    Gravitar

Wieso verlängerst du diese Kurve nicht einfach mehrere 10.000 oder mehrere Mio Jahre in die Vergangenheit, um die Veränderungen in das richtige Verhältnis zu setzen? Deine Kurve ist wie ein Börsenchart der letzten 4 Stunden der beweisen soll, die Aktie sei gut.....

Gruß

Gravitar

PS: Kannst du das nicht, helfe ich gerne aus....

Thu Jul 21 12:53:33 CEST 2022    |    Old Faithful

Weil das nicht nötig ist. Ich hatte doch geschrieben, dass bekannt ist, dass es vor Millionen Jahren sehr viel höhere CO2-Konzentrationen gab. Solche Verhältnisse würden sich aber mit unserer heutigen Lebensweise nicht vertragen. Und das ist sehr durch die Blume gesprochen. Habe ich aber oben beschrieben, z.B. Meeresspiegelanstieg.

Thu Jul 21 13:03:24 CEST 2022    |    Gravitar

Du wirst das Ende einer Eiszeit und klimatische Veränderungen nicht aufhalten können. Derzeit beschleunigen wir nur einen natürlichen Prozeß, mehr nicht. Das es Phasen auf dieser Erde gab und wieder geben wird, in denen es kein Eis mehr gibt ist eine Binsenweißheit und unser Handeln ist völlig irrelevant bezogen auf die physikalischen Abläufe. Wir sollten trotzdem umsichtig mit unseren Ressourcen umgehen und uns da CO2 neutraler aufstellen, Gefahr ist nicht im Verzuge. Und ja, wir haben uns gefälligst neuen klimatischen Bedingungen anzupassen, ob uns das nun passt oder nicht. Die Verhältnisse der letzten 500 Jahre sind dabei nun mal keine Basis darauf zu beharren, genauso wie 8Mrd. Menschen global unangepasst sind. Selbst vor 200Jahren waren das noch sehr viel weniger. Das sind unsere Probleme und nicht ein sowieso nicht zu beeinflussender Anstieg des Meeresspiegels. Und natürlich müssen und werden wir mit höheren CO2-Konzentrationen zurecht kommen, wetten dass?

Gruß

Gravitar

Thu Jul 21 13:45:21 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Gravitar schrieb am 21. Juli 2022 um 13:03:24 Uhr:


Du wirst das Ende einer Eiszeit und klimatische Veränderungen nicht aufhalten können. Derzeit beschleunigen wir nur einen natürlichen Prozeß, mehr nicht. ...

Selbst wenn.
Dann wäre es trotzdem schlecht.
Je schneller man fährt um so länger der Bremsweg.

In der Angelegenheit will ich keinen abnorm langen Bremsweg.

Thu Jul 21 13:48:02 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 21. Juli 2022 um 12:53:33 Uhr:


Weil das nicht nötig ist. Ich hatte doch geschrieben, dass bekannt ist, dass es vor Millionen Jahren sehr viel höhere CO2-Konzentrationen gab. Solche Verhältnisse würden sich aber mit unserer heutigen Lebensweise nicht vertragen. Und das ist sehr durch die Blume gesprochen. Habe ich aber oben beschrieben, z.B. Meeresspiegelanstieg.

Und ich hatte darauf hingewiesen dass zu der Zeit bestimmt auch andere Fakten anders waren.
Wie Umlaufbahnen und Tageslänge und...

Übrigens ein Meeresspiegelanstieg um nur 30 Jahren macht aus Paris und Berlin Küstenstädte.

Thu Jul 21 13:51:55 CEST 2022    |    Old Faithful

Unser Handeln ist nicht irrelevant in Bezug auf die festzustellende Erwärmung, weil unser Handeln die Ursache dieser Erwärmung ist. Dass wir nix machen können ist das (neudeutsch) AFD-Narrativ. Nachdem sie zugeben mussten, dass tatsächlich eine Erwärmung stattfindet, leugneten sie, dass menschliches Handeln die Ursache ist. Nachdem die relativ Aufgeschlosseneren dann das auch zugestehen mussten, sagen sie: Daran können wir aber nichts ändern und wir Deutschen sowieso nicht, weil wir nur 1 % sind.
Wenn ganz viele kleine Menschen ganz viele kleine Sachen machen, kann schon was Großes daraus werden (Autor ist mir gerade entfallen)
Und nein: Umweltschutz heißt nicht: Zurück in die Steinzeit.
Aber egal, ob man das nun akzeptiert oder nicht: Hauptsache wir reduzieren unseren Umwelt-Fußabdruck.

Thu Jul 21 14:10:45 CEST 2022    |    Gravitar

Bitte bringe mich nicht in irgendeinen Kontext zur AFD. Davon bin ich meilenweit entfernt! man kann auch andere politische Richtungen favorisieren ohne treudoof Mainstream Narrative nachzuplappern. Es zählt ohnehin nur Bildung in Kombination mit Erkenntnis in meinem Leben mit reichlich sozialen Kontakten und der Möglichkeit, sein Wissen möglichst vielen zugänglich zu machen.......

Gruß

Gravitar

Thu Jul 21 14:13:34 CEST 2022    |    flyer32

Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 11:04:32 Uhr:



Andereseits, wenn sich irgendwann in der Wissenschaft die Meinung durchsetzen sollte, dass das anthropogene CO2 doch nur marginalen Einfluss auf das Erdenklima hat, wären zumindest die weltweiten Folgen eines nichtfolgens (dem deutschen Beispiel) überschaubar.

Das ist die kurzsichtigste Herangehesweise. Und gleichzeitig die dümmste. Nur auf das Prinzip Hoffnung zu setzten, darauf dass es eventuell ja doch keine schlimmen Veränderungen gibt.
Selbst wenn es so eintreten sollte, wären jegliche Umstrukturierungen in Richtung Erneuerbare Energien von Vorteil, da sie für eine höhere energetische Autarkie sorgen.
Im entgegengesetzten Fall wäre aber jede weitere Investition in teure aber einfache Fossil-Energiewirtschaft ein Klotz am Bein.

Thu Jul 21 14:16:34 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 21. Juli 2022 um 12:29:04 Uhr:


...

Ich habe, offenbar im Gegensatz zu dir, den von dir verlinkten Artikel gelesen. Empfehle ich dir auch. Am Ende des ersten Absatzes steht: Das berichtete die BILD-Zeitung.
Wer sich auf die BILD-Zeitung stützt, muss wissen, dass er sich auf Pudding stützt.

Schon klar... alles unwahr, alles Panikmache. Die Traktoren mit Rundumlicht auf den Autobahnbrücken sind bestimmt auch nur optische Täuschungen.

Zitat:

Zitat "Dass die Bürger vernünftig agieren, stand doch außer Frage."
Du hattest gesagt, dass 50 % der Bürger auf die Barrikaden gehen, nicht ich.

Ja, vernünftiges Agieren kann durchaus auch darin bestehen, irgendwo eine rote Linie zu ziehen.

Thu Jul 21 15:48:41 CEST 2022    |    Old Faithful

Es ging um diese, deine Behauptung, die nicht zutraf:
"War weder die Bild, noch eine Afd Zeitung, die das veröffentlicht hat."
Mehr nicht.

Thu Jul 21 16:31:04 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 21. Juli 2022 um 12:29:04 Uhr:


Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist seit 1958 bis heute von ca. 312 ppm auf über 420 ppm gestiegen. Das sind knapp 35 % und nicht 10-15 %. Nein, das waren nicht Vulkane oder andere natürlichen Quellen, das waren anthropogene Ursachen: ...

Ein Anstieg von 312 ppm zu 420 ppm - das entspricht etwa einem Anstieg des Co2 in der Atmosphäre von 0,03 zu 0,04% - ist rechnerisch zwar ein Plus von rund einem Drittel bezogen auf den Ausgangswert, und hört sich verdammt viel an, erhöht den Co2 Anteil in der Atmosphäre aber nur um 0,01%.
Oder unterliege ich da einem Denkfehler?

Das ständige AFD Geschwurbel kannst du dir übrigens gerne sparen.

Dafür wäre ordentlich zitieren angebracht.
Ein Beitrag, bei dem man den Eindruck bekommt, der Verfasser würde Selbstgespräche führen, ist mitunter nicht ganz leicht zu verstehen.

Thu Jul 21 16:39:55 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 12:12:57 Uhr:



Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 11:04:32 Uhr:


Andereseits, wenn sich irgendwann in der Wissenschaft die Meinung durchsetzen sollte, dass das anthropogene CO2 doch nur marginalen Einfluss auf das Erdenklima hat, wären zumindest die weltweiten Folgen eines nichtfolgens (dem deutschen Beispiel) überschaubar.

Wird nicht.
Wir kennen die Formeln die das beschreiben ausreichend gut.

Zu "wir" würde ich mich dazuzählen wollen, nur sind mir diese Formeln offenbar deutlich weniger geläufig als dir.
Kannst du mit eigenen Worten ein paar Erläuterungen dazu abgeben?

Gerne auch ein paar dieser Formeln aufschlüsseln, damit deine Aussage des "wird nicht" auch für Laien wie mich nachvollziehbar ist, und nicht wie eine unbewiesene Tatsachenbehauptung im Raum stehen bleibt.

Danke.

Thu Jul 21 16:49:39 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@flyer32 schrieb am 21. Juli 2022 um 14:13:34 Uhr:



Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 11:04:32 Uhr:



Andereseits, wenn sich irgendwann in der Wissenschaft die Meinung durchsetzen sollte, dass das anthropogene CO2 doch nur marginalen Einfluss auf das Erdenklima hat, wären zumindest die weltweiten Folgen eines nichtfolgens (dem deutschen Beispiel) überschaubar.

Das ist die kurzsichtigste Herangehesweise. Und gleichzeitig die dümmste. Nur auf das Prinzip Hoffnung zu setzten, darauf dass es eventuell ja doch keine schlimmen Veränderungen gibt.
Selbst wenn es so eintreten sollte, wären jegliche Umstrukturierungen in Richtung Erneuerbare Energien von Vorteil, da sie für eine höhere energetische Autarkie sorgen.
...

Der Focus auf CO2 als das einzige Problem, ist nicht weniger kurzsichtig.

Ich habe in meinem Post versucht darzulegen, dass Überaktionismus am Ende gegenteilige Auswirkungen als gewünscht haben könnte.

https://www.youtube.com/watch?v=5o3zKfQLyNc

Thu Jul 21 18:31:26 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 16:39:55 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 12:12:57 Uhr:


Wird nicht.
Wir kennen die Formeln die das beschreiben ausreichend gut.

Zu "wir" würde ich mich dazuzählen wollen, nur sind mir diese Formeln offenbar deutlich weniger geläufig als dir.
Kannst du mit eigenen Worten ein paar Erläuterungen dazu abgeben?

Gerne auch ein paar dieser Formeln aufschlüsseln, damit deine Aussage des "wird nicht" auch für Laien wie mich nachvollziehbar ist, und nicht wie eine unbewiesene Tatsachenbehauptung im Raum stehen bleibt.

Danke.

Mit wir meine ich wir Menschen.
Ich will mich jetzt nicht da rein vertiefen.

Im wesentlichen gilt je komplexer ein Molekül desto schädlicher.
Edelgase und Moleküle aus 2 Atomen sind harmlos.
CO2 hat aber ebenso wie H2O 3 Atome.
Im Falle von H2O auch noch im Winkel angeordnet.

Natürlich geht es auch komplexer.
Methan, FCKW usw. sind ja auch Gase.
Und sind komplexer und sollten daher noch extremer sein.

Methan ist übrigens einer der Kipppunkte beim Klimawandel.
Oder 2 von denen?
Permafrostboden der auftaut gibt Methan ab.
Höhere Meerestemperaturen könnten bewirken dass Methan aus der Tiefsee auftaut.

Fri Jul 22 06:18:12 CEST 2022    |    25plus

Zitat:

@Adi2901 schrieb am 21. Juli 2022 um 10:46:32 Uhr:



Zitat:

@25plus schrieb am 21. Juli 2022 um 08:14:29 Uhr:


Ich hatte es hier schon mehrfach geschrieben, Autos mit Verbrennungsmotor sind in ihrer Gesamtheit einfach zu ineffizient. SUVs und aerodynamische Katastrophen in allen Fahrzeugklassem mit viel zu schweren und fetten Rädern... näher an den alten Kutschen, als an effizienten Fortbewegungsmitteln.

Dort hätte man in den letzten Jahrzehnten ansetzen müssen. Mein Daihatsu Cuore von 2004 war mit 4,8 l/100 km Normverbrauch (der ist leicht zu unterbieten, da wurde bei der Ermittlung nicht beschissen) als 5-Liter Auto eingestuft und anfangs steuerfrei. Die Ersparnis belief sich auf 67 € im Jahr. Wie lächerlich, als ob man die Leute so dazu gebracht hätte, sich so ein sparsames Auto zu kaufen. Es hätten mindestens 500 € sein müssen, schon damals. Und man hätte das ausbauen müssen, mit Strafsteuern.

Dann würden Autos mit mehr als 5 l/100 km schon heute nur noch die Ausnahme sein.

Aber das wurde durch unsere Presse und Hersteller erfolgreich unterbunden. Ein VW Fox von damals braucht gite 30 % mehr Kraftstoff als die sparsamsten Japaner und selbst ein VW up! braucht noch mehr Kraftstoff. Statt Spritspartechnik wurden Turbolader verbaut. Welche Ironie.

Es gibt nun mal Einsatzbereiche wo es ohne einen Suv kaum voran geht.😉

Eine Büchse wie den Cuore, Coladosenblech auf 4 Rädern möchte nicht unbedingt jeder fahren.
Der Mazda Demio meiner Schwägerin war eine ähnliche Kfz-Art, für die Stadt sicherlich, wenn der Platz ausreicht eine Alternative.

5L Benzin/100 km ist sicherlich, wenn man sich den Energiegehalt (42,5 kWh) anschaut, alles andere als effizient.

Von VW/Audi habe ich eine Weile den A2 3L 1.2er Tdi zu pendeln genutzt, hier lag der Jahresschnitt bei 3,2L/100km.
Verbrauchswerte unter 3L waren gar kein Problem, entspannte 130km/h auf auf Autobahn 3,4L/100km.

Aktuell fahre ich mit rund 17kwh/100km incl. Ladeverluste im Jahresmix.

Kinder in die Schule bringen?

Zum Bäcker fahren?

Im Jahr 2000 lag der Anteil der SUVs bei den Neuzulassungen bei 2,9 %, inzwischen sind es knapp 40 %.

Die alten Vorurteile, nicht jeder...

... möchte eine Colabüchse fahren bzw. ein Auto aus Coladosenblech
Aktuell der erste Beitrag auf der Autobild Homepage über den Corolla:
... möchte ein Auto mit einem Innenraum aus Billo-Plastik, der wie in einem 10 Jahre alten Gebrauchten aussieht
... möchte einen Antrieb mit Gummibandeffekt, der gerade zum Mitschwimmen taugt
... möchte eine ungenaue Lenkung und schlechten Abrollkomfort

Es ist zwar auch zu lesen, dass der Corolla womöglich ewig hält, aber wer will denn ewig so ein furchtbar schlechtes Auto fahren?

Die 3L Klein(st)wagen von VW gehören bis heute zu den sparsamsten Autos, die man kaufen konnte (nur vielleicht nicht mehr zu den saubersten). Genauso wie das Ein-Liter Auto oder ein Jetta Hybrid aber eher Machbarkeitsstudien, ein Hinweis, dass der Markt und die Kunden noch nicht so weit sind, sich sparsame Autos zu kaufen, obwohl diese doch gebaut werden könnten. Also nur kurze Erscheinungen auf dem Markt, um dann wieder die Autos zu bauen, welche die Kunden wirklich wollen.

Der aktuelle Yaris Hybrid liegt bei 4,3 l/100 km, der Prius+ bei 5,7 l/100 km. Eine Fahrzeugflotte aus Benzinern vom Stadtauto bis zum Familienauto mit einem realen Flottenverbrauch von 5 l/100 km Benzin wäre durchaus möglich.

Ein Jetta Hybrid 1.4 TSI mit deutlich besseren Fahrleistungen als die Toyota Hybridmodelle liegt übrigens mit 5,7 l/100 km auch deutlich unter den konventionell angetriebenen Varianten. Ein 1.0 TSI Vollhybrid könnte aus meiner Sicht ebenso sparsam sein wie die Toyota Hybridmodelle. Aber mit DSG, Turbolader, OPF wäre der wohl kaum günstiger in der Herstellung - also ein Auto, dass die Kunden nicht wollen...

Und schon wird wieder nach der Politik gerufen... es sind schließlich noch so viele Millionen SUVs ohne Hybridantrieb und mit Verbräuchen von 6-10 l/100 km auf den Produktionsanlagen für die nächsten Jahre eingeplant, die noch verkauft werden müssen. Sonst geht es mit dem Wirtschaftsstandort bergab und millionen Arbeitsplätze sind in Gefahr....

Fri Jul 22 09:33:35 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 18:31:26 Uhr:



Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 16:39:55 Uhr:


Zu "wir" würde ich mich dazuzählen wollen, nur sind mir diese Formeln offenbar deutlich weniger geläufig als dir.
Kannst du mit eigenen Worten ein paar Erläuterungen dazu abgeben?

Gerne auch ein paar dieser Formeln aufschlüsseln, damit deine Aussage des "wird nicht" auch für Laien wie mich nachvollziehbar ist, und nicht wie eine unbewiesene Tatsachenbehauptung im Raum stehen bleibt.

Danke.

Mit wir meine ich wir Menschen.
Ich will mich jetzt nicht da rein vertiefen.

Im wesentlichen gilt je komplexer ein Molekül desto schädlicher.
Edelgase und Moleküle aus 2 Atomen sind harmlos.
CO2 hat aber ebenso wie H2O 3 Atome.
Im Falle von H2O auch noch im Winkel angeordnet.

Natürlich geht es auch komplexer.
Methan, FCKW usw. sind ja auch Gase.
Und sind komplexer und sollten daher noch extremer sein.

Methan ist übrigens einer der Kipppunkte beim Klimawandel.
Oder 2 von denen?
Permafrostboden der auftaut gibt Methan ab.
Höhere Meerestemperaturen könnten bewirken dass Methan aus der Tiefsee auftaut.

Zunächst mal schönen Dank, dass du geantwortet hast.

Mir ging es aber um die Formeln, die ziemlich genau beschreiben sollen, wie sich ein Anstieg von lediglich 0,01% des CO2 Anteils in der Atmosphäre auf inzwischen 0,04% dermaßen gravierend auf das Klima ausgewirkt haben soll.
Bzw. wie man exakt berechnet, wie sich ein weiterer Anstieg um 0,01% auf dann 0,05% CO2 Anteil auswirken würde.

Klimamodelle scheinen extrem komplex zu sein, sonst würde der Spiegel nicht von Supercomputern schreiben, die die Klimazukunft berechnen würden.

Ich nehme des weiteren an, dass etliche Parameter, mit denen diese Klimamodelle gefüttert werden, aus nicht zu 100% gesicherten Erkenntnissen, sondern aus Annahmen der Zukunft betreffend bestehen - wie z.B. Bevölkerungswachstum oder der widersprüchliche Einflus des Wasserdampfs (vulgo Wolken), der einerseits ein weitaus stärkeres Klimagas ist, andererseits die Erde aber auch vor Wärmestrahlung abschirmt - man weiß nur nicht so genau, welcher Effekt am Ende überwiegt.

Wenn man solch extrem komplexe Modelle also mit nicht gesicherten Annahmen füttert, kann das Ergebnis nicht mehr als bloßes Raten sein.
Nicht von ungefähr sind die Klimaprognosen ziemlich uneinheitlich, zwar gehen vermutlich alle von einer weiteren Erderwärmung und mit daraus resultierenden Veränderungen aus, aber schon über den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels gibt es stark differenzierende Ansichten.

Fri Jul 22 09:51:52 CEST 2022    |    emv_tester

Zitat:

Zunächst mal schönen Dank, dass du geantwortet hast.

Mir ging es aber um die Formeln, die ziemlich genau beschreiben sollen, wie sich ein Anstieg von lediglich 0,01% des CO2 Anteils in der Atmosphäre auf inzwischen 0,04% dermaßen gravierend auf das Klima ausgewirkt haben soll.
Bzw. wie man exakt berechnet, wie sich ein weiterer Anstieg um 0,01% auf dann 0,05% CO2 Anteil auswirken würde.

Klimamodelle scheinen extrem komplex zu sein, sonst würde der Spiegel nicht von Supercomputern schreiben, die die Klimazukunft berechnen würden.

Ich nehme des weiteren an, dass etliche Parameter, mit denen diese Klimamodelle gefüttert werden, aus nicht zu 100% gesicherten Erkenntnissen, sondern aus Annahmen der Zukunft betreffend bestehen - wie z.B. Bevölkerungswachstum oder der widersprüchliche Einflus des Wasserdampfs (vulgo Wolken), der einerseits ein weitaus stärkeres Klimagas ist, andererseits die Erde aber auch vor Wärmestrahlung abschirmt - man weiß nur nicht so genau, welcher Effekt am Ende überwiegt.

Wenn man solch extrem komplexe Modelle also mit nicht gesicherten Annahmen füttert, kann das Ergebnis nicht mehr als bloßes Raten sein.
Nicht von ungefähr sind die Klimaprognosen ziemlich uneinheitlich, zwar gehen vermutlich alle von einer weiteren Erderwärmung und mit daraus resultierenden Veränderungen aus, aber schon über den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels gibt es stark differenzierende Ansichten.

Du hast es zwar freundlich ausgedrückt, aber soll heißen, dass das Ganze eine große Verarsche ist. Da wirst Du wohl recht haben.

Laut Definition leben wir ja in einer Eiszeit. Die herrscht immer, wenn Nord- und Südpol vereist sind.

Unsere Vorfahren haben vor 90 000 Jahren in einer Warmzeit gelebt. Da war der Südpol grün. Und haben auch überlebt.

Über den Anstieg des Meeresspiegels herrscht Klarheit. Da wurde extra ein Satellit gestartet, der ihn vermisst.

Ergebnis: 4mm Anstieg pro Jahr.

Alle Nicht-Grünen können somit den Anstieg berechnen, 40cm in 100 Jahren.

Ein Teil der Niederlande liegt 15m unter dem Meeresspiegel, ich denke, da sind 40cm keine Katastrophe.

Fri Jul 22 10:13:38 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@emv_tester schrieb am 22. Juli 2022 um 09:51:52 Uhr:



Zitat:

...

Wenn man solch extrem komplexe Modelle also mit nicht gesicherten Annahmen füttert, kann das Ergebnis nicht mehr als bloßes Raten sein.
...

Du hast es zwar freundlich ausgedrückt, aber soll heißen, dass das Ganze eine große Verarsche ist. Da wirst Du wohl recht haben.
...

Zumindest kann ich die Interessenlage der Klimaforscher nachvollziehen, die wissen, dass weiteres Geld für die Klimaforschung nur dann fließt, wenn man bei der Panikmache bleibt.

Oder wie es Klimametheologe (kein Schreibfehler) Mojib Latif ausdrückt: "Das ist erst der Anfang"

Fri Jul 22 10:32:10 CEST 2022    |    Thomas123er

Zitat:

@Swallow schrieb am 22. Juli 2022 um 10:13:38 Uhr:



Zitat:

@emv_tester schrieb am 22. Juli 2022 um 09:51:52 Uhr:


Du hast es zwar freundlich ausgedrückt, aber soll heißen, dass das Ganze eine große Verarsche ist. Da wirst Du wohl recht haben.
...

Zumindest kann ich die Interessenlage der Klimaforscher nachvollziehen, die wissen, dass weiteres Geld für die Klimaforschung nur dann fließt, wenn man bei der Panikmache bleibt.

Es ist schon erstaunlich, wie Leute, die keine Ahnung von Klimaforschung haben, sich erdreisten Wissenschaftlern der ganzen Welt Kompetenz und Redlichkeit absprechen.

Respekt!

Fri Jul 22 10:34:53 CEST 2022    |    Gravitar

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 22. Juli 2022 um 10:32:10 Uhr:



Es ist schon erstaunlich, wie Leute, die keine Ahnung von Klimaforschung haben, sich erdreisten Wissenschaftlern der ganzen Welt Kompetenz und Redlichkeit absprechen.
Respekt!

Es ist noch erstaunlicher, dass Leute ohne irgendeinen wissenschaftlichen Background sich erdreisten, über Wahrheit und Unwahrheit sowie über sinnvolle und weniger sinnvolle Handlungsweisen zu konfabulieren. Keine Ahnung, ob du dazu gehörst...

Gruß

Gravitar

PS: Die Wissenschaft lebt davon, bestehende Konzepte in Frage zu stellen und auf der Suche nach der Wahrheit geltende Meinungen zu widerlegen. Sonst hätte die Kirche immer noch Recht mit der Aussage, die Welt sei eine Scheibe

Fri Jul 22 11:11:50 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@25plus schrieb am 22. Juli 2022 um 06:18:12 Uhr:


Kinder in die Schule bringen?
Zum Bäcker fahren?

Da habe ich von dir etwas mehr Vorstellungskraft erwartet. 😁

Untern nur einige Beispiele.😉

Es gibt Leute die Anhänger, Trailer, WW und sonstiges regelmässig, jenseits der Anhängelast der üblichen PKws, geschweige den der lächerlichen Anhängelast, der von dir erwähnten Toyota Hybride bewegen.

Ebenfalls wird bei uns auf den hügeligen Land sehr viel Brennholz gemacht.
Ohne gescheiten (echten) Suv brauchst du gar nicht erst in den Wald fahren, sonst kommst du von selbst gar nicht erst raus, mit zusätzlicher Holzladung im Schlepptau auf gar keinen Fall.

Zitat:

@25plus schrieb am 22. Juli 2022 um 06:18:12 Uhr:


Im Jahr 2000 lag der Anteil der SUVs bei den Neuzulassungen bei 2,9 %, inzwischen sind es knapp 40 %.

Weil mittlerweile jeder ein höher gelegter Pkw sofort in die Kategorie Suv eingestuft wird.🙄

Zitat:

@25plus schrieb am 22. Juli 2022 um 06:18:12 Uhr:


Die alten Vorurteile, nicht jeder...

... möchte eine Colabüchse fahren bzw. ein Auto aus Coladosenblech
Aktuell der erste Beitrag auf der Autobild Homepage über den Corolla:
... möchte ein Auto mit einem Innenraum aus Billo-Plastik, der wie in einem 10 Jahre alten Gebrauchten aussieht
... möchte einen Antrieb mit Gummibandeffekt, der gerade zum Mitschwimmen taugt
... möchte eine ungenaue Lenkung und schlechten Abrollkomfort

Es ist zwar auch zu lesen, dass der Corolla womöglich ewig hält, aber wer will denn ewig so ein furchtbar schlechtes Auto fahren?

Jeder kann das fahren was er möchte.

Bin genügend von den Japaner-Büchsen wie Corolla, Mazda 323 oder den Demio, die im Familienkreis bewegt wurden gefahren.

Da ich eher selten in der Stadt unterwegs bin kommt das auf gar keinen Fall in Frage.

Zitat:

@25plus schrieb am 22. Juli 2022 um 06:18:12 Uhr:


Die 3L Klein(st)wagen von VW gehören bis heute zu den sparsamsten Autos, die man kaufen konnte (nur vielleicht nicht mehr zu den saubersten). Genauso wie das Ein-Liter Auto oder ein Jetta Hybrid aber eher Machbarkeitsstudien, ein Hinweis, dass der Markt und die Kunden noch nicht so weit sind, sich sparsame Autos zu kaufen, obwohl diese doch gebaut werden könnten. Also nur kurze Erscheinungen auf dem Markt, um dann wieder die Autos zu bauen, welche die Kunden wirklich wollen.

Der von dir angesprochene 3L Kleinstwagen, den ich gefahren bin (A2) ist 3,86m lang, 1,55m hoch und 1,67m breit.

Somit rund 40cm länger, 20cm breiter und 2cm höher als dein Cuore, für mich (1,88m) zum pendeln (150km) mit zwei weiteren Personen, mehr als ausreichend.

Der A2 3L war sogar für zügige Langstrecke problemlos und sparsam gut einsetzbar gewesen.

Die breite Kundschaft kauft(e) was sich lohnt und wenn die Sparsamkeit auf Grund des Fahrprofils und der damaligen Spritpreises gar nicht erst zum tragen kommt, dann überleben solche Fahrzeuge nicht, wenn der Hersteller keine Zukunft darin sieht und keinen langen Atem beweist.
Und wenn der Hersteller mit anderen Konzepten mehr Marge abschöpfen kann, dann ist deren Entscheidung in der Welt des kurzsichtigen Wachstums auch klar.

Zitat:

@25plus schrieb am 22. Juli 2022 um 06:18:12 Uhr:


Der aktuelle Yaris Hybrid liegt bei 4,3 l/100 km, der Prius+ bei 5,7 l/100 km. Eine Fahrzeugflotte aus Benzinern vom Stadtauto bis zum Familienauto mit einem realen Flottenverbrauch von 5 l/100 km Benzin wäre durchaus möglich.

Ein Jetta Hybrid 1.4 TSI mit deutlich besseren Fahrleistungen als die Toyota Hybridmodelle liegt übrigens mit 5,7 l/100 km auch deutlich unter den konventionell angetriebenen Varianten. Ein 1.0 TSI Vollhybrid könnte aus meiner Sicht ebenso sparsam sein wie die Toyota Hybridmodelle. Aber mit DSG, Turbolader, OPF wäre der wohl kaum günstiger in der Herstellung - also ein Auto, dass die Kunden nicht wollen...

Es ist ausschlaggebend was unter dem Strich für Kosten entstehen.

Wofür soll ich mir den teureren Hybrid anschaffen, die Überlegung war auch da weil ein Prius 2 in der Familie seit 2009 immer noch unterwegs ist, wenn ich geringere Kraftstoffkosten durch LPG (fahre damit mit unter seit 12 Jahren) mit einem gewöhnlichem Verbrenner habe.

Mittlerweile wird, weil es sich für mich finanziell lohnt halt mit dem Erstwagen rein elektrisch gefahren.

Zitat:

@25plus schrieb am 22. Juli 2022 um 06:18:12 Uhr:


Und schon wird wieder nach der Politik gerufen... es sind schließlich noch so viele Millionen SUVs ohne Hybridantrieb und mit Verbräuchen von 6-10 l/100 km auf den Produktionsanlagen für die nächsten Jahre eingeplant, die noch verkauft werden müssen. Sonst geht es mit dem Wirtschaftsstandort bergab und millionen Arbeitsplätze sind in Gefahr....

Schon wieder so ein Aktionismus. 😉

Jeden Tag wird eine Sau durchs Dorf getrieben, wenn nicht die bösen (pseudo) Suvs, dann ist es mal jedes Jahr aufs neue ein Tempolimit auf der Autobahn. 😁

Es ist schwer zu glauben, dass die allgemeine Verdummung soweit fortgeschritten ist und erst das Gehirn eingeschaltet wird, wenn es erstmal brennt.

Fri Jul 22 11:15:38 CEST 2022    |    Thomas123er

@Gravitar schrieb am 22. Juli 2022 um 10:34:53 Uhr:

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 22. Juli 2022 um 10:32:10 Uhr:



Es ist schon erstaunlich, wie Leute, die keine Ahnung von Klimaforschung haben, sich erdreisten Wissenschaftlern der ganzen Welt Kompetenz und Redlichkeit absprechen.
Respekt!

Zitat:

Es ist noch erstaunlicher, dass Leute ohne irgendeinen wissenschaftlichen Background sich erdreisten, über Wahrheit und Unwahrheit sowie über sinnvolle und weniger sinnvolle Handlungsweisen zu konfabulieren. Keine Ahnung, ob du dazu gehörst...

Woher weißt du, dass ich keinen wissenschaftlichen Hintergrund habe? Zählt mein Diplomabschluß in den Sozialwissenschaften nicht dazu? Ich glaube doch...

Und wo "konfabuliere" ich darüber, was Wahrheit und Unwahrheit ist?

Das machst doch du, indem du

Nobelpreisträgern

die Kompetenz absprichst.

Zitat:

PS: Die Wissenschaft lebt davon, bestehende Konzepte in Frage zu stellen und auf der Suche nach der Wahrheit geltende Meinungen zu widerlegen. Sonst hätte die Kirche immer noch Recht mit der Aussage, die Welt sei eine Scheibe

Wissenschaft besteht nicht nur darin zu behaupten, die Erde sei eine Kugel, sondern es empirisch nachzuweisen.

Genau das machst du aber hier nicht. Du behauptest einfach nur.

Fri Jul 22 11:28:32 CEST 2022    |    Gravitar

Nun mal langsam junger Padawan.... ich spreche niemandem die Kompetenz ab, der sich nachvollziehbar wissenschaftlich äußert und Fakten zusammenträgt und interpretiert, die allgemein zugänglich und sachkundig erhoben wurden. So habe ich das gelernt, so verlange ich das von meinen Studenten auch.

Weiterhin habe ich geschrieben, dass ich dich nicht kenne und deswegen nicht einschätzen kann, wie nachvollziehbar deine Erkenntnisse sind. Allerdings gehöre ich nicht zu der Klientel, die Angaben gottesfürchtig und unreflektiert annimmt, solange sie nicht von einigen anderen Kollegen nachvollzogen und als richtig erwiesen sind. Gerade in der Klimaforschung halte ich mich gerne an Fakten und nicht an Szenarien, die von irgendwelchen Computern, mit unsicherer Datenlage oder auch falscher Datenlage gefüttert postuliert werden und uns das Ende der Welt aufzeigen wollen....

Gruß

Gravitar

PS: Evtl. liest du dich in die absoluten Basics mal ein und nutzt zur Verfügung gestellte Information weiter oben mit Querverweisen aus anstatt andere zu denunzieren....

https://wiki.bildungsserver.de/.../Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

Fri Jul 22 12:01:11 CEST 2022    |    Thomas123er

Zitat:

@Gravitar schrieb am 22. Juli 2022 um 11:28:32 Uhr:


Nun mal langsam junger Padawan.... ich spreche niemandem die Kompetenz ab, der sich nachvollziehbar wissenschaftlich äußert und Fakten zusammenträgt und interpretiert, die allgemein zugänglich und sachkundig erhoben wurden. So habe ich das gelernt, so verlange ich das von meinen Studenten auch.

Weiterhin habe ich geschrieben, dass ich dich nicht kenne und deswegen nicht einschätzen kann, wie nachvollziehbar deine Erkenntnisse sind. Allerdings gehöre ich nicht zu der Klientel, die Angaben gottesfürchtig und unreflektiert annimmt, solange sie nicht von einigen anderen Kollegen nachvollzogen und als richtig erwiesen sind. Gerade in der Klimaforschung halte ich mich gerne an Fakten und nicht an Szenarien, die von irgendwelchen Computern, mit unsicherer Datenlage oder auch falscher Datenlage gefüttert postuliert werden und uns das Ende der Welt aufzeigen wollen....

Gruß

Gravitar

Ich richte mich dagegen, dass hier entgültige Schlüsse von Leuten gezogen werden, die weder Ahnung davon haben wie Wissenschaft und Forschung arbeiten, noch wie Wissenschaft Wissen schafft.

Wenn du das deiner Meinung nach nicht tust, warum reagierst du dann auf meinen Post?

Auslöser war die Äußerung von

@emv_tester

"[...]aber soll heißen, dass das Ganze eine große Verarsche ist. Da wirst Du wohl recht haben." (Diese Sätze hatte ich in meinem Post zitiert).

Hier meint jemand ohne großes Hintergrundwissen (das geht auch aus seinen andern vorherigen Posts hervor), anerkannten und gestandenen Wissenschaftlern die Kompetenz und Redlichkeit abzusprechen.

Aber emv_tester ist wohl eher ein wissenschaftlicher Beweis für den

Dunning-Kruger-Effekt

.

Es ist legitim wissenschaftliche Forschungsergebnisse anzuzweifeln. Aber dann muss ich auch handfeste wissenschaftliche Fakten präsentieren, die diese Zweifel

belegen

.

Und Verunglimpfungen ("große Verarsche"😉 gehen schon mal gar nicht!

P.S.: Ich war noch nie ein Star Wars Fan...

Fri Jul 22 12:47:34 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@Swallow schrieb am 22. Juli 2022 um 10:13:38 Uhr:


Zumindest kann ich die Interessenlage der Klimaforscher nachvollziehen, die wissen, dass weiteres Geld für die Klimaforschung nur dann fließt, wenn man bei der Panikmache bleibt.
...

Aaahhh...

Die große Klima-Lüge-Abzocke-Verschwörung.

Bleib da dran.

😮

Fri Jul 22 13:03:03 CEST 2022    |    pelowski

Vielleicht regt das mal jemanden zum Denken an.
Obwohl - Ideologen sind ja weitestgehend davor bewahrt. 😁

A. Einstein, der Klimaleugner

Fri Jul 22 13:54:14 CEST 2022    |    Old Faithful

Zitat:

@pelowski schrieb am 22. Juli 2022 um 13:03:03 Uhr:


Vielleicht regt das mal jemanden zum Denken an.
Obwohl - Ideologen sind ja weitestgehend davor bewahrt. 😁

A. Einstein, der Klimaleugner

Was für eine Fake-Seite hast du denn da ausgegraben? Da wird per Bildmanipulation Einstein ein Zitat in den Mund gelegt, das er nie geäußert hat.
Im Übrigen disqualifiziert die Verwendung von Begriffen wie „Klimahysteriker“ diese Seite.
Einstein wird der Satz zugeschrieben: Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.

Natürlich stellt die Wissenschaft laufend den aktuellen Wissensstand in Frage, im Bestreben, ihn erforderlichenfalls zu ändern und damit zu verbessern. Das macht sie natürlich auch in der Klimaforschung und zwar seit Jahrzehnten. Da hat es Änderungen gegeben, mit dem Ergebnis, dass die erforderlichen Änderungsschritte immer kleiner wurden und der Konsens über den heutigen Wissensstand in der Wissenschaftscommunity von so vielen getragen wird wie nie zuvor.
Natürlich gibt’s Leute wie Trump, aber man ist gut beraten, das Gegenteil von dem als wahr anzunehmen, was er sagt.
Daraus den Schluss zu ziehen, dass die Wahrheit, die in Zukunft an‘s Licht kommt, das Gegenteil beweist, ist schon recht abenteuerlich und hat mit Wissenschaft nichts zu tun.
Schreibt jemand, der erfolgreich ein naturwissenschaftliches Hochschulstudium an einer deutschen Universität mit dem Diplom abgeschlossen hat. Wo wir gerade bei Ahnung waren.

Fri Jul 22 14:03:29 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@pelowski schrieb am 22. Juli 2022 um 13:03:03 Uhr:


Vielleicht regt das mal jemanden zum Denken an.
Obwohl - Ideologen sind ja weitestgehend davor bewahrt. 😁

A. Einstein, der Klimaleugner

Ziemlicher Unsinn in dem Link.
Lese einmal das hier.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas

Insbesondere den Anfang.

Hier noch als Auszug.

Zitat:

Treibhausgase (THG) sind Spurengase, die zum Treibhauseffekt eines Planeten beitragen. Sie absorbieren einen Teil der von der Planetenoberfläche abgegebenen langwelligen Wärmestrahlung (Infrarote oder Thermische Strahlung), die sonst unmittelbar ins Weltall abgegeben würde. Die dabei aufgenommene Energie emittieren sie entsprechend ihrer lokalen Temperatur. Der dabei zur Planetenoberfläche gerichtete Anteil dieser Strahlung wird atmosphärische Gegenstrahlung genannt. Diese erwärmt die Oberfläche zusätzlich zum kurz- bis langwelligen direkten Sonnenlicht. Auf der Erde vollzieht sich dieser Effekt in der Troposphäre. Die beteiligten Treibhausgase können sowohl natürlichen Ursprungs sein, als auch durch menschliche Aktivitäten (anthropogen) entstanden sein.

Fri Jul 22 14:32:03 CEST 2022    |    Alexander67

Ich denke der Link den ich oben hatte der reicht zum erklären des Treibhauseffektes.

Das erklärt natürlich noch nicht das Klima.
Das Klima ist auch sehr von Luft und Wasser Strömungen abhängig.

Zum Beispiel gab es hier "kürzlich" 2 relevante Änderungen.
Die Antarktis driftete immer weiter in Richtung Süden.
Auf einemal bildete sich eine ringförmige Strömung um den Kontinent. Diese Strömung würde/ist sehr kalt und hält den Kontinent zusätzlich kalt.
Einen weiteren Einfluss hatte die Kollision von Nord- und Südamerika. Der Golf von Mexiko bildete sich und mit diesem der Golfstrom der Europa warm hält.

Einen weiteren Einfluss auf das Klima hat die Beschaffenheit der Erdoberfläche.
Sauberer Schnee reflektiert viel Sonnenlicht.
Der Boden wird nicht warm und die Strahlung geht zum Teil (siehe Treibhauseffekt) wieder zurück in den Weltraum.
Wenn der Schnee schmilzt oder nur dreckig wird dann wird weniger reflektiert und es wird wärmer. Das ist einer der Kipppunke beim Klimawandel.
Mehr Wärme bedeutet mehr Wasserdampf.
Wasserdampf ist ein Gas mit starken Treibhauseffekt.
Auftauender Permafrost setzt Methan frei.
Noch ein Kipppunkt.
Wärmeres Wasser in den Ozeanen kann auch mehr Methan freisetzen. Nochmal Kipppunkt.
Usw.
Das sollte jetzt zur Erklärung Klimawandel Richtung wärmer reichen. Viele Faktoren. Teilweise schwer in der Wirkung abzuschätzen. Aber ganz klar wärmer.

Das macht aber noch nicht das Wetter.
Hier spielt zwar auch das Klima eine Rolle aber es spielen viel mehr Zufälle eine Rolle.
Schmetterlingseffekt eben.

Fri Jul 22 14:32:35 CEST 2022    |    Old Faithful

Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 16:31:04 Uhr:



Zitat:

@Old Faithful schrieb am 21. Juli 2022 um 12:29:04 Uhr:


Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist seit 1958 bis heute von ca. 312 ppm auf über 420 ppm gestiegen. Das sind knapp 35 % und nicht 10-15 %. Nein, das waren nicht Vulkane oder andere natürlichen Quellen, das waren anthropogene Ursachen: ...

Ein Anstieg von 312 ppm zu 420 ppm - das entspricht etwa einem Anstieg des Co2 in der Atmosphäre von 0,03 zu 0,04% - ist rechnerisch zwar ein Plus von rund einem Drittel bezogen auf den Ausgangswert, und hört sich verdammt viel an, erhöht den Co2 Anteil in der Atmosphäre aber nur um 0,01%.
Oder unterliege ich da einem Denkfehler?

Das ständige AFD Geschwurbel kannst du dir übrigens gerne sparen.

Dafür wäre ordentlich zitieren angebracht.
Ein Beitrag, bei dem man den Eindruck bekommt, der Verfasser würde Selbstgespräche führen, ist mitunter nicht ganz leicht zu verstehen.

Deiner Kritik an meiner optischen Darstellung von Zitat und Gegenrede gebe ich recht. Das ist mir etwas verunglückt.
Deshalb hier ein Gesamtzitat.

Prozentrechnung scheint schwierig zu sein. Wenn z.B. bei einer Wahl der Stimmenanteil einer Partei von 10 auf 15 % steigt, ist er dann um 5 % oder um 50 % gestiegen? Er ist um 50 % gestiegen, denn da hat es statt 1 Million Stimmen 1,5 Millionen gegeben und das sind 50 % mehr. Wenn man die 5 % erwähnen will, muss man 5 Prozentpunkte sagen. Wenn man falsch sagt, er ist um 5 % gestiegen läge er jetzt bei 10,5 %. Denn 5 % von 10 % sind 0,5 %.

0,01 % hört sich wenig an, kann aber sehr viel sein. Wenn du dir 0,00029 % deines Körpergewichts (ich gehe mal vom Durchschnitt aus, 80 kg) Kaliumcyanid oral zuführst, bis du ganz schnell tot.

Ich kann dir mein „ständiges AFD-Geschwurbel“ nicht ersparen. Ich habe genau dein Argument („0.03 oder 0.04 % CO2 in Luft? Es ist ausgeschlossen, dass das irgendetwas bewirken kann“) bei einer öffentlichen AFD-Veranstaltung in Kiel gehört, vorgetragen von einem Maschinenbau-Ingenieur im Ruhestand. Ich will dich damit nicht AFD-Nähe rücken, sondern dich davor warnen, dass du Beifall aus dieser Ecke bekommen wirst.

Fri Jul 22 14:42:40 CEST 2022    |    25plus

@Adi2901: Der Lupo ist der Kleinstwagen, der A2 der Kleinwagen... beide aus dem VW Konzern. Sonst hätte ich die Klammern weggelassen. In den Cuore passen auch vier Personen mit 1,9 m problemlos, solange diese nicht zu breit sind... aber gut, du hast ja genug Erfahrungen mit japanischen Autos und kannst beurteilen, dass diese eben nur für die Stadt geeignet sind. Für den Brennholztransport gibt es auf dem Land in meiner Gegend Traktoren. Gerne noch aus den 50er Jahren als Hobby. Die ziehen mehr als so ein höhergelegter PKW und verbrauchen auch kaum etwas. Bleiben hauptsächlich Anhänger voll mit Sand und Kies oder Pflastersteinen z.B. für den Hausbau. Würde ich nicht mit dem privaten PKW ziehen wollen. Und Sperrmüll ist zwar sperrig, aber eben auch nicht allzu schwer. Weil dem Neuwagenkäufer der Verbrauch egal ist (der Wertverlust ist eh viel höher), werden keine sparsamen Autos gekauft. Aber Autos sind im Schnitt nunmal 10 Jahre alt und für Gebrauchtwagenkäufer könnten sparsame Autos dann doch vorteilhaft sein. Gibt es aber fast nicht. Und selbst wenn, warum sollte man sparsam fahren? Meinen Space Star bin ich von 2015 bis 2022 als Schlechtwetter- und Winterauto mit 3,5 l/100 km gefahren, mit dem Cuore lag mein Verbrauch im gleichen Zeitraum als Schönwetter- und Sommerauto bei 3,3 l/100 km. Viel hängt eben auch vom rechten Fuß ab. Man kommt auch mit 85-90 km/h ans Ziel. Dauert eben etwas länger bei 70 km einfacher Pendelstrecke. Aber nur Jammern hilft eben auch nichts (dabei meine ich dich aber überhaupt nicht). Was die Steuersenkung gebracht hat, könnten mehr als 90 % der Autofahrer problemlos mit dem rechten Fuß einsparen, sogar ohne deutlich länger unterwegs zu sein. Das nennt sich dann gleichmäßige und vorausschauende Fahrweise - kennen die meisten aber nicht.

Fri Jul 22 15:03:51 CEST 2022    |    Adi2901

@25plus

Ich schneide mein Holz selbst und transportiere ich es auch selbst Heim.
Mein 22 alter x5 Lpg kann 3,5 t. ziehen und so wird er auch eingesetzt.
Wenn ich noch anfangen sollte den Transport vom fremden mit in Anspruch zu nehmen, dann kann ich gleich weiter mit Erdgas heizen und könnte mir die Arbeit noch ersparen.

Vergessen hast du:
Ein Autotrailer incl. Auto wiegt schon mal schnell 2-3t., je nach Fahrzeug grösse.
Des weiteren, wie oben schon erwähnt Wohnwagen.
Unser 1.8t. Doppelachser mit einem PKW zu ziehen ist schon recht abenteuerlich, auch wenn das von den Gewichten im FS auch funktionieren würde.
Im X5 durch 2,2t. Eigengewicht merke ich kaum was davon.

Klar, auch mit dem Fahrrad oder zu Fuss kommt man von A nach B, man muss es nur wollen.
Meine regelmäßige Langstrecke zu meinen Eltern 2x260km würde ich auch nicht mit LKW Tempo, theoretisch machbar sicherlich ja.
Bei uns auf dem Land mit 85-90km/h bist du bereits ein Bremsklotz.

Vorausschauend zu fahren, was nicht langsam sein muss, macht bei uns auch dem hügeligen Land mit dem E-Auto richtig Spass.
Da landet der Verbrauch auf meinem Arbeitsweg incl. Autobahn mit 100km/h Beschränkung aktuell bei rund 12-13kWh.

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