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Sat Jun 11 14:32:27 CEST 2022    |    jennss    |    Kommentare (1127)

Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?

In der EU steht die Vorgabe, dass neue Fahrzeuge ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen (ausgenommen Herstellung), kurz vor dem Beschluss. Damit werden die Hersteller wohl fast komplett auf E-Autos umstellen. Brennstoffzellenantriebe sind weiterhin möglich, aber bislang sehr selten. Die Fahrzeuge sind teuer, die Infrastruktur ebenfalls und bisher recht schlecht (in Deutschland immerhin vergleichsweise gut mit 91 H2-Tankstellen, ansonsten in Europa dagegen fast nichts).

eFuels sind insofern auch nicht mehr möglich, weil Kohlenstoff verbrannt wird und dabei CO2 freigesetzt wird. eFuels sind nur dann klimaneutral, wenn sie mit 100% grünem Strom erzeugt wurden und das erscheint der EU wohl zu schwierig vorzugeben. (?) So fragt sich jetzt, was aus Porsches Investition zur eFuel-Produktion in Chile wird. Damit würde man CO2 in Chile binden und in Europa wieder freisetzen, was global gesehen kein Problem für das Klima wäre. Auch der Methanol-Range-Extender im Gumpert Nathalie wird ab 2035 nicht mehr zulassungsfähig sein, wenn dieser Beschluss in der EU durch ist. Wasserstoff-Verbrenner (nicht zu verwechseln mit Brennstoffzellen) wären immer noch möglich, doch bisher hat kein Hersteller ein Serienfahrzeug damit auf den Markt gebracht. Alte Verbrenner dürfen auch nach 2035 immer zugelassen werden, nur keine neuen mehr.

Dieser zeitliche Druck auf Hersteller und Kunden gefällt nicht jedem. Einerseits ist es eine klare Aussage und Richtungsvorgabe, so dass man sich auf den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur und die Entwicklung von E-Autos konzentrieren und somit Kosten bündeln kann. Manche bemängeln aber die Einschränkungen der Technologie. Gerne wird noch Technologieoffenheit gefordert, weil man davon ausgeht, dass andere Technologien als E-Autos noch immer Karriere machen könnten. Es wäre möglich, dass noch neue Technologien irgendwann entwickelt werden und dann aber nicht mehr zulassungsfähig sind bzw. politisch abgewürgt werden.

Es gibt auch Stimmen, dass 2035 zu spät ist, z.B. von der Deutschen Umwelthilfe.

Zitat von Tagesschau.de zur Meinung von Greenpeace:

Zitat:

Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup erklärte hingegen: "Das EU-Parlament hat den Verbrennungsmotor heute offiziell beerdigt. Es ist gut, dass nun auch utopische Hoffnungen beendet wurden, synthetische Kraftstoffe könnten sein Siechtum verlängern."

Was haltet ihr von dem bevorstehenden EU-Beschluss zum "Verbrenner-Verbot"?
j.

PS: Den Boxster GTS 4.0 PDK im Bild bin ich letzte Woche Probe gefahren. Tolles Auto, aber es hat mir auch gezeigt, dass ich E-Motoren doch lieber fahre.

boxster-tankeboxster-tanke
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Wed Jun 29 11:41:43 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 10:02:06 Uhr:


...
Gibts dann neue Tankstellen? Also mit den alten Rüsseln für Fossilsprit, den ja Fahrzeuge bis EZ 34 fahren dürfen, und vielleicht Sechseckigen Zapfpistolen für die ganz neuen, damit die nur Efuel tanken können?

Das wird in 13 Jahren eine Nischenanwendung bleiben. Die wenigsten Tankstellen werden den Umrüstungsaufwand für eine aussterbende Tankstellen-Kundschaft auf sich nehmen. Mal sehen wie Porsche das konstruktiv lösen will, damit 911er ab BJ 2035 ausschließlich mit EFuels betankt werden können?

Wed Jun 29 11:45:19 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 11:33:26 Uhr:



Zitat:

@Blubber-AWD schrieb am 29. Juni 2022 um 09:49:33 Uhr:


Elektromobilität für Europa ist nicht die Lösung aller Umweltprobleme. Sorry.
...

Sehr gut erkannt.
Sie ist ein Teil der Verkehrswende.

Teil der Energiewende.
Ich denke am Verkehr wird sich (leider) nicht viel ändern.
Staus. Zu wenig Güter auf der Straße. ....

Wed Jun 29 11:49:37 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 11:41:43 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 10:02:06 Uhr:


...
Gibts dann neue Tankstellen? Also mit den alten Rüsseln für Fossilsprit, den ja Fahrzeuge bis EZ 34 fahren dürfen, und vielleicht Sechseckigen Zapfpistolen für die ganz neuen, damit die nur Efuel tanken können?

Das wird in 13 Jahren eine Nischenanwendung bleiben. Die wenigsten Tankstellen werden den Umrüstungsaufwand für eine aussterbende Tankstellen-Kundschaft auf sich nehmen. Mal sehen wie Porsche das konstruktiv lösen will, damit 911er ab BJ 2035 ausschließlich mit EFuels betankt werden können?

Der Aufwand ist doch eher gering.

Egal ob E-Fuel oder Alkohol oder...

Tank, Pumpe und Zapfpistole.

Nur den Tank, die Pumpe und die Rohre/Schleuche reinigen und eine neue Zapfpistole.

OK, beim Wechsel von Benzin auf E-Benzin kann man sich die Reinigung sparen.

Wed Jun 29 12:01:35 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 11:49:37 Uhr:


...
Der Aufwand ist doch eher gering.
Egal ob E-Fuel oder Alkohol oder...
Tank, Pumpe und Zapfpistole.
Nur den Tank, die Pumpe und die Rohre/Schleuche reinigen und eine neue Zapfpistole.
OK, beim Wechsel von Benzin auf E-Benzin kann man sich die Reinigung sparen.

Der Aufwand besteht darin, sicherzustellen, dass eben ausschließlich EFuels getankt werden können. Die Idee mit dem Einfärben ist nett, und macht bei der Unterscheidung bei der Steuer auch Sinn.

Aber: Wenn das Auto nur zulassungsfähig ist, wenn es mit EFuels betrieben wird, und es ist konstruktiv dann doch möglich, Dinosaft zu tanken, und irgendwer das tut, dann verliert die ganze Karre sofort ihre Zulassung mit allem, was dann dranhängt... was nicht zulassungsfähig ist, ist auch nicht versicherungsfähig...

Wed Jun 29 13:09:31 CEST 2022    |    Alexander67

Wed Jun 29 17:26:03 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 29. Juni 2022 um 10:44:00 Uhr:


...
Abgesehen davon, die Deutschen bauen ja heute schon gute E-Autos. Wieso sollen sie nicht mehr davon bauen und in 13 Jahren 100% davon?
...

Die hier wollen in 8 Jahren schon so weit sein, unabhängig davon wer wo vor wem umfällt.

😮

https://ecomento.de/.../

Wed Jun 29 17:48:23 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 17:34:40 Uhr:


Ich schätze, das Interesse an neuen Verbrennern wird schneller einschlafen als die EU regulieren kann.

"Wir sollten über die stärkere Berücksichtigung von CO2 Emissionen bei der KFZ-Steuer ....

Hier muss ich aber fairerweise den Hütern des Verbrenners beispringen: Bei einem solchen Ansatz dürfte man fürs BEV aber keinesfalls 0g Ausstoß annehmen, sondern sich am Strommix orientieren, sonst lügt man sich in die Tasche.

Wed Jun 29 18:35:10 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 17:48:23 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 17:34:40 Uhr:


Ich schätze, das Interesse an neuen Verbrennern wird schneller einschlafen als die EU regulieren kann.

"Wir sollten über die stärkere Berücksichtigung von CO2 Emissionen bei der KFZ-Steuer ....

Hier muss ich aber fairerweise den Hütern des Verbrenners beispringen: Bei einem solchen Ansatz dürfte man fürs BEV aber keinesfalls 0g Ausstoß annehmen, sondern sich am Strommix orientieren, sonst lügt man sich in die Tasche.

Gemessen wird am Auspuff. Oder willst du jedes Jahr die KFZ-Steuer neu nachberechnen?

"Sie waren letztes Jahr im Urlaub im Ausland. Wo haben Sie wieviel geladen, damit wir mit dem jeweiligen Strommix nachberechnen können?"

Wed Jun 29 18:45:57 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 18:35:10 Uhr:


...
Gemessen wird am Auspuff. Oder willst du jedes Jahr die KFZ-Steuer neu nachberechnen?

"Sie waren letztes Jahr im Urlaub im Ausland. Wo haben Sie wieviel geladen, damit wir mit dem jeweiligen Strommix nachberechnen können?"

Gemessen wird am Auspuff, also bekommt jeder Golf seine persönliche Steuer, je nach Gasfuß des Fahrers?

Nein, deutsche Steuer } deutscher Strommix, z.B.?

Entweder, es geht um die Umwelt, und da speziell ums CO2, oder eben nicht. Und aktuell haben BEV das Potential, 0g auf 100 km zu verursachen, aber tatsächlich eben sind es dann doch das ein oder andere Gramm, je nach Berechnung 60 bis 110, je nach Quelle und Studie.

Oder soll einfach mal wieder pauschal einer Gruppe in die Eier getreten werden?

Wed Jun 29 19:17:29 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 17:48:23 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 17:34:40 Uhr:


Ich schätze, das Interesse an neuen Verbrennern wird schneller einschlafen als die EU regulieren kann.

"Wir sollten über die stärkere Berücksichtigung von CO2 Emissionen bei der KFZ-Steuer ....

Hier muss ich aber fairerweise den Hütern des Verbrenners beispringen: Bei einem solchen Ansatz dürfte man fürs BEV aber keinesfalls 0g Ausstoß annehmen, sondern sich am Strommix orientieren, sonst lügt man sich in die Tasche.

Pauschal kann hier grundsätzlich schlecht nach dem deutschen Strommix gerechnet werden.
Viele Ev's werden bereits über PV-Überschuss geladen, denn auf diese Art macht es u.a. finanziell gesehen, was die meisten zum Umstieg bewegt, auch Sinn elektrisch zu fahren.
Im meinem Fall als Beispiel werden 11000 kWh erzeugt und E-Auto (24tkm/Jahr) + Haushaltverbrauch liegen bei rund 8000kWh.

Wed Jun 29 19:17:46 CEST 2022    |    jennss

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 13:09:31 Uhr:


Die Plugin Brennstoffzelle.

https://www.autobild.de/.../...rbericht-preis-reichweite-21595647.html

Wie lange hält dabei der Akku? 10,5 kWh sind wie beim PlugIn-Benziner, wo der Akku relativ schnell verschleißt.
Die Frage ist auch, was das Auto normal kosten würde, mal angenommen, es gäbe eine brauchbare Stückzahl. Die 700 € im Leasing dürften subventioniert sein wg. kleiner Stückzahl.

Schneller tanken ist nur dann von Vorteil, wenn man zufällig an einer der wenigen Tankstellen steht.
Die WLTP-Reichweite (350 km) ist kaum besser als beim rein elektrischen Vivaro (329 km) und deutlich unter einem Buzz (420 km). Beim H2-Plugin kann der Akku (50 km) nur mit 11 kW geladen werden, was aber immerhin schon mehr als 1C ist. 0-100 brauchen 15 Sek. (Buzz 10,2 s.) und Höchstgeschwindigkeit ist 110 km/h (Buzz 145 km/h).

Das Konzept lohnt sicher nur unter ganz bestimmten Umständen, also wenn man nah an einer H2-Tankstelle wohnt und die höheren Fahrkosten akzeptiert.
j.

Wed Jun 29 19:19:18 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 18:45:57 Uhr:


...
Gemessen wird am Auspuff, also bekommt jeder Golf seine persönliche Steuer, je nach Gasfuß des Fahrers?
...

KFZ-Steuer nach WLTP.

CO2-Steuer nach Gasfuß.

Warum sollte ein BEV-Fahrer, der an der heimischen PV lädt, mit dem Strommix belastet werden?

Wed Jun 29 19:28:20 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Adi2901 schrieb am 29. Juni 2022 um 19:17:29 Uhr:



Pauschal kann hier grundsätzlich schlecht nach dem deutschen Strommix gerechnet werden.
Viele Ev's werden bereits über PV-Überschuss geladen, denn auf diese Art macht es u.a. finanziell gesehen, was die meisten zum Umstieg bewegt,...

Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 19:19:18 Uhr:



KFZ-Steuer nach WLTP.
CO2-Steuer nach Gasfuß.

Warum sollte ein BEV-Fahrer, der an der heimischen PV lädt, mit dem Strommix belastet werden?

Also soll der Verbrenner pauschal bluten, selbst wenn ein sparsamer Fahrer drinnen hockt?

Heimische PV. Ja, auf die Einzelperson betrachtet 0 Gramm.

Ich frage darum noch einmal: Worum soll es bei der Besteuerung gehen, um die pauschale Abstrafung der Verbrenner, oder um die Sanktionierung tatsächlichen Ausstoßes?

Aufs Land betrachtet, was bedeutet es, wenn ihr beiden PV Überschuss ladet?

Könnte es sein, dass dieser Überschuss, so ihr nicht laden würdet, ins Netz eingespeist würde, und dort den Ausstoß des offiziellen Strommixes senken würde? Ist das nicht ein Nullsummenspiel?
Und letztendlich, ist euer Bonus nicht schon dadurch gegeben, dass euch eure kWh aus PV Überschuss letztlich nur 8 bis 11 ct kostet (je nach Anlage), während der Allgemeinstrom um die 30 ct liegt?

Nicht falsch verstehen, ich hab da keinen Neid, und ich finde es gut, dass ihr PV habt, und diese sinnvoll nutzt.

Es geht mir aber wirklich um die Frage, ob ein bestimmter Vorschlag wirklich der Intension der Besteuerung entspricht, also geringen Ausstoß belohnt, und hohen bestraft, oder geht es um eine pauschalierte Abstrafung, um irgend einer Gruppe eine bestimmte Entscheidung aufzunötigen.

Wed Jun 29 19:32:24 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 19:28:20 Uhr:


Könnte es sein, dass dieser Überschuss, so ihr nicht laden würdet, ins Netz eingespeist würde, und dort den Ausstoß des offiziellen Strommixes senken würde? Ist das nicht ein Nullsummenspiel?
Und letztendlich, ist euer Bonus nicht schon dadurch gegeben, dass euch eure kWh aus PV Überschuss letztlich nur 8 bis 11 ct kostet (je nach Anlage), während der Allgemeinstrom um die 30 ct liegt?

Nicht falsch verstehen, ich hab da keinen Neid, und ich finde es gut, dass ihr PV habt, und diese sinnvoll nutzt.
[...]

Full ACK, bis auf dass man bei neuen Stromverträgen inkl. Anteil an der Grundgebühr bei seriöseren Tarifen schon über 0,40EUR/kWh ist.

EDIT: Zumal jmd. der PV und BEV hat nicht zwangsläufig nur Überschuss aus der PV lädt, insb. wenn er gerade im Winter im Dunkeln zur Arbeit fährt und von der Arbeit heimkommt.

notting

Wed Jun 29 19:34:35 CEST 2022    |    jennss

Hier Erfahrungen von jemandem, der den H2-PlugIn von Mercedes gefahren ist (GLC Fuel Cell):
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=16353725#post16353725
Mercedes hat den ja schon wieder eingestampft.
j.

Wed Jun 29 19:36:26 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 19:19:18 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 18:45:57 Uhr:


...
Gemessen wird am Auspuff, also bekommt jeder Golf seine persönliche Steuer, je nach Gasfuß des Fahrers?
...

KFZ-Steuer nach WLTP.
CO2-Steuer nach Gasfuß.

Warum sollte ein BEV-Fahrer, der an der heimischen PV lädt, mit dem Strommix belastet werden?

Genau.
Die CO2 Steuer auf den Treibstoff- bzw. Strommix und den Verbrauch.

Die kfz-Steuer als Steuerelement um unliebsame Fahrzeuge vom Markt zu nehmen bzw. gar nicht erst drauf zu lassen.

Wenn dann die CO2 Steuer immer mehr steigt dann gibt es hoffentlich ausreichend alternative Fahrzeuge im niedrigen Preissegment damit sich auch nicht-Neuwagenkäufer Fahrzeuge mit niedriger CO2 Steuer leisten können.

Wed Jun 29 19:39:47 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 19:36:26 Uhr:


Wenn dann die CO2 Steuer immer mehr steigt dann gibt es hoffentlich ausreichend alternative Fahrzeuge im niedrigen Preissegment damit sich auch nicht-Neuwagenkäufer Fahrzeuge mit niedriger CO2 Steuer leisten können.

... mit noch für ihre Zwecke brauchbarer Reichweite und Ladeleistung...

notting

Wed Jun 29 19:43:02 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 29. Juni 2022 um 19:34:35 Uhr:


Hier Erfahrungen von jemandem, der den H2-PlugIn von Mercedes gefahren ist (GLC Fuel Cell):
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=16353725#post16353725
Mercedes hat den ja schon wieder eingestampft.
j.

Der DuckDuckGo Browser sagt (zumindest bis Cookies aktivieren) nichts.

Aber Firefox.

Zitat:

....
Jemand könnte versuchen, sich als diese Website auszugeben, daher sollten Sie nicht fortfahren.

Websites weisen ihre Identität mittels Zertifikaten nach. Firefox vertraut https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=16353725#post16353725 nicht, weil der Aussteller des Zertifikats unbekannt ist, das Zertifikat selbstsigniert ist oder der Server nicht die korrekten Zwischenzertifikate sendet.
....

Wed Jun 29 19:47:19 CEST 2022    |    Adi2901

@BaldAuchPrius
Jedem steht frei gestellt ob er sich letztendlich eine PV-Anlage anschafft oder halt nicht, wenn die Gegebenheiten vor Ort vorhanden sind.
Wer halbwegs rechnen kann, der stellt fest, dass es sich mehr als lohnt.

Wenn der Staat entsprechend die Pkw- Entwicklung steuern möchte, dann geht es nicht anders als dort anzusetzen wo es den Leuten halt schmerzt.
Ob das legitim sei oder auch nicht, lasse ich mal aussen vor.

Wed Jun 29 19:48:45 CEST 2022    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 19:43:02 Uhr:



Zitat:

@jennss schrieb am 29. Juni 2022 um 19:34:35 Uhr:


Hier Erfahrungen von jemandem, der den H2-PlugIn von Mercedes gefahren ist (GLC Fuel Cell):
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=16353725#post16353725
Mercedes hat den ja schon wieder eingestampft.
j.

Der DuckDuckGo Browser sagt (zumindest bis Cookies aktivieren) nichts.
Aber Firefox.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 19:43:02 Uhr:



Zitat:

....
Jemand könnte versuchen, sich als diese Website auszugeben, daher sollten Sie nicht fortfahren.

Websites weisen ihre Identität mittels Zertifikaten nach. Firefox vertraut https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=16353725#post16353725 nicht, weil der Aussteller des Zertifikats unbekannt ist, das Zertifikat selbstsigniert ist oder der Server nicht die korrekten Zwischenzertifikate sendet.
....

Mein Firefox findet die Seite ok, allerdings ist ein Login erforderlich.

notting

Wed Jun 29 20:01:35 CEST 2022    |    jennss

Argh, das liegt vielleicht an dem Unterforum. Anderen Forenteile sind frei lesbar, soweit ich weiß. Ok., ich kopiere es mal rein...

Zitat:

Heute mal wieder unfreiwillig mit einer der größten Umweltsünden auf Rädern, einem Mercedes-Benz GLC F-Cell, unterwegs gewesen. Der Wasserstoff-Tank war laut Anzeige nur noch zu ziemlich genau 25 % gefüllt, also ab zur Tankstelle. In ganz Berlin gibts nur noch 2 Wasserstoff-Tankstellen. Waren wohl mal 5, wobei auch da nicht alle gleich gut funktionierten.
Also Tankvorgang gestartet: 0,66 kg getankt, dann Errormeldung. Hotline angerufen: Ja ist bekannt, einfach so oft probieren bis es klappt. Das wird schon. Ohne das was gemacht wurde, gings dann wieder. Dann nochmal 0,5 kg getankt. Menno!!! Und noch ein drittes Mal getankt, nun 1,6 kg. Im Schneckentempo. Nun war der Tank laut Anzeige im Auto voll, obwohl das rechnerisch überhaupt nicht hinhaut, denn da sollen 4,4 kg rein passen. Summa summarum, habe ich da etwa 25 Minuten verbracht. Angeblich solls ja nur 3 Minuten dauern, den Tank komplett zu befüllen. Und das soll noch die bessere der 2 H-Tankstellen in Berlin sein. Und sieht man sich in der App an, wann dort das letzte Mal getankt wurde, steht da immer irgendwas von: zuletzt vor 2-3-6 Stunden. Und das bei nur 2 Tankstellen in der Stadt. Muß wahnsinnig viele von den Fahrzeugen in der Stadt geben. Ein echtes Zukunftsmodell. Immerhin hat Mercedes inzwischen eingesehen, daß Wasserstoff im Pkw-Bereich aktuell keine Zukunft hat und die Produktion eingestellt. Da frage ich mich schon, wieso das bei LKWs und Bussen zukünftig so viel besser laufen sollte? Die hochproblematische Umweltbilanz und die immensen Kosten für den Steuerzahler dabei außen vor gelassen, sondern nur rein die Praxis betrachtend.

PS: Und ständig klappert und zischt es im Auto wegen der aktiven Brennstoffzelle. Wobei das nichts ist gegen die bedrohlichen Geräusche, die die Wasserstofftankstelle absondert, wo Du denkst, uuuuups, was war das denn, ist da gerade der große Vorratstank undicht geworden und geht hier gleich alles hoch?

und

Zitat:

Gestern das gleiche Spiel: 0,42 kg, 0,42 kg, 0,38 kg
Beim vierten Betankungsvorgang ist die Anlage dann wieder ausgestiegen.

Wobei die anschließende Füllstands- und Restreichweitenanzeige im Auto dieses Mal nochmals deutlich weniger einleuchtend war. Es ging von geschätzt 54% auf 90%. Die Reichweitenanzeige erhöhte sich aber nur um knapp 80 km. Damit war der Füllstand in etwa dort, wo er vor Beginn der Fahrt war, obwohl ich rund 130 km gefahren war. (gleichbleibender Akkustand)

Hoffe, er ist mir nicht böse, wenn er es hier liest 🙂. Finde die Erfahrungen interessant. Also Tanken funktioniert bei H2 auch nicht immer so easy.
j.

Wed Jun 29 20:12:39 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 29. Juni 2022 um 20:01:35 Uhr:


....

Hoffe, er ist mir nicht böse, wenn er es hier liest 🙂. Finde die Erfahrungen interessant. Also Tanken funktioniert bei H2 auch nicht immer so easy.
j.

Nicht so ganz überraschend.
H2 ist im Umgang schwierig.
Gas- und Alkohol-Brennstoffzellen haben ganz klar weniger Probleme.

Wobei ich keine Ahnung habe wie typisch diese Probleme sind. Evtl. lag es ja "nur" an genau diesem Fahrzeug oder dieser speziellen Tankstelle.

Wed Jun 29 21:32:13 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 19:28:20 Uhr:



Zitat:

@Adi2901 schrieb am 29. Juni 2022 um 19:17:29 Uhr:



Pauschal kann hier grundsätzlich schlecht nach dem deutschen Strommix gerechnet werden.
Viele Ev's werden bereits über PV-Überschuss geladen, denn auf diese Art macht es u.a. finanziell gesehen, was die meisten zum Umstieg bewegt,...

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 19:28:20 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 29. Juni 2022 um 19:19:18 Uhr:



KFZ-Steuer nach WLTP.
CO2-Steuer nach Gasfuß.

Warum sollte ein BEV-Fahrer, der an der heimischen PV lädt, mit dem Strommix belastet werden?


...
Nicht falsch verstehen, ich hab da keinen Neid, und ich finde es gut, dass ihr PV habt, und diese sinnvoll nutzt.

Es geht mir aber wirklich um die Frage, ob ein bestimmter Vorschlag wirklich der Intension der Besteuerung entspricht, also geringen Ausstoß belohnt, und hohen bestraft, oder geht es um eine pauschalierte Abstrafung, um irgend einer Gruppe eine bestimmte Entscheidung aufzunötigen.

Issssch habe (noch) kein BEV und (noch) keine PV.

😉

Wed Jun 29 21:50:31 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Juni 2022 um 19:28:20 Uhr:


....
Es geht mir aber wirklich um die Frage, ob ein bestimmter Vorschlag wirklich der Intension der Besteuerung entspricht, also geringen Ausstoß belohnt, und hohen bestraft, oder geht es um eine pauschalierte Abstrafung, um irgend einer Gruppe eine bestimmte Entscheidung aufzunötigen.

KFZ Steuer ist verbrauchsunabhängig.
Ebenso wie ein Verbrenner Verbot oder ähnliches.

Alles was über CO2 Steuer auf fossiles C geht bestraft eben das fossile C.
Die könnte zum Beispiel bei import oder Förderung von fossilen oder zweifelhaften C erhoben werden.
Zweifelhaftes C wie zum Beispiel Kunststoffe.
Die könnten ja in der Müllverbrennungsanlage landen.

Wenn das bei Import oder Förderung erhoben wird dann ist das beim Preis von jeder Energieform auch automatisch drin.
Egal ob Kohlestrom oder Benzin oder...
Am Ende zahlt derjenige der die Energie verbraucht auch seinen Anteil.
Wer wenig verbraucht eben wenig.
Wer viel verbracht eben mehr.
Auch Kunststoffe auf Basis von fossilem C würden teurer werden. Was auch zu einer gewissen Steuerung führt.

Thu Jun 30 08:02:40 CEST 2022    |    Batterietester133119

Ist es richtig, dass Verbrenner auch nach 2035 als Neufahrzeuge verkauft werden dürfen, wenn sie mit eFuels betankt werden ?

Thu Jun 30 08:06:59 CEST 2022    |    Batterietester133119

Zitat:

@merianson1 schrieb am 30. Juni 2022 um 08:02:40 Uhr:


Ist es richtig, dass Verbrenner auch nach 2035 als Neufahrzeuge verkauft werden dürfen, wenn sie mit eFuels betankt werden ?

Das ist doch der Kompromiss, der 2 Minuten vor 12 durchgedrückt wurde: eFuels. Also auch Neuwagen nach 2035 … ja aber. …
aber nur wenn diese mit eFuels betrieben werden.

Thu Jun 30 08:12:23 CEST 2022    |    Batterietester133119

Da die eFuels Ausnahme existiert, gibt es kein Verbrennerverbot 2035. Warum wird es nicht klar gesagt ?

Thu Jun 30 08:30:56 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Adi2901 schrieb am 29. Juni 2022 um 19:47:19 Uhr:


...
Wer halbwegs rechnen kann, der stellt fest, dass es sich mehr als lohnt.

Mich brauchst nicht überzeugen, hätte ich ein Haus, wäre auch PV drauf 😉

Zitat:

Wenn der Staat entsprechend die Pkw- Entwicklung steuern möchte, dann geht es nicht anders als dort anzusetzen wo es den Leuten halt schmerzt.
Ob das legitim sei oder auch nicht, lasse ich mal aussen vor.

Auch hier bedenke ich das Verhältnismäßigkeitsgebot.

Der selbe Staat, der den Bürgern dafür weh tun will, dass sie Verbrenner fahren, fordert von ihnen aber auch maximale Mobilität (Jobcenter erachtet eine Pendelstrecke von bis zu 100 km, das sind 200 km am Tag, für zumutbar). Für Menschen in "normalen Jobs", die entsprechend pendeln, gibt es nur leider noch keine passenden BEV. Von der Größe und vom Verbrauch her würde ein I3 schon für viele gepasst haben, nur dass dessen Preise eben dort anfingen, wo bei vielen der "einfachen Pendler" schon lange Ende der Fahnenstange ist.

Ich denke, dass eben dieser Staat erst dann das Recht hat, jedem auf die Zehen zu treten, wenn dieser auch tatsächlich die Möglichkeit hat, die Alternative zu wählen.

So wäre es für durchaus vorstellbar, eine zusätzliche "Luxussteuer" für Verbrenner der höheren Klassen auszurufen, also z.B. für alles über 120 PS, oder über 1,5 Tonnen, oder auch (obwohl ich die Bauform mag) SUV, aber eben Fahrzeuge der unteren Einkommensschichten, wie Polo, Corsa, Yaris, Clio.... davon so lange auszunehmen, wie es in deren Preissegment kein Fahrzeug gibt, dass die vom Staat geforderte Mobilität von 200 km am Tag (auch im Winter) aufbieten kann.

Thu Jun 30 08:35:47 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@merianson1 schrieb am 30. Juni 2022 um 08:12:23 Uhr:


Da die eFuels Ausnahme existiert, gibt es kein Verbrennerverbot 2035. Warum wird es nicht klar gesagt ?

Wird doch, die FDP hat Medienwirksam hineingegrätscht, im Vorfeld ging es noch um die EU.

Aber komplett sinnlose Diskussion, wer wollte sich dann noch SynFuels leisten wollen.

Thu Jun 30 08:36:28 CEST 2022    |    Batterietester133119

https://www.electrive.net/.../

„ Ganz wie von der EU-Kommission in ihrem „Fit for 55“-Programm vorgeschlagen fiel die Abstimmung der Umweltminister aber nicht aus. Denn die Vereinbarung lässt auf Drängen Deutschlands und anderer EU-Staaten doch noch die Möglichkeit offen, dass Verbrenner, die ausschließlich mit E-Fuels betrieben werden, auch nach 2035 zugelassen werden können – die EU-Kommission soll demnach Vorschläge unterbreiten, wie eine solche Ausnahme aussehen könnte.“

Es wird somit noch eine eFuels Ausnahme „gebacken“. Die Ausnahmeregelung eFuels muss aber noch durch die EU-Komission konkretisiert werden.

Thu Jun 30 09:13:55 CEST 2022    |    cookie_dent

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 21:50:31 Uhr:


Alles was über CO2 Steuer auf fossiles C geht bestraft eben das fossile C.
Die könnte zum Beispiel bei import oder Förderung von fossilen oder zweifelhaften C erhoben werden.
...
Wenn das bei Import oder Förderung erhoben wird dann ist das beim Preis von jeder Energieform auch automatisch drin.
Egal ob Kohlestrom oder Benzin oder...
Am Ende zahlt derjenige der die Energie verbraucht auch seinen Anteil.

Ich halte das für Problematisch, es geht ja nicht nur um die Mobilität.

Die Bevölkerungsgruppe die ein eigenes Haus hat und somit in der Lage ist sich eine staatlich geförderte PV Anlage, nebst Wärmepumpe und BEV zu leisten, bezahlt dann kaum was.
Die andere Bevölkerungsgruppe die zur Miete wohnt und somit keine Einflussmöglichkeit auf das ökologische Handeln es Vermieters hat und evtl. nicht in Lage ist sich ein BEV zu leisten, oder es (wegen der mangelhaften Ladeinfrastruktur) schlecht laden kann zahlt dann die Zeche über die CO2 Steuer.

Ja, kann man machen, aber da steckt dann definitiv sozialer Zündstoff drin.

Thu Jun 30 09:38:06 CEST 2022    |    Schwarzwald4motion

Es sind ja bei Leibe nicht nur Mieter die Infrastrukturell keine Möglichkeiten zur Teilhabe bekommen.
Ein Kernproblem ist Die Versteuerung von „Energieeinnahmen“ Wenn es in gemeinschaftliche „Notlösungen“ geht.
Deshalb werden auch keine möglichen adäquaten Pilotprojekte Oder auch einfach kaum Ideen entwickelt.

Unterm Strich kann man sein Geld gar nicht in vernünftige Energiespar-Lösungen zur eigenen Unterstützung investieren sondern darf beim inflationären verbrennen Zusehen oder muss in konventionelle ETFs und sonstigen Schwachsinn „investieren“.

Thu Jun 30 09:50:41 CEST 2022    |    Batterietester133119

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 30. Juni 2022 um 09:13:55 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 21:50:31 Uhr:


Alles was über CO2 Steuer auf fossiles C geht bestraft eben das fossile C.
Die könnte zum Beispiel bei import oder Förderung von fossilen oder zweifelhaften C erhoben werden.
...
Wenn das bei Import oder Förderung erhoben wird dann ist das beim Preis von jeder Energieform auch automatisch drin.
Egal ob Kohlestrom oder Benzin oder...
Am Ende zahlt derjenige der die Energie verbraucht auch seinen Anteil.

Ich halte das für Problematisch, es geht ja nicht nur um die Mobilität.

Die Bevölkerungsgruppe die ein eigenes Haus hat und somit in der Lage ist sich eine staatlich geförderte PV Anlage, nebst Wärmepumpe und BEV zu leisten, bezahlt dann kaum was.
Die andere Bevölkerungsgruppe die zur Miete wohnt und somit keine Einflussmöglichkeit auf das ökologische Handeln es Vermieters hat und evtl. nicht in Lage ist sich ein BEV zu leisten, oder es (wegen der mangelhaften Ladeinfrastruktur) schlecht laden kann zahlt dann die Zeche über die CO2 Steuer.

Ja, kann man machen, aber da steckt dann definitiv sozialer Zündstoff drin.

In den USA kann der soziale Zündstoff am besten beobachtet werden, da US-Bürger längere Wege fahren;
Die Zeit schrieb: „ Die Benzinpreise in den USA liegen gegenwärtig etwa bei fünf Dollar pro Gallone (etwa 1,25 Euro pro Liter). Zum Vergleich: Anfang des Jahres, also vor dem russischen Krieg gegen die Ukraine, lag der Preis noch bei gut drei Dollar pro Gallone. Der Bund verlangt 18,4 US-Cent je Gallone an Steuern bei Benzin und 24,4 Cent bei Diesel. In den USA erheben der Bund und die Bundesstaaten ihre Steuern getrennt. Die Benzinsteuern der Staaten sind zum Teil höher als die des Bundes. Sie liegen im Schnitt bei 30 Cent pro Gallone.“
Da US-Bürger sehr gerne PickUps fahren, wird es entsprechend dem Durst der Autos sehr teuer … im normalen Spritverbrauch.
Bei der ersten großen Ölkrise in den USA gingen reihenweise US-Hersteller in die Miese; Detroit Fabriken wurden geschlossen. US-Bürger kauften auch viele kleinere Autos; diese hatten vornehmlich asiatische Hersteller im Angebot. US-Hersteller hatten keine spritsparenden Autos im Programm.
Die heutige Ölkrise trifft zumindest auf breitere Alternativen. Kunden können Verbrenner, Hybride und eAutos kaufen.

Die jetzige Krise kann aber dazu führen, dass nochmals der PickUp-Verkauf in den USA ernsthafter einbrechen wird. Das hat vor allem für US-Autohersteller dann große Folgen, da es die Brot und Butter Autos in den USA sind.

Thu Jun 30 11:05:45 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 30. Juni 2022 um 09:13:55 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Juni 2022 um 21:50:31 Uhr:


Alles was über CO2 Steuer auf fossiles C geht bestraft eben das fossile C.
Die könnte zum Beispiel bei import oder Förderung von fossilen oder zweifelhaften C erhoben werden.
...
Wenn das bei Import oder Förderung erhoben wird dann ist das beim Preis von jeder Energieform auch automatisch drin.
Egal ob Kohlestrom oder Benzin oder...
Am Ende zahlt derjenige der die Energie verbraucht auch seinen Anteil.

Ich halte das für Problematisch, es geht ja nicht nur um die Mobilität.

Die Bevölkerungsgruppe die ein eigenes Haus hat und somit in der Lage ist sich eine staatlich geförderte PV Anlage, nebst Wärmepumpe und BEV zu leisten, bezahlt dann kaum was.
Die andere Bevölkerungsgruppe die zur Miete wohnt und somit keine Einflussmöglichkeit auf das ökologische Handeln es Vermieters hat und evtl. nicht in Lage ist sich ein BEV zu leisten, oder es (wegen der mangelhaften Ladeinfrastruktur) schlecht laden kann zahlt dann die Zeche über die CO2 Steuer.

Ja, kann man machen, aber da steckt dann definitiv sozialer Zündstoff drin.

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. Juni 2022 um 09:38:06 Uhr:


Es sind ja bei Leibe nicht nur Mieter die Infrastrukturell keine Möglichkeiten zur Teilhabe bekommen.
Ein Kernproblem ist Die Versteuerung von „Energieeinnahmen“ Wenn es in gemeinschaftliche „Notlösungen“ geht.
Deshalb werden auch keine möglichen adäquaten Pilotprojekte Oder auch einfach kaum Ideen entwickelt.

Unterm Strich kann man sein Geld gar nicht in vernünftige Energiespar-Lösungen zur eigenen Unterstützung investieren sondern darf beim inflationären verbrennen Zusehen oder muss in konventionelle ETFs und sonstigen Schwachsinn „investieren“.

Ich denke mit einer funktionierenden Strombörse wäre eine Steuerung über eine Steuer auf fossiles C sehr sinnvoll.
Und kaum sozialer Sprengstoff.

Gas in Gasspeichern wäre bei der Lösung nach Zeitpunkt des Imports oder Förderung besteuert nicht irgendwann viel teurer. Kohlestrom den man nicht gut herunter regeln kann wird teuer. Fossiles Gas zur Spitzenlastdeckung wird sich lange lohnen. Irgendwann wird es dann auch H2 oder Methan oder... aus Stromüberschüssen geben. Das wird dann mehr und mehr die teurer werdenden fossilen Erdgase aus Import oder eigenen Förderung ersetzen.

Natürlich wird nicht jeder seine eigene Photovoltaik auf dem Dach haben. Und bei einer funktionierenden Strombörse sollte man diese mit Akkus ergänzen. Aber man kann auch beim BEV über bidirektionales Laden Geld verdienen.
Wer natürlich Laternenparker ist kann das vorerst auch nicht machen.

Aber im Vergleich zu heute gäbe es viel mehr die quasi nebenbei aus dem Energiemarkt Gewinne erzielen konnten.

Thu Jun 30 12:59:38 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 30. Juni 2022 um 11:05:45 Uhr:


...Irgendwann wird es dann auch H2 oder Methan oder... aus Stromüberschüssen geben. Das wird dann mehr und mehr die teurer werdenden fossilen Erdgase aus Import oder eigenen Förderung ersetzen....

Genau diese Haltung hat uns überhaupt erst in die heutige Lage gebracht.

Man hat halt erstmal mit den Repressionen angefangen, in der Erwartung, dass die Goodies wohl schon zeitnah folgen werden.

man hat Atom und Kohle weggeschalten, bevor eine Kompensation durch EE incl. Speicher bereit stand nun steht man heute da ohne die Kraftwerke und ohne die Speicher, deren Erscheinen man ja eigentlich schon prognostiziert hatte ...

Genau das ist auch hier wieder das Problem: so lange wie nur erwartet, oder prognostiziert wird, dass es grünen H2 oder e Methan geben wird ...irgendwann... kann man eben nicht heute schon die darauf aufbauende Kehrseite starten.

Thu Jun 30 13:18:18 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Juni 2022 um 12:59:38 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 30. Juni 2022 um 11:05:45 Uhr:


...Irgendwann wird es dann auch H2 oder Methan oder... aus Stromüberschüssen geben. Das wird dann mehr und mehr die teurer werdenden fossilen Erdgase aus Import oder eigenen Förderung ersetzen....

Genau diese Haltung hat uns überhaupt erst in die heutige Lage gebracht.

....

Eigentlich schlimmer.
PV, Windkraft sowie kleine Wasserkraftwerke (zum Beispiel auf Basis alter Mühlen) wurden künstlich gebremst und Akkus mangels offener Strombörse auch behindert.

Bei PV Kleinanlagen darf der Zähler auch gerne rückwärts laufen.
Etwas größere Anlagen ohne Akku oder nur mit Akku zum Eigenverbrauch sollte man auch eher einfach handhaben dürfen.
Usw.

Thu Jun 30 13:18:38 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Juni 2022 um 08:30:56 Uhr:


Der selbe Staat, der den Bürgern dafür weh tun will, dass sie Verbrenner fahren, fordert von ihnen aber auch maximale Mobilität (Jobcenter erachtet eine Pendelstrecke von bis zu 100 km, das sind 200 km am Tag, für zumutbar). Für Menschen in "normalen Jobs", die entsprechend pendeln, gibt es nur leider noch keine passenden BEV. Von der Größe und vom Verbrauch her würde ein I3 schon für viele gepasst haben, nur dass dessen Preise eben dort anfingen, wo bei vielen der "einfachen Pendler" schon lange Ende der Fahnenstange ist.

Fahre selbst einen Arbeitsweg von 2x70km, dank Fahrgemeinschaft fahre ich jeden Zeiten Tag selbst (dann kommt die Zufahrt zum Treffpunkt 2x13km dazu) , Fahrleistung pro Jahr rund 25tkm.
Bin längst auf Bev im Leasing umgestiegen weil sich der Verbrenner kaum noch lohnt.
Für rund 300,- Euro all incl. Paket nur das Laden kommt dazu, dafür gibt es einen Neuwagen mit Werksgarantie.
Ich sehe im Kauf eines EVs auf diesem Stand der Technik momentan keinen Sinn.

Aber das darf jeder für sich selbst berechnen ob sich es lohnt.

Thu Jun 30 21:31:58 CEST 2022    |    cookie_dent

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Juni 2022 um 12:59:38 Uhr:


Man hat halt erstmal mit den Repressionen angefangen, in der Erwartung, dass die Goodies wohl schon zeitnah folgen werden.

man hat Atom und Kohle weggeschalten, bevor eine Kompensation durch EE incl. Speicher bereit stand nun steht man heute da ohne die Kraftwerke und ohne die Speicher, deren Erscheinen man ja eigentlich schon prognostiziert hatte ...

Ich denke auch das hier das größte Problem liegt, Kohle und AKW´s abschalten, bei den Erneuerbaren auf der Bremse stehen, eine CO2 Steuer als verlässliche Einnahmequelle einführen bevor es für die meisten Alternativen gibt und gucken was passiert.
Jetzt ist das Gejammer groß weil die Rechnung doch nicht aufgeht. Nur eins ist sicher, das alles an den Politikern abperlt, dahingehend sind sie eh mit Teflon beschichtet.
Wenigstens ist Herrn Wissing aufgefallen das die Hälfte der Kommunen noch keinen einzigen öffentlich zugänglichen Ladepunkt haben (und ich dachte schon ich lebe in einem gallischen Dorf).
Bleibt abzuwarten was er daraus macht.

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