Sat Jun 11 14:32:27 CEST 2022
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jennss
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Kommentare (1127)
Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?In der EU steht die Vorgabe, dass neue Fahrzeuge ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen (ausgenommen Herstellung), kurz vor dem Beschluss. Damit werden die Hersteller wohl fast komplett auf E-Autos umstellen. Brennstoffzellenantriebe sind weiterhin möglich, aber bislang sehr selten. Die Fahrzeuge sind teuer, die Infrastruktur ebenfalls und bisher recht schlecht (in Deutschland immerhin vergleichsweise gut mit 91 H2-Tankstellen, ansonsten in Europa dagegen fast nichts). eFuels sind insofern auch nicht mehr möglich, weil Kohlenstoff verbrannt wird und dabei CO2 freigesetzt wird. eFuels sind nur dann klimaneutral, wenn sie mit 100% grünem Strom erzeugt wurden und das erscheint der EU wohl zu schwierig vorzugeben. (?) So fragt sich jetzt, was aus Porsches Investition zur eFuel-Produktion in Chile wird. Damit würde man CO2 in Chile binden und in Europa wieder freisetzen, was global gesehen kein Problem für das Klima wäre. Auch der Methanol-Range-Extender im Gumpert Nathalie wird ab 2035 nicht mehr zulassungsfähig sein, wenn dieser Beschluss in der EU durch ist. Wasserstoff-Verbrenner (nicht zu verwechseln mit Brennstoffzellen) wären immer noch möglich, doch bisher hat kein Hersteller ein Serienfahrzeug damit auf den Markt gebracht. Alte Verbrenner dürfen auch nach 2035 immer zugelassen werden, nur keine neuen mehr. Dieser zeitliche Druck auf Hersteller und Kunden gefällt nicht jedem. Einerseits ist es eine klare Aussage und Richtungsvorgabe, so dass man sich auf den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur und die Entwicklung von E-Autos konzentrieren und somit Kosten bündeln kann. Manche bemängeln aber die Einschränkungen der Technologie. Gerne wird noch Technologieoffenheit gefordert, weil man davon ausgeht, dass andere Technologien als E-Autos noch immer Karriere machen könnten. Es wäre möglich, dass noch neue Technologien irgendwann entwickelt werden und dann aber nicht mehr zulassungsfähig sind bzw. politisch abgewürgt werden. Es gibt auch Stimmen, dass 2035 zu spät ist, z.B. von der Deutschen Umwelthilfe. Zitat von Tagesschau.de zur Meinung von Greenpeace:
Was haltet ihr von dem bevorstehenden EU-Beschluss zum "Verbrenner-Verbot"? PS: Den Boxster GTS 4.0 PDK im Bild bin ich letzte Woche Probe gefahren. Tolles Auto, aber es hat mir auch gezeigt, dass ich E-Motoren doch lieber fahre. ![]() |
Wed Jul 13 14:01:00 CEST 2022 |
Adi2901
Im Rhein-Main Gebiet habe ich noch keinen auf der Strasse gesehen.
Ob Mazda eventuell mit günstigen Leasingraten das Fahrzeug in den Markt pressen möchte, das kann ich nicht beurteilen.
Für das was der Mx-30 jedoch kann, ist er definitiv deutlich überteuert.
Fri Jul 15 06:36:04 CEST 2022 |
Batterietester133119
Überteuert ist relativ.
Wann ist etwas überteuert. Es kann ein 10.000 Euro Auto gekauft werde, aber auch ein 100.000 Euro Auto.
Fri Jul 15 09:29:55 CEST 2022 |
Gravitar
Sehe ich nicht so! Wer kauft und bezahlt denn heute ein Fahrzeug jenseits der 30.000€ privat? Eine verschwindend geringe Minderheit. Momentan gibt es noch Subventionsprofiteure mit daraus resultierenden niedrigen Leasingraten, aber das ist auch bald Geschichte. Ein Mittelklassewagen mit 20.000km im Jahr ist im Leasing derzeit näher an den 1.000€/Mo als an den 500€/Mo für Privatpersonen. Tendenz steigend. Man kommt dann gemittelt auf 160.000€ in 20 Jahren Mobilität. Wenn es inflationsbedingt nicht noch steigt, was zu erwarten ist. Wer nachdenken kann, kauft sich derzeit einen günstigen Neuwagen für 20.000€ und fährt den 20 Jahre. Günstiger wird es nicht mehr und die Mobilität ist zum aktuellen Stand der Inflation für 20 Jahre zementiert.
Gruß
Gravitar
Fri Jul 15 10:27:13 CEST 2022 |
Rhinorider
Ja, das kenne ich. Ich bin auch auf der Suche nach einem Mittelklassewagen. Dass diese nun mit 1000€ im Monat zu Buche schlagen, insofern man sie nicht mit allem erdenklichen vollstopft, musste ich mit Erschrecken feststellen. Gerade als Vielfahrer macht mir die derzeitige Entwicklung sorgen. Ich habe keine Lust 200km am Tag in einem Kleinwagen ohne vernünftige Assistenz und Komfort abzureissen.
Fri Jul 15 10:40:12 CEST 2022 |
Gravitar
Ich habe Kompromisse gemacht. Die mir wichtigen Dinge sind enthalten, viel Geld kann man sparen, wenn man bei den ohnehin kaum nutzbaren Fahrleistungen Kompromisse macht und eine schwache Motorisierung wählt. Optisch chic finde ich derzeit den neuen Astra L. Als Kombi in der schon ganz brauchbaren Elegance-Ausstattung (die niedrigeren stellen die wegen Gewinnmaximierung derzeit nicht zur Verfügung) wechseln eben diese 22.000Euro den Besitzer. Die 110 PS reichen für 10s auf 100 und für 200km/h Spitze, was mir dicke reichen würde. Der Plug-in Hybrid kostet grob 13.000Euro mehr oder alternativ Sprit für 150.000km bei derzeitigen Preisen....
Gruß
Gravitar
Fri Jul 15 11:07:49 CEST 2022 |
pelowski
https://www.youtube.com/watch?v=OBGinowoYu4&t=159s
Fri Jul 15 11:09:11 CEST 2022 |
reox
Mit oder ohne Tankrabatt?
Wenn man die nächsten 150000km durch kalkuliert, geht man da von stabilen/derzeitigen Preisen aus?
Fri Jul 15 12:07:50 CEST 2022 |
Old Faithful
Wollen wir jetzt wirklich auf AFD-Niveau weitermachen?
Übrigens: Kobalt ist immer ein Nebenprodukt der Kupfererzgewinnung, seit Jahrzehnten. Lange bevor es nennenswerte Elektroautos gab.
Übrigens: In jedem Verbrennungsmotor sind die Sitzringe der Auslassventile aus Kobalt-gehärtetem Stahl.
Übrigens: Der hochfeste Kobaltstahl in deiner Fahrertür sorgt dafür, dass bei einem Seitenaufprall der Baum sich nicht bis zum Kardantunnel vorarbeitet.
Übrigens: Die Turbinenschaufeln der Düsenmaschine, mit der du nach Mallorca fliegst, bestehen aus Kobaltstahl.
Der Unterschied: Die genannten Beispiele stimmen alle und ergänzen das Bild, dass du von Kobalt haben solltest.
Fri Jul 15 12:28:34 CEST 2022 |
Gravitar
Ich gehe immer von derzeitigen Preisen und WLTP-Verbräuchen (5,7l in diesem Falle, heute bei uns 1,669/l E10) aus. Ich habe keine Kristallkugel und kann nicht sagen, ob der Barrel in 6Monaten 130 Dollar oder 45 Dollar kosten wird. Wir könnten also 1,42Euro wie vor einem Jahr absehbar zahlen oder 2,10 wie vor Einführung der Senkung des Steueranteils. Wer weiß das schon? Allerdings halte auch ich die höhere Summe für wahrscheinlicher (110.000km Sprit für 13.000Euro Differenz).....
Gruß
Gravitar
Fri Jul 15 13:02:01 CEST 2022 |
Adi2901
Überteuert im Verhältnis zu dem was er elektrisch leisten kann. 😉
Und das ist leider nichts worauf Mazda stolz sein kann.
Sat Jul 16 00:31:16 CEST 2022 |
cookie_dent
Uiuiui, da drehen sich mir als Metaller die Zehennägel hoch.
Die genannten Beispiele stimmen eben nicht, aber sowas von überhaupt nicht das ich gerade vor Lachen von der Couch gefallen bin....
Wenn Du schon was schlaues von Dir geben möchtest, recherchiere bitte vorher was Du schreibst.
Sat Jul 16 01:10:47 CEST 2022 |
Alexander67
Ich finde diese Beispiele nicht so grundsätzlich falsch.
Evtl. etwas zu sehr verallgemeinert.
Will jetzt aber nicht aufwändig recherchieren.
Bring doch einmal einige Gegenbeispiele.
Sat Jul 16 12:18:04 CEST 2022 |
cookie_dent
Also gut:
Cobalt ist KEIN Nebenprodukt der Kupfererzgewinnung, es kommt lediglich in manchen (aber nicht allen) Kupferminen vor.
Auch ist der Begriff "Nebenprodukt" komisch gewählt, häufiger will man ja an das teure und seltene Cobalt und dann ist Kupfer das Nebenprodukt.
Üblicherweise sind Ventilsitzringe aus CrMo,CuNiSi2Cr oder CuNiBe Legierungen, es gibt aber auch in selten Fällen Cobalt Legierungen. Dem Entsprechend ist die Aussage "In jedem Verbrennungsmotor" schlicht falsch.
Davon abgesehen, was ist Kobalt-gehärteter Stahl? Cobalt wird legiert und ich kann diese Legierung bei Bedarf und Möglichkeit noch härten.
Aber eine hohe Härtung eines Ventilsitzringes macht wenig Sinn, da dieser nach dem Einbau in den Zylinderkopf noch zerspanbar sein muss um ihn an das Ventil anzupassen.
Auch wieder ein haltlose Pauschalaussage die impliziert das jede Fahrertüre aus einer Cobalt Legierung besteht. Es mag in der Türe Legierungen geben die Cobalt enthalten, streite ich auch nicht ab weil ich nicht jede Legierung kenne die im Karosseriebau Anwendung findet.
Auf der anderen Seite gibt es auch einen Seitenaufprallschutz der aus einen textilen Zugband besteht, man kommt also gänzlich ohne Metalle aus, hat eine hohe Zugkraft und vor allen Dingen ist es schön leicht. Patentschrift DE4423741A1, eingereicht von BMW, anno 1994.
Blödsinn.
Turbinenschaufel eines Turbinen-Strahltriebwerks bestehen nicht aus "Kobaltstahl".
Die verbauten Werkstoffe sind im kalten Verdichterteil Titan Molybdän Legierungen und im heißen Turbinenteil Nickellegierungen die allerdings auch ca. 1% Cobaltanteil haben. Nennt sich Inconel 718.
Was beide Legierungen gemeinsam haben: Stahl/Eisen fehlt da komplett.
Woher ich das weis? Unsere Firma stellt Triebwerksteile her.
Ja, genau 🙄😁
Aber davon abgesehen,
Cobalt ist ein wichtiger Legierungsbestandteil der schon sehr lange Verwendung findet.
Viel länger als er in Akkumulatoren Verwendung findet.
Aber es ist teuer und die Förderung ist nicht immer mit unseren moralischen Vorstellungen vereinbar.
Dabei ist es Egal ob das Cobalt dann in einem Akku, einer Zahnbrücke/Implantat, in Farben oder Lacken oder einer Legierung landet.
Sat Jul 16 22:45:29 CEST 2022 |
Old Faithful
Da habe ich andere Informationen. Schau mal bei Wikipedia unter Cobalt.
Ich will mich nicht an einzelnen Begriffen festbeißen. Aber, dass Kobalt in der Regel „Nebenprodukt“ der Kupfererzgewinnung ist, dafür gibt es mehrere Quellen. Dabei will ich keine Prioritäten setzen, nur deutlich machen, dass Kupferabbau untrennbar mit Kobaltgewinnung verbunden ist. Der Begriff „Neben“ ist wohl gewählt worden, weil Kupfer von der Masse her im Vordergrund steht.
Unbestritten ist wohl auch, dass Kobalt in den Ventilsitzringen der Auslassventile enthalten ist, ebenso wie in Turbinenschaufeln in Flugzeugschaufeln (Quelle: s.o.)
Kobalt wird auch in Katalysatoren im Fischer-Tropsch-Verfahren eingesetzt zur Herstellung langkettiger Kohlenwasserstoffe (Achtung: efuels).
Jedenfalls bestätigst du ja, dass Kobalt seit langem viele Einsatzbereiche außerhalb von Elektroautos hat. Mit dem Unterschied, dass bei diesen traditionellen Einsatzbereichen offenbar niemand sich an der Kinderarbeit im Kongo gestört hat.
Sat Jul 16 22:52:04 CEST 2022 |
notting
IMHO weil dort keiner einen auf "Schaut mich an, ich bin der tollste Weltverbesserer" gemacht hat.
notting
Sun Jul 17 08:46:07 CEST 2022 |
reox
https://efahrer.chip.de/.../...ersteller-diesel-und-benziner-ab_108605
Sun Jul 17 13:20:22 CEST 2022 |
cookie_dent
Ok, wenigstens bist Du jetzt ein Stück zurückgerudert, aus "immer" ist jetzt "in der Regel" geworden.
Gut das Du auf Wikipedia verweist:
Somit ist Cobalt nicht untrennbar mit der Cobalt Gewinnung verbunden, sondern nur häufig.
Nicht ganz, aber es gibt ja zu allem eine Definition:
Bedeutet:
Wenn ich hauptsächlich an Nickel will und ich gewinne nebenbei Cobalt, ist Cobalt das Nebenprodukt, wenn ich hauptsächlich an Cobalt will und habe auch Nickel dabei, ist Nickel das Nebenprodukt.
Natürlich ist das bestritten, ich habe dazu doch Legierungen angegeben.
Ventilsitzringe:
Stimmt nicht, schon mal gar nicht jedem
Turbinenschaufeln:
Schon mal ist "Kobaltstahl" grundsätzlich falsch, in Flugzeug Turbinenschaufeln wirst Du kein Eisen/Stahl finden, allenfalls in kleinsten Spuren die produktionsbedingt sind.
Sie bestehen in der kalten Verdichterstufe aus Titanlegierungen und in der heißen Turbine aus Nickelbasislegierungen.
In der Titanlegierung ist schon mal gar kein Cobalt enthalten, in der Nickellegierung wird Cobalt bis zu 1% toleriert, ist aber nicht erforderlich/gewünscht.
Die Nickellegierung habe ich oben gepostet, zur Titanlegierung darf ich aus Patentrechtlichen Gründen nichts schreiben, nur soviel das sie hauptsächlich aus Titan und Molybdän bestehen.
Wie gesagt, ich arbeite bei einem Triebwerkszulieferer und Du darfst Dich gerne mit der Geschäftsführung in Verbindung setzen und denen mitteilen das sie ab sofort Cobalt zusetzen sollen, damit Du im Recht bleibst.
Ja natürlich bestätige ich das, Cobalt wird schließlich schon Jahrhunderte lang verwendet, wenn auch zuerst als Farbpigment in der Malerei und der Herstellung von Kobaltglas.
Die Verwendung in Akkumulatoren kam ja erst sehr spät dazu.
Es geht mir doch letztendlich nur um Deine falsche Behauptung:
Nein - sie stimmen eben nicht.
Das liegt möglicherweise daran das sich die weltweite Cobaltförderung von der Mitte der 90er Jahre bis heue verfünffacht hat. Nun überleg mal seit wann es ungefähr Lithium-Ionen Akkus gibt.
Und nein, es geht nicht nur um Elektroauto Akkus, es geht auch um Milliarden Handyakkus.
Es herrscht also eine stark steigende Nachfrage nach dem Zeug, es ist mit einfachsten Mitteln aus dem Dreck zu kratzen und der erzielbare Preis ist hoch.
Sun Jul 17 13:54:13 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Doch ... zwingend!!! 😉 😁
Immer diese kleinkarierten Möchtegern-Lektoren ... gehe mich mal schämen 😉
Sun Jul 17 16:16:50 CEST 2022 |
pelowski
Kobalt, Cobalt braucht doch eh niemand.
Das, worum es geht, heißt Kobold
Sun Jul 17 16:23:33 CEST 2022 |
Alexander67
Der Link https://www.achgut.com/.../...tterie_hat_zwei_polen_kathole_und_synode ist laut diesem Server defekt.
Sun Jul 17 16:35:46 CEST 2022 |
pelowski
Der Link https://www.achgut.com/.../...tterie_hat_zwei_polen_kathole_und_synode ist laut diesem Server defekt.
Komisch, oder auch nicht...🙄
Dann einfach mal suchen: Jede Batterie hat zwei Polen...
Sun Jul 17 16:36:23 CEST 2022 |
notting
Meist hilft es, aus https:// http:// zu machen. Allerdings leiten nicht alle Server von http auf https um.
notting
Sun Jul 17 20:59:28 CEST 2022 |
cookie_dent
Ups
Na wenigstens Du hast es geschnallt 😁
Alles gut, übernehme ich selbst 😁
Mon Jul 18 15:44:02 CEST 2022 |
pcAndre
Morgen...!
Aus Quelle [1]
Die EU-Staaten haben beschlossen, dass theoretisch auch nach 2035 Verbrenner zugelassen werden könnten. Die Klausel ist aber so eng, dass viele die FDP als Verlierer sehen.
Nach Beratungen mit Interessensvertretern wird die Kommission einen Vorschlag dazu machen, wie nach 2035 Fahrzeuge zugelassen werden können, die ausschließlich mit CO2-neutralen Kraftstoffen betrieben werden", heißt es dort. Dies gelte allein "außerhalb des Geltungsbereichs der Flottengrenzwerte und in Konformität mit den Zielen der Union für die Klimaneutralität".
Die alleinige Einsetzbarkeit außerhalb der Flottengrenzwerte bedeutet praktisch, dass die potenziell mögliche Ausnahmeregelung für E-Fuels nicht für Autohersteller gelten würde, die mehr als 1.000 Pkw und Lieferwagen pro Jahr produzieren. Sie würde nur Traktoren, Krankenwagen, Feuerwehrfahrzeuge und Rennwagen betreffen, nicht aber motorisierte bewegliche Untersätze, wie sie von Verbrauchern bislang en masse gekauft werden.
MfG André
[1] https://www.golem.de/.../...chef-lindner-austricksten-2207-166945.html
Tue Jul 19 07:35:32 CEST 2022 |
reox
Umfrage: Mehrheit der Premiumauto-Fahrer will auf Elektroauto umsteigen.
https://ecomento.de/.../
Tue Jul 19 17:18:51 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Jetzt beziehe ich einmal als BEV Fahrer und Befürworter der E Mobilität ganz klar Stellung für die Verbrennerfahrer:
Robert Habeck erwägt offenbar Klimaabgabe für neue Verbrenner-Autos
Das ist unerhört!
Erstens werden die BEV preislich nicht attraktiver, wenn man die Verbrenner künstlich verteuert.
Zweitens zahlen die Verbrennerfahrer ja bereits über die KfZ Steuer und die Umweltsteuer beim Sprit für ihre CO2 Emissionen.
Drittens ... gerade in der heutigen Lage ist das ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die hier arbeiten, und überhaupt erst einmal die Steuern erwirtschaften, von denen auch sein üppiges Gehalt bezahlt wird, wenn trotz allgemeiner Preissprünge noch zusätzliche, unnötige Verteuerungen auch nur "erwogen" werden.
Vor diesem Hintergrund sollte man eher die Kaufprämie für BEV streichen, und wenn die Hersteller dann wirklich nicht billiger können, dann tritt das Geraffel eben den Weg allen Weltlichen an. (wird nicht passieren)
[edit] Der >zensiert< soll sich erst einmal darum kümmern, dass im Winter genug Gas für alle zu verträglichen Preisen da ist, bevor er sich in irgendwelchen grünen Erwägungen verliert, und damit wertvolle Arbeitszeit verplempert.
Tue Jul 19 18:48:18 CEST 2022 |
notting
Typische Grünen-Lösung für alles.
notting
Tue Jul 19 19:59:46 CEST 2022 |
reox
Neee...
Das ist konsequent!
Endlich wird mal ein Gang hoch geschaltet. Der Verkehrssektor verfehlt seit Jahren die CO2-Ziele! Der Verkehrsminister kriegt es ja alleine nicht hin, der will ja offensichtlich auch nicht.
Tue Jul 19 20:06:08 CEST 2022 |
Old Faithful
Wer heute noch einen neuen Verbrenner kauft (und um die geht es ), der hat den Schuss nicht gehört. Ein neuer Verbrenner belastet die Umwelt und befeuert den Klimawandel die nächsten 15 bis 20 Jahre. Ich finde es nicht unangemessen, diese „Klimawandel?-Interessiert mich nicht“-Leute mit einer Klimawandelabgabe an den Kosten, die sich aktuell auf 6 Mrd. € nur in Deutschland belaufen, zu beteiligen.
Tue Jul 19 20:10:11 CEST 2022 |
notting
Und warum?
- Zuviele Reise-/Freizeitaktionsüchtige, aber keinerlei nennenswerte Einschränkungen wie z. B. max. 4 private Flüge und 6 private Bahnfahrten p.P. in den letzten 10 Jahren, insb. bei sehr weiten Entfernungen.
- Jobs werden sinnfrei in Großstädten konzentriert bzw. ins Ausland verlagert (->mehr Transport) und Arbeitsagenturen usw. verlangen immer größere Pendel-Entfernungen. Alg1-Bezugszeiten werden nicht verlängert. Umziehen ist oft z. B. aus familiären Gründen nicht sinnvoll mögl. oder weil (Ketten-)Zeitvertrag sodass man nicht weiß ob sich der Umzug lohnt. Ist ja auch wieder Verkehr das Zeug durch die Gegend zu transportieren.
- Erst durch Corona wurde Home-Office bzw. Online-Meetings nicht nur in den Firmen sondern auch durch die Kunden viel besser akzeptiert, was viel Fahrerei spart.
- Strom wurde aus Ökogründen so teuer gemacht (D = teuerste Land in Europa!), dass BEV finanziell bei weitem nicht soviel Sinn machen wie in vielen anderen Ländern.
Also alles Sachen, wo an sich andere Ministerien sich des jew. Kernproblems annehmen müssten als das Verkehrsministerium.
notting
Tue Jul 19 20:14:39 CEST 2022 |
notting
Kenne genügend Leute, die daheim nicht vernünftig laden können. Auch z. B. Wohneigentümer in größeren Wohngebieten, wo offenbar aus ideologischen Gründen gezielt keine Stellplätze nahe der Wohnungen gemacht wurden, sondern auf Grundstücken wo's nicht mal einen Hausanschlusskasten gibt.
Mit einem Stromerzeuger (der übrigens steuerreduzierten Sprit verwenden darf von den Steuerregelungen her) beim Parken laden, würde wohl deinen Vorstellungen entsprechen. Ein PHEV macht da aber viel mehr Sinn, d.h. den Verbrenner nur nutzen wenn man ihn wirklich während der Fahrt braucht. Es gibt noch soviele Gebiete die max. eine "öffentl. Bürgermeister-Ladesäule" haben geschweige denn HPC.
notting
Tue Jul 19 22:31:51 CEST 2022 |
Old Faithful
Du solltest nicht darüber mutmaßen, was meine Vorstellungen wohl sind. Das geht schief. Dazu kennen wir uns zu wenig.
Man kann auch gebrauchte Verbrenner kaufen, das wär schon mal besser. Aber hat man eben auch die Möglichkeit, mit einem Neuwagenkauf den Verbrennermarkt am Leben zu halten. Sollte sich dann aber nicht darüber beschweren, wenn die Gesellschaft um Kostenbeteiligung bittet. Nein, Kfz-Steuer und Mineralölsteuer decken nicht die Kosten, die Verbrenner verursachen.
Tue Jul 19 23:23:10 CEST 2022 |
jennss
Ich empfehle zwar tendenziell jetzt auch eher E-Autos, aber ich kann es durchaus verstehen, wenn Leute noch Verbrenner kaufen. Es funktioniert einfach noch nicht überall gut. Da muss beim Ladesäulenausbau echt noch viel gepusht werden. Langstrecken klappen zwar schon ganz gut mit E-Auto, aber der Alltag ist stellenweise noch zu kompliziert, vor allem im Osten sieht es noch nicht so gut aus. Mehr Supermärkte u.ä. brauchen DC-Lader.
j.
Tue Jul 19 23:30:09 CEST 2022 |
Gravitar
Und Krankenkassenbeiträge deckeln nicht die Unvernunft des übermäßigen Essens, der Adipositas und des Bewegungsmangels. Was da an Lebensjahren vergeudet wird, mehr Tote als durch alle Stickoxide zusammen....
Spaß beiseite! Verbote waren noch nie zielführend für einen gewollten Wandel, weder die Prohibition, noch in der Energiewirtschaft. Mittlerweile wird CO2 zum allesvernichtenden Gift gemacht, das es unter allen Umständen zu vermeiden gilt. Stoßen wir Menschen übrigens auch im Übermaß aus, müsste mal errechnen, wieviel in einem Lebensalter so emittiert und wieviel Zertifikate man wohl für seine Daseinsberechtigung kaufen müsste um nicht auf den Scheiterhaufen zu müssen.....
Gruß
Gravitar
PS: Hab´s gefunden..... "Ein Mensch in Deutschland verursacht jährlich durchschnittlich 11,17 Tonnen CO2-Äquivalente" Nun mal munter los, CO2-Zertifikate kaufen und schämen, soviel frei zu setzen. Einfach mal jede Stunde 5min die Luft anhalten und bei Sport die CO2-Menge verdoppeln, mindestens. Wer furzt, zahlt mehr, Methan ist viel gefährlicher, lasst uns das Übel an der Wurzel packen....
Tue Jul 19 23:55:50 CEST 2022 |
Thomas123er
11,17 Tonnen ist mit allem: Heizen, Verkehr, Essen, Kleidung etc.
Aufnehmen kann dieser Planet bei der Bevölkerung von acht Milliarden Menschen aber nur drei Tonnen CO2-Äquivalente pro Erdenbewohnen.
Wir liegen also acht Tonnen darüber, macht fast das vierfache dessen, was die Erde verträgt.
Wed Jul 20 08:51:35 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Es ist unerhört, und zwar aus einem einfachen Grund:
Vom "kleinen" Bürger wird Flexibilität gefordert, unter anderem wird ihm von der Agentur für Arbeit vermittelt, dass 100 km einfache Strecke als Arbeitsweg zumutbar seien.
Zumeist handelt es sich da dann aber nicht um Spitzenverdiener. Und genau die können sich garantiert keine BEV mit entsprechender Reichweite leisten. Eventuell wäre der billigste Dacia (Verbrenner) drin (für 200 km pro Arbeitstag kommt man mit einem betagten Gebrauchten nicht weit, denn das sind rund 40.000 km nur für die Arbeit im Jahr), und wenn der jetzt, wegen seiner angestaubten "Renaultalttechnik" entsprechend künstlich verteuert wird, dann hat das Ganze was von Marie - Antoinette von wegen, wenn sie kein Brot haben, so sollen sie doch Kuchen essen. Frei übertragen: "Ja, wenn sie sich dann keinen Verbrenner mehr leisten können, sollen sie halt das ebenso teure BEV kaufen"
Wed Jul 20 10:02:15 CEST 2022 |
reox
Es geht um Neuwagen.
Die Ziele im Verkehrssektor werden seit Jahren verschleppt. Wenn bisherige Maßnahmen nicht gegen das "In Verkehr bringen" von Verbrennertechnik, die wiederum der Zielerreichung in den nächsten Jahren entgegen steht, ausreichen, dann wird konsequenter Weise die nächste Stufe gezündet. Die Gefahr, es nicht allen recht machen zu können, lässt sich dabei nicht ausschließen.
Und so lange die Agentur für Arbeit keinen Kauf von Neuwagen fordert/vermittelt....
Wed Jul 20 10:20:25 CEST 2022 |
PS-Schnecke52374
Wie gut, dass du den entscheidenden Teil des Zitates abgeschnitten hast, aber ich helf mal aus:
Wed Jul 20 10:23:00 CEST 2022 |
Old Faithful
In einem großen Mehrparteien-Wohnhaus hat jemand mit seinem kleinen Ölofen ein Feuer verursacht und der Brand droht sich auszubreiten. Die Freiwillige Feuerwehr kommt und will löschen und was macht der Verursacher? Es lässt seinen Öltank auffüllen, weil er nicht frieren will.
Dafür muss man doch Verständnis haben? ??
Wed Jul 20 11:04:49 CEST 2022 |
reox
Hatte ich erwähnt, dass man es sich angesichts der Dringlichkeit nicht mehr leisten kann, es allen recht zu machen.
Also auch den Geringverdienern, die 40000km fahren und trotzdem kein gebrauchtes BEV mit min. 200km oder keinen gebrauchten ICE kaufen können , um den eigenen aktuellen wirtschaftlichen ICE-Totalausfall zu kompensieren.
Deine Antwort auf "Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?"