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Sat Jun 11 14:32:27 CEST 2022    |    jennss    |    Kommentare (1127)

Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?

In der EU steht die Vorgabe, dass neue Fahrzeuge ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen (ausgenommen Herstellung), kurz vor dem Beschluss. Damit werden die Hersteller wohl fast komplett auf E-Autos umstellen. Brennstoffzellenantriebe sind weiterhin möglich, aber bislang sehr selten. Die Fahrzeuge sind teuer, die Infrastruktur ebenfalls und bisher recht schlecht (in Deutschland immerhin vergleichsweise gut mit 91 H2-Tankstellen, ansonsten in Europa dagegen fast nichts).

eFuels sind insofern auch nicht mehr möglich, weil Kohlenstoff verbrannt wird und dabei CO2 freigesetzt wird. eFuels sind nur dann klimaneutral, wenn sie mit 100% grünem Strom erzeugt wurden und das erscheint der EU wohl zu schwierig vorzugeben. (?) So fragt sich jetzt, was aus Porsches Investition zur eFuel-Produktion in Chile wird. Damit würde man CO2 in Chile binden und in Europa wieder freisetzen, was global gesehen kein Problem für das Klima wäre. Auch der Methanol-Range-Extender im Gumpert Nathalie wird ab 2035 nicht mehr zulassungsfähig sein, wenn dieser Beschluss in der EU durch ist. Wasserstoff-Verbrenner (nicht zu verwechseln mit Brennstoffzellen) wären immer noch möglich, doch bisher hat kein Hersteller ein Serienfahrzeug damit auf den Markt gebracht. Alte Verbrenner dürfen auch nach 2035 immer zugelassen werden, nur keine neuen mehr.

Dieser zeitliche Druck auf Hersteller und Kunden gefällt nicht jedem. Einerseits ist es eine klare Aussage und Richtungsvorgabe, so dass man sich auf den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur und die Entwicklung von E-Autos konzentrieren und somit Kosten bündeln kann. Manche bemängeln aber die Einschränkungen der Technologie. Gerne wird noch Technologieoffenheit gefordert, weil man davon ausgeht, dass andere Technologien als E-Autos noch immer Karriere machen könnten. Es wäre möglich, dass noch neue Technologien irgendwann entwickelt werden und dann aber nicht mehr zulassungsfähig sind bzw. politisch abgewürgt werden.

Es gibt auch Stimmen, dass 2035 zu spät ist, z.B. von der Deutschen Umwelthilfe.

Zitat von Tagesschau.de zur Meinung von Greenpeace:

Zitat:

Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup erklärte hingegen: "Das EU-Parlament hat den Verbrennungsmotor heute offiziell beerdigt. Es ist gut, dass nun auch utopische Hoffnungen beendet wurden, synthetische Kraftstoffe könnten sein Siechtum verlängern."

Was haltet ihr von dem bevorstehenden EU-Beschluss zum "Verbrenner-Verbot"?
j.

PS: Den Boxster GTS 4.0 PDK im Bild bin ich letzte Woche Probe gefahren. Tolles Auto, aber es hat mir auch gezeigt, dass ich E-Motoren doch lieber fahre.

boxster-tankeboxster-tanke
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Wed Jul 20 11:23:19 CEST 2022    |    Thomas123er

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 08:51:35 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 19. Juli 2022 um 19:59:46 Uhr:



Neee...
Das ist konsequent!
Endlich wird mal ein Gang hoch geschaltet. Der Verkehrssektor verfehlt seit Jahren die CO2-Ziele! Der Verkehrsminister kriegt es ja alleine nicht hin, der will ja offensichtlich auch nicht.

Es ist unerhört, und zwar aus einem einfachen Grund:

Vom "kleinen" Bürger wird Flexibilität gefordert, unter anderem wird ihm von der Agentur für Arbeit vermittelt, dass 100 km einfache Strecke als Arbeitsweg zumutbar seien.
Zumeist handelt es sich da dann aber nicht um Spitzenverdiener. Und genau die können sich garantiert keine BEV mit entsprechender Reichweite leisten. Eventuell wäre der billigste Dacia (Verbrenner) drin (für 200 km pro Arbeitstag kommt man mit einem betagten Gebrauchten nicht weit, denn das sind rund 40.000 km nur für die Arbeit im Jahr), und wenn der jetzt, wegen seiner angestaubten "Renaultalttechnik" entsprechend künstlich verteuert wird, dann hat das Ganze was von Marie - Antoinette von wegen, wenn sie kein Brot haben, so sollen sie doch Kuchen essen. Frei übertragen: "Ja, wenn sie sich dann keinen Verbrenner mehr leisten können, sollen sie halt das ebenso teure BEV kaufen"

Aber warum soll die Allgemeinheit für die Kosten des Pendlers aufkommen?
Der Betrieb eines Fahrzeugs mit Verbrennermotor kostet nun mal wesentlich mehr, als das eines E-Autos, nicht nur den Halter, sondern die ganze Gesellschaft.
Über den Daumen gerechnet fallen bei 40.000 Km 5 - 7Tonnen CO2 an. Die Kosten für die Emission einer Tonne wird bisher mit 200 Euro berechnet (Tendenz steigend, nach den letzten Hitzewellen und Flutkatasrophen wird dieser Betrag vermutlich nicht haltbar sein), macht also 1000 - 1400 Euro. Den größten Teil davon muss der Pendler allerdings nicht selbst zahlen, denn die CO2-Steuer beträgt nur 25 Euro / Tonne und wird bis 2025 in Schritten auf 55 Euro / Tonne steigen - was auch nur 25% der wahren Kosten sind. Den Rest zahlen wir alle.
Vielleicht sind wir nun an dem Punkt angelangt, wo die Auswirkungen der Klimakrise uns ans Portemonnaie geht. Und vielleicht ist es eben nicht mehr möglich das zu tun worauf der Einzelne Lust hat, ohne dass es weh tut.
Ich gebe dir Recht, dass die Gesellschaft sich überlegen muss, wie sie mit den Kosten für die Klimakrise umgeht, besonders bei Menschen die nicht auf Rosen gebettet sind.
Aber ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor billig fahren zu dürfen ist ganz sicher keine gute Lösung.
Klimaschutz kostet Geld, kein Klimaschutz noch viel mehr.

Wed Jul 20 12:01:15 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Achso, dann ist ja gut. Also Scheiß auf gut 25 bis 30 % der Bevölkerung, sollen halt sehen, wo sie bleiben. Danke für die Ehrlichkeit.

Bezug auf Reox letzten Post.

Wed Jul 20 12:12:23 CEST 2022    |    Old Faithful

Ich halte das für einen polemischen und undifferenzierten Beitrag von BaldAuchPrius.
Auch als reiches Land können wir uns nicht einfach die alte Welt in die Zukunft verlängern. Wir haben nicht soviel Geld und wünschenswert ist es auch nicht. Wir können und sollten damit auch nicht die Zukunft ausblenden.
Es besteht weitgehend Konsens in der Politik, die für einen Teil der Bevölkerung nicht tragbaren finanziellen Belastungen, die ein Result langer Untätigkeit vorheriger Regierungen ist, abzupuffern. Aber eben nur für diesen Teil. Kein Konsens besteht mit den von Herrn Lindner vorgeschlagenem "Tankrabatt" für alle. 1. ist es der Versuch: Alles bleibt wie früher und 2. entlastet er die Vielfahrer und Vielverbraucher überproportional, die vorwiegend unter den Gutverdienern zu finden sind. Gleiches gilt für die von Herrn Söder vorgeschlagene Erhöhung der Pendlerpauschale. Er ist Ministerpräsident eines Landes, dass es im letzten Jahr gerade geschafft hat, 8 Windkraftanlagen aufzustellen.

Wed Jul 20 12:12:40 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 11:23:19 Uhr:


..

Aber warum soll die Allgemeinheit für die Kosten des Pendlers aufkommen?

Ganz einfach: Denke dir die Pendler weg, was bleibt dann noch an Wirtschaft über, wieviele Steuern und Abgaben generiert das dann noch, wieviele weitere Jobs hängen an den Pendlerjobs?

Zitat:

Die Kosten für die Emission einer Tonne wird bisher mit 200 Euro berechnet (Tendenz steigend, nach den letzten Hitzewellen und Flutkatasrophen wird dieser Betrag vermutlich nicht haltbar sein),

Schön, dass du darauf hinweist. Hast du dich mal gefragt, welchen Anteil an diesen Schäden wohl das Unterlassen von entsprechenden Schutzmaßnahmen hat... wie lange weiß man denn schon um die Flutgefahren (gerade im Ahrtal schon seit 200 Jahren!!!), und hat rein gar nichts zur Vorbeugung getan, wo sind die Polder, die Überflutungsflächen, die Dämme, hätten nur einen Bruchteil der Schadenssummen gekostet, und wären sogar noch ökologisch gewesen z.B. als wilde Wiese.

Zitat:

Vielleicht sind wir nun an dem Punkt angelangt, wo die Auswirkungen der Klimakrise uns ans Portemonnaie geht.

Vielleicht ... nein, das erspare ich uns allen, würde eh ungehört verhallen.

Zitat:

Und vielleicht ist es eben nicht mehr möglich das zu tun worauf der Einzelne Lust hat, ohne dass es weh tut.

Es geht nicht darum, ob Einzelne Lust haben, zum Arbeitsplatz zu kommen, das ist ja wohl eher eine Notwendigkeit. Und es geht auch nicht darum, ob das weh tut, sondern es geht inzwischen darum, dass es Einkommensschichten gibt, die mehr auf dem Konto hätten, würden sie den Karren samt Job abgeben, und auf H4 machen. Dass da was verkehrt läuft erkennt ein Blinder mit nem Krückstock.

Zitat:

Ich gebe dir Recht, dass die Gesellschaft sich überlegen muss, wie sie mit den Kosten für die Klimakrise umgeht, besonders bei Menschen die nicht auf Rosen gebettet sind.

Ich hätte da so einen Vorschlag: Vorbereiten auf das, was kommen könnte ist bei Weitem billiger für alle, als zu warten, dass es passiert.

Zitat:

Aber ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor billig fahren zu dürfen ist ganz sicher keine gute Lösung.
Klimaschutz kostet Geld, kein Klimaschutz noch viel mehr.

Eine gute Lösung wäre es, bessere Mobilitätskonzepte gerade für Einkommensschwächere attraktiver als den Verbrenner zu machen.

Mal ganz weit gesponnen:
Der Geringverdiener würde das BEV nicht finanziert bekommen, eben weil geringer Verdienst. Warum kauft nicht die Gemeinschaft das BEV und vermietet es dem Geringverdiener bis es abbezahlt ist, würde unterm Strich noch nicht einmal etwas kosten.

Wed Jul 20 12:23:19 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:23 Uhr:


Ich halte das für einen polemischen und undifferenzierten Beitrag von BaldAuchPrius.
Auch als reiches Land können wir uns nicht einfach die alte Welt in die Zukunft verlängern. Wir haben nicht soviel Geld und wünschenswert ist es auch nicht. Wir können und sollten damit auch nicht die Zukunft ausblenden.
Es besteht weitgehend Konsens in der Politik, die für einen Teil der Bevölkerung nicht tragbaren finanziellen Belastungen, die ein Result langer Untätigkeit vorheriger Regierungen ist, abzupuffern. Aber eben nur für diesen Teil. Kein Konsens besteht mit den von Herrn Lindner vorgeschlagenem "Tankrabatt" für alle. 1. ist es der Versuch: Alles bleibt wie früher und 2. entlastet er die Vielfahrer und Vielverbraucher überproportional, die vorwiegend unter den Gutverdienern zu finden sind. Gleiches gilt für die von Herrn Söder vorgeschlagene Erhöhung der Pendlerpauschale. Er ist Ministerpräsident eines Landes, dass es im letzten Jahr gerade geschafft hat, 8 Windkraftanlagen aufzustellen.

Polemisch... nein, undifferenziert ... ja.

du willst es differenzierter? OK. Die Verteuerungen haben einen Grad erreicht, bei dem die Gutverdiener und relevante Teile der Wirtschaft das Land verlassen. (Allein letztes Jahr fast 600.000 Gutverdiener, die jetzt in anderen Ländern gut verdienen, und dort Steuern zahlen, und 15% der Industriearbeitsplätze, die ins Ausland verlagert wurden, und hier keine Wertschöpfung mehr generieren, keine Einkommen und auch keine Steuern und Abgaben).

Kann man natürlich so weiter laufen lassen, klar. Man muss sich nur drüber klar werden, wie sich das Land dann verändert. Und dann möchte ich die Rentner sehen, wenn die generierten Beiträge nicht mehr für die bisherigen Rentenzahlungen reichen, und die Klimakids, wenn "Selbstverständlichkeiten" wie Mamataxi, oder Handy, oder warmes Zimmer, oder jederzeit Zugriff auf genug Lebensmittel, oder attraktive Ausbildungsplätze oder gute Stellen nach Studienabschluss ... Wenn man das möchte, sollte man vielleicht an den VHS Kurse anbieten in "Schrebergarten richtig bewirtschaften" oder "Kaninchen schmecken, wenn man sie richtig hält besser", oder "Wie mistet man Ställe", oder "wie überzeuge ich den Bauern, auf seinem Feld die Sense schwingen zu dürfen". Denn Mechaniker und Techniker brauchts dann ohne Autos, ohne Industrie mit Maschinen und Haushalten, die schon froh sind, wenn sie elektrisch Licht haben.

Dass so viele den Knall noch nicht gehört haben.
Letzten Monat hat der "Exportweltmeister" ein Außenhandelsdefizit von 1 Mrd.€ "produziert" Da sind die Rücklagen der Vergangenheit aber schnell aufgebraucht. Danke dafür.

Wed Jul 20 12:27:09 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:01:15 Uhr:


Achso, dann ist ja gut. Also Scheiß auf gut 25 bis 30 % der Bevölkerung, sollen halt sehen, wo sie bleiben. Danke für die Ehrlichkeit.

Bezug auf Reox letzten Post.

@BaldAuchPrius

30% der Geringverdiener pendeln 200km?
Ist dir da ein Komma verrutscht?

https://www.destatis.de/.../pendler1.html

Wed Jul 20 12:33:39 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 12:27:09 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:01:15 Uhr:


Achso, dann ist ja gut. Also Scheiß auf gut 25 bis 30 % der Bevölkerung, sollen halt sehen, wo sie bleiben. Danke für die Ehrlichkeit.

Bezug auf Reox letzten Post.


@BaldAuchPrius

30% der Geringverdiener pendeln 200km?
Ist dir da ein Komma verrutscht?

https://www.destatis.de/.../pendler1.html

Mir ist gar nichts verrutscht. Jedem, der arbeitslos wird, wird abverlangt, auch eben jene lange Pendelstrecke in Kauf zu nehmen. Und gerade in Zeiten wie jetzt sind es nun einmal zuerst die weniger Qualifizierten, deren Stellen zuerst "eingespart" werden.

[Edit] 30% der Bevölkerung schrieb ich, nicht der Geringverdiener. Danke fürs aufmerksame Lesen

Wed Jul 20 12:35:01 CEST 2022    |    reox

Wed Jul 20 12:39:54 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:33:39 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 12:27:09 Uhr:



@BaldAuchPrius

30% der Geringverdiener pendeln 200km?
Ist dir da ein Komma verrutscht?

https://www.destatis.de/.../pendler1.html

Mir ist gar nichts verrutscht. Jedem, der arbeitslos wird, wird abverlangt, auch eben jene lange Pendelstrecke in Kauf zu nehmen. Und gerade in Zeiten wie jetzt sind es nun einmal zuerst die weniger Qualifizierten, deren Stellen zuerst "eingespart" werden.

[Edit] 30% der Bevölkerung schrieb ich, nicht der Geringverdiener. Danke fürs aufmerksame Lesen

Und ich bezog mich bei "nicht allen recht machen" auf deine eingebrachten Kennzahlen(geringverdienender 200km-Pendler).

Danke fürs Verstehen.

Wed Jul 20 12:40:58 CEST 2022    |    Thomas123er

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 11:23:19 Uhr:


..

Aber warum soll die Allgemeinheit für die Kosten des Pendlers aufkommen?

Ganz einfach: Denke dir die Pendler weg, was bleibt dann noch an Wirtschaft über, wieviele Steuern und Abgaben generiert das dann noch, wieviele weitere Jobs hängen an den Pendlerjobs?

Ändert doch nichts daran, dass die Pendler für ihre Kosten selbst aufkommen müssen. Wer zur Arbeit kommen will oder muss, soll auch die Kosten dafür tragen.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Zitat:

Die Kosten für die Emission einer Tonne wird bisher mit 200 Euro berechnet (Tendenz steigend, nach den letzten Hitzewellen und Flutkatasrophen wird dieser Betrag vermutlich nicht haltbar sein),


Schön, dass du darauf hinweist. Hast du dich mal gefragt, welchen Anteil an diesen Schäden wohl das Unterlassen von entsprechenden Schutzmaßnahmen hat... wie lange weiß man denn schon um die Flutgefahren (gerade im Ahrtal schon seit 200 Jahren!!!), und hat rein gar nichts zur Vorbeugung getan, wo sind die Polder, die Überflutungsflächen, die Dämme, hätten nur einen Bruchteil der Schadenssummen gekostet, und wären sogar noch ökologisch gewesen z.B. als wilde Wiese.

Genau das schreibe ich doch: der Verzicht auf ein Auto mit Verbrennugsmotor ist eine Schutzmaßnahme für die Zukunft.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Zitat:

Und vielleicht ist es eben nicht mehr möglich das zu tun worauf der Einzelne Lust hat, ohne dass es weh tut.


Es geht nicht darum, ob Einzelne Lust haben, zum Arbeitsplatz zu kommen, das ist ja wohl eher eine Notwendigkeit. Und es geht auch nicht darum, ob das weh tut, sondern es geht inzwischen darum, dass es Einkommensschichten gibt, die mehr auf dem Konto hätten, würden sie den Karren samt Job abgeben, und auf H4 machen. Dass da was verkehrt läuft erkennt ein Blinder mit nem Krückstock.

Ok, wenn wir massenhaft Arbeitslose haben, weil die Bürger nicht mehr zur Arbeit pendeln: wer zahlt dann Hartz 4? Ein Staat der kein Geld hat, kann auch kein Hartz 4 bezahlen, zumindest nicht in der Form, dass man davon leben könnte.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Zitat:

Ich gebe dir Recht, dass die Gesellschaft sich überlegen muss, wie sie mit den Kosten für die Klimakrise umgeht, besonders bei Menschen die nicht auf Rosen gebettet sind.


Ich hätte da so einen Vorschlag: Vorbereiten auf das, was kommen könnte ist bei Weitem billiger für alle, als zu warten, dass es passiert.

Aber warum popagierst du dann den Kauf von Fahrzeugen mit Verbrennugsmotoren? Das hat doch genau den gegenteiligen Effekt.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Zitat:

Aber ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor billig fahren zu dürfen ist ganz sicher keine gute Lösung.
Klimaschutz kostet Geld, kein Klimaschutz noch viel mehr.


Eine gute Lösung wäre es, bessere Mobilitätskonzepte gerade für Einkommensschwächere attraktiver als den Verbrenner zu machen.

Mal ganz weit gesponnen:
Der Geringverdiener würde das BEV nicht finanziert bekommen, eben weil geringer Verdienst. Warum kauft nicht die Gemeinschaft das BEV und vermietet es dem Geringverdiener bis es abbezahlt ist, würde unterm Strich noch nicht einmal etwas kosten.

Lösungen solcher Art sind sicher überdenkenswert. Wichtig ist es den CO2-Ausstoß des Verkehrs schnell zu reduzieren und mittelfristig CO2-neutral zu werden.
Das geht nur ohne Verbrenner.

Wed Jul 20 12:43:25 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 12:35:01 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:23:19 Uhr:


...
Dass so viele den Knall noch nicht gehört haben.
...
Danke dafür.

Du sagst es.

https://www.zdf.de/.../...en-wohnen-gesundheit-landwirtschaft-100.html

https://www.tagesschau.de/.../waldbraende-suedeuropa-117.html

Du, jetzt bin ich mal unfair.

Dürresommer hat es schon immer gegeben, und die Landwirtschaft jammert seit Jahr und Tag, selbst wenn sie Rekordernten einfährt.

Und Waldbrände in Südeuropa sind auch kein neues, oder Klimawandelphänomen, habe sie selbst schon in den 1990er Jahren live in Portugal erlebt ...riesige Gebiete, hat Wochen gedauert, alles zu löschen, und was hat sie verursacht? Kam ein Jahr später raus: Brandstiftung ... da kannst noch so viel Klima schützen, wenn Deppen im Sommer ein Streichholz an den Wald halten, dann fackelt der ab.

Jeder Scheiß wird nur noch auf den Klimawandel oder wahlweise Putin geschoben, langsam wirds grauslig. Wenn all die Klimaschützer offenbar der Meinung sind, der Welt kann nur geholfen werden, indem man die Lebensgrundlagen der Menschen beschneidet, sodass die nur für viel weniger Menschen reichen, dann sollten sie mal mit gutem Beispiel voran gehen, und klimaverträglich ableben.

Nein, das sollen sie nicht! Aber sie sollen aufhören, Dinge zu fordern, die letztendlich für andere Menschen genau darauf hinaus laufen.

Wed Jul 20 12:49:27 CEST 2022    |    Thomas123er

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:23:19 Uhr:



Zitat:

@Old Faithful schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:23 Uhr:


Ich halte das für einen polemischen und undifferenzierten Beitrag von BaldAuchPrius.
Auch als reiches Land können wir uns nicht einfach die alte Welt in die Zukunft verlängern. Wir haben nicht soviel Geld und wünschenswert ist es auch nicht. Wir können und sollten damit auch nicht die Zukunft ausblenden.
Es besteht weitgehend Konsens in der Politik, die für einen Teil der Bevölkerung nicht tragbaren finanziellen Belastungen, die ein Result langer Untätigkeit vorheriger Regierungen ist, abzupuffern. Aber eben nur für diesen Teil. Kein Konsens besteht mit den von Herrn Lindner vorgeschlagenem "Tankrabatt" für alle. 1. ist es der Versuch: Alles bleibt wie früher und 2. entlastet er die Vielfahrer und Vielverbraucher überproportional, die vorwiegend unter den Gutverdienern zu finden sind. Gleiches gilt für die von Herrn Söder vorgeschlagene Erhöhung der Pendlerpauschale. Er ist Ministerpräsident eines Landes, dass es im letzten Jahr gerade geschafft hat, 8 Windkraftanlagen aufzustellen.

Polemisch... nein, undifferenziert ... ja.

du willst es differenzierter? OK. Die Verteuerungen haben einen Grad erreicht, bei dem die Gutverdiener und relevante Teile der Wirtschaft das Land verlassen. (Allein letztes Jahr fast 600.000 Gutverdiener, die jetzt in anderen Ländern gut verdienen, und dort Steuern zahlen, und 15% der Industriearbeitsplätze, die ins Ausland verlagert wurden, und hier keine Wertschöpfung mehr generieren, keine Einkommen und auch keine Steuern und Abgaben).

Kann man natürlich so weiter laufen lassen, klar. Man muss sich nur drüber klar werden, wie sich das Land dann verändert. Und dann möchte ich die Rentner sehen, wenn die generierten Beiträge nicht mehr für die bisherigen Rentenzahlungen reichen, und die Klimakids, wenn "Selbstverständlichkeiten" wie Mamataxi, oder Handy, oder warmes Zimmer, oder jederzeit Zugriff auf genug Lebensmittel, oder attraktive Ausbildungsplätze oder gute Stellen nach Studienabschluss ... Wenn man das möchte, sollte man vielleicht an den VHS Kurse anbieten in "Schrebergarten richtig bewirtschaften" oder "Kaninchen schmecken, wenn man sie richtig hält besser", oder "Wie mistet man Ställe", oder "wie überzeuge ich den Bauern, auf seinem Feld die Sense schwingen zu dürfen". Denn Mechaniker und Techniker brauchts dann ohne Autos, ohne Industrie mit Maschinen und Haushalten, die schon froh sind, wenn sie elektrisch Licht haben.

Dass so viele den Knall noch nicht gehört haben.
Letzten Monat hat der "Exportweltmeister" ein Außenhandelsdefizit von 1 Mrd.€ "produziert" Da sind die Rücklagen der Vergangenheit aber schnell aufgebraucht. Danke dafür.

Mein Problem mit deinen Posts:
Du machst hier einen auf Wutbürger, bietest aber keine Lösungen an.
Die Handlungsmöglichkeiten für Politik und Gesellschaft werden immer weniger, die Kosten immer höher. Aber du propagierst ein eher "weiter so".
Dieses "weiter so" würde uns aber teuer zu stehen kommen.

Wed Jul 20 12:51:06 CEST 2022    |    Thomas123er

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:43:25 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 12:35:01 Uhr:



Du sagst es.

https://www.zdf.de/.../...en-wohnen-gesundheit-landwirtschaft-100.html

https://www.tagesschau.de/.../waldbraende-suedeuropa-117.html

Du, jetzt bin ich mal unfair.

Dürresommer hat es schon immer gegeben, und die Landwirtschaft jammert seit Jahr und Tag, selbst wenn sie Rekordernten einfährt.

Und Waldbrände in Südeuropa sind auch kein neues, oder Klimawandelphänomen, habe sie selbst schon in den 1990er Jahren live in Portugal erlebt ...riesige Gebiete, hat Wochen gedauert, alles zu löschen, und was hat sie verursacht? Kam ein Jahr später raus: Brandstiftung ... da kannst noch so viel Klima schützen, wenn Deppen im Sommer ein Streichholz an den Wald halten, dann fackelt der ab.

Jeder Scheiß wird nur noch auf den Klimawandel oder wahlweise Putin geschoben, langsam wirds grauslig. Wenn all die Klimaschützer offenbar der Meinung sind, der Welt kann nur geholfen werden, indem man die Lebensgrundlagen der Menschen beschneidet, sodass die nur für viel weniger Menschen reichen, dann sollten sie mal mit gutem Beispiel voran gehen, und klimaverträglich ableben.

Nein, das sollen sie nicht! Aber sie sollen aufhören, Dinge zu fordern, die letztendlich für andere Menschen genau darauf hinaus laufen.

Wow, du hast den Schuss wirklich noch nicht gehört!

Wed Jul 20 13:35:04 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:43:25 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 12:35:01 Uhr:



Du sagst es.

https://www.zdf.de/.../...en-wohnen-gesundheit-landwirtschaft-100.html

https://www.tagesschau.de/.../waldbraende-suedeuropa-117.html

Du, jetzt bin ich mal unfair.

Dürresommer hat es schon immer gegeben, und die Landwirtschaft jammert seit Jahr und Tag, selbst wenn sie Rekordernten einfährt.

Und Waldbrände in Südeuropa sind auch kein neues, oder Klimawandelphänomen, habe sie selbst schon in den 1990er Jahren live in Portugal erlebt ...

Also wenn du da keinen Trend erkennen kannst/willst, dann kann ich dir auch nicht weiter helfen.

Muss ich ja auch nicht.
Glücklicherweise hat jetzt endlich die Legislative den Willen zum konsequenten Handeln.

Wed Jul 20 15:15:13 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:49:27 Uhr:


...

Mein Problem mit deinen Posts:
Du machst hier einen auf Wutbürger, bietest aber keine Lösungen an.
Die Handlungsmöglichkeiten für Politik und Gesellschaft werden immer weniger, die Kosten immer höher. Aber du propagierst ein eher "weiter so".
Dieses "weiter so" würde uns aber teuer zu stehen kommen.

Dann lies die Posts bitte noch einmal genauer.

Ich habe sehr wohl auf Möglichkeiten und Optionen hingewiesen. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass diese Lösungen nie kommen werden, solange die Masse blind klatschend die Taschenspielern ganz oben hinterherrennt und Beifall klatscht.

Ich für meinen Teil tu all das, was ich persönlich kann schon von mir aus, da brauche ich diese Labertaschen nicht dazu (bin halt noch zu Sparsamkeit erzogen worden). Von programmierten Heizungsventilen übers BEV bis hin zur Urlaubsgestaltung (keine Flüge, keine wahnsinnig weiten Entfernungen, oder gar Schiffe), und der Auswahl möglichst saisonaler und regionaler Lebensmittel.

Von Weiter so kann keine Rede sein. Wo ich dann aber, ich glaube zurecht, zum Wutbürger werde ist, wenn die Politik (egal, welche Regierung oder Partei, da waren so einige am Werk die letzten Jahre) erst alles gründlich vermasselt, und das entgegen Warnungen (im Gegenteil, die Warner noch diffamiert als Meckerer und Ahnungslose), und dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, noch nicht einmal die eigenen fehler zugeben, sondern stumpf "den Bürger" zahlen lassen, bis die die Geldbörse glüht.

Hallo? Die Dinge aufs rechte Gleis zu setzen, und den guten Werdegang zu begleiten, das ist deren verdammter Job, dafür werden se fürstlich bezahlt, ich verlange doch nichts weiter, als dass sie ihren Job machen.

Wed Jul 20 15:17:11 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:51:06 Uhr:


...

Wow, du hast den Schuss wirklich noch nicht gehört!

Doch, deutlicher als du meinst. Aber wenn du eine Hörhilfe brauchen solltest, dann schau mal in die Niederlande, die sind uns ein paar Monate voraus. Oder schau nach Spanien, von mir aus auch nach Italien. Musst halt ein wenig suchen, sind halt keine Topthemen hier.

Wed Jul 20 15:18:53 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 13:35:04 Uhr:


...
Also wenn du da keinen Trend erkennen kannst/willst, dann kann ich dir auch nicht weiter helfen.

Muss ich ja auch nicht.
Glücklicherweise hat jetzt endlich die Legislative den Willen zum konsequenten Handeln.

Kennst du das Bild vom hilflosen Helfer? Genau dazu macht uns diese Legislative gerade. Was glaubst du denn, wer denn noch all die ach so grünen Projekte in aller Welt finanziert, wenn unser Land so weiter abgewirtschaftet wird?

Wed Jul 20 15:32:07 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 15:17:11 Uhr:



Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:51:06 Uhr:


...

Wow, du hast den Schuss wirklich noch nicht gehört!

Doch, deutlicher als du meinst. Aber wenn du eine Hörhilfe brauchen solltest, dann schau mal in die Niederlande, die sind uns ein paar Monate voraus. Oder schau nach Spanien, von mir aus auch nach Italien. Musst halt ein wenig suchen, sind halt keine Topthemen hier.

Nachtrag:

Vielleicht kennst du die Weisheit: " Die Zivilisation ist nur drei Mahlzeiten von Hunger und Anarchie entfernt, das wussten schon die Alten."

https://taz.de/Auf-Du-und-Du-mit-der-Apokalypse/!667167/

Was meinst du wohl, was passiert, wenn der übergrüne Kurs weiter so gnadenlos durchgezogen wird, Den Bauern vernünftige Ernten unmöglich gemacht werden (Düngeverbot, Bewirtschaftungsverbot bestimmter Flächen), die Energiepreise noch weiter steigen (weil wertegeleitete Außenpolitik anstelle sachbezogener), und daraus folgend immer mehr Menschen sich nicht mehr den Grundbedarf leisten können, dafür dann aber verhöhnt werden, und Senioren erzählt wird, eine 18° kalte Hütte wäre ihrer Gesundheit eh zuträglicher.
Schau dich doch um, geh mal zur nächsten Tafel, und frag mal nach, die werden dir schon sagen, dass die Bedürftigen derart angeschwollen sind, dass es nicht mehr reicht, was da ist.

Was denkst du, meinst du wirklich, die Menschen werden dann in Demut ihr Haupt beugen, Buße tun, frieren, hungern und brav bleiben, oder denkst du, dass das ganz, ganz anders abgeht dann? ich tippe mal auf oder.

Und sei einmal ehrlich zu dir selbst: Wenn dank der Maßnahmen dein Job in andere Länder auswandert und darum dann dein Kühlschrank nicht mehr den ganzen Monat gefüllt ist, deine Kinder dich fragen "Papa, wann gibts mal wieder was gscheits zu essen?", wenn deine Familie daheim trotz Pullover friert, deine Wasserleitungen Frostschäden bekommen, weil dir die Heizung abgestellt wurde (weil du die Nebenkostenabschläge nicht mehr aufbringen kannst) ... erzähle mir nicht, du würdest dann demütig dastehen und bekräftigen, wie wichtig diese Maßnahmen sind. NEIN! Du wirst Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass deine Family wieder anständig was zu beißen hat, und wirst dich dabei einen Dreck um irgendwelche Umweltsachen kümmern ... jede Wette.

Wed Jul 20 16:10:59 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:


Ganz einfach: Denke dir die Pendler weg, was bleibt dann noch an Wirtschaft über, wieviele Steuern und Abgaben generiert das dann noch, wieviele weitere Jobs hängen an den Pendlerjobs?

Ändert doch nichts daran, dass die Pendler für ihre Kosten selbst aufkommen müssen. Wer zur Arbeit kommen will oder muss, soll auch die Kosten dafür tragen.

Nö, jeder kann Unkosten bei der Einkommensteuererklärung absetzen.

Per km-Pauschale in der Vergangenheit auch recht gut.
Was auch gut ist.

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Schön, dass du darauf hinweist. Hast du dich mal gefragt, welchen Anteil an diesen Schäden wohl das Unterlassen von entsprechenden Schutzmaßnahmen hat... wie lange weiß man denn schon um die Flutgefahren (gerade im Ahrtal schon seit 200 Jahren!!!), und hat rein gar nichts zur Vorbeugung getan, wo sind die Polder, die Überflutungsflächen, die Dämme, hätten nur einen Bruchteil der Schadenssummen gekostet, und wären sogar noch ökologisch gewesen z.B. als wilde Wiese.

Genau das schreibe ich doch: der Verzicht auf ein Auto mit Verbrennugsmotor ist eine Schutzmaßnahme für die Zukunft.

In die Zukunft des ganzen Planeten.
Nicht nur eines Tals.
Übrigens, wenn der Planet unbewohnbar wird dann gilt das auch für DIESES EINE TAL.

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Es geht nicht darum, ob Einzelne Lust haben, zum Arbeitsplatz zu kommen, das ist ja wohl eher eine Notwendigkeit. Und es geht auch nicht darum, ob das weh tut, sondern es geht inzwischen darum, dass es Einkommensschichten gibt, die mehr auf dem Konto hätten, würden sie den Karren samt Job abgeben, und auf H4 machen. Dass da was verkehrt läuft erkennt ein Blinder mit nem Krückstock.

Ok, wenn wir massenhaft Arbeitslose haben, weil die Bürger nicht mehr zur Arbeit pendeln: wer zahlt dann Hartz 4? Ein Staat der kein Geld hat, kann auch kein Hartz 4 bezahlen, zumindest nicht in der Form, dass man davon leben könnte.

Richtig, deshalb müssen wir darauf achten dass sich arbeiten immer lohnt.

Das gilt auch für die weiteren Umstände.
Pendeln kostet nicht nur Geld sondern auch Zeit.
Zumindest das Geld sollte ersetzt werden.
Besser auch die Zeit bei der Einkommensteuererklärung irgendwie berücksichtigt. Evtl. der Grund für die hohe Pendlerpauschale.

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Ich hätte da so einen Vorschlag: Vorbereiten auf das, was kommen könnte ist bei Weitem billiger für alle, als zu warten, dass es passiert.

Aber warum popagierst du dann den Kauf von Fahrzeugen mit Verbrennugsmotoren? Das hat doch genau den gegenteiligen Effekt.

Stimmt!

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:12:40 Uhr:



Eine gute Lösung wäre es, bessere Mobilitätskonzepte gerade für Einkommensschwächere attraktiver als den Verbrenner zu machen.

Mal ganz weit gesponnen:
Der Geringverdiener würde das BEV nicht finanziert bekommen, eben weil geringer Verdienst. Warum kauft nicht die Gemeinschaft das BEV und vermietet es dem Geringverdiener bis es abbezahlt ist, würde unterm Strich noch nicht einmal etwas kosten.

Lösungen solcher Art sind sicher überdenkenswert. Wichtig ist es den CO2-Ausstoß des Verkehrs schnell zu reduzieren und mittelfristig CO2-neutral zu werden.
Das geht nur ohne Verbrenner.

Carsharing?
Ich denke so etwas gibt es schon.
Aber wie genau soll das beim Weg zur Arbeit funktionieren?
OK, im Wohngebiet steht ein Auto.
Damit fährt jemand zur Arbeit, stellt den Wagen 9h auf den Parkplatz des Arbeitgebers. Dann noch einmal zurück wo dann fast alle in der Nacht keinen Bedarf am Fahrzeug haben. Einzige Ausnahme sind Wochenenden, Feiertage Urlaub und sonstige Tage an denen nicht gearbeitet wird.
Es wird schwierig sein unter solchen Umständen Carsharing irgendwie rentabel zu machen.

Wed Jul 20 16:53:25 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:


...
Genau das schreibe ich doch: der Verzicht auf ein Auto mit Verbrennugsmotor ist eine Schutzmaßnahme für die Zukunft.
...

Naja, ok. Da das ja dann eine gemeinschaftliche Aufgabe ist, wo können meine Angestellten ihr von der Gemeinschaft aufs vertretbare Niveau subventioniertes BEV abholen? Ich geb ihnen sogar 2 Tage Extraurlaub dafür?

Du weist ganz genau, was ich meinte mit Schutzmaßnahmen.

Zitat:

Ok, wenn wir massenhaft Arbeitslose haben, weil die Bürger nicht mehr zur Arbeit pendeln: wer zahlt dann Hartz 4? Ein Staat der kein Geld hat, kann auch kein Hartz 4 bezahlen, zumindest nicht in der Form, dass man davon leben könnte.

Herzlichen Glückwunsch, endlich dämmerts bei dir, was mein Anliegen ist. Man kann nicht blind so lange Klimahokuspokus machen, bis sich Arbeit schlicht nicht mehr lohnt.

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:


...
Aber warum popagierst du dann den Kauf von Fahrzeugen mit Verbrennugsmotoren? Das hat doch genau den gegenteiligen Effekt.

Nein, das unterstellst du mir. Ich propagiere gar nichts. Wenn mich jemand fragt, dann berate ich ihn, und wenn ein BEV passen könnte, dann auch dazu.

Übrigens: Meine Mitarbeiter können ein Dienstfahrzeug gestellt bekommen ... seit 2019 allerdings ausschließlich ein BEV, also, unterstell mir hier nix.

Aber ich fordere, dass nicht ausgerechnet die Schwächsten die Zeche zahlen sollen.

Wed Jul 20 17:50:51 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 15:32:07 Uhr:


...
Und sei einmal ehrlich zu dir selbst: ... jede Wette.

Um mal das scheinbar aktuelle, tatsächliche Stimmungsbild näherzubringen:

fast 50%

Sind bereits jetzt bereit, auf die Barrikaden zu gehen ... zumindest laut Umfrage ... ups fast 50%, das ist mehr, als rot und Grün bei der Wahl erhalten haben.

Wed Jul 20 17:53:04 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 16:53:25 Uhr:



Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:


Ok, wenn wir massenhaft Arbeitslose haben, weil die Bürger nicht mehr zur Arbeit pendeln: wer zahlt dann Hartz 4? Ein Staat der kein Geld hat, kann auch kein Hartz 4 bezahlen, zumindest nicht in der Form, dass man davon leben könnte.

Herzlichen Glückwunsch, endlich dämmerts bei dir, was mein Anliegen ist. Man kann nicht blind so lange Klimahokuspokus machen, bis sich Arbeit schlicht nicht mehr lohnt.

Ähnliche Beiträge hast du auch sicher auch 2006/2007 zur Einführung der Umweltzonen und 2016/2017 vor der Verschärfung der Abgastechnik/Prüfung/Zyklus verfasst.

Auch damals liess der "Klimahokuspokus" den sicheren Zusammenbruch der deutschen Wirtschafts- u. Sozialsysteme vermuten. Eliten sind abgewandert, Innenstädte sind menschenleer und die Geringverdiener, die kein Budget zum Fahrzeugwechsel hatten, reiten seit damals mit dem Esel zur Arbeit.

Naja hinterher ist man immer schlauer.
😉

Wed Jul 20 17:59:56 CEST 2022    |    reox

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 16:53:25 Uhr:


... Aber ich fordere, dass nicht ausgerechnet die Schwächsten die Zeche zahlen sollen.

Na dann, leg los.

Das Verfahren ist bewährt und bekannt.

Wed Jul 20 18:47:48 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:


[.....
Lösungen solcher Art sind sicher überdenkenswert. Wichtig ist es den CO2-Ausstoß des Verkehrs schnell zu reduzieren und mittelfristig CO2-neutral zu werden.
Das geht nur ohne Verbrenner.

Nein.
Nur mit hohem Ökostrom-Anteil.
OK oder Atomstrom, aber der ist aus verständlichen Gründen aktuell nicht gewollt. Was man aktuell
Es darf also gerne auch ein Plugin sein der so viel wie möglich elektrisch geladen wird.
Hierzu gehört auch ein ausreichend großer Akku.
Natürlich muss sich elektrisch laden dann auch lohnen wenn jemand nur Laternenparker ist.

Wed Jul 20 18:53:12 CEST 2022    |    Old Faithful

Zitat:

BaldAuchPrius:

Um mal das scheinbar aktuelle, tatsächliche Stimmungsbild näherzubringen:

fast 50%

Sind bereits jetzt bereit, auf die Barrikaden zu gehen ... zumindest laut Umfrage ... ups fast 50%, das ist mehr, als rot und Grün bei der Wahl erhalten haben.

Scheint das wirklich das wahre Stimmungsbild wiederzugeben oder ist das deine Wunschvorstellung? Bezeichnenderweise steigen BILD und AFD gern auf diesen Alarmismus ein und versuchen ihn zu schüren. Da sollte man aufpassen, in wessen Gesellschaft man sich begibt.
Auch der Mittelständler profitiert seit Jahrzehnten davon, dass der Durchschnittsdeutsche ruhig und überlegt reagiert und nicht wie manche Franzosen gleich brennende Barrikaden aufbaut, auch wenn, wie gesagt, sich hier einige darüber freuen würden.
Ich sitze hier bei 36 Grad Außentemperatur und schreibe diesen Text. An den Temperaturen haben nicht Putin oder der Krieg die Schuld, auch wenn manche behaupten, es werde jetzt alles darauf geschoben.
Sieh dir das an, was der wirklich ruhige und bedächtige Sven Plöger gestern im ARD extra zu den aktuellen Temperaturen gesagt hat. Dann würdest du nicht mehr von "Klimakokolores" reden. Wir haben zwar nur ein Prozent Anteil an der Weltbevölkerung stoßen aber 1,85 % der weltweiten CO2-Emissionen aus. Und liegen damit nach absoluten Zahlen auf Platz 7 unter rund 200 Ländern der Welt.

Wed Jul 20 19:01:51 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Juli 2022 um 18:47:48 Uhr:



Zitat:

@Thomas123er schrieb am 20. Juli 2022 um 12:40:58 Uhr:


[.....
Lösungen solcher Art sind sicher überdenkenswert. Wichtig ist es den CO2-Ausstoß des Verkehrs schnell zu reduzieren und mittelfristig CO2-neutral zu werden.
Das geht nur ohne Verbrenner.

Nein.
Nur mit hohem Ökostrom-Anteil.
OK oder Atomstrom, aber der ist aus verständlichen Gründen aktuell nicht gewollt. Was man aktuell
Es darf also gerne auch ein Plugin sein der so viel wie möglich elektrisch geladen wird.
Hierzu gehört auch ein ausreichend großer Akku.
Natürlich muss sich elektrisch laden dann auch lohnen wenn jemand nur Laternenparker ist.

Nun ja, da kannst du in DE anstellen was du möchtest, es bringt unter dem Strich so gut wie nichts.
Der Verkehr selbst ist nur mit rund 18% am gesamten Co2 Ausstoss bei uns überhaupt beteiligt.
Und nicht viele haben (noch) die finanziellen Möglichkeiten, wie es in West-Europa möglich ist.

Das Ausschlaggebende ist, wie sich eher grosse Länder wie USA, China oder Indien ggf. noch Russland usw. auf diesem Gebiet verhalten werden.
Nach den aktuellen Nachrichten aus USA sieht es aber eher düster aus.

Wed Jul 20 19:08:15 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Juli 2022 um 12:43:25 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 12:35:01 Uhr:



Du sagst es.

https://www.zdf.de/.../...en-wohnen-gesundheit-landwirtschaft-100.html

https://www.tagesschau.de/.../waldbraende-suedeuropa-117.html

Du, jetzt bin ich mal unfair.

Dürresommer hat es schon immer gegeben, und die Landwirtschaft jammert seit Jahr und Tag, selbst wenn sie Rekordernten einfährt.

Und Waldbrände in Südeuropa sind auch kein neues, oder Klimawandelphänomen, habe sie selbst schon in den 1990er Jahren live in Portugal erlebt ...riesige Gebiete, hat Wochen gedauert, alles zu löschen, und was hat sie verursacht? Kam ein Jahr später raus: Brandstiftung ... da kannst noch so viel Klima schützen, wenn Deppen im Sommer ein Streichholz an den Wald halten, dann fackelt der ab.

Jeder Scheiß wird nur noch auf den Klimawandel oder wahlweise Putin geschoben, langsam wirds grauslig. Wenn all die Klimaschützer offenbar der Meinung sind, der Welt kann nur geholfen werden, indem man die Lebensgrundlagen der Menschen beschneidet, sodass die nur für viel weniger Menschen reichen, dann sollten sie mal mit gutem Beispiel voran gehen, und klimaverträglich ableben.

Nein, das sollen sie nicht! Aber sie sollen aufhören, Dinge zu fordern, die letztendlich für andere Menschen genau darauf hinaus laufen.

Natürlich hat es früher schon Waldbränden gegeben.
Bäume haben sich infolge Evolution daran anpassen können.
Ob als Korkeiche die nur schwer Feuer fangen kann oder als Pinie oder Eukalyptus die als Brandbeschleuniger sicher stellen dass alle anderen auch verbrennen.
Quasi ein gib der nächsten Generation einen guten Start.

Aber die Statistiken zeigen dass sich Extremwetter-Ereignisse mehr und mehr häufen.

Es gibt Define, ich denke Stichwort Shark-Bay, die benutzen Schwämme als Werkzeuge für eine effektiveres jagen.
Wir können aber jetzt schon ungefähr ausrechnen wann es dort keine Schwämme mehr gibt. Dann wird diese Jagtmethode nicht mehr möglich sein. Diesen Delfinen wird diese Methode dann nicht mehr möglich sein. Die Lebensgrundlage durch zu viel Schwamm Nutzung zerstört.

Ähnlich ist es bei uns mit dem Klima.
Wir wissen dass es mit mehr und mehr CO2 immer schlechter wird. Aber obwohl wir die Verursacher sind und wissen wie schädlich es ist, hören wir einfach nicht auf.

Wed Jul 20 19:13:32 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 17:53:04 Uhr:


...

Auch damals liess der "Klimahokuspokus" den sicheren Zusammenbruch der deutschen Wirtschafts- u. Sozialsysteme vermuten. Eliten sind abgewandert, Innenstädte sind menschenleer und die Geringverdiener, die kein Budget zum Fahrzeugwechsel hatten, reiten seit damals mit dem Esel zur Arbeit.

Naja hinterher ist man immer schlauer.
😉

Es scheint ein immer wiederkehrendes Muster in der Menscheitsgeschichte zu sein, dass Apokalyptiker den baldigen Untergang prophezeien (der dann nie eintritt), und dass viele dem Glauben schenken.

Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja spontan wieder ...

Wed Jul 20 19:44:40 CEST 2022    |    Gravitar

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Juli 2022 um 16:10:59 Uhr:


In die Zukunft des ganzen Planeten.
Nicht nur eines Tals.
Übrigens, wenn der Planet unbewohnbar wird dann gilt das auch für DIESES EINE TAL.

Der Planet wird nicht unbewohnbar, wer behauptet so einen Mist? Wir haben den CO2-Anteil der Atmosphäre anthropologisch um 10-15% erhöht, das ist nix! Es gab Leben auf dieser Welt mit dem doppelten und dem sechsfachen der gegenwärtigen Konzentration, da sind 0,15fach mehr zwar zuviel, aber kein Beinbruch. Wer das behauptet, hat in der Schule nicht aufgepasst oder einen persönlichen oder/und politischen Vorteil.....

Gruß

Gravitar

Thu Jul 21 07:56:20 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Juli 2022 um 19:44:40 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Juli 2022 um 16:10:59 Uhr:


In die Zukunft des ganzen Planeten.
Nicht nur eines Tals.
Übrigens, wenn der Planet unbewohnbar wird dann gilt das auch für DIESES EINE TAL.

Der Planet wird nicht unbewohnbar, wer behauptet so einen Mist? Wir haben den CO2-Anteil der Atmosphäre anthropologisch um 10-15% erhöht, das ist nix! Es gab Leben auf dieser Welt mit dem doppelten und dem sechsfachen der gegenwärtigen Konzentration, da sind 0,15fach mehr zwar zuviel, aber kein Beinbruch. Wer das behauptet, hat in der Schule nicht aufgepasst oder einen persönlichen oder/und politischen Vorteil.....

Gruß

Gravitar

Ich denke es KANN sich zu einem nicht mehr bewohnbar entwickeln.

Ich will jetzt deine Zahlen nicht prüfen.
Aber es gibt mehr als nur die CO2 Konzentration.

Es gibt auch Kipppunke.
Siehe zum Beispiel:
https://duckduckgo.com/?...

Wir haben auch nicht alles selbst in der Hand.
Obwohl es sich im Vergleich zu früher massiv geändert haben kann.

Umlaufbahnen ändern sich mit der Zeit.
Der Mond war einmal sehr viel näher an der Erde als heute.
Damals muss es also viel extremere Ebbe/Flut Effekte gegeben haben.
Über die Umlaufbahn der Erde und anderer Planeten haben wir auch keine Kontrolle.

Der Mond zeigt der Erde immer die selbe Seite.
Das war nicht immer so.
Aber die Rotation des Mondes um die eigene Achse wurde durch Ebbe/Flut Effekte gebremst bis es eben auf dem Mond keine Ebbe/Flut Effekte mehr gegeben hat.
Auch die Erde wird so gebremst.
Die Tage auf der Erde werden also immer länger.
Das hat natürlich Einfluss auf das Klima.
Und wir können nichts daran ändern.

Auch über die Kernfusion der Sonne.
Keine Kontrolle.

Zitat:

...
Es gab Leben auf dieser Welt mit dem doppelten und dem sechsfachen der gegenwärtigen Konzentration,
...

Nochmals.
Das will ich jetzt nicht prüfen.
Aber wie waren die anderen Punkte damals?
Sonnenaktivität, Umlaufbahnen, Tage auf jeden Fall kurzer, mehr Ebbe/Flut, usw.

Da sind die CO2 Konzentrationen der Vergangenheit nicht unbedingt vergleichbar.

Und nochmals.
Die Kipppunkte.
Weniger Eis bedeutet weniger Reflexion von Sonnenstrahlen in den Weltraum.
Mehr Wasserdampf bedeutet ein weiteres Klimagas in der Atmosphäre.

Wenn du wissen willst wie extrem Treibhausgase sein können. Wirf einen Blick auf die Venus.
465 Grad wird es heiß, an heißen Tagen ist es sogar noch schlimmer.

Das können wir auf der Erde auch erreichen.
Aber anstatt das erreichen zu wollen sollten wir lieber alles tun um es zu vermeiden.

Thu Jul 21 08:14:29 CEST 2022    |    25plus

Wer Strafgebühren für Verbrenner fordert, die in Zukunft CO2 ausstoßen könnten, dürfte die CO2 Emissionen, die bei der Herstellung eines Elektroautos bereits angefallen sind, auch nicht einfach so akzeptieren. Das sind aktuell gute 5-10 Tonnen extra an CO2. Manche stoßen das mit ihren Verbrennern innerhalb eines Jahres locker wieder aus, andere kaufen sich sparsame Autos, fahren die auch noch sparsam und nur 10000 km im Jahr, sodass es auch 10 oder 15 Jahre dauern kann, bis der Verbrenner mit seinem CO2 Ausstoß am Elektroauto vorbeizieht. Und das auch noch mit der Annahme, dass das Elektroauto komplett mit regenerativ erzeugtem Strom betrieben wird, was aktuell nicht der Fall ist.

Ich hatte es hier schon mehrfach geschrieben, Autos mit Verbrennungsmotor sind in ihrer Gesamtheit einfach zu ineffizient. SUVs und aerodynamische Katastrophen in allen Fahrzeugklassem mit viel zu schweren und fetten Rädern... näher an den alten Kutschen, als an effizienten Fortbewegungsmitteln.

Dort hätte man in den letzten Jahrzehnten ansetzen müssen. Mein Daihatsu Cuore von 2004 war mit 4,8 l/100 km Normverbrauch (der ist leicht zu unterbieten, da wurde bei der Ermittlung nicht beschissen) als 5-Liter Auto eingestuft und anfangs steuerfrei. Die Ersparnis belief sich auf 67 € im Jahr. Wie lächerlich, als ob man die Leute so dazu gebracht hätte, sich so ein sparsames Auto zu kaufen. Es hätten mindestens 500 € sein müssen, schon damals. Und man hätte das ausbauen müssen, mit Strafsteuern.

Dann würden Autos mit mehr als 5 l/100 km schon heute nur noch die Ausnahme sein.

Aber das wurde durch unsere Presse und Hersteller erfolgreich unterbunden. Ein VW Fox von damals braucht gite 30 % mehr Kraftstoff als die sparsamsten Japaner und selbst ein VW up! braucht noch mehr Kraftstoff. Statt Spritspartechnik wurden Turbolader verbaut. Welche Ironie.

Die einzige Möglichkeit, die Leute zum Kauf sparsamer Verbrenner zu bewegen, wären hohe (Straf-)Steuern oder hohe Spritpreise gewesen. Aber weder das eine noch das andere gab es in lenkender Form und entsprechend waren und sind sparsame Verbrenner Nischenmodelle, die unsere Hersteller erfolgreich dort belassen konnten und die deshalb dem
Großteil der Autofahrer überhaupt nicht zur Verfügung stehen (und auch weiterhin nicht gewollt sind aufgrund der erfolgreichen Erziehung zum SUV mit unnötig hoher Leistung und Stufengetrieben, insbesondere auch durch unsere "Fachpresse"😉.

Im nächsten Winter werden viele auf elektrische Heizlüfter umsteigen, mit erwartbaren Folgen. Es muss noch mehr Kohle verbrannt werden und zu den für viele unbezahlbaren Heizkostenabrechnungen kommen noch unerwartet hohe Stromrechnungen.

Ich muss BaldAuchPrius deshalb wirklich in einem Großteil seiner Ausführungen zustimmen. Sobald ein Großteil der Bevölkerung die Öffnung von Nord Stream 2 fordern wird, müssen sich unsere Politiker etwas anderes einfallen lassen als 300 € Soforthilfe abzüglich Steuern nur für Arbeiter und 9 € Tickets.

Thu Jul 21 08:37:52 CEST 2022    |    Rhinorider

Naja, da in Deutschland eben die "Premium"-Marken mit den entsprechenden Fahrzeugen angesiedelt sind, wird die Lobbyarbeit sicherlich so einiges bewirkt haben.

Thu Jul 21 09:35:17 CEST 2022    |    Swallow

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 07:56:20 Uhr:


...

Wenn du wissen willst wie extrem Treibhausgase sein können. Wirf einen Blick auf die Venus.
465 Grad wird es heiß, an heißen Tagen ist es sogar noch schlimmer.

Das können wir auf der Erde auch erreichen.
Aber anstatt das erreichen zu wollen sollten wir lieber alles tun um es zu vermeiden.

Also bitte, 465 Grad auf der Erde, wenn wir nichts tun?

Die Atmosphäre der Venus besteht zu 96,5% aus Co2, die der Erde erhält hingegen nur 0,04% Co2.

Zudem:
Die Erde umrundet die Sonne in ca. 150 Mio. km Abstand, die Venus in 108 Milionen.
Dürfte auch ein Faktor sein.

Bei einem solch übertriebenen Alarmusmus - "wie müssen alles tun, das zu verhindern" - wundert es ja schon beinahe, dass noch keiner die Methoden der Inka in Erwägung gezogen hat. Denen wird nachgesagt, bei schlechtem Klima solange Menschen geopfert zu haben, bis der Regengott ein einsehen hatte.

Was in Bezug auf Co2 Reduktion sogar eine erfolgversprechendere Maßnahme sein dürfte, als sämtliche Kernkaftwerke abzuschalten und gleichzeitig alle auf Elektroantrieb zu zwingen.

Thu Jul 21 09:38:09 CEST 2022    |    Swallow

...

Thu Jul 21 10:07:19 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Swallow schrieb am 21. Juli 2022 um 09:35:17 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 07:56:20 Uhr:


...

Wenn du wissen willst wie extrem Treibhausgase sein können. Wirf einen Blick auf die Venus.
465 Grad wird es heiß, an heißen Tagen ist es sogar noch schlimmer.

Das können wir auf der Erde auch erreichen.
Aber anstatt das erreichen zu wollen sollten wir lieber alles tun um es zu vermeiden.

Also bitte, 465 Grad auf der Erde, wenn wir nichts tun?

Die Atmosphäre der Venus besteht zu 96,5% aus Co2, die der Erde erhält hingegen nur 0,04% Co2.

Die Erde wäre schon vor erreichen der 400 Grad unbewohnbar. Es gibt auch andere Treibgase als CO2.

Und nein, keine irrsinnig hohen Temperaturen wenn wir nichts tun. Irrsinnig hohe Temperaturen wenn wir das falsche machen.

Zitat:

Zudem:
Die Erde umrundet die Sonne in ca. 150 Mio. km Abstand, die Venus in 108 Milionen.
Dürfte auch ein Faktor sein.

Klar, die Erde bekommt pro qm ca. doppelt so viel Sonnenlicht ab.

Als ganz ganz grobe Überschlagsrechnung:

Die Venus hat 272+465= 747 Kelvin.

Die Hälfte davon wären 373,5 Kelvin

Also ca 100 Grad Celsius.

Diese Durchschnittstemperatur dürfe reichen um die Erde für viele unbewohnbar zu machen.

Schon 50 wäre extrem im Vergleich zu heute.
Wir haben das Potenzial die Erde so weit zu erhitzen dass es für uns global sehr ungünstig wird.
Das steht außer Frage.

Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?

Zitat:

Bei einem solch übertriebenen Alarmusmus - "wie müssen alles tun, das zu verhindern" - wundert es ja schon beinahe, dass noch keiner die Methoden der Inka in Erwägung gezogen hat. Denen wird nachgesagt, bei schlechtem Klima solange Menschen geopfert zu haben, bis der Regengott ein einsehen hatte.

Was in Bezug auf Co2 Reduktion sogar eine erfolgversprechendere Maßnahme sein dürfte, als sämtliche Kernkaftwerke abzuschalten und gleichzeitig alle auf Elektroantrieb zu zwingen.

Ja, das würde funktionieren.
Und wir könnten es sehr sehr schnell umsetzen.
Ein richtiger Atomkrieg.

Aber da Ziel soll ja sein die Erde lebenfähig zu halten.

Nochmal:
Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?

Thu Jul 21 10:17:08 CEST 2022    |    Gravitar

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 10:07:19 Uhr:



Die Atmosphäre der Venus besteht zu 96,5% aus Co2, die der Erde erhält hingegen nur 0,04% Co2.

Die Erde wäre schon vor erreichen der 400 Grad unbewohnbar. Es gibt auch andere Treibgase als CO2.

Und nein, keine irrsinnig hohen Temperaturen wenn wir nichts tun. Irrsinnig hohe Temperaturen wenn wir das falsche machen.

Klar, die Erde bekommt pro qm ca. doppelt so viel Sonnenlicht ab.
Als ganz ganz grobe Überschlagsrechnung:
Die Venus hat 272+465= 747 Kelvin.
Die Hälfte davon wären 373,5 Kelvin
Also ca 100 Grad Celsius.

Diese Durchschnittstemperatur dürfe reichen um die Erde für viele unbewohnbar zu machen.

Schon 50 wäre extrem im Vergleich zu heute.
Wir haben das Potenzial die Erde so weit zu erhitzen dass es für uns global sehr ungünstig wird.
Das steht außer Frage.

Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?

Bei einem solch übertriebenen Alarmusmus - "wie müssen alles tun, das zu verhindern" - wundert es ja schon beinahe, dass noch keiner die Methoden der Inka in Erwägung gezogen hat. Denen wird nachgesagt, bei schlechtem Klima solange Menschen geopfert zu haben, bis der Regengott ein einsehen hatte.

Was in Bezug auf Co2 Reduktion sogar eine erfolgversprechendere Maßnahme sein dürfte, als sämtliche Kernkaftwerke abzuschalten und gleichzeitig alle auf Elektroantrieb zu zwingen.

Ja, das würde funktionieren.
Und wir könnten es sehr sehr schnell umsetzen.
Ein richtiger Atomkrieg.

Aber da Ziel soll ja sein die Erde lebenfähig zu halten.

Nochmal:
Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?

Sry, selten so einen tendenziösen unwissenschaftlichen Quatsch gelesen..... Wenn Panikmache und wenig Wissen auf Angst und Populismus treffen.....

Gruß

Gravitar

Thu Jul 21 10:22:07 CEST 2022    |    Alexander67

Zitat:

@Gravitar schrieb am 21. Juli 2022 um 10:17:08 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Juli 2022 um 10:07:19 Uhr:



....

Nochmal:
Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?

Sry, selten so einen tendenziösen unwissenschaftlichen Quatsch gelesen..... Wenn Panikmache und wenig Wissen auf Angst und Populismus treffen.....

Gruß

Gravitar

Komisch.
Das selbe dachte ich hier.

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Juli 2022 um 19:44:40 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Juli 2022 um 16:10:59 Uhr:


In die Zukunft des ganzen Planeten.
Nicht nur eines Tals.
Übrigens, wenn der Planet unbewohnbar wird dann gilt das auch für DIESES EINE TAL.

Der Planet wird nicht unbewohnbar, wer behauptet so einen Mist? Wir haben den CO2-Anteil der Atmosphäre anthropologisch um 10-15% erhöht, das ist nix! Es gab Leben auf dieser Welt mit dem doppelten und dem sechsfachen der gegenwärtigen Konzentration, da sind 0,15fach mehr zwar zuviel, aber kein Beinbruch. Wer das behauptet, hat in der Schule nicht aufgepasst oder einen persönlichen oder/und politischen Vorteil.....

Gruß

Gravitar

Es bleibt aber die Frage.

Was wäre denn eine Erderwärmung ab der es dir zu heiß wird?

Thu Jul 21 10:40:35 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@reox schrieb am 20. Juli 2022 um 17:53:04 Uhr:


...
Ähnliche Beiträge hast du auch sicher auch 2006/2007 zur Einführung der Umweltzonen und 2016/2017 vor der Verschärfung der Abgastechnik/Prüfung/Zyklus verfasst.

Ganz sicher nicht, aber meine Beitragshistorie steht dir offen, falls du kontrollieren möchtest.

Zitat:

Auch damals liess der "Klimahokuspokus" den sicheren Zusammenbruch der deutschen Wirtschafts- u. Sozialsysteme vermuten.

Ganz realistisch: die "tolle" hiesige Industrie hat es ja auch nur mit Bescheißen hinbekommen hust ... Abgasskandal ...

Und wenn auch aus anderem Grund, schau dir an, was 2008/2009 gewesen ist ... nein, hatte nicht einmal indirekt mit den Umweltzonen zu tun.

Zitat:

Eliten sind abgewandert,

Ganz sicher nicht (nur) wegen der Abgasauflagen.

eine Statistik seit 1990

Und oh schau, die Abwanderung stieg ab etwa 2007 merklich an ... aber ob das nur Eliten waren, sagt diese Statistik nicht aus. Kann man nur mutmaßen, dass das eher nicht gelernte Sozialhilfeabholer waren.

hier nur die deutschen Auswanderer
Mach dir deine Gedanken selbst, wer das wohl eher war.

Zitat:

Innenstädte sind menschenleer

Du, ich kenne die Innenstädte noch so, dass du dort bei einem Bummel eigentlich alles bekommen konntest, vom Frisör über den Schneider, Blumenladen, Spiel- und Bastelläden, Möbelläden usw...

Und heute: neben nicht mehr zu übersehenden leer stehenden Läden vorrangig Billigketten, 1€ Läden und Fressbuden, die allesamt auch recht häufig wechseln. Eine vitale Innenstadt schaut anders aus. Und das war auch 2019 schon so, nicht dass du die zusätzlichen Lockdownschäden als Grund anführst.

Menschen sind dort schon noch recht viele, nur findet außer Essen und Trinken gehen kaum noch was statt.

Zitat:

und die Geringverdiener, die kein Budget zum Fahrzeugwechsel hatten, reiten seit damals mit dem Esel zur Arbeit.

Aha. Interessant, wer solch Ideen hatte ... auf dem Esel. Nein, sie mussten sich dann einen alten, versoffenen Benziner holen, weil der ab Euro 2 die grüne Plakette bekommen hat.

Zitat:

Naja hinterher ist man immer schlauer.
😉

Da hast du recht.
Umweltschutz kostet Geld, das ist richtig, aber auch wichtig. Man kann aber mit Maximalforderungen die Kosten so hoch treiben, dass ein halbwegs normales Wirtschaften kaum mehr möglich ist.
Liest du keine Nachrichten? Es gab bereits Betriebe der Glas- und Stahlindustrie, die wegen der zu hohen Energiekosten die Produktion einstellten, und das war noch vor dem "Gaskrieg"

Thu Jul 21 10:46:32 CEST 2022    |    Adi2901

Zitat:

@25plus schrieb am 21. Juli 2022 um 08:14:29 Uhr:


Ich hatte es hier schon mehrfach geschrieben, Autos mit Verbrennungsmotor sind in ihrer Gesamtheit einfach zu ineffizient. SUVs und aerodynamische Katastrophen in allen Fahrzeugklassem mit viel zu schweren und fetten Rädern... näher an den alten Kutschen, als an effizienten Fortbewegungsmitteln.

Dort hätte man in den letzten Jahrzehnten ansetzen müssen. Mein Daihatsu Cuore von 2004 war mit 4,8 l/100 km Normverbrauch (der ist leicht zu unterbieten, da wurde bei der Ermittlung nicht beschissen) als 5-Liter Auto eingestuft und anfangs steuerfrei. Die Ersparnis belief sich auf 67 € im Jahr. Wie lächerlich, als ob man die Leute so dazu gebracht hätte, sich so ein sparsames Auto zu kaufen. Es hätten mindestens 500 € sein müssen, schon damals. Und man hätte das ausbauen müssen, mit Strafsteuern.

Dann würden Autos mit mehr als 5 l/100 km schon heute nur noch die Ausnahme sein.

Aber das wurde durch unsere Presse und Hersteller erfolgreich unterbunden. Ein VW Fox von damals braucht gite 30 % mehr Kraftstoff als die sparsamsten Japaner und selbst ein VW up! braucht noch mehr Kraftstoff. Statt Spritspartechnik wurden Turbolader verbaut. Welche Ironie.

Es gibt nun mal Einsatzbereiche wo es ohne einen Suv kaum voran geht.😉

Eine Büchse wie den Cuore, Coladosenblech auf 4 Rädern möchte nicht unbedingt jeder fahren.
Der Mazda Demio meiner Schwägerin war eine ähnliche Kfz-Art, für die Stadt sicherlich, wenn der Platz ausreicht eine Alternative.

5L Benzin/100 km ist sicherlich, wenn man sich den Energiegehalt (42,5 kWh) anschaut, alles andere als effizient.

Von VW/Audi habe ich eine Weile den A2 3L 1.2er Tdi zu pendeln genutzt, hier lag der Jahresschnitt bei 3,2L/100km.
Verbrauchswerte unter 3L waren gar kein Problem, entspannte 130km/h auf auf Autobahn 3,4L/100km.

Aktuell fahre ich mit rund 17kwh/100km incl. Ladeverluste im Jahresmix.

Thu Jul 21 10:47:38 CEST 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 20. Juli 2022 um 18:53:12 Uhr:


...

Scheint das wirklich das wahre Stimmungsbild wiederzugeben oder ist das deine Wunschvorstellung? Bezeichnenderweise steigen BILD und AFD gern auf diesen Alarmismus ein und versuchen ihn zu schüren. Da sollte man aufpassen, in wessen Gesellschaft man sich begibt.

Danke für den Framingversuch. War weder die Bild, noch eine Afd Zeitung, die das veröffentlicht hat.

Zitat:

Auch der Mittelständler profitiert seit Jahrzehnten davon, dass der Durchschnittsdeutsche ruhig und überlegt reagiert und nicht wie manche Franzosen gleich brennende Barrikaden aufbaut, auch wenn, wie gesagt, sich hier einige darüber freuen würden.

Dass die Bürger vernünftig agieren, stand doch außer Frage.

Zitat:

Ich sitze hier bei 36 Grad Außentemperatur und schreibe diesen Text. An den Temperaturen haben nicht Putin oder der Krieg die Schuld, auch wenn manche behaupten, es werde jetzt alles darauf geschoben.

Und ich saß im Sommer 2003 im Juli/August samt Campingstuhl

im

Havelsee, weil man es bei 35 bis 37° außerhalb des Wassers kaum ausgehalten hat ... wo ist da über nun fast 20 Jahre die Erwärmung?

Zitat:

Sieh dir das an, was der wirklich ruhige und bedächtige Sven Plöger gestern im ARD extra zu den aktuellen Temperaturen gesagt hat. Dann würdest du nicht mehr von "Klimakokolores" reden. Wir haben zwar nur ein Prozent Anteil an der Weltbevölkerung stoßen aber 1,85 % der weltweiten CO2-Emissionen aus. Und liegen damit nach absoluten Zahlen auf Platz 7 unter rund 200 Ländern der Welt.

Ja, lass uns wieder zum Agrarland werden, und die Welt ist gerettet ... ups, geht ja auch nicht, den Bauern macht man die Arbeit ja auch gerade unmöglich, von wegen Düngeverbot und Flächensperrung. Naja, dann machen wir halt alle aufs neue Bürgergeld, und singen im Chor "Wir rammeln durch die Felder, wir trampeln durch die Saat, hurra, oh wir verblöden, für uns bezahlt der Staat" oder wie?

Deine Antwort auf "Was haltet ihr vom Verbrennerverbot 2035?"

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