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MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

jennss

Auto und mehr...

Sun Oct 15 23:01:02 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (80)

ReisebordcomputerReisebordcomputer

Man liest es immer wieder in den Foren: Auf Langstrecken solle man nicht ständig den Akku per Benzinmotor laden und den Strom wieder verfahren, weil dies ineffizient sei. So stellt man es sich ja auch vor, weil es scheinbar ein Umweg ist. Außerdem täuscht der angezeigte Momentanverbrauch, der ja im Save-Modus oft bei 10 bis 11 Litern liegt.

 

Ich hatte nach eigenem Eindruck beim Fahren schon länger den "Verdacht", dass das nicht stimmt, d.h. dass sogar eher das Gegenteil der Fall ist, also Fahren mit konstantgehaltenem Akkustand (quasi wie ein reiner Verbrenner) eher mehr Sprit verbraucht als wenn man intern lädt und es wieder verfährt. Nun habe ich das mal verglichen. Ich bin in Max eDrive mit E-Motor auf die Autobahn gefahren. Beim Stand von 67% Akkuladung habe ich den Reisebordcomputer zurückgesetzt. Bis auf 10% habe ich den Strom verfahren (ca. 17 km, 0 l. Verbrauch bis dahin) und dann im Save-Modus wieder den Akku geladen. Bei km 80 hatte ich dann wieder 67% Akkuladung und einen Schnitt von 6,5 l./100 km auf dem Bordcomputer. Der BC ist nach früherer Überprüfung sehr genau. Im Schnitt bin ich 104,4 km/h gefahren, wobei ich nach den 17 elektrischen Kilometern sogar einen Schnitt von 110 km/h hatte. Der Benziner war nach der Elektrostrecke erstmal kalt und fuhr dann noch 62 km auf Save.

 

Später bin ich zurückgefahren. Die Strecke ist insgesamt eben. Ich musste den Ladestand vorher noch mit Save auf ca. 91% hochfahren. Dann habe ich den Reisebordcomputer zurückgesetzt. Der Ladestand blieb konstant (Save fährt immer auf ca. 90 bis 92%) und ich bin bei sehr konstanter Geschwindigkeit 24 km gefahren. Der Schnitt war 6,6 l./100 km, also praktisch gleich wie mit Laden-und-entladen des Akkus. Dabei war sogar der Benziner am Anfang warmgefahren. Also ist der Umweg über den Akku keineswegs ineffizienter als direktes Verfahren des Sprits. Woran kann das nun liegen? Im E-Tron-Thread schrieb mal jemand einen Grund, warum dieser Weg sogar effizienter sein kann:

 

Zitat:

@Gulfossi schrieb am 21. Juli 2017 um 09:30:07 Uhr:

Angenommen ich fahre im Hybridmodus mit 35% Effizienz.

Und vergleiche dies mittels dem Verbrenner aufgeladenen EV Mode:

40% Effizienz Benziner, 95% Ladewirkungsgrad 90% EV Wirkungsgrad, komme ich ebenfalls auf 35%. So schlecht ist das also nicht...

Auch ein anderer hat da schon bestätigt, dass der Verbrauch mit Leerfahren und Intern-aufladen wirklich gut ist.

 

Natürlich ist es nachwievor am kostengünstigsten und sinnvollsten, soviel Strom wie möglich extern zu laden und zu verfahren, weil Kilometer aus dem Stromnetz nur etwa die Hälfte kosten von Kilometern aus Benzin, aber ich wollte mit diesem Blogartikel mal mit dem Irrglauben aufräumen, es wäre auf Langstrecken (wenn man nicht extern laden kann) besser, den Akku nicht intern aufzuladen.

 

Übrigens noch zur Ladegeschwindigkeit: Laden mit SAVE und Sportmodus (Fahrerlebnisschalter nach oben), sowie auch im Sportprogramm (Wählhebel in linke Gasse, nicht in den Manualmodus durch Vor- oder Zurückgeschalten gehen) lädt man ungefähr 1 km pro 1,5 bis 2 Minuten (deutlich schneller als externes Laden). Das bedeutet, dass man bei 50 Km/h auf gleicher Strecke mehr laden kann als bei 100 km/h. Aber verkehrstechnisch ist das eh keine Frage, da fährt man halt so schnell wie nötig :).

j.

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Fri Oct 06 12:39:58 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (21)

Ich finde, es wird viel zu selten über Wallboxen geschrieben. In Autozeitschriften habe ich noch nie einen Vergleichstest gefunden. Sowas fände ich schon wertvoll, denn immer mehr Leute fahren elektrisch und möchten auch zuhause schneller laden können als mit serienmäßigen "Ladeziegeln". Ich habe mir mal einige ab ca. 3,7 KW (typisch Hybrid) selbst rausgesucht, aber es gibt noch allerlei mehr, z.B. original BMW oder auch welche von Siemens. Zu den hier genannten Wallboxen gibt es meist auch Varianten mit mehr Ausstattung. Die Links sind Beispiele für Quellen. Es gibt noch genug andere Shops. Notierte Daten sind nur eine kleine Auswahl (ohne Gewähr). Die Bilder sind von den verlinkten Seiten (Danke!). Zu den Wallbox-Kosten kommen ggf. noch Kosten für den Anbau, FI-Schutzschalter etc. dazu. Wetterschutz IP44 kann wohl schon für's Freie genügen. Mein Gefühl sagt, dass zumindest ein kleines Dach immer eine gute Sache ist. Perfekt ist natürlich eine Garage :).

 

ICU Compact Mini | Typ 2 | 3,7 kW

https://www.plugconnect.de/.../ICU-Compact-Mini-Typ-2-3-7-kW.html

Vorteil IP67, spart einen Kasten drumherum im Freien

Ohne Stromzähler 719 €, mit Stromzähler 839 €

Nix mit WLAN oder so.

 

wallbe Eco 2.0 - 3,7kW

https://shop.wallbe.de/de/wallbe-Eco/

www.emovum.com/de/ladetechnik.html

Mit RCM Modul, d.h. FI Typ A reicht (statt Typ B)

568 € mit 4 m Kabel (11 KW +200 €, 22 KW +350 €)

Keine Daten

IP65

 

Walli Light

https://esl-shop.de/...7-kw-1-phasig-16a-mit-typ-2-anschlusskabel.html

3,7 kW 1-phasig 16A | mit Typ 2

Mit einem Schlüsselschalter vor unberechtigtem Zugriff geschützt

IP 67

595 €

 

ecoLOAD 3,7

http://www.perdok.homepage.t-online.de/ladestation.htm

http://www.perdok.homepage.t-online.de/shop/index.htm

IP54, 3,7 KW

Inkl. 4 m Kabel

Keine Daten

399 €

 

Wallbox Pulsar Typ 2 (bis 22 kW) | Energiezähler | Bluetooth | App Steuerung

https://www.plugconnect.de/.../...zaehler-Bluetooth-App-Steuerung.html

Bluetooth Smart Connectivity, IP54

Stecker-Halter getrennt

Inkl. 5 m Kabel

22 KW 799 €, 7,4 KW 749 €

 

Go-e Charger

https://go-e.co

647 € mit einem Adapter

IP54, 22 KW

Fehlstrom Schutzschalter (FI) mit Gleichstromerkennung, 30mA AC, 6mA DC

Kann lokal (WLAN Hotspot) oder weltweit (über Heim-WLAN) verwendet werden

Dazu 5 m Kabel ca. 190 € = ca. 840 €

 

KEBA Wallbox KeContact P30 e-Serie Typ 2 Socket 4,6kW

https://emovum-shop.com/.../?...

IP54, DC-Fehlerstromerkennung 6mA DC-sensitiv

Keine Daten

749 €

Ohne Kabel, d.h. noch ca. 190 € dazu (ca. 940 €)

 

Mennekes AMTRON | Typ 2 Kabel | Start

https://www.plugconnect.de/.../Mennekes-AMTRON-Typ-2-Kabel-Start.html

http://www.mesch-shop.de/.../...-ladekabel-und-ladekupplung-typ-2.html

Keine Daten, IP44

7,5 m Kabel dabei

~869 € für 3,7 KW

 

ABL Wallbox eMH1 Basic mit Kabel EVSETMH037 (3,7kW, inkl. 7m Kabel Typ2)

IP54

Über RS485 vernetzbar, aber keine Daten über Bluetooth oder Wlan

7 m Kabel

699 € (mit 11 KW 819 €, 22 KW 849 €)

https://shop.mobilityhouse.com/.../...ncl-5m-cable-type2-html.html?...

 

Ein Bausatz ab 279 € inkl. Kabel ist auch eine Möglichkeit: https://www.elektrofahrzeug-umbau.de/shop/wallbox/

 

Ein original BMW Ladeziegel kostet übrigens ca. 395 €: https://www.leebmann24.de/...-mode-2-ladekabel-x5-2er-61448608170.html

 

Eine Wallbox von BMW: https://www.leebmann24.de/bmw-wallbox-61902412818.html (850 €, IP54, keine Daten, bis 22 KW, 5 m Kabel). Es gibt auch BMW-Wallboxen mit Daten.

 

Infos ohne Gewähr.

j.

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Sat Sep 30 16:33:38 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (33)

Welchen Kleinstwagen würdest du vorziehen?

upgti-egoupgti-ego

2018 sollen zwei nette kleine Flitzer erscheinen, ähnlich teuer:

 

A) Der Benziner VW Up! GTI mit 115 PS und 8,8 Sek. auf 100, bei 197 km/h Spitze, für geschätzt 19000 €:

https://www.motor-talk.de/.../...genaufstand-im-gti-land-t6037223.html

 

B) Das E-Auto e.Go Life mit 60 KW (82 PS) und 8,6 Sek. auf 100, bei 160 km/h Spitze für 19900 € abzüglich 4000 € Umweltprämie, also 15900 €:

https://www.motor-talk.de/.../...-in-drei-motorvarianten-t6144747.html

 

Der GTI ist ohne die Umweltprämie zwar wohl teurer, aber vielleicht gibt es beim Benziner mehr normale Rabatte, was den Preis wieder ausgleichen könnte. Zum e.Go gibt es hier genauere Infos: http://e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-life/ , zum Up hier: https://www.volkswagen.de/de/models/up.html . Die reale Reichweite liegt dabei bei 154 km. Der e.Go ist 3,35 m lang. Der Up ist mit 3,60 m merklich länger. Beide haben 4 Sitze, aber der Up dürfte innen größer sein, was als Zweitwagen jedoch weniger entscheidend sein sollte.

 

Welchen würdet ihr als Zweitwagen vorziehen?

j.

 

PS: Fotos sind aus Motortalk bzw. von den Herstellern.

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Fri Sep 22 17:05:38 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (24)

Kurz ein paar Worte, ob ich mit der gewählten Ausstattung zufrieden bin und ob ich sie wieder nehmen würde...

 

Der Hybrid-Antrieb ist top, macht eine Menge Spaß. Ein bisschen weniger Verbrauch hätte ich erhofft, liegt aber im Rahmen. Die Automatik ist zwar weniger aktiv zu fahren als der Handschalter bisher, aber dafür schalte ich gelegentlich die Modi um und habe damit auch meinen Spaß. Ich fahre zumeist in Comfort und Sport, bisher nicht in Eco Pro. Der Antrieb ist für mich das große Argument für den 225xe.

 

Das Schiebedach ist wunderschön, aber ich nutze es bisher doch weniger als erwartet. Ob ich die rund 1000 € nochmal ausgeben würde? Hm... ich denke schon. Es ist irgendwie die Krönung des Autos :).

 

Die LED-Scheinwerfer sind wirklich gut. Sie sind weißer, aber nicht unbedingt heller als die VW-Xenons. Die Justage ist allerdings sehr weit. Ich habe schon fast Angst andere zu blenden. Wenn ich an Autos mit Halogenscheinwerfern vorbeifahre, ist da schon ein großer Unterschied. Aber ich will Halogenscheinwerfer nicht alle in einen Topf werfen. Neuere sind immerhin deutlich besser als alte. Trotzdem konfiguriere ich immer mit LEDs oder Xenons. Gute Sicht ist ein Stück Sicherheit.

 

Die Sitzheizung (330 €) habe ich erst 1x genutzt und war dann sehr nett. Wir haben erst September. Ich denke, ich werde sie noch öfter nutzen. Ein Must-have ist sie nicht. Ich kam auch ohne bisher aus, aber ein bisschen Luxus ist schön.

 

Die Klappspiegel nutze ich bisher nicht oft, aber ich glaube, im Spiegelpaket ist auch die Spiegelabsenkung beim Rückwärtsfahren enthalten und die ist doch wichtig, um die Felge rechts hinten beim Einparken zu schonen. Würde ich also auch wieder mitbestellen.

 

Der 225xe hat ein Navi serienmäßig. Das wollte ich eigentlich nicht haben, weil ich mit meinem Handy (Google Maps Navi) sehr zufrieden bin. Habe das Einbaunavi nun aber schon mal genutzt und war doch ganz praktisch, auch die Abbiege-Anzeige direkt im Cockpit. Ich habe da nur kein RTTI, d.h. die richtige Verkehrslage habe ich nur im Handy, das ich bei viel Verkehr wohl vorziehen werde.

 

Der 225xe hat ein paar Kleinigkeiten serienmäßig, die ich im Golf nicht hatte, wie die Klimaregelung und das automatische Einschalten vom Licht, sowie die Wischerautomatik. Könnte ich auf alles verzichten, aber es geht auch mit. Die Wischerautomatik ist nicht so perfekt. Manchmal wische ich manuell zusätzlich.

 

Die Sportline-Ausstattung mag ich sehr. Die Sitze sind super, die Felgen schön. Das LED-Innenraumlicht ist zwar schön, aber zum Mundablesen des Beifahrers in der Nacht nicht ausreichend wie im Golf bisher, da es nach unten auf die Beine strahlt. Da muss man jetzt die Sonnenblende runterklappen und das Licht darin nutzen. Ich habe übrigens einen zweiten Innenspiegel zum Mundablesen an die Scheibe vorne geklebt (bin gehörlos), wie schon im Golf.

 

Das gebürstete Alu-Dekor ist schön, aber mit Klavierlack schwarz wäre ich wohl auch nicht unzufrieden gewesen. Mit 140 € Aufpreis (Sportline) würde ich es wohl wieder nehmen.

 

Die Farbe Metallicweiß gefällt mir richtig gut. Man sieht fast immer sofort, dass es kein gewöhnliches Weiß ist. Im Angebot des ActiveTourers fand ich für mich nichts Besseres und finde es gut so. Obwohl deutlich günstiger als Oryxweiß (VW) oder Diamand Bright weiß (Mercedes) finde ich es nicht schlechter als bei denen.

 

Von der Hifi-Anlage (nicht Harman-Kardon) sind die Kinder begeistert. Da sie günstig war (+290 €), würde ich sie wieder nehmen. Scheint deutlich besser zu sein als im Golf mit 80 W (hat auch mein Bruder bestätigt).

 

Die übrigen Extras sind für mich persönlich Must-Have (Ganzjahresreifen, PDC vorne und das Reifenreparaturset).

 

Das M-Lenkrad konnte ich mit "nur" Sportline nicht mehr bekommen. Schade, das hätte ich gerne gehabt. Das normale Sportlenkrad deckt etwas vom Bordcomputer unten ab. Naja, dafür soll es noch einen Gutschein aus BMWs Zubehörladen geben (ist beantragt von meinem Verkäufer).

 

Recht cool finde ich die BMW-App Connect Drive. Anfangs hatte ich etwas Anmeldeprobleme, aber die sind nun behoben. So kann ich z.B. den Ladestand per App oder am PC von überall auslesen und die Klimatisierung per Remote starten etc.. Gestern Abend hatte ich allerdings keinen Kontakt zum Auto bekommen. Hoffe, das ist ein eher seltenes Problem.

 

Insgesamt bin ich, der ja auch den Mini Clubman Cooper S All4 und den Golf GTI als Alternative im Auge hatte, mit meiner Wahl ganz glücklich. An das höhere Sitzen habe ich mich schon gewöhnt und tatsächlich hat es manchmal Vorteile bei der Sicht über andere Autos (Abbiegen) :). Die Ausstattung passt für mich auch und ich würde nichts groß ändern bei der Konfiguration. Wenn gespart werden muss, kann man am leichtesten auf das Schiebedach verzichten.

 

Bei allem Neuen muss ich aber auch feststellen, dass unser Golf im Vergleich ebenfalls schon ein sehr gutes Auto war.

j.

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Fri Sep 15 00:33:55 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (89)

Vor 2 Tagen haben wir unseren neuen BMW 225xe (PlugIn-Hybrid) vom Händler abgeholt und zwar dort, weil dieser mit nach meinem Wunsch Ganzjahresreifen aufgezogen hat. Sonst hätte ich ihn vielleicht aus München ab Werk abgeholt. Das Auto gefiel mir beim Abholen auf den ersten Blick :D. Das Mineralweiß ist toll, bei strahlender Sonne, aber auch unter einer Laterne. Beim Reinsetzen fiel mir sofort auf, dass es nicht das bestellte M-Lenkrad ist. Das gefiel mir eigentlich immer besonders gut. Der Verkäufer hat es geprüft und sagte, dass das M-Lenkrad nur noch für die M-Ausstattung zu bekommen ist, weil es Lieferengpässe des Zulieferers gibt, d.h. selbst mit mehr Wartezeit kann man keins ohne M-Paket bekommen. Stattdessen hat er mir einen Gutschein für das Zubehörsortiment angeboten. Da der Wert den des Lenkrads deutlich übersteigt, d.h. voraussichtlich werden es 500 € (das hat er beantragt) statt der 120 € Aufpreis des Lenkrades, ist es für mich ok.. Mittlerweile habe ich mich an das normale Sportlenkrad schon etwas gewöhnt.

 

Bisher hatten wir einen Golf Comfortline 1,4 TSI mit 140 PS (4 Jahre), der für mich schon ein Auto war, das richtig Spaß machte. Weil ich die Handschaltung immer gut fand, war ich beim Hybrid vorsichtig. Den GTE hatte ich auch probegefahren und da gefiel mir das DSG nicht so gut. Mittlerweile habe ich erfahren, dass man dort manches wohl umkonfigurieren kann, z.B. die drastische Anfahrverzögerung durch AutoHold beim Start in Verbindung mit DSG (während ich AutoHold beim Handschalter klasse fand).

 

Ich hatte noch zwei Alternativen zum 225xe im Auge: Den Golf GTI und den Mini Cooper S Clubman All4. Mehr dazu in einem alten Blogartikel: https://www.motor-talk.de/.../...clubman-cooper-s-vs-gti-t5962019.html

 

Der 225xe ist es geworden, weil er für mich am spannendsten war. Der Golf GTI wäre im Prinzip nur ein „starker 1,4 TSI“ gewesen. Klar, mit schönerer Ausstattung, aber nicht so wirklich was Neues, obwohl der Golf ein klasse Auto ist. Der Mini gefiel mir schon sehr gut, aber er kam mir nicht so viel stärker vor als unser 1,4 TSI. Der 225xe war dann komplett anders. Einen Minivan wollte ich eigentlich nicht, muss aber zugeben, dass er beim Hybrid konzeptionelle Vorteile hat, denn es bleibt noch genug Kofferraum. BMW war auch nie mein Ding, Automatik schon gar nicht. Trotzdem wurde es der 225xe. Der Antrieb ist einfach genial: Bei Bedarf (Auto eDrive + Sportmodus) saustark, ohne durchdrehende Räder wie bei einem Golf (außer R etc.). Nach Zeperfs ist der 225xe sogar bis 80 km/h noch schneller als ein GTI Clubsport S (310 PS) :cool:. Dann kommt noch der Reiz des elektrischen Fahrens dazu. Anders als bei einem i3 ist der starke Schub aber nicht rein elektrisch zu haben. Die 88 PS, die der E-Motor bietet, ziehen den 225xe gut und geschmeidig voran, aber den Schrecken der harten Beschleunigung bekommt man nur mit beiden Motoren. Ich fahre dennoch sehr gerne rein elektrisch. Der Antritt ist beim E-Motor ohne Verzögerung. Es gibt kein Turboloch und keine Ansprechverzögerung. Beim 225xe kommt im Gegensatz zu den meisten PlugIn-Hybriden noch dazu, dass der E-Motor nicht über ein Getriebe läuft, sondern wie beim reinen E-Auto direkt an der Achse ist. Schön ist auch, dass ich abends ganz leise durch die Wohnsiedlung fahren kann. Es ist schwer zu beschreiben, aber es ist irgendwie ein feines Gefühl elektrisch zu fahren.

 

Das Auto hat eine mittlere Ausstattung:

Sportline

Schiebedach

LED-Scheinwerfer

Hifi-Anlage (die einfacherer, nicht Harman Kardon)

Spiegelpaket (Absenken und anklappen etc.)

Sitzheizung

Mineralweiß metallic

Aluleisten Längsschliff

Park Distance Control (PDC)

Reifenreparatur-Set

Ganzjahresreifen (vom Händler)

 

Listenpreis ca. 44000 €

 

Da beim Leasing Rabatte voll auf die Leasingzeit wirken und nicht auf den Restwert, macht die Hybridprämie schon einiges aus (87 € weniger Monatsrate bei 3 Jahren und 20000 km/Jahr). Dazu ist der 2er ActiveTourer auch gut rabattiert.

 

Hier liste ich mal einige Punkte, die mir beim neuen 225xe auffallen:

 

- Muss mich nur noch daran gewöhnen, dass ich nicht mehr schalten kann, aber das ist ok. und geht recht schnell.

 

- Die Beschleunigung an der Ampel im Modus Auto eDrive + Sportmodus ist echt Bombe. Rein elektrisch ist sie ok./gut und schön gleichmäßig, aber nicht so auffällig. Mit beiden Motoren sind es quasi 3 Stufen: 1. Bremse lösen (Auto schleicht, da Wandlergetriebe, aber auch bei reinem E-Modus), 2. E-Motor spricht bei Gasgeben sofort an und 3. Der Benziner haut rein, sobald er angesprungen ist (leicht verzögert ggü. E-Motor). Das geht natürlich alles schnell aufeinander.

Edit: Mit Sportprogramm (Wählhebel nach links) läuft der Motor auch im Stand, was zur maximalen Beschleunigung gebraucht wird.

 

- Bei Kickdown sieht es so aus: Der E-Motor reagiert sofort, das Getriebe schaltet dann zurück und mit dem Benziner kommt der zweite Wind für maximale Beschleunigung. Beim Golf GTE war das anders: Vollgas, DSG holt Luft (noch kein Schub) und sobald zurückgeschaltet ist, zieht der GTE voll voran. Finde es beim 225xe besser, weil man sofort beschleunigt.

 

- Der Save-Modus lädt auf jeden Fall auch noch über 50% hoch. Also auch wenn ich ihn z.B. mit 65% einlege, steigen die Prozente noch weiter. Er ist übrigens auch mit Sport-Modus kombinierbar. Es sind wohl wirklich 3x3 = 9 Kombinationen möglich, plus M am Schalthebel (muss ich noch genauer untersuchen). Auch bringt der SPortmodus etwas bei Max eDrive.

 

- Die elektrische Heckklappe ist wohl deutlich leiser als manuelles Zuschlagen, wie ich es am Golf hatte, oder? (bin mir nicht ganz sicher, da gehörlos, schätze es aber so ein, denn es sieht elektrisch geschlossen sanft aus) Gerade abends ist das doch ganz gut.

 

- Beim Parken muss ich mit dem 225xe etwas mehr rangieren als mit dem Golf. Er ist nur 9 cm länger, so dass ich denke, dass es vor allem Gewöhnung ist. Die Motorhaube ist beim 225xe allerdings wirklich schwer abzuschätzen. Man muss dem Parkpiloten voll vertrauen.

 

- Im Gegensatz zum Golf muss man sich beim 225xe nicht anschnallen, um loszufahren. Das finde ich gut. Die Bevormundung war nervig, wenn man auf dem Grundstück mal ein paar Meter rangieren will.

 

- Beim 225xe-Probewagen hatte ich mal an einer Wohnzimmer-Steckdose geladen. Die ist ein wenig warm geworden. Jetzt lade ich unser Auto an der Terassensteckdose, die ich vor einiger Zeit neu angebaut habe. Da wird nichts warm. Vielleicht ist die Wohnzimmersteckdose einfach älter und der Übergangswiderstand bei den (korridierten?) Kontakten höher. 10 A sind jetzt kein Problem. Die Ladezeit liegt bei etwas über 3 Stunden.

 

- Die Bedienung ist schon um einiges komplizierter als im Golf. Naja, es ist logisch, aber das Auto hat viel mehr Funktionen (iDrive). Ich könnte mir vorstellen, dass ältere Menschen da etwas Probleme haben.

 

- Ich habe im März 2017 bestellt, nach alter Preisliste, aber schon das Mini-Facelift bekommen bzw. das neue Modelljahr. Unterschiede sind z.B., dass das Radio jetzt einen Touchscreen hat (kann man auch ohne Touch bedienen) und, dass die Heckklappe elektrisch ist. Habe nur ein wenig Bedenken, ob ich da nicht mal versehentlich öffnen kann, wenn der Knopf in der Hosentasche zusammengedrückt wird. Daher habe ich eine Hülle für den BMW-Schlüssel bestellt.

 

- Mir gefallen die blauen E-Elemente am Auto. So haben die Felgen um das BMW-Zeichen einen blauen Ring, es gibt den "eDrive"-Schriftzug an der Einstiegsleiste unten und am Heck. Die blauen Streben im Grill finde ich auch super.

 

- Nachbarn und Kollegen haben mich schon ausgefragt zum Hybrid, Laden, Motor etc. :D.

 

- Etwas ungeschickt finde ich, dass die Tasche zum Ladeziegel nicht in das Unterbodenfach passt, ist knapp zu breit.

 

- Mein Sohn (hörend, 18) meint, die Hifi-Anlage (205 Watt) sei klar besser als die normale Golf-Anlage (80 Watt). Wir haben die für die Kinder genommen (wir Eltern sind praktisch gehörlos), hatte ja nur 290 € Aufpreis (im Gegensatz zu der teuren Harman-Kardon-Anlage). Der Bass (auf Maximum gedreht, wie im Golf) sei deutlich stärker als im Golf, meint meine Tochter.

 

- Das Metallicweiß gefällt mir super. Metallic erkennt man auch bei Laternenlicht und eigentlich immer. Schön ist, dass BMW nur einen normalen Metallc-Aufpreis verlangt, also weniger als VW bei Oryxweiß oder Mercedes bei Diamandweiß bright.

 

- Gestern haben mein Sohn und ich im Auto gelegen, also Vordersitze ganz flach eingestellt und dann das Schiebedach ganz aufgemacht. Der Himmel war gerade wolkenlos. Mein Sohn hat insgesamt 3 Sternschnuppen gesehen. Ist echt schön so zu liegen, waren bestimmt 15 Minuten.

 

- Habe mit dem Golf und mit dem 225xe einen Lichtvergleich gemacht (Fotos am Ende der Bilderreihe). Kamera war manuell gleich eingestellt. Die Xenons des Golfs sind aus ca. März 2017, also fast neu, da die ersten nur 3,5 Jahre gehalten haben. Die Xenons sind in der Helligkeit kaum schlechter, aber nicht so weiß. Zudem ist bei unserem Golf das Abbiegelicht nicht LED wie im BMW.

 

- Stellt man bei z.B. 60 km/h in SAVE von Comfort auf Sport um (er bleibt in Save), geht der Drehzahlmesser bei Sport von ca. 1500 U. auf ca. 2000 U. nach oben, d.h. in Sport fährt das Auto also grundsätzlich höhere Drehzahlen, um maximal zupacken zu können, wenn gefordert (und er geht dann ja auch heftig ab). Erst, wenn man auch in Sport im 6. Gang wäre (xx km/h), dürfte der Verbrauch dann auch gleich sein.

 

- Die Optik von Frontscheibe und Spiegel ist etwas anders als beim Golf, aber man gewöhnt sich schnell dran. Ich denke, durch die stärkere Schrägung gibt es ein wenig mehr Verzerrung.

 

- Der Geradeauslauf ist wunderbar, wie beim Golf. Der Federungskomfort ist eigentlich auch fast gleich gut wie beim Golf (ohne DCC, aber Mehrlenker, da 1,4 TSI). Den 225xe-Probewagen im März fand ich etwas härter, vielleicht wegen der 18"-Felgen (unser hat 17").

 

- Gestern morgen kam in der Siedlung der Müllwagen entgegen. Ich wollte schnell zurücksetzen, packe den "Schalthebel" (der geht in M), suche die Kupplung mit dem linken Fuß... was mache ich denn da??

Ja, bei schnellen Situationen bin ich noch "Schalterfahrer", aber das wird schon :).

 

- Die Öltemperatur wird im Bordcomputer nicht in Grad angezeigt, sondern als Balken ohne Skalierung und dazu die Angabe "Cold" unoder "Ok.".

 

- Die Wischerautomatik finde ich nicht immer perfekt. Manchmal wischt sie zu oft, manchmal zu wenig. Kann das aber nicht mit VW vergleichen, da ich dort keine hatte (und auch nicht vermisste).

 

- Es wäre mal interessant die Motorpower mit dem 225ix zu vergleichen, also großer Turbo ohne E-Motor (225ix) vs. kleiner Turbo mit E-Motor (225xe). Beim 225xe habe ich das Gefühl er spricht praktisch so gut an wie ein Sauger. Die Fahrleistungen allgemein dürften bis 125 km/h wohl ziemlich ähnlich sein. Den Bereich über 125 km/h habe ich noch gar nicht viel probiert.

 

- Bei den Sportsitzen hatte ich bei der Bestellung Bedenken, sie könnten zu schmal sein. Die sind jetzt verflogen. Ich finde die Sitze super, aber eine Langstrecke muss ich vielleicht noch abwarten.

 

- Ggü. dem Golf muss ich jetzt immer dran denken, die Handbremse anzuziehen, weil der Active Tourer kein AutoHold hat, was aber ok. so ist. Mit Automatik fand ich das beim GTE auf der Probefahrt eh nicht so toll (beim Handschalter ist AutoHold jedoch super).

 

- Irgendwie macht jeder Modus Fahrspaß, finde ich. Es ist insgesamt ein richtig tolles Auto, auch wenn ich den Golf mit Handschalter ebenfalls immer gerne gefahren bin.

 

- Im Hybrid-Modus (Auto eDrive Comfort) geht der Verbrenner anfangs manchmal kurz an (~1/2 Minuten). Das scheint dem Vorwärmen zu dienen, falls man mal mehr Gas gibt und der Verbrenner dann angehen muss.

 

- Max eDrive geht bei Vollgas ohne Kickdown bis Tacho 130 km/h. Erst bei Kickdown springt der Benziner an und die Motoren wechseln sich ab. Ohne Kickdown hat man das Gefühl, das Auto kann nicht schneller fahren.

 

- Beim Golf war die Tachodarstellung bis 60 km/h feiner aufgelöst. Das fand ich ganz gut. Beim BMW ist der Tacho ganz linear, aber das ist nur Gewöhnungssache :).

 

- Beim Golf war das Rückfahrlicht sehr mager. Das ist beim 2er deutlich besser.

 

- Die Rückbank soll ja 3 cm höher sein als im normalen ActiveTourer. Ich finde das gut, stoße mit meinen 1,86 m nicht ans Dach. Für die Beine ist das so bequem.

 

- Mit der ConnextedDrive-Anmeldung bin ich noch nicht fertig. Dann müsste ich den Ladestand etc. über das Handy sehen können.

 

Falls noch mehr Punkte dazukommen, ergänze ich sie unten drunter. Soweit finde ich den 225xe echt klasse!

j.

 

PS: Ergänzungen:

 

14.09.17, Update:

 

- Heute morgen war die Heckklappe wieder offen. Ich darf Haustür- und Autoschlüssel wohl nicht zusammen in der Hosentasche haben.

 

- Mit Kickdown kann man über 130 km/h den Modus Max eDrive in Auto eDrive umschalten. Er geht dann nicht wieder zurück auf Max eDrive.

 

- Noch eine Info zum Max eDrive: Wie beim Wandlergetriebe üblich schleicht das Auto bei Loslassen der Bremse auch rein elektrisch los. Hat man wohl gemacht, damit sich die Modi möglich gleich fahren.

 

- Ich habe den Eindruck, das Lenkrad sitzt nicht genau mittig. Kann das sein? Der Lenkradkranz deckt rechts oben ein wenig vom Drehzahlmesser ab, links jedoch nicht beim Tacho. Ich kann das Lenkrad natürlich auch höher stellen, nur sind dann die Angaben vom Bordcomputer ein wenig abgedeckt. Das M-Lenkrad soll da besser sein...

 

18.09.17: Kleines Update nach erster Langstrecke:

 

- Das Auto macht auf jeden Fall viel Spaß. Es fühlt sich alles sehr präzise und hochwertig an. Das ist beim Golf aber auch durchaus so. Komisch ist nur, dass das Lenkrad nicht mittig zum Sitz/Cockpit zu sein scheint.

 

- Auf der Autobahn fühlt sich der 225xe über Tacho 130 so stark an wie unser 1,4 TSI mit 140 PS/250 Nm. Er schaltet sogar noch bei 150 km/h zurück. Das würde ich beim Handschalter-Golf nicht machen. Also die Power ist für mich voll ok.. Auf der Autobahn fand ich den Golf auch schon gut.

 

- Automatik ist ein anderes Feeling als Handschalter. Es fühlt sich nach Komfort an, ist aber auch weniger aktiv. Obwohl Handschalterfreak mag ich das Automatik-Fahren jetzt auch sehr. Das Zucken zum Schalthebel in schnellen Situationen treibe ich mir langsam aus :D.

 

- Der Langstreckenverbrauch ist doch etwas höher als erwartet. Also ich bin auf Save zu meinen Eltern 130 km mit ordentlichem Tempo gefahren, d.h. anfangs war Stau, danach oft 160-170 km/h. Vor Ort bin ich dann vor allem elektrisch gefahren (Auto der Familie zeigen... alle waren begeistert :)) und zurück dann auf Auto eDrive, wobei der Rest an E-Reichweite soweit möglich in Auto eDrive verfahren wurde und ich meist etwa 120-130 km/h fuhr. Insgesamt 286 km. Bei Losfahren war der Stand auf 95% Akku und zuhause auf 13% Akku, also 82% verfahren, was wohl ca. 5,5 KWh entspricht. Nachgetankt habe ich dann 21,08 l., macht also ca. 7,3 l/100 km + ca. 2,8 KW/h pro 100 km. Das ist doch recht hoch, aber ich bin auf der Hinstrecke auch ziemlich schnell gefahren. Wenn man die elektrische Strecke rausrechnet, dann liegt der reine Benzinverbrauch bei 8,03 l./100 km. Unser Golf 1,4 TSI hätte da sicher gut 1 l. weniger verbraucht. Ok., dafür habe ich ein hohes Auto mit Allrad und Automatik, sowie 224 PS, die ich unter 130 Km/h auch gelegentlich genutzt habe.

 

- Der Save-Modus fährt auf ca. 92% Akkustand, nicht auf 50%, wie man oft liest.

 

- Wenn man das Schiebedach auf hat, sollte man nicht mit Sprühen die Frontscheibe wischen... man wird nass :D.

 

- Beim Bordcomputer finde ich das VW-System besser. Beim BMW habe ich zwar zwei Arten (Bordcomputer und Reisebordcomputer), aber das ist nicht zu wirklich befriedigend. Beim Bordcomputer fehlt mir die Streckenlänge (!) und ein Digitaltacho und ich hätte überhaupt gerne eine Übersicht aller Daten. Die gibt es nur beim Reisebordcomputer, der aber weniger Daten enthält. Auf die Grafik könnte ich da verzichten. Ich habe übrigens das neue Modelljahr mit dem neuen Navi (zum Preis des alten Modelljahres :)), also Touchscreen und Kacheloptik.

 

- Eine Analoguhr, wie ich sie bei VW bei ausgeschaltetem Radio konfiguriert habe, wäre schön, gibt es im BMW nicht. Macht auch nichts :).

 

- Den Akku kann man nicht im Stand laden. Selbst bei Save fährt man bis ca. 15 km/h elektrisch, darunter ist der Benziner immer aus (naja, es gibt wohl spezielle Situationen, das entscheidet das System dann selbst).

 

- Nach Aufladen hatte ich zuerst 36 km Restreichweite, fahre dann 2 m rückwärts und es sind nur noch 32 km. Auf den ersten Kilometern sinkt die Restreichweite überhaupt besonders stark. Warum ist das so? Klima habe ich immer eingeschaltet. Liegt es daran, dass das System zuerst die Einstellungen checkt?

 

- Beim Bremsen aus hohem Tempo gibt es fast sofort steigende Prozente bei der Restreichweite. Da scheint wirklich viel Energie zurückzukommen, obwohl es manchmal nur 'ne Sekunde ist.

 

- Es blinkt bei abgeschlossenem Auto keine LED wie beim Golf. Das fehlt mir ein bisschen, denn manchmal checke ich aus dem Fenster beim Haus nochmal, ob abgeschlossen ist. Das kann man nur am Zapfen sehen, aber im Dunkeln ist der kaum zu erkennen.

 

- Die manuelle Gasse muss ich noch erforschen. Manchmal kommt man in M und manchmal in S (jeweils plus Gang-Zahl). Wovon hängt das ab? Werde noch mehr im Bordbuch lesen :).

 

- Mir fehlt bei Automatik-Betrieb ein bisschen die Angabe, welcher Gang gerade eingelegt ist. Das wüsste ich schon gerne.

 

- Mit der BMW-Schlüsselhülle (31 €) ist mir das mit der offenen Heckklappe über Nacht nicht mehr passiert.

 

Update 19.09.17: Ich nutze ja gerne Max eDrive Sport, weil man da runterdrücken kann ohne, dass der Benziner angeht (Ausnahme Kickdown). Zudem ist die E-Motorleistung höher als normal (Auto eDrive Comfort). Ich frage mich, wie das geht. Hat der E-Motor normal 88 PS und auf Sport mehr oder auf Sport 88 PS und normal weniger?

 

- Da das Auto auch bei 160 km/h und mehr rekupiert (sieht man am Balken), übernimmt dies der Hochvoltstartergenerator vorne, nicht der (abgekoppelte) E-Motor hinten.

 

Update 20.09.17:

Heute in Max eDrive zur Arbeit gefahren, halb Autobahn, halb Stadt. Auf der Autobahn lag der Momentanverbrauch bei ca. 24 KWh/100 km und insgesamt lag der Schnitt inkl. Stadt dann bei 18,9 KWh/100 km. Es ist wie erwartet andersrum als beim Verbrenner: Stadt spart Sprit und Autobahn verbraucht selbst mit nur 90 km/h mehr als durch die City. Beim Bremsen zeigt der Momentanverbrauch dann z.B. -15 KWh/100 km, also minus (=Rekupation).

 

- Der Steckerhalter bei meiner "Ladestation" ist übrigens dieser, in der 45°-Version:

https://esl-shop.de/...allbox-dummy-halter-fuer-ladekupplung-typ2.html

("Typ 2 Steckerhalter | Wandhalterung für Ladekupplung | Winkel Form 45grad (Intramco)" (Art-Nr.: 10308)

 

- Nächste Verbrauchsfahrt: 46 km hin und 46 km zurück, zumeist auf Auto eDrive Comfort. Nur wenige Male auf Sport umgeschaltet. Der Akku hatte nur ca. 13 km elektrisch geladen, weil ich nicht so lange warten konnte (eine Wallbox hätte es in der Zeit auf ca. 20 km gebracht, was besser gewesen wäre). Am Ziel angekommen (nach 46 km) war der Akku auf 0 km Restreichweite. Dann also mit "leerem" Akku zurückgefahren. Zuhause wieder angekommen waren es nach 92 km 1 km Restreichweite (auch in Auto eDrive Comfort kann ein bisschen Restreichweite aufgebaut werden). Die Strecke hatte recht viel Autobahnanteil und nach 46 km hatte ich 5,4 l./100 km und 3,2 KWh/100 km verbraucht. Zurück bin ich dann etwa das gleiche Tempo fast nur mit Benzin (+ E-Boost natürlich) gefahren und nach 92 km dann 6,1 l./100 km und 1,3 KWh/100 km verbraucht. Klar, die Anteile haben sich verschoben, da der Akku nur am Anfang Restreichweite hatte. Gefahren bin ich recht gemäßigt. Teilweise waren Baustellen auf der Autobahn. Der Verbrauch geht i.O.. Der Golf 1,4 TSI hätte die 6,1 l./100 km wohl auch (ohne Stromanteil) geschafft. Dafür macht der 225xe einfach riesig Laune. Wie er zieht mit E-Motor+Benziner ist einfach klasse.

 

- Das Fahrwerk ist einen Tick straffer als beim Golf (wo wir allerdings auch nur 16" statt 17" hatten), fühlt sich aber sehr gut an.

 

- Das Navi finde ich auch voll ok.. Praktisch sind die Speichertasten, auf die man eigene Favoriten legen kann (z.B. Navigation nach Hause). Dazu Funktion in der Auswahl sehen und Taste ~2 Sek. gedrückt halten. Dann wird die Funktion auf der Taste abgespeichert zum schnellen Abrufen.

 

- Die Sportsitze finde ich auch ohne die Lordosenstütze sehr gut. Ich wüsste nicht, in welche Richtung ich es mit Lordosenstütze korrigieren sollte.

 

Update 21.09.17:

Ich liege im Moment bei ca. 19 KWh/100 km für meinen Arbeitsweg (Stadt + Autobahn). Das sind bei 27,6 Ct/KWh und 30 km hin und zurück ca. 1,57 €. Mit dem Golf 1,4 TSI hatte ich bei diesem Wetter (ca. 13° C) ca. 6,5 l. Verbrauch, was bei 1,32 €/l dann 2,57 € entspricht. Ich fahre mit dem 225xe meinen Arbeitsweg also etwas günstiger (ca. 1 €/Tag Ersparnis). Auf Langstrecke fahre ich mit dem 225xe etwas teurer (nach ersten Erfahrungen ca. 1 l. mehr Verbrauch). Wenn ich an die 30 km elektrische Fahrt noch eine reine Benzinerstrecke anhänge, liegen die Kosten vom Golf und 225xe bei insgesamt ca. 100 km gleichauf. Danach wird der Golf günstiger. Wie gesagt sind dies Werte nach ersten Eindrücken.

 

- Abschätzung 20000 km mit 50% Elektroanteil (27,6 Ct pro KWh und 1,32 €/l.):

 

225xe mit 224 PS, Automatik und Allrad:

990 € Benzin 10000 km (ausgehend von 7,5 l./100 km)

524 € Elektro 10000 km (ausgehend von 19 KWh/100 km)

-------

1514 € für 20000 km Fahrkosten

 

Golf 1,4 TSI mit 140 PS Handschalter, ohne ACT:

1716 € Benzin für 20000 km Fahrkosten (ausgehend von 6,5 l./100 km)

 

Ab ca. 28% Elektroanteil fährt der 225xe günstiger als der Golf. Im Vergleich zum Golf GTD müsste der E-Anteil beim 225xe bei ca. 50% liegen, um nicht teurer zu fahren.

 

Update 27.09.17:

Habe mal Verbrauchsvergleichsfahrten mit Golf TSI 140 PS und 225xe gemacht. Gleiche Strecke, zuerst der 225xe, danach der 1,4 TSI, 32 km. Bei unserem Golf weiß ich, dass der Bordcomputer immer ziemlich genau 0,4 l. zu wenig anzeigt. Der BC des 225xe ist nach erster Überprüfung ganz genau. Real hat der Golf auf den ca. 32 km also 1,5 l. weniger verbraucht (225xe 7,7 l. und 1,4 TSI 6,2 l.). Mit dem 225xe war ich einen Tick schneller (61 statt 57 km/h), aber das dürfte nicht viel ausmachen, und beim 225xe bin ich mit 2% gestartet und hatte am Ende 5%, also ein wenig geladen, nicht viel. Tja, der 225xe verbraucht doch einiges mehr, solange man nicht lädt. Ok., die neue Golf-Generation (1,5 TSI, 150 PS) braucht etwa 0,5 l. mehr als der alte 1,4 TSI (nach Spritmonitor) und der GTI, den ich alternativ zum 225xe im Auge hatte, würde wohl noch ca. 0,5 bis 1 l. über dem 225xe liegen. Aber trotzdem hätte ich etwas weniger Verbrauch beim Fahren ohne Strom beim 225xe erwartet. Naja, ich werde in Zukunft fleißig laden und dann dürften die Fahrkosten doch etwas unter dem Golf liegen. Bei der Versicherung sind es monatlich 5 € mehr bei mir (bin auf 45%, glaube ich) und in der Steuer ist der 225xe ein wenig günstiger, aber nur minimal (2 € im Monat?).

 

- Der Motor des 225xe ist deutlich leiser als der des Golfs. Der Golf ist kultiviert, aber ich kann da die Drehzahl besser spüren, was für mich gehörlos beim Handschalter auch ein Vorteil ist. Beim 225xe spüre ich keine Drehzahl. Der Motor ist nur in wenigen Situationen (z.B. Leerlauf) spürbar. Dann aber manchmal fast wie ein Diesel :).

 

Update 29.09.17:

- Erst nach Herausnehmen der Datumsanzeige hatte ich im Display die Öltemperatur als Balken bzw. "Cold" und "OK".

- Bei Max eDrive empfehle ich immer die Position "Sport" des Fahrerlebnisschalters, denn das scharfe Ansprechen macht einfach mehr Spaß.

 

Update 04.10.17:

- Nicht ganz optimal gestaltet finde ich die Armlehne in der Mitte. Beim Golf sind die Anschnallklickboxen leichter zu erreichen zwischen Körper und Armlehne.

- Jetzt habe ich das Sportprogramm noch probiert (nicht Sportmodus beim Fahrerlebnisschalter), d.h. Automatikwählhebel in die linke Gasse. Man bleibt dabei in der Automatik. Beim Sportprogramm läuft der Motor auch im Stand, d.h. Start-Stop ist deaktiviert. Die Drehzahl ist noch höher als bei Auto eDrive Sport, die ich bisher für die schnellste Einstellung gehalten habe. In M/S (linke Gasse) ist der Benziner also immer an (bei Auto eDrive Sport erst ab ca. 15 km/h), dreht hoch, hat kürzeste Schaltzeiten und man sieht den Gang im Display (z.B. S3). Sehr praktisch ist das auch, wenn man spontan an der Ampel einen Schnellstart hinlegen will :). Man kann z.B. aus Max eDrive direkt in den schnellsten Modus gelangen. Auf Auto eDrive Sport braucht es mehr Umstellen. Läuft der Benziner an der Ampel, wird er auch ein bisschen warm, falls vorher noch nicht. Die Beschleunigung ist noch schneller als in Auto eDrive Sport, weil sich der Benziner bei Auto eDrive Sport im ersten Moment noch aus ist. Man kann auch in M/S auf Sport (Fahrerlebnisschalter) schalten, was man im Display sieht. Ich habe aber bisher keine weitere Steigerung festgestellt ggü. M/S ohne Sport. Ist man nun in der linken Gasse, kann man in die manuelle Schaltung kommen, d.h. hoch- oder runterschalten (Hebel heranziehen bzw. nach vorne drücken). Dabei bleibt der Gang fest (außer man kommt an die Drehzahlgrenze). Zurück zur Automatik Hebel wieder nach rechts drücken.

- Maße vom Kofferraum:

225xe: (HxTxB) 48,5 x 89 x 102 cm

Golf (Boden ganz runter ohne Reserverad): 56 x 83 x 100 cm

Der Golf (kein Hybrid) hat also mehr Höhe, wobei es aber eine deutliche Ladestufe gibt. Der 225xe hat dafür mehr Tiefe.

 

Update 06.10.17:

- Um einen Kilometer E-Reichweite zu gewinnen, muss man ca. 2,5 km in SAVE Comfort mit Benziner fahren. Das ist aber nur ein durchschnittlicher Wert und variiert je nach Strecke.

- Um einen Kilometer E-Reichweite zu gewinnen, muss man ca. 1,5 km in Auto eDrive Sport mit Benziner fahren. Manchmal hat man schon nach nur 1,2 km einen E-Kilometer gewonnen (bei ca. 50 km/h). Das ist erstaunlicherweise früher als ich es in SAVE festgestellt habe. Allerdings habe ich nicht die gleiche Strecke gehabt und auch nicht die gleiche Geschwindigkeit. Wie es in SAVE Sport ist, habe ich noch nicht beobachtet. Auf jeden Fall kann man mit Benziner sehr schnell laden.

- Der Benziner wird nach Öltemperatur-Anzeige schnell warm (schon nach 1 km von "Cold" auf "Ok." und etwas später auch schon auf Optimal-Temperatur. Aber er geht nach Abstellen auch schnell wieder auf "Cold" zurück. Also hat der Motor irgendwie wenig Wärmekapazität, was der Hybridfunktion (kurzfristiger Einsatz) sicher entgegen kommt.

 

Update 07.10.17:

- Bei starkem Regen lade ich nicht, aber auch bei Nieselregen habe ich kein gutes Gefühl, obwohl die Steckerverbindung wohl einigermaßen dicht sein sollte, oder? Jetzt habe ich mal eine kleine Abdeckung gebaut: Ein Stückchen Isomatte (sehr leicht + weich) zugeschnitten und mit Schere kleine Schlitze für Klettband reingemacht. Die Kletten habe ich dann um den Stecker gelegt. So kommt zumindest nicht so viel Regen an den Stecker, siehe Bilder.

- Den Heckwischer finde ich sehr genial versteckt :). Man sieht ihn auch im Rückspiegel nicht.

 

Update 09.10.17:

- Beim Bordcomputer fehlt mir die Möglichkeit, alles mit einem Mal zurückzusetzen. Das geht nicht im Cockpit, wo man alle Daten hat. Nur beim Reisecomputer mit weniger Daten geht das.

- Ich denke, man hat die KWh aus der Bordcomputeranzeige im Navi rausgelassen, weil diese verwirren könnte. Das sind nämlich nicht nur die KWh, die man extern geladen hat, sondern auch die KWh, die man aus dem Benziner und aus dem Bremsen bekommen hat. Nimmt man Benzinverbrauch und KWh zusammen, so hat man etwas Benzin quasi doppelt eingerechnet.

- Die Vorhersage der elektrischen Reichweite stimmt bei mir nicht gut. Ich verliere auf den ersten Kilometern viele km der Vorhersage. Aber das schrieb ich ungefähr hier schon mal.

 

Update 11.10.17:

Bin heute nach längerer Zeit mal wieder den Golf gefahren. Da fällt mir im Vergleich zum 225xe einiges auf:

- Der BMW dreht höher. Roter Bereich fängt 500 Umdrehungen später an als beim Golf.

- Der Tacho vom Golf ist besser ablesbar. BMW könnte die Durchmesser der Anzeigen mal vergrößern.

- Stottern beim Anfahren auf Nässe hatte ich im 225xe gar nicht mehr. Ist ja echt schlimm bei einem Fronttriebler :D.

- Die Golf-Lenkung ist leichter, weniger stramm. Beides ist ok..

- Auf dem ersten Kilometer war das Handschalten ungewohnt, dann aber gleich wieder in Fleisch und Blut. Macht immer noch Spaß.

- Die Sicht beim Golf ist um einiges tiefer, fast sportlich.

- Volltanken ist beim 225xe viel billiger :). Mit einigen Langstrecken dazwischen komme ich trotz Akkuladen bisher aber nur auf ca. 600 km. Mit Golf waren es 700 bis 800 km. Ohne Langstrecken kann ich die 800 km aber mit 225xe sicher locker knacken.

 

Update 12.10.17:

- Ich finde den ActiveTourer jetzt doch etwas hochwertiger als den Golf. So fühlen sich die Türgriffe satter an und im Innenraum bekommt man echtes Deko (Alu oder Holz statt Plastik), im Kunststoff sind Nähte (z.B. bei Sportline). Ist aber nichts wirklich Entscheidendes, sind eher Kleinigkeiten für's Gefühl. Der Golf ist auch schon ziemlich hochwertig gebaut.

 

Update 19.10.17:

- Was mir jetzt noch auffiel, nachdem ich den Golf nochmal wieder gefahren bin: Man sitzt da etwas zusammengeklappter als im ActiveTourer, weil die Sitze zum Innenboden nicht so hoch gebaut sind. Beim ActiveTourer gehen die Beine weiter runter (zur Pedalerie) bzw. der Sitz ist im Auto höher eingebaut, was ich ganz angenehm finde, ohne, dass die Sitzposition mich beim Golf jedoch bisher störte :).

 

Update 22.10.17:

- Interessant sind die Sportanzeigen, bei denen man analog links ein virtuelles Rundinstrument für KW hat und rechts eins für Nm. Wenn ich nun so um die 80 km/h voll runterdrücke, dann erreiche ich ca. 170 KW nach Anzeige. Drücke ich bei ca. 140 km/h voll runter, dann sehe ich ca. 115 KW. Das passt sogar genau, also 100 KW vom Benziner plus 15 KW vom Hochvoltstartergenerator (HVSG).

 

Update 24.10.17:

- Mir fiel auf, dass ich im Golf krummer sitze. Im BMW ist der Sitz ja höher, also auch zum Innenraum, nicht nur zur Straße. Und damit sitzt man einfach besser, finde ich. Trotz Lordosenstütze im Golf, ist der BMW-Sitz ohne das bequemer.

- Beim BMW hat man die genauen Reifendrücke gemessen. Im Golf hatte ich bisher nur Hinweise, wenn es Druckverlust gibt, was aus der Abrolllänge festgestellt wird.

 

Update 04.11.17:

- Was ich längst noch mal schreiben wollte: Das Anfahren rein elektrisch erscheint mir etwas gehemmt. Der zweite Schub, so ab ca. 20 km/h, ist dann kräftiger. Ich habe den Eindruck, dass das softwaremäßig was ausgebremst wird. Jedenfalls liest man vom elektrischen Anfahren allgemein Heftigeres. Aber er geht insgesamt dennoch auch rein elektrisch gut von der Ampel ab. Bin mit dem Auto insgesamt super glücklich.

- Die Subwoofer des Hifi-Systems habe ich unter den Vordersitzen jetzt entdeckt, siehe Bilder am Ende der Galerie.

 

Update 07.11.17:

- Bei Nebel schaltet der Helligkeitssensor das Licht nicht ein. Ist wohl bei allen Autos so, dass man es dann manuell einschalten muss, oder?

- Tipps zur Probefahrt des 225xe.

 

Update 12.11.17:

- Habe jetzt EcoPro mehr probiert. Es ist schon ganz anders als Comfort und Sport. Bei Gas-weg geht der Motor unter 80 km/h aus, auch wenn der E-Motor nicht aktiv ist, über 80 km/h geht der Motor bei Gas-Wegnehmen auf Leerlaufdrehzahl. Man rollt mit diesem "Segeln" spürbar weiter als mit Schubabschaltung. Der Motor wird öfter mal von der Antriebswelle genommen. Sparsamer war ich jetzt mit EcoPro eigentlich dennoch nicht, aber es war jetzt auch kälter.

- In EcoPro ist der Boost anscheinend schwächer.

- Über 130 km/h gibt es in EcoPro ein Symbol, dass man langsamer fahren soll und bei viel Gas eine "Mahnung" vom Gaspedal zu gehen.

- Bei niedrigen Temperaturen (4 bis 6° C) wird der Akku in Save oder Sport viel weniger geladen als bei warmen Temperaturen. Das Laden dauert viel mehr Kilometer und bestimmt werden die 92% mit Save-Modus aus warmer Jahreszeit gar nicht mehr erreicht, schätze ich.

- Die Farben im Display des Cockpits sind nett, d.h. je nach Umweltfreundlichkeit blau, weiß oder rot. Es ist eigentlich ein kleines Virtual Cockpit. Hinter dem rechten Instrument ist das Display auch noch.

 

Update 15.11.17:

- Meine elektrische Reichweite könnte sicher 2 bis 3 km größer sein, wenn ich sie am Stück verfahren würde, statt bei Hin- und Rückfahrt zur Arbeit, denn jedes Starten vom abgekühlten Auto raubt Kilometer wegen der Heizung etc.. Habe bei ca. 5° nur noch 20 bis 25 km Reichweite (bei 2 bis 3 mal kalt starten).

- Das Schiebedach ist erstaunlich zugfrei auch hinten

- Die Sitzheizung passt gut zum Schiebedach, weil dann die Wärme im Winter nicht verloren geht (man sitzt ja drauf :D).

 

Update 20.11.17:

- Auf der Autobahn ging es leicht bergauf mit Max eDrive bei 4,5° C nur bis 105 km/h. Darüber schaltete sich der Verbrenner ein. Für 88 PS zu wenig, aber er hat obenrum wohl nicht mehr 88 PS.

- Der Benzin-Motor kühlt im Winter scheinbar recht schnell während der Fahrt ab, wenn ich elektrisch fahre.

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Thu Sep 07 11:05:24 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (48)    |   Stichworte: 2121, Lada, Niva

Welchen Neuwagen würdet ihr am liebsten umrüsten lassen?

e-auto-umruestunge-auto-umruestung

Einen ganz besonderen Reiz kann es haben, ein Auto auf E-Antrieb umrüsten zu lassen. Das ist zwar nicht ganz billig (30000 € können es schon öfter mal sein), aber dafür sehr individuell. Am ehesten werden für so etwas Oldtimer genommen, doch auch ein neues Auto kann seine Reize haben. Mag sein, dass es ein Frevel ist, ein neues Auto auseinanderzunehmen, aber man kann dabei den noch neuen Motor vielleicht gut verkaufen und das ganze Auto ist in einem Zustand, der eben keine gleichzeitige Restauration erfordert.

 

Es gibt im Netz einige Seiten über Elektro-Umrüstung, z.B.:

 

http://www.spiegel.de/.../...ldies-klassiker-unter-strom-a-685400.html

 

http://elektroauto-umbau-murschel.de/

 

http://www.haz.de/.../...er-Ricklingen-baut-VW-Bulli-zu-Elektroauto-um

 

http://www.mopo.de/.../...n-die-zukunft---diesmal-unter-strom-25800632

 

http://www.ecap-mobility.com/de/ecap.html

 

http://www.elektroautor.com/umruestung/

 

https://www.fleck-elektroauto.de/kosten-elektro-umbauten/

 

http://www.turn-e.de/?page_id=182

 

http://www.lorey-maschinenbau.de/blog/elektroauto/

 

https://www.mein-elektroauto.com/.../

 

Ein Zitat aus dem ersten Spiegel-Link:

 

Zitat:

"Wir bieten E-Maschinen mit 30, 60, 90 und 120 kW und Akkus für 50, 100, 150, 200 und 300 Kilometer an", sagt Broedersdorff. Entsprechend schwanken die Umrüstpreise für die auch mechanisch und optisch aufgemöbelten Komplettfahrzeuge zwischen 17.500 und 45.000 Euro - exklusive Basisfahrzeug, versteht sich.

Ich denke, ohne Restauration kommt es etwas günstiger. Und was bekommt man denn noch für einen neuen Benzinmotor, wenn man den verkaufen würde, z.B. ein Motor mit Getriebe aus dem SLC180 (1,6 Turbo mit 156 PS)? Man braucht natürlich nur die günstigste Motor-Variante zu kaufen, also keinen SLC300 oder so. Also ich denke, man kommt z.B. mit einem elektrifizierten SLC und mittlerer E-Reichweite auf rund 60000 €, TÜV inklusive.

 

Eine Umfrage anzuhängen kann ich mir jetzt nicht ganz verkneifen :D. Welchen Neuwagen würdet ihr am liebsten umrüsten lassen? Ich habe hier alle nicht soo teuer ausgewählt, also keinen Rolls Royce, sondern umgerüstet eher so zwischen 30000 € (Lada Taiga, kleiner Akku) und ca. 70000 € (SLC, großer Akku).

j.

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Sun Jul 30 15:06:11 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (53)

Welch eine Variante von einem 230xe würdet ihr bevorzugen?

230xe230xe

Mal wieder ein spontaner Blog-Artikel mit Umfrage :D. Ja, ich weiß, den Bewertungen nach mögen so einige keine Umfragen, aber mitmachen tun dann doch meist viele :).

 

Mir ging ein möglicher BMW 230xe Active Tourer als stärkere Hybridvariante zum 225xe (136 PS + 88 PS +(20 PS)) durch den Kopf. Dazu gäbe es 2 Möglichkeiten:

Erstens Benziner aufrüsten oder zweitens E-Motor aufrüsten.

 

Also:

 

A) 2,0 Vierzylinder mit 192 PS + 88 PS-E-Motor = 280 PS Systemleistung und ab 125 km/h nur noch 192 PS + Hochvoltsstartergenerator mit ca. 20 PS, macht dann rund 210 PS auf der Autobahn ab 125 km/h. Also: E-Motor wie bisher, nur Benziner aus dem 220i.

 

B) 1,5 l. Dreizylinder mit 136 PS + 131 PS E-Motor mit 2-Gang-Getriebe = 267 PS Systemleistung bis zur Höchstgeschwindigkeit. Also: Benziner wie bisher, nur E-Motor (inkl. zusätzliches Getriebe) aus dem i8. (ggf. auch mit passendem AKku aus dem i8)

 

Wofür wärt ihr bzw. was würde euch mehr reizen? Die elektrische Reichweite spielt hier keine Rolle.

j.

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Wed Jul 19 15:28:27 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (85)

stromtankstellen-verzeichnis-goingelectricstromtankstellen-verzeichnis-goingelectric

Häufig liest man: Mit E-Autos dauert das noch ein paar Jahre. Derzeit seien sie nicht zu empfehlen. Die Reichweiten sind klein, das Lade-Netz noch schlecht ausgebaut. Und doch sage ich mal: Die beste Zeit für ein E-Auto ist jetzt! Warum?

 

1. Es gibt noch kostenlose Stromtankstellen. Besonders in kleineren Orten ist der Anteil der kostenlosen Stromtankstellen überraschend hoch. In großen Städten dagegen ist der Anteil schon viel geringer. Man schaue sich das Stromtankstellennetz seiner Umgebung mal an unter:

http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Beispiel: 25746 Heide eingeben und unter Filter das Häkchen für "kostenlose Stromtankstellen" setzen, siehe Screenshot.

Je mehr das Netz ausgebaut wird, desto mehr schwinden wahrscheinlich die kostenlosen Stromtankstellen. Das kann aber noch einige Zeit dauern. Wenn man nachrechnet, wie viel das bringt, kann durchaus einiges zusammenkommen. Beispielsweise kann ein relativ einfaches E-Auto (Smart Forfour) ohne Anzahlung eine Monatsrate von ca. 200 € (?) haben. Fährt man 20000 km pro Jahr hätte man mit einem ähnlich motorisierten Verbrenner vielleicht Monatskosten beim Sprit von etwa 150 €. Einen Großteil davon kann man im Alltag mit dem E-Auto an kostenlosen Tankstellen sparen. Zudem ist auch die Steuer sehr niedrig. Wichtig ist, dass das E-Auto relativ schnell tanken kann, so dass man in 1 oder 2 Stunden den Akku (Shoppingzeit) voll hat. Mit einem Hybriden geht die Rechnung nicht auf, da der Akku klein ist und man täglich (langsam) laden muss. Das funktioniert dann nicht so. Die übrigen Kilometer fährt man dann mit bezahltem Strom immer noch halb so teuer wie andere mit Benzin.

 

2. Jetzt gibt es noch die Umweltprämie. Spätestens 2019 fällt die weg. So eine Prämie wirkt beim Auto wie Rabatt. Dies ist besonders beim Leasing oder einer Finanzierung zu spüren, denn der Restwert des Autos verändert sich damit nicht. Das bedeutet, dass sich Prämien und Rabatte voll auf die Finanzierungszeit auswirken, nicht auf die spätere Zeit. Beim Kauf wirkt die Prämie nicht ganz so stark, beim Leasen dagegen fast doppelt, d.h. die Monatsrate reduziert sich bei 4000 € Rabatt/Prämie etwa so als würde man ein 8000 € billigeres Auto leasen/finanzieren.

 

3. Der Spaß etwas Besonderes zu fahren wird in einigen Jahren, wenn sich das E-Auto zunehmend etabliert hat, nicht mehr so ausgeprägt sein. Nehmt mal Freunde eurer Kinder oder Bekannte im Auto mit. Die werden staunen, wie gut ein E-Auto abgehen kann (volles Drehmoment ab Drehzahl "null") und wie cool die Geräuschlosigkeit ist. In der Preisklasse eines eGolfs gibt es wohl kaum etwas Leiseres als eben diesen. Leise plus kräftig ist eine feine Kombination. Weiterhin fasziniert ein E-Auto natürlich auch mit dem Fehlen eines Turbolochs, dem spontanen Reagieren auf "Gaspedal"-Befehle ohne Ansprechverzögerung und dem Fehlen von Schaltrucken. Motormäßig stellt das E-Auto eigentlich das nicht-erreichbare Ideal für Verbrenner dar. In 5 bis 10 Jahren wird dies nicht mehr so einen Wow-Effekt erzeugen wie jetzt. Weiterhin haben recht viele E-Autos schon eine ordentliche Ausstattung, wie z.B. häufig Navigation, Standheizung, LED-Scheinwerfer, sowie ein paar nette äußerliche Designmerkmale, die es als E-Auto erkennen lassen.

 

4. Das E-Auto genießt im Moment noch ein paar Privilegien eines E-Kennzeichens, wie z.B. das Parken auf Ladeplätzen, Fahren auf Busspuren und bei Smogalarm in der City. Mit zunehmender Zahl der E-Autos wird sich das sicherlich irgendwann ändern. Aber bis dahin ist ein jetzt gefahrenes E-Auto schon alt :).

 

Nachteilig bleibt jedoch natürlich tatsächlich noch die Reichweite. Im Gegensatz zu manchen Annahmen kann man zwar durchaus auch mit E-Auto längere Strecken fahren, wenn man an einer Schnellladestelle Pause macht und dabei das Auto an der Strippe hat, aber so perfekt sorglos wie mit Verbrenner geht es insgesamt noch nicht. So wird das E-Auto noch nicht für jeden funktionieren, aber es gibt doch viele, die es durchaus mal durchdenken können, ob es für sie vielleicht doch schon geeignet ist.

 

Diesen Text kann man als kleines Plädoyer für "E-Auto jetzt!" verstehen :). Zu oft liest man "Noch nicht" und "Später ist alles besser" und "E-Autos sind noch viel zu teuer", so dass das mal ein bisschen relativiert wird.

j.

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Tue Jul 11 15:49:40 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (20)

Golf, Prius, Ionic - Was wäre eure Wahl bis 30000 €?

Der Hyundai Ioniq PlugIn-Hybrid ist der günstigste PlugIn-Hybrid auf dem deutschen Markt (wenn ich mich nicht irre) und hat mit ca. 30000 € keine andere PlugIn-Konkurrenz. Dabei ist sein Akku sogar relativ groß (NEFZ 63 km E-Reichweite) und so werden wohl nicht wenige Fahrer einen hohen elektrischen Anteil von vielleicht 70% erreichen können, sofern sie sich beim Fahren mit den 61 PS des E-Motors begnügen. Der Ionic fordert damit den normalen Toyota Prius heraus, der in seiner 4. Generation sehr sparsam mit dem Sprit umgeht, ohne jedoch Strom extern laden zu können. Als konservative Ergänzung habe ich hier noch einen Golf 1,5 TSI dazu gebracht. Der Golf ist etwas kürzer als die anderen beiden, doch er hat einen recht großen Innenraum, so dass ich ihn dem Passat mit 125 PS (Trendline ab 26750 €, 4,76 m Länge) für diesen Vergleich vorgezogen habe.

Welches Auto wäre eure Wahl?

 

 

Normaler Benziner:

Golf Highline 1,5 TSI 150 PS ACT viertürig ab 26975 € (Handschalter) bzw. mit DSG für 28975 €.

Die Serienausstattung bietet z.B. Alcantara, LED-Scheinwerfer, 17"-Felgen, Climatronic, Elektronische Parkbremse inkl. Auto-Hold-Funktion, Einparkhilfe, Sitzheizung, Umfeldbeobachtungssystem u.v.m.). Und es gibt eine lange Aufpreisliste.

0-100 8,3 s.

216 km/h

Verbrauch kombiniert 5,1 l. bzw. 5,0 l. mit DSG

5 Sitze, 380 l. Kofferraum, 4,26 m Länge

 

Vollhybrid:

Toyota Prius 122 PS (HSD Automatik) 28150 €

Serienausstattung u.a. LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera (keine Einparkhilfe), Klimaautomatik, Bluetooth, DAB, 15"-Felgen u.v.m..

0-100 10,6 s.

180 km/h

Verbrauch kombiniert 3,0 l.

5 Sitze, 501 l. Kofferraum, 4,54 m Länge

 

Plug-In Hybrid:

Hyundai Ioniq Plug-In 141 PS (105 PS Benziner + 61 PS E-Motor) 29900 € (-3000 € Hybridprämie)

Die Serienausstattung ist noch nicht so ganz klar, da er noch nicht auf der deutschen Homepage ist. Ein paar Infos findet man hier.

0-100 10,6 s.

178 km/h

Verbrauch kombiniert 1,1 l. + 9,4 KWh

5 Sitze, 341 l. Kofferraum, 4,47 m Länge

 

j.

 

PS: Die Ioniq-Bilder habe ich z.T. von www.motorline.cc (Danke!), sowie aus den Konfiguratoren. Im Aufmacherbild ist der normale Ioniq Hybrid.

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Thu Jul 06 18:37:04 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (39)

Welchen PlugIn-Hybrid findet ihr am überzeugendsten?

plugins40000plugins40000

Ich habe mal geguckt nach allen Plug-In-Hybriden bis ca. 40000 € (ohne Abzug des Umweltbonusses) und einige Daten zusammengetragen (ohne Gewähr, besonders die KWh könnten brutto oder netto sein):

 

BMW 225xe

39150 €

Paralleler Hybrid (Allrad)

136 + 88 PS (224 PS Systemleistung, ab 125 km/h 136 PS + 20 PS Boost)

6,7 s. 0-100 km/h

Wandlerautomatik

NEFZ 41 km

202 km/h max.

7,7 KWh

elektrisch bis 125 km/h

400 l. Kofferraum

 

VW Golf GTE

36900 €

Parallel-serieller Hybrid

150 + 102 PS (204 PS Systemleistung)

7,6 s. 0-100 km/h

DSG

NEFZ 50 km

222 km/h max.

8,7 KWh

elektrisch bis 130 km/h

272 l. Kofferraum

 

Toyota Prius PlugIn

37550 €

Kraftverzweigter Hybrid

98 + 72 PS (122 PS Systemleistung)

11,1 s. 0-100 km/h

Stufenloses Automatikgetriebe (HSD)

161 km/h max.

NEFZ ca. 60 km

elektrisch bis 135 km/h

190 l. Kofferraum

 

Audi A3 eTron

37900 €

Parallel-serieller Hybrid

150 + 102 PS (204 PS Systemleistung)

7,6 s. 0-100 km/h

DSG

NEFZ 50 km

222 km/h max.

8,7 KWh

elektrisch bis 130 km/h

280 l. Kofferraum

 

Mini Countryman Cooper S E ALL4

36500 €

Paralleler Hybrid (Allrad)

136 + 88 PS (224 PS Systemleistung, ab 125 km/h 136 PS + 20 PS Boost)

6,8 s. 0-100 km/h

Wandlerautomatik

NEFZ 40 km

198 km/h max.

7,7 KWh

elektrisch bis 125 km/h

405 l. Kofferraum

 

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

39990 €

Parallel-serieller Hybrid (Allrad) ohne Getriebe (Benziner direkt an der Achse ab ca. 65 km/h)

121 PS + 82 PS (Systemleistung 203 PS)

11,0 s. 0-100 km/h

kein Getriebe

NEFZ 52 km

170 km/h max.

12 KWh

elektrisch bis 120 km/h

451 l. Kofferraum

 

Kia Optima Plug-in Hybrid

40490 €

Parallel-Serieller Hybrid

156 + 68 PS (205 PS Systemleistung)

9,4 s. 0-100 km/h

6-Gang-Automatikgetriebe

NEFZ 54 km

192 km/h max.

9,8 KWh

elektrisch bis 120 km/h

307 l. Kofferraum

 

Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid

29990 €

Parallel-serieller Hybrid

105 + 61 PS (141 PS Systemleistung)

10,6 s. 0-100 km/h

DKG

NEFZ 63 km

178 km/h

8,9 KWh

elektrisch bis 120 km/h

341 l. Kofferraum

 

Einziger knapp über 40000 € ist der Kia, aber eben nur ganz knapp :). Nicht berücksichtigt ist die Ausstattung, weil das doch zu kompliziert wäre. Diese Autos sind nicht alle in der gleichen Klasse. Es geht viel mehr darum, welcher Hersteller hier ein überzeugendes PlugIn-Hybrid-Auto auf die Räder gestellt hat, ein attraktives Paket für's Geld, welches euch reizen könnte. Der Ioniq ist mit Abstand der Günstigste, aber ich wollte ihn hier nicht deswegen rauslassen. Der zweitgünstigste (Mini) kostet schon 6510 € mehr. Bis zum teuersten (Kia) liegen sie dann relativ nah beieinander. Darüber kommt dann die Preisklasse ab ca. 44000 € (Passat GTE, 330e, C350e etc.).

 

Welchen PlugIn-Hybrid findet ihr am überzeugendsten?

j.

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Fri Jun 23 12:54:32 CEST 2017    |    jennss    |    Kommentare (79)

Welches Lowcost-Cabrio gefällt euch von diesen am besten?

Wer sich statt Motorrad mal ein Cabrio kaufen möchte, sucht meist zunächst nach den günstigeren. Die liegen so um die 23000 €. Bei niedrigerem Grundpreis kann man halt mehr Extras dazunehmen (oder auch einen stärkeren Motor, Z.B. Mini Cooper mit 136 PS ab 24600 € oder Abarth 595 Pista mit 160 PS ab 23590 €). Welches gefällt euch davon am besten? Der Spider liegt preislich ein bisschen über den Durchschnitt hier, der Abarth mit 145 PS ein bisschen darunter, aber ich wollte es mehr Auswahl haben und man kann sich das ja mit mehr PS oder Ausstattung abgleichen.

 

- Beetle Cabrio 1,2 TSI, 4 Sitze, 105 PS, 11,7 s. auf 100, 225 l. Kofferraum, ab 23100 €

 

- Abarth 595C, 4 Sitze, 145 PS, 7,8 s. auf 100, 182 - 520 l. Kofferraum, ab 20890 € (160 PS, ab 23590 €, 7,3 s.)

 

- Mazda MX5, 2 Sitze, 131 PS, 8,3 s. auf 100, 130 l. Kofferraum, ab 22990 €

 

- Mini One Cabrio, 4 Sitze, 102 PS, 10,6 s. auf 100, 160 bzw. 215 l. Kofferraum, ab 22500 € (136 PS ab 24600 €, 8,8 s.)

 

- Fiat 124 Spider, 2 Sitze, 140 PS, 7,5 s. auf 100, 139 l. Kofferraum, ab 24990 €

 

PS: Ergänzt: Smart Cabrio Brabus, 2 Sitze, 109 PS, ca. 9,5 s. auf 100, 260 l. Kofferraum, 23080 € (Electric Drive 81 PS, 11,8 s., 25200 € minus 4000 € Umweltbonus =21200 €/ Mit 1,0 l. 71 PS ab 14365 €)

 

j.

 

PS: Fotos habe ich zumeist aus den Konfiguratoren.

 

https://www.mini.de

http://www.abarthcarconfigurator.com

https://www.volkswagen.de

https://www.fiat.de/124-spider

http://www.mazda.de

https://www.smart.com/.../smart-fortwo-cabrio-electric-drive-453.html

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