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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

Wed May 23 01:31:53 CEST 2018    |    jennss    |    Kommentare (43)

Seht ihr beim Autonomen Fahren eine große Zukunft?

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Viele Hersteller, allen voran Tesla, setzen stark auf die Entwicklung des Autonomen Fahrens. Es sieht alles so aus, als wäre es das große Ziel, den Fahrer von der Mühe, ein Auto zu fahren, befreien zu müssen. Häufig wird genannt, dass Autonomes Fahren sicherer ist oder sein wird. Zu meistern gelten einige Herausforderungen wie die sichere Erkennung aller Hindernisse, samt passender Reaktion auf diese, wenn es wirklich autonom, also ohne Fahrer, funktionieren soll. Das System muss Straßen und Wege zuverlässig erkennen, selbst, wenn es keine Linien gibt. Straßenschilder müssen natürlich beachtet werden. Eine weitere Herausforderung ist vor allem auch das automatisierte Fahren im Verkehr unter Autos mit Menschen am Steuer, die möglicherweise anders reagieren.

 

Wie entscheidet ein Computer, wenn ein Hase vor das Auto läuft? Immer Vollbremsung? Ein Mensch erkennt die Situation und wägt schnell ab, ob der Hase es wert ist, jetzt voll zu bremsen, oder ob eine Vollbremsung auf der Straße ein Risiko wäre. Die Frage ist somit auch, ob Programmierer jede denkbare Situation ausreichend bewerten können, z.B., wenn Kinder auf dem Gehweg spielen oder ein Vorausfahrender eine schlecht gesicherte Ladung hat.

 

Wie schätzt ihr das Autonome Fahren für die Zukunft ein? Investieren die Hersteller da zu viel Manpower, um das Thema voranzubringen, und es ist vielleicht nur ein Mittel der Industrie, um ein Thema für die Zukunft zu zeigen, oder wird das Autonome Fahren wirklich einen großen Anteil am Straßenverkehr der Zukunft haben? Wie schätzt ihr die Themen Sicherheit und Fahrspaß vs. Entspannung ein?

 

Wie wird die Schuld bei Unfällen derzeit gehandhabt? Werden Hersteller zur Verantwortung gezogen, wenn sie zu viel Sicherheit suggerieren oder sind sie in jedem Fall aus der Schuld heraus, wenn sie im Handbuch erwähnen, dass der eigentliche Fahrer letztlich immer die Verantwortung übernimmt und der Einsatz der Systeme je nach Situation von ihm entschieden werden muss? Könnte ein Fahrer damit überfordert sein? Oder ist das bald alles kein Problem mehr, weil die Systeme eine so hohe Zuverlässigkeit garantieren können, dass ein Hin- und Herschieben der Schuld kein Thema mehr sein wird. Können Sensoren dauerhaft zuverlässig agieren oder kann ihre Empfindlichkeit irgendwann durch Schmutz oder Materialversagen kritisch werden? Kurz: Wie schätzt ihr die gesetzliche Entwicklung zum Autonomen Fahren ein?

 

Das Thema Autonomes Fahren ist ein weiter Bereich. Verfolgen die Hersteller derzeit tatsächlich das Ziel, Fahrer komplett zu ersetzen oder geht es eh nur darum, ein Mittel zur Entlastung in bestimmten Situationen zu bieten? Wie weit wird es sich real auf der Straße der Zukunft ausbreiten? Entwickeln die Hersteller derzeit einfach nur mit offenem Ausgang weiter oder gibt es ein klares funktionales Ziel? Die beigefügte Umfrage deckt längst nicht alle offenen Fragen ab - schreibt gerne eure Einschätzung in den Kommentaren, und auch, welcher Grad der Automatisierung euer persönlicher Wunsch im eigenen Auto wäre.

j.

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Sat May 12 18:30:47 CEST 2018    |    jennss    |    Kommentare (14)

Welche Unterschiede sollte der Neo GTI Performance bekommen?

neo gtineo gti

VW will den Neo (Elektro-Pendant zum Golf, ein Verhältnis zum Golf, wie damals der Golf 1 zum Käfer) Ende 2019 vorstellen. Ein Neo GTI wird wohl etwas später erscheinen. Für den Basis-GTI gehen wir mal von ungefähr folgenden Daten aus:

 

50 kWh-Akku (ca. 450 km Reichweite nach NEFZ bzw. ca. 330 km nach WLTP)

210 PS

160 km/h Spitze

Schnellladung bis 50 kW

35000 €

Hinterradantrieb ohne Torque Vectoring

Kein REx

Stahlkarosse ohne Carbonteile

 

In der Umfrage könnt ihr mehrere Punkte auswählen, also welche Abweichungen ihr beim GTI Performance gerne hättet, wobei der (geschätzte) Aufpreis zu beachten ist. Mal sehen, auf welchen "großen" GTI es dann hinausläuft :). Zu teuer sollte der neue Volks-Familiensportler allerdings auch nicht werden, denn darüber könnte ja noch der Neo R kommen.

 

Welche Unterschiede wären noch denkbar? Und überhaupt, kommt meine Einschätzung mit 50 kWh beim Basis-GTI hin?

j.

 

PS: Geschätzt käme ein 60 kWh-Akku wohl auf ca. 530 km nach NEFZ und ca. 400 km WLTP. Ein 75 kWh-Akku käme wohl auf ungefähr 660 km NEFZ und 500 km WLTP. Bitte nur entweder 60 kWh, 75 kWh oder REx auswählen. Diese 3 Punkte nicht gleichzeitig. Ich rechne zwar nicht damit, dass es überhaupt einen REx im Neo geben wird, aber wer weiß :).

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Fri May 11 16:24:54 CEST 2018    |    jennss    |    Kommentare (18)

PlugIn Hybrid oder E-Auto als Allrounder für die nächsten 10 Jahre?

ladenladen

Professor Schuh, CEO von e.Go, sagte in einem Interview im Januar 2018, dass PlugIn-Hybriden die bessere Lösung seien als E-Autos mit sehr großen Akkus. Andererseits läuft eigentlich alles darauf aus, dass die PlugIns nur eine vorübergehende Zeit im Angebot bleiben und es irgendwann nur noch E-Autos gibt. Ich selbst fahre einen PlugIn (BMW 225xe) und kenne das System ja aus der Praxis. Die Zwischen-Variante E-Auto mit REx lasse ich hier mal weg, denn davon gibt es kaum Modelle (derzeit wohl nur der i3 REx). Hier mal einige Vor- und Nachteile des PlugIn-Hybrids, speziell vs. E-Auto:

 

Vorteile PlugIn-Hybrid:

- Elektrischer Fahrgenuss, ganz ohne Reichweiten-Angst bzw. Planung

- Im Verhältnis zur Akkugröße bzw. zum CO²-Rucksack sehr hoher E-Anteil möglich (z.B. mit nur ca. 7 kWh 50% E-Anteil)

- Wechselnder Antrieb (E-Modus und Hybrid-Modus) bringt Abwechslung/Spaß

- Höhere Rabatte als beim E-Auto (meistens jedenfalls)

- Hohe Höchstgeschwindigkeit (>200 statt nur ca. 150 km/h)

- Eher günstiger als E-Autos mit 60+ kWh-Akkus

 

Nachteile PlugIn-Hybrid:

- Rein elektrisch gefahren weniger Leistung als E-Auto*

- Nicht ganz so sparsam wie E-Auto

- Leistung ist abhängig vom Modus, also hat man nicht immer die konstante Leistung zu Verfügung -> Gewöhnungssache

- Wartung braucht Ölwechsel

- Ohne häusliche Lademöglichkeit nicht so sparsam/sinnvoll*²

 

 

*d.h., wenn man im E-Modus eine ganze Strecke schaffen würde, dann schaltet man für einen kurzen Sprint nicht so gerne auf den kalten Benziner um.

 

*² Ein E-Auto kann auch für Laternenparker funktionieren, mit Schnellladung und großem Akku, wodurch tägliches Laden nicht nötig ist

 

Welches System wäre für euch derzeit interessanter: Ein PlugIn Hybrid oder ein E-Auto mit großem Akku (60 kWh+)?

 

60 kWh bringen im Winter ca. 260 km Reichweite und im Sommer ca. 400 km. Das wären jetzt z.B. etwa BMW 225xe vs. Opel Ampera-e, aber geht bitte möglichst vom gleichen Basis-Fahrzeug aus, auch wenn es das derzeit nicht so gibt. In den nächsten 2 Jahren kommen ja bekanntlich neue Modelle, also E-Autos mit mind. 60 kWh (z.B. Hyundai Kona, VW Neo) und PlugIns mit ca. 70 km NEFZ-Reichweite (nächster Golf GTE?). Ich komme mit 225xe (41 km nach NEFZ) auf ca. 50% elektrischen Anteil. Neuere PlugIns mit ca. 70 km kommen im Jahresdurchschnitt wohl auf rund 70 % elektrischen Anteil.

j.

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Sun Apr 22 19:27:12 CEST 2018    |    jennss    |    Kommentare (36)

Welchen ~155000 €-Roadster würdet ihr am liebsten besitzen?

Mit den neuen Roadster-Modellen um die 155000 € ergibt sich eine schöne Konkurrenz:

Bei BMW gibt es den i8 Roadster, bei Audi den R8 mit Hinterradantrieb als Cabrio, bei Porsche gibt es das GTS-Modell als Carbio und bei Mercedes-AMG der GT C Roadster.

Mercedes und Audi bieten Hinterradantrieb, der Porsche hat hier Allrad und der BMW mit elektrischem Allrad (Hybrid). Leistungsmäßig liegt der BMW etwas hinten, bietet jedoch den zusätzlichen Reiz des elektrischen Fahrens. In dieser Preisklasse muss das Herz angesprochen werden und das ist nicht unbedingt von der Leistung abhängig. Ich finde, designmäßig alle vier sehr ansprechend. Der BMW bietet die Carbon-Karosse mit Scherentüren, der Audi einen tollen V10-Sauger mit Mittelmotorbauweise, der Mercedes eine endlos lange Motorhaube mit Panamericana-Grill und der Porsche ein legendäres breites Heck.

Was wäre eure Wahl?

j.

 

BMW i8 Roadster

155000 €

https://www.bmw.de/de/ssl/configurator.html#/2Z61/FNGHA/I15/esl/new/

374 PS Systemleistung (HR 231 PS R3-Benziner, VR 143 PS E-Motor)

4,6 s. auf 100 km/h

53 km elektrische Reichweite nach NEFZ (real davon ca. 3/4 im Sommer und 1/2 im Winter)

 

Audi R8 Spyder V10 5.2 FSI RWS S tronic

157000 €

https://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/r8/r8-spyder-v10-rws.html

540 PS (V10)

3,8 s. auf 100 km/h

 

Porsche 911 Carrera 4 GTS Cabriolet PDK

150.369,20 €

https://www.porsche.com/.../

450 PS (B6)

4,1 s. auf 100 km/h

 

Mercedes-AMG GT C Roadster

161.364 €

https://www.mercedes-benz.de/.../offer-footnote.module.html

557 PS (V8)

3,7 s. auf 100 km/h

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Tue Apr 17 15:00:23 CEST 2018    |    jennss    |    Kommentare (24)

Welches elektrisch zu fahrende Auto wäre bei ausgebauten Infrastrukturen eure Wahl?

nexoteslanexotesla

Zwei Formen elektrisch zu fahren duellieren sich derzeit. Bisher liegt der Akku in seiner Verbreitung vorne, aber es gibt auch reichlich Brennstoffzellenfans. Unter der Annahme, die Infrastruktur wäre bereits in beiden Fällen sehr gut ausgebaut, also überall Wasserstoff-Tankstellen und Schnelllade-Stationen: Welches Auto wäre eure Wahl?

 

Der Tesla Model S 75D und der Hyundai Nexo liegen preislich fast exakt gleichauf (~69000 €) und bekommen beide noch die Umweltprämie:

Tesla S 75D

Hyundai Nexo

 

Ich hätte wegen der SUV-Bauform auch gerne den Jaguar i-Pace mit 90 kWh als Gegenstück genommen, aber der ist etwas teurer (77850 €) als der Tesla, käme dafür aber auch mit größerer Reichweite ins Duell. Der Jaguar wäre ziemlich genau preisgleich mit dem Toyota Mirai. Daher bleibt es hier beim Tesla.

 

Die Daten:

 

Tesla S 75D:

PS (Spitzenleistung): 428 PS (Dauerleistung 215 PS)

Drehmoment: 660 Nm

0-100: 4,4 s.

Norm-Reichweite: 490 km (real 250 bis 350 km?)

Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h

Tank- bzw. Ladezeit: ca. 40 Minuten an 120 kW (korrekt?)

Fahrkosten ca. 6,38 €/100 km 23,63 kWh *0,27 Ct./kWh

 

Hyundai Nexo:

PS (Spitzenleistung = Dauerleistung?): 163 PS

Drehmoment: 395 Nm

0-100: 9,5 s.

Norm-Reichweite: 756 km (real 380 bis ca. 600 km?)

Höchstgeschwindigkeit: 179 km/h

Tank- bzw. Ladezeit: 5 Minuten

Fahrkosten ca. 10,90 €/100 km (Erfahrungswert vom ähnlich starken, aber flacheren Toyota Mirai: 324 km für ca. 35 €)

 

Über die Haltbarkeit gibt es verschiedene Aussagen. Der Akku des Tesla soll schon bis zu 1 Mio km geschafft haben, aber normal sind wohl eher ca. 300000 km (?). Bei der Brennstoffzelle weiß ich das nicht genau. Die ist ja nicht so viel günstiger als ein Akku, wenn ich richtig informiert bin, und erreicht wohl mindestens 70000 km bis zum Austausch, eher länger. Leider findet man dazu nicht viele Infos. Ob der Wasserablauf des Brennstoffzellenautos im Winter ein Problem darstellt, ist mir nicht bekannt (Glatteis).

 

Aufgrund der kleinen Stückzahlen des Brennstoffzellenautos bisher dürfte der Preis in Zukunft jedoch noch weiter sinken, also vermutlich stärker als die Akkupreise.

 

Welches Auto wäre bei jeweils fertiger Infrastruktur eure Wahl? (gehen wir beim Akkuauto mal von 120 kW-Ladesäulen aus (Tesla), auch wenn es wohl schon langsam mit 150 kW anfängt und bis zu 350 kW in Planung sind).

j.

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Wed Apr 11 11:51:33 CEST 2018    |    jennss    |    Kommentare (29)

Welche PlugIn-Hybrid-Variante des Golfs fändet ihr am interessantesten?

gtegte

Der 1,4 TSI kostet im Golf Comfortline ca. 2500 € mehr als der 1,0 TSI. Im GTE könnte man theoretisch den 1,0 TSI statt des 1,4 TSI einbauen und das Geld in einen größeren Akku stecken (oder auch nicht). Das dürften dann statt der NEFZ-Reichweite von 50 km etwa 80 km werden. Wäre das für euch der attraktivere GTE? Die Systemleistung ist etwas schwer abzuschätzen. Vermutlich läge der 1,0 TSI mit dem großen Akku ein bisschen unter dem 1,4 TSI mit kleinerem Akku, also vielleicht statt 204 PS dann ca. 190 PS. Dafür wäre das rein elektrische Fahren wohl etwas kräftiger, denn ein größerer Akku kann größere Ströme liefern. Bei gleichem Kaufpreis könnte man den GTE also in 2 Varianten realisieren, plus der Variante mit 1,0 TSI und gleichbleibendem Akku, welche vielleicht auf ca. 170 PS käme.

 

150 PS-Benziner + 102 PS E-Motor mit 50 km NEFZ-Reichweite (36900 €, 204 PS Systemleistung)

oder

110 PS-Benziner + 120 PS E-Motor mit 80 km NEFZ-Reichweite (36900 €, 190 PS Systemleistung)

oder

110 PS-Benziner + 102 PS E-Motor mit 50 km NEFZ-Reichweite und 2500 € günstigerem Kaufpreis (34400 €, 170 PS Systemleistung)

 

Was wäre eure Wahl?

j.

 

PS: Warum ist der GTE eigentlich nicht mehr im Konfigurator drin?

 

PPS: Das GTE-Foto habe ich von VWs Homepage, danke :).

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Sat Mar 10 14:56:29 CET 2018    |    jennss    |    Kommentare (25)

Welche ungefähre Akkugröße/Leistungsklasse wäre für euch am interessantesten?

e-autoleistungsklassene-autoleistungsklassen

So langsam zeichnet sich ab, wie der neue Markt der E-Autos aussehen wird. Große Akkus bewirken nicht nur gute Reichweiten, sie können auch hohe Ströme liefern und damit starke Autos ermöglichen. Da die Kosten für die Motoren vergleichsweise klein sind, wird man bei großem Akku auch zumeist Motoren einsetzen, die die Leistung der Akkus nutzen können. Im Moment kann man die Leistungsklassen ungefähr so sehen:

 

  • ~82 PS mit ca. 160 km NEFZ-Reichweite und etwa 18 KWh, wie ein Up oder Smart
  • ~136 PS mit ca. 300 km NEFZ-Reichweite und etwa 33 KWh, wie ein eGolf
  • ~150 PS mit ca. 380 km NEFZ-Reuchweite und etwa 40 KWh, wie ein Leaf 2
  • ~204 PS mit ca. 500 km NEFZ-Reichweite und etwa 60/65 KWh, wie ein Kona, Ampera-e oder Leaf 2 in stärkerer Version
  • ~262 PS mit rund 600 km NEFZ-Reichweite und ca. 75 KWh, wie ein Model 3 Long Range
  • ~300+ PS mit über 600 km NEFZ-Reichweite und ca. 100 KWh, wie ein Model S P100D

 

Darüber wird auch noch einiges kommen, wie z.B. der neue Tesla Roadster, der 1000 km schaffen soll und nur ca. 2 s. auf Tempo 100 brauchen wird. Natürlich spielen auch Luftwiderstand und sonstige Eigenschaften (Allrad) eine Rolle bei der Reichweite. Der BMW i3 ist für seine Akkugröße vergleichsweise stark. Da weiß ich nicht, an welchen Parametern BMW gedreht hat. Der Motor hat da vergleichweise wenig Drehmoment (250 Nm), bei relativ hoher Leistung (170 bzw. 184 PS) und Akkus für 190 bis ca. 300 NEFZ-Kilometer.

 

Obige "Klassen" sind nur Orientierungen. Es wird viele Zwischenstufen und eigentlich keine wirklichen Klassen geben. Der Zusammenhang von Reichweite und Leistung war in der Verbrennerwelt jedoch bisher nicht so. Stark war teuer und unabhängig von der Reichweite, die ja auch auf den Einsatzbereich Einfluss hat. So werden Kleinwagen jetzt noch weniger für Langstrecken geeignet sein, während man bisher auch mal mit einem VW Lupo durch Deutschland gefahren ist. Das ist zwar nicht so komfortabel, aber doch noch recht unproblematisch.

 

Ein alternativer Weg wäre die Verwendung eines REx (kleiner Benziner als "Notstromaggregat"), speziell, um kleinere Akkugrößen mit mehr Reichweite auszustatten, sowie PlugIn-Hybride, die mit über 100 PS in vielen Leistungsklassen angeboten werden können und derzeit durchschnittlich so um die 50 km NEFZ-Reichweite haben. Aber auch bei PlugIn-Hybriden wird es Spreizungen geben, wie der Polestar 1 zeigt (ca. 600 PS und 150 km NEFZ-Reichweite). Unter 100 PS Systemleistung werden PlugIns zu kleine Teilmotoren haben und damit für ihre Fahrzeuggröße etwas schwach sein, da man ja auch mal rein elektrisch fährt oder nur mit Verbrenner fahren muss. Ein Hyundai Ioniq PlugIn mit 61 PS E-Motor stellt derzeit ungefähr die Untergrenze der PlugIns dar, bei 141 PS Gesamtleistung. Etwas anders ist der Toyota Prius PlugIn, der trotz nur 122 PS Gesamtleistung starke Einzelmotoren hat, für die Gesamtleistung aber auch nicht sehr günstig ist. Das dürfte mit dem Getriebe zu tun haben.

 

Welche Akkugröße/Leistungsklasse wäre für euch bei einem E-Auto am interessantesten? (bei aktueller Akku-Technik und Infrastruktur -> Die wird sich mit der Zeit ja verändern)

 

Später wird das Netz der Ladesäulen wohl dichter sein und dann kann man mit Schnellladetechnik auch mit kleinerem Auto besser längere Strecken fahren.

j.

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Mon Feb 26 15:17:43 CET 2018    |    jennss    |    Kommentare (38)

Uneingeschränkte Mobilität mit elektrischem Auto?

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E-Autos fahren sich toll, kein Zweifel: Kein Turboloch, schnelles Ansprechen, gutes Drehmoment, super leise, perfekte "Schaltung". Aber die Nachteile sind doch noch deutlich: Entweder eingeschränkte Reichweite oder teurer, sehr großer Akku mit fiesem CO2-Rucksack ;). Die Alternative ist verlockend: PlugIn-Hybride oder auch E-Autos mit Range Extender.

 

Doch da wäre noch eine Lösung. So manch einer hat zuhause zwei Autos und eins davon ist ein E-Auto. Das andere manchmal ein schöner, großer Kombi, Van oder SUV. Doch die Leute stellen fest, dass sie das E-Auto, das eigentlich nur das Zweitauto sein soll, viel mehr nutzen, weil die täglichen Strecken problemlos innerhalb der Reichweite liegen und es so fein läuft. Selbst die kleinen Elektriker sind da zumeist ganz problemlos. NEFZ 160 km liefern auch im Winter noch mindestens 80 km, eher 100 km Reichweite. Der große Verbrenner verottet fast, erfüllt jedoch die wichtige Aufgabe weiter Strecken, denn ein Leihwagen ist den meisten doch zu umständlich.

 

Zwei teure Autos sind insgesamt besonders teuer und wenn der Verbrenner zumeist nur rumsteht, bietet sich eine andere Kombination an: Billigen, alten, großen Verbrenner fahren und dazu ein kleines, schickes E-Auto für den Alltag. Da E-Autos ja keine Gangschaltung haben, sind sie mit "Automatik" auch ideal für den Stadtverkehr, während der Verbrenner dann durchaus Handschalter haben darf, denn auf der Autobahn schaltet man eh nicht sehr viel. Wie findet ihr diese Kombination? Lieber alten Verbrenner plus neues, kleines E-Auto (Umweltprämie!) oder lieber nur einen PlugIn-Hybriden für alles, vorausgesetzt, zwei Autos sind in der Familie eh kein Muss.

 

Wer genug Geld über hat, kann sich natürlich alles leisten und frei wählen, aber aus Umweltgründen gezielt einen alten Verbrenner als Langstreckenauto zu kaufen, ist wohl noch nicht so verbreitet. Auch gerade alte Diesel könnten damit noch einen Sinn bekommen. Ein Nachteil ist nur, dass man 2 Autostellplätze braucht und vielleicht nur einen hat. Aber ein selten genutzer Verbrenner könnte auch woanders an der Straße stehen. Da das Auto nur wenig gefahren wird, verschleißt es auch nicht mehr viel.

j.

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Fri Feb 23 13:40:49 CET 2018    |    jennss    |    Kommentare (17)

Wären mehr REx-Modelle auf dem Markt wünschenswert?

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Sie liegen zwischen PlugIn-Hybrid und E-Autos und erübrigen die riesigen Akkus, um genug Reichweite zu bekommen: E-Autos mit Range-Extender. Anders als beim PlugIn-Hybrid liegt der Schwerpunkt hier nicht auf dem Verbrenner, sondern auf dem E-Antrieb, so dass etwa 90% elektrisch gefahren werden kann, während PlugIn-Hybriden meist nur ca. 50% E-Anteil erreichen. Damit baut man einen größeren Akku als beim üblichen PlugIn-Hybriden ein und einen kleineren Benziner, der die Leistung nicht unterstützt, sondern nur die Reichweite verlängert. Die Gesamtleistung wird also nur durch den E-Motor mit Akku bestimmt.

 

Auf dem Markt gibt es kaum REx-Modelle. Mir fällt da jetzt nur der BMW i3 mit REx ein. Obwohl ich die doppelte Power unseres PlugIn-Hybrids sehr mag, sehe ich den Markt für REx-Modelle unterschätzt. Sicher, man hat noch einen kleinen Benzinmotor an Bord, der auch einige Kilometer mitläuft und gewartet werden muss, aber im Vergleich zu den riesigen Akkus, wie sie ein Tesla hat, kommt man günstig und leicht weg. Nachteil ggü. den großen Akkus ist, dass der REx die Leistung nicht erhöht, sondern sogar die Beschleunigung verschlechtert (beim i3 fast 1 Sekunde auf 100) während bei großen Akkus auch größere Ströme zum E-Motor fließen können. Während man für die ca. 4600 € eines REx-Motors ohne Getriebe (es geht sicher auch noch günstiger als beim i3, denke ich) auch einen Akku mit zusätzlich etwa 50 bis 70 km NEFZ-Reichweite bekommen kann, bietet der REx noch den Vorteil, auf das Benzin-Infrastrukturnetz Zugriff zu haben. Weiterhin kann man schnell "laden" und der CO²-Rucksack ist viel kleiner als bei einem riesigen Akku. Nachteilig ist, dass der REx mit kleiner Leistung bei dauerhaft hohem Tempo (Autobahn) die Geschwindigkeit begrenzt und nur bei gemischtem Betrieb für volle Power sorgt, denn er muss ja nur den Durchschnittswert über einen Zeitraum der geforderten Leistung liefern. Die hohe Spitzenleistung kann weiterhin aus dem Akku kommen, solange der genug Saft hat. Vorteil ggü. dem PlugIn-Hybriden ist, dass man auch im reinen E-Betrieb die volle Leistung hat, also z.B. beim i3 170 PS, während ein 330e rein elektrisch nur 88 PS bieten kann (auch wenn der Benziner immer zur Verfügung steht und eingreifen kann).

 

Da Langstrecken bei vielen Fahrern keinen so großen Anteil ausmachen, dürfte sogar schon der alte BMW i3 mit nur 60 Ah-Akku (190 km NEFZ) einen sehr großen E-Anteil seiner Kilometer erreichen. Dass der Tank nur 9 Liter hat, ist vielleicht insofern sinnvoll, weil man bei einem 30 Liter-Tank die meiste Zeit wohl nur einen vollen Tank mitschleppen würde. Soweit ich weiß, kann der REx im i3 aus irgendwelchen prinzipiellen Gründen den Akku nicht so einfach -wie beim PlugIn-Hybriden- aufladen, was ich etwas ungeschickt finde, aber das sollte eigentlich kein Problem sein. Nur baut eben sonst kein anderer Hersteller REx-Modelle, wenn ich mich nicht irre (den Ampera 1 gibt es nicht mehr auf dem Markt und der war mit nur 80 KM-E-Reichweite und großem Benzinmotor auch noch recht verbrennerlastig).

 

Zur Orientierung:
PlugIn-Hybride haben oft ca. 50 km NEFZ-Reichweite und erreichen damit in vielen Fällen etwa 50% E-Kilometer.

E-Autos mit REx erreichen mit 200 bis 300 km NEFZ-Reichweite wohl oft schon ca. 90% E-Kilometer

Reine E-Autos sind mit 500 bis 600 km NEFZ für die meisten Fahrer geeignet, einen zusätzlichen Verbrenner im Haushalt überflüssig zu machen.

 

Wie seht ihr das, findet ihr REx-Modelle auf dem Markt unterrepräsentiert oder ist diese Konstruktion zwischen E-Auto und PlugIn-Hybrid überflüssig?

j.

 

 

 

 

 

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Fri Feb 16 12:23:07 CET 2018    |    jennss    |    Kommentare (42)

Welches E-Auto wäre eure Wahl als Verbrennerauto-Ergänzung?

kleine-e-autoskleine-e-autos

E-Autos sind perfekt für Kurzstrecken und als Ergänzung zum Verbrenner im Haushalt. So macht es Sinn, im E-Auto-Bereich nach den günstigsten zu gucken, die keine so große Reichweite brauchen.

 

Normalerweise bin ich ja eher dafür, vergleichbar teure Autos in eine Umfrage zu stellen, aber hier packe ich einfach die günstigsten Modelle zusammen, weil es nicht so viele Alternativen gibt, wobei das günstigste Modell von VW der eUp! ist. Die anderen sind alle (z.T. deutlich) günstiger. Noch nicht abgezogen sind die 4000 € Umweltprämie, die es jedoch nicht zum Twizy und Microlino gibt, da die als Quad eingestuft werden.

 

Welches E-Auto wäre eure Wahl als Ergänzung zum Verbrenner im Haushalt?

j.

 

Daten/Infos:

 

VW eUp!

Preis 27190 € (inkl. Batterie)

60 KW (82 PS)

Beschleunigung 0-100 km/h 12,4 s

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Reichweite 160 KM (NEFZ) bzw. Nennkapazität 18,7 kWh

CCS-Ladedose mit Schnellladung für 625 € Aufpreis (reale 100 km in ca. 30-40 Min.)

inkl. 4 Türen, Parkpilot, Climatronic, Radio "composition phone" 2 x 20 Watt, 30 Tage Verbrenner Leihwagen pro Jahr gratis (die ersten beiden Jahre)

L/B/H 3,60 m/1,64 m/1,49 m

4 Sitze

https://www.volkswagen.de/de/models/e-up.html

 

 

Smart 42 + 44 + 42 Cabrio

21940 € / 22600 € / 25600 € inkl. Batterie

Dauerleistung 41 KW / Maximalleistung 60 KW

0-100 km/h 11,5 s. / 12,7 s. / 11,8 s.

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

2- oder 4-Türer bzw. -Sitzer/ 2-Sitzer Cabrio

L/B/H 2.695/1.663/1.555 bzw. 3.495/1.665/1.554 (ForFour)

Ladezeit 3,5 h (4,6 KW) bzw. optional Schnellladung 1 h (bestellbar ab 1. Quartal 2018, noch nicht im Konfigurator)

Reichweite NEFZ 160 km /155 km / 155 km

https://www.smart.com/de/de/index/smart-electric-drive.html

 

 

Citroën C-Zero (Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn)

21800 € (4-Türer, inkl. Batterie)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

0-100 km/h 15,9 s.

Reichweite nach EPA 100 km (dürften nach NEFZ etwa 130 km entsprechen)

49 KW (67 PS)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Länge 3,47 m - Breite 1,48 m - Höhe 1,61 m

Schnellladung 80% in 30 Minuten (CHAdeMO), sonst 6 - 11 h

http://www.ecario.info/i-miev-c-zero-ion/

http://business.citroen.de/elektrofahrzeuge/citroen-c-zero.html

 

 

e.Go Life 20/40/60

Preis (Batterie inbegriffen) ab € 15.900,- ab € 17.400,- ab € 19.900,-

3 Varianten gibt es (ab ca. Mai 2018)

Leistung (Dauer-/Peakleistung) 20/20 kW 24/40 kW 32/60 kW

Batteriekapazität 14,9 kWh 17,9 kWh 23,9 kWh

Elektrische Reichweite (NEFZ) 136 km 146 km 194 km

Höchstgeschwindigkeit 116 km/h 150 km/h 160 km/h

Reisegeschwindigkeit 104 km/h 110 km/h 133 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h 35,0 Sek. 12,0 Sek. 8,6 Sek.

Schnellste Ladezeit (Typ 2 Stecker; 1-phasig) 3,1 h 3,6 h 4,6 h

Preisliste http://www.e-go-mobile.com/.../ego-life-preisliste.pdf

L/B/H 3,35 m/1,70 m/1,57 m

4 Sitze

Keine Schnellladung

http://www.e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-life/

 

 

Renault Twizy

7650 € zzgl. Batteriemiete z.B. 10000 Jahreskilometer über 36 Monate 54 €/Monat (macht 648 €/Jahr) oder 20000 Jahreskilometer 36 Monate 78 €/Monat (macht 936 €/Jahr)

8,8 KW (12 PS)

Höchstgeschwindigkeit 80 km/h

2 Sitze (auch als Cargo 1 Sitzer mit 156 Liter Kofferraum)

Ladezeit 3,5 h (keine Schnellladung)

Reichweite 90 km (Die tatsächliche Reichweite beträgt im rein innerstädtischen Fahrbetrieb ca. 80 km und bei Überlandfahrten auf hügeligen Bundesstraßen ca. 50 km.)

Flügeltüren

L/B/H 2,33 m/1,30 m/1,45 m (Querparken offenbar erlaubt)

https://www.renault.de/.../twizy.html

 

 

Microlino

Preis wird ungefähr 12'000 Euro betragen (inkl. Batterie)

Batterie: 8 kWh oder 14.4 kWh

Beschleunigung (0-50km/h): 5 Sekunden

NEFZ-Reichweite: 120 km oder 215 km (mit 14.4 kWh Batterie)

Maximalgeschwindigkeit: 90 km/h

0-50 km/h in 5 s.

2 Sitze

2,4 m Länge, Querparken wohl erlaubt, Fronteinstieg

Der Microlino kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden in nur vier Stunden, mit einem Typ 2 Lader sogar in nur einer Stunde.

http://www.micro-mobility.com/de/micro-erleben/microlino

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Thu Feb 01 22:18:44 CET 2018    |    jennss    |    Kommentare (40)

Wie oft im Jahr würdet ihr den REx wohl nutzen?

i3srexi3srex

Eine simple Umfrage, deren Ergebnis aber ganz interessant sein könnte. Beim BMW i3 REx 90 Ah (Range Extender = kleiner Benzinmotor zum Stromladen unterwegs) kann man real wohl rund 170 km im Schnitt rein elektrisch fahren (nicht 94 Ah, sondern nur 90 Ah bei REx-Version). Wenn man mehr Kilometer ohne Nachladen fahren will, muss man den REx (34 PS Benziner) nutzen. An wie viel Tagen im Jahr würdet ihr den REx wohl nutzen? (geschätzt)

 

Wie sinnvoll findet ihr REx-Varianten von E-Autos und warum gibt es nur so wenige auf dem Markt?

j.

 

PS: Test vom i3 REx: https://www.163grad.de/der-bmw-i3-94-ah-range-extender-im-test/

 

 

 

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Thu Jan 25 20:10:32 CET 2018    |    jennss    |    Kommentare (53)

Was nimmst du vorzugsweise?

Mobile.deMobile.de

Neuwagen oder Gebrauchtwagen? Das ist für viele beim Kauf (oder einer Finanzierung bzw. beim Leasing) die große Frage. Es gibt Vorteile für beide Entscheidungen. Im Fokus steht dabei nicht nur der Kaufpreis, aber vor allem. Mir fallen jetzt folgende jeweilige Vorteile ein:

 

Vorteile Neukauf:

- Umweltprämie bei Dieselverschrottung

- Umweltprämie für PlugIn-Hybrid oder E-Auto

- Schwerbehindertenrabatte

- Normale Rabatte je nach Modell

- Geringere Zinsen bei Finanzierung/Leasing

- Frische Reifen und Verschleißteile

- Weniger Reparaturen

- Neue Garantie

- HU erst in 3 Jahren

- Neuste, sparsamere Technik, u.a. Umwelteinstufung Euro 6c oder so

- Neustes Modell (zum Protzen :D)

- Ausstattung nach Wunsch, z.B. Farbe oder Soundanlage

- Kein Beschissrisiko beim Tachostand (lohnt ja nicht ;))

 

Vorteile Gebrauchtkauf:

- Billiger oder bei gleichem Preis besser ausgestattet bzw. sogar eine Klasse höher

- Auch sehr günstige Autos zu bekommen (alt und/oder hohe Kilometerleistungen)

- Die ersten Jahre mit höchstem Wertverlust ausgelassen

- Mehr Erfahrungswerte zu einem Modell, kein "Early Adopter"

- Oldtimer oder Raritäten zur Auswahl

 

Wie seht ihr es? Wie sind eure Erfahrungen?

j.

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Sun Jan 21 14:25:57 CET 2018    |    jennss    |    Kommentare (22)

Welche Bauform gefällt euch besser?

Jetzt mal ein ganz anderes Thema, nix mit Autos :).

Vielleicht kennt der eine oder andere große Tretroller mit 28" Vorderrad. Tretrollersport ist eine Randsportart, aber man kann den Roller auch für Alltag und Reisen nehmen. Er passt mit herausgenommenen Laufrädern prima in ein Auto, zumal es keine schmutzige Kette gibt. Es gibt verschiedene Rahmen-Varianten. In der Rennszene sind in den letzten Jahren die großen 28" Hinterräder immer beliebter geworden. Man kann dann vorne und hinten Rennrad-Vorderräder verwenden, zu denen es viele Reifen gibt. Ein 28/20"-Tretroller ist hingegen deutlich kompakter mit dem kleinen Hinterrad.

 

Meine Frage, die ich bewusst hier, also wo es wohl kaum Tretrollerfahrer gibt, stelle, ist jetzt:

Welche Bauform gefällt euch besser? Welche findet ihr optisch auf den ersten Blick attraktiver oder was würdet ihr eher kaufen?

 

Weitere Bauformen findet man z.B. bei Kickbike. Von Kostka gibt es auch 28/24" (Carbonrahmen).

 

BTW: Ich hatte bei der Tretroller-Weltmeisterschaft 2012 in Sankt Wendel etwas gefilmt, hier die 2 Minuten-Kurzversion:

 

j.

 

PS: Übrigens ist vor kurzem ein Interview mit mir zum Thema Tretroller erschienen :):

https://tretroller-magazin.de/interview/jens-seemann-im-interview/

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