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18.12.2019 21:58    |    jennss    |    Kommentare (1.091)

Hat euch Greta beeinflusst bei euren Urlaubsentscheidungen?

Kreuzfahrten und Flüge
Kreuzfahrten und Flüge

Kreuzfahrten und Flugreisen boomen. In der "Zeit" ist ein Artikel, der für 2040 die doppelte Anzahl an Flügen prognostiziert.

 

Auch bei Kreuzfahrten gibt es einen Passagierrekord.

 

Und Greta warnt vor den Folgen, fährt demonstrativ mit Segelboot über den Atlantik, um den Leuten zu zeigen, welche Mühen sie in Kauf nimmt, um beides zu meiden.

 

Immerhin gibt es bei beiden Reiseformen Bestrebungen, umweltfreundlicher zu werden. Beim Fliegen gibt es bereits das teure SAF (Sustainable Aviation Fuel = Synthetisches Flugbenzin), welches die CO²-Erzeugung stark verringert. Es wird bisher jedoch selten eingesetzt, weil teuer. Außerdem gibt es die freiwillige CO²-Kompensation. Bei Kreuzfahrten gibt es LNG-Antriebe, Flüssiggas, z.B. bei der Aida Nova, dem mit Abstand umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff. Dies senkt zwar CO² nicht sehr stark, aber immerhin den Feinstaub. Leider fahren die allermeisten Kreuzfahrschiffe noch mit Diesel (in Landnähe) und Schweröl (auf offener See, schwarzer Rauch).

 

Trotzdem wäre es noch umweltfreundlicher, die eigenen Urlaube nicht in so fernen Ländern oder auf See zu planen.

 

Nun kommt da so ein kleines 16-jähriges Mädchen, das mit ihren Zöpfen eher wie 12 aussieht und Asperger hat, und ermahnt die großen Politiker dieser Welt. Ist das nicht frech? Immerhin soll sie sehr gut informiert sein, hat viele hochkarätige Wissenschaftler als Berater:

 

Zitat:

Die schwedische Zeitung Expressen hat nun eine Liste der Greta-Berater veröffentlicht. Alle diese Experten haben Rang und Namen, die meisten davon sind weltweit renommierte Forscher. Unter ihnen ist ein deutscher Professor aus Potsdam.

So dumm ist sie nicht. Hier ein interessantes Interview:

 

Zitat:

Anderson: Ich habe in den Gesprächen mit ihr oft den Eindruck, mit einer jüngeren Kollegin unseres Instituts zu diskutieren, aber nicht mit einer Jugendlichen. Greta weiß unglaublich viel über den Klimawandel, und sie lernt ständig dazu. Neulich hat sie mir einen ihrer Texte über Aerosole geschickt.

SPIEGEL ONLINE: Schwebeteilchen, die den Treibhauseffekt mindern können.

 

Anderson: Ich fragte nach, woher sie diese oder jene Zahl habe. Darauf schickte sie mir mehrere Links und Zusammenfassungen aus wissenschaftlichen Texten, die sie durchgearbeitet hatte. Beeindruckend für eine 16-Jährige.

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Die Situation scheint durchaus kritisch zu sein, wenn sogar das EU-Parlament den "Klimanotstand" ausruft. Auch andere sagen, dass das Eis am Nordpol erschreckend schnell schmilzt.

 

Dennoch scheinen ihre Warnungen in der Masse nicht wirklich ernst genommen zu werden. Oder wie kommt dieser Anstieg an Flug- und Kreuzfahrtreisen? Oder ist die ganze Sache mit dem Klima doch nur Unsinn und wir Menschen haben eh keinen Einfluss darauf? Oder sagt ihr euch: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, die Erde existiert eh nicht ewig?

j.

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27.12.2019 19:23    |    Brot-Herr

Das nahezu 1:1 an den Bürger wieder auszahlen halte ich auch für sinnvoll.

 

So wie es jutzt geplant wird, werden vor allem die finanziell deutlich merkbar belastet, die eh schon wenig Geld aben.


27.12.2019 19:31    |    tw.ghost

Hallo,

 

ganz sicher ist mal eins:

 

Seit Greta genieße ich jede Fahrt mit meinen Youngtimern und Oldtimern viel bewusster, weil mir klar wird, dass der Betrieb von "Verbrennern", zumindest mal von den fetten V8 und V12, in unserem seltsamen Land unter Umständen bald verboten sein könnte.

 

Diese ganze Hysterie, speziell von diesem BUND Abmahnverein, erschrecken mich zutiefst. Ich habe Angst vor Leuten, die demnächst meinen 12zylinder anzünden wollen, mit dem ich im Jahr keine 2000km fahre.

Ich habe Angst, dass mich Leute dafür verurteilen, dass ich diese Autos (die ja alle schon gebaut sind) erhalte und weiter bewegen möchte. Ich habe Angst vor Fahrverboten.

 

Auf der anderen Seite kriegen wir die einfachsten Dinge nicht auf den Weg, die dem Klima sicher zuträglich wären, nämlich ein Tempolimit auf den Autobahnen. Ich verstehe dieses Land und die uns regierenden Politiker nicht mehr .........

 

Gruß,

 

Th.


27.12.2019 20:02    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@tw.ghost schrieb am 27. Dezember 2019 um 19:31:50 Uhr:

..Seit Greta genieße ich jede Fahrt mit meinen Youngtimern und Oldtimern viel bewusster...

Bei einem Auto mit H-Kennzeichen müssen es schon Volltrottel sein die hier ein Problem identifizieren das ist lebende Geschichte, mit sowas darfst Du auch weiter in die Innenstadt.

 

Die DHU setzt nur Gesetze durch die schon lange Existieren, wo ist das Problem?

 

Das TL wird nicht viel bringen aber ein sinnloser Aufreger sein da gibt's bessere Hebel.

 

Das man über 30 Jahre wenig bis nichts-tun als Hysterie Identifiziert dazu gehört schon eine ordentliche Portion negieren der Probleme.


27.12.2019 20:04    |    Luke-R56

Diese Torschlusspanik ist doch Schwachsinn. Mehr als ein Verbot, mit deinen alten Mühlen in bestimmte Städte zu fahren, wird nicht kommen. Wie auch?


27.12.2019 20:13    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 27. Dezember 2019 um 20:02:35 Uhr:

Zitat:

@tw.ghost schrieb am 27. Dezember 2019 um 19:31:50 Uhr:

..Seit Greta genieße ich jede Fahrt mit meinen Youngtimern und Oldtimern viel bewusster...

Bei einem Auto mit H-Kennzeichen müssen es schon Volltrottel sein die hier ein Problem identifizieren das ist lebende Geschichte, mit sowas darfst Du auch weiter in die Innenstadt.

 

Die DHU setzt nur Gesetze durch die schon lange Existieren, wo ist das Problem?

 

Das TL wird nicht viel bringen aber ein sinnloser Aufreger sein da gibt's bessere Hebel.

 

Das man über 30 Jahre wenig bis nichts-tun als Hysterie Identifiziert dazu gehört schon eine ordentliche Portion negieren der Probleme.

TL=Tempolimit?

Dann stimme ich zu.

Das bringt mich so besonders viel.

Ich glaube in den Niederlanden ging es ja auch "nur" um Stickoxide bei dem Tempolimit.

Und hier ist die Überland-Strecke auf Autobahn ja auch nicht das riesen Problem.

Stadtautobahnen habe ja üblicherweise auch ein Tempolimit.

Viele fahren eh nicht schneller als 130 oder max 150.

Und diejenigen die schneller fahren, die fahren üblicherweise nicht immer so schnell wie möglich.

Sprit noch teurer machen bringt garantiert mehr als ein Tempolimit, OK am Geldbeutel machen sich die Politiker schneller noch unbeliebter.


27.12.2019 22:58    |    magiceye04

Zitat:

@notting schrieb am 27. Dezember 2019 um 09:39:46 Uhr:

 

- Warum sollte Urlaub in D per se umweltfreundlicher sein?!

Ich sprach nur von mir, nicht von perse. Wenn Du es noch genauer wissen willst: Fahrradtouren in 50km Umkreis.

 

 

@notting schrieb am 27. Dezember 2019 um 09:39:46 Uhr:

Zitat:

Gerade aber in den westl. Ländern werden

- die Leute (ohne Migration) eher weniger

- umweltfreundlichere Technologien entwickelt

Man sollte die Migration dabei nicht außer Acht lassen. Woanders werden die Menschen trotzdem massiv mehr und die machen dort gerade die Entwicklungsschritte durch, die wir im Zeitalter der Industrialisierung gemacht haben - mit all den negativen Konsequenzen für die Natur und die Menschen.

 

Die Technologien können bei Weitem nicht Schritt halten. Was nützen uns 10% umweltfreundlichere Autos, wenn wir damit 100% mehr Strecke zurücklegen?

 

 

@notting schrieb am 27. Dezember 2019 um 09:39:46 Uhr:

Zitat:

Du meinst also so wie in der DDR wo

- die Raumtemperatur über Fenster auf/zu geregelt wurde - sehr umweltfreundlich *facepalm*

- bei div. Dingen wg. dem Mangel immer wieder Hamsterkäufe getätigt wurden was das Problem weiter verschärft - und dann vermutl. einiges davon verdorben ist, weil man eben nicht kontinuierl. immer mal wieder was davon gekauft hat

 

Es gibt nicht nur Schwarz und weiß, sondern unendlich viele Grautöne dazwischen. Und dann gibt es sogar noch diverse andere Farben in allen möglichen Nuancen!

Die DDR wie sie war, will sicherlich niemand zurück. Die guten Teile vielleicht schon, aber das ist ein anderes Thema.


28.12.2019 00:18    |    Burkhard C

Ja klar hat Greta mich beeinflußt. Jetz hab ich noch weniger Hoffnung, daß dieses Land noch zu retten ist.

Wie bekloppt muß die Bevölkerung eines Landes sein, sich die maßgebende Säule seines Wohlstandes, seiner wirtschaftlichen Existenz, wegtreten zu lassen, und denen, die die Hinrichtung der deutschen Wirtschaft vollstrecken, noch zuzujubeln?

 

Als Jahrgang 65 hab ich noch in der Schule Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten gelernt. Auch die Grundlagen der Naturwissenschaften hat man mit mehr oder minder Erfolg versucht, mir beizubringen.

 

Nach nem geschmissenen Gymnasium in der 11 und ner ebenfalls geschmissenen Kfz Ausbildung beim Opel im 3. Jahr hab ich Dreher gelernt und bin heute als CNC Zerspaner im Werkzeugbau für Durchmesser bis 1200mm tätig. Also bißchen realistisch denken kann ich schon.

 

Nur muß ich leider feststellen, daß in der heutigen Zeit alles eine Frage der Gesinnung ist, bißchen wie beim bösen Adolf. Eine unvoreingenommene, sachliche Debatte ist zu kaum einem Thema mehr möglich. Die falsche Aussage am falschen Platz bzw. in Gegenwart der falschen Leute kann den Arbeitsplatz kosten. Hab ich selber erlebt, also bitte nicht in Schnappatmung verfallen.

 

Innerhalb der nächsten 5 Jahre wird uns hier das Fell über die Ohren gezogen, daß uns die Augen tränen. Mit "uns" mein ich all die armen Säcke, die ihr Geld und das Geld der Familie mit "uff Maloche" verdienen, also im Blaumann, in Wechselschicht, in Gegenden wie hier, 3 Länder Eck NRW RLP Hessen, und am Besten noch als Alleinverdiener mit 3 Kindern.

 

ÖPNV, ich piß mir vor Lachen in die Bodze. Was wir mit 3 Kindern an zwei verschieden Schulen in 2 Bundesländern täglich erleben, könnte ein Taschenbuch füllen. Ohne 2 Autos kämen die die halbe Zeit nicht zur Schule oder ich nicht auf die Maloche, 26km einfache Entfernung.

 

Die ganzen Schreihälse von FFF oder auch die sog. "Aktivisten" vom Hambacher Forst oder den Angriffen auf den Braunkohletagebau können schön die Fresse aufreißen, solange sie von Mama und Papa gepampert werden. Rotzblagen, respektlos, in einigen Fällen gewalttätig und absolut unfähig, eigenständig jeden Tag was "zum Fressen" aufn Tisch zu generieren.

 

Das, wenn mir einer vor 30 Jahren erzählt hätte, ich hätt ihn knochenhart ausgelacht und ein Date beim Psychodoc empfohlen. Seit eben 30 Jahren seh ich, wie wir namentlich beim Thema Energie Jahr für Jahr bißchen höher an den Genitalien hoch gezogen werden, an ganz dünner Drahtschlinge. Aber blahhh, uns geht´s doch noch gut. Kotzt mich alles nur noch an. Weil "die Deutschen", wer auch immer die sind, nicht in Scharen auf die Straße gehn und die komplette Administration sowohl im Bund als auch in den Bundesländern sowie in den Regierungsbezirken und Kreisen zum Teufel jagen.

 

Meine Generation hat Friede und Wohlstand nicht verdient, sondern der Generation der Eltern zu verdanken. Das haben wir mit der Muttermilch eingeimpft bekommen, und es ist eine unbequeme, nackelig, dreckige Wahrheit. Die Generation der "Millenium Kids" hat ihren Wohlstand und die Tatsache, daß sie die Generation mit den besten Zukunftschancen und der höchsten Bequemlichkeit ever ist, meiner Generation zu verdanken. Und jetzt wollen die mir ans Bein pinkeln?

 

Seit den frühen 80ern repariere ich meine Fahrzeuge selber. Spritsäufer sind ein Tabu, geflogen bin ich noch nie, das sollen Leute tun, denen ihre Lebenserwartung egal ist. Natürlich müssen wir mit den Ressourcen haushalten. Aber was diese arme, kranke, von ihren Eltern und einigen hochfähigen Medienleuten dreckig ausgenutzte und mißbrauchte Greta für einen Hype ausgelöst hat...Da kann ich nur sagen "Leute, merkt Ihr eigentlich noch irgendwas?"

 

Und jetzt guckt euch mal schön meinen Upload an. Bin mal gespannt, was das hier für ein Geschreie gibt.

 

Hoffentlich flieg ich nicht aus dem Forum raus. Die ca. 50 bis 60 tkm pro Jahr, die wir nicht aus Spaß sondern aus purer Notwendigkeit fahren so kostengünstig wie möglich zu gestalten, dafür ist der Informationsaustausch hier im Forum von Motortalk für mich unverzichtbar.

 

Aber mit der Maßgabe "DuDuDu, das ist aber ganz pööhse Nahtsie" werden mittlerweile alle mißliebigen Meinungen platt gemacht. Und die Mehrheit will das so. Oder?

 

 

M.f.G.: Burkhard C



28.12.2019 01:49    |    areko

Das Unwort 2019 ....... Greta!

 

Sie mag ja in einigen Dingen Recht haben ... , aber Klimawandel .. Es gab vor uns die Eiszeit, dann eine Hitzeperiode und wird es auch nach uns geben.

 

mehr will ich gar nicht schreiben .. ich rege mich nur auf, mein Blutdruck steigt schon wieder


28.12.2019 01:58    |    areko

Zitat:

@Burkhard C schrieb am 28. Dezember 2019 um 00:18:20 Uhr:

...

Du hast schon recht ... vor ganz langer Zeig kam da mal ein Österreicher her gelaufen ... nun kommt was aus Schweden .. ( ich habe es zum Glück nicht mehr lange bis zur Rente)

I


28.12.2019 02:05    |    areko

Zitat:

@tw.ghost schrieb am 27. Dezember 2019 um 19:31:50 Uhr:

Hallo,

 

ganz sicher ist mal eins:

 

Seit Greta genieße ich jede Fahrt mit meinen Youngtimern und Oldtimern viel bewusster, weil mir klar wird, dass der Betrieb von "Verbrennern", zumindest mal von den fetten V8 und V12, in unserem seltsamen Land unter Umständen bald verboten sein könnte.

 

Diese ganze Hysterie, speziell von diesem BUND Abmahnverein, erschrecken mich zutiefst. Ich habe Angst vor Leuten, die demnächst meinen 12zylinder anzünden wollen, mit dem ich im Jahr keine 2000km fahre.

Ich habe Angst, dass mich Leute dafür verurteilen, dass ich diese Autos (die ja alle schon gebaut sind) erhalte und weiter bewegen möchte. Ich habe Angst vor Fahrverboten.

 

Auf der anderen Seite kriegen wir die einfachsten Dinge nicht auf den Weg, die dem Klima sicher zuträglich wären, nämlich ein Tempolimit auf den Autobahnen. Ich verstehe dieses Land und die uns regierenden Politiker nicht mehr .........

 

Gruß,

 

Th.

 

 

Du bist nicht alle!! Mir geht es genauso, ich habe einige alte Opel`s und Volvo, Bj zwischen 1958 und 2004.

 

Tempolimit auf Autobahnen .... wo kann man denn noch 5 - 10 km am Stück über 200 km/h fahren??

Aber wenn die BAB mal frei ist möchte ich doch auf`s GAS treten ohne schon wieder bezahlen zu müssen ...


28.12.2019 02:39    |    saxon5357

Letztlich können ja nur labile Charaktere von so einem Humbug beeinflusst werden.


28.12.2019 05:59    |    servicetool

"einen V8 mit viel Hubraum kaufen, dann spart man viel CO2 ein, wenn das Auto nicht gefahren wird."

So habe ich es der 16jährigen Nichte an Weihnachten erklärt, als sie mir den Mustang madig machen wollte.

 

Der Gesichtsausdruck war unbezahlbar, sie hielt plötzlich die Klappe und starrte 5 Minuten vor sich hin.

Sie musste ihr Hirn wohl neu booten.


28.12.2019 08:18    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@GaryK schrieb am 25. Dezember 2019 um 14:47:43 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Dezember 2019 um 12:14:03 Uhr:

Oder das deutlich mehr als 90% der Forschung sehr sicher sind bezüglich des Zusammenhangs mit dem CO2.

Oder....

Eher 99%. Allerdings gehört zum Dunning-Kruger Syndrom der AFD-nahen Stammtisch-Experten auch, dass alle Fachleute mit gegenteiliger Meinung keine Experten sind, sondern gekauft wurden. Und nur deren Experten sind echte Experten. Nennt sich kognitive Dissonanz - es werden nur "Fakten/Meinungen" akzeptiert bzw. wahrgenommen, die in deren Weltbild passen.

...

Mich würde mal interessieren wie viele der Wissenschaftler vor 30 Jahren schon zu den Schlussfolgerungen kahmen. Zumindest der Ölriese Exxon wusste schon 1982, wie stark die Erderwärmung 2019 ausfällt, auch wenn's jetzt die eigenen Forschungen ignoriert werden :D


28.12.2019 08:24    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@areko schrieb am 28. Dezember 2019 um 01:49:30 Uhr:

...aber Klimawandel .. Es gab vor uns die Eiszeit, dann eine Hitzeperiode und wird es auch nach uns geben....

Mag ja sein aber die Anthropogene Komponente hat den Durchschnittlichen Anstieg von 1°C von Tausenden von Jahren auf 100 Jahre eingedampft, Zu schnell für die natürliche Evolution. Auch Temperatur und CO2-Gehalt steigen parallel.


28.12.2019 09:32    |    Reinhard69

Gretl ist nur eine kurzfristige Erscheinung. So eine Polarisierung ist doch gewünscht um "Lager" zu bilden.

 

Speziell für die Kidds fordere ich dann mal:

als Erstes streichen wir mal die Schulbusse mit weniger als 20 Personen je Transport und heizen die Klassenräume auf max 19 Grad :-)....

Dann verbieten wir mal die Handys, Tablets, TVs und Spielekonsolen für alle unter 18 jährige.

Ach ja, Mofa / Roller oder 125er werden ebenfalls aus Umweltschutzgründen für die Altersklasse gestrichen.

Und auch Klamotten mit Plastikanteilen verbieten wir auch, wenn schon dann richtig.

Und Fleisch gibt es nur noch einmal die Woche. Ansonsten nur Gemüse aus dem eigenen Garten, wer keinen hat muss sich einen "organisieren". Fisch gibt es nur noch lokal produziert, asiatischer Seelachs oder so ist gestrichen.

Und um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Urlaub gibt es nur noch im Radius von 50 km um die Schule.

Schulferien könnten auch reduziert werden, Pisa lässt grüßen.

 

Merkt ihr was? Das war nur ein Beispiel, aber so tickt die Ökofraktion.....

Nur vorschreiben wollen, schön mit erhobenen Finger durch die Gegend latschen.

 

Noch eine Anmerkung: wer in eine Hauptstraße einer Stadt zieht, und sich dann über Lärm und Feinstaub beschwert, gehört ins Irrenhaus eingeliefert. Sofort.


28.12.2019 09:59    |    notting

Zitat:

@Reinhard69 schrieb am 28. Dezember 2019 um 09:32:37 Uhr:

Gretl ist nur eine kurzfristige Erscheinung. So eine Polarisierung ist doch gewünscht um "Lager" zu bilden.

 

Speziell für die Kidds fordere ich dann mal:

als Erstes streichen wir mal die Schulbusse mit weniger als 20 Personen je Transport und heizen die Klassenräume auf max 19 Grad :-)....

Fenster können nur noch vom Hausmeister gesteuert geöffnet werden. Spart ein Haufen Energie weil die meisten zu blöd sind sich während der Heizperiode auf Stoßlüften zu beschränken bzw. vor dem Verlassen des Raums die Fenster (und die Tür) nicht schließen.

 

Zitat:

Dann verbieten wir mal die Handys, Tablets, TVs und Spielekonsolen für alle unter 18 jährige.

Ach ja, Mofa / Roller oder 125er werden ebenfalls aus Umweltschutzgründen für die Altersklasse gestrichen.

Und auch Klamotten mit Plastikanteilen verbieten wir auch, wenn schon dann richtig.

Und Fleisch gibt es nur noch einmal die Woche. Ansonsten nur Gemüse aus dem eigenen Garten, wer keinen hat muss sich einen "organisieren". Fisch gibt es nur noch lokal produziert, asiatischer Seelachs oder so ist gestrichen.

Und um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Urlaub gibt es nur noch im Radius von 50 km um die Schule.

Glaube selbst nur Spaß-Flugreisen zu verbieten wäre für die schon hart genug.

 

Zitat:

Schulferien könnten auch reduziert werden, Pisa lässt grüßen.

 

Merkt ihr was? Das war nur ein Beispiel, aber so tickt die Ökofraktion.....

Nur vorschreiben wollen, schön mit erhobenen Finger durch die Gegend latschen.

 

Noch eine Anmerkung: wer in eine Hauptstraße einer Stadt zieht, und sich dann über Lärm und Feinstaub beschwert, gehört ins Irrenhaus eingeliefert. Sofort.

ACK, Ausnahme: Fahrzeuge die nicht den Zulassungsvorschriften entspr. und deswegen zu laut sind. Wenn nicht zügig repariert wird oder wenn's stark danach aussieht dass wiederholt gezielt manipuliert wurde: Fahrzeug weg. Wir haben hier so ein paar Auto-/Motorrad-Deppen...

 

notting


28.12.2019 10:30    |    tartra

Zitat:

@servicetool schrieb am 28. Dezember 2019 um 05:59:40 Uhr:

"einen V8 mit viel Hubraum kaufen, dann spart man viel CO2 ein, wenn das Auto nicht gefahren wird."

So habe ich es der 16jährigen Nichte an Weihnachten erklärt, als sie mir den Mustang madig machen wollte.

 

Der Gesichtsausdruck war unbezahlbar, sie hielt plötzlich die Klappe und starrte 5 Minuten vor sich hin.

Sie musste ihr Hirn wohl neu booten.

Oder es war einfach eine für dich nicht verständliche Art von ... der Klügere gibt nach und mit Ignoranten zu diskutieren bring nichts ..:rolleyes:;)


28.12.2019 10:44    |    notting

Zitat:

@servicetool schrieb am 28. Dezember 2019 um 05:59:40 Uhr:

"einen V8 mit viel Hubraum kaufen, dann spart man viel CO2 ein, wenn das Auto nicht gefahren wird."

So habe ich es der 16jährigen Nichte an Weihnachten erklärt, als sie mir den Mustang madig machen wollte.

 

Der Gesichtsausdruck war unbezahlbar, sie hielt plötzlich die Klappe und starrte 5 Minuten vor sich hin.

Sie musste ihr Hirn wohl neu booten.

Hätte eher gesagt, dass

- untermotorisierte Fahrzeuge z. B. an Steigungen schnell zu Spritfressern werden weil man runterschalten muss

- in der Praxis bei einigermaßen vernünftigter Fahrweise der Verbrauch nicht so massiv höher sein dürfte, vor allem wenn der Motor Zylinder-Abschaltung hat, eben weil untermotorisierte Fahrzeuge schnell überfordert sind und zu Spritfressern werden

- ggf. weniger Technik im Auto ist die gerne kaputtgeht -> Ersatzteile herstellen und lagern kostet auch Resourcen und so Kleinkram versenden ist recht ineffizient und die Werkstatt muss das auch erstmal energieintensiv einbauen bzw. der Motor dürfte allg. länger halten -> Herstellung eines neuen Autos ist auch sehr energieintensiv

- das bei Wenigfahrern sowas nicht wirkl. ins Gewicht fällt.

 

notting


28.12.2019 10:51    |    magiceye04

Zitat:

@Burkhard C schrieb am 28. Dezember 2019 um 00:18:20 Uhr:

 

Und jetzt guckt euch mal schön meinen Upload an. Bin mal gespannt, was das hier für ein Geschreie gibt.

Kein Geschrei. Warum auch?

Die eine fragwürdige Studie halt, die aktuell immer wieder durch die Medien gezerrt wird.

Es gibt zahlreiche andere, auf wissenschaftlichen Regeln basierende Studien, die zum gleichen Ergebnis kommen. Mal 91 mal 99% - aber der Konsens ist definitiv da.

Die Cook-Studie erinnert mich an ein ähnliches Geschreibsel (Oregon Petition) von vor 20 Jahren, die letztendlich von der amerikanischen Öl-Lobby ins Leben gerufen wurde - um Zweifel zu sähen und das Kyoto-Protokoll zu verhindern. Leider mit Erfolg.


28.12.2019 10:54    |    magiceye04

Zitat:

@areko schrieb am 28. Dezember 2019 um 01:49:30 Uhr:

Das Unwort 2019 ....... Greta!

 

Sie mag ja in einigen Dingen Recht haben ... , aber Klimawandel .. Es gab vor uns die Eiszeit, dann eine Hitzeperiode und wird es auch nach uns geben.

 

mehr will ich gar nicht schreiben .. ich rege mich nur auf, mein Blutdruck steigt schon wieder

Dass zwischen der Eiszeit und der Hitzeperiode früher mehrere 100 bis 1000 Jahre lagen und das nun in wenigen Jahrzehnten passiert - also in einem Maße, was es der Natur unmöglich macht, sich anzupassen, blendest Du dabei einfach aus?

 

Sicher, der Erdgeschichte ist das völlig egal. In spätestens 1 Mio Jahren hat sich das natürliche Gleichgewicht wieder eingestellt, dann sind wir schon lange nicht mehr existent. Es wäre trotzdem wünschenswert, dass wir dieses kleine Fenster unserer Existenz etwas vergrößern können.


28.12.2019 11:19    |    Luke-R56

Na wenn das für dich eine unvoreingenommene, sachliche Diskussionskultur ist, dann glaube ich gerne, dass du damit alle Nase lang aneckst. Hitlervergleiche, "Fresse aufreißen", "Rotzblagen", "Schreihälse", und das war nur die erste Hälfte von deinen Auslassungen. Da würde ich mir auch gut überlegen, ob ich mich auf eine Diskussion einlassen würde. Und wenn ich dann von der Klimalüge lese, ist eh Hopfen und Malz verloren...

 

Edit: whoops, die Seite hatte bei mir nicht neu geladen, das ging an den Kommentar von 00:18. Ich lass es trotzdem mal stehen.


28.12.2019 11:48    |    conchecco

Bei allem Verständnis und die bekannten Argumente und Positionen sind ja reichlich ausgetauscht.

Wenn ich mir mal die Zuverlässigkeit, der täglichen Wettervorhersage für die nächsten zwei Wochen anschaue, die von einer Menge Experten erstellt wird. Das ist schon Alles sehr emotionalisiert. Im TV fiel mir die Aussage eines jungen Klimaaktivisten auf, der meinte: lieber keinen Job, als keine Welt. Dem stehen dann wieder die Migrationsflüchtlinge gegenüber: lieber sterben, als weiter diese Armut(also keinen Job).

Am Ende sehe ich ein sicher zu kritisierendes System, welches aber etwas aufgebaut hat, was Demos und Kritik erst möglich macht. In den Ländern der Hauptverursacher sieht man hingegen sehr wenige der Klimaaktivisten die hier demonstrieren. Auf der anderen Seite eine Gruppe mit berechtigter Kritik, die eine Vision hat, welche aber noch rein gar nichts geleistet hat und in großen Teilen weiter vom Support des alten Systems lebt und das oft nicht schlecht.

Beste Grüße

Conchecco


28.12.2019 11:59    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@conchecco schrieb am 28. Dezember 2019 um 11:48:03 Uhr:

..Auf der anderen Seite eine Gruppe mit berechtigter Kritik, die eine Vision hat, welche aber noch rein gar nichts geleistet hat..

Aber mit den Konsequenzen leben muss wenn wir längst die Radieschen von unten anschauen.

Konsequenzen die Erst auch durch unsere Leistung entstanden. :rolleyes:

 

Will diese Leistung nicht schmälern auch wenn man hier und da viel Restriktiv und Nachhaltiger hätte reagieren können. Aber jetzt wissen wir's.

 

Da Regenerative Energie am günstigsten sein wird sehe ich keinen Grund die Entwicklung nicht zu Forcieren.


28.12.2019 12:44    |    conchecco

Gehört das nicht ein wenig zu unserer Menschheitsgeschichte?

Mit den Errungenschaften und Konsequenzen unserer Vorfahren leben zu müssen?

Vielleicht ist es gar nicht so gut, nachfolgenden Generationen vieles vorwegzunehmen.

Wie siehts eigentlich mit dem Ozonloch aus, da wurde mir doch auch lange erzählt, vergrößert sich dramatisch, ist nicht mehr umkehrbar. Hab ich da nicht letztens was gelesen.....?

Vielleicht sind wir mal so mutig, uns einzugestehen, dass wir sehr wenig bewirken mit unserem kleinen Vorzeigeland und das Andere nicht auf uns hören. Wenn Deutschland ab morgen aufhört zu existieren, bewirkt das in Summe gar nichts, aber wie gesagt dazu gehört auch Mut. Mein Prof. sagte immer so schön, schau dir die Ergebnisse an und wer was davon hat. Ergo, es wurden erstmal Mehreinnahmen generiert zu lasten des deutschen Steuerzahlers und Greta ist Gallionsfigur einer wirtschaftlich orientierten Bewegung, auch ihre Mutter hat ja schon massiv mit ihrem Buch profitiert. Das sind klare Ergebnisse bis jetzt.


28.12.2019 13:02    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@conchecco schrieb am 28. Dezember 2019 um 12:44:20 Uhr:

...Wenn Deutschland ab morgen aufhört zu existieren...

Kann sich aber auch reiner einfach rausmogeln, naja auf Dauer. mit Trumpeltieren muss man leben.

Verwechsele aber nicht Ursache Wirkung und Nebenwirkungen bei deiner Dir untergejubelten Analyse.


28.12.2019 13:26    |    Burkhard C

https://www.youtube.com/watch?...

 

WDR 2 Comedy Kinderchor: "Meine Oma ist ne alte Umweltsau" in HD 720p

Guckt das genau an. Bis zum Schluß.

 

Okay, ich gebs zu, ist nicht wie beim bösen Adolf. Eher schon wie bei Kim Jong Un.

 

Gestern noch gelesen, daß angeblich 58% der Bundesbürger ein Böllerverbot befürworten. Wegen Umwelt, Tierschutz usw... So macht man Erziehung zur Vernunft.

 

Wer jetzt noch nichts merkt, der merkt es vielleicht später. Wenn es im eigenen Geldbeutel weh tut.

 

Wenn der Verbrennungsmotor kaputt gemacht ist und zeitgleich unsere Energieversorgung 3.Welt Niveau erreicht hat, dann werden einigen Leuten nicht nur Lichter sondern ganze Beleuchtungsbatterien aufgehen.

 

 

 

M.f.G.: Burkhard C


28.12.2019 13:35    |    remix

Zitat:

@conchecco schrieb am 28. Dezember 2019 um 12:44:20 Uhr:

....

Vielleicht sind wir mal so mutig, uns einzugestehen, dass wir sehr wenig bewirken mit unserem kleinen Vorzeigeland und das Andere nicht auf uns hören. Wenn Deutschland ab morgen aufhört zu existieren, bewirkt das in Summe gar nichts, aber wie gesagt dazu gehört auch Mut. Mein Prof. sagte immer so schön, schau dir die Ergebnisse an und wer was davon hat. Ergo, es wurden erstmal Mehreinnahmen generiert zu lasten des deutschen Steuerzahlers....

So sieht es aus;

 

Greta und FFF spalten die Gesellschaft, die Politik biedert sich an, um Wahlen zu überstehen und ein paar Mrd. Steuern mehr springen auch noch dabei heraus...

 

alles, was wir in D bewirken können, ist nahezu sinnlos, wenn USA, Australien, Brasilien, China, Russland weitermachen wie bisher; die EU kriegt ja noch nicht einmal intern Konsens hin (Stichwort Polen);

 

FFF trägt einen sinnlosen Streit in unsere Gesellschaft - die Kritik trifft die falschen...


28.12.2019 13:44    |    klkj808

Man kann schon durch entsprechendes Handeln und durch vernünftiges Umweltbewußtsein auch den eigenen Geldbeutel schonen.

Durch geeignete Investitionen habe ich z.B. in Stufen folgendes erreicht:

Stromverbrauch: vor 2000: über 4.000 kWh; 2010: ca. 3.200 kWh; heute bin ich bei 2.600 kWh.

Heizung: vor 2000: 3.500 l Öl, 2010: 3.000 Öl, heute: ca. 20.000 kWh Gas (entspricht ca. 2.000 l Öl).

Wasser: vor 2000: über 200 m3, heute 90 m3.


28.12.2019 13:50    |    BMW-Power-MAN

Ich kann diese Göre nicht ausstehen !


28.12.2019 13:52    |    remix

Zitat:

@klkj808 schrieb am 28. Dezember 2019 um 13:44:17 Uhr:

Man kann schon durch entsprechendes Handeln und durch vernünftiges Umweltbewußtsein auch den eigenen Geldbeutel schonen.

Durch geeignete Investitionen habe ich z.B. in Stufen folgendes erreicht:

Stromverbrauch: vor 2000: über 4.000 kWh; 2010: ca. 3.200 kWh; heute bin ich bei 2.600 kWh.

Heizung: vor 2000: 3.500 l Öl, 2010: 3.000 Öl, heute: ca. 20.000 kWh Gas (entspricht ca. 2.000 l Öl).

Wasser: vor 2000: über 200 m3, heute 90 m3.

bei uns ähnlich - ging alles ohne Greta und rechnet sich auch noch; mein Reden....


28.12.2019 14:39    |    BurkhardR

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 28. Dezember 2019 um 08:18:45 Uhr:

 

 

Mich würde mal interessieren wie viele der Wissenschaftler vor 30 Jahren schon zu den Schlussfolgerungen kahmen. Zumindest der Ölriese Exxon wusste schon 1982, wie stark die Erderwärmung 2019 ausfällt, auch wenn's jetzt die eigenen Forschungen ignoriert werden :D

Das kann man klar beantworten, der quantitative Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und der Temperatur der Erdoberfläche wurde 1896 veröffentlicht und ist seitdem im Grundsatz in der Wissenschaft unumstritten - Diskussionen gibt es um Details der Rückkopplungsmechanismen.


28.12.2019 14:43    |    psdv2

Mich beschäftigt die Frage, wie werden wir unsere persönliche Freiheit behalten und ausleben können, ohne die Gesellschaft und die Zukunft damit kaputt zu machen. Das betrifft nicht nur das Klima, sondern die Ressourcenausbeutung der ganzen Erde durch nur zwei oder drei Generationen, das Vermüllungsproblem, das Artensterben durch Überbewirtschaftung, die wachsende Überbevölkerung (aus Not - nicht aus Langweile!)...

 

Bei dem "vernunftbegabten" Menschen sollte es bessere Wege als Verbote geben. In der Vergangenheit hat technologischer Fortschritt uns vor vielen Unglücken und Katatrophen bewahrt. Den Erfindergeist, die Habgier und das Machtstreben, das in jedem Menschen mehr oder weniger steckt, zu lenken ist die gesellschaftliche Herausforderung. Insofern leistet Greta und FFF gerade einen wichtigen Beitrag zur drastischen Bewußtseinsbildung. Auch bei mir.

 

Noch besser wäre es, wenn wir durch eigene Einsicht, Rücksichtsnahme auf unsere Kinder und Enkel, Rücksichtnahme auf die Ärmsten der Welt und Rücksichtnahme ganz egoistisch auf unsere Gesundheit und eigene Lebensqualität ein Stück weit das Ausleben unserer Freiheit zurückfahren! Dann brauchte es weniger Verbote und Demonstrationen.

Unsere Kinder sollten Freitags lieber lernen, um mit neuen Ideen, neuen Technologien und neuen Mechanismen unsere Welt wieder in Ordnung bringen zu können.

Ein konkretes Beispiel: So ist das aktive Binden von CO2 im Boden technisch schon heute möglich und mit rd. 125 $/to nicht einmal wahnsinnig teuer. Es lohnt sich aber noch nicht im industriellen Maßstab anzufangen. Hier haben Preise eine höhere Lenkungswirkung als Verbote.


28.12.2019 14:47    |    Luke-R56

Zitat:

@remix schrieb am 28. Dezember 2019 um 13:35:18 Uhr:

 

So sieht es aus;

 

Greta und FFF spalten die Gesellschaft, die Politik biedert sich an, um Wahlen zu überstehen und ein paar Mrd. Steuern mehr springen auch noch dabei heraus...

 

alles, was wir in D bewirken können, ist nahezu sinnlos, wenn USA, Australien, Brasilien, China, Russland weitermachen wie bisher; die EU kriegt ja noch nicht einmal intern Konsens hin (Stichwort Polen);

 

FFF trägt einen sinnlosen Streit in unsere Gesellschaft - die Kritik trifft die falschen...

Ohne diesen Streit wäre die Umweltdiskussion bei uns nach wie or praktisch nichtexistent, also tun gerade diese Gruppen etwas sehr wichtiges. Dass ohne sie für den Umweltschutz einfach nichts genug passiert, haben wir ja in den vergangenen Dekaden gesehen.

 

USA und Brasilien werden von Geisteskranken regiert, da habe ich aktuell tatsächlich null Hoffnung (nunja, eine kleine Hoffnung auf Bernie Sanders...). China gibt in Sachen regenerativen Energien Vollgas und wird sehr bald das technologisch führende Land sein, da habe ich keinen Zweifel. Weitermachen wie bisher muss man da mit einigen Fragezeichen versehen...

 

Und: einen Großteil des Gerümpels, das ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt produziert wird, stopfen nach wie vor wir westlichen Länder in uns hinein, also seien wir mal nicht so feige und drücken und vor der Verantwortung.


28.12.2019 15:28    |    remix

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 28. Dezember 2019 um 14:47:42 Uhr:

 

Ohne diesen Streit wäre die Umweltdiskussion bei uns nach wie or praktisch nichtexistent, also tun gerade diese Gruppen etwas sehr wichtiges. Dass ohne sie für den Umweltschutz einfach nichts genug passiert, haben wir ja in den vergangenen Dekaden gesehen.

wir haben schon lange vor Greta Passivhäuser gebaut, auf Dämmung, Photovoltaik und Windkraft gesetzt, sparsame Diesel gefahren, Müll getrennt etc. pp. ;

 

die Umweltdiskussion gibt es seit Mitte der 80er Jahre - das ganze verläuft jetzt nur aufgrund der moderneren Medien und Social Media ganz anders ;

 

die Sicht auf die Welt von einem gemütlichen kleinen sauberen Land aus wie Schweden - fast sozialistisch, mit einer vollständig pleitegegangenen Automobilindustrie ist sicher eine andere, als die der Industrienation Deutschland;

 

wie Gretas Kampagne in Schweden wohl gelaufen wäre, wenn Sie sich auch gegen die wenig nachhaltigen Billig-Möbel von IKEA gerichtet hätte, die übrigens zum Grossteil in Polen mit Kohlestrom produziert werden ?!

 

Gruß rmx


28.12.2019 15:41    |    Luke-R56

Natürlich gab es schon immer einzelne, die sich umweltbewusst verhalten haben, gar keine Frage. Aber was bewirken die schon?

Jetzt beginnt sich der Blick in Richtung Industrie zu richten, z.B. gegen die Stromkonzerne, gegen die Autohersteller. Da ließe sich wirklich etwas bewegen, in dem man die Gier und unbedingte Wachstumsgeilheit einbremst... ob du jetzt zuhause eine Christbaumkette mit LEDs statt Glühbirnchen benutzt, ist doch wirklich Latte.

 

Vielleicht kann ja das gemütliche, kleine, saubere, fast schon sozialistische Schweden ein Vorbild für andere westliche Länder sein. Ist dort nicht die Lebensqualität mit am höchsten? Immer mehr Länder entwickeln sich in eine solche Richtung...


Bild

28.12.2019 15:59    |    remix

das wäre schön, aber mit einer Bevölkerungsdichte von 23 Einwohner pro km² (Schweden) Vorbild für Industrienationen zu sein, wo 232 Einwohner pro km² (Deutschland) leben, kann nicht klappen ;

 

für eine Industrienation haben wir im Vergleich schon eine Menge getan - und unser Potenzial ist im globalen Vergleich vernachlässigbar gering; also kein Grund das Land und die Generationen zu entzweien....

 

"well being economy" sagt sich bei einer dicht bevölkerten Industrienation wie D halt nicht so leicht (Schottland = 70 Einwohner pro km² , Island = 3,5(!) Einwohner pro km², Neuseeland = 17,5 Einwohner pro km² )


28.12.2019 16:04    |    notting

Zitat:

@remix schrieb am 28. Dezember 2019 um 15:59:29 Uhr:

das wäre schön, aber mit einer Bevölkerungsdichte von 23 Einwohner pro km² (Schweden) Vorbild für Industrienationen zu sein, wo 232 Einwohner pro km² (Deutschland) leben, kann nicht klappen ;

IIRC wohnen in Schweden fast die gesamte Bevölkerung im südl. Drittel des Landes. D.h. du dort hast du eher fast eine 3x so hohe Bevölkerungsdichte wie du angegeben hast bzw. der nördlichere Teil ist wohl nur bedingt nutzbar. Klar, ist immernoch ein Unterschied zu Deutschland. Aber man muss sich das trotzdem im Hinterkopf behalten.

 

notting


28.12.2019 16:07    |    remix

der Ressourcenverbrauch, sowie die Import-/Exportabhängigkeit sind dann aber signifikant geringer.....

 

Gruß rmx


28.12.2019 17:34    |    Feldwegpeser

Die ganze FFF-Bewegung geht mir persönlich nur gewaltig auf den Keks. Wie es um`s Klima-, -die Umwelt und die Ressourcen steht, darüber sollte sich jeder Erwachsene seine Gedanken machen und sollte eigenverantwortlich abwägen und handeln. Die Politik gibt dem Handlungsspielraum einen Korridor vor. Dazwischen liegt es in der Verantwortung eines Jeden selbst wie umwelt- oder klimabewusst man lebt. Dazu braucht es meiner Meinung nach keine protestierenden Schulkinder, die dem Kapitän eine Richtung zurufen. Ein Schiff bei Wind und Wetter durch die aufgewühlte See zu steuern ist da schon deutlich anspruchsvoller.

 

Ich bin der Ansicht am Steuer sollten die Erwachsenen stehen, also Fachleute, Wissenschaftler und Politiker, die den nötigen Einblick haben, so wie auch die Erfahrung und den Weitblick um die Tragweite von Entscheidungen abwägen zu können.

 

Sollen die Kinder erst mal ihre Kindheit als Kinder verbringen, spielen, Erfahrungen sammeln, in die Schule gehen, und einen Bildungsweg hinlegen - wenn sie`s beschäftigt auch gerne in Richtung Klima und Umwelt. Als angehende Fachleute, Wissenschaftler und Politiker haben sie "morgen" (quasi zu ihrer Zeit) das Ruder selbst in der Hand. Das Schiff wird bis dahin nicht untergehen, dafür werden die Kapitäne unserer Zeit schon sorgen.

 

Bis dahin sollten meines Erachtens Medien und Prominenz endlich damit aufhören ein Schulmädchen an die Spitze einer Mission zu pushen. Die Gretel bereist medienwirksamer als der Papst die Welt. Kein Wunder dass jedes Kind nun den Eindruck hat sich internationales Gehör verschaffen zu müssen um den Großen zu zeigen wo`s lang geht.

 

Sorry, flache Wellen ist meine Devise.


28.12.2019 17:37    |    Luke-R56

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:34:11 Uhr:

[...] am Steuer sollten die Erwachsenen stehen, also Fachleute, Wissenschaftler und Politiker, die den nötigen Weitblick haben, so wie auch auch die Erfahrung und den Weitblick um die Tragweite von Entscheidungen abwägen zu können[...]

Genau das fordern FFF. Am Steuer sind stattdessen leider oftmals Leute, die vielleicht gute Beziehungen, aber überhaupt keine Fachkenntnis haben. Manchmal reicht auch Geld und lautes Brüllen von Stammtischparolen.


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