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18.12.2019 21:58    |    jennss    |    Kommentare (1.091)

Hat euch Greta beeinflusst bei euren Urlaubsentscheidungen?

Kreuzfahrten und Flüge
Kreuzfahrten und Flüge

Kreuzfahrten und Flugreisen boomen. In der "Zeit" ist ein Artikel, der für 2040 die doppelte Anzahl an Flügen prognostiziert.

 

Auch bei Kreuzfahrten gibt es einen Passagierrekord.

 

Und Greta warnt vor den Folgen, fährt demonstrativ mit Segelboot über den Atlantik, um den Leuten zu zeigen, welche Mühen sie in Kauf nimmt, um beides zu meiden.

 

Immerhin gibt es bei beiden Reiseformen Bestrebungen, umweltfreundlicher zu werden. Beim Fliegen gibt es bereits das teure SAF (Sustainable Aviation Fuel = Synthetisches Flugbenzin), welches die CO²-Erzeugung stark verringert. Es wird bisher jedoch selten eingesetzt, weil teuer. Außerdem gibt es die freiwillige CO²-Kompensation. Bei Kreuzfahrten gibt es LNG-Antriebe, Flüssiggas, z.B. bei der Aida Nova, dem mit Abstand umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff. Dies senkt zwar CO² nicht sehr stark, aber immerhin den Feinstaub. Leider fahren die allermeisten Kreuzfahrschiffe noch mit Diesel (in Landnähe) und Schweröl (auf offener See, schwarzer Rauch).

 

Trotzdem wäre es noch umweltfreundlicher, die eigenen Urlaube nicht in so fernen Ländern oder auf See zu planen.

 

Nun kommt da so ein kleines 16-jähriges Mädchen, das mit ihren Zöpfen eher wie 12 aussieht und Asperger hat, und ermahnt die großen Politiker dieser Welt. Ist das nicht frech? Immerhin soll sie sehr gut informiert sein, hat viele hochkarätige Wissenschaftler als Berater:

 

Zitat:

Die schwedische Zeitung Expressen hat nun eine Liste der Greta-Berater veröffentlicht. Alle diese Experten haben Rang und Namen, die meisten davon sind weltweit renommierte Forscher. Unter ihnen ist ein deutscher Professor aus Potsdam.

So dumm ist sie nicht. Hier ein interessantes Interview:

 

Zitat:

Anderson: Ich habe in den Gesprächen mit ihr oft den Eindruck, mit einer jüngeren Kollegin unseres Instituts zu diskutieren, aber nicht mit einer Jugendlichen. Greta weiß unglaublich viel über den Klimawandel, und sie lernt ständig dazu. Neulich hat sie mir einen ihrer Texte über Aerosole geschickt.

SPIEGEL ONLINE: Schwebeteilchen, die den Treibhauseffekt mindern können.

 

Anderson: Ich fragte nach, woher sie diese oder jene Zahl habe. Darauf schickte sie mir mehrere Links und Zusammenfassungen aus wissenschaftlichen Texten, die sie durchgearbeitet hatte. Beeindruckend für eine 16-Jährige.

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Die Situation scheint durchaus kritisch zu sein, wenn sogar das EU-Parlament den "Klimanotstand" ausruft. Auch andere sagen, dass das Eis am Nordpol erschreckend schnell schmilzt.

 

Dennoch scheinen ihre Warnungen in der Masse nicht wirklich ernst genommen zu werden. Oder wie kommt dieser Anstieg an Flug- und Kreuzfahrtreisen? Oder ist die ganze Sache mit dem Klima doch nur Unsinn und wir Menschen haben eh keinen Einfluss darauf? Oder sagt ihr euch: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, die Erde existiert eh nicht ewig?

j.

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30.12.2019 21:57    |    Boppin B

Was wir sicher nicht brauchen ist irgendeine Greta! Das einzige was durch das permanente piesacken passieren wird: es entstehen zwei Lager, jene, welche glauben im Alleingang die Welt retten zu müssen und andere, welche das genaue Gegenteil tun! Wenn es einen Klimawandel gibt, dann ist er wohl genausowenig aufzuhalten wie die Entstehung zweier "verfeindeter" Lager.

 

Im Ernst: wie konnte es so weit kommen? ich persönlich bin davon überzeugt, daß die Politik die größte Schuld an der Situation trägt! Warum? Ganz einfach: wer lässt z.B. zu, daß Geräte absichtlich so gebaut werden, daß diese kurz nach der Garantiezeit kaputtgehen? Und daß es darüberhinaus kaum/keine bzw. nur überteuerte Ersatzteile gibt, durch welche das kaputte Gerät quasi weggeschmissen werden muß? (wenns dumm geht alle ca 2 Jahre). Und wer lässt zu, das Elektronikmüll nicht recycelt wird (wie sich das eigentlich gehört) sondern daß das Zeug z.B. nach Afrika verklappt wird wo dann Rohstoffe per Feuer freigelegt werden (mit bekannten Folgen). Wer lässt zu, daß Automobilhersteller jahrelang auf Teufel komm raus bescheißen, jeder weiß es und keiner macht was? Wer lässt zu, daß eine staatliche Einrichtung (Bahn) privatisiert wird und es nach ca 10 Jahren quasi nicht mehr möglich ist, vernünftige Mengen an Gütern weg von der Straße auf die schiene zu bringen? Wer schaltet Atomkraftwerke ab und kauft stattdessen Strom lieber aus dem Ausland zu (wo dann wiedre Kraftwerke gebaut werden um den Bedarf zu decken)? Wer schaut seit Jahren zu wie am BER und an Stuttgart21 herumgemurkst wird, Kosten explodieren und eine Fertigstellung noch immer offen ist? Und dabei noch nebenher ne halbe Milliarde verdummen, weil sie zu dämlich sind eine Maut richtig einzuführen.

 

Die Liste lässt sich nahezu unendlich fortführen! Aber ebenjene "Volksvertreter" wollen MIR was von einer "Verkehrswende" erzählen ?!? Und wollen MIR vorschreiben, wie ich mich künftig zu ernähren habe, wie ich heizen muß oder mit welchen Verkehrsmitteln ich unterwegs sein soll ?!? Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen: man versucht dem Bürger weißzumachen, daß die durch eine völligst bescheuerte und nachträglich auch noch aufgestockte "CO2 Steuer" zu erwartenden Mehreinnahmen "vollumfänglich an den Bürger zurückfließen"?!?

 

Mit Verlaub, ich glaub diesen Vögeln nicht ein einziges Wort mehr! Was sie in meiner Wahrnehmung tatsächlich darstellen verkneife ich mir hier zu schreiben, einfach um noch ein bisschen Etikette zu wahren. Aber ich denke, vielen anderen gehts genauso.

 

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: nein, Greta hat mich NICHT beeinflusst! (ausser daß ich dieses nervige Gesicht nicht mehr in der Glotze sehen mag). Ich habe auch vorher schon nur sehr mäßig Fleisch gegessen (gibts bei uns auch nicht jeden Tag!). Klamotten werden bei uns weggeschmissen wenn sie kaputt sind (und nicht, wenn sie nicht mehr modern sind). Dinge werden repariert, und erst wenn das nicht mehr möglich ist, ersetzt! Flug- und Schiffsreisen gibt es bei uns nicht (und gab es auch noch nie). Wir haben sogar etwas eigenen Wald, welcher gehegt wird. Erzeugnisse kommen zu einem Teil aus eigenem Garten. Der Laptop, auf welchem ich dies schreibe, ist 12 Jahre alt! (in der zeit haben andere schon drei oder vier Stück verbraucht!!). Und mein Handy liegt auch schon reichlich zwei Generationen zurück! Warum? Weil ich so erzogen wurde nichts unnötig wegzuschmeißen.

 

Aber ich lasse mir nicht von irgendwelchen unfähigen Leuten sagen, ich sei ein Umweltschwein, bloß weil ich einen alten Diesel und ein Motorrad fahre. Und in meiner Wohnung einen alten Holzofen stehen habe! Diese unterbelichteten Stoffwechsler sollen lieber mal ihr eigenes Leben reflektieren, ob es dort Möglichkeiten von Energieeinsparungen gibt. Am gesunden Menschenverstand gibt es ja offensichtlich schon reichlich Einsparungen in diesen Kreisen...


30.12.2019 23:01    |    notting

Zitat:

@Boppin B schrieb am 30. Dezember 2019 um 21:57:57 Uhr:

Im Ernst: wie konnte es so weit kommen? ich persönlich bin davon überzeugt, daß die Politik die größte Schuld an der Situation trägt! Warum? Ganz einfach: wer lässt z.B. zu, daß Geräte absichtlich so gebaut werden, daß diese kurz nach der Garantiezeit kaputtgehen?

Kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, wann mir ein Gerät das letzte Mal kurz nach der Garantiezeit kaputtgegangen ist. Liegt vllt. daran, dass ich kein Geiz-ist-Geil-Kunde bin, sondern mich vernünftig informiere und schlimmstenfalls das zweitbilligste kaufe. Klar, schlechtes muss nicht billig sein gilt auch. Oder ich behandle die Sachen pfleglicher.

 

Zitat:

Und daß es darüberhinaus kaum/keine bzw. nur überteuerte Ersatzteile gibt, durch welche das kaputte Gerät quasi weggeschmissen werden muß?

- Die Produktion von Ersatzteilen geht nur einigermaßen rentabel, wenn man sie mit der selben Anlage wie die Teile in den Original-Geräten herstellt. Dann hat man aber das Problem mit der Lagerhaltung (schlimmstenfalls gehen die Ersatzteile mit der Zeit kaputt, z. B. Gummi-Teile die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit den Jahren spröde werden).

3D-Drucker-Produktion ist auch recht teuer.

- Was von Maschinen 1x zusammenbauen zu lassen ist viel billiger als wenn man jmd. der einen gewissen Stundenlohn bzw. Lohnnebenkosten hat, eine Werkstatt mit Werkzeug, techn. Unterlagen für div. Geräte braucht etc. hat das Gerät aufwändig einer Diagnose unterzieht und es dann zwecks Reparatur zerlegt und wieder zusammenbaut.

- Ich erinnere an Geiz-ist-Geil.

 

Zitat:

(wenns dumm geht alle ca 2 Jahre). Und wer lässt zu, das Elektronikmüll nicht recycelt wird (wie sich das eigentlich gehört) sondern daß das Zeug z.B. nach Afrika verklappt wird wo dann Rohstoffe per Feuer freigelegt werden (mit bekannten Folgen). Wer lässt zu, daß Automobilhersteller jahrelang auf Teufel komm raus bescheißen, jeder weiß es und keiner macht was? Wer lässt zu, daß eine staatliche Einrichtung (Bahn) privatisiert wird und es nach ca 10 Jahren quasi nicht mehr möglich ist, vernünftige Mengen an Gütern weg von der Straße auf die schiene zu bringen? Wer schaltet Atomkraftwerke ab und kauft stattdessen Strom lieber aus dem Ausland zu (wo dann wiedre Kraftwerke gebaut werden um den Bedarf zu decken)? Wer schaut seit Jahren zu wie am BER und an Stuttgart21 herumgemurkst wird, Kosten explodieren und eine Fertigstellung noch immer offen ist? Und dabei noch nebenher ne halbe Milliarde verdummen, weil sie zu dämlich sind eine Maut richtig einzuführen.

Hier kann ich dir allerdings in div. Punkten zustimmen.

 

Zitat:

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: nein, Greta hat mich NICHT beeinflusst! (ausser daß ich dieses nervige Gesicht nicht mehr in der Glotze sehen mag). Ich habe auch vorher schon nur sehr mäßig Fleisch gegessen (gibts bei uns auch nicht jeden Tag!). Klamotten werden bei uns weggeschmissen wenn sie kaputt sind (und nicht, wenn sie nicht mehr modern sind). Dinge werden repariert, und erst wenn das nicht mehr möglich ist, ersetzt! Flug- und Schiffsreisen gibt es bei uns nicht (und gab es auch noch nie). Wir haben sogar etwas eigenen Wald, welcher gehegt wird. Erzeugnisse kommen zu einem Teil aus eigenem Garten.

Sehe das ganz ähnl.

 

Zitat:

Der Laptop, auf welchem ich dies schreibe, ist 12 Jahre alt! (in der zeit haben andere schon drei oder vier Stück verbraucht!!). Und mein Handy liegt auch schon reichlich zwei Generationen zurück! Warum? Weil ich so erzogen wurde nichts unnötig wegzuschmeißen.

- Bei so alten Geräten werden Reparaturen gerne sehr aufwändig, also viel Energieeinsatz erforderl.

- Kann mir gut vorstellen, dass neue Notebooks _viel_ stromsparender sind.

- Gilt auch für Smartphones: Kann mir gut vorstellen, dass du Strom auch einfach deswegen sparen wirst, weil div. Dinge einfach schneller gehen. Oder du verwendest so alte und damit unsichere Software, dass eine Infektion mit Schadsoftware wahrscheinl. ist (Hinweis: Heutzutage wird die Rechenpower/Speicherplatz gerne weitervermietet weil's Kohle bringt = man ist drauf bedacht dass du möglichst nichts merkst).

 

notting


31.12.2019 18:44    |    magiceye04

Zitat:

@conchecco schrieb am 28. Dezember 2019 um 11:48:03 Uhr:

Bei allem Verständnis und die bekannten Argumente und Positionen sind ja reichlich ausgetauscht.

Wenn ich mir mal die Zuverlässigkeit, der täglichen Wettervorhersage für die nächsten zwei Wochen anschaue, die von einer Menge Experten erstellt wird. Das ist schon Alles sehr emotionalisiert.

..

Mal abgesehen davon, dass ich bisher keine Emotionen im Wetterbereicht gesehen habe - Wetter und Klima sind 2 sehr verschiedene Dinge.

Wettervorhersagen sind stark vom Zufall geprägt und mehr als 3-4 Tage kann man das Wetter einfach nicht seriös vorhersagen.

 

Beim Klima hingegen sind Aussagen über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte möglich. Das ändert sich nicht so schnell

Das Wetter ist ein Formel1-Wagen und das Klima ein ICE.


31.12.2019 18:48    |    magiceye04

Zitat:

@remix schrieb am 28. Dezember 2019 um 15:28:25 Uhr:

Zitat:

wir haben schon lange vor Greta Passivhäuser gebaut, auf Dämmung, Photovoltaik und Windkraft gesetzt, sparsame Diesel gefahren, Müll getrennt etc. pp. ;

Das ist zwar gut, dass Ihr das schon vorher getan habt - die große Masse allerdings nicht. Und die soll ja nun endlich erreicht werden.


31.12.2019 18:58    |    magiceye04

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:34:11 Uhr:

...Ich bin der Ansicht am Steuer sollten die Erwachsenen stehen, also Fachleute, Wissenschaftler und Politiker, die den nötigen Einblick haben, so wie auch die Erfahrung und den Weitblick um die Tragweite von Entscheidungen abwägen zu können.

...

Das wäre auch mein Wunsch.

Vielleicht erfüllt der sich ja durch die Proteste?

Denn aktuell sehe ich keine Experten am Steuer. In der Europapolitik sind vereinzelt welche zu finden.

Aber in Deutschland sitzt mehr oder weniger direkt die Industrie am Steuer und denen ist vor allem der Gewinn wichtig.

Wenn die also irgendwas Umweltfreundliches machen, dann weil man damit Geld verdienen kann, nicht weil es gut für die Umwelt ist.


31.12.2019 19:02    |    Boppin B

@notting: wüsste jetzt nicht daß z.B. eine BOSCH Haushaltsmaschine was mit Geiz ist Geil zu tun hätte! Auch drangsaliere ich meine Sachen nicht, ihre Arbeit verrichten müssen sie aber schon!

 

Zum Thema stromsparen: Du wirst doch nicht ernsthaft glauben, daß ein neues Gerät mit halber oder noch weniger Lebensdauer soviel Strom spart als daß sich ein Kauf ernsthaft lohnt? Und: mal drüber nachgedacht was los ist, wenn die "stromsparenden Käufer" plötzlich die doppelte Anzahl an Altgeräten fabrizieren? Das Thema "Recycling" existiert für dich oder hast du nur vergessen, dies in deine Überlegungen einzubeziehen?


31.12.2019 19:03    |    magiceye04

Zitat:

@notting schrieb am 28. Dezember 2019 um 18:25:30 Uhr:

Eric Harris und Dylan Klebold (beide kaum älter) dürften damals auch weltweit bekannt gewesen sein. Und du findest das verdient Respekt?!

So wie sicherlich die meisten hier habe ich die beiden Namen noch nie gehört.

Das könnte vielleicht daran liegen, dass mich die Lebensläufe von Terroristen nicht so stark interessieren wie von Weltverbesserern. Die Beiden hatten bestenfalls mal kurze Aufmerksamkeit, aber wirklich bekannt geworden sind die wohl kaum, allenfalls ihre Tat.


31.12.2019 19:04    |    magiceye04

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 18:32:32 Uhr:

als ob die Menschheit erst durch Greta erfuhr wie es um`s Klima und unsere Umwelt steht?

Ein sehr großer Teil der Menschheit: Ja, leider.


31.12.2019 19:14    |    magiceye04

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 19:07:58 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 28. Dezember 2019 um 18:46:49 Uhr:

Wieso noch mehr Klimaforschung?

Wir müssen nur mal die Ergebnisse berücksichtigen und entsprechend handeln.

Das ist das was Greta fordert.

Gewiss, Ergebnisse gibt es viele. Zum Teil qualifizierte, zum Teil frei erfundene, zum Teil auch geschönte. Während sich im Netz und in den Medien die Geister streiten dürften seitens der zuständigen Stellen die Stellschräubchen bekannt sein an denen gedreht werden muss, auch wenn man sich vielleicht noch uneinig ist, wie schnell und wie stark gedreht werden muss.

 

Ich selbst bin nicht vom Fach und habe keinen Einblick. Daher verlasse ich mich auf Forschung und Wissenschaft, so wie die gewählten Volksvertreter. Um`s richtiger bzw neutraler zu formulieren:

 

Lasst das Geld für den Rummel um FFF und Greta`s Reisen lieber direkt an die Stellen fließen, die aktiv an der Lösung des Problems arbeiten. Den öffentlichen Zirkus braucht es meines Erachtens nicht. Er bindet nur unnötig Ressourcen.

Es gibt immer mal frei erfundenes Zeug seitens der Lobbyisten.

Aber die meisten Wissenschaftler (also die Fachleute, die wirklich in dem Bereich arbeiten und forschen, keine die nur am Rand irgendwie damit zu tun haben) sind sich doch überwiegend einig.

Nur hört sie keiner.

Die Volksvertreter schauen nur, wer ihnen das meiste Geld zusteckt (jetzt oder später durch nette Posten in Aufsichtsräten) und allenfalls noch, was das Volk gerade will. Und wenn das Volk einfach nur weiter vor sich hin lebt und nichts wirklich fordert, dann gibt es für Politiker auch keinen Grund, irgendwas zu ändern. Aber wenn das Volk doch langsam mal aufwacht und anders wählt, DANN horchen die Politiker hin, was das Volk denn will. Aber die getroffenen Entscheidungen gehen dann zwar vielleicht irgendwie anscheinend in die richtige Richtung, aber sind trotzdem halbherzig und nach wie vor beeinflusst von der Industrie.

Z.B. was nützen mir dichtere Taktzeiten der Züge, wenn in meiner Stadt gar kein Zug mehr fährt?


31.12.2019 19:26    |    jennss

Ganz interessant: https://www.morgenpost.de/.../...s-hat-Greta-gluecklicher-gemacht.html

 

Der Vater unterstützt sie, weil sie durch ihre Aktivitäten aus der Depression rausgekommen ist. Greta hatte 3-4 Jahre Depressionen (kommt bei Autisten wohl leichter vor als sonst) und ihr Klimaprojekt hat ihr eine Aufgabe gegeben, die sie erfüllt und glücklich macht.

 

Manche Kritiker hatten den Eltern schon vorgeworfen, Greta für ihre Zwecke zu missbrauchen und ihnen unterstellt, schlechte Eltern zu sein. Die haben das wohl einfach so erfunden, ohne zu wissen, wie es wirklich ist.

j.


31.12.2019 19:26    |    38special

Zitat:

@magiceye04 schrieb am 31. Dezember 2019 um 18:44:29 Uhr:

Zitat:

@conchecco schrieb am 28. Dezember 2019 um 11:48:03 Uhr:

Bei allem Verständnis und die bekannten Argumente und Positionen sind ja reichlich ausgetauscht.

Wenn ich mir mal die Zuverlässigkeit, der täglichen Wettervorhersage für die nächsten zwei Wochen anschaue, die von einer Menge Experten erstellt wird. Das ist schon Alles sehr emotionalisiert.

..

Beim Klima hingegen sind Aussagen über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte möglich.

Rückblickend sind Aussagen zum Klima natürlich möglich. Eine Prognose des Klimas für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte ist definitiv unmöglich. Quod erat demonstrandum.

 

 

Ich sehe es auch so, die Aussagen (vor allem in den Medien) zu Wetter und Klima sind derzeit komplett emotionalisiert. Damit läßt sich halt mehr Auflage bzw. Einschaltquote erzielen. So einfach ist das. Alle paar Jahre wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben...


31.12.2019 19:34    |    magiceye04

Zitat:

@38special schrieb am 31. Dezember 2019 um 19:26:53 Uhr:

Rückblickend sind Aussagen zum Klima natürlich möglich. Eine Prognose des Klimas für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte ist definitiv unmöglich. Quod erat demonstrandum.

Auf den Beweis bin ich aber gespannt.

Selbstverständlich sind Klimaprognosen möglich. Je weiter sie in der Zukunft liegen, desto größer wird natürlich der Spielraum nach oben und unten. Denn eine gute Klimaprognose lässt so ziemlich alle Eventualitäten einfließen.

Das ist auch beim Wetter so, aber nach 3-4 Tagen gehen die minimal- und Maximalprognosen schon dermaßen weit auseinander, dass es einem nichts mehr nützt. Aber beim Klima sind Jahrzehnte fast nichts bzw. wären nichts, wenn der Mensch da nicht massiv eingreifen würde.


31.12.2019 19:39    |    Alexander67

Zitat:

@38special schrieb am 31. Dezember 2019 um 19:26:53 Uhr:

Zitat:

@magiceye04 schrieb am 31. Dezember 2019 um 18:44:29 Uhr:

 

 

Beim Klima hingegen sind Aussagen über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte möglich.

Rückblickend sind Aussagen zum Klima natürlich möglich. Eine Prognose des Klimas für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte ist definitiv unmöglich. Quod erat demonstrandum.

 

 

Ich sehe es auch so, die Aussagen (vor allem in den Medien) zu Wetter und Klima sind derzeit komplett emotionalisiert. Damit läßt sich halt mehr Auflage bzw. Einschaltquote erzielen. So einfach ist das. Alle paar Jahre wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben...

Tut mir leid, aber das stimmt so nicht.

Formeln nach denen man die Erderwärmung infolge der Freisetzung von Fossilen C im CO2 zumindest Mal schätzen kann, die existieren seit über 100 Jahren.

 

Und natürlich gibt es zusätzliche Faktoren.

Und einige wie Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge können sehr spontan auftreten.

Das ändert aber nicht an diesen "Uralten" Formeln die doch in etwa bestätigt wurden.


31.12.2019 19:52    |    Alexander67

Zitat:

@magiceye04 schrieb am 31. Dezember 2019 um 19:34:43 Uhr:

Zitat:

@38special schrieb am 31. Dezember 2019 um 19:26:53 Uhr:

Rückblickend sind Aussagen zum Klima natürlich möglich. Eine Prognose des Klimas für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte ist definitiv unmöglich. Quod erat demonstrandum.

Auf den Beweis bin ich aber gespannt.

Selbstverständlich sind Klimaprognosen möglich. Je weiter sie in der Zukunft liegen, desto größer wird natürlich der Spielraum nach oben und unten. Denn eine gute Klimaprognose lässt so ziemlich alle Eventualitäten einfließen.

Das ist auch beim Wetter so, aber nach 3-4 Tagen gehen die minimal- und Maximalprognosen schon dermaßen weit auseinander, dass es einem nichts mehr nützt. Aber beim Klima sind Jahrzehnte fast nichts bzw. wären nichts, wenn der Mensch da nicht massiv eingreifen würde.

Klima und Wetter kann man kaum vergleichen.

Beim Wetter spielen lokale Ereignisse eine riesige Rolle.

Hier ein Hoch und da ein Tief ermöglichen einen Luftstrom von da nach da und hier diese und dort jene Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

 

Schwankungen in den Meeresströmungen betrachte ich auch noch eher als Wetter.

Klima wird es wenn eine Strömung (z.B. der Golfstrom der Europa aufheizt) dauerhaften Änderungen unterworfen wird.

 

Beim Wetter geht es also sehr um kurzfristige lokale Effekte.

Beim Klima betrachtet man die Erde mit der Atmosphäre als geschlossenes System mit wenig Austausch zum Weltraum.

Es geht Strahlung von der Sonne in die Erdatmosphäre und was wiederum heraus geht, das kann man über Reflektionen von der Erdoberfläche und durch Effekte in der Atmosphäre recht gut berechnen.

Und zu den Effekten in der Atmosphäre gehört eben auch der Treibhauseffekt durch Treibhausgase wie z.B. CO2.

Je mehr Ungleichgewicht, je mehr Klimawandel.

 

Ja, Faktoren wie Meteoriten und Vulkanausbrüche können das ganze verfälschen.


01.01.2020 11:06    |    Feldwegpeser

Zitat:

@magiceye04 schrieb am 31. Dezember 2019 um 19:14:38 Uhr:

wenn das Volk einfach nur weiter vor sich hin lebt und nichts wirklich fordert, dann gibt es für Politiker auch keinen Grund, irgendwas zu ändern.

Das sehe ich ganz genauso. Nur bewirken Forderungen des Volkes allein oft noch keinen Handlungsbedarf, solange sich für die betroffenen Volksvertreter oder deren Parteien keine negativen Konsequenzen daraus ergeben. Das finde ich einerseits zwar nicht gut, kann aber auch vestehen dass man sich bei der Themenvielfalt auch um andere Belange kümmert. Ich glaube nämlich dass es äußerst schwierig ist immer das Richtige zu tun wenn, so viele Schuhe gleichzeitig drücken. Ein Thema wird bedient und wer warten muss der schimpft.

 

In der Arbeitswelt lässt sich im Kleinen Ähnliches beobachten: Wenn Werker z.B. bessere Arbeitsbedingungen fordern, wird das zwar auf verschiedenen Ebenen gehört und vielleicht auch diskutiert. Als Reaktion darauf wird in schallenden Reden Verständnis geheuchelt und angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage um Unterstützung gebeten "wir sitzen alle in einem Boot"... Solange die Belegschaft aber nur fordert und jammernd die Geldmaschine trotzdem weiter am Laufen hält, solange also für die oberste Heeresleitung keine Konsequenzen zu befürchten sind, solange wird sich an der schlechten Situation nichts ändern. Erst wenn sich die oberste Heeresleitung mit Konsequenzen konfrontiert sieht (Ausfälle durch Krankheit, -durch Streiks oder letztendlich Fluktuation), wird sie sich zum Handeln genötigt fühlen.

 

Zitat:

@magiceye04 schrieb am 31. Dezember 2019 um 19:14:38 Uhr:

Aber wenn das Volk doch langsam mal aufwacht und anders wählt, DANN horchen die Politiker hin, was das Volk denn will.

Auch wenn ich mich wiederhole: ganz genau das ist DIE Möglichkeit der Einflussnahme. Auch wenn`s über den Umweg der Sitzverteilung und Erfolg der Parteien geht: Das ist es was letztendlich greifen wird - so ist die Demokratie gestrickt.

 

Zitat:

@magiceye04 schrieb am 31. Dezember 2019 um 19:14:38 Uhr:

Aber die getroffenen Entscheidungen gehen dann zwar vielleicht irgendwie anscheinend in die richtige Richtung, aber sind trotzdem halbherzig und nach wie vor beeinflusst von der Industrie.

Die Industrie erhält nun mal unsere Wettbersfähigkeit. Sie beschert uns halt leider das nötige Geld für unseren Wohlstand. Vom Konsum mal abgesehen ist das Geld der Industrie leider an zu vielen Stellen unerlässlich, u.a. z.B. im Gesundheits-, Renten- u. Sozialsystem und z.T. sogar im Umweltschutz.

Deswegen verstehe zumindest ich schon, warum die Politik auch (natürlich nicht nur) die Interessen der Industrie zu vertreten hat.

 

Ein klares "entweder (Umwelt u. Klima) oder (Industrie)" kann es nicht geben. Darüber sollten wir uns klar sein. Es gilt verantwortungsbewusst Kompromisse zu finden.

 

So einsichtig und eingenverantwortlich handelt aber sicherlich nicht jeder Mensch auf Erden, als das dieser Kompromiss sich nicht völlig ohne Einschränkungen und Verbote quasi automatisch einstellt.

 

Da hat die Politik wirklich große Aufgaben und wir, das Volk sollten ihr über den Wahlschein die Schwerpunkte vorgeben.


01.01.2020 11:09    |    38special

Die ganzen Prognosen vom Club of Rome bzw IPCC waren doch bisher, selbst in der kurzen Zeit der Erstellung, völlig daneben. Das zeigt in jeder Hinsicht, dass Prognosen über einen noch längeren Zeitraum automatisch daneben gehen müssen. Praktisch mit Ansage.

 

Ich werde jetzt nicht den ganzen sonnigen Neujahrstag damit verplempern, hier Fehlprognosen zu nennen. Drei Artikel aus FAZ und Cicero reichen ja locker aus um das ganze Trauerspiel zu konkretisieren:

 

Cicero: "An der Realität vorbeiprognostiziert"

 

FAZ: https://m.faz.net/.../...me-die-propheten-des-untergangs-11746779.html

 

FAZ: https://m.faz.net/.../...falsche-prognose-ueber-gletscher-1912185.html

 

Und auch beim Anstieg der Meeresspiegel oder den Polkappen lagen die "Wissenschaftler" des IPCC/COR völlig daneben. Dafür hätte man nun überhaupt keine Berechnungen gebraucht, denn die lagen selbst in der kurzen Zeit noch ausserhalb bzw. Am Rand des (extrem breiten) Prognosegürtels.

 

Das Klima vorhersagen zu wollen ginge ohnehin nur, wenn man die entscheidenden Inputfaktoren kennen würde. Das ist ganz offensichtlich nicht der Fall, denn (wie auch aus den Artikeln hervorgeht) basiert alles auf der CO2 Theorie. Und die ist ganz eindeutig ein Ergebnis und keine Ursache aus der Erwärmung.

 

Aber ich muss jetzt los. Spaziergang in der -7 Grad kalten Wintersonne ...


01.01.2020 11:19    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 1. Januar 2020 um 11:06:54 Uhr:

...Da hat die Politik wirklich große Aufgaben und wir, das Volk sollten ihr über den Wahlschein die Schwerpunkte vorgeben.

Aufgrund unserer Demografischen Struktur wird ja schon diskutiert allen Mitbürgern ein Stimmrecht zuzugestehen, auch wenn es schwierig wird, damit könnte man Druck aus dem Kessel nehmen.


01.01.2020 11:26    |    Feldwegpeser

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 1. Januar 2020 um 11:19:49 Uhr:

 

Aufgrund unserer Demografischen Struktur wird ja schon diskutiert allen Mitbürgern ein Stimmrecht zuzugestehen, auch wenn es schwierig wird, damit könnte man Druck aus dem Kessel nehmen.

Volksentscheiden wäre ich durchaus angetan!


01.01.2020 11:31    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 1. Januar 2020 um 11:26:45 Uhr:

Volksentscheiden wäre ich durchaus angetan!

Auch ich, allerdings nicht ohne vernünftige Informationskampagnen und einen beträchtlichen Zeitfaktor.

Das geht eher meist schief, letztes Beispiel der Brexit. Die meisten sind erst aufgewacht als es zu spät war.


01.01.2020 11:52    |    klkj808

Ich habe soeben die Online-Petition "Verbot des privaten Silvesterfeuerwerks" unterschrieben!


01.01.2020 13:13    |    Feldwegpeser

Zitat:

@klkj808 schrieb am 1. Januar 2020 um 11:52:53 Uhr:

Ich habe soeben die Online-Petition "Verbot des privaten Silvesterfeuerwerks" unterschrieben!

Ich werde dies ganz entschieden nicht tun!

 

...weil ich in diesem Fall der Auffassung bin dass ein freiwilliger Verzicht der Sache auch dienlich sein kann. Muss man denn immer gleich Allen Alles verbieten?

 

Seit dem Erwachsenenalter kaufe und zünde ich übrigens keine Feuerwerkskörper, aber nicht weil ich ein Gegener davon bin, sondern weil ich der Ansicht bin dass es bereits genügend Leute tun und es keinen Eintritt kostet. Zum Silvester gehört es trotz aller Gegenargumente meines Erachtens dazu. Ich persönlich glaube dass es die Welt und das Klima bei verantwortungsbewusstem Umgang verkraften kann wenn 1 mal im Jahr für 30 Minuten in die Luft geschossen wird.

 

Wir haben übrigens auch Hundebsitzer im Bekanntenkreis für die das zwar ein Thema ist, die sich damit aber gut arrangieren können: Die fahren z.B. mit ihrem Kleinen Hund in der fraglichen Zeit etwas außerhalb.

 

Bevor es nun Kritik hagelt: dies ist meine persönliche Meinung und ich akzeptiere andere Meinungen.


01.01.2020 13:21    |    notting

Zitat:

@klkj808 schrieb am 1. Januar 2020 um 11:52:53 Uhr:

Ich habe soeben die Online-Petition "Verbot des privaten Silvesterfeuerwerks" unterschrieben!

Da scheint's nur um den 31.12.-01.01. zu gehen und nicht mal um die div. genehmigten Feuerwerke zu irgendwelchen Anlässen (wobei ich mich bei letzterem durchaus zu stärkeren Beschränkungen hinreißen lassen könnte).

Lieber erstmal verbieten dass z. B. Stadtparks wo eben quasi den ganzen Sommer viele andere Leute drumherum sind durch grillen verraucht werden. Oft genug werden dabei sogar völlig unnötig krebserregende Stoffe erzeugt (Stichwort Fett tropft in Glut, was man z. B. durch Alufolie verhindern kann).

 

notting


01.01.2020 13:29    |    Feldwegpeser

Zitat:

@notting schrieb am 1. Januar 2020 um 13:21:29 Uhr:

...nicht mal um die div. genehmigten Feuerwerke zu irgendwelchen Anlässen (wobei ich mich bei letzterem durchaus zu stärkeren Beschränkungen hinreißen lassen könnte)

Sehe ich auch so, mir persönlich würd`s 1mal im Jahr an Silvester reichen.


01.01.2020 13:39    |    saxon5357

Zitat:

@Dynamix schrieb am 18. Dezember 2019 um 21:59:23 Uhr:

Ich fürchte mit dem Thema hast du die Büchse der Pandora geöffnet.

Stimmt - das Interesse ist überwältigend.


01.01.2020 13:46    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@klkj808 schrieb am 1. Januar 2020 um 11:52:53 Uhr:

Ich habe soeben die Online-Petition "Verbot des privaten Silvesterfeuerwerks" unterschrieben!

Schwierig, fürs Tierwohl wäre die Knallerei wohl verzichtbar aber ein paar Leuchtraketen hier und da an dafür definierten Plätzen fände ich schon iO, Feinstaub ist für mich eher kein Thema.

Im Übrigen ist die Gefahrenvermeidung auch eine Form zur Konditionierung des unselbständigen Mitbürgers.


01.01.2020 14:00    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 1. Januar 2020 um 13:46:27 Uhr:

Zitat:

@klkj808 schrieb am 1. Januar 2020 um 11:52:53 Uhr:

Ich habe soeben die Online-Petition "Verbot des privaten Silvesterfeuerwerks" unterschrieben!

Schwierig, fürs Tierwohl wäre die Knallerei wohl verzichtbar aber ein paar Leuchtraketen hier und da an dafür definierten Plätzen fände ich schon iO, Feinstaub ist für mich eher kein Thema.

Im Übrigen ist die Gefahrenvermeidung auch eine Form zur Konditionierung des unselbständigen Mitbürgers.

Bei den "definierten Plätzen" hast du dann aber ein Sicherheitsproblem, weil recht viele Leute auf einem Fleck, einige alkoholisiert und dann eben noch Böller dazu...

Außerdem finde ich es rotzfrech bei sowas mit "Tierwohl" zu argumentieren, solange man nicht z. B. im Wald böllert. Hunde und Katzen scheißen hier bei uns regelm. alles voll -> sehr unangenehm wenn man im Dunkeln in sowas reintritt und eine große Gesundheitsgefahr insb. für kleine Kinder. Von den div. Angriffen auf Menschen und Sachbeschädigungen durch Hunde und Katzen das ganze Jahr über mal abgesehen (auch Infektionsgefahr!).

Inzw. ist bereits aus anderen Gründen an div. Plätzen die Böllerei ohnehin verboten. Da könnten ja die ganzen Tierbesitzer hin wenn sie meinen sich ein so empfindl. Tier als Hobby zulegen zu müssen. Man kann diese auch durchaus an sowas zumindest etwas gewöhnen.

 

notting


01.01.2020 16:07    |    CaptainFuture01

Wie hat das deutsche Volk die Zeit zwischen dem Ende des zweiten Weltkriegs und der Schneeflockenära jetzt eigentlich überlebt?

 

 

Greetz

 

Cap


01.01.2020 16:58    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 1. Januar 2020 um 14:00:15 Uhr:

...Außerdem finde ich es rotzfrech bei sowas mit "Tierwohl" zu argumentieren..

Na ich wohne nicht in der Großstadt, da gibt's auch viele Vögel Eichhörnchen u.s.w. Die Hundekacke wird in Tüten trotzdem entsorgt. Städter ticken da wohl anders.


01.01.2020 17:23    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 1. Januar 2020 um 16:58:09 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 1. Januar 2020 um 14:00:15 Uhr:

...Außerdem finde ich es rotzfrech bei sowas mit "Tierwohl" zu argumentieren..

Na ich wohne nicht in der Großstadt, da gibt's auch viele Vögel Eichhörnchen u.s.w. Die Hundekacke wird in Tüten trotzdem entsorgt. Städter ticken da wohl anders.

Ich wohne in einer Stadt (also nicht Großstadt) und da ist es definitiv nicht so, dass das meiste in Tüten entsorgt wird. Bzw. selbst wenn sie die Tüte als Handschuh benutzen um das Zeug zu greifen, bleibt prinzipiell bedingt das meiste liegen, gerade wenn es weich ist :-(

 

notting


01.01.2020 17:30    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 1. Januar 2020 um 17:23:50 Uhr:

...gerade wenn es weich ist :-(..

Komm grad vom Essen echt leckeres Thema, hat aber alles sowas von Garnichts mit Greta zu tun.

Vielleicht sollten wir für CO2-Ausgleichsaktive Feuerwerkskörper plädieren :D


01.01.2020 17:44    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 1. Januar 2020 um 11:31:32 Uhr:

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 1. Januar 2020 um 11:26:45 Uhr:

Volksentscheiden wäre ich durchaus angetan!

Auch ich, allerdings nicht ohne vernünftige Informationskampagnen und einen beträchtlichen Zeitfaktor.

Das geht eher meist schief, letztes Beispiel der Brexit. Die meisten sind erst aufgewacht als es zu spät war.

Das wichtigste wären dann aber offene Informationen und nicht solche geschlossenen Facebook Werbeaktionen wie es diese wohl beim Brexit gegeben hat.

Ich bin auch mal gespannt was hier noch heraus kommt.

Und wann.

https://www.zeit.de/.../...annien-einflussnahme-russland-boris-johnson

Der Bericht ist immerhin jetzt freigegeben.

Aber wohl noch nicht veröffentlicht.


01.01.2020 17:52    |    cng-lpg

Mal abgesehen von der vermeidbaren Umweltverschmutzung ist die Knallerei für die meisten Tiere ein totaler Stress, Schon deshalb sollte ein vernünftiger Mensch auf die Knallerei verzichten. In Städten könnte man ganz wunderbar auf Lasershows u. ä. ausweichen - statt des Lärms wäre ggf. sogar Musik möglich. Der Verzicht auf Feuerwerk muss kein Verzicht bedeuten, andere Mütter haben auch schöne Töchter, wie man so sagt.

 

 

Gruß Michael


01.01.2020 21:30    |    Boppin B

In Zeiten, in welchen man mittlerweile sogar von einer "Lichtverschmutzung" spricht möchte ich gar nicht wissen, was eine "Lasershow" wieder für (echte oder vermeintliche) negative Folgen haben wird...

 

Jedoch muß ich ganz generell sagen, daß das Feuerwerk eine schon nicht unerhebliche Emission freisetzt. Vielleicht ist das Zeug einfach zu billig? Ich meine, beim Kraftstoff glaubt man ja auch den Verbrauch durch weiteren Kostenaufschlag eindämmen zu können.


01.01.2020 22:18    |    notting

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 1. Januar 2020 um 17:52:15 Uhr:

Mal abgesehen von der vermeidbaren Umweltverschmutzung ist die Knallerei für die meisten Tiere ein totaler Stress, Schon deshalb sollte ein vernünftiger Mensch auf die Knallerei verzichten.

Vernünftige Menschen verzichten insb. auf Hunde und Katzen, weil sie in div. Hinsicht eine Gefahr für Unbeteiligte sind. Dazu noch durch sie verursachte Sachschäden.

 

Zitat:

In Städten könnte man ganz wunderbar auf Lasershows u. ä. ausweichen - statt des Lärms wäre ggf. sogar Musik möglich. Der Verzicht auf Feuerwerk muss kein Verzicht bedeuten, andere Mütter haben auch schöne Töchter, wie man so sagt.

Wenn bei uns hier auf der Hauptstr. so eine jährl. Veranstaltung mit "Musik" ist, kann muss ich aus meinem Schlafzimmer fliehen, weil diese mir im Rhythmus quasi in den Bauch boxt. Selbst bei heftigeren Böllern habe ich solche Probleme nicht.

 

notting


01.01.2020 23:17    |    magiceye04

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 1. Januar 2020 um 13:13:59 Uhr:

...weil ich in diesem Fall der Auffassung bin dass ein freiwilliger Verzicht der Sache auch dienlich sein kann. Muss man denn immer gleich Allen Alles verbieten?

Wenn nur wenige freiwillig verzichten und die Mehrheit weiterhin verantwortungslos handelt, dann sehe ich wenig Alternativen.

Bei mir im Viertel haben die Nachbarn ca. eine halbe Stunde lang ihre Raketen steigen lassen, danach ihren Müll eingesammelt und dann war Ruhe. In andern Stadtteilen kam ich mir wie in einem Kriegsgebiet vor.

 

Es gibt Verbote, die müssen meiner Meinung nach auch nicht sein, z.B. Glühlampen oder ordentliche Staubsauger. Die verletzen niemanden, die kann man auch über den Preis unattraktiv machen, damit sie weniger gekauft werden.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Zeiten, an denen geknallt werden, darf dürfte kaum Jemand kennen - sie werden weitgehend ignoriert und kaum kontrolliert.

 

Unsachgemäßes Feuerwerk ruft Verletzungen und Tod hervor - konnte man ja leider wieder mal eindrucksvoll sehen. Was nützt ein Appell an die Vernunft, wenn keine Vernunft da ist?

 

Organisiertes Feuerwerk gibt es hier im Sommer fast jedes Wochenende. Es ist schön, es ist kurz und keiner kommt zu Schaden. Da es so oft ist, schau ich meistens gar nicht mehr aus dem Fenster und der Lärm ist ja nach 10 Minuten auch wieder vorbei. Sowas an Silvester in jeder größeren Stadt/Stadtteil und alle könnten glücklich und zufrieden sein.


01.01.2020 23:27    |    magiceye04

Zitat:

@Boppin B schrieb am 1. Januar 2020 um 21:30:45 Uhr:

Ich meine, beim Kraftstoff glaubt man ja auch den Verbrauch durch weiteren Kostenaufschlag eindämmen zu können.

Daran glaube ich auch fest und hoffe, dass es irgendwann auch mal umgesetzt wird.

Über die letzten 30 Jahre gemittelt war es nicht mehr als die Inflationsrate. Die letzten 10 Jahre herrschte sogar Stillstand.


02.01.2020 00:17    |    BurkhardR

Sogar weniger, in Arbeitsstunden gerechnet ist Sprit heute viel billiger als vor der ersten Ölkrise. Allerdings hat die Verdoppelung des Preises damals gezeigt, dass diese zu keiner Reduzierung des Verbrauchs geführt hat - was wir brauchen ist harte Regeln für die Neuzulassung von Fahrzeugen, verbunden mit der Garantie dass was einmal zugelassen ist auch fahren darf, höchstens mit kostenlosen Softwareupdates wenn nötig.

Wenn die Japaner und Koreaner seit Jahren Autos auf dem Markt haben, die mit 80g CO2/km auskommen, kann man das von der deutschen Industrie auch verlangen.


02.01.2020 09:03    |    notting

Zitat:

@magiceye04 schrieb am 1. Januar 2020 um 23:17:19 Uhr:

 

Wetten dass der überwiegende Teil der Böller-Nutzer wo sowas passiert alkoholisiert sind? -> Alkohol-Verbot. Wird aber genauso wenig kontrolliert werden.

 

Alternativ-Vorschläge:

- Hab z. B. bei uns eine Himmelslaterne gesehen. Ergebnis in einem anderen Teil Deutschlands: >30 Tiere tot -> https://www.gmx.net/.../...sachverstaendige-ermitteln-hergang-34310698

- In Straßburg (es gilt ein Feuerwerksverbot für Privatleute!) haben 220 Auto gebrannt https://www.dna.fr/.../...-urbaines-du-nouvel-an-nos-images-de-la-nuit

Desweiteren gilt heute ein Feinstaub-Alarm obwohl der Wind dort eher von F nach D geht (vllt. wg. der abgefackelten Autos?).

 

Zitat:

Organisiertes Feuerwerk gibt es hier im Sommer fast jedes Wochenende. Es ist schön, es ist kurz und keiner kommt zu Schaden. Da es so oft ist, schau ich meistens gar nicht mehr aus dem Fenster und der Lärm ist ja nach 10 Minuten auch wieder vorbei. Sowas an Silvester in jeder größeren Stadt/Stadtteil und alle könnten glücklich und zufrieden sein.

Z. B. meine Oma kann es aber nicht sehen weil sie im Erdgeschoss wohnt und die Bebauung verhindert, dass sie Feuerwerke sehen kann (gibt bei uns defakto nur einen Platz in der ca. 40k Einwohner-Stadt (inkl. Dörfer) so solche Großfeuerwerke abgebrannt werden).

 

notting


02.01.2020 10:15    |    the_WarLord

Du solltest deine Depressionen behandeln lassen.

 

Ständig das Haar in der Suppe zu suchen ist auf Dauer nicht gesund... :D


02.01.2020 10:23    |    tartra

Alkohol müsste man wirklich verbieten, ist aber leider nicht möglich .... zumindest einen drastische Preiserhöhung würde ich begrüßen...

 

Alleine die Zahl ... ~ 75 000 Alkohol bedingte Tote im Jahr/Deutschland, dazu im Vergleich 3040 Tote im Straßenverkehr (wobei da auch eine Menege Alk im Spiel war) und ganz schrecklich 0 Tote im letzten Jahr 2019 durch Terror :D....

 

Das ist schon ein teufelszeug, wie sagte mal ein Drogenbeauftragter, würde man heute Alk einführen wär es auf der Liste der harten Drogen und strengstens verboten ....

 

Ich verstehe auch nicht warum bis heute kein großer Warnhinweis ähnlich wie bei Zigaretten auf jeder Flasche Suff sein muss, noch so eine Lobbygruppe die eine unfassbare Macht in unserem Land hat...:rolleyes:


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