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18.12.2019 21:58    |    jennss    |    Kommentare (1.091)

Hat euch Greta beeinflusst bei euren Urlaubsentscheidungen?

Kreuzfahrten und Flüge
Kreuzfahrten und Flüge

Kreuzfahrten und Flugreisen boomen. In der "Zeit" ist ein Artikel, der für 2040 die doppelte Anzahl an Flügen prognostiziert.

 

Auch bei Kreuzfahrten gibt es einen Passagierrekord.

 

Und Greta warnt vor den Folgen, fährt demonstrativ mit Segelboot über den Atlantik, um den Leuten zu zeigen, welche Mühen sie in Kauf nimmt, um beides zu meiden.

 

Immerhin gibt es bei beiden Reiseformen Bestrebungen, umweltfreundlicher zu werden. Beim Fliegen gibt es bereits das teure SAF (Sustainable Aviation Fuel = Synthetisches Flugbenzin), welches die CO²-Erzeugung stark verringert. Es wird bisher jedoch selten eingesetzt, weil teuer. Außerdem gibt es die freiwillige CO²-Kompensation. Bei Kreuzfahrten gibt es LNG-Antriebe, Flüssiggas, z.B. bei der Aida Nova, dem mit Abstand umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff. Dies senkt zwar CO² nicht sehr stark, aber immerhin den Feinstaub. Leider fahren die allermeisten Kreuzfahrschiffe noch mit Diesel (in Landnähe) und Schweröl (auf offener See, schwarzer Rauch).

 

Trotzdem wäre es noch umweltfreundlicher, die eigenen Urlaube nicht in so fernen Ländern oder auf See zu planen.

 

Nun kommt da so ein kleines 16-jähriges Mädchen, das mit ihren Zöpfen eher wie 12 aussieht und Asperger hat, und ermahnt die großen Politiker dieser Welt. Ist das nicht frech? Immerhin soll sie sehr gut informiert sein, hat viele hochkarätige Wissenschaftler als Berater:

 

Zitat:

Die schwedische Zeitung Expressen hat nun eine Liste der Greta-Berater veröffentlicht. Alle diese Experten haben Rang und Namen, die meisten davon sind weltweit renommierte Forscher. Unter ihnen ist ein deutscher Professor aus Potsdam.

So dumm ist sie nicht. Hier ein interessantes Interview:

 

Zitat:

Anderson: Ich habe in den Gesprächen mit ihr oft den Eindruck, mit einer jüngeren Kollegin unseres Instituts zu diskutieren, aber nicht mit einer Jugendlichen. Greta weiß unglaublich viel über den Klimawandel, und sie lernt ständig dazu. Neulich hat sie mir einen ihrer Texte über Aerosole geschickt.

SPIEGEL ONLINE: Schwebeteilchen, die den Treibhauseffekt mindern können.

 

Anderson: Ich fragte nach, woher sie diese oder jene Zahl habe. Darauf schickte sie mir mehrere Links und Zusammenfassungen aus wissenschaftlichen Texten, die sie durchgearbeitet hatte. Beeindruckend für eine 16-Jährige.

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Die Situation scheint durchaus kritisch zu sein, wenn sogar das EU-Parlament den "Klimanotstand" ausruft. Auch andere sagen, dass das Eis am Nordpol erschreckend schnell schmilzt.

 

Dennoch scheinen ihre Warnungen in der Masse nicht wirklich ernst genommen zu werden. Oder wie kommt dieser Anstieg an Flug- und Kreuzfahrtreisen? Oder ist die ganze Sache mit dem Klima doch nur Unsinn und wir Menschen haben eh keinen Einfluss darauf? Oder sagt ihr euch: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, die Erde existiert eh nicht ewig?

j.

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21.12.2019 12:14    |    Dynamix

Damit war auch niemand hier angesprochen. Das sind wie gesagt Erfahrungen die ich in den letzten Jahren so im realen Leben machen musste. Also nicht einmal im Internet wo man sowas mittlerweile einfach erwarten würde weil die Hemmungen da deutlich niedriger sind als auf offener Straße.


21.12.2019 12:21    |    Luke-R56

Zitat:

@remix schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:04:05 Uhr:

 

...

darüber reden viele FFF-Anhänger aber nicht, man zeigt lieber mit dem Finger auf die anderen;

Ich stimme dir in weiten Teilen zu, aber: mit wie vielen FFF-Anhänhern hast du dich denn schon selbst unterhalten? Ich habe die bisher als recht vernünftig und gut informiert erlebt, vor allem für ihr Alter. Zumindest erlebe ich das im alternativen Bern, CH so. Da gibt es viele, die die Nachhaltigkeit wirklich leben. FFF prangern auch eher nicht den alten Diesel von Onkel Hubert an, sondern eben diese rücksichtslose, konsumverherrlichende Politik. Leider wird das immer und immer wieder falsch dargestellt, meistens von Leuten, die sich nie mit der Thematik auseinander gesetzt haben.


21.12.2019 12:45    |    notting

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:21:49 Uhr:

Zitat:

@remix schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:04:05 Uhr:

 

...

darüber reden viele FFF-Anhänger aber nicht, man zeigt lieber mit dem Finger auf die anderen;

Ich stimme dir in weiten Teilen zu, aber: mit wie vielen FFF-Anhänhern hast du dich denn schon selbst unterhalten? Ich habe die bisher als recht vernünftig und gut informiert erlebt, vor allem für ihr Alter. Zumindest erlebe ich das im alternativen Bern, CH so. Da gibt es viele, die die Nachhaltigkeit wirklich leben. FFF prangern auch eher nicht den alten Diesel von Onkel Hubert an, sondern eben diese rücksichtslose, konsumverherrlichende Politik. Leider wird das immer und immer wieder falsch dargestellt, meistens von Leuten, die sich nie mit der Thematik auseinander gesetzt haben.

Nur so als Anmerkung:

https://www.heise.de/.../...-das-Fliegen-mit-dem-Flugzeug-4354163.html

Zitat:

Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer, eine der Hauptorganisatorinnen des von Greta Thunberg inspirierten Schulstreiks "Fridays For Future", hatte ausweislich ihres Instagram-Accounts Fernreisen nach Kanada, Honkong, Schweden, England, Marokko, China, Indonesien, Namibia, Schottland, Tanzania unternommen (Der Account wurde mittlerweile "bereinigt"). Daneben bereiste sie in der näheren Umgebung Frankreich, Italien, Österreich, Belgien, Schweiz, Polen und die Niederlande.

 

Nimmt man nur die zehn Fernreisen der dem Klimaschutz dienenden Aktivistin, so hat sie nach dem CO2-Rechner von Atmosfair den Ausstoß von rund 27.000 kg CO2 verursacht. Nach den Berechnungen von Atmosfair liegt das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen bei 2.300 kg/Jahr, wenn die durchschnittliche Erderwärmung bis 2050 auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden soll.

Sowas verlogenes darf dann auch noch für Greta offiziell einen Preis annehmen.

Und wer übermäßigen Konsum kritisiert, muss erstmal selbst überlegen, wie er selbst weniger verschwenderisch handelt. Z. B. kaufen viele Smartphones, die absehbar nach kurzer Zeit keine Sicherheitsupdates mehr bekommen werden, obwohl's bezahlbare Modelle gibt, für die länger Sicherheitsupdates versprochen werden bzw. man weiß, dass der Hersteller in der Vergangenheit dieses Versprechen weitestgehend eingehalten kann.

 

notting


21.12.2019 13:11    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:45:08 Uhr:

...Sowas verlogenes darf dann auch...

Nun Junge Menschen müssen ihren weg noch finden was sie den rest ihres Lebens draus mach darauf kommts an, BTW als jemand der nun Geografie Studiert war das ja etwas Nachvollziehbar.

#langsteckenluisa hat eh so nen Bart.:o


21.12.2019 13:13    |    dodo32

Mich hat sie (Greta) nicht beeinflusst. Mein Konsumverhalten ist schon seit vielen Jahren so, dass ich im Haushalt nur Dinge anschaffe, die auch wirklich notwendig sind. Meine Kleidung trage ich bis sie im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr tragbar ist. Überdies haben wir einige Möbel aus Holz, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit auch über unseren Tod hinaus, irgendwo Verwendung finden werden. Natürlich kann ich mich nicht davon freisprechen, auch am Konsum teilzunehmen denn schließlich habe ich ein Hobby: Oldtimer. Dennoch habe ich kein schlechtes Gewissen wenn ich sehe, wie mein Umfeld z. Teil wirtschaftet. Es muss immer das neueste sein. Noch lange brauchbare Dinge werden entsorgt und neu angeschafft. Da liegt für mich der Hase im Pfeffer. Die freie Marktwirtschaft ist eine wunderbare Sache aber es liegt imho auch an jedem einzelnen zu entscheiden, wie viele Kohlen er auflegt um das System über Gebühr zu befeuern. Ich war letztens in der Müllverbrennungsanlage. Ich kam mit der Dame am Schalter ins Gespräch und sie sagte, es werde seit Jahren kontinuierlich mehr. Das deckte sich mit meinen Beobachtungen. Viele Dinge werden häufig auch nicht unter nachhaltigen Gesichtspunkten angeschafft. Zum Beispiel Möbel. Es muss trendy sein und wenn es "out" ist, fliegt es eben raus und wird neu gekauft. Da liegt eher das Problem. Und auch daran, dass vieles über Finanzierungen erst möglich gemacht wird. Würden die Leute erst sparen und dann kaufen, würde sich das Rädchen auch langsamer drehen bzw. manche würden den Sachen gegenüber die sie dann vom sauer ersparten anschaffen, auch eine andere Wertschätzung entwickeln.

 

Nur meine Meinung :)


21.12.2019 13:19    |    tobse1005

Ich habe seit 8 Jahren das gleiche Handy. Mein Freundeskreis disst mich zwar dafür, aber das nenne ich nachhaltig.


21.12.2019 13:27    |    notting

Zitat:

@tobse1005 schrieb am 21. Dezember 2019 um 13:19:46 Uhr:

Ich habe seit 8 Jahren das gleiche Handy. Mein Freundeskreis disst mich zwar dafür, aber das nenne ich nachhaltig.

Hab als Haupt-Handy ein Dumbphone, was sogar schon eine Micro-USB-Ladebuchse hat. Geile Akkulaufzeit, viel robuster gegen runterfallen, weil SMS und Anrufe mehr Geld als bei Whatsapp & Co. kosten werde ich unterwegs nur in wirkl. Notfällen genervt usw.

Mein Smartphone ist von Google weil's dafür von allen Android-Geräten (also nicht goldener Apple-Käfig) mit am längsten Sicherheitsupdates gibt. Verwende ich bei Bedarf als Navi, um auf Reisen z. B. im Hotel E-Mails zu checken usw.

Nicht nachhaltig ist allerdings Hacker-Angriffe zu unterstützen in dem man Geräte mit Sicherheitslücken ans Internet lässt. Das betrifft eben z. B. Rechner und Smartphones, die keine Sicherheitsupdates mehr kriegen (weil die z. B. gerade bei Smartphones über den Geräte-Hersteller gehen die z. T. kein wirkl. Interesse haben, weswegen die nur mit großer Verzögerung weitergereicht werden wenn überhaupt) aber zum Teil auch "aktuelle" Software mit div. Bugs die nicht gefixt werden (im IoT-Bereich, IP-Kameras & Co. sehr verbreitet).

 

notting


21.12.2019 13:32    |    dodo32

Zitat:

@tobse1005 schrieb am 21. Dezember 2019 um 13:19:46 Uhr:

Ich habe seit 8 Jahren das gleiche Handy. Mein Freundeskreis disst mich zwar dafür, aber das nenne ich nachhaltig.

Das ist es auch! :cool: Ich hatte 2011 einen neuen Rechner angeschafft der bis vor 6 Monaten noch regelmäßig in Betrieb war. Heute noch sporadisch weil ich, bedingt durch mein Gewerbe, schlicht einen neuen anschaffen musst da der alte bedingt durch seine Hardware, nur noch eingeschränkt zuverlässig war. In der Garage liegt eine Bohrmaschine, die ich vor 35 Jahren (!) geschenkt bekommen hatte. Läuft heute noch und reicht für viele grobe Schleifarbeiten völlig aus. Wenn etwas unrettbar ist, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, kaufe ich es neu. Vor ein paar Monaten habe ich mir folgendes Gerät angeschafft: https://www.microcharge.de/index.php?...

Damit habe ich eine über 8 Jahre alte Autobatterie wiederbelebt die im Moment fast täglich meinen 32 Jahre alten Omega startet. Ich könnte ein Buch schreiben :D


21.12.2019 14:00    |    Luke-R56

Zitat:

@notting schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:45:08 Uhr:

...

Völlig richtig, das ist (ein Stück weit) inkonsequent und unglaubwürdig. Allerdings ist das Aufhängen daran, genauso wie am Aspergersyndrom von Greta Thunberg z.B., doch nur eine Vermeidungsstrategie, um sich nicht mit der eigentlichen Thematik und Problematik auseinander zu setzen. Anders gesagt: das bringt niemanden weiter, ist aber aktuell leider auch in der Politik en vogue.

 

Nobody is perfect, manche sind sogar sehr imperfect, aber man kann sich ja trotzdem für Umweltschutz einsetzen. Mache ich auch, obwohl ich gerne Auto fahre und, ja, auch mal in den Urlaub fliege. Wie schon einmal gesagt, jeder sollte sich seriös informieren und muss dann den Weg gehen, mit dem er sich gut in die Augen schauen kann.


21.12.2019 14:14    |    notting

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 21. Dezember 2019 um 14:00:05 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:45:08 Uhr:

...

Völlig richtig, das ist (ein Stück weit) inkonsequent und unglaubwürdig. Allerdings ist das Aufhängen daran, genauso wie am Aspergersyndrom von Greta Thunberg z.B., doch nur eine Vermeidungsstrategie, um sich nicht mit der eigentlichen Thematik und Problematik auseinander zu setzen. Anders gesagt: das bringt niemanden weiter, ist aber aktuell leider auch in der Politik en vogue.

 

Nobody is perfect, manche sind sogar sehr imperfect, aber man kann sich ja trotzdem für Umweltschutz einsetzen. Mache ich auch, obwohl ich gerne Auto fahre und, ja, auch mal in den Urlaub fliege. Wie schon einmal gesagt, jeder sollte sich seriös informieren und muss dann den Weg gehen, mit dem er sich gut in die Augen schauen kann.

Ich habe überhaupt nichts dagegen gesagt 1x/Jahr in den Urlaub zu fahren bzw. alle paar Jahre statt in den Urlaub zu fahren in den Urlaub zu fliegen etc. Die hat's aber massiv übertrieben, sodass sie total unglaubwürdig ist!

Außerdem habe ich bereits ein paar Dinge geschrieben, wie ich die Umwelt schone. Sowas ist natürl. nicht medienwirksam, z. B. einfach weniger zu fliegen oder Smartphones zu kaufen die länger Sicherheitsupdates bekommen. Stattdessen bekommen selbsternannte Umweltschutz-Extremisten mediale Aufmerksamkeit, wodurch die normale Bevölkerung hinsichtl. Umweltschutz abgeschreckt wird :mad:

Und dann wird noch Hurra geschrieben, wenn Leuten mit weniger Geld auch die Flugreise alle paar Jahre aus finanziellen Gründen zunichte gemacht wird. Die Umwelt-Extremisten zahlen halt ihren Ablass und gut, auch wenn's der Umwelt nicht wirkl. viel bringt. Siehe auch z. B. https://www.tagesspiegel.de/.../24679158.html

 

notting


21.12.2019 15:18    |    Feldheld

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 21. Dezember 2019 um 09:15:10 Uhr:

Zitat:

@Feldheld schrieb am 21. Dezember 2019 um 05:49:52 Uhr:

 

 

nee is klar

Believe it or not. Aber sag an, was dich zu dem Thema qualifiziert.

Not. Ich tu hier ganz ungeniert ohne jeden Qualifikationsnachweis mitdiskutieren, Du. Intelligente Leute argumentieren mit Fakten und Argumenten, dumme Leute mit Qualifikationen.


21.12.2019 15:18    |    remix

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:21:49 Uhr:

Zitat:

@remix schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:04:05 Uhr:

 

...

darüber reden viele FFF-Anhänger aber nicht, man zeigt lieber mit dem Finger auf die anderen;

Ich stimme dir in weiten Teilen zu, aber: mit wie vielen FFF-Anhänhern hast du dich denn schon selbst unterhalten? Ich habe die bisher als recht vernünftig und gut informiert erlebt, vor allem für ihr Alter.

Ich habe schon von Berufs wegen auch mit Schülern und jungen Leuten zu tun und die sind meistens tatsächlich gut informiert , aber auch aus sicheren gutbürgerlichen Verhältnissen;

 

hier in D gibt es aber auch eine breite Mittelschicht, die ohne billige Konsumprodukte und Lebensmittel Ihren Lebensstandard nicht mehr halten könnte; der Strompreis und Mietnebenkosten sind immer weiter am steigen und junge Menschen, die finanziell noch nicht auf eigenen Füssen stehen, können das oft nicht so gut beurteilen, wie teuer das Leben ist , und was Ihre Forderungen schon mittelfristig für Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen aus anderen Verhältnissen hätte;

 

die Sache mit den Flugreisen oder Anschaffung eines neuen Autos ist für nicht wenige Menschen in D eher ein Luxusproblem;

 

dass die FFF-Bewegung den Politikern mal Feuer macht, die hier nur noch Symbolpolitik und Demokratiesimulation betreiben, finde ich auch ganz gut ;

 

die FFF Bewegung wäre m.E. ohne eine umstrittene Figur wie Greta Thunberg langfristig vielleicht sogar besser aufgestellt; mit manchen Aktionen schadet Sie mehr der Sache , als dass es nutzt; die macht halt ausschliesslich IHR Ding ...


21.12.2019 15:54    |    Luke-R56

Zitat:

@Feldheld schrieb am 21. Dezember 2019 um 15:18:44 Uhr:

Not. Ich tu hier ganz ungeniert ohne jeden Qualifikationsnachweis mitdiskutieren, Du. Intelligente Leute argumentieren mit Fakten und Argumenten, dumme Leute mit Qualifikationen.

Nun, bei der Diskussion um eine Fragestellung mit wissenschaftlichem Hintergrund erwarte ich von meinem Gegenüber schon einige gewisse Qualifikation, sonst kann ich es ohnehin bleiben lassen.

Welche Leute diskutieren denn ohne alles, sondern werfen nur Thesen in den Raum? Von dir finde ich weder Qualifikation, noch Fakten, noch Argumente, schon gar keine Quellen. Alles was ich finde, sind ein paar Einzeiler und ein nebulöser Absatz ohne Substanz.

 

Zitat:

@remix schrieb am 21. Dezember 2019 um 15:18:52 Uhr:

hier in D gibt es aber auch eine breite Mittelschicht, die ohne billige Konsumprodukte und Lebensmittel Ihren Lebensstandard nicht mehr halten könnte; der Strompreis und Mietnebenkosten sind immer weiter am steigen und junge Menschen, die finanziell noch nicht auf eigenen Füssen stehen, können das oft nicht so gut beurteilen, wie teuer das Leben ist , und was Ihre Forderungen schon mittelfristig für Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen aus anderen Verhältnissen hätte;

Das stimmt natürlich, aber da krankt doch das System schom im Vorhinein, das kann man wohl kaum einem Umweltschutz-Demonstranten anlasten. Einen sozial- und klimaverträglichen Weg für die Zukunft zu finden, kann doch nicht Aufgabe von Demonstranten sein! Dafür haben wir doch kluge Volksvertreter (ein Scherz am Rande). Nur machen die leider seit Jahrzehnten ihre Politik weder für die schwächer gestellten Leute, die du erwähnst, noch für die Umwelt. Darauf aufmerksam zu machen, ist der Job von Demonstranten.


21.12.2019 16:27    |    legooldie

Zitat:

@dodo32 schrieb am 21. Dezember 2019 um 13:32:27 Uhr:

Zitat:

@tobse1005 schrieb am 21. Dezember 2019 um 13:19:46 Uhr:

Ich habe seit 8 Jahren das gleiche Handy. Mein Freundeskreis disst mich zwar dafür, aber das nenne ich nachhaltig.

Das ist es auch! :cool: Ich hatte 2011 einen neuen Rechner angeschafft der bis vor 6 Monaten noch regelmäßig in Betrieb war. Heute noch sporadisch weil ich, bedingt durch mein Gewerbe, schlicht einen neuen anschaffen musst da der alte bedingt durch seine Hardware, nur noch eingeschränkt zuverlässig war. In der Garage liegt eine Bohrmaschine, die ich vor 35 Jahren (!) geschenkt bekommen hatte. Läuft heute noch und reicht für viele grobe Schleifarbeiten völlig aus. Wenn etwas unrettbar ist, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, kaufe ich es neu. Vor ein paar Monaten habe ich mir folgendes Gerät angeschafft: https://www.microcharge.de/index.php?...

Damit habe ich eine über 8 Jahre alte Autobatterie wiederbelebt die im Moment fast täglich meinen 32 Jahre alten Omega startet. Ich könnte ein Buch schreiben :D

Ich benutze heute noch ein Nokia 3330 von 2001.

Es gibt nichts besseres wenn man keine großen Ansprüche an ein Handy hat.

Die Standby Zeit ist nahezu unschlagbar lang und man kann ohne Probleme heute noch original Akkus dafür bekommen.

Außerdem kann es auch mal runterfallen ohne das es gleich kaputt geht.

Dann hab ich mir dieses Jahr noch ein gebrauchtes Notebook bei einem Händler mit einem Jahr Garantie gekauft.Gut das ist auch nicht gerade das neuste aber für meine Ansprüche reicht es dicke aus.

Warum jedes Jahr etwas neues Kaufen nur um Trendy zu sein,da mache ich nicht mit.

Die neuen Geräte taugen nur am Anfang was aber wehe sie sind 2 oder 3 Jahre alt,dann Fangen die Probleme an.


21.12.2019 16:41    |    Luke-R56

Nicht immer - ich benutze im Moment das alte Samsung S5 von meiner Freundin, das wohl 5-6 Jahre auf dem Buckel hat. Ab und an braucht es seine Gedenkminute, aber noch läuft es :D


21.12.2019 16:44    |    tobse1005

So gesehen mache ich schon einiges richtig, würde ich behaupten.Und das schon vor Greta. Als die ganzen Smartphonehypes angefangen hatten, habe ich das letzte noch nicht-Smartphone von Nokia geholt: Das 6700 slide. Eben weil es so schön klein ist und weil ich aus berufswegen kein Smartphone mitführen kann und darf. Und weil es so schön ohne Sicherheitsupdates funktioniert. Internet wäre möglich, habe ich aber wegen des kleinen Bildschirms und der Geschwindigkeit deaktiviert. SMS und Telen unbegrenzt, dank Partnerkarte. Das reicht vollkommen um erreichbar zu sein.

PC und Laptop sind mindestens genauso alt und bekommen ein Upgrade, sodaß ich immer Sicherheitsupdates bekomme. Diagnosesoftware fürs Auto läuft nur noch auf Vista, die super geile HP Software für meinen 11 Jahre alten Drucker ebenso. Also muss der am Leben gehalten werden.

Geflogen bin ich eh noch nie. Urlaub wird mit dem Auto gemacht. Hinfahren, 2 Wochen stehenlassen und wieder heimfahren.

Ich muss nicht jeden neuen Sch.... mitmachen oder kaufen.

 

Ach und meinen Diesel habe ich nicht wegen Greta abgegeben, sondern meine Jahresfahrleistung hat sich glatt halbiert. Da wird der Diesel nicht mehr anständig warm.


21.12.2019 16:57    |    legooldie

u

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 21. Dezember 2019 um 16:41:08 Uhr:

Nicht immer - ich benutze im Moment das alte Samsung S5 von meiner Freundin, das wohl 5-6 Jahre auf dem Buckel hat. Ab und an braucht es seine Gedenkminute, aber noch läuft es :D

Hab auch noch ein Sanyo Taschenrechner von 1972,der noch top funktioniert.

Selbst der verbaute Akku bringt noch gute 10 Minuten Laufzeit,trotz des alters.

Ich mag die alten Geräte einfach lieber als die neuen,selbst mein Miele Staubsauger ist noch aus den 70ern.


Bilder

21.12.2019 17:00    |    notting

@tobse1005: Da sind an div. Stellen Widersprüche in sich:

- Das Nokia 6700 Slide kam 2009 raus. Rechner von 2009 kriegen aber sicher keine UEFI-Sicherheitsupdates & Co. mehr. Schön, dass du z. B. Win8.1 oder höher drauf hast (sonst ist spätestens im Januar mit Sicherheitsupdates Schluss, da ich annehme dass du keinen entspr. teuren Vertrag mit MS geschlossen hast).

- Vista bekommt schon länger keine Sicherheitsupdates mehr. Wenn's nicht mit neueren Win-Versionen nicht geht am besten in eine VM packen wenn's geht (z. B. VirtualBox.org) und den Netzwerk-Zugang abdrehen.

- Wir hatten mal einen ähnl. alten HP-Drucker. Dem mussten wir aber vor der Umstellung von Win7 auf Win10 erstmal eine neue Firmware verpassen, weil unter Win10 der Scanner nicht ging. Und das Update ging nur unter Win7. Später kamen in vielen Geräten auch von HP Sicherheitslücken, von denen er vermutl. auch betroffen ist, aber schon viele Jahre kein Firmware-Update mehr bekommt...

- Was für eine geile HP-Software soll das sein? Schau ggf. lieber, dass du WIA-Treiber bekommst, weil TWAIN kaum noch unterstützt wird. Das was bei Win dabei ist, ist ganz ok. Den Rest kann man mit GIMP & Co. machen.

 

Kurz: Z. T. kriegst du bei so alten Sachen bestenfalls noch für das OS Sicherheitsupdates. Die sind zwar auch wichtig, aber UEFI & Co. bieten auch div. Einfallstore. Da muss man abwägen bzw. sich auskennen, wie man evtl. dafür sorgen kann, dass sich die Lücke nicht auswirken kann.

 

notting

 

PS: Hab mir damals ein Google Pixel 2 gekauft weil lange Sicherheitsupdates für das komplette Gerät inkl. OS. Benutze es aber eher selten, Navi, E-Mails im Hotel checken usw. Beim Haupt-Handy ist ein Dumbphone, was sogar schon eine Micro-USB-Ladebuchse hat.


21.12.2019 17:20    |    remix

wir benutzen hier drei MacBookPro von 2012 - laufen mit aktueller Software/OS , Smartphones sind vier Jahre alt, und die Autos 1,10, und 54 Jahre alt ;

von zuhause zur Arbeit kann ich laufen und das Haus ist mit aktueller Wärmetechnik gebaut - ohne irgendwelche Zulagen; Uhr ist mechanisch

 

alles vor und ohne Greta - Energiesparen macht immer Sinn und rechnet sich sogar; das nutzt nur dem, der zur Miete wohnt wenig und dem, der Pendeln muss, weil Wohnraum im Ballungsgebiet unbezahlbar ist, auch nicht;


21.12.2019 18:24    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@legooldie schrieb am 21. Dezember 2019 um 16:57:07 Uhr:

...Staubsauger ist noch aus den 70ern.

Und wieviel Watt braucht der? Manchmal ist das Neuere auch das Bessere.


21.12.2019 19:18    |    legooldie

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 21. Dezember 2019 um 18:24:39 Uhr:

Zitat:

@legooldie schrieb am 21. Dezember 2019 um 16:57:07 Uhr:

...Staubsauger ist noch aus den 70ern.

Und wieviel Watt braucht der? Manchmal ist das Neuere auch das Bessere.

Ne ganze Menge aber den habe ich schon ewig,außerdem benutze ich den ja auch nicht jeden Tag.

Der Miele ist mein erster Staubsauger und hoffentlich auch mein letzter.

Hat sich auf Jeden Fall bezahlt gemacht.


21.12.2019 19:34    |    124er-Power

Interessante Debatte

 

Ich finds immer wieder aufs neue erschreckend, wie leichtfertig und mit welcher selbstverständlichkeit viele einfach alles entsorgen, was eigentlich noch gut ist, aber man unbedingt was neues "braucht"

 

Da haben die Marketing Leute ein guten Job gemacht kaufanreitze zu schaffen....


21.12.2019 19:36    |    Lumpi3000

... Und mir geht dieses Früher-war-alles-besser tierisch auf die Nerven ... :rolleyes:


21.12.2019 19:37    |    124er-Power

Zitat:

@Lumpi3000 schrieb am 21. Dezember 2019 um 19:36:17 Uhr:

... Und mir geht dieses Früher-war-alles-besser tierisch auf die Nerven ... :rolleyes:

Einiges war auf jeden Fall besser

 

Aber def. nicht alles


21.12.2019 21:08    |    Boppin B

Das ist insgesamt ein schwieriges Thema. Ich versuch mal meine Meinung und mein Verhalten zu beschreiben:

 

Ich fahre (schon immer) alte Autos, das geht bei meinen Oldtimern los (Käfer `58, Commodore B, Porsche 928, VW T3 Campingbus, ausserdem ein paar alte Motorräder, ausserdem z.B. eine Blech-Vespa). Jedoch ist meine Jahresfahrleistung nicht übertrieben hoch, etwa 12 bis 15tkm mit allen zusammen (kann eh immer nur mit einem Fahrzeug unterwegs sein ;-) ).

 

Grundsätzlich repariere ich meinen Fuhrpark selbst, ich hab noch nie ein Auto auf den Müll geworfen bloß weil ich etwas neues haben musste. Der einzige Neuwagen, welche ich bis heute gekauft habe, hat meine Frau bekommen (einen Seat Leon) und ich bin mittlerweile über 50! Mein aktuelles Auto ist ein A6 von 2006 und ich habe nicht vor, diesen zu entsorgen. Wenn ich irgendwo nicht reinfahren darf, dann bleib ich eben draußen. Mein Geld halt auch...

 

Ebenso verhält es sich bei uns zuhause mit Dingen des täglichen Bedarfs: wir versuchen die Sachen im Laden vor Ort zu kaufen soweit möglich. Unsere Elektrogeräte (einschl. Fernseher. Waschmaschine, etc) werden erst ausgetauscht, wenn eine Reparatur nicht mehr durchgeführt werden kann (Unwirtschaftlichkeit zählt für mich eher weniger)

 

Es wurden (und werden) nie Flug- oder Schiffsreisen gemacht! I.d.R. machen wir Campingurlaub oder wir mieten uns in Pensionen ein. Ich selbst fahre auch mit meinen Kumpels in den Motorradurlaub (meist Südtirol, oder z.B. Schwarzwald, Bay. Wald etc.).

 

Wir pflegen insgesamt eher einen einfachen Lebensstil, nicht weil wir es uns nichts anderes leisten könnten, sondern weil wir für Oberflächlichkeiten wenig Sinn haben. Es interessiert mich z.B. nicht ob der Nachbar schon wieder ein neues Auto hat oder ob der Kollege XY bereits seine dritte Flugreise dieses Jahr macht! Ich investiere lieber Geld in gutes Werkzeug oder wir gehen mal essen, Show and Shine ist nicht so mein Ding.

 

Allerdings habe ich überhaupt kein Interesse daran meine Fahrzeuge z.B. durch elektrisch betriebene Fortbewegungsmittel zu ersetzen. das liegt in erster Linie daran, daß ich kein Verständnis dafür aufbringe, etwas funktionstüchtiges wegzuschmeißen. Zum anderen hänge ich an meinen Kisten. Und last, but not least: das Elektrokonzept überzeugt mich 0,0. Ich habe vielmehr den Eindruck, daß man hier mal wieder in eine vorgegebene Ecke gedrängt werden soll, in welche ich aber nicht gehen werde! Leider haben unsere Politiker in aller Regel keinerlei Ahnung von irgendetwas (ausser vielleicht sich selbst irgendwo mit möglichst hohen Diäten zu versorgen und schlau daherzusprechen). Jedoch bin ich überzeugt daß es Probleme mit der Elektromobilität geben wird, wenn diese mal eine bestimmte Größenordnung angenommen hat.

 

Es ist mir jedoch völligst egal was sie da beschließen und tun, ich behalte meine Fahrzeuge und werde diese auch weiterfahren. Was natürlich passieren kann: sie machen den Sprit immer teurer (der Anfang wurde ja bereits beschlossen). Das hätte für mich aber nur zur Folge, daß ich mir eben nie mehr wieder einen Neuwagen kaufen werde. Alleine für die eingesparte Mehrwertsteuer sowie den Wertverlust von Neufahrzeugen kann ich die Preiserhöhungen ne ganze Zeitlang ausgleichen.

 

Meine Hoffnung: ich kann nicht glauben, daß die vielen Autofans, welche ihre Fahrzeuge ebenfalls lieben, hier klein beigeben. Die Tunig- und Oldtimerszene sowie die Menge an Motorradfahrern ist so groß, es kann doch nicht sein daß diese Leute alle Ihre Lieblinge so ohne weiteres aufgeben.

 

Irgendwann MUSS sich doch mal Widerstand regen ?!?

 

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen "hat Greta euch beeinflusst?": Nein. Und das wird sie auch nicht. Nicht, weil mir nichts am Schutz der Umwelt liegt, sondern weil ich auch bisher versuche keinen unnötigen Müll zu produzieren. Jedoch habe ich nicht die Absicht in ungeheizten Höhlen zu hausen oder auf jegliches Fleisch etc zu verzichten. Von daher habe ich auch keinerlei Verständnis auf die meist völlig überzogenen Forderungen von Grünen und DUH, aber das ist ein anderes Thema.

 

Sorry für den vielen Text!


21.12.2019 21:31    |    legooldie

Also ich fahre aus fester Überzeugung eine Piaggio Ape 50.

Es gibt für die Stadt nichts besseres.

Ich brauche in der Regel nicht lange einen Parkplatz Suchen.

Auf der Pritsche ist genug Platz um auch große Einkäufe unter zubringen.

Versicherung ist günstig und man bezahlt keine Steuern.Komme überall hin wo ich es will,auch wenn es etwas länger dauert.

Mir reicht das völlig.

Brauche keinen PS Bomber für die paar Kilometer die ich noch fahre und sollte es doch mal sein das ich weiter weg will nehme ich den Zug.


21.12.2019 23:08    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Boppin B schrieb am 21. Dezember 2019 um 21:08:38 Uhr:

Das ist insgesamt ein schwieriges Thema.(…)

Wenn ich irgendwo nicht reinfahren darf, dann bleib ich eben draußen. Mein Geld halt auch...

...ich kann nicht glauben, daß die vielen Autofans, welche ihre Fahrzeuge ebenfalls lieben, hier klein beigeben. Die Tunig- und Oldtimerszene sowie die Menge an Motorradfahrern ist so groß, es kann doch nicht sein daß diese Leute alle Ihre Lieblinge so ohne weiteres aufgeben.

 

Irgendwann MUSS sich doch mal Widerstand regen ?!?

Gibt's Fridays for Hubraum.

Zitat:

 

... Von daher habe ich auch keinerlei Verständnis auf die meist völlig überzogenen Forderungen von Grünen und DUH, aber das ist ein anderes Thema.

Nun die DHU fordert nur das bestehende Gesetze eingehalten werden, damit offenbart sich oft eine Doppelmoral der Gesellschaftlichen Instanzen. Find ich also erstmal nicht schlecht.

Wenn das Klimathema auch nur im Ansatz stimmt kann man eigentlich nichts mehr anderes als Grün wählen, aber ja will auch nicht das unsere Wirtschaft vor die Hunde geht.


22.12.2019 00:08    |    the_WarLord

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 21. Dezember 2019 um 16:41:08 Uhr:

Nicht immer - ich benutze im Moment das alte Samsung S5 von meiner Freundin, das wohl 5-6 Jahre auf dem Buckel hat. Ab und an braucht es seine Gedenkminute, aber noch läuft es :D

Nujo, mit der passenden Firmware (LineageOS auf dem S5) gibt's nächtlich Updates. ;)


22.12.2019 01:23    |    jennss

Woanders wurde das Thema jetzt auch aufgegriffen:

https://www.mdr.de/.../...reuzfahrten-wegen-des-klimaschutzes-100.html

j.


22.12.2019 01:35    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:45:08 Uhr:

Zitat:

Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer, eine der Hauptorganisatorinnen des von Greta Thunberg inspirierten Schulstreiks "Fridays For Future", hatte ausweislich ihres Instagram-Accounts Fernreisen nach Kanada, Honkong, Schweden, England, Marokko, China, Indonesien, Namibia, Schottland, Tanzania unternommen (Der Account wurde mittlerweile "bereinigt"). Daneben bereiste sie in der näheren Umgebung Frankreich, Italien, Österreich, Belgien, Schweiz, Polen und die Niederlande.

 

Nimmt man nur die zehn Fernreisen der dem Klimaschutz dienenden Aktivistin, so hat sie nach dem CO2-Rechner von Atmosfair den Ausstoß von rund 27.000 kg CO2 verursacht. Nach den Berechnungen von Atmosfair liegt das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen bei 2.300 kg/Jahr, wenn die durchschnittliche Erderwärmung bis 2050 auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden soll.

Sowas verlogenes darf dann auch noch für Greta offiziell einen Preis annehmen.

Verlogen wäre es nur dann, wenn sie jetzt, also nach dem Umdenken, noch unnötige (Urlaubs-)Flugreisen machen würde. Ansonsten ist es doch eher ein Zeichen von Klugheit, denn sie hat sich von Greta beeinflussen lassen und Konsequenzen gezogen.

j.


22.12.2019 09:00    |    mark29

Nun, was man sagen kann ist, dass Greta Spuren hinterlassen wird. An Greta wird man sich auch in 200 Jahren erinnern, wenn Sie am Ball bleibt.

 

An die heutigen "Größen" in Politik und Wirtschaft wird man sich in 20 Jahren schon kaum noch erinnern können/wollen.

 

Nun zu Gretas Thema:

 

Fakt ist, vieles was wir Menschen machen, machen wir so wie wir es machen, weil es die billigste Art und Weise ist es zu machen. Den wirtschaftlichen Vorteil haben zu einem kleinen Teil die Nutzer/Konsumenten und zu einem ganz großen Teil die Anbieter.

Für alles gibt es eine Alternative die die Umwelt schont- aber es schmälert Gewinne.

 

Aber stopp! Was "schont" denn die "Umwelt" eigentlich? Bzw. was "schädigt" diese???

 

Den Einfluß von Wasserdampf ist leicht zu überprüfen- eine klare Nacht ist deutlich kühler als eine bedeckte Nacht. Wolkenbildung beeinflußt also definitiv die Temperaturen auf der Erde- und das Flugzeug ordentlich zur Wolkenbildung beitragen kann man genau so leicht erkennen.

 

Bei CO2, Methan und was es noch so alles gibt ist das schon schwieriger- hier müssen wir Aussagen fremder vertrauen, die aber von "Gegner" mit einer ebenso hohen Anzahl an Argumenten in Frage gestellt werden. Wem also glauben?

 

Oder sich mal ganz davon lösen, immer alles danach zu bewerten, ob das was der Mensch macht, mehr Einfluß hat, als das was in der Natur ohne Zutun des Menschen passiert? (Verursachen Kamine mehr CO2 und Feinstaub als Waldbrände?)

 

Abzustreiten ist zumindest nicht, dass Verbrennung von irgendwas (Holz, Kohle, Benzin, Schweröl, Kerosin, Müll...) einen Haufen Dreck macht und die Luft verpestet. Hier etwas zu ändern ist richtig und wichtig! Weniger verbrennen, sauberer verbrennen, Abgas filtern und umwandeln- das sorgt für sauber Luft- wer es nicht glaubt, kann mal ältere Leute nach "Smogalarm" in Deutschland fragen! Hier kann man also wirklich etwas tun!

 

Man kann das fortsetzen... will man Chemie in seinem Salat? Nein? Wo kommt die denn dann her und was kann man dagegen tun?

Gibt es Energie wirklich umsonst? Sind die Windanlagen besser als Kohlekraftwerke? (für die Umwelt) Ist der ideale Schritt vielleicht der einfach möglichst wenig Energie zu verbrauchen? Und das dann eben nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs!

Ist es nicht generell der leichteste Weg für jeden Einzelnen zu schauen, dass man mit dem was die Natur an Resourcen zur Verfügung stellt, möglichst gut gewirtschaftet wird!?!

 

Es ist peinlich, dass ein 16 Jähriges Mädchen, das den "Großen" der Welt und uns, jedem Einzelnen sagen muss! ABer es ist richtig, dass es mal jemand auf den Punkt bringt und vielleicht jeder Einzelne etwas bewußter mit diesen Themen umgeht und bewußter seinen Alltag gestaltet.


22.12.2019 10:17    |    Horatio C.

Mal auf den Punkt gebracht: "Flugverbot nach dem 11. September sorgte für wärmere Tage in den USA". Quelle : Google


22.12.2019 10:18    |    remix

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 21. Dezember 2019 um 23:08:54 Uhr:

 

Nun die DHU fordert nur das bestehende Gesetze eingehalten werden, damit offenbart sich oft eine Doppelmoral der Gesellschaftlichen Instanzen. Find ich also erstmal nicht schlecht....

die DUH will auch privates Feuerwerk an Sylvester verbieten...

 

DUH und Greta sind auf Ihre Art durchaus als Extremisten zu bezeichnen.

 

Zitat:

@mark29 schrieb am 22. Dezember 2019 um 09:00:04 Uhr:

 

Es ist peinlich, dass ein 16 Jähriges Mädchen, das den "Großen" der Welt und uns, jedem Einzelnen sagen muss! ABer es ist richtig, dass es mal jemand auf den Punkt bringt und vielleicht jeder Einzelne etwas bewußter mit diesen Themen umgeht und bewußter seinen Alltag gestaltet.

- mit "you stole my childhood" schiesst Greta über das Ziel hinaus und "how dare you" würde ich eher Greta an den Kopf werfen, denn eine gestohlene Kindheit haben ganz andere Kinder zu beklagen....


22.12.2019 10:23    |    tartra

In Städten kann man privates Feuerwerk schon in Frage stellen ... es artet zumindest hier immer mehr in Straßenkämpfe aus, was teilweise kein Spass mehr ist, für etliche Tiere ... Wild wie Haustiere ist es oftmals auch kein Spass, vom ganzen Dreck, bei der Verbrennung und die Berge noch Tage danach .. ist jetzt auch nicht so prall ... Ich bin da eh raus, als Jungspunt hat man mitgemacht aber wurde mir relativ schnell langweilig, habe mir schon seit Jahren kein Knallzeug mehr gekauft ...:p

 

Was mich wirklich nervt, ist das es Tage vor und nach der Sylvesternacht .. ach egal eigentlich ganzjährig privat alles mögliche gezündet wird, da stimmt eh so einiges im Oberstübchen bei Leuten nicht...:(


22.12.2019 10:28    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 22. Dezember 2019 um 01:35:59 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 21. Dezember 2019 um 12:45:08 Uhr:

 

 

Sowas verlogenes darf dann auch noch für Greta offiziell einen Preis annehmen.

Verlogen wäre es nur dann, wenn sie jetzt, also nach dem Umdenken, noch unnötige (Urlaubs-)Flugreisen machen würde. Ansonsten ist es doch eher ein Zeichen von Klugheit, denn sie hat sich von Greta beeinflussen lassen und Konsequenzen gezogen.

So wie ich den Artikel verstehe, hat sie einfach nur ihren Instagram-Account bereinigt, statt dazu mind. in der Form zu sehen, dass sie ihn bereinigt und dann was dazu geschrieben hat, wie ihr Sinneswandel zustande kam.

 

notting


22.12.2019 11:05    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@remix schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:18:15 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 21. Dezember 2019 um 23:08:54 Uhr:

 

Nun die DHU fordert nur das bestehende Gesetze eingehalten werden..

die DUH will auch privates Feuerwerk an Sylvester verbieten...

 

DUH und Greta sind auf Ihre Art durchaus als Extremisten zu bezeichnen.

Ganz im Gegenteil extrem ist die Verlogenheit Gesetze zu machen um sie hinterher zu ignorieren.

Vielleicht sollte sich endlich mal ein "seriöser" Politiker (nicht Trump:D) hinstellen und zugeben ja wollen die Erkenntnisse der Wissenschaft nicht anerkennen.

Was Greta im kern will ist nur das auf die Wissenschaft gehört wird, das als Extremismus zu titulieren ist schon verrückt.

Zitat:

 

- mit "you stole my childhood"....

Da gehe ich mit Dir dacor Willensstarke Kinder entdecken oft frühzeitig ihre Berufung, gestohlen wird aus ihrer Perspektive ihre Zukunft.


22.12.2019 11:13    |    conchecco

Ich fände es ganz hervorragend, wenn die Bewegung um Greta, an den Freitagen und in den Ferien selbst Spenden sammeln würden und mit den eigenen Händen Bäume pflanzen würden. An diesen Tagen Smartphone und PC auslassen und nicht mit Mama und Papa im Touareg in den Urlaub, oder in die Türkei fliegen. So sieht es doch im Mainstream dieser Bewegung aus. Die Galionsfigur fährt medienwirksam in der teuersten Segelyacht über den Atlantik, wer sich ein wenig in Carbontechnik auskennt, weiß das es nichts umweltgiftigeres gibt und das Umfeld solch eines Bootes für Kapitalismus pur steht!

Eine Haltung wo ohne wirtschaftliche Medienkampagne auch von jungen Leuten Verantwortung übernommen wird und angepackt wird, würde mir grössten Respekt abringen.

Heutzutage ist aber wichtig, wie es aussieht, nicht wie es ist.


22.12.2019 11:50    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@conchecco schrieb am 22. Dezember 2019 um 11:13:01 Uhr:

Ich fände es ganz hervorragend, wenn ...

Eine Haltung wo ohne wirtschaftliche Medienkampagne auch von jungen Leuten Verantwortung übernommen wird und angepackt wird, würde mir grössten Respekt abringen.

Heutzutage ist aber wichtig, wie es aussieht, nicht wie es ist.

Ta die Feinheiten der Herstellung kann man von fachfremden nicht immer erwarten, es geht wie Du richtig erkennst auch um die Message. Hier aber auf's Bäumepflanzen und Spendensammeln zu verweisen und von Respekt schwafeln ist schon ziemlich heuchlerisch, nur dahinschieben wo sie nicht stören.


22.12.2019 12:05    |    notting

Zitat:

@conchecco schrieb am 22. Dezember 2019 um 11:13:01 Uhr:

Ich fände es ganz hervorragend, wenn die Bewegung um Greta, an den Freitagen und in den Ferien selbst Spenden sammeln würden und mit den eigenen Händen Bäume pflanzen würden. An diesen Tagen Smartphone und PC auslassen und [...]

Meine Familie hat seit Generationen ein Grundstück etwas außerhalb der Stadt gepachtet. Formal ist es eine Streuobstwiese. Sind nur aber nur wenige Obstbäume. Das meiste sind z. B. Weiden. Außerdem darf man in gewissem Rahmen eine Hütte aufstellen, eine Feuerstelle haben, etc. D.h. man kann dort im gewissen Rahmen auch dort feiern. Vor 1-2 Jahrzehnten haben die Leute z. T. 5stellige Abfindungen gezahlt, dass der aktuelle Pächter das Grundstück auf sie übertragen lässt, um nicht den Umweg über die riesige Warteliste gehen zu müssen. Will damit nur sagen, dass das Interesse groß war. Die Stadt hat dem Treiben insofern ein Ende gesetzt, dass solche Direkt-Übernahmen nicht mehr mögl. sind (außer z. B. Kinder in den Vertrag mit aufnehmen, die dann aber keine Abfindung zahlen). Vorhandene Ostbäume werden zum festen Preis von der Stadt gekauft und der nächste Pächter muss den entspr. Betrag zahlen. Finde ich soweit auch ok. Es gibt größere und kleinere Grundstücke mit mehr und mit weniger Obstbäumen. Und das Obst was dabei anfällt darf man auch behalten.

Das gute an dem Hobby ist, dass man wenn man vom Wetter und wenigen Rahmenbedingungen absieht sehr flexibel ist. Es ist kein Problem, sich mal 1-2 Wochen nicht um das Grundstück zu kümmen. Es wird kein perfekter (Obst-)Baumschnitt verlangt (aber es werden Obstbaum-Schnittkurse angeboten, zumindest von Vereinen die in diesem Dunstkreis aktiv sind). Mir hat es als Kind immer sehr viel Spaß gemacht in der Ecke mit dem Brunnen zu buddeln um dann Wasser durchlaufen zu lassen, auf Bäume klettern usw.

Inzw. haben sich die Interessen stark gewandelt. Viele Grundstücke finden keinen Pächter mehr. Ok, die Stadt hat die Bedingungen etwas zu ungunsten der Pächter geändert. Ein Verein der dort aktiv ist hat aber dafür gesorgt, dass das abgemildert wird (z. B. x Jahre Zeit um einen "Naturzaun" wachsen zu lassen und erst danach muss man den Zaun wirkl. entfernen bzw. das wird erst beim Pächterwechsel aktiv). Vereinzelt gibt's ganz neue Pächter (meine z. B. nicht die Kinder von vorhandenen Pächtern die mit einsteigen), z. T. auch mit Kindern. Aber wie gesagt, viele Grundstücke finden keinen Pächter mehr.

Mein Eindruck ist, dass gerade jüngere Leute die "helfen" wollen nur noch drauf aus sind schöne Fotos von sich machen zu können bzw. ihr Gewissen etwas zu beruhigen. D.h. ohne Smartphone wird da einfach nicht gehen. Deswegen alles nur noch sehr spontan usw. D.h. selbst wenn man so flexibel ist wie oben beschrieben, ist das denen offenbar nicht flexibel und/oder nicht interessant genug. Wenn alle nur noch spontaner zu-/absagen können wollen kann man z. B. auch Gruppenarbeiten einfach nicht vernünftig durchführen, Apps die auf Freiwilligendienste hinweisen hin oder her!

 

D.h. wenn man längerfristig regelm. bei einer Sache hilft ohne eben nur auf die Fotos etc. aus zu sein, verdient das IMHO mehr Respekt als irgendwelche Schilder-Hochhalter etc.

 

notting


22.12.2019 12:28    |    Boppin B

[Zitat Schwarzwald4motion:]

Nun die DHU fordert nur das bestehende Gesetze eingehalten werden, damit offenbart sich oft eine Doppelmoral der Gesellschaftlichen Instanzen. Find ich also erstmal nicht schlecht.

Wenn das Klimathema auch nur im Ansatz stimmt kann man eigentlich nichts mehr anderes als Grün wählen, aber ja will auch nicht das unsere Wirtschaft vor die Hunde geht.

.

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.

Grün ist für mich absolut keine Option! Ich will damit nicht sagen daß die "konservativen" Parteien irgendwas gerissen hätten, aber was grün fordert, das kann ich in dieser Form nicht unterstützen.


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