• Online: 3.488

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

18.12.2019 21:58    |    jennss    |    Kommentare (1.091)

Hat euch Greta beeinflusst bei euren Urlaubsentscheidungen?

Kreuzfahrten und Flüge
Kreuzfahrten und Flüge

Kreuzfahrten und Flugreisen boomen. In der "Zeit" ist ein Artikel, der für 2040 die doppelte Anzahl an Flügen prognostiziert.

 

Auch bei Kreuzfahrten gibt es einen Passagierrekord.

 

Und Greta warnt vor den Folgen, fährt demonstrativ mit Segelboot über den Atlantik, um den Leuten zu zeigen, welche Mühen sie in Kauf nimmt, um beides zu meiden.

 

Immerhin gibt es bei beiden Reiseformen Bestrebungen, umweltfreundlicher zu werden. Beim Fliegen gibt es bereits das teure SAF (Sustainable Aviation Fuel = Synthetisches Flugbenzin), welches die CO²-Erzeugung stark verringert. Es wird bisher jedoch selten eingesetzt, weil teuer. Außerdem gibt es die freiwillige CO²-Kompensation. Bei Kreuzfahrten gibt es LNG-Antriebe, Flüssiggas, z.B. bei der Aida Nova, dem mit Abstand umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff. Dies senkt zwar CO² nicht sehr stark, aber immerhin den Feinstaub. Leider fahren die allermeisten Kreuzfahrschiffe noch mit Diesel (in Landnähe) und Schweröl (auf offener See, schwarzer Rauch).

 

Trotzdem wäre es noch umweltfreundlicher, die eigenen Urlaube nicht in so fernen Ländern oder auf See zu planen.

 

Nun kommt da so ein kleines 16-jähriges Mädchen, das mit ihren Zöpfen eher wie 12 aussieht und Asperger hat, und ermahnt die großen Politiker dieser Welt. Ist das nicht frech? Immerhin soll sie sehr gut informiert sein, hat viele hochkarätige Wissenschaftler als Berater:

 

Zitat:

Die schwedische Zeitung Expressen hat nun eine Liste der Greta-Berater veröffentlicht. Alle diese Experten haben Rang und Namen, die meisten davon sind weltweit renommierte Forscher. Unter ihnen ist ein deutscher Professor aus Potsdam.

So dumm ist sie nicht. Hier ein interessantes Interview:

 

Zitat:

Anderson: Ich habe in den Gesprächen mit ihr oft den Eindruck, mit einer jüngeren Kollegin unseres Instituts zu diskutieren, aber nicht mit einer Jugendlichen. Greta weiß unglaublich viel über den Klimawandel, und sie lernt ständig dazu. Neulich hat sie mir einen ihrer Texte über Aerosole geschickt.

SPIEGEL ONLINE: Schwebeteilchen, die den Treibhauseffekt mindern können.

 

Anderson: Ich fragte nach, woher sie diese oder jene Zahl habe. Darauf schickte sie mir mehrere Links und Zusammenfassungen aus wissenschaftlichen Texten, die sie durchgearbeitet hatte. Beeindruckend für eine 16-Jährige.

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Die Situation scheint durchaus kritisch zu sein, wenn sogar das EU-Parlament den "Klimanotstand" ausruft. Auch andere sagen, dass das Eis am Nordpol erschreckend schnell schmilzt.

 

Dennoch scheinen ihre Warnungen in der Masse nicht wirklich ernst genommen zu werden. Oder wie kommt dieser Anstieg an Flug- und Kreuzfahrtreisen? Oder ist die ganze Sache mit dem Klima doch nur Unsinn und wir Menschen haben eh keinen Einfluss darauf? Oder sagt ihr euch: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, die Erde existiert eh nicht ewig?

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 17 fanden den Artikel lesenswert.

24.01.2020 02:34    |    mark29

In Stuttgart war der Diesel schon 2000 ein großes Thema, wo Greenpeace Daimler zeigen mußte,,wie man Partikelfilter in einen Mercedes baut. Damals war schon klar, dass der Diesel seinem Ende entgegen geht.

 

Viele haben eben gepokert und wollte noch ein paar Jahre den Steuervorteil mitnehmen.

 

Sorry, muss man mal so sagen.

 

Aber ich seh schon in einigen Jahren alle jammern, weil sie nicht ahnen konnten, dass der Otto Direkteinspritzer Schwächen hat.


24.01.2020 07:00    |    Alexander67

Zitat:

@mark29 schrieb am 24. Januar 2020 um 02:34:24 Uhr:

In Stuttgart war der Diesel schon 2000 ein großes Thema, wo Greenpeace Daimler zeigen mußte,,wie man Partikelfilter in einen Mercedes baut. Damals war schon klar, dass der Diesel seinem Ende entgegen geht.

 

Viele haben eben gepokert und wollte noch ein paar Jahre den Steuervorteil mitnehmen.

 

Sorry, muss man mal so sagen.

 

Aber ich seh schon in einigen Jahren alle jammern, weil sie nicht ahnen konnten, dass der Otto Direkteinspritzer Schwächen hat.

Partikelfilter sind ja gegen Feinstaub. Da gab es ja auch irgendwann Fahrverbote.

Die neuen Fahrverbote sind ja wegen den Stickoxiden.

Auf der einen Seite.

Ohhh, die Autos haben Abschaltvorrichtungen bei der Abgasreinigung.

 

Auf der anderen Seite.

Die Stickoxide in den Städten sind zu hoch.

 

-> Die Diesel müssen aus der Stadt.

Unabhängig davon ob oder wie viel der Hersteller bei diesem Typ geschummelt hat.

 

Bleibt die Frage ob es ohne dieses Schummeln auch (so viele) Diesel-Fahrverbote gegeben hätte.


24.01.2020 07:45    |    mz4

Zitat:

@Boppin B schrieb am 23. Januar 2020 um 21:41:42 Uhr:

Trotzdem ist nicht einzusehen daß man sein fahrtüchtiges Verbrennerauto quasi wegwirft nur um sich ein E-Auto zu kaufen, dessen Konzept auch nicht wirklich überzeugt! Und wenn ich meinen alten Verbrenner verkaufe - na was passiert dann wohl? Er läuft anderswo weiter, na toll, da hat man ja auch richtig was gekonnt! Da kann ich ihn auch weiterfahren.

Um genau das geht es.

 

Wir sollen neue Autos kaufen das unsere "alten" wo anders hin gehen. (wobei unserese teils neuen alten ja von der qualität nicht so sind das die lange funktionieren und die "zonen" wo alte autos noch leben das sind autos die wir vor 4 Autoleben ausgemustert haben).

 

Sprich autos werden ja nicht weniger oder die ganz bösen stinker verschwinden. nein es wird nur umverteilt..

und ganz ehrlich ich würde gerne mit einem alten V8 diesel ohne alles im Abgasstrang der schön rußt mit H Kennzeichen ein paar drifts in Stuttgart machen.

Bestes beispiel für tolle lobby arbeit ;)


24.01.2020 07:50    |    mz4

Zitat:

@mark29 schrieb am 24. Januar 2020 um 02:34:24 Uhr:

Aber ich seh schon in einigen Jahren alle jammern, weil sie nicht ahnen konnten, dass der Otto Direkteinspritzer Schwächen hat.

Dem Otto seine schwächen sind aufgezwungen. oder gewollt.

Die Direkteinspritzer zerstören sich aktuell selbst.

Dadurch das der komplette Ansaugbereich und Brennraum verkokt.

 

Schau dir mal moderne 3 Zylinder Benziner an..

kleiner Turbo der rel. früh kommt und oben raus schnell ende ist.

Das interessante ist Benziner drehen nur noch 5500upm! das sind fast diesel werte und weniger Drehzahl schont die Lager an Pleul und Kurbelwelle.

 

Es gibt motoren die müssen alle 40-60tkm Walnussschalen gestrahlt werden damit sie wieder laufen. (so verdreckt sind die innen)

 

Mich würde mal interessieren verkokt der Premium Sprit von Shell und Aral auch so wie normales Super und Super+ ?

oder hilft hier nur LPG dagegen...


24.01.2020 07:56    |    mz4

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 24. Januar 2020 um 07:00:42 Uhr:

Partikelfilter sind ja gegen Feinstaub. Da gab es ja auch irgendwann Fahrverbote.

Die neuen Fahrverbote sind ja wegen den Stickoxiden.

Auf der einen Seite.

Ohhh, die Autos haben Abschaltvorrichtungen bei der Abgasreinigung.

 

Auf der anderen Seite.

Die Stickoxide in den Städten sind zu hoch.

 

-> Die Diesel müssen aus der Stadt.

Unabhängig davon ob oder wie viel der Hersteller bei diesem Typ geschummelt hat.

 

Bleibt die Frage ob es ohne dieses Schummeln auch (so viele) Diesel-Fahrverbote gegeben hätte.

Die Krux ist auch Euro6d-temp ist nicht sauber.

die Filter arbeiten meist erst ab 20km aufwärts richtig..

dann nur in bestimmten temperaturbereichen (lufttemperatur).

adblue kann nicht einfach so eingespritzt werden auch dafür gibt es ganz genaue temperaturfelder und die liegen nicht immer an sonst schleimen die filter zu.

usw.. usw..

 

Der Diesel ist einfach kein Treibstoff für den Individualverkehr wie er zum Großteil gekauft und benutzt wurde.

Ich hasse diesel seit menschen gedenken und hab nie einen besessen, autos haben nicht zu knurren.

Ein Diesel vor mir ist eine direkte Aufforderung zu überholen da die "alten" ja noch halbwegs "gut" gerochen haben...(dicke fette rußpartikel)

Seit Euro 3/4 sind diesel Abgase wenn man ne empfindliche Lunge hat richtig reizend und ab Euro 5 beißend reizend. das riecht man durch die luftfilter und noch schlimmer im cabrio.


24.01.2020 09:04    |    jennss

Es ist beim Diesel nicht nur das Problem, dass er erst warm gut filtert, sondern es kommen auch mal Freibrenn-Vorgänge vor. Da stößt er dann das Tausendfache an Schadstoffen aus.

https://www.spiegel.de/.../...n-a-580ebcee-504c-4f18-9fc6-94eb35410621

 

Zitat:

Beide Modelle stießen während der Regeneration des Dieselpartikelfilters (DPF) mehr als tausendmal so viel Feinstaub wie im normalen Fahrbetrieb aus.

j.


24.01.2020 09:07    |    Alexander67

Zitat:

@mz4 schrieb am 24. Januar 2020 um 07:56:45 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 24. Januar 2020 um 07:00:42 Uhr:

Partikelfilter sind ja gegen Feinstaub. Da gab es ja auch irgendwann Fahrverbote.

Die neuen Fahrverbote sind ja wegen den Stickoxiden.

Auf der einen Seite.

Ohhh, die Autos haben Abschaltvorrichtungen bei der Abgasreinigung.

 

Auf der anderen Seite.

Die Stickoxide in den Städten sind zu hoch.

 

-> Die Diesel müssen aus der Stadt.

Unabhängig davon ob oder wie viel der Hersteller bei diesem Typ geschummelt hat.

 

Bleibt die Frage ob es ohne dieses Schummeln auch (so viele) Diesel-Fahrverbote gegeben hätte.

Die Krux ist auch Euro6d-temp ist nicht sauber.

die Filter arbeiten meist erst ab 20km aufwärts richtig..

dann nur in bestimmten temperaturbereichen (lufttemperatur).

adblue kann nicht einfach so eingespritzt werden auch dafür gibt es ganz genaue temperaturfelder und die liegen nicht immer an sonst schleimen die filter zu.

usw.. usw..

 

Der Diesel ist einfach kein Treibstoff für den Individualverkehr wie er zum Großteil gekauft und benutzt wurde.

Ich hasse diesel seit menschen gedenken und hab nie einen besessen, autos haben nicht zu knurren.

Ein Diesel vor mir ist eine direkte Aufforderung zu überholen da die "alten" ja noch halbwegs "gut" gerochen haben...(dicke fette rußpartikel)

Seit Euro 3/4 sind diesel Abgase wenn man ne empfindliche Lunge hat richtig reizend und ab Euro 5 beißend reizend. das riecht man durch die luftfilter und noch schlimmer im cabrio.

Die meisten Fahrten mache ich über Land und die meisten km mache ich bei Fahrten über 200km.

Wenn ich dann durch Orte fahre, dann teilweise elektrisch oder zumindest mit warmen Motor.

Also doch, Diesel passt zu meinem Fahrprofil. Und als Hybrid auch.

Aber wenn ich hin und wieder Mal nach Stuttgart rein will, dann bekomme ich zukünftig Probleme.

Selbst wenn nur 3 oder 4 mal pro Jahr.


24.01.2020 09:20    |    mz4

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Januar 2020 um 09:04:38 Uhr:

Es ist beim Diesel nicht nur das Problem, dass er erst warm gut filtert, sondern es kommen auch mal Freibrenn-Vorgänge vor. Da stößt er dann das Tausendfache an Schadstoffen aus.

https://www.spiegel.de/.../...n-a-580ebcee-504c-4f18-9fc6-94eb35410621

Das komische ich habe schon mehrfach beobachtet wie neuere Fahrzeuge hauptsächlich aus dem VAG Konzern die Mindestens EU5 sind wenn nicht sogar EU6 eine Rußwolke hinter sich stehen lassen bei starkem beschleunigen von der Ampel weg.

Keine Ahnung wie das geht oder was da defekt ist aber allein so etwas lässt doch stark zweifeln.

Da müssen die Filter ja rausgeklopft sein und die DME manipuliert weil zumindest Ruß dürfte hinten keiner raus kommen wenn der Filter nicht in bestimmten situationen umgangen werden kann.


24.01.2020 09:21    |    mz4

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 24. Januar 2020 um 09:07:10 Uhr:

Die meisten Fahrten mache ich über Land und die meisten km mache ich bei Fahrten über 200km.

Wenn ich dann durch Orte fahre, dann teilweise elektrisch oder zumindest mit warmen Motor.

Also doch, Diesel passt zu meinem Fahrprofil. Und als Hybrid auch.

Aber wenn ich hin und wieder Mal nach Stuttgart rein will, dann bekomme ich zukünftig Probleme.

Selbst wenn nur 3 oder 4 mal pro Jahr.

Dann passt es mit dem Diesel bei dir ja.

und wenn man wirklich mal nach Stuttgart muss *bibber* dann kann man P&R nutzen, die öffentlichen oder ein Minutenleihwagen...

für 4x im Jahr bestimmt verkraftbar.


24.01.2020 09:43    |    Alexander67

Zitat:

@mz4 schrieb am 24. Januar 2020 um 09:21:49 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 24. Januar 2020 um 09:07:10 Uhr:

Die meisten Fahrten mache ich über Land und die meisten km mache ich bei Fahrten über 200km.

Wenn ich dann durch Orte fahre, dann teilweise elektrisch oder zumindest mit warmen Motor.

Also doch, Diesel passt zu meinem Fahrprofil. Und als Hybrid auch.

Aber wenn ich hin und wieder Mal nach Stuttgart rein will, dann bekomme ich zukünftig Probleme.

Selbst wenn nur 3 oder 4 mal pro Jahr.

Dann passt es mit dem Diesel bei dir ja.

und wenn man wirklich mal nach Stuttgart muss *bibber* dann kann man P&R nutzen, die öffentlichen oder ein Minutenleihwagen...

für 4x im Jahr bestimmt verkraftbar.

Ja, verkraftbar, .... Aber lästig.

Zumindest der Gedanke daran.

Im Sommer kann ich aber mit dem Cabriolet rein fahren.

Im Winter wird der aber nicht aus der Tiefgarage geholt.


24.01.2020 09:55    |    mz4

Hat hier nicht vorher jemand was von LENR geschrieben?


24.01.2020 10:11    |    Alexander67

Zitat:

@mz4 schrieb am 24. Januar 2020 um 09:55:37 Uhr:

Hat hier nicht vorher jemand was von LENR geschrieben?

Kalte Fusion?

Ich glaube nicht.

Ist derzeit ja auch noch SciFi.

Seit 70 Jahren schon SciFi.


24.01.2020 10:14    |    mz4

Wenn die Suche bei Motortalk nicht so sau beschissen wäre könnte man auch was wieder finden.

Das war definitiv ein nem Beitrag drin.

 

Angeblich geht es da nun vorwärts...

https://coldreaction.net/...ere-energie-kommt-frueher-als-gedacht.html


24.01.2020 10:53    |    tartra

Mal davon ab das dieses EURO 1,2,3,4 Thema und man ältere EURO Normen aus bestimmten Gebieten aussperrt nichts mit Greta zu tun hat .....

 

Das ist keine böse Politikverschwörung sondern da sitzen nach meiner Meinung zu 100% die Hersteller selber mit ihren Lobbyvertretern hinter, den die möchten einfach immer und immer neue Wagen verkaufen ... Warum dann der Daimler, BMW oder Volkswagen von etlichen Leuten bis zum bitteren Streit:D verteidigt wird und sich der ganze Hass auf Regierung und EU richten bleibt wohl das Geheimnis von einigen Stammtischen:confused: ..........

 

Sieht man auch daran, das Nachrüstlösungen, ja praktisch nie vom Hersteller selber kommen, die haben einfach kein Interesse daran ...


24.01.2020 10:56    |    Drahkke

Das sehe ich ebenso.

 

Leider wird sich daran so schnell auch nichts ändern, so lange die Hersteller immer noch Gewinnmaximierung um jeden Preis auf dem Schirm haben, anstatt sich erst einmal um die Sanierung ihrer zahlreichen Baustellen zu kümmern.


24.01.2020 11:34    |    mark29

Richtig, mit Greta hat es nichts zu tun.

 

Dass jedes Jahrzehnt ein neuer Abgasbestandteil Mode ist, ist gute Lobbyarbeit und sorgt für einen dauerhaften Zwang immer was neues, sauberes zu kaufen.

 

Mein Auto ist 42 Jahre alt, inzwischen 23 Jahre in meinem Besitz, von den 500.000km hab ich 300.000 selbst abgespult. In Summe habe ich für die Reparaturen 25.000,- bezahlt, komme also im Schnitt auf deutlich unter 100,- im Monat. Mit dem Verzicht auf ca. 3-4 Neuwagen in der Zeit, habe ich nicht nur meinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt geschont.

 

Wer möchte kann gern die Umweltbilanz dieses Fahrzeugs, der von 4 Neuwagen zu dem jeweiligen Stand der Technik gegenüber stellen.

 

Mein Verbrauch liegt bei 10-11l auf 100km, das Auto wiegt insgesamt 1300kg, davon entfallen ca. 350kg auf den Stahl der Karosse, 150kg auf Gußteile des Motors und anderer Komponenten, 100kg Alu für Getriebegehäuse und Nebenagregate, ca. 100kg Stahl für Achsen und andere Teile, der Rest sind Naturfasern für Sitzbezüge, Türverkleidungen, Dämmstoffe etc. und ein kleiner Anteil für Kunststoffe, wie bei den Polstern und der Amaturentafel.


24.01.2020 11:42    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mz4 schrieb am 24. Januar 2020 um 07:45:38 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 23. Januar 2020 um 21:41:42 Uhr:

Trotzdem ist nicht einzusehen daß man sein fahrtüchtiges Verbrennerauto quasi wegwirft...

Um genau das geht es.

 

Wir sollen neue Autos kaufen das unsere "alten" wo anders hin ...

Genau darum geht es nicht, zumindest Greta.

 

Fahren wir unsere Verbrenner erstmal Nachhaltig runter und kaufen erst dann gleich was Gscheits, nicht wieder ein Ineffizienter Stinke-Verbrenner.


24.01.2020 20:22    |    Boppin B

Liegt im Sinne des Betrachters was man als "gscheit" bezeichnet.


25.01.2020 09:18    |    Schwarzwald4motion

Erst mal den alten Kübel runterrocken, den Rest rechnet man sich dann bein Neuinvest. Wartungskosten nicht vergessen.


10.02.2020 18:00    |    Martinirosso

Mal zur Beruhigung der Dieselfahrer: der "Umwelt-Fußabdruck" der E-Driver ist schlimmer.

Und dann auch mal zur politisch gewollten Irreführung über CO2:

Über 31. 000 Wissenschaftler haben sich gegen die politische Agenda der globalen Erwärmung zusammengeschlossen. Der wissenschaftliche Konsens, der über 9. 000 Wissenschaftler mit Ph. D. s. , unterstützt die Notwendigkeit von Kohlendioxid und beleuchtet die Agenda der globalen Erwärmung, zu der auch industrielle Energie-Rationierung, zentrale Wirtschaftsplanung und globale Steuersysteme gehören. Diese Wissenschaftler wenden sich nun gegen den Schwindel der globalen Erwärmung und gegen die Art und Weise, wie globale Vereinbarungen zur Begrenzung der Treibhausgase tatsächlich zerstörerisch für das gesamte Pflanzen- und Tierleben auf dem Planeten sind.

Dieser Text kann nach gelesen werden auf der Seite:

https://www.climatesciencenews.com/...ng-out-against-junk-science.html

Noch einen beruhigenden Tag für alle. Wem es zu warm ist: so kalt wie zur Zeit im Nord-Osten von Russland und mit sehr viel Schnee, war es schon sehr, sehr lange nicht mehr.


10.02.2020 18:04    |    Alexander67

Also 31000 Wissenschaftler ist nicht viel.

Und ja, Erderwärmung führt zu mehr extremen Wetterereignissen.

Also besondere Kälte irgendwo ist kein Gegenbeweis.

Evtl. aber eine weitere Bestätigung.


10.02.2020 18:47    |    wellental

Aha. Aber 26800 Wissenschaftler (Scientists for Future) schon, oder wie?

 

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 10. Februar 2020 um 18:04:12 Uhr:

Also 31000 Wissenschaftler ist nicht viel.


10.02.2020 19:35    |    Drahkke

Zitat:

@Martinirosso schrieb am 10. Februar 2020 um 18:00:23 Uhr:

Über 31. 000 Wissenschaftler haben sich gegen die politische Agenda der globalen Erwärmung zusammengeschlossen.

Namenliste?


10.02.2020 19:38    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Martinirosso schrieb am 10. Februar 2020 um 18:00:23 Uhr:

...Noch einen beruhigenden Tag für alle. Wem es zu warm ist: so kalt wie zur Zeit im Nord-Osten von Russland und mit sehr viel Schnee, war es schon sehr, sehr lange nicht mehr.

Ja klar und Irgendwo wachsen die Gletscher, das dies mit der Erwärmung zu tun hat will man nicht verstehen.

 

Zum Thema Diesel, diese Bilanz sieht beim Strommix in ein paar Jahren anders aus, und ist auch jetzt schon nicht so übel, in was also sollte man Investieren :D

 

Zum Krieg der Deutungshoheit kann ich nur sagen man sollte sich nicht von Konzernen vereinnahmen lassen.


10.02.2020 20:17    |    wellental

http://www.petitionproject.org/signers_by_last_name.php?run=all

 

Zitat:

@Drahkke schrieb am 10. Februar 2020 um 19:35:42 Uhr:

Zitat:

@Martinirosso schrieb am 10. Februar 2020 um 18:00:23 Uhr:

Über 31. 000 Wissenschaftler haben sich gegen die politische Agenda der globalen Erwärmung zusammengeschlossen.

Namenliste?


10.02.2020 20:27    |    Drahkke

Zitat:

@wellental schrieb am 10. Februar 2020 um 20:17:54 Uhr:

http://www.petitionproject.org/signers_by_last_name.php?run=all

Da werden die Unterzeichner der Petition mal eben alle als Wissenschaftler deklariert. :D


10.02.2020 20:29    |    wellental

Zur Qualität der Petition hab ich nichts gesagt ;)


10.02.2020 20:30    |    Martinirosso

Zitat:

@Drahkke schrieb am 10. Februar 2020 um 19:35:42 Uhr:

Zitat:

@Martinirosso schrieb am 10. Februar 2020 um 18:00:23 Uhr:

Über 31. 000 Wissenschaftler haben sich gegen die politische Agenda der globalen Erwärmung zusammengeschlossen.

Namenliste?

Der Link steht ja beim User "@wellental" zur Namensliste: zur Zeit sind es 31479 Signers. Und jede Sekunde treten neue hinzu.


10.02.2020 20:30    |    Drahkke

@wellental

Richtig.

 

Gesagt haben das andere. ;)


10.02.2020 20:36    |    Alexander67

Kurzer Überblick.

2500 davon sind MD, also wohl Ärzte.

Die haben bestimmt eine ausreichende Qualifikation. Oder nicht?

Sollte man sich da Gedanken machen wenn man mal bei einem von denen?


10.02.2020 20:38    |    Martinirosso

Hiermit will ich nicht bezweifeln, dass sich etwas am Wetter geändert hat, sondern nur, dass es überhaupt vom Menschen beeinflussbar ist. Begründung: die Sonnenaktivität und die Verschiebungen der Erdachse und Abstände zur Sonne sind bereits in der Vergangenheit bewiesen worden, was auch die NASA und Wissenschaftler bereits rechnerisch mit Phenomäne in der Erdgeschichte bereits nachgewiesen hatten.

Der Politik und vielen interessierten Vorteilsnehmern geht es beim derzeitigen CO2-Theater um viel Geld. Wir wissen doch wahrscheinlich alle, was die Meinung der Wissenschaft kostet an unseren Universitäten, oder etwa nicht?


10.02.2020 20:44    |    mark29

Ich habe letzte Woche eine 25 Jahre alte Satiresendung gesehen... da wars auch schon Thema... alter Wein in alten Schläuchen. Wobei es langsam wohl schon Essig ist.


10.02.2020 20:47    |    Alexander67

Ähm ich sehe bei vielen "Klimaleugner" ein finanzielles Motiv. Also der Erdöl oder Kohle oder.... Konzern der sein Geschäftsmodell bedroht sieht.

 

Aber ich sehe da bei Greta und co. erst einmal kein Motiv. Kann das mal näher erklärt werden und hierbei auch den Milliarden-Interessen der Erdölindustrie gegenüber gestellt werden?


10.02.2020 20:57    |    BurkhardR

Der quantitative Zusammenhang zwischen Oberflächentemperatur und CO2-Konzentration wurde bereits 1896 veröffentlicht, ist seitdem Stand der Physik und ihm wurde niemals widersprochen. Dem widerspricht kein Wissenschaftler, nur Scharlatane.

Über Details der verschiedenen Rückkopplungsmechanismen dagegen gibt es regen wissenschaftlichen Disput. Und ob eine Erwärmung positiv oder negativ ist, das sind Kanadier und Russen anderer Meinung als Mexikaner oder Afrikaner.

 

Bedenkt man nun, dass Kanadier (Ölschiefer) und Russen gerne ihr Öl verkaufen wollen, und gerne ihr Land auftauen wollen, dann hat man schon Beispiele für Lobbygruppen.


10.02.2020 20:58    |    Boppin B

Ah ja. Und E-Antriebe werden also von Leuten entwickelt und verkauft, welche so gar keine wirtschaftlichen Interessen haben? Eine Firma, sagen wir VW, entwickelt spaßhalber elektrisch betriebene Fahrzeuge. Die wollen sie gar nicht verkaufen, die basteln diese nur zum Spaß zusammen, vielleicht hatten sie ja etwas Zeit über? Falls sich die schönen E-Autos nicht verkaufen lassen, gehen sie halt wieder in ihren Keller und spielen mit ihrer Modellbahn.

 

Mit Verlaub, JEDER, der etwas verkaufen will, hat wirtschaftliche Interessen! Egal ob Erdölindustrie, Autoindustrie oder sonst irgendwer auf der Welt. Die stellen Dich sogar in ihrer Firma ein, weil Du ihnen durch Deine Arbeitskraft zu mehr Umsatz und Gewinn verhilfst.

 

Und auch für eine Greta incl. ihrer Familie und dem ganzen Drumherum wird es kein Draufleg-Geschäft sein. Aber wenn unterstellt wird, daß es "Klimaleugner" gibt, dann gibt es mindestens auch das genaue Gegenteil auf Seiten Derer, welche am liebesten alles verbieten würden!


10.02.2020 21:02    |    wellental

Gibts eigentlich wirklich Leute, die die Existenz eines Klimas leugnen? :D


10.02.2020 21:17    |    mark29

Der war gut!


10.02.2020 21:18    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 10. Februar 2020 um 20:47:01 Uhr:

Ähm ich sehe bei vielen "Klimaleugner" ein finanzielles Motiv. Also der Erdöl oder Kohle oder.... Konzern der sein Geschäftsmodell bedroht sieht.

 

Aber ich sehe da bei Greta und co. erst einmal kein Motiv. Kann das mal näher erklärt werden und hierbei auch den Milliarden-Interessen der Erdölindustrie gegenüber gestellt werden?

Auch bei den Pro-Klima-Leuten gibt es solche, die davon profitieren:

- Politische Parteien, die so Wähler gewinnen, weil sie einen idealen "Feind" gefunden haben gegen den sie Leute vereinigen können (und leider immer wieder über's Ziel hinausschießen bzw. kontraproduktive Dinge vorschlagen).

- Verkäufer im Bereich CO2-Ablasshandel (einfach z. B. weniger Spaßreisen unternehmen bringt der Umwelt viel mehr!).

- Neue Player im Bereich Stromabrechnung, also egal ob mit auf Kundenabzocke optimierte Tarifen oder normale Abrechnung von Ladesäulenstrom.

- Z. B. die Bahn und Flixbus profitieren auch, weil sie mit dem angebl. Umweltfaktor werben können (real aber massive Rosinenpickerei betreiben bzw. alles zu ihren Gunsten verdrehen statt reale Tür-zu-Tür-Gesamtbetrachtungen in verschiedensten Situationen zu machen, wo sie eben nur ein Teil des ganzen sind).

- Bei Greta-Schildhochhalter-Helfern siehe ich als Motiv Verlogenheit bzw. der Drang sich in den Vordergrund zu drängen: https://www.heise.de/.../...-das-Fliegen-mit-dem-Flugzeug-4354163.html oder auch ganz allg. https://www.tagesspiegel.de/.../24679158.html

Aber auch div. Greta-Reisen finde ich fragwürdig, weil da zumindest von Dritten in Internet-Foren argumentiert wird, dass die Segelyacht (die vermutl. bei der Herstellung auch einen extremen Resourcen-Verbrauch hat) oder was das war sowieso gefahren wäre. Das gilt im Grunde auch für Flugzeuge. Bzw. hätte evtl. jmd. anders so reisen wollen.

 

Übrigens: Vor kurzem kam heraus, dass FCKW einen größeren Anteil an der Klimaerwärmung hat als gedacht: https://www.deutschlandfunknova.de/.../...fast-so-schaedlicher-wie-co2

D.h. da schon lange so gut wie kein FCKW mehr in die Atmosphäre abgelassen wird (ja es gab Fälle wo plötzl. wieder Anstiege festgestellt wurde, wurden dann aber nach einiger Zeit gestoppt, aber bei weitem nicht so krass wie früher), würde sich die Klimaerwärmung mind. abschwächen bzw. gar auch dann die Temperatur längerfristig wieder sinken, wenn man auf der Erde das CO2-Niveau halten würde. Da diese Forschungsergebnisse IMHO nicht wirkl. öffentlichkeitswirksam verbreitet wurden, werden die daraus resultierenden Erfolge (bzw. Teil-Erfolg) bzw. der Klimaerwärmung die heutigen Greta-Jünger-Pro-Klima-Schildhochhalter für sich beanspruchen. Die meisten von denen dürften als die FCKW-Herstellung weltweit verboten wurde bestenfalls in der Grundschule gewesen sein, wenn sie damals überhaupt schon existierten! :mad:

 

notting


10.02.2020 21:20    |    mark29

@ Boppin B: Elektroautos helfen nicht den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Die sollen lediglich helfen lokale Emissionen in andere Gebiete zu verlagern. In erster Linie in die Gebiete wo produziert wird.

 

Ketzerische Frage: Hilft der Kauf eines japanischen Autos, deutsche CO2 Ziele zu erreichen???


10.02.2020 21:23    |    Drahkke

Zitat:

@Martinirosso schrieb am 10. Februar 2020 um 20:38:36 Uhr:

Hiermit will ich nicht bezweifeln, dass sich etwas am Wetter geändert hat, sondern nur, dass es überhaupt vom Menschen beeinflussbar ist.

Das ist doch gar nicht Gegenstand der Diskussion. Hier geht es um das Klima.


Deine Antwort auf "Hat Greta euch beeinflusst?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

jennss jennss


 

Besucher

  • anonym
  • bigweo
  • GrandPas
  • Primotenente
  • moguth
  • myinfo
  • sopjoee
  • Ie1234
  • BassSuchti
  • Lewellyn

Archiv