• Online: 3.450

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

18.12.2019 21:58    |    jennss    |    Kommentare (1.091)

Hat euch Greta beeinflusst bei euren Urlaubsentscheidungen?

Kreuzfahrten und Flüge
Kreuzfahrten und Flüge

Kreuzfahrten und Flugreisen boomen. In der "Zeit" ist ein Artikel, der für 2040 die doppelte Anzahl an Flügen prognostiziert.

 

Auch bei Kreuzfahrten gibt es einen Passagierrekord.

 

Und Greta warnt vor den Folgen, fährt demonstrativ mit Segelboot über den Atlantik, um den Leuten zu zeigen, welche Mühen sie in Kauf nimmt, um beides zu meiden.

 

Immerhin gibt es bei beiden Reiseformen Bestrebungen, umweltfreundlicher zu werden. Beim Fliegen gibt es bereits das teure SAF (Sustainable Aviation Fuel = Synthetisches Flugbenzin), welches die CO²-Erzeugung stark verringert. Es wird bisher jedoch selten eingesetzt, weil teuer. Außerdem gibt es die freiwillige CO²-Kompensation. Bei Kreuzfahrten gibt es LNG-Antriebe, Flüssiggas, z.B. bei der Aida Nova, dem mit Abstand umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff. Dies senkt zwar CO² nicht sehr stark, aber immerhin den Feinstaub. Leider fahren die allermeisten Kreuzfahrschiffe noch mit Diesel (in Landnähe) und Schweröl (auf offener See, schwarzer Rauch).

 

Trotzdem wäre es noch umweltfreundlicher, die eigenen Urlaube nicht in so fernen Ländern oder auf See zu planen.

 

Nun kommt da so ein kleines 16-jähriges Mädchen, das mit ihren Zöpfen eher wie 12 aussieht und Asperger hat, und ermahnt die großen Politiker dieser Welt. Ist das nicht frech? Immerhin soll sie sehr gut informiert sein, hat viele hochkarätige Wissenschaftler als Berater:

 

Zitat:

Die schwedische Zeitung Expressen hat nun eine Liste der Greta-Berater veröffentlicht. Alle diese Experten haben Rang und Namen, die meisten davon sind weltweit renommierte Forscher. Unter ihnen ist ein deutscher Professor aus Potsdam.

So dumm ist sie nicht. Hier ein interessantes Interview:

 

Zitat:

Anderson: Ich habe in den Gesprächen mit ihr oft den Eindruck, mit einer jüngeren Kollegin unseres Instituts zu diskutieren, aber nicht mit einer Jugendlichen. Greta weiß unglaublich viel über den Klimawandel, und sie lernt ständig dazu. Neulich hat sie mir einen ihrer Texte über Aerosole geschickt.

SPIEGEL ONLINE: Schwebeteilchen, die den Treibhauseffekt mindern können.

 

Anderson: Ich fragte nach, woher sie diese oder jene Zahl habe. Darauf schickte sie mir mehrere Links und Zusammenfassungen aus wissenschaftlichen Texten, die sie durchgearbeitet hatte. Beeindruckend für eine 16-Jährige.

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Die Situation scheint durchaus kritisch zu sein, wenn sogar das EU-Parlament den "Klimanotstand" ausruft. Auch andere sagen, dass das Eis am Nordpol erschreckend schnell schmilzt.

 

Dennoch scheinen ihre Warnungen in der Masse nicht wirklich ernst genommen zu werden. Oder wie kommt dieser Anstieg an Flug- und Kreuzfahrtreisen? Oder ist die ganze Sache mit dem Klima doch nur Unsinn und wir Menschen haben eh keinen Einfluss darauf? Oder sagt ihr euch: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, die Erde existiert eh nicht ewig?

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 17 fanden den Artikel lesenswert.

28.12.2019 17:40    |    tartra

Lieber ein paar "junge Gretel" die die Welt bereisen und evtl. beim ein oder anderen mal zum nachdenken anregen als rumreisende halbtote Papste, die Wasser und Brot prädigen aber in Vatianstadt strenggenommen die ältetste und reichste Firma (katholische Kirche) der Welt lenken, mit sehr düsteren Episoden/Straftaten in Gottes Häusern bis in die heutige Zeit ...

 

Und zu dem Freitags ein paar fehlenden Unterrichststunden ... na ja .. anderes Thema, aber bei unserem zerklüfteten und eigenartigen Schulsystem ...ne ich lasse es lieber ... meiner Meinung nach verschmerzbar wenn nicht sogar besser ...:D


28.12.2019 17:43    |    Feldwegpeser

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:37:46 Uhr:

Genau das fordern FFF. Am Steuer sind stattdessen leider oftmals Leute, die vielleicht gute Beziehungen, aber überhaupt keine Fachkenntnis haben. Manchmal reicht auch Geld und lautes Brüllen von Stammtischparolen.

Mir persönlich ist es völlig egal was die FFF fordern. Beziehungen, Geld und lautes Brüllen, das wird es immer geben. Ob Fachkenntnis gegeben ist oder nicht darüber kann man auch ausgiebig diskutieren. Durch den "Firlefanz" der da öffentlich veranstaltet wird ändert sich meines Erachtens aber nichts. Ich bin der Meinung das bremst die Leitung der (qualifizierten) Geschicke nur unnötig aus und Vielen geht es dabei gar nicht um die Sache selbst, sondern nur darum eben auch mal Gehör zu finden und sich Gretel`s hochgepushter Mission anzuschließen.

 

Sorry, da halte ich persönlich gar nichts von. Ist meine Meinung, auch wenn ich nur Einer von wenigen bin die so denken.


28.12.2019 17:46    |    tartra

Wenn denn an wichtigen Lenkungspositionen auch wirklich qualifizierte Leute sitzen würden ... Scheuer, Trump .... sucht euch was aus ... ich habe da so meine Zweifel:D


28.12.2019 17:49    |    Feldwegpeser

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:46:42 Uhr:

Wenn denn an Lenkungspositionen auch wirklich qualifizierte Leute sitzen würden ... Scheuer, Trump .... sucht euch was aus ... ich habe da so meine Zweifel

Ich will`s auch nicht verherrlichen ABER Gretel & Co könnten`s mit Sicherheit nicht besser. Es ist leicht herum zu jammern und Wellen zu schlagen aber schwierige Enstcheidungen mit Tragweite zu treffen steht auf einem anderen Blatt.

 

Wir haben die Demokratie: Wenn wir Zweifel an unseren Volksvertretern haben sollten wir geeignetere wählen. Auf dem Marktplatz Wellen zu schlagen und das weltweit publik zu machen unterhält und polarisiert zwar das Volk (sieht man auch hier in diesem Thread schön) aber es bindet Ressourcen und ändert nichts an der Situation.


28.12.2019 17:54    |    tartra

Aber was macht Greta den falsch? Wär einfach garnichts tun besser?

 

Das ist auch wie Werbung, egal wie dumm es einige finden, wenn man es schafft das Leute nachdenken, egal ob positiv oder negativ hat man das Ziel schon erreicht..

 

Es verdient schon Respekt, das muss man ersteinmal mit 14,15,16 nach machen praktisch überall auf der Welt bekannt zu sein und ich denke sie hat schon bei etlichen Leuten beigetragen einfach mal über dies und das nachzudenken auch wenn sie gerne einfach nur verhöhnt oder ausgelacht wird ...

 

Zur Demokratie, das hat auch Grenzen wie es funktioniert, bei uns herscht halt das Problem, das es kein Wahlhöchstalter gibt und schlimmer diese Gruppe z.B. >70 ist auch noch verdammt stark und soll über Probleme abstimmen die sie garnicht mehr betreffen oder verstehen ??...:p Man braucht sich doch nur mal Bayern mit der CDU anschauen ... und gewählte Leute von da sitzen dann im Verkehrsministerium und lenken die Zukunft von ganz Deutschland ... Dateninfrastruktur = absolute Katastrophe in weiten Teilen der Republik, Bahn ... ach ich lasse es lieber:D:D Maut ... mal schauen wo die Millionen hingehen für nichts, da man so tolle verträge gemacht hat, Bayern brüstet sich mit Industrie und Wohlstand daher, aber Stromtrassen und Windräder, ne ganz böses Teufelszeug ...


28.12.2019 18:25    |    notting

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

Aber was macht Greta den falsch? Wär einfach garnichts tun besser?

Einfach z. B. weniger zu fliegen vor allem für Spaß-Reisen würde dem Klima viel mehr bringen!

 

Zitat:

Das ist auch wie Werbung, egal wie dumm es einige finden, wenn man es schafft das Leute nachdenken, egal ob positiv oder negativ hat man das Ziel schon erreicht..

 

Es verdient schon Respekt, das muss man ersteinmal mit 14,15,16 nach machen praktisch überall auf der Welt bekannt zu sein

Eric Harris und Dylan Klebold (beide kaum älter) dürften damals auch weltweit bekannt gewesen sein. Und du findest das verdient Respekt?!

 

Zitat:

und ich denke sie hat schon bei etlichen Leuten beigetragen einfach mal über dies und das nachzudenken auch wenn sie gerne einfach nur verhöhnt oder ausgelacht wird ...

 

Zur Demokratie, das hat auch Grenzen wie es funktioniert, bei uns herscht halt das Problem, das es kein Wahlhöchstalter gibt und schlimmer diese Gruppe z.B. >70 ist auch noch verdammt stark und soll über Probleme abstimmen die sie garnicht mehr betreffen oder verstehen ??...:p Man braucht sich doch nur mal Bayern mit der CDU anschauen ...

In Bayern kann man nicht CDU wählen, zumindest nicht bei den nennenswerteren Wahlen.

 

Zitat:

und gewählte Leute von da sitzen dann im Verkehrsministerium und lenken die Zukunft von ganz Deutschland ... Dateninfrastruktur = absolute Katastrophe in weiten Teilen der Republik, Bahn ... ach ich lasse es lieber:D:D Maut ... mal schauen wo die Millionen hingehen für nichts, da man so tolle verträge gemacht hat, Bayern brüstet sich mit Industrie und Wohlstand daher, aber Stromtrassen und Windräder, ne ganz böses Teufelszeug ...

Auch Grüne sind z. T. gegen Stromtrassen & Co.

 

notting


28.12.2019 18:32    |    Feldwegpeser

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

Aber was macht Greta den falsch? Wär einfach garnichts tun besser?

Es ist ja nicht so dass ohne Greta nichts gemacht würde. Die Grünen gab es schon lange vor Greta und deren Einflüsse werden immer deutlicher spürbar - mit oder ohne Greta.

 

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

Das ist auch wie Werbung, egal wie dumm es einige finden, wenn man es schafft das Leute nachdenken, egal ob positiv oder negativ hat man das Ziel schon erreicht..

als ob die Menschheit erst durch Greta erfuhr wie es um`s Klima und unsere Umwelt steht?

 

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

Es verdient schon Respekt, das muss man ersteinmal mit 14,15,16 nach machen praktisch überall auf der Welt bekannt zu sein...

Hier geht`s doch um`s Klima und um die Umwelt und nicht um den Bekanntheitsgrad einer Person oder? Genau das gerät bei dem ganzen Firlefanz meines Erachtens aus dem Fokus.

 

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

und ich denke sie hat schon bei etlichen Leuten beigetragen einfach mal über dies und das nachzudenken ...

Das tun Wissenschaft und Forschung-, so wie unser Bildungswesen auch - nur eben kompetenter. Greta trägt nur eine kleine Auswahl an Informationen zusammen, die Andere mühsam erstellt haben ("zeig mir Deine Uhr und ich sage Dir wie spät es ist"). Die Medien haben schon Vielen zum Promistatus verholfen unabhängig von Alter, Herkunft, Gesellschaftsstatus und Lebenswandel. Dem Promistatus alleine zolle ich persönlich keinen Respekt.

 

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

Zur Demokratie, das hat auch Grenzen wie es funktioniert, bei uns herscht halt das Problem, das es kein Wahlhöchstalter gibt und schlimmer diese Gruppe z.B. >70 ist auch noch verdammt stark und soll über Probleme abstimmen die sie garnicht mehr betreffen oder verstehen ??...:p Man braucht sich doch nur mal Bayern mit der CDU anschauen ... und gewählte Leute von da sitzen dann im Verkehrsministerium und lenken die Zukunft von ganz Deutschland ... Dateninfrastruktur = absolute Katastrophe in weiten Teilen der Republik, Bahn ... ach ich lasse es lieber:D:D

Wählen gehen und die Kreuzchen an der richtigen Stelle machen. Je mehr das beherzigen umso mehr Einfluss hat man darauf.


28.12.2019 18:43    |    Feldwegpeser

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

... mal schauen wo die Millionen hingehen für nichts, da man so tolle verträge gemacht hat...

Ich möchte gar nicht wissen wieviel Geld der ganze Rummel um FFF, Greta und ihre Reisen kostet. Das Geld wäre besser investiert wenn man es irgendwelchen seriösen Klimaforschern geben würde, die in stiller Arbeit tatsächlich aktiv zur Verbesserung beitragen - und sei es nur zur Erhebung verlässlicher Daten. Auf jeden Fall produktiver als der medienwirksame Rummel um FFF.


28.12.2019 18:46    |    Alexander67

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 18:43:13 Uhr:

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

... mal schauen wo die Millionen hingehen für nichts, da man so tolle verträge gemacht hat...

Ich möchte gar nicht wissen wieviel Geld der ganze Rummel um FFF, Greta und ihre Reisen kostet. Das Geld wäre besser investiert wenn man es irgendwelchen seriösen Klimaforschern geben würde, die in stiller Arbeit tatsächlich aktiv zur Verbesserung beitragen - und sei es nur zur Erhebung verlässlicher Daten. Auf jeden Fall produktiver als der medienwirksame Rummel um FFF.

Wieso noch mehr Klimaforschung?

Wir müssen nur mal die Ergebnisse berücksichtigen und entsprechend handeln.

Das ist das was Greta fordert.


28.12.2019 18:58    |    jennss

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:54:15 Uhr:

Aber was macht Greta den falsch?

Sie vermiest einem den herrlich sündigen Fernreiseurlaub :D. Es fällt schwer, das schlechte Gewissen in Anbetracht der vielen Meldungen zu verdrängen. Das nervt, denn man kann jetzt nicht mehr mit dem Urlaub in der Südsee oder auf einem wunderschönen Schweröl-Schiff prahlen. ;)

 

Aber mal ernsthaft: Vielleicht ist es wirklich besser, nur noch mit der AIDA Nova oder oder neuen LNG-Schiffen zu fahren, denn der Feinstaub der üblichen Kreuzfahrtschiffe ist doch auch an Bord nicht gerade gesund.

j.


28.12.2019 19:07    |    Feldwegpeser

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 28. Dezember 2019 um 18:46:49 Uhr:

Wieso noch mehr Klimaforschung?

Wir müssen nur mal die Ergebnisse berücksichtigen und entsprechend handeln.

Das ist das was Greta fordert.

Gewiss, Ergebnisse gibt es viele. Zum Teil qualifizierte, zum Teil frei erfundene, zum Teil auch geschönte. Während sich im Netz und in den Medien die Geister streiten dürften seitens der zuständigen Stellen die Stellschräubchen bekannt sein an denen gedreht werden muss, auch wenn man sich vielleicht noch uneinig ist, wie schnell und wie stark gedreht werden muss.

 

Ich selbst bin nicht vom Fach und habe keinen Einblick. Daher verlasse ich mich auf Forschung und Wissenschaft, so wie die gewählten Volksvertreter. Um`s richtiger bzw neutraler zu formulieren:

 

Lasst das Geld für den Rummel um FFF und Greta`s Reisen lieber direkt an die Stellen fließen, die aktiv an der Lösung des Problems arbeiten. Den öffentlichen Zirkus braucht es meines Erachtens nicht. Er bindet nur unnötig Ressourcen.


28.12.2019 20:20    |    conchecco

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:34:11 Uhr:

Die ganze FFF-Bewegung geht mir persönlich nur gewaltig auf den Keks. Wie es um`s Klima-, -die Umwelt und die Ressourcen steht, darüber sollte sich jeder Erwachsene seine Gedanken machen und sollte eigenverantwortlich abwägen und handeln. Die Politik gibt dem Handlungsspielraum einen Korridor vor. Dazwischen liegt es in der Verantwortung eines Jeden selbst wie umwelt- oder klimabewusst man lebt. Dazu braucht es meiner Meinung nach keine protestierenden Schulkinder, die dem Kapitän eine Richtung zurufen. Ein Schiff bei Wind und Wetter durch die aufgewühlte See zu steuern ist da schon deutlich anspruchsvoller.

 

Ich bin der Ansicht am Steuer sollten die Erwachsenen stehen, also Fachleute, Wissenschaftler und Politiker, die den nötigen Einblick haben, so wie auch die Erfahrung und den Weitblick um die Tragweite von Entscheidungen abwägen zu können.

 

Sollen die Kinder erst mal ihre Kindheit als Kinder verbringen, spielen, Erfahrungen sammeln, in die Schule gehen, und einen Bildungsweg hinlegen - wenn sie`s beschäftigt auch gerne in Richtung Klima und Umwelt. Als angehende Fachleute, Wissenschaftler und Politiker haben sie "morgen" (quasi zu ihrer Zeit) das Ruder selbst in der Hand. Das Schiff wird bis dahin nicht untergehen, dafür werden die Kapitäne unserer Zeit schon sorgen.

 

Bis dahin sollten meines Erachtens Medien und Prominenz endlich damit aufhören ein Schulmädchen an die Spitze einer Mission zu pushen. Die Gretel bereist medienwirksamer als der Papst die Welt. Kein Wunder dass jedes Kind nun den Eindruck hat sich internationales Gehör verschaffen zu müssen um den Großen zu zeigen wo`s lang geht.

 

Sorry, flache Wellen ist meine Devise.

Absolut meine Meinung!

Ein sehr guter Freund von mir ist Psychotherapeut. Der findet, da es hier ja auch um Greta ging, das Verhältnis zu ihrem Vater recht interessant. Wie muss man drauf sein, um so eine Überhöhung einer Jugendlichen nicht nur zuzulassen, sondern noch zu fördern.


28.12.2019 20:41    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 17:34:11 Uhr:

... Die Politik gibt dem Handlungsspielraum einen Korridor vor...

Klar und in Zukunft müssen wir nicht mehr wählen gehen.:confused:

Klartext: Die Politiker formen den Bürgerwillen, Demos sind Teil dieser Artikulation!

Zitat:

Ich bin der Ansicht am Steuer sollten die Erwachsenen stehen, also Fachleute, Wissenschaftler und Politiker, die den nötigen Einblick haben, so wie auch die Erfahrung und den Weitblick …

Ja wenn sie's denn nur hätten. :D

Klartext: Greta fordert genau dies!

Zitat:

Sollen die Kinder erst mal (...) Das Schiff wird bis dahin nicht untergehen, dafür werden die Kapitäne unserer Zeit schon sorgen.

Klar weils die letzten Jahrzehnte so gut geklappt hat.:(

Klartext: Also willst Du den Kids eine Welt im Chaos hinterlassen!

Zitat:

...Kein Wunder dass jedes Kind nun den Eindruck hat sich internationales Gehör verschaffen zu müssen …

Ohne klappts ja nicht.

Klartext: Das Kinder für Ihre Zukunft Partei ergreifen ist wohl das mindeste.

Zitat:

...flache Wellen ist meine Devise.

In allerlei Facetten wies scheint.:eek:


28.12.2019 20:54    |    Luke-R56

Ich glaube, Feldwegpeser (cooler Nick übrigens :D) überschätzt unsere Demokratie ein bisschen. Die ist leider zu indirekt, als dass man mit seinen Kreuzchen wirklich etwas gegen den Filz (in Übersee auch gerne 'swamp') tun könnte. Man sieht doch schon daran, dass Politiker X, wenn es mit dem Wunschposten Y nicht klappt, einfach ein anderes Ministerium Z zugesteckt wird. So können ja gar keine Fachleute an die wichtigen Posten kommen...


28.12.2019 21:35    |    Alexander67

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:54:50 Uhr:

Ich glaube, Feldwegpeser (cooler Nick übrigens :D) überschätzt unsere Demokratie ein bisschen. Die ist leider zu indirekt, als dass man mit seinen Kreuzchen wirklich etwas gegen den Filz (in Übersee auch gerne 'swamp') tun könnte. Man sieht doch schon daran, dass Politiker X, wenn es mit dem Wunschposten Y nicht klappt, einfach ein anderes Ministerium Z zugesteckt wird. So können ja gar keine Fachleute an die wichtigen Posten kommen...

Das Problem gibt es nicht nur in der ParteienPolitikDemokratie.

Auch in der Wirtschaft gibt es Politik im Management.

Die Ergebnisse da sind auch teilweise nicht so gut.

Was in Sachen IT-Sicherheit bei Aktiengesellschaften sogar die Demokratischen Parteien zu einem Gesetz "ermutigt" hat nach dem der oberste Vorstand oder ein spezieller IT Vorstand mit dem persönlichen Vermögen haftet.

Aber IT Sicherheit ist nur ein Thema, und Aktiengesellschaften nur eine Form eine Firma zu bilden.

Die Robert Bosch GmbH zum Beispiel ist eine GmbH für die diese Regelung nicht gilt.

 

Aber um zu dem Thema zurück zu kommen.

Wer NUR auf die nächste Wahl in maximal 4 Jahren achtet, der wird nicht auf die Bedürfnisse der eigenen Enkel und Urenkel in 20 oder 50 oder gar 100 Jahren achten.

DAS ist ein riesiges Problem.


28.12.2019 21:51    |    jennss

Zitat:

@conchecco schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:20:27 Uhr:

Absolut meine Meinung!

Ein sehr guter Freund von mir ist Psychotherapeut. Der findet, da es hier ja auch um Greta ging, das Verhältnis zu ihrem Vater recht interessant. Wie muss man drauf sein, um so eine Überhöhung einer Jugendlichen nicht nur zuzulassen, sondern noch zu fördern.

Wie schon im Ausgangsartikel gepostet... Ihr Vater versucht sie durchaus etwas zu bremsen, aber nicht unbedingt erfolgreich :D:

 

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Es gab schon Behauptungen, sie wäre eine Marionette. Genau das ist sie offenbar nicht. Ich glaube auch, sowas würde als Marionette gar nicht funktionieren.

j.


28.12.2019 21:57    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 28. Dezember 2019 um 21:51:46 Uhr:

Zitat:

@conchecco schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:20:27 Uhr:

Absolut meine Meinung!

Ein sehr guter Freund von mir ist Psychotherapeut. Der findet, da es hier ja auch um Greta ging, das Verhältnis zu ihrem Vater recht interessant. Wie muss man drauf sein, um so eine Überhöhung einer Jugendlichen nicht nur zuzulassen, sondern noch zu fördern.

Wie schon im Ausgangsartikel gepostet... Ihr Vater versucht sie durchaus etwas zu bremsen, aber nicht unbedingt erfolgreich :D:

Zitat:

@jennss schrieb am 28. Dezember 2019 um 21:51:46 Uhr:

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

j.

Sorry Bullshit zu zitieren macht es nicht wahrer.

Der Scheiß, der jetzt angerichtet wird, der wird sich erst in Jahrzehnten RICHTIG auswirken.

In Jahrzehnten, wenn also die Greta-Generation darunter leidet, sind die heutigen Entscheidungsträger womöglich längst tot.

 

Tja, wer also nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" leben will, der muss nicht über Änderungen nachdenken.


28.12.2019 22:24    |    BurkhardR

Wenn ich nochmal mich einmische, dann muss ich sagen die Meisten von Euch haben in fast allem Recht, und doch müssen ein paar Seiten berücksichtigt werden.

 

Die Automobilindustrie ist essentiell für unser Land - Autos sind das letzte Massengut dass hier noch für den Weltmarkt produziert wird. Und der Weltmarkt will keine dröhnend stinkenden Verbrennerrumpelkisten, sondern leise, emissionsfreie, präzise fahrbare Elektrofahrzeuge. Das haben unsere großen Hersteller auch begriffen. Während VW versucht, diese in Deutschland und Nachbarländern (Skoda, Seat,..) zu produzieren, bauen BMW und Daimler ihre E-Autoproduktion in China aus, um beim Ende der weltweiten Nachfrage nach Verbrennern etwa ab 2025 die Produktion in Deutschland runterzufahren und ihre Autos (bis auf die Topmodelle) aus China zu importieren. 2030 kann man mit Verbrennern außer in Nischenmärkten keinen Blumentopf mehr gewinnen - das ist für mich Fakt.

 

Hätten wir die Energieversorgung Deutschlands den Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern überlassen, hätten wir kein weder ein Klimaproblem noch ein Luftreinheitsproblem. Leider sind diese aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen, was geschieht bestimmen die Schmarotzer, die in ihrem Leben noch nichts erschaffen haben - Manager, Politiker und Juristen.

 

Da haben die Manager aus niedriger Profitgier die ahnungslosen Politiker dazu gebracht, die CO2-Grenzwerte für PKWs verwässert auf die lange Bank zu schieben - dass die Japaner und Koreaner heute schon Wagen im Angebot haben, die die deutsche Industrie angeblich 2030 nicht bauen kann, wird verschwiegen...

 

Das führt, um nur ein Beispiel zu nennen, dazu, dass seit Jahren Offshorewindanlagen stillstehen, weil die notwendigen Leitungen (von Grünen) vor Gericht blockiert werden - der Schutz der Feldhamster vor Elektrosmog hat vor Gericht Priorität vor Klimaschutz - und Braunkohlekraftwerke müssen weiterlaufen.

 

Das führte zum schwersten politischen Fehler in der Geschichte der Bundesrepublik, der überhasteten Abschaltung der Kernkraft mit Ersatz durch Braunkohlekraftwerke 2002 durch Rot-Grün in Bund und NRW und dem unsäglichen EEG-Gesetz - nur damit der Lebensmythos der (von der Stasi mit dem Ziel der Zerstörung der wirtschaftlichen Überlegenheit des Westen gegründeten) grünen Umweltapostel Realität wurde. Hätte man ab 2002 die Kernkraft beibehalten und die Braunkohle heruntergefahren, könnten wir uns die Klimadiskussion weitgehend sparen.

 

Tatsache ist - was im Klimaschutz heute für 1 Milliarde zu bekommen ist, kosten in 10 Jahren das mehrfache und in 20 Jahren das Zigfache. Tatsache ist auch: Für Jahrzehnte wird der Individualverkehr Hauptträger der Mobilität sein. Ich denke halt: Elektrisch, und hoffentlich in Deutschland gebaut. Die Umstellung von Pferdekutschen auf Verbrennerfahrzeuge hatte auch viele Zweifler - genauso geht es mit der aktuell laufenden Umstellung von Verbrennern zu E-Fahrzeugen.

 

Zurück zu Greta - ich denke sie hat einige Prozesse wieder in Gang gesetzt, die zwischen gierigen Managern, korrupten Politikern und arbeitsscheuen Juristen versandet waren, und darum ist sie zu Recht Person des Jahres. Eine Heilige ist sie nicht.


28.12.2019 22:52    |    Luke-R56

Schade, dass man hier kein 'Danke' verteilen kann!


28.12.2019 23:18    |    Mann19

Ständig massiv steigende Weltbevölkerungzahl , alle !!! wollen essen und konsumieren, da wird es nix mit weniger CO².

Ich war schon auf vielen Kontinenten, in Asien , Afrika und Südamerika konnte ich nicht mal den Hauch von Umweltschutz erkennen, da werde ich mich mal auf steigende Temperaturen einstellen .

Glaubt doch wohl keiner das der Umwelt zuliebe freiwillig auf Billigreisen , Billigfleisch und Billigklamotten verzichtet wird .

Ich werde weiter leben wie bisher , also zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen, nur so zum Spaß fahre ich auch gerne Motorrad , wann wird das eigentlich verboten ?

Greta und der Hype um sie ist kaum zu ertragen .


29.12.2019 00:02    |    Boppero

(x) Ja, ich lebe jetzt umso umweltschädlicher, weil ich glaube, dass bald alles verboten wird. :D

 

(Als Scherz gemeint. Ich lebe wahrscheinlich viel umweltbewusster, als diese ganzen Moralapostel, die es nur zur Profilierung machen, weil es jetzt im Fernsehen kommt und viele Zusammenhänge nicht sehen)


29.12.2019 00:30    |    Alexander67

Zitat:

@Mann19 schrieb am 28. Dezember 2019 um 23:18:54 Uhr:

Ständig massiv steigende Weltbevölkerungzahl , alle !!! wollen essen und konsumieren, da wird es nix mit weniger CO².

Ich war schon auf vielen Kontinenten, in Asien , Afrika und Südamerika konnte ich nicht mal den Hauch von Umweltschutz erkennen, da werde ich mich mal auf steigende Temperaturen einstellen .

Glaubt doch wohl keiner das der Umwelt zuliebe freiwillig auf Billigreisen , Billigfleisch und Billigklamotten verzichtet wird .

Ich werde weiter leben wie bisher , also zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen, nur so zum Spaß fahre ich auch gerne Motorrad , wann wird das eigentlich verboten ?

Greta und der Hype um sie ist kaum zu ertragen .

Also die Welt geht ehh unter, da kann ich so weiter machen?


29.12.2019 06:00    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 28. Dezember 2019 um 21:57:48 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 28. Dezember 2019 um 21:51:46 Uhr:

Wie schon im Ausgangsartikel gepostet..

 

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: .. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern....

Sorry Bullshit zu zitieren macht es nicht wahrer.

Der Scheiß, der jetzt angerichtet wird, der wird sich erst in Jahrzehnten RICHTIG auswirken.

In Jahrzehnten, wenn also die Greta-Generation darunter leidet, sind die heutigen Entscheidungsträger womöglich längst tot.

 

Tja, wer also nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" leben will, der muss nicht über Änderungen nachdenken.

Kapier nicht worauf Du hinaus willst, das ist doch der Kern von Gretas Erfolg sie schert sich nicht um Befindlichkeiten sie muss nicht in 4 Jahren wiedergewählt werden, hier ist Asperger von Vorteil,

Du schriebst ja selbst:

Zitat:

...Wer NUR auf die nächste Wahl in maximal 4 Jahren achtet, der wird nicht auf die Bedürfnisse der eigenen Enkel und Urenkel in 20 oder 50 oder gar 100 Jahren achten.

DAS ist ein riesiges Problem.

Und Da gebe ich Dir vollkommen Recht.


29.12.2019 06:11    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 28. Dezember 2019 um 22:24:41 Uhr:

...nur damit der Lebensmythos der (von der Stasi mit dem Ziel der Zerstörung der wirtschaftlichen Überlegenheit des Westen gegründeten) grünen Umweltapostel Realität wurde. Hätte man ab 2002 die Kernkraft beibehalten und die Braunkohle heruntergefahren, könnten wir uns die Klimadiskussion weitgehend sparen....

Bei den Meisten deiner Einschätzungen gehe ich Dacor, aber was hat dich bei obiger Passage geritten.:rolleyes: Blos weil die Stasi es gerne gesehen hat hat sie's nicht erfunden. Auch das Abschalten der AKW's war Akzeptabel die Braunkohle war ein Zugeständnis der SPD, mit G&D-Kraftwerken wäre man viel besser bedient, könnte man auch viel schneller hoch und runterfahren als Kohle oder AKW, um die Erneuerbaren zu Managen.


29.12.2019 07:55    |    Feldwegpeser

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:54:50 Uhr:

Ich glaube, Feldwegpeser (cooler Nick übrigens :D) überschätzt unsere Demokratie ein bisschen.

Dennoch ist der Wahlschein in unserer Demokratie das auf diese Weise kann das Volk Die ist leider zu indirekt, als dass man mit seinen Kreuzchen wirklich etwas gegen den Filz (in Übersee auch gerne 'swamp') tun könnte.

Die überschätze ich nicht, sondern ich seh`s realistisch:

 

Wenn man bedenkt wieviele Personen an der Gesetzesbildung beteiligt sind und wie komplex die Prozesse sind (z.T. auch sein müssen!): Da muss gründlich recherchiert werden, Forschungsergebnisse müssen nach Relevanz und Seriosität gefiltert werden, Anhörungen finden statt, über Vorschläge muss debattiert- und abgestimmt werden. Dabei verteilen sich die Kapazitäten noch auf viele verschiedene Aufgabenschwerpunkte von denen Klima- und Umweltschutz nur einer ist. Der Verabschiedung eines Gesetzes muss nach einer bestimmten Zeit natürlich auch die Bewertung folgen wie wirksam es ist, ob nachreguliert werden muss und wenn ja in welchem Maß. Wenn ja beginnt die Prozedur erneut...Um realistisch zu bleiben muss man dem Prozess aufgrund seiner Komplexität leider eine Hysterese einräumen.

 

Je mehr Leute in die Entscheidungsfindung involviert sind, umso länger dauert eine solche. Dass Fachkreise aus Wissenschaft, Forschung und Politik involviert sind ist m.E. unabdinglich. Es reicht nicht wenn ein paar Kinder stur mit der Faust auf den Tisch hauen und aus eingeschränkter Sicht einzelne Forderungen heraus hauen. Es gilt sorgfältig und bedacht alle erdenklichen Aspekte zu berücksichtigen um dann kompromissvoll Entscheidungen mit Tragweite zu treffen. Dafür fehlt der FFF meiner Meinung nach der nötige Weitblick.

 

Damit nicht jedes schimpfende Schulkind auf allen Marktplätzen unserer Welt gehört werden muss, wählen Erwachsene (und das finde ich persönlich absolut richtig) ihre Volksvertreter, in der Hoffnung dass sie ihre Interessen angemessen vertreten. Darüber zu diskutieren wie gut oder schlecht sie das tun ist müßig. So vielfältig die Auffassungen und Interessen der Bevölkerung auch sind - eine Minderheit von Volksvetretern wird nie in der Lage sein alle Wünsche zu 100% befriedigen zu können. Es ist und bleibt ein ewiger Kompromiss, bei dem zumindest die Mehrheit der (demokratischen) Bevölkerung (die auch wirklich wählen geht) ihre wichtigsten Ziele im Großen und Ganzen erfüllt sehen sollte. Sofern man sich nicht selbst aktiv engagiert* (z.B. in Forschung+Wissenschaft, Klima- und Umweltschutz oder regional in der Politik) ist der Wahlschein das Mittel der Einflussnahme.

 

*

Mit aktiv engagieren meine ich übrigens nicht nur lautstark Forderungen zu stellen, sondern selbst mit an zu fassen! Selbst Plastikmüll aufsammeln! Vorbild sein! Konsequent den eigenen Lebensstil ändern und vorleben was man propagiert: VERZICHT! Verzicht auf Reisen, Verzicht auf alle Fahrzeuge die nicht ausschließlich muskelkraftgetrieben sind, Verzicht auf Konsumgüter, Verzicht auf Verpackungen, Energieverbrauch drastisch senken... Liest sich stark, nicht wahr? Und ist so einfach zu fordern aber so schwer umzusetzen.

 

Bei Kundgebungen der FFF, sollten meiner Meinung nach konsequenterweise nur Redner ans Mikrofon gelassen werden, die zuvor Genanntes selbst berücksichtigen, die z.B. zu Fuß oder mit dem Rad VON ZUHAUSE gekommen sind und die zuvor ihre Smartfones für immer abgegeben haben. Dann wären ihre Beweggründe zwar glaubhafter aber fortan wäre es Freitags vermutlich ruhig(er) auf öffentlichen Plätzen

 

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:54:50 Uhr:

Man sieht doch schon daran, dass Politiker X, wenn es mit dem Wunschposten Y nicht klappt, einfach ein anderes Ministerium Z zugesteckt wird. So können ja gar keine Fachleute an die wichtigen Posten kommen...

Wenn ich mir eine simple Analogie erlauben darf: große Firmen und Konzerne werden auch nicht zwangsläufig von Fachleuten geleitet. Das ist ein kann aber kein Muss bzw. eine Frage welchen Faches. Kaum ein Vorstandvorsitzender hat den fachlichen Hintergrund oder besitzt Fertigkeiten und Kenntnisse um ein Produkt aus seiner Produktpalette selbst zu fertigen - muss er meines Erachtens auch nicht. Er muss neben der erforderlichen Qualifikation im Management vor allem Führungskompetenz und Verhandlungsgeschick beweisen. Er muss wissen welche Leute und Teams er sich ins Boot holt, von wem er sich quasi verlässliche Informationen holt (die außerhalb seiner Führungstätigkeit liegen) um geeignete Entscheidungen treffen zu können. Auch bei großen Firmen und Konzernen wechseln Manager, die selbst in unterschiedlichen Branchen erfolgreich sein können. Da sehe ich deutlich Parallelen.


29.12.2019 09:11    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 29. Dezember 2019 um 07:55:34 Uhr:

...Dafür fehlt der FFF meiner Meinung nach der nötige Weitblick...

Wiederholt Glaubst Du an eine Eigenständige Politische Agenda wie es Scheint, so wie ich die FFF-Bewegung wahrgenommen habe wird an die Expertise verwiesen, was eben Politik nicht vermochte.

Hab's jetzt nochmal verlinkt da Du dies zu Negieren scheinst.


29.12.2019 09:27    |    Feldwegpeser

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 29. Dezember 2019 um 09:11:56 Uhr:

so wie ich die FFF-Bewegung wahrgenommen habe...wird an die Expertise verwiesen, was eben Politik nicht vermochte.

Weiter vorne hatte ich ja mal eingeräumt, dass Greta (sinnbildlich für die Bewegung) "lediglich" Informationen sammelt die Andere (aus Forschung und Wissenschaft) erarbeitet haben (Zitat "zeig mir Deine Uhr und ich sage Dir wie spät es ist"). Das tut die Politik aber auch: Die Grünen z.B. haben bereits lange vor FFF Belange der Umwelt zum Gegenstand politischer Handlungen gemacht und uns mit zunehmendem Einfluss entsprechende Gesetzesänderungen beschert die sich positiv auf Klima und Umwelt auswirken.

 

Daran ist meines Erachtens klar ersichtlich dass die Politik sehr wohl in der Lage ist was zu verändern. Das Tempo und die Intensität solcher Maßnahmen mit anderen, -nicht unbedingt nur rein Umwelt- u. Klimabezogenen Aspekten auch abzustimmen ist eine Herausforderung, die die Politik eben meistern muss. Wie gut oder schlecht ihr das gelingt möchte und kann ich persönlich an der Stelle nicht bewerten da mir persönlich der Weitblick für fehlt.


29.12.2019 10:55    |    Alexander67

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 29. Dezember 2019 um 07:55:34 Uhr:

......

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:54:50 Uhr:

Man sieht doch schon daran, dass Politiker X, wenn es mit dem Wunschposten Y nicht klappt, einfach ein anderes Ministerium Z zugesteckt wird. So können ja gar keine Fachleute an die wichtigen Posten kommen...

Wenn ich mir eine simple Analogie erlauben darf: große Firmen und Konzerne werden auch nicht zwangsläufig von Fachleuten geleitet. Das ist ein kann aber kein Muss bzw. eine Frage welchen Faches. Kaum ein Vorstandvorsitzender hat den fachlichen Hintergrund oder besitzt Fertigkeiten und Kenntnisse um ein Produkt aus seiner Produktpalette selbst zu fertigen - muss er meines Erachtens auch nicht. Er muss neben der erforderlichen Qualifikation im Management vor allem Führungskompetenz und Verhandlungsgeschick beweisen. Er muss wissen welche Leute und Teams er sich ins Boot holt, von wem er sich quasi verlässliche Informationen holt (die außerhalb seiner Führungstätigkeit liegen) um geeignete Entscheidungen treffen zu können. Auch bei großen Firmen und Konzernen wechseln Manager, die selbst in unterschiedlichen Branchen erfolgreich sein können. Da sehe ich deutlich Parallelen.

Also Führungskompetenz ist eher keine wichtige Qualifikation im Management.

Sonst gäbe es dort eher weniger als mehr Psychopathen.

https://www.zeit.de/.../...hopathen-interview-psychologe-jens-hoffmann


29.12.2019 11:08    |    BurkhardR

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 29. Dezember 2019 um 07:55:34 Uhr:

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:54:50 Uhr:

Ich glaube, Feldwegpeser (cooler Nick übrigens :D) überschätzt unsere Demokratie ein bisschen.

Dennoch ist der Wahlschein in unserer Demokratie das auf diese Weise kann das Volk Die ist leider zu indirekt, als dass man mit seinen Kreuzchen wirklich etwas gegen den Filz (in Übersee auch gerne 'swamp') tun könnte.

Die überschätze ich nicht, sondern ich seh`s realistisch:

 

...

 

Je mehr Leute in die Entscheidungsfindung involviert sind, umso länger dauert eine solche. Dass Fachkreise aus Wissenschaft, Forschung und Politik involviert sind ist m.E. unabdinglich. Es reicht nicht wenn ein paar Kinder stur mit der Faust auf den Tisch hauen und aus eingeschränkter Sicht einzelne Forderungen heraus hauen. Es gilt sorgfältig und bedacht alle erdenklichen Aspekte zu berücksichtigen um dann kompromissvoll Entscheidungen mit Tragweite zu treffen. Dafür fehlt der FFF meiner Meinung nach der nötige Weitblick.

Völlig einverstanden. Dieser komplexe Entscheidungsprozess hat leider die Problematik, vor allem wenn Behörden involviert sind, sich stetig zu verlangsamen bis hin zum völligen Einschlafen - und der Zustand war erreicht. Da hat eine Faust gefehlt, die auf den Tisch haut und die Schlafenden aufweckt. Dass dies die Hand eines kleinen Mädchens war, ist ein Glücksfall, es hätten auch 500 Millionen Afrikaner, deren Kontinent unbewohnbar geworden ist, mit einem Knüppel in der Hand und einer Kalaschnikow auf dem Rücken sein können...


29.12.2019 11:38    |    tartra

Zitat:

@Feldwegpeser schrieb am 28. Dezember 2019 um 19:07:58 Uhr:

....

 

Lasst das Geld für den Rummel um FFF und Greta`s Reisen lieber direkt an die Stellen fließen, die aktiv an der Lösung des Problems arbeiten. Den öffentlichen Zirkus braucht es meines Erachtens nicht. Er bindet nur unnötig Ressourcen.

Warst du schon mal auf einer FFF Demo?:confused:

 

Ich hab mir das mal live in der Invalidenstraße Berlin angesehen, weil ich eh zufällig mit dem Fahrrad:cool: da vorbei bin .... Also wo FFF unmengen Geld verbrennen soll must du mir mal erklären im Verhältnis zu dem was sie bewegen ..... Da stand genau eine Polizeiwanne, da ist bei einem Regionalliga Fussaballspiel mehr Aufgebot ..

 

Übrigens ist der Invalidenplatz in Berlin genau neben dem Verkehrsministerium, also was in der gleichen Zeit für deutsche Premiumfahrzeuge anrollen mit Mitarbeitern und die verbrennen ja nun mal richtig Geld als gefühlter verlängerter Arm der german Autoindustrie ... kann mich nur wiederholen Bahn, Maut ...

 

Ich kann jedem empfehlen sich eine FFF selber anzuschauen und nicht wild Stammtischparolen raus zu hauen... Im Grunde ist es ganz harmlos, man fühlt sich halt altersbedingt:D wie auf einer Kids Demo und wie bei allen Demos, viele Laberköpfe & Selbstdarsteller die eher darauf achten das die frisur für´n YouTube Kanal passt und einschläfernde Monologe führen:D Aber, es gibt halt auch ein paar Redner die vernüftig "reden" können und auch wissen wovon sie sprechen, sowas merkt man relativ schnell ...

 

Ansonsten ist das echt harmlos und der V8 Stammtisch in Buxtehude braucht jetzt nicht Panik schieben, da war hier vor >10 Jahre die 1.Mai Demos, in Kreuzberg um Dimensionen heftiger und gewaltätiger:cool::D


29.12.2019 12:29    |    Schwarzwald4motion

Greta ist irgendwie sowas wie ein Katalysator bei Ihrer Generation, es hilft das eigene Verhalten zu hinterfragen und dabei bleibt's natürlich nicht.

Sehe das ganze also recht entspannt, vor allem weil sich die Schnittmengen mit den Grünen doch in Grenzen halten.


29.12.2019 12:44    |    Drahkke

Zitat:

@Burkhard C schrieb am 28. Dezember 2019 um 00:18:20 Uhr:

Wie bekloppt muß die Bevölkerung eines Landes sein, sich die maßgebende Säule seines Wohlstandes, seiner wirtschaftlichen Existenz, wegtreten zu lassen, und denen, die die Hinrichtung der deutschen Wirtschaft vollstrecken, noch zuzujubeln?

Das ist doch das Problematische an der Denkweise:

 

Alle Probleme des Klimawandels sollen in Kauf genommen werden, nur um die eigene Wohlstandsblase zu retten. Daß diese unter den Folgen der Klima-Krise ebenfalls in ihrem Bestand gefährdet ist, wird dabei konsequent ausgeblendet.


29.12.2019 12:51    |    tartra

Eine Bevölkerung muss bekloppt sein an alten Technologien festzuhalten, die teilweise nur noch mit millionen schweren Subventionen am Leben erhalten werden. Und ganz schlimm wenn man den Wandel verschläft und andere fahren mit dem Zug davon ... Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit ... lieber @Burkhard C ;)

 

Was natürlich nicht heißt das ich z.B. gegen Verbrennungsmotoren bin, ganz im Gegenteil ich sehe da mit mutiger Forschung auch auf diesem Gebiet noch reichlich Potenzial .... Biokraftstoffe, syntehetische Kraftstoffe ...u.s.w.

 

Was ich an Leuten und Greta im Grunde mag, ist das es keine Dampfplauderer sind, machen ihre Statements ... Punkt ... mal ein wenig Show, aber was Sie vor der UN gemacht hat war ja auch sehr kurz, da haben schon ganz andere Staatslenker minutenlange Reden geschwungen mit 0 Inhalt ....

 

Greta hat es auch irgendwie geschafft, das selbst der Trump sich erstaunlich stark zurückgehalten hat, hatte fast das Gefühl er hatte regelrecht Schiss davor sie per Twitter zu heftig&oft anzugreifen, weil das Gegenfeuer hätte nicht in seine Strategie bei seiner Bevölkerung gepasst ..


29.12.2019 12:56    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@tartra schrieb am 29. Dezember 2019 um 12:51:03 Uhr:

Was ich an Leuten und Greta im Grunde mag, ist das es keine Dampfplauderer sind...

Sind halt noch nicht so "Sozialkompetent" wie die Erwachsenen. *Sarkasmus off*


29.12.2019 13:10    |    Celsi

Ich versuche krampfhaft, mich nicht von Greta beeinflussen zu lassen. Ich bin noch in anderen Communities unterwegs, und da wird sie teilweise ziemlich unter der Gürtellinie angegangen.

Ich will nicht genauso tief sinken, also versuche ich, sie zu ignorieren.

 

Denn ich mag sie nicht, bzw. ich mag die Panik nicht, die die verbreitet. Ich bin nicht davon überzeugt (wie auch, es ist nicht zweifelsfrei beweisbar), dass der Klimawandel ausschließlich menschengemacht ist, und noch weniger bin ich davon überzeugt, dass Deutschland odsr Europa diesen auch nur ansatzweise aufhalten können, während andere Länder sich einen Dreck drum scheren.

Das sorgt dafür, dass genau die Verbotspolitik aufkommt, wie sie die Grünen praktizieren, und dieser Kult, diese "Klimareligion" sorgt dafür, dass mehr Leute sie wählen.

Tempo 130, erhöhte Kraftstoffpreise und Böllerverbot sind ja schon auf dem Tisch, aber wartet mal ab, was da noch alles kommen wird an aktionistischen Maßnahmen, die praktisch nichts bewirken.

Folgende Maßnahmen halte ich für sehr realistisch, dass sie kommen werden:

- Verbot von Holzkohlegrillen

- Verbot von Osterfeuern

- Verbot von offenen Kaminen/Holzofen in Wohnungen

- Verbot von Verbrennungsmotoren in Städten/Umweltzonen

- Gesetz zur Einschränkung der Nutztierhaltung / starke Verteuerung von Fleisch

 

Und das alles ohne nennenswerten positive Einfluss auf das Klima. Dass man den nicht erkennen kann, wird man damit erklären, dass andere weiterhin "klimaschädlich" unterwegs sind, aber dass wir uns in unserer Vorreiter-Rolle sonnen können. Wir knabbern zwar dabei Karotten statt Steak, sind nicht da, wo wir sein wollen (weil wir nicht reisen können/dürfen), sind arbeitslos (zerstörte Industrie) und genießen andere selbstauferlegte Gängelungen, aber wir dürfen uns totaaaaal überlegen fühlen.

 

Ich hoffe, ich trete ab, bevor das alles eintrifft, aber ich fürchte, mit 50 bin ich zu jung um zu entkommen.

Eines steht schon mal fest: sobald die Bekloppten ein Tempolimit durchboxen, werde ich zum AfD Wähler. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Protest.


29.12.2019 13:13    |    conchecco

Wir haben ja mannigfache Gesetze in Deutschland. Das kann man gut, oder nicht so gut finden. Tatsache ist das wir uns mit entsprechenden Sanktionen alle daran halten (sollten). Jedenfalls wird z.B. erwartet, dass ich bei Tempo 130 mich daran halte. Genauso die Steuererklärung die bis auf den Cent genau eingetrieben wird, damit es hier weiterläuft.

Wir haben auch Schulpflicht in Deutschland, ich finde den Aspekt interessant, das zu jedem fff Schulschwänzer die entsprechenden zwei Elternteile gehören. Auch ein wichtiges Signal für die Zukunft.

Beste Grüße


29.12.2019 13:14    |    Drahkke

Zitat:

@Celsi schrieb am 29. Dezember 2019 um 13:10:14 Uhr:

...ich mag die Panik nicht, die die verbreitet.

Welche Herangehensweise hälst du für zielführender angesichts der Tatsache, daß es mittlerweile "5 vor 12" ist bei den Auswirkungen des Klimawandels?


29.12.2019 13:31    |    wellental

@Celsi: Exakt so seh ich das auch. Bis auf den AFD-Ansatz ;)

 

Zitat:

@Drahkke schrieb am 29. Dezember 2019 um 13:14:12 Uhr:

Welche Herangehensweise hälst du für zielführender angesichts der Tatsache, daß es mittlerweile "5 vor 12" ist bei den Auswirkungen des Klimawandels?

Erstens stelle ich das "5 vor 12" mal - vollkommen wertfrei - zur Disposition - Ist ja nicht der erste Weltuntergang in den letzten Dekaden. Nur heute hört man halt dank Internet mehr davon.

 

Zweitens: Man könnte beispielsweise sämtliche Investitionen, die man für eine Vermeidung des Unvermeidlichen verplempert dazu nutzen, sich drauf vorzubereiten und Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört auch entsprechende Hilfe in Ländern zu leisten, die es wesentlich härter treffen wird als uns.

 

Drittens: Ja, ich weiß, Totschlagargument von wegen "Sollen andere anfangen" - dennoch bin ich der Meinung recht viel für die Umwelt zu tun. Energetisch günstig gebaut, Pelletsheizung (Ist ja heute auch schon wieder böse), Keine Flugreisen, keine Kreuzfahrten, Mülltrennung, LED-Beleuchtung allenorten etc. So wie eben viele anderen Deutschen auch - dennoch habe ich keine Lust, wie ein Spartaner zu hausen. Ich buckel jeden Tag bis zum Erbrechen, hab ein Haus abzuzahlen und eine Familie zu ernähren. Da werd ich mir weder mein Fleisch vermiesen lassen (Das übrigens vom nicht-Soja-verfütternden Bauern aus der Nachbarschaft kommt), auch wenns mehr als 2-mal die Woche ist noch meinen dreijährlichen Strandurlaub in Italien, den ich mit dem Auto antrete, noch sonst irgendwas, was anderen sinnlos erscheinen mag. Es reicht einfach langsam!

 

Viertens: Man könnte, würde man das mit der "Enregiewende" wirklich ernst meinen, mal damit anfangen den Strom billiger zu machen. Dann würden vielleicht auch mehr auf den Zug aufspringen. Leute holt man über Geld, nicht über Ideologie. Das geht nur bei den Jungen ;)

 

Fünftens: Es wird alles schön auf unsere Generation abgewälzt. Klasse - Hat mal wer mit der Vorgängergeneration geredet? Ich hab den Scheiß, den die politisch und ökologisch verbockt haben nicht zu verantworten. Der Unterschied ist: Die kriegen wenigstens noch eine Rente, die Schuldigen sollen wohl aber wir alleine sein. Zumindest schwingt das in den Diskussionen immer gern als Subtext mit. (Subjektiv betrachtet)


29.12.2019 13:42    |    Burkhard C

Deutsche Umwelthilfe verlangt Filterpflicht für Kaminöfen

 

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dringt auf eine schnellere Reduzierung der Feinstaubemissionen aus Kaminöfen. "Wir fordern kurzfristig einen verpflichtenden Einbau von Partikelabscheidern bei Neugeräten.

 

Eine Verpflichtung zur Nachrüstung von bestehenden Geräten muss sobald wie möglich folgen", sagte Patrick Huth, DUH-Projektmanager für Verkehr und Luftreinhaltung, der "Welt am Sonntag".

 

Nach Einschätzung der Umwelthilfe gehe der Ausstoß von Ruß und Feinstaubpartikeln aus so genannten Einzelraumfeuerungsanlagen trotz strengerer Vorschriften nicht zurück, sondern nehme sogar noch zu. Das liege auch daran, dass selbst bei neuen Geräten keine Filterpflicht bestehe.

 

"Für uns ist es nicht nachvollziehbar, dass bei Diesel-Pkw ein Partikelfilter vorgeschrieben ist, bei Öfen aber nicht", so der DUH-Experte weiter. Kritik gibt es auch an den Feinstaub-Messverfahren: "Die Feinstaubemissionen werden vor allem in den großen Städten gemessen - dort, wo viel Verkehr herrscht", sagte Axel Friedrich, pensionierter Umweltbeamter und Experte für Verkehr und Luftreinhaltung, der "Welt am Sonntag".

 

Holzöfen seien aber vor allem in eher ländlichen Regionen oder am Stadtrand in Betrieb. "Insofern messen wir an den falschen Stellen", so der Verkehrsexperte weiter. Zudem würden die falschen Partikel registriert. In Verkehr und Industrie entstünden vor allem Partikel mit einer Größe von bis zu zehn Mikrometern (PM10). Holzfeuer dagegen produzierten viele Partikel mit einer Größe von maximal 2,5 Mikrometern. "Das Problem ist, dass diese PM 2,5-Anteile nicht gemessen werden", sagte Friedrich.

 

Man müsse die Messmethoden ändern, forderte der Experte. Die Deutsche Umwelthilfe schätzt den Anteil der gesundheitsschädlichen Kleinstpartikel aus Einzelraumfeuerstätten als besonders hoch ein: "Rund 90 Prozent der Partikel, die bei der Holzverbrennung entstehen, sind kleiner als ein Mikrometer. Diese dringen besonders tief in die Lunge und den Blutkreislauf ein", heißt es auf der Website des Interessenverbands.

 

Hinzu kämen größere Rußteilchen, die laut DUH nach CO2 als zweitgrößter Verursacher des Treibhauseffekts gelten. Laut Umweltbundesamt gibt es rund elf Millionen Kamine und Kaminöfen in deutschen Haushalten. Etwa vier bis fünf Millionen davon erfüllten noch nicht die aktuellen Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung und müssten schrittweise ausgetauscht werden.

 

So müssten Öfen mit einem Herstellungsdatum zwischen Januar 1985 und Dezember 1994 (laut Typenschild) bis Ende des Jahres 2020 ausgetauscht oder so nachgerüstet werden, dass sie die geltenden Emissionswerte einhalten, berichtet die "Welt am Sonntag". Für Öfen aus den Jahren 1995 bis März 2010 hätten Verbraucher noch bis Ende 2024 Zeit für Austausch oder Nachrüstung.

 

 

 

Soweit eben gelesen. Allen denen, die über den Sinn oder Unsinn der Theorie, die ich nach wie vor als KLIMALÜGE bezeichne, debattieren, möchte ich die einfache Frage stellen: Merkt Ihr eigentlich wirklich nicht, was hier läuft? Hier wird den Menschen scheibchenweise die Existenzgrundlage entzogen.

 

Don´t panic, wenn es im eigenen Geldbeutel weh tut, wenn es ganz konkret an die eigene Existenz geht, dann merkt ein jeder, wo der Hammer hängt. Mit Existenz meine ich nicht die 2 Urlaubsreisen pro Jahr, alle 4 Jahre neues Auto und die vielen anderen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens. Damit meine ich die Möglichkeit, daß die ganze Familie jeden Tag was zum Essen und im Winter eine geheizte Wohnung hat, ohne daß Vater und Mutter beide Vollzeit plus 400Euro Job bis zum Umfallen im Hamsterrad strampeln.

 

Es gibt wohl weltweit kein Land, dessen Bevölkerung so bekloppt ist, in Scharen für die Verschlechterung der eigenen Lebensumstände auf die Straße zu gehen. Bis auf Deutschland eben.

 

Bis dahin steht es ja jedem frei, eigenständig zu recherchieren, wer diese Leute, Greta, DUH, Herr Resch usw sind. Und wer hinter diesen Leuten steht, sie finanziert, in den Medien pusht etc.

 

Nächstes Jahr soll ein Film rauskommen, Titel: Greta. Allein den Vorberichterstattungen läßt sich entnehmen, daß diese Jugendliche mit den bisweilen gruseligen Gesichtsausdrücken von Anfang an mit großem Aufwand medial begleitet und aufgebaut worden ist. Darüber nachzudenken ist lohnenswerter als die Aussagen von schreienden Rotzblagen zu diskutieren, die im Leben nie was gearbeitet haben, mindestens teilweise auch nie etwas wertschöpfendes arbeiten werden und ohne SUV Taxi Mama und smarthome gesteuerte Badezimmerheizung vollständig verloren sind.

 

In diesem Sinne schönen Sonntag noch und viel Freude mit den steigenden Strompreisen im kommenden Jahr. Ist doch für ne gute Sache.

 

M.f.G.: Burkhard C


29.12.2019 13:47    |    Drahkke

Zitat:

@Burkhard C schrieb am 29. Dezember 2019 um 13:42:23 Uhr:

Deutsche Umwelthilfe verlangt Filterpflicht für Kaminöfen

 

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dringt auf eine schnellere Reduzierung der Feinstaubemissionen aus Kaminöfen. "Wir fordern kurzfristig einen verpflichtenden Einbau von Partikelabscheidern bei Neugeräten.

 

Soweit eben gelesen. Allen denen, die über den Sinn oder Unsinn der Theorie, die ich nach wie vor als KLIMALÜGE bezeichne...

Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Themen-Komplexe.

 

Feinstaubemissionen beeinflussen nicht das Klima, sondern die Luftqualität am Esmissionsort.


Deine Antwort auf "Hat Greta euch beeinflusst?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

jennss jennss


 

Besucher

  • anonym
  • bigweo
  • GrandPas
  • Primotenente
  • moguth
  • myinfo
  • sopjoee
  • Ie1234
  • BassSuchti
  • Lewellyn

Archiv