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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

18.12.2019 21:58    |    jennss    |    Kommentare (1.091)

Hat euch Greta beeinflusst bei euren Urlaubsentscheidungen?

Kreuzfahrten und Flüge
Kreuzfahrten und Flüge

Kreuzfahrten und Flugreisen boomen. In der "Zeit" ist ein Artikel, der für 2040 die doppelte Anzahl an Flügen prognostiziert.

 

Auch bei Kreuzfahrten gibt es einen Passagierrekord.

 

Und Greta warnt vor den Folgen, fährt demonstrativ mit Segelboot über den Atlantik, um den Leuten zu zeigen, welche Mühen sie in Kauf nimmt, um beides zu meiden.

 

Immerhin gibt es bei beiden Reiseformen Bestrebungen, umweltfreundlicher zu werden. Beim Fliegen gibt es bereits das teure SAF (Sustainable Aviation Fuel = Synthetisches Flugbenzin), welches die CO²-Erzeugung stark verringert. Es wird bisher jedoch selten eingesetzt, weil teuer. Außerdem gibt es die freiwillige CO²-Kompensation. Bei Kreuzfahrten gibt es LNG-Antriebe, Flüssiggas, z.B. bei der Aida Nova, dem mit Abstand umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff. Dies senkt zwar CO² nicht sehr stark, aber immerhin den Feinstaub. Leider fahren die allermeisten Kreuzfahrschiffe noch mit Diesel (in Landnähe) und Schweröl (auf offener See, schwarzer Rauch).

 

Trotzdem wäre es noch umweltfreundlicher, die eigenen Urlaube nicht in so fernen Ländern oder auf See zu planen.

 

Nun kommt da so ein kleines 16-jähriges Mädchen, das mit ihren Zöpfen eher wie 12 aussieht und Asperger hat, und ermahnt die großen Politiker dieser Welt. Ist das nicht frech? Immerhin soll sie sehr gut informiert sein, hat viele hochkarätige Wissenschaftler als Berater:

 

Zitat:

Die schwedische Zeitung Expressen hat nun eine Liste der Greta-Berater veröffentlicht. Alle diese Experten haben Rang und Namen, die meisten davon sind weltweit renommierte Forscher. Unter ihnen ist ein deutscher Professor aus Potsdam.

So dumm ist sie nicht. Hier ein interessantes Interview:

 

Zitat:

Anderson: Ich habe in den Gesprächen mit ihr oft den Eindruck, mit einer jüngeren Kollegin unseres Instituts zu diskutieren, aber nicht mit einer Jugendlichen. Greta weiß unglaublich viel über den Klimawandel, und sie lernt ständig dazu. Neulich hat sie mir einen ihrer Texte über Aerosole geschickt.

SPIEGEL ONLINE: Schwebeteilchen, die den Treibhauseffekt mindern können.

 

Anderson: Ich fragte nach, woher sie diese oder jene Zahl habe. Darauf schickte sie mir mehrere Links und Zusammenfassungen aus wissenschaftlichen Texten, die sie durchgearbeitet hatte. Beeindruckend für eine 16-Jährige.

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Die Situation scheint durchaus kritisch zu sein, wenn sogar das EU-Parlament den "Klimanotstand" ausruft. Auch andere sagen, dass das Eis am Nordpol erschreckend schnell schmilzt.

 

Dennoch scheinen ihre Warnungen in der Masse nicht wirklich ernst genommen zu werden. Oder wie kommt dieser Anstieg an Flug- und Kreuzfahrtreisen? Oder ist die ganze Sache mit dem Klima doch nur Unsinn und wir Menschen haben eh keinen Einfluss darauf? Oder sagt ihr euch: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, die Erde existiert eh nicht ewig?

j.

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20.02.2020 14:59    |    Schwarzwald4motion

20.02.2020 15:06    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Februar 2020 um 14:59:01 Uhr:

Ein Forumskollege hat mal den unterhaltsamen Link eingestellt.

Das ist nicht sooo lustig!!!

Eine so extrem horizontale Entwicklung wie seit ca 1950 gibt es in der kompletten Timeline nicht.

Wie lange dauert es wohl bis diese Entwicklung wieder halbwegs senkrecht läuft?


20.02.2020 15:21    |    Schwarzwald4motion

Eine Farbvertikale 1°C, andere Links scheinen heftiger.

Zitat:

Wie lange dauert es wohl bis diese Entwicklung wieder halbwegs senkrecht läuft?

Such Dir doch ein Szenario aus.


20.02.2020 15:36    |    Luke-R56

Zitat:

@mark29 schrieb am 20. Februar 2020 um 08:51:44 Uhr:

Ja, da hast Du Recht.

 

Aber um das Ganze mal besser verstehen zu können, wüßte ich gern, ob es beispielsweise tagsüber überproportional wärmer wird, dafür die Nächte aber abkühlen oder zwar die Winter wärmer sind und die Sommer Spitzen aufweisen aber insgesamt kühler werden...

 

Wenn die Heizung in der Küche kaputt geht, kann ich zwar im Wohnzimmer die Heizung voll aufdrehen und die Durchschnittstemperatur in der Wohnung halten, angenehm ist es so aber in beiden Räumen nicht und meine Zimmerpflanzen leiden sehr wahrscheinlich auch in beiden Räumen.

 

Weißt Du was ich meine?

 

Anhand der Differentierung könnte man auch bestimmte Phänomene besser bewerten.

Generell scheint es vor allem in den kälteren Gegenden wärmer zu werden, so wurden z.B. die Tage zum ersten Mal überhaupt über 20°C in der Antarktis gemessen. Aber eine Erwärmung um X°C ist nur Teil des Problems. Ein anderes sind z.B. höhere Dürrehäufigkeiten. Die letzten beiden Sommer waren in Deutschland sehr trocken. So trocken, dass der Boden bei stärkeren Regenfällen nur noch in den obersten Zentimetern durchfeuchtet wird, und darunter trocken bleibt. Das könnte für unsere Wälder wirklich kritisch werden, wenn der Trend weitergeht.

 

Für das System Erde an sich sind höhere Temperaturen erstmal nicht dramatisch. Zur Kreidezeit lag die Temperatur der Ozeane bis hinunter in die Tiefsee wohl um die 20°C (heute 4°C). Das Leben, auch Säugetiere, hat sich damals sauwohl gefühlt. Allerdings kam es dazu wahrscheinlich sehr viel langsamer als es die heutigen Trends sind. Deshalb ist das auch kein Argument, sich einfach zurück zu lehnen.


20.02.2020 16:32    |    mark29

Trockene Sommerin Dtl. kenne ich auch aus meiner Kindheit, mit temporärer Unterbrechung der Wasserversorgung.


20.02.2020 17:04    |    jennss

Zitat:

@mark29 schrieb am 20. Februar 2020 um 07:58:51 Uhr:

Wie würde das Aussterben aussehen?

Bestimmt qualvoll. Mit Glück erlöst uns vielleicht ein Asteroideneinschlag kurz vor Feierabend, so wie die Erlösung von Manke durch Jon Schnee :D. (Sorry, bin gerade im GoT-Fieber ;)).

j.

 

PS: Ich hatte dazu mal einen Kurzfilm für 99fire-films gedreht: https://m.youtube.com/watch?v=O1ufBqA4VKw (Weltuntergangsreport).

Ich bin übrigens der eingeblendete "Dolmetscher", obwohl ich selbst gehörlos bin. :) War ganz unprofessionell und spontan, mit Thema "Hauptsache ihr habt Spaß". Untertitel sind einblendbar.


20.02.2020 17:16    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Februar 2020 um 15:21:52 Uhr:

Eine Farbvertikale 1°C, andere Links scheinen heftiger.

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Februar 2020 um 15:21:52 Uhr:

Zitat:

Wie lange dauert es wohl bis diese Entwicklung wieder halbwegs senkrecht läuft?

Such Dir doch ein Szenario aus.

Das Problem ist, dass es so ein extremes Szenario wohl niemals zuvor gab.

Welches soll ich wählen?

Eines mit einer durchschnittlichen Luft Temperatur von 80 Grad?


20.02.2020 17:22    |    mark29

Also ist eine extreme Aufheizung im 2stelligen Bereich innerhalb weniger Monate tatsächlich denkbar, bzw. wahrscheinlich?


20.02.2020 17:24    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Februar 2020 um 17:16:48 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Februar 2020 um 15:21:52 Uhr:

 

Such Dir doch ein Szenario aus.

Das Problem ist, dass es so ein extremes Szenario wohl niemals zuvor gab.

Welches soll ich wählen?

Eines mit einer durchschnittlichen Luft Temperatur von 80 Grad?

Der Link gab 3 Vor: :D

 

- Bestes Szenario also sofortige Annahme massiver Maßnahmen zur Emissionsbegrenzung

- Optimistisches Szenario

- aktueller Pfad

 

...:rolleyes:


20.02.2020 18:25    |    mark29

Ist das beste Szenario schnellstens alles neu zu kaufen? Kühlschrank, Heizung, Auto? Oder möglichst nichts zu kaufen, weil die Nutzung sparsamer Produkte zu lange bräuchte den CO2 Ausstoß der Produktion zu kompensieren????


20.02.2020 18:33    |    Drahkke

Pauschal kann man diese Frage wohl nicht beantworten, da es hier auf den Einzelfall ankommt.


20.02.2020 18:59    |    Schwarzwald4motion

Bei einem Älteren Kühlschrank Ü~15 Jahre würde ich keine sec. Zögern. Beim Rest hängts an den zu erwartenden Reparaturen, irgendwann ist halt Neu trotz Fertigungs-CO2-Abdruck. Wichtiger ist Dann das Richtige zu kaufen, also beachte den zu erwartenden TCO auf Lebenszeit.


20.02.2020 19:17    |    mark29

Mal angenommen alles ist 4 Jahre alt, und auf dem damals aktuellen Stand. Einmal alles neu und die nächsten 20 Jahre ein grünes Gewissen? Oder alle 2-3 Jahre immer alles auf den neuesten Stand bringen? Oder was man hat 20 Jahre nutzen und gegen das dann optimale tauschen? Oder eben dann, wenn es einen wirklichen Durchbruch bzgl. CO2 gibt?


20.02.2020 19:22    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Februar 2020 um 17:24:09 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Februar 2020 um 17:16:48 Uhr:

 

Das Problem ist, dass es so ein extremes Szenario wohl niemals zuvor gab.

Welches soll ich wählen?

Eines mit einer durchschnittlichen Luft Temperatur von 80 Grad?

Der Link gab 3 Vor: :D

 

- Bestes Szenario also sofortige Annahme massiver Maßnahmen zur Emissionsbegrenzung

- Optimistisches Szenario

- aktueller Pfad

 

...:rolleyes:

Mein Eindruck ist, der aktuelle Pfad ist noch zu optimistisch.

Selbst wenn jetzt alles optimal läuft


20.02.2020 20:38    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mark29 schrieb am 20. Februar 2020 um 19:17:07 Uhr:

...Oder eben dann, wenn es einen wirklichen Durchbruch bzgl. CO2 gibt?

Nachhaltiges wirtschaften was hält nur 4 Jahre :confused: Wenn natürlich das Nachfolgende Gerät sich durch die Energieeinsparungen schnell amortisiert, wie eben beim Kühl oder Gefrierschrank dann macht das Sinn.

den Wichtigsten Punkt hatte ich vergessen: Kein Ersatz notwendig, man muss ja nicht alles haben.

 

Bei einigen elektronischen Geräten würde ich mal den Vergleich mit den alten machen PC, ein Staubsauger spart vielleicht ~100€ in 5 Jahren, Durchbruch gab's ja bei dem Glühobst das war z.B. dafür der Stichtag.

Es gibt genug tolle Produkte die können sollten weiterbenutzt werden, sollten aber vielleicht nur zu Energiereichen Zeiten eingeschaltet werden Waschmaschine z.B., leider kommt von dem ersparten nichts beim Verbraucher an.


20.02.2020 20:55    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Februar 2020 um 20:38:35 Uhr:

Bei einigen elektronischen Geräten würde ich mal den Vergleich mit den alten machen PC, ein Staubsauger spart vielleicht ~100€ in 5 Jahren, Durchbruch gab's ja bei dem Glühobst das war z.B. dafür der Stichtag.

Es gibt genug tolle Produkte die können sollten weiterbenutzt werden, sollten aber vielleicht nur zu Energiereichen Zeiten eingeschaltet werden Waschmaschine z.B., leider kommt von dem ersparten nichts beim Verbraucher an.

Bei IT kommt der Faktor Sicherheitsupdates dazu. Nicht nur für das OS, sondern auch die div. Firmwares. D.h. am falschen Ende gespart kann das ganz große Schäden verursachen. Mal davon abgesehen, dass langsamere Rechner tendenziell länger laufen müssen bzw. nicht so gerne abgeschaltet werden _weil_ sie so lange zum Booten brauchen (Stand-by funktioniert nicht immer zuverlässig und meist muss man 1x/Monat Neustart machen wg. OS-Sicherheitsupdates).

 

notting


20.02.2020 21:54    |    mark29

Schäden für die Umwelt?


20.02.2020 22:25    |    Luke-R56

Zitat:

@mark29 schrieb am 20. Februar 2020 um 17:22:52 Uhr:

Also ist eine extreme Aufheizung im 2stelligen Bereich innerhalb weniger Monate tatsächlich denkbar, bzw. wahrscheinlich?

Der globalen Durchschnittstemperatur? Klares nein, sofern da draussen nicht jemand gerade einen Todesstern baut.


20.02.2020 22:30    |    Alexander67

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 20. Februar 2020 um 22:25:53 Uhr:

Zitat:

@mark29 schrieb am 20. Februar 2020 um 17:22:52 Uhr:

Also ist eine extreme Aufheizung im 2stelligen Bereich innerhalb weniger Monate tatsächlich denkbar, bzw. wahrscheinlich?

Der globalen Durchschnittstemperatur? Klares nein, sofern da draussen nicht jemand gerade einen Todesstern baut.

Nur, es muss ja nicht in ein paar Monaten sein.

In einem Jahrzehnt ein halbes Grad, im nächsten ein ganzes und wenn es mal in Summe 10 Grad sind, dann wird es schon schwierig.


21.02.2020 07:15    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Februar 2020 um 22:30:32 Uhr:

...und wenn es mal in Summe 10 Grad sind, dann wird es schon schwierig.

:confused::confused: Schwierig mit was, der Nahrungsmittelbeschaffung dem Wasser, Du sprichst doch von Dauerhaft obendrauf oder, Flüchtlinge gebe es massenweise währenddessen wären viele Europäer schon auf dem Weg nach Grönland :D


21.02.2020 07:44    |    Alexander67

Mit vielem wird es schwierig.

Hamburg und andere Küstenstädte weltweit haben oder hatten (weil nicht mehr existent) ein Problem mit dem steigenden Meeresspiegel.

Ganze Länder wie Bangladesch könnten untergehen. Was mehrere 100 Millionen Flüchtlinge allein wegen dem Hochwasser bedeutet. Von sonstigen Umwälzungen nicht zu reden. Sollte der Meeresspiegel um 30 Meter steigen, dann sind Berlin und Paris auf einmal Küstenstädte.

 

Doch, 10 Grad mehr würden zu Problemen führen.


21.02.2020 08:01    |    mz4

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Februar 2020 um 18:59:17 Uhr:

Bei einem Älteren Kühlschrank Ü~15 Jahre würde ich keine sec. Zögern. Beim Rest hängts an den zu erwartenden Reparaturen, irgendwann ist halt Neu trotz Fertigungs-CO2-Abdruck. Wichtiger ist Dann das Richtige zu kaufen, also beachte den zu erwartenden TCO auf Lebenszeit.

Die Aussage galt mal vor 15Jahren...

 

Ganz ehrlich das ist Blödinn es so zu pauschalisieren.

 

Ich habe 2002 ein 350L Liebherr Gefrierschrank Nofrost gekauft der heute noch geht.. damals A+... vor 10 Jahren habe ich den selben noch mal gekauft also 350L Liebherr NoFrost aber A+++.... auch ein neuen Liebherr 350L Kühlschrank A++ vor 10 Jahren...

 

zwischen A+ und A+++ -20/-40% liegen je nach Gerätekategorie 20-50KWh im Jahr... bis sich das rechnet ist sanktnimmerleinstag ;)

 

das meiste CO2 entsteht durch die Produktion!

Nicht durch den bösen bösen Stromverbauch der inzwischen auch bei Kohle mit CO2 Rückgewinnung läuft und praktisch kein CO2 abwirft..

 

Also sollte man auch sofort alle Kohlensäurehaltigen Lebensmittel die nachträglich versetzt werden wo die nicht durch Gährung entsteht VERBIETEN...

kein Sprudel mehr nur noch stilles Wasser, keine Cola mehr usw...

Bin mal gespannt wie man das dann rechnet was an CO2 da eingespart werden könnte. was nicht wieder in die Umwelt geht...


21.02.2020 08:11    |    mark29

Gibt es Maschinen die aus CO2 O2 machen? Was wäre wenn alles CO2 in der Armosphäre damit umgewandelt werden würde?


21.02.2020 09:04    |    jennss

Die Maschinen heißen "Bäume" :D.

j.


21.02.2020 09:11    |    mz4

und die sind an Straßen am grünsten ;)


21.02.2020 09:17    |    jennss

Wenn da nur noch E-Autos fahren, bekommen die Bäume an Straßen kein "Futter" (CO2) mehr, aber auf Schadstoffe verzichten sie gerne :).

j.


21.02.2020 09:20    |    mark29

Schaffen die Bäume das gesamte CO2 abzubauen???? Echt???? Wo ist dann das Problem?


21.02.2020 09:38    |    tartra

Zitat:

@mark29 schrieb am 21. Februar 2020 um 09:20:22 Uhr:

Schaffen die Bäume das gesamte CO2 abzubauen???? Echt???? Wo ist dann das Problem?

In Chemie nicht aufgepasst?:D

 

Wenn aus CO2 ein O2 werden soll, muss das C (Kohlenstoff) irgendwo bleiben ... Das ist dann der Baum selber ... Nun müsste man die gewachsenden Bäume tief im Inneren der Erde "Luftdicht" einstampfen, praktisch genau so wie die Kohle oder das Öl da unten seit Urzeiten schlummert, waren auch mal Biomasse ... praktisch umsetzbar...sehe ich nicht ....:rolleyes:

 

Pflanzen sind übrigends ein Kreislauf, die sind nicht dafür ausgelegt nur zu absorbieren, damit wir weiter rumdödeln können....:p

 

Je nach Tageszeit/Licht produzieren Pflanzen auch CO2, spätetses wenn das Laub/Nadeln/Äste/tote Baum auf dem Boden verrottet wird das CO2 wieder freigesetzt... Kreislauf halt, den wir ordentlich aus dem Gleichgewicht gebracht haben, weil wir, was seit Millionen von Jahren tief in der Erde gebunden war, innerhalb von ein paar 100 Jahren sprichwörtlich in die Luft geblasen haben...:rolleyes:

 

Nun haben wir damit zu leben ....


21.02.2020 09:59    |    jennss

Zitat:

@mark29 schrieb am 21. Februar 2020 um 09:20:22 Uhr:

Schaffen die Bäume das gesamte CO2 abzubauen???? Echt???? Wo ist dann das Problem?

Normalerweise klappt das so. Menschen und Bäume brauchen einander. Aber jetzt sind es halt zuviele Menschen. Dazu kommen Autos und Industrie. Da kommen die Bäume nicht mehr hinterher, zumal sie teils abgeholzt werden. Die Hälfte der Photosynthese (CO2 zu O2) auf der Welt findet im Amazonasgebiet statt, las ich mal. Andere Quellen bestreiten das aber. Richtig ist wohl eher, dass das Amazonasgebiet die Hälfte der Photosynthese nur aus tropischen Regenwäldern ausmacht:

https://www.nationalgeographic.de/.../...-nicht-20-unseres-sauerstoffs

j.

 

PS: Tartra hat das genauer erklärt. :)


21.02.2020 10:31    |    BurkhardR

Um die CO2-Produktion auszugleichen, müsste die Zahl der Bäume auf der Erde um 50% erhöht werden. Leider sinkt sie kontinuierlich, dennoch ist Aufforstung zusammen mit Emissionsminderung eine der erfolgversprechenden Maßnahmen.

 

In Deutschland wird übrigens bisher aus keinem Kohlekraftwerk CO2 abgeschieden, andere Länder sind beim Klimaschutz viel weiter als das von verschwenderischen Sozialpolitikern, alles verzögernden Juristen und unermesslich gierigen Managern zerfressene Deutschland.


21.02.2020 12:22    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mz4 schrieb am 21. Februar 2020 um 08:01:07 Uhr:

...nur noch stilles Wasser, keine Cola mehr usw...

Bin mal gespannt wie man das dann rechnet was an CO2 da eingespart werden könnte. was nicht wieder in die Umwelt geht...

OK bei den 15 Jahren hätt ich noch ein paar dazurechnen sollen (time is running).

Aber was nutzt es das eh schon vorhandene CO2, welches ja auch zur Konservierung dient nicht zu verwenden?


21.02.2020 12:41    |    jennss

Dank Coronavirus erholt sich die CO2-Lage wohl wieder etwas...

https://www.welt.de/.../...irus-Weltweiter-Flugverkehr-bricht-ein.html

j.


21.02.2020 12:44    |    tartra

Dann steckt Greta hinter der Virus Attacke .... muss ich gleich mal ein 3 Studen Youtube Monologvideo anfertigen und fertig ist die Verschwörung ....:D:D


21.02.2020 12:47    |    Alexander67

Zitat:

@tartra schrieb am 21. Februar 2020 um 12:44:18 Uhr:

Dann steckt Greta hinter der Virus Attacke .... muss ich gleich mal ein 3 Studen Youtube Monologvideo anfertigen und fertig ist die Verschwörung ....:D:D

Genau, und die Chinesische Regierung hängt da auch drin.

Die wollten eine Biowaffe. Ging nur leider vorzeitig nach hinten los.


21.02.2020 13:07    |    BurkhardR

Wenn die Leute statt zu fliegen YouTube Videos schauen, bringts nichts :)


21.02.2020 14:18    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 21. Februar 2020 um 13:07:10 Uhr:

Wenn die Leute statt zu fliegen YouTube Videos schauen, bringts nichts :)

Die Rechnung will ich sehen.


21.02.2020 14:38    |    BurkhardR

Der CO2-Aufwand für den Betrieb des Internets war im vergangenen Jahr höher als der fürs Fliegen, mit weit steilerer Tendenz, und im Internet überwiegt der Aufwand fürs Komprimieren und Dekomprimieren der Streamingangebote.

 

Auf die Schnelle fand ich https://www.sueddeutsche.de/digital/klimawandel-internet-1.4756251 .


21.02.2020 14:42    |    Schwarzwald4motion

Du hast statt geschrieben, also bitte in den betreffenden Minuten und Pro Kopf!


21.02.2020 14:51    |    Alexander67

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 21. Februar 2020 um 14:38:06 Uhr:

Der CO2-Aufwand für den Betrieb des Internets war im vergangenen Jahr höher als der fürs Fliegen, mit weit steilerer Tendenz, und im Internet überwiegt der Aufwand fürs Komprimieren und Dekomprimieren der Streamingangebote.

 

Auf die Schnelle fand ich https://www.sueddeutsche.de/digital/klimawandel-internet-1.4756251 .

Das müssen dann aber die Livestreams sein.

Weil mp4 und co in compakter Form gespeichert sind.

Große Videodateien sind hier aber auch aufgeführt.

Die benötigten viel Speicherplatz.

 

Und beide belasten vermutlich die Infrastruktur.

 

Was fehlt sind Bitcoins. Die zu erzeugen ist auch energieintensiv.

 

Verschlüsselung im allgemeinen kostet Rechenleistung und daher Strom.


21.02.2020 18:18    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 21. Februar 2020 um 14:51:34 Uhr:

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 21. Februar 2020 um 14:38:06 Uhr:

Der CO2-Aufwand für den Betrieb des Internets war im vergangenen Jahr höher als der fürs Fliegen, mit weit steilerer Tendenz, und im Internet überwiegt der Aufwand fürs Komprimieren und Dekomprimieren der Streamingangebote.

 

Auf die Schnelle fand ich https://www.sueddeutsche.de/digital/klimawandel-internet-1.4756251 .

Das müssen dann aber die Livestreams sein.

Weil mp4 und co in compakter Form gespeichert sind.

Große Videodateien sind hier aber auch aufgeführt.

Die benötigten viel Speicherplatz.

 

Und beide belasten vermutlich die Infrastruktur.

 

Was fehlt sind Bitcoins. Die zu erzeugen ist auch energieintensiv.

 

Verschlüsselung im allgemeinen kostet Rechenleistung und daher Strom.

Du hast da stellenweise zieml. Blödsinn geschrieben:

- Es ist von der Kompressionsrate her an sich scheißegal ob du was streamst oder als Datei am Stück überträgst, insofern macht das keinen Unterschied. Tendenziell wird man beim Streaming sogar niedrigere Datenraten verwenden, weil es niemand akzeptieren wird, wenn der Song in so einer guten Klangqualität/Multikanal/etc. ist, dass die real verfügbare Bandbreite zum jew. Server nicht reicht = ständig Aussetzer. Beim Download ist es aber i.d.R. kein Problem 5min auf den Download eines 2,5min-Songs zu warten.

- De-/Kompression und Ent-/Verschlüsselung sind in vielen Fällen recht stromsparend möglich, wenn man's richtig macht. Kann nicht inzw. sogar ein Raspi MP4-FullHD dekomprimieren und anzeigen?

- Fehlende Verschlüsselung kann auch zu einem erhöhten Energieverbrauch führen, wenn die gehackten Geräte z. B. einen DDoS-Angriff durchführen, die Geräte bricken = Neukauf nötig, etc.

- "Belegt Speicherplatz" heißt nicht zwingend "Verbraucht mehr Energie im Betrieb". HDs und SSD kann man in den Energiesparmodus schicken wenn sie nicht gebraucht werden. Das Inhaltsverzeichnis kann platzsparend auf ständig aktive Systeme ausgelagert werden. Wenn eine Datei wirkl. angefordert wird, wird halt die entspr. HD/SSD hochgefahrenm, wenn's Dateien sind, die selten angefordert werden (stark vereinfacht gesagt).

- Die Probleme beim Streaming sind, dass

-- nicht mit Vollgas eine Datei durch's Netz geballert wird und sich div. Komponenten dann wieder schlafen legen können, sondern die Daten nur tröpfeln, wodurch die Komponenten nicht schlafen gehen können, auch auch nicht ausgelastet sind (inkl. z. B. Funkantennen auf der letzten Meile).

-- beim Streaming immer wieder das Selbe übertragen wird, während man beim Download die Datei meist lokal mehrfach abspielt, die Daten also nicht nochmal durch irgendwelche riesigen Netze übertragen werden.

-- ... und das dann noch für jeden Empfänger einzeln übertragen wird statt Multicast zu machen. Multicast heißt, dass jeder Stream beim Server nur 1x losgeschickt wird und alle Router zwischendrin so intelligent sind, die Datenpakete nur an die Router weiterzuleiten, wo Leute dahinter sind, die den Stream auch empfangen wollen und deswegen vollautom. die Router entspr. "konfiguriert" wurden.

 

Ich gebe dir aber insofern recht, dass das Internet spätestens seit FB/WA/YT/etc. noch viel schlimmer mit großen Datenmengen zugemüllt wird als vorher.

Aber das Internet spart auch viele Reisen, Snailmail/Pakete (man denke z. B. an Software-Käufe). Bzw. bei der Aussage dass Streaming mehr Energie verbraucht als die Songs auf CD zu verkaufen wurde eben nicht die Variante betrachtet, dass man die Songs auch downloaden kann und vom lokalen Speicher immer wieder anhören kann.

 

notting


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