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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

18.12.2019 21:58    |    jennss    |    Kommentare (1.091)

Hat euch Greta beeinflusst bei euren Urlaubsentscheidungen?

Kreuzfahrten und Flüge
Kreuzfahrten und Flüge

Kreuzfahrten und Flugreisen boomen. In der "Zeit" ist ein Artikel, der für 2040 die doppelte Anzahl an Flügen prognostiziert.

 

Auch bei Kreuzfahrten gibt es einen Passagierrekord.

 

Und Greta warnt vor den Folgen, fährt demonstrativ mit Segelboot über den Atlantik, um den Leuten zu zeigen, welche Mühen sie in Kauf nimmt, um beides zu meiden.

 

Immerhin gibt es bei beiden Reiseformen Bestrebungen, umweltfreundlicher zu werden. Beim Fliegen gibt es bereits das teure SAF (Sustainable Aviation Fuel = Synthetisches Flugbenzin), welches die CO²-Erzeugung stark verringert. Es wird bisher jedoch selten eingesetzt, weil teuer. Außerdem gibt es die freiwillige CO²-Kompensation. Bei Kreuzfahrten gibt es LNG-Antriebe, Flüssiggas, z.B. bei der Aida Nova, dem mit Abstand umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff. Dies senkt zwar CO² nicht sehr stark, aber immerhin den Feinstaub. Leider fahren die allermeisten Kreuzfahrschiffe noch mit Diesel (in Landnähe) und Schweröl (auf offener See, schwarzer Rauch).

 

Trotzdem wäre es noch umweltfreundlicher, die eigenen Urlaube nicht in so fernen Ländern oder auf See zu planen.

 

Nun kommt da so ein kleines 16-jähriges Mädchen, das mit ihren Zöpfen eher wie 12 aussieht und Asperger hat, und ermahnt die großen Politiker dieser Welt. Ist das nicht frech? Immerhin soll sie sehr gut informiert sein, hat viele hochkarätige Wissenschaftler als Berater:

 

Zitat:

Die schwedische Zeitung Expressen hat nun eine Liste der Greta-Berater veröffentlicht. Alle diese Experten haben Rang und Namen, die meisten davon sind weltweit renommierte Forscher. Unter ihnen ist ein deutscher Professor aus Potsdam.

So dumm ist sie nicht. Hier ein interessantes Interview:

 

Zitat:

Anderson: Ich habe in den Gesprächen mit ihr oft den Eindruck, mit einer jüngeren Kollegin unseres Instituts zu diskutieren, aber nicht mit einer Jugendlichen. Greta weiß unglaublich viel über den Klimawandel, und sie lernt ständig dazu. Neulich hat sie mir einen ihrer Texte über Aerosole geschickt.

SPIEGEL ONLINE: Schwebeteilchen, die den Treibhauseffekt mindern können.

 

Anderson: Ich fragte nach, woher sie diese oder jene Zahl habe. Darauf schickte sie mir mehrere Links und Zusammenfassungen aus wissenschaftlichen Texten, die sie durchgearbeitet hatte. Beeindruckend für eine 16-Jährige.

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Hört sie denn auf Sie?

 

Anderson: Nur wenn sie es für richtig hält. Ich habe gehört, dass ihr Vater Greta mehrmals geraten hat, bestimmte Dinge nicht so hart zu sagen, etwa als sie den Uno-Generalsekretär getroffen hat. Sie hat es trotzdem genau so hart gesagt, wie sie es für richtig hielt. Greta schert sich wenig darum, was andere von ihr denken. Sie nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Interessensgruppen oder Politikern.

Die Situation scheint durchaus kritisch zu sein, wenn sogar das EU-Parlament den "Klimanotstand" ausruft. Auch andere sagen, dass das Eis am Nordpol erschreckend schnell schmilzt.

 

Dennoch scheinen ihre Warnungen in der Masse nicht wirklich ernst genommen zu werden. Oder wie kommt dieser Anstieg an Flug- und Kreuzfahrtreisen? Oder ist die ganze Sache mit dem Klima doch nur Unsinn und wir Menschen haben eh keinen Einfluss darauf? Oder sagt ihr euch: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, die Erde existiert eh nicht ewig?

j.

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14.02.2020 18:30    |    mark29

Wenig konsumieren bedeutet doch immer auch Geld sparen.

 

Der Umwelt bringt es eine Schonung der Resourcen. Auch der Abbau von Resourcen erfordert den Einsatz von Resourcen. Die LOgistik die dann folgt, der Handel... einfach alles!

 

Und am Ende jedes gekauften Produktes steht dessen Entsorgung an, Egal ob es sich um Möbel, Klamotten, Autos, Elektronik handelt.

 

Es gibt nur einige wenige, die vom andauernden und immer weiter wachsenden Konsum profitieren.


14.02.2020 19:00    |    jennss

Konsum schafft Arbeitsplätze :). Die Menschen haben Spaß an etwas Neuem, sei es ein Handy, ein Auto, eine Hifi-Anlage oder eine Jacke...

Und letztlich lebt der Mensch doch, um das Leben zu genießen. Andererseits muss er für viel Ausgeben auch viel arbeiten.

j.


14.02.2020 19:13    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 14. Februar 2020 um 15:25:50 Uhr:

... Kosten sparen ist immer ein guter Punkt. Flug- und Schiffsreisen sind allerdings nicht mehr soo teuer. Und es gibt eine Menge Werbung zu großen Reisen. Vieles klappt nur über den Reiz einer Sache ("Was habe ich davon?"). ..

Der Coronavirus ist da z.Zt. erfolgreicher als Greta.


14.02.2020 19:30    |    mark29

Tja, ist das denn Genuß, wie ein blöder 40, 50, 60 Stunden zu arbeiten???

 

Gibt bestimmt genug die sagen, "OK, statt alle 2 Jahre ein neues Auto, ist es dann eben alle 6 Jahre ein neues, das Handy hält auch 5 Jahre statt 2, der Fernseher auch mal wieder 10-15... und schwups, sind die Kosten halbiert und man könnte auch 20h arbeiten gehen... es gibt Gesellschaftskonzepte, die gehen von 10 Wochenstunden aus, bei bewußtem Konsum... also nicht totalen Verzicht, sondern genauer überlegen was man kauft.

 

Ich für meinen Teil bin mit einer geringeren Wochenarbeitszeit sehr zufrieden...


14.02.2020 21:58    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 14. Februar 2020 um 19:30:19 Uhr:

Tja, ist das denn Genuß, wie ein blöder 40, 50, 60 Stunden zu arbeiten???

 

Gibt bestimmt genug die sagen, "OK, statt alle 2 Jahre ein neues Auto, ist es dann eben alle 6 Jahre ein neues, das Handy hält auch 5 Jahre statt 2, der Fernseher auch mal wieder 10-15... und schwups, sind die Kosten halbiert und man könnte auch 20h arbeiten gehen... es gibt Gesellschaftskonzepte, die gehen von 10 Wochenstunden aus, bei bewußtem Konsum... also nicht totalen Verzicht, sondern genauer überlegen was man kauft.

 

Ich für meinen Teil bin mit einer geringeren Wochenarbeitszeit sehr zufrieden...

Was du vergisst: Z. T. muss man eine größere Investition tätigen um unterm Strich zu sparen. Wenn du dafür nicht zu einem passenden Zeitpunkt (der evtl. eine besonders günstige Gelegenheit ist) genug Geld hast...

Außerdem kannst du immer mal arbeitslos werden und auf Reserven angewiesen sein. Oder wenn du mal mit 2% Zinsen p.a. gerechnet hast, kannst du dir aktuell nur noch in den Hintern beißen.

 

Ich selbst versuche trotz Vollzeitarbeit insb. Autos und Smartphones zu kaufen, von denen ich lange was hab bzw. lange eher günstig fahre. Z. B. bei Smartphones achte ich darauf, dass es überdurchschn. lange Sicherheitsupdates gibt bzw. dass die Erfahrung zeigt, dass dieses Gerät auch sonst gut haltbar sein müsste. Das restl. Geld wird in ein Eigenheim gehen. Das hilft auch bei der Altersvorsorge und man hat keinen Stress mit dem Vermieter ;-)

 

notting


14.02.2020 22:30    |    mark29

In wie fern stehen dann unsere Aussagen im Widerspruch?


14.02.2020 23:07    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 14. Februar 2020 um 22:30:06 Uhr:

In wie fern stehen dann unsere Aussagen im Widerspruch?

1. Ich muss obwohl ich IMHO deutl. über dem Durchschnitt verdiene ca. >5 Jahre VZ arbeiten damit ich mir eine BEV-Anschaffung kann (wenn eine Bank mit im Spiel ist zahlt man vor allem als Privatmann tendenziell drauf), was die nächsten 10 Jahre genug Reichweite haben dürfte um auch unter widrigeren Bedingungen ohne Probleme zur Arbeit und zurück zu kommen. Mit weniger Arbeitszeit zahlst du zwar auch überproportional weniger Steuern, aber wenn's dumm läuft musst du trotzdem fast jeden Tag da sein = selbe Fahrtkosten wie bei 5-Tage-Woche-VZ (wo man durchaus auch Ü-Std. bzw. dadurch zusätzl. freie Tage bekommt).

 

2. Nur weil Geld da ist, muss man es ja nicht zwanghaft für Konsum ausgeben, wie du IMHO zwischen den Zeilen geschrieben hast.

 

notting


15.02.2020 07:51    |    mark29

Achso, Du willst weniger arbeiten aber trotzdem immer das neueste Auto, also jetzt einen BEV kaufen und wenn es in ein paar Jahren was neues gibt, vielleicht einen mit mehr Reichweite oder umweltfreundlichem Speicher oder bessere Verbrenner wieder einen neuen....

 

OK, dass ist dann natürlich das Gegenteil. Und das geht dann zu Lasten der Umwelt und zu Lasten derer, die dann mit dem Elektroschrott umgehen müssen... wahrscheinlich die selben die jetzt 50g Elektroschrott als Handy bekommen, bekommen dann 500kg....


15.02.2020 08:40    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 15. Februar 2020 um 07:51:12 Uhr:

Achso, Du willst weniger arbeiten aber trotzdem immer das neueste Auto, also jetzt einen BEV kaufen und wenn es in ein paar Jahren was neues gibt, vielleicht einen mit mehr Reichweite oder umweltfreundlichem Speicher oder bessere Verbrenner wieder einen neuen....

 

OK, dass ist dann natürlich das Gegenteil. Und das geht dann zu Lasten der Umwelt und zu Lasten derer, die dann mit dem Elektroschrott umgehen müssen... wahrscheinlich die selben die jetzt 50g Elektroschrott als Handy bekommen, bekommen dann 500kg....

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

- Ich habe nicht davon gesprochen, dass ich weniger arbeiten will. Ich habe nur von mögl. Problemen gesprochen, weil's im Leben halt leicht mal Situationen geben kann wo man plötzl. viel Geld braucht um längerfristig zu sparen. D.h. man sollte entspr. Reserven haben. Das ist aber mit zu geringer Wochenarbeitszeit eher schwierig.

- Ich habe ganz klar von 10 Jahren Haltedauer gesprochen! Mein jetziges Autos habe schon länger als 10 Jahre.

 

BTW: Weiterbildungen kosten die Firmen genausoviel Geld egal ob's um Voll- oder Teilzeitkräfte geht. D.h. je weniger Wochenstunden man arbeitet, desto eher wird man Probleme bekommen entspr. Weiterbildungen zu bekommen und desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man Probleme kriegt weil man eben die entspr. Weiterbildungen nicht bekommen hat. Evtl. sind Sabbaticals in der Hinsicht sogar besser (ggf. Steuererklärung machen weil erst dann Monate mit mit weniger Verdienst im Endeffekt korrekt berücksichtigt werden, aber wer Sabbatical machen kann, kennt das meist eh wg. Weihnachtsgeld & Co.).

 

notting


15.02.2020 08:45    |    mark29

OK, ich verstehe was Du meinst.

 

Da sind wir trotzdem recht nah beieinander ;)

 

Ich hab ja von beispielhaft 3-5 facher Nutzungsdauer und halben Gesamtkosten gesprochen, weil sich Kosten fürs Wohnen und Essen in der Regel nicht oder nur gering reduzieren lassen.


15.02.2020 09:12    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 15. Februar 2020 um 08:45:21 Uhr:

OK, ich verstehe was Du meinst.

 

Da sind wir trotzdem recht nah beieinander ;)

 

Ich hab ja von beispielhaft 3-5 facher Nutzungsdauer und halben Gesamtkosten gesprochen, weil sich Kosten fürs Wohnen und Essen in der Regel nicht oder nur gering reduzieren lassen.

Wie gesagt, ich sehe für ein Auto 10 oder mehr Jahre vor die es halten soll. Andere wollen alle ca. 3 Jahre ein neues. Wäre schon mal >Faktor 3. Allerdings kann es auch Probleme geben wenn ganz allg. gesprochen das "Gerät" zu alt ist. Z. B. musste damals um die Jahrtausendwende ein Klassenkamerad in seinen alten Fahranfänger-Käfer Bleizusatz reinkippen. Das hat man damals definitiv nicht an jeder Tankstelle bekommen. Ergo muss man immer extra zu einem entspr. Händler fahren oder im Internet bestellen. Oder schlicht Fahrverbote in gewissen Bereichen für gewisse Motoren. Oder was Ersatzteile angeht, kann es sein, dass der Bedarf falsch eingeschätzt wurde und nun die Ersatzteile erst ewig gelagert und dann doch verschrottet wurden oder umgekehrt mehr kaputtgegangen ist als gedacht und dadurch etwas vorzeitig keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, wo der Aufwand eine neue Produktionsanlage einzurichten nicht lohnt. Nicht alles lässt sich per 3D-Druck & Co. vernünftig herstellen.

Ein großes Thema bei IT sind Sicherheitslücken. Wenn man Geräte weiterbetreibt kann es sein, dass man selbst oder jmd. anderes deswegen einen Schaden hat, der aufwändig behoben werden muss = Resourcenverbrauch. Andererseits ist es auch sehr Resourcen-aufwändig den Vorgänger, Vorvorgänger usw. noch mit Sicherheitsupdates auszustatten, gerade wenn rel. wenige Geräte davon profitieren. Das ist eben bei Smartphones meist der Fall weil jeder Hardware-Hersteller da seine Anpassungen einbaut. Das ist anders als z. B. bei Windows und Linux, wo die Version die 1-2 Generationen vor der aktuellen Version ist meist noch auf vielen Geräten eingesetzt wird und zumindest ein "Upgrade" (hier ist auch eine Neuinstallation gemeint) auf die Nachfolge-Version von dem was beim Rechnerkauf aktuell war meist noch gut klappt.

Bei Smartphones schaue ich, dass ich ein aktuelles Google-Gerät nehme (inzw. gibt sogar hardwaremäßig abgespeckte aber deutl. billigere Geräte von denen) oder zumindest ein aktuelles Android-One-Gerät oder ein Gerät mit Hersteller-spez. Versprechen bzgl. langer Updates (z. B. Samsung Enterprise).

Es kommt also immer sehr drauf an bzw. es gibt nicht _die_ Lösung.

 

notting


15.02.2020 10:16    |    mark29

OK, mein Auto ist 42, habs seit 23 Jahren... Ersatzteile sind keine große Hürde.

 

Mein alter Rechner läuft auf Linux sauber und mein altes Smartphone mit einem Custom Rom ohme google auch problemfrei....


15.02.2020 10:19    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 15. Februar 2020 um 10:16:58 Uhr:

OK, mein Auto ist 42, habs seit 23 Jahren... Ersatzteile sind keine große Hürde.

 

Mein alter Rechner läuft auf Linux sauber und mein altes Smartphone mit einem Custom Rom ohme google auch problemfrei....

Letzteres bezweifle ich, da man das dafür i.d.R. rooten muss, was div. Online-Banking-(TAN-)Apps nicht mögen. Mag sein, dass du das aktuell nicht brauchst, aber es ist eben eine für viele Leute rel. Einschränkung.

 

notting


15.02.2020 10:30    |    mark29

Richtig, es ist gerootet. Viele Optionen lassen sich auch über einen Browser nutzen, mit entsprechenden Plugins und Einstellungen auch sicherer als über eine entsprechende App, wo google immer mitlauscht.


15.02.2020 10:33    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 15. Februar 2020 um 10:30:09 Uhr:

Richtig, es ist gerootet. Viele Optionen lassen sich auch über einen Browser nutzen, mit entsprechenden Plugins und Einstellungen auch sicherer als über eine entsprechende App, wo google immer mitlauscht.

Ich wüsste nicht, dass es die TAN-Generator-Funktionalität auch in einem Browser gibt, einfach schon weil der Benutzer auf der falschen Seite landen könnte.

 

notting


15.02.2020 12:31    |    mark29

Da gibt es andere Optionen, die die Banken anbieten.


15.02.2020 12:38    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 15. Februar 2020 um 12:31:35 Uhr:

Da gibt es andere Optionen, die die Banken anbieten.

Für die meisten Leute sieht das halt so aus:

- SMS ist unzuverlässig. Einerseits hatte das schon mehrfach, dass TAN-SMS viel zu lange gebraucht haben und andererseits ist's schon mehrfach passiert, dass Betrüger sich eine Zweit-SIM haben schicken lassen und die SMS dorthin umgeleitet haben.

- TAN-Generatoren sind zwar sicherheitstechn. die beste Lösung, aber z. T. sehr teuer (bei der Ing >30EUR) und nicht alle funktionieren gut hinsichtl. opt. Übertragung des Startcodes bzw. Display-Ablesbarkeit (z. B. über die 10EUR-Teile von den Sparkassen habe ich schon mehrfach derartige Klagen gehört). Desweiteren will man sie auch nicht immer dabei haben.

 

Das Smartphone haben viele halt immer dabei (ich spreche davon ein anderes Gerät als das Smartphone für das eigentl. Online-Banking zu verwenden, z. B. den eigenen Arbeitsplatz-Rechner).

 

notting


15.02.2020 12:43    |    mark29

Jetzt gibts da aber einen Widerspruch. Einmalig 30,- in Relation zu alle 3 Jahre ein dank google sicheres Smartphone für 200,-...

 

Sicher wird man immer abwägen müssen, wie man die Prioritäten setzt.

 

Und alle 10 Jahre ein Auto, im Gegenzug alle 2 Jahre ein Smartphone sehe ich als eine sehr gute Option an!


15.02.2020 12:48    |    klkj808

Ein Smartphone braucht man eigentlich gar nicht! Ich habe ein Handy von 2005!


15.02.2020 12:58    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 15. Februar 2020 um 12:43:29 Uhr:

Jetzt gibts da aber einen Widerspruch. Einmalig 30,- in Relation zu alle 3 Jahre ein dank google sicheres Smartphone für 200,-...

 

Sicher wird man immer abwägen müssen, wie man die Prioritäten setzt.

 

Und alle 10 Jahre ein Auto, im Gegenzug alle 2 Jahre ein Smartphone sehe ich als eine sehr gute Option an!

Deine Rechner ist so zieml. falsch. Die TAN-Generatoren gehen aber auch mal kaputt. Meine Eltern haben sich auch schon Ersatz kaufen müssen - und nicht weil die Batterien leer waren, die kann man problemlos wechseln. Meinen Photo-TAN-Generator habe ich noch nicht solange. Die Batterien sind aber sogar noch leichter wechselbar und sind Standard-Stabzellen (keine Knopfzellen die z. T. schon beim Kauf fast leer sind). Desweiteren:

- kann man mit einem Smartphone noch viel mehr machen als mit einem TAN-Generator. Z. B. spare ich mir dadurch auch den Navi-Kauf und viel Gewicht beim Reisen wenn ich im Hotel nur was brauche um E-Mails zu checken.

- Google verkauft AFAIK keine Smartphones wo man noch ca. 3 Jahre Sicherheitsupdates bekommt für 200EUR. 3 Jahre gibt's nur wenn das Modell brandneu ist und selbst das Pixel 3a (a wie abgespeckte Hardware) hat als es brandneu war ca. 400EUR gekostet. Z. B. bei div. Android-One-Geräten könntest du mehr Glück haben, aber dort gibt's nicht ganz so lange Sicherheitsupdates wie bei Google-Geräten...

Für Google-Geräte wird's noch am ehesten Custom-ROMs geben sodass du länger als von Google vorgesehen halbwegs auf dem sicherheitstechn. aktuellen Stand bist - mit den genannten Nachteilen...

 

notting


15.02.2020 13:02    |    notting

Zitat:

@klkj808 schrieb am 15. Februar 2020 um 12:48:24 Uhr:

Ein Smartphone braucht man eigentlich gar nicht! Ich habe ein Handy von 2005!

IIRC wird z. B. in CH GSM in den nächsten Monaten abgedreht, zumindest von einem Teil der Netzbetreiber. In D wird so langsam UMTS/HSPA abgebaut. D.h. du brauchst in absehbarer Zeit selbst für reine Mobilfunk-Telefonie ein neues Gerät. Aber selbst die billigsten "LTE-Dumbphones" haben auch Internet, d.h. auch die entspr. Sicherheitsprobleme.

Außerdem hatte ich bei einem alten GSM-Handy schon das Problem, dass alle "neuen" Drittanbieter-Akkus Schrott ab Werk weil wohl zu lange gelagert wg. zu geringer Nachfrage.

 

notting


15.02.2020 21:09    |    Boppin B

Zitat:

@jennss schrieb am 14. Februar 2020 um 11:43:14 Uhr:

Als ich einem Bekannten von mir mal sagte, dass ich E-Auto nicht wegen der Umwelt, sondern wegen des Fahrspaßes fahre, war er erstaunt, dachte, ich würde das wegen CO2 oder so tun, um etwas "Besseres" zu sein. Manche fühlen sich alleine schon dadurch angegriffen, weil sie das Gefühl haben, man mache anderen mit dem E-Auto indirekt einen Vorwurf, wenn sie kein solches fahren. Das ist ein bisschen schade. Ich habe auch schon mehrere erlebt, die sagen, sie wollen wegen der Umwelt weiter ihren Verbrenner fahren, mit Hinweis auf die erste Schwedenstudie und wegen der Kinderarbeit und so...

Leider wird das E-Auto öfter als Provokation verstanden.

 

Ich bin überzeugt, dass viele E-Auto-Fahrer dies gar nicht primär wegen der Umwelt fahren, sondern weil es sich so verdammt gut fährt. Nur das ahnen die meisten Verbrennerfahrer nicht.

j.

Damit kann ich mich arrangieren. Ich behaupte nicht daß ein E-Auto keinen Spaß machen kann, die Fahrleistungen an und für sich sind gut, evtl. auch einem vergleichbaren Verbrenner überlegen. Und ich behaupte auch nicht, daß meinetwegen ein Tesla kein eindrucksvolles Auto sei (solange es nicht dieser komische Pickup ist).

 

Gegen was ich mich aber absolut wehre: daß man quasi zum E-Auto hingedrängt werden soll! Ich bevorzuge hier die Möglichkeit, daß jeder selbst entscheidet was er fahren will. Ich bin ebenso gegen Subventionen jeglicher Art, es gibt keinen Grund dafür, E-Autos mit Steuergeldern zu "fördern"! Wenn etwas subventioniert wird, dann ist es m.E. auf dem freien Markt nicht überlebensfähig. Ein Produkt muß von sich aus überzeugen, nicht dadurch, daß ich einen Bonus bekomme. Daher sehe ich keinen Grund weshalb man das tun sollte. Ich sehe das schon fast als Veruntreuung von Staats-Geldern an! Es gibt andere Projekte, wo dieses Geld angelegt werden könnte (z.B. Gesundheits- und Schulwesen, da ist eh immer zuwenig Kohle da). Ebenso ist die Idee, beispielsweise E-Autos auf Busspuren fahren zu lassen, absolut hahnebüchen. Warum???

 

Was man aber schon längst hätte tun können: dem ständigen wachsenden Gewicht der Fahrzeuge (2t +X für einen PKW), der zunehmenden Motorleistung (für was "braucht" man 500 oder 600 PS?) Einhalt gebieten. Aber da wurde ja lieber zugeschaut.


15.02.2020 22:00    |    jennss

Subventionen müssen sein. Ansonsten hat das E-Auto gegen die fertige Infrastruktur der Verbrenner keine Chance. Das Problem: Ladesäulen ohne E-Autos lohnen nicht und E-Autos ohne Ladesäulen machen keinen Sinn. Daher klappt es nur mit Subventionen. Der Vorsprung in der Infrastruktur ist beim Verbrenner riesengroß.

 

Bzgl. Fahrspaß: E-Auto und Verbrenner können nach Messungen die gleichen Fahrzeiten haben, aber das E-Auto fühlt sich in der City deutlich schneller an. Es ist bequemer zu fahren, selbst, wenn der Verbrenner mit Automatik kommt. Die direkte Reaktion auf das Gaspedal ist auch eine Form von Komfort, die Berechenbarkeit der Leistung. Die schnelle Reaktion verführt aber auch dazu immer wieder Gas zu geben, wo es geht. Pardon: Strom. :) In der City ist schon der Smart EQ mit nur 81 PS eine Spaßgranate. Es ist immer wieder lustig, was man mit dem kleinen Zwerg so alles versägen kann :D.

j.


15.02.2020 22:35    |    mark29

Moment, beim E Auto kann jeder zu Hause tanken!

 

80% meiner Wege erledige ich mit der Bahn. Und damit zu 75% elekrisch!

Warum soll ich E Autofahrer subventionieren??? Die subventionieren meine teuren Bahntickets auch nicht, geschweige denn den längst überfälligen Ausbau des Schienennetzes!


15.02.2020 22:47    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 15. Februar 2020 um 22:00:03 Uhr:

Subventionen müssen sein. Ansonsten hat das E-Auto gegen die fertige Infrastruktur der Verbrenner keine Chance. Das Problem: Ladesäulen ohne E-Autos lohnen nicht und E-Autos ohne Ladesäulen machen keinen Sinn. Daher klappt es nur mit Subventionen. Der Vorsprung in der Infrastruktur ist beim Verbrenner riesengroß.

....

Ähm nö.

Tesla hat doch gezeigt wie es ohne geht.

OK, mit geht es besser.

Aber dann wurde der Pionier Tesla hier in Deutschland oder Europa von der Förderung teilweise brutal ausgeschlossen, indem Ladesäulen die AUCH Tesla Standard unterstützen nicht gefördert werden.

Quelle bzw. welcher Standard müsste ich noch mal recherchieren.


15.02.2020 22:52    |    notting

Zitat:

@mark29 schrieb am 15. Februar 2020 um 22:35:57 Uhr:

Moment, beim E Auto kann jeder zu Hause tanken!

 

80% meiner Wege erledige ich mit der Bahn. Und damit zu 75% elekrisch!

Inzw. sind 100% aller Personenzüge die bei uns halten mit Diesel angetrieben obwohl komplett elektrifiziert und bis vor ein paar Jahren sogar ein paar Fernzüge gehalten haben.

 

Zitat:

Warum soll ich E Autofahrer subventionieren??? Die subventionieren meine teuren Bahntickets auch nicht, geschweige denn den längst überfälligen Ausbau des Schienennetzes!

https://www.spiegel.de/.../...rden-euro-so-viel-wie-nie-a-1123385.html (bezieht sich auf das Jahr 2015):

Zitat:

Der Verkehrssektor hat mit 25,2 Milliarden Euro den größten Anteil der Subventionen bekommen. Größter Einzelposten hier waren die an die Länder gezahlten Regionalisierungsmittel, die Altlasten der Bahn-Privatisierung und die Zuschüsse des Bundes für die Schienenwege der Deutschen Bahn.

D.h. der größte Einzelposten teilt sich in 3 Unterposten auf, die alle recht direkt an die Bahn und/oder ins Schienennetz gehen.

Jetzt soll wohl für den Ausbau den Schienenetzes noch mehr subventioniert werden und Bahntickets wurden eben vor kurzem deutl. billiger.

 

Außerdem können auch Bahn-Betreiber E-Auto-Subventionen z. B. für Service-PKW bekommen (sehe ständig auf der AB vor mir PKW wo was mit Deutsche Bahn draufsteht). Z. B. die Landesförderung für E-Mobilität in BW richtet sich überhaupt nicht an Privatpersonen!

 

notting


15.02.2020 22:55    |    Boppin B

Subventionen verfälschen die Tatsachen! Bei einer Prämie werden diese rausgerechnet, das Auto "kostet" plötzlich z.B. nur noch 30.000 anstelle von 36.000, das ist schlicht und ergreifend falsch, ausserdem werden hier Gelder völlig falsch verschwendet.

 

Das ist übrigens an anderen Stellen genauso, nicht nur bei E-Autos. Und das war auch schon falsch bei der "Abwrackprämie" vor 10 Jahren!


15.02.2020 23:05    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 15. Februar 2020 um 22:47:03 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 15. Februar 2020 um 22:00:03 Uhr:

Subventionen müssen sein. Ansonsten hat das E-Auto gegen die fertige Infrastruktur der Verbrenner keine Chance. Das Problem: Ladesäulen ohne E-Autos lohnen nicht und E-Autos ohne Ladesäulen machen keinen Sinn. Daher klappt es nur mit Subventionen. Der Vorsprung in der Infrastruktur ist beim Verbrenner riesengroß.

....

Ähm nö.

Tesla hat doch gezeigt wie es ohne geht.

OK, mit geht es besser.

Aber dann wurde der Pionier Tesla hier in Deutschland oder Europa von der Förderung teilweise brutal ausgeschlossen, indem Ladesäulen die AUCH Tesla Standard unterstützen nicht gefördert werden.

Quelle bzw. welcher Standard müsste ich noch mal recherchieren.

Die LSV (die meist auch Teil der Förderbedingungen ist) hat ledigl. die Mindestanforderung, dass es bei AC-Ladepunkten Typ2 bzw. bei DC-Ladesäulen CCS geben muss. Was du dann zusätzl. dran machst damit der Ladepunkt auch von E-Autos mit anderer Buchse verwendet werden kann ist egal.

 

notting


16.02.2020 00:59    |    jennss

Auch Tesla hat von den Subventionen profitiert. Model 3 kann AC laden, wie auch DC mit CCS. Außerdem gibt es auch bei Teslas Zuschüsse. Aber Tesla ist tatsächlich schon speziell. Die sind sehr mutig gewesen und ein hohes Risiko gefahren. Andere Hersteller sind da nicht so konsequent nachgezogen. Überhaupt hat Deutschland ja nur bei Verbrennern einen fetten Vorteil, weil sie Jahrzehnte lange Erfahrung damit haben. Bei Wandel zur Elektromobilität werden die Karten neu gemischt. Ohne Subventionen wäre alles nicht so gelaufen. Die Mobilitätswende hätte sich in die Ewigkeit gezogen. Ich sehe es wie die Regierung: Die Subventionen sind wichtig. Klar lenkt sie damit den Konsum, aber das hat ja auch seine Gründe.

j.


16.02.2020 07:49    |    mark29

Diese Subventionen stützen lediglich die Automonilindustrie und verhindern Alternativen, die Umwelt und Ballungszentren entlasten.

 

Damit wird Deutschland den Anschluß verlieren. Der Rest der Welt überdenkt das Thema Mobilität grundsätzlich neu. Und Deutschland sitzt irgendwann da, mit einer veralteten Industrie, Produkten die keiner braucht und Fachkräften die keiner braucht!

 

Poltikt muss Rahmenbedingungen setzen, darf aber niemals bestimmte Techniken vorschreiben!


16.02.2020 23:52    |    BurkhardR

Wer glaubt, durch Verzicht die Umweltprobleme zu lösen, glaubt sicher auch, wenn ab morgen gefastet wird, wird er schlank.

 

Die einzige Lösung ist, intelligent zu handeln. In Deutschland leider verpönt, siehe Stopp der Rodung für Tesla als neuestes Beispiel.

 

Wie eine Verzichtsgesellschaft einen ÖPNV, der wirtschaftlich völlig und ökologisch an vielen Stellen ineffizient ist, und einen überfrachteten Sozialstaat finanzieren soll, frage ich mich...


17.02.2020 03:06    |    mark29

Stimmt, zum schlanker werden ist man am besten immer das neueste der Fastfood Industrie, statt weniger Fett und weniger Zucker....


17.02.2020 07:49    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 16. Februar 2020 um 23:52:15 Uhr:

Wer glaubt, durch Verzicht die Umweltprobleme zu lösen...

Bin auch ein sehr großer Freund der technischen Innovation um Probleme zu Lösen.

Das mit dem Kapitalismus aber was gehörig schief läuft sollte mittlerweile auch jeder kapiert haben (ausgenommen Dealmaker Trump natürlich).

Emissionen zu Besteuern und/oder zu Begrenzen halte ich für einen sehr guten Weg die Innovationskraft in die richtigen Bahnen zu lenken.


17.02.2020 09:13    |    jennss

Zitat:

@mark29 schrieb am 16. Februar 2020 um 07:49:19 Uhr:

Diese Subventionen stützen lediglich die Automonilindustrie und verhindern Alternativen, die Umwelt und Ballungszentren entlasten.

 

Damit wird Deutschland den Anschluß verlieren. Der Rest der Welt überdenkt das Thema Mobilität grundsätzlich neu. Und Deutschland sitzt irgendwann da, mit einer veralteten Industrie, Produkten die keiner braucht und Fachkräften die keiner braucht!

 

Poltikt muss Rahmenbedingungen setzen, darf aber niemals bestimmte Techniken vorschreiben!

Genau das macht man doch. Erdgas und Wasserstoff gibt es weiterhin. Wasserstoff wird viel mehr subventioniert als Akkutechnik, wenn ich mich nicht irre. Mit Erdgas kenne ich mich aber nicht so gut aus.

j.


17.02.2020 09:23    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 17. Februar 2020 um 09:13:27 Uhr:

...Wasserstoff wird viel mehr subventioniert als Akkutechnik, wenn ich mich nicht irre...

Zumindest Wurde, ähnlich wie bei der Atomindustrie. Für den Betrag könnten sich die Erzeugung erneuerbaren Energien massiv entwickeln.


17.02.2020 22:01    |    Boppin B

Ich glaube eher daß der Bürger für blöd verkauft wird. Es wird das propagiert, was die Leute hören wollen und womit Geld zu verdienen ist. Wenn VW viel Geld in E-Mobilität steckt (weil von der Politik forciert), dann wollen die ihr Zeug auch verkaufen. Ob das gut oder schlecht ist, steht auf einem ganz anderen Blatt!

 

Ich bin der Meinung, daß E-Mobilität nur in Teilbereichen Vorteile bringt! Ein Verbrenner (nein, ich rede nicht von Fahrzeugen mit 2,5t Lebendgewicht aufwärts, 600PS und Preisen jenseits der 100.000€ Marke, ich meine wirklich "normale" Autos bis meinetwegen 120 oder 150PS) ist meines Erachtens nicht schlechter als ein E-Auto. Allerdings setze ich auch einen sinnvollen Umgang voraus, wer als 300m zum Bäcker fahren muß anstelle zu laufen oder seine Bälger täglich per Elterntaxi vom Beifahrersitz direkt auf die Schulbank kippen muß, der hat ohnehin nicht verstanden um was es geht. Demjenigen hiilft aber auch ein E-Auto nicht, denn denken muß schon der Fahrer. Und hier liegt auch das größte Problem, so ist jedenfalls meine Einschätzung.

 

Elektomobilität rettet nicht die Welt!


18.02.2020 05:57    |    mark29

Volle Zustimmung!


18.02.2020 08:47    |    BurkhardR

Widerspruch! Nach einer Untersuchung der Uniklinik Mainz, Prof. Münzel, und des MPI für Luftchemie in Mainz sterben in Europa an Luftverschutzung, Ultrafeinstaub und NOx, jährlich 750 000 Menschen 20 Jahre früher als normal. 2000 am Tag, 15 Millionen seit der Jahrtausendwende. Der Verkehr ist die Hauptquelle dieser Verschmutzung.

 

Die Verbrennertechnologie ist eine Mordtechnologie, jeder Schritt hinaus rettet Menschenleben. Ob die Elektromobilität die Welt retten kann sei dahingestellt, allein sicher nicht, jedoch ist sie die einzige bisher gangbare Technologie, die eine Alternative zu einer massiven Reise. und Bewegungseinschränkung für Normalbürger nach chinesischem Vorbild bietet. Ich habe keine Lust darauf, mir jede Reise in ein anderes Bundesland genehmigen zu lassen.


18.02.2020 08:56    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 17. Februar 2020 um 22:01:12 Uhr:

Allerdings setze ich auch einen sinnvollen Umgang voraus, wer als 300m zum Bäcker fahren muß anstelle zu laufen oder seine Bälger täglich per Elterntaxi vom Beifahrersitz direkt auf die Schulbank kippen muß, der hat ohnehin nicht verstanden um was es geht. Demjenigen hiilft aber auch ein E-Auto nicht, denn denken muß schon der Fahrer. Und hier liegt auch das größte Problem, so ist jedenfalls meine Einschätzung.

In Sachen Umweltfreundlichkeit gibt es 2 Aspekte: Lokale Emissionen und CO2. Bei lokalen Emissionen hilft das E-Auto absolut, kein Zweifel. Bei CO2 kommt es jedoch darauf an, ob Ökostrom geladen wird. Mit Strommix ist der CO2-Vorteil aktuell nur gering. Allerdings verbessert sich der Strommix ja. Ökostrom-Anteil 2018 lag bei 40%, 2019 schon bei 46%. Wer an einer öffentlichen Ladesäule lädt, bekommt wohl immer Ökostrom, zuhause hängt es vom eigenen Vertrag ab.

j.


18.02.2020 09:43    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Boppin B schrieb am 17. Februar 2020 um 22:01:12 Uhr:

... viel Geld in E-Mobilität steckt (weil von der Politik forciert)

Deutschlands Ausstiegsszenario gegenüber dem Rest von Europa sagt was anderes.

Zitat:

 

Elektomobilität rettet nicht die Welt!

Hier auch volle Zustimmung, ist aber kein Grund gar nicht damit anzufangen um es zumindest zu versuchen.

Schließlich ist auch bei dieser Technik noch potenzial nach oben.


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