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14.07.2010 00:03    |    andyrx    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Doping, Radrennen, Sport, Tour de France, TV

tour-de-france oder Tour de Dope??tour-de-france oder Tour de Dope??

Moin

 

ich bin eigentlich jemand der sich grundsätzlich für Sport interessiert und so etwas auch mal im Fernsehen ansieht....die Tour de France ist ja aktuell im Gange und ich muss sagen das dieser Event trotz starker Medienpräsenz mich nicht für 5 Pfennig mehr interessiert.

 

http://www.zeit.de/.../tour-de-france-contador-armstrong-schleck?...

 

die ganzen Doping Geschichten der letzten Jahre und die Zweifel an den Siegern der letzten Jahre haben das zu einer Wettfahrt der ''Pharmaberater'' werden lassen und jeglicher sportliche Wert ist dahin....jetzt auch noch die Diskussion um das verbotene Hybrid Fahrrad bei Radrennen....:rolleyes:

 

 

Zitat:

 

Deutlich besorgter äußert sich Marco Bognetti, ehemaliges Mitglied der UCI-Materialkommissionen, und Berater des derzeitigen Kommissionsleiters Jean Wauthier. „Es stimmt, wir haben einen Verdacht, dass es Teams und Fahrer gibt, die ‚pedalunterstützende’ Räder benutzen ", sagte er L'Avvenire. Erste Informationen darüber habe man schon während der vergangenen Tour de France erhalten. Damals hätten bei der Materialkommission „alle Alarmglocken geschrillt.“

 

Wie Bognetti weiter erklärte, könne ein Fahrer mit einem derart manipulierten Rad zwischen 60 und 100 Watt sparen, "was einen enormen Vorteil bedeutet". Entsprechende Überprüfungen würden bei verschiedenen Rennen schon vorgenommen, weitere seien geplant. „Unsere Techniker arbeiten an einem speziellen Scanner, der Motoren entdecken soll, die im Rahmeninneren versteckt sind. In den großen Rennen werden künftig alle Räder daraufhin untersucht“, so Bognetti gegenüber der italienischen Zeitung Il Giornale. Die hatte am vergangenen Mittwoch berichtet, dass Rennmaschinen bereits bei den beiden Klassikern Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix unter die Lupe genommen worden seien.

 

Wer Profirennen in letzter Zeit häufiger verfolgt hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass manche Fahrer um 50 Kilometer vor dem Ziel relativ unmotiviert die Räder wechseln. "Das könnte ein Hinweis sein, dass mit den Maschinen etwas nicht regelkonform ist", glaubt der belgische Radsport-Journalist Francois Genette: "So entzieht man die Räder der späteren Kontrolle." Namen will Genette keine nennen, aber: "Passen Sie bei den nächsten Rennen einfach mal ein wenig auf, wer vor dem Ziel noch das Material wechselt - und warum."

Quelle--> http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_62876.htm

 

 

 

was hat das eigentlich noch mit Sport zu tun.....wenn man jede Spitzenleistung sofort anzweifelt oder hinterfragt??

 

was für Sportarten im Fernsehen finden bei euch denn Zuspruch...??

 

 

mfg Andy


14.07.2010 00:11    |    meehster

Ich hab mich dafür schon nicht interessiert, als ich noch selbst mit dem Rennrad unterwegs war. Das war mir schon immer etwas suspekt.


14.07.2010 00:35    |    keulenr.1

Die Jungs sind Zugedröhnt bis unters Hirn, immer wieder mit neuen bzw. anderen Substanzen ohne die ein durchhalten bei der geforderten Leistung nur wenigen möglich währe. Das trifft sicher auf viele Sportarten zu nur ist es bei den Radlern halt im großen Stiele rausgekommen. Meinetwegen können die alle Besoffen rückwärtsfahren aber ich werde nicht eine Minute zusehen oder Hören.

Die gehören mit Verachtung gestraft von allen Fans und dann können sie an einer leeres Strecke Radeln, mal sehen ob ihnen das gefällt.

 

Gruß Pierre der absolut Dopingfreie. :)


14.07.2010 01:09    |    Schattenparker32766

hab den scheiß noch nie gesehen^^ nur beim durchzappen


14.07.2010 01:10    |    124er-Power

Zum einschlafen perfekt :D


14.07.2010 01:16    |    Klez

Doping hin oder her... Radsport hatte für mich schon immer etwas homosexuelles...

Kurzum: Es interessiert mich überhaupt nicht.


14.07.2010 01:22    |    Koljan777

}was für Sportarten im Fernsehen finden bei euch denn Zuspruch...??{

Ich bewundere die WRC Rally Fahrer... Mit solchen Geschwindigkeiten unbekannte Strecken auf unbefestigten Boden meistern... Respekt...

 

 

und zum Fahrradsport:

wenn man lange aufm Fahrrad ohne aufzustehen hockt, wird man impotent^^ :D


14.07.2010 07:27    |    andis hp

Hallo,

 

ich hatte früher mal interesse an der Tour de France gehabt, als Jan Ullrich groß rauskam. Als jedoch die ersten Doping-Vorwürfe im Raum standen, war ich sehr enttäuscht und habs nimmer geschaut. Ich hatte mich damals von Ullrich-Hype in ARD/ZDF anstecken gelassen, und die schweren Bergetappen immer gerne gesehen.

Damals dachte man noch: Boa, bringen die eine Leistung!

Aber heute fühlt man sich als Zuschauer regelrecht verar...t:mad::mad::mad

Sport gibts nur noch als Motorsport. Formel 1, MotoGP, Rally ITC + WRC

Alles andere ist doch nur noch Täuschung hoch drei! Wobei ich mir beim Motorsport auch nicht mehr sicher bin.

 

Mfg

Andi


14.07.2010 07:44    |    steel234

Kilometerlang und Stundenlang zuzugucken wie jemand auf der Straße Rad fährt- da wird man doch Kirre. Hab das noch nie geschaut.


14.07.2010 08:25    |    Lewellyn

Ich guck das sehr gerne. Aber nur die Alpenetappen. Viele Strecken kenne ich aus eigener Erfahrung mit dem Motorrad und dann kann ich so schön in Erinnerungen schwelgen, wie schön doch das Motorradfahren dort ist.

 

Und ich lerne neue Strecken kennen. Wer was wie fährt, gewinnt, verliert oder des Dopings überführt wird, ist mir herzlich egal.


14.07.2010 09:47    |    andyrx

ja,sonderlich abwechslungsreich ist das für den Fernsehzuschauer nicht....ich frag mich nur weshalb sich die ARD da so engagiert...obwohl man der Tour de France ja abgeschworen hatte:eek:

 

 

mfg Andy


14.07.2010 09:50    |    Trackback

Kommentiert auf: Breaker's Block:

 

Nach der WM... und was kommt jetzt?

 

[...] die Tour de France..??

 

 

zumindest nach Meinung der Fernsehleute sollten wir das unbedingt sehen.....aber ohne mich:cool: [...]

 

Artikel lesen ...


14.07.2010 09:51    |    DVE

Auch wenn gedopt wird, die Anstrengungen und Strapazen sind dennoch enorm. Das sollte man nicht vergessen.

Problem der Ungedopten ist ja, dass sie keine Chance gegen die Gedopten haben und so dopen eben alle :rolleyes:

Ansonsten interessiert mich das Thema wenig und ich wundere mich, dass es immer noch im TV kommt.


14.07.2010 09:57    |    andyrx

eventuell sollte man die Tour aufteilen in zwei Gruppen...gedopte und ungedopte Fahrer sind jeweils in einer eigenen Gruppe unterwegs:cool:

 

mfg Andy


14.07.2010 09:58    |    Brunolp12

Zitat:

andyrx

interessiert und so etwas auch mal im Fernsehen ansieht....die Tour de France ist ja aktuell im Gange und ich muss sagen das dieser Event trotz starker Medienpräsenz mich nicht für 5 Pfennig mehr interessiert.

(...)

die ganzen Doping Geschichten der letzten Jahre und die Zweifel an den Siegern der letzten Jahre haben das zu einer Wettfahrt der ''Pharmaberater'' werden lassen und jeglicher sportliche Wert ist dahin

natürlich sind die Doping-Exzesse absurd, aber man darf ruhig mal richtig drüber nachdenken:

 

Mal ehrlich - wenns danach ginge, welche Sportart dürfte man dann noch angucken?

 

Wer glaubt ernsthaft, daß Schwimmer (Phelbs?), Biathlethen, Leichtathleten (Bolt?) alle sauber sind? Kontrolliert werden sie alle, die Frage ist, wen man erwischt.

Doping-Jäger Franke sagt, daß die, die man erwischt, eben "dumme Doper" sind und daß die Kontrollen z.B. bei Olympia in China unzureichend waren, weil man die Athleten im Training kontrollieren müsse und nicht beim Wettkampf. Dies war in China bspw. nicht möglich. Die Kontrolleure haben keinen Zutritt zum Land bekommen.

 

Auf der Fuentes-Liste standen übrigens auch Fußballer der spanischen Primera División und z.B. einige Tennisspieler.

Ein Dopingaufklärer namens Donati sagt, daß die jährlich produzierte Menge an EPO den tatsächlichen therapeutischen Bedarf um das Fünf- bis Sechsfache übersteigt. Wer glaubt, daß das alles nur im Radsport verbraucht wird? Träumt weiter!

 

Man muss ja feststellen, daß der Sportverband, der konsequent das Doping kontrolliert und damit auch Sportler positiv testet, sich im Grunde selbst demontiert, wie im Radsport geschehen:

ARD und ZDF waren ja aus der Berichterstattung ausgestiegen.

Warum sie jetzt wieder dabei sind, weiß ich nicht. Aber vermutlich halten sie das Anti-Doping-Engagement inzwischen für glaubwürdig und ausreichend.

 

Ich unterstelle, daß das (leider) die eigentliche Lehre ist, die diverse Sportverbände aus den Geschehnissen im Radsport gezogen haben.

 

Übrigens ist Doping auch im Hobby-Bereich ein riesen Problem, besonders im Kraftsport / Bodybuilding.


14.07.2010 10:01    |    andyrx

Zitat:

Übrigens ist Doping auch im Hobby-Bereich ein riesen Problem, besonders im Kraftsport / Bodybuilding.

guckst Du hier-->http://www.motor-talk.de/.../...leibt-hier-die-aesthetik-t2706230.html

 

mfg Andy


14.07.2010 10:38    |    OmmiB

Definitiv NEIN !!


14.07.2010 10:45    |    fabe123

ein wirklich total öder Sport! Kann mich damit gar nicht anfreunden. Und die Dopingskandale haben dazu natürlich auch nicht positiv beigetragen...


14.07.2010 11:03    |    horst-6-160

Zitat: Auf der Fuentes-Liste standen übrigens auch Fußballer der spanischen Primera División und z.B. einige Tennisspieler.

 

zB das ganze Team von Real Madrid war da bei. nur 20% waren Radfahrer.

Was glaubt ihr warum die Ermittlungen einfach eingestellt wurden? Das waere ein Skandal ohne gleichen geworden: Champions League, ......

Bei B-M oder anderen Top-Vereinen ist es nicht anderes. Genauso Nationalmannschaft etc etc.

Wer nicht testet der findet nicht.

 

Radsport hat halt eine schlechte -dezentrale Organisation, deswegen wird eben getestet, aufgedeckt, .... Es gibt viele beteiligte Organisationen mit verschiedenen Interessen. Franzosen fahren zB seit 20 Jahren nicht mehr vorne mit, deswegen das Auftreten der AFLD, genauso in Deutschland seit Ullrich weg ist...


14.07.2010 11:10    |    Batterietester33968

Die Geschichte mit dem Elektromotor ist einfach lächerlich!

 

Zum einen sind die Teile irre laut, zu schwer (2kg, bei einem 6kg Rennrad) und außerdem reicht die Umdrehungszahl nicht aus.

 

Totale Panikmache!


14.07.2010 12:53    |    Brunolp12

zu der Sache mit dem versteckten Hilfsmotor:

Man muss sehen, daß der o.g. Link von Mai ist. Man hat das seitdem viel diskutiert und die meisten halten das eigentlich für nen schlechten Scherz. Zwar gibt es solche Antriebe, aber Nutzen und Verwendbarkeit darf doch stark bezweifelt werden.

Für die Tour hat man sogar einen Apparat beschafft, der die Räder per Röntgen durchleuchtet. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, daß das tatsächlich in großem Stil gemacht wird/gemacht wurde, weil ichs einfach nicht für praxisgerecht im Rennen halte... aber wer weiss, kann mich natürlich auch täuschen.


14.07.2010 13:14    |    andyrx

ich hatte ein Video gesehen wo einer der Fahrer am Berg davon gezogen ist als hätte eher einen Turbo eingebaut...wo selbst Spitzenfahrer schwer gekeucht haben;)

 

http://www.youtube.com/watch?v=8Nd13ARuvVE&feature=related

 

http://www.youtube.com/watch?v=7ItlQMSS9pU&feature=related

 

und zum schmunzeln und lachen-->http://www.youtube.com/watch?v=Ljy_FgMM3G4&feature=related

 

unbedingt ansehen:D:D

 

mfg Andy


14.07.2010 13:24    |    Brunolp12

Zitat:

andyrx

ich hatte ein Video gesehen wo einer der Fahrer am Berg davon gezogen ist als hätte eher einen Turbo eingebaut...wo selbst Spitzenfahrer schwer gekeucht haben;)

zu "ein Video":

was heisst ein Video? Das ist das Video. Einen anderen Beweis gibt es nicht. Genau die Rennsequenz aus dem ersten Video ist es, auf die die Diskussion letztlich aufbaut.

 

zu "einer der Fahrer" und "selbst Spitzenfahrer":

Cancellara gilt als Spitzenfahrer (vielleicht dank des Motors?)

 

zu "am Berg":

Bei dem Frühjahrs-Klassiker Paris-Roubaix, wo die Aufnahmen entstanden, gibts eigentlich nix, was im "Radsport Sinne" einem Berg oder Anstieg gleichkäme.

 

 

Das zweite Video überzeugt nicht. Das ist ein Zeitfahren. Cancellara ist Zeitfahr-Spezialist und die Geschwindigkeitsdifferenz ist imho insgesamt nicht unrealistisch (auch wenn sie mal einen kurzen Moment -so bis 00:11- gigantisch wirkt... im Grunde bleibt er danach in Sicht und entfernt sich mit wenigen km/h Differenz).


14.07.2010 14:01    |    Klez

Motor oder nicht: Radsport = homosexuell ;)


14.07.2010 14:07    |    Brunolp12

Zitat:

Klez

Motor oder nicht: Radsport = homosexuell ;)

Hab ich die Null gewählt?

 

Mal im Ernst:

Es gibt wohl wenig Sportarten wo man (Doping hin oder her) so knallhart mit sich, seinem Kopf und seinem Körper kämpft, wie Radsport. Gegen einen Radsportler ist jeder Fußballer ein Muttersöhnchen, jeder Kraftsportler eine schlaffe Memme, der es gravierend aus Ausdauer fehlt. Du würdest nach kürzester Zeit reihernd an einem Baum lehnen und um Atem ringen :D

 

Teilweise sitzen die Athleten im Radsport noch mit gebrochenem Ellenbogen im Sattel und fahren ihre 3 Wochen Rundfahrt zu Ende (s. Cadel Evans gestern).

 

Die Fußballer sind nach 7 oder 8 Spielen heim gefahren und die Kommentare lauteten oft "son Turnier ist anstrengend" usw. blabla - eine TourDeFrance entspricht rein von der Dauer der Belastung mal locker 60 bis 80 Fußballspielen :D:p


14.07.2010 14:31    |    Antriebswelle26852

na ja, bei manchen Kommentaren hier kann man nur den Kopf schütteln. Finde die Tour eigentlich sehr interessant, mit wirklich tollen Landschaftsaufnahmen, sowie zumindest teilweise, guten Erläuterungen hierzu. Für diejenigen unter uns, welche daran kein Interesse haben, kann ich nur die LIVE Übertragungen von Golf Turnieren empfehlen :D

 

Das eigentliche Thema dreht sich jedoch allerdings ums Doping. Hier kann es lediglich ein 100%iges „no go“ geben. Deswegen würde ich jedoch nicht den ganzen Radsport verteufeln. Einige haben ja bereits schon sehr gute Aussagen gemacht, wie es in anderen Sportarten zugeht.

 

Fußball wurde ja bereits als Beispiel genannt. Zur abgelaufenen WM würde mich doch so manches interessieren. Vor allem die genannten spanischen Spieler, welche im WM-Finale in der 105min noch immer so frisch am Ball gewesen sind, das man meinen könnte, es wäre das Match gerade erst angepfiffen worden. Aber selbst wenn bei den dilettantischen Dopingkontrollen ein positiver Befund heraus kommen sollte, glaubt ihr wirklich das die FIFA es an die große Glocke hängen würde?!?!!!!

 

Gruß

Chips


14.07.2010 14:59    |    Klez

Zitat:

geschrieben von Brunolp12

Hab ich die Null gewählt?

Locker bleiben. Bissl Spässle machen muß drin sein :)

 

Zitat:

geschrieben von chips_ninnie

Für diejenigen unter uns, welche daran kein Interesse haben, kann ich nur die LIVE Übertragungen von Golf Turnieren empfehlen

Finde ich in der Tat interessanter, aber das ist wie alles Geschmackssache.


14.07.2010 15:29    |    andyrx

hehe bitte vertragt euch und schaukelt euch nicht auf....man kann in meinem Blog auch mal etwas rustikaler schreiben,da bin ich nicht so empfindlich,aber reine Zofferei ist auch bei mir nicht gerne gesehen und wird gelöscht;)

 

also locker bleiben :cool:

 

mfg Andy


14.07.2010 15:31    |    grande_cochones

Mensch, verstehst dus nicht?

Radfahrer sind die Helden, sie sind die stärksten, schnellsten, tollsten, schönsten Menschen auf dem Planeten und man kann einfach so sagen dass sie alles besser können als wir, auch wenn man sich nicht kennt, es ist einfach so.

Ich finde man sollte Radfahrer nicht mehr nur Menschen nennen, sondern eine Sonderposition einrichten, weil die so super sind!


14.07.2010 16:27    |    Brunolp12

Zitat:

grande_cochones

Radfahrer sind die Helden, sie sind die stärksten, schnellsten, tollsten, schönsten Menschen auf dem Planeten und man kann einfach so sagen dass sie alles besser können als wir, auch wenn man sich nicht kennt, es ist einfach so.

Ich finde man sollte Radfahrer nicht mehr nur Menschen nennen, sondern eine Sonderposition einrichten, weil die so super sind!

ich glaube, Radsport ist ein sehr schöner Sport und ich bin froh, daß ich ihn nicht zum Geld Verdienen betreiben muss. Ich glaube, daß es verdammt leicht passiert, daß man in diese Doping-Mühle reinrutscht.


14.07.2010 16:41    |    Stolli1970

*Jede* Sportart hat ihren eigenen Reiz. Und jede Sportart hat auch ihre Skandale. Eigenartige Schiedsrichterentscheidungen und Spielerbestechungen sind ausreichend dokumentiert. Doch zurück zur Tour de France: ich bekenne mich, seit 1997 regelmäßig die Live-Berichterstattung - wann immer es mir möglich ist - zu verfolgen. Das Doping-Thema habe ich innerlich ausgeblendet. Die Rad-Profis verbrennen jeden Tag mehr Kalorien, als der Körper in der Lage ist aufzunehmen. Das geht nur über die direkte Infusion von Nährstoffen in die Blutbahn gut. Die körperliche Belastung ist derart extrem, dass ohne intensive medizinische Betreuung kaum einer der Athleten länger als eine Woche durchhalten könnte. Der Übergang von "medizinischer Betreuung" zu "Doping" ist sehr fließend, was im letzten Jahr noch erlaubt war, kann dieses Jahr schon verboten sein. Was auch oft daran liegt, dass nun erst der Nachweis möglich ist. Tatsache ist leider: Doping hat im Radsport eine jahrzehntelange Tradition. Wenn alle darauf verzichteten, wären die Rennen sicherlich genauso spannend, halt nur etwas langsamer. Aber so sind wir Menschen nicht gestrickt, da Einzelschummler niemals auszuschließen sind bleibt nur übrig, dass alle dopen. Und das tun sie, können gar nicht anders. Wenn ich Tour de France sehe, dann fahren da Ausnahmeathleten, die sich am absoluten Limit dessen bewegen, was Menschen leisten können. Aber das ist gar nicht das, was für mich die Faszination der Tour ausmacht.

 

ich genieße die kontemplative Berieselung durch die Moderatoren, erfreue mich an den vollkommen belanglosen Plaudereien zum geraden vom Feld passierten Schloss / Hotel / Dorfmädel / Schiffshebewerk oder was auch immer. Wenn ich aufs Klo muss, dann gehe ich, denn die Chance etwas zu verpassen tendiert bei vielen Etappen gegen 0.

Aber wenn man dann lange genug dabei ist, dann erkennt man irgendwann das System, mit dem der Tross sich durch die Landschaft bewegt, beobachtet viele kleine Schnippsel eines komplexen Systems, in dem eine Mannschaft von Individualisten sich einem gemeinsamen Ziel nähert: einer der eigenen Fahrer soll ein bestimmtes Trikot erkämpfen und halten, oder auch nur eine Etappe gewinnen, oder die Auszeichnung des "kämpferischsten Fahrers" erlangen. Diesen Reiz in Worte zu fassen ist extrem schwer. Radrennen gucken ist halt nicht so einfach wie Fußball, es braucht mehr Zeit und mehr Ausdauer, die langweiligen Phasen überwiegen, und ohne Erfahrung ist kaum zu erkennen, mit wieviel Power die Jungs gerade fahren. Jan Ullrich hatte eine unglaubliche Technik, der konnte mit voller Kraft spurten, ohne aus dem Sattel zu gehen. Aber allein das Chaos der Zielankunft zu deuten, und das dahinterstehende System nicht nur zu wissen, sondern in dem Getümmel auch zu erkennen, das geht nicht mal einfach so.

 

Deswegen finde ich es sehr schade, wenn eine Sportart allein auf ihre Schattenseiten reduziert wird. Ich schreibe niemanden vor was er toll finden soll, bin aber auch genervt, wenn per Sendungsbewusstsein mir meine Freude an "meinen" Dingen madig gemacht wird.


14.07.2010 17:16    |    Druckluftschrauber17314

Fahrradfahrer rauben mir im Straßenverkehr schon den letzten Nerv, da brauch ich die nicht noch im Fernsehen ;)

 

Außerdem ist es für mich der langweiligste Sport den mal als Zuschauer erleben kann - dazu jagt doch so wieso ein Doping-Fall den nächsten.


14.07.2010 19:04    |    antichrist666

Aus eigener Erfahrung aus einer Alpentour (natürlich mit´m MTB), täglichem Radfahren und vielen Rennradkilometern kann ich nur sagen- ob gedopt oder nicht- daß ich aufgrund der Geschwindigkeiten, die diese halben Hemden :D der Berg hoch trampeln, schon den Hut ziehe.

 

AAAAber: ich denke, daß bei der TDF wie im Profisport allgemein ALLE gedopt sind! Ein normaler Mensch kann durch normales oder auch Hochleistungstraining nicht diese Form erreichen.

 

Mein Fazit zu dem ganzen Thema ist schon seit langem: gebt das Doping frei- wer den bestens Stoff hat, soll gewinnen und wenn sie dran zu Grunde gehen- selbst schuld.

 

Sport im Fernsehen hat für mich den Reiz verloren, seit ich selbst sehr viel mit meinen Fahrrädern unterwegs bin- selbst bewegen macht doch am meisten Spaß...

 

Viele Grüße aus Leipzig

 

Torsten 


14.07.2010 19:12    |    Brunolp12

@netsky88:

Wäre es Dir lieber, wenn in der jew. Sportart das Thema Doping einfach außen vor bleibt? Wenn keiner drüber redet, dann wirkt es sauber. Was sauber ist und was nicht, das erfährt man dann halt bloß nicht.

Grad höre ich die Meldung, daß der Skandal im Fußball sich weiter auswächst... In Deutschland sollen hunderte von Spielen verschoben worden sein. Tja, alle sind total ehrlich, außer den Radsportlern, ganz klar :rolleyes:


14.07.2010 19:15    |    Sp3kul4tiuS

ach die Fußballer machen doch Gen therapien in China. Zumindest aus anderen Ländern ;)


14.07.2010 20:29    |    emil2267

ich hab mal ullrich abends wie nen wilden mit seinem porsche durch freiburg brettern sehen,nen tag später stand er als fahrerflüchtiger besoffokowski in der bild-zeitung :D

 

als juter (nicht ganz so) alter ossi fand ich radsport eigentlich immer interessant,früher als stöpsel waren bahnradrennen ganz gross anzusehen,mein vater hat radball gespielt & in jedem kaff gabs ne kleine friedensfahrt :)

 

vor einigen jahren als ich in den breisgau zog,hab ich sogar nen augenblick live & in farbe auf vorbeihuschende spritzenfahrer schauen können,als etappen noch durch freiburger raum führten

 

is mir jetzt aber auch zu doof geworden,in der formel 1,dtm oder rallye find ichs zwar spannend,wenn einer mit technik auf legalen gratwanderungen meint,schlauer zu sein als die anderen,aber wie sich sportler für erfolg & schnöden mammon kaputt machen,das muss ich nicht wirklich sehen

 

schlimm is,dass sie sich net nur selbst damit zerstören,sondern den ganzen sport :rolleyes:


14.07.2010 20:38    |    borstelnator

Ich hab einen ehemaligen Radfahrprofi als Patient, der mir ganz offen vergewissert hat, daß alle wirklich alle Fahrer Mittel nehmen!!! Es fährt auf der TDF kein Einziger ungedopt!!!! Der Fehler ist nur, daß sich alle versuchen an die Grenzwerte zu dopen und Einige sind halt über den Grenzwerten;).

Ich guck mir die Scheixe jedenfalls nicht an, hat allerdings wenig mit dem Doping, mehr mit dem fehlenden Motorlärm zu tun:D:D:D


14.07.2010 22:17    |    VolvicApfel

ich gucks und finds gut.


15.07.2010 09:26    |    Brunolp12

Zitat:

borstelnator

Ich hab einen ehemaligen Radfahrprofi als Patient, der mir ganz offen vergewissert hat, daß alle wirklich alle Fahrer Mittel nehmen!!! Es fährt auf der TDF kein Einziger ungedopt!!!!

allerdings ist es so, daß viele Doper ihr Doping damit rechtfertigen, daß es ja sowieso alle tun würden (so ähnlich hat sich Jan Ullrich ja auch geäussert: "ich habe niemanden betrogen" - denke dahingehend ist der Satz zu verstehen, gestanden hat er ja nicht explizit).

Insofern hat das Statement Deines Patienten natürlich keine echte Beweiskraft.


25.07.2010 21:57    |    jennss

Solange ich noch kein (Detail-)Bild von einem Rennrad mit Motor gesehen habe, glaube ich nicht dran. Der kleine Akku hält doch sicher auch nur für sehr kurze Zeit.

EDIT: Oops, hatte den Link im Link noch nicht gesehen gehabt, scheint doch zu gehen: http://www.youtube.com/watch?v=jmPUze3WBTw&feature=player_embedded#! .

j.


Deine Antwort auf "Tour de France......durch Doping ins Abseits"

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