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andyrx

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29.02.2016 00:37    |    andyrx    |    Kommentare (40)

Moin Motortalker,

 

war heute bei dem herrlichen Wetter mit dem Hund auf einen Spaziergang im Segeberger Forst unterwegs.....der Hund hatte seinen Spass mit allerlei Mäusen und Häschen Düften in der Nase und ich hab mir mal angesehen mit was für schweren Gerät im Wald gearbeitet wird....da braucht es keine Trupps mehr von Waldarbeitern mit Säge und Axt sondern da werden moderne Maschinen eingesetzt die das sehr fix erledigen....sicherlich würde das manch einem technisch interessierten Mann auch mal Spass machen mit solch einem Gerät zu arbeiten bzw. die Kraft dieser Maschinen zu spüren.

 

Keine Ahnung was dort für Motoren eingesetzt werden und was diese Maschinen auf die Waage bringen....jedenfalls macht dieses schwere Gerät was dort stand mächtig Eindruck und lässt erahnen wie schnell dort die Schneise verbreitert wird.

 

also mal gegoogelt nach dem John Deere 1510 ;)

 

das nennt sich Rückezug aha--> wieder was gelernt

 

TECHNISCHE DATEN

Verbesserte KrankontrolleNeue Generations Stirngitter - verbesserte SichtBreite Ladefläche bis zu 5,3 m2 Mehr Kraft und Torsion mit grösserer Pumpe

Zuladung 15000 kg

Reichweite 7,2/8,5/10 m

Motorleistung 156 kW

Zugkraft 185 kN

 

Quelle--> https://www.deere.de/.../1510e_it4_de.page

 

zu dem anderen Teil der der Bäume fällt und Ponsse Ergo nennt hab ich jetzt nicht viel gefunden....

 

ABMESSUNGEN

Mindestgewicht

19 000 kg

Übliches Gewicht

20 000 kg

Länge

9 550 / 12 160 mm

Breite

2 670-3 080 mm

Rahmenhöhe

600 mm

Transporthöhe

3 800 / 3970 mm

 

bis 286 PS

 

 

 

werde ich aber noch nachreichen wenn ich noch was dazu finde;)

 

mfg Andy

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29.02.2016 05:34    |    joebleifuss

Für nen Menschen aus der Stadt wohl was zum Begeistern.

Für jemanden auf dem Land der seine Umwelt und Natur liebt und schätzt ist so ein Ding ein Grauss.


29.02.2016 08:24    |    PIPD black

@joebleifuss

Waren deine Äußerungen allgemeiner Art oder deine eigene Haltung?


29.02.2016 10:52    |    joebleifuss

Meine Eigene Haltung.

In meinem Jagdrevier war diese Maschine wie auch in nachbarrevieren im Einsatz.Wenn ich dann sehe was für Schäden an Jungbäumen alleine durch Rangierarbeit entstehen, Die hohe Bodenverdichtung trotz unterlegen von Wedeln, was zur permanenten Staunässe führt und das Wasserspeichersystem des Waldes somit negativ beeinflusst wird, wird mir für die Zukunft des Waldes Angst und Bang.

Dann eben diese vielen Rückergassen wo der Boden so stark verdichtet ist, das nur noch Unkraut und kein Nutzholz mehr eachsen kann, wenn man dann mal die Gassenbreite mal die Länge ausrechnet und das auf ganz Deutschland hochrechnet, bekomme ich meine Zweifen das nur soviel Holz entnommen wird wie Nachwächst.

In der Rückergasse wächst nichts mehr

Dann verlassen die Geräte den Wald und die Wege müssen danach auch noch hergerichtet werden was wieder zu Lasten der Gemeinden oder Waldbesitzer geht.


29.02.2016 12:36    |    andyrx

hmm,jemand der den Wald wirtschaftlich nutzt wird sicher ein Interesse haben das auch wieder etwas wächst bzw. die Grundlage dafür schaffen;)

 

Nur das Holz zu fällen und dann nicht für Nachschub zu sorgen wäre wirtschaftlich natürlich nicht sehr klug;)

 

mfg Andy


29.02.2016 12:53    |    Stratos Zero

Um das schnelle Geld zu machen werden doch praktisch nur noch Entscheidungen getroffen, die auf lange Sicht (nicht nur) wirtschaftlich katastrophal sind...


29.02.2016 14:24    |    norbert_g

Die nachhaltige Waldwirtschaft, die es schon sehr viel länger als Traktoren gibt, wird heute leider immer mehr für den schnellen Profit vergessen, frei nach dem Mottto: Mir den Gewinn, nach mir die ........


29.02.2016 14:26    |    andis hp

Ich schau immer mal wieder diese Serie auf DMAX an "Holzfäller extrem" oder ähnlich...

 

Zum Thema: hier bei uns im nordwestlichen Saarland sind diese großen Maschinen im Wald nicht erlaubt. Auch privat nicht. Obwohl viele große private Waldstücke gibt, die auch bewirtschaftet werden, wird hier nur der "normal"-kleine Traktor erlaubt.

Mittlerweile gibt es sogar einen privaten Pferdezüchter, der diverse Rassen wieder als Rücke-Pferde ausbildet.

 

Auch im Schwarzwald sind immer mehr Rücke-Pferde wieder im Einsatz. Die sehen es mit der Bodenverdichtung mittlerweile ähnlich.

Leider sind auch dort im Schwarzwald sehr viele Gemeinden und Privatiers nur auf das schnelle Geld aus. Aber mit den immer weiter umgreifenden "Naturschutzgebieten" wird denen es immer schwerer gemacht.

Vieles "alte" war dann doch nicht so schlecht.

 

Mfg

Andi


29.02.2016 14:44    |    el_alcado

zu den maschinen: na klar sind die nicht so gut wie 20mann und nochmal 6pferde.

 

aber es stimmt ja nun nicht das die den totalen schaden anrichten. wie oben schon erwähnt auf dmax holzfäller extrem: die achten sehr wohl darauf das wieder aufgeforstet wird weil denen das land selber seit generationen gehört und das funktioniert auch (die haben meist noch viel größere maschinen)

 

es kommt nicht auf die größe der maschinen an, sondern mehr wie sonnst so mit dem boden umgegangen wird und wie er danach wieder aufgeforstet wird.


29.02.2016 16:06    |    hpk_a4

Als Hündeler muss ich sagen, dass die schweren Geräte die Waldege total versauen ... Tiefe Einschnitte in den Boden, das Wasser bleibt liegen und einige Wege sind nach einer Woche 'Waldarbeit' kaum mehr begehbar, nur noch Schlamm und Morast ...

 

Aber man staunt, wie schnell sich der Wald beim Einsatz solcher Maschinen lichtet ...


29.02.2016 16:45    |    andyrx

mal unabhängig vom Wald :cool:

 

sind das ziemlich beindruckende Maschinen ;)

 

mfg Andy


29.02.2016 17:04    |    czissy

Wenns Dich interessiert kannst Du mal nach den beiden Schlagwörter "Harvester" und "Forwader" googlen :)

 

So nennen sich die beiden Maschinen. Im Deutschen wäre es Rückezug und Vollernter.


29.02.2016 18:19    |    jettaflitzer

Der Harvester ist ein Ponsse Ergo mit einem Mercedes 6-Zylinder der 278PS leistet.

Hier gibt's ein paar Infos: ( ist zwar die neue Generation kommt aber fast auf das gleiche hinaus)

 

Ponsse Ergo

 

"Alte" Generation als Gebrauchtmaschine

 

Nebenbei:

 

In Deutschland wächst immer noch mehr Wald nach, wie entnommen wird. Weil eben auf eine nachhaltige Bewirtschaftung geachtet wird.

 

Das andere Problem ist das gleiche wie mit der Landwirtschaft:

Jeder will alles billig. Klar Milch für 60 Cent/L ist ja auch schon reiner Wucher.

Diese Maschinen schaffen bei guter Auslastung 5-6Fm (m²) die Stunde. Das schafft 1 Arbeiter an einem Tag nicht. Wenn man annimmt das beide 10 Stunden arbeiten, müsste man für die gleiche Holzmenge also ohne Maschine 10 mal länger arbeiten.

 

Wer kauft das Regal "Billi" denn für 600€ anstatt für 60€?

 

Keiner. Jeder will meckern, aber keiner mehr bezahlen.

 

Was im Forst ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist, ist die Unfallgefahr. Unfälle bei Maschinenarbeit sind sehr gering, während die Anzahl der meistens schweren oder tödlichen Unfälle bei "Handarbeit" immer noch auf einem sehr hohen Niveau ist.

Stichwort Windwurf. Ohne Maschine ist das selbst für Profis eine sehr gefährliche Arbeit.

 

Just my Two Cents. ;)


29.02.2016 18:47    |    carbon-compound

Ich schließe mich @joebleifuss an: Soviele Pferde kannst du zum Abtransport garnicht verwenden, daß sie dir den Waldboden so nachträglich und auf Jahre hinaus ruinieren, wie ein Harvester oder ein anderes Schwergerät.


01.03.2016 00:39    |    martinkarch

Zitat:

Schäden an Jungbäumen alleine durch Rangierarbeit, die hohe Bodenverdichtung

Das hab ich auch schon öfter gehört/gelesen. Soll schädlicher sein, als man denkt, die Bodenverdichtung...nachhaltig schädlich.......

 

Klar, BILLYger wird es wohl schon sein, maschinell zu ernten. Aber ich denke nicht, daß ein Möbel aus Handfällung das ZEHNfache kosten würden. Und was uns die Bodenschäden im Wald noch kosten werden, das wird ja sowieso nirgends berechnet oder genannt.


01.03.2016 08:48    |    andyrx

ich denke dass die Maschinen vor allem dort eingesetzt werden wo das nicht die entscheidende Rolle spielt.....Schneisen verbreitern (wie hier der Fall) oder Rodung von Flächen für Strassenbau oder andere Bauvorhaben wo ohnehin die Fläche anders genutzt wird :)

 

ein Waldbesitzer der damit nur Holzernte mitten im Wald betreibt handelt doch recht kurzsichtig :cool:

 

mfg Andy


01.03.2016 09:12    |    rallediebuerste

Die Dinger sind um Weihnachten rum durch den Wald hinter meinem Haus marodiert. Brutal, wie es da jetzt aussieht. Der Wald ist zum Spazierengehen / Radfahren mittlerweile komplett unbrauchbar - vor allem, wenn es 1-2 Wochen (!) vorher geregnet hat.

 

Angeblich sollen die Wege wieder instandgesetzt werden, aber bei DER Bodenverdichtung und DEM Flurschaden habe ich so meine Zweifel, wie das sinnvoll funktionieren soll.

 

Wenn da nix passiert, bin ich auf den Sommer und die Stechmückenplage gespannt, wo wir ja nun in unmittelbarer Nähe zum Haus eine Menge neuer stehender Gewässer (Rückezugfahrspuren) haben.


01.03.2016 12:20    |    Steam24

Auch im Rhein-Main-Gebiet gibt es Kritik an den neuen Geräten für die Holzernte.

 

Im Artikel findet man auch ein Video über den "Harvester". So ein Ding kostet 400.000 bis 600.000 Euro.


01.03.2016 14:15    |    Provaider

Ist halt alles eine Frage des Geldes. Da bei deutschen Lohn die Arbeit zu teuer ist müssen Maschinen ran. Und wenn der Ertrag in der Zukunft zurück geht, dann werden die sich schon etwas überlegen. Aber für Billig Holz lohnt sich halt kein Pferd und Co.

 

Also in der Rhein nähe mach ich mit wegen dieses Pfützen keine sorgen, eher die Auwälder und Überflutungsflächen ;) Aber es gibt ja BTI Bacillus thuringiensis israelensis damit lässt sich das ganze auf ein erträgliches Maß reduzieren.


01.03.2016 15:25    |    martinkarch

Zitat:

ein Waldbesitzer der damit nur Holzernte mitten im Wald betreibt handelt doch recht kurzsichtig

Ja, aber ich glaube, daß GENAU DAS in den großen Nadelwäldern in Schweden usw. gemacht wird. Zudem kann ich solche Maschinen doch auch kaum nur für Schneisen usw. benutzen, da es sich bei diesen Preisen doch auch rentieren muß. So ne Maschine ist bestimmt richtig sauteuer, zumal hier mehrere Funktionen mit gewaltiger Arbeitskraft in einem Gerät vereint sind (fällen, entasten, transportieren)

 

Also ich bin da skeptisch, ob es mit Rössern langfristig nicht doch besser ist. Das mag archaisch klingen und auch teurer sein, aber es hat bestimmt auch Vorteile. Und ich finde, das passt auch besser in den Wald wie eine riesige Maschine. In einem Wald gibt es ja nicht nur Bäume.


01.03.2016 18:47    |    Achsmanschette42

Satteln wir doch das Pferd von hinten auf: Wie viel Holz wird benötigt? Wofür? Und: Kann man so viel Holz mit Muskelkraft (vom Pferd und vom Mensch) überhaupt zur Verfügung stellen?

 

Die Nachfrage ist anscheinend da, also "muss" man damit ran. Man könnte das sicherlich auch anders lösen:

 

Maschinen verbieten => weniger Holz => Holz wird teurer => Holz ist teurer, Arbeit lohnt sich wieder

 

Einfache Rechnung? Naja... ich weiß nicht... weil am Ende immer irgendwer hergeht und einen Wald rodet und das Holz billigst anbietet. Das verlagert nur die Probleme.

 

Letztenendes haben die Maschinen nicht umsonst sehr breite Reifen und eine ganze Menge davon, zusätzlich oft Ketten.


01.03.2016 19:39    |    czissy

Bei aller Kostenersparnis dieser Geräte sollte man, wie weiter vorne schonmal von jemandem erwähnt, zur Kenntnis nehmen das diese Maschinen das Risiko eines Arbeitsunfalls erheblich verringern!

 

Weiter vorne wurde ja schon auf Windwurf und Sturmholz hingewiesen. Auch im normalen Bestand geschehen immer wieder schwere und leider auch tödliche Unfälle mit Waldarbeitern. Und das sind alles Profis und Meister ihres Fachs. Wer mal mit richtigen Forstwirten im Wald war weiß das auch die nach Jahren und Jahrzenhnten noch eine Menge Respekt vor Bäumen (insbesondere morsche Bäume etc) haben und es sehr zu schätzen wissen, wenn die gefährlichen Arbeiten von Maschinen erledigt werden und sich niemand dafür in ernsthafte Gefahr begeben muss!


01.03.2016 20:46    |    PIPD black

@einsdreivier

Genau richtig.

Läßt man es durch Mensch&Pferd erledigen wird sogar illegales Tropenholz günstiger und lieber genommen als die olle Kiefer oder Fichte.


01.03.2016 22:28    |    martinkarch

Zitat:

Bei aller Kostenersparnis dieser Geräte sollte man, wie weiter vorne schonmal von jemandem erwähnt, zur Kenntnis nehmen das diese Maschinen das Risiko eines Arbeitsunfalls erheblich verringern!

Das muß ich auch einräumen : das erscheint mir ein erheblicher Vorteil ! Aber auf dem Flachen sind Waldarbeiten ohne schwere Maschinen nicht so riskant, sofern geschulte Leute rangehen. Und im Bergland sind Harvester nicht mehr so wirtschaftlich, teils auch gar nicht einsetzbar.

 

Zitat:

Läßt man es durch Mensch&Pferd erledigen wird sogar illegales Tropenholz günstiger und lieber genommen als die olle Kiefer oder Fichte

Das ist natürlich ein stichhaltiges Argument, was aber eher für verarbeitete Hölzer oder für Möbelbau zum Tragen kommt. Brennholz usw. wird ja als Tropenholz nicht angeboten und billige Massivholzmöbel aus Tropenholz möchte ja gar nicht jeder.

 

Ich habe jedenfalls nur Buche und Buchenfurnier zuhause, und 1x Eiche Furnier/Massivholz-Kombination von meinem Gesellenstück. Klar, aus was die Spanplatte untendrunter ist, kann ich auch nur vermuten, aber bewußt würde ich kein Tropenholz kaufen.

 

Das Einzige, was ich definitiv aus Tropenholz habe, ist eine Schnitzfigur, mitgebracht aus Asien. Unsere Türen sind evtl. noch mit einem Tropenholz furniert, aber diese hab ich selbst nicht gekauft, die waren beim Kauf der Whg schon längst drin

 

Aber ganz überzeugen könnt ihr mich nicht ! Ich bin eher gegen Harvester statt dafür. Der Wald wird nachhaltig im Boden geschädigt, das ist ein ganz klares Gegenargument. OK, scheint anders : wenn ein 4-Achsiges Fahrzeug 8 Ballonreifen hat, dann müßte sich das Gewicht ja verteilen ?! Nein, nicht wirklich, denn Fahrzeuge mit so vielen Achsen sind leer schon sehr schwer, können dazu noch eine Menge Stämme aufladen.

 

Vielleicht sollte man den Einsatz wettertechnisch beschränken : bei Matsch zerstören diese Maschinen bestimmt mehr als bei recht hartem und trockenem Boden.


02.03.2016 08:12    |    Goify

"Schweres Gerät im Wald..." ist doch schon ein Widerspruch und somit eig. jede Diskussion überflüssig. Natürlich ist Waldarbeit gefährlich und erst im letzten Herbst ist im benachbarten Wald einer vom Baum erschlagen worden, weil der Baum einfach mal in die andere Richtung fiel. Es ist ein gefährlicher Job und wenn er zu gefährlich ist, sollte man ihn entweder bleiben lassen oder sich überlegen, wie man Holz anders produziert. Es darf keine Begründung für Harvester sein.

 

Ich bin täglich im Wald und selbst das, was normal kleine Traktoren hinterlassen, ist schon zu viel. Vielerorts sieht der Wald wie ein Schlachtfeld aus und es braucht mind. 10 Jahre, bis er wieder halbwegs normal aussieht, bis die nächste Durchforstung erfolgt. Plenterwirtschaft ist noch immer sehr unbekannt.


02.03.2016 10:08    |    andyrx

der John Deere war gestern ausser Gefecht wegen eines Lecks in der Hydraulik .....schwere Waldarbeit ist eben auch eine Belastung für die eingesetzte Technik :p

 

mfg Andy


02.03.2016 10:11    |    Goify

...und dann natürlich für die Umwelt. War ja sicherlich kein Salatöl und selbst das richtet Schäden in der Umwelt an, weil es nicht in solchen Konzentrationen natürlich vorkommt.


02.03.2016 11:02    |    andyrx

Keine Ahnung mit was für Öl die Hydraulik dort gefüllt ist ...aber so ganz dicht sind diese schweren Arbeitsmaschinen meist sowieso nicht :p


02.03.2016 12:26    |    Habuda

Mittlerweile muss man Bio-Öle in seinen Maschinen haben. Zwar immer noch schädlich aber so ist das eben.

 

Und natürlich richten Maschinen Schäden im Wald an. Aber es ist nun mal viel wirtschaftlicher. Ohne würde der Staat bei uns ja draufzahlen, genauso wie man als Privater.

 

Ich bin auch oft im Wald mit einem 10 Tonnen Schlepper. Damit lohnt es sich, auch wenn man die Bäume noch selbst fällen und mit der Seilwinde holen muss. Mit dem Roß wäre das so was von unwirtschaftlich.

 

Zudem erholt sich der Wald ja wieder. Und es ist sinnvoller es so zu durchforsten als kranke Bäume stehen zu lassen. Das wird aber leider vermehrt praktiziert.


02.03.2016 12:29    |    carbon-compound

Verstehe - Deshalb sind naturbelassene (Ur-) Wälder auch so krank und kaputt. </sarcasm>


02.03.2016 12:37    |    Habuda

Schau sie dir halt mal an. Pro Hektar steht da nicht so viel brauchbares drauf. Es sind zwar einige sehr alte Bäume drauf die entsprechend Fm haben aber die brauchen sehr lange zum wachsen. Kranke/morsche Bäume sterben und dort wächst lange nichts.

 

Da ist es viel besser diese sofort nach Erkrankung zu fällen und neu anzusetzten.

 

Dass das den Ökos nicht gefällt ist klar. Mir ist jedoch ein gesunder Wald viel lieber und bringt noch dazu mehr Erträge.


02.03.2016 12:43    |    andyrx

es gibt für mich zwei Arten von Wald....ein gesunder Mischwald zählt dazu,Wälder die aus reinen Nadelhölzern bestehen die wie dürre Stangen in den Himmel ragen weil unten nix mehr wächst (einschliesslich der eigenen Äste) hat eher den Charakter eines Nutzwaldes......und dann kann ich den Einsatz der schweren Maschinen auch leichter nachvollziehen.

 

Nach so manchen Orkan der ganze Waldflächen eingeebnet hat ist oft erstaunlich wie schnell die Natur diese Narben heilt und neues heran wächst.

 

mfg Andy


02.03.2016 16:57    |    carbon-compound

@Habuda Stimmt. Ein Lebensraum der bewirtschafteter Weise nur einen Bruchteil der Flora und Fauna aufweist und ohne Chemie und Rackerei abstirbt ist ja echt nur für Ökoschlapfen die weltfremd durchs Leben Schweben.

Nur fette Maschinen sind geil. Bloß nirgendwo irgendwas der Natur überlassen. JA! Kohle! Verkaufen, den ganzen Müll. Braucht eh keiner!

Hoffentlich haben deine Enkel mal ein iPhone 59S mit toller Auflösung. Da können sie dann vielleicht noch Bilder sehen von damals.*

 

*Ich gebs auf hier.


02.03.2016 17:03    |    Goify

Außer für Straßenbau/Baulandgewinnung gibt es keinen sinnvollen Einsatzort für derartige Maschinen. Die Schäden sind immer höher als die paar € Ersparnis. Und sollte der kleine Traktor/Gaul zu unwirtschaftlich sein, lässt man es einfach bleiben. Es zwingt keinen zur Waldbewirtschaftung.

Bei uns ums Eck muss der Waldbesitzer allem Anschein nach gestorben sein, da dort selbst kleine Holzstapel seit etwa 15 Jahren überwuchtern und vermoosen. So langsam fallen erste kranke Bäume um, es kommt wieder Licht in die Monokultur, erste Laubbäume beginnen zu wachsen, es bildet sich ein Ansatz von Unterwuchs. In 20 Jahren sieht der Wald wieder halbwegs normal aus. Ein Wald ist kein Maisfeld mit Bäumen statt Getreide.


02.03.2016 17:27    |    Habuda

Zitat:

Und sollte der kleine Traktor/Gaul zu unwirtschaftlich sein, lässt man es einfach bleiben. Es zwingt keinen zur Waldbewirtschaftung.

Lächerlich.

 

Wegen ein paar Flurschäden rumheulen aber sicher jedes Luxusgut selbst konsumieren und womöglich noch in einer Firma arbeiten die sowas herstellt. Das schadet natürlich der Natur überhaupt nicht und dein Benz schon gleich 3 mal nicht.

 

Schau dich mal um in der Welt. Da wird niemand zu etwas gezwungen und wirklich lebensnotwendig ist 99% auch nicht. Dennoch existieren riesige Industrien in solchen Bereichen, da damit nunmal Gewinn gemacht werden kann. Und das nahezu immer auf Kosten der Natur. Das ist eben so.

 

Zum Thema: Was ich immer wieder erstaunlich finde ist, welche Steigungen diese Maschinen bewältigen können, vor allem mit Ketten drauf. Das ist der pure Wahnsinn. Genauso welche Baumdimensionen so ein großer Harvester verarbeiten kann.

 

Habe solche Maschinen schon mehrfach in Aktion gesehen. Lohnt sich echt, sowas mal anzuschauen.


02.03.2016 17:52    |    Goify

Welcher Benz, Habuda? Der fährt längst in der 3. Welt und ersetzt dort einen Uralt-Diesel ohne Kat. Da ist mein Benz ein wahrer Umweltengel.

 

Also ich bebaue beruflich Äcker. Das heißt, wenn ich fertig bin, stehen dort 50 Bäume, 30 Büsche und ein großes Gebäude, aus welchem entweder Produkte rauskommen, oder wo Dinge umverpackt und wieder versendet werden, ok, manchmal ist es auch ein Hotel. Aber vorher war es immer ein Acker, der nachher nur minimal mehr verdichtete Böden aufweist, da Gründach und versickerungsoffenes Pflaster. Außerdem kann ich einen sinnvollen EnEV-Standard empfehlen und durch gute Planung viel Energie sparen (auch bei Baumaterialien: Stichwort Nachhaltigkeit, Fußabdruck). Ob das insgesamt ein Gewinn für die Umwelt ist, glaube ich eher weniger. Trotzdem fühle ich mich gut dabei.

Unser Nachbar ist Forstwirt und holt je Hektar nur zwei bis 3 Bäume aus dem Wald (nicht jährlich!). Das ist zwar nicht sehr wirtschaftlich, aber er kann davon leben und dem Wald schadet es nicht zu sehr. Auch das ist möglich.


02.03.2016 18:10    |    Reinhard69

Bei uns stirbt im Landkreis durchschnittlich jedes Jahr eine Person bei der Waldarbeit.

Ich gehe im Winter in meiner Freizeit auch Holz machen. Habe eine Holzheizung.

Und ich habe nach vielen 100 Ster (vereinfacht Kubikmeter) noch einen Heidenrespekt.

Wenn man den verliert, hat man verloren. Es ist wirklich saugefährlich!!!

Und ich arbeite nachhaltig, die größte Maschine ist ein 50 PS Traktor von 1974 mit 6 to. Seilwinde (von 2010).

 

Bei einem großen Windwurf würde ich auch eher einen Harvester kommen lassen als mein Leben unnötig aufs Spiel zu setzen. Und da wäre es mir auch total egal was so ein bekiffter Ökofuzzi für einen Quark daherlabbert. Ehrlich!

 

Überhaupt machen solche Maschinen bei entsprechenden Voraussetzungen durchaus Sinn. Nur nicht immer. Und das ist halt das Problem dabei...


02.03.2016 18:21    |    Habuda

Dann bist du wohl eine der seltenen Ausnahmen Goify, die nicht nur labern, sondern selbst einen gewissen Anteil beisteuern.

 

Das auf deinem Profilbild ist doch ein Mercedes? Hast du den nicht mehr?

 

@Reinhard: Ja, es ist gefährlich. Respekt muss man haben und entsprechend vorsichtig vorgehen. Schlimm sind die unter Spannung stehenden Exemplare, die z.B. über einen Weg hängen und zudem an einem Steilhang stehen. Das ist echt eklig, aber muss eben auch gemacht werden.

 

Bisher kam ich ohne Verletzungen aus dem Wald und ich lebe auch noch. Toi toi toi, dass das so bleibt. Aber es ist eben auch ein schönes Hobby. Lieber geh ich etwas im Wald Holz machen und verdiene Geld als für ein Fitnessstudio jeden Monat Geld zu bezahlen.


02.03.2016 18:27    |    Goify

Habuda, seit 4 Wochen ist der Benz Geschichte und ich habe nun einen Firmenwagen.


21.03.2016 23:38    |    Trailtrekker

Und da heißt es immer Endurofahrer zerstören den Wald,ha ha! Ich nutze gerne die Rückegassen da man dort eh nix mehr zerstören kann ,gleicht ja alles einem Schlachtfeld.Da ich wie alle "Verbraucher" eh zu den Umweltzerstörern gehöre rege ich mich auch nicht über Harvester auf ,mich stört nur das bigotte Getue der sogenannten "Umweltschützer" die am Ende selber am "Raubbau" der Natur kräftig beteiligt sind!


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