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andyrx

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27.12.2010 10:31    |    andyrx    |    Kommentare (69)    |   Stichworte: Eis, Glätte, Salz, Schnee, Streudienst, Traktion, Winter

muss es immer Salz sein..??muss es immer Salz sein..??

Hallo Motortalker,

 

 

was ich mir schon oft gedacht habe ist bei den extrem tiefen Temperaturen ein echtes Problem.....Salz ist nicht immer besser als eine festgefahrene Schneedecke und führt durchaus auch zu Problemen.

 

als Beispiel guckst Du hier-->http://www.nonstopnews.de/meldung/12346

 

bei trockenem Pulverschnee kann man wunderbar fahren wie ich gestern feststellen konnte....Salz muss da gar nicht sein,man weiss das es glatt ist aber eben nicht ganz so extrem wie eine Eisfläche und richtet sich darauf ein....nachdem gestern starker Schneefall in Hamburg die Streudienste überrascht hatte war ich durchaus zufrieden mit dem fahren auf dem Schnee....keine Probleme und keine Sorgen;)

 

sieht das jemand ähnlich wie ich ??

 

mfg Andy


27.12.2010 10:46    |    Turboschlumpf10668

Bei uns kippt der Räumdienst Salzlauge auf die festgefahrene Schneedecke. Das macht irgendwie auch keinen Sinn :confused:


27.12.2010 10:46    |    Faltenbalg47765

Das kann ich nur bestätigen! Wenn sich der Reifen erst durch eine 5 cm dicke Schlappschneedecke wühlen muß, ist eine Radführung nur bedingt zu merken. wenn er allerdings Grip auf einer festgefahrenen Schneedecke hat, ist das Fahren erheblich besser.

Ich bin schon so alt, dass ich noch Spikes in den Reifen kenne. Die hätte ich gut brauchen können, als wir am 1. Feiertag einen Besuch machen wollten. Da waren 3 cm pures Eis auf der Straße! Einer lag schon im Graben, wir haben umgedreht. Mit Spikes kein Problem.

Meinetwegen sollen die aufhören zu streuen, und wieder Spikes erlauben. Dann einen Audi 90 Quattro und das fahren geht gut :D

 

Gruß Jürgen


27.12.2010 10:52    |    andyrx

bei nassem Schnee macht das Streuen ja durchaus auch Sinn....aber so lockerer leichter Pulverschnee bei großer Kälte kann ruhig liegen bleiben...da betrachte ich das Salzen er skeptisch,in Skandinavien geht es ja auch wunderbar so;)

 

mfg Andy


27.12.2010 10:55    |    Hacki81

Hier ist grade keine spur vom räumdienst zu sehen. Plattgefahrene schneedecke auf der straße. Alles weiß.

 

Fährt sich jedoch überraschend gut darauf, und wenn ich ehrlich sein soll, ist mir das lieber als diese salzpampe an meinem auto kleben zu haben. Nur an manchen stellen ists schon zu eis geworden, fatalerweise meist genau dort wo man anhält + anfahren muss. ;)


27.12.2010 10:59    |    andyrx

Zitat:

Nur an manchen stellen ists schon zu eis geworden, fatalerweise meist genau dort wo man anhält + anfahren muss

da kann man auch mit Sand oder etwas Splitt abhelfen;)

 

mfg Andy


27.12.2010 11:12    |    Trennschleifer35161

Moin,

teile eure Meinung da, festgefahrene Schneedecke ist fast immer besser, als der salzige Schneematsch, der nach der Salzstreuerei noch auf den Straßen liegt, meist kombiniert mit ein paar Eisplatten da drunter, wo das Salz nicht gereicht hat....

 

Von mir aus kann man bei Regen und Temperaturen um bzw knapp unter dem Gefrierpunkt gerne Streuen, mit Eis hab ichs ja auch nicht so, aber den Schnee könnten die gerne unangetastet lassen...

 

Ich hab lieber eine gleichmäßig rutschige Fahrbahn, als abwechselnd nassen Asphalt, Schneematsch, und Eisplatten....

 

Allerdings steuen die hier leider immer (meist dann, wenn es am wenigsten nötig ist)....

 

mfg Andi


27.12.2010 11:12    |    Faltenbalg26564

Für den Moment nach dem Schneefall stimmt dein Ansatz, dummerweise wird aus der Schneedecke im Laufe der Zeit durch die vielen Fahrzeuge eine durchgehende zentimeterdicke Eisdecke.

Diese lässt sich dann nicht mehr einfach beseitigen und höchtens noch mit Spikes gut befahren.

Daher ist es wichtig den Schneematsch schnell und vollständig abzutauen. 


27.12.2010 11:26    |    Powergeri

Hi Andy,

 

ich bin völlig deiner Meinung! Auch hier in Wien wird oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Die Bahn wird mit aller Gewalt so präpariert, als müsste man unbedingt mit Sommerreifen fahren können. Dabei haben wir die Winterrreifenpflicht schon sehr viel länger als ihr.

 

Das Salz hat Vorteile, speziell wenn es spiegelglatt wird. Aber in meinen Augen überwiegen die Nachteile. Neben dem Umweltaspekt, es leiden alle Lebewesen unter dem Salz, finde ich dass es noch einen ganz gewaltigen und total unterschätzen Nachteil gibt: Salz bindet Feuchtigkeit aus der Luft. Wenn der ganze Zauber vorbei ist, die Straße aber immer noch voll mit Salz, entzieht das Salz der Luft die Feuchte und die Fahrbahn ist viel länger nass als notwendig. Und genau das dürfte in deinem Beispiel passiert sein, wenn es dann zu einem noch größeren Kälteeinbruch kommt, ist das Salz wirkungslos und es gefriert erst recht zu einer spiegelglatten Oberfläche.

 

Keine Probleme habe ich mit einer reinen Schneefahrbahn, fahre ich echt gerne. Wenn es am späten Abend zu schneien beginnt, hole ich hin und wieder mein Auto aus der Garage um noch vor dem Winterdienst eine frische Schneefahrbahn zu geniesen. Nach dem der Winterdienst alles mit Salz und Steinen "zerstört" hat, interessiert es mich nicht mehr!

 

LG Geri


27.12.2010 12:03    |    Kali69

Moin

 

Etwas OT, aber es passt ein wenig ...

 

Ich hatte gestern meinen (hoffentlich) letzten Adrenalinschock in diesem Jahr.

Bin ca. eine Stunde wunderbar auf den Strassen in schnee- und eisfreien Spurrillen gefahren, immer zwischen 40-60, total enspannt.

Bin dann auf eine roten Ampel zugefahren, bremse und nichts, aber auch nichts tut sich ... bin bis auf die Kreuzung gerutscht und habe dann wieder Gas gegeben.

Ich würde hier nicht so entpannt schreiben, wenn ein Auto gekommen wäre.

 

Es muss pures Eis auf der Strasse gewesen sein, das so aussah wie eine nasse, dunkle Spurrille.

 

Was macht man in solch einem Fall?

 

Gruß

 

Kali


27.12.2010 12:07    |    onkelknut

Moin, bin auch deiner Meinung! In Skandinavien wird ja auch nicht bei dem kleinsten bisschen Schnee geräumt. Ich bin ja immernoch der Meinung, dass der Mensch viel zu sehr versucht seine Umgebung an sich anzupassen, als sich selbst der Umgebung anzupassen.

Soll heißen, wenns schneit, dann schneits und wir müssen halt damit leben und sollten nicht versuchen Straßenverhältnisse wie im Sommer zu schaffen (klar, dass auf Autobahnen oder so trotzdem geräumt werden muss...).

Wie die anderen ja auch schon gesagt haben lässt es sich besser auf einer geschlossenen Schneedecke fahren als auf einer Schneematsch-Salzlauge-Pampe. Musste ich letzte Woche bei uns wieder feststellen: Ich bin kaum noch den Berg hoch gekommen weils so schmierig war. Jetzt bei der festgefahrenen Schneedecke ist das kein Problem.

 

Irgendwie mag ich den Winter mit dem vielen Schnee :)

Alles so schön weiß...

 

 

 

LG

Matthias


27.12.2010 12:19    |    deville73

Zitat:

? 27.12.2010 12:03 | Kali69 Kali69

 

Moin

 

 

 

Etwas OT, aber es passt ein wenig ...

 

 

 

Ich hatte gestern meinen (hoffentlich) letzten Adrenalinschock in diesem Jahr.

 

Bin ca. eine Stunde wunderbar auf den Strassen in schnee- und eisfreien Spurrillen gefahren, immer zwischen 40-60, total enspannt.

 

Bin dann auf eine roten Ampel zugefahren, bremse und nichts, aber auch nichts tut sich ... bin bis auf die Kreuzung gerutscht und habe dann wieder Gas gegeben.

 

Ich würde hier nicht so entpannt schreiben, wenn ein Auto gekommen wäre.

 

 

 

Es muss pures Eis auf der Strasse gewesen sein, das so aussah wie eine nasse, dunkle Spurrille.

 

 

 

Was macht man in solch einem Fall?

 

 

 

Gruß

 

 

 

Kali

Im Zweifel lieber NOCH langsamer und NOCH vorsichtiger fahren.

Und halt immer damit rechnen, daß vor Stopstellen wie Ampeln oder Kreuzungen sowie auch auf Brücken der Untergrund regelmßig noch glatter ist als auf freier Strecke.

An den Stopstellen liegts m.E. an den Brems- und Anfahrvorgängen, die den Schnee schnell zu Eis werden lassen, bei den Brücken an der Kälte von unten.


27.12.2010 12:52    |    Kali69

Zitat:

Original geschrieben von deville73

Im Zweifel lieber NOCH langsamer und NOCH vorsichtiger fahren.

 

Und halt immer damit rechnen, daß vor Stopstellen wie Ampeln oder Kreuzungen sowie auch auf Brücken der Untergrund regelmßig noch glatter ist als auf freier Strecke.

 

An den Stopstellen liegts m.E. an den Brems- und Anfahrvorgängen, die den Schnee schnell zu Eis werden lassen, bei den Brücken an der Kälte von unten.

Natürlich hast Du Recht, aber mich wurmt es seither, was ich im worsecase (ich rutsche bereits) hätte machen müsste.

 

Obwohl ich seit über 20 Jahren unfallfrei Auto fahre (also einige Winter mitgemacht habe), war ich dann doch geschockt & "versteinert" und bin auf der ABS-ruckelden Bremse geblieben. Natürlich absolut uneffektiv!

 

Die "Lösung" die mir im nachhinein eingefallen ist, den Wagen in die Schneehaufen/Kantstein/Lichtmast rechts der Fahrbahn zu lenken.

 

Fallen Euch noch weitere Möglichkeiten ein?

Ich spinn mal rum ... Handbremse, Rückwärtsgang, Anker werfen ... sowas in der Art.

 

@andyrx:

Falls Dir das hier zu OT ist, bitte kurz bescheit geben, ich überlege mir dann eine andere Diskussionsmöglichkeit.

 

Kali


27.12.2010 13:03    |    Habuda

Also wenn dann höchstens Handbremse und den Karren hinten rum zwingen, sodass man eventuell ein Stück ohne Eis/Schnee erwischt.

 

Oder versuchen vom Eis runter zu kommen, indem man leicht in eine Richtung lenkt. Dabei auf der Bremse bleiben.

 

 

 

Was mich stört ist, dass die bei uns auf den Hauptstraßen streuen wie ab, aber auf steilen Nebenstraßen lediglich einmal bahnen und dann die Schneeschicht langsam zu Eis werden lassen, sodass man dort kaum noch hoch kommt.

 

Mir gefällt normalerweise auch eine festgefahrene Schneedecke besser, aber an Steigungen ist es doch meist besser, wenn dort rechtzeitig gestreut wird.


27.12.2010 13:45    |    derSentinel

Auch eine festgefahrene Schneedecke wird zur eisbahn wenn nur genügend autos drüber fahren.

Bei so extremen Temperaturen kommt es des öfteren zu sporadischen Abtauen , soll heißen es fressen sich quasi Löcher in die Schnee bzw Eisfläche. Das fährt sich auch nicht mehr schön.

Es ist ebend Winter und man muss sich drauf einstellen.

Jeder wollte weiße Weihnachten.... nun hattet ihr sie ! :-)

Kommt noch knitterfrei übers Restjahr !

 

freundschaft


27.12.2010 14:20    |    Caven

Also ich persönlich fahre auch lieber auf fester Schneedecke als auf notdürftig geräumter Straße. In meiner Nebenstraße war dié Fahrbahn 20cm hoch mit Schnee bedeckt ( kein Räumdienst) . Das fahren war hier jedoch kein großes Problem. Eine Straße weiter wurde zwar geräumt aber ( weil wohl kein Salz da ist oder gespart werden muss) kein Salz gestreut. Resultat. Die Fahrbahn war bis auf die Fahrbahnnahe Eisschicht schön glatt geräumt, durch das fehlende Salz jedoch spiegelglatt. Das kann ja auch nicht die Lösung sein.


27.12.2010 14:20    |    mousejunkie

Zitat:

Was mich stört ist, dass die bei uns auf den Hauptstraßen streuen wie ab, aber auf steilen Nebenstraßen lediglich einmal bahnen und dann die Schneeschicht langsam zu Eis werden lassen, sodass man dort kaum noch hoch kommt.

das liegt daran, dass bei den winterdiensten bundesweit enormer stellenabbau stattgefunden hat. außerdem fehlt material (streufahrzeuge). hier in der region stand letztens in der zeitung, dass ein fahrzeug um die 90km route fährt. als erstes werden natürlich die hauptstrecken befahren. außerdem liegt es in den nebenstraßen auch ganz oft an den bürgern. links und rechts wird so geparkt, dass kaum ein fahrrad durchpasst, wie soll dann der winterdienst mit seinem lkw da rein?


27.12.2010 14:30    |    derSentinel

das mit dem Stellenabbau stimmt nicht ganz denn jede Komune hat eine Räumpflicht und das betrifft auch die Räumdienste der Autobahnen.

das der Winter WIEDER SO ÜBERRASCHEND kam -und- Streusalzmangel.... da lach ich doch nur ! es ist schließlich Winter....und wenn man aus dem letzten Jahr nichts gelernt hat dann begreifen die das nie !!

Finde das einfach eine Frechheit !

Senti


27.12.2010 14:43    |    Antriebswelle33265

Mit dem Nichtstreuen kann man es aber auch übertreiben. Auch ich fahre mittlerweile seit über 20 Jahren Auto und hab schon einiges gesehen, aber daß bspw. in Bonn (einige andere Städte haben das gleiche Problem) seit mitte Dezember kein Salz mehr vorrätig ist und auch nach dem tollen Eisregen am letzten Donnerstag die Straßen nicht richtig geräumt wurden ist eigentlich eine Frechheit. Unter dem Schnee ist mittlerweile Zentimeter dickes Eis und durch den oben aufliegenden Schnee, bzw. dem Rest der weißen Pracht wird die Fahrbahn absolut zum Abenteuer. Bei einer festgefahreren Schneedecke weiß man zwar, daß die Straße nicht so griffig wie eine trockene Straße ist, aber eben auch mehr Traktion ermöglicht als auf Eis zu fahren. Da sollte man m. E. auf jeden Fall handeln.

 

@Andyrx

Der Vergleich zu den Skandinavischen Ländern hinkt m. E. einwenig, die Verkehrsdichte dürfte m. W. in Deutschland viel höher sein, was auch mehr Probleme schafft. Desweiteren ist das Fahren mit Spikes in den Ländern nicht verboten - das bietet ja auch ganz andere Möglichkeiten... Wenn man hier in Deutschland nicht mehr ausgiebig streut, sollte man halt Spikes wieder erlauben. Aber das würde natürlich wieder zu Last der Straßen gehen, die ja heute bereits mit den ganzen Schlaglöchern eine Katastrophe sind.


27.12.2010 14:48    |    Federspanner6553

Tja, das liebe Geld. Was haben die schlauen Bürger die letzten 10 warmen Winter gewettert warum so viel teures Salz lagern, teure Maschinen die keiner braucht, alles nur Geldverschwendung ...

 

... und kaum kommt mal Winter ist auch wieder nicht recht dass gespart wird.

 

... wird wieder großes Salzlager gebaut, Geld ausgegeben, neue Räumfahrzeuge

 

... und im nächsten Sommer die gleiche Frage warum so viel Geld verschwendet wird

 

...


27.12.2010 15:49    |    Powergeri

Zitat:

Bin dann auf eine roten Ampel zugefahren, bremse und nichts, aber auch nichts tut sich ... bin bis auf die Kreuzung gerutscht und habe dann wieder Gas gegeben.

 

Ich würde hier nicht so entpannt schreiben, wenn ein Auto gekommen wäre.

 

 

 

Es muss pures Eis auf der Strasse gewesen sein, das so aussah wie eine nasse, dunkle Spurrille.

 

 

 

Was macht man in solch einem Fall?

@Kali69:

 

da hast du unglaubliches Glück gehabt. Einzige Chance, wäre dein Name James Bond, dann Goodie #397 aktivieren und die pneumatischen Spikes aus den Reifen ausfahren (Scherz!)

 

nein, wenn die Fuhre mal so rutscht wie von dir beschrieben, kann man fast nicht mehr machen! Da hast du meiner Meinung nach mit Gasgeben eh noch super reagiert. Blöd nur, wenn vor dir schon einer gestanden wäre...

 

LG Geri


27.12.2010 16:06    |    Lewellyn

Auch wenn auf die Kommunen viel geschimpft wird, in Herne hat die Stadt heute begonnen, die berüchtigten "Nebenstrassen" mit schwerem Gerät zu räumen, sprich, Radlader und Kipper und ab mit der weißen Scheiße.

 

Besonders loben möchte ich, dass sie bei mir vor der Haustür angefangen haben. :)


27.12.2010 16:33    |    Achsmanschette239

Hier in Thüringen auf meine 92 km Arbeitsstrecke kann ich auch nur bestätigen, dass ich auf einer neuen Schneedecke viel lieber fahre als auf dem gesalzenem Mist. Da es viel bergauf- bergab geht und sehr kurvenreich ist. Da sagt man schon mal dem Hinterteil seines Autos guten Morgen. ;)

 

Aber was mich noch mehr als den nichtvorhandenen Winterdienst aufregt, sind die Autofahrer, die bei Glatteis und bergab noch bremsen müssen. Die kennen einfach keine Motorbremse! Und bergauf wird immer langsamer gefahren, so dass man fast nicht mehr von der Stelle kommt. In Schneewehen wird prinzipiell ohne ersichtlichen Grund angehalten!!!! Das nervt!!!!

 

LG Nancy


27.12.2010 16:59    |    Touran 360

Was ja auch völliger qatsch ist,wenn die Winterdienste denn Schnee wegräumen und auf das Eis kein Salz streuen.Dann sollten die Winterdienste lieber denn Schnee auf der Straße lassen.


27.12.2010 17:35    |    Trennschleifer35161

Mittlerweile fällt mir auf, dass doch ein großer teil der leute, zumindest der teil, der in Auto Foren unterwegs ist, meine Meinung über die Sache mit dem Streuen weitestgehend teilt...

 

Warum sickert das nicht bis zu den Verantwortlichen durch?

 

mfg Andi


27.12.2010 17:35    |    Duftbaumdeuter17407

Zitat:

Kali69:

 

Ich hatte gestern meinen (hoffentlich) letzten Adrenalinschock in diesem Jahr.

Bin ca. eine Stunde wunderbar auf den Strassen in schnee- und eisfreien Spurrillen gefahren, immer zwischen 40-60, total enspannt.

Bin dann auf eine roten Ampel zugefahren, bremse und nichts, aber auch nichts tut sich ... bin bis auf die Kreuzung gerutscht und habe dann wieder Gas gegeben.

Ich würde hier nicht so entpannt schreiben, wenn ein Auto gekommen wäre.

 

Es muss pures Eis auf der Strasse gewesen sein, das so aussah wie eine nasse, dunkle Spurrille.

 

Was macht man in solch einem Fall?

Also mit Adrenalin hab ichs diesen Winter auch ^^

 

Aber auch schon einges gelernt. Fahre ja nen quattro und hab mich mal an nen kleinen ersten Drift gewagt und bin danach aber von Gas gegangen und noch einige Male hinundher gependelt, Fehler war, der quattro braucht immer etwas Gas damit er sich geradezieht, wenn da also das Heck kommt ist die typische Reaktion vom Gas zu gehen genau die falsche. Der größte Schock bisher war dann als ich mit 50 auf der AB die dritte ungeräumte Spur genommen habe, gerade vielleicht 200-300m drauf gefahren aber dabei ist mir 5 mal der Arsch gekommen, aber ich hatte ja gottseidank vorher gelernt was ich zutun habe, Räder immer in Fahrtrichtung halten, nie weiter als das gegenlenken und etwas Gas, die anderen "Normalos" neben mir haben sich sicher gut in die Hosen gekackt und mich schon in ihren Autos gesehen, aber ich habs tstäschlich geschsafft, mache es aber dennoch nie wieder ^^

 

Das mit dem Eis ist mir bisher noch nicht vorgekommen aber ich mache mir auch immer meine Gedanken dazu und achte immer auf den Untergrund vor mir. Meistens gibt es noch neben der Fahrrinne Schnee, das wäre mein erstes Ziel, sofort auf den Schnee fahren und dann runterschalten statt bremsen, das lässt sich besser kontrollieren und meiner Erfahrung nach funktioniert die Motorbremse auf glattem doch irgendwie besser als mit den Scheiben direkt an den Rädern anzusetzen, kA ob mir das nur so vorkommt, wie gesagt so richtig mies wars bei mir noch nicht. Naja und eben genau wie Du es gemacht hast immer bereit sein wieder Gas zu geben um die Kiste gerade zu ziehen, auch zwischen Bremsen und Beschleunigen zu wechseln finde ich dann wenn man mit Runterschalten arbeitet viel einfacher.

In den Schnee fahren wäre dann so die letzte Notbremse aber bitte nicht zu schnell, das kann einen zum einen auch einfach nur drehen und man rutscht halt rückwärts weiter und zum anderen wenn man eh allein ist und niemand kommt macht man mit durchrutschen vielleicht doch auch weniger kaputt als mit 50 in den Schneeberg zu knallen.

 

Also man sieht, das wichtigste ist topfit und wach zu sein und das Gehirn auf Bereitschaft zu haben im Fall der Fälle tausend Dinge gleichzeitig durchzudenken.

 

 

Zum Thema:

Ich finde es relativ. Ich kann noch sehr lange auf dem Schnee fahren wo anderen da schon nur noch scharren, aber es ist schon so dass der Schnee vom Befahren allein doch mit der Zeit auch sehr glatt wird. Andererseits macht man durch das Salz eben mehr von diesem schmierigen Schneematsch, der auch schnell mal gefährlich werden kann. Bin auch gerade eben mal elegant auf den Parkplatz rum Kaisers gedriftet weil die ihre Einfahrt perfekt 90° zur Straße geräumt haben und niemand so eine Kurve fahren kann, also aber über den Matschhaufen und schon ging die Kiste wieder quer. Also auch net so toll zum fahren der Mist.

 

Aber das Problem ist halt dass man das kaum planen kann, man muss sich nur mal selber überlegen wie man für die eigene Stadt nach Wetter einen Streuplan aufstellen würde und man wird feststellen dass es einfach nicht geht immer überall zum genau richtigen Zeitpunkt zu streuen.

 

Was ich aber sehr begrüßen würde wäre wenn man mehr Split statt Salz nehmen würde, immer dann wenn einem das Antauen nämlich gar nichts bringt außer dass mal ein paar Minuten ne Schicht Wasser auf dem Schnee liegt und dann gleich wieder anfriert. Jetzt in den Matsch Salz rein damit der schnell im Kanal verschwindet bevor es wieder kälter wird, das wäre sinnvoller. Aber bei -10° und 10cm festgefahrenem Schnee braucht kein Mensch Salz, da ist nur wichtig den Untergrund rau zu halten damit keine Rutschbahn entsteht und da müsste Split doch reichen.


27.12.2010 17:50    |    m-arkus1

@nvrmr

 

...du wirst sehr schnell das neue Kurzbugmodell von Audi fahren, wenn du so weiterfährst.....:D:D:D


27.12.2010 18:16    |    Duftbaumdeuter17407

Ach was ^^

 

Das sind ja auch nur Einzelfälle, oft genug fahre ich schon vorsichtiger als manche mit ihrem E36 Kompakt ohne ASR und die sind meist die ersten die merken wenns richtig Glatt ist :)


27.12.2010 18:57    |    Spurverbreiterung6359

SALZ! ME(E)HR SALZ!

 

Aber bitte nur auf der Autobahn.

 

Den Brandenburgern geht das weiße Gold schon aus. Das hatte ich gestern auf der A9 gemerkt. Die war nur noch zweispurig und das ist blöd, wenn rechts der Obervorsichtige fährt und in der Mitte der Angsthase am Überholen ist.

Bei Michendorf im Stau (warum eigentlich?) ging es aber auch ganz links sehr gut. Zumindest, wenn der Schnee nicht tiefen von zehn cm und mehr bekam.

 

Die Sachsen salzen ordentlich.:)

Da wurde das Pedal meistens zum Boden durchgetreten.

 

Ansonsten ist mir in der Stadt eine feste Schneedecke auch lieber. Aber ab einem gewissen Verkehrsaufkommen wird die Schneedecke leider doch wieder zu Eis poliert.

:(

 

In meiner Seitenstraße ist die Schneedecke auch eine Zumutung. Das liegt aber daran. dass am Rand der Schnee sich höher auftürmt, als die meisten Schweller der Fahrzeuge sind und auf dem Kopfsteinpflaster keine feste Decke zustande kommt.


27.12.2010 19:33    |    DVE

Den derzeitigen Wetterverhältnissen kann ich nur wenig positives abgewinnen. Das Fahren ist bisweilen recht anstrengend, immer muß man drauf achten, genau in der Spur zu bleiben. Die Verhältnisse wechseln ständig, ist es nur naß oder schon glatt. Plötzlich tauchen "vereiste Spurrillen" auf, die einen fast aus der Bahn werfen. Zeitweise war die dritte Spur total verschneit, ein paar Übermütige haben's dennoch versucht, wechselten aber schnell wieder zurück ...

 

Gruß DVE



27.12.2010 19:47    |    Federspanner48354

Sieht doch super aus bei euch DVE *thumbs up*

 

Der vergleich zu skandinavien hinkt gewaltig. Dort ist den ganzen winter durch harter frost, also kein ständiges abtauen und wieder frieren. Zweitens ist dort, wie bereits geschrieben, weniger verkehr. Ich kenns aus nord- norwegen. Die piste war eis, aber relativ eben. Den kurvengrip bringen die in fahrtrichtung eingefrästen rillen. Gebremst wird nicht :D


27.12.2010 19:53    |    Spannungsprüfer13299

Je mehr Salz, desto beser !

 

Warum:

 

- verdichteter Schnee wird umso schneller zu Eis, je höher der Druck (= je mehr Fahrzeuge) und je öfter das Ganze antaut unter Druck, d.h. je näher man am Schmelzpunkt ist.

 

- Eis ist dann rutschig, wenn man dieses mit Druck belastet, weil sich dann ein dünner Wasserfilm zwischen Eis und der haltsuchenden Fläche (ob Reifen oder Schuhsole ist egal) bildet, der wie ein Ölfilm schmiert. (siehe die Phasenlinie fest / flüssig: http://www.abiwissen.info/.../zustandsdiagramm_wasser.gif).

 

- je tiefer die Temperatur ist, desto höher muß der Druck sein, damit der Schmierfilm entsteht (das Eis wird bei sehr tiefen Temperaturen "stumpf"). Übrigens der Grund, weshalb Schlittschuhe sehr schmale Kufen haben.

 

- deshalb ist es in Finnland, Schweden oder Sibirien bei weitem nicht so problematisch wie in Deutschland, den Schnee liegen zu lassen: ab - 20 Grad dürfte bei den meisten Autos der Anpreßdruck der Räder nicht mehr ausreichen, um einen Schmierfilm zu erzeugen. Da ist es dann so, als würde man auf einer festgefahrenen Sandschicht fahren.

 

- in Deutschland aber, mit seinem "um Null Grad Herumpendeln" hat man den schlimmsten aller Fälle: permanent im Fenster, in dem Eis extrem rutschig werden kann !

 

Und deshalb ist es am besten, da Salz draufzuhauen, damit die Soße möglichst schnell abfließt.

 

Gar kein Verständnis hab ich für Gemeinden, die am Salz sparen, und deren Bürger dann ein mehrfaches der möglichen Salzkosten in zerknautschte Karroserien stecken dürfen.

 

Eine Tonne Salz kostet zwischen 40 und 60 Euro. Das wär es mir wert, ohne Beulengefahr über den Winter zu kommen.

 

Gruß SRAM


27.12.2010 19:55    |    Spurverbreiterung6359

Ich muss auch sagen, dass das gut aussieht. Lediglich auf Bild vier sieht es schlimmer aus. Ansonsten geht da auf den linken Spuren bestimmt 60-80. Nur bei Spurwechsel wirds da immer eklig. Und wenn es voll genug ist, warum soll man dann nicht die beiden rechten Spuren entlasten, indem man links fährt. Wenn man sich traut und es gebacken bekommt?


27.12.2010 20:41    |    mfg41

hallo,

 

ich bin gegen das salz. schonmal weil es der tod für meinen samurai ist. was sagen eigentlich die ökofritzen zu dem rumgesalze. und wenn das gute salz alle ist wird irgendwelcher dreck verstreut.

 

mfg41


27.12.2010 21:34    |    Polo Sdi Style

Gestern war es gut....!

Ich komme auch aus Hamburg und ich habe zwischen durch gemerkt es ist Eis auf der Fahrbahn und die ganzen Streuaktionen verstehe ich eh nicht bei Tauwetter wird gestreut :S

 

Hatte aber einige Auto fahrer gestern im Graben gesehen.... Einige merken echt das jetzt Winter ist :D


27.12.2010 22:50    |    docgreen

Man kann den Schnee(matsch) auch von der Straße schieben. Rein mechanisch.


28.12.2010 01:00    |    ThaFUBU

Wann kommen endlich beheizte Straßen?


28.12.2010 01:34    |    newt3

"Wann kommen endlich beheizte Straßen?"

das fehlte noch....

 

aber da hab ich auch einen:

das salz muß raus aus dem salzstock damit wir mehr platz für zukünftigen atommüll haben


28.12.2010 01:42    |    Provaider

Beheitze Straßen gibt es schon z.b. in Schweden.

Aber das ITT(Institut für Technische Thermodynamik) am KIT hat letzt in der Zeitung darüber was berichtet. Da ging es darum die Wärme vom Sommer in tiefe Erdschichten utner der Straße abzuleiten und dann die Wärme im Winter zu nutzen. Der Nutzen wären weniger thermische Beanspruchung im Sommer wie Winter. Nebenbei könnten man die Straße Eisfrei halten.

Praktisch nicht ganz einfach.


28.12.2010 01:46    |    Speedy1st

Mir gefallen die Kommentare von Mister_1024 und SRAM sehr gut.

 

Dazu möchte ich noch die Verkehrsdichte in den Raum werfen. Ist ein Unterschied, ob in den Weiten Schwedens der Volvo einsam seine Kilometer macht in den Wäldern, oder ob man morgens im Ruhrgebiet auf der Ruhrallee oder jeder andren beliebigen Straße zur Rush Hour fährt. Dann läuft der Verkehr ja noch schleppender.

 

 

 

Und da ich jeden Morgen nach Essen muss mein Aufruf:

Essen braucht Salz!


Deine Antwort auf "Salz auf der Piste ist nicht immer hilfreich....."

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