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andyrx

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30.03.2016 13:54    |    andyrx    |    Kommentare (22)

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Moin Motortalker,

 

wir hier im Norden haben ja fast immer Wind....kommt er aus West (zumeist ist das so) ist es oft feucht und kommt er aus Nord ist er meist noch kalt dazu....:D:D

 

Wenn man eine längere Strecke Autobahn fährt und diese dann bei gleichen Windverhältnissen auch wieder zurück kann man deutlich spüren wie sich der Rückenwind/Gegenwind auswirkt.

 

Als ich kürzlich mit dem Chevrolet Cruze nach Bremen und eine Stunde später wieder zurück gefahren bin konnte ich das deutlich merken.....ich hatte es eilig und die A1 ist ja jetzt ab Buchholzer Dreieck (kurz hinter Hamburg) durchgängig 3 spurig zu befahren.

 

Da wir den Chevrolet Cruze 1,8 LTZ Hatchback mit 141PS erst seit kurzem haben.....wollte ich mal sehen wie er sich auch bei schneller Fahrt benimmt.

 

Hinweg mit ordentlich Gegenwind aus West.....lag die erreichbare Vmax bei 190km/h (mit 200km/h ist dieses Modell angegeben) und es dauerte durchaus ab 160km/h etwas länger....Da schiebt der BMW 318d mit 143PS doch etwas flotter an.

 

eventuell wäre es auch etwas schneller gegangen aber der Anlauf reicht dann nicht mehr:p

 

Auf dem dem Rückweg hingegen waren 210km/h (jeweils nach GPS) kein Problem.....man hat den Effekt des Rückenwindes deutlich gemerkt.

 

Beim Verbrauch war ich auf dem Rückweg rund 1 Liter niedriger (laut Bordcomputer) als auf dem Hinweg.....bei ähnlicher Fahrweise.

 

Beim BMW kann ich diesen Effekt in etwa ähnlich beschreiben....wobei der BMW bei exakt 210km/h GPS (Tacho 220) abregelt....mit Gegenwind schafft er nur rund 200 echte km/h.

 

Beim Citroen C4 Coupe 1,6 VTI mit 120PS ist dieser Effekt weit weniger spürbar.....denn er ist deutlich kürzer übersetzt im letzten Gang und verliert deshalb kaum an Vmax....man merkt den Effekt von Rückwind/Gegenwind aber bei dem Citroen auch deutlich beim Verbrauch sofern man eben auch zügig fährt.

 

Ganz anders dürfte das bei den vielen Reisenden mit Wohnanhänger oder Wohnmobil aussehen die an Ostern unterwegs waren,da dürfte der Mehrverbrauch deutlich höher sein....bzw. der Wind sich weit mehr bemerkbar machen beim fahren.

 

 

mal die Verbrauchsmittel der 3 Autos im Schnitt bei ganz normalen Betrieb.

 

Der Chevrolet Cruze 1,8 LTZ (141PS) braucht im Schnitt auf eine Tankfüllung 8,5 Liter E10 auf 100km

 

Der BMW 318d Touring (143PS) liegt in der Regel bei 6.0-6,5 Liter auf 100km Diesel

 

Der Citroen VTI 1,6 (120PS) braucht im Schnitt 7,5 Liter E 10 auf 100km

 

was könnt ihr so berichten....bzw. ähnliche Erfahrungen gemacht..??

 

 

mfg Andy

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30.03.2016 14:01    |    Schlawiner98

Mit dem Fahrrad ist es noch viel heftiger. Während bei ordentlich Rückenwind schon einmal 50 km/h drin sind, tut man sich bei gleichem Gegenwind mit 20 km/h schwer...


30.03.2016 14:06    |    andyrx

hihi,ja das stimmt....kann mich an einen Mallorca Urlaub erinnern vor vielen Jahren als meine Tochter noch klein war...da hatten wir so eine Art Rikscha mit Sonnendach für 2 Stunden gemietet...am Meer blies eine ordentliche Brise und auf dem Hinweg dachte ich das geht aber flott....mit diesem Sonnendach war der Rückweg unmöglich....ich hab es dann abgeschraubt und bei meiner Tochter auf den Schoss gelegt sonst wäre ich keinen Schritt mehr voran gekommen bzw. Rückwärts gefahren:D:D

 

mfg Andy


30.03.2016 14:10    |    Go}][{esZorN

Auf der A1 dürft das dein kleinstes Problem sein. ;)

Im Ernst: Die Strecke ist auch alles andere als gerade; zumindest bis Sittensen. Danach kommt bis Oyten erst mal wenig, aber Waltershof bis Rade muss man mit einem voll ausgeladenen LKW schon mal einen halben oder ganzen Gang zurückschalten. Deswegen kann man das auch auch nicht ausschließlich auf den Wind zurückführen. Vielleicht war das Ostermenü etwas üppig. :D

 

mfg


30.03.2016 16:28    |    der_Derk

Bei heutigen Autos merke ich da nicht mehr viel von. Extrem war's bei meinen Suzuki SJ, gegen Windstärke 9-10 angefahren war je nach Steigung schon bei Vollgas im vierten Gang und 80-90 km/h Schluss, wohingegen Rückenwind und Talfahrt den Tacho in die zweite Runde schicken konnten. Der Fünfte war halt sehr lang übersetzt, und taugte eigentlich nur zum Halten der Geschwindigkeit - oder als sehr sensibler Steigungs-Gradmesser. Dazu der Luftwiderstand einer Fertiggarage... War eben eigentlich kein Langstreckenfahrzeug ;).


30.03.2016 16:49    |    Goify

Zitat:

wir hier im Norden haben ja fast immer Wind

Scheiß Gegend! ;)

 

Ich kenne das, war jetzt ein paar Tage auf Helgoland und es hat ununterbrochen gestürmt. Für einen Bayern war das mindestens ein Orkan oder gar eine Mischung aus Tornado und Twister, also Tornister.

 

Ich fahre meist von Ost nach West und konnte schon so mansches Mal einen recht deutlichen Mehrverbrauch bei Gegenwind bemerken. Manches Mal hatte ich Glück und konnte die 150 km jedes Mal bei Rückenwind fahren, sodass der Verbrauch deutlich unter 7 Liter rutschte, wo er meist bei 7,5 steht.

Meiner Meinung nach sollte die Natur etwas mithelfen, unsere CO2-Ziele zu erreichen und jedem Auto Rückenwind geben. :D


30.03.2016 19:15    |    Celsi

Wenn man gegen die Erddrehung fährt, ist das auch wirtschaftlicher. Dieser Umstand sollte unbedingt auch genauer beleuchtet werden!


30.03.2016 20:03    |    sestiphatis

Die Windeinflüsse während der Fahrt sind in Premium-Autos aktueller Generation kaum noch zu spüren: Elektrische Lenkung und/oder ESP kompensieren die Windlast. Auf den Verbrauch hat Wind einen großen Einfluss. Wer längere Strecken z.B. auf der A2 fährt, kann an vielen Tagen am Verbrauch ablesen, ob er Ost-West oder West-Ost fährt. Ob man bei Windstärke 4 und 130 km/h Fahrgeschwindigkeit die Windlast von 155 km/h oder von 105 km/h hat, macht natürlich einen Unterschied.


30.03.2016 21:11    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von Goify

Zitat:

wir hier im Norden haben ja fast immer Wind

Ich kenne das, war jetzt ein paar Tage auf Helgoland und es hat ununterbrochen gestürmt. Für einen Bayern war das mindestens ein Orkan oder gar eine Mischung aus Tornado und Twister, also Tornister.

Da sieht man mal wieder, daß Ihr Luftbewegungen nicht wirklich kennt :p

 

Das bißchen Wind merke ich eigentlich nur an der Momentanverbrauchsanzeige meines Alltagsautos. Die Kiste ist ja eh abgeregelt und läuft wenn der Gegenwind nicht zu extrem wird immer gleich schnell.

 

Den Volvo habe ich in der gesamten Zeit (>4 Jahre, >125 tkm) exakt vier Mal voll ausgefahren. Bei den langsameren Autos ohne Abgegelung, die ich häufiger ausreize, ist es dann schon deutlich bemerkbar, ob ich Gegenwind, Rückenwind oder Windschatten habe.

Mit Wohnwagen hintendran merke ich Gegenwind und Rückenwind nicht übermäßig stark, der zieht sowieso, aber Seitenwind kann schon Auswirkungen haben.


30.03.2016 23:15    |    andyrx

@meehster

 

wenn der letzte <Gang eher ein Schongang ist dann merkt man das schon...der Chevrolet Cruze dreht im 5 Gang bei der angegebenen Vmax von 200km/h nicht aus....eine eventuell nicht sehr gute Aerodynamik sorgt dann dafür das er bei Gegenwind seine Vmax nicht erreicht....das Citroen C4 Coupe ist kurz übersetzt und kann damit den erhöhten Fahrwiderstand überwinden...kann dann aber bei Rückenwind nicht mehr zulegen da keine Drehzahlreserve mehr vorhanden;) mfg Andy


31.03.2016 03:11    |    meehster

Meine Alltagskiste hat Automatik, eine Art CVT. Da ist nix mit Gängen. Ab gut 100 km/h kann man durchgehend die Maximalleistung abrufen :) Hab ich schon erwähnt, daß ich den Prius gern fahre? :)

 

Mein Mazda 323F und der Daihatsu Cuore meines Mannes haben eine 4+E-Abstimmung in den Getrieben: Die Vmax wird im 4. von 5 Gängen erreicht und da ist dann nicht mehr viel mit Drehzahlreserve. Im 5. Gang wären von der Motordrehzahl her ca. 260 km/h (70-PS-Dai) resp. gut 300 km/h (128-PS-Mazda) drin. Von der Leistng her natürlich nicht ;)

Nur der Töchterleins Volvo hat beim Ausfahren im 5. Gang von 5 am roten Bereich des Drehzahlmessers angeklopft...


31.03.2016 13:16    |    DPLounge

"Rücken- bzw. Gegenwind" ist (da ich persönlich auf der BAB sowieso immer nur im Bereich der Richtgeschwindigkeit unterwegs bin) meiner Erfahrung nach am deutlichsten an den Windgeräuschen zu bemerken. Heftiger Gegenwind oder Böen von schräg vorn verursachen (natürlich je nach Fahrzeugklasse und -modell) doch immer mehr oder weniger heftige Windgeräusche...


31.03.2016 18:41    |    Stefan_Raba

Nunja...die nötige Leistung um den Luftwiderstand zu überwinden steigt mit v³.

Darum läuft mein oller Opel mit 150 oder so PS gute 200 (da hört zumindest die Skala auf, nix genaues weiß man nicht :D ). Für 400 brauchst einen Veyron mit 1000 und ein paar zerquetschten.

So gesehen hat Rücken/Gegenwind durchaus einen Effekt (er ändert ja aus der Sicht des Autos die Geschwindigkeit des Fahrtwindes).

Dieser hängt aber dann logischerweise stark von der gefahrenen Geschwindigkeit und natürlich auch der Windgeschwindigkeit ab.


31.03.2016 22:22    |    PIPD black

@andyrx und nun nehme einen lahmen Hochdachkombi und hänge noch einen 7-m-Wohnwagen ran und du kannst es nicht nur in der Momentanverbrauchsanzeige ablesen, sondern auch an der Tachonadel und im Rückspiegel......wenn die LKW zum Überholen ansetzen.;):D


01.04.2016 09:45    |    meehster

Das hat schon gereicht mit dem Mazda 121 und dem Tabbert Comtesse hintendran...


01.04.2016 10:11    |    andyrx

am besten einen alten VW Bulli mit Plane und Spriegel sowie dem 50PS Saugdiesel.....dann mit Wohnwagen hinten dran bei kräftigen Gegenwind....:o

 

entschleunigt total:D:D

 

mfg Andy


01.04.2016 10:29    |    SWAN

Natürlich wirkt sich Gegenwind und Rückenwind erheblich aus und - Windwiderstand - ist eine dynamische Kurve. Mal in den Winddrucktabellen nachschaun und man wird sich wundern was das ausmacht und natürlich in Abhängigkeit vom cw - Wert. Merken tut man das aber in erster Linie am Verbrauch und weniger an der Leistung.


01.04.2016 12:44    |    PIPD black

Bei nem großen Kasten (mit Plane und Spriegel) macht der Wohnwagen kaum noch etwas aus, da das Zugfahrzeug schon den Wind fängt.

 

Ich kann dem HDK + Wohnwagen noch eins oben drauf setzen.....wenn der DPF die Regeneration durchläuft, am besten natürlich bergan.....dann hat die Mühle noch weniger Leistung als ohnehin schon und nascht noch zusätzlich was aus dem Tank....


01.04.2016 15:40    |    Hans_A6

Tiefgreifende Erkenntnisse. Dass das vorher noch keinem aufgefallen ist? :D


01.04.2016 16:33    |    Goify

Das kommt irgendwie vom Golfstrom und Passatwind, habe ich mal gehört. Fährt man in die eine Richtung, glaubt man im Jetta zu sitzen, fährt man zurück, ist es eher ein Scirocco. :D


01.04.2016 20:19    |    Achsmanschette15

Zitat:

...oder gar eine Mischung aus Tornado und Twister, also Tornister.

Tornister??? :D


02.04.2016 08:20    |    Goify

Genau dieser Tornister!


02.04.2016 11:45    |    Hans_A6

*edit*


Deine Antwort auf "Rückenwind und Gegenwind--> wie wirkt sich das aus....."

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