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andyrx

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28.06.2009 16:23    |    andyrx    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Garantie, gebraucht, Gebrauchtwagen, neu, Reparatur, Umfrage

Neu oder Gebrauchtwagen??

Kaufphilosophie neu oder gebraucht??
Kaufphilosophie neu oder gebraucht?

Hallo Motortalker,

 

 

mal eine interessante Frage die ich hier zu Diskussion stellen möchte;)

 

Neu oder Gebrauchtwagen ist nicht immer eine Frage des Geldes sondern oft auch eine Frage der Betrachtung oder auch eine Kaufphilosophie;)

 

wie sieht das bei euch aus??

 

warum entscheidet ihr euch wie ??

 

dazu mal ein interessanter Artikel des ADAC-->http://www.fahrzeugbranche.de/Nachrichten/na_55.html

 

 

Neu oder gebraucht: Das ist eine Frage, die meist mit Blick in den Geldbeutel entschieden wird. Über 3,4 Millionen Menschen entschieden sich 2006 für ein Neufahrzeug; mehr als 6,7 Millionen Deutsche „begnügten“ sich allerdings mit einem Gebrauchtwagen. Trotz eines ständig wachsenden Angebots an preiswerten neuen Autos brumme die Secondhand-Branche mit einem jährlichen Umsatzvolumen von geschätzten 60 Milliarden Euro wie noch nie, schreibt die ADAC-Motorwelt www.adac.de Auf den ersten Blick spricht der enorme Wertverlust eines Neuwagens für den Kauf aus zweiter Hand: Schon nach einem Jahr ist jedes Auto im Schnitt 20 Prozent, nach vier Jahren sogar 50 Prozent weniger wert. Mit jedem Jahr werde der Wertverlust geringer, weshalb man mit vergleichbaren Gebrauchten bei den monatlichen Gesamtkosten meist auch günstiger fahre.

 

Welche Aspekte sprechen für den Erwerb eines gebrauchten Pkw? „Fürs gleiche Geld kann man ein, zwei Fahrzeugklassen höher einsteigen, als Versicherung reicht meist eine Teilkasko, die das Diebstahlrisiko abdeckt, und gerade bei Fahranfängern werden Beulen oder Schrammen etwas gelassener akzeptiert“, so ADAC-Motorwelt-Autor Thomas Kroher. Die Nachteile: Nicht immer sei die Technik bei der Sicherheit auf dem neuesten Stand (zum Beispiel ESP, Airbags) oder das Umweltverhalten (Schadstoffeinstufung, Partikelfilter). Außerdem steige das Reparaturrisiko bei einem höheren Fahrzeugalter.

 

Dass ältere Fahrzeuge in der Regel reparaturanfälliger sind, ist keine neue Erkenntnis. Auch ältere Menschen müssen häufiger zum Arzt als junge. Doch insbesondere durch die Debatte über den CO2-Ausstoß kommt dem Umweltaspekt eine wichtige Bedeutung zu. Doch auch hier gibt es kein Patentrezept. „Im Rahmen seiner finanzieller Möglichkeiten muss jeder GFZ-Käufer für sich prüfen, wie die Schadstoffeinstufung seines Fahrzeuges zu seinem Mobilitätsanspruch passt. Möglich ist es, dass man auf eine kleinere Fahrzeugklasse und ein neueres Fahrzeug mit besserer Schadstoffeinstufung umsteigt. Somit wird vor dem Hintergrund der schärferen Umweltgesetze die Schadstoffeinstufung ein verstärktes wirtschaftliches Kaufargument,“ sagt beispielsweise Björn Kießwetter, Gebrauchtwagenexperte des Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) www.icconcept.de in Hannover.

 

Wer mehr Geld ausgeben will, muss sich diese Gedanken meist nicht machen. Denn die Neuen sind im Idealfall optisch und technisch auf dem letzten Stand, das Sicherheitsniveau ist hoch, und es droht in puncto Abgastechnik keine Abstrafung durch den Steuergesetzgeber. Das wichtigste Argument für viele Neuwagenkäufer, so Kroher, sei die Garantie des Herstellers. Allerdings lasse sich so manche Reparatur mit dem gesparten Geld beim Gebrauchtwagenkauf und meist niedrigeren Unterhaltskosten (nachlesbar unter www.adac.de/autokosten locker bezahlen. ADAC-Motorwelt rät dazu, jeden Fall individuell zu prüfen. So sollte auch bei den günstigeren Neuwagen-Angeboten bedachtet werden, dass hier oft am Komfort und an der Sicherheit gespart wird. Trotz der Geiz-ist-geil-Welle in manchen Autohäusern gilt nach wie vor: Qualität hat ihren Preis.

----------------------------------

 

also wie sieht das bei euch aus??

 

Neu oder Gebraucht??

 

am besten wäre es natürlich wenn ihr mal aufschreibt warum ihr euch so oder so entscheidet;)

 

mfg Andy


28.06.2009 16:54    |    carobsi

Hallo,

 

Also ich habe mir in meinem ganzen Leben noch nie einen Neuwagen gekauft - auch da gibt es oftmals Probleme. Ein guter Gebrauchter ist meiner Ansicht nach oft die bessere Wahl:

 

- die Kinderkrankheiten wurden schon vom Vorbesitzer behoben

- Garantie hat man auch beim Gebrauchten vom Händler

- Der Wertverlust ist weit geringer

 

Für mich ist es auch keine Frage des Geldes. Die Gebrauchten die ich mir in letzter Zeit gekauft habe lagen um die 40.000,- . da hätte ich schon eine Menge Neuwagen darum bekommen.

 

Aber eben nicht die, die ich gerne möchte oder nur mit Riesenwertverlust...

 

Auch bezüglich Umweltfreundlichkeit braucht man keine Bedenken haben: die Produktion eines Neuwagen verschlingt Unmengen an Energie - damit ist einmal jede Menge CO2 das der alte (vielleicht) mehr ausstösst lange abgegolten.

Auch haben junge Gebrauchte der höheren Klassen teilweise sogar mehr Sicherheits- und Umweltfeatures als so mancher neue "Reisbomber" den es ums selbe Geld geben würde.

 

Gruß


28.06.2009 16:57    |    CelicaSt185

junge Gebrauchte ziehe ich Neuwagen vor, da die Abschreibung der ersten beiden Jahre derart riesig ist.

 

Das Geld investiere ich lieber in meinen Sohn, Urlaub oder gutem Essen.


28.06.2009 17:23    |    Romiman

...

Zitat:

...Auch haben junge Gebrauchte der höheren Klassen teilweise sogar mehr Sicherheits- und Umweltfeatures als so mancher neue "Reisbomber" den es ums selbe Geld geben würde...

.

Nicht zu vergessen: auch Komfortfeatures!

 

Dieses Argument ist für mich auch eines der beiden entscheidenden für "Lieber alt und groß als klein und neu".

Das andere sind die Finanzen: Ich (Normalverdiener) besitze (und besaß) noch nie 5stellige €-Beträge und will mich nicht auf Jahre verschulden. Schließlich ist die Job-Lage heute einmal mehr labiler denn je.

Dieses permanente Auf-Pump-Leben (sowohl von Staat als auch Einzelperson) ist schließlich mit eine Ursache der derzeitigen Krise.

 

 

Meine Schnäppchen-Strategie ist:

Nicht auf lauthals beschriene "Buy one, get one free-", " Null € Handy"- Angebote oder fragwürde Abwackprämien hereinfallen, sondern nur Dinge kaufen, wenn und wann man sie wirklich braucht und sie sich leisten kann. Selbst wenn sie kurze Zeit vorher oder nachher billiger (ich sag nur "außer Tiernahrung...") waren!

 


28.06.2009 17:29    |    Sp3kul4tiuS

also meiner ist ein 1 jähriger Vorführer und der nächste wird eher so 2 jahre alt sein wenn man was findet.

Neu eher .

Ich denk nicht das ich irgendwann von einem Hersteller kaufe wo es überdurchschnittlich vieel Montagsautos gibt ;) Wird aber schwieriger herauszufiltern. Forum hilft ein klein wenig


28.06.2009 17:52    |    Salamipizza

Ich will mir diesen Sommer ein neues Auto kaufen.

 

Normalerweise wäre es ein junger Gebrauchter geworden. Aber dank Abwrackprämie und der Zusatzprämie des Herstellers kann ich mir vom gleichen Budget einen Neuwagen kaufen! (Mit einigen Ansprüchen bei Motorisierung und Ausstattung)

 

Ich habe nun 2+2 Jahre Werksgarantie, statt nur 1 Jahr Gebrauchwagengarantie.

Außerdem bleibe ich nun sehr sehr lange von Verschleissreperaturen verschont! :)

 

 

Ich finde ich habe die richtige Entscheidung getroffen, obwohl man hier von einigen ja als Vollidiot hingestellt wird, wenn man einen Neuwagen kauft.


28.06.2009 18:03    |    emil2267

denk bei so kleinwagen is es ok,da hält sich der wertverlust in grenzen,der bei grösseren wagen natürlich höher ausfällt & da würde es mir schon des geldes wegen weh tun !

 

ich halts auch eher wie romiman,solang ich die kohle für nen für mich interessanten wagen nicht hab oder weiss was ich sonst mit der kohle anstellen kann,wirds wohl weiterhin gebrauchte geben ?!

 

wobei es ja auch immer interessante angebote bei auslaufmodellen oder günstigeren parallel laufenden vorgängern gibt,wie z.b. den skoda octavia tour !

da gibt es auch für relativ wenig geld meist nen auto,was alle kinderkrankheiten hinter sich hat & es hat noch niemand in die sitze gefurzt :)


28.06.2009 18:56    |    meehster

Klar ist: Beides hat seine Vor- und Nachteile.

 

Ich habe bei mir bisher 18 Gebrauchtwagen und 1 Neuwagen auf der Liste stehen.

 

Der Gebrauchte hat einen klaren Kostenvorteil.

Für die gut 9000 €, die ich insgesamt für die Gebrauchten bei den Anschaffungen ausgegeben habe, hätte ich nicht die mindestens 3 nötigen Neuwagen bekommen, die für die ca. 1,1 Millionen km und darin zwei Totalschäden (der letzte war vor weit über 800 tkm) ge- und verbraucht hätte. Neuwagen sind zwar bei gleichen Typklassen und Schadenfreiheuítsklassen deutlich billiger zu versichern und kosten idR auch weniger Steuern, aber das wiegt den Nachteil bei der Anschaffung nicht auf. Die Reparaturkosten halten sich oft die Waage mit leichtem Vorteil für den Neuen. Der Neue ist zwar oft komplexer als ein älterer Gebrauchter, dafür sind alle Verschleißteile neu (;)), während ein Gebrauchter oft einen Reparaturstau mit sich herumschleppt und man auf alle Fälle mit schon kurz nach dem Kauf fälligen Reparaturen für nen Tausender rechnen sollte, wenn man die Kiste länger fahren will.

 

Der Mehrwert bei einem Neuwagen ist, daß man ihn sich idR selbst konfigurieren kann und vor allem, daß noch niemand vorher damit gefahren ist und ihn fast zergeizt haben könnte. Gerade aufgeladene Modelle sollte man sich daher auf fast keinen Fall gebraucht kaufen. Zudem ist ein neuwagen quasi jungfräulich, wobei das auch wieder eine Sache des Gefühls ist.

Die Garantie (minimum 3 Jahre) bei neuen ist auch nett. Das gibt zumindest für die erste Zeit Sicherheit.

 

Die Ausgangsfrage ist mMn eigentlich nicht wirklich philosophisch. Die Frage ist eben, ob man den beschriebenen Mehrwert auch tatsächlich mit den Mehrkosten bezahlen will - vorausgesetzt man kann es überhaupt.


28.06.2009 19:03    |    Anni1982

Hallo,

 

gerade bei Porsche bieten sich Gebrauchtwagen an: den Freaks und Verfechtern der Luftikusse bleibt eh keine andere Wahl :D , diejenigen, die eher neuere Modelle bevorzugen, sollten eher einen Gebrauchten nehmen, denn die Preise, die heute für werksneue Porsche aufgerufen werden, sind imho mehr als unverschämt.

Ein Fahrzeug, das ein oder zwei Jahre alt ist, ist genauso gut, vom Preis her aber eher ansprechend und ohne Kreislaufkollaps zu bekommen.

 

Anni


28.06.2009 20:09    |    UHU1979

Bisher nur Neuwagen.

1. War es schwierig, die gewünschte Farbausstattung zu finden und da wollte ich keine Kompromisse eingehen.

2. Wenn unbekannte vorher das Fzg. nutzen, wie gehen sie damit um?

3. Wenn ich es mir nicht leisten kann, dann wird es eben nicht gekauft (und nicht über Gebrauchtkauf doch irgendwie finanziell ermöglicht), denn sonst besteht die Gefahr, dass das Umfeld zuviel in finanziellen Freiheiten hineininterpretiert (der Wagen nicht ins soziale Umfeld passt).

4. Wertverlust? Wenn ich sehe, wie sich manche Geldanlagen entwickelt haben (z.B. T-Aktie), dann habe ich beim Neuwagen wenigsten noch einen Gegenwert beim Geldverbrennen. Und das letzte Hemd hat eh keine Taschen. Zudem sind Fzg. mein Hobby. Würde ich es rational betrachten, hätte ich gar kein Auto.

 

 

Aber ich bin mir fast sicher, meine Meinung wird sich beim nächsten Fzg.-Kauf ändern ...


28.06.2009 20:26    |    Anni1982

Was soll uns diese kryptische Andeutung sagen?:D


28.06.2009 21:39    |    _RGTech

Ich stimme carobsi (ganz oben) mal zu 90% zu, denn bis auf die Aussage mit den teuren Gebrauchten teile ich das völlig :)


28.06.2009 22:07    |    Polo I

Was soll man schreiben, mein Steuerberater sah bisher keine Möglichkeit einen Dienstwagen als Arbeitsmittel in Ansatz zur Abschreibung zu bringen..... wie auch, als Sozialhilfeabhängiger :rolleyes:

 

Ernsthaft, es wurde und wird alles dazu geschrieben und ich könnte es allenfalls nachplappern. :p


29.06.2009 06:55    |    checkyChan

In meinem Fall ist es sowohl eine Frage des Geldes als auch eine der Philosophie. Wenn mir bei einem  Fahrzeug eine bestimmte Konfiguration vorschwebt, dann entscheide ich mich für einen Neuwagen. Ist mir die Konfiguration eines Autos relativ egal - Hauptsache Klimaautomatik und ESP -, dann entscheide ich mich für einen Gebrauchten. ;)


29.06.2009 07:04    |    checkyChan

Zitat:

Die Ausgangsfrage ist mMn eigentlich nicht wirklich philosophisch. Die Frage ist eben, ob man den beschriebenen Mehrwert auch tatsächlich mit den Mehrkosten bezahlen will - vorausgesetzt man kann es überhaupt.

Nicht wirklich philosophisch? Nein, nicht "nur" philosophisch. Bei gebrauchten Luxus-SUVs stellt sich die Frage gar nicht, ob neu oder gebraucht. Ein neuer Nissan Murano kostet 46.500,- €, Vollausstattung hin oder her. Ein guter Gebrauchter hingegen schon für 16.000,- € zu haben.


29.06.2009 08:15    |    JeanLuc69

Ich bin mir des Wertverlustes bei einem Neuwagen durchaus bewußt. 15% sind einfach weg, wenn man nur 300m beim Händler vom Hof 'runterfährt. Aus wirtschaftlichen Überlegungen macht die Anschaffung eines Neuwagens einfach selten Sinn.

 

Man muß also, um diesen Wertverlust zu kompensieren und halbwegs anständige Kilometerkosten zu erhalten, den neuen Wagen sehr lange fahren und darf sich über eine Kostenbilanz beim Wiederverkauf nicht allzuviele Gedanken machen.

 

Ein Neuwagen bietet jedoch auch handfeste Vorteile:

 

- oftmals bessere Abgasklasse

- volle Werksgarantie

- geringere statistische Defektanfälligkeit in den ersten Betriebsjahren

- die Gewißheit, daß der Wagen nicht vorher von technikblinden Freaks gefahren wurde (ohne Warmfahren etc.)

- die Möglichkeit, sich "sein" Auto zusammenstellen zu können

 

Wenn man das alles berücksichtigt, kann im Einzelfall ein Neuwagen sogar günstiger sein als ein gebrauchter Ein- oder Zweijähriger (Vergleich guter Neuwagen gegen defektanfälligen Gebrauchten). Das kann man vorher allerdings nicht wissen.

 

Für mich stellt sich die Frage glücklicherweise nicht, da ich über die berufliche Nutzung meines privaten PKW einen Großteil der Kilometerkosten rückerstattet bekomme ... unter anderen Umständen hätte ich mich vielleicht auch für einen Gebrauchten entschieden.


29.06.2009 09:04    |    andyrx

Hallo

 

habe bisher einmal privat einen Neuwagen gekauft,das war damals zur Zeit der Wende (als der Gebrauchtwagenmarkt leergefegt) ein Fiat Panda für meine Frau,damals hatte sich ein Gebrauchter einfach nicht gelohnt;)

 

da ich seit ewigen Zeiten für Daily Use einen Geschäftwagen nutze und alle anderen Fahrzeuge bei mir nur sehr geringe Kilometerleistungen erreichen.....stellt sich die Frage durch den hohen Wertverlust in den ersten 3 Jahren bei einem Neuwagen nicht ernsthaft;)

 

da sehe ich alleine durch das rumstehen die Geldscheine verbrennen:D

 

 

 

mfg Andy


29.06.2009 09:29    |    DOIT

Also ich musste zwar über ein halbes Jahr intensiv suchen, bis ich meinen Volvo in der gewünschten Farbe und Ausstattung gefunden habe, aber nach nun ca. 3 1/2 Jahren in meinem Besitz kann ich nur sagen; es hat sich gelohnt und es war genau die richtige Entscheidung!

 

Ich habe den Wagen privat aus erster Hand gekauft und vom Vorbesitzer den Kaufvertrag bzw. den ehemaligen Neupreis von 32.000,- gesehen.

 

Der Wagen war, als ich ihn mit etwas über 50k km auf der Uhr für 14.700,- gekauft hatte, genau 2 Jahre und 11 Monate alt.

Sprich der Wertverlust für den Erstbesitzer lag bei satten 54%!

 

Das ist für mich schon Grund genug, nie einen Neuwagen zu kaufen, es sei denn, ich weiß nicht mehr wohin mit meinem Geld...

Aber als Normalverdiener und "Gern in den Urlaub Flieger" kann ich einfach keine 15.000,- in einem Zeitraum von 3 Jahren im Asphalt versenken.

 

Das sollen mal schön diejenigen machen, die es sich leisten können. Da spricht ja dann auch nichts dagegen und ich finde das auch gut so!

 

Denn ich möchte ja irgendwann wieder einmal einen jungen Gebrauchten mit wenig km für die Hälfte des ehemaligen Neupreises erwerben - und der Tag kommt ;)

 

Grüße

DOIT, mit seinem 17. Gebrauchtwagen extrem zufrieden! (unter den anderen 16 waren aber auch schon elende Gurken dabei...)


29.06.2009 11:05    |    Devil`s Corsa

Hi,

 

ich habe bis jetzt immer Gebrauchte Fahrzeuge gekauft. Davon ein Jahreswagen (Avensis).

 

Neufahrzeuge werde ich mir nie kaufen, auch wenn ich schon mal drüber nachgedacht habe. Der Wertverfall ist einfach zu Groß, und die Fahrzeuge selber sind einfach zu Überteuert in Deutschland, das ich mich auch weigere so viel Geld auszugeben.

 

Viele die ich kenne, die sich einen neuwagen gekauft haben, haben das Fahrzeug auf pump gekauft, was einfach nicht mein Fall ist. Wen wundert es auch, bei den preisen;). Einige haben auch noch Probleme mit neuwagen (was ja schon mal angesprochen wurde....Kinderkrankheiten).

 

Ich für meinen teil, kaufe erst mal weiter Gebrauchte bis 10.000€uro, solange sich die neuwagen preise nicht Normalisieren. Bei mir kommt noch hinzu, das ich spätestens nach 4 Jahren den Wunsch habe, wieder einen neuen Gebrauchten zu fahren. Da lohnt sich ein neuwagen kauf nicht wirklich für mich.

 

MFG Devil


29.06.2009 20:24    |    mr. mountain

Hallo,

geschäftlich fahre ich seit 16 Jahren Dienstwagen, die ich auch privat nutze.

(4 Opel, 1 VW Golf Variant, 2 BMW 320d, 2 Audi A4 TDI...derzeit den A4 TDI).

Privat kaufe ich immer gebraucht...und die Autos werden dann zumeist von meiner Frau"aufgefahren".

Derzeit ein 2002er Mitsubishi, der prima läuft.


29.06.2009 22:16    |    andyrx

meinen Geschäftswagen fahre ich nur noch bei schlechten Wetter privat oder wenn es mal darum geht längere Strecken ohne Funfaktor abzuarbeiten:D

 

ansonsten hätte ich keine Zeit mehr für meine Hobbyautos,insofern ist die 1% Regelung für den geldwerten Vorteil für mich fast schon zu teuer;)

 

mfg Andy


02.07.2009 22:54    |    ladafahrer

Lada ist eine Marke, da gibt es (in der Mittelklasse) keine Gebrauchten auf dem Markt.

Zumindest nicht, wenn man eine Vollausstattung und/oder Sondereinbauten haben möchte.

wenn die Kids in den Ferien in Europa sind, sind wir auch zu fünft, da muß es schon die Abmessungen eines Touring, V(olvo) oder Universal sein.

Und es soll(te) ja auch nicht irgendein Jedermannsauto sein, sondern mein stabiles Anspruchsdreibein aus "Komfort", "Exklusivität" und dem "individualisierten Wir-gefühl zwischen Auto und mir" muß stimmig sein.

Wenn es Neuwagen schon schwer haben, mir ein Lächeln abzugewinnen, wie hoffnungslos muß sich dann die Gebrauchtwagensparte bei einem Besuch von mir fühlen?

 

Und: Ein ganz wesentlicher Kritikpunkt aus dem Meinungsfeld meiner Mitarbeiter war bezgl. Gasanlage, daß ein Gasfahrzeug, das als "junger Gebrauchter während der Garantiezeit" angeboten wird, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine problembehaftete Gasanlage hat.

 

Zudem waren die Angebote (hier nicht nur Lada) oft "runtergeritten", im Falle eines Vorbesitzers mit "Arbeitnehmerhintergrund" ungepflegt, die Innenausstattung nikotingefärbt und auch die Stoßfänger als solche gerne für erste Tiefgaragenbesuche benutzt.

In den Tageszeitungen findet sich nichts und auch bei den Händlern macht man manche Erfahrung, vor allem bei jenen, die "Lada" nur als Zweitmarke haben.

 

Leasingfahrzeug kommt, egal welche Marke, ebenfalls nicht in Frage. Binäres Fahrverhalten und geringe Bereitschaft zu Werterhaltung beschreiben möglicherweise die Ausschlußkriterien.

 

Vllt ein Leasingfahrzeug, das man nach Laufzeit zurückkauft. Bevor ich zu meinem 50sten Geburtstag meinen neuen Lada konfiguriere, kann ich mir sowas als Option zum gewöhnlichen Neuwagenkauf vorstellen.

 

 

 

 

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Meinung mancher MT-Mitglieder, die einen Neuwagen-/Jahreswagenkauf aufgrund mangelndem Finanzrahmen ablehnen. Wenn man nur 500 Euro im Monat spart, hat man nach fünf Jahren doch das Geld, um sich ohne Einschränkungen oder einen Kredit einen Kompakt- oder günstigen Mittelklassewagen zuzulegen.

Insofern: Was ist eigentlich aus der "Philiosophie des Sparens" geworden, die vielen Jugendliche mit "Kassenbuch" oder strengem Elternhaus beigebracht bekamen?

"Eine schwäbische Hausfrau kann nur das Geld ausgeben, das sie hat" - Ein Satz, der sicherlich nicht nur für Politiker immerwährende Aktualität genießt. :)


02.07.2009 23:09    |    andyrx

wenn man schon 5 Jahre gespart hat und weiß wie komfortabel es sich anfühlt etwas geld auf der hohen Kante zu haben,fällt es auch sehr schwer sich davon zu trennen....;)

 

mfg Andy


08.07.2009 11:01    |    DOIT

Zitat:

wenn man schon 5 Jahre gespart hat und weiß wie komfortabel es sich anfühlt etwas geld auf der hohen Kante zu haben,fällt es auch sehr schwer sich davon zu trennen....

...und das nach 5 Jahren mühsam an- und abgesparte Geld innerhalb der ersten 3 Jahre wieder im bodenlosen Pool des anfänglichen Wertverlustes zu versenken.

 

Davon mal ganz abgesehen, fällt es vielen Normalverdienern nicht ganz so leicht von vielleicht 2000,- netto mal eben "nur" 500,- konsequent jeden Monat für ein Auto an die Seite zu legen.

 

Zugegebenermaßen sind Ladas, was den Neupreis angeht, noch in einem verhältnismäßig erträglichen Rahmen, aber dafür sind das auch eher Autos für Individualisten.

 

Wenn ich mir beispielsweise den Lada Priora anschaue, so ist dieser in meinen Augen an Hässlichkeit nur noch durch den Fiat Multipla zu übertreffen :D

Aber das ist natürlich, wie so vieles Andere auch, reine Geschmackssache...

 

Da spare ich lieber auf einen ansehnlichen 2-3 Jahre alten Gebrauchten auf einem ähnlichen Preisniveau wie ein neuer Lada und der Wertverlust dieses Gebrauchten hält sich in den Folgejahren in Grenzen.

 

Das ist meine Philosophie, die aber in erster Linie eine Frage des Geldes ist!

 

Grüße

DOIT


08.07.2009 12:20    |    meehster

Wertverlust ist auch so eine Sache: Das Geld ist erst mal weg. Fertig.

 

Im Jahre 2006 habe ich mich ja auch ernsthaft für einen neuen Lada interessiert, Ich hätte den 2111 wirklich fast gekauft. Fertig konfiguriert war er schon und hätte mich damals ca. 16 k€ gekostet.

 

In dem Fred, den ich hier Informationsbeschaffung eröffete, wurde mir auch wegen des Wertverlustes abgeraten und ich solle doch lieber nen Golf kaufen. Ob der Golf beim Verkauf nach 10 Jahren und 400.000 km wirklich die 14 k€ Mehrpreis gegenüber dem Lada wieder reingeholt hätte? Das wage ich zu bezweifeln ;)

 

Beim Liveauftritt gab es Dinge, die mich positiv überraschten wie z.B. die Materialanmutung im Innenraum, insbesondere die Sitzbezüge waren herrlich :)

Warum es dennoch nichts geworden ist? Ich konnte in dem Lada nicht wirklich gut sitzen und einige Bedienungselemente waren für mich einfach falsch angebracht. Schade, hat nicht sollen sein.


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