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andyrx

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28.12.2010 22:11    |    andyrx    |    Kommentare (62)    |   Stichworte: Eis, Räumdienst, Räumfahrzeug, Schnee, Schneepflug, Winter, Winterdienst

der Winterdienst ist ein mühsamer Jobder Winterdienst ist ein mühsamer Job

allo Motortalker,

 

diese Meldung muss man zweimal lesen bevor man sie glauben möchte und ist mir einen extra Artikel wert....

 

Zitat:

Bei Eis und Schnee und trotz Winterreifenpflicht sind derzeit noch immer viele Autos ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Reifen unterwegs. Jetzt hat die Berliner Polizei ausgerechnet einen Pritschenwagen eines privaten Räumdienstes auf Sommerreifen aus dem Verkehr gezogen, der mit Schneeschaufeln und Streugut beladen im tiefen Schnee unterwegs war.

Das Räumfahrzeug war zudem nicht versichert....:eek:

 

Wie sich herausstellte, waren bei dem Fahrzeug zudem die Bremsleitungen verrostet, der Auspuff defekt und die Scheibenwischerblätter abgerissen. Die Ermittlungen ergaben, dass seit Sommer keine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug gezahlt worden war, teilten die Beamten mit. Der 24 Jahre alte Fahrer musste zu Fuß nach Hause, die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Quelle-->http://auto.t-online.de/.../index

 

nunja jeder wie er es braucht....denn so ist das natürlich schon sehr makaber;)

 

 

mfg Andy


28.12.2010 22:39    |    Psychobiken

:D:D:D:D wie geil! also dass es sowas in Dland noch gibt und dass er zu Fuß nach Hause musste ...zudem noch dass er erwischt wurde!:D

 

Echt schlimm diese Schleicher mit Sommer Schlappen!


29.12.2010 00:34    |    SePanischa

Gott oh Gott... In Berlin-Spandau ist mir zu Anfang des Winters auch ein kleines, orangenes Multicar aufgefallen... Höchstgeschwindigkeit 7-10km/h, hat gequalmt wie sau, d.h. man hat wirklich garnichts mehr gesehen und überholen war unmöglich... Außerdem war das Teil am rumschliddern wie verrückt..

Die Teile stehen scheinbar den gesamten Sommer rum und werden am besten nochmal schön mit Sommerdiesel bedankt und im Winter gehts dann los mit der qualmerei und der netten Schrittgeschwindigkeit :rolleyes:

Was die sich teils rausnehmen ist schon nen Witz.

 

Interessant wäre noch die Vertragsstrafe, denn ich glaube kaum, dass er das Gefährt mit diesen Mängeln und der Winterreifenknappheit diesen Winter nochmal flott kriegt :D

 

MfG SePanischa


29.12.2010 00:42    |    MiniPunk

Mich wundert garnichts mehr ..selbst die Polizei ist noch auf Sommerreifen unterwegs:D


29.12.2010 00:43    |    andyrx

wo das denn..??

 

:eek::o:cool:

 

mfg Andy


29.12.2010 00:45    |    Standspurpirat31450

ironie³ :D


29.12.2010 01:24    |    Fensterheber16977

Also hier in Hamburg wurden auch Feuerwehrwagen ausser Dienst gestellt, weil nicht alle Winterreifen haben!


29.12.2010 02:34    |    meehster

Bei einem solchen Räumdienst fällt mir nur eines ein: Ein Hoch auf die Privatisierung!

 

Vorsicht, mein Beitrag könnte Ironie enthalten.


29.12.2010 02:45    |    Antriebswelle34202

ach ist das herrlich :) da wird ein schrottauto rausgezogen und schon ist es einen thread wert. leute, macht aus einer mücke doch nciht gleich wieder einen elefanten! wenn man jedes auto, das sicherheitsmängel hat, rausziehen würde, dann hätten wir nur noch die hälfte an verkehr...


29.12.2010 02:49    |    Kurvenräuber14161

Das war doch früher üblich, das man LKW mit Wechselbrücken hatte, entweder hatten sie Strassenbaueinrichtungen oder Schneeschieber und Sand/Salzstreuer montiert, der Reifensatz war Sommer wie Winter gleich, im Winter kamen Ketten auf 4 Räder an 2 Achsen und los, vorne schneeschieben und hinten gleichmässig Ladung verlieren...

Natürlich waren die Kommunalfahrzeuge der Strassenbauämter auch nicht versichert, was sich ein privater Räumdienst lieber nicht erlauben sollte :D :D :D


29.12.2010 03:06    |    bstid20

.....seit wann kommt man denn darauf, Winterdienstfahrzeuge rauszunehmen ausm verkehr ^^ :D

 

Nochmal zum nachlesen, von der Bezirkszeitung :D

http://www.bz-berlin.de/.../...st-mit-sommerreifen-article1075130.html

 

 

echt heftig, wie die Beamten drauf gekommen sind, sogar das spiel am Radlager zu erkennen und die Scheibenwischer zu bemängeln ^^


29.12.2010 04:39    |    dc-viper

Hier in Sittensen an der A1 ist der Räumdienst mit allem unterwegs, was irgendwie mobil ist... und wer kein Fahrzeug mehr abbekommt, schnappt sich einen Eimer und streut die Fußwege. :D

 

Zum ersten mal sehe ich dieses Jahr hier orangene Quads mit Schneeschieber. Klick - Bild Zum Entschneien von öffentlichen Plätzen, Radwegen und Nebenstraßen in Wohngebieten. Scheint Spaß zu machen mit den Dingern.... ob die aber Winterreifen drauf haben??


29.12.2010 08:37    |    Kurvenräuber14161

Zitat:

seit wann kommt man denn darauf, Winterdienstfahrzeuge rauszunehmen ausm verkehr

Durch die Einführung der umweltschmutzfreien Zonen, er ist aufgefallen, weil er zu viel Laut von sich gab, viel Laut und Abgasstaub passen nicht zusammen. Wenn ein Wagen schon nach Wachtmeistern brüllt, weils ihm zu kalt ist, gucken sie natürlich genauer nach, um danach in der warmen Halle des TÜVs stehen zu können :D :D


29.12.2010 09:31    |    schnacky

Soweit mir bekannt ist sind LKW´s von der Winterreifenpflicht befreit?

 

Behördenfahrzeuge müssen auch keine Aufkleber für Umweltzonen haben?

 

Jetzt ist es sogar soweit das die Cops das auch noch an die Zeitung leiten um zu Zeigen wie gut die sind!

 

Ist doch ein sch.... mit den Rechten, Pflichten und Gesetzen für den Normalo!


29.12.2010 12:59    |    Multimeter37665

@schnaky: Falsch. LKW und Busse müssen auf den Antriebsachsen Winterräder montiert haben. Für Behördenfahrzeuge gilt aber hiervon eine Aussnahme. Ob das für Umweltzonen gilt, weiß ich nicht. Es gibt ja die berühmten Ausnahmeregelungen, welche beantragt werden können. Die Ämterfahrzeuge profitieren natürlich davon.

Fürchterlich finde ich aber, dass der Räumwagen nicht Versichert war. Hallo? Wie geht das denn?


29.12.2010 14:28    |    i need nos

das kommt davon wenn private Räumdienste auch was vom Kuchen abhaben wollen, für ein straßenzugelassenes Fahrzeug aber erstmal investieren müssten.


29.12.2010 14:36    |    Achsmanschette36680

Für was Winterreifen - der hat doch vorne den Schieber und hinten den Salzstreuer.:D

 

Ich weiß gar nicht worüber man sich hier aufregt. Und wenn die Bremsen ausfallen, haut er den Schieber auf den Boden. So ein Schneeschieber vorne könnte auch im Sommer u. U. enorme Vorteile im Stau bringen.:D


29.12.2010 14:41    |    Spiralschlauch14262

Zitat:

Für was Winterreifen - der hat doch vorne den Schieber und hinten den Salzstreuer.:D

 

 

 

Ich weiß gar nicht worüber man sich hier aufregt. Und wenn die Bremsen ausfallen, haut er den Schieber auf den Boden. So ein Schneeschieber vorne könnte auch im Sommer u. U. enorme Vorteile im Stau bringen.:D

Der is gut:)


29.12.2010 14:44    |    MiniPunk

Wo genau weiß ich nicht.. hab den Bericht letztens im Fernsehen gesehen Thema war aufjedenfall Winterreifen und dabei haben sie die Polizei mit Sommerreifen erwicht:D


29.12.2010 14:47    |    Martin der Moardin

Hat in etwa die selbe Ironie, wie das was hier in Münster gerade abgeht:

 

In Münster sind zum größten Teil die Abfallwirtschaftsbetriebe für die Straßenräumung zuständig.

Da versäumt wurde, die Salzlager ausreichend zu füllen, wurde zu Beginn der ersten Schneefälle kein Salz gestreut, um Salz zu sparen, aber auch nicht wirklich geräumt oder Granulat gestreut. Wieso das so ist, weiß wohl selber nur der zuständige Mitarbeiter, der dafür verantwortlich war, den Einsatz zu koordinieren.

Immerhin sind die Straßen ab dem Ortsausgangsschild recht gut befahrbar. Die dafür verantwortlichen Räumdienste konnten das also auch koordinieren.

Alleine diese Tatsache hat schon riesengroße Wellen hier in Münster geschlagen.

Die Schneefälle wurden leider nicht weniger, sondern tendenziell eher mehr, was dazu führte, dass in den Nebenstraßen der Schnee teilweise 30 cm hoch liegt und die Hauptverkerhsstraßen mit ner dicken Eisschicht überzogen sind.

Gestern ließen die Abfallwirtschaftsbetriebe (aus dem Namen lässt sich ableiten, dass die neben dem Räumdienst,in erster Linie auch für die Leerung der Mülltonnen zuständig sind) deswegen verlauten, dass es leider passieren kann, dass in einigen Straßenzügen die Mülltonnen nicht geleert werden können, weil die Witterung die Straßen unpassierbar gemacht hat. :confused::confused::confused:


29.12.2010 15:09    |    i need nos

jaja, Münster hat sich echt zur Lachnummer gemacht. Die mit ihrem Öko-, Schöngeist- und Spardenken werden jetzt hoffentlich bald mal umdenken!!!

 

Als ich am 16. und 17.12. nach Münster rein musste, weil meine bessere Hälfte am 16. eine OP im Franziskushospital hatte dachte ich, ich sehe nicht richtig: rund um Münster herum alles frei und mit Passieren des Ortsschildes ging gar nix mehr. Da sind sogar Autos beim Anfahrversuch an Ampeln nicht mehr vom Fleck gekommen - ohne Steigung oder sonstige Hindernisse!!! Die einzige Genugtuung, die ich mir da abholen konnte war der Umstand, dass bei diesen Verhältnissen die beschissenen Radfahrer (in Münster ist das echt ne Plage) reihenweise auf die Schnauze geflogen sind. Einmal stand ich an einer Ampel als ein ganzer Schwung Radfahrer quer passieren wollte. Der erste flog der Länge nach mitten auf der Kreuzung auf die Straße, ein zweiter und dritter legten sich gleich daneben, ein paar nachfolgende konten sich gerade noch beim Bremsen auf den Beinen halten und dann kam ein ganzer Pulk von ca. 10 Radfahrern, die eine Massenkarambolage verursachten, weil die ersten aufgrund der am Boden liegenden bremsten und die Nachfolgenden stumpf hinten rein fuhren woraufhin hinterher alle auf einem Haufen lagen - die zuerst gefallenen unten drunter:D Dafür schwoll mein Hals bei der Abholung am Franziskushospital aber immer mehr an, weil die Deppen keinen überdachten Eingangsbereich hatten und es noch nichtmal für nötig hielten, zu streuen. Als ich dann mit dem Auto heranfahren wollte um meine Frau einzuladen musste ich feststellen, dass die Zufahrt nur über einen kostenpflichtigen Parkplatz möglich ist und man mit dem Auto, wenn man auf den Fahrwegen gleibt, ca. 50 m entfernt vom Eingang zum Stehen kommt:confused: Ich bin dann einfach zw. zwei Blumenkübeln durch- und bis an die Drehtür ran gefahren. Da kamen dann aber gleich wieder ein paar Nullchecker und schüttelten mit dem Kopf über mein "Verhalten". Dass die Drehtür dann meiner auf Krücken laufenden Frau auch noch immer wieder in die Fersen knallte machte die Sache nicht besser. OHNE WORTE....


29.12.2010 15:10    |    Achsmanschette36680

Gestern habe ich im Fernsehen einen Bericht gesehen, da hat ein Hauseigentümer eine Mahnung von der Stadtverwaltung (Kronberg/Ts ?) bekommen, dass er seinen Bürgersteig zu räumen hätte. Der hatte den Auftrag zur regelmäßigen Räumung an eine Tochtergesellschaft der selben Stadt gegeben, die aber ihren Aufgaben nicht nachgekommen ist. Sein Hinweis darauf wurde von der Stadt ignoriert. D. h. er musste seinen Bürgersteig selber räumen.

 

Wenn es für die Leute nicht so ernst wäre, müsste man nur noch lachen. Der Amtsschimmel wiehert überall.


29.12.2010 15:14    |    i need nos

zunächst mal ist der Eigentümer verantwortlich, egal wenn er engagiert hat. Wenn die Räumdienste, aus welchen Gründen auch immer, nicht nachkommen, muss er eben selber ran. Gesetz ist Gesetz;)


29.12.2010 15:20    |    Achsmanschette36680

Jaja, is ja gut. ;) Diese Argumentation hatte die Stadt auch. Die Gebühren haben sie trotzdem eingesteckt. Bist Du Kommunalbediensteter ??? :D


29.12.2010 15:27    |    i need nos

nö, aber ich mag es nicht, wenn Leute sich als Grundstücksbesitzer bezeichnen, aber ihren Pflichten nicht nachkommen;) Das hört sich jetzt vielleicht ungewöhnlich spießig an, aber wenn in unseren Städten bei den aktuellen Witterungsverhältnissen jeder es so macht wie er/sie es für richtig hält, dann gibt´s Chaos;) Dass der Dienst die Gebühren trotz nicht erbrachter Leistungen eingestrichen hat ist eine andere Thematik und durchaus einer Diskussion würdig.


29.12.2010 15:28    |    Reachstacker

Zitat:

zunächst mal ist der Eigentümer verantwortlich, egal wenn er engagiert hat. Wenn die Räumdienste, aus welchen Gründen auch immer, nicht nachkommen, muss er eben selber ran. Gesetz ist Gesetz

Das ist doch Krampf! Und der Staat (Stadt) beansprucht Sonderrechte. Das grenzt ja schon an Nazi Methoden.... Der Bürgermeister schaufelt aber nicht selber vorm Rathaus wenn 'sein' Räumdienst nicht nach kommt! Ich kann doch einen Herzkranken oder Gehbehinderten nicht zum Räumen zwingen?

 

Da lobe ich mir die USA. Ich gebe den Auftrag und wenn der Auftragnehmer nicht nach kommt ist es seine Verantwortung, Ich habe meiner Pflicht genügt.

 

Ganze Stadtteile und Städte (siehe Münster) sind nicht geräumt und man regt sich über ein paar Meter Gehweg auf. Warum? Hat der Mann nicht in die Polizei Witwenkasse einbezahlt?

 

Es wird Zeit den 'Blockwart' wieder einzuführen!!! :mad:


29.12.2010 15:32    |    Achsmanschette36680

@ i need nos

Na Du bist ja ein Lustiger. Mit anderen Worten muss man alle Dinge selber machen. Die Vergabe der Aufgabe ist sinnlos, wenn sie an die Kommune selbst erteilt wird. D. h. sinnlos ist sie ja nicht, weil mit den Gebühren ohne Leistung das Stadtsäckel gefüllt wird:p


29.12.2010 15:37    |    i need nos

ui, sind wir jetzt schon wegen Schneeräumthemen bei Nazimethden angekommen?:rolleyes:

 

BTW: wenn ein Hausbesitzer Behindert ist und dafür auch eine Bescheinigung hat, dann braucht der natürlich NICHT selber Räumen, muss aber zumindest dafür sorgen, dass Warnschilder aufgestellt werden solange nicht geräumt ist.

 

Das Bsp. mit dem Bürgermeister ist Käse, weil für sowas das Ordnugsamt zuständig ist und wenn kein Räumdienst kommt, dann müssen die Bediensteten selber anpacken. Warum auch nicht?


29.12.2010 15:39    |    Kurvenräuber14161

LKW brauchen die WR nur auf den Antriebsachsen zu haben, wie das bei 4x4, 6x6, 8x8ern ist, ist noch offen, dazu gibt es noch keine Bestimmung.


29.12.2010 15:52    |    Reachstacker

@ i need nos

 

Dein Glauben an die Obrigkeit ist Ehrenwert aber falsch plaziert.

Der Bürgermeister ist nicht 'Käse' Er ist letzendlich der 'Eigentümer' das Ordnungsamt sind nur die Leute die er beauftragt... und hoffentlich kann ich noch einen verschneiten (ungeräumten) Gehweg erkennen ohne Warnschilder, oder werden die in Braille ausgeführt?

 

Echt witzig (aber nicht unmöglich) wäre es wenn der beanstandete Gehweg an einer ungeräumten Strasse lag....

 

Die Obrigkeit hat eben nicht das Recht ihrer eigene Verantwortung zu vernachlässigen aber unschuldige Bürger zu malträtieren. Das sie das 'Recht' beanspruchen ist selbstredend, macht es aber nicht besser.

 

"two wrongs don't make a right...."


29.12.2010 15:55    |    PS-Schnecke46307

also die winterreifen müssen nicht unbedingt sein, da die LKWs ei´ne extreme profiltiefe hab. (2-3cm) bin selst LKW mechaniker aber ohne haftpflicht, das ist schon der hammer, weil wenn was passiert (großer unfall) dann bekommen die opfer überhaupt kein geld.


29.12.2010 17:50    |    Zoker

Zitat:

LKW brauchen die WR nur auf den Antriebsachsen zu haben, wie das bei 4x4, 6x6, 8x8ern ist, ist noch offen, dazu gibt es noch keine Bestimmung.

Ist doch ganz einfach, Antriebsachsen sind Antriebsachsen, vorne oder hinten ist egal, also beim Allrad Winterreifen auf allen Achsen. Da brauchst du keine extra Regelung.

 

Und Winterreifen sind schon Sinnvoll, hab mich diese Woche erst mit einem 4 Achser im Schnee fest gefahren, Baustellenprofil, recht grobe Stollen und auch noch recht viel Profil, bringt aber alles nichts wenn sich die Reifen im Schnee schneller eingraben als Traktion nach vorne zu bringen. Mit den Winterreifen aufm 3 Achser hatte ich keine Probleme, da brauchte ich nichtmal eine Sperre und bin trotz Anhänger noch besser duch den Schnee gekommen.


29.12.2010 18:09    |    Kurvenräuber14161

Es ist nicht genau geregelt welche der Antriebsachsen mit Winterreifen zu bestücken ist, im Moment gilt die Bestimmung nur für die HA, auch bei Allradlern...

Was eigendlich keinen Sinn hat, die sind selten als Zugmaschine im Einsatz, und ballonbereift haben die eh keine Probleme im Strassenverkehr.

Im Gegenteil damit schieben sie Schnee und streuen Ladung.


29.12.2010 18:29    |    go_modem_go

Privater Räumdienst für öffentliche Strassen? Gibt es sowas? :confused:

 

Ist ja echt Zone.... :eek:

 

Bei uns sind die alle Städtisch, ein Kumpel von mir arbeitet dort (eigentlich "Grünamt" - im Winter müssen die Gartenbau-Jungs den Schneedienst übernehmen).

 

Und die ganze Truppe beschwert sich über die Neuangeschafften "billigen" Heckantrieb-Sprinter, die permanent in den Graben schmieren.

 

Früher gabs noch eine ganzes Bataillon von Städtischen Unimogs, nur für den Winterservice. Die gute Zeiten sind aber vorbei, auch hier im boomenden Südwesten Deutschlands, kaum eine Gemeinde kauft noch Mercedes Unimog, obwohl Sie direkt hier ums Eck produziert werden... :(

 

Auf einmal sind die kleinen Piaggio-Porter 4x4 Miniaturschüsseln (Baugleich alter Daihatsu Hijet Minivan) vom Gartenbauamt extremst gefragt. Im Sommer total unbeliebt, weil viel zu klein und unkomfortabel - aber z.Z. kommen die kleinen Allradler überall durch! :D


29.12.2010 18:38    |    Spurverbreiterung14953

Wo ist das Problem?

 

Warum zahlt man den Bauern/Baufirmen der Umgebung nicht generell ein paar Euro und überlässt denen den Räumdienst? Zumindest auf den normalen Strassen? Die Geräte haben sie und im Winter ohnehin wenig zu tun. Dem Schnee ist das egal. Und hier und da wird es wohl auch von Altersher so gehandhabt.


29.12.2010 18:48    |    i need nos

@reachstacker:

 

"Der Bürgermeister ist nicht 'Käse' Er ist letzendlich der 'Eigentümer' das Ordnungsamt sind nur die Leute die er beauftragt... und hoffentlich kann ich noch einen verschneiten (ungeräumten) Gehweg erkennen ohne Warnschilder, oder werden die in Braille ausgeführt?"

 

Nicht der Bürgermeister ist der Eigentümer sondern die Stadt/Gemeinde. Angela Merkel ist ja auch nicht die Besitzerin des Bundestages;) Und der Bürgermeister ist zwar weisungsbefugt gegenüber den Ämtern, aber er muss deswegen noch lange nicht selber anpacken bzw. wird zur Rechenschaft gezogen, wenn die Ämter nicht agieren. Es gibt ja nunmal immer noch leitende Angestellte in den verschiedenen Ämtern, die zuerst "gezogen" werden.

 

Ob man einen verschneiten/ungeräumten Gehweg selber erkennen kann oder nicht ist rein logisch gesehen natürlich vom Verstand eines jeden Passanten abhängig, aber wenn einer auf die Schnauze fliegt, dann wird als erstes ein Schuldiger gesucht und Schuld ist schonmal nicht, wer anhand eines Warnschildes auf diese Gefahrenstelle hingewiesen hat. Braille ist jetzt mal wieder ein außerordentlicher Fall: wenn in Supermärkten frisch gewischt ist, dann wird ein Blinder doch auch nicht aufgrund von Warntönen darauf hingewiesen bzw. eine Baugrube wird doch auch nicht mit Warntönen abgesichert, kann trotz Absperrungen aber für einen Blinden eine Gefahr darstellen (wenn er/sie z.B. mit dem Blindenstock unten der Absperrung durchtastet, diese also nicht sofort bemerkt, dann über einen nach außen abstehenden Fuß dieser Absperrung stolpert und dann in die Grube stürzt). Ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, was dann rechtlich los ist;)


29.12.2010 18:52    |    go_modem_go

Zitat:

Wo ist das Problem?

 

Warum zahlt man den Bauern/Baufirmen der Umgebung nicht generell ein paar Euro und überlässt denen den Räumdienst? Zumindest auf den normalen Strassen? Die Geräte haben sie und im Winter ohnehin wenig zu tun. Dem Schnee ist das egal. Und hier und da wird es wohl auch von Altersher so gehandhabt.

Das mag auf dem Käffern im Lande schon machbar sein, sogar sehr sinnvoll.

 

Aber doch nicht in Berlin (wo dies wohl laut Artikel gemacht wird), oder hier bei mir (Mittelstadt im dichtbesiedeltem Rhein-Neckar Kreis, kaum noch Landwirtschaft, und wenn dann Wein- und Obstbau mit Schmalspurtreckern)

 

Hier haben wir Dutzende fest öffentliche angestellte Arbeiter im Gartenamt, die sonst Parkanlagen, Grünstreifen und Spielplätze erhalten. Diese Kollegen hätten sonst im Winter nichts zu tun - mit einem Riesenfuhrpark an LKW's, Multifunktions-Einachsern, Kleintraktoren und Pritschenwagen!

 

Ist wesentlich billiger, die Jungs heranzuziehen, und Räumschilde vor den vorhandenen Fuhrpark zu spannen, als Räumaufträge nach Aussen zu vergeben und das Gartenbauamt in den bezahlten Zwangsurlaub / Kurzarbeit zu schicken... ;)


29.12.2010 18:53    |    Zoker

Private Räumdienste sind Gang und Gebe. Das Gebiet wird aufgeteilt und was die Stadt und der Landkreis nicht schaft das machen Private Räumdienste im Auftrag. Schneeschieber und Steuer, sowie das Salz wird gestellt, die Ausrüstung steht das rest vom Jahr im Werkhof und wird auch von denen Gewartet, selbst der Umbau des Fahrzeugs beim Aufbauer wird gezahlt. Was gibt es besseres? Die meisten Bauunternehmen können bei Schnee und Eis eh nicht arbeiten und die LKWs stehen auf dem Hof, so fahren halt ein paar für den Räumdienst, der Fahrer ist beschäftig und muss nicht auf besser Wetter warten.


29.12.2010 18:55    |    i need nos

@ente erpel: jo, so wird´s bei uns gemacht. Da nehmen die Bauern das selber in Hand. Wir sind zwar kein Baunerhof aber wohnen eben sehr weit außerhalb und da kommen nur selten städtische Räumdienste hin. Letztes Jahr kam sogar fast zwei Monate lang keine Müllabfuhr mit der Begründung, dass man aufgrund der Witetrunsgverhältnisse bei uns nicht durch käme. Dann haben mehrer Anwohner sich beim Ordnungsamt beschwert und auf einmal kam ein städtisches Räumfahrzeug inkl. Salzstreuer täglich morgens und abends hier durch und dann kam auch wieder die Müllabfuhr. Das sowas aber nur auf Nachfrage ppassiert geht mal gar nicht. Diejenigen, die die Räumdienste einteilen sind doch diejenigen, die bewusst anweisen, dass solche Regionen ausgelassen werden:confused: Oder werden die Räumdienste angewiesen und bezahlt, machen aber einfach ihre Arbeit nicht?! Bei meinen Schwiegereltern war es kürzlich soweit, dass keiner der Anwohner noch mit seinem Auto, wenn es nicht gerade ein Allradler war, vom Hof runter kam und selbst ein Nachbar mit seinem A6 Quattro hatte sich festgefahren (aber das ist ne andere Geschichte). Als mein Schwiegervater dann mal beim Ordnungsamt anrief stellte man sich dort unwissend und behauptete, dass die "Observierungsfahrt" vom Vortag ergeben hätte, dass man noch durch käme. Warum wohl wurde diese Observierungsfahrt mit einem Unimog gemacht?!:rolleyes:


29.12.2010 18:57    |    go_modem_go

Als Lückenfüller für Bereiche, die von den Öffentlichen bei Spitzenzeiten (wie jetzt z.Z.) nicht abgedeckt werden können macht das ja auch Sinn.

 

Aber doch bitte nicht an den billigsten Anbieter mit Schrottfahrzeugen auf Sommerreifen ohne TÜV und Versicherung - ist ja wie beim Hermes Kurierdienst, die schicken auch "freischaffende" Hartz4-Hausmütter & Rentner in total vergammelten Schrottkombis zum Sklavenfestpreis auf die Kundschaft los! :eek:


Deine Antwort auf "makaber--> Streudienst mit ''Sommerreifen'' im Einsatz...."

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