Fri Nov 23 21:58:22 CET 2018
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andyrx
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Kommentare (75)
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Garantie, Händler, III (T), kaufen, Laguna, privat, Renault, Umfrage
Kaufe von Privat oder HändlerMoin Motortalker , Wer meinen Blog kennt weiß dass ich öfter mal was ausprobiere ....Quer durch viele Marken oder Modelle und immer mal wieder was neues Kaufe😉 Mal sind es fast neuwertige Fahrzeuge oder auch betagte Kilometerfresser....alles dabei 😎 Viele meiner Fahrzeuge habe ich fast 20 Jahre besessen und andere nur 20 Tage.... Aber wie kaufe ich meine Fahrzeuge ?? Also vorab—} stöbern im Netz macht mir genauso Spaß wie das kaufen und fahren der Fahrzeuge....Jäger und Sammler halt😁 Eine feste Regel ob vom Händler oder von Privat habe ich dabei nicht....wobei gefühlt von Privat mehr ist . Ich habe bei vielen Händlern wenig Vertrauen und da muss schon alles passen ....😮 Händler ohne eigene Werkstatt grundsätzlich nicht ....viele schwarze Schafe die Kilometerstände drehen oder Schäden verschweigen und sich aus der Gewährleistung Winden mit allerlei Tricks indem von privat inseriert wird ( und im Hintergrund stehen die anderen Kisten rum ) usw. ist da alles dabei gewesen. Von den aktuellen Fahrzeugen sieht es wie folgt aus: Renault Laguna mit 17.000km von Händler mit 2 Jahre Garanitie ( guter Kauf) Citroen C4 Coupé mit 12 km tageszulassung von Händler ( guter Kauf ) Renault RX4 mit 152.000km von privat gekauft ( leider kurz nach Kauf Zahnriemen gerissen ) Subaru Outback 2,5 LPG mit 320.000km von privat ( bisher keine Klagen ) Mazda RX7 Turbo Cabrio von privat ( sehr guter Kauf ) Honda VT 600 Motorrad von privat gekauft mit 10.000km alles OK Ex Fahrzeuge : Kia Sportage Cabrio von Auto Halla in Rendsburg ( Kilometer falsch ging über Anwalt habe vollstreckungstitel der nix wert ist weil Händler dann zugemacht hat ) Chevrolet Cruze 1,8 LTZ von privat ( war OK) Nissan Pathfinder V6 von privat ( war ok der Kauf ) Subaru Forester 2,5XT von privat mit 211.000km war ein Superkauf Chrysler Stratus Cabrio mit 25.000km von privat war ein guter Kauf BMW E36 325i Cabrio von Händler an Tankstelle zu teuer gekauft und vermutlich wohl auch Kilometer gedreht fand den halt schön 😁 Renault 19 mit 40.000km von privat ( war ok ) Ford Mondeo 2,0 Tdci mit 209.000km von privat ( so lala ) Honda HRV von privat als Waldauto für kleines Geld völlig in Ordnung Opel Frontera 2,2i von Händler war ok Jaguar XKR der rote von privat und der grüne vom Händler waren beide OK. Rover Cabrio 216i von Händler ( topkauf ) Mazda 323 von Händler war OK Opel Tigra TwinTop von Privat war OK Citroen Pluriel 1,6 von privat war ok ( fährt heute noch meine Tochter ) Audi 80 Cabrio 2,3 E von privat der war nix Meine vorige Mazda RX7 Sammlung war überwiegend von privat nur das 85er Coupé war vom Händler . Muss aber hinzufügen dass ich 25 Jahre als Daily Driver immer einen Geschäftwagen nutzen konnte die meist alle 3 Jahre ersetzt wurden ....sprich die Liste umfasste stets nur Hobbyfahrzeuge oder Fahrzeuge für meine Partnerin Die echten Schnapper gibt es meist nur von Privat....der Händler kommt bei mir dann zum Zuge wenn das Modell oder Variante genau das ist was ich suche ...😉 Gefühlt kaufe ich lieber von privat weil günstiger und kein zwischenverdiener dazwischen ist ....bei den neueren Fahrzeugen mit Garantie dann vom Händler. Sie richtig reingefallen bin ich eigentlich noch nie bis auf den Kia Sportage aus Rendsburg...man steckt gerade bei den alten Kisten natürlich nie drin auch wenn ich schon genau hinsehe und mittlerweile weiß auf was ich zu achten habe....so etwas wie der gerissene Zahnriemen beim RX4 kurz nach Kauf ist ausgesprochenes Pech und steckt man nicht drin. Bei den preiswerten Fahrzeugen sind mir hingegen zuviele Händler unterwegs denen ich nicht traue ....gerade bei den Spezialisten mit unaussprechlichen Namen iss gute Auto nicht immer wirklich gute Auto😮 Auch wenn man selbst ein Auto verkauft sind diese als Interessenten bei mir nicht gerne gesehen ....da wird gerne getrickst und mitunter ziemlich dreist verhandelt,verkaufe deshalb fast immer an privat wenn ich Lust auf was neues hab. Wie sieht das bei euch aus ?? Grüße Andy ![]() |
Mon Nov 26 15:02:01 CET 2018 |
andyrx
Nein bin gerade vorgestern mit dem noch in der Rhön unterwegs gewesen 🙂
Wobei ich schon gerne wieder ein Forester 2,5XT mit 211PS hätte ...ist mir aber noch nicht der richtige über den Weg gelaufen bzw. oft zu weit weg 😛
(670 mal aufgerufen)
Mon Nov 26 15:03:36 CET 2018 |
Goify
Weil im Profil steht, dass du ihn nur noch bis 30.11.2018 haben wirst.
Mon Nov 26 15:07:13 CET 2018 |
andyrx
Das ist passiert weil ich ja mal verkauft hatte ( da ist das Profil unter ehemalige gerutscht ) als ich ihn zurück gekauft habe konnte ich den nicht mehr in den aktuellen Bestand übernehmen bzw. Hätte ich ihn neu anlegen müssen .....irgendwie doof aber so wohl nicht vorgesehen dass man ein Auto zurückkauft 😁
Mon Nov 26 15:11:32 CET 2018 |
Goify
So etwas macht man auch nicht. 😁 Damit verwirrst du Motor-Talk nur unnötig.
Tue Nov 27 22:41:19 CET 2018 |
Fensterheber7782
Astra J vom Händler (2015 neu, ohne Tageszulassung mit 25% Rabatt); jetzt 103.000 Km -> top,
Scenic III vom Händler (2016 neu, ohne Tageszulassung 30% Rabatt); jetzt 32.000 Km -> top,
Fiesta Mk.6 vom Händler (2008 neu); jetzt 62.000 Km -> top,
Ehemalige:
Peugeot 207 (2008 neu); 2015 mit 220.000 in Zahlung gegeben -> top, fährt immer noch,
Ford C-Max (Bj. 2005, 2013 gebraucht Händler); 2016 verkauft -> flop,
Twingo I (Bj. 1999, 2010 gebraucht privat); 2013 verkauft -> vom Vorbesitzer versteckte Mängel (Kleinigkeiten), top,
Rover 400 (Bj. 1999, 2006 gebraucht privat); 2008 in Zahlung gegeben -> top, fährt immer noch,
Peugeot 306 (Bj. 1994, 2005 gebraucht privat); 2006 verkauft -> vom Vorbesitzer versteckte Mängel, flop,
Renault 5 (Bj. 1995, 2002 gebraucht privat); 2006 verkauft -> top,
Corsa A Benziner (Bj. 1988, 2000 gebraucht privat); 2005 verkauft -> top,
Corsa A Diesel (Bj. 1987, 1996 gebraucht privat); 2006 mit 480.000 Km verschrottet -> top
Kauf vom privat hat sich für mich erledigt.
Tue Nov 27 23:01:04 CET 2018 |
andyrx
@dugi117
Das mit versteckten Mängeln von Privat ist natürlich sehr ärgerlich .....und wenn man da ein paar mal reingefallen ist vergeht einem die Lust😮
Wenn ich beim Verkäufer kein gutes Gefühl habe lasse ich es sein mit dem kaufen ....besonders dann wenn der Verkäufer nicht im Brief steht ,dann sind es nämlich oft Händler die von privat inserieren um Fahrzeuge aus der Gewährleistung zu bekommen .
Wenn der Verkäufer nicht auch Halter des Fahrzeugs ist oder war dann ist bei mir schon Rückzug angesagt ....deshalb schaue ich sehr oft erstmal in den Brief ob das alles passt 😉
Wed Nov 28 07:37:14 CET 2018 |
Badland
Ich habe ein Fahrzeug an Privat im Freundeskreis verkauft - einmal und nie wieder!!!😠
Es ging mit dem Auto schon so merkwürdig um, und hat sich dann auch noch beschwert weil ihm der Motor nach 4 Monaten um die Ohren geflogen ist. Das Preis war zwar für beide Seiten in Ordnung, aber dieses gemoser hinterher tue ich mir nimmer an.
Mein Vater hat unser letztes WoMo an Privat verkauft, das wohl - von unsere Seite unwissentlich - einen Feuchtigkeitsschaden der Bodenplatte im Heckbereich hatte. Der Typ war von dem Ding so euphorisch Begeistert, dass er es ohne großartig zuverhandeln direkt gekauft. Er hat den Wasserschaden erst im nachhinein bemerkt und kam ohne Vorwarnung mit nem Anwalt an und wollte es zurück geben. Daher Verkauf an Privat? Wirklich nur ungern!
Meine anderen Autos waren hinterher so abgewetzt, dass ein Verkauf an Privat nicht mehr in Frage kam.
Privat hab ich bisher nur einen Audi A4 gekauft. Zustand und Preis waren ok, und mit dem Verkäufer konnte man gut umgehen.
Neuwagen würde ich dagegen nur beim Händler vor Ort kaufen, und nicht Online über eine Vermittlungsseite.
Wed Nov 28 08:35:48 CET 2018 |
Fensterheber7782
Ist jetzt nicht so dass ich nur wegen zweimal reingefallen dem Kauf von Privat den Rücken gedreht habe. Es war vielmehr die Entwicklung des Lebens selbst; bin Baujahr ´80 und bis 2008 war für mich finanziell nur gebraucht eine Option - vieles dann von Privat, weil Schotterhändler hab ich schon damals gemieden und Autohäuser waren mir zu teuer. 2006 habe ich dann berufsbegleitend mein Diplom gemacht, gleichzeitig meine zukünftige Frau kennengelernt und anschließend mit der neuen Ausbildung Anfang 2007 auch einen besser bezahlten Job angefangen. Dann ging es langsam nach oben und bei unserem ersten Kind hat es schon für einen brandneuen P 207 gereicht (ja tatsächlich! unser erstes Familienauto war ein Kleinwagen! Hat auch ohne jegliche Einschränkungen gepasst!). Wir, meine Frau und ich, hatten beide die Schnauze voll von gebrauchten. Später, fürs Kind Nr. 2 habe ich es wieder versucht und mit dem C-Max auch ins Klo gegriffen. Seitdem bin ich davon geheilt.
Wed Nov 28 12:34:20 CET 2018 |
Mann19
Ein guter Freund ist Anwalt und vertritt sehr oft Gebrauchtwagenhändler, da wird leider nicht selten gelogen das sich die Balken biegen, er sieht das sportlich, die Arbeit geht ihm bei dieser Klientel garantiert nicht aus .
Privatleute sind mir lieber, die Märchen erzählen sie zwar auch aber die widersprechen sich nicht selten selbst wenn man sie lange reden läßt .🙂
Wed Nov 28 12:43:02 CET 2018 |
andyrx
Versteckte Mängel die vorsätzlich kaschiert werden finden sich immer wieder und egal ob privat oder Händler man muss schon aufpassen.
Leider verkaufen viele Händler als getarnte Privatverkäufer um eine Rübe vom Hof zu bekommen die um sich aus der Haftung oder Gewährleistung zu winden.
Mancher Käufer ist aber auch dreist und denkt er hätte beim 500.- Euro Schnäppchen 3 Jahre Garantie 😛
Die Anwälte wird es freuen ,denn sie leben vom Streit und nicht von Harmonie und Eintracht 😁
Wed Nov 28 15:28:14 CET 2018 |
Achsmanschette51801
Bei meinem letzten 500-€-Schnäppchen hätte der Vorbesitzer eine Garantie geben können. Ich hätte sie eh nicht in Anspruch nehmen können, denn in den 3 Jahren war nichts außer Verschleißteile 🙂 Aber das Auto wurde in den 3 Jahren auch nur gute 60.000 km bewegt.
Thu Nov 29 16:35:30 CET 2018 |
the_WarLord
Manchmal nicht anders möglich als so zu kaufen...
Thu Dec 13 08:09:40 CET 2018 |
Fensterheber51377
Grundsätzlich wird nur beim Markenhändler gekauft und somit habe ich eigentlich nur positive Erfahrungen zu verzeichnen. Egal ob Ford, Opel, VW oder Seat Händler. Alles fast perfekt gelaufen. Die Händler haben ja auch einen Ruf zu verlieren, wenn man dann noch die Erfahrungen von Freunden/Bekannten und noch Bewertungen im Netz liest, kann man selten etwas falsch machen. Lieber zahle ich etwas mehr und habe dabei ein gutes Gefühl.
Thu Dec 13 11:59:10 CET 2018 |
Kurvenräuber132758
Mein erstes Auto war ein Ford Taunus 2.0l V6 mit 90 PS (beim Händler gekauft), sehr zuverlässiges Fahrzeug, hatte leider damit einen Unfall. Das zweite ein Mazda 323F, 106 PS (dieser mit den Schlafaugen) neu und auf Leasing. Nr.3 ein Audi 100 CC Aut. mit nur 101 PS (beim Händler gekauft) wo der Kickdown defekt war, nach einem dreiviertel Jahr wieder verkauft. Nr.4 ein Mazda 626 2.0 (privat gekauft), sehr zuverlässig. Nr.5 Mazda 626 2.2 WS (lenkbare Hinterachse) 140 PS, privat gekauft dann stillgelegt wegen zu hohen Reparaturen. Nr.6 Nissan Bluebird (privat gekauft) mit großem Öldurst, weg damit! Nr.7 Mazda 626 Sedan, für diesen Kaufpreis von privat für umgerechnet 250 Euro (mit gültigem Pickerl), top! Nr.8 Audi 100 C3 Typ 44 quattro Bj. 87 mit 2 Diff.-Sperren (privat gekauft), habe ich leider verkauft, würde ich wenn ich wüsste wo er ist zurückkaufen. Und mein derzeit letztes Auto von privat,
ein 91er Audi 100 C4 2.8 V6 quattro 174 PS seit 2004 (z.Zt. ca. 328.000 KM), sehr zuverlässig wenn man bedenkt das er in 14 Jahren nur 3 mal nicht angesprungen ist (1 mal Hallgeber, 1 mal Batterie, 1 mal Benzinpumpe)! Wenn ich dieses Fahrzeug, aus welchen Gründen auch immer, mal stilllegen müsste würde ich mir wieder einen zulegen. Kann ruhig 5-6.000 Euro kosten (je nach Zustand), weil was kriegt man schon in dieser Preisklasse an neuwertigen Fahrzeugen! Lauter hochgezüchtete Sch....ßkarren (die spätestens nach 10 Jahren nicht wiederzufinden sind) mit diesen widerwärtigen Assistenzsystemen (denen hauts nach ein paar Jahren im Einsatz den Vogel raus!), die keiner in meiner Altersklasse haben will!
LG Ossi
Sun Dec 30 22:27:55 CET 2018 |
Thomasbaerteddy
Bislang drei Autos vom Händler:
einen Renault R5 (gebraucht), da gab es keinerlei Probleme (der Sohn vom Inhaber war aber ein guter Kumpel von mir), das Auto starb leider den Unfalltod. Und da ich zwischenzeitlich in eine andere Ecke Dlands gezogen bin, auch keinen Draht mehr zu dem Mann...
einen Peugeot 205 (von 94, 99 gekauft als Nachfolger vom R5). War eigentlich kein schlechtes Auto, aber nach Ablauf der Garantie/Gewährleistung sollten plötzlich -zig Sachen "unbedingt" gemacht werden. Hab eines gemacht: das Auto verkauft (weil Nachwuchs unterwegs war und somit das Auto zu klein)
einen Astra F (unmittelbarer Nachfolger vom obigen Peugeot), der starb leider bald darauf den Unfall-Tod.
Danach -zig Möhren unter 2000 € (schlciht und enfach weil nicht mehr Geld zur Verfügung stand), allesamt privat, allesamt Bastelbuden, die mir die Haare vom Kopf gefressen haben (hatte Anfangs noch Bekannte, die schrauben konnten, später freie Werkstätten).
Beschi$$en werden kann man hier wie da, vor allem, wenn man selber kein Schrauber ist.
Der nächste Autokauf wird sehr wahrscheinlich wieder privat werden (beim Markenhändler bekommt man für 6 k € kaum einen Kompakt-/Mittelklassewagen, Fähnchen-/Kiesplatzhändlern traue ich nicht), allerdings vorher reichlichst Input hier auf MT...
Thu May 23 10:10:14 CEST 2019 |
Trackback
Kommentiert auf: Mechanicsmind:
Renault Megane 1.6 Liter
[...] Die ewige Diskussion....
https://www.motor-talk.de/.../...kauf-neu-oder-gebraucht-t6252402.html
https://www.motor-talk.de/.../...ebraucht-vs-jahreswagen-t6522383.html
https://www.motor-talk.de/.../...rivat-oder-von-haendler-t6495310.html [...]
Artikel lesen ...
Thu May 23 12:02:50 CEST 2019 |
rene benz
Hängt vom Auto und Preis ab, ob Privat oder Händler. S500 mit ABC und Vollausstattung eher vom Händler
Wed Jun 05 12:38:02 CEST 2019 |
pico24229
Ich kaufe normalerweise günstige Autos und somit auch mit hohen Km-Ständen, kleineren Mängeln usw.
Diese Autos kriegen eh keine Gewährleistung beim Händler bzw werden im "Kundenauftrag" verkauft.
Bei solchen alten Autos ist es normalerweise so dass der Händler den Wagen extrem günstig ankauft, oder ihm angeboten wird. Dann lässt der Händler den Wagen auf seinem Hof stehen und macht Fotos, oft ohne den Wagen genauer zu begutachten oder zu fahren. Und wartet darauf dass dann jemand den Wagen auch so einfach wieder mitnimmt.
Auch wenn man das Auto ohne Gewähr kauft, hat man dennoch einen festen Ansprechpartner, der und sei es nur aus Kulanzgründen iwie für das verkaufte Auto gerade steht.
Beim Privatkauf ist es ganz klar: Gekauft wie gesehen. Der Verkäufer kann natürlich einiges über das Auto erzählen und kennt es genau. Aber... Fehler wurden mir leider immer wieder verschwiegen bzw vertuscht.
Ich habe deutlich bessere Erfahrungen mit Fähnchen-Händler Ali gemacht. Und vor allem auch preislich!
Mon Jun 17 09:27:02 CEST 2019 |
Textron
Ich habe voriges Jahr mein erstes Cabrio gekauft.
Nachdem ich mich erst auf BMW, dann auf den E46 und 6 Zylinder geeinigt hatte, ging die Suche los.
Im Forum hiess es dann, dass man so etwas eigentlich nur noch privat bekommen kann.
Erste Erkenntnis: unter 10.000 Euro gibt es nichts Sinnvolles. Weder privat, noch Händler.
200tkm, Wartungsstau (Checkheft als Foto, 6 Jahre nichts gemacht usw)
1: Fahrzeug in 300 km Entfernung, steht noch immer zum Verkauf. Angeblich hat es der Verkäufer seiner Frau gegeben, die es aber nicht wollte. Folglich fährt er es selber, dazu mit roten Kennzeichen. Der Vertrag würde dann mit seiner Frau abgeschlossen.
Soso...
Dazu das Checkheft, in dem der letzte Halter selber "Ölwechsel" eingetragen hatte. Über 8 Jahre.
Na danke.
Er stand zwar gut da, aber das Drum herum passte überhaupt nicht.
Dann kam ein 325er in Schwarz, von einem Oldtimer Händler in Hamburg.
Fuhr sich nicht schlecht, aber zwischen den zahlreichen Bildern und der Realität war eine große Differenz. So viele Macken außen wie innen...das wäre viel zu tun gewesen. Und zu teuer war er auch noch.
Ein 325 von privat, erste Hand, von einem Unternehmer-Ehepaar, die mehrere Spielzeuge dieser Sorte haben.
Hier wurde alles gemacht, sogar neue Sitze mit abgesteppten Nähten, ein neues Verdeck usw.
Aber auch hier waren die Wartungen nicht vollständig. 5 Jahre, wo er mal rumstand und nichts passiert war.
150tkm sind vertretbar und realistisch. Aber: Kantenrost an beiden Einstiegsleisten und der Motorhaube.
Die hätte man schon neu besorgt und könne sie gegen Aufpreis noch montieren.
Und an den Türen "da muss mal WD40 runtergelaufen sein bei den Scharnieren."
Soso...
Sorry, wenn der Rost da schon so hoch blüht, ist unten drunter noch viel mehr (alte Opelfahrer Weisheit)
Dann weiter, wieder in meiner Nähe. Was ich vorher nicht wusste: SMG Getriebe. Also Sportversion.
Verbrauch 12 Liter und eben anfällig (wenn man den Foren glauben darf). Eine Runde haben wir trotzdem gedreht.
Der Wagen war überall vermackt durch Einschläge von Eicheln, die um seinen Parkplatz stehen.
Dazu gespachelt (Lackdichtemessgerät ist immer dabei), was der private VK dann auch zugab.
Der Wagen war starken Preisschwankungen unterworfen, mal 10500, dann wieder 12300 Euro....warum?
Der Funke sprang nicht über
Was ich nicht besichtigt habe: ein schönes Fahrzeug in Köln, beim Fähnchenhändler. Historie belegbar, aber keine Garantie oder gar Gewährleistung. Häh?
"Wenn was ist, kommen Sie einfach vorbei." Aha.
Das darf er gar nicht ausschließen. Weg damit.
Dann habe ich meine Budget auf 12000 Euro erhöht und IHN gefunden: 320Ci mit Xenon, Automatik, Tempomat, elektrischen Ledersitzen, Klimaautomatik und aus einer Sammlung.
Beim Händler, 300 km nach Westen.
Ok, M Paket und Sportfahrwerk waren erstmal negativ. Im Vergleich zum normalen 3er ist mir das bald schon zu hart gewesen. Heute habe ich mich dran gewöhnt.
Der Händler machte einen guten Eindruck, der Wagen auch. Der Sohn des Vorhalters ist in diesem Unternehmen beschäftigt, und seit 8 Jahren war der Wagen in seinem Besitz.
Stand meistens unter einer Plane, da er nur bei schönem Wetter raus kam.
Scheckheft glaubwürdig ausgefüllt, so gut wie keine Gebrauchsspuren. Sogar die original Sitzwange sah gut aus. Laufleistung pro Jahr: ca. 1000 km.
Eine echte Standuhr also.
Eine Nacht drüber geschlafen, dann begannen die Verhandlungen. Neue Reifen (Eigenanteil 150 Euro), dann eine Aufbereitung, Inspektion, Klimawartung usw.
Und gerade bei den Besten passiert es dann: nach 3 Wochen begann das Öl Problem. Google hilft: Flackern Ölleuchte BMW. Die Foren sind voll davon.
Nach einer Nachbesserung (Öldruckschalter, Sensor, Gehäuse usw) war in der zweiten dann die Ölpumpe fällig.
Für den Hinterkopf: aufgrund des Alters keine Garantie möglich, nur die Händler Gewährleistung, 6 Monate.
Und die habe ich dann voll in Anspruch nehmen müssen.
Jetzt läuft er wunderbar, ist auf knapp 10tkm wieder eingefahren worden.
Hätte ich das alles privat bezahlen dürfen, ich hätte den wieder abgegeben....
Beim Händler kann man aber auch Schmu erleben: Volvo V70 Probe gefahren, der nach links zog.
Laut Anzeige Unfallfrei...als der VK und ich dann die Mappe öffneten, kamen 2 Rechnungen über 2 Unfälle zum Vorschein. 10.000 Euro insgesamt.
"Ich habe den Wagen vom Kollegen übernommen und wusste das nicht. " Aber bei meinem Wagen jedes Kratzchern monieren. Und das bei einem Volvo Händler...
Anderen Volvo gekauft, als Laufkunde in der Fremde. Laut TÜV (mit im Haus) sollen die Bremsbeläge vorn noch 10tkm halten. Aha, hat der eine Glaskugel?
Nach 2tkm waren die schon so runter, dass sie kurz vor Metallkontakt waren. (hinten waren sie schon erneuert worden).
Über den Verkäufer, den Verkaufsleiter bis zum Geschäftsführer. Alle sagten nein.
So musste ich mich an das Customer care center wenden, die mir die Hälfte der Rechnung erstattet haben.
Tue Sep 17 12:21:05 CEST 2019 |
tamwiri
Hallo Andy,
schön geschrieben und die Erfahrungen sind für mich absolut übertragbar.
In letzter Zeit ist mir jedoch aufgefallen das auf den gängigen Internetportalen von Privatverkäufern oft viel zu hohe Preise gefordert werden.
Da wird dann schnell vergessen das der Privatverkäufer eben keine Gewährleistung mitgibt, keine Aufbereitung und auch keine Servicearbeiten bietet, trotzdem aber die Handelsspanne des Händlers mit einfordert.
Zudem entsteht der Eindruck das vielen Privatverkäufern nicht bewusst ist das nicht der ehemalige Einkaufspreis als Bewertungsgrundlage dienen sollte, sondern der Preis welcher für ein fast identisches Fahrzeug auf den freien Markt zu zahlen ist. Das beinhaltet auch die EU- Fahrzeuge, ob nun mit TZL oder ohne.
Wie gehst du damit um? Machst du dir die Mühe mit den Verkäufern wenn der Preis (viel) zu hoch angesetzt wurde?
Danke für deinen interessanten Blog!
Gruß, Ceri
Tue Sep 17 16:58:13 CEST 2019 |
armin-g
Und insbesondere darf man nicht vergessen, dass ein Privatverkäufer keine MWst. beim Verk. bezahlt.
Die meisten orientieren sich am Händlerpreis, was ich in diesem Fall nicht korrekt finde.
Wed Oct 09 08:49:21 CEST 2019 |
vinzenz
Hallo,
Muss auch mal meinen Senf dazugeben.
War gestern gerade mal wieder in Sachen Autos unterwegs.
Was mir auffällt ist, dass immer weniger Angebote von privat in den einschlägigen Autobörsen zu finden sind und wenn,dann liegen sie preislich auf dem Niveau von Markenhändlern oder sogar drüber.
Somit habe ich gestern mal die Fähnchenhändler abgeklappert und wurde bestätigt,dass ich auch dort bestimmt kein Auto kaufen werde.
Erstes Auto:
Ford Mondeo Turnier V6 Ghia X aus 2005 und glaubhaften 78000 Kilometern.
Die Fotos sahen vielversprechend aus.
Schon bei der Ankunft am Kiesplatz fielen mir die unterschiedlichen Namen der Firma auf.
Am Telefon Firma X, vor Ort Firma Y ,weswegen ich den Platz auch nicht auf Anhieb fand
Dann waren die Fotos geschickt so aufgenommen, dass man gerade die Front rechts immer ausgenommen hatte.
Dies ist mir im Netz gar nicht so aufgefallen, aber vor dem Auto stehend konnte man erkennen, dass im Stoßfänger ein kleines Loch klaffte, nämlich dort wo sich die Abdeckung der Scheinwerferreinigungsanlage(Xenon)befinden sollte.
Darauf angesprochen erwiderte der Händler, dass man das für nen 10er beim Auktionshaus kaufen und erneuern könne.
Wenn es doch so einfach ist,warum macht er das dann nicht?
Sieht doch schäbig aus für potentielle Kunden.
Außerdem vorne Frontschweller unterhalb der Stoßstange eingedrückt,konnte man den Fotos ebenfalls nicht entnehmen.
Ums Auto rumgelaufen, Kratzer und Dellen überall, was nicht weiter schlimm wäre,aber auf den Fotos eben retouschiert.
Dämpfer der Haube und der Kofferraumklappe nicht mehr funktionsfähig,Ölwechsel fällig, Tankdeckel instabil,Bremsen Beläge und Scheiben rundherum abgefahren,vorne besonders schlimm,hinten wären sie wohl noch mal durchgekommen,aber grenzwertig.
TÜV in diesem Monat fällig.
Zudem nicht aufbereiteter Innenraum und das ganze dann für stolze 4990€.
Wollte dann verhandeln und der Händler ging ganze 99€ im Preis runter inklusive neuem TÜV.
Wenn ein Händler schon diese Tricks nötig hat,Kunden anzulocken, wer weiß, was mit dem Fahrzeug noch alles nicht stimmt.
Fuhr sich zwar sauber vom Motorgeräusch her, auch der Motorraum sah ehrlich aus,aber die Automatik schaltete recht hektisch, keine Ahnung, ob das normal ist, da ich dieses Modell vorher noch nicht bewegt habe.
Alles in allem ein Fahrzeug, welches mir maximal 3500€ Wert wäre, einfach weil es ungepflegt und benutzt wirkte und man nicht weiß, was für Überraschungen noch auf mich warten.
Nächstes Fahrzeug war ein Honda Accord Tourer 2,4 aus 2003, Vollausstattung mit durchaus glaubhaften 100000 km auf der Uhr.
Auch wieder Kiesplatz, diesmal bei Dortmund.
Fotos sahen ebenfalls besser aus als die Realität.
Rundherum wieder Dellen und Kratzer, auf der Beifahrerseite muss wohl einer mal komplett mit nem Spitzen Gegenstand vorbeigegangen sein,richtig tiefer Kratzer bis zum Heck über beide Türen.
Xenonscheinwerfer beschlagen, Spaltmaße vorne ungleichmäßig.
Vorderreifen beide komplett abgefahren.
Innen zwar grob gereinigt und nichts abgegriffen für das Alter,aber elektrische Sitzverstellung auf der Fahrerseite muss wohl schon mal repariert worden sein,denn die Abdeckung wurde irgendwie reingefummelt,oder eingedrückt, zumindest wirkte das sofort beim Einstiegen schäbig.
Sitzheizung funktionierte auch auf voller Kraft nicht richtig, beim Beifahrersitz gar nicht.
Probefahrt war nur im Beisein des Händlers möglich.
Wagen fuhr sich recht gut,aber während der Fahrt ging plötzlich eine Warnleuchte gelbes Dreieck und VSR oder so ähnlich an.
War dem Verkäufer wohl äußerst peinlich und er versicherte mir, dass wenn ich den Wagen kaufen würde, dieser Mängel behoben würde.
Bei der Preisverhandlung ist er mir ganze 50€ entgegengekommen??
Von 4450 auf 4400 für ein realistisches 2500- 3000€ Auto.
Fazit:
Ich warte lieber noch auf das passende Angebot,als mich auf solche preislich überzogenen Kisten einzulassen.
Oder ich nehme etwas mehr Geld in die Hand, eventuell wird man in der bis10k Liga eher fündig.
Irgendwie scheinen die Autos aus der 2k-3k Liga in die 5k Liga aufgestiegen zu sein.
Es muss doch aber tatsächlich ein paar Dumme geben,die den Schrott für das Geld kaufen.
Wed Apr 01 09:54:20 CEST 2020 |
audi5506
Moin,
da ich schon zur alten Garde zähle und nicht viel Geld zur Verfügung habe, bleibt mir im Prinzip nur der Kauf von Privat oder Fähnchenhändler. Die letzen zwei Autos, die ich gekauft habe, waren soweit in Ordnung. Der letzte ist ein Passat Tdi von 99. Ich hab den wagen 350km von Zuhause abgeholt. Da ich den Weg nicht umsonst machen wollte, habe ich den wagen mitgenommen. Hinterher kam raus, dass der Wagen einige Mängel hatte. Wassereinbruch auf der Fahrereseite, KSG abgesoffen, ABS-steuergerät defekt. Jetzt hab ich festgestellt, dass das Standlicht rechts nicht funktioniert. Sicherung voll oxidiert. Kommt wohl vom Wassereinbruch. Im Juni muss er zum TÜV, also viel Arbeit bis dahin. Ob ich noch mal von Privat kaufe, weiß ich nicht. Ein bisschen Garantie/Gewährleistung wäre mir ganz recht. Übrigens , der Verkäufer hat die diversen Mängel als nicht so wichtig beschrieben, also nur kleine, einfach behebar.
Sat Apr 25 19:11:34 CEST 2020 |
Dr. Shiva
Hier beim Autokauf
Smart 42 vom Markenhändler gebraucht gekauft. Ausser der Klimaanlage, die immer auf Kulanz nachgefüllt wurde, eigentlich keine Probleme und nur max. 5 L Benzin/100 km => Somit top.
Wegen Heirat und Kind einen Daihatsu GranMove von Privat. Durchrepariert und Kaufpreis zusammen total ca. CHF 3200.-. Mit dem hatte ich eigentlich nie etwas, bis 2 Jahre später etwas begonnen hatte, Öl zu lecken. => Fast top.
Danach einen Opel Vectra C von einem Fähnchenhändler mit eigener Garage. Technisch in Ordnung, nur waren da etliche Überraschungen versteckt. zB ein Unfallschaden hinten rechts, der aber so gut repariert wurde, dass nicht mal die Garagen was merkten. Musste leider zwangsweise verkauft werden. Doch die Scheinwerfermacke, die er am Schluss hatte, wäre teuer geworden. => Geht so
Aktuell einen VW Passat mit Garantie vor 1 1/2 Jahren von einem freien Händler ebenfalls mit eigener Garage. Nur Ärger mit dem Auto trotz belegbarer Historie. Dauernd irgendein Zufallsfehler. Vieles wurde auf Garantie beseitigt, doch es ging auch nach der Garantiezeit weiter. Aktuell spinnt die Feststellbremse. Interessant, dass die aktuelle Garage meinen Passat unbedingt kaufen will, wenn ich den mal verkaufe. => Flop
Sat Apr 25 19:59:24 CEST 2020 |
andyrx
Es gibt solche Autos da verliert man irgendwann das Vertrauen ....gArantie hin oder her....dann kommt die Kiste weg😉
Sun Apr 26 08:59:52 CEST 2020 |
rene benz
Hallo zusammen, ich kaufe so wie es kommt. Aber nie ohne genau hin zu sehen und habe den Laptop mit entsprechender Software bei. Mein tip immer jemanden bei zu haben der sich auch mit dem Modell auskennt. Deswegen Wechsel ich die Marken auch micht ständig. Ich kaufe auch mal ohne Scheckheft. Aber das würde ich nur Profis empfehlen.
Schöne Zeit und guten Kauf
Sun Apr 26 14:01:26 CEST 2020 |
Textron
Ich habe jetzt einer guten Freundin geholfen, ein Fahrzeug in der 3000 Euro Klasse zu finden.
Gar nicht mal so einfach, da gibt es schon viel Kernschrott, der eigentlich den Export gehört.
Ein Scheckheft oder wenigstens Rechnungen zu erwarten...schade.
Haben einen Mazda 2 Probe gefahren, der schon eine Weile stand, die Bremsen waren fest.
Schon beim Losfahren gab es Geräusche, die Bremsleistung war unterirdisch. Wir haben uns höchstens die 50 km/h getraut. Dazu die ABS Warnleuchte mitsamt Ausrufezeichen.
Keine vertrauensbildenden Maßnahmen. Die Aussage des Händlers, das am gleichen Nachmittag noch die Bremsen erneuert werden, hätte man vorher sagen können. Denn dann hätten wir das vertagt oder gleich bleiben lassen.
Ein Opel Meriva hatte eine komplett tote Batterie, sehr viel Rost unten rum und eine verklemmte Heckklappe. Die Standzeit muss mehrere Monate betragen haben.
Am Wagen war noch der Preis von 4200 Euro angegeben, die Anzeige hatte 3400 Euro. 5 Minuten gucken reichten schon, allein der Kantenrost im Motorraum und unten drunter haben selbst meiner Bekannten gezeigt, dass wir den besser stehen lassen.
"Ja, was wollen Sie, das ist ein altes Auto"
Dann zeig mal die Rostflecken in der Anzeige...kurze Zeit drauf war der Preis auf 2900 gesenkt worden.
Gekauft haben wir einen Polo von 2006. Von einem Aufkäufer, der auch wirklich gute Fahrzeuge im Angebot hat.
Gepflegter Gesamtzustand, aber keine Motorwäsche.
Nichts abgegrabbelt oder verschlissen. Ehrliche 86tkm.
Das richtige Baujahr (Steuerkette!)
Allerdings hinten noch die ersten Reifen drauf. Allwetter von...ich weiß nicht welche Marke. Ok, die mit ausgehandelt.
Vorne sind sie von 2013. Gutes Profil, werden aber bald getauscht.
Der Wagen wurde bei VW in Zahlung gegeben, was auch dafür spricht, dass der Vorhalter mit ihm zufrieden war. Historie einigermaßen nachvollziehbar.
Der Auspuff sieht nicht mehr so toll aus, aber das muss der TÜV klären.
Ja, TÜV?
Wie hat der eigentlich das letzte Mal die Plakette gekriegt mit dem Verbandskasten, der 2010 abgelaufen ist?
Ok, er rasselt nicht, bremst gut, Klima funktioniert und mit 54 PS war das keine Heizerkarre.
Kein Vergleich zu dem Mazda, den wir morgens angesehen hatten. Alles viel wertiger, ein Gefühl das Willkommen seins.
Dank Corona kann die Zulassung aber erst Dienstag erfolgen (2 Wochen nach Kauf)
Wir haben irgendwie keine privaten Anbieter gefunden, die einen Polo im Hamburger Raum für uns hatten. Bei unter 100tkm war die Luft schon dünn.
Bei meinem Hauptfahrzeug, dem Galaxy, löst sich links das Lenkradleder. Nach 2,5 Jahren eigentlich zu früh. Trotz erweiterter Garantie lehnt Ford hier eine Beteiligung ab. Sehr schwach.
Hier wollte ich aber keinem privaten Anbieter gute 25000 Euro in die Hand drücken und bin bei einem richtigen Händler gewesen.
Sun Apr 26 18:55:58 CEST 2020 |
andyrx
Beim Polo kann die Steuerkette durchaus ein Nachteil sein ....denn wenn sie klackert wird’s teuer;=
Mon Apr 27 13:18:15 CEST 2020 |
Textron
Bei der Probefahrt wurde der Wagen kalt übernommen. Kein Klackern zu hören.
Mmh, wäre er sonst 15 Jahre alt geworden, wenn das Problem so lange nicht behoben worden wäre?
Mon Apr 27 13:22:43 CEST 2020 |
Textron
Doppelpost
Mon Apr 27 17:08:42 CEST 2020 |
andyrx
War auch nur ein nett gemeinter Hinweis 😉
In der Preislage ist es schwierig was reelles zu finden ....eher noch von privat weil da nicht auch noch die Händler Marge aufgeschlagen wird 😉
Mon Apr 27 18:11:19 CEST 2020 |
Textron
Alles gut :-)
Bei 3000 Euro Budget muss man schon Glück haben.
Mon Apr 27 18:36:58 CEST 2020 |
andyrx
Von Vorteil ist es wenn man Marken bzw. Modelloffen ist ....sprich man wirklich nur nach preis /Leistung bewertet 😉
Sun May 03 08:27:50 CEST 2020 |
Spiralschlauch135853
Hallo Andyrx und Übrige,
schönes Thema.
In 30 Jahren besaß ich mehr als 30 Autos. Natürlich waren einige davon auch für die jeweilige Partnerin.
Vom Fiat 500 über einen Campingbus und einen Wohnwagen, mindestens 20 Mercedes, Golf, BMW 5er, 7er, Volvo XC90, Mini, ein paar Alfas, S-Max, Audi A8 und nun Ford Kuga war vieles dabei.
Der letzte S ist (sehr gut an Privat) verkauft. Nun ist der Fuhrpark wieder übersichtlich.
Echte Fehlgriffe waren der A8 Typ D3/4E, ein E320CDI S210, VW ab 2010.
Die Autos kaufe ich üblicherweise maximal 5 Jahre alt. Die schlimmsten waren neu bis jung.
Zum Thema Händler vs. Privat:
egal wo man kauft, man muss sich heute gut auskennen, wenn man ein ordentliches gebrauchtes Auto sucht.
Fähnchenhändler hatte ich früher immer mal im Lieferanten- und Kundenkreis. Zu 99% sind diese Leute meiner Erfahrung nach extrem unseriös bis kriminell.
Heute meide ich sie generell.
Kleine seriöse Händler gibt es hingegen durchaus. Ich kenne sogar einen einzigen vernünftigen Kiesplatzhändler persönlich. Vorher weiß man das aber meist nicht und die Chance, reinzufallen ist gewaltig.
Angebote mit "Im Kundenauftrag" meide ich generell. Welcher Privatmensch beauftragt denn einen Autohändler mit dem Verkauf? Hier soll die Gewährleistung umgangen werden. Das ist unseriös, illegal und für mich somit keine Geschäftsgrundlage.
Die großen Autohäuser sind auch kein Garant für gute Autos. Inzahlungnahmen sehen sie sich oft gar nicht richtig an. Die günstigeren Fahrzeuge gehen direkt an Aufkäufer. Selbst will man keine Gewährleistungskosten tragen. Die Margen auf die Neuwagen sind auch einfach zu gering.
Neue Autos kann man bei den ganz großen Händlern erfahrungsgemäß ganz gut kaufen. Mit dem richtigen "Wumms" beim Hersteller durch hohe Verkaufszahlen sind dann auch 30+% bei TZ drin. So bezahlt man endlich auch in Deutschland realistische Neuwagenpreise.
Gebrauchte Autos habe ich auch öfter von Privatleuten gekauft. Allerdings tummeln sich hier auch einige "versteckte Händler".
Mittlerweile setze ich auf "racial profiling" und suche nach Angeboten von möglichst spießigen Autochtonen, die alle Belege aufgehoben und das Auto länger besessen haben.
So kam ich letztens für einen Freund an einen BMW Ur-X5 4.4i mit 180.000 Km für 3.000 Eur. Das Ding sollte weg, der ältere hochseriöse Herr wollte endlich mal "etwas Neues, kleineres", keiner wollte den X5, also fuhren wir hin. Der Wagen war schon fast als neuwertig zu bezeichnen. Service aktuell für 4.500 Eur, um sich beim Verkauf auch "ja nichts nachsagen lassen zu müssen". Zwei Einträge fehlten. Kein Problem, da aktuell alles gemacht.
Keine Unfälle, nur minimale Gebrauchsspuren. 2 Radsätze, beide i.O. Er wollte 5.000 Eur, wir boten 3.000 Eur, er schlug sofort ein. Das Auto läuft auch nach ein paar Monaten wie eine 1 und macht als Youngtimer mit V8 Sauger auch richtig was her.
Wenn ich selbst verkaufe, hier greife ich eine weiter oben gestellte Frage zur Preisfindung privater Verkäufer auf, setze ich einen an gemessenen Preis an. Bei meinen Autos, die immer gepflegt und technisch 100% i.O. sind, liegt dieser meist am oberen Ende der Angebote z.B. bei mobile.de.
Die einschlägigen unseriösen Händleranfragen lösche ich sofort.
Die Marge nehme ich lieber selbst, bevor ich sie einem Händler überlasse, sorry.
Ich verkaufe nur Autos im Bestzustand und die kosten eben auch ein Bisschen was.
Vernünftige Privatleute lade ich ein, sich das Auto anzusehen. Meist kauft der erste oder zweite Interessent das Auto dann nach kurzer Verhandlung um ein paar Hunderter (es soll ja allen Spaß machen).
Nicht selten höre ich Sätze wie "...das hat ja ewig gedauert, bis ich endlich ein vernünftiges Angebot gefunden habe...".
Nur bei meiner aktuellen C-Klasse bin ich gescheitert. Das erste Mal in 30 Jahren. Kein seriöser Mensch scheint so etwas zu suchen, zumal während Corona, also behalte ich das Auto eben.
Die Tire Kickers verabschiede ich, wenn es zu dreist wird, schnell wieder. Kommt aber eher selten vor. Die Vorauswahl am Telefon klappt durch jahrzehntelange Übung natürlich gut bei mir.
Dasselbe erwarte ich umgekehrt natürlich auch.
Deshalb fallen bei mir auch 95% der zunächst interessant erscheinenden Angebote wegen Formulierung des Angebotstextes, Zustand auf den Bildern, offensichtlicher Tachomanipulation, nachlässiger Wartung oder offensichtlich verschwiegener Unfallschäden raus.
In der Kaufberatung von MT wird ja viel nach Autos bis 6k gesucht. Meist finde ich binnen weniger Minuten ein paar vernünftig aussehende Angebote für die Fragenden.
Daher ist mir völlig schleierhaft, wie man als Privatmann bei einem Fähnchenhändler reinfallen kann.
Es gibt genug gute Autos von Privat. Meist noch nicht einmal teurer als schlechtere Autos von Händlern.
Vielen scheint es auch zu widerstreben, beim Kauf 300 Eur mehr auszugeben oder mal 400 Km zu fahren, auch wenn man dann in den ersten 3 Jahren 2.000 Eur an Reparaturen sparen könnte.
Da bin ich dann raus, wer sich betrügen lassen will, nur um in maximal 10 Km Umkreis zu suchen oder den M-Bodykit am Auto zu haben, möge dies tun.
Blöderweise läuft mir gerade ein 450 SEL über den Weg. Meine Frau droht mit Scheidung...
Gruß,
ZK
Mon May 18 14:36:22 CEST 2020 |
andyrx
Beim Kauf eines gebrauchten KFZ muss man zwischen den Zeilen lesen können .....und so banal es klingt ,wenn ich den Grund des Verkaufs nicht nachvollziehen kann lass ich die Finger von.....mir reicht auch ein glaubwürdiges ich hab mal wieder Lust auf was neues ( denn dass kenn ich selbst ) als verkaufsgrund.....es muss halt irgendewie passen 😉
Sun May 24 09:27:47 CEST 2020 |
HerrLehmann
@zikla: Was fürn doller Hecht Du bist.
Gott sei Dank hat uns hier mal einer das Leben erklärt! Größtmöglicher Dank sei übermittelt.
Deine Antwort auf "Gebrauchtwagen kaufen —>> von privat oder von Händler ....??"