• Online: 6.923

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

andyrx

Alles was Spass macht rund ums Auto wie z.B.Youngtimer,Bike,Motortalk RX7,Wankel,Sportwagen,Reisen,Italien,Pasta,Motorrad,Off Topic

30.11.2009 20:17    |    andyrx    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Auto, Ertrinken, Familie, Unfall

schlimm wenn es ein nasses Grab ist
Schlimm wenn es ein nasses Grab ist

Hallo Motortalker

 

dieser Bericht unten ging mir unter die Haut.....denn diese Frage die sich der arme Vater in wenigen Sekunden stellen und beantworten musste wird man im Leben wohl nie mehr los.

 

Auto versinkt im Fluss

Mann rettet Frau statt Sohn

Der Wagen versinkt in den Fluten, die eigene Frau und der Sohn im Innern – und keine Zeit für die Rettung beider. Ein Familienvater in Neuseeland hat eine furchtbare Entscheidung treffen müssen. Seine Frau zog er aus dem Wasser, für den 13-jährigen Sohn war es zu spät.

 

Stacy Horton entschied sich, seine Frau aus dem Fluss zu ziehen, die sich bereits aus dem Wagen befreit hatte, sagte er im Fernsehen. Seinem Sohn, der in dem Wagen in einer Tiefe von viereinhalb Metern im Fluss feststeckte, konnte er nicht mehr helfen. "Ich habe versucht, zu ihm zu tauchen und ihn rauszuholen", sagte Horton. "Aber ich konnte das Auto nicht erreichen, daher habe ich meine Frau Vanessa in Sicherheit gebracht."

 

den ganzen Bericht und Quelle des Artikel findet ihr hier-->http://www.n-tv.de/.../Mann-rettet-Frau-statt-Sohn-article618157.html

 

------------------------------------------------------------------

 

ich weiss auch nicht wie ich entschieden hätte.....in jedem Fall ist das aber ein Trauma was diese Familie nie mehr los wird und sicherlich noch oft begleiten wird.

 

mfg Andy


30.11.2009 20:39    |    i need nos

puh, das ist aber harter Tobak:eek:


30.11.2009 20:39    |    Qarks

Na ja, klingt für mich leicht übertrieben von wegen wahl und so.

 

Zitat:

"Ich habe versucht, zu ihm zu tauchen und ihn rauszuholen", sagte Horton. "Aber ich konnte das Auto nicht erreichen, daher habe ich meine Frau Vanessa in Sicherheit gebracht."

Sagt eigentlich eh schon alles, klingt für mich nicht so sehr nach der großen frage nach der Wahl

 

 

 

 

und wenn das

Zitat:

"Ich hatte Angst, dass auch ich sterben könnte, wenn ich zu dem Auto tauche", sagte Horton. "Dann hätte es meine Frau auch nicht geschafft, und meine beiden Töchter wären ganz allein geblieben." Auch ein Polizist scheiterte bei dem Versuch, den Wagen zu erreichen.

So stimmt war es ein 100% rationale Entscheidung, respekt.

 

Man entschuldige meine Emotionslosigkeit, aber es is nunmal so.


30.11.2009 20:41    |    RedDragon220

Krass, ich wünsche keinem in eine solche Situation zu kommen. Egal was man macht, man kommt nur mit der Arschkarte aus der Sache raus. :eek:

 

LG,

Torben


30.11.2009 20:45    |    Madness23

So Krass, wie es klingt, er hätte den Sohn retten sollen. Der hatte noch das ganze Leben vor sich!

 

Warum konnte sich eigentlich die Frau nicht selbst befreien?


30.11.2009 20:54    |    meehster

@ Qarks: Du nimmst mir die Worte aus der Tastatur.


30.11.2009 21:18    |    andyrx

ich hab mal darauf verzichtet eine Umfrage zu machen--> wenn hättest Du gerettet...Sohn oder Frau:o

 

ich denke in dem kurzen Zeitfenster geht man Instinktiv vor und wenn der Sohn auf der Rückbank sitzt kann es sein das beide drauf gehen wenn er ihn nicht rechtzeitig frei bekommt und der Vater im Fond festhängt...:confused:

 

in dem Artikel steht auch das es noch 2 Töchter gibt-->diese brauchen auch ihre Mutter,wer will das in der kürze der zeit so schnell entscheiden.

 

Für die Familie wird aber eine grausige Erinnerung wohl bis ans Lebensende bestehen bleiben...echt eine ganz schlimme Geschichte von der man hofft niemals in eine ähnliche Situation zu kommen.

 

mfg Andy


30.11.2009 21:22    |    schnuffel1981

Respekt,in dieser Situation überhaupt Entscheidungen treffen zu können und nicht wie gelähmt zusehen zu müssen.


30.11.2009 21:26    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

MT-Nachtclub für MT Off Topic zu später Stunde

 

[...] wie hättet ihr entschieden--->KLick :confused:

 

mfg Andy

[...]

 

Artikel lesen ...


30.11.2009 21:30    |    Deacon Palmer

Kranke Sache, aber so wie es aussieht hatte er wohl nur eine Wahl, wenn er sicher retten wollte:(

 

Erinnert mich an I Robot...


30.11.2009 21:35    |    schmonses

/edit: -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


30.11.2009 22:40    |    emil2267

vielleicht hat er einfach gedacht,wen er am einfachsten retten kann,vielleicht mit der option beide

 

andererseits wird wohl die frage sein,was mehr zählt,dass eigene fleisch & blut in gestalt des kindes oder die person,zu der er noch längere zeit ne tiefe beziehung führte,wie zu frau & kindesmutter

 

dagegen is z.b. die frage,welche ich meiner beiden geschwister eher mag,peanuts :(


30.11.2009 22:50    |    RedDragon220

Wie ich sagte, egal was man macht. Man hat immer die Arschkarte in der Situation.

 

LG,

Torben


30.11.2009 22:52    |    andyrx

jepp,man kann nur froh sein wenn es einen nicht mal ähnlich trifft:o

 

mfg Andy


30.11.2009 22:56    |    AHS IMP 1

Also der orginal Artikel lässt ja Vermutungen, Meiningen + Spekulationen nach allen Seiten offen.

 

Aber mal ehrlich an jeden der sich insgeheim als Held fühlt.

 

Egal wie man in so einer Situation entscheidet,

man stellt es für sich, + erst recht alle anderen stellen es in Frage!

 

Im Nachhinein ist jede Entscheidung falsch.

(Keine Enscheidung wäre aber noch "'falscher'")

 

Uwe


30.11.2009 22:59    |    Rippa

Wenn ich den Artikel richtig gelesen hab, dann lief es folgendermaßen ab:

 

Die Mutter saß mit ihrem Sohn, und einem Freund des Sohnes in dem Auto, und sie sind aus nicht genannten Gründen in den Fluss gefallen. (Von ner 10 Meter hohen Klippe).

 

Der Freund des Sohnes konnte sich befreien und alarmierte den Vater, der wohl zu Hause war (?) Das Haus war in der Nähe. (Musste er dafür die 10 Meter hohe Klippe raufklettern?)

 

Der Vater taucht mit ner Taschenlampe (wie hat er die so schnell gefunden?) zum Auto runter, und trifft auf dem Weg seine Frau, die sich befreien konnte. Das Auto mit seinem Sohn erreicht er nicht mehr.

 

Mich wundert echt, dass der Artikel auf NTV veröffentlicht wurde, stünde das in der BILD Zeitung würde ich sofort sagen "haha ja ne is klar, das kann ja garnicht sein." Allein die Zeit, seit sich der Freund befreit, den Vater alarmiert, der Vater ne Taschenlampe gesucht und zum Fluss gerannt ist . . das müssen mehrere Minuten gewesen sein, das klingt alles irgendwie unglaubwürdig.

 

 

Falls es wirklich so passiert ist, dann möcht ich echt nicht in der Haut von einem der Betroffenen stecken, da jagts mir ein Schauer über den Rücken :-( Die werden wahrscheinlich Zeit ihres Lebens nichtmehr froh :-(


30.11.2009 23:05    |    andyrx

hier eine originale Meldung---->http://www.3news.co.nz/.../Default.aspx

 

 

SUN, 29 NOV 2009 7:41A.M.

A 12-year-old boy's body has been recovered from a van in the Wanganui River following a road crash last night.

 

The van the boy was travelling in crashed off Somme Parade in Wanganui and went into the river about 9.45pm, police said.

 

A woman and a 14-year-old escaped before the van was fully submerged, but the boy remained trapped.

 

Sergeant Shaun Jones of Wanganui police said his body was found inside the vehicle shortly after midnight.

 

Police, the fire service and the coastguard were in the process of removing the van from the river, Mr Jones said.

 

NZPA

 

der link ist ist ausführlicher--->http://tvnz.co.nz/national-news/man-had-choose-save-wife-son-3200753

 

ja es scheint schon so gewesen zu sein wie beschrieben bei NTV

 

mfg Andy


30.11.2009 23:11    |    Karl-der-Käfer

Hab mal einen Film gesehen, der spielte so um 1800.

Eine Frau sollte ein Kind gebären aber es gab Probleme. Der Arzt musste den Mann fragen, wie er es machen sollte, so dass das Kind überlebt oder die Frau. Beide ging nicht mehr.

Der Mann entschied für das Kind als Stammhalter.

 

War nur ein Film aber.......:(


30.11.2009 23:13    |    andyrx

letzendlich sind es genau diese Tragödien die die Menschen beschäftigen und Fesseln und somit der Stoff für viele Filme und Romane aber auch die Phantasie....weil der Schmerz so etwas zu entscheiden unermesslich sein muss.

 

mfg Andy


30.11.2009 23:23    |    Rippa

Oh ok, dann nehm ich alles zurück, die NTV Version klang aber wirklich etwas komisch :-/

 

Das is ja umso schlimmer, wenn sich das noch so lange hingezogen hat.

 

Das sind Dinge, über die mag man sich garkeine Gedanken machen, mir kommt die Szene auch bekannt vor, die gibts mehrfach in Filmen, aber sowas real zu erleben muss die Hölle sein. . .


01.12.2009 00:17    |    andyrx

nun leider hält das reale leben mit solchen Schmerzhaften Erfahrungen sich nicht immer zurück-->Klick hier hat das 12 jährige Mädchen überlebt und den Vater daneben sterben sehen.....welch ein Drama sich da in der Kinderseele abspielt möchte ich mir gar nicht ausmalen:confused:

 

mfg Andy


01.12.2009 05:58    |    PartyBlazer

Mein Onkel(ältester von 3 Söhnen) sollte in den Vietnam-Krieg eingezogen werden, daraufhin entschieden sich meine Grosseltern den USA den Rücken zu kehren und nach Deutschland auszuwandern. 5 Jahre später starb er an einem Verkehrsunfall !

 

Manche Entscheidungen im leben kann man bereuen, muss man aber nicht !;)


01.12.2009 06:02    |    meehster

Deinen Onkel und Deine Großeltern würde ich als Helden bezeichnen.


01.12.2009 06:07    |    PartyBlazer

Hmm... so habe ich es noch nie betrachtet...ich weiss nur dass diese Tragödie wie ein riesen Schatten über der Familie haftet !

Meine Grosseltern haben es bis heute nicht überwunden....Mein Opa sagt immer: Wären wir doch drüben geblieben.


01.12.2009 06:22    |    meehster

Den Unfall - so traurig das Ereignis auch ist - hätte Dein Onkel auch drüben haben können.

Nichtsdestotrotz hat sich Deine Familie dem Krieg entzogen und das ist ein Grund, darauf stolz zu sein. Das kannst Du Deinem Opa auch gern so von mir sagen.


01.12.2009 06:30    |    PartyBlazer

Du hast recht...es iat halt nicht leicht seine eigenen Kinder zu beerdigen ! Das man da verbittert ist...verständlich !


01.12.2009 06:52    |    meehster

Natürlich. Ich möchte auch nicht wissen, wie ich reagieren würde, wenn meine Tochter stirbt.


01.12.2009 11:24    |    Freak3200

Daran sollte man auch keine Gedanken verschwenden.....


01.12.2009 22:56    |    andyrx

...oder besser gesagt,sich nicht ständig damit belasten denn man kann es ohnehin nicht beinflussen wenn man in eine solche Situation gerät:o

 

.....das hört sich oben doch etwas abwertend an;)

 

mfg Andy


02.12.2009 00:13    |    tino27

Ich glaub auch kaum, dass er da viel nachgedacht hat. Im Nachhinein dichtet man sich dann nur eine Geschichte drauf. Davon gehen ja viele Wissenschaftler aus, dass wir garnicht Herr unserer Handlungen sind, sondern nur unsere Handlungen für uns selber später (im Grunde gleichzeititg) so darstellen, als wär es unser freie Wille gewesen.

 

Aber dabei fällt mir so eine Frage ein, die mir mal einer gestellt hat. Soll wohl auch bei irgendwelchen Tests vorkommen. Das Ding ging so:

 

Es ist irgendne riesen Katastrophe oder irgendsowas. Du hast ein Auto und kannst noch einen mitnehmen. Da stehen dein bester Freund/in, dein Freund/in bzw. Ehefrau/-mann und eine (schwer-)verletzte Person (ich glaub es war sogar ne alte Frau). Wenn nimmst du mit?

 

Gibt auch ne Art Lösung, wenn man das so nennen kann. Aber überlegt erstmal. :)


02.12.2009 01:15    |    andyrx

@tino27

 

wobei es im vorliegenden Fall ja noch dramatischer war,weil er das eigene Kind zurücklassen musste;)

 

mfg Andy


02.12.2009 06:51    |    PartyBlazer

@tino : natürlich nehm ich meine Freundin mit ! Ich könnt mich auch selbstlos selber opfern und meinen besten Kumpel oder die alte Frau mit meiner Freundin 'retten' !


02.12.2009 07:38    |    Star-TT

Als Trauertherapeutin (nicht zu verwechseln mit Trauerbegleitung, wobei sich die Berufsfelder schon überschneiden), die vor ca. 2 Jahren ihren einzigen Sohn im Alter von 22 Jahren an den Tod verloren hat, habe ich mir mich soweit es überhaupt möglich ist in der Situation eingefühlt.

 

Diese Familie, bzw. das was nach dem Verlust des Sohnes davon übrig ist, wird lange Zeit Hilfe von verschiedenen Berufsgruppen brauchen. Im Idealfall würden sie es schaffen, dass es allen Familienmitgliedern gelänge den Sohn/Bruder zu einem inneren Begleiter zu machen, was ein langer Prozess ist mit vielen Hin- und Zurück (eigene Erfahrung).

 

Aus der Warte eines jungen Menschen, der die Entscheidung (meiner Meinung nach war es keine Entscheidung, sondern eher ein stresshormongesteuertes Notfallprogramm, was rein instinktiv ablief) des Vaters beurteilt,hätte er eher den jungen Sohn retten sollen, weil dieser ja das Leben noch vor sich hatte. Vielleicht wäre ihm ein Paar Tage nach der Rettung ein Dachziegel auf den Kopf gefallen und das Leben hätte auch ein Ende gehabt. Oder aber er hatte schon eine tödliche Krankheit im Körper, die bald zum Ausbruch gekommen wäre......

 

Auch die gerettete Mutter/Ehefrau hat noch ein Leben vor sich, wo es ihr am Geburtstag und am Sterbetag des Sohnes, wie auch zu Weihnachten die Seele zerreißen wird, wo ich ihr wünsche, dass sich das im Laufe der Jahre abmildert. Sie wird hoffentlich Großmutter werden von Kindern ihrer Töchter.

 

Zu dem Vater kann ich folgendes beitragen: Bei einer Fehlgeburt oder Todgeburt macht der Mann/Vater sich mehr Sorgen um die Partnerin, als er um das verlorene Kind trauert. Der Vater, der seinen Sohn nicht mehr retten konnte, hat ein schweres Joch auf seinen Schultern. Zum einen wird er sehr um seine trauernde Frau leiden (müssen) und verstärkt wird das mit dem Schuldgefühl den Sohn nicht mehr retten zu können.

 

Mir ist bekannt, dass es schwierig ist für Außenstehende auf solche Menschen zu zu gehen. Helfen kann da keiner (auch ich nicht, mich lediglich zur Verfügung stellen zum Zuhören....) und genau diese Hilflosigkeit läßt manchen diese von einem schweren Schicksal betroffenen Menschen meiden. Habe ich selbst erlebt. Es bedarf nicht der Worte des Trostes oder so. Ein sanfter Händedruck oder eine andere liebevolle Geste ist oftmals sehr wohltuend.

 

Es könnte noch viel dazu geschrieben werden, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Nachschicken möchte ich, dass am 13.12. wieder der Weltgedenktag der verstorbenen Kinder ist und jeder der möchte, kann dann eine Kerze (das wird so getan, dass auf der ganzen Welt 24 Stunden Licht ist für die verstorbenen Kinder und deren Angehörigen) anzünden und dieser Familie ganz viel Kraft wünschen, die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt und ansonsten auch alles Gute. :)


02.12.2009 15:49    |    andyrx

@Star-TT

 

 

ja ich denke auch das der Ablauf unter hohen Dosen von Adrenalin und eher Instinktgesteuert ist....der Mann wird sich Vorwürfe machen und konnte letztendlich gar nicht anders denn die Ratio tritt in einer solchen Stresssituation völlig in den Hintergrund....:o

 

 

mfg Andy


02.12.2009 16:47    |    tino27

Zitat:

@tino : natürlich nehm ich meine Freundin mit ! Ich könnt mich auch selbstlos selber opfern und meinen besten Kumpel oder die alte Frau mit meiner Freundin 'retten' !

Das ist sogar fast richtig. Also die "richtige" Lösung soll sein, dass man seinen besten Freund bittet mit der verletzten Person zu fahren und quasi zusammen mit seiner Freundin untergeht.


02.12.2009 16:52    |    JKL05

Zitat:

Das ist sogar fast richtig. Also die "richtige" Lösung soll sein, dass man seinen besten Freund bittet mit der verletzten Person zu fahren und quasi zusammen mit seiner Freundin untergeht.

Wobei ich bezweifle, dass es hier ein "richtig" bzw "falsch" geben kann....


02.12.2009 17:25    |    JKL05

Laut "Brisant" hörte der Vater wie der Wagen verunglückt ist, da war keine Rede von "Benachrichtigung". Weiterhin wurde gesagt, dass der Vater erst 3 min nach Versinken des Wagens am Unfallort ankam. Meiner Meinung nach hatte der Junge wohl so oder so kaum noch Chancen....


02.12.2009 17:40    |    andyrx

Hallo

 

das kann man so pauschal nicht sagen,oft genug werden Kinder und Jugendliche noch nach 20 Minuten unter Wasser wiederbelebt/reanimiert...je nachdem wie kalt das Wasser ist sind die Vitalfunktionen stark reduziert sonst wäre so etwas gar nicht möglich;)

 

Dennoch wären die Chance des Überlebens ohne bleibende Schäden immer noch recht gering...ist halt ne tragische Geschichte.

 

Die australische Orginalversion kann man in einem Link nachlesen-->http://tvnz.co.nz/national-news/man-had-choose-save-wife-son-3200753

 

 

mfg Andy


02.12.2009 17:59    |    JKL05

Zitat:

Dennoch wären die Chance des Überlebens ohne bleibende Schäden immer noch recht gering

Genau darin sehe ich das Problem....:(


02.12.2009 18:17    |    Star-TT

Hallo Andy,

 

Ja, das ist in der Tat eine tragische Geschichte, die man niemanden wünscht.

 

Im Laufe meines Werdegangs habe ich auch ein Kinderhospiz kennengelernt, wobei Kinderhospize nicht nur Orte sind (bei euch in Hamburg gibt es z.B. Sternenbrücke, meine, dass das so heißt) wo Kinder sterben, sondern auch Kinder mit lebensbegrenzenden Erkrankungen, wie sie mein Sohn hatte, und Kinder die durch Unfälle schwerstpflegebedürftig geworden sind, untergebracht werden können für Kurzzeitpflege.

 

Die Verwandten, die diese Kinder pflegen bedürfen nämlich mal der Erholung. Ich habe drei Kinder, die sogenannte Ertrinkungsopfer sind und deren Verwandte kennengelernt. Kinder können in Pfützen ertrinken. Von allen drei Jungen war nach den Reanimationen nicht viel übrig geblieben, wenn man das so sagen darf. Pflegestufe III, d.h. Pflege in Form von Nahrung anreichen, waschen, ankleiden, windeln und und und....( 24-Stunden-Job).

 

Dieser Fall mit der Entscheidung wer nun besser hätte gerettet werden sollen, den kann meiner Meinung nach niemánd wirklich beantworten. Erstaunlich ist, dass dieser Mann, der seine Frau aus dem Wasser zog, der Presse Rede und Antwort steht. Meiner Meinung nach ist auch das wieder mit Stresshormonen zu erklären und durch einen gewaltigen Schock.

 

In der Regel, gerade nach solchen Situationen realisiert die menschliche Seele erst nach 3 Monaten, was nun genau geschehen ist und dann kommt das große schwarze Loch..........:(


Deine Antwort auf "brutale Entscheidung......"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 09.01.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

andyrx andyrx

Moderator

BMW

bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

 

gebürtiger Hesse der irgendwann im Norden Deutschlands gelandet ist.

Hobby's sind natürlich Autos insbesondere mit Wankelmotor und mit Allrad/Offroad Talenten.

 

Ungarn ist unsere zweite Heimat geworden,Land und Leute sowie das Klima sind herrlich dort.

Besucher

  • anonym
  • Steam24
  • HerrLehmann
  • tommy1181
  • NoLife
  • czissy
  • hightou
  • der_Derk
  • Vodro12
  • drueckaufdietube

Dauergäste/avatare/Ladezeit lang!! (2251)

Archiv