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18.06.2009 02:04    |    andyrx    |    Kommentare (52)    |   Stichworte: Bike, Lamborghini, Motorrad, MV Agusta, Sportwagen

in der Kurve Vorteile beim Auto
In der Kurve Vorteile beim Auto

Hallo Motortalker

 

 

es ist eine alte Stammtisch Diskussion,wer ist schneller auf der Rennstrecke oder auf der Landstrasse.....das Bike oder der Sportwagen??

 

habe hierzu einen interessanten Bericht gefunden der diese Frage zumindest im Ansatz klären kann...;)

 

Natürlich kommt es auch darauf an wer hier gegen wen antritt....und so ist das nicht immer duplizierbar,jedoch wird erkennbar wer wo welche Vorteile hat und was am Ende den Ausschlag gibt;)

 

hier mal ein Video getunter Mazda RX-7 versus Ducati 748-->http://www.youtube.com/watch?v=dV3ebuHRyUM

 

nun in dem Video könnte man meinen,das Bike macht keinen Stich,dem ist aber nicht so:cool:

 

und hier mal in komprimierter Form ein Artikel aus einem Bericht von www.motorradonline.de der solch einen Vergleich anschaulich beschrieben hat und das etwas besser beschreibt.......;)

 

---------------------------------------------------------

 

es treten an der Lamborghine Gallardo und die MV Agusta F4 1000S.

 

Der Lamborghin tritt mit einem 500-PS-Zehnzylinder und Halbautomatik an. E-Gear heißt dieses Getriebe, kostet mit 9280 Euro Aufpreis fast eine halbe MV, lässt einen aber die Leistungsfähigkeit des Motors erstklassig auskosten. Ab 3.000/min geht’s voran, bei 5.500/min kommt der zweite Wind, und ab 7.000/min steht Sturm auf dem Programm. Bei 8.000/min wird geschaltet, nach 13 Sekunden und gerade mal im Vierten sind 200 km/h erreicht. Beeindruckend schiebt das Fünfliter-Aggregat weiter und treibt den Lambo auf deutlich über 300 km/h, die das allradgetriebene Flachstück bemerkenswert stabil meistert.

 

Der MV-Agusta-Fahrer hat es da deutlich schwerer, muss viel mehr beachten. Echte 165 PS müssen im Zaum gehalten werden, ganz ohne Fahrhilfen. Nur der Gasgriff, die Kupplung und du. Alles kann gut werden – oder auch nicht. Denn im Ersten steigt die Tausender schon ab 9.000/min, im Zweiten, wenn es dumm läuft, noch bei 11.000 Umdrehungen. Erst bei 12.300/min ist Schluss mit der rohen Gewalt. Rodeo mit einem wild gewordenen Stier, da wirkt der Lamborghini im Vergleich wie ein zahmes Kälbchen, obwohl Gallardo der Name eines Kampfstiers ist.

 

Nur die Guten schaffen auf der MV die 200er-Marke in acht Sekunden, und wer die 300 km/h Spitzengeschwindigkeit einmal erlebt hat, weiß, dass Fahrtwind zum Inferno werden kann. Im Lambo erlebt man diesen Speed fast wie ein Videospiel mit Dolby-Surround-Sound, auf der MV krallt man sich tief geduckt am Lenker fest und kämpft gefühlsmäßig ums Überleben, so verletzlich kommt man sich auf dem Bike im Verhältnis zum Auto vor.

 

Jetzt aber Nürburgring-GP-Strecke. Ex-DTM-Pilot Manfred Wollgarten im Lamborghini gegen BMW-Boxer-Cup-Fahrer Markus Barth auf der MV Agusta. Jeder Meter wird festgehalten im Speicher des GPS-Messsystems. Eine klasse Sache, weil es zu jedem gefahrenen Zeitpunkt die Geschwindigkeit misst; folglich kann man genau ermitteln, wo welches Fahrzeug wie schnell fährt. Die Strecke ist nach einem Regenguss noch nicht mal ganz trocken, keine Chance also für das Motorrad?

 

Zeitenjagd auf der Rennstrecke

 

Wollgarten beginnt. Fauchend schießt der Gallardo aus der Boxengasse, kommt nach kurzer Zeit zur ersten fliegenden Runde vorbei und brennt drei schnelle Runden in den Asphalt. "Viel schneller geht das nicht mehr“, meint der Routinier. "Die Bremsen stinken eh schon gewaltig.“ 2.23,45 Minuten zeigt die Stoppuhr für die schnellste Runde, nicht schlecht für den 5,04 Kilometer langen Kurs.

 

"Jetzt brenn’ ich eine hin“, nimmt sich Markus Barth vor und lässt die MV auf dem Hinterrad aus der Boxengasse kreischen. Wie eine Kanonenkugel kommt er zu seiner fliegenden Runde vorbei, am Boxengebäude bricht sich scheppernd der Klang des in den höchsten Tönen jubelnden Vierzylinders. Die zweite Runde ist die schnellste, in der dritten reitet Barth in die Botanik und kommt mit dreckigen Reifen in die Box. Ungläubig starren alle auf die Stoppuhr. 2.13,55 Minuten! Ziemlich genau zehn Sekunden schneller schafft die MV Agusta die Runde. Niemand kann das glauben, doch das Data-Recording bestätigt die Sensation: Selbst ein 500-PS Supersportwagen mit Vierradantrieb hat gegen die Tausender keine Chance.

 

oran liegt das? Ein Blick auf die gefahrenen Geschwindigkeiten klärt auf. Auf der Zielgeraden schafft der Lambo 216, die MV 250 km/h; im Hatzenbach-Bogen muss Barth bei 241 km/h das Gas schon wieder zu machen, während Wollgarten mit 221 km/h noch voll draufhält. Die 220 Kilogramm leichte MV beschleunigt einfach viel besser als der immerhin 1613 Kilo schwere Lamborghini. Da hilft auch nicht viel, dass das Auto in allen Kurven schneller und außerdem auf der Bremse nicht zu besiegen ist. Besonders deutlich wird der Vorteil des Motorrads beim Bergauf-Beschleunigen nach der Dunlop-Kehre. Auf den wenigen 100 Metern schafft es das Bike, das Tempo von 54 auf 190 km/h zu steigern, der Supersportwagen müht sich von 75 auf 153 km/h.

 

Klarheit verschafft die Physik. Während bei der MV jedes PS inklusive Fahrer 1,82 Kilogramm beschleunigen muss, muss jedes Lambopferd 3,39 Kilogramm vorwärts treiben. Um mit der MV gleichzuziehen, bräuchte der Sportwagen 970 PS oder dürfte nur 875 Kilogramm wiegen. Das Leistungsgewicht einer heutigen Supersport-Tausender erreicht übrigens kein anderes straßenzugelassenes Landfahrzeug....selbst der Bugatti Veyron kommt nur in etwa in diesen Bereich ohne ihn zu übertreffen.

 

Quelle:http://www.motorradonline.de/d/145692

--------------------------------------------------------------------

 

in der Realität auf normalen Strassen sieht das zumeist aber etwas anders aus,denn hier wiegen die Vorteile in den Kurven und beim Bremsen deutlich schwerer als der Beschleunigungsvorteil des Bikes....und die fahrerischen Ansprüche an den Biker sind immens um die Vorteile auch umsetzen zu können;)

 

mein Fazit,auf der Rennstrecke nachvollziehbar auf der Landstrasse wird es im real life aber eher selten so anzutreffen sein.....Otto Normalverbraucher als Standard Fahrer mal angenommen;)

 

was meint ihr,überrascht oder nicht vom Ausgang dieses Meetings??

 

das dies natürlich nur für trockene Strassen gilt dürfte sicherlich klar sein;)

 

mfg Andy


18.06.2009 06:48    |    stef9580

Ich denk auf der Nordschleife sieht's schon wieder anders aus.


18.06.2009 07:26    |    kabaman

Der Bericht ist schon ein paar Jahre alt! Capirossi war mit Ducati auf der Mugello Zielgeraden ca. 40km/h schneller als Schumacher im Ferrari trotzdem in der Rundenzeit ca. 20sec langsamer! F1 Spoiler sei Dank!


18.06.2009 08:06    |    Emmet Br0wn

Zitat:

Um mit der MV gleichzuziehen, bräuchte der Sportwagen 970 PS oder dürfte nur 875 Kilogramm wiegen.

Bei der Gelegnheit fällt mir ein: Warum gibt es eigentlich keine Elise (800 kg) mit 400-500 PS?

 

Das wäre doch der ultimative Sportwagen.

 

2-Liter-Turbo-Motoren mit 400 PS gibt es (z.B. Evo FQ400), und ein paar dickere Bremsen würden das Gewicht auch nicht so stark belasten.


18.06.2009 08:55    |    mat_2

Aus Gründen der beinahen Unfahrbarkeit. 500 PS auf 800 Kg ohne ESP oder TC ...!


18.06.2009 08:58    |    Emmet Br0wn

Ein Formel 1-Wagen lässt sich auch fahren, den richtigen Fahrer vorausgesetzt (500kg, 800 PS).

 

Dass so ein Gerät nicht alltagstauglich ist und Rennreifen vorraussetzt, ist klar.

 

 

Edit: Solche Teile gibt es doch schon:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Caparo_T1

 

Zitat:

Angetrieben wird der T1 von einem V8-Motor mit 3,5 Liter Hubraum, Trockensumpfschmierung und 423 kW (575 PS), welche bei 10.500 U/min anliegen.

Zusammen mit einem Fahrzeugleergewicht von 470 kg ergibt sich so ein Leistungsgewicht von nur etwa 1,36 kg/kW (1 kg/PS).


18.06.2009 09:02    |    mat_2

Ist eine Elise ein Rennwagen? Darf man mit Slicks auf der Straße fahren?


18.06.2009 09:03    |    Emmet Br0wn

Mit dem Caparo darfst du ;)

 

(Du hast natürlich maximal Semislicks für die Strecke bis zur Rennstrecke und Slicks für die Rennstrecke ;))


18.06.2009 09:04    |    mat_2

Stöhn...


18.06.2009 09:11    |    d5er

Ich vermisse noch das Crashverhalten der beiden Kandidaten.-

 

Gruß Martin


18.06.2009 09:20    |    letzterlude

Moinsen,

 

da gab es schon diverse Vergleiche auf verschiedensten Rennstrecken mit den unterschiedlichsten Fahrzeugpaarungen. In Mopedmagazinen/Zeitschriften hat dann grundsätzlich das Motorrad gewonnen, im 4Rad-Medium meist das Auto...

 

Ein Schelm wer "böses" dabei denkt...;):D


18.06.2009 09:42    |    andyrx

Hallo

 

ja der Bericht ist schon ein wenig älter;)

 

 

auf einer Landstrasse wird bei durchschnittlichen Fahrern das Auto so gut wie immer das schnellere sein,wenn es den auch was im Ei hat undnicht gerade ein VW Fox ist .....denn das Limit auf einer Landstrasse mit dem Bike auszureizen ist den wenigsten möglich;)

 

mfg Andy


18.06.2009 09:44    |    Dookie82

Ich sag ich jetzt mal; "Das kommt schlicht und ergreifen auf die Strecke an..." vorausgesetzt die Fahrer sind beide gleich gut und beide Fahren DAS High-End-Fahrzeug.


18.06.2009 10:00    |    andyrx

@Dookie82

 

also war der Gallardo auf der Auto Seite zu wenig??

 

gut ein Buggati Veyron hatte auf der Gerade und im Abzug mitgehalten,aber ob er glatte 10 Sekunden auf den Gallardo gut gemacht hätte??

 

@all

 

was kennt ihr noch für Vergleiche??

 

hab ihr mal ein paar Links??

 

mfg Andy


18.06.2009 10:30    |    Emmet Br0wn

Das ist mal interessant:

 

Nissan GT-R vs Ducati Superbike (Racetrack)

 

 

Was meint ihr, wer gewinnt? :)

 

1750 kg vs 175 kg


18.06.2009 11:31    |    Pinhead2609

Zitat:

Bei der Gelegnheit fällt mir ein: Warum gibt es eigentlich keine Elise (800 kg) mit 400-500 PS?

Doch gibt es. Die Esthi z.B.: Das ist die Elise mit dem Motor aus einem RS4 mit 380 Ps. Die Firma Brandes&Dschüdow aus Münster hatte die Elise umgebaut. Leider gibt es den Händler nicht mehr. Die Esthi wog knapp unter 1000 kg. Man(n) kann aber auch in die Elise den K20A Motor(Honda Motor) einbauen und mit einem Turbo versehen. Dann hat die Elise ca. 340 Ps. Es gibt aber auch schon Leute die den Motor Richtung >400 Ps tunen.Vorteil mit dem K20A Motor und ein paar Optimierungen, der Wagen liegt dann Gewichttechnisch in der Region um 800 kg.


18.06.2009 13:28    |    Caravan16V

Dodge Viper RT/10 mit 1000PS gegen diverse Suzuki Hayabusa und Hayabusa Turbo.

 

http://www.youtube.com/watch?v=PJ8A5kxED-Y

 

http://www.youtube.com/watch?...

 

Gruss

Jürgen


18.06.2009 14:20    |    scirocco-pierre

auf der landstrasse hängt es vom herz des fahrers ab:):cool:


18.06.2009 14:40    |    Emmet Br0wn

Du meinst das Infarktrisiko durch den Stress in den Kurven?


18.06.2009 14:48    |    mat_2

Nein er meint das Gewicht des Herzen - größere Menschen mit schweren Herzen werden langsamer sein da mehr Gewicht...


18.06.2009 14:57    |    252003

...und von korrekter Mathematik: der Gallardo bräuchte nur 930 PS (nicht 970), um mit der MV gleichzuziehen :D

Joker


18.06.2009 14:59    |    252003

...und der Lambo dürfte bei 500 PS 910 kg wiegen (nicht 875)

Joker


18.06.2009 16:53    |    mit18a6fahren

Aus seiten der physik muss ich hier leider wiedersprechen...ein Motorrad wird nie in einer kurve schneller sein als ein auto zumindest wenn man nicht äpfel mit birnen vergleicht...da ein auto einfach mehr grip und aufstandsfläche zum bremsen und beschleunigen hat...und nehmt für den beschleunigungsvergleich mal einen anderen wagen...audi s1 pikes peak...0-100 unter 2 sekunden...das soll mir mal jemand auf einem Motorrad vormachen...das schafft nichtmal der ghostrider mit ner 500Ps hayabusa da das hinterrad zu schnell durchdreht--> grip problem vs. Quattro ;) und es gibt noch andere z.b Porsche 917/30 (2,1 sek. laut guiness buch)

 

http://www.youtube.com/watch?v=cILugf4-6Jw

 

Dieser link beweißt das schon ein kleiner dtm naher benz eine hayabusa in den kurven alt aussehen lässt...die hayabusa gewinnt auch aber in den kurven no chance....und es gibt schnellere kurven-monster als diesen benz

 

mein fazit: sprint duelle bis zu ner bestimmten geschwindigkeit gehen ans auto aber ab einer gewissen geschwindigkeit hat das motorrad wegen luftwiederstand und leistungsgewicht klar vorteile, in den kurven sind eindeutig autos wesentlich schneller.


18.06.2009 18:03    |    252003

Zustimmung, aber zum letzten Satz ist zu sagen, dass Autos, die bis 100 besser beschleunigen, auch bis 200 besser beschleunigen - und die vmax liegt bei denen auch deutlich höher als beim moped.

Joker


18.06.2009 19:54    |    RuedigerV8

Es gibt aber nicht sehr viele straßenzugelassene Autos, die schneller beschleunigen, als Motorräder ab 750 ccm...

 

Im realen Leben auf der Landstraße haben die Autos kaum eine Chance.

Denn man hat Gegenverkehr, kleine Lücken beim Überholen, etc.

 

Erinnere mich da an einige Ausfahrten, z. B. Pässe in der Schweiz rauf und runter.

 

Auch auf der Nordschleife ist es dasselbe Problem.

 

Ich mußte jetzt seit 4 Jahren pausieren (heul), habe sonst immer Jahreskarten mit dem Motorrad.

 

Ich bin zwar nicht der schnellste (8.15 Min auf Egli-Suzuki), aber vieles hängt vom Verkehr ab.

 

Bin schon ein paar Mal hinter Helmut Dähne hergefahren (Rundenrekordhalter 7.55 mit Honda RC 30), der hat mir auch nur ein paar hundert Meter abgenommen, weil ich beim Überholen nicht so radikal sein kann.

 

Ich bin mal mit einer 1200er Bandit (Sportreifen, Radial-Bremsgriff, Stahlflex, Carbone Lorraine Beläge, Gabelüberarbeitung Wilbers, Wilbers-Federbein mit 4 cm mehr Höhe, rairotec-Fußrastenanlage, Akrapovic, 120 PS auf dem Prüfstand) dort gefahren (2003), da hatten die RingTaxi M5 auch keine Chance, weil sie mir im Verkehr nicht folgen konnten (mit Sabine Schmitz am Steuer), obwohl ich mit dem Brocken nicht unter 8.45 Minuten kam.

 

Direkte Vergleiche sind immer etwas schwierig.

 

 

lg Rüdiger:-)


18.06.2009 20:09    |    andyrx

lasse mal den Verkehr beiseite,denn ein Bike kann tatsächlich noch da überholen wo es für ein Auto nicht mehr möglich ist;)

 

klar meine Kawasaki ZL 600 braucht lt. Werksangabe auch nur 4,1 Sekunden auf 100km/h und das ist ganz gewiss kein Big Bike,dennoch reicht selbst das Beschleunigungsvermögen dieses Modells aus um die meisten Autos zu distanzieren.....und somit auch mal zu überholen wo das nur mit dem Bike möglich ist;)

 

auf einer freien Strecke wo aber nur die Performance von des Fahrzeugs und des Piloten zählt liegen die Vorteile in der Regel beim Auto.....nur wenn der Biker ein echter Könner ist und in der Lage ist durch eine ausgefeilte Kurventechnik und auch auf der Bremse das letzte aus dem Material herauszuholen wird er in der Lage sein ein durchschnittlich begabten Sportwagenfahrer auf Distanz zu halten;)

 

mfg Andy


18.06.2009 22:35    |    emil2267

kommt immer drauf an wo,ich kenn ecken,wo ich als ortskundiger alles vor mir hertreib,ausser ortskundige in schnelleren autos :D

 

 

ansonsten muss man schon sagen,von den fahrleistungen her brauchts schon verdammt tolle autos um nen grad mal gescheites moped abzuhängen !

 

handling is ne andere sache,denn nen zügig bewegtes moped braucht in ordentlichen kurven auch ordentlich platz & das mindestens genauso viel wie nen auto & dazu noch recht viel mut am lenker,der leider oft genug im übermut endet :eek:

 

am stammtisch bleibt aber als autofahrer auf jeden fall immer noch was zum prahlen !

man wird nicht nass,wenns regnet :D


19.06.2009 07:53    |    Emmet Br0wn

"Ambitionierte" Landstrassenfahrt mit nem Motorrad ist doch heutzutage ein halbes Selbstmordprogramm.

 

Ich kenne keinen Biker, der noch keine Verletzung durchs Motorradfahren hatte.


19.06.2009 08:16    |    Caravan16V

Also ICH hatte bisher noch keien Verletzung durchs Biken :)

 

Mir fällt auf, dass den Bikes obenraus dann doch irgendwann die Luft ausgeht. Bis Tempo 180-200 mischen die noch ganz gut mit, aber dann wirds teilweise echt düster. Geschosse wie Hayabusa und Co. jetzt mal ausgenommen. Eine 1200er BMW RT oder GS schiebe ich ab Tempo 180 regelrecht an.

 

Gruss

Jürgen


19.06.2009 09:01    |    RuedigerV8

Zitat:

Also ICH hatte bisher noch keien Verletzung durchs Biken :)

 

Mir fällt auf, dass den Bikes obenraus dann doch irgendwann die Luft ausgeht. Bis Tempo 180-200 mischen die noch ganz gut mit, aber dann wirds teilweise echt düster. Geschosse wie Hayabusa und Co. jetzt mal ausgenommen. Eine 1200er BMW RT oder GS schiebe ich ab Tempo 180 regelrecht an.

 

Gruss

Jürgen

Ich habe mich in 29 Jahren auch noch nie verletzt...

 

Die BMW ist ein schlechtes Beispiel, da sie recht schwer ist und nicht viel Leistung hat.

 

Aktuelle Tausender bewegen sich bei kaum über 200 kg, bei auf dem Prüfstand gemessenen Leistungen von über 170 PS (Prospektangaben liegen noch höher) und einem Leistungsgewicht von etwa 1,3 PS pro kg (ohne Fahrer).

 

Eine Hayabusa ist eigentlich zu schwer und unhandlich, aber mit dem richtigen Umbau gehts auch (im Jahr 2000 hatte ich eine als Zweitmotorrad, Brembo-Scheiben, Radial-Bremspumpe, Stahlflex, Hyperpro-Lenkungsdämpfer, Wilbers-Gabelumbau + 1 cm, Wilbers-Federbein +4 cm, rairotec-Fußrasten, Sportreifen).

 

War damit in Spa/Francorchamps und auf der Nordschleife (8.30) ganz ordentlich unterwegs.

 

Die 1000er Bikes kann sich fast jeder leisten und sie sind dementsprechend auch verbreitet. Außerdem werden sie oft auch tatsächlich dort gefahren, wofür sie gebaut wurden, nämlich auf Rennstrecken.

 

Autos, die 500 PS aufwärts haben (lassen wir mal Exoten wie Lotus Elise außen vor), bewegen sich in ganz anderen Preisregionen, auch die Verschleißteile (Bremsen und Reifen) kosten enorm.

 

Selbst wenn jemand so ein Auto besitzt, sind es doch oft nur Prestigegründe. Die wenigsten können damit umgehen, bzw. sind willens, ihre Fahrzeuge auch auszureizen.

 

Eine Ausnahme sind 911er Fahrer, da ist der Anteil der Sportfahrer deutlich höher, wie man auf der Nordschleife auch beobachten kann.

 

Die 500 PS sind nötig, einer aktuellen 1000er auf der Nordschleife einigermaßen Paroli bieten zu können, je dichter der Verkehr, desto schwieriger wird es.

 

Auf engen Strecken wie z. B. Oschersleben sieht das anders aus, da gibts aber auch keinen regelmäßigen Touristenverkehr mit zugelassenen Fahrzeugen.

 

 

 

lg Rüdiger:-)


19.06.2009 09:59    |    Caravan16V

Zitat:

Die BMW ist ein schlechtes Beispiel, da sie recht schwer ist und nicht viel Leistung hat.

Klar dass Supersportler mehr Bumms haben. Ich spreche ja auch nur von den "täglichen" Begegnungen die man mit Motorrädern des mittleren Leistungssegmentes auf der BAB so hat. Auf kurvigem Geläuf hätte ich mit dem Vectra sowieso schlechte Karten :D

 

Gruss

Jürgen


30.06.2009 23:16    |    Trackback

Kommentiert auf: Patriots:

 

Alt vs. Neu / stark vs. stärker - ein Duell der Superlative !!!

 

[...] macht er in der Regel auf der Geraden wieder wett;)

 

iss wie bei meinem Blogartikel bike vs auto--> http://www.motor-talk.de/.../...torrad-wer-ist-schneller-t2315038.html

 

 

mfg Andy

[...]

 

Artikel lesen ...


25.05.2010 18:31    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

7 Tote an Pfingsten 2010--> schwarzes Wochenende für die Biker...

 

[...] Auto versus Motorrad hatte ich mal als Thema-->http://www.motor-talk.de/.../...torrad-wer-ist-schneller-t2315038.html

 

 

:cool:

 

mfg Andy

[...]

 

Artikel lesen ...


20.06.2010 20:18    |    NicckKnatterton

Hallo Leute! :):

 

Ich habe diesen und den anderen Threat, in dem es um den Vergleich Motorrad- Auto geht gelesen und schlussfolgere, dass es unter uns Motorradfahrern doch einige gibt, die sich unter bestimmten Bedingungen vorstellen können, dass ein Auto schneller ist. Hätte ich so nicht gedacht. Und zwar aus folgendem Grund:

 

Ich komme gerade von einer Alpenpässetour zurück, da waren doch tatsächlich sowohl bergauf wie bergab Autos unterwegs, die an uns vorbei wollten (jedenfalls geblinkt haben :)) . Ich handle das immer so, dass ich gleich durchwinke, wenn plötzlich ein Auto hinter mir ist, was 30 Sekunden vorher noch nicht da war. :eek: Weiter oben oder unten traf man sich dann wieder. Fahrend, nicht stehend. Und zwar immer jeweils hinter einem Tross von Motorradfahrern oder sogar einzelnen. Pech für den sportlich motivierten Blechdosensteuerer. Die haben zwar geduldig und minutenlang links geblinkt, aber bei jeder sich bietenden Überholgelegenheit wurde von Seiten der Kollegen voll beschleunigt und zur Mitte ausgeschert. Habe ich so noch nie erlebt. Was geht in solchen Leuten vor? Empfinden das manche Mopedler als Niederlage von einem AUTO überholt zu werden? Es müsste sich doch mittlerweile herumgesprochen haben, dass es sehr kräftige Autos gibt, denen wir im Wege stehen.

 

Warum erfreut man sich da nicht solidarisch am Motorsport? Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten? Wie macht Ihr das?

 

Grüße

Nick


21.06.2010 09:20    |    Emmet Br0wn

Zitat:

Eine Ausnahme sind 911er Fahrer, da ist der Anteil der Sportfahrer deutlich höher, wie man auf der Nordschleife auch beobachten kann.

Man sieht viele auf der Nordschleife, aber es gibt im Vergleich zu anderen Sportwagen auch überproportional viele.

 

Wenn du die Aussage auf die GT-Modelle beschränkst, bin ich einverstanden, nicht jedoch mit den normalen, die oft aus Prestige-Gründen gefahren und überwiegend gemütlich als Wochenend-Autobahn-Cruiser "mißbraucht" werden, ohne auch nur annähernd das Potnezial auszuschöpfen. :)

 

 

Wenn man z.B. mal betrachtet, wie selten man Evos und STI auf öffentlichen Strassen zu sehen bekommt und wie oft die auf der Nordschleife gefahren werden, dann ist das genau umgekehrt.


21.06.2010 23:47    |    t6666

@ NicckKnatterton:

 

Das habe ich auch schon mal in den Bergen erlebt, dass ein BMW deutlich schneller war als die Mopedfahrer :eek: Wobei die Motorradfahrer immer nur sehr widerwillig Platz gemacht haben. :confused:

 

Irgendwo im Web bei youtube oder so gabs mal einige Videos in denen das schön zu sehen war. Da hat man an dem ständigen Gaswegnehmen eines BMW (M3 glaub ich) gehört und gesehen, dass er schneller konnte als die Mopeds.

 

Falls ich den Link noch mal finde, poste ich ihn hier.


22.06.2010 11:20    |    252003

Dazu braucht es keinen M3!!!

 

Kann mich gut an die Sturm-und-Drang Zeiten im Citroen AX 1,1i (60 PS) erinnern, als mich auch in den Bergen etliche Motorräder aufgehalten haben.

 

Motorräder beschleunigen zwar auf der Geraden exorbitant schnell, bremsen aber sehr schwach und sind in Kurven sehr langsam...

Joki


22.06.2010 11:22    |    andyrx

der fahrerische Aufwand und das erforderliche Können um schnell zu sein ist beim Moped weit größer als beim Auto;)

 

...und auch nicht jedem in die Wiege gelegt;)

 

mfg Andy


22.06.2010 11:29    |    bAeronaut

Zitat:

Dazu braucht es keinen M3!!!

 

Kann mich gut an die Sturm-und-Drang Zeiten im Citroen AX 1,1i (60 PS) erinnern, als mich auch in den Bergen etliche Motorräder aufgehalten haben.

 

Motorräder beschleunigen zwar auf der Geraden exorbitant schnell, bremsen aber sehr schwach und sind in Kurven sehr langsam...

 

Joki

von welchen Motorrädern redest du ??!

 

Als Motorradfahrer verzögere ich selbst ohne ABS bestimmt genauso gut wie ein durchschnitts Auto und in den Kurven bin ich schneller .

Nur gegen ein Sportwagen dürfts mau aussehen bei mir,aber einen Golf ,Passat,E Klasse,Audi A4 ,alles nur Hindernisse auf der Straße...

 

Gilt vll nicht für die schweren Reise Cruiser Motorraddickschiffe und Fahranfänger ...


22.06.2010 11:39    |    andyrx

man kann nur richtig vergleichen:eek:

 

 

Sportwagen/Sportlimousine--> Sportmotorrad

Limousine--> Tourer

Van--> Shopper

Kompaktwagen--> Enduro

Kleinwagen--> Mopped

 

:D:D

 

:cool:

 

mfg Andy


Deine Antwort auf "alte Stammtischfrage-->Sportwagen versus Motorrad.....wer ist schneller??"

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