Wed Dec 28 15:50:53 CET 2011
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andyrx
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Kommentare (82)
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Abstand, Autobahn, Sicherheit, STVO
Moin Motortalker, wer viel auf Reisen ist wie ich und dabei viel Autobahn fährt wird meist das Gleiche feststellen wie ich....die gesetzlichen Regelungen zum Sicherheitsabstand sind zumindest bei dichten Verkehr nicht umsetzbar😰 am ehesten gelingt das noch auf freier Strecke wenn man zügig fährt und zwischen dem Vordermann dann auch mal 100-200 Meter Abstand eingehalten werden ohne Probleme....je langsamer es geht umso mehr wird es fast unmöglich sich an die gesetzlichen Regelungen der STVO zu halten die zudem mit hohen Punkten in Flensburg einhergehen wenn der Abstand unterschritten wird....😮 im Link mal ein Abstandsrechner-->http://www.verkehrsportal.de/abstandsrechner/index.php und die passenden Tarife dazu😛 gerade im Kolonnenverkehr der Feiertage wenn da im Konvoi mit 120-140 (wenns zügig geht) oder 80-100 dahin gerollt wird ist das meist nicht einzuhalten....fahre ich nach rechts um durch versetztes fahren den Abstand zu erhalten fährt meist einer der es nicht blickt die Lücke zu und hat fast keinen Raumgewinn...oder wenn ich den Abstand einhalten will fährt einem kurz vorher in die Lücke oder es wird rechts überholt...😉 Ich hatte noch keine Punkte wegen Abstand aber dennoch ist fragwürdig eine STVO zu haben die in der Praxis fast nicht umsetzbar ist...😕 wie gesagt am ehesten klappt das noch im schnellen Tiefflug jenseits der 200km/h wo das meist kein Problem darstellt eine Lücke von 100-200 Meter herzustellen und beizubehalten...aber wenn es langsam geht,Oje🙄 wie sind eure Erfahrungen zu dem Thema....?? mein nächstes Auto was ich im Alltag benutze wird jedenfalls diese automatische Abstandskontrolle haben denn gerade im Kolonnenverkehr ist das ein sinnvolles Extra....😎 mfg Andy ![]() |
Wed Dec 28 23:31:59 CET 2011 |
andyrx
@Georg266
Auch ein Moderator ist Autofahrer und mitunter ganz normaler User....ich bin noch nie belangt worden wegen Abstand (bei rund 60.000km per anno) und dennoch stelle ich ganz bewusst diese Frage da der Alltag mitunter anders aussieht als man es am grünen Tisch gerne hätte,und genau aus diesem Grund wird hier darüber diskutiert...wenn das jetzt deine heile Welt durcheinander bringt kann ich Dir auch nicht helfen😎
Willkommen in der realen Welt😛
MfG Andy
Wed Dec 28 23:39:23 CET 2011 |
Georg266
Wenn so viele Autos in deinen Sicherheitsabstand ziehen, das kränkt dann deine Ehre oder was?
Wed Dec 28 23:41:13 CET 2011 |
dodo32
Genau. So einfach ist das..., wenn man es denn will oder in der Lage dazu ist. Wird man halt von (vermeintlich) schnelleren überholt. Na und? 5 Kilometer weiter hat sich das "Gewurstel" (schwäbisch 😉) aufgelöst und weiter gehts. 😎
Wed Dec 28 23:42:28 CET 2011 |
andyrx
@georg266
Du müsst nicht von Dir auf andere schliessen😛
Scheinbar lebst Du in einer Traumwelt und bist eher selten auf deutschen Autobahnen unterwegs😰
MfG Andy
Wed Dec 28 23:43:39 CET 2011 |
Antriebswelle19813
Nö, das kränkt nicht meine Ehre, aber du mußt dauernd vom Gas gehen oder sogar bremsen, und das nervt... wenn ich bei 120km/h dichter als erlaubt auffahre, so daß keiner mehr vor mir reinziehen kann, dann kann ich ruhiger und entspannter weil gleichmäßiger fahren...
Wed Dec 28 23:46:19 CET 2011 |
dodo32
...warum nervt vom Gas gehen? 😕 Wenn viel Verkehr ist, muss das halt sein. Und wenn einer in die Lücke zieht, dann gehste halt runter und bremst leicht..., umso größer der Abstand, umso kleiner die Verärgerung 😉
Wed Dec 28 23:48:47 CET 2011 |
Georg266
@Andy es steht einem Moderator nicht gut, User zu beleidigen.
Wed Dec 28 23:50:17 CET 2011 |
Antriebswelle19813
Dodo, wenn man privat fährt, dann schon... aber mit einer eiligen Ladung ist sowas extrem nervig, jedenfalls für mich- möchte aber betonen, daß ich keiner bin, der mit vollgeladenem Sprinter bis 2m auffährt und Lichthupe gibt😮- aber bei 120km/h halte ich halt keine 60 sondern nur 30m Abstand, das reicht, damit keiner reinzieht und der Vordermann trotzdem nicht in Panik verfällt...😉
Wed Dec 28 23:54:42 CET 2011 |
dodo32
@silver: ich bin auch dienstlich unterwegs. Und auch eilig. Was ich nachvollziehen kann ist, dass man mit weniger Leistung dazu neigt, die Lücken klein zu halten. Keine Frage. Wenn man aber mal von Sprintern (die ja auch nicht gerade langsam sind) absieht, warum muss man mit nem 2.6er TDI auf 2 Meter rannfahren, im Kolonnenverkehr. Da hält man sich zurück und sobald frei ist stofft man vor.., souverän und schließt im Sicherheitsabstand auf den nächsten auf. Das ist 😎 Autobahn live 😎 Dahinsegeln..., auch wenn viel Verkehr ist...
Thu Dec 29 00:01:43 CET 2011 |
Antriebswelle19813
Gerade die Fahrer der "dicken" Autos (a la der von dir genannte TDI, die großen Benz und BMW) scheinen sowieso keinen Sicherheitsabstand zu kennen- teilweise erkennt man kaum noch die Scheinwerfer, geschweige denn das Nummernschild, so dicht fahren die auf...😠🙄
Thu Dec 29 00:02:33 CET 2011 |
motorina
@silverdreammachine, ich muss dir in jedem deiner Beiträge Recht geben.
Sobald du im Lkw den Mindestabstand(!) von 50m einhälst, zwängen sich häufig noch zwei oder drei Pkw dazwischen. Oft genug zeigt der Abstandssensor dann zwischen 8 und 15m an, wenn sich ein Pkw reinzwängt.
Grüsse, motorina.
Thu Dec 29 00:03:24 CET 2011 |
dodo32
aus der Sicht eines Sprinterfahrers, mag das sein. Aus Sicht eines PKW Fahrers mache ich diese Erfahrung äußerst selten.
Thu Dec 29 00:05:10 CET 2011 |
notting
@motorina: Was bleibt einem Autofahrer auch anderes übrig, wenn er durch die Perlenkette von LKW auf der rechten Spur auch mal wieder von der Autobahn runter will?
notting
Thu Dec 29 00:06:54 CET 2011 |
Antriebswelle19813
Dodo, Kommt drauf an, mit welchem PKW du unterwegs bist... mit dem Accent meiner Schwiegermutter geht es mir genauso...😉
motorina, dann darfst du nur nicht das Pech haben, daß ein starrer Abstandsmesser steht (A3 Ffm-WÜ sehr gerne) der das reinziehen nicht registriert, aber deinen zu geringen Abstand- sonst bist du der Gelackmeierte...🙄
Thu Dec 29 00:10:32 CET 2011 |
dodo32
Ok, dann haben wir uns verstanden. Mit schwächer motorisierten Autos ist das schwieriger, wie bereits erwähnt. Die Verantwortung liegt meiner Meinung nach hauptsächlich bei den routinierten Vielfahrern mit halbwegs adäquat motorisierten Fahrzeugen. Zu denen zähle ich mich und versuche dieser gerecht zu werden so gut es geht.
Thu Dec 29 00:59:37 CET 2011 |
Faltenbalg30803
Auf welchen Autobahnen legst du deine 80.000km zurück? Es dauert keine Minute sobald man auf nem offenen Abschnitt ist der halbwegs befahren ist, bis man wieder irgendeinen Grimmig dreinblickenden A4/6 BMW 3er/5er auf 5m hinter sich hat, weil dem Herren 130 oder 140km/h (oder auch 120km/h bei erlaubten 100) zum überholen von LKW immernochnicht schnell genung ist. Ganz unabhängig davon, ob 100m weiter die nächste Kolonne beginnt oder nicht.
"„Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, so ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, daß sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlußverfahren).“
– Deutschland: § 7 Abs. 4 StVO"
Ist also klar geregelt, die Sache.
Thu Dec 29 01:02:50 CET 2011 |
dodo32
Auf bundesdeutschen Autobahnen. Ich wähle meine Fahrweise so, dass ich nicht bedrängt werde. Wenn ich mit 120 ausschere, nur weil ich der Meinung bin ich müsse überholen ohne dabei den rückwärtigen Verkehr zu beobachten, so wäre das mein (in diesem Fall Dein) Problem. Ich kenne diese Problematik nur in Ausnahmefällen.
Thu Dec 29 01:08:27 CET 2011 |
Faltenbalg30803
In Deutschland ist schon klar. Aber 80.000km Pampaautobahn sind was anderes, als 40.000km Ballungsraumautobahn. 😉 Denn anscheinend fahren wir einfach andere Profile. Wenn ich ausschere, und es ist nach hinten niemand schnelleres zu sehen, heißt das noch lange nicht, daß es den Überholvorgang über so bleibt. Wenn mal wieder 10-20 LKW nebeneinander auf der mittleren Spur die 2km/h langsameren Kollegen überholen oder man einfach nur zwei Spuren hat, werde ich mich hüten, in die meistens weniger als 50m Sicherheitsabstand zwischen zwei LKW hereinzuziehen. Und dieser Überholvorgang dauert nunmal länger als ich garantieren kann, daß niemand von hinten kommt, zumal es beim Ausscheren oft nicht abzuschätzen ist, wieviele LKW man da nun vor sich hat. Oder aber, man schert einfach hinter einem anderen überholenden Auto ein und kann nicht schneller, auch wenn man möchte. Dann hat man auch nach 20 Sekunden die erste Vertreterschleuder hinter sich.
Thu Dec 29 01:08:55 CET 2011 |
CaptainFuture01
Ich muß mal n Video von machen,wenn ich nachmittags von der Arbeit heimfahre und meine 25km A81 zwischen Heilbronn und Stuttgart zurückleg.
Da gab es teilweise mehrere Tage in der Woche,da konnte man froh sein,wenn man eine Wagenlänge Abstand vor und hinter sich einhalten konnte,egal auf welcher der drei Spuren...
Aber...was nicht ist,kann nicht sein,ne?
Greetz
Cap
Thu Dec 29 01:12:49 CET 2011 |
dodo32
...ich bin gespannt auf das Video. Und auf das Tempo, bei dem das gedreht wurde.😉 Ich mach auch eins und dann vergleichen wir mal. Hab gerade Urlaub, daher erst im neuen Jahr.
Thu Dec 29 01:49:19 CET 2011 |
motorina
@notting, ganz einfach: nicht 10m vor mir einscheren und abbremsen, sondern lieber 10m hinter dem vor mir fahrenden Lkw einscheren und langsam abbremsen - so habe ich anfangs immerhin noch einen Abstand von 40m zum Pkw anstatt von 10 oder 15m (da ist mein Schein weg! Zu geringe Lkw-Abstände werden anders geahndet als mit Pkw).).
Grüsse, motorina.
Thu Dec 29 02:39:29 CET 2011 |
bigLBA
Es gibt Situationen, da geht es schlicht nicht. Beispiel A8 am Freitagnachmittag. Da fährt man im dichten Verkehr idR um die 80 km/h mit einem Abstand von .... 4-5 Metern. Wenn jemand da nur 10 Meter Abstand lässt (er muss sich deswegen natürlich zurückfallen lassen) dann zieht immer einer in die Lücke rein. Man hat schlichtweg gar keine Möglichkeit einen Sicherheitsabstand von über 6 Metern aufzubauen. Aus dem Grund wird zu dieser Zeit rechts auch schneller gefahren als links.
Wenn es noch dichter wird geht der Verkehr in ein stop'n'go über wo meist nicht schneller als 30 km/h gefahren wird, dann reichen die Sicherheitsabstände wieder. Aber meistens passiert es genau in diesem Stop'n'go das Autos auffahren. Bei nahezu gleichmässig dahingleitenden Verkehr ohne Sicherheitsabstand kommt das fast nie vor.
Thu Dec 29 07:48:55 CET 2011 |
Standspurpirat38000
Je dichter aufgefahren wird, umso weniger ist eine Stauvermeidung möglich.
Fliessender Spurwechsel wird schon im Vorfeld verhindert.
Sodass am Ende ein Parkplatz entsteht, während vorne einer nach dem anderen, im klemmenden Reisverschluß stecken bleibt.
Das ist wieder typisch deutsch, hoppla, hier komm ich, dann erst die anderen.
Thu Dec 29 07:53:07 CET 2011 |
Antriebswelle133067
so isses, keiner will mehr auf seine vprfahrt verzichten, ich lass generell jeden bus oder lkw vor.. die habens mit ihren dicken kisten schon schwer genug.. ich mit dem pkw hingegen komme doch viel flotter voran..
Thu Dec 29 09:02:18 CET 2011 |
Achsmanschette6824
Hallo Uli G. ... ja, bitte gib mir Rechenhilfe.
Je ein PKW rechts und ein PKW links ergeben ein gleichmäßiges Tempo auf beiden Spuren.
Da rechts noch LKWs fahren, müssen sich zwangsläufig mehr PKWs von links nach rechts einfädeln um ein gleichmäßiges Tempo zu erhalten.
Leider fahren die Volldeppen schon viel zu früh von links nach rechts und werden somit zu Rechtsfahrern, die nun überholt werden ... das macht die rechte Spur hinten langsamer und weitere Rechtsfahrer werden zu Überholern ... grauenvoll!
Ich fahre grundätzlich links vor Reißverschlussstellen und fahre links parallel zu einer Lücke. So weiß mein Nebenmann, dass ich dort auch einfädeln möchte. Wird der Abstand nach vorne zu groß, hüpfe ich vor zur nächsten Lücke und fahre daneben. Wenn ich den Verkehr beobachte kann ich mir durch meinen Abstand nach vorn auch ausrechnen welche Lücken meine Vordermänner nehmen müssten und schaue ob sie das auch tun.
Autofahren erfordert immer Rücksicht und Mitdenken für andere!
Ebenso einfach ist für mich das Kolonnenfahren. Ich fahre auch gerne links, aber ich hasse es auf der linken Spur zu bremsen wenn rechts alles frei ist. Also fahre ich auf die freie rechte Spur und beobachte wie das Bremslicht von Fahrzeug zu Fahrzeug durchgereicht wird.
Ohne dass ich schneller fahre, überhole ich nun rechts die Kolonne aufgrund dessen, dass links gebremst wird. Auf diese Weise bin ich auch schon an Polizeifahrzeugen rechts vorbei gefahren und hab mich weiter vor ihnen wieder eingefädelt.
Mittlerweile fordere ich es auch heraus, denn die dürfen mir gern mal erklären warum ich auf einer freien rechten Spur bremsen muss, nur weil links gebremst wird. 😁
Wenn ich meinen Sicherheitsabstand zum Vordermann nicht einhalten kann, dann fahre ich so versetzt, dass ich dessen Vordermann sehen kann und weiß was da passiert - kann ich ihn nicht sehen, kann ich auch nicht so dicht ranfahren, logisch.
Wenn ich mit einem Transporter unterwegs bin, fahre ich selber so, dass mein Hintermann an mir vorbei schauen kann.
Ganz schlimm finde ich Leute, die meinen mal eben die Bremse anzutippen um nach hinten Abstand zu schaffen ... ja, wie dämlich sind die denn? Abstand nach hinten gibt's nur durch das Beschleunigen nach vorn oder das Wechseln der Fahrspur. Wer beides nicht kann, sollte einfach nix tun und entspannt seinen Stil weiterfahren ohne unnötigerweise zu bremsen.
Gruß, Frank
Thu Dec 29 09:16:30 CET 2011 |
nordlicht
😮 Wenn hier immer gejammert wird: "Korrekter Abstand ist im Kolonnenverkehr nicht möglich!" - da kann ich nur sagen, aus der Sicht des Gesetzgebers ist dann eben die gefahrene Geschwindigkeit dem möglichen Abstand anzupassen und Alles läuft wieder regelkonform. 🙄
... nein, diese Bemerkung ist nicht ironisch gemeint! 😰
(Und es funktioniert wirklich, ohne zum Dauerschleicher zu werden.)
Thu Dec 29 11:44:33 CET 2011 |
elch1964
Da gibts in der Praxis nur ein Problem: wenn man den "eigentlich" vorgeschriebenen Abstand einhält (also nicht den, ab dem man zu Rechenschaft gezogen wird), dann ist der so groß, dass der Vorausfahrende meint, "der da hinten möchte eh nicht überholen" und damit unverdrossen auf der linken Spur bleibt und bei Lücken von mehreren 100 Metern zwischen LKWs nicht mehr auf die rechte Spur wechselt.
Ich habs mal ausprobiert, mit dem Abstandsradar beim Volvo, wenn man nicht den "kürzest möglichen" (und noch korrekten) Abstand wählt, dann fährst man gefühlte Ewigkeiten hinter solchen Vordermännern her.
Wählt man den kürzesten Abstand, dann geht es gereade so eben. Aber oft auch nicht.
So was kann nur funktionieren, wenn sich ALLE an die Regeln halten - da gehört halt dazu, nicht zu dicht aufzufahren, aber eben auch, das Rechtsfahrgebot zu beachten.
Man darf nicht immer nur auf die einen schimpfen, die den Abstand nicht einhalten, sondern muss auch mal über diejenigen nachdenken, die das provozieren (manche gar zum rechts Überholen).
(bitte nicht falsch verstehen: ich überhole nicht rechts und fahre nicht so dicht auf, bin auch noch nie belangt worden und kann das auch nicht gutheißen, aber man muss Dinge auch immer kritisch aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten).
Thu Dec 29 11:49:22 CET 2011 |
Antriebswelle19813
@900erturbo:
Hut ab, du bist mir sehr sympathisch, so sollten mehr PKW-Fahrer denken...🙂
@incognito
auch dir stimme ich zu, gerade mit dem fahren und nicht bremsen auf der rechten Spur...🙂
Thu Dec 29 12:48:24 CET 2011 |
Federspanner6553
Wenn wir aus 80tkm 35tkm machen könnte das von mir kommen. Außer im Kolonnenverkehr mit <80km/h ist es kein Thema den Abstand einzuhalten. Dann schert halt einer mal vor einem ein, und? Der hat das gleiche Recht zu überholen wie ich. Aber im Straßenverkehr wird teilweise härter als in der Formel 1 um jeden Platz weiter vorne gekämpft. 🙄
Lücke bewusst zumachen und dann noch von Rücksicht im Straßenverkehr faseln ist dann das Beste was man bei Abstandsdiskussionen zu lesen bekommt. 😁
Thu Dec 29 12:52:20 CET 2011 |
notting
@Meik´s 190er: Findest du es rücksichtsvoll, wenn einer ohne zu blinken rotzfrech und so schnell wie er nur rüberziehen kann direkt vor deiner Schnauze reinzieht? Ich nicht, passiert aber sehr häufig -> Warum sollte ich als jemand auf der linken Spur also eine Lücke für jemanden auf der rechten Spur freilassen, wenn keiner entspr. blinkt == keiner rüber will?
notting
Thu Dec 29 13:17:43 CET 2011 |
Federspanner6553
Nö, bewusst die Lücke zumachen ist aber genauso wenig rücksichtsvoll. Bei ausreichendem Sicherheitsabstand ist dagegen ein einscheren i.d.R. problemlos möglich, die Ursache liegt also mehr am zu geringen Abstand. Komischerweise stellt sich keiner der Linksdamitkeinerreinkommtengauffahrer die Frage wie er selber nach links gekommen ist oder wie er sich an der Stelle des Rechtsfesthängers verhalten hätte. Sind nämlich meist die selben Leute, erst ich, dann die anderen.
Edit: Komisch dass mir trotz 35tkm pro Jahr relativ selten einer knapp vor die Schnauze zieht so dass ich stärker bremsen müsste. Hält man den Sicherheitsabstand reicht nämlich meist ein kurzes vom Gas gehen. Oder wenn man sieht dass rechts einer auf einen LKW oder anderen langsames Fahrzeug aufläuft vorher schon kurz vom Gas um dem eine Lücke zu geben damit der nicht erst runterbremsen und dann mti 80 nach links muss. Aber ok, das würde Rücksicht und Mittdenken voraussetzen.
Thu Dec 29 13:23:51 CET 2011 |
notting
@Meik´s 190er: Wieso eine Lücke aufhalten, wenn sowieso gerade keine rüberwill == keiner entspr. blinkt?
Einmal hat mich einer rechts überholt als ich gerade vorschriftsmäßig einen LKW überholen wollte und sich sauknapp zwischen mich und dem LKW durchgezwängt -> so ein Arschloch...
notting
Thu Dec 29 18:16:31 CET 2011 |
_RGTech
Solche Kasper kenn ich auch.
In meinem Fall war rechts eine Lücke, die ich unter Missachtung der Abstände gerade so hätte befahren und dann gleich wieder verlassen können, also blieb ich links und hab die Geschwindigkeit (~85 bei erlaubten 100) dem Vordermann exakt angepasst. Und natürlich kommt einer hinten an, zack rechts, vorbei, links rein (schon so mit 3-4 Metern vor mir, höchstens...) und gleich gebremst, weil ja vor ihm trotzdem einer in meiner Geschwindigkeit war. Aber typischerweise kann man das frisch nach dem Einscheren nicht abschätzen und bremst stärker als nötig -> damit musste ich auch bremsen (vom Gas hätt ja nicht mehr gereicht).
Dass ich den beim nächsten LKW hab auflaufen lassen, als links wieder frei war, versteht sich von selbst...
oder man guckt durch, vorausgesetzt die Höhe passt und man hat keine Scheibenfolie/Kastenwagen/Urlaubsauto vor sich.
So ging's einem in meinem Nachschulungstermin '01. Konnte er nicht nachweisen, klar, gab kein Video... daher Punkte und Entzug 🙁
Geht aber auch noch besser, in der selben Nachschulung saß noch einer, der wegen Nötigung und Rechtsüberholen angezeigt wurde - von einem, der links erst bremste und dann ohne Blinker nach rechts zog, wo der Beschuldigte eben nur noch vollbremsen oder nach rechts (auf die Verzögerungsspur, zum Glück, sonst hätts keinen Platz gehabt) ausweichen konnte.
Klar war's die falsche Entscheidung, rechtlich gesehen. Aber in so einem Schreckmoment möcht ich auch nicht wissen, was ich dann alles falschmache.
Aber bitte nur, wenn (was im Beitrag fehlt) dadurch keine PKW-Fahrer ausgebremst werden. In den allermeisten Situationen kann man ja durch leichte Veränderung der Fahrpedalstellung schon erreichen, dass eine passende Lücke entsteht - vor oder hinter einem, je nach Geschwindigkeit und -sunterschied.
Reflexartig bremsen oder nach links wechseln jedenfalls werde ich mir nicht angewöhnen. Platz machen, wenn möglich, aber schon (man kennt ja die Ausfahrten und kann durch Beobachten des rückwärtigen Verkehrs bereits vor der Einfädelstelle gucken, ob Luft ist, und man sieht meistens auch, was reinkommt und wie schnell!).
Echt?
Ich immer auf der auslaufenden und damit einfädelnden Spur, also auch mal rechts 😉 Ist manchmal unglaublich, wie weit man so kommt, nur weil alle schon Kilometer (nicht lachen, ist bei einer Nachtwanderbaustelle ohne KM-Angabe bis zur Verengung tatsächlich 2,3 km so gewesen!!!) vor der Engstelle einscheren und dann nix mehr vorangeht.
Das musste ich beim Lesen der Beiträge auch denken...
Ich schätze das meistens so ab, dass ich durch 2 LKWs durch direkt auf die Verzögerungsspur komme und somit die Zeit, in der alle Beteiligten zu wenig Abstand halten, so minimiert wie möglich ist.
Kommt zum Glück eher selten vor, weil oft schon etwas vorher eine Lücke ist, die mir dann bis zum Verlassen reicht. Manchmal hat man aber schon das Pech.
*seufz* Und dann kassierst du trotz ohnehin schon starker Bremsung und geringem Abstand des Hintermanns, dem dann auch kurz mal die Düse geht, hinterher noch einen Stinkefinger von der Trulla.
Ich kann's auf den Tod nicht ab, wenn Leute erst nicht abwarten und dann nicht beschleunigen können. Das widerspricht sich doch! Es kann doch nicht zuviel verlangt sein, mal einen der 3 Spiegel zu nutzen und wenn ein Hindernis langsam in Sicht kommt, die Geschwindigkeit schon vor diesem so zu verändern, damit man links eine Lücke findet, ohne dort jemanden zu blockieren. Mach ich doch auch ständig, dann muss ich halt mal 200 Meter von 130 auf 90 (nicht mal) runter, kurz hinter einem LKW her, und dann in dessen Windschatten in eine ankommende größere Lücke reinbeschleunigen (dafür hab ich dann ja genug Abstand).
Jetzt könnten wir auch noch lange übers Rechtsfahrgebot klagen und dass es auch bei komplett leerer AB oder bereits sichtbaren Missverständnissen links den Mittelspurpennern immer noch völlig schnuppe ist, dass rechts auf >1 km komplett frei ist.
Und manchmal sogar der bessere Asphalt.
Aber das gibt sicher wieder ein anderes Thema hier...
Thu Dec 29 19:13:54 CET 2011 |
Druckluftschrauber31419
@andyrx:
ok, so zieh ich jetzt nich in die Lücke, dass ist zu extrem, ich scher halt, je nach Situation in den Sicherheitsabstand rein, geb "Stoff", (soweit das mit kompressormäßigen 163 Automatikps geht😉) schließe meinen Überholvorgang ab, bzw pass mich an.
Jaja, die Gaspedalnichtfinder, da könnt ich mich auch aufregen, ich mein is ja ok, wenn Mann/Frau nitt so kann wie Mann/Frau hintendranne, aber wenn mal ne ausreichende Lücke rechts vorhanden ist(so ab ca 1km😉 Länge)kann Mann/Frau ja mal rüberfahren, alles andere proviziert meiner Meinung nach nicht ganz STVO mäßiges Verhalten, bzw Reaktionen...
Die Tage war ich auf den Autobahnen im Frankfurter Raum unterwegs: so tachomäßige 170-180, im Rückspiegel aus Respektentfernung ne Lichthupe wahrgenommen, der Hintermann/frau ist kurz mal näher gekommen, Abstand wurde wieder hergestellt, ich konnt nitt direkt rüber, hab im Rahmen meiner Möglichkeiten beschleunigt, für mich passende Lücke erspäht, rechtzeitig meinen Spurwechsel angezeigt und schwuppss war der E vorbeigezischt, so kann´s auch gehen...😉
Thu Dec 29 21:25:08 CET 2011 |
andyrx
.........genau so muss das sein😉
MfG Andy
Fri Dec 30 09:24:42 CET 2011 |
EmeraldBay
@Georg266: je mehr Leute in deinen Sicherheitsabstand ziehen, desto mehr musst du vom Gas gehen bzw. leicht bremsen, um den Sicherheitsabstand wieder herzustellen. Ist dir dabei klar, dass sich dies nach hinten potenziert? Das nennt man Zierharmonika-Effekt und ist seit Jahrzehnten als Hauptursache für "Staus aus dem Nichts" und Auffahrunfälle bekannt.
Was dich nicht stört, stört deinen Hintermann schon etwas mehr, dessen Hintermann noch viel stärker und 2-3 Fahrzeuge weiter hinten muss jemand schon voll in die Eisen.
Isoliert betrachtet, ist es in der Tat nicht schlimm aber in der Gesamtbetrachtung stört es mich gewaltig, wenn sich Leute mit niedriger Geschwindigkeit gewaltsam in die Lücke drängen.
Fahrer wie ChiefJoseph, die dann rechts bleiben, handeln klug und umsichtig. Sollte ich links bleiben, dann habe ich nur 2 Möglichkeiten: entweder etwas dichter auffahren, um dies zu unterbinden ohne dass sich der Vordermann bedroht fühlt - oder sogar mehr als Mindestabstand einhalten. Letzteres führt meist dazu, dass mein eigener Hintermann auf 5 m auffährt weil er die Kolonne 100 m vor mir nicht mehr sieht 😁.
Eine Anmerkung noch von mir: solche Volla****, wie eben von mir beschrieben, werden immer zahlreicher. Mitschuld haben m.E. diejenigen, die nach dem Motto "der Klügere gibt nach" bei nächster Gelegenheit rechts ziehen. So belohnen sie diese Rowdys für ihr Fehlverhalten auch noch, bremsen möglicherweise einen Lkw auf der rechten Spur aus und kommen nur noch mit Mühe auf die linke Spur zurück. Merke "wenn der Klügere nachgibt, gewinnen die Dummen" 😁. Ich beobachte nicht selten, vor allem im Feierabendverkehr auf der A3 bei Frankfurt/Wiesbaden oder auf der A57 Köln-Krefeld solche Drängler, die wirklich JEDES Fahrzeug, dutzendfach bis hundertfach, eines nach dem anderen, bedrängen, um sich Meter für Meter nach vorne zu "kämpfen". Hier kann ich wirklich nur appellieren, sich nicht einschüchtern zu lassen und zu "mauern" bis die Strecke wieder frei ist. Irgendwann beruhigt sich der Idiot wieder, spätestens bei 2 gescheiterten Versuchen, rechts zu überholen.
Sat Dec 31 02:20:03 CET 2011 |
Federspanner11185
Wenn man mal wissen will, wie es zu Massenkarambolagen kommen kann, muss man nur mal die Kommentare hier lesen...
Sat Dec 31 06:56:05 CET 2011 |
Speedy1st
Der Andy stellt aber auch gerne provozierende Themen hier rein, meinliebermann.
Is doch immer wieder erheiternd, zuzusehen wie Gespräche über Autofahren in Deutschland ausarten.
Die Probleme bei diesem Thematik sind so zahlreich, es ist müßig darüber zu schreiben.
Sun Jan 01 17:40:23 CET 2012 |
Standspurpirat38000
Man kann sich in Foren über die Unfähigkeit der deutschen Autofahrer aufregen und auslassen, im Alltag steht man deretwegen in unnötigen Staus.
Der typisch deutsche Egoismus steht dem Deutschen selbst und anderen im Weg.
Mon Jan 02 12:01:02 CET 2012 |
Reifenfüller11302
nee, aber meine Motorhaube und Stoßstange sind von Steinschlägen demoliert, weil solche Ar..löcher einen dauernd völlig sinnlos schneiden und sich in den Sicherheitsabstand reinquetschen müssen.
Deine Antwort auf "Abstand auf der Autobahn--> Gesetze praxisgerecht..??"