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29.12.2015 19:02    |    Andi2011    |    Kommentare (56)    |   Stichworte: Metalboard

Er war nie ein Rockstar wie die Mainstream Presse ihn gewollt hätte, er hatte Ecken und Kanten und manch Pressevertreter hatte schlaflose Nächte vor einem Interview mit Lemmy.

Wer ihn in den letzten Monaten in Interviews oder auf der Bühne sah wusste, Lemmy ist krank und es war klar, er ist doch nicht unsterblich, trotzdem...

 

 

 

"There is no easy way to say this…our mighty, noble friend Lemmy passed away today after a short battle with an extremely aggressive cancer. He had learnt of the disease on December 26th, and was at home, sitting in front of his favorite video game from The Rainbow which had recently made its way down the street, with his family.

We cannot begin to express our shock and sadness, there aren’t words.

We will say more in the coming days, but for now, please…play Motörhead loud, play Hawkwind loud, play Lemmy’s music LOUD.

Have a drink or few.

Share stories.

Celebrate the LIFE this lovely, wonderful man celebrated so vibrantly himself.

HE WOULD WANT EXACTLY THAT.

Ian ‘Lemmy’ Kilmister

1945 -2015

Born to lose, lived to win..."

 

So wie die Band es in ihrem Statement wünscht will ich es tun, mich heute an ihn erinnern, sein Rock`n Roll Leben feiern, seinen Einfluss, den er auf die Szene und auch mich hatte, ich erinnere mich an ein kurzes Treffen mit ihm vor einigen Jahren hinter der Bühne eines großen Festivals und an viele unsterbliche Songs...mit einem Glas meines besten Whisky und einer der besten Motörhead Balladen im Ohr - Godspeed Lemmy!

 

Danke für`s lesen!

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26.01.2015 20:58    |    Andi2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Metalboard

Mein Musikgeschmack ist recht breit gefächert, aber der Bereich aus dem ich komme und in dem ich nach wie vor hauptsächlich zu hause bin ist definitiv alles was mit Rock und Metal zu tun hat.

 

Einige der Metal/Rock/Fans hier auf MT die meinen Blog und die METALBOARD Rubrik kennen, haben schon mal gefragt, wie das denn so ist "Backstage" oder wie der ein oder andere Musiker denn "privat" so tickt...wie es mal mit einem Blog darüber wäre, also werde ich den Interessierten heute in diesem Blog mal ein paar Einblicke geben.

 

 

Ja, so etwa in der Mitte der 80er Jahre als im Ruhrpott die Thrash-Metal-Welle richtig losbrach, hatte ich (wie wohl viele andere auch) sogar selbst eine völlig unbekannte Band in der ich Bass spielte und wir trafen uns mit den (damals noch recht unbekannten) heutigen Szenegrößen wie Kreator, Sodom, Assassin usw. in den diversen Proberäumen, auf Konzerten und natürlich auf diversen Partys, eine geile Zeit war das!

 

Bis heute habe ich daraus diverse Verbindungen in die Szene und aus der ein oder anderen Bekanntschaft wurde auch Freundschaft, sei es zu diversen Musikern aber auch zu Manager/Innen usw.

Bis heute ist das so und ermöglicht mir eben auch oft, zu diversen Festivals oder Konzerten zu gehen und Bereiche zu sehen oder Leute zu treffen, die der "normale" Fan so nicht immer sieht. Soviel zum Hintergrund.

 

 

Für mich ist das eine bis heute schöne und spannenden Sache, so habe ich mit manchem "Idol" meiner Jugend wie Scott Ian oder Nico McBrain schon mal ein Bier trinken und/oder etwas Smalltalk halten können.

 

 

Aber was passiert da so auf Tour oder auf einem Festival hinter den Kulissen?

 

Nun ganz grundsätzlich mal: IMMER DAS SELBE :D

 

Hier mal meine Sicht der Dinge als "Unbekannter Schmarotzer" hinter den Kulissen, der ab und an mitfährt aber nicht vor Publikum steht...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf einem Festival sieht es normalerweise so aus - du reist an, entweder mit dem Tourbus (so etwa alle größeren Bands haben über ihre Plattenfirmen einen Nightliner, die ganz großen wie Iron Maiden haben aber eigene Hotels und werden mit Limos nur zum Auftritt angekarrt und dann wieder zurück, Rockstar at it`s best Klischee:D) oder wenn es nur ein Auftritt ist auch mal selbst mit dem Auto.

 

Bei der Anfahrt telefonierst du mit dem Management, die sagen dir wo du genau anfahren sollst, meist Security Bereich wo auch die Busse und LKW mit Bühnenkram rein fahren, dann gibt es Backstagepass, eventuell Parkausweis, kurze Einweisung ins Line Up des Tages und dann... heisst es meist warten...

 

Man geht sich vielleicht den ein oder anderen Auftritt ansehen, oder besucht Musikerkollegen aus anderen Bands, isst zusammen was beim Catering...dann wieder warten, abhängen, im Netz surfen, im Bus sitzen und Playstation spielen, hier und da ein Interviewtermin, evtl. ein Meet and Greet mit Fans...

Dann der Auftritt, (manchmal) danach noch Autogramme, Fotos mit den Fans, Smalltalk - ab in den Bus und wahlweise Party oder Fernsehen/DVD/Playstation. Ab einem gewissen Bekanntheitsgrad ist es dir als Musiker unmöglich über ein Festival oder durch einen Konzerthalle zu schlendern, da du in der Regel auch mir Kapuze oder Schirmmütze usw. doch spätestens nach 5 Minuten erkannt wirst und dann ist`s vorbei mit der Ruhe.

 

 

Auf Tour wird das ganze find ich noch härter:

Ankommen mit dem Bus am Spielort, Halle ansehen, Backstage ansehen, Klamotten reinbringen, Catering, Mails checken, Interview(s), warten...warten, warten....Auftritt! 100% Adrenalin und Action!!!! Danach: Backstage, abklatschen, Duschen, Interview(s), evtl. noch was Essen mit anderen (Vor-) Bands, Manöverkritik zu evt. Setlist, Bühnenshow, Pyros, Sound...dann wieder Nightliner, Abfahrt...

am nächsten Tag fast zu 100% wieder genau so, manchmal 3 Wochen, manchmal 3 Monate, je nachdem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Hause ist es meist so, dass man ein oder zwei Tage braucht, dann heisst es Freunde treffen und mit denen normale Sachen machen (Kino, einkaufen, grillen, Spieleabende, Film schauen, mit den Ehefrauen shoppen gehen) und weiter arbeiten am nächsten Album, an Verträgen, an der nächsten Tour, sich um Merchandising kümmern, Websides pflegen, neue und alte Sponsoren treffen.

 

 

Auch für mich ist es manchmal schon komisch gewesen, wenn ich mit jemandem ganz privat und normal unterwegs bin, z.B. im Kino und derjenige wird dann erkannt (ja, Metalfans sind ÜBERALL:D) manchmal ist das lustig, manchmal nervig und ich kann sicher sagen was die häufigste Frage ist die Fans stellen wenn sie eines ihrer Idole zufällig privat treffen, die Frage wird in 99,9% aller Fälle gestellt: "Was machst DU den HIER?":D

 

Also hinter den Kulissen ist vieles sehr normal, in der Regel perfekt durchorganisiert, manchmal langweilig und doch irgendwie besonders.

 

 

Toll finde ich bis heute, bei aller Routine auch bei Metalbands die seit Jahren/Jahrzehnten dabei sind, ein wirklicher Großteil der Musiker hat immer noch echt Bock auf das was sie da tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe euch hat dieser kleine Bericht etwas Spass gemacht!

 

Danke für`s lesen!

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14.05.2014 15:54    |    Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Metalboard

Metalheads, heute seid ihr mal wieder an der Reihe, denn die METALBOARD Rubrik lag zugegebenerweise seit dem Tod von Slayers Jeff Hanneman etwas auf Eis.

Umso mehr ein Grund mal wieder eine Band im Blog vorzustellen, deren Musik mir bei Autofahrten immer wieder Spaß macht: SABATON

 

Auf SABATON wurde ich aufmerksam im Jahr 2005 als mir ein Freund die CD „Primo Victoria“ vorspielte und ich die sehr gut fand, coole Gitarren, einprägsame Stimme, guter Metal.

Kurz darauf ergab sich die Gelegenheit, Sabaton im Ruhrgebiet auf der Bühne zu sehen. Kaum jemand kannte die Jungs aus Falun in Schweden, die da auf der Bühne standen und sich vor etwa 80 Nasen den Hintern abspielten und eine Show abzogen, als spielten sie grad vor 10.000 Fans!

 

Ich war begeistert und kaufte mir neben der Primo Victoria CD auch gleich „Fist for Fight“, die eigentlich erste Promo CD.

Einen Backstage Bereich gab es in dem Mini-Club nicht, nur sowas wie einen Umkleideraum, also stand die Band 10 Minuten nach dem Konzert mit den verbliebenen Zuschauern im Foyer und zischte ein paar Bierchen und unterhielt sich nett…sympatisch kamen die Jungs da rüber,ohne Frage!

Ein Jahr später platze besagter Club aus allen Nähten als sie wieder kamen und spätestens da war mir klar, Sabaton haben das Zeug ganz groß zu werden. „Attero Dominatus“ die nächste CD, schlug ein wie eine Bombe und es folgte die erste Europa Headliner-Tour.

 

 

2008 kam „The Art Of War“ auf den Markt und zeigte die Qualität die Sabaton haben: Erdige Hymnen und gitarrenlastigen Heavy-Metal miteinander zu verbinden. Ich würde sie da noch am ehesten mit früheren MANOWAR vergleichen. Für mich waren die Alben danach nicht mehr so besonders, Sabaton fährt einen Stil wie AC/DC, im Prinzip schreiben sie fast immer die gleichen Songs, das aber durchgängig gut.

Das muss – wie man an vielen großen Bands sieht- aber ja nicht schlecht sein. Erfolgreich sind sie allemal geworden und nichts spricht dafür, dass sich das bald ändert.

 

Ich mag Sabaton nach wie vor und werde sie wohl in Kürze auf dem FORTAROCK Festival mal wieder in Aktion erleben. Beim Autofahren machen Sabaton mir nach wie vor Spaß

Wie siehst bei euch aus Metalheads?

 

Danke für`s lesen!

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03.05.2013 10:26    |    Andi2011    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Metalboard

"Slayer is devastated to inform that their bandmate and brother, Jeff Hanneman, passed away at about 11AM this morning near his Southern California home. Hanneman was in an area hospital when he suffered liver failure. He is survived by his wife Kathy, his sister Kathy and his brothers Michael and Larry, and will be sorely missed.

Our Brother Jeff Hanneman, May He Rest In Peace (1964 - 2013)"

 

 

 

Ein trauriger Tag für alle Fans des Heavy Metal.

Mit nur 49 Jahren verstarb gestern gegen 11 Uhr Jeff Hanneman, Gitarrist und Gründungsmitglied von SLAYER, einer der bekanntesten und beliebtesten Metalbands, an einem Leberversagen.

Hanneman wurde 2011 von einer Giftspinne gebissen, dieser Biss führte zu einer s.g. nekrotisierende Fasziitis im rechten Arm die ihn außer Gefecht setzte und zu einer schweren bakteriellen Infektion führte. Hanneman verlor fast seinen Arm und musste sich in den vergangenen Monaten mehrfach operieren lassen.

Bei SLAYER wurde er als Gitarrist durch Gary Holt von EXODUS bei Live-Auftritten vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die genaue Ursache für das plötzliche Leberversagen ist bislang nicht endgültig geklärt, es wird ein Zusammenhang mit der schweren Infektionserkrankung durch den Spinnenbiss vermutet.

Hanneman hinterlässt Frau Kathy und seine Geschwister Michael, Larry und Kathy.

 

 

Besser als der Journalist Julian Weber es in der online Ausgabe der taz formuliert, kann man einen Nachruf auf ihn eigentlich nicht schreiben. Ruhe in Frieden und danke für viele tolle Konzerte und Stunden vor der Musikanlage, Jeff!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:RockHard/Facebookseite Slayer/Google Bildersuche


09.10.2012 22:14    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Metalboard

Es gibt Musik und es gibt Blues Rock und es gibt Bands, die Blues Rock spielen und es gibt eine Band, die Texas-Blues-Rock spielen: ZZ-Top

 

1969 in Housten Texas von Billy Gibbons gegründet sind ZZ-Top bis heute unverwechselbar und ihr Mix aus Hardrock, Boogie, Country und Blues ebenso.

In Verbindung mit Sonnenschein, einer langen Straße und einem entsprechenden Gefährt unter dem Hintern sind ihre Songs mit das Beste, was einem das Leben in so einem Moment bieten kann.

 

 

 

Billy Gibbons, Dusty Hill und Frank Beard kreierten diesen Mix den jeder sofort erkennt und für die Gitarrenriffs in Songs wie

Legs, Sharp Dressed Man, Esther Be The One, My Head's In Mississippi, Tush, Gimme All Your Lovin', Sleeping Bag,

La Grange, Doubleback um nur mal einige zu nennen, würde manche Band Oma und Seele verkaufen!

 

 

Die Bärte als eines ihrer Markenzeichen kamen erst Ende der 70er Jahre hinzu, genauso wie die Fellgitarren, Strass-Jacken und natürlich die dunklen Sonnenbrillen – kann man noch cooler aussehen?

ZZ-Top hätten auch problemlos in meiner „Coole Typen“ Rubrik Platz finden können, denn aufmerksam wurde ich in den 80er Jahren erstmals auf ZZ-Top, nicht zuletzt auch durch ihre Videos mit dem bekannten Hot Rod und den netten Mädels - vor allem aber wegen ihrer mitreißenden Songs.

 

Schaut man sich heute ZZ-Top live an, gibt es nicht mehr die halbnackten Backgroundsängerinen zu sehen und auch die Lightshow ist deutlich spartanischer als früher, dass alles ist aber dafür einem noch mal gesteigerten Coolness-Faktor gewichen

– und ich rede hier über Musiker die alle die 60 deutlich überschritten haben. Wenn man mit über 60 noch so drauf ist, hat man wohl alles richtig gemacht!

 

Beweisen müssen die Jungs eh niemandem mehr etwas, über 50 Millionen verkaufte Alben, immer noch ausverkaufte Konzerte und die Mitgliedschaft in der legendären Rock and Roll Hall of Fame sind Beweis genug für den weltweiten Erfolg der drei Rocker.

Bill Gibbons ist übrigens auch ein großer Autofan und besitzt neben jeder Menge Gitarren auch diverse nette Fahrzeuge wie einen umgebauten 1932er Ford Roadster mit einem V8 Flathead-Motor oder einen „Cadzilla“ - ein Custom Cadillac Sedanette aus 1948 mit einem 8,2 Liter Bigblock der für die Präsidentenlimousine, von denen es nur zwei Stück gab, gebaut wurde.

Ein 1961er Cadillac Coupé De Ville gehört auch dazu aber auch „Alltagswagen“ wie ein Lamborghini LP640 Roadster.

 

Ja - Rockstar zu sein hat nicht nur Nachteile;)

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Quellen:Rock Lexikon,Google Bildersuche


16.07.2012 21:47    |    Andi2011    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Metalboard

Im Metalboard will ich heute einen besonderen Musiker mit einem kleinen Nachruf ehren, der mit DEEP PURPLE weltweite Erfolge feierte : Mr. Jon Lord

 

Wie aktuell zu lesen ist, ist Jon Lord heute mit 71 Jahren verstorben.

 

Nicht nur DEEP PURPLE Fans dürfte der Name Lord etwas sagen, galt er doch bis heute als einer der besten Keyboarder der Welt.Sein Hammond-Orgel- Sound sorgte in jedem Fall für den unverkennbaren Stil von PURPLE.

 

Deep Purple haben mit Lord echte Meilensteine des Hard-Rock geschrieben, so etwa jeder, der wie ich Anfang der 80er Gitarre spielen lernen wollte, konnte als erstes "Smoke on the water" spielen.

Unvergessene Klassiker wie "Child In Time", "Highway Star", „Space Truckin’" wären ohne das Mitwirken von Lord undenkbar.

In den letzten Jahren widmete Lord sich mehreren Blues-Projekten und arbeitet auch wieder verstärkt im Klassik Bereich.

 

 

"It is with deep sadness we announce the passing of Jon Lord, who suffered a fatal pulmonary embolism today, Monday 16th July at the London Clinic, after a long battle with pancreatic cancer. Jon was surrounded by his loving family.

Jon Lord, the legendary keyboard player with Deep Purple co-wrote many of the bands legendary songs including Smoke On The Water and played with many bands and musicians throughout his career.

 

Best known for his Orchestral work Concerto for Group & Orchestra first performed at Royal Albert Hall with Deep Purple and the Royal Philharmonic Orchestra in 1969 and conducted by the renowned Malcolm Arnold, a feat repeated in 1999 when it was again performed at the Royal Albert Hall by the London Symphony Orchestra and Deep Purple.

Jon’s solo work was universally acclaimed when he eventually retired from Deep Purple in 2002.

 

Jon passes from Darkness to Light.

 

Jon Lord 9 June 1941 – 16 July 2012."

(Quelle: Homepage Jon Lord)

 

 

Godspeed Mr. Jon Lord and Child In Time at volume 10 !

 

Danke für`s lesen!

 


25.02.2012 19:35    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Metalboard

 

Wenn es einen Song gibt, mit dem meine perfekte Autofahrt beginnen sollte, dann ist das: "That`s the way I wanna Rock`n Roll" von AC/DC - egal ob im Käfer, im Cadillac Deville Cabrio oder im Ferrari.

 

In Anbetracht der Tatsache,dass AC/DC doch wohl jedem bekannt sein dürfte, geht es heute im METALBOARD um eine der größten echten Hardrock Bands der Welt.

1973/74 spielen AC/DC Songs von Chuck Berry und den Beatles und einigen Eigenkompositionen bei ihren Auftritten . Kurze Zeit später trifft ein gewisser Ronald Belford - besser bekannt als Bon Scott zur Band und bald darauf kommt die erste Platte "High Voltage" in die Läden.

 

Rotzige Gitarren mit Blues-Einschlag und die rauchige Stimme von Scott in Verbindung mit Texten über Party, Wein, Weib und Gesang sorgen schnell für Erfolg bei den Fans - weniger beim so genannten Establishment...

 

...noch dazu kommt ein rotziger Typ in Schuljungenuniform, der dem geneigten Publikum schon mal den blanken Hintern entgegen reckt, wie ein Irrer über die Bühne fegt und dabei nicht mal eine Sekunde zum Stillstand kommt, woran sich übrigens bis heute wenig geändert hat.

 

 

Jedenfalls breitete sich das AC/DC-Virus über Europa und auch in den Staaten schnell aus und 1979 erscheint "Highway To Hell", das AC/DC weltweit zum Durchbruch verhelfen soll, doch dann ist plötzlich alles anders...

Am 19. Februar 1980 stirbt Bon Scott in London und ob die Band weitermacht, oder sich auflöst, ist die Frage die alle beschäftigt...

 

Überraschend schnell finden AC/DC jedoch in Brian Johnson einen würdigen Nachfolger mit einer Stimme,die Scott`s ähnelt und perfekt zur Band passt.Die Fans allerdings sind nach dem Erfolg von "Highway to Hell" mehr als skeptisch, ob die Band es schafft an die Erfolge anzuknüpfen.

 

 

"Back in Black" ist die passende Antwort darauf und auch in den weniger rockigen 90ern schaffen es AC/DC eine der großen Bands zu bleiben. "Thunderstruck" wird bis heute in allen möglichen Radios und auf Partys regelmäßig gedudelt.

 

AC/DC können es sich heute leisten nur noch unregelmäßig Platten zu veröffentlichen und sie können es sich auch leisten, ihren Stil einfach nur beizubehalten oder nur um Nuancen zu verändern. AC/DC sind eine Institution und wenn mal eine neue Scheibe wie 2008 "Black Ice" erscheint ist eines sicher, die Stadien werden ausverkauft sein.

 

AC/DC Songs gehören für mich zum regelmäßig zum Autofahren dazu, wie seht ihr das? Habt ihr einen AC/DC Lieblingssong im Auto oder sonstige Erinnerungen die ihr damit verbindet?

 

Danke für`s lesen!


28.12.2011 22:47    |    Andi2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Metalboard

In meiner "Metalboard-Rubrik" und der Serie Meilensteine werden in loser Reihenfolge diverse Scheiben behandelt, die nachweislich das Genre mit all seinen Spielarten geprägt haben und/oder auch einfach nur meinen Musikgeschmack beeinflusst haben:

1979 erschien eines der für mich besten Alben der Musikgeschichte, nämlich das Konzeptalbum "The Wall" von Pink Floyd.

 

Erst als Doppel LP erschienen, habe ich es heute natürlich als Doppel CD und als MP3 aber egal in welcher Form, "The Wall" ist für mich eines der besten Stücke Musik - auch wenn das Album weniger von der Band selbst, als eher von Roger Waters im Alleingang geschrieben wurde.

Es beinhaltet eine fabelhaft gemachte Geschichte, soundtrackähnliches totales Kopfkino und extrem emotionalen Gesang und verdichtet das alles zu einer Atmosphäre, der ich mich als gut 10 Jähriger schon nicht entziehen konnte.

 

1980/1981 gab es genau vier Aufführungen - nein eher gewaltige Inszenierungen, wie ein Musical- von "The Wall" eine davon in der Dortmunder Westfalenhalle und wer war dabei? ....Nein leider nicht ich, sondern meine 9 Jahre ältere Schwester:rolleyes:

Sie erzählt heute noch davon...

 

Alan Parker drehte einen nicht minder genialen Film zu "The Wall" der 1982 erscheint. Bob Geldof spielte darin die Rolle des Musikers "Pink" und zog sich darin sehr glaubwürdig hinter seine geistige Mauer zurück.Der Film macht in meinen Augen erst visuell die Bedeutung der Texte und der Musik des Albums richtig deutlich.

 

 

1990 wurde "The Wall" zu den Feierlichkeiten nach dem Mauerfall von Roger Waters auf dem Potsdamer Platz aufgeführt, zusammen mit vielen Gastmusikern wie den Scorpions, Marianne Faithfull, Van Morrison u.v.a.

Gigantisch inszeniert und angelehnt an die opulente Bühnenshow der damaligen vier Aufführungen, war das durchaus ein Ereignis - auch wenn manche Fans das anders sehen. Ich fand es klasse gemacht unter den recht schwierigen Umständen und der knappen Zeit und seh mir die DVD noch heute gern an.

 

 

 

 

 

 

 

"The Wall" - ein absoluter Meilenstein der progressiven Rockgeschichte, von einer Band die hunderte andere Bands inspirierte.Dieses Album bedeutet mir persönlich so viel, weil es meine Kindheit musikalisch mit prägte.

Durch dieses Album begann ich mich mit 10 Jahren für andere Musik als die aus dem Mainstream-Radio zu begeistern und natürlich passte "Another brick in the wall" auch in meiner Schulzeit oft perfekt ins Geschehen...

 

 

Habt ihr Erinnerungen an "The Wall" oder gar eine damit verbundene Geschichte?


23.12.2011 22:49    |    Andi2011    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Metalboard

2010 war bereits überschattet durch den Tod von Ronnie James Dio einem der allerbesten Sänger der Metal Szene und einigen weiteren Rockern die für immer ihre Instrumente beiseite gelegt haben. Aber auch im ablaufenden Jahr 2011 gab es leider wieder herbe Verluste zu verzeichnen und an einige davon will ich heute kurz erinnern...

 

 

 

Einer der größten Gitarristen dieses Planeten hat uns in 2011 verlassen: Gary Moore wurde am 6 Februar tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden, er starb an einem Herzinfarkt

 

Da war zum Beispiel im Januar Dirk Strahlmeier, bekannt als Strahli und ehemaliger Gitarrist von SODOM, die damit neben Chris "Witchhunter" Dudek, bereits ein zweites ehemaliges Bandmitglied verloren haben.Strahli starb im Januar in einem Düsseldorfer Krankenhaus.

 

Phil Kennemore von Y&T wird seinen Bass nie mehr schwingen, er erlag am 07. Januar seinem Krebsleiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Februar starb Phil Vane, Sänger von EXTREME NOISE TERROR und einer der Mitbegründer der Grind-Szene mit nur 46 Jahren und ihm folgte im März mit nur 44 Jahren Mike Starr, der Basser von ALICE IN CHAINS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der langjährige Drummer von MANOWAR Scott Columbus wird nie wieder seine Schlagstöcke schwingen, er starb völlig unerwartet am 4. April im Alter von nur 54 Jahren. Scott spielte Klassiker der Metalszene wie "Hail To England" oder "Into Glory Ride" ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chumly Porter, Bassist der Crossover Legende D.R.I. starb am 5.Juni mit 41 Jahren und die MOTÖRHEAD Legende Michael "Würzel" Burston folgte ihm am 9 Juli, als er mit 61 Jahren an einem Herzleiden verstarb.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem 2008 bereits LOUDNESS Schlagzeuger Munetaka Higuchi seinem Krebsleiden erlag, verlor die Band am 17. Juli eine weiteres ehemaliges Mitglied, Basser Taiji Sawada ging nur 45 jährig aus dem Leben, am 17. Juli lies seine Familie alle lebenserhaltenden Maschinen abschalten nach dem er für Hirntot erklärt wurde...

 

 

Der Tod gehört zum Leben dazu und trotzdem sind da einige der Großen der Rock/Metal/Hardcore Szene gegangen,die man schmerzlich vermissen wird.

Ihr dürft die Liste gern ergänzen, wenn euch noch jemand einfällt oder ihr einen Namen der Szene hier vermisst.

 

Play it loud wherever you are!


21.09.2011 21:36    |    Andi2011    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Metalboard

Heute beginnt in meiner "Metalboard-Rubrik" die neue Serie MEILENSTEINE.

Hier werden in loser Reihenfolge diverse Scheiben behandelt die nachweislich das Genre mit all seinen Spielarten geprägt haben und/oder auch einfach nur meinen Musikgeschmack entscheident beeinflusst haben. Starten wir also heute mit einem absoluten Klassiker der sich aufdrängt, aber nicht nur weil er dieses Jahr seinen 25. Jahrestag feiert:

Am 7. Oktober 1986 erschien eines der wegweisenden Alben der Metal-Geschichte: REIGN IN BLOOD

 

Zehn Songs,die in einer damals ungekannten und unnachahmlichen Art direkt ins Herz trafen und den Metal um eine gehörige Punk/Hardcore-Note bereicherte ohne zu kopieren, rund 30 Minuten die einen atemlos zurückließen und lassen – eine Platte die Geschichte schrieb und auf einer Stufe steht mit Metallica`s Meilenstein „Master of Puppets“

 

Rick Rubin hat zusammen mit Toningenieur Andy Wallace und der Band ein Meisterwerk geschaffen,dass als Referenzwerk eines ganzes Genres gilt.

 

Meine erste Begegnung mit „Reign in Blood“ war kurz nach der Veröffentlichung.Ein Freund von mir war einer der Ersten, der sich die Scheibe als Kassette holte (aufgrund der Kürze der Songs,waren A und B Seite identisch) und sie mir vorspielte.

 

 

1. Angel of Death – 4:51

 

2. Piece by Piece – 2:02

 

3. Necrophobic – 1:40

 

4. Altar of Sacrifice – 2:50

 

5. Jesus Saves – 2:54

 

6. Criminally Insane – 2:23

 

7. Reborn – 2:11

 

8. Epidemic – 2:23

 

9. Postmortem – 3:27

 

10. Raining Blood – 4:17

 

 

 

 

Ich war nach einer halben Stunde wie an die Wand genagelt und mein Weg führte mich zuerst auf mein Fahrrad und von dort aus direkt in meinen Lieblingsplattenladen und die LP war gekauft, später folgte die CD Version und heute hab ich die Platte natürlich auf einem USB Stick mit im Auto. Ich weiß nicht wie oft ich „Reign in blood“ in den letzten 25 Jahren gehört habe, vielleicht tausend Mal oder mehr? Wie oft ich mir das Cover angesehen habe – keine Ahnung!

Langweilig wurde mir mit der Scheibe nie!

 

Auf MT gibt es genug Metalheads, Crossover-Fans, Hardcorler usw. die diese Scheibe kennen müssen,also:

Habt ihr Erinnerungen an euren ersten Kontakt mit „Reign in Blood“ und was bedeutet euch dieser Meilenstein?


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

The Walking Dead

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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