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28.12.2011 22:47    |    Andi2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Metalboard

In meiner "Metalboard-Rubrik" und der Serie Meilensteine werden in loser Reihenfolge diverse Scheiben behandelt, die nachweislich das Genre mit all seinen Spielarten geprägt haben und/oder auch einfach nur meinen Musikgeschmack beeinflusst haben:

1979 erschien eines der für mich besten Alben der Musikgeschichte, nämlich das Konzeptalbum "The Wall" von Pink Floyd.

 

Erst als Doppel LP erschienen, habe ich es heute natürlich als Doppel CD und als MP3 aber egal in welcher Form, "The Wall" ist für mich eines der besten Stücke Musik - auch wenn das Album weniger von der Band selbst, als eher von Roger Waters im Alleingang geschrieben wurde.

Es beinhaltet eine fabelhaft gemachte Geschichte, soundtrackähnliches totales Kopfkino und extrem emotionalen Gesang und verdichtet das alles zu einer Atmosphäre, der ich mich als gut 10 Jähriger schon nicht entziehen konnte.

 

1980/1981 gab es genau vier Aufführungen - nein eher gewaltige Inszenierungen, wie ein Musical- von "The Wall" eine davon in der Dortmunder Westfalenhalle und wer war dabei? ....Nein leider nicht ich, sondern meine 9 Jahre ältere Schwester:rolleyes:

Sie erzählt heute noch davon...

 

Alan Parker drehte einen nicht minder genialen Film zu "The Wall" der 1982 erscheint. Bob Geldof spielte darin die Rolle des Musikers "Pink" und zog sich darin sehr glaubwürdig hinter seine geistige Mauer zurück.Der Film macht in meinen Augen erst visuell die Bedeutung der Texte und der Musik des Albums richtig deutlich.

 

 

1990 wurde "The Wall" zu den Feierlichkeiten nach dem Mauerfall von Roger Waters auf dem Potsdamer Platz aufgeführt, zusammen mit vielen Gastmusikern wie den Scorpions, Marianne Faithfull, Van Morrison u.v.a.

Gigantisch inszeniert und angelehnt an die opulente Bühnenshow der damaligen vier Aufführungen, war das durchaus ein Ereignis - auch wenn manche Fans das anders sehen. Ich fand es klasse gemacht unter den recht schwierigen Umständen und der knappen Zeit und seh mir die DVD noch heute gern an.

 

 

 

 

 

 

 

"The Wall" - ein absoluter Meilenstein der progressiven Rockgeschichte, von einer Band die hunderte andere Bands inspirierte.Dieses Album bedeutet mir persönlich so viel, weil es meine Kindheit musikalisch mit prägte.

Durch dieses Album begann ich mich mit 10 Jahren für andere Musik als die aus dem Mainstream-Radio zu begeistern und natürlich passte "Another brick in the wall" auch in meiner Schulzeit oft perfekt ins Geschehen...

 

 

Habt ihr Erinnerungen an "The Wall" oder gar eine damit verbundene Geschichte?


28.12.2011 23:59    |    WillMann

Zitat:

Habt ihr Erinnerungen an "The Wall" ...?

ja.... leider...:rolleyes:

 

ich sag's mal so...

 

m.m.n. hätte man "the wall" auch um pink floyd bauen können....:o

mit deckel drauf....:p

 

im ernst...

irgendwie sind die bei mir nie richtig angekommen,weil ich sie grösstenteils langweilig fand/finde....

 

im zeitraum der 80er fing's bei mir eher mit hip hop/breakdance und rock-musik an...

fand ich spannender...;)

 

u.a. run dmc und ac/dc beschallten "in dieser zeit" meine zarten ohren...:D

 

naja... egal...

bei folgendem satz,stimme ich jedenfalls zu.....

Zitat:

"The Wall" - ein absoluter Meilenstein der progressiven Rockgeschichte, von einer Band die hunderte andere Bands inspirierte.

ob das nun positiv oder negativ ist....

kann jeder selbst entscheiden...:p

 

lg WillMann

der den artikel trotzdem gut findet...:cool:


29.12.2011 00:19    |    Psychobiken

Zitat:

m.m.n. hätte man "the wall" auch um pink floyd bauen können....

 

mit deckel drauf....

irgendwie sind die bei mir nie richtig angekommen,weil ich sie grösstenteils langweilig fand/finde....

sehe ich ähnlich....finde es eher gruselig, wenn ich mir das anhöre....


29.12.2011 03:31    |    Kleiner Dampfer

Floyd ist alt.....und haben Meilensteine gesetzt The Wall war nur einer. Und das sind die ersten Steine:


Bild

29.12.2011 08:25    |    norske

Moin Andi,

 

Pink Floyd waren / sind Perfektionisten, auch bei Live-Auftritten gab es keine Rückkopplungen, ich vermute, der Techniker am Mixer wäre umgehend erhängt worden, wäre es zu einer gekommen. Obwohl mir die Alben „Wish you were here“ und „The Dark Side of the Moon“ besser als „The Wall“ gefallen, so ist doch „The Wall“ unvergessen – schon wegen der Textanalyse im Englischunterricht… ;)

 

Legendär ist auch das Open Air Konzert einige Jahre vor dem Mauerfall in Berlin, und das Auftrittsverbot der Band in Venedig…

 

Grüsse

Norske


29.12.2011 08:36    |    Erwachsener

Ist wohl eine Generationsfrage. Und natürlich Geschmacksfrage.

 

Der eine sagt, Pink Floyd ist langweilig und gibt mir nix, ich will den tanzbaren 3-Minuten-R&B-Poptitel. Für den anderen, der eher Konzeptalben mit über den Tag hinausreichenden Texten und sinfonischen Musikstrukturen vorzieht, ist es eine der besten Bands der Welt und ein echter Klassiker.

 

Ich oute mich mal, ich gehöre zu den letzteren. Es gab Zeiten, da kannte ich den Text von "The Wall" auswendig und konnte die Doppel-LP quasi im Kopf nachhören ... aber das war vor 30 Jahren. Irgendwann hat man im Leben andere Hobbys (falls überhaupt noch welche). Meine o. g. Bewertung von Pink Floyd bleibt dennoch, wobei die Gruppe bitte nicht nur an "The Wall" oder "Dark Side of The Moon" gemessen werden sollte. Die Band hat in drei oder vier Phasen jeweils doch ganz unterschiedliche Musik gemacht. Hört euch die ganz frühen Sachen an, es gibt da auch auch geniale 3-Minuten-Stücke, ich erinnere mal an "Lucifer Sam" auf dem Debütalbum "The Piper at the Gates of Dawn".


29.12.2011 11:43    |    Antriebswelle238

Ich hab vieles von Pink Floyd - und vieles davon mag ich eigentlich gar nicht.

The Wall: als Film im Original und eingedeutscht, als Konzertvideo, als DoLP und natürlich auf Doppel-CD in der relativ raren Gold-Edition von MFSL für damals "schlanke" 120 DM. Ist schon ein deutlicher Klangunterschied. Immer wieder "geil" finde ich die Cover von MFSL, die einem beim öffnen die CD "entgegenhalten".

Sehr gut auch die Pulse-DVD vom London Konzert 1994, akustisch betrachtet.

 

The Wall kann man durchaus als Kult bezeichnen ...


29.12.2011 16:06    |    Andi2011

Danke für die bisherigen Beiträge und Meinungen!

 

Mit persönlich gefällt bei Pink Floyd natürlich mehr die rockige als die "psychedelische" Seite obwohl Be careful with that axe Eugene durchaus seine Momente hat.

Dark side of the moon ist natürlich auch klasse, allerdings steh ich (als einer der Wenigen) auch auf "The final cut"

 

Faszinierend an PF find ich auch die geniale Gitarrenarbeit und -wie auch norske schon schrieb- die Perfektion wie sie an vieles herangegangen sind, ich denke da auch an die ganzen Effektgeräte,Samplings usw. die sie schon recht früh einsetzten...


29.12.2011 16:50    |    norske

Die Bühnenshow der Band war immer eine Sensation. Um 1990 lief auf Premiere eine Aufzeichnung des Konzerts im Wembley Stadium in London der „A Momentary Lapse of Reason" Tour von 1988 – ENDGEIL!!! Ich hab's sogar noch irgendwo auf VHS…

 

Grüsse

Norske


29.12.2011 17:28    |    Andi2011

@Norske

ja 06.08.88 live at Wembley - sehr geil mit einem meiner absoluten Lieblingslieder - zum "volle Pulle aufdrehen" und Gänsehaut kriegen:D


03.05.2014 23:26    |    Trackback

Kommentiert auf: Dynamix Garage:

 

Dynamix Diner

 

[...] Ups -

Zitat:

hab ich ja shttp://www.motor-talk.de/.../...-pink-floyd-the-wall-t3659981.htmlchon

:D

[...]

 

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Deine Antwort auf "METALBOARD - Meilensteine Teil 2: PINK FLOYD - THE WALL"

Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

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