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andyrx

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23.10.2012 10:28    |    andyrx    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: City, Feuer, Feuerwehr, parken, Polizei, Sicherheit, Verkehr

was tun wenn alles zugeparkt ist...was tun wenn alles zugeparkt ist...

Moin Motortalker,

 

in einigen Großstädten muss man von Glück reden das es nicht öfter brennt...denn in den engen Citylagen wird mitunter so geparkt das ein Löschzug kaum noch durchkommt.

 

Zitat:

Feuer in Bremen forderte in Nacht zwei Verletzte. Nach ersten Angaben brach gegen 02:00 Uhr in Stadtteil Finndorf ein Feuer in einem Keller eines Mehrfamilienhauses aus. Aus bislang ungeklärter Ursache waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Beißender Brandrauch zog durch das Treppenhaus. Alle Bewohner konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus retten, zwei von ihnen erlitten jedoch eine Rauchgasvergiftung und kamen anschließend in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr ging unter schwerem Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen. Bei der Anfahrt hatte die Feuerwehr nach eigenen Angaben massive Probleme mit den großen Einsatzfahrzeugen durch die enge und zugeparkte Wohnstraße zum Einsatzort zu gelangen.

Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle-->http://www.nonstopnews.de/meldung/15952

 

auch in Hamburg gibt es Stadtteile wie z.B. in Altona oder Eppendorf wo man gar nicht daran denken möchte wenn da mal richtig was passiert wieviel Zeit da verloren geht.

 

zugeparkte Einmündungen oder enge Durchfahrten oder blockierte Feuerwehrwege machen eine Einsatzfahrt der großen Feuerwehrfahrzeug zur Mutprobe oder gar unmöglich.

 

einfach mal ein wenig nachdenken würde schon mal helfen...denn letztendlich könnte man ja selbst mal auf die Feuerwehr angewiesen sein.

 

mfg Andy


23.10.2012 10:38    |    meehster

Ich kenne Findorff (in dem Zitat falsch geschrieben) und weiß, wie eng es da zugehen kann. Da möchte ich schon nicht mit meinem Volvo durchmüssen. Im "Viertel" in Bremen ist es allerdings noch schlimmer. Neustadt und Walle sind teilweise auch nicht ohne, der Rest in HB geht im Vergleich.

 

Es ist einfach so, daß der Parkraum immer knapper wird, was auch daran liegt, daß die Autos immer fetter werden, ohne daß die alten Häuser weiter auseinandergezogen werden.


23.10.2012 10:44    |    andyrx

ja,im Viertel in Bremen ist es mitunter noch weit schlimmer...da darf wirklich nichts passieren...bis die Feuerwehr eintrifft ist dann ein löschen vielleicht nicht mehr nötig:o

 

mfg Andy


23.10.2012 11:36    |    sonntagskind_astra

In Rostock gibts Ecken da ist es ähnlich...mit nem LKW durchkommen? Viel Spaß.

Und immer wieder zünden irgendwelche Idioten Mülltonnen an....super Kombination.

Es soll nicht der falsche Eindruck entstehen, es wäre hier gefährlich, aber manch Kreuzungen sind so dermaßen zugeparkt...geht gar nicht. Bin nachts mal von der Feuerwehr geweckt worden.

Dieselmotoren mitten in der Nacht sind schon bissl lauter...

 

10Min rangieren, Feuerwehrleute mussten aussteigen und den Fahrer einweisen.

Und warum? Weil die Leute nicht nachdenken und die 5m-Regel nicht kennen und sich zur Belästigung aller (Fußgänger, Radfahrer, Andere Autos die bei Rechts-vor-Links nichtmehr die Kreuzung einsehen können, Feuerwehr...etc pp) einfach dahinstellen.

 

Das regt mich echt übel auf. Ich bin, was das angeht für gnadenloses Abschleppen!

Hat keiner was dagegen, wenn da mal jemand 5min zum ausladen steht, aber parken....

 

Klar gibts wenig Parkraum...aber komischerweise schaffe ichs ja auch, mein Auto rechtmäßig abzustellen...gut...muss man halt mal 5Min zu Fuß gehen...ist dann halt so.


23.10.2012 12:01    |    Fordlover1975

DENKEN, Nachdenken, zwei Eigenschaften die aus der Mode gekommen sind. Aber nachher wieder Lamoryant rumschwafeln. Sehen wir aber mal das positive: In solchen Vierteln, sogenannten Szeneviertel ist ab einer bestimmten Zeit eh Totentanz und kaum noch Wohnbebauung, das wissen auch die Pyromanen, Chaoten etc. pp..

Mich wundert nur, wenn man in HB ins Snoor / Steintorviertel möchte, das man nicht den Parkplatz vom Weserstadion kostenlos benutzen kann....oder hat sich da was geändert?


23.10.2012 16:28    |    Steam24

In engen (Einbahn-) Straßen wo beiderseits geparkt wird, sehe ich zunehmende Probleme allein durch die zunehmende Fahrzeugbreite. Autos sind heutzutage locker mal 20-30 cm breiter als früher und so fehlt da schnell ein halber Meter Platz. Selbst wenn die Feuerwehr noch durchkommt, kann es passieren, dass sie eben langsamer fahren muss. Und das können Sekunden sein, die hinterher zur Lebensrettung fehlen.

 

Es ist auch besorgniserregend, dass der Trend zu immer mehr Fehrzeugbreite nach wie vor nicht gestoppt wird. D. H. die Problematik wird sich weiter verschärfen.

 

Für meine Begriffe sollte da seitens des Gesetzgebers ein Riegel vorgeschoben werden.

 

Und: Niemand kann wissen, wann er mal auf die Feuerwehr angewiesen ist. ;)


23.10.2012 16:46    |    Achsmanschette15

Zitat:

Für meine Begriffe sollte da seitens des Gesetzgebers ein Riegel vorgeschoben werden.

die max. fahrzeuggröße ist doch bereits seit langem gedeckelt!

 

ein fahrzeug darf regulär nicht breiter wie 2,55m (bzw. bei kühlfahrzeugen 2,60m) sein...

 

...und da wo die feuerwehr nicht durchkommt, wurde schlichtweg "falsch" geparkt - und dagegen hilft dann auch kein schmaleres fahrzeug!


23.10.2012 16:58    |    andyrx

wer trägt eigentlich den Schaden bzw. wer haftet wenn ein falsch geparktes Fahrzeug von der Feuerwehr beschädigt wird...und an beiden Fahrzeugen etwas zu reparieren ist..:confused:

 

kann durch den Zeitverlust beim Einsatz durch blockierende Fahrzeuge...und den damit verzögerten Rettungsarbeiten jemand für Personenschäden oder Sachschäden herangezogen werden??

 

ist das klar geregelt??

 

mfg Andy


23.10.2012 17:23    |    Achsmanschette15

Zitat:

ist das klar geregelt??

nö...

da gibts keine klaren regeln...


23.10.2012 17:30    |    andyrx

na,das ist ja für Deutschland und seine berühmte ''Bürokratie'' sehr selten...wo es doch für alles hierzulande einen Paragraphen gibt:o

 

mfg Andy


24.10.2012 20:39    |    sonntagskind_astra

3,05m müssen als Spur freigehalten werden, egal wie breit die Autos sind.

Das hieße für eine Einbahnstrasse dann eben im Zweifelsfall, dass, wenn auf der einen Seite z.Bsp. ein Hummer steht, auf der anderen Seite eben nicht mehr geparkt werden darf...

Wenn dem nicht so ist, kann man bereits Fahrzeuge abschleppen lassen...

 

Interessantes zur rechtichen Lage:

 

http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Falschparken02.php


24.10.2012 21:22    |    Hannes1971

Zitat:

Das hieße für eine Einbahnstrasse dann eben im Zweifelsfall, dass, wenn auf der einen Seite z.Bsp. ein Hummer steht, auf der anderen Seite eben nicht mehr geparkt werden darf...

Das hieße nicht nur, das ist sogar so. Das Problem ist nur: derjenige, der zuerst da war, hat ja regelgerecht geparkt, der als zweiter kam hat dann die 3 m nicht mehr eingehalten. Glaubst Du, im Falle eines Falles würde einer der beiden zugeben, der zweite gewesen zu sein? Bestrafen kann man aber nur denjenigen, der etwas falsch gemacht hat, also den zweiten...

 

In meiner ehemaligen Feuerwehr werden regelmäßig Kontrollfahrten mit der Drehleiter durch die Problemecken durchgeführt. Das führt regelmäßig zu unschönen Diskussionen mit Anwohnern. Inklusive des (ernstgemeinten!) Vorschlags im Falle des Falles doch einfach die Ringstraße andersrum zu fahren. Stelle ich mir interessant vor, wenn der komplette Löschzug (4 Fahrzeuge, davon 3 > 12 t.) vor der Engstelle steht und rückwärts wieder rausrangieren darf...


26.10.2012 11:30    |    sonntagskind_astra

Zitat:

Das hieße nicht nur, das ist sogar so. Das Problem ist nur: derjenige, der zuerst da war, hat ja regelgerecht geparkt, der als zweiter kam hat dann die 3 m nicht mehr eingehalten. Glaubst Du, im Falle eines Falles würde einer der beiden zugeben, der zweite gewesen zu sein? Bestrafen kann man aber nur denjenigen, der etwas falsch gemacht hat, also den zweiten...

Und genau da schliesst sich der Kreis....der zweite dürfte sich dort gar nicht erst hingestellt haben, und müsste beim Parken eben schon sehen: "Moment, wenn ich hier stehenbleibe, kommt ja keiner mehr durch."

 

Aber das sieht halt keiner bzw die wenigsten. Im Normalfall ists dann eher:

"Wenn der son dickes Auto hat, soll er doch wegfahren! Ich bleib hier stehen!"

 

§1 der StVO wird eben leider nur sehr selten bedacht... :-(

 

 

Wenn es aber erstmal soweit gekommen ist, ist es für die Politesse natürlich schwierig zu entscheiden, wen sie abschleppen lässt, das ist klar. :-(


28.10.2012 19:47    |    kleinermars

Allerdings sind nicht nur die geparkten Autos der Anwohner größer geworden, sondern auch die Einsatzwagen der Feuerwehr.


29.10.2012 12:12    |    Hannes1971

Zitat:

Allerdings sind nicht nur die geparkten Autos der Anwohner größer geworden, sondern auch die Einsatzwagen der Feuerwehr.

??? Nö, sind sie die letzten ca. 30 Jahre nicht. 95% der Feuerwehren verwenden 2-achsige Standard-Fahrgestelle mit den zulässigen Maßen, die haben sich nicht verändert. Nach wie vor dürfen die Fahrzeuge maximal 2,55 m breit sein (und sind es auch). Selbst bei dem am wenigsten wendigen Fahrzeug im Löschzug, der Drehleiter, wurde in den letzten 20 Jahren die Wendigkeit eher besser als schlechter. Auch hier haben sich die Maße nicht verändert...


29.10.2012 20:56    |    kleinermars

Ich habe natürlich nicht nachgemessen. Ist daher nur ein gefühlsmäßiger Eindruck. Aber mit 20 Jahren könntest Du Recht haben. Davor waren sie aber doch kleiner oder kleinere Fahrzeuge waren in den Wehren weiter verbreitet.


30.10.2012 13:59    |    Fordlover1975

Einfachmal Abmessungen MB LK und Atego vergleichen ( TroLF z.B ) oder 508D "Düsseldorfer" SanKa und

Sprinter 312 / 316


30.10.2012 17:47    |    Hannes1971

Zitat:

Einfachmal Abmessungen MB LK und Atego vergleichen ( TroLF z.B ) oder 508D "Düsseldorfer" SanKa und

Sprinter 312 / 316

Die ehemals kleinen FW-Fahrzeuge werden immer größer, das ist richtig. War das kleinste Löschfahrzeug vor ca. 40 Jahren (TSF-Tr) ein VW T2, liegt die "Einstiegsklasse" heute bei ca. 7,5 t (bis auf einige wenige Ausnahmen). Soll heißen, kleinere alte Fahrzeuge werden tendenziell eher durch größere Fahrzeuge ersetzt (da der Aufgabenumfang der Feuerwehr zunimmt und daher auch mehr Material mitgeführt werden muss).

 

Was ich jedoch sagen wollte ist, dass die "großen" Löschfahrzeuge (LF 16/12 bzw. Nachfolger, TLF 16, DLK 23/12), die bei den Berufsfeuerwehren oder größeren Freiwilligen Feuerwehren zum Einsatz kommen, in den letzten 30 Jahren nicht gewachsen sind. Die waren schon immer an den zulässigen Höchstmaßen...


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