• Online: 1.052

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

andyrx

Alles was Spass macht rund ums Auto wie z.B.Youngtimer,Bike,Motortalk RX7,Wankel,Sportwagen,Reisen,Italien,Pasta,Motorrad,Off Topic

28.01.2017 13:32    |    andyrx    |    Kommentare (48)

Bildquelle-->http://gazeo.com/up-to-date/news/2013/LPG-in-Europe,news,6904.htmlBildquelle-->http://gazeo.com/up-to-date/news/2013/LPG-in-Europe,news,6904.html

Moin Motortalker,

 

 

manchmal kommen einem die schlauen Gedanken erst hinterher und dann wenn man sich etwas damit beschäftigt werden sie immer konkreter....als ich die Tage hier im getankt habe fiel mir auf wie der andere Kunde sein Auto mit LPG befüllte und ein Blick auf den Preis je Liter macht neugierig.

 

 

habe für die Fahrten nach und in Ungarn ja den Mondeo Diesel gekauft--> http://www.motor-talk.de/.../...ondeo-3-turnier-2-0-tdci-t5888871.html

 

und bin damit bis jetzt rund 21.000km gefahren....bis auf ein defektes Radlager und Thermostat problemlos bisher....Verbrauch auf Langstrecke zügig und jetzt im Winter 7,5 Liter und im Sommer war es oft ein Liter weniger.

 

In Deutschland ist Diesel deutlich günstiger als Benzin,hier in Ungarn sieht das anders aus...da ist Diesel teurer.

 

Als ich nun gesehen das wir hier im nächsten Ort eine LPG Tankstelle haben und auch unterwegs auf dem Weg nach Ungarn jede Menge an der Autobahn sind zu sehr günstigen Preisen...eine interessante Option da dies ja noch günstiger als Diesel in der Gesamtrechnung zu sein scheint.

 

In Deutschland scheint das eher ohne Zukunft zu sein--> http://www.motor-talk.de/.../...eguenstigung-von-autogas-t5929124.html

 

Sprich die Fahrzeuge mit LPG müssten preislich in Deutschland attraktiv werden....und der Gedanke den Mondeo durch ein LPG Fahrzeug zu ersetzen ist reizvoll...denn hier lohnt sich das auf jeden Fall.

 

Gut bei meinem Subaru Forester--> http://www.motor-talk.de/.../...z-subaru-forester-2-5-xt-t5876137.html

 

hab ich den Turbo gewählt weil ich die Kombination sehr sexy fand aus Fahrleistungen und Optik....ein Forester Sauger mit LPG wäre eventuell vernünftiger gewesen....;)

 

Nun da wir künftig mehr Zeit hier verbringen--> http://www.motor-talk.de/.../...ungarn-ein-schoenes-land-t5877210.html

 

..und dann öfter auch mal von Hamburg nach Budapest fliegen werden reizt mich für unsere Wahlheimat der Gedanke an ein LPG Fahrzeug schon sehr...allerdings auch nur dann wenn die Steuerpläne Schäubles nicht in der EU Schule machen.

 

könnte mir da auch durchaus einen Offroader vorstellen weil diese genug Platz für den Tank haben und kostentechnisch dennoch erträglich bleiben.

 

wie sieht das aus bezüglich Haltbarkeit der Motoren bzw. der Gasanlagen wenn man ein gebrauchtes KFZ kauft....die Kilometerleistungen sind ja oft astronomisch also scheint das den Motoren ja nicht schlecht zu bekommen.

 

Eure Meinung dazu interessiert mich....wenn ich das richtige Auto finde könnte der Mondeo bald Geschichte sein...oder zumindest einen Mondeo LPG Nachfolger bekommen.

 

 

Ich weiss ich bin eigentlich zu spät dran um auf diesen Zug aufzuspringen....siehe Schäubles Sparpläne:p

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

28.01.2017 13:39    |    gato311

Ja, Du bist viel zu spät dran.

 

Ich würde insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Steuererleichterungen für LPG nach derzeitigem 2018 fallen, lassen.

 

Für Ungarn hast Du mit dem Forester ein Fahrzeug, dass einen für eine Umrüstung nach meiner Kenntnis gut geeigneten Motor hat. Subaru vertreibt die Autos ja auch selbst mit LPG-Anlage bzw. hat es verstärkt getan, als sie selbst keinen Diesel im Angebot hatten.


28.01.2017 14:01    |    andyrx

der Subaru 2,5 Turbo soll dazu nicht so geeignet sein....die Sauger mit 158PS beim SG ist da wohl besser brauchbar und wurde auch so ab Werk angeboten;)

 

aber wenn die Steuervorteile 2018 für DE auslaufen müsste man in Deutschland ja recht günstig ein gebrauchtes Modell finden....

 

von einer Umrüstung des Forester Turbo werde ich absehen da dieser schon 230.000km auf der Uhr hat....die sind zwar recht robust aber ist natürlich schon eine Hausnummer (auch wenn er einwandfrei läuft und stets Scheckheftgepflegt wurde) tue ich mich da schwer.

 

mfg Andy


28.01.2017 14:25    |    gato311

Ach, das war der Turbo...

Obwohl der örtliche Subaru Händler sowas mal neu mit LPG verkaufen wollte.

 

Für Ungarn kannste LPG überlegen.

Den günstigen Mondeo würde ich aber so schnell nicht abgeben, wenn er von den Fixkosten nicht exorbitant wird.


28.01.2017 14:53    |    frangeb

Ich bin mit meinen beiden Diesel gut bedient. Getankt wird generell in Polen.


28.01.2017 15:07    |    norbert_g

Fahre jetzt seit 230tkm mit LPG, reine Spritkosten zwischen 6 und 7 € auf 100 km. Mir taugt's.


28.01.2017 15:17    |    andyrx

hier mal die Spritpreise in Europa--> https://www.arcd.de/.../spritpreise-in-europa.html

 

für Polen z.B. lohnt es nicht unbedingt da ist Diesel sehr günstig...Tschechien ist auch noch Ok...in Ungarn ist es aber wenig attraktiv Diesel zu fahren;)

 

bleibt die Frage ob die EU ähnliches vor hat wie Schäuble und damit LPG flächendeckend in Europa teurer wird...:o

 

mfg Andy


28.01.2017 17:20    |    norbert_g

Habe auf die schnelle nur ein Zahl aus 2008 geefunden, aber soooo günstig kann der Diesel in PL nicht sein, wenn die damals schon so ein LPG-Netz hatten.

https://de.statista.com/.../


28.01.2017 18:21    |    Lewellyn

Ich bin 4 Jahre LPG gefahren. Einen 318i mit Automatik, gekauft mit 180.000, verkauft mit 240.000. Alles in allem problemloses fahren. Verbrauch zwischen 10 und 14 Liter. Reichweite 500km auf Langstrecke.

 

Amerikanische V6/8 sind alle gasfest. Da sollte sich was finden lassen. Entweder fürs Reisen oder fürs Grobe.

 

Beispiel: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...


28.01.2017 19:04    |    IncOtto

Denke auch daran, meinen auf Gas umzurüsten. 2 Liter Sauger, relativ Robust, wenn auch mit 230.000KM.

Aber was solls, der Umbau kostet, wenn man es selber macht, 700-800 (mit abnahme), das hab ich flott wieder drin bei 30.000KM im Jahr. Und selbst wenn es die Kiste nicht mehr schafft: Austauschmotoren sind billig, und zur Not wandert die Gasanlage ins nächste Auto mit.


28.01.2017 23:07    |    geraldberlin63

Ich bin mit Autogas durch. Hatte eine Gasanlage in meinen damaligen Honda CRV einbauen lassen, obwohl mir von vier angefragten Werkstätten zwei abrieten. Was soll ich sagen, nach 40.000 km mußte ich den Zylinderkopf auf gasfeste Ventilsitzringe umbauen lassen. Im Gasbetrieb lief der Wagen lange nicht so gut, wie mit Benzin. Daran war auch nach mehrmaligem Werkstattbesuch nichts zu ändern. Fazit: alles, was ich je gespart habe, hat die Zylinderkopfreparatur aufgefressen. Wenn man nur mit irgendeiner Gurke billig fahren will, vielleicht. Aber wer sein Auto liebt, macht das nicht. Im Kollegen- und Bekanntenkreis war es ähnlich - bei Koreanern und Japanern sollte man das eher nicht machen.


29.01.2017 00:25    |    IncOtto

Gut, das kommt auf den Motor an. Die alten VW Benziner (auch Turbo) sind absolut Gasfest, Opelmotoren keineswegs.


29.01.2017 00:48    |    norbert_g

Volvomotoren sind gasfest.


29.01.2017 09:00    |    Future30

Ja ich hatte auch eine opel zafira b 1.8l BJ 2099.

Die Lpg wurde ab werk eingebaut. Sind nur bis 54000km gefahren und dann verkauft.

Probleme:

Verklebte Einspritzdüsen. Mussten im laufe der Zeit alle getauscht werden zum Glück anschlussgarantie gehabt.

Immer wieder motorkontrollleuchte. Motor hat geruckelt. Ab in die Werkstatt.

immer wieder gasgeruch im auto gehabt. Opel war unfähig das problem zu lösen. Nach 7 jahren dann verkauft. Vorher tüv durchgefallen wegen verrostetem gastank.

wieder ruckeln beim fahren. Gastank wurde getauscht. Und eine andere Werkstatt hatte dann festegestellt, dass der schlauch zum verdampfer und der verdampfer selbst defekt waren.

Dazu kommt noch das alle 10000km son additiv eingefüllt werden musste.

 

Allein der neue gastank und der verdampfer haben uns rund 1000 euro gekostet

 

also die ganze scheisse mit lpg hat uns mehr kohle gekostet als gespart.

 

LPG UND OPEL: NIIIIIEMALS

 

cousin, opel mechaniker azubi hat sich in seinen corsa c auch ne lpg einbauen lassen und auch ständig Probleme.

 

Nie wieder lpg. Zumal lpg bei tüv unzersuchung zusätzlich kostet. Und wenn mal was ander der lpg analge ist wirds gleich richtig teuer


29.01.2017 09:03    |    Lewellyn

Honda sind alle nicht gasfest. Im Grunde alle Japaner sind höchst vorsichtig mit Gas zu geniessen, außer die Subarus.

 

Komfortables Reisemobil mit LPG und Platz: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=237650946

;)


29.01.2017 11:19    |    GaryK

Was regt Ihr euch über die Steuer auf? Die steigt von 185€/t aktuell auf 409€/t an. Paragraph 2 Absatz 1 Nummer 8a statt Absatz 2 Nummer 2. http://www.gesetze-im-internet.de/energiestg/__2.html -> plus 229€/t bzw. 12 Cent/l Netto zzgl MWST. Also ein plus von 14 Cent/l in etwa. Ärgert, aber machts nicht unrentabel.

 

Es lohnt aber IMMER noch, kurze Summary meinerseits: http://www.motor-talk.de/.../...steuervorteil-vorbei-t5928570.html?...

 

Es ist eine energiepolitische Sauerei einen Kraftstoff hochzusetzen, der 100 mal weniger Stickoxide je Kilometer rauslässt als ein Diesel. Dessen Steuerprivileg trotz flächendeckender Nichteinhaltung der Emissionsvorgaben nicht angetastet wird. Typisch Wirtschaftsminister Gabriel, diese charakterlich hochkorrupte Lobbyisten-Marionette.

 

PS: Die damals werksumgerüsteten Opel X18XER Motoren (über Irmscher) waren die ersten nicht-gasfesten Opel. Schlicht nicht ausreichend getestet und gehofft "wird schon klappen". Die neuen Opel 1.4T LPG sind gasfest, das macht auch das "Stammhaus".

 

Hab einen Vectra B mit dem X18XE1 Motor fast 160.000 km auf LPG gefahren, billigste Karre die ich je bessen habe. http://www.motor-talk.de/.../...tenrechnung-vectra-b-lpg-t2457995.html ... und der aktuelle Audi hat die 150.000 LPG Kilometer ebenfalls voll. Bei dem machte einiges Ärger und kosten, aber nichts was mit LPG zu tun hatte. Einziger ausfall bisher: Ein defektes Relais der Anlage, wurde auf Garantie getauscht. Eine Verdampferrevision (Gummimembranen altern halt) kostet etwa 200€ incl. Material. Einen neuen Tank braucht eigentlich keiner, der den nicht Unterflur samt Korrosionsschäden hat. Aktuelle Ersparnis beim Audi über 6€/100km. Und das seit 150.000 km. Bei 2500€ Anlagenkosten. Macht ein verringertes Minus von 6500€ für meinen Geldbeutel, Tendenz steigend. Aus der Ersparnis konnte ich übrigens locker sauteure Zahnriemenwechsel, Achsteile, ein neues Fahrwerk nebst Kleinkram bezahlen. Die Wartungskosten der letzten 8 Jahre lagen etwa in dieser Höhe.


29.01.2017 11:20    |    andyrx

Oh das gibt es ja doch scheinbar ein par Problemfälle und Fallstricke...

 

ein VW T4 mit dem 2,5 Liter Benziner 110PS könnte ich mir gut vorstellen (insbesondere als Syncro)

...ist der mit Gas unproblematisch??

 

mfg Andy


29.01.2017 13:17    |    Spawn69

Wir hatten einen BMW E46 320 , gekauft mit 64TKM und dann dorekt aud Gas umgerüstet. Haben den Wagen dann bei 200 TKM verkauft. KEINERLEI Probleme während dieser Zeit. War eine Stag 300 Anlage. Verbrauch lag bei um die 10L auf Gasbetrieb.

Haben dann letztes Jahr einen clk 320 mit 49TkM geholt und direkt wieer umrüsten lassen. Seitdem ca. 18 TKM abgespult, vollkommen ohne Probleme.

Allerdings kommt es meiner Meinung nach sehr darauf an, wer dir die Anlage einbaut.

Ich würde nicht jeden Hinterh8fkasprr da rumschrauben lassen !

Die HaltbRkeit der Motoren geht meiner meiner auch definitiv mit der Qualität des Einbaus und der verbauten Anlage einher.

Und soooooo groß ist der Nachteil selbst bei dem Wegfall der Steuervorteile auch nicht. Kommt eben auf die jährliche Fahrleistung an. Kann nur positives über die letzten 5 1/2 Jahre berichten!


29.01.2017 14:46    |    remarque4711

Tach,

 

ich fahre seit 10/2005 mit meinem Zafira A 1.8 Z18XE Autogas (BRC-sequent-24). Einbau knapp 2.500 €, größere Reparaturen vielleicht 1.500 € und neuer Tank, da von außen angerostet, für 1.100 €. Die Mehrkosten bei der HU sind vernachlässigbar.

 

Gefahren bin ich bisher ~ 315.000 KM mit der Gasanlage, also wesentlich mehr gespart als ausgegeben. Ausführlicher Bericht hier.

 

Fazit: Autogas jederzeit wieder, aber mit dem richtigen Fahrzeug/Motor, der richtigen Anlage und vor Allem mit dem richtigen Umrüster.

 

Wer natürlich ein Fahrzeug umrüsten lässt, obwohl ihm davon abgeraten wird, sollte sich hinterher nicht beschweren. Japaner taugen dazu, wie schon geschrieben, nicht.

 

Bei einigen Subaru muss das Ventilspiel alle X-KM für teures Geld eingestellt werden – weiß aber gerade nicht welche Motoren.

 

Ein Kollege von mir hat seinen Mitsubishi Outlander nach ein paar Monaten wieder zurückrüsten lassen und danach mit Verlust verkauft, hatte nur Ärger mit LPG.

 

@ andyrx: Der Ford Mondeo mit dem 2.0 Ltr.-Motor mit 145 PS ist gasfest, sowie alle Fordmotoren mit FlexiFuel. Die alten Opelmotoren im Astra G, Vectra A + B, Zafira A sind alle gasfest. Die Motoren stecken auch in den Chevrolet Nubira drin.

 

Die Steuererhöhung für LPG ab 2019 ist Peanuts. Schauen wir mal, wo die Benzin- und Dieselpreise dann sind.

 

Salve

remarque


29.01.2017 16:08    |    Chaos1994

Naja alle 35-55 tkm für 100-200 Euro das Spiel kontrollieren bei den SOHC Motoren und eventuell durch shims einstellen geht eigentlich. DOHC wird teurer weil zum einstellen der Motor raus muss. Dort aber dann auch nur alle 105 tkm. Also mit dem Zahnriemen ein Aufwasch.


29.01.2017 21:18    |    gas_vectra

Opel und Autogas passt gut zusammen

ich kann auf problemlose 100tkm mit einem C20NE Motor und aktuelle 95tkm mit einem Z28NEH Motor zurückblicken


30.01.2017 08:10    |    Käfer1500

Selbst wenn die Steuerbegünstigung für Autogas in D entfallen würde, kann es sich noch lohnen. Die Amortisation wird eben länger, ist ein Rechenexempel. Aber wenn man einen fachmännisch umgerüsteten gebraucht kauft ...

 

Wobei das wichtigste bei Autogas immer noch ein erfahrener Umrüster ist, das zweitwichtigste ein geeigneter Motor und drittens eine angemessene Fahrweise.

 

Ich fahre meinen VW 1.6 nun schon über 150tkm auf Autogas, völlig problemlos (war auch kein Billigumbau), seit fast 90tkm hat sich die Anlage amortisiert und spart seither ca. 5€/100km. Die Umrüstung unseres Zweitwagens würde sich aber, wenn es so Gesetz wird, gar nicht mehr lohnen.


30.01.2017 17:35    |    simmu

Servus,

 

ich blicke auch gern auf meine Gasfahrerzeit zurück. Hatten nen Signum 3.2 V6 umrüsten lassen. Anfangs gab es immer mal wieder kleinere Problemchen, die nach einem Verdampfertausch gelöst waren. Für 150 € ist mir dann mal ein Temperatursensor innerhalb 80 tkm kaputt gegangen.

 

Ansonsten war nur der hohe Reifenverschleiß ein echtes Problem - denn, je langsamer ich gefahren wäre, desto weniger hätte ich gespart. 222 km und 66 L Gas sprechen für sich. :eek:

 

War ne tolle Sturm-und-Gas-Zeit! :cool:

simmu


31.01.2017 14:17    |    Trottel2011

Auch wenn LPG wahrscheinlich wieder teurer wird, spare ich immer noch gewaltig gegenüber dem Benzinpreis. Knapp 7.50 EUR Spritkosten vs. Um die 15.00 EUR pro 100 km. Und das ist schon mit Umrechnung auf höheren LPG Preis.

 

Meine Anlage wird sich in knapp 9000 km bezahlt gemacht haben... Obwohl es eine teure Anlage mit Flüssigeinspritzung war.


31.01.2017 21:05    |    158PY

NATÜRLICH ist LPG eine günstige Option. Und daran wird sich 2018 auch nichts ändern, denn der sogenannte auslaufende Steuervorteil wurde hier schon hundertmal abgefrühstückt. Die Preiserhöhung wird ca. 12 cent sein. Umrüstfahrzeuge haben immer ein gewisses Risiko und bei einem Neuwagen mit LPG ab Werk dürfte sich das ganze "gasfest-Gejammer" hoffentlich erübrigen.

 

Maschinenschäden dürften in der Hauptsache deshalb entstehen, weil der günstige Gas-Spritpreis zu einer Bleifuß-Fahrweise ermutigt. Und das ist immer schädlich für den Motor, ganz egal welches Antriebsprinzip.

 

Und das aller-wichtigste Argument PRO Gas wird hier gar nicht ausreichend gewürdigt: die enorme Schonung der Nerven. Gas ist morgens wie abends und jeden Tag der Woche gleich teuer. Es entfällt also dieses "ich verfluche diese ganzen Ölmultis" Gefühl samt ausgebissener Zähne, wenn man wieder mal mitkriegen muss, dass man für die Tankfüllung 5,60€ Zuviel bezahlt hat, bloß weil man die Mittagspause zum Tanken genutzt hat. Alleine dafür würde es sich schon rentieren, die Karre umzurüsten.


31.01.2017 21:28    |    Trottel2011

Absolut. Mein V8 ist technisch gasfest. Dennoch halte ich mich auf Gas zurück. Maximal 130 km/h und kein Dauerhochdrehen. Sonst wäre der Spareffelt von LPG wieder flöten.

 

Und man sieht bei den Preisen ziemlich gut, wie die Tankstellen wirklich ticken bei uns ist Gas an den Tankstellen Entscheidungssache des Pächters. Und dann kann der Pächter entscheiden wo er es herbezieht. Ich habe in ungefähr gleicher Nähe 3 Gastankstellen. 2x Classic (eine Kette aus Hoya) und 1x eine Aral. Die Classic Tankstellen haben meistens unterschiedliche Gspreise aber identische Benzinpreise. Verkauf des Autogas erfolgt in Namen anderer Firmen. Die Aral ist aber gleichauf mit dem billigeren Gasanbieter und vertreibt auch das gleiche LPG wie die günstigere Classic. Das sind dann aber maximal 2 Cent/Liter. Da lohnt es sich nicht einmal soweit zu fahren! Für diese Preisdifferenz.


09.02.2017 15:02    |    60omecu8

Mein 2. Gaser

1. war ein Volvo V50 2,4i , bei 80000km 1. Ventilschaden bei 122000km 2 Ventilschaden, bei 230000km Kopfdichtung durch.

Leider war mein 1. Umrüster nur schwach kompetent und es endete vor Gericht. Aber gewonnen.

alles in allem ein bischen was gespart.

Nun VOLVO V60 - mit Zavoli Alisei direct Anlage. nach einigen Kinderkrankheiten läuft es rund seit 50000km.

Alles in allem jederzeit wieder Autogas , aber ein gute Umrüster ist extrem wichtig


14.04.2017 11:50    |    CeeBee01

Die Daewoo/Chevroletmotoren der KLAN Baureihe sind auch alle gasfest. Habe selber einen Lacetti der jetzt ca. 320.000KM auf Gas abgespult hat. Problemlos. Ebenso der BMW E39 523i.

Nicht alles glauben was die Leute schreiben von wegen Koreaner und Gas geht nicht. Ist vom Motor abhängig und nicht von der Herkunft. Das Gleiche gilt für Opel. Motorabhängig!


04.05.2017 11:34    |    remanuel

Honda Accord (CM1), mit rd 20 tkm auf LPG umgerüstet, Tartarini. Wegen der ungeeigneten Ventilsitze Flashlube verbaut. Sicherheitshalber wird ab 4400 U/min auf Benzin umgeschaltet. Ein Drehzahlbereich, der fast immer nur kurzzeitig anliegt, die Automatik hält ihn in Stadt und Land meist im Bereich 1500 bis 2500. Auf der BAB natürlich auch höher, aber die 4400er-Grenze erfordert schon hohes Tempo, was bei den vielfältigen Begrenzungen und aufgrund der Verkehrsdichte nur selten wirklich länger anliegt.

 

Aktueller KM-Stand 208 000 km, Schäden keine. Ventilspielkontrolle bislang völlig unauffällig, wenn überhaupt, nur minimale Justage erforderlich gewesen. Ölverbrauch zwischen den Wechseln (alle 10 bis 20 tkm, je nach vorhandener Zeit) nicht messbar.

 

Die Düsen waren zweimal mit Paraffin verdreckt, da noch die alten, zerlegbaren Typen verbaut sind, war die Reinigung leicht möglich.

 

Die Kerzen (NGK) machen in der Regel so ab 20 tkm auf sich aufmerksam, der Startvorgang dauert dann ein paar Sekundenbruchteile länger, dann werden sie getauscht. Irgendwelche Edelkerzen, Iridium, Platin usw. habe ich bislang noch nicht probiert.

 

Am Parkplatz einen baugleichen Kollegen getroffen, 220 000 km mit Prins-Anlage, keine Probleme. Es muss nicht zwangsläufig lauten: Japaner gehen nicht mit LPG. Vielleicht sind die Anlagen, bei denen Ventllsitzprobleme auftauchen nur ein wenig mager justiert. Man will ja sparen....


28.05.2017 15:56    |    100avantquattro

In Grenznähe zu einem Land mit günstigen Gas- oder Benzinpreisen sicher nach wie vor und trotz der relativen Planungsunsicherheit bezüglich der künftigen Besteuerung von LPG eine Option.

Und wenn man dann als Pluspunkt die vergrößerte Reichweite duch 2 Tanks, die Flexibilität bei Störungen am Benzinsystem sieht, dann umso mehr.

Meine Karre lief mal auf Benzin wie ein Sack Nüsse. Da das ja nur bis zum Umschalten auf Gas der Fall war... habe ich mir über 1 Jahr Zeit mit dem Reparieren gelassen.


22.08.2017 19:55    |    mozartschwarz

Übrigens sind wirklich alte Opel in aller Regel kein Problem. Nur eben die neueren, so ab 2001 rum können ein Prob. sein. Da gibt es halt welche ohne gehärtete Ventilsitze... Einen Turbo auf LPG umzurüsten ist kein Problem.. Evtl. macht es halt Sinn die Gasanlage gleich so einzustellen das sie in der Volllast auf Benzin umschaltet. Selbst Mischbetrieb ist einstellbar... Bei DI Einspritzern wäre ich noch etwas vorsichtig, aber auch da gibts wohl schon gute Erfahrungen mit Flüssigeinspritzanlagen ohne Verdampfer

 

Was ist denn aus den LPG Plänen die letzten 7 Monate geworden???


22.08.2017 21:14    |    andyrx

das Thema hab ich abgehakt....da wir oft fliegen wenn es nach Deutschland geht sind die Touren nach DE viel weniger als gedacht und wenn dann geht es oft mit unterschiedlichen Fahrzeugen;)

 

Grüße Andy


23.08.2017 06:17    |    Trottel2011

Also, jetzt, 1.5 Jahre nach meinem Umbau, hat sich, trotz 3 Monate Stillstand beim XJ die Anlage armortisiert. Und nein, es war keine billige Anlage... Nun darf ich sparen, sparen, sparen! ;)


23.08.2017 06:52    |    mozartschwarz

Man darf sich auch bisschen drüber freuen das der Wagen sauberer geworden ist, und zumindest momentan mit sowas wie Abfall läuft. Zumindest mehr oder weniger... Mein Auspuff ist innen Blitzblank, gut verrostet, kaum eine Spur von Ru? bzw. Feinstaub. CO2 sinkt auch. Ob es so toll ist wie hier beschrieben? http://www.hydrogeit.de/lpg-vergleich.htm

Normalerweise liegt man bei den Treibstoffkosten etwas unter dem Diesel. Hat aber nicht die doch eher kompliziertere Technik verbaut, zahlt nicht die KFZ-Steuer und Versicherung, die beim Diesel meist höher ist, und hat auch nicht die in aller Regel höheren Wartungskosten eines Diesel. Ich muß nicht andauernd Zündkerzen wechseln, also alle 30tkm wie gern behauptet wird, und nehm auch keine speziellen. Ich brauch auch nicht dieses Flashlubezeugs...


23.08.2017 07:41    |    Trottel2011

Habe ich auch nicht srin. Habe normale Beru Kerzen drin und kein Additiv. Ich fahre aber auch nicht Vollgas damit... Dafür ist LPG der falsche Kraftstoff.


20.05.2018 18:13    |    97208411

Bei gemäßigter Fahrten ca 3000 um drehungen, ist der Kombiverbrauch LPG/ Benzin bei mein Subaru Forester Bj 06/09

bei 10,91 liter. Nennenswerte Probleme hatte ich bis jetzt nicht, hab e aber erst 147000 km.

Also LPG lohnt, Sicher wenn der Literpreis zum teil in Belgien (Limburg) nur 0,39 € beträgt.

Alle inspectionen sorgfältig gemacht, hoffe hiermit noch lange Fahren zu können.

 

Grüß aus Aachen


29.07.2018 17:25    |    Indira-Mae

Hallo :o)

 

Wer kann mir denn einen kompetenten, erfahrenen Umrüster von *DIESEL ZU GAS* in der Ortenau empfehlen? Ich fahre einen Camper (Womo) Turbo-Diesel von Fiat Ducato als Hymer BJ 1995. Ich bin auch offen für andere Ideen, wie autarker Solar-Strom als Antrieb meines Campers oder Ähnliches.

 

Ich würde mich über eine Antwort mega freuen.

 

Sonnige Grüße, Indira-Mae :o)


29.07.2018 18:14    |    Trottel2011

M.E. ist die Dieselumrüstung noch nicht zulässig.


29.07.2018 18:35    |    Chaos1994

Technisch nicht machbar trifft es eher.


Deine Antwort auf "LPG /Autogas statt Diesel eine reizvolle Option..."

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 09.01.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

andyrx andyrx

Moderator

Citroën

bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

 

gebürtiger Hesse der nun in Bayern zuhause ist.

Hobby's sind natürlich Autos insbesondere mit Wankelmotor, Motorrad fahren und Allrad / Offroad fahren

 

Ungarn ist eine Art zweite Heimat geworden,Land und Leute sowie das Klima sind herrlich dort.

Besucher

  • anonym
  • x3black
  • czissy
  • A3-Stefan
  • Damir_1210
  • remarque4711
  • Bratzus
  • Schlawiner98
  • notting
  • HyundaiGetz

Dauergäste/avatare/Ladezeit lang!! (1535)

Archiv