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andyrx

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Sat Sep 08 12:21:27 CEST 2018    |    andyrx    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: 4x4, A, Allrad, Frontera, Offroad, Opel, Reisen

Hallo Motortalker,

 

 

 

Unseren Opel Frontera hab ich verkauft ,ein gutes Auto und Offroad ein echter Geländewagen....da wir mit dem Renault RX4 etwas ähnliches noch haben und meine Frau gerne mit einem Wohnmobil reisen möchte kommt man auf schräge Ideen....;)

 

Ein Wohnmobil ist grundsätzlich eine feine Sache...und doch gibt es Unterschiede—} groß und komfortabel von Campingplatz zu Campingplatz oder ganz anders gedacht eher in Richtung Globetrotter und das war die Grundlage für diese etwas spezielle GAZelle 2,4 Diesel mit ihrem Alukoffer und Einzelbereifung.

 

Mit diesem Expeditionsmobil ist es eher der Plan durch Europa und Nordafrika zu touren und Landschaften zu sehen sowie Eindrücke zu sammeln die man mit Wohnwagen oder einem gewöhnlichen Camper so nicht bekommt ,dass dies mit weniger Komfort einher geht ist klar ....denn der Koffer hat zwar alles was man braucht und zweckmäßig ist aber eben auch nicht mehr.

 

Dennoch sind Doppelbett und kleine Sitzecke vorhanden eine Küche ebenso....eine Standheizung ist natürlich auch an Bord ( Diesel) oben auf dem Dach befindet sich eine große Solarzelle die eine 150aH Batterie auflädt. Frischwassertank hat 160 Liter und eine Cassettentoiltte ist auch an Bord.

 

Der Koffer ist winterfest dick isoliert und mit einer 3 Punkt Lagerung auf dem Chassis befestigt so dass Offroad auch heftige Verwindungen des Chassis ausbalanciert werden können :)

 

Die russische GAZelle ist aus dem Baujahr 2006 und hat 75.000km gelaufen und verfügt über permanenten Allrad mit schaltbarer Untersetzung sowie sperrbaren Mitteldifferential....das zulässige Gesamtgewicht beträgt 3,5 Tonnen....der simple 2,4 Liter Turbodiesel verfügt über 77KW ( 104 PS) und damit gut zu tun....viel mehr als 100km/ h sind da nicht drin eher 80-90km/h sind da als Reisegeschwindigkeit angebracht.

 

Normalerweise steht dieses Auto als Leicht LKW auf 195ern Zwillingsrädern hinten die für echtes Offroad eher ungeeignet sind ,die Umrüstung aufdeutlich größere und höhere Einzelbereifung war

für den Vorbesitzer eine teure Sache denn alleine die passenden Felgen und Umrüstung lag bei bei über 2000.- für die Felgen.

 

Wie fährt sich das Ding??

 

Wie ein Oldtimer oder wie ein Feuerwehr Magirus vor 30 Jahren ??

 

Irgendwie so würde ich das beschreiben ..laut und lahm,alles funktioniert mechanisch und kann wohl von jedem Dorfschmied in Sibirien oder Nordafrika wieder im Schadensfall

gerichtet werden:cool:

 

Klimananlage oder elektrische Fenster hat er auch nicht....das gerade verzahnte Getriebe erinnert eher an ein Baustellenkipper als an ein modernes Auto und letztendlich muss man sich halt darauf einlassen oder doch einen HymerCamp oder ähnliches vor die Tür stellen:D

 

Ein echtes Urvieh dieses Auto und keine leichtfüßige GAZelle wie der Name eigentlich verheißt...;)

 

Ich werde berichten

 

Grüße Andy

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Sat Sep 08 12:31:33 CEST 2018    |    Sonntagschrauber

So auf den ersten Blick die russische Variante des Unimogs - vermutlich einfacher zu reparieren, aber Ersatzteilversorgung in Afrika?


Sat Sep 08 12:43:20 CEST 2018    |    andyrx

In Afrika sicherlich bei groben Ausfällen schwieriger....ein Ersatzteil Depot für Verschleiß Artikel liegt im Keller und sollte man zumindest teilweise mitnehmen ;)

 

 

Balkan Touren hingegen kein Problem


Sat Sep 08 17:45:50 CEST 2018    |    tommel1960

GAZ baut auch ganz andere FZ, so gesehen bei der IAA 2016. Der gute, alte Ural Laster, und auch Busse. Von den kleineren Transporter muß ich mal die Fotos suchen.


Bilder

Sat Sep 08 18:52:32 CEST 2018    |    andyrx

Vor einigen Jahren hat sich Daimler Benz dort eingekauft .....und das sieht man ;)

 

Unsere GAZelle ist noch alter russischer Standard ,simpel aber robust ......ein wenig erinnert das an den Lada niva der ja auch noch russischer Standard ist :o


Sat Sep 08 20:07:35 CEST 2018    |    MV12

Wow, spannendes Auto.

 

Viel Spaß damit.

Vereinzelt haben es GAZellen ja in Kommunale Fuhrparks geschafft (neue Bundesländer) aber für gewöhnlich findet man sie nicht hier.

Solltest du denn länger halten wollen unbedingt Nachkonservieren-das haben die in Russland meist auch gemacht.


Sun Sep 09 12:05:58 CEST 2018    |    Goify

Ich hätte mir wohl stattdessen ein Kastenbrot (UAZ 452) gekauft. Der ist zwar kleiner, aber schaut kultiger aus.

Für deinen Zweck ist der GAZ aber sicherlich besser geeignet.


Sun Sep 09 12:21:21 CEST 2018    |    andyrx

Das Auto war vom Vorbesitzer ( Globetrotter 4x4.de ) schon so umgebaut worden ....da hatte ich keine Wahl ;)


Sun Sep 09 21:58:10 CEST 2018    |    Vollted

So ein Teil kauft man nicht, wenn die Entscheidung nicht gut durchdacht ist.

Aber, winterfest + Dieselheizung + 150Ah + Solar + Kompressorkühlschrank suggeriert dir für die kalte Jahreszeit hoffentlich keine Autarkie. Nicht das ihr irgendwo im kalten hohen Norden einfriert.


Sun Sep 09 22:43:08 CEST 2018    |    andyrx

@Vollted

 

Das war überhaupt nicht durchdacht ....sondern sehr spontan und vor allem meiner Frau hatte die GAZelle es angetan die fand den einfach Mega cool.

 

Ist kein Camper von der Stange sondern riecht nach Freiheit und Abenteuer ...wohin er uns führt wissen wir auch noch nicht...;)


Sun Sep 09 23:20:10 CEST 2018    |    Vollted

Oh je ... es ist ja noch schlimmer als ich dachte.

Um eine ansprechende Zyklenanzahl von deiner Batterie zu bekommen, solltest du nur 50% entnehmen ... also rund 75Ah ... aber nur wenn sie neu ist. Der Kühlschrank wird vermutlich um 30-40Ah pro Tag ziehen, den Rest wird die Heizung brauchen. Nach einem Tag brauchst du Landstrom. Ist also nix mit Autarkie in der kühleren Jahreszeit, dafür brauchst du nichtmal D verlassen, die Probleme hast du schon vor der Haustür. Du stehst dann jeden Tag auf Womostellplätzen zwischen allen anderen Weißwaren, nur das dir jeglicher Komfort fehlt.

Für Afrika ist der Frischwassertank viel zu klein.

3,5t ist ebenfalls seeeehr knapp. Hast du mal mit vollen Tanks das Gewicht achsweise vermessen? Mit solchen Fahrzeugen ist euch eine Kontrolle sicher und mit voller Ausstattung (Klamotten, Kühlschrank voll, Sandblechen, Werkzeugkiste & Co.) liegt ihr garantiert drüber.

 

Das Ganze ist wirklich nicht durchdacht.

Sorry für die Einschätzung, aber ich mach das schon über 20 Jahre


Sun Sep 09 23:41:20 CEST 2018    |    andyrx

.....also Abenteuer von Anfang an ;)

 

Wir fanden ihn einfach toll und Komfort ist uns nicht so wichtig .....einfach mal dort stehen zu bleiben oder unterwegs zu sein wo msn mit einem WoMo normalerweise nicht hinfährt ;)

 

Grüße Andy


Mon Sep 10 15:24:37 CEST 2018    |    Lewellyn

Komme gerade von einer 14-Tage Mopped Tour durch Rumänien und Moldawien, sowie einen Abstecher nach Transnistrien zurück.

 

Da kam uns auch so ein Teil zweimal entgegen. Noch ein bischen Offroadiger. Einmal auf der Transalpina und einmal auf der Südseite der hohen Rinne, wo man sowas dann auch braucht.

 

Ideales Ziel für eine erste Tour mit sowas. Und den Allrad braucht man auch alle Nase lang. ;)


Tue Sep 11 09:04:36 CEST 2018    |    RomanL

@Vollted: Für westeuropäische Luxus-"ich will mal ganz pure Natur erleben"-Camper ist das sicherlich nix. Aber in RU, wo die Dinger ja auch gebaut werden, ist das perfekt. Straße ist dort drüben eh nicht mehr Straße, wie wir sie kennen, also braucht's auch keinen 170km/h-Sprinter mit Luftfederung :-) Für ganz naturnahes Offroaden ist das Teil ebenso gut wie ein Unimog, nur leichter und ein wenig empfindlicher in Sachen Bodenbeschaffenheit (dem schlecht untersetzten Standardgetriebe sei Dank).

Da russische Ölexplorationsfirmen ebenso Gazelles fahren wie Rettungsdienste und Feuerwehr in ländlicher, russischer Abgeschiedenheit, ist das Basisfahrzeug auch gut erprobt - läuft bei 50°C im Schatten ebenso wie bei -40°C. Ist nicht so geländegängig wie die Tabletka, dafür ist mehr Platz drin.

 

Also ich seh da wenig relevante Unterschiede zu den typischen W50-Werkstattkofferumbauten oder uralten Unimogs/Deutz mit Koffer drauf...mal abgesehen vom wohl unschlagbaren Preis des (marktaktuellen!) Basisfahrzeugs und der weltweit recht guten Ersatzteilversorgung für Gazelles. Das ist halt der Vorteil russischer Großserientechnik - schwer und solide, 20 Jahre und länger gebaut, fährt überall rum, wo Geld Mangelware ist und irgendwann mal ein Russe vor Ort war, Ersatzteillager voll, jeder Dorfschlosser kanns richten...oder der Trekker selbst :-) Getriebeteile z.B. kann man sich problemlos anfertigen lassen, weil weder exotische Materialmixe noch besondere Fertigungsverfahren genutzt werden -> Vergütungsstahl + Bohr-Fräswerk - fertig. Sowas ist echt Gold wert, wenn man irgendwo abseits in LÄndern wie den Stans liegen bleibt. Import von ET ist nahezu unmöglich (kurzfrisitg sowieso, langfristig oft auch), aber Improvisation vor Ort klappt immer - so man ein russischstämmiges Auto hat...

Wer im Osten reisen will, ist damit definitiv gut aufgehoben, und wer nach Afrika oder Südamerika fährt, der wird sich wundern, wieviele Gazelles es weltweit gibt - und vor allem WO!

 

Feines Teil, Glückwunsch!

 

Gruß

Roman

 

 

PS: Die Ladeproblematik der Akkus dürfte man kaum haben, wenn der Motor noch ein wenig Diesel im Tank hat... Die Gazelle-Motoren laufen notfalls sogar mit Salatöl oder einem hohen Altölanteil im Diesel. Da wo dieses Teil hingehört, da gibt es keinen, der sich über einen laufenden Motor stört **ggg**


Tue Sep 11 11:28:48 CEST 2018    |    andyrx

Hallo,

 

Die tolle Kiste haben wir gekauft vor 8 Wochen weil Gefühl von Freiheit und Abenteuer ...kurz danach bekamen wir bei meiner Frau die Diagnose Magenkrebs ...Stadium T4a ist schon ziemlich heftig .

 

Sie liebt das Kultige Ding und das war der spontane Kaufgrund ,aber realistisch betrachtet sind die Abenteuer Touren damit für die nächste Zeit Illussion wenn nach der derzeit laufenden Chrmotherapie der Magen in einer großen OP entfernt wird....man kann damit leben ( wenn man die Krankheit tatsächlich auch überlebt) keinen Magen mehr zu haben ,aber es gibt Einschränkungen die solche Touren einfach für die nächste Zeit realistisch betrachtet unmöglich machen ....deshalb haben wir beschlossen das Fahrzeug doch wieder zu verkaufen ....denn es würde sich hier einfach den ( frischen ) TÜV abstehen .

 

In 2-3 Jahren wenn tatsächlich alles überstanden sein sollte kann man darüber erneut nachdenken ....und sich so etwas noch mal kaufen ,aber derzeit passt die GAZelle nicht zu unserem Leben .

 

Bei Interesse PN.

 

Grüße Andy


Tue Sep 11 11:33:51 CEST 2018    |    XTino

Inverter Stromerzeuger gehört an Bord eines solchen Fahrzeuges. Ich hab ne Afrikatour mit nem AL 28 gemacht, nur ein Feldbett hinten drin und Mopped.... weder Kühlschrank noch Klima. Geht alles wenn man will.


Tue Sep 11 11:54:07 CEST 2018    |    PIPD black

@andyrx Ich wünsche euch -vorallem deiner Frau- viel Kraft und alles Gute. Ich hoffe, dass es gut ausgeht und ihr das übersteht, ich drücke alle Daumen.:)


Tue Sep 11 11:56:38 CEST 2018    |    ToledoDriver82

Dem schließe ich mich an


Tue Sep 11 12:10:43 CEST 2018    |    andyrx

Vielen Dank ,

 

Zum Glück ist eine solche Diagnose heute nicht mehr gleich das Todesurteil ....aber es ist natürlich schon eine sehr ernste Erkrankung die leider auch Real betrachtet durchaus das Ende bedeuten kann.

 

Als wir die GAZelle gekauft haben war das abzusehen ,aber der Gedanke sich eine Freude zu machen überwog....letztendlich ist das Reisen damit ( so gut wie kein Komfort,rustikal und russisch herb) in dem angeschlagenen Zustand keine wirkliche Freude....also ist abzusehen das diese tolle Fahrzeug nur steht:(

 

Deshalb habe ich nachdem ich den Artikel geschrieben hatte das nochmal besprochen und letztendlich zu der Entscheidung gekommen....erst mal Ballast weg und wenn alles überstanden ist ( hoffentlich ) das Thema neu anzugehen....


Tue Sep 11 13:06:42 CEST 2018    |    PIPD black

Alles nachvollziehbare Gedankengänge.......und der Mensch braucht Ziele.;)

Es gibt nix schlimmeres, als solche Diagnose zu bekommen und gar keine Perspektive auf irgendwas zu haben.

Ihr habt euch mit dem Zweitwohnsitz in Ungarn schon gut für den Ruhestand eingerichtet, nun sollt ihr ihn gefälligst auch GEMEINSAM genießen dürfen.


Tue Sep 11 14:15:24 CEST 2018    |    Vollted

Nicht nur Ziele ... auch Träume

 

Andy, das tut mir unheimlich Leid für euch. Ich drück euch die Daumen für den bestmöglichen Verlauf und wünsche euch viel Kraft, Durchhaltevermögen und das Quentchen Glück, das man manchmal braucht.


Tue Sep 11 15:16:32 CEST 2018    |    Lewellyn

Oha! Alles Gute euch beiden und Deiner Frau im besonderen!

 

Ich bin sicher, Ihr steht das zusammen durch und die GAZelle kommt wieder.


Tue Sep 11 15:39:31 CEST 2018    |    Huiwaellerallemol

Ich bin nur rein zufällig auf diese Seite gekommen. Wenn es Zufälle gibt. Ich wünsche Euch beiden und besonders Deiner Frau unbekannterweise alles erdenklich Gute! Und so ein Fahrzeug lässt sich bestimmt auch später noch mal kaufen.


Tue Sep 11 21:10:39 CEST 2018    |    Diesel73

Mensch Andy.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute.


Tue Sep 11 21:25:30 CEST 2018    |    bronx.1965

Ab und an lese ich ich hier ja auch mal mit. @andryx : auch von mir alle guten Wünsche! Alles Andere hat Zeit. Möge alles gut verlaufen.

 

Gegrüßt!


Tue Sep 11 23:13:04 CEST 2018    |    XC70D5

Ich wollte erst was zum Wagen schreiben, aber jetzt kann ich Euch - und besonders Deiner Frau - nur alles Gute wünschen.


Wed Sep 12 00:22:40 CEST 2018    |    andyrx

Ihr könnt durchaus weiter zu dem seltenen Paradiesvogel schreiben....aber letztendlich haben mich einige Beträge nachdenklich gemacht,den Wunsch nach dem Abenteuer Auto erfüllt und in der Ralität gsr keine Chance zu fahren ....die Challenge wird sein vorerst nicht irgendwelche Berge oder Offroad Routen zu bezwingen sondern den Krebs zu besiegen und dann wird meine Frau die Folgen der Magen OP noch meistern müssen ....bis sich Verdauung wieder einspielt dauert es schon etwas länger ...ca. 15.000 Menschen in Deutschland bekommen diese Diagnose Magenkrebs im Jahr ,erschreckend hoch diese Zahl.

 

 

natürlich reiche ich auch Genungswünsche an meine Frau weiter ,der ich da mal da IPad weiterreiche ;)


Wed Sep 12 05:07:40 CEST 2018    |    XC70D5

"Krasser Gerät, der Andy ist immer für eine Überraschung gut!", wollte ich erst schreiben. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es gut verkauft bekommst.

 

Ihr findet später sicher ein noch geeigneteres und werdet damit "die Pampa" unsicher machen :cool:


Sat Sep 15 19:12:48 CEST 2018    |    Quakfrosch

Durch den fehlenden Durchgang vom Koffer zur Kabine ist das Teil nicht wirklich reisetauglich, sondern nur ein Schönwetterfahrzeug.

 

Da gibt es besseres.

 

Einfach mal überlegen, wie doof es ist, wenn man 3 Tage Dauerregen hat und dann immer zwischen Kabine und Koffer rumlaufen muss. Aussteigen, nass werden, wieder einsteigen, dann wieder alles nochmal. Da hat der Erbauer deffinitiv nicht nachgedacht oder einfach keinerlei Erfahrungen vorzuweisen.

Anders sind diese Anfängerfehler nicht zu erklären.

Schon vor Jahrzehnten wurden ausgemusterte Hanomag AL-28 und Co mit Kofferaufbauten als erstes mit Durchgängen zwischen Koffer und Kabine versehen, bevor man mit dem weiteren Um- und Ausbau weitermachte.

 

So ist das Fahrzeug leider einer dieser typischen gescheiterten Versuche mit allerbilligsten Mitteln aus einem Lieferwagen oder einer Feuerwehr ein stümperhaftes Wohnmobil zu basteln.

Mit einer ungeeigneten Basis aber so sinnvoll, wie einen Mähdrescher zu einem Hubschrauber umzubauen.

Da kann man genau so gut einen Rübenroder zu einem Wohnmobil "umbauen".

 

Aber gut, nun kommt das Teil ja weg.


Sat Sep 15 21:38:54 CEST 2018    |    andyrx

Der Koffer ist mit einer 3 Punkt Aufhängung am Chassis ( für normale Fahrt zusätzlich demontierbare 2 Spannhaken) ähnlich wie es bei Feuerwehrfahrzeugen mit ihren Kofferaufbauten häufig zu sehen ist ....sprich der Aufbau kann Offroad alles mitmachen und das geht nur wenn keine starre Verbindung zum Fahrerhaus existiert.

 

 

 

Wenn man auf einem Platz steht benutzt man die wohnkabine und gegebenenfalls das Vorzelt und wenn ich fahre dann dss Führerhaus ....sehe das Problem nicht.


Sat Sep 15 21:54:46 CEST 2018    |    bronx.1965

Zitat:

So ist das Fahrzeug leider einer dieser typischen gescheiterten Versuche mit allerbilligsten Mitteln aus einem Lieferwagen oder einer Feuerwehr ein stümperhaftes Wohnmobil zu basteln.

 

Mit einer ungeeigneten Basis aber so sinnvoll, wie einen Mähdrescher zu einem Hubschrauber umzubauen.

 

Da kann man genau so gut einen Rübenroder zu einem Wohnmobil "umbauen".

Ich denke, der Eigner trifft diese Entscheidung am besten für sich. Ob das "stümperhaft" umgesetzt ist, würde ich mir nicht anmaßen zu beurteilen. Wenn ich dagegen so manchen umgebauten T3 sehe, fällt mir diese Begrifflichkeit eher ein. . .


Sun Sep 16 01:52:32 CEST 2018    |    fire-fighter

Verdammt!

Da komme ich seit langem mal wieder auf Deinen Blog und stolpere über die GAZelle und dann muss ich so eine Diagnose in Deinen Kommentaren lesen...

Ich wünsche Euch alles erdenkliche Gute dieser Welt. Lasst Euch nicht unterkriegen, ihr schafft das!

Ich drücke von hier aus dem Norden alle erdenklichen Daumen. Lass uns wissen, wie es Euch geht, wir sind alle gedanklich bei Euch.

Achs- und Kolbenbruch wünscht Euch

fire-fighter

Holger


Sun Sep 16 12:38:27 CEST 2018    |    unpaved

Da freue ich mich, endlich mal wieder über Reisepläne mit einer Gazelle zu lesen und dann so eine erschreckende Mitteilung :(

Ich wünsche deiner Frau und dir alles Gute und eine erfolgreiche Behandlung. Dass ihr unter diesen Umständen vorerst nicht so reisen könnt wie geplant, ist klar.

Aber vielleicht lässt sich die Gazelle ja auch konservieren, bis ihr wieder los könnt. Es muss ja nicht gleich eine Extremtour werden.

Sobald man von der Autobahn runter ist, stört es nicht, wenn das Fahrzeug "nur" 100 schafft. Mein Transit von 1988 war auch kaum schneller und wir sind damit trotzdem europaweit unterwegs gewesen.

 

Bernhard


Sun Sep 16 12:44:36 CEST 2018    |    unpaved

@Quakfrosch

So ein Blödsinn! Kaum ein Fahrzeug mit Absetzkabine hat einen begehbaren Durchgang zum Fahrerhaus. Manche haben einen Durchschlupf, manche ein Fenster, manche gar nichts. Pritschenfahrzeuge und Pickups mit absetzbaren oder festen Wohnkabinen sind mittlerweile ein absoluter Renner im Womo Handel in Deutschland und sind es schon viele Jahre in USA, Canada, Australien, Südafrika, .....

 

Ein Wohn- und Reisekonzept runtermachen, ohne es zu kennen, beweist weder Sachkenntnis, noch Toleranz, sondern nur arrogante, besserwisserische Überheblichkeit.

Ein offroadtauglicher Innenausbau auf einem robusten 4x4 stellt erheblich andere Anforderungen als ein Ausbau für Komfortkutschen, die im äußersten Fall mal auf eine Campingplatzwiese gefahren werden.

 

Info zur Gazelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/GAZelle

Ich hatte übrigens vor dem Kauf meines Ford Ranger 2011 als Nachfolger für meinen Toyota HZJ 79 (Fahrverbotszonenopfer) auch über eine Gazelle nachgedacht, mich aber dagegen entschieden, weil der Ford Pickup im Ruhrgebiet noch Berufsverkehrs- und Parkhaus kompatibel war.


Sun Sep 16 12:57:42 CEST 2018    |    andyrx

Hier im Video ist unsere Gazelle offroad zu sehen --> https://m.youtube.com/watch?v=mEUiKaB0omk

 

Das ist noch beim ersten Vorbesitzer der den Umbau gemacht hat entstanden ...

 

Da kann man auch erkennen warum eine feste Verbindung zu Fahrerhaus schlecht wäre....das wäre eine Sollbruchstelle ;)


Sun Sep 16 13:12:27 CEST 2018    |    andyrx

In diesem Video sieht msn das besser ——>https://m.youtube.com/watch?v=2hmDsAlzEx4

 

Grüße Andy


Sun Sep 16 13:56:08 CEST 2018    |    XC70D5

Danke für die Videos! Der Aufbau arbeitet ja ganz schön, hätte ich zwar erwartet, aber doch nicht ganz so heftig :eek:


Sun Sep 16 14:09:50 CEST 2018    |    unpaved

Danke für die Videos,

so ähnlich habe ich es mir gedacht und so sehen auch unsere bevorzugten Strecken aus. Dann ist auch völlig egal, ob das Fahrzeug auf der Autobahn 90 oder 110 fahren kann. Nur während der Anreise über die Autobahnen braucht man etwas Geduld.


Sun Sep 16 14:32:18 CEST 2018    |    andyrx

https://m.youtube.com/watch?v=Hi4q4b2AMLE

 

Hier sieht msn das bei einem Unimog auch recht deutlich ....allerdings ist der Unimog im Video eine andere Kategorie von der möglichen Nutzlast und natürlich vom Preis .....aber der Aufbau arbeitet immer auf dem Chassis entkoppelt vom Fahrerhaus ,kann man auch oft sehen wenn beladene Baustellenfahrzeuge im unwegsamen Gelände schwer arbeiten müssen.


Sun Sep 16 15:10:09 CEST 2018    |    Quakfrosch

So eine Verbindung von Kabine und Koffer mittels Faltenbalg wurde ja noch nicht erfunden. Jedenfalls hat es dem Bastler wohl keiner gesagt, dass solche Teile bei jedem Unimog uder Hanomag-Umbau verwendet werden.

 

;)

 

Ich weiß schon, warum ich auf Militärfahrzeuge setze. ;)


Deine Antwort auf "Expedtionsmobil GAZelle 4x4 für die große Tour"

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bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

 

gebürtiger Hesse der irgendwann im Norden Deutschlands gelandet ist.

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Ungarn ist unsere zweite Heimat geworden,Land und Leute sowie das Klima sind herrlich dort.

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