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09.02.2013 12:21    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um die erste Baureihe eines Subaru Legacy.

 

Der erste Legacy wurde bei uns 1989 vorgestellt und es gab ihn wahlweise mit einem 103 oder 136 PS Boxermotor und als Stufenheck sowie Kombi, der bei Subaru „Station Wagon“ heißt.

 

 

 

Alle eingeführten Subaru hatten einige Besonderheiten, vor allem natürlich der werbewirksame serienmäßige Allradantrieb, der die Marke Subaru in Deutschland schnell bekannt machte und dem Wagen im Laufe der Zeit eine feste Kundschaft und einen guten Ruf einbrachte. Erwähnenswert ist allerdings auch die hohe Anhängelast, die den Subaru in Kombination mit dem Antrieb beim entsprechenden Klientel beliebt machte.

 

 

Außerdem waren die Subaru recht komplett ausgestattet, wo ein Opel Kadett E 1989 mit ABS und geregeltem Katalysator beworben wurde, bot der Subaru das alles serienmäßig an, ebenso wie elektrische Spiegel, Servo oder ABS. Allerdings war der Subaru auch nicht übermäßig günstig, bei rund 29tsd DM lag der Einstiegspreis 1989

 

Dieser Subaru steht immer wieder an der gleichen Stelle an einer vielbefahrenen Hauptstraße und viel mir lange Zeit nicht wirklich auf – doch ein näherer Blick lohnt sich durchaus:

Er entstammt der ersten Baureihe, ein braver 1,8 Liter Stufenheck mit dem Vierzylinder-Boxer und 103 PS. Er dürfte aus 1989 oder 1990 stammen und somit bald auch schon stolze 25 Jahre geschafft haben.

Das fehlende EU-Kennzeichen deutet auf immer noch den ersten Besitzer hin. Außen hat er Zeichen seines Alters, von innen ist er sauber und gepflegt, ein graue Maus im Alltag, die einiges an Konkurenz überlebt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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21.01.2013 13:50    |    Andi2011    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um einen recht mitgenommenen „Knudsen-Taunus".

 

Der Knudsen Taunus löste Ende 1970 bis 1975 die Ford 12m und 15m Baureihe ab und seinen „Rufnamen“ bekam er durch den damaligen amerikanischen Ford-Präsidenten Semon E. Knudsen. Dieser veränderte zum Missmut von Ford-Deutschland der Erzählung nach höchst selbst den Entwurf und so war der Spitzname geboren.

 

 

Geschadet hat das dem Knudsen Ford letztlich mit über einer Millionen verkauften Wagen nicht und nicht wenige Käufer kauften den Ford wegen seiner markanten Optik. Großartige technische Gründe den Taunus zu kaufen gab es eigentlich auch nicht, denn er konnte nichts besser als seine Mitbewerber wie z.B. der Opel Ascona. Sein Fahrwerk war immer recht weich, seine Motoren mit 55 bis 88 PS nicht überragend, aber zuverlässig. Das galt auch für den heute noch bei Fans beliebten V6 mit 90 oder 108 PS, wobei besonders der größere V6 den Taunus für damalige Verhältnisse sehr ordentlich beschleunigte.

 

Die Ausstattung des Taunus TC ging von N über die Kürzel L, XL, GT bis zum luxuriösen GXL. Später wurden die Ausstattungslinien überarbeitet und es gab die Varianten N, L, GL, S und Ghia. Wiederum später entfiel die Ausstattung S und wurde nur noch als S-Paket angeboten, aus L wurde LS und aus GL wurde wiederum GLS und der Ghia hieß nun Ghia S.

Das mal nur, um die Verwirrung zu den verschiedenen oft veränderten Ausstattungslinien perfekt zu machen, die heute noch manchen Knudsen-Fan bei der Definition, welches Model da grad steht in den Wahnsinn treiben können…denn es änderten sich ja nicht nur die Namen sondern auch die Ausstattung und die Optik fast unmerklich, so dass man darüber Seiten schreiben könnte.

 

 

Dieser frühe zweitürige Knudsen Taunus XL war einer meiner ersten Straßenfunde und wie man auf den Bildern gut erkennen kann, ist er alles andere als ein gepflegtes Exemplar. Ich vermute aber, der Besitzer wird ein Fan des Taunus sein und vielleicht als Schrauber in einer der Werkstätten arbeiten, vor denen er parkte und ihn irgendwann herrichten. Möglich ist aber natürlich auch die Variante des Sechsthand-Käufers, der den TC nach Ablauf des TÜV weiterreicht oder verschrottet.

 

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10.01.2013 21:08    |    Andi2011    |    Kommentare (72)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

Heute geht es um ein Fahrzeug dessen jüngeren Bruder ich hier schon mal vorgestellt habe, einen Passat B1 32A

 

Der B1 32A war 1977 das Facelift des B1 und brachte deutlich Veränderungen gegenüber dem ersten Passat: Front und Heck mit den neuen Scheinwerfern und eine tief gezogen Heckklappe änderten das Design des Passat so, dass man meinte ein völlig neues Modell vor sich zu haben.

 

 

1978 wurde für den Passat erstmals auch ein 50PS Diesel angeboten und 1979 folgt ein 1,6 Liter Sauger mit Einspritzung, der auch im Golf GTI angeboten wurde und dem Passat ordentliche Fahrleistungen bescherte. Als 1980 der Nachfolger kam, war der B1 gute 2 Millionen Mal an den Käufer gebracht worden.

 

 

 

 

 

Die markanten hoch gesetzten Blinkleuchten, Töner, eine hellbraune Kunstlederausstattung, Automatikgetriebe und einiges mehr deuten darauf hin, dass dieser hier wohl mal ein Einsatzfahrzeug aus dem Bestand der Polizei, Grenzschutz oder Feuerwehr war.

 

 

Das Foto habe ich in Essen gemacht und ein H- Kennzeichen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, TÜV bis 2014, sowie der optisch nicht perfekte aber doch ordentliche Zustand, weisen wohl auf einen über 30 Jahre alten Alltagshelden hin, der weiterhin in regelmäßigem Einsatz ist – ganz nach seiner ursprünglichen Bestimmung!

 

 

 

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30.12.2012 22:41    |    Andi2011    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um einen Kadett C-City.

 

Der Kadett C wurde von 1973 bis 1979 gebaut und darf als erfolgreicher Opel gewertet werden. Obwohl der C-Kadett technisch gar keine bewegenden Neuerungen gegenüber dem Vorgänger Kadett B brachte, denn erst der hier schon mal in der "Trash-Rubrik" vorgestellte D-Kadett brachte ab 1979 viele Neuerungen wie den Frontantrieb in diese Opel-Reihe.

 

 

Beliebt und bekannt ist bis heute vor allem der Golf GTI Konkurrent GT/E und das Coupe, der hier "gefundene" City war eher ungeliebt. Dabei gab es vom C-Kadett neben dem Coupe noch eine klassische schick gezeichnete Stufenheckvariante, einen Kombi und eine seltene von Baur gefertigte Aero-Variante - und eben den City. Den gab es zwischen 1977 und 1979 zu kaufen und sogar ein Sondermodel namens City Jet, mit dem Opel insbesondere die kleine junge Familie ansprechen wollte wurde aufgelegt.

 

 

Dieser auf dem Foto zeigt einen recht gepflegten Innenraum mit typischem Fellbezügen und wirkt innen eigentlich recht ordentlich. Ich vermute hier einen älteren Herrn als Besitzer, der den Wagen nur noch selten oder vielleicht auch gar nicht mehr bewegt oder bewegen kann, denn die Außenoptik weißt auf, dass er schon länger keinerlei Lackpflege mehr erhalten hat und der TÜV war aktuell abgelaufen.

 

 

Mit diesem Straßenfunde-Blog möchte ich mich von euch für dieses Jahr verabschieden!Ich danke euch für euer Interesse an diesem Blog, die vielen schönen Kommentare und Diskussionen in diesem Jahr und wünsche euch allen für 2013 Gesundheit und Glück!

 

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20.12.2012 09:30    |    Andi2011    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um einen Ford und zwar einen 17M Turnier der zweiten Baureihe P7b.

 

Der Ford 17M Turnier war damals in seiner Bauzeit zwischen 1967 und 1971 nicht wirklich beliebt und galt eher als unauffällig im Straßenbild. Er verkaufte sich zwar nicht schlecht, konnte aber aufgrund seines veralteten Fahrwerks und weniger technischer Neuerungen mit seinem Hauptkonkurrenten Opel Rekord oder in diesem Fall Rekord Caravan nicht mithalten. Ein Kombi war damals doch eher ein Handwerks- als ein Familienfahrzeug. So ein 17M Turnier wog 1150 kg und erlaubte eine Zuladung von 560Kg, der Verbrauch lag bei 12-15 Litern mit der 70PS Maschine.

 

Heute ist das Ansehen eines 17M natürlich anders, denn die in dieser Zeit eigentlich nicht vorhandene Rostvorsorge sorgte dafür, dass man wohl heute mehr Chancen hat einen seltenen Ferrari F40 als einen 17M Turnier auf der Straße zu sehen.

Umso schöner ist dieser 17M am Straßenrand, der wirklich einen hervorragenden Eindruck macht und einfach wunderschön aussieht.

 

Über den aktuellen Besitzer zu mutmaßen ist somit nicht schwer, es muss ein Ford-Liebhaber sein, der es geschafft hat sich einen der seltenen Kombivarianten zu sichern. Vielleicht hat er ihn selbst restauriert und ich wette in seiner Garage wird er mit der Zeit einige der seltenen Ersatzteile gehortet haben wie einen Schatz. Schön das er offensichtlich auch regelmäßig auf den Straßen bewegt wird – ein wunderbarer Straßenfund!

 

 

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Wer noch ein paar Infos mehr zum 17M lesen mag, kann hier klicken und landet in einem meiner früheren Blogs zu den Ford M-Modellen.

Foto Quelle: Mein Dank gilt Dr. Seltsam. Der sah den Ford und dachte direkt an meine Serie "Straßenfunde" und stellte mir die Bilder zur Verfügung.


11.12.2012 13:28    |    Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind.

 

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Der Volvo 480, der von 1986 bis 1995 immerhin neun Jahre gebaut wurde, brachte es bei uns nie zu besonderer Berühmtheit und ist entsprechend selten im Straßenbild anzutreffen.

Irgendwie stand der Wagen, der ursprünglich für den amerikanischen Markt konzipiert wurde, nie unter einem besonders günstigen (Verkaufs)-Stern. Eigentlich unverständlich...

 

Vielleicht lag es am Frontantrieb, den Volvo hier einführte oder den (langlebigen) verbauten Benzinern, die zusammen mit Renault produziert wurden und kein eigenes Volvokonstrukt waren?

Der Volvo galt außerdem als durchaus komfortables Fahrzeug, bot eine überdurchschnittliche Straßenlage und hohe Sicherheitsstandards. Viele erkannten eine Ähnlichkeit zum etwa zeitgleich produzierten Honda Aerodeck, aber die Wagen hatten außer der Optik wenig miteinander zu tun. Vielleicht war es aber grad die moderne Optik mit Klappscheinwerfern, die eher konservativen Volvo Käufer abhielt, den Wagen bei uns zu einem Verkaufserfolg zu machen?

 

Dieser auf dem Foto zeigt einen recht gepflegten Innernaum, die Außenoptik ist nicht tadellos aber auch nicht übel – ich vermute hier den Übergang des Wagens nach langem Erstbesitz für sehr kleines Geld an einen weniger zahlungskräftigen Fahrer der einfach ein robustes Gefährt gesucht hat?

 

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23.11.2012 19:44    |    Andi2011    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind.

 

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Heute geht es um ein Fahrzeug, welches mir - unscheinbar zwischen zwei modernen Fahrzeugen geparkt - trotzdem sofort ins Auge fiel, ein VW Derby der ersten Baureihe.

 

Der Derby war und ist verkaufstechnisch gesehen einer der Flops der VW Geschichte und wurde 1977 als Stufenheckvariante des Polo eingeführt und baute auf dem Audi 50 auf. Obwohl er neben den vom Polo bekannten Qualitäten vor allem ein Kofferraumvolumen von 515 Litern bot, kam der Derby bei der Kundschaft nicht an und wurde nach einer zunächst erfolgreichen Markteinführung bei uns schnell zum ungeliebten Kind.

 

VW hielt aber immer an ihm fest und 1984 wurde er dann namentlich zum "Polo Stufenheck", was den Verkaufszahlen aber auch nicht half.1990 war den endgültig Schluss für den Derby,vorerst...VW wollte sein hier ungeliebtes Kind aber irgendwie nie wirklich begraben und so gab es 1995 wieder einen "Polo Classic" mit Stufenheck.

 

Später waren die "Derby" und auch "Polo Stufenheck" und "Polo Classic" günstige Gebrauchtwagen für Leute, die einen Kleinwagen mit echtem Kofferraum suchten, aber geliebt wurden sie selten, so dass sie von den Straßen fast alle verschwunden sind...

 

...heute sieht das anders aus, Derbys gelten als äußerst seltene und gesuchte Wagen und dieser hier auf den Bildern dürfte manchen Fan erfreuen.

 

Dieser Derby ist einer der ersten Baureihe aus 1977 oder 1978, zu erkennen z.B. an den Chromstoßstangen, in der GLS Variante bot dieses Model 60 PS. Der Innenraum in der Variante "Tabak" sieht mit seinem beigen Ton super aus und ist in tollem Zustand. Außerdem besaß der GLS eine 4-Gang Automatik. Die Farbe gibt mir einige Rätsel auf, da es beim Derby und Polo mehrere Rot-Töne bei VW gab, die teilweise sogar jährlich variierten, ich tippe auf Indianarot.

 

Über den Besitzer würde ich mutmaßen, dass der Derby ihm am Herzen liegt, er ist optisch in wirklich gutem Zustand, zeigt nur sehr wenig erkennbaren Rost und eine fehlende vordere Nummernschildhalterung, sonst steht er prima da.

Ich könnte mir hier vorstellen, dass er bereits in sicherem Besitz eines Liebhabers ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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14.11.2012 14:40    |    Andi2011    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind.

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Heute geht es um einen Toyota Carina und zwar eines der sehr frühen Modelle, nämlich den Carina A4. Der Carina A4 löste 1978 den in Deutschland bereits angebotenen Vorgänger ab und wurde bis 1982 verkauft. Bei uns gab es ihn nur als viertürige Stufenhecklimousine oder als Kombi, beide jeweils mit dem 1,6 Liter Triebwerk und damals respektablen 75 PS.

 

 

In Japan und anderen Ländern wurde der Carina A4 auch als sehr schickes zweitüriges Hardtop-Coupe und zweitürige Limousine mit anderen Motorisierungen verkauft. In Deutschland wurde der Carina 1998 durch den bis heute gebauten Avensis ersetzt.

 

Der A4 der ersten Baureihe wurde in den Varianten: Carina, GL und in der Topvariante Deluxe angeboten, wobei der GL bereits serienmäßig ein Fünfganggetriebe und der Deluxe sogar ein Automatikgetriebe vorweisen konnte.

 

Der von mir entdeckte Carina auf dem Bild ist in der mittleren GL Ausstattung und muss aus den ersten beiden Baujahren stammen, denn mit dem Facelift 1980 veränderte sich auch die Gestaltung der Scheinwerfer und Heckleuchten. Der äußere Zustand wirkt auf den ersten Blick zwar nicht absolut einwandfrei aber doch noch ordentlich. Er zeigt zwei -wohl nach Rostarbeiten "bepinselte"- Stellen an den vorderen Kotflügelecken und der Lack wirkt auch recht stumpf und hätte eine ordentlichere Pflege verdient!

Der Innenraum hingegen zeigt sich aufgeräumt, sauber und intakt.

 

 

Er hat natürlich ein H-Kennzeichen, aber auch der Lackzustand spricht für mich dafür, dass der Wagen ganz normal bei Wind und Wetter im alltäglichen Einsatz ist. Das bringt mich zu der Vermutung, der Carina war vieleicht seit Kauf in gepflegtem Familienbesitz und wurde dann an den studierenden Enkel übergeben, der ein günstiges Gefährt während des Studiums braucht?

 

 

Schöne und gepflegte Toyota Carina der ersten Baureihen kosten mittlerweile meist ab 6tsd Euro aufwärts. Es wäre wünschenswert, dass dieser hier noch mal in treue Hände kommt, die ihn bewahren und ihm den wohlverdienten Ruhestand ermöglichen!

 

 

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10.11.2012 19:37    |    Andi2011    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind.

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Heute geht es um einen Fund den man eigentlich nicht wirklich als Auto bezeichnen kann, denn es handelt sich um ein sog. Leichtkraftfahrzeug und in diesem Fall um ein besonders altes und auch recht „verkommenes“ Model - einen AIXAM.

 

AIXAM ist eine französische Firma, die seit den 70er Jahren solche Leichtkraftfahrzeuge baut und auch in dem Gebiet recht bekannt ist und deren Modelle auch in den einschlägigen Autozeitschriften heute immer wieder Erwähnung finden. Gebaut wird aktuell u.a. auch ein Elektromobil (Mega-E-City).

 

Dieses Stück hier müsste meiner Recherche nach wohl ein AIXAM 325D sein, der etwa ab 1984 produziert wurde und somit immerhin schon ein stattliches Alter erreicht hat. Als ich mich näherte, fiel mir vor allem der mehr schlecht als rechte Pflegezustand dieses „Oldies“ auf. Er hat ein Moped-Kennzeichen und ist begrenzt auf 25km/h, der Innenraum ist wie das ganze Fahrzeug klein und spartanisch und in diesem Falle auch sehr dreckig. Die Front zierte ein "Fahre mit Herz" Aufkleber der mindestens genauso viele Jahre auf dem Buckel hatte, wie sein "Ein Herz für Kinder" Pendant am Heck.

 

Zum Besitzer kann man nur Mutmaßungen anstellen, meine Vermutung wäre ein alleinlebender älterer Herr, der entweder kein Geld für ein Auto oder eben keinen entsprechenden Führerschein hat (oder beides) und den AIXAM nutzt, um seine kleineren Erledigungen wie Einkäufe und Amtsgänge zu erledigen. Viel Wert auf Pflege und Zustand wird scheinbar nicht gelegt, der Blick in den Innenraum zeigt ein trauriges und eher verdrecktes Bild.

Vieleicht ist aber auch aufgrund der einfachen Karosse, des Alters von mindestens 25 Jahren und dem Umstand, dass er vermutlich noch nie warm und trocken stand, dieses Bild geschuldet?!

 

Fast tut er mir ein wenig leid wie er da so steht...

 

Er erfüllt seit wohl weit über 20 Jahren seinen Zweck, nämlich seinen Besitzer von A nach B zu bringen und trotzdem bläßt ihm (und bestimmt auch seinem Fahrer) oft nichts als Hohn und Spott oder gar Beschimpfung entgegen. Nicht Fisch, nicht Fleisch, wohl vom Besitzer selbst auch eher ungeliebt und dem Großteil aller Autofahrer mehr als ein Dorn im Auge. So soll er wenigstens etwas Anerkennung mit diesem Blog bekommen. In den er auf jeden Fall passt, denn er ist ein seltenes und skuriles Bild am Straßenrand.

 

 

 

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02.11.2012 18:28    |    Andi2011    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind.

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

 

Heute geht es um einen Passat B2, den ich am Straßenrand auf einem Parkplatz entdeckte und zwar um den nur noch recht selten zu sehenden Schrägheck-Zweitürer.

 

 

Die zweite Passat-Generation war ein großer Erfolg für VW (besonders als Variant) und wurde in vielen Versionen und Ausstattungsvarianten aufgelegt und die einfache zweitürige Limousine würde für 12850,- DM angeboten.

Bei den Benzinern gab es Motoren von 55-136 PS und bei den Dieseln von 54-80 PS.

 

Ich finde es merkwürdig, dass der Passat B2 irgendwie noch nicht so wirklich bei den Youngtimern angekommen ist und entsprechend gepflegte Exemplare häufiger vertreten sind. Vielleicht liegt es daran, dass der Stufenheckableger Santana hier eher als Liebhaberauto gilt oder auch einfach daran, dass es doch noch einige B2 gibt, die im Alltag als Winterauto oder einfach günstiger Untersatz ihren Dienst verrichten, so wie wohl dieser auf meinen Bildern?

 

Dieser Passat B2 hat auf den ersten Blick optisch so gar nichts gemein, mit dem schicken Nachfolger des B1, der damals 1980 am Lage Maggiore von VW der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Auf den zweiten Blick sieht er aber doch so schlecht gar nicht aus:

 

Eine kleinere Blessur am Kotflügel, der Radlauf hinten links wurde wohl mal geschweisst (eventuell deshalb die eigentümliche Lackierung), die Tüv-Plakette stammt aus Juli 2012 und auch der schicke Innenraum in Beige mit Fellbezügen auf den Sitzen sah ganz manierlich und wenig abgelebt aus.

 

Ich vermute dieser B2 wird einer aus Mitte der 80er sein, vielleicht lange in Erstbesitz und nun sein Dasein als günstig angeschaffter Alltagswagen eines Besitzers fristen, der vielleicht die ein oder andere Reparatur selber ausführen kann? Das dieser B2 aber mal in die Hände eines ihn liebenden Fans kommt - ich glaube eher nicht!

 

Fest steht, viele dieser zweitürigen B2 sieht man wohl nicht mehr…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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29.10.2012 14:02    |    Andi2011    |    Kommentare (55)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind.

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Heute geht es um einen Polo 6N Harlekin, der mir letztens bei einer Hausbesichtigung auffiel....

 

 

 

Der Harlekin war eigentlich ein Zufallsprodukt, entstanden aus einer VW Werbekampagne für den damals neuen Polo in dem ein vierfarbiger 6N zu sehen war. Diese Kampagne löste einen echten "Nachfrage-Run" auf den bunten kleinen Polo aus, so das VW entschied ihn in Kleinserie auch so aufzulegen. So gab es ihn mit den Farben Flashrot, Chagallblau,Ginstergelb und Pistazie in jeweils nicht zu beeinflussenden Konstellationen zu kaufen und im Innenraum ebenfalls mit Sportsitzen, Lenkrad, Schaltknauf und Fußmatten im "Harlekin-Design".

 

Der Polo bot darüber hinaus u.a. serienmäßig vier Türen, eine geteilte Rückbank, weiße Blinker und abgedunkelte Heckleuchten und war im September 1995 mit drei Benzinern mit 45PS, 60PS oder 75 PS zu Preisen von 22.795,- DM bis 26.125,- DM zu bestellen.

 

Polo III 6N gibt es auf den Straßen noch einige zu sehen, die Harlekin sind allerdings eher selten anzutreffen, haben jedoch eine eigene Fan-Gemeinde mit Treffen, Internetseiten usw. und die Autos sind recht wertstabil.

Der Polo hier erinnerte mich direkt an die damalige Werbekampagne und daran, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass er so Käufer finden würde - ich habe mich geirrt, wenn er auch heute noch immer nicht meinem Geschmack entspricht, so ist er aber immerhin ein "Farbtupfer" unter den üblichen Autos.

 

 

Dieser 6N sah optisch auf jeden Fall sehr gut aus, auch wenn am Heckstoßfänger der Lack abblättert, war auf den ersten Blick weder Rost noch sonstiges Ungemach zu sehen, die Diddlemaus am Spiegel, der schön gepflegte Innenraum und die Buchstaben/Zahlenkombination des Kennzeichens deuteten für mich auf eine noch recht junge Frau als Besitzerin hin, die den Harlekin wohl aus dritter oder vierter Hand gekauft und sich damit einen Wunsch erfüllt hat - wer weiß...

 

 

 

 

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22.10.2012 20:25    |    Andi2011    |    Kommentare (57)    |   Stichworte: Straßenfunde

"Straßenfunde" heißt eine neue Rubrik in meinem Blog. Der Begriff steht als Synonym für Autos, die auf den ersten Blick alt, wertlos, unscheinbar,komisch aber auch besonders sein können und mir im Straßenbild vor die Kamera geraten.

Geschaffen habe ich diese neue Rubrik für eine Serie die heute startet und euch künftig in loser Folge diese Autos vorstellen wird.

 

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Los geht es heute mit einem Fahrzeug, dass ich morgens praktisch fast vor der Haustüre parkend vorfand - ein Kadett D

Der von 1979 bis 1984 gebaute Opel löste den Kadett C ab und war einmal ein erfolgreicher Golf-Konkurrent, ist aber aus dem heutigen Straßenbild eigentlich vollständig verschwunden.

Wenn man doch mal einen sieht, handelt es sich entweder um einen restaurierten Kadett D eines Fans, oder um ein Exemplar wie dieses hier, das rein optisch kurz vor der Schrottpresse steht.

 

Die Modellbezeichnung am Heck wurde entfernt, es handelt sich vermutlich um den 1,3 Liter mit 60 PS. Lackpflege hat dieser Wagen wohl nicht mehr groß erfahren, um die Heckscheibe herum und an Front und Seiten finden sich grob übertünchte Rostflecken, der hintere Radlauf ist geschweißt. Im Innenraum finden sich nur Fahrer und Beifahrersitz, die Rückbank, Hutablage und sogar die Türverkleidung und Seitenverkleidung der Beifahrerseite fehlen...dafür stehen im Wagen diverse Eimer, eine Werkzeugtasche und in einer Kiste Hammer, Schraubendreher, Pinsel usw. herum.

 

Als ich um den Wagen herum laufe, fallen mir allerdings ein paar Dinge ins Auge:

Eine erst zwei Monate alte frische Tüv-Plakette, ein neuer Endtopf, anstelle der Feinstaubplakette ein Scherzaufkleber mit der Aufschrift "Automobile Randgruppe", ausserdem ist der Wagen -abgesehen vom fehlenden Interieur- von innen auffallend sauber für einen vermeintlichen reinen Nutzgegenstand.

 

Handelt es sich hier vielleicht gar nicht um einen Besitzer, der sich nichts aus dem alten Opel macht?

Vielleich ein junger, selbständiger Handwerker der froh ist, den Kadett D mit seinen einfachen Mitteln und wenig Geld am Leben halten und nutzen zu können?

 

Wer weiß, jedenfalls gebührt ihm ein Platz bei den Straßenfunden und ich würde mich freuen, wenn diese neue Reihe euch gefällt!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Ford

Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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