andyrx

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15.07.2010 20:26    |    andyrx andyrx    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: , , , ,

darf es ein bisserl mehr sein..??darf es ein bisserl mehr sein..??

Moin Motortalker,

 

in den USA ist alles etwas anders...man schüttet sich zu heissen Kaffee übers Knie und bekommt 3 Millionen Dollar (McDonalds musste das mal zahlen) oder man betätigt bei einem Auto das Gas statt der Bremse und bekommt trotzdem Recht:o

 

aber das was ich da eben gelesen hab ist noch mal eine andere Dimension:cool:

Zitat:

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis zahlt in einem Vergleichsverfahren 152,5 Millionen Dollar an Mitarbeiterinnen in den USA, die sich diskriminiert fühlen. Das berichtete das Unternehmen auf seiner Website. Es geht dabei um Mitarbeiterinnen und ehemalige Angestellte der Tochter Pharmaceuticals Corporation (NPC).

 

Ein Gericht in New York hatte das Unternehmen im Mai verurteilt, 250 Millionen Dollar an die Frauen zu zahlen. Diese hatten den Konzern beschuldigt, sie wegen ihres Geschlechts systematisch zu benachteiligen.

Zwölf Frauen hatten eine Klage eingereicht: NPC habe sie bei Beförderungen übergangen, habe für die gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlt und Schwangere benachteiligt. Eine neunköpfige Jury in Manhattan gab ihnen Recht.

Quelle und ganzer Artikel-->http://wirtschaft.t-online.de/.../index

 

was soll man dazu sagen.....da stimmt das Verhältnis doch irgendwie nicht mehr....:p

 

Glückwunsch an die Damen,arbeiten braucht jetzt sicher keine mehr von Ihnen....abzüglich des sicherlich fürstlichen (wohl erfolgsabhängigen) Honorars für die cleveren Anwälte bleibt noch genug übrig für ein sorgenfreies Leben:eek:

 

 

 

mfg Andy


Kommentare: 16

15.07.2010 20:30    |    martinkarch martinkarch

Wurde eigentlich auch mal ein amerikanischer Konzern von einem europäischen Gericht auf dermaßen hohe Summen verklagt, die dann auch gezahlt werden mußten ??

 

Oder geht das Geld immer nur rüber ? :confused::confused::confused:


15.07.2010 20:32    |    andyrx andyrx

kriegst hier für ein verlorenes Bein gerade mal 80.000.- Euro wenn der Anwalt gut ist,da lachen sich die Unternehmen aus den USA fast tot über diese Summen.....selbst wenn Du ein lebenslanger Pflegefall bist sind rund 500.000.-- Euro hierzulande das höchste was möglich ist:eek:

 

mfg Andy


15.07.2010 21:25    |    motorina motorina

In Amerika ist eben alles grösser ... auch die astronomische Entschädigungssummen for nothing:eek: ...

... und auch die Dummheit ist dort grösser :cool::rolleyes: ...

oder besser:  Dummheit wird noch fürstlich belohnt:p ...


15.07.2010 21:53    |    TJWF TJWF

Ich find's klasse! Den Pharmaunternehmen gönne ich alles mögliche Pech und Übel. Eigentlich schade, dass die Summe nicht noch höher ausgefallen ist. Die Damen dürften definitiv ausgesorgt haben - falls nicht das ganze Geld bei den Anwälten kleben bleibt.


15.07.2010 21:54    |    StarColonel StarColonel

Ob es deshalb in NRW ein neues Ressort "Emanzipation" gibt?

 

Newsartikel


15.07.2010 22:09    |    SRAM SRAM

"Money for Nothing.......get your chicks for free"

 

......ja, ich weis............nicht ganz politisch korrekt.

 

Werd ich jetzt auch verklagt ?

 

:) SRAM


15.07.2010 22:19    |    carcraxx carcraxx

Die US-Amerikanischen Gerichte verfolgen mit den hohen anfallenden Geldsummen ein anderes Ziel als die deutschen Gerichte dies tun:

 

In den USA gilt das System des Schadensausgleich in Kombination mit Strafe.

 

In Deutschland wird "lediglich" ein Schadensausgleich betrieben, weshalb häufig nach den jeweiligen Standardsätzen aus Tabellen geurteilt wird (Unterhalt z.B. Düsseldorfer Tabelle, hier z.B. diese Tabelle ). Die sind teilweise in der Tat niedrig und bedürfen einer Überarbeitung, jedoch halten sich viele Richter an die Tabellen, da ansonsten die Wahrscheinlichkeit der Rücknahme der nächsten Instanz sehr hoch wäre und der Kläger nicht viel mehr bekommen würde. Im Grunde gibt es Regelsätze, alles was darüber hinausgeht ist eine Sonderfallentscheidung.

 

Beispiel: Lebenslange Pflege

 

USA: 1,5 Millionen US-$ Schadensausgleich plus 30 Millionen US-$ als Strafe, sodass andere Konzerne/Personen daraus lernen und diese Problem in Zukunft nicht mehr auftreten. Dass dieses System nicht unbedingt gut ist zeigen Fälle, in denen der Schadensersatz einfach lächerlich ist - wie die "MC Donalds-Kaffeefrau" und einem SE von 360.000 US-$. Auf Grund dessen steht in den USA überall ein Warnhinweis drauf - um sich vor Klagen zu schützen. Dass die Leute an sich so dumm sind ist nicht unbedingt der Fall, jedoch gibt es genug Fälle, wo eigene Dummheit dazu genutzt wurde, den Hersteller zu verklagen - es könnte sich ja lohnen.

 

Deutschland: 500.000 € als Schadensausgleich.

 

 

So erhielt eine Amerikanerin 73 Millionen US-$ "SE" weil ihr Ehemann an Lungenkrebs starb - nachdem er 45 Jahre lang extremer Raucher war. Hierbei waren 2 Millionen US-$ der Ausgleich für den Tod des Mannes und satte 71 Millionen US-$ Strafe, gezahlt vom Konzern an die Ehefrau. In Deutschland würden solche Klagen sofort abgewiesen (außer in bestimmten Fällen) - und das ist auch gut so.


16.07.2010 00:17    |    Kawa_Harlekin Kawa_Harlekin

Könnte ich mal die Telefonnummern von den Anwälten haben ....:D:p...denn ich find's eigentlich im Prinzip richtig, wenn Gerichte mal gegen gewisse einreißende Missstände des Machtmißbrauches deutliche Zeichen setzen...und dass in Firmen, und bei allen anderen Arbeitgebern unglaublich viel geklüngelt wird, ist doch ein offenes Geheimnis...das ist sicher ein weltweiter Missstand, dass nirgends die besten weiter kommen, sondern sehr häufig nur die, die am besten "klüngeln"...überall, besonders hier in Deutschland.

Ob nun speziell diese Damen die 152 Millionen wirklich verdient haben, kann ich natürlich nicht beurteilen, das steht auf einem ganz anderen Blatt, aber selbst wenn die ganze Geschichte nur eine Zeitungsente wäre, könnte sie Dinge schon zum besseren wenden, denn ein Chef, der "klüngelt" müßte ja nun fürchten, auf 152 Millionen verklagt zu werden.

Gruß


16.07.2010 07:24    |    307CC-User 307CC-User

Zitat:

In Deutschland würden solche Klagen sofort abgewiesen (außer in bestimmten Fällen) - und das ist auch gut so.

Warum wenn ich fragen darf? Damit die Tabak Konzerne weiter hin ungestört ihre Kohle scheffeln dürfen?

Ich bin leider auch Raucher, und das einzigste was wirklich helfen würde ist, wenn es keine Zigaretten, Tabak und alles drum herum einfach nicht mehr gäbe, weil sie einfach komplett Pleite geklagt wurden, weil sich niemand mehr mit dem Thema Tabakproduktion beschäftigen würde.


16.07.2010 07:48    |    majestro_g majestro_g

Und warum bzw wer soll/te daran Interesse haben??

Der Staat nicht, da milrd. Steuern fehlen, die Konzerne nicht da logischerweiße keine milrd Gewinne geschöffelt werden können, die dann wieder u.a. in andere Konzerne (Marketing, Anwälte, Sponsoring etc uvm) fließen können, und die Wirtschaft aufgrund von 100tausenden Verluste von Arbeitsplätzen + den oben genannten Gründen ebenfalls nicht.


16.07.2010 08:06    |    CopCar CopCar

Zitat:

... und auch die Dummheit ist dort grösser

Ist in Doofland nicht besser. Sieht man schon bei Lesen in Foren :D


16.07.2010 08:17    |    borstelnator borstelnator

Ich hätte für sehr viel Geld in der USA arbeiten können;), bis ich dann geschnallt haben, daß ein Großteil meines Lohnes für eine spezielle Versicherung fällig gewesen wäre:eek:. Die haben echt einen Sockenschuß die Burschen am anderen Ufer:rolleyes:. Urlaub in der USA supi, arbeiten dort nur über meine Leiche:D:D:D:D


16.07.2010 08:32    |    bunf bunf

Zitat:

Ich find's klasse! Den Pharmaunternehmen gönne ich alles mögliche Pech und Übel. Eigentlich schade, dass die Summe nicht noch höher ausgefallen ist. Die Damen dürften definitiv ausgesorgt haben - falls nicht das ganze Geld bei den Anwälten kleben bleibt.

das ist doch wohl nen bisschen naiv oder?

 

dem pharmaunternehmen ist so eine geldstrafe wahrscheinlich total egal... die wälzen jetz die kosten auf den endverbraucher um und am ende sind wir wieder in den arsch gekniffen...


16.07.2010 12:29    |    Bomber-der-Nation Bomber-der-Nation

Hast du die Namen, der Frauen? Vllt heiratet mich ja eine von ihnen und ich mache ihr ein paar Kinder... und gründe eine Partei... und räume endlich mal auf in Deutschland (mit den Korrupten, Kriegsgeilen, Elitegesteuerten Politikern zb Merkel und co) Dann gibts ne große Party in Deutschland und endlich hat das Volk wieder das sagen (so wie es am Reichstag steht: Dem Deutschen Volk).... Es gibt jedes Wochenende Loveparades... Arbeit (keine Jobs) fürs alle, und die Firmen machen zwar nicht die Gewinne, aber die Menschen verdienen wieder Geld und können davon Leben.... und müssten nicht aufstocken.... oder 1€ Job machen oder sonst was... Die Verursache der Finazkrise werden öffenlich ausgepeitscht und gelyncht... Ihre Banken geschlossen und der Staat druckt wieder Geld... Was seine Aufgabe ist... Wie kann ein Staat sich verschulden, wenn er das Geldmonopol hat? Antwort, gar nicht! Da er das Geld von Privatbanken leiht, ist er seit ewigkeiten eine Marionette... Rotschilds sagte mal: "Lasst mich das Geld drucken und mir ist egal wer Regiert"... Wer das Geld druckt hat die Macht!!! Der Staat sollte diese Macht haben und nicht die Privatbanken...


17.07.2010 00:17    |    VolV40 VolV40

Zitat:

das ist doch wohl nen bisschen naiv oder?

 

dem pharmaunternehmen ist so eine geldstrafe wahrscheinlich total egal... die wälzen jetz die kosten auf den endverbraucher um und am ende sind wir wieder in den arsch gekniffen...

Sehe ich eigentlich genauso, aber irgendwie scheint mir das trotzdem eine zu einfache Sicht.

Wenns keine Preisabsprachen gibt springt die Konkurrenz beim verkaufen sicher gern ein.

 

An sonsten weiß ich grad nicht, was die Opfer erdulden mußten,... der Journalismus hält sich ja übergreifend fast nur noch mit deftigen Schlagzeilen von einseitigen Info-Quellen am Kunden. Sieht man ja z.B. auch am Öl-Drama im Golf von Mex., über das Öl verseuchte Niger-Delta wurde nie so viel Theater gemacht.


20.07.2010 18:29    |    Trackback Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

kurioser Prozess-- >echtes Mobbing oder alberne Dorfposse...??

 

[...] in den USA wäre mit einem findigen/guten Anwalt sicherlich mehr drin gewesen--> diskriminiert und gemobbt :cool::p

 

mfg Andy

[...]

 

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