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Olli the Driver

Über meine Volvos, meinen Peugeot und andere schöne Autos

03.11.2016 18:23    |    Olli the Driver    |    Kommentare (135)    |   Stichworte: Audi A4, BMW 3er, Ford Focus, Land Rover Discovery Sport, Mercedes C-Klasse, Peugeot 3008, Seat Leon, Skoda Octavia, Volvo V60, VW Golf, VW Tiguan

Kommen wir zum vorletzten Teil meiner diesjährigen Probefahrten (Teil 1, Teil 2). Als letzter Teil kommt die Sache mit dem Geld, vorher will ich aber wissen bei welchen Autos es sich überhaupt lohnt in die detaillierte Konfiguration einzusteigen.

 

Ich fahre 2-3 mal im Jahr zum Segeln und 2-3 mal in die Alpen zum Ski fahren, zudem ist der Schwarzwald nahe, da bietet sich hin und wieder die Möglichkeit nach Feierabend mit ein paar Kollegen hinzufahren und bis 22:00 unter Flutlicht die Hügel runter zu fahren. Das erklärt warum ich auch ohne Kinder einen Kombi suche. Ich rede ja nicht davon im Hochsommer nur mit Badehose an die Cote d’Azur zu fahren, sondern wir segeln auch schon mal im Ärmelkanal oder im Herbst auf der Ostsee was dementsprechend mehr Ausrüstung erfordert. Erinnere mich an eine Fahrt mit 8 Leuten, 4 im Passat Variant und 4 im Audi A4 (mit den 2011 aktuellen Modellen), da mussten wir zwei Taschen der A4 Besatzung in den Passat umlagern weil der Audi schon voll war.

 

Wie soll ich nun das Kofferraumvolumen messen? Ich habe keine Normquader, zum Segeln nehmen wir natürlich keine Koffer sondern mehrere kleine Taschen, das kann ich aber nicht simulieren. Aber ein Szenario kann ich mit meinen – nicht wissenschaftlichen – Mitteln reproduzierbar nachstellen: den Flughafenshuttle. Auch ein valides Szenario, mit mehreren Leuten zum Flughafen, wenn man rechtzeitig bucht ist das Parken am Flughafen günstiger als mit der Bahn zu fahren. Und im Billigflieger geht natürlich nur ein Gepäckstück pro Person.

 

Mein alter Hartschalenkoffer ist kaputt, den nutze ich nur noch zu Hause zur Aufbewahrung, ein neuer Koffer ist vorhanden, mit den beiden Koffern kann ich durch geschicktes puzzeln 4 Koffer simulieren, somit also die Tauglichkeit des Wagens für 4 Personen samt Gepäck testen. Natürlich ermittle ich so nicht die das exakte Kofferraumvolumen in Litern, aber das ist in der Praxis auch irrelevant, es geht um die praktische Nutzbarkeit.

 

Weiterhin teste ich ob man die Ski vernünftig verstauen kann. Meine eigenen mit 1,65 passen quer auch in meinen V40, aber im letzten Urlaub hatte ich einen Mitfahrer der sich vor Ort 1,85 Ski ausgeliehen hat, bei der Fahrt von unserem Apartment zur Talstation – waren zum Glück nur ein paar Minuten Fahrt – konnte ich beim meinem Wagen die Kofferraumklappe nicht mehr schließen, eine Durchlade hat der leider nicht.

 

Damit steht der Testaufbau und die 10 Autos mit denen ich Probefahrten gemacht habe müssen zeigen was sie können.

 

10. und letzter Platz

 

Hmm, ich muss überlegen welcher Wagen am schlechtesten war. Wie man den Bildern entnimmt passt in den BMW 3er Touring am wenigsten, wie man es auch dreht und wendet passen nur 2 Koffer rein. Parktisch hingegen die 3-teilige Rückbank und das separat zu öffnende Heckfenster, die Ski passen auch problemlos rein, aber als Urlaubsauto für 4 Personen reicht der Kofferraum nicht.

 

In das Mercedes C-Klasse T-Modell bekomme ich immerhin 3 Koffer – wenn ich das Gepäcknetz ausbaue! Dass die Abdeckung raus muss wenn man den Wagen Dachhoch beladen will ist klar, aber bei Mercedes ist das Netz im gleichen Gehäuse wie die Abdeckung, wenn ich die rausnehme um mehr Ladelänge zu erreichen muss das Netz raus so dass Kleinteile die oben verstaut werden nicht mehr gesichert sind. Mit der Abdeckung passt nur noch ein Koffer rein!

 

Daher ordne ich BMW und Mercedes gleichrangig auf dem letzten Platz ein.

 

Anmerkung: die C-Klasse ist als Plug-in Hybrid natürlich etwas gehandicapt weil die Batterien Ladehöhe kosten, aber auch ein normales T-Modell wäre hier nicht signifikant besser.

 

Normvolumen 3er: 480 Liter

Normvolumen c350 e T: 450 Liter

 

 

9. Platz

 

Weit hinten reiht sich der Peugeot 3008 ein. Dennoch hat der ein beachtliches Kofferraumvolumen, insbesondere wenn man die Außenlänge von 4,44 m berücksichtigt. Man bekommt problemlos 3 Reisekoffer hinein, damit mehr als in den 3er und die C-Klasse. Der Kofferraum ist aber etwas kurz geraten, die Ski (sind gerade beim Service, daher hier nur per Maßband gemessen) würden gerade so hinter die Sitze passen, die Durchlade ist klein, die 1/3 2/3 Teilung der Rückbank ist falsch rum, praktischer wäre das schmale Stück hinter dem Fahrer zu haben.

Hochkant passen die Koffer problemlos rein, längs gestellt macht sich die Kürze des Kofferraums auch negativ bemerkbar, die lange Reisetasche hätte hier längs gestellt keine Chance.

 

Insgesamt fällt mein Fazit zum 3008 Kofferraum gut aus, für das kürzeste Auto meines Vergleichs hat er einen ordentlichen Laderaum, der Tiguan ist nur besser weil er durch die verschiebbare Rückbank zu Lasten der Beinfreiheit bei Bedarf mal mehr Platz im Kofferraum schaffen kann. Das Volumen an sich ist ok, es passt gleich viel rein wie in den A4 oder V60, aber durch die Kürze die einem etwas Freiheit beim Beladen nimmt und die nicht ganz so gute Variabilität muss sich der 3008 einen Platz hinter den beiden einordnen.

 

Normvolumen 3008: 520 Liter

 

 

7. Platz

 

Diesen rang teilen sich die beiden anderen Vertreter der Mittelklasse, der Audi A4 Avant und der Volvo V60. Beide bieten nur 3 Koffern Platz. Auf einigen der Bilder zeige ich eine hochkant gestellte Reisetasche. Damit versucht ich zu prüfen ob auf eine solche Tasche eine weitere passt, so dass man 4 Taschen dieser Art verstauen kann. Beim Volvo lässt sich bei montiertem Netz der Kofferraum nicht mehr schließen, ich habe aber erfahren das ab MY2017 diese Konstruktion geändert wurde so dass das Netz weniger Platz beansprucht.

 

Besonderheit am Volvo (das ist vermutlich mit MY 2017 weggefallen) ist das Zweigeteilte Netz. Kann praktisch sein, aber unter Umständen auch nicht wenn man unten einfach was langes verstauen möchte aber trotzdem Kleinteile oben sichern möchte.

 

Normvolumen V60: 430 Liter

Normvolumen A4: 505 Liter

 

6. Platz

 

Ein Wagen der viel schluckt mich in Sachen Variabilität aber nicht überzeugt: der Ford Focus Turnier. 4 Koffer passen problemlos rein, das schafft kein Modell der Mittelklasse. Beim Versuch die Ski unterzubringen fangen dann aber die Probleme an. Die Rückbank ist nicht 3-geteilt und hat nicht mal eine Durchlade. Damit muss 1/3 der Rückbank umgeklappt werden und so kann hinten nur noch eine Person bequem sitzen. Auch ist die Teilung falsch rum, das breite Stück ist links, hinter dem Fahrer. Wenn man das maximale Volumen ausnutzt, was großes im Möbelhaus seines Vertrauens kauft und eine Person zum Schleppen mitnimmt, dabei noch den Beifahrersitz umklappt, ist es besser wenn der schmale Teil hinter dem Fahrer ist, so lässt sich der Kofferraum besser nutzen. Aber der Focus hat mich auf der Probefahrt ohnehin nicht überzeugt, also ist das weniger tragisch, wer mit der geringeren Variabilität leben kann bekommt mit dem Focus aber einen echten Lademeister.

 

Normvolumen Focus: 490 Liter

 

 

4. Platz

 

Diesen Rang teilen sich die beiden SUV VW Tiguan und Land Rover Discovery Sport. Bei beiden ist der Kofferraum im Normalzustand zu klein für 4 Koffer, wenn man aber die Rückbank nach vorne schiebt passt alles. So kann man die 100 km zum Flughafen fahren, für die 1.000 km ans Meer wäre das weniger geeignet.

 

Normvolumen Discovery Sport: 981 Liter (mit ganz nach vorne geschobener Rückbank?)

Normvolumen Tiguan: 615 Liter (Rückbank in vorderster Position)

 

3. Platz

 

Der kleine Spanier: den Leon hatte ich nach erstem Ausmessen beim Händler eigentlich schon ausgeschlossen. Nachdem mir die Probefahrt fast schon aufgedrängt wurde muss ich aber feststellen das Theorie das eine ist, Praxis das andere: 4 Koffer passen rein wenn man den Kofferraumboden in die unterste Position bringt. Beim Zuschlagen der Heckklappe berührt diese zwar die Koffer aber sie lässt sich schließen. Und dank der sehr großen Durchlade passen auch die Ski in die Mitte wenn hinten 2 Personen sitzen.

 

Normvolumen Leon: 587 Liter

 

2. Platz

 

Dem Leon sehr ähnlich: der Golf. Dieser bietet durch die steiler stehende Heckscheibe geringfügig mehr Platz, hier bleibt eine Handbreit Luft wenn man die Klappe schließt. Negativpunkt: der Kofferraumboden lässt sich nicht ohne weiteres tiefer legen wie beim Leon oder Octavia, hier muss man erst einige Teile ausbauen die dann durch den Kofferraum fliegen.

 

Normvolumen Golf: 605 Liter

 

1. Platz

 

Der Sieger ist der Skoda Octavia. Dieser ist länger als Leon und Golf was zum Teil dem Innenraum, aber zum Teil auch dem Kofferraum zugutekommt. Hier kann der 4. Koffer sogar noch aufrecht stehen. Im wahrsten Sinne Groß-Artig! Damit sind alle Überlegungen ob nicht vielleicht doch ein Passat, Superb oder ein Van hermuss hinfällig.

 

Normvolumen Octavia: 610 Liter

 

Damit disqualifizieren sich BMW und Mercedes, diesen Autos spreche ich die 4-Personen-Urlaubs-Eignung ab. Der Disco Sport, der Tiguan und der Focus hatten sich bei der Probefahrt schon als uninteressant herausgestellt.

 

Die Mittelklassekombis Audi A4 und Volvo V60 wären mit Einschränkungen tauglich, ebenso wie der 3008, die beiden Kombis der unteren Mittelklasse Leon und Golf sind als Lastesel besser geeignet. Der auf der gleichen Plattform wie die beiden basierende Octavia steht irgendwie zwischen den Klassen. Diese 6 Autos haben sich qualifiziert, jetzt geht es ans Geld. Damit sind wir auch wieder in der Gegenwart angelangt, die Probefahrten liegen schon eine Weile zurück aber die endgültige Entscheidung steht für mich in diesem Monat an.

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21.11.2016 22:44    |    Bochumer81

Sicher das es nur 7 cm sind?

 

Golf 7 Variant 4,562m (Wendekreis 10,9m)

 

Passat Variant 4,767m (Wendekreis 11,7m)

 

S205 4,717m (Wendekreis 11,22m)

 

S213 4,933m (Wendekreis 11,6m)

 

Ich komme zwischen Golf <-> Passat eher auf 20 cm. Oder meintest du Passat <-> S205? Dann passt es. Die Mercedes sind irgendwie insgesamt etwas länger. Klar geht damit nicht jede Parklücke, aber auch beim Golf muß man an Parklücken vorbei fahren in die man rein gekommen wäre wenn man einen Smart gekauft hätte. Dafür hat der Golf halt mehr Kofferraum.

 

Ich nutze auf der Arbeit regelmäßig einen Sprinter mit ca 6 Meter (5,91 + Tritt) und finde damit auch immer einen Parkplatz. Ist aber zugeben manchmal etwas eng, wobei ich Kurven auf Parkplätzen als das größere Problem empfinde.

Da würde ich eher auf einen geringen Wendekreis achten.

 

(Daten per Google)


21.11.2016 22:44    |    martinp85

A4, C-Klasse und BMW 3er sind aber keine Wagen der "unteren Mittelklasse". Das sind Vertreter der Mittelklasse schlechthin, die in punkto Fahrkomfort einen Passat oder Superb sogar noch übertreffen.

 

Irgendwie wirfst du da ein paar Dinge durcheinander finde ich. Dein einziges tatsächlcih ausschlaggebendes Kriterium scheint das Verhältnis von Außenlänge zu Innenraum unter Berücksichtigung eines Maximalwertes für Außenlänge zu sein.

 

Alles andere (Fahrwerk, Komfort) aber auch die feinen Unterschiede in den Assistenzsystemen scheinen eher weniger relevant zu sein. Mein Tipp: Blind Spot sensor != Side assist, Lane assist != Lane assist plus, DLA != Lichtassistent usw.

 

Meines Wissens nach ist z.B. der Seat von allen VW-Fahrzeugen das mit den schlechtesten Assistenzsystemen. Hier wüsste ich auf die Schnelle z.B. nichts was ein Astra nicht auch hat und den Ausschluss des Astras unter dem Punkt Assistenzsysteme rechtfertigen würde.


21.11.2016 23:46    |    Olli the Driver

Ich bin während meines Studiums privat Fiat Panda gefahren, beruflich gelegentlich LT35 und zwar ohne jede Einparkhilfe oder gar Rückfahrkamera. Ich kenne die Vor- und Nachteile der entsprechen Klassen durchaus.

 

sag mal martinp85 was schreibst du hier für wirres Zeug? Ich weiss verdammt genau was untere Mittelklasse und was Mittelklasse ist, wo habe ich deiner Meinung nach A4, 3er und C als untere Mittelklasse bezeichnet? Untere Mittelklasse sind Golf & Co.

 

Du willst einem Volvo Fahrer was über Assistenzsysteme erzählen? Wie lustig, die habe ich alle seit 2013 in dem Auto das ich aktuell fahre. Der Seat hat seit dem Facelift bis auf den Totwikelwarner alles drin. Den Astra gibt es bis heute nicht mit ACC, das steht zwar in der Preisliste, aber auch nur für 2 Motoren die mir zu wenig Leistung haben, tatsächlich bestellbar ist das ACC dort aber nicht.

 

Informier dich bitte nächstes mal vorher bevor du etwas über Autos schreibst von denen du nicht die geringste Ahnung hast.


22.11.2016 10:08    |    martinp85

Ich hab nicht ganz verstanden dass du schreibst, du brauchst kein Auto der Mittelklasse weil du auch mit einem der unteren Mittelklasse zurechtkommst und dann aber trotzdem A4, C-Klasse und 3er in deine Auswahl mit einbeziehst. Deshalb hab ich das geschrieben.

 

Ich persönlich finde ACC für den Astra schon im Konfigurator und auch in einer bestellbaren Konfiguration. Dass hier keine Automatik mit einem starken Motor kombinierbar ist, verstehe ich aber als Gegenargument.

 

Der Volvo ist in punkto Assistenzsysteme ganz ok, aber jetzt auch nicht unbedingt "leading the board". Da sind Audi/VW/BMW/Mercedes meistens schon einen Schritt weiter.

 

Der Seat ist seit dem Facelift ein gutes Auto, in punkto Assistenzsysteme vermisst man gegenüber anderen VW-Konzernfahrzeugen aber

- teilautonomer Stau-Assistent

- Kurvenlicht und Autobahnlicht

- höhere Auflösung bei der Rückfahrkamera

- Side Assist (Totwinkelwarner ist nicht das gleiche - bitte informieren, der Seat hat aber ohnehin beides nicht)

- Einparkassistent/Ausparkassistent

- 360° Kamera mit Area View

- Progressivlenkung

- Active Info Display und/oder Heads-Up display

- Trailer Assist

- Easy-Open für elektr. Heckklappe

 

Insgesamt ist der Seat ein gutes Auto, aber dein auf den ersten Blick sehr objektiver Vergleich wirkt in manchen Dimensionen ein wenig, als hättest du dich emotional schon für den Seat entschieden und versuchst jetzt, das rational zu rechtfertigen. Ist durchaus ok, aber gegen Golf Variant und Skoda Octavia hat der Seat alleine emotionell - nämlich beim Design - eine Chance, rational gesehen verliert er hier fast jede Dimension.


22.11.2016 10:24    |    XC70D5

Schon seltsam, wie einige versuchen, die persönlichen Kriterien anderer infrage zu stellen :rolleyes:


22.11.2016 14:13    |    martinp85

ich denke solche Infragestellungen sollten in einer bewusst öffentlich geführten Diskussion solcher Kriterien erlaubt sein, meinst du nicht? ;-)


22.11.2016 14:20    |    XC70D5

Grundsätzlich ja, wenn man ein Auto strikt nach rationellen Gesichtspunkten aussucht...aber das macht ja selbst Olli nicht, selbst wenn es auf den ersten Blick den Anschein macht ;)


22.11.2016 14:31    |    Emsland666

Der Olli hat das alles ganz gut beschrieben bisher und sein größtes Problem scheint mir eher die Einschränkungen durch den Arbeitgeber zu sein (keine Japaner, etc.).


22.11.2016 15:04    |    XC70D5

Das größte Problem ist, dass der V60 noch nicht neu ist :D ;)


22.11.2016 17:18    |    Olli the Driver

Zitat:

Ich hab nicht ganz verstanden dass du schreibst, du brauchst kein Auto der Mittelklasse weil du auch mit einem der unteren Mittelklasse zurechtkommst und dann aber trotzdem A4, C-Klasse und 3er in deine Auswahl mit einbeziehst.

Mir geht es ja auch um den Vergleich der Marken. Wenn jetzt BMW oder Mercedes irgenswas besonderes haben das mir gefällt... Ich habe es schon oft geschrieben und wiederhole mich hier erneut, wenn das kleinste Verfügbare Modell eines Herstellers der Mittelklasse angehört ziehe ich das auch in Betracht.

 

Zitat:

Ich persönlich finde ACC für den Astra schon im Konfigurator und auch in einer bestellbaren Konfiguration.

Oh man, du fängst echt an zu nerven :(. Lies bitte erst mal was ich geschrieben habe bevor du hier Kommentare abgibst. Das ACC ist in der Preisliste und auch im Konfigurator auf der Webseite, tatsächlich bestellbar ist der aber noch nicht.

 

Zitat:

Der Seat ist seit dem Facelift ein gutes Auto, in punkto Assistenzsysteme vermisst man gegenüber anderen VW-Konzernfahrzeugen aber

Unglaubllich was du hier für einen Mist schreibst.

 

Zitat:

- teilautonomer Stau-Assistent

Hat er

 

Zitat:

- Kurvenlicht und Autobahnlicht

Hat er nicht. War auf der Probefahrt aber kein Problem.

 

Zitat:

- höhere Auflösung bei der Rückfahrkamera

?? Passt so wie es ist.

 

Zitat:

- Side Assist (Totwinkelwarner ist nicht das gleiche - bitte informieren, der Seat hat aber ohnehin beides nicht)

Stimmt ausnahmsweise mal. Mein V40 hat dieses System und das ist von allen Assistenzsystemen das auf das ich am ehesten verzichten kann. Ich mache immer einen Schulterblick, nur wenn die Lampe anzeigt das ein Auto von hinten kommt verzichte ich und bleibe auf der Spur.

 

Zitat:

- Einparkassistent/Ausparkassistent

Ersteren hat mein V40 auch, habe ich in 3 Jahren und 8 Monaten ca. 2. mal genutzt. Ausparkassistent brauche ich auch nicht, das einzig nützliche ist der Querverkehrsassistent, den würde ich bestellen wenn er verfügbar ist, ist aber kein Kaufgrund für mich.

 

Zitat:

- 360° Kamera mit Area View

Tolle Sache, aber verzichtbar.

 

Zitat:

- Progressivlenkung

Gab es schon vor dem Facelift und ist im jetzigen auch bestellbar. Erneut die Bitte an dich: erst informieren, lesen, nachdenken und dann schreiben.

 

Zitat:

- Active Info Display und/oder Heads-Up display

Nice to have, mehr nicht

 

Zitat:

- Trailer Assist

Ich habe meinen Führerschein jetzt fast 27 Jahre - also noch den alten Klasse 3 mit dem man echte Anhänger ziehen darf. Ich habe genau Null mal in meinem Leben einen Anhänger gebraucht. Das letzte Mal dass ich etwas transportieren musste was nicht in mein Auto passte war 2003, da habe ich mir dann einen Transporter geliehen.

 

Zitat:

- Easy-Open für elektr. Heckklappe

Würde ich nicht bestellen auch wenn es verfügbar wäre.

 

Zitat:

Ist durchaus ok, aber gegen Golf Variant und Skoda Octavia hat der Seat alleine emotionell - nämlich beim Design - eine Chance, rational gesehen verliert er hier fast jede Dimension.

Da hast du ausnahmsweise mal recht. Der Octavia ist das praktischere Auto, im Golf gibt es mehr Technik. Aber der Seat reicht. Er bietet die Technik die ich brauche und den Platz den ich brauche, also geht es ums Design und da gewinnt der Seat.

 

Zitat:

Der Olli hat das alles ganz gut beschrieben bisher und sein größtes Problem scheint mir eher die Einschränkungen durch den Arbeitgeber zu sein (keine Japaner, etc.).

Ich komme schon ganz gut mit den Vorgaben zurecht. Mein Problem ist das ich nur für die Nutzung des Wagens zahle, und da überlege ich jetzt wie viel ich zahlen soll. Der günstigste der noch in meiner Auswahl ist ist nun mal der Seat und ich würde damit einiges an eigenem Geld sparen.

Aber es ist mit nicht völlig egal was ich fahre. Ich habe mir meinen Geschmack in Form der Volvos in der Vergangenheit auch einiges kosten lassen, mit z.B. einem Ford hätte ich viel Geld sparen können. Ich habe durchaus rationale Kriterien, daran gemessen müsste ich den Ford Focus wählen, der hat die nötige Technik, viel Platz für die Größe und den besten Preis aber er gefällt mir einfach nciht.

Von daher versuche ich eine Balance aus Vernunft und Geschmack zu finden.

 

Zitat:

Das größte Problem ist, dass der V60 noch nicht neu ist

Stimmt. Einen neuen V60 im Stile des V90 würde ich sofort nehmen und ich könnte ein paar Dutzend Gründe finden warum es dieser Wagen und kein anderer werden soll ;)


22.11.2016 17:38    |    martinp85

naja dann scheint der Seat ja das perfekte Auto für dich zu sein, oder?

 

Dass er Progressivlenkung und Stauassistent hat wusste ich nicht. Ich hab bisher gedacht der hat nur eine Lenkung die den Lenkwiderstand progressiv anpasst, aber nicht das Übersetzungsverhältnis und beim Stauassistent war mir auch nicht bewusst dass der mittlerweile vollständig selbsttätig anfahren kann.

 

Man lernt nie aus. Aus deinen Beschreibungen ging halt bisher nicht genau hervor welche Assistenzsysteme dir wichtige waren - im wesentlichen gehts hier nur um das ACC+Frontradar, da hat man mit dem Seat keinen Nachteil.


22.11.2016 17:57    |    Olli the Driver

Zitat:

im wesentlichen gehts hier nur um das ACC+Frontradar, da hat man mit dem Seat keinen Nachteil.

Das ist mir in der Tat das wichtigste, das nutze ich jetzt schon im Handschalter. Automatisches Anfahren geht damit natürlich nicht, aber der Wagen ist kräftig genug, wenn es nicht auf die letzte Zehntelsekunde Beschleunigung ankommt kann ich damit im fließenden Verkehr auf der Landstraße und Autobahn alles im 6. Gang fahren. Das schätze ich sehr und diesen Zustand möchte ich beibehalten, daher schließe ich Autos ohne ACC und Autos bei denen ACC nicht mindestens bis 160 reicht kategorisch aus.

Mehr Assistenten die Komfort und Sicherheit erhöhen sind nicht verkehrt, die meisten davon würde ich bestellen wenn sie verfügbar sind, aber die wären für mich kein Grund ein Auto auszuschließen.


25.11.2016 11:35    |    Trackback

Kommentiert auf: Olli the Driver:

 

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Großer Familienkombi bis 12.000€

 

[...] für den TE einpaar Links zum Einlesen in Kofferraumvergleiche:

 

http://www.autobild.de/.../...er-ist-der-lademeister--5577843.html?...

 

https://www.adac.de/.../default.aspx

 

https://www.focus.de/.../...hersteller-beim-kofferraum_id_7323885.html

 

https://www.motor-talk.de/.../...er-kofferraum-vergleich-t5853908.html [...]

 

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Wir sind letztes Jahr mit 4 Erwachsenen und reichlich Gepäck zum segeln 1.100 km in die Bretagne gefahren, [...]

 

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03.07.2019 21:59    |    Trackback

Kommentiert auf: Volvo XC90 2, S90 2, V90 2:

 

V90 II - Volvo denkt darüber nach, keinen grossen Kombi mehr zu bringen

 

[...] auf meinen Kofferraumvergleich der zeigt wie Literangabe und praktische Nutzung differieren können:

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Gruß, Olli

[...]

 

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