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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

11.09.2013 17:48    |    nick_rs    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: Popel, Sonstiges

Tja liebe Leser, so ist das eben, wenn man sich zu früh freut. Bei mir betrifft das jetzt schon zum 5. Mal den Autokauf. Ich hätte wohl nicht so voreilig sein sollen.

 

Was ist passiert?

 

Ich habe euch hier ja von meinem endlich gefundenen Winterauto berichtet. Er war technisch einfach perfekt und die Ausstattung war top. Dazu noch 1. Hand und top gepflegt, besser geht´s nicht. Genau wie damals beim BMW 520d, dem Audi 80 und den beiden Mondeos. Bei 3 von ihnen habe ich eine Menge Geld verloren. Bei allen eine Menge Zeit. Und nun ist auch das so perfekt scheinende Winterauto abgefahren.

 

Beim BMW war die Geschichte zu schön. Ein E39 520d für 2000€. Verloren habe ich ca. 200€. Ich muss aber auch sagen, dass ich einfach nur dumm war diese Geschichte zu glauben.

 

Beim Audi waren es nur ca. 10€ Spritgeld. Aber eine Menge Zeit. Leider wurde er mir trotz Kaufzusage vor der Abholung weggeschnappt. Und das ohne mich zu informieren.

 

Beim ersten Mondeo waren es 50€ durch Sprit und "Bezahlung" meines Kollegen. Trotz Zusicherung, dass sich der lange Weg lohnen würde, bekamen wir nur Schrott vor die Nase gesetzt.

 

Naja und beim zweiten Mondeo war es die Enttäuschung, als kurz vor Ende der Probefahrt die Dieselvorglühlampe blinkte. Dabei war das Auto sonst ganz okay.

 

Und jetzt? Ja, ungefähr die gleiche Geschichte wie beim Audi 80. Der Verkäufer hat mir den Wagen zugesichert. Ich wollte, dass er noch repariert wird. So sollte er verhandelte 800€ kosten. Mit TÜV kämen ca. 350€ Reparaturen + TÜV Gebühr hinzu. Der ältere Herr wollte dies diese Woche tun und mich auf dem Laufenden halten, was es genau kostet und wann ich den Wagen holen kann. Einen Kaufvertrag hatte ich noch nicht unterschrieben. Heute, Mittwoch habe ich ihn angerufen, weil er sich nicht gemeldet hatte. Er sagte mir, dass er den Wagen vorgeführt hat und die Reparaturen doch mehr waren als erwartet. Da er mein Budget kannte, hat er sich dafür entschieden, den Wagen ohne TÜV jemand anderem zu verkaufen. Auf die Idee, mir bescheid zu sagen kam er wohl nicht.

 

Naja ich war wohl wieder zu voreilig mit Blogartike. Der Aberglaube sagt jetzt: Nie wieder jemandem Bescheid sagen, bevor du den Kaufvertrag unterschrieben hast.

 

Tschau mit au

 

Nick


04.09.2013 18:55    |    nick_rs    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Alltagsratte, B, Opel, Popel, Sonstiges, Vectra

Hallo liebe Leser,

 

ich habe gutes zu verkünden: Die langwierige Suche nach einer Alltagsratte hat endlich ein Ende!

 

Darf ich vorstellen: Der Popel :D

 

Es ist ein Opel Vectra B 2.0 DTI mit 101PS (der eine PS ist wichtig :D). Lange hatte ich gesucht, vor allem nach Audi und VW. 2 Audis habe ich angeschaut, einen auch Probe gefahren. Dieser war sehr gut, wurde mir dann aber durch Familienbonus vor der Nase weggeschnappt. Beim Anderen war mir der Verkäufer nicht vertrauenswürdig genug.

Anschließend bin ich mehrere Mondeos Probe gefahren. Ich hatte mein Budget auf 1500€ aufgestockt, da es doch ein Ganzjahresauto werden sollte. Beim ersten Mondeo war ich so zuversichtlich, dass ich sogar schon einen unveröffentlichten Blogeintrag geschrieben hatte. Ich bin extra 100km (eine Strecke) gefahren, um dann festzustellen, dass das Auto ein Totalschaden ist. 1. Mega runtergerockt, 2. Auspuff im Arsch, Rost, Lichtmaschine hinüber, Turbo im Arsch und dazu noch ein Getriebeschaden. Die 131PS haben gemessene 27sek auf 100 gebraucht :rolleyes:. Der Verkäufer meinte dazu "Das ist halt kein 1,9 TDI von VW sondern ein Ford Motor, der ist halt ein wenig langsamer". Auf dem Rückweg hat mein Kollege dann einen Mondeo gefunden, der genau 1km von zuhause weg steht und auch von den Daten her wesentlich besser ist. Leider war er aber soeben verkauft. Ein 3. Stand ganz in der Nähe. Optisch total fertig, aber technisch gut. Die 131PS Bumsten auch ganz ordentlich. Nur auf dem Rückweg fiel er dann ins Notlaufprogramm und die Vorglühlampe blinkte. Das war dann doch zu viel, für einen Preis, der sich nicht runterhandeln lies, da der Chef im Urlaub war.

Auf einmal kamen meine Eltern auf den Gedanken, dass es vor den Nachbarn wohl scheiße aussehen würde, wenn ein Auszubildender 2 Autos hat. Dass ich damit 150€/Monat spare wollten sie nicht wissen :rolleyes: Momentan ist also noch offen, ob es ein Winter- oder Ganzjahresauto wird. Aufgrund dessen musste ich meine Preisgrenze wieder auf 1000€ runter setzen. Der Opel Omega hat mir schon immer gut gefallen und den Heckantrieb fand ich auch nett :cool:. Allerdings gab es 99% der Omegas nur mit dem großen Diesel. Mir dem kleinen war er mehr als selten und mit Gas gab es ihn auch nicht (dabei heißen sie doch OmeGAS :rolleyes:). Naja dann schauen wir halt mal nach Vectras. Ich persönlich finde ihn ganz und gar nicht schön, aber darauf kommt es ja nicht an. Ich entdeckte ein Inserat mit der Beschreibung: "Ein sehr gepflegter Opel Vectra mit lückenlosem Opel-Scheckheft, erste Hand, unfallfrei, Nichtraucherfahrzeug, Navigationssystem". Also angerufen und gestern hingefahren (lag auf dem Heimweg). Mich begrüßte ein älterer Herr, schätzungsweise Anfang 70. Er hatte den Opel als Neuwagen gekauft. Das Auto stand die 15 Jahre in der Tiefgarage, in der auch bei der Besichtigung das Auto stand. Abgemeldet. Der Herr war aber cool drauf und ich durfte eine Runde um den Block drehen. Ohne Kennzeichen. Es waren keine Auffälligkeiten. Bei der Begutachtung auch kein Rost an der Karosserie. Nur am Unterboden gab es 2 Roststellen. Und diese (die einzigen) waren durch. Das muss gemacht werden vor dem TÜV. Er bot mir an das reparieren zu lassen und ihn mir dann gegen Aufpreis mit TÜV zu verkaufen. Heute Nacht habe ich darüber geschlafen und nach Gesprächen mit Kollegen und meiner Werkstatt entschlossen, ihn mit TÜV zu kaufen.

 

Hier ein paar Eckdaten:

 

Opel Vectra B 2.0 DTI

 

EZ 07/1998

250.000 km

Diesel

74 kW (101 PS)

Schaltgetriebe

 

- Außen weiß, innen Velours grau.

- 1 Hand

- Scheckheftgepflegt bei Opel

- Klimaautomatik

- Leder Lenkrad mit Multifunktion

- el. Außenspiegel

- el. Fensterheber

- 15 Zoll Alufelgen

- Tempomat

- Nebelscheinwerfer

- Bordcomputer

- Schiebedach

- Navigationssystem

- Tüv neu

- Neuwertige Bereifung

- Nichtraucherfahrzeug

 

Nächste Woche wird er vermutlich fertig gemacht und ich kann ihn abholen ;)

 

Fröhliche Grüße Nick :D

 

 

EDIT: Nix da Vectra. Scheiße wars, seht hier .


12.08.2013 16:10    |    nick_rs    |    Kommentare (136)    |   Stichworte: 318, 80, Audi, BMW, Ford, Golf, Kaufberatung, Opel, Sonstiges, Vento, Volvo, VW, Winterauto

Hallo liebe Leser,

 

Die Meisten von euch wissen sicherlich, dass mir das Cab nur ein Saisonkennzeichen hat. Ursprünglich war ja ein Diesel geplant. Als ich mich aber in das Cab verliebt habe, war der Gedanke: "Dann kaufe ich mir halt im Winter ein sparsames Auto". Mein Herz schlägt aber für ein Audi Coupé quattro. Also quattros für den Winter gesucht. Aber nach 5000km mit dem Cab kam dann die Erkenntnis:

Mein Cab alleine frisst mich schon fast auf! Es ist kein Geld für ein wartungsintensives Auto, und für einen weiteren Benziner erstrecht nicht. Diese Woche werde ich wohl die 160.000km voll machen und mir wird klar, dass bei 30.000km/Jahr die 200.000km Marke nicht mehr weit ist. Dazu kommt, dass Meine Motorhaube inzwischen übersäht von Steinschlägen ist. Kurz gesagt: Für die 100km Autobahn am Tag ist mir mein Cab einfach zu schade!

Kurz grob gerechnet und die Entscheidung stand fest: Ich brauch eine sparsame Alltagsratte!

 

Aber was?

 

Naja meine Ansprüche sind ja nicht gerade klein:

 

- Mindestens Kompaktklasse

- Möglichst ein deutsches Fahrzeug

- Min 200Nm Drehmoment wären wünschenswert

- Diesel oder Gas.

- Max 300tkm

- Max 1000€

 

Bei der Suche kamen ein paar schöne Exemplare raus: Volvo 850 2,5 TDI, Audi 100 C4 2,5 TDI, Opel Omega B 2,5 DTI, BMW e34 525tds, Ford Mondeo mk3 TDCI.

 

Kurz durchgerechnet: Ups! Ganz schön teuer die Beiden V6 Motoren (2,5 TDI im Volvo und Audi, 2,5 DTI Im Opel und BMW). Auch wenn die natürlich Sahnig gewesen wären.

Und der Mondeo? In der Anschaffung schon knapp über 1000€. Dann noch Puffer für die ersten Reparaturen? Unzuverlässiger Turbo? Kraftstoffpumpe? Ne Danke.

 

 

Also eine Anforderung oben drauf:

 

- max 6L Verbrauch

 

 

Was bleibt übrig?

 

 

Audi 80 B4 1,9 TDI / Audi A4 B5 1,9 TDI

 

Mein Momentaner Favorit. Vollverzinkt, robuste Technik, sehr Sparsam. Als wir Markus_95 sein Auto abgeholt haben bin ich schonmal einen Probe gefahren. Ein silberner 80 B4 Sondermodell "Europa" Mit E-Spiegeln, Schiebedach und Alufelgen. Top gepflegt, 1. Hand, Serviceheft komplett, letzte Inspektion vor 2000€, 220tkm. Allerdings die Fahrerseite verbeult und kein TÜV. 700€. Hammer Preis. Nur der Nick wollte den mit TÜV. Das Autohaus machte ihn TÜV- Fertig. Evtl könnte es knapp werden wegen den vorderen Bremsen. Ich sagte am Telefon, dass sie es doch bitte trotzdem probieren und sich dann bei mir melden sollen. Als sich am nächsten Tag keiner gemeldet hatte rief ich an. "Ja hallo, Nick ... hier. Ich wollte fragen wie es jetzt mit dem Audi 80 aussieht?" "Der ist verkauft!" Tut tut tut. Tja, das Leben ist hart. Der wäre perfekt gewesen.

Eine Woche später habe ich mir einen grauen Avant angeschaut. 260.000km, scheckheftgepflegt, 1000€. Ich betrete den Platz des Fähnchenhändlers. Der Verkäufer sieht mich, geht aber nicht auf mich zu. Ganz vorne steht ein Nissan mit laufendem Motor. Wahrscheinlich wird er für eine Probefahrt vorbereitet. Kein gutes Zeichen. Ich schaute mir den 80er an. Kein Rost, gute Ausstattung. Dann ging ich zum Kabuff. Der junge Verkäufer schaute mich nur fragend an. "Ich Interessiere mich für den Audi 80." "Audi 80? Hmm" Er überlegt gelangweilt. Füße auf dem Tisch. Nach ca. 30 sek macht er sich auf den Schlüssel zu suchen. mit langsamen Bewegungen durchsucht er den Schlüsselbund. Währenddessen telefoniert er mit einem Kumpel. "Hast du angerufen?" "Ja" (Am Telefon wurde ich mit einem gelangweilten "ja" begrüßt. Auf meine Anfrage meint er "einfach vorbeikommen"). Er geht kommentarlos aus dem Container Richtung Auto. Ich folge ihm mal. Am Fenster hängt der Schlüssel. Ich konnte ich von innen anschauen und anmachen. Da er aber mit 3 Autos zugeparkt war, konnte ich ihn nicht fahren. Tja, wenn man das Auto nicht verkaufen will, dann soll mans lassen. Drecksladen!

 

Leider ist das Angebot an 80ern und A4 in meiner Umgebung rah. Ich habe aber schon wieder einen im Auge.

 

 

BMW e36 318tds

 

Heckantrieb im Winter wäre ja auch ganz nett :cool: So kam ich auf den 3er. Leider sind die meisten verrostet und in meiner Umgebung noch seltener als die 80er. Wegen Beratung rausgeflogen ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

VW Golf 3 / Vento 1,9 TDI

 

In der Nähe beim Fähnchenhändler stand ein Vento 1,9 TDI mit angeblich 130.000km für 700€. Bei der Besichtigung stellte sich heraus, dass er in Wirklichkeit 330.000km hat. Ansonsten relativ rostarm und gut erhalten. für 650€ hätte ich ihn haben können. Aber 650€ für einen Vento mit über 300tkm? Ne!

Auch gute Golfs sind rar bzw teuer.

 

 

 

 

 

 

Lasst euch überraschen. Bei Misserfolgen poste ich es in einem Kommentar :D

 

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15.07.2013 11:15    |    nick_rs    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: 89, abholen, Audi, ausprobieren, Cab, Cabriolet, driften, Sonstiges

Hallo liebe Leser,

 

heute schreibe ich mal über meinen letzten Freitag. Ich denke er ist eine erwähnung im Blog wert.

 

Mitte der Woche schreibt mich mein Kollege Markus_95 an, ob ich nich Lust hätte auf eine Cabrio Tour durch den Schwarzwald um auf der anderen Seite seinen zuvor gekauften A3 abzuholen. Was gibt es besseres als eine bezahlte Cabrio Tour? Ausserdem stand auf dem Weg noch ein Auto, dass ich mir anschauen wollte.

 

Losm geht´s! Am Freitag Nachmittag mache ich mich auf den Weg um Markus in einer anderen Niederlassung abzuholen. Statt 30min habe ich 1h gebraucht. Freitag halt. Als ich in der Autobahnausfahrt im Stau stand der erste Schock: Von hinten kommt ein LKW angerast. Ich sehe es im Rückspiegel und denke nur "weg hier". Bin reflexartig angefahren auf die Gegenfahrspur. Zum Glück kam da nichts. Und Schwein gehabt, der LKW kommt wenige cm hinter mir zum stehen. Zitternd und total unter Schock fahre ich dann weiter und hole Markus ab.

 

 

Die Probefahrt

im Internet hatte ich zuvor ein interessantes Inserat entdeckt. Für mich nahezu perfekt als Winter- oder Alltagsauto (entscheidung steht noch nicht). Sehr guter Zustand. Scheckheft komplett, letzte Inspektion vor 2000km. 1. Hand von einem Opa. Ich werde ihn wohl kaufen :D Er war nur gerade erst frisch reingekommen und muss erstmal durchgecheckt werden. Nein, es ist kein Coupé und ein quattro gleich zweimal nicht. Aber ein Audi :) lasst euch überraschen :) (die, die es wissen bitte nicht verraten)

 

 

Die Pause

Wir fuhren dann also weiter. Unterwegs überraschte uns noch ein Wildunfall direkt hinter einer uneinsehbaren Kurve. Der alte Volvo war ordentlich demoliert und ca. 40m weiter hinten lag links das Reh und rechts ein Päckchen mit den ganzen Eingeweiden. Entweder drüberfahren oder rechts druch die Wiese dran vorbei. Ich bin lieber dran vorbei :(.

Wir waren extra einen kleinen Umweg gefahren um noch an der Schwarzenbachtalsperre vorbeizukommen. Zuerst haben wir diese garnicht gefunden, weil wir uns verfahren hatten und weit und breit nicht ein Hauch von Netz war. Aber als wir es dann doch gefunden hatten waren wir froh, dort lang gefahren zu sein. Auf dem Parkplatz haben wir erstmal ein paar Bilder gemacht. Leider war das Auto nicht ganz sauber :(. Der leere Parkplatz lud zur unvernunft ein, also folgten ein paar Drifts :) Nach dem Spaß gönnten wir uns eine Pause auf der Staumauer, bei einer Wurst. Da sieht man mal, wie schön es in der Umgebung sein kann :)

 

Der A3

 

Eine Stunde später waren wir dann am Ziel, wo Markus´A3 auf uns wartete. Ein 1,9er TDI mit Guter Ausstattung, Opaschaltung und leerem Tank. Also ab zur nächsten Tanke, wo ich auch einen Gleichgesinnten fand, der aber nicht wie normale Audi Cabrio fahrer nett war und grüßte sondern muffelig in sein Auto stieg...

Anschließend ging es unspektakulär über die Autobahn wieder Zurück. Auf der Raststätte noch ein paar Bilder und dann war der Tag auch schon rum.

 

War ein schöner Abend und mal sehn, wann sich der Typ mit dem Audi meldet :D Ich berichte bei Erfolg :)

 

 

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27.06.2013 23:55    |    nick_rs    |    Kommentare (115)    |   Stichworte: 4G (C7), A6, Audi, C7 (4G), Sonstiges, Technik

Soundaktuator. Was haltet ihr davon?

ntv.dentv.de

Hallo liebe Leser,

 

gestern Mittag schien kurz die Sonne und ich musste zum Auto. Lief also gemütlich über den Firmenparkplatz. Bei zurückgehen kam fuhr gerade ein Audi A6 4G den (sehr steilen) Berg auf dem Parkplatz langsam hoch, schön untermalt von sattem Motorgebrabbel. Er fuhr um die Kurve den kurzen Hang in meine Parkplatzreihe rein. GRÖÖÖHHHHHLLLL. Ultratief und sehr satt. "Ein V8? Ich dachte bei uns sind die Firmenwagen nur Diesel?"

Als der A6 vorbei fuhr, sah ich dann, was Tatsache war: "TDI" Stand hinten drauf und mir wurde sofort klar: Das ist der Biturbo mit 313PS und Soundaktuator!

 

Soundaktuator? Was ist das?

 

Seit dem aktuellen A6 hat Audi den 3.0 Biturbo TDI quattro im Programm. Er leistet 313PS und 650Nm. Serienmäßig hat er den Soundaktuator. Hierbei wird der Motor noch stärker gedämmt und in den Auspuff ein Nebenrohr mit einem Lautsprecher gepflanzt. Tolle Idee, den Sparsamen aber sehr sportlichen Diesel auch sportlich klingen zu lassen. Denn eins hat mich immer gestört beim Diesel: Das Nageln!

 

Ich war erst skeptisch gegenüber dem System: "Vorne nageln und hinten V8 oder was?" Aber was Audi da hinbekommen hat ist mal wieder eine Meisterleistung! Stände da nicht TDI hinten drauf, hätte ich meine Hand ins feuer gelegt, dass es ein V8 ist. Vom Nageln nichts zu hören.

 

Was meint ihr? Toll oder nicht? Und warum?

 

 

 


25.06.2013 23:48    |    nick_rs    |    Kommentare (89)    |   Stichworte: Benzin, Diesel, Kraftstoff, Sonstiges, Tanken, teuer

Was tankt ihr?

Hallo liebe Leser,

 

hier mal schnell ein kleiner Artikel vom Handy aus geschrieben.

 

Folgende Geschichte:

 

Heute gegen 20h schreiben mich mehrere Freunde an, dass Super bei der Esso und bei der Total gerade 1,539€ kostet. Leider war ich noch beschäftigt und kam erst um 21:20h los.

 

Ich fahre zur Esso und sehe auf dem Schild: 1,639€. Das kann doch wohl nicht wahr sein!? Ich fahre an die Tanksäule um zu schauen, ob es wirklich stimmt. Tatsache: 1,639€. Währen dessen wurde ich "zugeparkt" (vor mir einer und hinter mir). Also Zwischen den Zapfsäulen durchgequetscht und ab gehts zur Total.

 

Im Rückspiegel sehe ich, wie der Fahrer eines blauen Ford Fusions, der an der Tanke hinter mir stand, mir folgt. An der Total angekommen dann die Erleichterung: 1,549€ für Super. Ich mach meinen Tankdeckel auf und spreche den Fordfahrer an, ob´s ihm auch zu teuer war. Gerade am diskutieren, wie unverschämt 10ct Aufpreis sind, lege ich meinen Tankdeckel auf den Kofferraum, gehe um mein Auto, will die Zapfsäule greifen, gucke nochmal an die Anzeigetafel und sehe wie diese gerade in dem Moment auf 1,649€ umstellt. NICHT EUER ERNST JETZT?

Ich habe nicht getankt. Habe ja noch halb voll. Der Fordfahrer hat auch nur wenig getankt.

 

10ct Preisunterschied. Ist das legitim?

 

Und was mich noch interessiert: Was tankt ihr? Diesel oder Benzin? Normal oder Ecosprit?

 

PS: Einen Vorteil hatte die Fahrt zur Tanke: Mir viel auf, dass mein Linkes Rücklicht nicht tut. Da hatte ich am Samstag noch dran rumgefummelt, als ich mein Autowochenende (Blogeintrag folgt) hatte und mit dem Gedanken gespielt habe, mir Katzenaugen zu machen (also Standlicht im Gehäuse der Nebelschlussleuchte). Hat da jemand Erfahrung mit?

 


07.06.2013 13:34    |    nick_rs    |   Stichworte: Sonstiges, Spamblogs, U25

Wikipedia.deWikipedia.de

Hallo liebe Leser,

 

Update: Das hier ist mein Spamblog für alle die sich noch jung fühlen, auch wenn sie schon Ü25 sind. IHR SEID ALLE HERZLICH WILLKOMMEN :D

endlich komme ich dazu, einen Artikel zu schrieben, den ich schon lange verfassen möchte. Die Zielgruppe: Die unter 25 Jährigen.

 

Ich bin jetzt noch nicht sooooo lange auf Motortalk, habe aber schon einige kennengelernt, von denen ich weiß, dass sie noch ungefähr meine Gerneration sind, also noch nicht ganz Erwachsen :D

 

Was mich aber interessiert: Wer ist noch aktiv und in unserem Alter?

 

finde es toll zu sehen, dass es noch so Freaks gibt wie ich :D

 

Mich würde interessieren, wo ihr wohnt, wann ihr Geburtstag habt und was ihr so für Autos besitzt/wollt (Ausstattung, Motor, Bild etc). Ausserdem kann man den Artikel dann nutzen um mit einem Kommentar alle zu erreichen, weil sie

 

Also jetzt bin ich gespannt auf eure kommis.

 

Wir freuen uns auf euch :D

 

Update:

Nach der tollen Entwicklung dieses Blogs haben wir U25er einen eigenen Blog erstellt.

Der Spamblog geht nun hier weiter ;)


25.05.2013 00:47    |    nick_rs    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: 200.000, 200000, B5Y, BWY), Ford, Meilenstein, Mk3 (B4Y, Mondeo, Mondeos, Sonstiges

Wie z.B. in China üblich, kopiere einfach mal meinen Titel, um damit den Autor zu ehren, auch wenn mein Artikel wohl maximal halb so gut sein wird wie der von el lucero orgulloso , allein schon wegen der Tatsache, dass unser Mondeo nur die Hälfte der Kilometer der C-Klasse von el lucero orgulloso hat. Trotzdem bin ich stolz auf ihn (also den Mondeo :D)

 

Aber mal von vorne:... Gestern war ich mit dem Mondeo (Mk3, Bj 2003, 2.5 V6) meiner Eltern unterwegs nach Hamburg. Durch Zufall guckte ich kurz auf den Kilometerstand und mir fiel auf, dass ja gleich die 200.000er Grenze fällt.

 

200.000 km. Das ist 5x um die Erde. Zeit für einen kleinen Rückblick:

 

Gekauft haben wir ihn Ende 2005 als Nachfolger unseres 90 PS Escorts. Blau, mit aller nötiger Ausstattung, mit 20.000 km und 2 Jahre alt. Ich weiß noch von der Probefahrt "Nick wir fahren 200""Waaaaas???" Hörte sich an wie 130 im Escort. Aber auch der Mondeo ist nicht leise, was Windgeräusche angeht.

 

Seit dem wurde er nicht gerade liebevoll behandelt.

Meine Mum muss allein schon zur Arbeit jeden Tag 50km Fahren. 30 km davon im Stadtverkehr, 20 km Autobahn.

Dann fahren wir oft weg. Immer 500-1000 km pro Strecke. Er wird nie geschont. Wenn frei ist immer Vollgas. Immer 200+. Und das meist voll beladen bis Unters Dach, nicht selten noch mit Fahrrädern auf der Kupplung.

 

Mit ihm habe ich mit 13 meine ersten (alleinigen) Fahrversuche gemacht. Mit 16 dann Erfahrung für die Fahrschule gesammelt. Ein Jahr bin ich ihn mit BF17 gefahren und jetzt wo ich 18 bin zeig ich ihm auch wo der Hammer hängt :D

Auch von der Karosserie her wurde er nicht geschont. 7 Unfälle hatten wir in den 8 Jahren. Alle unverschuldet. Das Resultat:

- 2x Heckklappe

- 5x Heck Stoßstange

- 1x Reserveradmulde, Anhängerkupplung etc.

- 3x Stoßstange vorne

- 1x Kühlergrill

- 1x Kotflügel

Er fährt sich immernoch sehr komfortabel und Durchzugstark. Wir bekommen eigentlich immer alles rein. Er ist rundum gelungen.

Was er sich geleistet hat?

1x neue Stoßdämpfer

1x Lamdasonde

1x Luftmassenmesser

1x Kühlerschlauch

1x Auspuffhalterung (Selbstverschuldet durch aufgesetzt)

2x Zündkerzen inkl. Spule

Und der typische Rost unter den Türkanten, den Ford trotz 12jahre durchrostungsgarantie nicht bezahlen möchte.

Einzige Verschleißerscheinung: Leder am Schaltknauf und Kratzer an den Türgriffen innen.

THAT'S IT!!

Er hat uns immer zuverlässig ans Ziel gebracht und war steht's ein Treuer Begleiter. Dankeschön!

 


03.05.2013 15:04    |    nick_rs    |    Kommentare (88)    |   Stichworte: Geisterfahrer, Prüfung, Rentner, Sicherheit, Sonstiges, Unfall, Verkehr

Tauglichkeitsprüfung für Verkehrsteilnehmer über 70? (Oder anderes Alter? Bitte Kommentar)

7aktuell.de/Eyb7aktuell.de/Eyb

Hallo liebe Leser,

 

manche von euch werden wahrscheinlich von dem Geisterfahrer-Unfall auf der A81 am Montagmorgen gehört haben.

 

Ein 82 Jähriger Rentner fuhr in Stuttgart mit seinem Mercedes SL kurz vor 5 Uhr falsch auf die Autobahn 831 auf, streifte mehrere Autos und crashte nach über 20 Minuten auf der A81 (die A831 geht in die A81 über) in die Mercedes E-Klasse eines Daimler Mitarbeiters, der noch 2 Kollegen dabei hatte. Einer der Kollegen und der Geisterfahrer starben bei diesem Unfall. (Link zum Artikel)

 

Mich persönlich hat der Unfall sehr geschockt, da diese Strecke bis vor ein paar Wochen mein täglicher Arbeitsweg war. Und er machte mich stutzig. Der Fahrer fuhr in über 20 Minuten 14km weit als Falschfahrer, streifte Autos und hat nicht reagiert? Die Polizei hält eine Suizidabsicht für unwahrscheinlich. Da frage ich mich doch:

 

Ist ein 82 Jähriger Mann noch in der Lage ein Fahrzeug zu führen?

 

Ich denke das lässt sich so nicht beatworten. Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Aber ich bin der Überzeugung, dass eine praktische und ärztliche Tauglichkeitsprüfung für Verkehrsteilnehmer über 70 Jahre her muss!

Viele überschätzen sich einfach, sind überzeugt von ihrer meist langen Fahrerfahrung. Klar, sind sie oft gute Autofahrer. Sie fahren meist vorrausschauend, vorsichtig und halten sich an die Verkehrsregeln. Aber was ist in Notsituationen, wenn es mal eng wird, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft? Dann bekommen die meisten Panik und reagieren komplett falsch. Dazu kommt, dass die diese Situationen teils erst spät erkennen, weil sie einfach körperlich nicht mehr 100 Prozentig fit sind. Reaktionszeit, Schnelligkeit und Kraft lassen im Altern nun mal nach. Damit gefährden sie sich und, wie man am oberen Beispiel sieht, auch Andere. Deswegen bin ich für eine Tauglichkeitsprüfung. Wenn sie noch fit sind, können sie ja gerne fahren, ich möchte ja auch nicht mit 70 schon (wieder) an die Öffentlichen gebunden sein. Aber wenn nicht, dann sollen sie doch bitte nicht andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

 

Was haltet ihr von einer Tauglichkeitsprüfung?


11.04.2013 11:29    |    nick_rs    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: ADAC, Ausweichen, Empfehlungen, Fahrsicherheitstraining, Mondeo, Reifen, Sicherheit, Sonstiges, Spaß, Verkehr, Vollbremsung

adac.deadac.de

Hallo liebe Leser,

 

Im Sommer 2012 haben ein Kollege und ich zusammen ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Leonberg gemacht. Für junge Fahrer kostet das nur 50€ aber auch für Erfahrene ist trotzdem sehr empfehlenswert! Zumal manche Versicherungen dann auch einen Rabtt geben :).

Ich hätte nicht gedacht, dass man noch so viel lernen kann und die Grenzen (außerhalb vom Straßenverkehr) auszutesten finde ich sehr wichtig. Das war mein Ziel für diesen Tag und das habe ich auch erreicht. Wir haben unglaublich viel Spaß und den Tag werde ich so schnell nicht vergessen.

 

Am Anfang wird man in 5 Gruppen á 10 Fahrzeuge eingeteilt. Man stellt sich, sein Auto und seine Erwartungen kurz vor und dann geht´s auch schon los. Es gibt verschiedene Stationen mit verschiedenen Übungen. Nach einer bestimmten Zeit tauschen die Gruppen dann die Stationen durch.

 

 

- Übung 1: Vollbremsung

 

Die Aufgabe: Vollbremsung aus 30, 50 und 70 km/h.

Jeder durfte das einmal machen, dann gab es immer wieder Besprechungen. "Vollbremsung? Einfach! Nur voll rein treten und gut," dachte ich. Trotzdem konnte man noch viel dazulernen. Die Richtige Sitzposition zum Bespiel. Ist der Sitz zu weit hinten, kann man sich bei einer Vollbremsung nicht gut genug abstützen. Was ich aber bisher nicht kannte und wo mich die Wirkung echt überrascht hat, war die Schlagbremsung. Anstatt sofort auf das Bremspedal zu drücken, nimmt man den Fuß zurück und Tritt dann mit voller Wucht rein. Das brachte nochmal 2-3m aus 70.

 

 

- Übung 2: Ausweichen trocken.

 

Die Aufgabe: Ausweichen aus 30,50 und 70.

Die mit Hütche aufgestellte Strecke war extrem eng. Selbst bei 30 km/h dachte ich mir "Da kommst du doch niemals durch," doch mit hecktischen Lenkbewegungen ging es dann doch. Bei 70 wollte ich es dann wissen und schaltete das ESP aus. Der Wagen blieb erstaunlich stabil, nur bei zurücklenken hatte es das Heck wohl etwas eiliger als der Rest des Autos. Mit einem kurzen Gegenlenken war das aber auch wieder ok.

Auch hier konnte man wieder viel lernen, was Lenkradhaltung und Kurbeln angeht. Seid dem Tag habe ich mir die 10 nach 10 Haltung angewöhnt, weil ich erlebt habe, wie Machtlos man ist, wenn die Hände nicht am richtigen Fleck sind.

Auf dem weg zurück zum Anfang war ein etwa 100m langer Slalomkurs aufgebaut. Ich glaub ein paar Plastikreste kleben immernoch am Unterboden :)

 

 

- Übung 3: Bremsen nass.

 

Die Aufgabe: Mit max. 40 km/h fahren und vor der plötzlich hochschießenden Wasserwand anhalten. 3 Versuche.

Ich dachte mir die ganze Zeit, wenn du 40 fahren darfst, dann fahr doch 40. Alle 3 Male bin ich in die Wasserwand gekracht :) Einzige Lösung: Langsam fahren. Das ich da nicht selber drauf gekommen bin :confused:

 

 

- Übung 4: Ausweichen nass.

 

Die Aufgabe: Mit 30 km/h fahren und der plötzlich hochschießenden Wasserwand ausweichen.

Man dreht am Lenkrad, aber lenken tut das Auto erst 5 min später. So driftet man da vor sich hin und fühlt sich vom Auto schon ein bisschen verarscht :). Den einzigen Fehler, den man hier machen kann, ist bremsen. Dann sind die Reifen endgültig überfordert und verweigern ihren Dienst. Auskuppeln sollte man vorher noch.

 

 

- Übung 5: Scheuderplatte

 

Die Aufgabe: Mit 40 km/h über die Platte fahren. Diese zieht das Heck in unbekannte Richtung weg und man muss das Auto wieder auffangen.

Beim ersten Mal hat es sofort geklappt. Das war aber auch das einzige Mal :(. Anfängerglück. Bei dieser Übung geht es einzig und allein um Schnelligkeit. Eine Zentelsekunde zu langsam oder gar die Lenkradhaltung falsch und schon schleudert man wild über die Bahn, bis man am Ende auf das trockene Stück kommt und es einen schlagartig um 180° dreht.

Auch hier gilt: Auf keinen Fall bremsen und sofort auskuppeln.

 

 

- Übung 6: Vollbremsung halbtrocken

 

Die Aufgabe: Vollbremsung. Dabei sind sie linken Räder auf einer Gleitbahn und die rechten auf trockenem Asphalt.

für Autos mit ABS relativ unkritisch. Sie ziehen evtl mal nach rechts, aber mit minimalem Gegenlenken ist alles wieder gut. Anders siehts da aus mit Autos ohne ABS. So erging es einem aus unserer Gruppe. Kurz gebremst und auf ein mal stand er genau 180° gedreht da. Ihm war danach wohl ein bisschen schwindelig :) da hilft nur Stotterbremse und Gegenlenken.

 

 

- Übung 7: Vollbremsen und ausweichen zugleich

 

Die Aufgabe: Bremsen und gleichzeitig ausweichen aus 70, 90 und 110. Mit Hütchen wurde ein Stauende simuliert, bei dem Bremsen alleine nicht mehr reicht. Es war schon schwer mit dem 204PS Mondeo meiner Eltern auf der Kurzen Strecke auf 110 km/h zu beschleunigen. Ob die 50PS Astras etc. geschafft haben wage ich zu bezweifeln. Die beiden Porsche vor mir hatten allerdings kein Problem damit, ließen mich aber hören, dass sie so früh wie möglich die Geschwindigkeit erreichen wollen :)

Das Ausweichen und bremsen war relativ unkritisch, wenn man die Übung 1 und 2 schon hinter sich hatte. Nur die ohne ABS mussten kurz von der Bremse runter um wieder Grip zu haben.

 

 

- Übung 8: Kreisbahn

 

Die Aufgabe: im Kreis fahren und durch steigende Geschwindigkeit das Auto zum Untersteueren bringen. Anschließend wieder auffangen.

Bei dieser Übung mussten sich die beiden Porsche hinten anstellen, denn: mein Kollege und ich (beide dort 17) durften bei deren Übungen auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und zum Schkuss bekamen die Fahrer über Funk noch einen Driftkurs. HAMMER! :)

Aber jetzt zur Übung: Simuliert wurde hier zu schnelle Kurvenfahrt z.B. am Ende einer Autobahnausfahrt. Ab 70 km/h begann das Auto dann zu untersteuern. Man merkt das nur, wenn das Auto nicht mehr der Strecke folgt (und natürlich die Reifen quietschen :)) weiter lenken bringt nichts, im Gegenteil. Wenn dann die Reifen wieder Grip haben ziehts das Auto zur Mitte. Einzig und allein ein beherzter, kurzer Tritt auf die Bremse hilft.

 

 

 

Am Schluss haben wir alle unsere Urkunden bekommen (bzw ein paar. Meine z.B. war vertauscht und ich bekam sie dann später zugeschickt), einen ADAC Kulli (juchuuuu :)) und mein Vater nahm eine Tablette gegen seine Übelkeit :) Trotzdem ist er froh, dass ich das gemacht habe.

 

 

Ich empfehle jedem solche ein Training zu machen. Es macht sehr viel Spaß und bringt unglaublich viel Sicherheit beim fahren, gerade für junge Fahrer. Ich persönlich fahre jetzt vorsichtiger und vorrausschauender.

 

 

PS: Mein Kollege mit dem ich das Training gemacht habe ist inzwische 18 und ich fahre mit ihm ins Geschäft. Vor ein paar Wochen hat uns in der Autobahnausfahrt das Blitzeis erwischt und obwohl wir relativ langsam waren brach das Heck aus. Er hat sofort richtig reagiert: auskuppeln, gegenlenken, wie wir es gelernt haben. Hätten die Vorderräder nicht wieder kurzfristig Grip gehabt, hätte er den Wagen gefangen. Leider hat es uns aber seitlich auf den Bordsteil aan der Kurveninnenseite geschleudert. Zum Glück hatte nur das Auto einen kleinen Schaden. Ich will nicht wissen, wie es ausgegangen wäre wenn er kein Sicherheitstraining gemacht hätte, denn auf der anderen Seite war eine Leitplanke und wir hatten noch ordentlich Geschwindigkeit.

 

PPS: Ich habe den Artickel auf dem Handy geschrieben, was sehr Umständlich war, also verzeiht bitte Tippfehler ;)


06.04.2013 20:38    |    nick_rs    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Sonstiges, Verkehr

Welche Autofahrer nerven euch auf der Autobahn am meisten?

© auto-news.de© auto-news.de

Jeder kennt es! Und ich möchte das Thema jetzt noch einmal aufnehmen und Euch nach Eurer Meinung fragen.

 

In meiner erst fast einjährigen Führerscheinkarriere habe ich dennoch auf ca. 5000 Autobahnkilometern schon einiges erlebt. Und sofort von Anfang an haben mich viele Autofahrer genervt (auch früher schon als Beifahrer).

 

Mich interessiert welche Autofahrer euch am meisten nerven.

 

Es gibt:

 

- Die Drängler

Etwas verringerter Sicherheitsabstand zum Vordermann um ihm zu signalisieren, dass man vorbei will finde ich nicht schlimm. Gefährlich dagegen sind die, die dann fast im Kofferraum parken. Bei mir persönlich ist das nur im dichten Verkehr vorgekommen, weil ich eh meist Vollgas fahre und/oder mich sehr streng an das Rechtsfahrgebot halte (aber dazu später mehr). Es ist einfach sinnlos hinter einer Kolonne oder im dichten Verkehr zu drängeln oder dicht aufzufahren. Das ist UNNÖTIGE Gefährdung und Nötigung Anderer, da es eh nichts bringt.

 

- Die Schleicher

Gegen Langsamfahrende auf der rechten Spur habe ich ja nichts. Die kann man ja überholen und jeder darf ja so schnell fahren wie er will. Aber was eine echte Verkehrsbehinderung ist sind Schleicher (auf der Linken Spur, aber dazu später mehr) auf Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen. Wenn manch ein Opa mit Hut mit 40 km/h auf die Autobahn auffährt. Das kann doch nichts werden! Die vermeintlich so sicherheitsbewussten Personen gefährden hier sich und Andere. Eine große Differenz der Geschwindigkeiten erhöht das Unfallrisiko, die Verletzungen bei einem Unfall und nötigt nachfolgende Fahrzeuge stark zu bremsen oder ebenfalls langsam zu fahren. Das gleiche gilt auch für den Verzögerungsstreifen. Wenn man vorher die Geschwindigkeit verringert und dann langsam auf den Verzögerungsstreifen fährt, nötigt man nachfolgende Fahrzeuge zu bremsen oder zu überholen. Bei beidem verursacht man Stau!

 

- Die Ungleichmäßigen

Ich versuche meist gleichmäßig zu fahren. Was man an Energie verschwendet, wenn man verzögert ist manchen anscheinend nicht bewusst. Es gibt Leute die fahren auch im fließenden Verkehr ungleichmäßig. Teilweise so extrem, das irgend ein nachfolgendes Auto dann mal bremsen muss. Die Folge: jedes nachfolgende Auto bremst ein wenig mehr und irgendwann kommt es zu so starken Bremsungen, dass man fast voll reintreten muss. Das erhöht das Unfallrisiko und ist der Hauptauslöser für Stop&go-Verkehr bzw. Stau. Und im Stau gehts dann weiter: schön dicht am Vordermann hinterher. Stark beschleunigen, stark bremsen. Wenn jeder einfach ein bisschen langsamer beschleunigt und früher, aber sanfter bremst als der Vordermann, löst sich der Stau ruck zuck auf.

 

- Die Raser

Unter Rasen verstehe ich nicht, das generelle Schnellfahren jenseits der 200 km/h, sondern das UNACHTSAME Schnellfahren um jeden Preis.

Es gibt Vorschläge für ein generelles Tempolimit (ich bin dagegen), nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch wegen der Unfälle. Ich würde aber behaupten, dass von den sowieso wenigen Unfällen die durch Schnellfahren entstehen, 90% nur durch Unachtsamkeit entstanden sind. Mit steigendem Tempo muss die Konzentration auch steigen: Ständig den langsameren Verkehr beobachten, auch weiter vorne. Auf Auffälligkeiten mit Gaswegnahme oder Vorsicht reagieren. Wer das nicht macht, sollte nicht Schnellfahren. Das erhöht sonst immens das Unfallrisiko.

 

- Die Mittel bzw. Linksfahrer

Mein absolutes Hauptärgernis. Das Rechtsfahrgebot ist anscheinend so Vielen nicht bekannt. Unglaublich! Wenn rechts frei ist, dann kann man doch auch rechts rüber fahren. Unabhängig davon, ob ein Auto kommt oder nicht. Die Linksfahrer sind garnicht mehr so häufig, vorallem sind sie sich nach dem drängeln dann meist bewusst, was sie falsch gemacht haben. Viel schlimmer sind die Mittelfahrer! "Freie Fahrt in der Mitte" Von wegen! Die rechte Spur kann noch Kilometerweit frei sein, nein, man muss ja in der Mitte bleiben. Das verursacht Staus. Warum verstehen das Manche nicht? Wenn alles frei ist fahre ich rechts. Und wenns nur eine kleine Lücke ist. Will man dann einen Mittelfahrer überholen, muss man nach ganz links, und nicht selten stark abbremsen, weil von hinten noch einer kommt. Oder man kann dem Hintermann nicht Platz machen, weil einer in der Mitte fährt. So sammelt sich dann alles auf der linken Spur, und schon ist der Stau da. Total unnötig. Erschreckend finde ich, dass es so viele und auch so unterschiedliche Menschen sind, die einfach die Verkehrsregeln nicht kennen und sich ihrer Tat nicht bewusst sind. Ich persönlich ziehe dann knapp hinter Denen nach ganz links und schneide sie, ungefährlich, aber deutlich beim schnellen Spurwechsel nach ganz rechts. Meistens verstehen sie es aber trotzdem nicht. Traurig.

 

Keiner von uns ist in dieser Hinsicht perfekt. Ich mit meiner kurzen Karriere erstrecht nicht. Aber wenn jeder wenigstens einwenig vorausschauend, aufmerksam und nach den Vorschriften fahren würde und ein wenig nachdenkt, könnten wir Staus, Unfälle und Stress verhindern, denn das sind die Hauptauslöser dafür.


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