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29.10.2016 23:57    |    nick_rs    |    Kommentare (51)    |   Stichworte: B5Y, BWY), C, C-Klasse, Ford, Mercedes, Mk3 (B4Y, Mondeo, S204, Sonstiges

Vielleicht kennen ihn manche noch, den Ford Mondeo mk3 2.5 V6 meiner Eltern. Vor drei Jahren widmete ich ihm einen Artikel anlässlich der 200.000km. Damals noch voll des Lobes, dass man ihm die Kilometer garnicht ansieht und bemerkt.

Nun, 60.000km später ist das anders. Zwar schimmert der Lack dank Pflege meinerseits noch kräftig im schicken Atlantikblau Metallic, der Innenraum sieht mit neuen Fußmatten und Schaltsack ebenfalls nicht sonderlich abgenutzt aus und das (schon einmal erneuerte) Fahrwerk federt straff wie es muss. Auch nach 11 Jahren bekommt man noch Gänsehaut beim beschleunigen, nicht wegen des Forttriebs - der hielt sich über 100km/h nämlich in Grenzen, trotz 170 PS - sondern wegen des unheimlich guten Sounds unter Volllast, der in dieser Fahrzeugklasse seines Gleichen sucht. Jedes Mal ein Genuss. Hört selbst:

 

 

ABER: Mit der 200.000km Marke kamen immer mehr Kleinigkeiten. Der Fahrergurt zieht Fransen, der Sitz ist so langsam durchgesessen und die Fernbedienung öffnet das Auto erst nach 20 Mal drücken. Der Motor hatte zum Schluss Zündaussetzter (Zündspule, typisches Problem) und um das ganze noch zu zeigen verabschiedete sich vor einigen Wochen das Ford Logo vorne. Alles Kleinigkeiten, die aber nerven und ins Geld gehen würden. Nun stand im Oktober der TÜV an. "Kein Problem" motivierte ich meine Eltern, da ich wusste, dass das Auto technisch sehr gepflegt ist. Aber trotzdem haben auch vermeintlich gute Autos manchmal ihre Macken. So auch der Mondeo. Die Bremsleitungen haben Rost, der Motor ölt und die erst 5 Jahre alten Stoßdämpfer hinten sind undicht. Dank Niveauregulierung sind diese unbezahlbar (600€/Stück). Klar, auch das könnte man reparieren, aber wenn man kein Selbstschrauber ist, ist das alles andere als wirtschaftlich. Das Auto ist mit 260.000km nun auch mal am Ende seiner Lebenszeit angekommen, auch wenn es schwerfällt sich das einzugestehen, da er noch nicht danach aussieht und fährt wie ein junger Gebrauchter. Und ganz nebenbei haben meine Eltern schon seit längerem den Wunsch nach einem neuen Auto, was ich auch verstehen kann.

Der Mondeo hat seinem Dienst in der Familie mehr als getan. Gekauft Ende 2005 als junger Gebrauchter mit 20.000km hat er 11 Jahre und 240.000km zuverlässig den harten Familienalltag mitgemacht. Länger als es je ein Auto in der Familie tat und wohl jemals wieder tun wird. Bisher dato kaufen meine Eltern ~ alle 4 Jahre ein neues Auto, nur den Mondeo wollten sie bis zuletzt nicht eintauschen, er gehörte zur Familie wie kein Auto davor. Nach meiner Geburt wurde ich in einem Opel Kadett E durch die Gegend kutschiert, beerbt wurde dieser durch einen Rover 216 SI. Der unzuverlässige Brite mit bayrischem Einfluss wurde nach einem Jahr Autohorror gewandelt und gegen einen jungen Ford Escort Ghia getauscht, den später der Mondeo beerbte. Der Escort war das erste Auto an das ich mich noch gut erinnern kann. Klar, erlebten wir damals ebenfalls viel mit dem Auto, aber mit dem Mondeo stieg die sowieso schon übermäßig vorhandene Reiselust meiner Eltern um ein Weiteres.

Ich weiß noch genau, wie mein Vater und ich damals im Ford Autohaus waren und den Mondeo entdeckten. "Der hat Feuer" freute sich mein Vater. Für mich als kleines Kimd war damals nur wichtig, dass er hinten elektrische Fensterheber hat und eine Funkfernbedienung. Dieser Hightech war damals faszinierend. Nach einer auch für mich sehr überzeugenden, 2 Tage langen Probefahrt hatte ich jede Nacht von dem Auto geträumt, bis meine Mutter ein paar Tage später mit dem Mondeo von der Arbeit kam, meinte "ich habe ihn nochmal für eine zweite Probefahrt mitgebracht" um mich dann mit dem im Kofferraum liegenden Kaufvertrag zu überraschen. Ein wenig traurig war ich, dass ich mich nicht mehr vom Escort verabschieden konnte, aber ich war trotzdem happy. Stolz wie Oskar erzählte ich (damals 10 Jahre alt) in meiner Schule von unserem neuen V6 und das er 170PS hätte. Verstanden hat mein technisches Gelaber damals wohl noch Keiner in meinem Alter :D

Von nun an war der Mondi also überall dabei und begleitete uns ohne einen einzigen Ausfall durch unser Leben: Wochenendausflüge? Der Mondeo wartete nach Wanderungen auf dem Parkplatz. Ständig für Besuche bei der Verwandschaft quer durch Deutschland fahren? Der Mondeo war immer dabei. Bis Unters Dach beladen und mit Fahrrädern auf der Anhängerkupplung nach Spanien, Italien, Frankreich oder in den Norden und das mehrmals im Jahr? Der Mondeo hielt tapfer durch. Und meine ersten Fahrversuche sowie mein erstes Jahr Autofahren (BF17) ließ der Mondeo über sich ergehen. Insgesamt sieben kleinere bis mittelschwere Unfälle hat er ertragen.

 

Aber es hilft nichts, nun muss ein neues Auto her. Meine Eltern wollten mehr Komfort und einen Diesel (da sie durch eine berufliche Umstellung nun noch mehr Fahren), ein Audi A6 oder eine Mercedes E-Klasse hatte es ihnen angetan, wieder als junge Gebrauchte. Dem A6 wiedersprach ich schnell und riet zu einer Modellgepflegten E-Klasse S212 als 220 oder 250 CDI mit sehr zuverlässigen Euro 6 Dieseln. In den umliegenden Mercedes-Autohäusern wurden viele Rücklaufer der Daimler-Flotte angeboten. Aber wirklich überzeugen konnte die E-Klasse mit Vierzylinder nicht. Das Auto (nun ohne mich) doch zu groß, der Motor zu Rau. Aber sie entdeckten auf dem Hof eine C-Klasse S204 die scheinbar gerade reinkam, gleich auf den ersten Blick überzeugte und auch noch unterm Budget lag.

Den durchschnittlich ausgestatteten Mondeo beerbt nun also eine 2013er C350 CDI mit überaus üppiger Ausstattung. Von AMG Paket, Comand Online, Intelligent Light System,..., bis zu Kleinigkeiten wie elektrische Heckklappe oder Memory für den Beifahrersitz ist er überdurchschnittlich unterwegs. Dazu trägt auch der große Diesel mit 265PS und 620NM bei. Der macht schon ordentlich Radau. Dem ganzen die Krone auf setzt aber die Farbkombination: Außen Schwarz und innen braunes Leder. Kennen wir irgendwo her? Richtig, von meinem Cabrio. Auch wenn die Farbe des Leders nicht ganz passt, dass nun beide Fahrzeuge in der Familie diese wirklich seltene Farbkombination haben zeigt wohl, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt.

 

Es bleibt abzuwarten ob die C-Klasse in punkto Zuverlässigkeit mit dem Mondeo mithalten kann. Ganz so lange wird sie aber nicht bleiben, denn meine Eltern planen wieder im 4 Jahres Rythmus die Autos zu wechseln. Bis dahin wünsche ich aber viel Spaß mit dem neuen KFZ. :)

 

Anbei noch ein paar Bilder:

 

 

 

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12.02.2016 23:03    |    nick_rs    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Sonstiges

Wie findet ihr den Trend, dass immer die Hersteller schwarze Scheinwerfer verbauen

Moin zusammen,

heute mal was ganz anderes bei mir im Blog.

Auf meinen Fußmärschen durch die Stadt fällt mir zunehmend auf, dass die Hersteller in fast allen neuen Modellen nur noch schwarze Scheinwerfer verbauen.

Der Trend begann meiner Erinnerung nach vor ca. 10 Jahren. Viele Hersteller boten auch je nach Ausstattungsvariante unterschiedlich farbige Scheinwerfer an:

 

 

 

 

 

Nach und nach wurde dann komplett auf schwarze Scheinwerfer umgestellt, Bei VW lässt sich das gut festmachen. Den Golf 5 gab es noch mir silber und schwarz, den Golf 6 nur noch mit schwarzen Scheinwerfern. Selbes bei T5 zu T5 Facelift, Touran Facelift I zu Facelift II, Passat B6 zu B7, Polo 9N2 zu 6R, Touareg I zu II, ich glaube nun haben wir fast die ganze Modellpalette durch :D Bei anderen Herstellern ist das nicht anders.

 

 

Okay, in Zeiten von LED stecken die Designer viel Mühe in die Gestaltung der Leuchten. Mit Chromapplikationen auf schwarzem Hintergrund kommt das besser zur Geltung und wirkt edel, aber wenn man man mal drüber nachdenkt: Aktuelle Modelle mit silbernen Scheinwerfern kann man fast an einer Hand abzählen. Spontan fallen mir nur der Ford Fiesta, der Kia Venga oder der Peugeot 208 ein. Habt ihr noch weitere Ideen?

 

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23.08.2015 23:06    |    nick_rs    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Fahrsicherheitstraining, Ford, Impressionen, Sonstiges, Verkehr

Da sag mal einer, Facebook sei für nichts zu gebrauchen.

Mitte Juni postet die Ford Deutschland Seite auf Facebook eine Einladung zu einem Fahrsicherheitstraining. Auch wenn ich schon an mehreren Fahrsicherheitstrainings teilgenommen habe, "bei der Verlosung kann man mal mitmachen" dachte ich und registrierte mich - nicht wie gedacht für das Gewinnspiel - sondern direkt für das Training selber. Scheinbar wurden alle Anmeldungen angenommen.

Alleine ist sowas aber nur halb so witzig, also schnell die Youngsters gefragt, wer denn Anfang Juli mitten unter der Woche Zeit hat. PfalzerJosh war auch begeistert und meldete sich sofort an :)

 

 

Los geht's!

 

An einem Donnerstag ging es also um 6 Uhr auf in Richtung Leipzig. Die Fahrt verlief unkompliziert, ganz im Gegensatz zur Rückfahrt, aber dazu später mehr.

Da das Training erst um 14 Uhr los ging erkundeten Josh und ich Vormittags die Leipziger Innenstadt, tranken einen Kaffee und aßen zu Mittag bevor es - eigentlich viel zu früh - in Richtung Messegelände ging.

Am Messegelände: gähnende Lehre. Keine Menschenseele, kein Schild, nichts, was auf das Event hinwieß. Josh und ich suchten Ewigkeiten, bis wir eine Mitarbeiterin trafen. Sie klingelte bei ihrer Kollegin an und wir wurden zur Ausstellereinfahrt gelotst, wo wir parken konnten. Leider dauerte die Suche nach dem Veranstaltungsraum im Messegebäude ebensolange. Trotzdem waren wir noch pünktlich.

Nach etwas Wartezeit bekamen wir die theoretische Einführung in den kommenden Tag und wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Dann ging es auch "schon" raus zu den Autos. Die Autos waren Focus' und Fiestas, niegelnagelneu (alle ca. 20km auf dem Tacho) und bis unter das Dach voll mit Ausstattung (selbst die Fiestas hatten Leder).

 

Bevor ihr meinen Blog weiter lest, schaut euch bitte dieses Video von Carthrottle an, die an dem selben Training teilgenommen haben.

 

 

 

Übung 1: Bremsen und Ausweichen

 

Zuerst macht man zwei Vollbremsungen, aus 30 und aus 50, dann fuhr man ebenfalls einmal mit 30 und einmal mit 50 auf 3 Einmündungen zu. Dort, wo die Ampel grün leuchtet muss man reinfahren und gleichzeitig eine Vollbremsung machen. Hier wurde auch ein Augenmerk auf die Lenkradhaltung geworfen, da Josh und ich allerdings immer beide Hände am Lenkrad haben, gab es bei dieser Übung nichts auszusetzen. Das alles hat man zwar in jedem Fahrsicherheitstrsing, trotzdem war ich erneut überrascht wie sehr sich der Bremsweg aus 30 und 50 doch unterscheidet.

 

 

Zwischenübung Reaktionstest

 

Zwischendurch durften wir einen Reaktionstest an der Wand machen. Zu meinem völligen erstaunen war ich Tagesbester, bis Josh direkt nach mir mich einfach mal um Welten übertrumpfte. :mad:

Zu gewinnen gab es auch Etwas. Der Beste aller 5 Tage sollte einen Focus für ein Wochenende inklusive eines 100€ Tankgutscheins bekommen.

 

Übung 2: Driftööööööön!!!! :D

 

Die Übung wurde in Fiestas bewerkstelligt, die hinten Plastikreifen hatten, sodass bei der kleinsten hektischen Lenkbewegung das Heck kam. Zwei Fiestas standen bereit, wir mussten langsam in eine Kurve einfahren und am Scheitelpunkt stark einlenken. Ein Fiesta hatte ESP, der andere nicht. Beide warfen ziemlich identisch den Arsch rum. Das ESP war nicht wirklich eine Hilfe, aber das sollte diese Übung auch zeigen: Mit ESP kann man nicht die Physik überlisten.

Da ich mit meinen Hecktrieblern immer sehr viel quer gefahren bin, kann ich ausbrechende Hecks gut abfangen. Das merkte auch der Fahrtrainer und meinte nach zwei Sahnedrifts "Steig aus, du kannst das, der nächste ist dran". Während alle anderen 5-7 Runden pro Auto fahren durften, durfte ich nur eine :mad: :mad: :mad:

 

Zwischenübung: Tote Winkel beim LKW

 

In der Übung ging es darum, herauszufinden wie groß der tote Winkel eines LKWs eigentlich ist. Einer sollte sich reinsetzen (das war ich) während die anderen hinter dem LKW durchsprachen wo denn jetzt der tote Winkel sei. Ich, der von der Übung fast garnichts mitbekam (weil ich ja im LKW saß) fand es recht unspektakulär den Anderen im Rückspiegel zuzugucken. Erst viel später bei einer weiteren Übung viel mir dann aber auf, dass hinter dem LKW ja ein Auto stand, und das nicht gerade sehr nah. Die Tatsache, dass ich dieses weit hinter dem LKW stehende Auto während der gesamten Zeit in Ebendiesem nicht gesehen habe, hat schon Eindruck hinterlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übung 3: Bremsassistent

 

Hier stand ein Focus mit dem Notbremsasistenten bereit, der bei allen Fahrern auch gut funktionierte, außer bei mir :D. Bis 15 km/h bremst der Assistent bis zum Stillstand. Unsere Aufgabe war also mit 15kmh auf die Wand zuzurollen, und alle Füße von den Pedalen Weg zu lassen. Ich fragte den Trainer was denn passiere, wenn man auf dem Gas drauf bleibt, immerhin hat man in der Stadt ja meist den Fuß auf dem Gas um die Geschwindigkeit zu halten. "Probiere es aus" meinte er. Das tat ich, das Resultat seht ihr im Bild, mir erging es wie Alex im Video :D

 

 

 

 

Zwischenübung: Besoffen

 

Diese Übung ist auch im "Making of" des oben verlinkten Videos zu sehen. Wir mussten mit einer Brille, die Alkoholkonsum simuliert, einen Fußball schießen, manövrieren und auf ein Hütchen stapeln. Alles misslang, allerdings hat die Brille meiner Erfahrung nach auch nichts mit dem Sehvermögen unter starkem Alkoholeinfluss gemein.

 

Übung 4: Ablenkung

 

Hier war ein Parqur aus Hütchen aufgebaut. Diesen sollten wir erst einmal so abfahren. In der zweiten Runde bekamen wie eine Aufgabe. Josh sollte in der Bedienungsanleitung eine bestimmte Seite suchen und daraus vorlesen. Ich hatte die Aufgabe ein Selfie zu machen. Das Foto wurde ganz gut, langerlernte Hipster-Erfahrung :D. Der Fahrstil litt beide Male aber extrem. Zwar blieben alle Hütchen stehen, allerdings wurde die Geschwindigkeit unbewusst sehr langsam und die Lenkbewegungen hektisch. Sowohl Josh als auch ich sind große Gegner vom Handy am Steuer, von daher war die Reaktion nicht überraschend, trotzdem war es für Fahrer die keine Hemmungen damit haben sicher eine lehrreiche Erfahrung.

 

 

 

Abschlussübung: Fahrzeugcheck

 

Zum Schluss bekam jeder noch eine Liste an Aufgaben um das Auto zu checken. Jeder Motortalk-User hätte das wohl hinbekommen. (so Fragen wie "ist es ein Diesel oder ein Benziner")

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

 

Das Training war lustig, spaßig und hat Themen behandelt, die nicht jedes Fahrsicherheitstraining abdeckt. Die Erfahrungen mit dem Active City Stop und dem Toten Winkel des LKWs waren sehr interessant. Allerdings muss man auch sagen, wir hatten sehr stark das Gefühl, dass dieses Training für ganz frische Führerscheinneulinge gedacht ist. Ich habe nun bald eine Erfahrung von 100.000km und auch Josh hat seit 4 Jahren seinen Führerschein. Wenn dann fragen kommen wie "habt ihr schonmal eine Vollbremsung gemacht" oder "kamt ihr schonmal in eine Situation in der das Auto instabil wurde" kommt man sich doch ein wenig fehl am Platz vor. Bis auf die beiden o.g. Themen habe ich von diesem Tag leider nicht viel mitgenommen. Ich hätte mir vorallem deutlich mehr Fahrphysik gewünscht. Schleudern, ausweichen, untersteuern, etc. Das alles wurde nicht angeboten.

Nichts desto trotz, einem geschenkten Gaul und so... Der Tag hat unglaublich Spaß gemacht und Ford kümmert sich darum, Fahranfängern die Gefahren im Verkehr aufzuzeigen. Das finde ich sehr gut und ich bedanke mich hiermit nochmal bei Ford für den tollen Tag :)

 

Der Schock auf der Rückfahrt

 

Um 19:00 Uhr war ich mit Mitfahrern verabredet, kurz danach ging es los. Eingestiegen noch im strömenden Regen, machte auf der Autobahn sofort die tief stehende Sonne Probleme. Gerade eine Weile aus Leipzig raus fuhren wir auf eine Baustelle zu, bei der vorab auf eine Spur verengt wurde. Auf der rechten Spur staute es sich leicht, also fuhr ich links vorbei, da ich dachte es handle sich um einen kleinen Verstopfungs-Stau. Ich erzählte meinen Mitfahrern noch, dass Plaustri am Tag zuvor in einer Vollsperrung stand, weil ein LKW in der Baustelle liegen geblieben war. Keine 200m in der Baustelle drin standen wir dann komplett, die Ironie war also vollständig. Alle Autos hinter mir konnten Rückwärts zurück fahren und die Autobahn über die Ausfahrt direkt vor der Baustelle verlassen, nur der LKW direkt hinter mir, den ich gerade noch überholt hatte, konnte nicht zurück :mad:.

Nach einer Weile des Ärgerns und des Bekanntschaft-schließens mit den anderen Stauteilnehmern machten wir uns doch schnell Gedanken was denn passiert sein könnte, denn es kam kein Auto mehr entgegen und keine 1000m vor uns - hinter einer Kurve - stieg eine pechschwarze Rauchwolke auf. Plötzlich waren wir uns alle einig, dass wir uns nicht darüber aufregen sollten, gerade noch den LKW überholt zu haben und wurden uns bewusst, was dort gerade ein paar Meter vor uns passiert ist.

Nach einer Weile kamen dann die ersten Infos rein. Ein LKW sei ins Stauende gerast und es gäbe mindestens einen Toten.

Nach 4 Stunden wurden wir wieder fahren gelassen. Die Vorbeifahrt an der Unfallstelle, die immer noch rauchte hat mich schon sehr mitgenommen. Ich habe schon viele Unfälle auf der Autobahn gesehen, aber so nah am Crash war ich noch nicht. Und das Wissen, dass in dieser schwarzen Hölle am Ende zwei Menschen ihr Leben lassen mussten hat mich doch eine Weile nachdenklich gestimmt.

Hier findet ihr den Artikel dazu.

 

 

And the winner is:

 

JOSH! Ihr erinnert euch, beim Reaktionstest gab es einen Focus zu gewinnen und Josh war tatsächlich der Beste der ganzen Woche. Damit ich nicht so darunter zu leiden habe, dass ich ihn nicht gewonnen habe, hat er mich netterweise dieses Wochenende mit dem Focus in Hamburg besucht. Der 182PS Ecoboost war wohl einer der Focusse, die auch bei dem Training dabei waren und hatte bei der übergabe erst 36km. Nun hat das Auto und auch Josh mal die schönste Stadt Deutschlands gesehen ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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10.07.2014 12:44    |    nick_rs    |    Kommentare (118)    |   Stichworte: Saab, schwedisch, Sonstiges, Spamblogs, Unterhaltung, Volvo

Wo seid ihr liebe Schweden-Fahrer :),

seit meinem ersten Saab bin ich zum Schweden-Fan geworden. Ich kann mich zwar für fast alle Automarken begeistern, aber die schwedischen Marken haben es mir am meisten angetan, wohl am meisten wegen den Sitzen ;)

Im Saab-Forum oder Volvo-Forum gibt es schon einige Unterhaltungsecken, aber eine für beide Marken zusammen habe ich noch nicht gefunden. Da ich aber das "Markendenken" immer total doof finde und ich denke, dass Fahrer schwedischer Autos mehr verbindet als nur das Herkunftsland ihrer Autos eröffne ich hier diesen Unterhaltungs-Blog :)

 

Hier können wir uns über die Vorzüge unserer Autos, über Erfahrungen, News, aktuelle und spontane Bilder oder auch über Off-Topic Sachen unterhalten.

Natürlich sind auch Nicht-Schweden-Fahrer, die sich aber für schwedische Autos interessieren, herzlich Willkommen :)

Vielleicht entwickelt sich ja auch eine solch tolle Gemeinschaft wie bei den U25ern ;)

 

Viel Spaß :)

 

 

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28.05.2014 13:15    |    nick_rs    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: Architektur, Sonstiges

Hallo liebe Leser,

 

neben meiner Leidenschaft für Autos und für die Fotografie/Grafik-Design interessiere ich mich auch noch sehr für die Architektur. Ich möchte kein Architekt werden, aber die Kreativität in diesem Bereich ist auf jeden Fall da :). Dieses Interesse habe ich schon von Kind an: Ich gehe gerne durch Wohngebiete und schaue mir Häuser an. Am liebsten natürlich die luxuriösen. Ich sammle gerne Ideen für die Einrichtung innen oder die Gartengestaltung. Aber auch (oder gerade) die Häuser an sich beurteile ich immer gerne.

Schon unzählige Male habe ich mein Traumhaus gezeichnet oder konstruiert, es kam immer ein anderes heraus :D

 

In der langen Zeit habe ich 3 Fakten festgestellt:

  • Fakt 1: Alle von mir entworfene Häuser sind entweder für sehr teuer oder unbezahlbar :D Daraus erschließt sich:
  • Fakt 2: Ich muss reich werden.
  • Fakt 3: Wie bei den Autos auch: Es gibt viel zu viele tolle Ideen, um sie in einem Haus zusammenführen zu können, deswegen brauche ich wieder mehrere Häuser. Wo wir auch schon wieder bei Fakt 2 wären :D

 

Alles ein wenig unrealistisch. Mal sehen was die Zukunft bringt.

 

Was für mich aber unumgänglich ist: Wenn ich schon baue, dann möchte ich genug Platz für die Autos haben, egal mit welchem Budget.

Wenn ein größeres Budget zur Verfügung steht, dann gerne auch noch eine kleine Werkstatt dabei. Stilvoll muss die Garage aber sein. Eine Tiefgarage finde ich langweilig.

 

Im "unteren", aber doch schon sehr luxuriösen Preissegment könnte ich mir eine Doppelgarage gut vorstellen. Da ich schon mein Leben lang am Berg mit Aussicht wohne fände ich eine solche Bauweise Ideal:

 

Wenn es ein wenig teurer sein darf, dann auch gerne mit einer riesigen Einfahrt (hier nur noch zu erahnen) und einer dicken Villa dahinter:

 

Eventuell geht auch eine Kombination aus beidem: Einfahrt mit ordentlich Platz zum Rangieren und ein kleines schickes Häuschen.

Aktuell bin ich gerade auf dem Trip die moderne Architektur mit etwas Urigem zu kombinieren. Ein Altbau mit einem modernen Anbau z.B. oder, damit wir mal zum Thema kommen: Eine moderne Garage zum parken und eine Ausgebaute Scheune zum schrauben oder als Halle.

Meinen aktuellen Entwurf habe ich mal schnell hingekritzelt:

 

So viel zu den Träumen eines 19 Jährigen :D

Mich würde interessieren:

Wie sähe eure Traumgarage/Einfahrt bei unbegrenztem Budget aus? Gerne mit Bild oder Zeichnung dazu.

Vielleicht entsteht hier ein netter Sammelthreat mit Ideen rund um die Gestaltung der Autohomes :)

 

Viel Spaß beim posten

Nick


31.03.2014 15:04    |    nick_rs    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Sonstiges

Hallo liebe Leser,

in diesem Artikel möchte ich dem guten, alten DIN Kennzeichen hinterhertrauern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte des Kennzeichens

 

Das DIN Kennzeichen wurde am 1. Juli 1956 als Nachfolger der Kennzeichen der Besatzungsmächte eingeführt. Die Schriftart war die DIN 1451 Schrift, die die Buchstaben so einfach darstellte, dass Ähnliche Buchstaben nicht verwendet werden durften. Zwischen Zulassungsstempel und HU/AU Stempel befand sich ein Bindestrich. Ein Blauer Streifen war nicht vorgesehen. Wenn man ins Ausland fahren wollte, musste man ein owales "D" Schild anbringen. Ab September 1989 wurde die vorher optionalen reflektieren Kennzeichen Pflicht. Diese dienten der besseren Erkennbarkeit unbeleuchteter Fahrzeuge. Außernahme bildete hier das Militär.

 

Das DIN-Kennzeichen ist nach wie vor nicht automatisiert lesbar. Aus diesem Grund wurde ein neues Kennzeichen überfällig.

 

1994 wurde die ersten EURO-Kennzeichen in Berlin und Brandenburg ausgegeben. Nach und nach zogen weitere Landkreise nach, bis schließlich ab dem 1. November 2000 alle Neuzulassungen das neue Kennzeichen bekamen.

Dank der neuen EURO-Schrift unterschieden sich die Buchstaben mehr und nun konnten auch B, F, G, I, O und Q verwendet werden. Das machte die Kennzeichen angeblich auch Fälschungssicherer.

Dank des neuen, blauen Balkens links mit Nationalitätskennzeichen konnte man nun in der EU und in der Schweiz auf das ovale "D" verzichten.

 

 

Warum der Nachruf?

 

Viele Autoliebhaber trauern dem alten DIN-Kennzeichen immernoch nach. Auch ich.

Denn:

Die Euro-Kennzeichen mit dem blauen Balken und der komplizierteren Schrift ist im Vergleich zum DIN-Kennzeichen sehr Auffällig. Es lenkt die Blicke vom schönen Auto weg und raubt ihm die Eleganz. Ganz anders die klare alte DIN-Schrift. Sie fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Oldtimerfahrer, die ihr Auto mit H-Kennzeichen zulassen wollen beschweren sich oft, dass sie auf das DIN-Kennzeichen dann verzichten müssen.

Auch ich hätte gerne ein DIN Kennzeichen an meinem Cabrio.

 

 

XG30_2000 hat in seinem Blog eine schöne Sammlung alter, aber auch neuerer Autos mit DIN Kennzeichen zusammengestellt:

 

Seltene Autos mit DIN-Kennzeichen #1

Seltene Autos mit DIN-Kennzeichen #2

Seltene Autos mit DIN-Kennzeichen #3

Seltene Autos mit DIN-Kennzeichen #4

Seltene Autos mit DIN-Kennzeichen #5

 

Ein paar habe ich hier als Bilder herauskopiert.

 

 

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25.02.2014 15:22    |    nick_rs    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Sonstiges

BEISPIELBILD :)BEISPIELBILD :)

Hallo liebe Leser,

ich glaube eigentlich nicht an Geister. Obwohl?

 

Vor ein paar Tagen ereignete sich folgendes:

Ich fuhr von einem netten Abend mit Freunden nach Hause. Alle habe ich nach Hause gefahren. Der Taxifahrer ist nun allein :). Ich musste vom Nachbarortsteil zurück zu mir nach Hause. Zwischen den beiden Ortsteilen liegen etwa 700m Feld, die mit einer beleuchteten Straße verbunden sind. Die Straße macht einen Rechtsknick in der Mitte des Feldes. Es ist nicht die Hauptverbindung der beiden Ortsteile (Sie sind an einer anderen Stelle komplett "zusammengewachsen"), dementsprechend ist nichts los. Ich bin alleine. Auf Musik habe ich keine Lust mehr. Ich fahre gemütlich, ein wenig zu langsam die erwähnte Straße entlang. Ich fahr gerne Nachts. Man ist meist allein, man kann einfach mal "chillen", gemütlich fahren ohne von Anderen gestresst zu werden. Das Fernlicht ist eingeschaltet, streift durch den Dunst der Luft. Ich passiere die Kurve und urplötzlich steht eine dunkle Gestalt vor mir, von hinten angeleuchtet von dem Licht der Straßenlampen. Ich haue blitzartig die Bremse voll rein und komme zum stehen.

Da ist nichts. Vor mir nicht, links nicht, rechts nicht.

Was war das? Doch nur ein Lichtreflex? Einbildung? Ich weiß es nicht.

 

Glaubt ihr an Geister?

Ist euch schonmal etwas ähnliches passiert?

 

Ich bin gespannt auch eure Geschichten :)

Nick


11.02.2014 19:29    |    nick_rs    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: Sonstiges

Falschparkendes Auto niederbrennen (Meinung begründen oder andere Meinung bitte als Kommentar)

Hallo liebe Leser,

Ich hoffe der Artikel kickt nicht den Beitrag über die Instandsetzung des Cabrios von der Startseite ;)

Im Netz ist ein Video ausgetauscht.

Ein vermeintlich reicher Schnösel meint wohl mit seinem BMW X6 alles zu dürfen und parkt auf einem Spielplatz. Die Mittelständler, die zwar selbst nicht parken können, aber es wenigstens mit Verstand tun, lassen das nicht lange auf sich sitzen und brennen den X6 kurzerhand nieder (wohl sinnvoller als die meisten Fahrzeugbrände in Deutschlands Großstädten :rolleyes:). Die Anwohner reagieren zu nächst nicht, bringen nach einer Weile aber doch ihre Fahrzeuge in Sicherheit und verständigen die Feuerwehr, die den Brand dann löscht.

 

Was meint ihr? Hat der BMW Fahrer das verdient oder geht das dann doch zu weit? Immerhin ist er ja versichert.

Stimmt ab!

 

Liebe Grüße

Nick

 

 

 


19.01.2014 11:54    |    nick_rs    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Danke, Sonstiges

Guten Morgen liebe Leser,

Soeben habe ich eine Mail von MotorTalk erhalten. Ich bin heute genau ein Jahr angemeldet.

Also komme ich garnicht drum herum den 3. Dankesartikel in einem Monat zu schreiben :)

Also nochmal: Vielen Dank für das tolle Jahr hier auf MotorTalk. Ihr habt mir viel beigebracht, und meine Freizeit versüßt:)

Euer Nick


03.01.2014 14:55    |    nick_rs    |   Stichworte: Sonstiges

 

Liebe Leser, liebes MT Team

 

der letzte "Danke Artikel" liegt gerade ein paar Tage zurück, deswegen ist auch die Kommentarfunktion aus, trotzdem "muss" ich nach den jüngsten Ereignissen nochmal einen schreiben ;)

ich bedanke mich bei Euch herzlich für die Blogempfehlung. :)

Soeben wurde ich darauf aufmerksam gemacht.

Ihr habt mir geholfen bei der Autosuche, mich unterstützt und getröstet z.B. nach dem Unfall.

Das Bloggen würde ohne euch kein Spaß machen und deswegen bin ich dankbar, dass es euch gibt.

 

Besonders stolz macht mich der U25 Spamblog, der inzwischen garnicht mehr U25 ist, was ich aber ganz toll finde. Aus dem Blog ist inzwischen eine Facebook- und eine sehr aktive Whatsapp-Gruppe entstanden. Auch das Treffen am Nürburgring entstand durch diesen Blog und es sind enge Freundschaften herangewachsen. Das alles in nicht mal einem Jahr.

Wer sich jung fühlt und sich uns anschließen möchte, der ist hier Herzlich Willkommen :)

 

Alles in allem bedanke ich mich bei euch Lesern für ein noch nicht ganz vollendetes, spannendes und ereignisreiches Jahr hier auf Motortalk.

Auch ein herzliches Dankeschön an das MT Team, dass einem immer hilft, wenn man Fragen hat oder etwas verbockt hat (die Gasthausgäste von Hans wissen was ich meine ;)) und das mir ein tolles Wochenende bei Continental beschafft hat, was sehr viel Spaß gemacht hat und wo ich auch wieder viele nette Leute kennengelernt habe :)

 

Vielen Dank

 

Euer Nick :)

 

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31.12.2013 00:29    |    nick_rs    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: 5er, BMW, E39, Sonstiges

Hallo liebe Leser,

Ein paar von euch kennen meine Geschichte schon. Mein allererster Blogeintrag begann mit folgenden Zeilen:

Zitat:

Schon länger favorisiere ich die Marke Audi. Als allgemein etwas Autoverrückter stellte sich mir die Frage nach dem ersten Auto früh.

Seit 1,5 Jahren gucke ich mir regelmäßig Autos im Internet an. Ein Diesel sollte es sein, da ich jeden Tag ca. 100km fahre(n werde). Von meinem Ausbildungsgehalt legte ich also immer etwas zur Seite. Insgesamt kamen dadurch ca. 4000€ zusammen.

Durch einen Freund bin ich auf das 89er Cabriolet aufmerksam geworden.

Bevor ich aber auf das Cabrio aufmerksam wurde, ereignete sich folgende Geschichte:

Als ich 16 wurde beschäftigte ich mich intensiver mit dem ersten Auto. Ich liebe fette Autos. Sowas wie Ein Dodge RAM ist schon was feines. Für den Alltag "reicht" aber ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse.

Also schaute ich nach einem Audi A6. Wie gesagt ein Diesel sollte es sein, wegen meiner Fahrleistungen. Und ich war nicht bereit viel im Unterhalt auszugeben, deswegen wollte ich keinen 6 Zylinder (jetzt fahre ich V6 Benziner :rolleyes:). Blieb beim A6 nur der 1,9er TDI übrig. Dort waren aber keine in meiner Preisklasse zu finden, denn sie sind relativ selten. Außerdem waren sie mir ein bisschen schwach...

Ich schaute zur Konkurrenz und BMW bat mir da das "Bessere Angebot". Ein sparsamer 4 Zylinder Diesel mit knapp 140PS, der dazu noch sehr zuverlässig sein soll? Nicht schlecht. Also suchte ich lange nach schicken 520d E39, denn der E39 ist nach meinem Geschmack, zusammen mit dem 8er, der schönste BMW überhaupt.

Meine Eltern verstanden nicht, warum ich mit 17 schon ein Auto kaufen wollte, deswegen fiel es mir schwer sie zu irgendeiner Probefahrt zu überzeugen.

Irgendwann fande ich dann dieses tolle Angebot:

Ich schrieb also eine Email und bekam vor ziemlich genau einem Jahr folgende Antwort:

Zitat:

Hallo,

 

Ich schätze Ihre Absicht mein BMW zu kaufen. Das Auto funktioniert und steht in perfektem Zustand. Ich hatte nie irgendwelche Probleme mit dem Motor. Der Preis beträgt 2000 euro. Das Auto hat 226.000 km.

Wir leben in den nördlichen Teil von Dänemark (DK), in einem schönen Seeseite Stadt namens Frederikshavn, Nordjütland Region. Wir hatten einen schönen Ort, um während unserer Winter-und Sommerurlaub in Hamm zu bleiben. Deshalb hat das Auto deutsche Platten und Deutsch-Registrierung noch. Ich habe es aus Deutschland gekauft und ich bin der erste Besitzer. Der Grund für den Verkauf jetzt ist dass wir ein schönes Paar von Rentnern sind (ich bin 63 und meine geliebte Frau ist 61 Jahre alt), und wir lieben unsere Zeit mit die Welt reisen mit dem Flugzeug zu verbringen, also ein Auto ist nicht mehr für uns nützlich. Wir haben auch unser Ferienhaus in Deutschland verkauft und hier in Dänemark eine Farm gekauft. Wenn Sie einverstanden sind und Sie eine Treffen beschlossen wollen um das Auto zu sehen und eine Probefahrt machen, dann sind wir bereit eine Reise nach Deutschland zu machen und Sie persönlich zu treffen. Ich bin sicher, dass wir eine schöne Stadt in Deutschland finden können um einen Termin zu vereinbaren, einer Region akzeptabel für uns und für Sie in der gleichen Zeit. Bitte sagen Sie uns wo Sie leben. Wir haben den Glauben, dass dies ein gutes Geschäft sein kann!

 

Mit freundlicher Grüßen,

Alba und Patrick Svensson

Bevor ihr jetzt alle auf mich einschimpft: Lasst es bitte! Ich weiß, wie dumm ich war. Wie konnte ich nur so blöd sein und diese Geschichte glauben. Ich hatte wohl einfach die rosarote Brille auf :rolleyes:

 

Naja die Geschichte ging folgendermaßen weiter: Wir wechselten E-Mails und machten ein Hotel in Karlsruhe Mitte Januar als Treffpunkt aus. Ich stutzte schon, warum sie nicht noch die 100km weiter fahren konnten, wenn sie schon aus Dänemark kommen. Naja.

Damit sie eine Sicherheit hatten, dass ich das Geld habe, sollte ich 2000€ per Western-Union auf mich selber überweisen, die wir dann bei der Probefahrt abholen würden. Ich sollte ihm den Beleg dann zuschicken. Betrugsmaschen beim Autokauf bei denen man anderen Leuten Geld anzahlt waren mir durchaus bekannt. Da ich ja das Geld auf mich selber überweise, wurde ich nicht stutzig.

Ich schickte ihm den Beleg und schwärzte vorher die Transfernummer, geht ihn ja nichts an. Das hat mir am Ende den Hals gerettet.

Wir fuhren zum Treffpunkt und warteten, warteten, warteten. Die Dame an der Rezeption sagte uns, dass ein Herr Svensson zwar mal angefragt, aber nie eine Nacht gebucht hat. Sofort ging es zur Postbank um das Geld zu holen, obwohl diese offen war kam ich an das Geld nicht ran, da der Transfer nur bis 14h möglich war (es war 14:15h, nirgendwo stand, dass es nur bis 14h geht). Auch ein Ausraster in der Filiale brachte die unfreundliche Furie hinter dem Tresen nicht dazu noch kurz an den Automaten zu gehen und mir das Geld auszuzahlen. Da es Samstag war musste ich also bis Montag bangen. Am Montag bekamen wir das Geld dann ausbezahlt. Samstag Abend fuhren wir direkt zur Polizei, da ich dann nach Nachforschungen während der Rückfahrt herausgefunden habe, dass es eine bekannte Masche war. Ich erstattete Anzeige, damit die Polizei auf meine Informationen zurückgreifen kann, falls man die Bande mal stellen kann. Dass ich das Geld, das mich das gekostet hat nie wieder sehen werde, war mir aber klar.

 

Ich bitte euch nicht genauso dumm zu sein wie ich und falls ihr es schon wart, es anzuzeigen, damit die Polizei mehr Informationen hat.

 

Hier noch ein paar Bilder von dem schicken Teil mit der tollen Farbkombination:

 

Am Ende war es doch ganz gut so, denn jetzt habe ich zwei wunderschöne Autos und meine Eltern hätten mir nie ein Cabrio als Zweitwagen erlaubt, wenn schon ein Auto da ist. Dadurch dass ich jetzt zuerst den Zweitwagen hatte ist der Erstwagen unausweichlich :D

 

Dieser Artikel ist auf Größe M ausgelegt


18.12.2013 21:25    |    nick_rs    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: jaguar, Mercedes, Sonstiges, Videos

Hallo liebe Leser,

Ich begrüße euch zu meinem ersten Videoblogartikel, ganz spontan erstellt.

Soeben bin ich auf Youtube auf einen neuen Werbespot gestoßen. Der Spot handelt vom Mercedes Fahrwerk in der S-Klasse. Das Auto erkennt über eine Kamera Unebenheiten im Boden und passt das Fahrwerk im richtigen Moment an. Somit merkt man im Auto rein garnichts von dem Huppel, es scheint zu schweben. Bei Hähnen ist es ähnlich. Die halten den Kopf immer in Position.

Dies nutzt Mercedes für diesem Coolen Spot:

 

http://m.youtube.com/watch?...

 

Jetzt kommt Jaguar und kann das als "Komfortkönig" natürlich nicht auf sich sitzen. Sie kontern mit einem ebenso witzigen Spot:

 

http://m.youtube.com/watch?...

 

Ich finde beide Spots zum totlachen :D. Was sagt ihr zu den Spots? Und wer hat den besseren gemacht?

 

Ich bin gespannt auf eure Antworten

 

Nick


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