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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

10.09.2017 01:00    |    nick_rs    |    Kommentare (221)    |   Stichworte: C, C-Klasse, Mercedes, S204, Spritsparen, Spritspartipps, Startstopp

Hallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: Was bringt Start-Stopp?

 

Es wird mal wieder Zeit diese Blogreihe wiederzubeleben. In letzter Zeit bin ich quasi durchgängig mit unserer C-Klasse unterwegs. Da ich in den Semesterferien Vollzeit arbeite und jeden Tag die selbe Strecke zur Arbeit fahre bietet es sich doch an ein paar "Langzeit"-Experimente zu machen.

Im C-Klasse Forum sind immer wieder Stammtischweisheiten über die Start-Stopp Automatik zu lesen und so möchte ich in diesem Artikel ein wenig damit aufräumen und das ganze mit einer Statistik untermalen.

 

Meine Erfahrungen

 

Zuerstmal bin ich ein großer Fan der Start-Stopp Automatik. Ich mag die Ruhe im Stand und das gute Gewissen, dass ich gerade nicht unnötig Abgase in die Unwelt schieße. Das geht sogar so weit, dass ich auch das Cabrio (kein Start-Stopp) bei längeren Rotphasen ausschalte. Das lohnt sich ab 10 Sekunden, sagt der TÜV Nord. Bei Start-Stopp Systemen schon im Schnitt ab 3 Sekunden. Nichtsdestotrotz fordert das Fahren mit Start-Stopp Konzentration. Zum einen, müssen sich die "Ampelroller" diesesen Schwachsinn abgewöhnen - da es zu Missverständnissen kam: mit Ampelrollern sind die Leute gemeint, die mit schleifender Kupplung oder kriechendem Wandler an der Ampel stehen und Millimeter für Millimeter vorrücken –, zum Anderen muss man auch in normalen Situationen wachsam sein: Fährt man beispielsweise an eine Schlange an der Ampel ran während die Lichtzeichen schon wieder grün zeigen lohnt das Abschalten nicht, ebenso beim Abbiegen an Stoppschildern. Mercedes hat es in dem Fall gut gelöst und der Motor geht nur aus, wenn man das Bremspedal fest drückt. Dann nutzt man auch die praktische "Hold" Funktion. Überhaupt hat Mercedes laut Autobild das beste Start-Stopp System, da eine elektrische Getriebeölpumpe den Druck im Wandler der 7G-Tronic "Plus" aufrecht erhält und so keine Verzögerung beim Start mit ausgeschaltetem Motor messbar ist. Aber auch wenn man ein Auto eines anderen Herstellers fährt sind die Verzögerungen so gering, dass sie im Alltag kaum relevant sind. Also stellt sich die Frage: Warum nicht abschalten?

 

Und der Verbrauch?

 

Die Werte entnehme ich dem Boardcomputer. Eine interessante Auffälligkeit ist, dass das Auto auf dem Weg zur Arbeit mit einem Kaltstart am Morgen im Schnitt 0,5L mehr verbraucht als auf der Rückfahrt, auf der sogar dank der sonnigen Tage die Klimaanlage ordentlich arbeitet. Wenn ich nach 8h Arbeit ins Auto steige hat das Kühlwasser noch ~60°. Es ist schon erstaunlich wie lange ein V6 Diesel die Wärme hält.

 

 

Aber zurück zum eigentlichen Test. Mein Weg zur Arbeit ist 25km reiner Stadtverkehr mit roten Ampeln alle 100-300m. Da Hamburg das System der grünen Welle noch nicht ganz verstanden hat steht man wirklich viel, daher erhoffte ich mir eine klare Ersparnis durch das Start Stopp System.

 

KW 34 Start-Stopp aktiv

 

 

KW 35 Start-Stopp inaktiv

 

 

Unterm Strich haben wir also eine Einsparung von 0,91 L/100km.

 

Fazit

 

Das Start-Stopp System drückt den Verbrauch im Stadtverkehr also auf rund 7.5L, was ich für einen schweren 3.0L Diesel wirklich gut finde. 0,9L Ersparnis wären in meinem Fall nur für die Strecken zur Arbeit und zurück eine Ersparnis von 130€ pro Jahr. Mit zusätzlichen Freizeitfahrten dürfte die Ersparnis pro Jahr auf geschätzte 160-200€ ansteigen, je nach Nutzung und Fahrprofil.

 

Nun behaupten die Start-Stopp Gegner, dass der Verschleiß den Verbrauchsvorteil ja wieder wett macht. Anlasser, Batterie, Turbos,... alles würde frühzeitig kaputt gehen.

Dann schauen wir uns ein modernes Start-Stopp System mal genauer an:

Start Stopp Systeme besitzen verstärkte Anlasser. Zum einen, damit die Motoren schneller anspringen, aber auch um die vielen Starts zu verkraften. Außerdem halten Motoren beim "Start-Stopp-Stopp" so an, dass der Anlasser nur 60° drehen muss - sprich 1/6 Umdrehung - bis der Motor wieder läuft. Einspritzung, Zündung & co. stehen ja noch wartend bereit. Mit einem vorzeitigem Verschleiß des Anlassers ist also nicht zu rechnen. Dazu haben die meisten modernen Autos garkeinen Anlasser mehr sondern starten über einen Elektromotor wie bspw. die Lichtmaschine. Elektromotoren arbeiten verschleißfrei. Desweiteren haben Start-Stopp Systeme (zumindest das von Mercedes) eine extra Start-Stopp Batterie die für viele kurze Stromstöße um das Auto zu starten ausgelegt ist. Außerdem umgeht man so einen Spannungsabfall im Boardnetz und damit ein flackern der Lampen beim Starten an der Ampel. Eine elektrische Wasserpumpe sorgt weiterhin für ausreichend Kühlung der Komponenten und das Argument, die Kette sei nicht gespannt ist bei solch kurzen Stopp-Phasen im warmen Zustand auch hinfällig, so schnell sackt der Öldruck nicht ab. Höchstens die Lager werden durch die geringen Drehzahlen beim Starten und Stoppen höher belastet. Das ist allerdings so marginal, dass es wohl kaum messbar ist. Und sind wir mal ehrlich: wie viele Autos erleiden einen Lagerschaden?

Fakt ist: Start-Stopp Systeme sind seit 10 Jahren häufig anzutreffen und seit 5 Jahren in praktisch jedem Neuwagen vorhanden. Von besonderen Ausfällen der Komponenten die die Start-Stopp Technologie auch nur im geringsten betreffen ist immer noch nichts zu hören. Sollten die Bauteile stärker belastet werden, müsste man doch irgendwann von einer Reihe von Defekten Wind bekommen?

 

Wir merken uns also: erhöhter Verschleiß ist nicht messbar, auf der "Haben" Seite steht aber ein deutlich geringerer Verbrauch. Damit verbunden eine deutliche Geldeinsparung und der Umwelt tut man auch was gutes. Mein Start-Stopp-System bleibt also eingeschaltet!

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25.05.2014 14:21    |    nick_rs    |    Kommentare (138)    |   Stichworte: 9-3, Diesel, Nagel-Elch, Reihe: Spritsparen, Saab, Spritsparen, YS3D

Hallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: Meine Erfahrungen mit Diesel

 

Heute möchte ich ein wenig über meinen Bezug zu Dieselfahrzeugen berichten. Meine Erfahrungen beschränken sich natürlich nur auf Fahrzeuge, die ich schon gefahren bin. Dazu gehören sämtliche 4 Zylinder Diesel-Motoren aus dem VW Konzern, dem Hyundai Konzern sowie von Ford, GM , BMW (bzw. Mini) und Mercedes. Von Mercedes bin ich auch den 350er CDI gefahren. Dies alles sind Fahrzeuge von Freunden oder Kollegen, Firmenfahrzeuge, Mietwagen oder Fahrzeuge, die mir aus sonstigen Gründen zur Verfügung gestellt wurden.

Am meisten geprägt hat mich natürlich der 2,2L Dieselmotor aus dem Hause GM in meinem Saab 9-3. Diesen hatte ich im Oktober 2013 gekauft, als Ergänzung zu meinem Cabrio. Damals sollte es noch ein Diesel werden, denn wenn ich schon im Sommer so viel Sprit ins Cabrio pumpe, sollte es wenigstens im Winter und auf den 100km Arbeitsweg sparsam zugehen.

 

Meine Erfahrungen

 

Ich habe für mich entschlossen: Nie wieder Diesel! Natürlich wird immer weiter geforscht und entwickelt und man kann nicht sagen, wie sich die Diesel in Zukunft verhalten, aber aktuell habe ich für mich mit dem Thema Diesel abgeschlossen.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich das nur für mich entschieden habe. Vielleicht bin ich verwöhnt oder einfach zu anspruchsvoll. Ich respektiere und verstehe natürlich die, die gerne Diesel fahren, aber für meinen Geschmack ist das nichts.

Für mich ist Autofahren kein Mittel zum Zweck. Ich fahre nicht nur Auto um von A nach B zu kommen. Ich fahre vorallem Auto, weil es mir Spaß macht. Und ich möchte meine Autos auf jedem Kilometer genießen. Mit den Dieseln, die ich bis jetzt gefahren bin, konnte ich das nicht. Sie sind lauter, rauer und wesentlich unkultivierter als vergleichbare Benziner. Das ständige nageln geht mir irgendwann auf die Nerven, auch das raue Fahrverhalten sowie die im oberen Bereich abfallende Leistung empfinde ich nicht als angenehm. Außerdem brauchen manche Exemplare, gerade der 2,2er GM Diesel, ihre Denksekunden, bis der Turbo mal Leistung bringt (wenn überhaupt). Das waren die Erfahrungen, die ich mit den oben genannten Diesel-Aggregaten gemischt habe. Viele loben die neuen 6-Zylinder Diesel von Audi und BMW. Ob ich persönlich damit zufrieden wäre, müsste ich mal erFAHREN ;). Den einzigen 6 Zylinder Diesel den ich gefahren bin, der 350er CDI in der C-Klasse sowie im GLK, hat mich nicht überzeugt. Man merkt permanent, dass dort ein rauer Selbstzünder unter der Haube steckt. Auch die 4 Zylinder Diesel von Mercedes haben mich nicht überzeugt. Das können andere Hersteller besser.

Hervorheben möchte ich noch den 140PS Diesel aus dem BMW Regal. Ich bin ihn im Mini Cooper SD gefahren. Er ist zwar auch laut, aber macht richtig Laune. Drehfreudig und spritzig, ein sportlicher Diesel. Außerdem hat mich der 2.2 TDCI von Ford im S-Max überzeugt. Ich bin das Auto gefahren, ohne zu wissen, dass es ein Diesel ist. Das Ansprechverhalten und der Drehzahlbegrenzer sprachen zwar für einen Diesel, aber die Geräuschkulisse und der Sound haben mich doch stutzig gemacht. Er klang wie ein kerniger Benziner, selbst bei höheren Drehzahlen (unten rum hat man ihn fast garnicht gehört). Auch Vibrationen im Stand waren kaum wahrnehmbar. Nur von Außen hörte man deutlich, dass es sich um einen Diesel handelt.

 

Und der Verbrauch?

 

So, jetzt habe ich aber genug abgelästert. Nun zum dicken, fetten Vorteil der Dieselmotoren: Sie sind vernünftig und bieten für Vielfahrer viel Motor fürs Geld. Diesel lohnen sich oft schon ab 15.000km, denn sie verbrauchen meist wesentlich weniger als vergleichbare Benziner und der Kraftstoff ist auch günstiger.

In dem halben Jahr mir meinem 9-3 bin ich bei knapp 20.000km auf einen Durchschnittsverbrauch von rund 6,5L/100km gekommen, was sich angesichts der Tatsache, dass er 150PS hatte, nur im kalten Winter gefahren wurde und ich nicht wirklich sparsam gefahren bin, wirklich sehen lassen kann. Einmal bin ich eine Tankfüllung lang nur sparsam gefahren und habe 5.2L gebraucht. Bei warmen Temperaturen und mit Sommerreifen hätte ich sicher eine 4 vorm Komma geschafft. Und das mit einem 14 Jahre alten Auto!

 

Fazit

 

Dieselfahrzeuge sind gute Autos. Sie bieten viel Auto fürs Geld und ich würde sie jedem empfehlen, der sparsam unterwegs sein möchte oder den Kompromiss aus Spaß und Vernunft sucht.

Freunde des gepflegten Motorsounds oder der dicken Sauger (wie ich) werden mir einem Diesel aber eher nicht glücklich. Es sei den, sie stehen gerade auf diesen Dieselsound (gibts ja schließlich auch :))

Eine sparsame Alternative zum Diesel gibt es noch: Gas.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was für ein Motor ihm am meisten zusagt.

 

Jetzt freue ich mich schon auf die wohl ausgiebigen Diskussionen :)

 

Nick :)

 

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24.08.2013 15:47    |    nick_rs    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: 89, Audi, Cabriolet, Reihe: Spritsparen, schnell, speed, Spritsparen, Verkehr, Vollgas

235 km/h235 km/h

Hallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: Im Gegenteil: Was kostet Vollgas?

 

Wie in "Spritsparen die Zweite" angekündigt, hier mal ein etwas ironischer Bericht :)

Nach dem zweiwöchigen Urlaub kam ich nach Hause und das Cab war voll getankt. Da war ich froh mal wieder Auto fahren zu können und es kitzelte schon im rechten Fuß :p :D. Da dachte ich mir: Machst du mal ein Vollgastest! :cool: Ein wenig Erfahrung mit dem Verbrauch bei Vollgas hatte ich ja schon von der Audi Alpentour . Pässe hoch, Pässe runter, ständig Vollgas. Am Ende kamen 10,11L raus (vorher und nachher getankt, bei Spritmonitor aufgeführt).

Meine Strecke zur Arbeit und zurück ist 45km lang. Auf dem Hinweg sind das 1km Ort, 33,5km Autobahn mit 100 bzw. 120 Begrenzung, 10km Unbegrenzt und dann nochmal 500m Landstraße.

 

Vollgas bin ich natürlich auf der Hinfahrt nur das unbegrenzte Stück. Auf der Rückfahrt kann ich nicht schnell fahren, weil der Motor anfangs noch kalt ist. Erst nach der Autobahnabfahrt kommt ein Stopschild und danach eine laaaange Gerade. Naja und irgendwie wird da der Fuß auch immer schwer. Im Allgemeinen waren natürlich noch kurze Zwischensprints auf der Autobahn drin und bei warmem Motor sehr zügiges Beschleunigen.

 

Meine Erfahrungen

 

Naja was soll ich da jetzt schreiben. Es hat natürlich einen heiden Spaß gemacht :cool:

 

Und der Verbrauch?

 

Naja seht selber: Klick! 10,61L/100km :D. Das ist nicht mal 1,5L mehr als der Durchschnitt. Macht ca. 16€ pro Tankfüllung/Woche aus.

 

Fazit

 

Ja hmm. Was mach ich jetzt. Ich glaube ich fahre jetzt noch normal, wie ich gerade Lust habe und wenn ich dann mein Winterauto habe, wird das max 100km/h bewegt und das Cab sportlich :cool:


15.08.2013 11:28    |    nick_rs    |    Kommentare (68)    |   Stichworte: 89, Audi, Cabriolet, langsam, Reihe: Spritsparen, Spritsparen, Verkehr

Hallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: V-Max 100km/h

 

Manche von euch wissen, dass ich am Tag knapp 100km Autobahn fahre. 70% Der Strecke sind 100 oder 120 erlaubt. Das letzte Stück ist unbegrenzt. Meistens hab ich mich zusammengerissen und bin nicht schneller als 140 gefahren (ging eh meistens nicht viel schneller wegen des Verkehrs). In der vorletzten Juli Woche startete ich dann Experiment Nr.2: Max 100km/h habe ich mir vorgenommen

 

Meine Erfahrungen

 

Ich muss zugeben, am Anfang fiel es mir etwas schwer die Geschwindigkeit so niedrig zu halten, aber nach 2-3 Tagen war das gar kein Problem mehr. Im Gegenteil: Ich habe gar nicht mehr das Bedürfnis schneller zu fahren. Es ist viel entspannter, wenn man sich nicht in jeden noch so kleine Lücke reindrücken muss, sich nicht aufregen muss, wenn der Linksfahrer keinen Platz macht. Es ist einfach unkomplizierter. Ab und zu muss man zwar doch noch mal auf die mittlere Spur raus, wenn die LKWs den Berg nicht hoch kommen, aber alles in allem ist es wesentlich entspannter.

 

Und was ist mit der Fahrzeit? Ich habe keinen Unterschied feststellen können. Ich fuhr immer ca. 6:45h los und war wie vorher auch immer ca. 7:15h im Geschäft. Mal 7:13h, mal 7:17h, klar, aber ich habe nicht so viel länger gebraucht, dass es messbar wäre.

 

Und der Verbrauch?

 

Ich muss zugeben, ich musste das Ergebnis ein wenig verfälschen. Und zwar war ich auf der Suche nach einer Alltagsratte ein mal 3h zur Rushhour in der Innenstadt und ich hatte am Freitag vor dem Urlaub ein Fahrsicherheitstraining vom Geschäft aus, bei dem ich ihn natürlich auch nochmal treten musste. Ich wollte aber nicht vorher, bzw. vor dem Urlaub, nochmal tanken, da Ferienbeginn war. Nach dem Training fuhr ich aber zufällig an einer Tanke vorbei, an der Super 1,559€ kostete. Da konnte ich dann doch nicht widerstehen.

Am Ende habe ich 8,97L/100km gebraucht. Zu sehen auf Spritmonitor. Das ist einer Ersparnis von einem halben Liter auf 100km im Vergleich zu meinem Durchschnittverbrauch. Ich denke aber, wenn die Tour durch die Stadt und das Fahrsicherheitstraining nicht gewesen wäre, hätte ich ihn auch auf 8,5L drücken können.

 

Fazit

 

Ich bin positiv überrascht von diesem Experiment und werde mir langfristig angewöhnen auf dem Weg zur Arbeit mich im 100km/h Bereich aufzuhalten, erstrecht, wenn ich dann eh eine langweilige Alltagsratte habe. Es ist wesentlich entspannter zu fahren, kostet keine Zeit aber spart mindestens 0,5L Sprit! Ich glaube ohne die spritfressenden Ausreiser wären auch 1L Ersparnis drin gewesen. Das wäre mit dem Cabrio eine Ersparnis von 35€ im Monat.

 

PS: Nach den 2 Wochen im Urlaub ohne Auto konnte ich es mir nicht verkneifen ein wenig sportlicher zu fahren. Im Ort, sowie auf dem letzten unbegrenzten Stück Autobahn auf dem Weg zur Arbeit :cool:. Das ziehe ich jetzt eine Tankfüllung lang durch und erzähle dann von den (Sprit-)Erfahrungen in einem weiteren Blogartikel: "Spritsparen die Dritte - Im Gegenteil: Was kostet Vollgas?"

 

Der Artikel ist auf Größe M ausgelegt


11.07.2013 11:34    |    nick_rs    |    Kommentare (72)    |   Stichworte: 89, Audi, Cabriolet, Reihe: Spritsparen, Spritsparen, Verkehr

Hallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: Super plus

 

Normalerweise tanke ich immer Super. Neulich kam ich auf die Idee, dass Super plus ja besser Verbrennt als Super, wegen des Oktangehaltes. Bessere verbrennung -> mehr Leistung und weniger Verbrauch.

Also habe ich am Montag Super plus getankt. Das kostet bei meiner Tankstelle 5ct mehr als Super.

 

 

 

Rechnung:

 

Eine Tankfüllung: ca. 70L/700km

 

Super: 1,55€

 

Super plus: 1,60€

 

 

Mehrkosten: 70L x 0,05€ = 3,5€/Tank/700km

 

Sparen muss ich: 3,5€ : 1,60€ = ~2,2L/700km

2,2L : 7 = ~0,3L/100km

 

Ich muss also 0,3L/100km sparen mit Super plus. Ich denke das könnte zu schaffen sein.

 

Ich werde versuchen möglichst normal zu fahren, so wie immer. Am Dienstag den 16.07.2013 sollte meinen Berechnungen zu Folge der Tank leer sein. Dann gibt es ein Update dieses Artikels.

 

 

Seid gespannt! Ich bins auch.

 

 

Update: Und der Verbrauch?

 

Habe 66,09L (also mega leer) getankt und bin 726km weit gekommen. Ergibt einen Verbrauch von 9,1L. 0,4 Liter weniger als der Durchschnitt, allerdings Tendiert der Motor auch zum Weniger verbrauchen. Zu sehen auf Spritmonitor . Die Tankfüllung davor habe ich zwar 8.91 Liter verbraucht, ich muss aber auch sagen, dass ich da ausschließlich Landstraße und Autobahn gefahren bin aber mit der Super plus-Füllung zusätzlich noch 1h in der (Groß-)Stadt war und mit Markus die (nicht gerade Spritsparende) Schwarzwald Tour gemacht habe.

 

Fazit

 

So wie es aussieht, habe ich minimal weniger Verbraucht. Ein finanzieller Vorteil ergibt sich daraus wohl nicht. Ich muss jetzt schauen, was das Auto langfristig (auf 5.000-10.000km) Verbraucht, damit sich zeigt, ob die 9,1L ein Ausreißer nach unten waren oder die 9,5L Durchschnittsverbrauch bis jetzt nur an der langen Standzeit lagen.

Später folgt dann wohl nochmal ein Langzeittest mit mehreren Tankfüllungen.

 

Update: Der Verbrauch hat sich bei 9,5L Eingependelt. Ergibt also eine Ersparnis von 0,4L

 

Der Artikel ist auf Größe M ausgelegt


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