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15.09.2011 17:17    |    dodo32    |    Kommentare (146)    |   Stichworte: Diverses

Nutzt Ihr Additive für Motor und Getriebe?

getriebeadditiv
Getriebeadditiv

Hallo Zusammen!

 

Mit Additiven ist es so eine Sache. Die einen schwören drauf, die anderen verteufeln sie. Ich sehe mich irgendwo in der Mitte. Keramik im Motor? Nein, damit kann ich mich nicht anfreunden. Aber es gibt ja auch noch andere Mittelchen.....

 

Eine Kollege hat mir vor einiger Zeit ein keramisches Additiv für Schaltgetriebe empfohlen. Obwohl ich es offensichtlich unterdosiert angewendet habe, hat sich der Schaltvorgang deutlich verbessert. Nicht schlecht, hab ich gedacht!

 

Injektion Reiniger nutze ich seit längerem und bin auch sehr zufrieden damit. Das Zeug funktioniert!

 

Mich würden nun mal Eure Erfahrungen interessieren. Was haltet Ihr von Additiven, bzw. habt Ihr praktische Erfahrungen sammeln können?

 

Jetzt bin ich aber mal neugierig! :)


21.09.2011 00:35    |    Provaider

Das Speed Tec enthält Naphtha(Rohbenzin) wie alle Einspritzreiniger, dazu noch Benzol-Derivat(1,2,4 Trimethylbenzol) ein Aromat der Krebserzeugend/gefärdet ist und im Kraftstoff nur in geringen Mengen vorkommen darf. Benzol hat eine hohe Oktanzahl, deshalb war das früher Rennsprit. Die ARAL haben früher ihr Benzol von den Kokerrein in den Sprit gemischt. Könnt ihr bei Wiki nachlesen und ARAL, das erklärt auch den Namen.

 

Mein Fazit, ist ein Oktanbooster+Reiniger, aber mehr Reiniger. Billiger als Reiniger gibt es Autol Desolite. Einige Reiniger enthalten auch noch Isopropanol der Wasser binden soll. Das macht normaler Kraftstoff aber auch, da gibt es E10 an der Tanke billiger. Das bindet am meisten Wasser. Ist der alte Trick mit dem Sprits in den Tank leer im Frühjahr.


21.09.2011 17:23    |    vip hans

aha ok und auf deutsch:

Bringt das was?


21.09.2011 23:51    |    Provaider

Nö, nur bei alten schlecht gewartet Motoren die viel Dreck auf Kolben und Ventilen haben. So ein Einspritzsystemreiniger/Ventilreiniger bringt schon was bei MPI um die mal wieder sauber zu machen, den Oktanbooster braucht man aber nicht. Da kaufst dir ein paar Liter E85, das hat min 104 Oktan, kostet so 1,00€ bis 1,10€ pro Liter das ist billiger. Als Reiniger für die Ventile das Autol Desolite B, das gibt es auch als Liter(Edit: Es gibt keine Liter Dosen mehr, wollen wohl auch mehr verdienen) wesentlich billiger als bei LM. Das war der billigste Reiniger den ich gefunden habe damals, inhaltlich ist das fast immer das selbe. Einfach nach einem günstigen Ausschau halten.

 

Wer aber immer V-Power fährt kann sich sowas sparen, der hat eh mehr Oktan und Reinhalte Additive im Sprit


22.09.2011 15:27    |    Laurin-2008

Bei Additiven sollte man genau die Beschreibung lesen.

Ist das Mirakel inert und schwerer al Öl,

dann wird es sich in der Ölwanne,

in ruhigen Stellen absetzen. :rolleyes:

 

http://www.rewitec.com/

 

Lesenswert

 

http://pub27.bravenet.com/faq/show.php?usernum=2240725418&catid=1397

 

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/teflon-ia.html

 

Gruß


22.09.2011 22:31    |    Spurverbreiterung48319

das mit rewitec klingt interessant.. nur setzt sich das nicht auch nur ab?


22.09.2011 22:40    |    wiri

das Rewitec benutzt das Öl nur als Transportmittel, es lagert sich an den Reibstellen vollkommen an.

Wirkung ist entweder Leistungsboost oder Verbrauchssenkung im Motor. Im Getriebe werden die Zahnräder geschützt und erlangen 2 Stufen höhere Schadensstufen (Fachleute wissen was das heisst). Bei meinem Motor lief der Wagen wesentlich leiser, ruhiger, kraftvoller und vor Allem war der Dreck der sich angelagert hatte weg.


23.09.2011 08:01    |    dodo32

Zitat:

das Rewitec

Ich hatte bis zum den Link weiter oben, nie etwas von der Firma gehört. Liest sich seriös. Man weis halt nie, was hinter einen "tollen" Website steckt. Hat sonst noch jemand Erfahrungen damit sammeln können?


23.09.2011 08:27    |    stahlwerk

Also ich hab mir die rewitec-Seite jetzt mal im www angeschaut, klingt seriös.

Trotzdem bleibt immer eine Spur Skepsis, gerade was die Befüllung in Sachen Motor betrifft. Die Sache damals mit einem 307 CC mit der "tollen" Keramikbeschichtung (rennsporterprobt :rolleyes:) mit all den tollen Versprechungen war ein Reinfall! Und fast 80,- Ocken für das Motoradditiv sind auch mal nicht gerade ein Pappenstiel! Wenn`s was bringt ok...ansonsten wieder eine Erfahrung reicher.

Ich werd mir mal überlegen, das Motoradditiv zu bestellen und in den "Wintergolf" zu kippen...dann schaun mir mal. Aber erst werde ich den Verbrauch genau ermitteln (Kompression hab ich schon, sehr gute 12 bar auf allen 4 Pötten) mit und ohne das Zeugs und dann mal sehen, was es "bringt".

Meld mich dann nochmal mit `ner Analyse!

Gs,Steel


23.09.2011 08:53    |    stahlwerk

...wenn ich mir allerdings die Meinungen/Tests über das rewitec-Zeugs durchlese, kommen mir wieder berechtigte Zweifel dazu hoch.

Es scheinen schon einige das Additiv probiert/getestet zu haben...im Auto als auch im Motorrad. Es gibt auch eine Studie von einem Prüfinstitut dazu. Trotzdem...ein fader Beigeschmack bleibt, zumindest bei der Anwendung im Verbrennungsmotor!


28.09.2011 01:36    |    Federspanner47791

Ceratec von LM dürfte so ziemlich das Gleiche sein, kostet jedoch mit 15Euro entscheidend weniger :)


28.09.2011 02:22    |    Provaider

Das Problem bei dem Prüfbericht sehe ich darin, das nicht bekannt ist was für ein Öl am Anlieferungszustand im Motor war und wie alt das war. Das Auto wurde von der Firma gekauft. Eigenltich hätte das die FH tun müssen. Wenn das Öl schon 3 Jahre alt ist, dann wunder es nicht das es verkokung und Leistungseinbussen gibt. Wer pflegt den so einen alten Fiesta?

Wenn ich dann einen Ölwechsel mache ist klar das die Leistung zunimmt, weil das Öl die Ablagerungen entfernt. Wenn dem Rewitec noch ordenltich Detergenzien enthält, dann wird der Kolbenring wieder richtig gangbar und die Kompressionswerte steigen, damit auch die Leistung. 11Bar ist nun nicht wirklich ein Topwert. Eigentlich ist 13bar die untere Grenze für Normal, im gutem zustand wären es bis zu 16bar, so sagt das zumindest Ford.

Sowas kann jedes Motorspülung erreichen. Ob das Getriebe einen Einfluss hatte, kann man so gar nicht messen. Da man nur alle Verluste zusammen misst. Wenn nun noch Reibwertsverminder dazugeben über das Additiv kann ich natürlich was holen, aber nur weil die Referenz schlecht war. Eine Referenz taugt nur dann was, wenn ich auch genau weiß was da im Motor war.

Für micht ist das nicht wirklich saubere Arbeit, das war halt ein Auftrag der Drittmittel bringt. Im Dokument wird ja angemerkt das Fahrzeug evtl länger gestanden hat und deshalb nicht seine volle Leistung erbringen konnte.

 

Also Keramik würde ich mir nicht in den Motor schütten. Was soll das bringen? Mit so was putzt man sich die Zähne oder schleift oder poliert, aber dabei geht immer Material verloren. D.h. vergrößert sich das Spiel der Bauteile und somit geht es schneller bis ich am Endpunkt angelangt bin.


28.09.2011 15:19    |    dodo32

Zitat:

Das Problem bei dem Prüfbericht sehe ich darin, das nicht bekannt ist was für ein Öl am Anlieferungszustand im Motor war und wie alt das war

Wo kann man den einsehen?


29.09.2011 20:21    |    Provaider

Na auf der HP vom Rewitc


01.10.2011 10:07    |    Federspanner47791

Zitat:

Also Keramik würde ich mir nicht in den Motor schütten. Was soll das bringen? Mit so was putzt man sich die Zähne oder schleift oder poliert, aber dabei geht immer Material verloren. D.h. vergrößert sich das Spiel der Bauteile und somit geht es schneller bis ich am Endpunkt angelangt bin.

Die Hersteller versprechen aber das Gegenteil, nämlich dass dieses Mittel sich an den Reibstellen anlagert und somit sogar kleine Beschädigungen füllt. Also geht Material nicht verloren, sondern kommt eher dazu :) laut Hersteller.

 

Habe jetzt auch Getriebeöl gewechselt. Es lässt sich etwas leichter schalten aber davor ging es irgendwie weicher. Bin jetzt am Überlegen ob ich LM Ceratec reinkippe demnächst. :)

 

Weiß jemand wie lange es dauert bis MoS2 "verfällt" und zu MoO2 und damit zu einem Schleifmittel wird?

 

Gedankenbiltz: Solcheine Versiegelung würde doch den Kreuzschliff an den Zylindern im Motor versiegeln :eek:

 

Gruß Gleb :)


01.10.2011 19:41    |    Standspurpirat38000

MoS2 kommt ins Öl, unter Minus 25 Grad kommen 5% Benzin zum Diesel..

Schon beim Anlassen sind alle beweglichen Teile geschmiert, ohne das Öl schon angekommen ist.

Nockenwelle, Kipp- oder Schlepphebel bekommen keine Riefen.

Und wenn sie bereits Riefen haben, wird der weitere Verschleiss verlangsamt.

Um Molybdändisulfid zu Molybdändioxid oxidieren, bedarf es einer Temperatur von 400Grad - 650 Grad.

Ausserhalb des Verbrennungsraumes, ist es nur bis zu 300Grad heiss.

Die Hitze wird durch das Wasser in seinem Kreis und das Öl in dem seinigen abgeführt.

Das Öl wird an manchen Stellen des Motors kurzeitig bis zu etwa 190Grad, das Wasser in manchen Hotspots des Motors kurzzeitig bis etwa 200-220 Grad heiss.

Um das Notschmiermittel MoS2 in das Schleifmittel MoO2 umwandeln zu können, reichen die Temperaturen nicht aus.

Da auch moderner Winterdiesel nicht winterfest ist, komme ich am Benzin nicht vorbei.

Was nützt eine Filterheizung, wenn sich der Diesel im Tank bei Temperaturen unter Minus 25 Grad in seine Bestandreile zerlegt hat, gar nichts, es bleibt ein hetrogenes Mehrphasensystem, das sich auch duch Wärmezufuhr nicht wieder vereinigen lässt.

5% Benzin, bereits beim Tanken dem Diesel zudosiert, halfen mir immer durch die kalte Jahreszeit.


01.10.2011 21:43    |    Federspanner47791

@Hartgummifelge

 

Danke für die Info über MoS2 :)

Bist du sicher, dass dieses wirklich nur bei den hohen Temperaturen sich umwandelt und dass da rein mechanische Belastungen (Hoher Druck)+evtl "schwache" Hitze über längere Zeit nicht schon ausreichen würden. Zum Beispiel in einem Getriebe bei dem das Öl erst nach 100Tkm wieder rauskommt? Beim Motor habe ich eigentlich keine Bedenken, da sollte das Öl eh spätenstens nach einem Jahr rauskommen, wird also nicht allzuviel passieren können, jedoch im Getriebe wo es "auf immer und ewig" bleibt...

Ich habe irgendwo gelesen, da hat einer mit MoS2 Kugellager geschmiert und die sind vorzeitig kaputt gegangen, dann hat er die (ersetzten) Lager mit normalem Fett oder Öl geschmiert und es ging nichts kaputt :) Ich dachte man könnte es an die Umwandlung von MoS2 in MoO2 zurückführen, was die Lager dann kaputtgeschliffen hat.

 

Das mit dem Zusatzschmieren im Winter habe ich mir auch schon überlegt, aber eigentlich bleibt das Öl ja auf den Teilen haften und schmiert somit auch sofort beim Anlassen, und 2-3 Sekunden später wird eh alles mit dem Öl aus der Ölwanne versorgt.

 

Kann man LM Oiladditiv (MoS2) für Motorenöl ins Getriebe kippen oder gibt es da Unterschied zu dem

Getriebeoil-Additiv ebenfalls von LM.

 

Übrigens, das Schalten wird bei mir langsam besser, wahrscheinlich braucht das neue Öl etwas Zeit um die Wirkung zu zeigen :) (noch keine Additive reingekippt)

 

Gruß Gleb :)


01.10.2011 22:29    |    Standspurpirat38000

Wenn das Öl an den Stellen bleiben würde, würde es beim Anlassen ausreichend schmieren...

Das tut es aber nicht, wenn man sein Fahrzeug nicht täglich braucht, ab und zu mal bewegt, ist der Verschleiss der beweglichen Teile enorm.

Es dauert nicht lange und man kann die Späne an der Ölablassschraube sehen.

Mit MoS2 im Motor habe ich über Jahre noch noch keine Späne in der Menge finden können, wie sie ohne, bei anderen nicht meinigen Fahrzeugen, regelmässig sichtbar zu Tage tritt.

Schwarzes Fett ist natürlich in Kegelrollen und Kugellagern vorhanden.

Nur Molikote, ohne Fett geht nicht, die Struktur der Moleküle geht durch die Wälzung unter Druck verloren.

Die MoS2 Kugeln zerreiben sich untereinander.

Es ist nur ein Not-, kein Hauptschmiermittel.

Bei Ölmangel allerdings, kann man mit Molikote in der Ölwanne, mit niedriger Motordrehzahl einige km schadlos weiterfahren, man muss nicht mit leuchtend roter Lampe stoppen und sofort den Motor abstellen.

Letzteres ist nicht nur auf Autobahnen eh verboten, mit Wasser- oder Ölmangel heisst es lt. Gesetzgeber, weiterfahren bis das Fahrzeug nicht mehr betriebsbereit ist. Ansonsten wird verbotener Weise geschleppt, wenn man zu Hilfe eilt, und nicht genehmigungsfrei abgeschleppt.

 

Das Getriebe ist mit Öl der GL4 Klasse randvoll gefüllt,

gewechselt wurde es noch nicht, nur vor rund 10 Jahren einmal ergänzt, als der Simmering flöten ging, wie mir das Inspektonsheft dieser Tage verriet, als das Fahrzeughalterabzocksatzteil (Zahnriemen) getauscht werden musste.


01.10.2011 22:32    |    dodo32

Zitat:

Fahrzeughalterabzocksatzteil (Zahnriemen)

:confused::confused: Abzockzteil? :rolleyes: Und was hat das mit Additiven zu tun?


01.10.2011 22:40    |    Standspurpirat38000

Es kam in den Zusammenhang, weil ich zum Eintrag des Teiles das Inspektionsheft zum Fahrzeug suchte und fand, dabei auch über den Inhalt und Füllstand des Getriebes näheres in Erfahrung bringen konnte.

Ausser Öl, hat meinem Empfinden nach, nichts anderes darin zu suchen, die Zahnräder tauchen im Öl unter, ein Trockenlauf beweglicher Teile ist nicht möglich.


02.10.2011 12:58    |    websifus

Hier wird wieder so getan, als hätte es den Sterndocktor nie gegeben! (Dieser war bis vor 3 Jahren Schmierstofftechniker in der Entwicklungsabteilung von Daimler-Benz und verfügt über 2 naturwissenschaftliche Doktortitel - all seine Aussagen hat er zuvor in seiner beruflichen Tätigkeit durchgeprüft. Nie gab es in deutschen Automobilforen gehaltvollere und fundiertere Beiträge zu dem Thema.)

 

Zitat vom Sterndocktor:

"1.2.1 MoS2

Der MoS2-Zusatz gehört eigentlich längst aus dem Programm genommen. Ist mittlerweile ein "uralter Hut" u. längst überfällig, da sowas in einem modernen Öl schon lange nichts mehr verloren hat!

Warum man das immer noch im Programm hat, hat wahrscheinlich sentimentale Gründe, weil damit bei LM vor ziemlich genau 40 Jahren alles angefangen hat. Wird deshalb wohl bis zum Ende aller Tage im Programm bleiben."

http://www.anc-computing.de/oel.html#_Toc100759140

 

Ölzusätze mit Feststoff-Teilchen: :mad::mad::mad:

" ... MOS2 gehört also, wenn dann, in ein Schmierfett o. Pflegeöl. Teflon in die Bratpfanne. U. Keramik aufs Kochfeld. Aber nicht ins Motor- o. Getriebe-Öl, weil die Hauptwirkung vor allem darin besteht, den Motor zu verschmutzten (besonders an den Ventil-Tellern u. im Bereich der Ringnuten an den Kolben)."

http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?...

 

Im übrigen bleibt ein einmal eingeöltes Teil stets ölig und nie ganz trocken. Wer hingegen wirklich sich sorgen nach langen Standzeiten macht, der sollte besser den Motor mit abgezogenem Hallgeber einen Augenblick nur mit dem Anlasser durchdrehen, so daß vor der Zündung einmal das Öl in den Kreislauf gepumpt wird. Wer es perfekt machen möchte, der schraubt vorher noch die Zündkerzen raus und spritzt ein wenig wd40 in die Zylinder.

 

Benzin zum Diesel :mad:

http://www.motor-talk.de/.../benzin-in-diesel-t327206.html#post2167904

 

Dichtungs- und Simmering-Auffrischmittel: :)

http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?...

 

Benzinreinigungszusatz: :)

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

 

Dabei ist zu beachten, daß ein Einspritzdüsenreiniger speziell auf die Ablagerungen im Einspritzsystem abgestimmt ist. Dies ist ein in sich geschlossenes System mit weitgehend gleichbleibenden Temperaturen.

Anders sieht dies bei den Ventilen aus. Hierher gelangt etwa auch das Öl, das durch die Kurbelwellengehäuseentlüftung abgeblasen wird und dann langsam durch den Ansaugtrakt wieder hin zum Motor kriecht. Dieses vermischt sich dann vor den Ventilen mit dem eingespritzten Benzin und kann dann auf den heißen Ventilen verkoken, so daß die Oberfläche des Ventils ehr schwarz und rauh zerklüftet rauf wird, was einen großen Teil des Gemischs dort bindet, so daß es ehr in den Brennraum reintropft als fein-vertaubt eingeblasen wird. Letztlich können die Ablagerungen so stark werden, daß das Ventil nicht mehr richtig schließt. Anbei im Anhang ein Bild von meinem ersten 16V:

 

Gute Erfahrungen (den Anweisungen vom Sterndocktor folgend) habe ich zudem auch gemacht mit:

- Motorinnenreinigern beim Ölwechsel

Dies mache ich eigentlich nur einmal, wenn ich einen Gebrauchtwagen neu erstanden habe. Zunächst mache ich einen einfachen Ölwechsel (5w40 nach VW 502.00) und fahre den Wagen dann etwa 5000 km neu ein. Dann kommt ein weiterer Ölwechsel wobei ich hier den Innenreiniger verwende. An dieser Stelle mische ich auch ein Dichtungsauffrischmittel (ÖL-Verlust-Stop von Wynn's) bei. An keinem meiner Motoren habe ich bisher irgendwelche Ölverluste nach außen hin.

- Einspritzdüsenreiniger von Wynn's oder LM - meist ging das Fahrzeug danach "spritziger" und verbrauchte gut einen halben Liter weniger.

 

Bei Getrieben gibts dann TAF-X Getriebeöl + Getriebeölverluststop von LM. Da habe ich mir gleich die Werkstattspackung aus der profiline für 10 Getriebe besorgt, da bei mir Standzeiten unvermeidlich sind und für mich eine Getriebeübeholung wegen Undichtheiten die absolute Horrorvorstellung ist.

 

@dodo: Dieses Thema gehört eigentlich ins Forum! ;)



02.10.2011 13:08    |    dodo32

Zitat:

@dodo: Dieses Thema gehört eigentlich ins Forum!

Erst einmal ein fettes "Danke" für Deinen ausführlichen Beitrag, den ich mir heute Abend noch einmal in aller Seelenruhe durchlesen werden. Und letzteres ist auch der Grund, warum ich diesen Artikel geschrieben habe. Hier kann jeder seine Erfahrungen hinsichtlich diverser Additive posten. Im Forum gibt es bei so einem Thema meist nur gekloppe und es verschwindet wieder in der Versenkung. :o


02.10.2011 22:46    |    Federspanner47791

Sterndoc hin oder her im Internet findet man haufenweise Berichte über erfolgreiche Einsetze von Ceratec oder MoS2. Und wenn man die so durchliest, kriegt man schon Lust die mal auszuprobieren.

 

MoS2 würd ich jedoch lassen, allein weil es das Zeug dazu hat, mit der Zeit zu einem Schleifmittel zu mutieren :eek:

 

Jetzt bin ich mit dem neuen Getriebeöl (Nein nicht von Castrol :p ) ein paar Hundert km gefahren und das Schalten funktioniert jetzt echt gut. War allerdings auch davor nicht sonderlich schlecht. Also eine Besserung ist festzustellen, ich würde auch meinen das Getriebe ist etwas leiser geworden.:rolleyes:

Mein Wunsch nach einem Additiv schwindet somit dahin :)

 

MoS2, Ceratec im Motor würden doch den Kreuzschliff für immer versiegeln, ist eher schlecht als gut.

Spritersparnis durch Reduzierung der Reibung kann ich mir kaum Vorstellen, die Reibung spielt da die Geringste Rolle im Vergleich zum Kompremieren der Ansaugluft in den Zylindern.

 

Und die Synthetischen Verschleißschutzadditive sind unverschämt teuer.

 

So mein aktueller Stand der Dinge :)


03.10.2011 11:44    |    websifus

@Gleb90:

"Sterndoc hin oder her im Internet findet man haufenweise Berichte über erfolgreiche Einsetze von Ceratec oder MoS2. Und wenn man die so durchliest, kriegt man schon Lust die mal auszuprobieren."

 

Einer der Lieblingssprüche meines Vaters lautet: "Es muß auch dumme Kinder geben." ;)

 

Gruß


04.10.2011 00:23    |    Provaider

wer glaubt das irgend ein Additiv ein Motor Mechanisch repariert, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Jedem das seine, solange man sich das leisten kann.


15.10.2011 16:23    |    websifus

Das ist in gewissen Sinne auch nur ein Aditiv - immer mehr Leute haben offensichtlich Lust, das Zeug mal auszuprobieren:

 

http://drogenwelt.blogspot.com/.../...ie-menschen-frisst-krokodil.html

 

Schönes Wochenende - und haltet besser nicht nur eure Motoren clean ;)


15.10.2011 19:37    |    dodo32

Websifus! :eek: Krasser Bericht, Sachen gibts :rolleyes:


15.10.2011 19:45    |    Spurverbreiterung48319

Das passt hier überhaupt nicht rein!! Ich verstehe nicht, warum hier so ein Schrott gepostet wird! Mach das bitte woanders!! :mad:


15.10.2011 20:28    |    websifus

Das gehört insofern hier rein, als daß diejenigen, die sich Drogen in den Motor schütten und jene, die sich Additive in die Blutbahn spritzen oftmals von derselben kranken Geisteshaltung befallen sind. Beide sind Tuner und wollen die Realität und die seriösen Ratschläge nicht akzeptieren. Normalität ist nichts für sie, sie brauchen das Besondere, den Kick. Ihr spirituell anmutendes Sonderwissen verbreiten sie dann in der Szene weiter und empfehlen es anderen zur Nachahmung.

Der Drogenkonsument hört nicht auf Mediziner und die Wissenschaft sondern auf die süßen Versprechungen seines Drogendealers, der Aditiv-Leicht-Gläubige nicht auf die Vorgaben von Volkswagen und einschlägiger unabhängiger Experten, sondern auf die nicht minder süßen Versprechungen der Additiv-Hersteller. Die einen ruinieren sich die Gesundheit, die anderen den Motor.

In beiden Fällen bestraft sich Dummheit selbst.

Also sollte man sich in jedem Fall erst sehr sehr gut informieren und im Zweifel besser keine Experimente - werder mit sich selbst, noch mit dem Motor - machen und von dem Zeug die Finger lassen.

 

Gruß


15.10.2011 20:34    |    dodo32

Ok, mit der Begründung kann ich leben. :D Websi, Du bist ne Nummer :D


15.10.2011 23:41    |    Spurverbreiterung48319

Für mich ist der der Additive verwendet nur unsicher oder verängstigt oder will dem Motor/Getriebe was gutes tun. Der Drogen bzw. Alkohol nimmt will der Realität entfliehen. Sind für mich 2 Sachen die sehr weit weg voneinander sind!! Die Werbung um das jeweilige Produkt ist auch nicht die selbe. Bsp: Du läufst ja auch nicht wie geschmiert oder dein Motor soll nicht high sein..


16.10.2011 01:43    |    websifus

Schöne Ansätze: Angst und Unsicherheit sind stets die besten Grundlagen fürs Geschäftemachen und auch Ausgangspunkt einer jeden Drogenkarriere. Wer dem Motor/Getriebe was gutes tun will sollte sich des Fluchs der guten Absicht bewusst sein. Unter Realitätsverlust leiden beide. Die 2 Sachen sind tatächlich sehr nah beinander!! Die Werbung (und das Glücksversprechen) um das jeweilige Produkt klingt fast gleich. Bsp: Der dope-er läuft wie geschmiert und der Motor kriegt High-Tronic (Aral), V-Power, New Life, Extasy, Ultimate, Ceara Tec, Crack, Hydrocrack, Speed, Speed (Liqui Molly), Speed Tec (Liqui Molly), XTC, GTX, LSD, SDI, GTI...

Die Namen sind in der Tat so gewählt, daß in euren "iHirnen" stets dieselben neurologischen Verküpfungsmuster und damit dieselben Assoziations- und Reaktionsmuster vorhersehbar und gesteuert abgerufen werden können. ;)

 

Folgende Worte des ADAC zu dem Thema sollten die gedankliche Ausgangsbasis bilden:

"Das fein abgestimmte System von Basisöl und chemischen Additiven, deren Wirkung mit aufwändigen Tests im Labor und auf Prüfständen entwickelt worden ist, sollte nicht durcheinander gebracht werden. Der Grund hierfür: Universelle Ölzusätze sind nicht an die Rezepturen unterschiedlicher Motoröle abgestimmt, dadurch kann deren Balance aus dem Gleichgewicht geraten, Motorschäden können die Folge sein. Außerdem sind Verschlechterungen der Schadstoffemissionen möglich.

Sämtliche Fahrzeughersteller lehnen daher Ölzusätze strikt ab."

http://www.adac.de/.../default.aspx?...


17.10.2011 20:05    |    dodo32

So, nun mal von meiner Seite aus noch etwas zum Topic. Bekanntlich habe ich ja den Keramikzusatz ins Getriebe gekippt. Heute, nach gut 3 Wochen Standzeit und Aussentemperaturen um 10 Grad, gefahren. Man merkt das deutlich. Die Schaltvorgänge sind auch bei kaltem Getriebe wesentlich weicher als ohne das Additiv. Nur der Vollständigkeit wegen: in den Motor würde ich mir so etwas auch nicht kippen. Da gelten andere Gesetzmäßigkeiten..


18.11.2011 03:01    |    chauvi

die Zeilen von websifus sollte sich jeder Fahrer zu Herzen nehmen- steckt extrem viel techn.Wissen und Wahrheit drin.

 

jeder mit halbwegs techn. Vorstellungsvermögen fragt sich, weshalb sich die Kolbenhersteller nur soviel Mühe geben per Kreuzschliff (Honen) die Zylinderlaufflächen um ein bestimmtes Mass aufzurauen , während andere in schönen Animationen aufzeigen, wie schwer es Ihre Teilchen haben diese Rauigkeiten wieder zu glätten, damit die Kolben und Zylinder wieder aufeinander gleiten können... optimal, wenn genug Gleitfläche aufgepolstert ist, damit möglichst kein Öl mehr dazwischengelangen kann.

Demnach fährt man dann praktisch eines Tages ohnehin ölschmierfrei- wenn man den Gegenwert seines Motors per Zusatzstoffen schon mal darin versenkt hat. (denn wann man damit aufhören kann, was nachzukippen, hab ich noch nicht gefunden.)

 

Dennoch ist auch unsereiner nicht frei von Beeinflussbarkeit: als der Verdacht aufkam, die ollen Einspritzdüsen hätten es hinter sich, meinte mein Nachbar als ultima ratio, selbst  im Autozubehör tätig- div. Werkstätte würden häufig einen bestimmten Injektionreiniger bei Ihm bestellen, weil sie damit gute Erfolge hätten- wenn deren  Zünd/Gemischeinstellung absolut nicht zur vollen Kundenzufriedenheit hinhauen sollte.

 

Reingekippt,  2x , kann  diese Beobachtung bestätigen (injektion-Cleaner, Marke ?). Patschen und Leerlaufruckeln  tendierten danach  gegen Null. (scheint doch keine Alterserscheinung - wie der MB-KD damals meinte.)

 

Seitdem man mich beredet hatte, dass  E5 absolut keine Auswirkungen auf die menschl. Nahrungskette haben würde- bekommt mein 300E nur  E10, seit Einführung - seitdem ist der Gedanke an Injektionreiniger nicht wieder aufgekommen. Weil: braucht man nicht.  pers. tägl. Erleben bei Start und Motorleerlauf an den (grünbedingt) vielen roten Ampeln , die Alle auf Stau geschaltet scheinen. SPART (bei meinem ) Sprit und schont den eigenen Geldbeutel.


18.11.2011 04:30    |    Standspurpirat38000

Der ADAC lebt auch vom Ab- und Einschleppen von Fahrzeugen mit gefressenen Motoren, gebrochenen Kurbel- und oder Nockenwellen, Ventilabrissen und ähnlicher Folgeschäden, wegen fehlender Schmierung, zB. durch Ölverdünnung mit Benzin oder Diesel.

Mit manchem Additiv ist man davor sicher, lieber wenige ct. ausgegeben, statt unnötig einige 1000Euro berappen zu müssen.

Das Zusätze, wie MoS2 die Abgaswerte verschlechtern, konnte früher keine ASU-Messung und kann heute keine AU bestätigen.


22.11.2011 01:43    |    flatfour

Mach den blog zu. Man kanns nicht lösen. Ich frag mich nur was die in 20Jahren verkaufen wollen? Windungsadditive für E.-motoren?


24.11.2011 18:56    |    Laurin-2008

Additive können das Grundöl im Motor/Getriebeöl nicht verbessern.

Sie ergänzen/verstärken in dem Öl fehlende/schwache Eigenschaften.

 

Molybdänsulfid

Flüssiges Molydän, welches partikular größer als 3µm vorliegt,

ist somit größer als die Rautiefe und führt zwangsläufig in Wälzlagern und Evolventen zu Initialschäden.

 

In Veröffendlichen ist zu lesen das nun Molybdänsulfid als Nano-Partikel hergestellt werden kann.

Diese im Motoröl zugegeben zerfallen im Bereich am ersten Kolbenring die dabei entstehende schweflige Säure

soll die Ablagerungen im Kolbenringkanal abtragen.

 

Teflon,

in Getrieben mit Wälzlagern besonders in Kegelrolllager (Transaxel) erhöht sich der Gleitanteil,

somit verschleißen vorzeitig die Wälzkörper.

Auch hier gilt alle Partikel, auch die weichen, größer als 3µm schädigen die Kontaktflächen.

 

Einige die Teflon in Ihre Motorräder eingefüllt haben, lecken heute noch Ihre Sturzwunden. :rolleyes:

 

Bei Revitec,

ist mir aufgefallen das bei den PKW-Testläufen nur einfache 10W-40 Motoröl zugegeben wurden.

Auch die Materialschnitte in den REM-Aufnahmen zeigen Teile von Wälzlagern mit der Beschichtung.

 

Hydroklappern.

 

Vor einer Einkaufsfahrt hatte ich auf Mobil 1 SAE 5W-50 umgeölt. Weil der Motor zuviel Öl verbraucht hat.

Am nächsten Morgen habe ich zum ersten mal das klackern der Hydros in meinem 1,9 TDI gehört.

Nach ca. 2 Minuten verschwand dieses Geräusch.

 

Daraufhin habe ich einen halben Liter abgesaugt und ein 4T Agip 20W-50 Ester-Motoröl nachgefüllt.

http://www.ebay.de/sch/i.html?...

 

Danach habe ich dann kein klackern mehr vernommen.

Ester in 4T Motorölen haben ein überdurchschnittliches Reinigungsvermögen und sehr starke polare Moleküle die sich chemisch an die Metalloxidfächen binden. Weiterhin sind die Additive in 4T Motorölen zur Luftabscheidung sehr hochwirksam. :)

 

Ursächlich für den hohen Motorölverbrauch war die Laderegelung des Turboladers.

Der Ladedruck lag immer um/über dem maximal Wert.

Am Bergm oft mit Hänger ist das Motorsteuergerät dadurch öfters ins Notprogramm gegangen. :mad: :D

 

Gruß


26.11.2011 10:42    |    Spurverbreiterung48319

deswegen war das damals??


27.11.2011 00:18    |    c_krzemyk

Ich hab heute das Keramik additiv fürs getriebe mal in meinen Corsa eingefüllt in der hoffnung dass die schaltung dadurch wieder leichter ist. und ich bin in der tat überrascht ich habe das genau nach anleitung eingefüllt und bin dann gefahren und ich bin in beeindruckt. Das Zeug ist wirklich in Gut. In den Motor selber hab ich nur den Reiniger von LM eingefüllt gehabt und das Motorprotekt von LM. Das hat mit eine Ersparnis von knap 1Liter gebracht. ich habe aber auch ein anderes Öl genommen (5W40 HighStar auf 0W40 Mobil1 New Life) was vllt. damit zusammen hängen könnte. Was mir danach wohl aufgefallen ist nachdem Ölwechsel im April 2011 auf das Mobil1 0W40 in zusammenhang mit dem Motorprotect hat der Motor in den 1. 1000km ca. 0,5Liter Öl gebraucht (war genau die Menge des Additives) und er hat abundan stark gequalmt aus dem auspuff und dass richtig schwarz aber der Motor ist jetzt auf jeden fall sauber. Ich werde auch mal schauen ob ich mit dem Getriebezeug eine Spritersparnis erzielen kann. 5km/h mehr auf dem Tacho habe ich schon feststellen können, halte ich aber noch nicht für nachweisbar dass es vom Additiv kommt, da es bisher nur einmal seit dem einfüllen aufgetreten ist.


Deine Antwort auf "Additive für Motor und Getriebe..., was haltet Ihr davon?"

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